Bücher mit dem Tag "recycling"
28 Bücher
- Neal Shusterman
Vollendet – Die Flucht
(748)Aktuelle Rezension von: Roman-TippsMit Neal Shustermans dystopischen Scythe-Trilogie konnte er mich so begeistern, dass ich noch mehr Bücher von ihm lesen wollte. Somit war ich schon ganz gespannt auf den Auftaktband „Vollendet – Die Flucht“ aus der 4 Bände umfassenden Vollendet-Reihe von Neal Shusterman.
Die Vollendet-Reihe spielt in einem zukünftigen USA, in welchem Jugendliche, die zu viel Ärger machen, „umgewandelt“ werden können. Das bedeutet, dass ihr gesamter Körper sofort zur Organspende freigegeben wird. Es wird behauptet, dass die Teile des Körpers weiterleben, also dass man selber weiterlebt, nur in einer anderen Form. Ob ein Jugendlicher umgewandelt werden darf, wird von den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten entschieden. Und diese Entscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden. Jugendliche, die sich dagegen wären und fliehen, werden gejagt, bis zur Festnahme.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass dieses Thema so richtig…unter die Haut geht, sodass mir ganz anders wurde. Fassungslos, aufgrund dieser Schrecken. Nochmal mehr, wenn man erfährt, wie die Umwandlung passiert. Die Ungerechtigkeit, dass man über ein Leben so bestimmen kann. Dass einem so etwas angetan wird. Dass man nichts dagegen tun kann. Dass es kaum welche gibt, die dagegen angehen. Die Art und Weise, wie dieses System durchgeführt wird. Und das alles erinnert mich an die grausame Ausbeutung von Tieren in unserer Welt – nur dass es in der Geschichte Jugendliche sind, die so etwas durchmachen müssen.
Die Handlung wird aus der Sicht von mehreren Charakteren in der personalen Erzählweise erzählt, hauptsächlich jedoch von Risa, Connor und Lev, die sich auf eine ziemlich krasse Weise begegnen, nämlich inmitten einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd auf einer Straße. Alle drei sind Wandler, also Jugendliche, die umgewandelt werden sollen. Während sie auf der Flucht sind, gibt es so einige gefährliche, schaurige und überraschende Momente und Wendungen. Und ganz besonders Levs Entwicklung auf dieser Flucht ist unglaublich.
Neal Shustermans Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen. Die Handlung ist spannend, nur hin und wieder ein bisschen langatmig. Aber größtenteils überwiegen Momente voller heftiger und actionreicher Wendungen und Szenen, Herzklopfen und Fragen, wie es nun wohl weitergeht. Auch die Charaktere werden nach und nach tiefgründiger und haben mir gefallen. Connor, der langsam zu einer Legende wird. Risa, mit ihrer Hoffnung und dem kühlen Kopf. Lev, der Gefahren eingeht, um seine Pläne durchzusetzen. Auch das Ende fand ich passend mit dem krassen Showdown. Doch es ist noch lange nicht vorbei. Die Vollendet-Reihe werde ich definitiv weiterlesen!
Fazit:
Eine spannende Dystopie mit einer erschreckenden und albtraumhaften Zukunftsvision. Das Thema geht so richtig unter die Haut und hat mich fassungslos machen können. Die Idee ist spannend umgesetzt und die Charaktere entwickeln sich mit der Zeit. Ich bin neugierig, wie alles letztendlich enden wird und werde die Vollendet-Reihe weiterlesen.
- Jean-Paul Didierlaurent
Die Sehnsucht des Vorlesers
(310)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Guylain arbeitet für ein Recyclingunternehmen und muss täglich sicherstellen, dass die riesige Schreddermaschine reibungslos funktioniert und Abertausende von Büchern zerkleinert. Aufgrund seiner Liebe zu Büchern verabscheut Guylain diese Arbeit jedoch zutiefst und spricht von der Maschine als „die Bestie“. Sein einziger Trost ist, dass es ihm hin und wieder gelingt einige Seiten vor der Zerstörung zu retten. Diese liest er dann bei der täglichen Zugfahrt zu seiner Arbeitsstelle seinen Mitreisenden vor. Eines Tages findet Guylain einen USB-Stick auf dem eine ihm unbekannte Frau namens Julie von ihrem Alltag erzählt. Nachdem Guylain diese Texte gelesen hat ist er überzeugt, dass Julie seine Seelenverwandte ist und er setzt alles daran sie zu finden…
Für ihn war der Inhalt bedeutungslos. Was zählte, war der Akt des Vorlesens. Er schenkte jedem einzelnen Blatt seine ungeteilte Aufmerksamkeit, damit das Vorlesen seine magische Wirkung entfalten konnte: Jedes Wort, das ihm über die Lippen kam, befreite ihn ein bisschen von dem Ekel, der ihn beim Gedanken an seine Arbeit überkam. (S. 14)
Meine Meinung:
Der Klapptext hat mich direkt angesprochen. Ich hoffte auf ein Highlight wie „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) und das Thema Büchervernichtung hat mich auch ein bisschen an das Buch „Fahrenheit 451“ (von Ray Bradbury) erinnert. In „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist die Büchervernichtung aber nicht ganz so dramatisch, weil es nicht darum geht von sämtlichen Büchern alle vorhandenen Ausgaben zu zerstören. Es sollen „nur“ Bücher geschreddert werden, die nicht verkauft werden konnten und die daraus gewonnenen Rohstoffe sollen zudem zur Herstellung neuer Bücher verwendet werden.
Die Lebenswelt, die Gedanken und die Gefühle von Guylain werden sehr einfühlsam und anschaulich beschrieben. Dadurch kann man sich sehr gut in Guylain hineinversetzen. Er lebt relativ zurückgezogen, sein Alltag ist etwas trostlos, seine Arbeit verabscheut er richtiggehend und sein Chef ist noch dazu ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse. Daher wünscht man es Guylain sehr, dass er neuen Mut schöpft und ihn ein erfüllteres und glücklicheres Leben erwartet. Es macht Guylain sympathisch wie sehr er sich um Guiseppe bemüht und was für ein guter Freund er diesem ist. Guiseppe ist ein früherer Arbeitskollege von Guylain und hat bei einem Arbeitsunfall seine Beine verloren hat. Es wird zudem richtig rührend beschrieben wie sehr Guylain an seinem kleinen orangefarbenen Freund, dem Goldfisch Rouget de Lisle, hängt:
Er brauchte den Goldfisch wirklich, er litt unter einer regelrechten Abhängigkeit und konnte nicht auf einen stummen orangefarbenen Gefährten auf seinem Nachttisch verzichten. Es war ein großer Unterschied, ob man allein lebte oder zusammen mit einem Goldfisch, das wusste er aus Erfahrung. (S. 162/163)
Das Buch hat sowohl fröhliche Momente als auch traurige, die sehr betrüblich sind. Für schöne und zu Herzen gehende Momente sorgt Guylains Freundschaft zu Guiseppe und zu seinem Goldfisch Rouget de Lisle. Außerdem ist es toll wieviel positive Gefühle er selbst aus dem Vorlesen zieht und wie viel Freude er damit besonders den älteren Herrschaften in der Seniorenresidenz bereitet. Auch die Seelenverwandtschaft, die Guylain spürt als er die Texte der ihm unbekannten Julie liest berührt einem und es ist schön zu lesen mit wieviel Hoffnung und Durchhaltevermögen er sich daran macht Julie ausfindig zu machen.
Es hätte mir besser gefallen, wenn diese fröhlichen und hoffnungsvollen Momente mehr Raum eingenommen hätten. Stattdessen wird sehr ausführlich und eindrücklich beschrieben wie sehr Guylain unter seiner Arbeit leidet und wie sehr er sie verabscheut. Das allein wäre für mich aber noch kein Kritikpunkt. Es kommt jedoch hinzu, dass auch Julie mit ihrer Arbeit ziemlich unglücklich ist. Sie hat des Öfteren mit Kunden, die sich ihr gegenüber respektlos verhalten, die auf sie herabsehen und die ihr demütigende Erfahrungen verschaffen. Das zu lesen tat weh und machte traurig. Ich habe sowohl Julie als auch Guylain gewünscht, dass es ihnen gelingt eine Arbeit finden, die sie glücklicher macht und die ihnen nicht so zusetzt. Dazu kommt es aber nicht. Die beiden haben sich vielmehr mit ihrer jeweiligen Situation abgefunden und sie haben anscheinend diesbezüglich die Hoffnung auf Besseres aufgegeben. Da Guylain bzw. Julie aber noch keine 40 bzw. noch keine 30 Jahre alt ist liegen aber noch Jahrzehnte mit ihrer Arbeit vor ihnen: Jahrzehnte in denen ihnen ihre Arbeit weiter zusetzen wird. Am Ende der Geschichte bleibt einem einzig die Hoffnung, dass Guylan und Julie vielleicht Freunde bzw. vielleicht sogar ein Paar werden und zumindest dadurch das Leben der beiden glücklicher wird. Das hofft man, aber es wird leider bloß angedeutet und es ist ungewiss ob es wirklich so kommen wird.
Das führt mich zu meinem größten Kritikpunkt: Das Ende der Geschichte ist meiner Meinung viel zu abrupt. Es bleiben Fragen offen und es werden Sachen angedeutet statt dass man erfährt was im weiteren Verlauf tatsächlich noch passiert ist. Damit hatte ich meine Probleme – zumal ich fast zur gleichen Zeit einen Roman mit einer ähnlichen Thematik gelesen habe, der es diesbezüglich meiner Meinung nach besser gemacht hat:
Ich habe fast zur gleichen Zeit „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) gelesen. Darin geht es ebenfalls um die Liebe zu Büchern und zum Lesen. Allerdings hat mir „Der Buchspazierer“ viel besser gefallen (= 5-Sterne-Buch). In beiden Geschichten geht es um einen liebeswerten und etwas zurückgezogen lebenden Buchfreund, der es nicht ganz leicht hat. Außerdem handelt es sich in beiden Fällen nicht „nur“ um eine lockere, hoffnungsvolle Geschichte. Stellenweise sind beide Geschichten durchaus auch dramatisch, traurig und nachdenklich machend. Was mir am Buch „Der Buchspazierer“ besser gefallen hat als beim Buch „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist insbesondere das Ende. Beim „Buchspazierer“ ist das Ende wunderschön, hoffnungsvoll und fällt zudem deutlich ausführlicher aus. Bei „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist mir das Ende zu abrupt: Man ahnt zwar wie es weitergehen könnte, aber es wird eben mehr angedeutet als tatsächlicher erzählt. Es ist davon auszugehen, dass die Hauptperson Guylain zwar zukünftig etwas glücklicher sein dürfte als gegenwärtig, aber die Abscheu vor seinem Beruf wird ihm wohl dennoch weiterhin sehr zusetzen und nicht einfach verschwinden.
Fazit:
Es handelt sich um eine schöne Geschichte über die Liebe zu Büchern, aber man hätte noch mehr daraus machen können und ich hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht. Für mich konnte das vorliegende Buch nicht an „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) heranreichen.
- Charlotte Schüler
#Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag
(39)Aktuelle Rezension von: PaulaJosinaNatürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch nicht meine ehrliche Meinung.
Plastik begegnen wir überall. Morgens nach dem Aufstehen beim Zähne putzen, beim Anziehen, beim Frühstücken. Mittags beim Essen in der Kantine, an unserem Schreibtisch, auf dem Weg nachhause. Aber auch abends kommen wir in Kontakt mit Plastik. In den letzten Jahren wurde immer mehr darauf aufmerksam gemacht, dass diese Masse an Plastik nicht gut für unsere Umwelt ist. Immer wieder sieht man Bilder von Schildkröten in deren Nasenlöcher Strohhalme stecken oder Mägen von Tieren, die komplett voll sind, aber leider nicht mit Essen.
„Zero Waste“ und „Minimalismus“ liegen im Trend. Eine Plastiktüte ist out und stattdessen greift man zum Jutebeutel. Plastikflaschen? Auch nicht mehr cool. Aber kann man auch noch mehr machen als diese beiden Dinge, um die Umwelt weniger zu verschmutzen?
Genau aufgrund dieser Frage habe ich das Buch beim Bloggerportal angefragt. Versteht mich nicht falsch, ich versuche schon unnötigen Plastik zu vermeiden, aber manchmal fällt einem halt nicht ganz auf wodrin alles Plastik ist, wie beispielsweise der Coffee to go Becher.
Meine Freunde haben darüber gerätselt, ob das Buch wohl in Plastik eingepackt sein und es Hochglanzpapier geben würde, aber dies war glücklicherweise nicht der Fall. Die Seiten sind aus Apfelpapier, werden also aus alten Apfelschalen hergestellt. Dies ist meiner Meinung nach eine wirklich tolle Idee. Zwar sind die Seiten dann nicht so weiß wie wir es evtl. von anderen Büchern gewohnt sind aber ganz ehrlich: Wenn interessiert es schon ob die Seiten beige oder strahlendweiß sind?
Was ich an diesem Buch wirklich mochte, war die Unterteilung. Zuerst wird einem erklärt was Plastik genau ist und es werden verschiedene Begriffe definiert wie beispielsweise biologisch abbaubar oder Bioplastik. Danach nimmt man dann Schritt für Schritt den Abbau des Plastikkonsum in Angriff. Dieser Prozess ist sehr gut individuell anpassbar auf das eigene Tempo und die eigenen Bedürfnisse.
Hin und wieder gab es kleine Listen zum Ausfüllen oder Bastelanleitungen, wovon ich bestimmt noch einige ausprobieren werde.
Als ich mich das erste Mal über das Thema bei ein paar amerikanischen Youtubern informiert habe hat mich immer gestört, dass einem vermittelt wurde, dass man beispielsweise sofort die Plastikzahnbürste wegwerfen und gegen eine aus Bambus ersetzen sollte. Warum aber nicht erst die Alte aufbrauchen? Charlotte Schüler betont immer wieder, dass man den Vorgang möglichst ressourcenschonend angehen sollte, dass heißt man ersetzt erst dann etwas gegen eine plastikfreie Alternative, wenn die andere kaputt oder aufgebraucht ist. Ansonsten würde man nur unnötig Müll produzieren. Das sie dies in den Fokus gestellt hat, fand ich sehr gut.
Das Einzige was mich gestört hat, war, dass sie sich ab und an wiederholt hat und häufig dazu aufgerufen hat dem Instagram Kanal und dem Hashtag zu folgen. Aber ich konnte nachvollziehen wieso sie das tut, da es sich in einer Gruppe meist leichter ein Projekt bewältigen lässt
Fazit
Meiner Meinung nach ein wirklich guter Einstieg in das Thema und ein perfekter Guide für die Menschen, die sich aus ihrer Plastikkomfortzone bewegen möchten.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen
Für weitere Rezensionen oder buchigen Content schau doch gerne auf meinem Blog vorbei: https://paulajosina.wordpress.com/
- Qiufan Chen
Die Siliziuminsel
(17)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchIn naher Zukunft angesiedelt strotzt dieses Buch vor digitalen Visionen, sowie düsteren Perspektiven auf die Umwelt und unser Verhalten mit dem Massenkonsum. Neben diesen erschreckenden Ansichten und futuristischen Innovationen zeugt das Werk auch von einer gelungenen Sprache und interessanten Einblicken in die Welt derjenigen, die schon heute von dem Müll der konsumierenden Staaten leben. Die Sprache ist überzeugend, manche der technischen zukünftigen Entwicklungen naheliegend. Allerdings sind manche Passagen auch äußerst brutal, nahezu ins Abartige ausufernd geschrieben. Neben sich anreihenden Vergleichen, die sich durch das gesamte Buch hinziehen, lässt dies die wirklich potentielle, mit etwas mehr Weitsicht wünschenswerte Geschichte immer wieder ins Holpern geraten. Der Einblick in die bereits heutzutage herrschende Welt des Mülls lässt sich anhand dieses Buches aber durchaus kennenlernen.
- Mari März
Rose: Die Grande Dame des Bio-Recyclings
(2)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaMari März ist nicht in der Lage, irgendeine Szene zu zeichnen. Stattdessen erzählt sie die schlechte Geschichte einer Protagonistin, der ich keinen Moment lang glauben konnte. Es fühlte sich beim Lesen so an, als würde sie nichts anderes tun, als maßlos zu übertreiben und vor allem mich zu belügen.
Sie soll eine Self-Made-Verbrecherin sein, die sich auf Leichenbeseitigung spezialisiert hat, aber sie erzählt es so lasch hinunter, als würde sie es selbst nicht glauben. Dabei gibt sie ständig an und behauptet, sie wäre eine Geschäftsfrau.
Ihre Persönlichkeit ist total eingeschränkt auf ihre Selbstüberschätzung mit der sie jeden Mann in ihrem Leben unter Kontrolle hält, wobei diese Männer sich wie die letzten Idioten benehmen, die sich schamlos von ihr ausnutzen lassen und das auf die extremste Weise. Keiner dieser Männer besitzt einen Funken an Selbstachtung und jeder Mann ist auf sein Geschlechtsteil reduziert.
Die Autorin hat sich beim Lesen auch dafür entschieden, dass die Protagonistin den Leser direkt anspricht und jedes Mal, wenn sie das getan hat, habe ich mich weggedrückt. Es gibt nichts, was diese Frau sympathisch macht. Während die Männer nur an Sex denken, denkt sie ihr eigenes Kapital. Die Autorin baut keine Nähe auf, macht die Figur nicht begreiflich, setzt die Figur nicht mit ihrem Trauma auseinander, macht sie nicht menschlich, gibt ihr keine Seele, keine Gefühle, keine Leidenschaft, sondern sie bleibt ein plastischer Bösewicht, der verdammt wird, unter den Reihen der gesichtslosen Antagonisten zu verschwinden.
Während die Protagonistin sich so benimmt, benehmen sich die anderen Figuren realitätsfern. Das fängt schon mit Kevin an: "Kevin keucht immer denselben Satz. Seit über zehn Jahren. Jeden Samstag. Aber das ist mir egal."
Zuerst wird er schüchtern beschrieben, wie er mit hochrotem Gesicht in ihr Büro kommt und mucksmäuschenstill auf ein Zungenspiel wartet. Aber sie bläst ihm schon seit zehn Jahren. Seit 10 Jahren! Jeden Samstag pünktlich um elf! Da wird man nicht mehr schüchtern, sondern es passiert genau das Gegenteil: Es härtet einen ab, nimmt einem die Scham weg, verändert seine Persönlichkeit und nach so langer Zeit verliert auch der Oralverkehr seinen Glanz. Es wird zu Routine, zu einer eingeübten Angelegenheit, einer Gewohnheit, Alltag, und irgendwann verliert es gänzlich seinen Reiz und man wird nicht mehr bereit sein, für so einen Akt auf Unsummen zu verzichten, damit man den gratis Handlanger für die Drecksarbeit spielt. Dieses Opfer macht keiner auf die Dauer. Das nimmt ihm jede Glaubwürdigkeit.
Überhaupt scheint jede Figur mit der Protagonistin schlafen zu wollen. Einfach jeder und irgendwie scheint die Autorin zu denken, dass auch der Leser das möchte. Bei jeder Gelegenheit zeigt die Protagonistin ihre Brüste, als würden die Männer das als ein Trinkgeld ansehen. Es gibt im Buch keine Figur, die ihre Brüste nicht gesehen hat!
Außerdem kriegt sie so ziemlich alles, was sie möchte. Es gibt keinen Moment mit einem Konflikt. Sie muss sich mit niemanden auseinandersetzen und alles läuft geschmiert, so dass das Buch sehr schnell langweilig wurde. Es ist eine dumme Geschichte, übertrieben, schlecht, geistlos und unglaubwürdig.
- Jens Steiner
Mein Leben als Hoffnungsträger
(27)Aktuelle Rezension von: bookish_yvonne“Mein Leben als Hoffnungsträger” von Jens Steiner ist ein ungewöhnlicher Roman über den Alltag, und wer hätte gedacht, dass es möglich wäre den Alltag so spannend zu beschreiben!
"Mir ist nicht wohl dabei, weil Joãos Geschäft wie alle Geschäfte wachsen will, weil es wie jedes Geschäft die Weltherrschaft anstrebt. Ich aber will keine Herrschaft, ich will im dunklen Dickicht der Gegenwart bleiben. Mir gefällt es hier. Warum muss man immer besser werden, warum immer noch ein Diplom erwerben, warum immer weiter dorthin streben, wo die Luft dünn ist, wo Stressjob und Haushypothek ständig die Hand an deiner Gurgel haben? Ich verstehe es nicht und will es nicht verstehen."
Nachdem Philipp seine Lehre zum Mechatroniker abgebrochen hat und aus seiner WG rausgeschmissen wurde, weil die Mitbewohner seinen Putzfimmel nicht mehr tolerieren wollten, vertreibt er sich die Zeit an einer Tramhaltestelle die Zeit mit dem Auflesen von Stanniolpapieren. Dabei wird Uwe, der Leiter des städtischen Recyclinghofs auf ihn aufmerksam, und nimmt ihn unter seine Fittiche. Uwe nennt Philipp seinen neuen Hoffnungsträger und zeigt ihm alles, was es auf dem Recyclinghof zu wissen gibt. Phillipp wirkt mehr wie ein interessierter Beobachter als ein Teilnehmer des Lebens, denn er lässt das Leben einfach geschehen.
Zu den "Fantastischen Vier" des Recyclinghofs gehören noch Arturo und João dazu, zwei Portugiesen, die aus den abgegeben Waren ihren eigenen, nicht ganz legalen Nutzen ziehen, für den sie bald auch Philipp gewinnen wollen – bis ihnen ein Großprojekt aus dem Ruder läuft und die aufgeräumte Welt des Recyclinghofes gehörig ins Wanken gerät.
Es ist einfach unglaublich spannend die Gedanken von Philipp mitzuverfolgen, weil sie so wunderschön lyrisch dargestellt werden.
Klare Leseempfehlung von mir, denn auch das Ende ist nicht 08/15 😉
- Mirjam Oldenhave
Jakob und der Berg der vergessenen Dinge
(50)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 6
📄 208 Seiten
💶 16,00 Euro
📖 Coppenrath Verlag @coppenrathverlag
🖊️ Mirjam Oldenhave
🎨 Rick de Haas
🇩🇪 Andrea Kluitmann
⁉️ Buch über falsche Verdächtigungen und Mut
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um Jakob, der mit seinem Papa Ed in einem Haus auf auf Rädern wohnt. Doch nirgends sind die beiden erwünscht und werden davon gejagt. Irgendwann kommen sie zu einem Platz auf dem ein Berg voller Schrott….ich meine Plunder steht. Dort wussten sie wollten sie bleiben, denn Jakob konnte aus jeder weggeworfenen Sache etwas Neues bauen. Eines Tages fand Jakob eine goldene Boxerstatue, die er zum Geburtstag für Ed versteckte. Doch als plötzlich die Polizei vor der Tür stand, nach der Statue suchte und Ed verhaftete, brach zunächst die Welt um Jakob herum zusammen. Doch der kleine selbstständige Junge fasste sich beim Schopf und versuchte das beste aus der Situation zu machen. Dabei traf er auf seine Nachbarin Sisi, die in einem großen Anwesen lebte. Wird es Jakob gelingen seinen Vater aus dem Gefängnis zu holen? Und was haben ein Steinbock, eine rothaarige Frau und Hund damit zu tun?🦌Mein Eindruck:🦌
Geschichten die man miterleben kann sind für mich das A und O. Und diese Geschichte ist eine solche. Zunächst ist man traurig, dass Jakob und Ed überall verscheucht werden. Aber es ist schön zu sehen, dass sie das beste aus ihrer Situation machen und immer positiv bleiben, selbst als Ed ins Gefängnis kommt. Auch das tüfteln von Jakob erinnert mich ein wenig an meinen Sohn, der a) gern alles aufhebt, da er dies und das noch benötigt und b) dass er vieles ausprobiert und tolle Ideen hat. Eine weiterer Grund warum ich die Geschichte mag ist, dass mein Vater ein recht erfolgreicher Boxer in der ehemaligen DDR war. Insgesamt, auch durch die tollen, teilweise futuristisch wirkenden Illustrationen, war ich direkt eins mit ihr und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Eine klare Empfehlung, nicht nur für kleine Tüftler!
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Ferdinand Auhser
Bakabu und Heckmeck, der Umweltschreck
(26)Aktuelle Rezension von: RealMajo
In "Bakabu und Heckmeck, der Umweltschreck" von Ferdinand Auhser geht es darum, dass die tierischen Bewohner von Singeland feststellen dass alles voller Müll ist und sie sich zusammenschließen um den Verursacher zu finden.Das Cover, sowie die Seiten sind bunt und liebevoll gestaltet. Das Buch besteht aus 12 kurzen Geschichten. Zu vielen der Geschichten gibt es passende Aufgaben wie zum Beispiel zu schauen was passiert wenn Eis schmilzt oder ein Insektenhotel zu bauen. Zu vielen der Geschichten gibt es auch einen Song von Manfred Schweng, den man mit einem QR-Quote hören kann.
Die Geschichten sind schön ung gut geeignet für die Altersklasse ab 3 Jahren, allerdings kommen viel zu viele Tiere und Namen vor. Selbst ih habe den Überblick verloren wer wer ist, da in jedem Kapitel auch ein neuer Charakter dazukam. Am Anfang fehlt für mich eine Übersicht der im Buch vorkommenden Figuren.
Auch wenn mir die Geschichten gefallen habe ich an der Schreibweise viel zu meckern. "Zum G-G-Greeresmund, ähm Meeresgrund? Aber ich bin doch ein V-V-Vogel" ist für Grundschulkinder genauso schwer zu lesen wie "Wie quann das denn sein?" Man könnte sagen, es ist ja ein Vorlesebuch, also ist ein Buchstabenvertauschen, Stottern und aus jedem K ein Qu machen nicht schlimm, die Aufgaben sind aber eher für Grundschulkinder gemacht und damit sind im meinen Augen diese Eigenarten der Tiere ein no-go.
Die Lieder wiederum gefallen mir sehr gut. Sie fassen die dazugehörige Geschichte gut zusammen und die Kids haben damit nochmal so viel Spaß an dem Buch.Alles in allem gefällt mir die Idee Geschichten, Aufgaben und Musik miteinander zu verbinden um kleinen Kinder was beizubringen sehr gut, die Umsetzung konnte mich aber leider nicht völlig überzeugen.
- R. T. Acron
Ocean City – Jede Sekunde zählt
(70)Aktuelle Rezension von: Ninja_TurtlesMeinung:
Ich kannte diese Buchreihe noch gar nicht, und habe mitr direkt alle drei Teile besorgt. Ich bin nicht enttäuscht worden, denn dieses Buch ist einfach so krass genial, dass es mein HIGHLIGHT ist! Es geht hier um eine totalitäre Regierung, die keinen Spaß mit der Zeit verstehen: Mit der bezahlt man alles in der Stadt und man wird sogar kontrolliert, wie viel Zeit man noch auf seinem Decoder hat. Es geht hier um drei Jungs: Jackson, Crockie und Henk. Am Anfang passiert schon etwas verdammt merkwürdiges, was ich mir nicht erklären konnte. Hier geschehen so viele Dinge und dann sitze ich vor dem Buch und denke mir: "Das ist doch echt nicht wahr!". Ich war die meiste Zeit immer total verblüfft und konnte es gar nicht glauben - was ein Wahnsinn! ♥ Jackson und seine Freunde haben einen Weg gefunden, wie sie mit einem selbstgebauten Transponder Zeitkonten hacken können - dies bringt sie in ungeahnte Schwierigkeiten. Mache Protas sind nicht die, für die sie sich ausgeben und ich wäre niemals darauf gekommen! Spannung gibt es von der ersten bis zur letzten Seite, ich habe es genossen und bin einfach nur sprachlos, wie die Fäden zusammenlaufen. Und dann gibt es noch eine Organisation, die ... Nope, das müsst ihr euch selbst reinziehen. ;-)
Fazit:
Ein Jugendbuch, das mit krassen Wendungen und einer Spannung aufwartet, die von der ersten bis zur letzten Seite gegeben ist! Highlight! Es wird ab 11 Jahren empfohlen, doch ich würde es ein Jahr nach oben verschieben.
- Verena Klaus
Zero Waste - so geht´s
(17)Aktuelle Rezension von: vronika22Das Cover ist eher schlicht gehalten, aber im Grunde doch sehr passend und die Thematik gut treffend.
Autorin Verena Klaus ist eigentlich von Beruf Modedesignerin und Kostümbildnerin. Eine Indienreise und die Geburt ihrer Kinder haben ihr Leben und ihre Einstellung sehr stark verändert.
In der Einleitung greift sie dies auch kurz auf.
In Ihrem Buch „Zero Waste – Einkaufen, putzen unterwegs sein – alles ohne Müll“ gibt sie auf ca. 200 Seiten mehr als 250 Tipps zum gesunden und umweltbewussten Konsumieren und zur Müllvermeidung.
Diese Ideen hat sie sozusagen selbst entwickelt und gesammelt, auch wenn manches nicht ganz neu ist. Dabei stammen die Tipps aus allen Bereichen des Lebens, egal ob Haushalt, Küche, Kleidung, Wohnen, Arbeiten, Einkaufen oder auch unterwegs. Die Tipps sind alle recht einfach und einleuchtend und sehr gut nachzumachen.
So kann man beispielsweise aus altem Brot ganz einfach leckere Brotchips machen, anstatt das Brot wegzuwerfen. Auch hierzu findet man ein Rezept in diesem Buch.
Egal ob man sich neu in die Thematik Müllvermeidung und Recycling einarbeiten möchte, oder ob man sich schon damit beschäftigt hat, und sein Wissen vertiefen möchte, dieses Buch ist wohl für jeden hilfreich. Es ist ein regelrechter Praxisratgeber. Schön fand ich auch, dass es im Anhang ein alphabetisches Sachregister, sowie ein paar weiterführende Adressen und Links gibt.
Alles in allem ist dieses Buch wirklich eine tolle Idee und jeder kann sich herauspicken, was für ihn wichtig oder gut machbar ist. Ich hoffe, dass dadurch viele Menschen ermutigt werden, umweltbewusster zu konsumieren und manchen Müll zu vermeiden.
- Simone Veenstra
Das Müllmonster - Leserabe ab 2. Klasse - Erstlesebuch für Kinder ab 7 Jahren
(1)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsMut, Solidarität, Freundschaft und das Eigene-über-sich-Hinauswachsen - Um all das handelt dieses tolle Erstlesebuch. Durch eine Fantasiefigur erfahren Kinder hier, dass Angst nicht etwas schlechtes ist, sondern nur wenn man sich von ihr gefangen lässt. Und man gemeinsam viel mehr erreichen kann, als wenn man alles mit sich alleine ausmacht. Als Zusatzpunkt gibt es noch einen kleinen Unterricht zum Thema Recycling.
Ganz toll fand ich die farbenfrohen Illustrationen, die die Geschichte gut begleiten. Vor allem die Darstellung der Mürpse ist wundervoll. Am liebsten hätte man selbst so ein Müllmonster zuhause.
Die Texte selbst fand ich gut für das Niveau. Nicht zu schwer, aber auch nicht total einfach, so dass Kinder sich auch bemühen/steigern in ihrem Leselevel.
Unser Familienfazit: Tolle Geschichte, aus der man viel lernen kann.
- Jess French
So viel Müll!
(7)Aktuelle Rezension von: MermaidkathiMein Fazit: Ein wunderschön gestaltetes Sach-Buch rund ums Thema Müll. Dabei hat mich besonders begeistert, dass unglaublich viele Aspekte vorgestellt werden. Die Wichtigkeit und Bedeutung wurde richtig gut rüberkommt und das Buch vermittelt gleich ganz viele Tipps, wie man selber (auch als Kind) helfen kann. Der kurze, kindgerechte und einfache Text wird richtig gut durch die tollen Illustrationen unterstützt. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und ich habe sehr viel gelernt. Ein Buch voller Wissen, welches mir richtig gut gefallen hat. Ich vergebe volle 5 Sterne.
Meine Meinung zum Buch: Mir hat das Sachbuch zum Thema Müll richtig gut gefallen! Ich dachte ich kenne mich in diesem Bereich schon ganz gut aus, aber es gab noch richtig viel, was ich durch das Buch noch gelernt habe – wusstest du zum Beispiel, dass es Kinder gibt, die aus Müll auf einer Müllhalde Instrumente gebaut haben und damit in einem Orchester spielen? Richtig cool! Oder, dass in Israel ein ganzer Müllberg bepflanzt wurde und jetzt einfach ein Park darauf ist? Es gibt wirklich coole und spannende Fakten, aber auch echt traurige. Das Buch motiviert Müll zu reduzieren und wirklich mehrmals darüber nachzudenken, ob wir etwas Neues brauchen. Es gibt Familien, die schaffen es im Jahr nur so wenig Müll zu produzieren, dass es in ein Marmeladenglas passt… Einfach mega! Das wäre eher etwas für eine 1 bis 2-Wochen-Challenge bei uns. Auch wenn wir schon echt darauf achten, ist es doch recht viel, was bei uns anfällt… leider. Aber umso motivierender, dass das Buch so viele Tipps gibt, was kinderleicht geändert werden kann. Es gibt echt viele tolle, kindgerechte Fakten und es macht super viel Spaß durch die kindgerechten Seiten zu blättern. Alles ist zudem echt leicht erklärt. Es werden verschiedene Bereiche vorgestellt, sodass man durch das Buch blättern und lesen kann, worauf man gerade Lust hat. Die Seiten sind superschön gestaltet und es gibt ganz viele Illustrationen, die das Wissen nochmal verdeutlichen. Außerdem gibt es viele kleine Text- & Erklärungshappen, die für ganz viel entspanntes Wissen sorgen. Am Ende gibt es sogar eine Übersicht mit Umweltschutzorganisationen für Kinder – also sowas wie NAJU, BUNDjugend oder WWFkids. Richtig cool! Die wichtigen und hochaktuellen Themen Naturschutz und Klimawandel sind im Buch wunderbar vertreten und einfach toll erklärt. Das Buch ist wirklich ein Schmuckstück und enthält ganz viel tolles Wissen. Ich bin begeistert und kann es nur empfehlen!
Meine Meinung zu den Illustrationen: Mir gefällt die Gestaltung des Buches richtig gut! Wirklich sehr gelungen und es gibt unglaublich viel zu entdecken! Das Buch ist superschön illustriert und das Wissen ist richtig anschaulich gemacht durch die Illustrationen. Ich hatte richtig Freude dabei die tollen Details zu entdecken und dabei ganz nebenbei etwas zu lernen. Cool fand ich auch, dass man das Buch zwischenzeitlich drehen musste. Echt gut gemacht und es gibt einfach sehr viel zu sehen. Mir haben die Gestaltung und der Illustrationsstil wirklich gut gefallen.
Ich wünsche euch ganz viel Freude mit dem tollen Sachbuch rund ums Thema Müll. Eure MermaidKathi
- Will McCallum
Wie wir Plastik vermeiden
(10)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsIch beschäftige mich schon länger mit dem Thema Plastikvermeidung und bin daher ich gespannt auf neue Tipps. Daher hatte ich zu diesem Buch gegriffen in der Hoffnung neues zu erfahren.
Leider hat es mir nur wenig geholfen. Wobei das Buch nicht schlecht ist. Für Einsteiger in das Thema ist das schon gut. Man erfährt viel Hintergrundfacts zum Thema und für einzelne Lebensbereiche gute Tipps, wie man Müll vermeidet. Aber bspw. immer einen Jute-Beutel dabeihaben und Lebensmittel lose einkaufen, war für mich nix neues und vieles davon praktiziere ich schon.
Und 2 Kritikpunkte habe ich zusätzlich:1. Dieser Kampagnenteil und die ständige Aufforderung Familie/Freunde/Kollegen von der eigenen Mission zu überzeugen, war mir too much. Da kommt definitv der Aktivist hervor.2. Nicht alle Tipps sind auch ökologisch sinnhaft. Bspw. das Thema Windeln. Ja, Pampers und Co sind Plastikmüll, aber die Alternative Stoffwindel, die der Autor anpreist, ist ökologisch nicht besser, da der Energieverbrauch & Einsatz von Chemie beim Waschen sehr hoch ist. Dazu gibt er mehrere Studien. Hier hätte ich mir besseres abwegen gewünscht.
Gut fand ich allerdings, dass er mit angesprochen hat, dass manche Menschen eben auf bestimmte Plasteartikel angewiesen sind und man hier keine schnellen Vorurteile machen soll.
Fazit: Für Einsteiger geeignet, Fortgeschrittene sollten die Finger davon lassen.
- Alexandra Löhr
50 Tage ohne Plastik
(12)Aktuelle Rezension von: Coribookprincess50 Tage ohne Plastik bietet eine inspirierende Sammlung von 50 Kärtchen, die dazu einladen, den eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren und zu hinterfragen.
Die schön gestalteten Karten sind sowohl ansprechend als auch praktisch und enthalten alltagstaugliche Ideen, die sich leicht umsetzen lassen.
Die Herausforderung, täglich eine Karte zu ziehen, macht das Ganze spielerisch und motivierend. Einige Tipps sind wirklich hilfreich und bringen frischen Wind in den Alltag.
Allerdings sind auch einige Vorschläge dabei, die bereits bekannt oder etwas schwächer sind.
Insgesamt ist 50 Tage ohne Plastik nützlich und ansprechend, um bewusster zu leben und kleine Veränderungen im Alltag vorzunehmen.
- Christian Schwägerl
Die analoge Revolution
(2)Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-PapeDie Macht über die Daten
Analoge und digitale Welt treffen in der Gegenwart intensiv aufeinander.
Einerseits digitalisiert sich „die Welt“, Datenströme, Informationsflut, Selbstvermessung, ständige Kommunikationsmöglichkeiten, weitreichende Steuerprogramme für automatisierte Abläufe und vieles mehr kennzeichnet den Alltag bis hin dazu, dass „das Private öffentlich wird“ (und das nicht immer freiwillig).
Andererseits wird das Digitale auch der „Analogisierung“ unterzogen. In den Bereichen der KI, der Robotik, der selbstlernenden Systeme liegen menschliche-analogen Denkweisen zugrunde, die erster Input zur Digitalisierung sind.
So trifft der Untertitel des Buches den Status Quo des aktuellen Prozesses sehr genau:
„Wenn Technik lebendig wird und die Natur mit dem Internet verschmilzt“.
Eine Entwicklung, die Schwägerl zunächst sehr verständlich in ihrer Entwicklung im Buch auch fiktional nachzeichnet.
Dieser Prozess ist aber nicht der eigentliche Schwerpunkt seiner Gedanken, sondern Schwägerl geht vor allem der Frage nach, wer denn „das Sagen“ in diesem Prozess faktisch besitzt und wer diese Macht eigentlich besitzen sollte, damit die von ihm benannten konkreten Gefahren (der Griff nach dem ganzen Leben, Endstation Singularität, „Hineinschritt“ statt „Fortschritt“) im Zaum gehalten werden können.
Mit sehr lebendiger Erzählweise und sehr treffenden Projektionen für eine gar nicht ferne Zukunft führt Schwägerl dabei jeweils in seine einzelnen Themen ein.
Der Verlust der Datenbrille („Er hatte diese Brille vom ersten Tag an gehasst. Jetzt, wo sie weg war, bekam er Angst. Er war nicht mit dem System verbunden, er hatte sein eigenes kleines Loch geschaffen, durch ein Versehen“) und der damit verbundene „Ausschluss“ aus der Welt ist eine der vielen Fiktionen, die Schwägerl dabei treffend nutzt.
Einerseits liest sich das wie Science Fiction in Teilen, andererseits trifft Schwägerl den Nagel bereits für die Gegenwart auf den Kopf (und das war ja der Sinn dieser kleinen Fiction zu Beginn des Buches).
Denn wie ist das jetzt schon, wenn das Internet mal ausfällt für einige Stunden? Das Smartphone sich verabschiedet und Ersatz einige Tage dauert? Interessante Emotionen sind dann zu beobachten, auch an sich selbst, so selbstverständlich ist die digitale Welt bereits in die analoge Kultur implementiert.
Eine Verschmelzung, die weiter fortschreiten wird und für die Schwägerl in seiner besonderen Art und Weise der Annäherung an das Thema immer wieder Szenarien und Visionen vor Augen führt, die das technisch Mögliche weiterdenken.
Das ist gewöhnungsbedürftig, dieses andere Form eines ja doch Sachbuches, funktioniert aber bei fortschreitender Lektüre durchaus, auch wenn manche Szenarien noch überaus abstrakt wirken.
Immer klarer lesen sich die Grundgedanken Schwägerls heraus. Der „gesteuerte“ Weg des Menschen zum Egoismus, die „Vereinzelung“ auf Kosten des Blicks für die Bio-Unität, die Behauptung des „Ich“ als einer Illusion des Stoffwechsels statt einer fassbaren und eigenständigen Komponente des menschlichen Seins, all dies sind Fehlentwicklungen, die Schäwgerl benennt, welche die Gefahr einer digitalen Isolation befördern können.
Ein Umdenken ist es, das Schwägerl als roten Faden des Buches anmahnt.
„Panarchie statt Egoshooting“ und damit demokratische Kontrolle der „Systeme“ statt Nutzung der digitalen Möglichkeiten als Machtinstrumente.
Das Verbindende zu stärken, auch im digitalen Prozess, das „Ego-Gen“ wieder zu schwächen, gemeinsam die Kontrolle auszuüben und damit eine echte „Fortentwicklung“ statt eine „passiven Hineingezogen-Werdens“ zu ermöglichen, dafür bietet Schwägerl Ideen und Alternativen, nachdem er den Status quo kreativ dem Leser auch emotional nahegebracht hat und die Gefahren ebenso kreativ vor Augen geführt hat.
Eine empfehlenswerte Lektüre, die durchgehend den Blick auf die Menschen als grundlegend und von Natur aus „verbundene, soziale und vielschichtige Lebewesen“ schärft und zur Verantwortung für die weitere Entwicklung genau auf dieser Grundlage Impulse vermittelt, auch wenn nicht alle teils abstrakten „Visionen“ des Autors überzeugen und er zum Ende hin doch ein wenig in transzendente Gefilde abdriftet. - Sara Pennypacker
Hier im echten Leben
(29)Aktuelle Rezension von: KinderLeseWunderDie Worte „im echtes Leben“ und das dunkle Cover haben mich im ersten Moment eher abgeschreckt. Es ließ mich an eine brutal realistische Geschichte denken. Erst der Untertitel „Kann ein Träumer die Welt verändern?“ des Buches „Hier im echten Leben“ von Sara Pennypacker hat mich dazu veranlasst es mir genauer anzuschauen. Und es hat sich gelohnt!
Der Junge Ware hat es nicht leicht im Leben. Ausgerechnet seine überbehütende Mutter ist die Quelle für sein Gefühl der Andersartigkeit. „All die Jahre hab ich dich behütet, damit du nicht verletzt würdest – ich weiß, ich weiß, überbehütet -, und dann stellt sich heraus, dass ausgerechnet ich diejenige bin, die…“ (S.285) Ware ist die Sorte Mensch, den die Gesellschaft als Träumer bezeichnet. Er ist ebenso die Sorte Mensch, den aufmerksamere Menschen, wie sein Onkel Cy, als Künstlernatur bezeichnen.
Ware soll die Sommerferien in einem Sommerlager eines Gemeindezentrums verbringen. Dort war er all die anderen Sommer und jedes Mal war es schrecklich. Obwohl er dieses Jahr versucht mit seinen Eltern über seine Gefühle zu reden, ignorieren sie seine Worte und melden ihn trotzdem an. Schlimmer noch - Ware hört zufällig, wie seine Mutter zu seinem Vater sagt „Wieso können wir kein normales Kind haben?“ (S.46)
Doch es kommt alles anders und es wird der beste Sommer seines Lebens. Er entdeckt seine Stärke und sein Ziel im Leben und versucht die Welt ein Stückchen besser zu machen, in dem er Ungerechtigkeiten bekämpft, wo immer sie ihm begegnen.
Nein, das Buch hat kein märchenhaftes Happy End. Die Autorin bleibt dem Titel treu. Und das ist gut so. Dadurch wird es eine spannende und lehrreiche Geschichte, die genauso hätte passieren können und in der ein Träumer trotzdem geschafft hat die Welt ein Stückchen besser zu machen. „Schlimme Dinge passieren tatsächlich. Aber zum echten Leben gehören auch all die Dinge, die wir gegen das Schlimme unternehmen.“ (S.278)Dieses Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung für alle Leser ab 10 Jahren. Es beschreibt genau die Weltsicht, die jüngere Generationen meiner Meinung nach brauchen, um die Welt noch lebenswerter zu machen.
„Übrigens, du sagst doch immer, dass ich in einem Wunderland lebe. Da täuschst du dich.“ (…) „Es stimmt schon, ich nehme es nicht einfach hin, wenn schlimme Dinge passieren, da hast du recht. Aber ich will nicht, dass Dinge wie durch Zauberrei plötzlich anders werden. Ich will, dass die Dinge das sind, was sie ein könnten. Aber irgendjemand muss das wollen, sonst wird nichts Schlechtes jemals gut werden.“ (S.223) - Gerda Raidt
Müll
(9)Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_OggIch habe für ein Büchereiprojekt mehrere Kinderbücher zum Thema Müll gekauft. Dieses hier hat mich besonders begeistert. Es geht vielen kritischen Fragen nach: Woher kommt eigentlich der viele Müll? Wie war das früher? Wie wird es in der Zukunft sein? Sind das nicht alles Spinner, die ihren Müll trennen?
Das Buch spart nicht an Kritik, kommt dabei aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Es macht bewusst, was heute eigentlich als selbstverständlich angesehen wird, aber noch gar nicht so lange ist, wie es eben ist. Die enorme Wegwerfgesellschaft und ihre gegenwärtigen und zukünftigen Probleme werden kritisch betrachtet. Aber wie kann man es vielleicht besser machen? Auch dafür hat dieses Buch einige gute Vorschläge.
Sehr ansprechend ist es auch durch die vielen Illustrationen und die kindgerechte Sprache.
Mehr davon!
- Céline Dupuy
Jeans-Upcycling
(3)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Nähbuch „Jeans-Upcycling“ stammt von Céline Dupuy und ist im Südwest Verlag erschienen. Das Buch enthält 28 Nähprojekte, bei denen aus ausgedienten Jeans neue Dinge entstehen. Bevor es mit den Nähanleitungen losgeht, vermittelt das Buch verschiedene Nähgrundlagen, zum Beispiel wie ein einfacher oder doppelter Saum genäht wird, zu Schnittmustern und zum Einnähen von Reißverschlüssen. Diese Informationen stehen alle im Zusammenhang mit den enthaltenen Nähprojekten.
Bei den Nähprojekten handelt es sich um Anleitungen für Herrenaccessoires (beispielsweise Freizeittasche, Brieftasche und Schreibzeugmäppchen), für Damenaccessoires (unter anderem Gürtel, Notebook-Tasche und Hausschuhe) sowie für Accessoires für Zuhause (zum Beispiel Vase im Jeanskleid, Vorhangschlaufe und Hockerbezug).
Zu den einzelnen Nähanleitungen gehört eine Zeichnung, aus der ersichtlich ist, welche Anforderungen die ausgediente Hose in Bezug auf ihre Größe erfüllen muss sowie welche Teile der Jeans verwendet werden. Außerdem ist angegeben wie viele Jeans benötigt werden, welches weitere Material und Zubehör erforderlich ist und wie zugeschnitten werden muss. Natürlich ist auch eine schrittweise Anleitung, wie das Accessoires genäht wird sowie mindestens ein Foto des fertigen Objekts, enthalten. Des Weiteren gehört eine Seite mit Skizzen aus denen verschiedene Informationen, wie beispielsweise wo genau mit welchem Stich genäht werden soll, dazu. Teilweise gibt es auch noch Tipps und Hinweise zum einzelnen Nähprojekt. Die Nähprojekte sind unterschiedlich schwer. Leider ist jedoch nicht angegeben zu welchem Schwierigkeitsgrad das jeweilige Stück gehört.
Schnittmuster sind nur für die Fischerhüte und die Hausschuhe im Buch abgedruckt. Auch wenn die Jeanshosen unterschiedliche Maße haben, hätte ich mir insbesondere für Nähanfänger gewünscht, dass für alle Gegenstände zumindest ein Beispiel-Schnittmuster im Buch enthalten wäre.
Da nicht immer ausrangierte Jeans vorhanden sind, empfehle ich allen, die sich für das Thema interessieren, frühzeitig ihre alten Jeans aufzuheben und bei Familie und Freunden nach ausgedienten Jeans zu fragen, damit die Nähanleitungen des Buchs nicht an dem benötigten Stoff scheitern.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es viele schöne Ideen für das Upcycling von Jeans enthält. Ich empfehle es daher gerne weiter und freue mich über jede ausgediente Jeans, die ich zu neuem Leben erwecken kann.
- Melissa Foster
Pfade der Liebe (Die Bradens & Montgomerys, Pleasant Hill – Oak Falls 3)
(59)Aktuelle Rezension von: PukkelpopPfade der Liebe ist das erste Buch welches ich von der Autorin Melissa Foster gelesen habe. Der bildliche Schreibstiel war mir schnell vertraut und hat mich sofort gefesselt, ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.
Die flippige Morgyn und der gut aussehende Graham lernen sich auf einem Festival kennen und verlieben sich ineinander. Beide sind sehr gegensätzlich, aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Ich finde beide Protagonisten sehr sympathisch und konnte mich in die Charaktere gut hineinversetzen.
Diese Buch würde ich allen empfehlen die was fürs Herz suchen, eine emotionale, gefühlvolle perfekte Liebesgeschichte die in sich stimmig ist.
- Emily Gravett
Viel zu viel Zeug!
(4)Aktuelle Rezension von: MitherzundbauchDas Elsterpaar Tim und Tina werden Eltern. Gleich vier Eier liegen im Nest. Die beiden freuen sich sehr und machen sich gleich daran, das Nest gemütlich einzurichten und alles zu besorgen, was die Kleinen so brauchen könnten. Es soll an nichts mangeln. Nur leider verrennen sie sich dabei etwas, denn es wird immer mehr, was den Weg in ihr Nest findet. Und als sie dann auch noch ein ganzes Auto darin abladen, passiert das große Unglück. Zum Glück lernen die beiden dadurch, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Brauchen wir wirklich all den Krempel, den wir anhäufen? Ich kann für unsere Familie ganz klar sagen: nein. Und dieses Buch führt unsere Kinder mit einer lustigen Geschichte an die Thematik heran. Natürlich können Elstern keinen Kinderwagen oder gar ein Auto in ihr Nest hieven, aber diese Beispiele sollen verdeutlichen, dass es nie genug ist und viele eben immer mehr haben wollen. Und auch Kindern fällt es häufig schwer, auch von etwas zu trennen. So bot uns das Buch die Grundlage, über das nachzudenken, was im Leben zählt, welcher Besitz uns besonders wichtig ist und was wir vielleicht auch loslassen können.
Die Illustrationen finde ich sehr gelungen, immer wilder und u durchsichtiger wird der Haufen Zeug. Man kann sie auch gut als Suchbilder nutzen.
Einzig die Reime können mich nicht völlig überzeugen. Manche lesen sich dann doch etwas holprig. Aber das ist auch immer Geschmacksache.
Kinder ab 4 Jahren und deren Vorleser haben mit diesem Buch auf jeden Fall eine witzige Geschichte, die gleichzeitig zum Nachdenken und Sprechen anregt.
- Antonia Michaelis
Die Wiederentdeckung des Glücks
(29)Aktuelle Rezension von: Caye14In „Die Wiederentdeckung des Glücks“ entführt die Autorin nach Madagaskar, das entgegen aller Touristenbroschüren, nicht grün und paradiesisch ist, sondern dreckig und bettelarm. Sie erzählt die Geschichte von verschiedenen Personen und wie deren Lebenswege sich über Jahrzehnte immer wieder kreuzen und miteinander verwoben sind.
Da sind Biscuit, aufgewachsen als Straßenjunge, voller Liebe zu Fahrrädern.
Maribelle, deren Vater zwar Geld hat, die aber gefangen ist und ihre Träume nicht leben kann.
Terje, der zum dritten Mal nach Madagaskar kommt, weil ihn das Land nicht loslässt.
Und Nora, Terjes Tochter, die auf der Suche nach einem Duft für ein neues Parfüm ist, ein Paradies erwartet und die Realität vorfindet.Antonia Michaelis gelingt es, mit ihren Worten einen ganz besonderen Roman zu erschaffen, in dem der Leser nach und nach mehr über die einzelnen Figuren und ihre Vergangenheit erfährt. Zunächst ist vieles geheimnisvoll und unklar, doch nach und nach erfährt man alle Zusammenhänge und die Unklarheiten lösen sich auf.
Der Wechsel zwischen den Perspektiven und Zeiten mag anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein, doch aus meiner Sicht hat das zur Spannung beigetragen, da man erlebt, wie die verschiedenen Figuren die Geschehnisse wahrgenommen haben und wie alles miteinander verknüpft ist.
Dabei erfährt man auch viel über Madagaskar. Ein Land, das sehr arm und von Korruption geprägt ist. Hier wird alles recycelt: Flaschen, Fahrräder, Elektronik… - und auch Glück?
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und bildreich. Man merkt sofort, dass sie längere Zeit in Madagaskar verbracht hat und dieses Land trotz all der Probleme dort liebt.Ein berührender Roman voller Emotionen, der mir sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
- Karine Balzeau
Nix für die Tonne!
(4)Aktuelle Rezension von: Silbendrechsler"Nix für die Tonne" ist ein wunderschön gestaltetes Kindersachbuch von Karine Balzeau aus dem Verlag arsEdition.
Ich habe schon mehrere verschiedene Erwachsenenbücher zu den Themen Plastikmüll vermeiden, Upcycling, nachhaltig leben usw. gelesen. Dieses Sachbuch für Kinder vereint die wichtigsten Dinge zu genau diesen Themen und erklärt sie so, dass auch Kinder sie ohne Probleme verstehen. Dazu gibt es praktische Beispiele, wie man den eigenen Alltag nachhaltiger gestalten kann und Bastelideen zum Wiederverwenden und Müllvermeiden. Bei allem helfen die schönen und leicht verständlichen Illustrationen und das Marienkäferchen Marie.
Ein Muss für alle Kinder und Eltern, die selbst etwas bewegen und umweltbewusster leben wollen!























