Bücher mit dem Tag "regency"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "regency" gekennzeichnet haben.

281 Bücher

  1. Cover des Buches Bridgerton - Der Duke und ich (ISBN: 9783749904082)
    Julia Quinn

    Bridgerton - Der Duke und ich

     (497)
    Aktuelle Rezension von: Emi_readsbooks

    Das Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Es lässt sich schnell und einfach lesen, hat einen einfachen und verständlichen Schreibstil und als Fan der Serie ist dieses Buch ein Muss!🤩

    Allerdings passiert in dem Buch alles sehr schnell und es wird nicht sehr aufs Detail eingegangen, was ich etwas schade fand weil ich mich dadurch nicht ganz in die Charaktere hereinversetzen konnte.

    Was ich jedoch noch sehr positiv an dem Buch fand, dass es am Ende einen zweiten Epilog gab, was die ganze Geschichte meiner Meinung nach vervollständigt hat🤗

  2. Cover des Buches Wie man sich einen Lord angelt (ISBN: 9783426529188)
    Sophie Irwin

    Wie man sich einen Lord angelt

     (260)
    Aktuelle Rezension von: kristinmaciver

    Kitty lebt mit ihren vier jüngeren Schwestern auf dem Land, als ihr Verlobter sie verlässt. Die Familie hat seit dem Tod der Eltern große finanzielle Schwierigkeiten. Bald verliert Kitty das Haus und an eine glückliche Heirat der jüngeren Talbots ist ohne Mitgift nicht zu denken. Ein neuer Mann muss her und zwar einer mit jeder Menge Geld. Auch wenn Kitty dafür ihr eigenes Glück aufgeben muss 🫢

    Mit eisernem Willen reisen Kitty und ihre Schwester Cecily nach London zu einer Bekannten. Dort verwandeln sich die Landmädchen in hinreisende Debütantinnen, die auf ihrer Suche nach einem Vermögen nur von einem durchschaut werden: Lord James Radcliffe. Kitty wird sofort in seinen Bann gezogen. Gleichzeitig ist er ihr ärgster Widersacher, denn er will ihre Verlobung mit seinem naiven Bruder
    verhindern. Der Kampf beginnt und wo es am Anfang nur um Geld ging, steht am Ende die große Liebe auf dem Spiel 🫶

    Meine Familie vs mein Glück ist ein Trope, der mir sehr gut gefällt. Wahre Liebe zur Familie steht gegen wahre Liebe zum Love Interest – ein furchtbares Dilemma, bei dem ich sofort mitleide, vor allem, wenn die Protagonisten so schlagfertig sind wie Kitty und James. Ich habe „Wie man sich einen Lord angelt“ daher an einem Abend gelesen und mich dank @sophie.iwin ganz wunderbar in die glänzende Welt der Londoner Bälle geträumt 😇

  3. Cover des Buches Bridgerton – Wie bezaubert man einen Viscount? (ISBN: 9783749902835)
    Julia Quinn

    Bridgerton – Wie bezaubert man einen Viscount?

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Anthony hat sich vorgenommen zu heiraten und dafür hat er sich das Juwel der Saison ausgesucht. Doch um Edwina zu heiraten muss er erst noch ihre ältere Schwester Kate überzeugen und diese ist gar nicht angetan von Anthony. Und so entspinnen sich bei diversen Aufeinandertreffen hitzige Wortgefechte und schon bald fragt sich Anthony ob er überhaupt die richtige Schwester heiraten will.

    Mich hat dieses Buch positiv überrascht. Da ich die erste Staffel der Serie schon gesehen habe und da absolut kein Fan von Anthony bin habe ich sehr gezögert das zweite Buch zu lesen (und auch die Staffel zu gucken). Aber der Anthony im Buch war einfach sehr unterhaltsam, besonders mit Kate zusammen. Die Wortgefechte waren so super und ich musste oft sehr lachen.

    Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass das Buch mir sogar deutlich besser gefallen hat als der erste Teil, was ich wirklich nicht erwartet hatte. Hoffentlich geht es in der Reihe so weiter und es warten noch einige Highlights auf mich.

  4. Cover des Buches Emma (ISBN: 9783959671156)
    Jane Austen

    Emma

     (1.123)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    Ich hatte schon vor einem Jahr versucht, „Emma“ zu lesen- und nach 100 Seiten abgebrochen. Die Übersetzung, die ich mir aus der Bücherei besorgt hatte, war uralt und durch die geschwollene Sprache machte das Lesen überhaupt keinen Spaß. Ich war danach lange felsenfest überzeugt, dass Jane Austens Bücher langweilig sein und habe sie ignoriert. Als ich dann doch im März diesen Jahres „Stolz und Vorurteil“ gelesen habe, mit geringen Erwartungen, war ich wie elektrisiert. Die neuere Übersetzung hat dazu geführt, dass das Buch mich verzaubert hat und ich schließlich doch noch ein großer Jane-Austen-Fan geworden bin. Also habe ich beschlossen, auch „Emma“ eine zweite Chance zu geben. Ich habe mir eine moderne Übersetzung besorgt und- ob ihr es glaubt oder nicht- das hat dazu geführt, dass ich dieses Buch, dass ich vorher für langatmig hielt, jetzt liebe.

    „Emma“ ist in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenstück zu „Stolz und Vorurteil“ und hat doch haben die beiden Bücher viel gemeinsam. Die Protagonisten sind von Stolz und Oberflächlichkeiten verblendet, und erst im Lauf der Geschichte erkennen sie, was wirklich wichtig ist. Sowohl Mr. Darcy und Elizabeth Bennet als auch Mr. Knightley und Emma ergänzen sich ideal. Auch die lustigen, teils sogar albernen Nebenfiguren sind eine Gemeinsamkeit und natürlich das Setting auf dem englischen Land.

    Ein großer Unterschied ist jedoch, dass in „Emma“ die Charakterentwicklung wesentlich mehr im Vordergrund steht als die eigentliche Handlung. Im Vergleich zu „Emma“ ist „Stolz und Vorurteil“ so handlungsreich wie jeder Action-Film. Vor allem die Protagonistin Emma selbst macht eine bewundernswerte Entwicklung durch, die ich auch wesentlich nachvollziehbarer fand als z.B. die von Mr. Darcy in „Stolz und Vorurteil“, der plötzlich von Grumpy Cat zu einem aufmerksamen, liebevollen jungen Mann mutiert. Ich meine, dass kann ja durchaus passieren (unterschätzen wir nicht die Kraft der Liebe) aber Emmas Entwicklung ist viel glaubhafter.

    Außerdem ist Emma vielschichtiger aufgebaut als Elizabeth Bennet. Sie ist stolz, materialistisch und mischt sich in das Leben anderer Leute ein. Nicht gerade sympathisch, nicht wahr? Ja. Und nein. Denn zugleich ist Emma eine treue Freundin, eine liebevolle Tochter und  eigentlich eine intelligente junge Frau- auch wenn ihr Scharfblick sie in Liebesdingen manchmal verlässt. Ich bin recht schnell mit Emma warm geworden, auch wenn ihr hochnäsiges Standesbewusstsein mir durchgängig auf die Nerven ging. Doch viele andere Leser*innen können sie von der ersten bis zur letzten Seite nicht ausstehen, manche sicher auch, weil Emma ihnen zu ähnlich ist. Sie hat Schwächen, die viele sich selbst nicht eingestehen wollen und sie ist nicht die vollkommene Heldin, die wir in vielen anderen Romanen finden. Aber gerade das macht sie für mich so interessant und gewissermaßen auch liebenswert.

    Das männliche Gegenstück zu Emma ist Mr. Knightley, ein intelligenter, ruhiger Mann mit festen Grundsätzen und einem guten Herzen. Er ist der einzige, der Emma Kontra gibt und ihr, die von ihrem Vater und ihrer ehemaligen Lehrerin Mrs. Weston vergöttert wird, auch mal sagt, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist. Doch das macht er nicht, um sie zu belehren oder zu ärgern, sondern gerade, weil er sie liebt. Das fand ich wirklich wunderschön, ich denke, viele von uns wären besser dran, wenn sie einen Mr. Knightley in ihrem Leben hätten.

    Die Beziehung zwischen Mr. Knightley und Emma ist ein klassisches Beispiel für „Friends to Lovers“, ein weiterer Grund, warum „Emma“ und „Stolz und Vorurteil“ so unterschiedlich sind. Anstatt sich zu hassen, wie Lizzy und Mr. Darcy zu Beginn, sind Emma und Mr. Knightley seit vielen Jahren enge Vertraute, denen erst nach einer Zeit auffällt, dass sie noch mehr für einander empfinden als bloße Freundschaft. An dieser Stelle war Emma weniger dramatisch als „Stolz und Vorurteil“, aber nicht weniger schön.

    In Sachen Protagonisten kann „Emma“ es also locker mit „Stolz und Vorurteil“ aufnehmen, ist vielleicht sogar noch besser. Was mich bei „Emma“ aber hin und wieder gestört hat, waren die trivialen Monologe einiger Nebenfiguren, allen voran die der Nachbarin Miss Bates, die detailliert über drei Seiten wiedergegeben wurden. Das sollte wohl zeigen, wie nervig Miss Bates ist, aber die Hälfte ihrer ausschweifenden Reden hätte es auch getan. „Emma“ ist ein Buch voller geschliffener, wunderschöner Dialoge, aber an einigen Stellen hätte man kürzen können.

    Dennoch bin ich froh über einige liebenswerte, lustige Nebenfiguren wie Mr. Woodhouse, Emmas Vater. Der Gute ist ein herzensguter Mensch, aber auch ein starker Hypochonder, der ständig alle davon überzeugen möchte, wegen der Gesundheit zum Supper nur eine Schale Haferschleim zu essen- was samt und sonders abgelehnt wird. Zudem bleibt er gern in seiner Komfortzone, hasst Veränderungen und kann Hochzeiten deshalb nicht ausstehen. Auch Frank Churchill, der Emma zeitweise aus fadenscheinigen Gründen den Hof macht, mochte ich eigentlich ganz gern- auch wenn er einige Dinge tut, mit denen ich genauso wenig einverstanden bin wie Mr. Knightley. Aber ich will nicht spoilern.

    Abschließend kann ich euch „Emma“ nur wärmstens ans Herz legen, würde euch aber bitten, als erstes Jane-Austen-Buch immer noch „Stolz und Vorurteil“ zu lesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr mit der Protagonistin schneller warmwerdet, ist einfach höher. Wer aber vielschichtige, schwierige Figuren mag, wird auch „Emma“ einfach lieben.

     

  5. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (1.100)
    Aktuelle Rezension von: larissamarie

    Was soll ich zu diesem Buch nur sagen? Zum einen liebe ich dieses Cover. Und zweitens: Es hat mich einfach von vorne bis hinten überzeugt. Es ist herrlich kitschig romantisch und das aber ohne das es einem zu viel wird. Die Geschichte geht langsam voran, ist ruhig und schafft es doch einen mitzureißen in die Welt von Animant Crumb und ihren Büchern.

    Ich finde die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen ihr und Mr. Reed einfach nur bezaubernd. 

    Mir gefällt der Schreibstil so sehr. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Das einzig negative daran? Das es leider ein Ende hat und das Ende viel zu schnell kam.

    Für mich ein richtiges Wohlfühlbuch, das ich bestimmt noch viele Male lesen werde, 

  6. Cover des Buches Bridgerton – Wie verführt man einen Lord? (ISBN: 9783749902842)
    Julia Quinn

    Bridgerton – Wie verführt man einen Lord?

     (218)
    Aktuelle Rezension von: PiratenLilly

    Meinung:

    „Wie verführt man einen Lord“ ist das dritte Buch der Bridgerton-Reihe, das uns in die Geschichte von Benedict Bridgerton einführt. Mit den Protagonisten Benedict und Sophie wird hier der Cinderella-Vibe verbreitet, neben den ernsteren Themen gibt es auch neckische Szenen und trockenen Humor. Sowohl Benedict als auch Sophie waren mir von Anfang an sympathisch und zeigten ihre Stärke und Loyalität auf ganz unterschiedlicher Weise.

    Die Autorin verknüpft mit ihrem Schreibstil die erfrischenden Dialoge mit dem historischen Setting der Gegenwart und schafft damit eine gelungene Mischung, wobei Reichtum und Armut sowie Liebe und Leidenschaft im Kontrast stehen. Die Geschichte ist packend und spannend, mit purer Sucht und erstklassischen Humor.

  7. Cover des Buches Jane Austen - Jagd auf das verschollene Manuskript (ISBN: 9783959671880)
    Kathleen Flynn

    Jane Austen - Jagd auf das verschollene Manuskript

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    September 1815: Rachel und Liam, zwei Zeitreisende, landen auf einem Feld im ländlichen England. Sie tarnen sich als reiche Unternehmer, kommen aber in Wirklichkeit aus einer technologisch fortgeschrittenen Zukunft. Denn Rachel und Liam haben eine kühne Mission: Sie wollen Jane Austen treffen, sich mit ihr anfreunden und ihr verschollenes Manuskript retten - indem sie es stehlen! Über Austens Lieblingsbruder Henry infiltrieren sie Janes Umfeld und kommen der berühmten Autorin nahe. Doch je tiefer die Freundschaft wird, desto schwerer fällt es Rachel, sich auf ihren Auftrag zu konzentrieren. 

    Da ich ein Jane Austen Fan bin und auch schon in England bei ihrem Grab war und mir dieses Buch immer mal wieder im Netz begegnete habe ich dann irgendwann zugeschlagen. Allerdings war ich sehr enttäuscht. Es geht hier wirklich mehr um die Zeitreise von Rachel und Liam und was dabei alles passieren kann wenn man in die Zeit "eingreift".

  8. Cover des Buches Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise (ISBN: 9783749904020)
    Julia Quinn

    Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise

     (160)
    Aktuelle Rezension von: sandyebt

    Ich durfte mir bereits ein Rezensionsexemplar des Hörbuchs zu dem neuen Roman der Bridgerton-Serie anhören!

    Philipp Crane hat gerade seine Ehefrau verloren, da erhält er Post von einer ihrer Verwandten-Eloise Bridgerton! Schnell entwickelt sich eine Brieffreundschaft! Und Philipp hält dabei um ihre Hand an! Eloise beschließt, alles hinzuwerfen, um Philipp zu überprüfen und fährt plötzlich persönlich vor! Doch dort wird sie nicht so freudig in Empfang genommen, wie erwartet! Nein, dort erfährt sie dann auch noch, dass er Kinder hat und diese sind von ihr anfangs überhaupt nicht begeistert! Sie versuchen alles, um sie loszuwerden, doch Eloise hatte selbst so viele Geschwister und weiß sich zu helfen! Nach und nach erkennt Philipp, dass sie eventuell doch die Richtige sein könnte und auch die Kinder müssen feststellen, dass sie doch gut zu ihnen passt! Für mich ein absolut toll gestalteter Roman, der ganz erfrischend anders ist, als alle anderen vorherigen Romane der Bridgerton-Serie und das Hörbuch hat mir auch sehr gefallen und ist sehr praktisch! Meine absolute Empfehlung für alle Fans von Regency-Liebesromanen!-SandraFritz-magicmouse

  9. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.578)
    Aktuelle Rezension von: Metalfischchen

    Die Zusammenfassung lese man woanders.

    Vergleich mit ‘Anges Grey’: Ich habe direkt vor Jane Eyre den Roman ‘Agnes Grey’ von der jüngeren Schwester Anne Brontë gelesen. Das war sicher keine schlechte Reihenfolge: Bei Agnes erhält man eine schlichte, aber trotzdem fesselnde Einführung in das Genre des viktorianischen Gouvernantenromans, denn der Roman beschreibt einen glaubhaften Lebensweg einer solchen Gouvernante. Beim Roman Jane Eyre zeigen sich viele Parallelen: Beide, Jane und Agnes, sind junge Privatlehrerinnen aus armen Verhältnissen aber mit gehobener Abstammung, womit sie zwischen Stuhl und Bank fallen in Bezug auf ihren gesellschaftlichen Stand. Bei beiden steht eine romantische Beziehung im Mittelpunkt. Trotzdem sind die Romane komplett verschieden: Im Gegensatz zu Agnes, wo nicht besonders viel Dramatisches geschieht, bietet Jane Eyre in dieser Hinsicht etwas mehr. Mehrere Twists kamen für mich total unerwartet (teilweise auf Kosten der Realitätsnähe).

    Charakter von Jane: Mich hat der Charakter der Protagonistin auf eine merkwürdig persönliche Weise angesprochen. Jane ist als Kind ein kleiner Sonderling welche auch später als Erwachsene, (nur scheinbar) widersprüchliche Eigenschaften in sich vereint: Sie leidet zu einem gewissen Grad an sozialen Ängsten, hat Angst das Falsche zu sagen; wenn sie es dann aber sagt, sagt sie es ehrlich und direkt. Obwohl sie sich manchmal selbst vor Schatten fürchtet, findet sie den Mut, immer wieder für sich selbst einzustehen. Um sich der Harmonie zuliebe anzupassen, gibt sie mehrmals fast ihre Identität auf, bis sie sich auflehnt und dabei zur Not auch Konventionen ignoriert. Obwohl sie sich für Fabelwesen begeistert und oft fantasiert, ist sie eine rationale Denkerin. Obwohl sie distanziert wirkt, empfindet sie starke Gefühle und schätzt insbesondere Gerechtigkeit hoch. Smalltalk und Äusserlichkeiten sind ihr ein Klotz am Bein. Diese und viele weitere kleine Eigenschaften lassen mich vermuten, dass Jane autistisch sein könnte, wie ich. Ich habe mich fast nicht getraut, das zu schreiben: eine Google-Suche zeigt aber, dass vor mir schon eine ganze Reihe weiterer Personen (meist autistische Frauen) denselben Gedanken hatte und ich wenigstens nicht einsam vor mich hin spinne. Jane Eyre wird von manchen anderen als «unkonventioneller Charakter» beschrieben, dabei ist sie aus meiner Sicht endlich mal jemand mit dem ich mich teils bis ins Detail identifizieren kann – von reichlich vorhandenen, zum-Luft-durch-die-Zähne-ziehenden, haarsträubenden zeitgenössischen Ansichten natürlich abgesehen. Da wird *Spoiler* beispielsweise eine psychisch kranke Frau jahrzehntelang in einer Abstellkammer versteckt und niemand findet was Falsches dran. Kurz darauf sinniert "Meister" Rochester laut, dass er Jane theoretisch vergewaltigen könnte, als diese ihn verlässt. Stern-Abzug gebe ich dafür aber nicht: Wir sollten erst recht solche historische Literatur lesen, um uns zu erinnern was mal akzeptabel war und um uns zu ermahnen, es besser zu machen.

  10. Cover des Buches Anne Elliot (ISBN: 9783423145282)
    Jane Austen

    Anne Elliot

     (480)
    Aktuelle Rezension von: Himmelsvogel

    Story:

    Anne Elliot wächst als Tochter eines Baronets in Kellynch Hall auf. Kaum im heiratsfähigen Alter möchte sich der mittellose Seeoffizier Frederick Wentworth mit ihr verloben, doch Anne lehnt diesen Antrag auf Anraten einer Freundin, trotz der Liebe zu dem jungen Mann, ab. Jahre gehen ins Land in denen sie nur reifer und gebildeter wird, doch kein Mann scheint gewillt ihr Herz zu erobern. Erst als Annes Vater das Anwesen vermieten muss, begegnet die nun 27-Jährige Frederick erneut. Dieser hat sich nun zum Kapitän hochgearbeitet und ist ein wohlhabender Mann. Doch Verstrickungen in der Gesellschaft, in der sie beide nun verkehren, hindern die beiden daran sich wieder annähern zu können und ein erneutes Aufkeimen ihrer Gefühle erscheint durch andere aussichtslos.

     

    Charaktere:

    Anne ist trotz dem frühen Verlust ihrer Mutter im Jugendalter zu einer reifen Frau herangewachsen, sie weiß wie man sich in der Gesellschaft benimmt und selbst in Adelskreisen verkehrt. Die Ablehnung, die sie Frederick zukommen lässt, beschäftigt sie sehr lange und doch scheint sie über dieses Kapitel ihres Lebens hinwegzukommen. Sie blüht regelrecht auf in der Gesellschaft und weiß ihre Umgebenen zufrieden zu stellen, auch wenn sie nicht wirklich mit ihrer Schwester Elizabeth zurechtkommt und die andere, Mary, immerzu sich benachteiligt fühlt. Erst das Zusammentreffen mit ihrem Verflossenen bringt ihr Leben ins Wanken und immerzu versteift sie sich in seiner Nähe, auch wenn sie sich schnell fängt und die beiden schnell lernen miteinander zu leben. Ihnen wird beiden eine baldige Verlobung angedichtet, was sie mit mehr oder weniger Begeisterung zur Kenntnis nehmen. Lange denkt man, ihre Liebe ist auf immer zertrümmert, doch nach vielen Umwegen finden ihre Persönlichkeiten doch noch zueinander und die Geständnisse ihrer Gefühle sind so herzwärmend, dass man kaum glauben kann, was zwischen ihnen lag. Die Harmonie zwischen den Beiden scheint wahrhaftig echt.

     

    Inhalt:

    Wie in jedem ihrer Romane hat auch hier Jane Austen ihr Talent, das Schreibhandwerk voll ausgelebt. Mit einer Gewieftheit weiß sie eine ganze Gesellschaft ihrer Zeit in ein Buch zu verpacken, sodass es sinnvoll und spannend ist. Die Gefühle und Hoffnungen der Hauptcharaktere werden sehr sprachgewandt vorgebracht, mit solch einem Gefühl, dass man sich regelrecht selbst in dieser Zeit auf den Straßen Baths spazieren sieht. Ein Roman der keine Sekunde langweilt und einen in der Zeit reisen lässt, wie man es heutzutage selten zu finden vermag.

     

    Fazit:

    Ein Auge für die Gesellschaft ihrer Zeit (dem 19. Jahrhundert), sowie das verstricken von Gefühlen durch andere Verpflichtungen, bis sie zur wahren Erkenntnis über ihre Liebe zueinanderkommen, macht Jane Austens Roman zu einem muss, für jeden Romantiker. 


    Sterne:

    5 von 5 Sterne

  11. Cover des Buches Die Erben von Snowshill Manor (ISBN: 9783765509605)
    Ingrid Kretz

    Die Erben von Snowshill Manor

     (50)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Ingrid Kretz war mir, vor diesem Roman, gar kein Begriff - das hier ist der erste den ich von ihr gelesen habe.

    Tatsächlich habe ich das Buch gekauft weil es so schön aussah, das Cover hat mit einfach zu gut gefallen.


    Dazu mag ich historische Romane einfach gerne lesen und so kam dieses Buch in meinem Besitz.


    Dann fing ich an zu lesen und bin abgetaucht in das Leben der Familie von Lord Darabont.


    Catherine wird, nachdem sie den Unwillen ihrer Eltern auf sich gezogen hat, für einige Monate zu den Darabonts geschickt.


    Dort nimmt sie dann am Leben der Familie teil und kann das Leben des Adels kennenlernen.


    Sie ist etwas zu frei und entspricht nicht den Vorstellungen einer Dame der damaligen Zeit und ist genau deshalb so liebenswert.


    Sie ist neugierig und selbstbewusst, sie bemerkt Ungereimtheiten, Geheimnisse und Intrigen.


    Doch bei alledem hat sie ein Herz voller Liebe, ist mutig und setzt sich dafür ein die Wahrheit rauszufinden, denn was verbringt die Familie?

    Was bedrückt sie? Was sorgt für dem unterschwelligen Druck und Stress?


    Es ist schön diese Geschichte zu lesen, sie ist fesselnd, leicht und flüssig geschrieben. Sie hat das richtige Maß an Spannung, teils sehr unerwartete Wendungen und ganz viel Herz.


    Mir hat es sehr gefallen -

    ein sehr gutes Buch.

  12. Cover des Buches Sieben Jahre Sehnsucht (ISBN: 9783453545724)
    Sylvia Day

    Sieben Jahre Sehnsucht

     (97)
    Aktuelle Rezension von: classique

    Der Roman "Sieben Jahre Sehnsucht" umfasst ca. 384 Seiten auf 25. Kapiteln, mit einem Prolog und Epilog.

    Kurzer Plot:

    Lady Jessica Sheffield hat eine "erotische Begegnung" mit dem Draufgänger Alistair Caulfield.

    Kurz nach dieser Begegnung heiratet Jessica, Lord Benedict Tarley, und führt mit ihm bis zu seinem Tod, eine glückliche Ehe.

    Sieben Jahre später begegnet sie Alistair Caulfield, den sie seit der "erotischen Begegnung" aus dem Weg gegangen ist, wieder.

    Auf einer Schifffahrt nach Jamaika kommen sich die beiden schnell näher...

    Mein Fazit:


    Ein typischer Sylvia Day Roman. Mir persönlich gefällt die Crossfire - Reihe etwas besser...

    Leichter, gut zu lesender Schreibstil!


    3. Sterne!

  13. Cover des Buches Geliebter Fremder (ISBN: 9783453545717)
    Sylvia Day

    Geliebter Fremder

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Der Marquess of Grayson und Lady Isabel haben sich vor vier Jahren zu einer Zweckehe zusammengetan, kurz nach der Hochzeit verschwindet der Marquess und taucht erst Jahre später wieder auf. Er wirkt verändert und gar fremd auf Lady Isabel und plötzlich fühlt sich diese Zweckehe mehr als echt an.
    Die Geschichte ist eine Art erotischer Historienroman, mit einer spannenden Handlung und tollen Charakteren. Man kann richtig schön mit den beiden Hauptcharakteren mitfiebern und sich herrlich über die Intrigen die gesponnen werden aufregen.
  14. Cover des Buches SOMERSET. Sehnsucht und Skandal (1) (ISBN: 9783328108801)
    Emma Hunter

    SOMERSET. Sehnsucht und Skandal (1)

     (88)
    Aktuelle Rezension von: buecherwelt_23

    Isabella flüchtet weg von ihren Eltern hin zu ihrer Tante nach Bath, um einen Ehemann zu finden. Aber das macht sie nicht aus freien Stücken, sondern weil sie sich der Schande bewusst ist, die sie durch eine unbedachte Nacht mit einem Offizier über sich gebracht hat. Ihrem Ziel folgend versucht sie nun, möglichst schnell, einen geeigneten Ehemann zu finden, um einen rufschädigenden Skandal zu vermeiden. Allerdings trifft sie alsbald auf die verwitwete Rebecca Seagrave, die ein Gasthaus führt und so eigentlich nicht dem standesgemäßen Verhalten einer Frau zur damaligen Zeit entspricht. Aber auch ihre Begegnung mit dem Tuchhändler Alexander Wilkinson lässt ihre Entscheidung immer wieder ins Wanken bringen. 


    Emma Hunters Schreibstil ist flüssig, locker und sehr bildhaft. Die detaillierten Szenenbeschreibungen lassen einen die Geschichte regelrecht vor dem inneren Auge ablaufen. Auch den Ton der damaligen Zeit trifft die Autorin ausgesprochen gut, nur hin und wieder, vor allem zum Schluss hin kommen moderne Phrasen vor, die nicht so recht ins Gesamtbild passen wollen.


    Die Charaktere selbst sind gut gelungen und spiegeln die Gepflogenheiten der damaligen Zeit wider. Der Regency-Roman ist eine recht authentische Darstellung der Epoche mit entsprechender Moralvorstellung sowie von Abhängigkeit und Ungerechtigkeit der Frauenrolle geprägten Zeit. Aber auch der Versuch einiger Figuren, genau aus diesem Korsett auszubrechen, wird von Emma Hunter realistisch dargestellt.


    Ab der Mitte ungefähr waren manche Passagen für mich etwas langatmig und einige Handlungsstränge nicht so recht nachvollziehbar, sodass es etwas überladen wirkte, was insgesamt aber nicht weiter ins Gewicht fällt.


    Fazit:

    Ein toller Auftakt in eine Regency-Reihe. Ich freue mich sehr, im Band 2 mehr von Rebecca zu erfahren, die mich bereits im ersten Teil sehr faszinierte.

  15. Cover des Buches Der Tod kommt nach Pemberley (ISBN: 9783426304136)
    P. D. James

    Der Tod kommt nach Pemberley

     (62)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    In "Der Tod kommt nach Pemberley" kehren wir an das Anwesen von Mr. Darcy zurück. Einige Jahre sind vergangen seit Mr. Darcy unsere liebe Elisabeth geheiratet hat und ihr Glück scheint vollkommen. Bis eines Abends eine Kutsche angerast kommt. Darin die völlig aufgelöste Lydia Wickham, Elizabeth Schwester, die berichtet, dass ihr Mann im Wald erschossen wurde...

    An sich war es eine gute Geschichte. Es war schön altbekannte Charaktere wieder zutreffen, aber es hatte leider nicht den Flair eines Jane Austen Romans.

    Außerdem kamen mir einige Begrifflichkeiten nicht stimmig vor. Ich glaube kaum, dass man damals den Verdächtigen schon nach seinem Alibi gefragt hat (Also genau mit diesen Worten: Haben Sie ein Alibi?).

    Empfehlung für alle Jane Austen Fans, denn als Fan macht es natürlich trotz allem Spaß die Geschichte zu lesen.

  16. Cover des Buches Der Heiratsplan (ISBN: 9783940855602)
    Sophia Farago

    Der Heiratsplan

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover



    Die Fakten:


    Titel: Der Heiratsplan:



     

    Autor: Sophia Farago 


    Reihe:  

    Verlag: Edel Elements 

    Seiten: 226


    Klappentext:

    „England, 1811. Frederica, die älteste Tochter des verstorbenen Viscounts of Panswick, träumt von einer glanzvollen Saison in London. Doch ihr Vater hat der Familie einen Berg Schulden hinterlassen. Um wenigstens das Anwesen Lancroft Abbey zu retten, beschließt ihre Mutter, alles auf eine Karte zu setzen. Anstelle von Frederica soll zuerst die zweitälteste und schönste Tochter Penelope in London debütieren - ausgestattet mit dem letzten Bargeld der Familie. Als sich Penelopes Anstandsdame das Bein bricht, übernimmt Frederica, als verwitwete Cousine verkleidet, ihren Part. Die ersten Versuche, Kontakt zur vornehmen Gesellschaft aufzunehmen, scheitern kläglich. Kann Frederica ihre Aufgabe doch noch erfüllen, einen reichen Junggesellen für ihre Schwester finden und damit die Familie und Lancroft Abbey retten? 

    Rezension:


    Sie schreibt flüssig und schildert die Personen sowie die Umgebung, in der sie sich aufhalten, sehr genau und man hat oft das Gefühl dabei zu sein. Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten ausführlich, so das es dem Leser schnell möglich ist sich in diese hinein zu versetzen und ihr Handeln nach zu vollziehen.

    Die Autorin beschreibt die Orte detailliert, so das es dem Leser ein leichtes ist sich diese deutlich vorzustellen. Das Buch ist von Beginn an spannend als auch packend geschrieben, so dass es den Leser regelrecht in sein Bann zieht und nicht mehr los lässt.
    Auch ist die Handlung in sich logisch aufgebaut, so dass der Leser diese gut nachvollziehen kann.
    Der Autorin ist es mit ihrem packendem Schreibstil gelungen, eine romantische Atmosphäre zu schaffen und mich regelrecht zu fesselt.

    Dem Leser ist es ohne Problem möglich sich in die Handlung ein zu denken und diese nach zu verfolgen. 


    Fazit:


    Ich kann das Buch allen Empfehlen die gerne Romane im Still von Jane Austen lesen ein gutes Buch.

    Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. 



  17. Cover des Buches Bridgerton - Hochzeitsglocken für Lady Lucy (ISBN: 9783749904051)
    Julia Quinn

    Bridgerton - Hochzeitsglocken für Lady Lucy

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Bridgerton: Hochzeitsglocken für Lady Lucy

    Von Julia Quinn

    So jetzt ist der jüngste Bridgerton noch unverheiratet und es wird langsam Zeit auch für ihn. Aber er hat sich noch nie verliebt. Bis jetzt! Auf einer Feier bei seinem ältesten Bruder verliebt er sich in den Nacken einer schönen jungen Dame. Aber leider scheint sie kein Intresse an ihm zu haben. Er kann sich das fast nicht erklären und dan kommt ihm die Freundin der Dame zu Hilfe. Aber plötzlich ist er sich nicht mehr sicher ob er verliebt ist oder nicht. Er hegt noch Gefühle für eine andere und diese ist ja fast verlobt. Ein herrliches durcheinander.

  18. Cover des Buches Das Geheimnis von Kestrel Hall (Historisch, Liebesroman) (ISBN: 9783960874942)
    Dorothea Stiller

    Das Geheimnis von Kestrel Hall (Historisch, Liebesroman)

     (38)
    Aktuelle Rezension von: lesehaeschen

    Als großer Fan historischer Romane hat mich der Klappentext dieses Buches sofort angesprochen und ich habe mich sehr auf den Mystery-Teil gefreut.
    Sowohl Buch-, als auch Kapitellänge und das Cover fand ich gut gelungen. Die Autorin kann einfach gut schreiben, sodass ich nur so durch das Buch geflogen bin. Die meisten Kapitel werden aus der Sicht der Protagonistin Marguerite erzählt, einige Tagebucheinträge von ihr sowie Briefe von ihr und ihrer besten Freundin lockern das Buch noch zusätzlich auf.
    Sowohl das Setting als auch die altertümliche Sprache hat die Autorin gut getroffen. Ich konnte mich gut in die vergangenen Welt, vor allem in den düsteren Landsitz an der rauen Steilküste versetzen.
    Das Ende hätte ich so nicht erwartet und hat noch einmal richtig Gas gegeben.
    Für mich hätte es gerne noch eine Prise mehr Grusel und Mystery sein können.
    Fazit: Insgesamt ein atmosphärischer und gut gelungener historischer Roman mit einer Prise Mystery, Romantik und Abenteuer. Eine große Empfehlung an alle Fans des Genres!

  19. Cover des Buches True Crown - Die Lady und der Lord Magier (ISBN: 9783570166703)
    Olivia Atwater

    True Crown - Die Lady und der Lord Magier

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Royalblue_BookLove

    „True Crown – Die Lady und der Lord Magier“ von Olivia Atwater ist eine fantastische Regency-Romanze. Es spielt in England des 19. Jahrhundert. Die Protagonistin Theodora Ettings, wir im Kindsalter von einem Elfen der Hälfte ihrer Seele beraubt, seit diesem Vorfall kann sie keine Emotionen mehr spüren. Sie sagt frei heraus, was sie denkt, ohne sich über die Konsequenzen bewusst zu sein. Mit diesen eigensinnigen Methoden hat Dora nicht viele Freunde und auch ein Ehemann scheint nicht in Sicht zu sein, da sie eh sowas wie Liebe nicht kennt trauert sie diesem nicht hinterher. Für ihre Cousine und ihrer einzigen Freundin wünscht sie aber einen Ehemann. In London lernt Dora den Lord Magier kennen, der auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Mit ihm bestreitet sie so einige Abenteuer und er versucht ihr mit ihrem Fluch zu helfen.

    Ich empfand dieses Buch als sehr gut lesbar, ein Buch für zwischendurch in diesen kalten Tagen, der perfekte Begleiter. Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Story sehr gut folgen, es gibt keine Sprünge in der Handlung. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten und dritten Band.

  20. Cover des Buches Die Herberge von Ivy Hill (ISBN: 9783775157865)
    Julie Klassen

    Die Herberge von Ivy Hill

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, jedoch bin ich von "Die Herberge von Ivy Hill" überzeugt geworden. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, sie versteht es die Charaktere, Handlungsorte und Handlungen sehr gut zu beschreiben.
    Einige Stellen fand ich jedoch langatmig und sehr zäh und meiner Meinung nach hätte es auch gereicht wenn man sich in diesem Teil nur auf die Protagonisten Jane und ihre Schwiegermutter Thora konzentriert hätte, sowie das gesamte Geschehen rund um die Herberge.
    Rachel zu erwähnen hätte auch gereicht, da sie in Band 2 ihre eigene Geschichte bekommt. Daher ziehe ich auch einen Stern von der Gesamtwertung ab.

    Der gesamte Inhalt des Buches jedoch hat mich sehr überzeugt, denn es ist tiefgründig, charakteristisch und hat realistische Handlungen. Man erkennt was die Autorin dem Leser mitteilen möchte, nämlich dass es sich lohnt zu kämpfen, zusammen zuhalten und Gott vertrauen.

    Dieses Buch ist lesenswert und ich freue mich schon jetzt, wenn ich Band 2 in den Händen halten kann, damit ich hoffentlich erfahre, wie es auch mit anderen Protagonisten weitergeht ;)
  21. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (791)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Geschichte des jungen Jesus, der auf dem Wege ist, der Messias zu werden. Doch wie wird man Messias? Diese Frage stellt sich Joshua und sein bester Freund Biff und zusammen erleben sie ein herrlich schräges Abenteuer, quer durch die damals bekannte Welt, an historischen und weniger historischen Orten, erleben wundersame Abenteuer, treffen auf mysteriöse Magier, verschwiegene Mönche, durchgeknallte Obdachlose und schizophrene Jünger. Während die gesamte Geschichte auf eine durchaus humorvolle und an einigen Stellen wirklich amüsante Komik erzählt wird, ist der philosophische, religiöse Teil durchaus nicht zu unterschätzen: Das Hintergrundwissen des Autors über die verschiedenen damaligen Religionen ist umfangreich und wird geschickt in eine doch eher humorvolle Handlung eingebunden. Mich selbst hat sowohl der Witz und die Art des Autors, seine Figuren denken und handeln zu lassen sehr positiv angesprochen, als auch der wenn auch oberflächlige Einblick in die religiöse Welt der damaligen Zeit. 

     Kurzweilig, merkwürdig aber sehr sehr amüsant!

  22. Cover des Buches Die Braut des Herzogs (ISBN: 9783955301033)
    Sophia Farago

    Die Braut des Herzogs

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Schneeflamme

  23. Cover des Buches Der Teufel trägt Kilt (ISBN: 9783802599514)
    Suzanne Enoch

    Der Teufel trägt Kilt

     (26)
    Aktuelle Rezension von: LadyMoonlight2012
    „Der Teufel trägt Kilt“ ist der erste Band der „Scandalous Highlanders“ Reihe von Suzanne Enoch. Das Buch spielt irgendwann zur Regencyzeit in London. Die Liebesgeschichte steht hier zwar im Vordergrund, es geht aber auch um viele andere Themen wie z.B. Familienangelegenheiten und um eine Clanfehde. Langeweile kommt jedenfalls keine auf, die Geschichte bietet auch viele spannende Momente.

    Beide Hauptcharaktere sind mir sehr sympathisch. Ranulf und Charlotte haben mit einigen Vorurteilen zu kämpfen, sie liefern sich auch einige Streitgespräche, die einen beim Lesen auch ab und zu zum Schmunzeln bringen.

    Die erotischen Szenen werden für meinen Geschmack leider etwas zu übertrieben dargestellt. Das ist allerdings bei vielen historischen Liebesromanen der Fall. Jungfrauen bekommen gleich auf Kommando multiple Orgasmen und alle Charaktere sind wunderschön. Darüber kann ich aber hinwegsehen, da mich die Geschichte ansonsten richtig gut unterhalten hat.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne! Die Folgebände werde ich auf alle Fälle lesen.

    Mein Fazit:
    Idee/Storyentwicklung: 4 von 5
    Schreib- und Sprachstil: 4 von 5
    Charaktere: 5 von 5
    Unterhaltung: 5 von 5
    Gesamt: 4,5 Punkte
  24. Cover des Buches Der Duke und ich: Bridgerton 1 (ISBN: B09MM29NQ2)
    Julia Quinn

    Der Duke und ich: Bridgerton 1

     (25)
    Aktuelle Rezension von: steffi.liest

    Spätestens seit der Netflix Serie ist "Bridgerton" in aller Munde. Ich selber habe sie noch nicht gesehen, war aber neugierig auf die Bücher, sodass ich nun mit dem ersten Band als Hörbuch gestartet habe. 

    Es geht hier um Daphne Bridgerton, die sich im Jahre 1813 im heiratsfähigen Alter befindet. Ihr ist es wichtig einen Mann zu finden, zu dem sie wirkliche Zuneigung spürt und mit dem sie sich vorstellen kann, den Rest ihres Lebens zu verbringen. Bisher war jedoch kein geeigneter Kandidat dabei, was ihre Mutter verzweifeln lässt. Dann gibt es da noch Simon, den Duke of Hastings. Er ist ein guter Freund von Daphnes ältestem Bruder und sehr begehrt bei den Frauen. Doch er hat überhaupt kein Interesse an einer Ehe. Gemeinsam schließen Daphne und Simon einen Pakt, dass sie als Verliebte auftreten. So kann Daphne den Verkuppelungsversuchen ihrer Mutter entgehen, erscheint begehrenswerter und Simon werden keine weiteren Debütantinnen mehr vorgestellt. Doch obwohl alles nur zum Schein ist, prickelt es zwischen den Beiden gewaltig.

    Der Anfang gefiel mir sehr gut und ich mochte die schlagfertigen Dialoge zwischen  Daphne und Simon und ihre leichte Annäherung aneinander. Auch die Beiträge von Lady Whistledown aus ihrem Gesellschaftsjournal fand ich super unterhaltsam. Leider änderte sich mein Eindruck zu dem Hörbuch dann aber recht schnell. Es zog sich alles etwas in die Länge, die Dialoge zwischen Daphne und Simon wurden immer kitschiger und es gab sehr wenig Handlung, abgesehen von der Beziehung zwischen den Beiden. Es fehlte mir generell die Tiefe. Und dann kam da diese eine Szene! Ich würde wirklich gerne mehr dazu sagen, wenn ich dadurch nicht zu viel vorweg nehmen würde. Es wurde absolut verharmlost, wie sich Daphne verhalten hat. Es fand keine richtige Aufarbeitung statt und dann führte das Ganze auch noch dazu, dass im Endeffekt alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Das ging mir alles viel zu schnell und ich fand es nicht authentisch. Simon trägt aus seiner Kindheit ein großes Trauma mit sich herum und dann kommt Daphne daher und alles soll wie weggeblasen sein? Schwierig... 

    An sich mochte ich Daphne wirklich gerne, fand sie erfrischend, aber wie schon erwähnt, hat sich mein Bild dann geändert. Sie handelt sehr egoistisch. Simon gefiel mir gut, auch wenn ich seine Ansichten nur zum Teil nachvollziehen konnte. Da hatte Daphne mit manchen Aussagen definitiv recht, trotzdem sollte sie seine Meinung akzeptieren. Daphnes Brüder fand ich toll! Soweit ich weiß, bekommen sie in den Folgebänden jeweils mehr Raum, obwohl ich nicht weiß, ob ich sie lesen werde. Denn dazu war ich von diesem Hörbuch jetzt doch zu sehr enttäuscht. Zu der Schreibweise kann man sagen, dass sie sehr einfach ist und die Geschichte wurde toll von den Sprecherinnen rübergebracht. Für mich leider insgesamt trotz allem ein Flop!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks