Bücher mit dem Tag "regenwald"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "regenwald" gekennzeichnet haben.

179 Bücher

  1. Cover des Buches Wir fliegen, wenn wir fallen (ISBN: 9783764170721)
    Ava Reed

    Wir fliegen, wenn wir fallen

     (584)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.


    Cover: Das Cover ist wiedermal ein Traum und passt herrvoragend zur Geschichte.


    Sichtweise/Erzählstil: Wir erleben alles abwechselnd aus Yara's und Noel's Sicht. In Ich-Form schlüpft man direkt in beide Protagonisten hinnein und wird von ihren Gedanken und Gefühlen eingenommen. Ich habe mich mit den beiden sehr wohlgefühlt, mit ihnen gelacht und geweint.


    Spannung/Story: Man wird ohne Vorkenntnisse in die Geschichte geworfen, aber man erfährt auch in kurzen Sätzen immer was über Yara und Noel. Die jeweiligen Hintergrundgeschichten kann man vorrausahnen, was jedoch den Lesespaß in keinsterweise mildert.

    Es ist eine emotionale Geschichte über das zusich selbst finden, das Akzeptieren der Vergangenheit, mit Verlust und Trauer zurecht zu kommen. Themen, die jede Altersklasse kennt und mit dem man sich nur schwer auseinander setzt.

    Auch wenn das Buch für Jugendliche geschrieben wurde, hat Ava Reed es trotzdem geschafft, mich umzuhauen. Die Liebesgeschichte zwischen Noel und Yara hat meinen Mann und mich selbst erinnert. Es war wunderschön und schmerzhaft zugleich in diese Geschichte zu tauchen und der Titel ist mehr als passend gewählt.

    Trotz der Umstände liest diese bewegende Geschichte sich sehr leicht und man fliegt durch die Seiten. Schnell folgt man den beiden Protagonisten auf den Spuren ihrer Reise und man kann sich für ein paar Stunden herrlich fallen lassen.


    Fazit: Ein Reise-Abenteuer, der besonderen Art...

  2. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.125)
    Aktuelle Rezension von: storylove

    Inhalt:

    Nach einem schwierigen Jahr voller Leid hofft Bella auf Besserung. Doch auch wenn sie und Edward endlich zusammen sein können, so vermisst sie ihren guten Freund Jakob schmerzlich. Doch dafür bleibt kaum Zeit, denn es droht wieder eine neue Gefahr, die Bellas Leben und das ihres Umfeldes für immer zerstören könnte.

    Schreibstil:

    Stephenie Meyer hat einen natürlichen, flüssigen Schreibstil, den man einfach gut und schnell lesen kann. Die Gefühle der Charaktere kann sie schön beschreiben, auch wenn sie mit der Romantik ein wenig zurückhaltender sein könnte, damit es nicht so schnulzig wirkt.

    Meinung:

    Auch wenn ich das Buch schnell durch hatte, fand ich die Geschichte nicht wirklich spannend. Vieles war vorhersehbar und zwischendurch langweilig. Mir hat die Spannung und Action gefehlt, die es am Anfang der Reihe noch gab. Immerhin gab es bei Bella eine Charakterentwicklung, die aber auch nicht wirklich überraschend war. Dennoch war dies das spannendste am Buch. Der große Showdown am Ende fand ich träge. Ich dachte, wenn die Volturi kämen, wird es aufregend, aber die meiste Zeit wurde nur geredet und verhandelt, bis es dann mal endlich zum Kampf kam. Dieser wirkte dann aber leider sehr erzwungen.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Buch sehr schwach fand. Es gab zwar einige unterhaltsame Momente, aber im Großen und Ganzen hat mich das Buch schon enttäuscht. Es gab nicht viele spannende Momente, dafür aber eine Menge romantischer Kitsch, bei dem ich fast würgen musste. Ich wollte das Buch lesen, um mit der Reihe abzuschließen, aber nochmal werde ich es nicht lesen. Das Buch ist eher was für eingefleischte Vampir-Fans der Reihe.

    Das Buch bekommt von mir 2/5 Sterne.


  3. Cover des Buches Crossroads - Ohne Gnade (ISBN: 9783802592355)
    Michelle Raven

    Crossroads - Ohne Gnade

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Alison

    Bei einer Gefängnisüberführung gerät der Transport in einen Unfall und der Verurteilte Mörder Russel kann fliehen. Zu seiner Flucht durch den Olympic National Park nimmt er Damon zur Unterstützung mit. Zeitgleich versucht der Ex-Marine Warren bei einem Zeltausflug im Olympic National Park seiner kleiner Tochter Emma wieder näher zu kommen. Wegen seiner vielen Auslandseinsätze, war er in den letzten Jahren nicht so oft zu Hause, wie er es sich gewünscht hätte. Als er am nächsten Morgen feststellt, das seine Tochter von dem Campingplatz verschwunden ist, erhält er Hilfe von der Hundeführerin Angel Burns. Zusammen mit ihrem Suchhund Moonlight machen sich Warren und Angel auf die Suche nach Emma. Dabei wissen sie noch nicht, dass die entflohenen Sträflinge bereits Emma bei sich haben.

    Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Der FBI Agent Gabriel und sein Team sind sofort zur Stelle, um den Mörder Russel wieder ins Gefängnis zu bringen. Wobei Gabriel dabei auch persönliche Motive hat.

    Russel ist auf der Flucht und nutzt Damon aus, der sich in der Gegend auskennt. Als sie auf dem Campingplatz der kleinen Emma begegnen, entschließt sich Russel die Kleine als Geisel mitzunehmen. Während der Flucht mit Russel, ist Damon Emmas einziger Schutz und wird zu ihrem Freund.

    Die Hundeführerin Angel ist mit ihrem Suchhund Moonlight für Warren die einzige Chance seine Tochter wiederzufinden. Zusammen sind sie ein gutes Team und unterstützen sich gegenseitig. Dabei kommen sie sich näher.

    Ein klasse Mix aus Spannung, Abenteuer und Sinnlichkeit. Das man dabei die Geschichte aus den einzelnen Perspektiven erleben kann, macht die Geschichte umso interessanter.

  4. Cover des Buches Blinder Instinkt (ISBN: 9783442473380)
    Andreas Winkelmann

    Blinder Instinkt

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Ria17

    Klappentext: Ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf der Schaukel. Es ist blind, aber es spürt ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht.....

    Die Geschichte wird uns aus verschiedenen Sichten erzählt. Wir lernen die Polizistin Franziska kennen, den Boxer Max und tauchen in die gruseligen Gedanken des Täters ab. Wir dürfen auch in die Empfindungen des Opfers abtauchen, die durch die Blindheit ein besonders großen Stellenwert haben.
    Das Buch beginnt direkt spannend und unheimlich und gerade der Täter lässt einem mit seiner doch sehr speziellen Vorliebe immer wieder kalte Schauer über den Rücken laufen.

    Das Buch ist durchgehend spannend gestaltet und gerade gegen Ende passiert nochmal unfassbar viel, dass man nicht mehr aufhören konnte mit dem Lesen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig.

    Ein wirklich guter, schauriger Thriller, der mit dem Thema Blindheit des Opfers und dessen Empfindungen , doch wirklich ein sehr extremes Thema beinhaltet. Es ist äußert packend und zum Glück gibt es zwischen dem ganzen spannenden auch noch eine kleine Liebesgeschichte die das Buch doch noch einen sanften Touch mitgibt.


    Für alle Thrillerfans eine Empfehlung! 

  5. Cover des Buches Die Einzige (ISBN: 9783401068695)
    Jessica Khoury

    Die Einzige

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Die 16-jährige Pia ist isoliert in einer alten Forschungsstation aufgewachsen, alles was sie kennt ist diese Anlage, die Wissenschaftler dort und die Angestellten. Für sie, den einzigen unsterblichen Menschen, ist das ganz normal, nur nach anderen Unsterblichen sehnt sie sich. Bis sie ein Loch im Zaun der Anlage entdeckt und bei ihrem kleinen Ausflug in die Freiheit auf einen Jungen trifft. 

    Schon seit Jahren stand dieses Buch ungelesen in meinem Regal und inzwischen war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich es überhaupt noch lesen wollte. Zum Glück habe ich es getan, denn die Geschichte war wirklich großartig und sogar tiefgründig.

    Der Schreibstil von Jessica Khoury ist so, wie man ihn von einem Jugendbuch erwartet. Er ist relativ schlicht und einfach und lässt sich dadurch richtig schnell lesen. Dennoch ist er auch tiefgründig und regt zum Nachdenken an.

    So auch die Handlung, die nicht nur irgendeine fantasievolle Geschichte ist, sondern sich mit Themen auseinandersetzt, die so viel aussagen. So wird immer wieder die Frage deutlich, ob Unsterblichkeit wirklich so erstrebenswert ist, wenn man allein ist und welche Mittel überhaupt den Zweck heiligen, diese zu erreichen. Welches Individuum ist wichtiger als das andere oder sind alle gleich wichtig? Geht Wissenschaft über alles und wie weit sollte sie gehen? Da ist die kleine Liebesgeschichte nur eine schöne Nebensache, aber dennoch ist sie wirklich romantisch und herzlich geschrieben. Auch wenn die beiden Liebenden gerade einmal Teenager sind, geht sie doch zu Herzen. Ansonsten war dieses Buch, nachdem ich ein bisschen gebraucht hatte, in die Geschichte hinein zu finden, ein spannender Pageturner mit vielen nicht zu erwartenden Wendungen. Und das Ende hat mich dann wirklich überrascht und zufrieden zurückgelassen. Dennoch muss ich auch sagen, dass es hier und da kleine Logiklöcher gab, die aber zum Glück nicht allzu dramatisch ins Gewicht gefallen sind.

    Passend zum Rest des Buches haben mir auch die Charaktere sehr zugesagt. Ich fand sie wirklich durchdacht beschrieben und nachvollziehbar, auch wenn ich Pia manchmal gern geschüttelt hätte. Aber wer kann ihr ihre Naivität verdenken, schließlich wurde sie zu einem kalten Menschen ohne Gefühle erzogen. Umso mehr hat mir allerdings ihre Entwicklung gefallen. Gleich von Anfang an mochte ich Eio. Er ist ein sehr liebenswerter Junge, der das Herz am rechten Fleck hat und dafür einiges hinnehmen muss. Ansonsten sind aber auch alle anderen Charaktere wirklich gut und vor allem vielschichtig geschrieben. Selbst die Bösen haben Charisma und ich konnte ihren Wahn in gewisser Weise verstehen, wenn ich ihn auch verabscheut habe.

    Ich muss sagen, dass ich echt nicht gedacht hätte, dass ich dieses Buch so gut finden würde und obwohl die Geschichte hier und da ein paar kleinere Macken hatte, konnte sie mich absolut packen und unterhalten. 

  6. Cover des Buches Mengele Zoo (ISBN: 9783982052205)
    Gert Nygårdshaug

    Mengele Zoo

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    Im Wikipedia-Eintrag zum Roman heißt es:"Obwohl der Roman die Welt durch die Augen eines der meist gesuchten Terroristen beschreibt, fällt es dem Leser leicht Minos (= Oberterrorist) Standpunkt einzunehmen." Das klingt ganz harmlos, steht aber in einem Buch, in dem Erzähler und Hauptfigur meinen, dass es doch ganz schön wäre, 200 Millionen "nutzlose" Gringos umzubringen. Einige dutzend Seiten später wird sogar gesagt, das es schön wäre, die Menschheit auf zwei Milliarden Menschen zu reduzieren. 

    Das Buch des Norwegers Nygardshaug beginnt recht poetisch bei einer Familie im südamerikanischen Regenwald, deren Existenz durch landgierige Firmen vernichtet wird. Der Sohn der Familie, Mino, entgeht der Vernichtung. Zunächst verübt er Rache an Einzelnen, aber dann lässt ihn der Autor eine Terrorgruppe gründen, die Mino unter dem wohl nicht zufälligen Decknamen "Carlos" führt. Die zweite Hälfte des Buches schildert dann wie in einer Sportreportage (jeder Mord wird bejubelt wie ein Tor), wie die Gruppe auf raffinierte Weise beginnt, die Macht- und Wirtschaftseliten der westlichen Welt zu töten, mal Dutzende, mal Hunderte, mehr geht (siehe oben) "leider" nicht. All das geschieht im Namen des Regenwaldes, ja der Natur, der Erde. Deshalb erscheint dem Erzähler und der Hauptfigur auch alles Tun der Ökoterooristen gerechtfertigt. 

    Warum in Norwegen 400.000 Exemplare dieses blutrünstigen Gesinnungsschmökers verkauft wurden, erschließt sich mir nicht. Passend wäre ein nachträglicher Stalin-Preis für besonders dumpfe und hasserfüllte Propaganda.

  7. Cover des Buches Wilde Magie (ISBN: 9783453534117)
    Christine Feehan

    Wilde Magie

     (103)
    Aktuelle Rezension von: TatjanaVB

    Klappentext

    Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...

    Inhalt

    Teil 1 (ca. 150 Seiten):

    Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.

     

    Teil 2:

    Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.

     

    Fazit:

    Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Versuchung des Blutes (ISBN: 9783802581915)
    Kresley Cole

    Versuchung des Blutes

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Jesmen
    Band 3 der Immortals After Dark-Reihe von Kresley Cole.

    Super Geschichte. Konnte mich gut reinfinden und die Charakter sind beide super… Durch den Fluch auf Bowen bekommt man etwas Hass, aber der legt sich schnell wieder. Die Charaktäre sind mit Humor ausgestattet. Es gib einige Wendungen die den Spannungsbogen gut halten. Der Schreibstil ist flüssig geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten.

  9. Cover des Buches Caldera - Die Wächter des Dschungels (ISBN: 9783522506069)
    Eliot Schrefer

    Caldera - Die Wächter des Dschungels

     (35)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    inhalt: Der magische Dschungel von Caldera schwebt in höchster Gefahr: Die böse Ameisenkönigin droht, aus ihrem Gefängnis auszubrechen und Caldera mit ihren Ameisenarmeen zu unterwerfen – nur eine kleine Gruppe von Schattenwandlern mit magischen Fähigkeiten kann das verhindern! Dazu gehört das mutige Panthermädchen Mali. Zusammen mit dem Pfeilgiftfrosch Rumi, der Fledermaus Lima und dem Kapuzineräffchen Gogi macht sie sich auf ins größte und zugleich gefährlichste Abenteuer ihres Lebens!

     Meinung: Eine wirklich schöne, abenteuerliche Geschichte für Kinder. Aber auch ältere Leser kommen hier bestimmt auf ihren Genuss, denn die Geschichte ist spannend, abenteuerlich und stellenweise sogar aufregend. Mir haben die kleinen Tiere alle auf ihre Art und Weise gefallen. Mit ihren Eigenarten, magischen Fähigkeiten und dem Mut zum Zusammenhalt. Eine wirklich tolle Geschichte für alle die Tierabenteuer lieben.

    Die Fortsetzung werde ich bestimmt auch noch lesen.
  10. Cover des Buches Mörderische Côte d'Azur (ISBN: 9783462046427)
    Christine Cazon

    Mörderische Côte d'Azur

     (69)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Kommissar Léon Duval ist Polizist mit Leib und Seele. Daran ist seine Ehe zerbrochen. Er sucht nun Abstand von seinen privaten Problemen, indem er sich ins mondäne Cannes versetzen lässt. Sein Amtseintritt verläuft turbulent, zeitgleich mit den berühmten Filmfestspielen, und ausgerechnet jetzt wird auch noch ein berühmter Dokumentarfilmer erschossen, der sich sehr für die indigenen Völker des Regenwaldes engagiert hat. Von der ersten Sekunde an steht Duval unter enormen Druck, denn die Reputation des Festivals darf keinen Schaden nehmen. Dabei werden ihm auch zunehmend Steine in den Weg gelegt, denn hinter dem Toten stehen Leute, die sowohl Geld und Einfluss haben, aber auch jede Menge zu vertuschen.

    Von Anfang an baut die Autorin Spannung auf, aber sie fängt auch geschickt die aufgeheizte Stimmung der Stadt ein. Duval ist ein typischer Franzose, der gern mal einen Pastis trinken geht. Zum Glück verzichtet Christine Cazon auf epische kulinarische Ergüsse, wie sie so oft als Zeilenfüller in anderen französischen Krimis auftauchen. Stattdessen gibt sie Einblicke in die Situation des Regenwaldes, der unaufhörlich stirbt und die indigenen Völker heimatlos macht. Es wird erklärt, wie Firmen, die die Umwelt zerstören, sich durch Spenden für den Urwald ein sauberes Image verpassen, ohne dass die fortschreitende Rodung auch nur ansatzweise gestoppt wird.

    Es ist immer wieder faszinierend, wie ein Buch mit eigentlich reinem Unterhaltungswert durch eingestreute Informationen doch unter Umständen mehr Nachdenklichkeit erzeugen kann als ein ausführlicher Bericht mit erhobenem Zeigefinger. 

    Deshalb, aber nicht nur deswegen, vergebe ich gerne 5 Lesesterne.


  11. Cover des Buches Pepper Mint  und das verrückt fantastische Forscherbuch (ISBN: 9783440165584)
    Babette Pribbenow

    Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Sylwester

    In dem Buch „Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch“ von Babette Pribbenow wird nicht nur gelesen, sondern auch gerätselt und experimentiert. Und es wird nicht von vorne nach hinten am Stück gelesen. Der Leser muss am Ende jeden Kapitels über Entscheidungsfragen, Rätsel oder aber Experimente herausfinden, wo es im Buch weitergeht. 

    Empfehlenswert ist es, die Einkaufsliste, die sich am Anfang des Buches befindet, zu beachten, die man für die Experimente benötigt, damit es direkt losgehen kann.

    Zur Geschichte: Pepper Mint besucht in den Ferien ihre Tante und Onkel, die in einer Forschungsstation im Regenwald arbeiten. Dort wird sie im Baumhaus schlafen, Tiere beobachten und den Dschungel erkunden. Als ihr Onkel Theo plötzlich verschwunden ist und ihr rätselhafte Hinweise hinterlassen hat, macht sie sich zusammen mit einem Affen und einem Tukan auf die Suche.  

    Der Text wird durch viele Illustrationen aufgelockert. Die sind zwar sind schwarz-weiß, aber sehr detailliert und gefallen mir gut.

    Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Mitmachbuch für Kinder ab ca. 8 Jahren. 

  12. Cover des Buches Der Ruf der rosa Delfine (ISBN: 9783959102940)
    Sy Montgomery

    Der Ruf der rosa Delfine

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    Zusammen mit ihrer Freundin und Fotografin Dianne reist Sy Montgomery in das Amazonasgebiet, um die rosa Delfine zu erforschen und ihnen auf ihrem Weg zu folgen. Doch die faszinierenden Wasserbewohner lassen sich ihre Geheimnisse nicht so leicht entlocken. Die Naturforscherin begegnet auf ihrer Reise durch das Amazonas-Delta jedoch nicht nur Delfinen, sondern auch Bewohnern des Dschungels, anderen Forschern und Einheimischen, die sie an den Mythen und Legenden der Botos teilhaben lassen.

    Meine Meinung

    Bereits vor über zwanzig Jahren veröffentlichte die Naturforscherin Sy Montgomery ihren Roman über ihre Reise ins Amazonasgebiet unter dem Titel »Journey of the Pink Dolphins«. Nun hat der Eden Books Verlag das Buch mit einem aktuellen Vorwort der Autorin unter dem Titel »Der Ruf der rosa Delfine« neu aufgelegt und bietet damit einem, immer noch brandaktuellen Thema, eine Bühne.

    Durch ihren Bestsellererfolg »Rendezvous mit einem Oktopus« wurde Sy Montgomery in Deutschland bekannt, meine erste Bekanntschaft mit Montgomerys schriftstellerischem Talent habe ich nun allerdings mit ihrem Roman über die rosa Delfine geschlossen und ich habe keine gelesene Seite bereut. Die Liebe der Autorin zur Natur und Tieren spürt man den Zeilen deutlich an und so ist »Der Ruf der rosa Delfine« vielmehr eine Liebeserklärung in Form eines Reiseberichtes, als ein wissenschaftliches Sachbuch.

    Auf persönliche und teilweise auch recht intime Art und Weise lässt Sy Montgomery die Leser*innen an ihren Eindrücken teilnehmen und zieht damit in einen faszinierenden Bann. Schon bald wird klar, dass die Geheimnisse der Botos nicht so leicht zu erforschen sind und so nehmen die Mythen um die Wasserbewohner schnell einen größeren Spielraum ein, denn die Einheimischen (Indigenas) berichten von ihrem Glauben daran, dass sich Botos verwandeln können und in menschlicher Gestalt junge Frauen und Männer in die Tiefe bis zur Unterwasserstadt Encante ziehen. Diese Mischung aus Ehrfurcht und Respekt auf der einen Seite steht der vielfältigen Ausbeutung des Amazonas (Gold, Holz) auf der anderen Seite im krassen Gegensatz gegenüber.

    Sy Montgomery gelingt es mit ihrem Buch die Magie des besonderen Lebensraumes Amazonas einzufangen und bringt damit zum Ausdruck, wie schützenswert und wichtig die Erhaltung dieser Region ist. Ein wirklich interessanter Bericht, der von Herzblut zeugt und jede Menge interessante Details über das Leben in den Tropen und die Verbindung von Mensch und Natur preisgibt.

    Fazit

    In diesem Buch steckt Leidenschaft, eine ganz große Liebe zu den rosa Delfinen und dem Amazonasgebiet und das spürt man in jeder Zeile, die Sy Montgomery in ihrem Reisebericht niedergeschrieben hat. Somit ist dieses Buch perfekt um das Fernweh auf literarische Art und Weise zu stillen und dabei sogar noch etwas über Flora, Fauna und Traditionen der Eingeborenen zu lernen.

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 06.03.2021

  13. Cover des Buches Der Feuerstein (ISBN: 9783453317987)
    Rae Carson

    Der Feuerstein

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Um in dem drohenden Krieg einen Verbündeten zu haben, wurde Elisa, Prinzessin von Orovalle, an ihrem 16. Geburtstag mit dem König des Nachbarlandes, Alejandro de Vega, verheiratet. Sie ist eine Auserwählte, Trägerin des legendären Feuersteins, und dazu bestimmt, mit seiner Magie ihr Land zu verteidigen. Aber Elisa ist alles andere als mutig und weiß die Kraft des Steines auch nicht zu nutzen. Doch dann wird sie eines Tages entführt und verbündet sich, nach einer beschwerlichen und gefahrvollen Durchquerung der Wüste, mit ihren Entführern. Sie erfährt, dass sich die Armee des Feindes bereits auf dem Marsch befindet und ihre neue Heimat bedroht. Elisa gerät zwischen die Lager und befindet sich plötzlich in der Hand des Feindes. Jetzt kann nur noch die Magie ihres Steines helfen … 

    Die US-amerikanische Autorin Rae Carson wurde 1973 in Kalifornien geboren. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie ein Studium der Sozialwissenschaften und war danach in verschiedenen Branchen tätig, bevor sie den Beruf als Schriftstellerin ergriff. Ihr Debütroman „The Girl of Fire and Thorns“ erschien 2011 im Original und 2012 erstmals unter dem Titel „Der Feuerstein“ in deutscher Sprache. Für ihren Ehemann C.C. Finlay verließ sie Kalifornien und lebt heute mit ihm und zwei Stiefsöhnen in Columbus/Ohio. 

    Die Geschichte beginnt recht verhalten, ein bisschen umständlich und langatmig, nimmt dann aber Fahrt auf und wird zunehmend spannender. Die Gefahren, die bei der Wüstendurchquerung und bei feindlichen Angriffen drohen, sind nachvollziehbar und glaubhaft. Allerdings fehlt mir ein Motiv, weshalb es Krieg geben soll, und Aufschluss darüber, wer letztendlich mit wem verbündet ist. Verwirrend finde ich auch die Sache mit dem Feuerstein, der ja einmalig sein sollte, und von dem plötzlich mehrere auftauchen. Gut integriert und passend gelöst ist hingegen die Liebesgeschichte, die in einem Buch dieses Genres natürlich nicht fehlen darf. 

    Das Geschehen wird aus der Sicht von Elisa in Ich-Form erzählt, was sich zunächst etwas befremdlich liest. Der Leser sollte sich wohl dadurch besser in ihre Emotionen einfühlen, was meiner Meinung nach jedoch nicht wirklich gelungen ist. Ihre überwiegend negativen Gedanken sind nervig und langweilen, und ihre spätere Sinnesänderung geschieht zu plötzlich um sie wirklich zu verstehen. Die anderen Figuren sind eher klischeehaft dargestellt und verschwinden teilweise wieder ohne ersichtlichen Grund. 

    Wie man leider erst beim Lesen feststellen kann, handelt es sich hier um ein Jugendbuch (im Buch selbst ist kein Vermerk zu finden), für das ich nicht die richtige Zielgruppe bin.  

    Fazit: Wenn man von einigen Schwächen absieht, ist es ein nettes Buch für junge Leute.

  14. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  15. Cover des Buches Die Insel des Mondes (ISBN: 9783453357464)
    Beatrix Mannel

    Die Insel des Mondes

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Um 1870: Paula ist nach Madagaskar gereist, geflohen aus einer furchtbaren Ehe und vor dem Verlust ihres Kindes. Auf der Insel vor der Ostküste Afrikas möchte sie die Vanille-Plantage ihrer Großmutter Mathilde finden, um in deren Fußstapfen zu treten und auch um herauszufinden, was Mathilde zugestoßen ist. Mit dabei hat Paula ein Notizbuch, in dem ihre Großmutter Parfumrezepte und Wissen über Düfte zusammengetragen hatte. In Paulas Begleitung befinden sich der Arzt Villeneuve und dessen Assistent Lazlo, der Missionar Morten und die madagassische Führerin Noria. Doch einer aus der Gruppe möchte sich an Paulas Familie rächen...


    Beim Lesen von Beatrix Mannels historischem Roman habe ich viel über dessen exotischen Schauplatz Madagaskar und über diverse Düfte gelernt.

    Zu Beginn habe ich mich jedoch damit schwergetan, in die Handlung einzufinden. Die Charaktere befanden sich bereits auf ihrer Reise, dadurch dauerte es etwas, bis ich ihre Ziele und Eigenschaften nachvollziehen konnte. Ich fragte mich auch, wie Paula gegen den Willen ihrer Familie diese Reise antreten und finanziell bewältigen konnte. Dies wird aber nicht aufgeklärt. Meiner Meinung nach war der Anfang insgesamt eher holprig.


    Doch mit Zunahme der Handlungsdauer wurden mir die 5 Protagonisten immer vertrauter. Paula war mir sehr sympathisch. Sie ist eine zielstrebige und optimistische junge Frau. Bei den anderen Charakteren rätselte ich eine Zeit lang, wer Paula Böses will, denn der offensichtliche Griesgram ist es nicht!

    Mit der Reise lernt der Leser die madagassische Landschaft und vor allem die Kultur kennen, in der es viele Fadys (Tabus) und auch eine Königin gibt. Auch über den Anbau der Vanille erfährt man vieles. 


    Beatrix Mannels Schreibstil hat mir bis auf den holprigen Beginn gut gefallen und ließ sich flüssig lesen. Auch einige unerwartete Wendungen sorgen für eine angenehme Spannungskurve.


    Wer einmal einen historischen Roman mit einem exotischen Schauplatz lesen möchte, dem kann ich „Die Insel des Mondes“ empfehlen!

  16. Cover des Buches Das Testament (ISBN: 9783453190023)
    John Grisham

    Das Testament

     (259)
    Aktuelle Rezension von: MickyParis
    Ein Greis stürzt sich aus dem 13.Stock in die Tiefe. Seine ganze Familie ist schockiert aber nicht wegen des Todes, sondern wegen dem zuvor errichteten Testament. In dem vererbt er ganze 11. Milliarden Dollar einer Person , die keiner aus der Familie kennt. Der Prozessanwalt O'Riley macht sich auf die suche nach dieser Person und muss dafür durch den ganzen Regenwald durchqueren. Grisham beschreibt in diesem Buch die wunderschönen Facetten dieses Fleckchen Erdes, so als wäre man selber dort. Es geht diesmal nicht so sehr um das juristische Dilemma,  sondern eher um die Eindrücke und Gefahren des Regenwaldes. Ein sehr mitfühlendes und leidenschaftliches Buch. 
  17. Cover des Buches Operation Amazonas (ISBN: 9783548258027)
    James Rollins

    Operation Amazonas

     (120)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieser Roman war mein erster Rollins und wurde mein letzter.

    Der Beginn gefiel mir bis zur Mitte hindurch so sehr, dass ich noch auf einer Party ganz aufgeregt über dieses Buch mit einer Freundin redete. Für die Party hatte ich extra das Buch zur Seite legen müssen.

    Was mich jedoch tief enttäuscht hat, war das Ende. Es war so unsinnig in meinen Augen und zu sehr an den Haaren herbei gezogen, dass ich selten von einem noch zuvor so lange geschwärmten Buch so fallengelassen wurde.

    Wer etwas in Richtung Sci-Fi und Fantasy gern abdriftet, dem kann ich es empfehlen. Wer wie ich jedoch gern in der Realität bleibt, der sollte einen großen Bogen um das Buch machen.

  18. Cover des Buches Die goldene Stadt (ISBN: 9783499272585)
    Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Hikari51
    Das Buch hat mich auf eine Abenteuerreise mitgenommen und mich in Seelen, Fantasien, Ereignisse und Landschaften versetzen lassen. Tolle Bildersprache!
  19. Cover des Buches Caldera 2: Die Rückkehr der Schattenwandler (ISBN: 9783522506076)
    Eliot Schrefer

    Caldera 2: Die Rückkehr der Schattenwandler

     (20)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Wir finden uns wieder in den Dschungel von Caldera und treffen auf alte bekannte, die uns auf ihr neues Abenteuer mitnehmen! Der erste Teil war schon gut,aber den 2.trn fand ich noch besser,er hat mich in den Dschungel mitgenommen und ich habe viele unbekannte und neues entdeckt. Das Abenteuer war von Anfang bis zum Ende spannend und ich war mitten drin im geschehen. Auch die Charaktere lernt man hier etwas besser kennen wieder, sie entwickeln sich weiter. Es ist spannend, Abenteuerlich aber auch sehr farbenfroh und man kann sich alles bildlich vorstellen. Ein besonderer 2.Band freue mich schon auf den nächsten.

  20. Cover des Buches Die Bucht des grünen Mondes (ISBN: 9783499257018)
    Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt


    Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt.


    Das Buch ist gut geschrieben. Doch leider auch sehr brutal vor allem für amely. Es wird gut beschrieben wie damals die reichen andere ausbeuteten. Stellenweise war es etwas langatmig. 

  21. Cover des Buches Hot Zone (ISBN: 9783426620243)
    Richard Preston

    Hot Zone

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Gleich vorweg drei Anmerkungen:

    Erstens: Das Cover sollte mit einem Warnaufdruck versehen sein: nichts für zartbesaitete und empfindliche Menschen. In der Tat schildert das Buch an einigen Stellen drastisch, wie die Viruserkrankung Ebola verläuft und auch, was mit fast 500 Affen in einem Affenhaus in Reston nahe Washington geschah, ist hart.

    Zweitens verstehe ich nie, warum man einem deutschsprachigen Buch nicht auch einen deutschsprachigen Titel gibt. Hier hätte ein Wort genügt: Ebola. Man findet es allerdings im Untertitel: Ebola, das tödliche Virus – Der Tatsachen-Thriller

    Drittens: Das Cover (meines) sieht hässlich reißerisch aus. (Inzwischen gibt es wohl neuere, bessere Versionen.) Aber so ist dieses Buch nicht.

    Es ist ein populärwissenschaftlich und spannend geschriebenes Sachbuch, das durch konkrete Personen und private Einsprengsel romanhafte Züge erhält. Es handelt sich aber um Wissenschaftsjournalismus, um reale Begebenheiten, die in eine sehr spannende Form gegossen wurden, so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.

    Dabei ist dieses Buch sehr informativ, so dass man auch einiges über Viren und Ebola im Speziellen lernt. Wer jetzt denkt: Was geht es mich an, was da in Zentralafrika passiert ist und noch passiert, dem sei gesagt: auch wir sind aus den verschiedensten Gründen nicht davor gefeit, dass es  auf anderen Erdteilen zu Ausbrüchen dieses oder eines anderen tödlichen Virus kommt. Aber leider zeigt gerade wieder die Coronavirus-Pandemie, dass ein Großteil der Menschen offensichtlich nicht lernfähig ist.

    Was wohl nicht so groß publik gemacht werden soll: auch in den USA (Reston/Washington) hat es einen Ebola-Ausbruch gegeben und eben dieser Vorfall macht den spannendsten Teil des Buches aus. In einem Affenhaus, dessen Tiere zu experimentellen Zwecken aus den Philippinen eingeführt worden waren, trat das Virus auf. Wie das amerikanische Militär damit umging, wie einzelne Menschen zum Gemeinwohl aller sich trotz Schutzkleidung in Lebensgefahr begaben, das wird hier eindringlich und ziemlich detailliert geschildert. Am Ende stellt sich heraus, dass es sich zwar um das Ebola-Virus handelt, aber um eine Variante (Ebola-Reston), die nicht auf den Menschen übergesprungen ist. Glück gehabt, aber wie man am Corona-Virus im Jahre 2019/20 sieht, ist es nur eine Frage der Zeit...

    Bis auf einige Anmerkungen am Ende des Buches enthält sich der Autor im Wesentlichen kritischer Anmerkungen.

    "Das Auftauchen des Aids-Virus, des Ebola-Virus und einer Reihe anderer Erreger scheint eine natürliche Folge der Vernichtung tropischer Lebensräume zu sein. Diese Viren kommen aus ökologisch geschädigten Gegenden..." (eBook 270)

    Es ist Sache des Lesers, sich darüber Gedanken zu machen und zu Einsichten zu kommen. Schon allein die Tatsache, wie sich der Mensch über die Natur, über andere Lebewesen erhebt, empfinde ich als verwerflich. Affen – dem Menschen ziemlich ähnliche Lebewesen – und viele andere Tiere werden in Experimenten missbraucht, Regenwälder werden um des Profits willen abgeholzt, immer mehr Natur muss neuen Siedlungen und Straßen weichen. Es ist anerkannte Wissenschaftsmeinung, dass es dabei zu Kontakten mit bisher unbekannten Viren kommen kann, die in irgendwelchen Wirtstieren 'schlummern'.

    Wer nicht zu Albträumen neigt und drastische Schilderungen und Grausamkeiten an Tieren um der Wahrheit willen ertragen kann – weil es Fakt ist – dem sei dieses spannende, informative Buch empfohlen.

  22. Cover des Buches Der Strand (ISBN: 9783442462346)
    Alex Garland

    Der Strand

     (218)
    Aktuelle Rezension von: sophia22
    In „Der Strand“ geht es um Richard, einen 25-jährigen Engländer, dessen große Leidenschaft das Reisen ist. Ein Backpacker, den die Reiselust packt und in alle möglichen Länder der Welt ziehen lässt. Doch das Reisen hat schon längst seinen Glanz von früher verloren, denn jeder paradiesische Fleck auf der Erde wird vom Tourismus untergraben. Und dies macht es Richard umso schwerer, einen unbefleckten Ort zu finden. Er befindet sich zu Anfang in Bangkok und lernt bereits an seinem ersten Abend dort seinen Zimmernachbarn Daffy kennen, einen gebrochenen und etwas durchgedrehten, aber lustigen Gras-Süchtigen, der ihm vom angeblich schönsten Strand der Welt erzählt. Ein Strand, der unglaublich rein in seiner Erscheinung ist. Es soll das Paradies sein. Ein Ort, wie Richard ihn sucht. Und somit beginnt schon bald mit einem Franzosen und dessen wunderhübschen Freundin Richards wohl größtes Abenteuer - oder sein schlimmster Alptraum, denn möglicherweise ist dieser Strand nicht so vollkommen, wie Richard ihn sich vorstellt...

    Diesem Buch vergebe ich mit vollkommener Sicherheit 5 von 5 Sternen! Ganz ehrlich: Wenn es noch mehr Sterne zu vergeben gäbe, würde ich auch diese dem Buch mit Freuden schenken. Ich habe diese Geschichte mit Leib und Seele verschlungen. Es war eine Geschichte, die so spannend war, dass es mir kaum möglich erschien, das Buch aus der Hand zu legen. Viele werden wahrscheinlich die Verfilmung „The Beach“ (Der Strand auf Englisch) gesehen haben, der mit seiner Besetzung auch fantastisch ist. Ich muss zugeben, dass ich diesen Jahre vor der Lektüre gesehen habe, und muss nach Jahren feststellen, dass das Buch wie zu erwarten den Film um Längen schlägt. Es sollten alle glauben: Wer den Film schon einmal gesehen hat und von diesem begeistert war, sollte sich unbedingt dazu entschließen, auch das Buch zu lesen. Der Film schließt nämlich irrsinnig viele Deitails aus, die im Buch einfach unbeschreiblich dargstellt werden.
    Auch bin ich ein Riesenfan von Garlands Schreibstil, der es einem unmöglich macht, sich die Dinge, die er beschreibt und darstellt, nicht vorstellen zu können.

    Ich habe „Der Strand“ an einem Strand im Sommer gelsen und weiß mit absoluter Sicherheit, dass es ein diesjähriges Sommer-Highlight von mir werden wird. Die Geschichte ist unglaublich spannend, witzig, abenteuerlich, sommerlich, schaurig und alles in allem phänomenal.
    Man wird nicht bereuen, es gelesen zu haben. 
  23. Cover des Buches Der Codex (ISBN: 9783426511046)
    Douglas Preston

    Der Codex

     (134)
    Aktuelle Rezension von: steffi290
    Der Codex von Douglas Preston war für mich von Anfang an sehr spannend zu lesen. Die Geschichte beginnt mit dem Treffen der drei Söhne eines Kunstsammlers, welche sich ein Video anschauen. Dort berichtet der Vater von seiner testamentarischen Idee, die Söhne gemeinsam nach seiner Grabkammer suchen zu lassen, denn  er stirbt und hat all seine Habseligkeiten mit ins Grab genommen. Bis hierhin, dann habe ich mir schon vorgestellt, wie das Buch weitergehen würde, doch ich wurde eines Besserem belehrt, der Roman endet nicht, wie ich es erwartet hätte, ein schönes und überraschendes Ende... Leider sind mir kleinere Fehler aufgefallen, z. B. dass der Polizist sich darüber äussert, generell keine Notizen zu machen und ein paar Seiten weiter in seine Notizen schaut... Aber trotzdem ein gelungenes Buch und lesenswert
  24. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 04 (ISBN: 9783442265725)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 04

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt:

    Endlich sind Laurence und sein Drache Temeraire wieder in England, doch dort sind alle Drachen von einer bislang unheilbaren Krankheit betroffen. Als wäre das nicht schon genug, macht Napoleon weiter mobil und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er England angreift.
    Laurence und Temeraire müssen schnell wieder aufbrechen, denn es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass in Afrika ein Heilmittel zu finden ist. In Afrika sind die beiden ungeahnten Gefahren ausgesetzt und sie müssen ihr bestes geben um sich und ihre Mannschaft zu retten.

    Meine Meinung:

    Wie schon in den vorherigen Teilen, müssen Laurence und Temeraire viele Abenteuer bestehen. Wir lernen wieder neue Drachen kennen, die ganz anders sind als die Europäischen Drachen und das Thema Sklavenhandel zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden. 

    Die Story ist spannungsgeladen und wirft den Leser von einem Abenteuer in das nächste. Die Charaktere bleiben dabei allerdings nicht auf der Strecke, sondern sind wieder sehr gut ausgearbeitet.

    Das Ende hat mich etwas geschockt und ich bin gespannt, wie es weiter geht.

    Fazit:

    Fesselnd und sehr kreativ. Ich freu mich auf die weiteren Teile der Reihe.

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