Bücher mit dem Tag "rechtsextremismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rechtsextremismus" gekennzeichnet haben.

134 Bücher

  1. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.372)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  2. Cover des Buches Sommer unter schwarzen Flügeln (ISBN: 9783789142970)
    Peer Martin

    Sommer unter schwarzen Flügeln

     (132)
    Aktuelle Rezension von: book1
    WOW. Ich hatte Gänsehaut und es hat mich mega mitgenommen, das was dort im Buch steht ist pure Wahrheit. Die Menschheit heute ist unglaublich. Ich freue mich die zwei andere Bücher zu lesen. In der Schule wird das Thema in diesem Buch täglich angesprochen und umso mehr finde ich das sehr wichtig. Ich liebe kitschige Bücher und das ist auch kitschig, ich Liebs.. Aber sie sind nicht gestorben?? 
    Bei mir war nicht alles klar... Aber mein Lieblings Buch....
  3. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.273)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps
    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kenne auch den Film, finde das Buch aber definitiv besser. Die Botschaft hinter diesem Buch finde ich gut, denn manchmal bekommen wir nicht mal mit das wir manipuliert werden, erst wenn es meist zu spät ist. Der Schreibstil ist sehr schön, man fliegt nur so über die Seiten, das man sich wünschte, das Buch hätte noch ein paar Seiten. Ein Buch, das meiner Meinung nach in jedem Regal stehen sollte.
  4. Cover des Buches Kleine große Schritte (ISBN: 9783328102601)
    Jodi Picoult

    Kleine große Schritte

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    In diesem Roman geht es um eine Hebamme, die sich aufgrund eines verstorbenen Neugeborenen vor einem Strafgericht verantworten muss. 

    Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven. Aus der von Ruth, der sympathischen und sturen Hebamme, aus der von Kennedy, der talentierten und durchsetzungsstarken Pflichtverteidigerin und aus der von Turk, dem hasserfüllten und rechtsradikalen Vater des verstorbenen Säuglings. Meiner Meinung nach sind diese drei Perspektiven perfekt gewählt, sie bieten brisanten Zündstoff und die nötige Vielfalt, um verschiedenen Blickwinkeln facettenreich gerecht werden zu können. 

    Die Autorin Jodi Picoult hat es mit diesem Roman geschafft, ein tragisches Ereignis mit vielen wichtigen und großen Themen wie Diskriminierung am Arbeitsplatz, Moral, Recht und Gerechtigkeit, Rassismus und umgekehrten Rassismus zu vereinen. Sie hat nebst Emotionen und authentischer Empathie auch Sachlichkeit gegenüber dem Rechtssystem walten lassen. 

    Negative Kritik bringe ich in der Form an, als dass mir die Kapiteleinteilung nicht gefiel (zu lang, zu unübersichtlich, wenig strukturiert) und dass es diverse Längen im letzten Drittel gab (Wiederholungen und langatmige Passagen).

  5. Cover des Buches Falsche Fährten (ISBN: 9783956690334)
    V. S. Gerling

    Falsche Fährten

     (51)
    Aktuelle Rezension von: birgitfaccioli

    In Deutschland werden pensionierte Ärzte ermordet und teilweise vorher noch gefoltert.Eines haben diese Ärzte allerdings gemeinsam.Sie haben alle zu DDR Zeiten in der Charité in Berlin gearbeitet.

    Nicolas Eichorn und Helen Wagner ,die nicht nur Partner beim BKA Berlin sind sondern auch privat,werden mir dem Fall beauftragt.

    Im Zuge der Ermittlungen kommen Sie einem grausamen Verbrechen auf die Spur an dem die großen Pharmafirmen beteiligt sind und damit auch Helens eigener Vater.

    Unerwartet bekommen Sie noch Hilfe von Jemandem der eigentlich Nicolas beruflich  schaden soll .

    Der Hintergrund einer wahren Geschichte bildet die Story ,was ich absolut klasse finde,allerdings wurde hier bei der Ausschmückung doch arg übertrieben.

    Nicolas ist ein recht eigenwilliger Ermittler der in den eigenen Reihen nicht nur Freunde hat.Ich mag den trockenen Humor der die Spannung einige male durchbricht.

    Oftmals wurde ein den vorherigen Fall von Nicolas und Helen berichtet ,den ich allerdings nicht gelesen hab.So fehlten mir leider einige Informationen.

    Auch die asiatische Mafia fand ich übertrieben , da ist wohl dem Autor die Fantasie mit ihm durch gegangen :)

  6. Cover des Buches Heißes Pflaster (ISBN: 9783328103240)
    Alex Pohl

    Heißes Pflaster

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Kate17

    Vor einiger Zeit durfte ich bereits Alex Pohls „Eisige Nächte“ lesen und war sehr gespannt auf den zweiten Fall von Seiler und Novic. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass mir der Penguin Verlag (Verlagsgruppe Random House) auch sein neuestes Buch „Heißes Pflaster“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine Wertung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

    Hanna Seiler und Milo Novic, das Leipziger Ermittlerduo, ermitteln dieses Mal zum Tod eines Politikers, der sich durch sein soziales Engagement für ein "Buntes Leipzig" viele Feinde gemacht hat, besonders Immobilienhaien mit Kontakten zur rechten Szene aber auch Vertreter höchster politischer Kreise war er ein Dorn im Auge. Seiler und Novic geraten bei den Ermittlungen schnell unter Druck, denn auch ihr Vorgesetzter, der gut in wirtschaftlichen und politischen Kreisen vernetzt ist, stellt sich gegen sie. Doch der Tod von Politiker Ehrlich war nur der Anfang ... Dann wird ein Anschlag auf einen Polizisten verübt, ein Gebäude fliegt teilweise in die Luft und alles deutet auf die linke Hausbesetzerszene hin. Doch Seiler und Novic sind nicht davon überzeugt und ermitteln gegen alle Widerstände weiter in eine andere Richtung. Als dann ein Video auftaucht, scheint der Täter für den Anschlag gefunden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Seiler und Novic müssen eine Katastrophe verhindern.  

    Alex Pohl hat hier einen sehr spannenden, gut konstruierten Krimi mit politischem Hintergrund geschrieben, den ich nur weiterempfehlen kann. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut, ist flüssig zu lesen, die Spannung baut sich allmählich immer weiter auf, doch der Leser (zumindest ich) tappt bis fast zum Schluss im Dunkeln. Immer wieder lockt Alex Pohl den Leser in eine falsche Richtung, doch letztendlich war die Auflösung sehr gut nachvollziehbar. Gefallen hat mir auch sehr gut der Bezug zu den (immer noch) aktuellen Vorkommnissen in Leipzig – Connewitz.

    Ich jedenfalls konnte das Buch nicht aus der Hand legen und kann „Heißes Pflaster“ nur jedem Krimi-Fan empfehlen. 

  7. Cover des Buches Bruno Chef de police (ISBN: 9783257240467)
    Martin Walker

    Bruno Chef de police

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Tommywien

    Bis dato habe ich noch nichts von Martin Walker gelesen, aber da ich ein großer Fan der Diogenes Bücher bin, musste ich mit dieser Reihe beginnen. Vorweg kann ich betonen, dass ich es nicht bereut habe.

    Bruno ist der Polizeichef des kleinen fiktiven Städtchen Saint-Denis. Als Polizeichef von Saint-Denis hat er tag ein tag aus tag aus mit sympathischen, liebenswerten Kleinkriminellen zu tun. Die Idylle wird allerdings abrupt unterbrochen, als die Leiche eines alten Algeriers aufgefunden wurde. Zunächst deutet alles auf ein rechtsradikales Motiv hin, da das Opfer ein Hakenkreuz auf der Brust eingeritzt hatte. Für Bruno ist es die erste Mordermittlung überhaupt und gleich derartig präsanter Fall.

    Passend zu der Kleinstadtumgebung hat Martin Walker einen gemütlichen Erzählton eingeschlagen. Ich liebe solche Krimis, wer allerdings nach Action und Spannung sucht, wird mit diesem Buch keine Freude haben. Die fehlende Spannung wird allerdings mit viel französischem Flair und detallierten histiroschen Fakten ausgeglichen. Hinsichtlich der historischen Fakten, kam Martin Walker seine Ausbildung als Historiker zu gute. Natürlich kommt auch die Kulinarik in diesem Buch nicht zu kurz, ich ertappte mich des öfteren, dass ich hungrig wurde.  Erschreckend ist für mich, dass das Thema nichts an seiner Aktualität eingebußt hat, im Gegenteil Rassismuss ist auf unserer Erde leider präsenter den je. 

    Etwas störend empfand ich die ausufernden Darstellungen von Tennismatches. Ich spiele zwar selber Tennis, aber dies empfand ich in Tat mehr als langweiliges Füllmaterial.

    Wer Krimis aller Donna Leon liebt, wird auch die Reihe von Martin Walker lieben, da bin ich mir sicher. Ich werde jedenfalls immer wieder eines der Bücher lesen.

  8. Cover des Buches Hawaii (ISBN: 9783446265868)
    Cihan Acar

    Hawaii

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Matteo_Di_Giulio

    Ein junger Fußballspieler auf dem Sprung zum Erfolg kehrt zurück zur kleinen Heimatstadt, wo er sich neu erfinden muss, nachdem eine schwere Verletzung seine Karriere vorzeitig beendet hat. Der Protagonist des Debüts von Cihan Acar hat, wie derselbe Schriftsteller, einen Migrationshintergrund, welcher schwer wie ein Felsblock ist. Der Stil ist dagegen sehr leicht zu lesen und immer inspiriert. Ein gelungenes Mixen zwischen Tragödie und Humor, welches der Leser auf der Seite fesselt und das immer locker funktioniert, da die Geschehen und insbesondere die Misserfolge des ehemaligen Fußballstars sowohl lustig als auch traurig sind. Schließlich spielt auch eine unglückliche Liebesgeschichte eine große Rolle. Dieser Roman sieht so aus, als ob Cihan Acar immer nur diesen Beruf ausgeübt hätte und ein erfahrener Storyteller wäre. Absolut empfehlenswert, vor allem denen, welche die Romane von Sven Regener oder Thomas Brussig mögen.

  9. Cover des Buches Einer von uns (ISBN: 9783036957401)
    Asne Seierstad

    Einer von uns

     (31)
    Aktuelle Rezension von: SaniHachidori

    INHALT:

    ⚠️Trigger-Warnung: Tod, Gewalt, Massenmord ⚠️

    Wer Utøya hört, denkt an den 22. Juli 2011. Wer Anders Breivik hört, denkt an den 22. Juli 2011. Wer an den 22. Juli 2011 denkt, fühlt das Leid einer ganzen Nation.

    Das Buch "Einer von uns" behandelt die schrecklichen Ereignisse, die sich am genannten Tag in Oslo und auf Utøya abgespielt haben. Eigentlich jeder kann sich an diesen Tag erinnern. Für alle, die nicht wissen, was passiert ist, sei nur kurz erwähnt, dass dieser Mann Anschläge auf das Regierungsviertel verübt hat, bei denen acht Menschen ums Leben kamen. Anschließend hat er in einem Jugendlager auf der genannten Insel ein Blutbad unter den Jugendlichen und ihren Betreuern angerichtet. Seine jüngsten Opfer waren gerade einmal 14 Jahre alt und es kamen 69 zumeist Jugendliche ums Leben. Er nahm also insgesamt 77 Leben und zeigte keine Reue, sondern rechtfertigte die Tat mit seiner ideologischen, radikalisierten Weltsicht.

    Das vorliegende Werk ist allerdings viel mehr als eine bloße Schilderung der Ereignisse am 22. Juli vor 10 Jahren. Die Autorin beginnt viel früher in Breiviks Geschichte, aber auch in der Geschichte der Opfer.
    Das Buch startet direkt mit einem Ausschnitt der schrecklichen Tat auf Utøya und erzählt die Flucht mehrerer Jugendlicher, die beschließen, sich totzustellen, dann aber dennoch von Breivik erschossen werden. Einige halten sich in den Armen oder an den Händen. Dabei nimmt die Autorin die Perspektive des Täters, aber auch der Opfer ein. Dadurch wird die Lektüre nicht nur zusehend unangenehmer, sondern ich fragte mich als Leser direkt, ob das die richtige Art ist, so ein Ereignis zu behandeln. Denn woher sollte die Autorin die Gedanken der Personen kennen. Diese Frage wird direkt in der Einleitung und am Ende beantwortet. Denn alles, was im Buch niedergeschrieben ist, basiert auf den Aussagen von Überlebenden, Ermittlern und Breivik selbst.
    Nach diesem furchtbaren Einstieg geht das Buch in der Geschichte weit zurück und beschäftigt sich zunächst mit den Großeltern und Eltern des Täters. Besonders interessant sind hier die Familienstrukturen aus psychologischer Sicht. Das ganze Leben von Breivik wird in Abschnitten aufgerollt, bis schließlich die Planung und Durchführung der Tat erzählt werden. Auch seine Festnahme und seine Zeit im Gefängnis bekommen Raum in diesem Buch.

    Zwischen den Kapiteln über den Täter bekommen die Opfer und deren Angehörige viel Raum. Ihre Geschichten werden ähnlich detailliert erzählt wie bei Breivik, so wird die Flucht einer Immigrantenfamilie aus ihrem Heimatland beschrieben und ihre Schwierigkeiten bei der Integration im neuen Zuhause. Ebenfalls wird darauf eingegangen, wie die Familien die schrecklichen Nachrichten von Utøya erlebten und wie sie mit dem Verlust oder dem unverhofften Wiedersehen umgehen mussten. Auch die Aufarbeitung wird erwähnt, die bis heute andauert.

    Letztlich wird auch die Arbeit der Polizei in Oslo und Umgebung sehr genau beschrieben. Hier wird vor allem auf die Fehler im Notfallplan eingegangen, aber auch auf die Machtlosigkeit der Polizisten, die beispielsweise die Insel mit den Toten bewachen mussten und in der Nacht unzählige Handys aufleuchten sahen, auf denen "Mama" oder "Papa" anriefen. Das Trauma reicht viel weiter, als ich es vorher gedacht hätte. Jeder vierte Norweger kannte ein Opfer dieser Ereignisse.

    ⚠️ Zu betonen ist hier vor allem, dass die Tat in allen Einzelheiten, auch den brutalen, geschildert wird. Die Aussagen von Breivik, die hier mit einflossen, machen die Lektüre des Tathergangs fast unerträglich und ich musste beim Lesen immer wieder pausieren, weil es einfach nur grausam war. Deshalb möchte ich hier erneut darauf hinweisen, dass die Brutalität dermaßen ausgeprägt beschrieben wird, dass das Buch eigentlich eine Altersbegrenzung ab 18 Jahren benötigen würde und auch darüber hinweg nichts für schwache Nerven ist. Bitte lest das Buch wirklich nur, wenn ihr euch absolut bereit dafür fühlt und lasst die Finger davon, wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr es verkraftet! Es ist wirklich sehr harter Tobak. ⚠️

    SCHREIBSTIL:

    Ich war wie schon vorher erwähnt etwas überrascht, dass die Autorin eher erzählend als berichtend in ihrem Schreibstil war. Das erschließt sich allerdings spätestens dann, wenn der Leser erfährt, was für eine unglaubliche Recherche-Arbeit Seierstad hier geleistet hat. Sie hat mit unzähligen Betroffenen gesprochen, Akten gewälzt und Protokolle durchforstet, um ein wirklich detailliertes Bild dieser Ereignisse niederzuschreiben.
    Teilweise war es sogar so detailliert, dass es mir persönlich zu viel wurde. Einerseits war die Brutalität am Rande des Aushaltbaren, andererseits waren die Gedankengänge des Täters und seine Radikalisierung sehr komplex und abstrus, sodass ich ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr richtig folgen konnte. (Was sicherlich normal ist, weil sich sein Weltbild jedem gesunden Menschenverstand entzieht.)
    Letztendlich kann ich vor der Autorin wirklich nur den Hut ziehen, da sie eine unglaubliche Leistung erbracht hat. Sie hat es geschafft, niemals respektlos gegenüber den Opfern zu sein, immer angemessen mit diesem schweren Thema umzugehen. Durch ihre Schreibe war sie aber auch - und das vor allem finde ich in solchen Büchern wichtig - niemals wertend, sondern überließ dem Leser zu jeder Zeit die Meinungsbildung. Die Autorin nimmt hier lediglich eine informierende Rolle ein. Das Buch hat in mir wahrscheinlich auch dadurch unzählige Emotionen ausgelöst, von Traurigkeit und Fassungslosigkeit bis hin zu Wut und Unverständnis. Vieles hätte anders laufen können und müssen, aber jetzt bleibt uns Menschen nur die Lösung, aus diesen Ereignissen zu lernen.

    FAZIT:

    Insgesamt bleibt zu sagen, dass das Buch sich sehr umfassend dem Täter, aber auch den Opfern widmet. Es ist eine Chronik einer schrecklichen Tat, allerdings auch eine feine psychologische Analyse und eine Mahnung an unsere moderne Gesellschaft, die den Nährboden für Radikalisierungen bietet. Es zeigt, wie zeitig und wie oft diese Tat hätte verhindert werden können - was mich ehrlicherweise oft sehr wütend machte. Das Buch ist aber auch ein einfühlsames Gedenken an die Opfer, für die stellvertretend einige Familien Porträt standen und vor denen der Leser nur den Hut ziehen kann, dass sie sich im Rahmen dieses Buches noch einmal diesem Tag ihrer Biografie stellten. Doch so schrecklich das Buch auch in seiner Lektüre war, konnte zwischen den Zeilen und am Ende etwas Hoffnung vermittelt werden, denn in solchen Situationen zeigt sich besonders stark der Zusammenhalt der Menschen untereinander, die die Gesellschaft dadurch vielleicht sogar ein bisschen verändern und verbessern können.

    Ein Buch, welches absolut nichts für schwache Nerven ist. Eine feinsinnige, psychologische Analyse des Täters - einfühlsames Gedenken an die Opfer und deren Familien - aber auch ein ungeschöntes Mahnmal der Brutalität des 22. Juli 2011, das gegen das Vergessen standhaft bleiben wird. Ein Weckruf für unsere Gesellschaft, aber auch ein wichtiges Zeitzeugnis für die Nachwelt.

  10. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (975)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Mörder ohne Gesicht“ ist der erste Fall für Kommissar Kurt Wallander. Wallander sucht nach einem Mörder, der keine Grenzen kennt und tappt dabei lange Zeit im Dunkeln. Dabei stößt er nicht nur auf interne, sondern auch auf externe Probleme.

    Mir wurde die Reihe empfohlen. Zwar standen die Bücher schon seit längerer Zeit auf meinem Wunschzettel, sie konnten meine Neugierde aber nie so sehr wecken, dass ich sie unbedingt lesen wollte. Letzten Endes habe ich das Buch also nur gelesen, weil eine Bekannte es mir geschenkt hat.

    Kurt Wallander ist ein Zeitgenosse voller Ecken und Kanten, der meilenweit davon entfernt ist perfekt zu sein. Natürlich wirkt er dadurch authentischer, was die Geschichte deutlich realistischer macht. Leider war ein Großteil seiner Eigenschaften alles andere als positiv. Aus diesem Grund war mir Kurt Wallander extrem unsympathisch.

    Der Klappentext klang sehr vielversprechend und konnte meine Neugierde auf Anhieb wecken. Entsprechend groß waren meine Erwartungen. Ein Großteil davon wurde leider nicht erfüllt. Ich bin mir daher nicht sicher, ob ich die Reihe vorsetzten werde.

    Wallander ermittelt im Laufe der Geschichte in mehreren Mordfällen gleichzeitig. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass das für ordentlich Spannung sorgt. Leider war dem nicht so. Die verschiedenen Handlungsstränge haben vielmehr für Verwirrung und Chaos gesorgt. Spannend war das Ganze zu keinem Zeitpunkt. Die Auflösung sorgte am Ende dann für noch mehr Enttäuschung. Irgendwie war das Ganze zwar schlüssig, für meinen Geschmack hat es aber zu viele Zufälle gegeben, was dem Faktor „realistisch“ einen gehörigen Dämpfer verpasst. Am aller schlimmsten ist für mich aber die Tatsache, dass der Kriminalfall nur eine kleine Nebenrolle spielt.

    Die deutsche Übersetzung von Henning Mankells Schreibstil lässt sich halbwegs flüssig lesen und die Wortwahl hat größtenteils zum Genre gepasst. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Kurt Wallander. Die Kapitel waren extrem lang, was das Buch unglaublich langatmig gemacht hat.

     

    Fazit

    Die ganzen positiven Reaktionen kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. „Mörder ohne Gesicht“ ist für mich kein Krimi, sondern lediglich ein Roman mit ein paar eingestreuten Krimi-Elementen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung und nur 2 von 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jan Weiler wurde am 8. Oktober 1967 in Düsseldorf geboren. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete ab 1994 beim SZ-Magazin, zunächst als redaktuer, später als Chefredakteur.
    2003 schrieb er ein Buch über die Lebensgeschichte seines italienischen Schwiegervaters. Mit "Maria, ihm schmeckt's nicht" wurde er deutschlandweit bekannt und ist seither als Vorleser seiner Werke in verschiedenen Städtetouren zu sehen. Außederdem schreibt er Kolumnen für die Zeitschrift "stern" und die "Welt am Sonntag".
    Jan Weiler lebt mit seiner Familie in der Nähe des Starnberger Sees.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks).
    Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert. 
    Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. 
    Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit Jan Weilers Buch "Im Reich der Pubertiere" gelesen. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und deshalb habe ich einen Krimi in ähnlichem Stil erwartet. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, im Gegenteil, ich fand es sogar ziemlich deprimierend. Ein Kommissar in einer Lebenskrise ist ja per se nichts Schlechtes, aber mir war es streckenweise zu arg. Seinen Humor empfand ich als Sarkasmus. 
    Die Krimihandlung trat ein wenig in den Hintergrund, war aber auch ziemlich konstruiert und abgedreht. Auch das Mordmotiv war mir zu weit hergeholt. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, zu deprimierend. Ich fand es sehr enttäuschend.

  12. Cover des Buches Winterland (ISBN: 9783764507244)
    Kim Faber

    Winterland

     (24)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wird in der Weihnachtszeit ein schwerer Anschlag verübt. Die Polizistin Signe Kristiansen ist geschockt, aber auch sehr besorgt. Ihre Schwester wollte mit ihrer Familie zum Weihnachtsmarkt. Dennoch stürzt sich Signe gemeinsam mit ihren Kollegen in die ersten Ermittlungen. Ihr ehemaliger Kollege Martin Juncker ist vor kurzem nach Sandstedt versetzt worden und hat die Leitung der kleinen Wache übernommen. Da die Polizeikräfte wegen des Anschlags gebunden, übernimmt Juncker die Untersuchung von zwei grausamen Morden an einem zurückgezogen lebenden Ehepaar. 


    Mit den äußerst fordernden Fällen beschäftigt, haben die Beamten auch ein Privatleben. Signe ist glücklich verheiratet, hat allerdings mit einem Erlebnis zu kämpfen, mit dem sie nicht gerechnet hätte. Nun kommt noch die Sorge um ihre Schwester hinzu. Junckers Versetzung war nicht ganz freiwillig. Nach einer Dummheit seinerseits will seine Frau eine Auszeit. Mit der Tätigkeit in Sandstedt übernimmt er auch die Pflege seines siechen Vaters. Seine beiden jungen Kollegen sind ihm fast ein Trost. Sowohl Signe als auch Martin dürfen sich jedoch nicht zu sehr ablenken lassen, zu wichtig sind die Ermittlungen. Zunächst stehen sie vor Rätseln. Niemand hat für den Anschlag die Verantwortung übernommen. Und das Ehepaar lebte trotz seiner rechten Gesinnung eher unauffällig.


    Die Geschichte um das Team Kristiansen und Juncker ist zunächst auf drei Bände angelegt. Gut, dass dies bereits bei Veröffentlichung des ersten Bandes klar war. So ist es kein Wunder, dass im Schluss durchaus ein Anfang liegt. Der Roman beginnt äußerst nervenaufreibend und fast wie im richtigen Leben geht es danach ein wenig behäbig weiter, da die Beamten erstmal im Trüben fischen müssen. Nach und nach verdichten sich Hinweise und Zusammenhänge werden klar. Damit steigt auch die Spannung bis zu einem überraschenden Finale, in dem eben auch der vorher erwähnte Anfang steckt. Bleibt zu hoffen, dass die privaten Ablenkungen nicht zu viel Aufmerksamkeit beanspruchen. Neugierig wie es weitergeht ist man allemal und zum Glück muss man nicht zu lange auf den nächsten Band warten.

  13. Cover des Buches Leere Herzen (ISBN: 9783442718382)
    Juli Zeh

    Leere Herzen

     (285)
    Aktuelle Rezension von: some_books_4_you

    LEERE HERZEN


    Ein Buch aus einer Zukunft, die die Gegenwart sein könnte.

    Britta und Babak sind Inhaber der "Brücke" und mit ihrem Unternehmen sehr erfolgreich, loben stets den guten Zweck der Sache. Dass sie Selbstmörder zu Selbtmordattentäter machen? Egal. Politik interessiert sie nicht, die Leute wollen mit ihrem Tod doch einmal für etwas einstehen.

    Aber Gleichgültigkeit und Ignoranz der Tatsache gegenüber, dass Demokratie nicht mehr existiert, können sich nicht ewig halten und in Britta erwacht etwas, dass sich Prinzipien und Gewissen nennt.


    Dieses Buch aus 2017 ässt mich irgendwie ohne Worte zurück, teils auch weil ich das Ende nicht zu 100 Prozent verstehe (was mich echt nervt und mtin Kopf arbeitet die ganze Zeit deswegen). Es wirkt alles so surreal und utopisch, doch die von der Autorin geschilderte Welt ist nicht sehr weit von der heutigen Realität entfernt, Ähnlichkeiten zu bestimmten Gruppierungen und Personen sind sicher nicht zufällig. In 2 oder vielleicht auch 5 Jahren halte ich es leider nicht für unrealistisch, diese Fiktion mitzuerleben.

    Leere Herzen - ein bewegendes Buch, das immer wieder überrascht, schockt. Und eine Welt beschreibt, in der die Menschen leere Herzen haben.

  14. Cover des Buches Stieg Larssons Erbe (ISBN: 9783958902251)
    Jan Stocklassa

    Stieg Larssons Erbe

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Jan Stocklassa, Autor und Journalist aus Schweden, hat sich die Rechercheunterlagen von Stieg Larsson zum Thema Olaf Palme genauestens angesehen und selbst zum Thema recherchiert. Daraus entstand das Buch "Stieg Larssons Erbe", eine sogenannte True Crime Geschichte. 

    Das unfassbar umfangreiche Material von Larsson durchzuarbeiten erscheint einem als Herkulesaufgabe, so, wie es Autor Stocklassa beschreibt. Dabei geht er nicht chronologisch vor, sondern beginnt mit dem Tag, an dem er endlich Zugang zu dem Archiv bekommt. Eine Vielzahl von Spuren geht der Autor selbst nach, manches verwirft er, um es dann doch, nachdem er erfährt das Larsson von etwas überzeugt war, weiter nachzuspüren.
    Viele Spuren zeigen nach Südafrika, manche nach Osteuropa. Zweifelhaften Zeugen gehen Stocklassa und seine Helfer mit zum Teil diskussionswürdigen Praktiken auf den Pelz. Akribisch wird den letzten Minuten im Leben von Olaf Palme nachgegangen wie auch den letzten Tagen und Monaten. 

    Was könnte die Täter dazu bewogen haben, ein Staatsoberhaupt zu überfallen und zu töten? Kann es eine zufällige Tat gewesen sein oder doch beabsichtigt? Handelte der Täter alleine oder hatte er eine Vielzahl von Helfern? War die Tat politisch motiviert oder eher ein Rachefeldzug wegen persönlicher Differenzen? Hatte sein politisches Handeln damit zu tun? Wem kam er so in die Quere, dass sein Tod unumgänglich wurde? Wer kommt überhaupt für die Tat infrage und was sind das für Persönlichkeiten? Warum handelt die Polizei und der Geheimdienst so und nicht anders? Allen Spuren, die der Autor erneut nachgeht, mehrfach überprüft sind trotz seiner Gewissenhaftigkeit nicht stichhaltig genug, um den oder die Täter zu überführen. Weil ihm entweder Zeugen nicht alles sagen oder die Polizei nicht alle Informationen, trotz deren Zusage, übergeben. Stocklassa hat all seine Erkenntnisse den Ermittlungsbehörden übergeben und hofft, dass trotz der langen Zeit seit dem Mord das Rätsel letztendlich gelöst werden kann. 

    Das Ganze ist so spannend zusammengetragen, dass es einem Spionagethriller alle Ehre macht. Sicher, es sind unzählige Veröffentlichungen über diese Tat erschienen, die Ermittlungen immer wieder auch neuen Teams übertragen worden, doch eines vermisse ich hier: die Rolle der Ehefrau wird mir eindeutig zu knapp nachgegangen. Die einzige Zeugin, aufgrund deren Aussage es zu einer Verhaftung und Verurteilung kam, die letztendlich zweifelhaft ist. Zumindest in den Augen Stocklassas. 

    Vielleicht war oder ist es vielen unbekannt, dass sich Stieg Larsson eigentlich mit der Aufklärung des Mordes an Olaf Palme beschäftigt hatte, um dann nach Erfolgloser Arbeit einen der bekanntesten Trilogien zu schreiben, die je aus Schweden kam. Deshalb ist es Stocklassa hoch anzurechnen, dass er das "Erbe" von Larsson nicht hat stillschweigend in einem Archiv schlummern lassen. Sonst wäre vielleicht nicht einem so großen Publikum bekannt geworden, dass sich Stieg Larsson Zeit seines Lebens dem Kampf gegen den Rechtsextremismus gewidmet hat. Schließlich führen auch seine Spuren im Mordfall Olaf Palmes genau dorthin. Zumindest Teilweise.
    Weiteres über den Autor und Journalisten sowie zu Stieg Larsson und rund um den Olaf Palme Mord findet sich im Netz unendlich viel.

  15. Cover des Buches Die Jury (ISBN: 9783453417908)
    John Grisham

    Die Jury

     (512)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 1 um Anwalt Jake Brigance

    Die 10-jährige Tonya Hailey ist gerade auf dem Heimweg, als sie von zwei Männern überfallen und brutal misshandelt wird. Das Mädchen ist schwer verletzt, die Täter bald darauf gefasst. Doch Carl Lee Hailey, der Vater von Tonya, ist eine Verurteilung nicht genug: Nach einer Anhörung vor Gericht erschießt er die beiden Täter noch im Gerichtsgebäude. War es Mord oder Hinrichtung? Rache oder Gerechtigkeit? Die Verteidigung von Carl Lee Hailey übernimmt der junge Anwalt Jake Brigance, der damals auch schon dessen Bruder in einer anderen Anklage erfolgreich verteidigt hat. Das Verfahren wird schließlich zum Sensationsprozess: Denn Richter und Staatsanwalt sind Weiße, Hailey ist ein Schwarzer. Alte Rassenkonflikte brechen auf, die Menge brodelt…Wie wird die Jury entscheiden?

    Kurz vor zwei Uhr am Montagnachmittag trat er durch die Verandatür und zündete sich eine Zigarette an. Eine seltsame Stille umhüllte das Zentrum von Clanton im Staat Mississippi.“ – Seite 91

    „Die Jury“ erschien erstmals im Jahr 1989 (die deutsche Ausgabe im Jahr 1992) und ist John Grishams erster Roman. Er gehört neben „Die Firma“ und „Der Regenmacher“ mit zu seinen besten Justiz-Thrillern. Die Geschichte spielt im fiktiven Ort Clanton in Mississippi und ist von Anfang an ergreifend und dramatisch: Nachdem zwei weiße Männer seine Tochter brutal vergewaltigt haben, erschießt der Vater Carl Lee Hailey die beiden Täter. Der Prozess gegen ihn schlägt große Wellen – Medien aus dem ganzen Land reisen an und es wird schnell klar, dass sich die Lage in dem kleinen Ort bald dramatisch zuspitzen wird. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite flüssig zu lesen –die Dialoge der sehr gut ausgearbeiteten Charaktere sind packend geschrieben, auch die Abschnitte der Gerichtsverhandlungen sind unheimlich interessant zu verfolgen. Es wird oft erschreckend, wenn man liest, was in machen Menschen vorgeht - gerade die ersten Seiten sind schockierend – doch es gibt auch immer wieder Hoffnung. Der Prozess gegen Carl Lee Hailey selbst ist packend, dramatisch und überraschend.

    „Die beiden Gruppen musterten sich gegenseitig und warteten darauf, dass irgend etwas geschah. Alle wollten vermeiden, was sich nun anbahnte. Die einzigen Geräusche waren das Schluchzen des Mädchens, der Mutter und des jüngsten Bruders.“ – Seite 94

    Mein Fazit: John Grishams Debüt ist nun schon über fünfundzwanzig Jahre alt und hat von seiner Intensität bis heute nichts verloren. „Die Jury“ ist detailreich ausgearbeitet, Dialoge und die Gerichtsverhandlungen sind packend zu verfolgen. Es wird zwar dramatisch, oft erschreckend und traurig, aber auch die Hoffnung kommt nicht zu kurz. Ein packender Justizthriller, der mit zu John Grishams besten Werken gehört – sehr lesenswert!
  16. Cover des Buches Im Namen der Lüge (ISBN: 9783453439665)
    Horst Eckert

    Im Namen der Lüge

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina-1994

    Für mich das erste Buch von dem Autor und auch der erste Politthriller! Aber ich muss sagen, es hat mir außerordentlich gut gefallen!


    Klappentext:

    Macht lädt zum Missbrauch ein. Geheime Macht erst recht.

    Mein Name ist Melia Khalid. Ich leite das Referat für Linksextremismus beim Inlandsgeheimdienst. Mir wurde ein Geheimpapier zugespielt, das die Gründung einer neuen RAF ankündigt. Das Amt steht Kopf, aber ich misstraue der Quelle. Ich habe den Verdacht, dass einige Leute in meiner Behörde selbst einen Umsturz vorbereiten. Als Teil eines rechten Netzwerks, dem Freiheit und Demokratie ein Dorn im Auge sind. Mein Chef will mich kaltstellen. Und mein eigener Vater, ein Spitzenpolitiker mit Geheimdienstvergangenheit, weiß mehr, als er zugeben will.


    Meinung: Ich fand den Schreibstil super flüssig und einfach wegzulesen! Obwohl es fast 600 Seiten waren und damit mit die dicksten Bücher, die ich je gelesen habe, bin ich unnormal schnell durch das Buch geflogen. Man hatte immer wieder wen neues in Verdacht und es wurde niemals langweilig! Obwohl ich in der Schule ein absoluter Politikmuffel war, muss ich gestehen, dass ich die Themen unfassbar spannend fand! Aber mit dem Alter kommt die Vernunft, oder wie sagt man so schön...


    Die beiden Protagonisten hat man super kennen gelernt und trotz einiger Ecken und Kanten sehr sympathisch, auch wenn ich einige der Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte und vielleicht anders gehandelt hätte.


    Ich bin definitiv sehr gespannt auf den 2 Band.


    Vielen Dank für so ein tolles Lesevergnügen! :-)

  17. Cover des Buches Verachtung. Der vierte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q (ISBN: 9783862311705)
    Jussi Adler-Olsen

    Verachtung. Der vierte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Carl Mørck vom Sonderdezernat Q ermittelt in einem neuen Fall: eine Reihe vermisster Personen aus dem Jahr 1987. Die Spur führt ihn zu Nete Hermansen, die als junges Mädchen ihre Mutter verlor und ein entsetzliches Schicksal erlitt. Von ihren Vormündern grausam misshandelt, durch einen fanatischen Arzt zwangssterilisiert, wurde sie schließlich nach Sprogø verbannt, der Insel für ausgestoßene Frauen. Als sie entlassen wird, lernt Nete zu vergessen. Sie heiratet und führt ein glückliches Leben – bis sie Jahre später erneut auf ihre Peiniger trifft und beschließt, grausame Rache zu nehmen… 


    Alles in allem fand ich diesen Teil ziemlich schwach und die Spannung kam nicht auf. Ich hoffe darauf das endlich mal etwas mehr Informationen über den Fall von Carl Morck in Teil 5 kommen.

  18. Cover des Buches Die letzte Wahl (ISBN: 9783785727645)
    Eric Sander

    Die letzte Wahl

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lotta22

    Nicholas Moor, ein Journalist, der um seine berufliche Perspektive kämpft und noch dazu um das Ansehen seiner Ex-Frau. Da kommen die zufälligen Aufnahmen der rechtspopulistischen Partei gerade recht, endlich sieht er wieder eine Chance. Denn die Bundestagswahl steht kurz bevor.

    So viel so gut. Klingt erstmal sehr passend in die akutelle Situation. Leider bin ich von vorneherein nicht mit dem Schreibstil warm geworden. Immer wieder bin ich über einzelne Sätze gestolpert ohne genau sagen zu können, was mich gestört hat.

    Dazu hat sich die Handlung immer mehr in Bahnen entwickelt, die leider nicht von meiner (normalerweise ausgereiften) Fantasy in die Realität übertragen werden konnten. Ja, es gibt einige Situation auch in jetzt, gerade was Antisemitismus angeht, doch alles weitere. Ich weiß ja nicht. Dazu wurde es immer und immer übertriebener, sodass ich am Ende wirklich froh war fertig zu sein. Insgesamt gibt es so 1 von 5 Sternen

  19. Cover des Buches Krähenblut (ISBN: 9783827195210)
    Micha Krämer

    Krähenblut

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    War es wirklich nur ein plötzlicher Tod oder doch ein Mord?
    Diese Frage stellt sich Nina Moretti ,bei ihrer Leiche.Oder ist er vor schreck gestorben?
    Als dann aber noch Leute Verschwinden und wieder auftauchen,und neue Leichen dazu kommen ....tappt sie immer noch im Dunkeln.
    Aber Frau Moretti hat es auch gerade nicht leicht.
    Ihren liebsten sieht sie nur am Wochenende,ihr Kollege Thiel macht gerade einen schönen Urlaub in Italien,sie bekommt den Kollegen Thomas Kübler an ihre Seite,der sich auch noch wie ein verliebter Teenager aufführt,und dann noch dieser Schleimer von Anwalt,der sich wie ach so toll fühlt.
    Unter solchen Bedingungen ist das Lösen eines Falles nun aber auch nicht einfach.
    Aber Nina wäre nicht Nina Moretti wenn sie nicht  hinter des Rätzels Lösung kommen würde.
    Was dann am Ende doch noch sehr Actionreich zugeht.

    In diesen Teil geht es mal mehr um Frau Moretti und den Leute die so um sie herum sind.Mit einen schmunzler hier ein paar schrägen Vögeln hier,eine gelungene Fortsetzung der Nina Moretti Reihe.

  20. Cover des Buches Post von Karlheinz (ISBN: 9783328102724)
    Hasnain Kazim

    Post von Karlheinz

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Heutzutage wird man, sofern man es möchte, mit Nachrichten, Artikeln und Einträgen in diversen Foren überhäuft. Gewisse Themen sind ein gesellschaftlicher Dauerbrenner wie z.B. Politik, Migration und Demokratie (zumindest in Deutschland/Österreich). 

    Der Journalist Hasnain Kazim hat seit Anfang der 90iger Jahre immer wieder Post von wütenden und rechtsorientierten Menschen bekommen. Ein Potpourri an diversen Nachrichten von erbosten Menschen die ihm geschrieben haben, hat er in diesem Buch veröffentlicht.
    Beim Lesen dieser Nachrichten die Hr. Kazim bekam, bekam ich zeitweise Gänsehaut bzw. musste ich etwas schmunzeln. Gänsehaut bekam ich, wenn ich die Nachrichten von Menschen las die blindwütig in die Tasten hauten und ihrer Dummheit freien lauf ließen. Schmunzeln musste ich wenn sie als Antwort getrollt wurden und es ihnen schlagartig die "Tastatur verschlug". Die Art und Weise wie er auf diese Nachrichten antwortete fand ich zeitweise provokant und auch wieder passend. Auch dass er sich die Zeit nahm und nicht nur zwei Zeiler schrieb, sondern sich wirklich Gedanken machte wie und was er antwortete beeindruckte mich. 

    Ich kann dieses Buch jenen Menschen empfehlen denen es nicht egal ist wie man mit "Fremden" umgeht. Überlegt und liberal auf Hass und Vorurteile antwortet bzw. diskutiert. Auch ist es ein Buch wo man sich selbst reflegtieren kann. Wie fremdenfeindlich bin ich? Kenne ich meine eigene Religion (wenn man einer Religion angehört)? In welcher Gesellschaft möchte ich leben bzw. was kann ich tun um sie gut zu herhalten?

  21. Cover des Buches Rückkehr nach Reims (ISBN: 9783518072523)
    Didier Eribon

    Rückkehr nach Reims

     (41)
    Aktuelle Rezension von: bpeveling
    Didier Eribon erzählt in dem Buch, wie er nach vielen Jahren in seine Heimat und zu seiner Mutter zurückkehrt. Sein Vater ist mittlerweile verstorben. In jedem Kapitel wird autobiographische Erinnerung und soziologische Reflektion miteinander verbunden. Eribon erzählt, wie er als homosexueller Jugendlicher über die Bildung dem Arbeitermilieu entkam, und vor allem, wie schwer es ist, seinen Platz im Bildungsbürgertum zu finden, wenn man diesen nicht ererbt hat. Anhand seiner eigenen Familie wird erdrückend verständlich, wie die Arbeiterklasse von absoluten Linkswählern nach ganz rechts rückten.
    Das Buch erzählt zwar von der französischen Gesellschaft, aber vieles ist auch auf Deutschland übertragbar. Auch bei uns reproduziert sich das gehobene Bürgertum selbst, es sei denn, jemand findet eine Lücke, so wie Eribon über Kontakte aus dem homosexuellen Milieu. Ich habe das Buch wie einen Krimi verschlungen und viel dabei  über Deutschland und Frankreich nachgedacht.
  22. Cover des Buches Aktenzeichen Tod (ISBN: B00WTDKY34)
    René Junge

    Aktenzeichen Tod

     (16)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Geschichte wiederholt sich nicht? Wer sagt das? ICH wiederhole die Geschichte.“


    Der ehemalige Soldat Simon Stark lebt auf der Straße und verdrängt mit Alkohol seine Erinnerungen. Als Obdachlose verschwinden und seine neue Bekannte Sophie Palmer vom Hilfe-Bus in Schwierigkeiten gerät, muss er sich an seine Ausbildung erinnern und den Soldaten in ihm wieder zum Leben erwecken. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.



    Selten wurde ich mit einem Hauptcharakter wie Simon Stark konfrontiert: traumatisch Erlebnisse aus Afghanistan verfolgen ihn, er wird von seinem Alkoholismus – inklusive einer destruktiven Stimme in seinem Inneren – verführt und lebt unter der Brücke. Sophie bringt zwar einen Gegenpunkt dazu, schließlich ist sie in einer gutsituierten Familie aufgewachsen und hat eine Hilfsorganisation aufgebaut, ihr Charakter bleibt aber etwas farblos und geht in den actiongeladenen Szenen unter.


    Schon bald werden auch die Gegenspieler vorgestellt, sodass der Leser gleich schon in die hochtrabenden Pläne eingeweiht wird. Diese basieren auf die Naziideologie und den Euthanasiegedanken, was ein schweres Thema darstellte. Allerdings wurden damit die Gegner auch gleich als die „Bösen“ dargestellt. Für mich war das fast zu klischeehaft, da man nur ihre schlechten Absichten erfuhr, aber wenig über ihre Psyche.


    Manche der Themen haben mich sehr angesprochen. So fand ich es interessant die Obdachlosen hier in den Mittelpunkt zu stellen und mit Simon auch einen unter ihnen kennenzulernen. In anderen Krimis sind sie öfters Opfer, nie aber Hauptcharakter. Erwähnt wurde auch, wie schnell und wie unverschuldet man selbst alles verlieren kann. Besonders interessant fand ich auch, wie unterschiedliche Begegnungen mit den auf der Straße lebenden verlaufen konnten – von Hooliganangriffen über Nichtbeachtung bis zu netten Plaudereien war alles mit dabei. Auch die Themen Traumabelastung bei Soldaten und Alkoholismus empfand ich als schwierig aber durchaus interessant.


    Die Umsetzung der Geschichte konnte mich leider nicht immer erreichen. Dafür basierte sie zu sehr auf Action und erinnerte viel zu oft an einen Hollywood – Streifen. Simon als ehemaligen Soldaten konnte ich seinen Kampf ja noch abkaufen, aber bisher friedliebende Zivilisten mit Waffen auf eine Geheimagentenmission zu schicken war mir doch zu übertrieben. Ebenso musste ich die rasante Verfolgungsjagd mit der Polizei und die vielen Schusswechsel inklusive jeder Menge Toter waren mir doch zu unrealistisch.


    Fazit: Viele interessante Themen wurden aufgegriffen – für mich war aber zu viel Hollywood-Action-Streifen-Feeling mit dabei.

  23. Cover des Buches Feuerfrühling (ISBN: 9783743959415)
    Peer Martin

    Feuerfrühling

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen
    "Rot ist die Farbe des Blutes auf seinem Ärmel."
    "Rot ist auch die Farbe der Blume, die er in der Hand hält, irgendeine kleine Bergblume, er kennt ihren Namen nicht, aber sie ist schön."

    Das sagt die Inhaltsangabe...

    Arsal, der Ort im Libanon, an dem Calvin und Nuri Zuflucht gefunden haben, steht in Flammen. Sie beschließen, endlich nach Deutschland zurückzukehren. Mit fünf Kindern und einem Stoffhasen. Ohne gültige Papiere. Ihre Reise wird zu einer Odyssee über das Meer, durch Internierungslager, über Grenzen aus Hass und Stacheldraht. Europa, der rettende Kontinent, will die Fliehenden nicht haben.
    Und Calvin hat noch einen Gegner: sich selbst. Die Gewalt, die er erleben musste, hat Spuren hinterlassen, er verliert mehr und mehr die Kontrolle.
    In Berlin jedoch wartet man. Werden er und Nuri rechtzeitig zurückkehren, um im Prozess gegen Pascal auszusagen, der damals das Feuer im Flüchtlingsheim gelegt hat? Kann es Gerechtigkeit geben? Und kann ihre Liebe all diese überstehen? Oder bleibt nur das Feuer, das am Ende alles vernichtet?

    "Das ist es, dachte ich, was wir eigentlich alle wollen. Ein normales Leben. Auch wenn wir glauben, ständig etwas verändern und erreichen zu müssen, Demokratie, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit. Im Grunde wollen wir alle nur auf einem Sofa sitzen und Toastbrot essen, ohne das jemand an die Tür klopft und eine Waffe auf uns richtet und uns mitnimmt und einsperrt."

    Das sage ich...

    Im dritten Teil erreicht die Geschichte von Nuri und Calvin ihren Höhepunkt. Die beiden versuchen zusammen mit fünf Kindern einen Weg nach Deutschland zu finden. Doch diese Flucht bringt alle körperlich und seelisch an ihre Grenzen. Die Erlebnisse in Syrien haben Calvin verändert und seine Wut wird immer stärker. Die Beziehung von Nuri und Calvin wird auf eine harte Belastungsprobe gestellt. In Deutschland rückt der Prozess gegen Pascal immer näher. Cindy fängt an einige Dinge in Frage zu stellen und begibt sich dabei in Gefahr.

    Die Haupterzählungen im Buch spielen auf der einen Seite in Berlin und auf der anderen Seite wird die Flucht dargestellt. Es war für mich sehr spannend zu lesen, wie Nuri und Calvin Deutschland immer näher kommen und doch so weit entfernt sind.

    Besonders begeistert bin ich von Cindy. Dieser Charakter hat innerhalb der drei Bände eine Wandlung erlebt, die ich mir am Anfang der Reihe nicht hätte vorstellen können. Ich muss zugeben, dass mir Cindy immer mehr ans Herz gewachsen ist. Daher fand ich es besonders schön von ihr in diesem Buch auch wieder etwas lesen zu können.

    Der Schreibstil von Peer Martin ist wieder beeindruckend. Er schafft es immer wieder mich mit seinen Worten an das Buch zu fesseln. Doch dieses Mal ist das Buch in meinen Augen düsterer gehalten, was natürlich dem Thema geschuldet ist. Die poetische Sprache von Nuri, welche im ersten Band noch so klar herausgestochen ist, fehlt hier leider etwas. Mitunter hatte ich das Gefühl, dass in diesem Buch der Fokus etwas mehr auf Calvin lag. Gerade im ersten Teil des Buches kam die Figur von Nuri für mich zu kurz.

    "Bis heute trage ich dieses Bild in mir, das Bild der abziehenden Panzer mit den totenschwarzen Flaggen, und ich stelle mir manchmal vor, wie es sein wird, wenn sie eines Tages wirklich abziehen, wenn die Flaggen des Daisch uns endgültig verlassen, den Irak freigeben, Syrien, die Welt. In meiner Vorstellung stehe ich auf einem Balkon, und ich weiß nicht, wie das Zimmer drinnen aussieht, zu was für einem Haus es gehören oder wann all das geschehen wird. Doch es wird geschehen. Irgendwann."

    Fazit

    Der Leser ist auch beim letzten Band wieder sehr gefordert. Und ich muss zugeben, dass es für mich nicht immer leicht war all diese Sachen zu lesen. Sein ganzes Leben zurückzulassen, alles verloren zu haben und auf ein neues und besseres Leben zu hoffen, diese Vorstellung ist beängstigend. Doch gerade deshalb sollte jeder diese Trilogie gelesen haben. Diese Bücher können eine Teil dazu beitragen die geflüchteten Menschen besser zu verstehen. Diese Buchreihe wird noch lange bei mir nachwirken. Ich gebe gern fünf Sterne.
  24. Cover des Buches Die Strömung (ISBN: 9783442715176)
    Cilla Börjlind

    Die Strömung

     (115)
    Aktuelle Rezension von: hanka81

    Leider immer noch aktuelle Thematik und Bezug zu Anders Breivik die hier aufgegriffen wird. Und es wird wohl immer aktuell bleiben.

    Sind rassistische Gedanken der Hintergrund für die Morde an zwei kleinen Kindern? Das ist die Frage die sich Mette und Olivia stellen. Doch die Morde passieren in unterschiedlichen Teilen Schwedens und es ist noch nicht einmal sicher, das es sich um den gleichen Täter handelt. Sind es vielleicht mehrere? Und gibt es eine Verbindung zwischen den Opfern. Als einziges scheint es da eine Kommune aus den 70er Jahren zu geben. Hat es was damit zu tun? Und wo liegt dann das Motiv?

    Gefallen hat mir, das es keine einfache Lösung gibt und es auch in den Ermittlungen immer wieder zu Fehleinschätzungen kommt und neue Wege verfolgt werden müssen.

    Viele verschiedene Themen werden hier aufgegriffen und mehrere Ermittlungen laufen parallel. Die Zusammenhänge sind hierbei nicht einfach zu durchschauen. Manchmal ist es mir ein bißchen zu viel, denn auch für Tom ergibt sich die Möglichkeit einen lange zurück liegenden ungelösten Fall doch noch aufzuklären.

    Und zufälliger/passender Weise decken dich letztendlich die Opfer sowohl mit fremdenfeindlichen Motiv, als auch der persönlichen Rache... Mmh...

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