Bücher mit dem Tag "regie"

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45 Bücher

  1. Cover des Buches Die amerikanische Nacht (ISBN: 9783596183326)
    Marisha Pessl

    Die amerikanische Nacht

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Nach dem Selbstmord der Tochter eines berühmten aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit lebenden Regisseurs, beginnt der Journalist Scott McGrath mit den Recherchen, die ihn in die Abgründe einer Familie ziehen, die sogar mit dem Teufel im Bunde zu sein scheint.

    Durch das Video einer amerikanischen BookTuberin auf das Buch aufmerksam geworden, und weil es bei deren Präsentation durch die Aufmachung interessant aussah (da einige Passagen der Geschichte in Form von Internetartikel etc erzählt werden), und weil ich sowieso gerade in Thriller-Stimmung war, habe ich "Die Amerikanische Nacht" von Marisha Pessl spontan bestellt und ebenso spontan zu lesen begonnen, obwohl ich ihren Namen bisher nur in Zusammenhang mit einem sehr negativ besprochenen Jugendbuch in Verbindung gebracht habe.

    Und was auf was für eine Reise dieses Buch mich geschickt hat!

    Ich kann auch hier die negativen Stimmen verstehen. Es ist sicherlich keine Allerweltskost, nichts für den Mainstream, und für einen rasanten Thriller mindestens 400 Seiten zu lang. Die Hauptfigur ist alles andere als sympathisch, und die beiden Nebenfiguren, die er während der Recherche um den Selbstmord einer jungen Frau kennenlernt und zu seinen Helfern werden, auch nicht. Dazu kommt, dass Marisha Pessl durch extrem viele Kursivierung ihrer Textes den Leser dazu zwingt, ihn auf eine bestimmte Art zu betonen, wodurch man sich etwas bevormundet fühlt - die einzige Sache, die ich persönlich negativ kritisieren würde.

    Ansonsten habe ich das Buch von vorne bis hinten geliebt.

    Ich mochte den Protagonisten gerade, weil er an bestimmten Stellen sehr unsympathisch wirkte, z.B. in seiner Vaterrolle, die er mehr schlecht als recht einnimmt und bei der man jedesmal, wenn er beteuert, mit seiner Tochter dies und das zu unternehmen, schon weiß: die Arbeit wird mal wieder vorgehen. Ich mochte es, dass Marisha Pessl nicht darauf achtet, was sie schreibt, sondern dass sie so schreibt, wie ihr Protagonist nun mal ist, und das ist oftmals: klischeehaft in seinem Denken, verallgemeinernd und zunehmend wahnhaft in seinem Wunsch, den Selbstmord der jungen Frau zu recherchieren, bzw. irgendwie an deren Vater heranzukommen.

    Auch die beiden Nebenfiguren, die er während seiner Recherche kennenlernt, sind nicht unbedingt die sympathischsten, und es war so erleichternd, über einen jungen Mann zu lesen, der als sehr schön beschrieben wird und der trotzdem irgendwie unangenehm rüberkommt und nicht so, als würde ihm jede Schandtat verziehen, nur, weil er gut aussieht.

    Und der Schreibstil! Ich hätte noch einmal 800 Seiten lesen können und noch einmal und noch einmal. Marisha Pessl schreibt einerseits speziell, gleichzeitig aber sehr eingängig, und genau so mag ich es. So würde ich auch die Stile von Stephen King und Donna Tartt beschreiben, ohne dass sich diese jedoch ähneln. Auch sind alle drei von der Sorte "Ich schreib das jetzt so, weil meine Figuren so sind". Wer also grundsätzlich mit den Schreibstilen dieser beiden Autoren gut zurechtkommt, für den könnte Marisha Pessl etwas sein. Für mich hat sie ein enormes schriftstellerisches Talent, das sie gerne auf knapp 800 Seiten breittreten kann. Ich höre ihr zu.

    "Doch weil sie so viel Make-up trug, war kaum zu erkennen, wo sie selbst aufhörte und die Illusion von ihr begann." (S. 278)

    "Wir durchsuchten den nächsten Raum, ein überladenes Wohnzimmer, das wie ein verrottetes Terrarium aussah." (S. 484)

    Um nur zwei Beispiele zu nennen.

    Dazu kommen immer wieder Passagen, in denen sie es mühelos schaffte, mir vor Angst die Schuhe auszuziehen. Ich habe mich mitten in diesem realistischen New Yorker Setting stellenweise zu Tode gefürchtet, lediglich durch ein paar gut platzierte Sätze und ohne in irgendeine Form in Fantasy abzurutschen.

    Fazit: Ich kann den Schreibstil von Marisha Pessl, ihr Talent, ihre Mühelosigkeit, grandiose Sätze zu formulieren, ohne dass es gezwungen oder unauthentisch wirkt, nicht genug loben und hervorheben. Die Geschichte selbst ist erschreckend und tragisch und spannend und irgendwie irre und wirkt selbst in der psychedelischsten Phase nicht albern. Ein absolutes Highlight und natürlich 5*****.

    PS: Wer den Film "Sieben" noch nicht kennt und gerne noch schauen will, sollte auf keinen Fall die Seite 703 lesen!




  2. Cover des Buches Wir brauchen viel mehr Schafe (ISBN: 9783499272899)
    Renate Bergmann

    Wir brauchen viel mehr Schafe

     (38)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Frau Schlode droht die Weihnachtsaufführungen in der Kirche zu übernehmen - und das, obwohl sie einem jetzt schon die Beerdigungen mit ihrem Männerchor kaputt macht! Da kann eine Renate Bergmann natürlich nicht attenlos zusehen und bietet an, sich selbst um das Krippenspiel zu kümmern.

    Mir gefiel, dass hier diesmal nicht viele lose Erzählungen aneinander gereiht wurden, sondern es eine, mit rotem Faden ausgestattete, Geschichte war. 

    Dabei gefiel mir vor allem die Moral der Geschichte. Dass Zeit miteinander ein wichtges Geschenk ist. Dass alt und jung wieder mehr aufeinander zugehen müssen. 

    Aber für Frau Schlode muss Renate natürlich immer noch einen Mann suchen. Sonst nervt die nach Weihnachten wieder rum! Oder eta auch nicht?

  3. Cover des Buches Junimond (ISBN: 9783946494386)
    Katrin Bongard

    Junimond

     (42)
    Aktuelle Rezension von: living_in_a_bookworld

    Nick, Ares und Olivia sind schon seit dem Kindergarten die besten Freunde. Die drei Musketiere. Doch dann zieht Stella neu in die Nachbarschaft in Babelsberg und bringt die Dynamik der Gruppe schnell durcheinander.

    Während Nick verucht Olivia seine Gefühle zu gestehen, muss diese sich mit einem großen Geheimnis abfinden wird das Prickeln zwischen Ares und Stella immer heftiger.

    Mit viel Charme, Witz aber auch Tiefgang erzählt die Autorin in wechselnden Perspektiven die Geschichten der vier Jugendlichen, die zwar sehr unterschiedlich, aber sich dennoch irgendwo ähnlich sind.

    Die Gefühle in diesem Buch sind zart, fühlen sich real und echt an, die Protagonisten sind sympathisch und authentisch, was dem Buch eine einzigartige Leichtigkeit verleiht, obwohl durchaus auch sehr ernste Themen angesprochen werden.

    Ein wichtiges Thema in diesem Buch ist der Film. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es ein mehr oder weniger bekanntes Filmzitat, die Kapitelüberschriften sind als Zeitangaben verfasst.Und auch in der Geschichte selbst spielen Filme eine große Rolle, immerhin müssen die vier Freunde gemeinsam einen eigenen Film zum Thema "Unsere Gegend" drehen. Zudem ist der Handlungsort Babelsberg selbst mit der Filmindustrie eng verwoben.

    Auch für Geschichtsinteressierte bietet dieses Buch ein paar Highlights: Im Rahmen ihres Filmprojekts recherchieren Nick, Olivia, Ares und Stella über die Geschichte ihres Viertels und decken einige, teilweise erschreckende, Geschichten aus der NS-Zeit und der DDR auf.

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, vor allem durch den angenehmen Schreibstil und die gut gestallteten Charaktere.

    Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Jugendbücher liest und sich für die Themen Film und die jüngere Geschichte Deutschlands interessiert.


  4. Cover des Buches Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? (ISBN: 9783453861411)
    François Truffaut

    Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Es ist einfach wahnsinnig spannend, Truffaut dabei zu verfolgen, wie er das Mysterium Hitchcock Stück für Stück zu enträtseln versucht. Wie sich da zwei absolute Experten ihres Fachs über diverse cineastische Themen unterhalten, manchmal regelrechte Schlagabtäusche liefern und fast beiläufig ihr geballtes Fachwissen beweisen, ist schon großes Kino.

    Es ist allerdings von Vorteil, sich vor dem Lesen schon mit Filmtheorie im Allgemeinen und Hitchcocks Filmen im Besonderen auseinandergesetzt zu haben. Interviewer und Interviewter schlagen einen lockeren Tonfall an und dozieren auch nicht auf Fachchinesisch. Aber es hilft ungemein, ein gewisses Grundwissen mitzubringen. Manchmal erinnern die Dialoge – denn das sind die Frage-und-Antwort-Spiele meistens – eher an die unterhaltsamen, beiläufigen Fachsimpeleien zweier Cineasten.

    Am Ende der knapp über 400 Seiten war ich auf jeden Fall ein ganzes Stück schlauer, was Alfred Hitchcock und sein Leben und Wirken, aber auch was das weite Feld Filme im Allgemeinen, Truffaut und nicht zuletzt Hitchcocks Machwerke (auch die unbekannteren) angeht. Auch für Laien sind die meisten Infos gut verständlich aufbereitet, was nicht zuletzt an den beiden Regisseuren liegt. Denn deren Leidenschaft für ihr Metier springt nahezu aus jeder Zeile. Und vor allem lernt man vieles quasi nebenbei, was man sich sonst aus trockenem Lehrwerk zusammensuchen müsste.

  5. Cover des Buches Fänger des Glücks (ISBN: 9783899413885)
    Nora Roberts

    Fänger des Glücks

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Favole
    Mein erstes Buch von Nora Roberts habe ich auf Empfehlung meiner Schwiegermutter gelesen und muss sagen, dass ich positiv überrascht bin.
    Die Werbe-Regisseurin Brooke Gordon und der Baseball-Star Parks Jones müssen sich für einen Auftrag zusammenraufen. Gar nicht so einfach, wenn bereits von Anfang an die Funken zwischen den beiden nur so fliegen.
    Es ist ein klassischer Liebesroman, der zwar schon einiges an Kitsch bereit hält, aber nie soviel, dass es nervig wird. Die Balance zwischen lustig, romantisch und dramatisch ist gut getroffen. Ich gebe nicht ganz die volle Punktzahl, weil mir ein wenig Überraschungseffekt in der ganzen Geschichte gefehlt hat.
    Fazit: Ein toller, klassischer und leichter Liebesroman, der mir Lust auf mehr Bücher von Nora Roberts macht.
  6. Cover des Buches Das Spiel ist aus (ISBN: B00282HRA4)
    Jean-Paul Sartre

    Das Spiel ist aus

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

     

    Sartre hat dieses Drehbuch bereits 1943 geschrieben, und es weiß immer noch zu begeistern. 

    In einem faschistischen fiktiven Staat treffen sich Ève und Pierre in einer ungewöhnlichen Situation. Sie sind gestorben, müssen in einem Büro dafür quittieren und können sich fortan in der Welt bewegen, ohne von den Lebenden wahrgenommen zu werden. (Das man als Toter weiterhin ungesehen und unbeachtet sein Lebensumfeld weiter bewohnt, mag ich mir nicht weiter ausmalen.)

    Beide sind gewaltsam aus dem Leben geschieden, weil sich jemand daraus einen Vorteil erhoffte, beide können jetzt nur noch zusehen, was weiter geschieht, Einfluss nehmen können sie nicht. 

    Als wäre ihre Situation nicht bereits kompliziert und quälend genug, verlieben Ève und Pierre sich ineinander. Das sie aus völlig gegensätzlichen Lebensverhältnissen kommen, ist ein weiteres Problem. Sie war eine reiche Dame, er ein politischer Aktivist. 

    Aufgrund eines bürokratischen Fehlers dürfen die Beiden für 24 Stunden in ihre Leben zurück, wenn ihre Liebe dort besteht, dürfen sie bleiben. Begeistert stimmen sie zu. 

    Die Probleme sind vorprogrammiert: jeder möchte die Probleme seines Lebens lösen, dabei gilt es hauptsächlich die Liebe zu beweisen und die sozialen Unterschiede zu überbrücken. Die Zerrissenheit, der die Protagonisten ausgesetzt sind, ist gut herausgearbeitet. Egal, wie sie sich entscheiden, das Scheitern ist unausweichlich.

    Ève und Pierre treten von Anfang an als Verlierer an, aber sie kämpfen für ihre Ziele in einer gleichgültigen, grausamen Welt, die ihnen zu spät die Wahrheit offenbart. Der Titel des Werkes ist überaus passend gewählt.

  7. Cover des Buches Die Shakespeare-Morde (ISBN: 9783548281223)
    Jennifer Lee Carrell

    Die Shakespeare-Morde

     (104)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Zugegeben, die Autorin hat viel Zeit, Herzblut und Wissen in dieses Buch gepackt und versucht das Ganze spannend rüber zu bringen. Aber - was ist das Aber? Zu viel Wissen, zu viel drumherum und zu viel Fachliteratur-Text. Der Lesefluss blieb auf der Strecke und das rumgehüpfe zwischen Gut und Böse (wer ist wer?) war irgendwann lästig. Dennoch eine gute Leistung, die den dritten Stern verdient.
    Wie auch immer - Fachautoren sind oft keine Actionautoren!
  8. Cover des Buches Mein letzter Seufzer (ISBN: 9783895811128)
    Luis Bunuel

    Mein letzter Seufzer

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Filmreif (ISBN: 9783551358950)
    Hanna Marjut Marttila

    Filmreif

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Inhalt: Wenn sein Leben ein Film wäre, würde der 15-jährige Torsten gewisse Dinge einfach ausblenden: Eltern, die saufen, zum Beispiel. Oder eine Schwester, die die Sache mit der Verhütung nicht auf die Reihe kriegt. Doch leider ist das hier kein Film, sondern das echte Leben - sein Leben. Aber was, wenn er trotzdem versuchen würde Regie zu führen? . Meine Meinung: Langweilig. Langweilig und uninteressant sind wohl die beiden zutreffendsten Adjektive für dieses Buch. Langweilig, weil sich die Geschichte wirklich extrem zieht und uninteressant, weil, wenn man schon ein paar Bücher in diese Richtung gelesen hat, einen Torstens Probleme – die Alkoholsucht seiner Eltern und die Schwangerschaft seiner Schwester – sehr bekannt und nur noch ein weiteres Mal aufgebrüht vorkommen. . Zitat: „Die absolute wahre Kurzzusammenfassung, die ich jederzeit ohne Peinlichkeiten verkünden kann, lautet also: Unsere Eltern sind Alkoholiker und ihre Krankheit ist für unsere Familie die Wurzel allen Übels.“ (S.73) . Und darüber debattiert er wirklich ewig. Die erste Hälfte besteht aus einer minimalen Handlung (seine Schwester kommt in sein Zimmer, sagt ihm, dass sie schon wieder schwanger ist und sie das Baby behalten wird) und aus umso mehr Hintergrundinformationen, für die er sehr weit ausholt und von denen er manchmal sogar auch noch abschweift. Auch habe ich mich überhaupt nicht in die Charaktere miteinbezogen gefühlt. Da erzählt Torsten, dass er Panik bekommt, doch anstatt, das in irgendeiner Form dem Leser näher zu bringen, lässt er sich darüber aus, wie dämlich es doch sei, dass panische Menschen im Kreis laufen. . Zitat: „Tja, wenn jemand so denkt und nicht glaubt, dass ich die Geschichte unserer Familie absolut wahrheitsgetreu wiedergebe, dann sollte der-oder diejenige an dieser Stelle lieber aussteigen und ehrlich sagen: Scheißfilm, Cut, Ende!“ (S.88) . Das war das Stichwort. Es ist zwar nicht so, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Situation, die er schildert, durchaus in der Realität vorkommt, doch wenn ich bei einem Buch aus dem Gähnen nicht mehr herauskomme, gibt es tatsächlich einen Cut. Da kann die ganze Geschichte so sozialkritisch sein, wie sie will. . Ich verteile 1,5 Sterne. Den halben Stern gibt es noch für das Ende, das zwar auch nicht umreißend ist, aber besser als das, was ich davor gelesen habe.
  10. Cover des Buches Texte zur Theorie des Theaters (ISBN: 9783150087367)
    Klaus Lazarowicz

    Texte zur Theorie des Theaters

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Tödliche Regie (ISBN: 9783866293809)
    Die Dr3i

    Tödliche Regie

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Als Peter den ersten Platz in einem Gewinnspiel macht und dadurch eine Synchronrolle für eine Zeichentrickserie sprechen darf, sind natürlich auch Jupiter und Bob mit an Bord. Doch kaum im Studio angekommen wird die Synchronsprecherin der Figur „Panik Porky“ angegriffen. Mehrere feige Anschläge folgen und gipfeln in einem klaren Mordversuch. Jupiter, Bob und Peter nehmen sich auch diesem Fall an und geraten dabei in die Schusslinie einer scheinbar zum Leben erwachten Cartoonfigur.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Wegen eines Rechtsstreites zwischen SonyBMG und Kosmos erschienen zwischen 2005 und 2008 keine Die Drei Fragezeichen-Folgen. Stattdessen publizierte SonyBMG die Interimsserie „DiE DR3i“, mit Originalsprechern, aber teils abgeänderten Namen. So wird z. B. Justus Jonas zu Jupiter Jones. Folge 120 – Die Drei Fragezeichen und der schwarze Skorpion – war bis zur Einigung 2008 erst mal die letzte Folge in „gewohntem“ Gewand. Danach erschienen 8 Folgen (+ die Sonderfolge „Hotel Luxury End“) von „DiE DR3i“. Die Original-Hörspiele der Serie wurden zum 1. Januar 2009 eingestellt und sind im Handel nicht mehr regulär erhältlich.

    Auch die äußere Aufmachung der Hörspiele hat sich verändert. Allerdings kann man auch diese durch die schwarze obere Hälfte und das eingepflegte Bild als inoffizielle Fortsetzung sehen. Die Bilder wirken allerdings viel weicher, eher wie Aquarelle. Mir persönlich gefällt dieser Stil sehr gut! Gerade auch, dass viel mehr Details auf den Bildern zu sehen sind!

    Die Geschichte selbst war leider mal wieder nichts für mich. Für mich ist sie sogar eine der schlechtesten seit langem. Die Handlung war trotz einiger auf spannend getrimmter Szenen nur wenig fesselnd. Die schrecklichen Momente in denen mit der Porkystimme gesprochen wurde verfolgen mich noch jetzt. Und das Ende war nur sehr mäßig realistisch…

     

    Tracks:

    1.       Gewonnen!

    2.       Attentat

    3.       Kreidebleich

    4.       Spiegel der Seele

    5.       Attacke

    6.       Vollgas

    7.       Gage

    8.       Überwacht

    9.       Verhaftet

    10.   Endspiel

     

    Trivia:

    • Der erste Teil der Serie "DiE Dr3i" ist als Doppel MC/CD erschienen.
    • Europa hat bei den Hörspielen der DR3i verschiedene Easter Eggs versteckt. An mehreren Merkmalen wird auf eine Verbindung zwischen den Drei Fragezeichen und den DR3i hingewiesen.

    -Offenbar wurde für die Fans die alte Nummerierung (d. h. nach Folge 120) weitergeführt, wenn auch in versteckter Art und Weise. Die inoffiziellen Nummern finden sich direkt auf dem Coverbild:

    Folgennummer der Drei ???

    Folgennummer der Dr3i

    Hinweis

    121

    1

    Teil 1: Auf dem Schild, das zu dem Boot gehört;

    Teil 2: Auf der Telefonnummer, die unter dem Schild klebt

    122

    2

    Hausnummer auf der linken Seite

    123

    3

    Unterhalb der Tragfläche des Flugzeugs

    124

    4

    Auf der Postkarte als Hausnummer der Anschrift

    125

    5

    Auf dem Gürtel neben dem geöffneten Karton

    126

    6

    Auf dem Ringbuch, das auf dem Mischpult liegt

    127

    7

    In der Digitalanzeige des Autos

    128

    8

    auf dem Notizblock vor dem Teller mit dem Kuchenstück (auf dem CD-Cover teilweise vom N des Schriftzugs Neues aus Rocky Beach verdeckt)

    ·         In jeder Folge - sowohl bei Die drei ??? wie auch bei DiE DR3i - wird mindestens einmal die Visitenkarte der Detektive angeboten. Bei Die drei ??? wird diese auch immer vorgelesen, entweder komplett oder zumindest in Auszügen. Bei DiE DR3i hingegen lehnen die Empfänger der Karte jedes Mal dankend ab.

    ·         Jupiter vs. Justus – Die Dr3i geben auf: Zum Abschied der Serie DiE DR3i wurden von Oliver Rohrbeck und seiner Lauscherlounge ein kostenloses Minihörspiel mit Justus Jonas und Jupiter Jones veröffentlicht. Justus Jonas – bekannt als 1. Detektiv aus Rocky Beach – bekommt in seiner Zentrale einen Anruf. Ein komischer Typ namens Jupiter von Die Dr3i erzählt was von gleichen Freunden, komischen Namen und will ihm sein Detektivbüro zurückgeben. Justus steigt noch nicht ganz dahinter, aber er glaubt, Die Drei ??? haben einen neuen Fall! Die Idee stammt von Katrin Wiegand und wurde am 2. April 2008 als Download zur Verfügung gestellt.

    (Quellen: https://www.3fragezeichen.net/?ziel=https://www.3fragezeichen.net/folgendb.php?nr=602, https://de.wikipedia.org/wiki/DiE_DR3i)

     

    FAZIT:

    Spannung kam bei dieser Folge bei mir leider nur wenig auf. Die Porkystimme war grässlich und das Ende mäßig realistisch…

  12. Cover des Buches Tim Burton (ISBN: 9783929470758)
    Helmut Merschmann

    Tim Burton

     (0)
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  13. Cover des Buches Weniger ist Mehr (ISBN: 9783895811388)
    Michael Caine

    Weniger ist Mehr

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Abgedreht (ISBN: 9783453877672)
    Stella Chaplin

    Abgedreht

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Nele
    Bei "Abgedreht" von Stella Chaplin handelt es sich um ein kurzweiliges unterhaltendes Buch. Wenn man es weggelegt hat, hat man es auch schon wieder vergessen. Was nicht heißen soll, dass es total schlecht war. Es hat mich einfach nur nicht vom Hocker gehauen. Es geht in dem Buch um die Aushilfs-Friseurin Emma, die schon seit Jahren versucht Schauspielerin zu werden. Endlich bekommt sie die Chance bei einem unbekannten Film, gedreht vom Newcomer-Regisseur Ben, mitzuspielen. Alles ist wunderbar, die Leute am Set sind so furchtbar nett. Auch Liz (Bens Ex-Freundin und Kostümbildnerin) ist ihr eine gute Freundin geworden. Doch Liz will nur Ben zurück und hat Angst, dass Emma ihr zur Konkurrenz wird - sie treibt ein böses Spiel. Und dann ist da auch noch Emmas Freund - der Soap-Schauspieler Jason, der sich irgendwie nicht mehr bei ihr meldet. Ein Buch mit vielen Charakteren, irgendwie viel zu viel unnötigem Sex und Intrigen und irgendwie nicht so richtig der wahren Liebe... Das Buch hat von mir trotzdem 3 Sterne verdient, weil ich es so schön in einem Rutsch lesen konnte, mich unterhalten habe und immer gedacht habe: ach, das wär ja irgendwie witzig, wenn das Buch mal verfilmt werden würde. Zur kurzweiligen Unterhaltung kann ich dieses Buch also empfehlen. Für mehr nicht!
  15. Cover des Buches Scorsese über Scorsese (ISBN: 9783886611638)
    David Thompson

    Scorsese über Scorsese

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holger Weinbach
    Ein Regisseur schreibt hier über seine Welt, den Film, und seine Werke. Er zeigt auf, wie er seit seiner Kindheit von anderen Filmemachern beeinflusst worden ist und was seine Absichten in jedem einzelnen Film waren. Sehr gut gemacht, gut zu lesen und für jeden Filmfan und Scorsese-Fan absolut empfehlenswert.
  16. Cover des Buches Richtig und Falsch (ISBN: 9783895810671)
    David Mamet

    Richtig und Falsch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Weg zum Ruhm (ISBN: 9783548226682)
    Kirk Douglas

    Weg zum Ruhm

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr (ISBN: 9783404773138)
    Michel Birbæk

    Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr

     (121)
    Aktuelle Rezension von: claude20
    Viktor Stern, von allen nur Vik genannt, ist Drehbuchautor. Er hat großen Liebeskummer, denn seine Freundin die Schauspielerin Grace hat ihn verlassen. Bereits seit 3 Monaten versucht er jede Nacht irgendwie zu überleben ohne an Grace zu denken und sich von den Erinnerungen an Sie einholen zu lassen. Es schlägt sich irgendwie durch, indem der immer unterwegs ist. Es besucht zahlreiche Promiparty, schläft im Hotel und in fremden Betten. Seine Arbeit als Drehbuchautor ist auch momentan nicht sehr zufriedenstellend. Die Producer und Regisseure und auch seine Agentin machen ihn das Leben schwer. Eigentlich hat er aber nur ein Ziel. Endlich raus aus Deutschland bzw. raus ans Meer. Denn hier meint er die Antwort auf alles finden und einfach mal abschalten zu können. Wird Vik sein Glück finden draussen am Meer?

    Dies ist bereits mein 4. Buch, welches ich vom Autor Michel Birbaek gelesen habe. Ich muss gestehen ich bin ein großer Fan von ihm. Jedesmal wieder überrascht es mich, wie ein dänischer Autor Bücher in deutscher Sprache verfasst und dabei soviel Wortwitz beweist, obwohl es sich nicht um seine Muttersprache handelt.

    Auch in diesem Buch merkt man wieder, das Michel Birbaek die deutsche Sprache liebt und wie er mit ihr spielt. Er jongliert mit den Wörtern, bildet neue Wortkreationen und macht feine aber tiefsinnige Witze und Wortspiele. Sogar Muttersprachler tun sich oft schwer mit ihrer Erzählkunst, wo Michel Birbaek eine Erzählweise nutzt die amüsant, lustig, facettenreich und frisch daherkommt.

    Auch diesem Buch merkt man an, dass der Autor auch im Bereich der Comedy zu Hause ist. Aber dieses Buch hat nicht nur lustige Töne. Herr Birbaek setzt sich auch mit den Themen Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Verantwortung für andere Menschen auseinander.

    Ich finde auch dieses Buch wieder ausgesprochen gelungen und werde bestimmt auch weitere Bücher von Michel Birbaek kaufen und lesen.

    © claude
  19. Cover des Buches Ein Autor sucht sechs Personen (ISBN: B001EMWIIA)
    Milo Manara

    Ein Autor sucht sechs Personen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Der zweite Teil der losen Giuseppe Bergmann Reihe, hier ist aber die eigentliche Hauotperson die Dame auf dem Cover; eine unscheinbare Schneiderin, die im Laufe des Romanes eine höchst erotische Erfahrung macht. Toll bebildert und mit vielen Nebengeschichten durchzogen!
  20. Cover des Buches Quentin Tarantino Unchained (ISBN: 9783868836981)
    Michael Scholten

    Quentin Tarantino Unchained

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Golden House (ISBN: 9783844527513)
    Salman Rushdie

    Golden House

     (6)
    Aktuelle Rezension von: papaverorosso

    Nero Golden – ein düsterer, opulenter, gefährlicher Name. Wie das berühmte Sprichwort lautet, „Nomen est Omen“. Und der Grund dafür ist, dass der Protagonist dieses Buchs sich diesen Namen selbst vergeben hat. Nero kommt ursprünglich aus Bombay. Nach einer familiären Tragödie zieht er mit seinen drei Söhnen in einen besseren Viertel New Yorks um, wo er schnell zu einem sehr reichen (und einflussreichen) Mann wird. Um mit der Vergangenheit abzuschließen, ändern die drei Männer ihre Namen und verschleiern ihre Herkunft. Der junge Regisseur René, der in der Nachbarschaft wohnt, macht es sich zur Aufgabe, ihre Geschichte ans Licht zu bringen und zu erzählen.


    Das Buch stellt für mich einer der positivsten Überraschungen im Jahr 2017 dar. Uns werden durch das Buch Bilder von Männern und Frauen gezeichnet, die, jeder auf seiner Art, verstört sind und verstörend wirken. Die Charaktere sind dabei extrem gut gezeichnet. Ihre dunkelsten Geheimnisse kommen Stück für Stück ans Licht. Wenn am Anfang nicht so viel passiert, entwickelt sich nach dem ersten Drittel eine düstere Handlung, die zugleich eine starke Anziehungs- wie Abstoßungskraft besitzt.


    Die Sprache ist sehr kultiviert und kunstvoll, ständig lässt der Autor Anspielungen auf Literatur, Filme, Kunst und Politik einfließen, die ich, um ehrlich zu sein, sehr oft nicht verstanden habe. Auch die Struktur des Buchs ist originell, manche Teile sind als Drehbuch konzipiert. Aus diesen beiden Gründen wäre es vielleicht besser, das Buch in seiner Papierform und nicht als Hörbuch zu genießen. Ich denke, es ist ein Buch, das man mehrmals lesen kann und dabei immer mehr entdecken kann.


    Eine klare Leseempfehlung!

  22. Cover des Buches Nicolas Roeg (ISBN: 9783883778365)
    Thomas Koebner

    Nicolas Roeg

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Graf Zahl
    Band 3 der Film-Konzepte, diesmal mit Marcus Stiglegger und Carsten Bergemann als Gastherausgebern, hat den britischen Regisseur und Kameramann Nicolas Roeg zum Thema. Wie auch bei den anderen Bänden der Reihe wird in mehreren kurzen Essays auf einzelne Aspekte des Gesamtwerkes oder auf eines speziellen Films eingegangen. Im Falle Roegs lieg der Hauptaugenmerk auf seinen frühen Regiearbeiten, sein "Spätwerk" wirkt komplett ausgespart, da er in spätren Jahren nicht mehr an die Qualität der früheren Arbeiten heranreichen konnte. Hauptsächlich beschäftigen sich die Essays um die Filme "Performance", "Walkabout", Don't Look Now", The Man Who Fell To Earth", Bad Timing", Eureka" und "Track 29". Alle Essays sind überaus interessant und regen zu einer weiterführenden Beschäftigung mit und seinen Filmen an. Zu erwähnen ist noch, dass das Vorwort vom renommierten Regisseur Dominik Graf stammt. Der Titel "Nicolas, mein Held" sagt es schon aus: Roeg ist eines seiner großen Vorbilder. Ich möchte diesen Band allen ans Herz legen, die sich ein bisschen intensiver mit Filmen beschäftigen möchten. Durch die Lektüre sieht man manch einen Film hinterher mit anderen Augen.
  23. Cover des Buches Der Affenkönig (ISBN: 9783922548065)
    Milo Manara

    Der Affenkönig

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Milo Manara ist einer der besten und prominentesten Comic Zeichner überhaupt. 2 seiner erotischen Werke sind verfilmt worden und er selber ist jetzt in der Werbebranche tätig und hat lukrative Aufträge. Seine Comics sind immer sehr erotisch, manche würden sagen pornografisch, aber nie billig oder brutal. Seine Phantasien sind ungewöhnlich und viele seiner Werke sind auch im Pop Bereich (z.B. Biffy Clyro) als Cover zu finden. Seine Comics sind seit den 80er Jahren Wegbegleiter und schon ziemlich tzerschlissen vom Lesen. Leider sind die alten vergiffen, nur beim Verlag Leser und Schreiber sind u.U. noch Restexemplare zu finden. Hier ein sehr früher Comic von ihm eine Adaption des chinesischen Literaturklassikers "Der Affenkönig", toll gezeichnet und witzig, erotisch in die Gegenwart übertragen.
  24. Cover des Buches Ausgeleuchtet (ISBN: 9783954006014)
    Gunnar Kunz

    Ausgeleuchtet

     (14)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Kurz vor der Premiere des Sommernachtstraums kommt im Berliner Theater eine Schauspielerin zu Tode. Scheinbar von einem herabstürzenden Scheinwerfer erschlagen, stellt sich der Unfall allerdings als Mord heraus und Georg hat einen weiteren Fall auf dem Tisch. Während er privat mit einigen Stürmen zu kämpfen hat, ermitteln seine Frau und sein Bruder mal wieder auf „Eigenregie“ und schnuppern Bühnenluft, die sich allerdings mehr als einmal als gefährlich erweist.

     

    Ein Mörder geht um und es hagelt Verdächtige und bis es Diana und Hendrik gelingt, den Täterkreis ein wenig einzuengen, kommt es zu weiteren Anschlägen…

     

    Ein spannendes Krimiabenteuer in einem kriegsversehrten Deutschland, das in scheinbarer Aufbruchstimmung  dafür sorgt, dass sich die Menschen vor der kommenden Zukunft fürchten.

     

    Ein wunderbarer Einblick in die Magie des Theaters, mit all seinen Lastern, Liebenden und Verstrickungen!

     

     

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