Bücher mit dem Tag "regional-krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "regional-krimi" gekennzeichnet haben.

83 Bücher

  1. Cover des Buches Je tiefer man gräbt (ISBN: 9783746633619)
    Mary Ann Fox

    Je tiefer man gräbt

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Nach dem Tod ihres Mannes kehrt Mags Blake zurück in ihr Heimatdorf Rosehaven in Cornwall. Sie versucht sich mit ihrem Landschaftsgärtnereigeschäft über Wasser zu halten. Es gibt für Mags nichts Schöneres als in der Erde zu buddeln, Pflanzen zu pflegen und den Duft der Natur zu geniessen. Da kommt der Auftrag am Tag der offenen Tür in Shelter Gardens, einem Landschaftsgarten aus dem 19. Jahrhundert, Führungen zu machen gerade recht. Was haben aber die ungewöhnliche Färbung der Hortensien auf sich? Mags Neugier führt sie zu einem Grab. Sind es die Überreste von Emily Franklin, die vor 8 Jahren verschwundene Verlobte des Erben von Shelter Gardens? Schnell merkt Mags: Wo Fragen gestellt werden, lauern gefährliche Antworten.

    Der Auftakt der Reihe rund um die Landschaftsgärtnerin Mags Blake in Cornwall ist ein richtiger Cozy Crime. Ich fand Mags sehr sympathisch, wie auch die anderen Charaktere mit denen sie ihr Leben in Rosehaven teilt. Die Geschichte übermittelt auch Mags Leidenschaft für die Natur Cornwalls und deren Flora auf tolle, bildhafte Art. Ich freue mich schon sehr weiterverfolgen zu können, wie Mags in weitere Fälle unbeabsichtigt stolpern wird.

    Mein Fazit: Wer einen Abstecher in die Natur Cornwalls machen und sich dabei in eine sympathische Protagonistin verlieben möchte, liegt mit diesem Reihenbeginn genau richtig. 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Guglhupfgeschwader (ISBN: 9783742411204)
    Rita Falk

    Guglhupfgeschwader

     (66)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Ich habe das Hörbuch gehört. Zuallererst möchte ich hier den Sprecher hervorheben. Toll! Einfach nur toll. Der Sprecher liest das Hörbuch so toll, mit den bayrischen Akzent und alles. Man wird sofort in die Region versetzt. Er verleiht jeder Figur auch sprachlich seine Eigenheiten. Man hört einfach gerne zu, da wird die eigentlich Story zeitweise auch zur Nebensache. Ich verstehe nicht wieso dieser Schauspieler nicht auch in den dazugehörigen Filmen spielt. Ich kann mir in dieser Rolle irgendwie niemand anderen vorstellen.

     

    Mir gefällt die Ausarbeitung der verschiedenen Figuren. Ich habe bisher nicht viel von dieser Reihe gelesen oder gehört, aber trotzdem entfalten sich die Charaktere der Figuren. Jeder mit seinen Eigenheiten und Ecken und Kanten ist toll ausgearbeitet.

    Allerdings entwickelt sich die Hauptfigur in diesem Teil ein wenig unvorteilhaft was bewirkt, dass die Sympathie ihm gegenüber etwas sinkt.

    Toll eingefangen ist auch das dörfliche Ambiente. Jeder kennt jeden, wie man redet (auch übereinander) usw.

    Das Drumherum lässt den eigentlichen Kriminalfall zur Nebensache werden.

    Trotzdem war auch der Kriminalfall ein solider Krimi, wenn auch nicht herausragend kreativ. Je nach Geschmack könnte einem das Drumherum auch zu viel sein.

  3. Cover des Buches Seegrund (ISBN: 9783492303026)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Seegrund

     (462)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Markus kommt nach Hause aus Erlangen um mit der Familie Weihnachten zu feiern und bringt seine Freundin Miki mit. Kluftinger fällt aus allen wolken, als sie sich als Japanerin entpuppt. Welten und Weltanschauungen prallen aufeinander! 

    Bei einem gemeinsamen Ausflug in die winterliche Welt Bayerns rutscht Kluftinger in einen Fall hinein, der mysteriös ist und anscheinend in die Zeit des 2. Weltkrieges zurückverfolgt werden muss.

    Mehr möchte ich nicht verraten... bitte selber lesen!

    Spannend geschrieben, ein toller neuer Kluftinger Roman!

  4. Cover des Buches Mordseeluft (ISBN: 9783404179763)
    Emmi Johannsen

    Mordseeluft

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Ein neuer Lebensabschnitt in Borkum und die Idylle wird plötzlich gestört. Ein kurzweiliger Krimi für alle Anhänger von Krimis welche direkt Urlaubsfeeling auslösen.  Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt eine Möve welche auf einem Eimer sitzt. In Hintergrund sind der Strand und die inseltypischen Dünen zu erkennen. Der Klappentext ist informativ und bereitet einen als Leser sehr gut auf die Handlung vor. In der Story geht es um die alleinerziehende Mutter Caro Falk, welche mit ihrem Sohn Justus aus einer Mutter-Kind-Kur ist. Der plötzliche Tod des Klinikdirektors lässt sie sehr misstrauisch werden und zusammen mit Jan Akkermann macht sie sich auf die Suche nach dem Täter oder der Täterin. Caro Falk ist eine selbstbewusste. leicht feministische angehauchte Frau welche aufgrund ihrer persönlichen Ehetrennung sehr misstrauisch ist. Ihr Charakter ist nicht einfach und ich hatte am Anfang Probleme mit ihr zu identifizieren. Im Laufe des Romans wurde das aber immer besser . Jan Acermann hat mir sehr gut gefallen bleibt er trotz seinem manchmal Machohaften Verhalten sehr ruhig und abgeklärt und kann so seinen Teil zur Auflösung der Probleme beitragen. Der Aufbau der Story ist stringent und logisch nachvollziehbar. Die Handlung spielt in der jetzigen Zeit und es sind keine Zeitsprünge erkennbar. Die Spannung der Geschichte ist gut und der Leser wird ein paar mal gut auf die falsche Fährte geführt. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Besonders zu erwähnen sind die Gedankengänge des vermeintlichen Täters, welche in manchen Kapiteln am Anfang kursiv gedruckt sind.  Hier taucht der Leser sehr gut in die Gedankenwelt ein, ohne erahnen zu können um wen es sich den handeln könnte. Auch hat die Autorin die Landschaft Borkums welche mir ein wenig vertraut ist sehr gut beschrieben. Was mir nicht so gut gefallen hat war die Tatsache das manche Nebencharakter etwas stereotyp oder überzeichnet dargestellt wurde. Aber trotz der kleinen Kritik kann ich diesen Krimi als Urlaubslektüre gut empfehlen. Mich hat der Roman gut unterhalten und ich bin auf den Nachfolgeband schon sehr gespannt.

  5. Cover des Buches Laienspiel (ISBN: 9783492303033)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Laienspiel

     (407)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    Angenehm und flüssig zu lesen, schöne und durchdachte Story.


    Gestört haben mich einige Andeutungen, die den Handlungsverlauf von vorneherein recht durchschaubar werden ließen. Besonders die deutlichen Hinweise am Schluss haben mir die Zielperson schnell verraten - dramaturgisch leider unklug.

    FAZIT:
    Ein sehr spannender Kriminalroman um eine geniale Hauptfigur - kleine Schwächen (s.o.) verzeiht man da leicht.
    Für alle Kluftingerfans ein Muss!

  6. Cover des Buches Je dunkler das Grab (ISBN: 9783746634654)
    Mary Ann Fox

    Je dunkler das Grab

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Als der Cornwall-Historiker und nicht ganz unattraktive Sam Hawthorn die junge Landschaftsgärtnerin Mags Blake um Hilfe bittet, ist sie sofort bereit dazu. Er arbeitet an einer Festschrift über die Klosterinsel
    St. Michael’s Mount und braucht Mags Expertinnenrat über das Kapitel der unvergleichlichen Gärten der Insel. Bei einer Besichtigung eben dieser entdecken die beiden eine Leiche eines alten Mannes in der Inselkapelle. Schnell wird ein Freund von Sam verdächtigt und für sie ist klar, dass sie sich selbst auf die Spuren des wahren Mörders aufmachen müssen. Dabei kommen sie nicht nur der Wahrheit näher.

    Der zweite Fall mit der Gärtnerin Mags Blake führt dieses Mal den Leser auf eine Insel Cornwalls. Ich fand es besonders schön, dass ein Vogel, wie im ersten Fall, eine besondere Rolle spielt. Das ist neben der sympathischen Protagonistin, die ich schon beim Band eins ins Herz geschlossen habe, und den zum Teil schrägen Charakteren eine besondere Eigenheit. Ich hoffe, die Autorin wird ihrem Stil in den restlichen Bänden treu bleiben, denn Fall drei erwartet mich schon.

    Mein Fazit: Auch die Fortsetzung der Reihe ist ein Krimi, bei dem man sich mit einer warmen Tasse Tee bei schlechtem Wetter gemütlich und gedanklich eine Reise nach Cornwall machen kann. Ich freue mich auf mehr. 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Je kälter die Asche (ISBN: 9783746635309)
    Mary Ann Fox

    Je kälter die Asche

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Na, das fängt ja gut an. Mags Blake hat sich nicht nur mit ihrem neuen Freund Sam gestritten, sondern jetzt hat ihr geliebter Transporter den Geist aufgegeben. Wie kann soll sie sich nur einen neuen leisten können? Als Mags von einer Ausschreibung für ein Gartenprojekt erfährt, das auf dem Gelände einer alten Zinnmine stattfindet, sieht einen schwachen Licht am Horizont. Schon bald brennt aber ein Gebäude der alten Mine. Als eine Leiche gefunden wird, ahnt Mags, dass jemand tödliche Geheimnisse verbirgt.

    Ich kehre auch im dritten Band immer wieder gerne nach Cornwall und der Landschaftsgärtnerin Mags Blake zurück. Sie gerät unverschuldet in Mordermittlungen und bleibt sich dabei treu. Auch diese Geschichte ist spannend und leicht und locker geschrieben. Mir gefiel auch, dass diesmal eine eher nicht so rühmliche Gegend der Minenbaugebiete im Cornwall als Kulisse diente. So erscheint alles authentisch. Ich freue mich schon auf mehr.

    Mein Fazit: Der dritte Fall überzeugt wieder mit seinen Charakteren und dem Setting. Ein leichter Krimi-Genuss für Zwischendurch. 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Die Kuh kennt keinen Feiertag (ISBN: 9783839223826)
    Bernd Gunthers

    Die Kuh kennt keinen Feiertag

     (24)
    Aktuelle Rezension von: ElisabethBulitta

    Zum ersten Mal ermitteln Milka Mayr und Kommissar Paul Eichert in „Die Kuh kennt keinen Feiertag“ gemeinsam im Hohenlohischen. Dieser 317-seitige Regionalkrimi aus der Feder von Bernd Gunthers ist im März 2019 bei Gmeiner erschienen.

    Milka Mayrs Kumpel und Kunstsachverständiger Max Holl stürzt ausgerechnet an ihrem 35. Geburtstag auf dem Weg zu ihr mit seinem Ultraleichtflugzeug ab. Vermutet die Polizei anfangs noch einen Unfall, so steht für Milka sogleich fest: Es muss sich um Mord handeln. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Mitschüler und mittlerweile „Kriminalhauptkommissar (A12!)“, Paul Eichert, nimmt Milka die Ermittlungen auf, die nicht zuletzt auch sie in Gefahr bringen.

    Ich habe den Roman mit etwas gemischten Gefühlen beendet, wie ich gestehen muss.

    Der Kriminalfall an sich ist logisch aufgebaut, es werden verschiedene Spuren gelegt, Motive und Verdächtige angeführt, sodass man als Leser/in bis zum Schluss miträtselt, was denn hinter den Ereignissen stecken mag. Auch die Auflösung an sich ist nachvollziehbar und teils überraschend. Allerdings gestalten sich die Ermittlungsarbeiten an sich eher zäh, was zum einen an den doch recht zahlreichen Nebenschauplätzen liegt, zum anderen an den Protagonist/innen selbst, vor allem am Kommissar selbst, der sich allzu oft das Ruder von Milka aus der Hand nehmen lässt, was jeglichem Realitätssinn entbehrt.

    Andererseits punktet der Krimi auf jeden Fall mit seiner guten Recherche: Als Leser/in taucht man tief in Landschaft und Besonderheiten der Region Hohenlohe ein, wenn Orte nicht nur besucht, sondern auch deren Geschichte dargestellt wird. Zudem gleicht die Reise durch diese Region einer kulinarischen, und ebenso sprachliche Eigenheiten kommen nicht zu kurz.

    Ein weiterer Pluspunkt dieses Buches sind die sehr anschaulichen Informationen des Autors zum Themenkomplex Bildende Kunst, Kunsthandel und Kunstfälschung. Leserinnen und Leser erfahren viel über verschiedene Kunstströmungen, den Umgang mit „entarteter Kunst“ im Dritten Reich sowie die Schattenseiten des Kunsthandels.

    Menschen, die sich für diese beiden Sujets interessieren, werden also voll auf ihre Kosten kommen.

    Sprachlich ist das Werk gerade anfangs recht anspruchsvoll zu lesen, da Gunthers viele Schachtelsätze sowie ungewöhnliche Ausdrücke verwendet, was den Lesenden doch Einiges an Konzentration abverlangt und bestimmt nicht jedermanns Sache ist. Erst im Laufe des Romans werden die Sätze etwas überschaubarer. Aufgrund des Satzbaus und der Lexik erscheinen auch einige Dialoge, vor allem zwischen Milka und Paul, eher gestelzt. Dieses hatte auch zur Folge, dass es mir beim Lesen schwerfiel, das genaue Verhältnis der beiden zueinander zu eruieren. Kommt man allerdings mit diesem Sprachstil zurecht, kann man durchgängig einen feinen Humor ausmachen, der die Lektüre auch zu einem heiteren Lesevergnügen werden lässt.

    Die Protagonist/innen und sonstigen Charaktere sind detailliert geschildert; jedoch erscheint mir Milka für ihre 35 Jahre doch ein wenig unreif, was nicht zuletzt mit ihrem familiären und beruflichen Hintergrund zusammenhängen mag. Klug scheint sie allemal zu sein, doch täte es ihr gut, ihren Horizont ein wenig zu erweitern, aus dem häuslichen Umfeld herauszutreten. Desgleichen wünsche ich dem Kommissar, dass er mehr Durchsetzungsvermögen entwickelt.

    Das Cover ist für alle Kuhfans eine Augenweide und passt sehr gut zum Titel des Buches, der sich auch im Inhalt widerspiegelt, wenn Milka zwischen Arbeit im Kuhstall und Ermittlungen hin- und herpendelt.

    Als Krimi hat mir der Roman eher weniger zugesagt, als Reise in die Welt der Kunst und das Hohenlohische allerdings hat er mir einige vergnügliche und lehrreiche Lesestunden bereitet, weshalb ich insgesamt dreieinhalb von fünf Lesesternen vergebe. Und auf jeden Fall bin ich gespannt darauf, wie Milka und Paul sich weiterentwickeln.

  9. Cover des Buches Lavendel-Tod (ISBN: 9783426522929)
    Carine Bernard

    Lavendel-Tod

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    Molly Preston ermittelt verdeckt in einem Fall von Wirtschaftskriminalität in einem kleinen Ort in der Provence. Sie findet dabei Spuren auf einen Schatz aus vergangenen Zeiten.

    „Ihre Herkunft und ihre vielfältigen Fähigkeiten, zusammen mit ihrem Aussehen und ihrer Intelligenz, ermöglichten es ihr, fast jede Stelle in einem Unternehmen zu besetzen und sich schnell genug hochzuarbeiten, um an Insider-Informationen heranzukommen.“ Die in jeder Hinsicht perfekte Protagonistin wird für die Restaurierung einer kleinen Kapelle eingesetzt, hat somit nicht mal die theoretische Chance auf Erledigung ihres Auftrags und lässt sich dann auch noch durch eine Schatzsuche ablenken. Lokalkolorit wird mit fehlerhaftem Französisch vorgetäuscht; vom Lavendel im Titel fehlt jegliche Spur. Und spätestens, als Molly zum zweiten Mal auf einer Seite duschen muss, verlässt mich die Geduld mit diesem dürftigen Werk.

  10. Cover des Buches Rauhnacht (ISBN: 9783492303040)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Rauhnacht

     (451)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Klappentext:
    Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab. Kommissar Kluftinger ist ganz auf sich gestellt. Das heißt: fast. Denn Doktor Langhammer mischt bei den Ermittlungen kräftig mit. Und das alles während der berüchtigten Rauhnächte, von denen man sich hier in den Bergen grausige Geschichten von bösen Mächten erzählt.

    Inhalt:
    Kluftinger und Langhammer werden nebst Gattin zu einem Krimiwochende in einem Allgäuer Berghotel eingeladen. Was sich wie ein lustiger Spaß anhört, wird leider Ernst. Denn ein Gast wird tot in seinem verschlossenen Zimmer aufgefunden und Kommissar Kluftinger und Doktor Langhammer stehen vor einem Rätsel. Denn wie konnte der Täter entkommen? Für Kluftinger beginnt die Zeit des Ermittelns und Nachforschens und dies ist dieses Mal nicht so einfach, denn er hat viele mögliche Täter, viele mögliche Tatmotive und ihm fehlen seine Kollegen mit dem Polizeiapparat. Hilfe von dieser Seite kann er nicht erwarten, denn es besteht höchste Lawinengefahrt und so mit muss er ganz allein mit dem überaus “hilfreichen” Doktor Langhammer den Täter auf die Spur kommen. Ein Vorteil hat das ganze, der Täter kann ihm nicht entwischen, da der Pass unpassierbar ist.

    Meinung:
    Kluftinges fünfter Fall ist ein sehr schönes Kriminalstück ganz im Stile der klassischen Krimistücke à la Agatha Christie mit ihrem Protagonisten Hercule Poirot. Mir hat die Szenerie und die Handlung sehr gut gefallen, es wurde wieder alles sehr bildhaft dargestellt und man konnte richtig mit ermitteln. Kluftinger kommt einfach richtig sympathisch rüber und ich musste sehr oft schmunzeln über seine berühmten Eigenheiten. Sei es wieviel Geld steht dem Kofferträger als Trinkgeld zu, seine Eskapaden am Frühstücksbuffet oder seine Probleme am Computer. All dies macht Kluftinger sympathisch und dass er auch mehr oder weniger gut Doktor Langhammer erträgt, kann man gut nachvollziehen. Zusammen ergeben die beiden ein sehr gutes Duo und ich musste vor allem wegen den Disputen zwischen den beiden oft Lachen. Die Überführung des Mörders und auch den anschließenden Schluss hat mir sehr gut gefallen. Wer Kluftinger und den Erzählstil von Volker Klüpfl und Michael Kobr mag oder ein Freund von Regionalkrimis ist, ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

  11. Cover des Buches Mörderisches Mallorca – Toni Morales und die Töchter des Zorns (ISBN: 9783866124783)
    Elena Bellmar

    Mörderisches Mallorca – Toni Morales und die Töchter des Zorns

     (31)
    Aktuelle Rezension von: levi

    "Mörderisches Mallorca - Toni Morales und die Töchter des Zorn" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um Antonio Morales von der Polizei auf Mallorca.

    Antonio Morales, Ermittler bei Europol, nimmt einen Posten bei der Polizei auf Mallorca an, seiner Heimat. Seine Frau Mel wohnt schon einige Zeit auf der Insel und ist als Rechtsanwältin tätig. In seiner ihm unterstellten Abteilung findet er fähiges Team vor. Nur seine Chefin, da könnte es zu einigen Reibungspunkten kommen, denn Anabel ist seine Ex.

    Doch nicht nur die vermeintliche Ruhe der Insel hat Toni dorthin gezogen, er will auch den Mord an seinem Halbbruder endlich aufklären. Der erste Fall hat es gleich in sich und schlägt ein dunkles Kapitel Spaniens auf.

    Die Autorin verstreut geschickt einzelne Brotkrumen und hier und da Hinweise. Doch erst am Ende ergeben diese Puzzleteile ein Gesamtbild, das mehr als komplex ist.

    Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Charaktere wurden sehr gut dargestellten und wirkten in keiner Weise platt und oberflächlich und auch die wunderschöne Landschaft als Kulisse für diesen Krimi wurde sehr gut mit eingearbeitet. So macht Mörderraten doppelt Spass!

  12. Cover des Buches Tod auf der Piste (ISBN: 9783492303170)
    Nicola Förg

    Tod auf der Piste

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schon lange hatte ich diese Reihe ins Auge gefasst. Ob es am Cover lag, dem Titel.. keine Ahnung, warum ich solange dafür benötigt hatte.

    Aber nun war es soweit.

    Ein sehr dialektische Krimi mit viel, fast schon zu viel Lokalkolorit. Garmisch Partenkirchen - ein Loblied. Aber was machen die anderen Leser? Überblättern? Das Buch zur Seite legen?

    Durch dieses Loblied fällt der Krimistrang leider immer wieder nach hinten ab.

    Aber kommen wir mal zu den Protagonisten:

    Kathi entzieht sich den bayerischen Traditionen. "Wenn sich im dritten Jahrtausend Frauen freiwillig Schützen umbinden, ist das ja wohl krank." (Seite 12) Diese Einstellung sagt ja wohl mehr als tausend weitere Worte.

    Irmi - ihr leben bewegte sich zwischen der Ermittlungsarbeit und der Hilfe am Hof ihres Bruders. Ihr Leben bestand darin, zu tun, was eben getan werden musste. Mörder fassen. Kühle melken. Heu einführen. (Seite 47) Auch hiermit wurde alles bereits gesagt. 

    Zwei recht ungleiche Protagonistinnen, die aber dann doch irgendwie zusammen harmonieren.

    📚 Fazit 📚 

     Leider konnte mich dieser erste Band nicht wirklich erreichen. Die Story war mir zu flach, die Nebenstränge zu ausgeprägt und die Protagonisten...ausbaufähig.

    Dennoch möchte ich dieser Reihe eine weitere Chance geben und freue mich schon auf Band 2, der bereits auf meinem Regal darauf wartet, verschlungen zu werden.

     "... das Leben ist kein Heimatroman und auch kein Ponyhof." "Ich dachte, kein Wunschkonzert" ... "Das erst recht nicht."(Seite 238)

  13. Cover des Buches Je höher die Flut (ISBN: 9783746636771)
    Mary Ann Fox

    Je höher die Flut

     (19)
    Aktuelle Rezension von: killerprincess

    Meinung

    Ich stehe seit einiger Zeit sehr auf Cosy Crime - neben Agatha Raisin verschlinge ich auch gerne die Cornwall-Krimis rund um die sympathische Gärtnerin Mags Blake. Ich liebe dieses Gefühl bei den Büchern, dass es wie "nach Hause" kommen ist. Lieb gewonnene Charaktere und ein einfacher (Wieder-)einstieg, wenn der letzte Band schon eine Weile her ist. So könnte es ggf. auch für neue Leser gut geeignet sein - aber ganz ehrlich, liest sie einfach direkt von vorne <3 Ich finde die Fälle immer sehr gut und authentisch. In diesem Band war die Auflösung vielleicht etwas abrupt, könnte aber auch daran liegen, das es kurz zuvor zu einer absolut witzigen Übersprungshandlung von der Protagonistin Mags gab (die zugegebenermaßen in der Situation für sie nicht wirklich lustig war...). Diese Handlung hat Mags aber nochmal so ein großes Stück authentischer gemacht. Ich mag sie einfach echt richtig gerne. 

    Fazit

    Ich mag die Reihe so gerne. Die Bücher sind kurz & unkompliziert, kann man schnell weglesen. Das ist super bei wenig Zeit oder einer Leseflaute. Ich lese auch gerne direkt zwei hintereinander, weil ich nicht genug kriegen kann *.*

  14. Cover des Buches Mond über der Eifel (ISBN: 9783940077226)
    Jacques Berndorf

    Mond über der Eifel

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    ABGEBROCHEN

    Ich habe schon einige Bücher aus der Baumeister Reihe gelesen, die waren zumindest so gut, das ich sie ausgelesen habe.
    Dieses hier ist leider eine gequirlte von Pauschalismen gefüllte, esotherische Sch**ße.
    An dem Punk als nicht nur pauschal Gothiks und Satanismus gleichgesetzt wurden, sondern auch noch Aleister Crowley und sein „Orden“ ins Spiel kamen, war ich raus.
    Der Autor versuchte offenbar möglichst viele Dinge von denen er keine Ahnung hat, in einem Buch zu verquirlen.
     Ich bedauere die armen Bäume die dafür gefällt wurden.

    ABGEBROCHEN        

      

    P.S.: Den einen Stern gibt es weil NULL Sterne nicht geht.            

                   

  15. Cover des Buches Eifel-Sturm (ISBN: 9783894252274)
    Jacques Berndorf

    Eifel-Sturm

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 284 Seiten

    Verlag: Grafit (1. November 1999)

    ISBN-13: 978-3894252274

    Preis: 9,99€

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Berndorf verzettelt sich zu sehr


    Inhalt:

    Jakob Driesch, ein Politiker, der sich für Windkraft in der Eifel stark gemacht hat, wird erschossen. Kurz darauf erwischt es Annette von Hülsdonk, die vom Pferd geschossen wird. Und schließlich wird auch noch die Leiche einer weiteren Politikerin im Moor entdeckt. Alle drei arbeiteten an einem Windparkprojekt zusammen …


    Meine Meinung:

    Ich bin immer wieder über Berndorfs authentische Beschreibungen der Eifel begeistert. Und in der Regel sind diese gepaart mit einem spannenden Kriminalfall und ein wenig Privatgeplänkel. „Eifel-Sturm“ empfand ich bisher als den schwächsten Band der Siggi Baumeister-Reihe. Irgendwie hat sich Berndorf hier verzettelt. Der Polizei unterlaufen Fehler, wie sie nicht vorkommen dürfen, schon gar nicht in dieser Anzahl. Außerdem werden mehrere Handlungsfäden begonnen, die dann einfach nicht mehr erwähnt werden, sondern im Sand verlaufen. Die Auflösungen der Todesfälle erscheinen schließlich fast wie aus dem Hut gezaubert. Das ist recht unbefriedigend. Trotzdem ist das Buch einigermaßen unterhaltsam und für Fans der Reihe natürlich ein Muss. 


    Die Handlung ist in sich abgeschlossen. So kann dieser Kriminalroman problemlos auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden.


    Die Siggi Baumeister-Reihe:

    1. Eifel-Blues

    2. Requiem für einen Henker

    (Bonn-Thriller: Der General und das Mädchen - Vorlage für das spätere Eifel-Feuer)

    3. Der letzte Agent

    4. Eine Reise nach Genf

    5. Eifel-Gold

    6. Eifel-Filz

    7. Eifel-Schnee

    8. Eifel-Feuer

    9. Eifel-Rallye

    10. Eifel-Jagd

    11. Der Bär

    12. Eifel-Sturm

    13. Eifel-Müll

    14. Eifel-Wasser

    15. Eifel-Liebe

    16. Eifel-Träume

    17. Eifel-Kreuz

    18. Mond über der Eifel

    19. Die Nürburg-Papiere

    20. Die Eifel-Connection

    21. Eifel-Bullen

    22. Eifel-Krieg


    ★★★☆☆



  16. Cover des Buches Die Zahl (ISBN: 9783596182411)
    Daniela Larcher

    Die Zahl

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Die Zahl Zwölf spielt in diesem Krimidebüt der Vorarlberger Autorin Daniela Larcher eine entscheidende Rolle. 

    Es beginnt damit, dass im idyllisch eingeschneiten Ort Landau eine Leiche mit einer in die Stirn eingeritzten „XII“ aufgefunden wird. Sehr zum Leidwesen des Chefinspektors Otto Morell, der die Gewaltverbrechen in Wien überdrüssig gewesen ist, uns sich in seinen langweiligen Heimatort versetzen hat lassen. 

    Landau wird über kurz oder lang gar nicht langweilig sein, denn die Leiche am Friedhofstor wird nicht die Einzige bleiben ... 

    Aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse kann Morell weder auf eine Soko noch sonst eine Hilfe von außen hoffen. Er muss, anfänglich ganz gegen seinen Willen, nur mit der Unterstützung seines Revierinspektors Robert Bender, seinem ehemaligen Schulkollegen Leander Lorentz, einen auf Besuch weilenden Archäologen und der auf der Durchreise von Innsbruck nach Italien befindlichen Gerichtsmedizinerin Nina Capelli setzen.  

    Niemand kann das Dorf Landau verlassen, niemand kann herein - also muss der Täter jemand aus dem Dorf sein. Und der Täter gibt dem Quartett eine Menge Rätsel auf. Wer spielt hier Richter und Henker?  

    Meine Meinung:

     

    Dieser Krimi ist im Stile von Agatha Christies „closed room-Krimis“ geschrieben.  

    Die mystische Zahl Zwölf geistert durch das gesamte Geschehen: Ein Jahr hat 12 Monate, 12 Stunden haben der Tag und die Nacht. Wir kennen die zwölf auch aus der Bibel: 12 Apostel, die 12 Stämme Israels .... usw.  

    Durch geschickte Perspektivenwechsel erfahren wir einiges aus der Sicht des Täters, ohne ihn aber vorab identifizieren zu können. Die Autorin macht es weder dem Otto noch ihren Lesern einfach. Doch das ist auch gleichzeitig das Markenzeichen von Daniela Larcher, die unter ihrem Pseudonym Alex Beer ausgezeichnete historische Krimis schreibt (die Reihe um August Emmerich und jene um Isaak Rubinstein). 

    Die Charaktere sind gut ausgefeilt. Lediglich die Gerichtsmedizinerin kommt mir ein wenig naiv vor. Allerdings nur im Leben, wenn sie Leichen seziert, ist sie voll auf Zack. Schmunzeln musste ich natürlich über Otto, der der lauten und an Gewaltverbrechen Großstadt den Rücken gekehrt hat und prompt, ohne Hilfe von Kollegen und Kavallerie diesen Serienmörder zur Strecke bringen muss. Und ja, er ist ein leidenschaftlicher Koch (und Esser). Dass ihn da so manche Dorfgrazie umgarnen will, versteht sich von selbst. Kurz sieht es so aus, als ob die Nina an ihm Gefallen fände.  

    Auch die nervige Frau Vogelmann schießt immer wieder einen Vogel ab. Der Bürgermeister verhält sich so, wie man es von einem „Dorfkaiser“ erwartet.  

    Fazit:

    Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Krimi-Debüt, das ich jedem Krimi-Fan nur empfehlen kann. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.


     

  17. Cover des Buches Requiem für einen Henker (ISBN: 9783937001722)
    Jacques Berndorf

    Requiem für einen Henker

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich hatte gedacht ich hätte bereits alle Bücher der Reihe "Eifel-Krimis" um den Journalisten Siggi Baumeister gelesen, musste aber just feststellen, dass mir ein paar "durchgerutscht" sind. Das wollte ich mit einem wehmütigen Rückblick und einer sehr guten Erinnerung an vergangene Lesestunden nachholen. Ich würde nicht enttäuscht. Das letzte Buch dieser Reihe hatte ich so um 2013 herum gelesen....!

    Der Schreibstil des Autors ist unnachahmlich, sehr prägnant, ausdrucksstark aber dennoch gut und flüssig lesbar. Der Spannungsanteil ist für einen Krimi recht hoch, wenngleich der Spannungsbogen nicht durchgängig ist. Dafür lockern tolle, manchmal trocken-humorige, Dialoge die Handlung auf. Vielleicht ist in vorliegendem Fall der Autor mit dem Plot etwas über das Ziel hinausgeschossen; das Thema Geheimdienste und Auftragsmord durch staatliche Stellen ist für die Hauptfigur nach meinem Geschmack etwas zu "hoch". Trotzdem - das Buch ist spannend und weckt Erinnerungen weil es zu DM-Zeiten spielt und Bonn (also direkte Eifel-Nähe) noch Bundeshauptstadt war. 

    Die Protagonisten sind sehr gut und mit Tiefe gezeichnet. Es ist schon bemerkenswert, dass ich nach so langer Lesepause heute dennoch das Gefühl hatte, das letzte Buch erst vor ein paar Monaten gelesen zu haben. Das zeigt, dass die Bücher nachhaltig unterhalten....!


  18. Cover des Buches Hell-Go-Land (ISBN: 9783959671392)
    Tim Erzberg

    Hell-Go-Land

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Als Anna Krüger nach jahrelanger Abwesenheit als stellvertretende Leiterin der Polizeistation auf die heimatliche Insel Helgoland zurückkehrt, schlagen ihr nicht nur stürmisches Wetter sondern auch die Gespenster der eigenen Vergangenheit entgegen.  

    Gleich an ihrem ersten Arbeitstag erhält sie einen abgeschnittenen Daumen als „Willkommensgeschenk“. Doch der abgetrennte Finger wird nicht das einzige und letzte Präsent sein, das sie an die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend erinnert. Für erkennungsdienstliche Überprüfungen ist die, jetzt im Winter nur aus 3 Personen bestehende Polizeidienststelle nicht ausgerüstet. Als sich der Sturm zu einem Orkan auswächst und die Fährverbindungen eingestellt werden, sind die drei, Dienststellenleiter Paul Freitag,  Kollege Marten und Anna, auf sich allein gestellt. Sie beziehen die drei auf der Insel lebenden Ärzte in die Ermittlungen ein, ohne genaueres zu erklären. Doch auch die haben so ihre Geheimnisse. 

    Wem kann man noch trauen? Paul misstraut selbst Anna, nachdem die ihre traumatische Geschichte nicht offenlegt. Ist sie auf Rachefeldzug? 

    Meine Meinung: 

    Tim Erzberg ist mit diesem Debüt ein düsterer Krimi, der hart an der Grenze zum Thriller schrammt, gelungen. Die Atmosphäre ist nicht nur durch den Orkan bedrohlich, sondern auch durch die geschickten Einschübe von Täter und Opfer. Einige Zeit ist nicht klar, in welcher Beziehung Täter und Opfer stehen.  

    Mitten drinnen ist jedenfalls Anna Krüger, deren traumatische Erlebnisse in der Jugend schmerzhafte Migräneattacken hervorrufen, die sie „Stalin“  nennt.  

    Neben der fesselnden Krimihandlung erfährt der Leser einiges über die Insel, die im Zweiten Weltkrieg von englischen Bombers in Schutt und Asche gelegt worden ist.  

    Fazit: 

    Das blutige Szenario lässt einen so schnell nicht mehr los. Gerne gebe ich diesem Debüt 4 Sterne.

  19. Cover des Buches Eifel-Kreuz (ISBN: 9783894253455)
    Jacques Berndorf

    Eifel-Kreuz

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 315 Seiten

    Verlag: Grafit Verlag GmbH (15. Februar 2008)

    ISBN-13: 978-3894253455

    Preis: 9,99€

    auch als Hardcover, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Nichts für hörige Katholiken


    Inhalt:

    Der 18-jährige Sven Dillinger wird tot an einem Kreuz gefunden. Auf einem Waldweg liegt die Leiche einer jungen Frau. Beide wurden offensichtlich kurz nacheinander ermordet. Kannten die beiden sich? Freunde und Familien der Opfer wissen von nichts. 


    Siggi Baumeister muss im Sumpf der katholischen Kirche in der Eifel stochern, um Klarheit in diesem Fall zu bekommen. 


    Meine Meinung:

    Auch wenn einiges sicher überspitzt dargestellt wird, bietet „Eifel-Kreuz“ gute Unterhaltung. Strenggläubige Katholiken dürften mit der Handlung nicht so glücklich sein, denn die Kirche kommt nicht allzu gut weg bei der Sache.


    Mir hat die Vielschichtigkeit der Handlung gut gefallen, auch wenn es zuweilen recht konstruiert wirkt. Aber im Großen und Ganzen lässt sich alles gut nachvollziehen - außer vielleicht, warum die Frauen Baumeister zu Füßen liegen. Aber ist das ist ja in den anderen Bänden genauso. 


    Jacques Berndorf konnte mich mit diesem brutalen Fall, der einige Opfer kostet, fesseln. Auch im Privatleben des Journalisten Baumeister gibt es Neues, das aber zum Glück keine allzu große Rolle spielt und den Kriminalfall nicht in den Hintergrund drängt.


    Die Siggi Baumeister-Reihe:

    1. Eifel-Blues

    2. Requiem für einen Henker

    (Bonn-Thriller: Der General und das Mädchen - Vorlage für das spätere Eifel-Feuer)

    3. Der letzte Agent

    4. Eine Reise nach Genf

    5. Eifel-Gold

    6. Eifel-Filz

    7. Eifel-Schnee

    8. Eifel-Feuer

    9. Eifel-Rallye

    10. Eifel-Jagd

    11. Der Bär

    12. Eifel-Sturm

    13. Eifel-Müll

    14. Eifel-Wasser

    15. Eifel-Liebe

    16. Eifel-Träume

    17. Eifel-Kreuz

    18. Mond über der Eifel

    19. Die Nürburg-Papiere

    20. Die Eifel-Connection

    21. Eifel-Bullen

    22. Eifel-Krieg


    ★★★★☆


  20. Cover des Buches Das Regenmädchen (ISBN: 9783548610801)
    Gabi Kreslehner

    Das Regenmädchen

     (120)
    Aktuelle Rezension von: mamenu

    Klappentext

    Eine regennasse Fahrbahn. Einzelne Autos, die vorbeirauschen. Ein grauer Morgen. Als Kommissarin Franza Oberwieser an den Tatort kommt, trifft sie der Anblick der Toten wie ein Schlag. Ein schönes junges Mädchen in einem glitzernden Ballkleid liegt verrenkt am Straßenrand. Franza beginnt Fragen zu stellen und begegnet nur Menschen, die etwas zu verbergen haben. Dunkle Seiten, Abgründe, Lügen. Die Tote kannte sie alle. Musste sie deshalb sterben?

     

     

    Meine Meinung

    Ich weiß gar nicht so genau, wie ich dieses Buch bewerten soll. Ich fand den Schreibstil schon etwas komisch und musste mich erstmal dran gewöhnen. So hatte ich dann auch meine Schwierigkeiten beim lesen. Die Autorin hat hier nur mit kurzen Sätzen gearbeitet, was ich schon manchmal als abgehackt empfand und mitunter sehr komisch beim lesen war. Ich muss auch gestehen, das mich einige Wiederholungen doch sehr gestört haben. Es gab auch einiges gutes, was mir gefallen hat. Besonders das, man beim lesen über Marie erfährt.

    . Also ich würde dieses Buch nicht als Krimi bezeichnen, da doch alles irgendwie ohne Spannung ist und von Anfang bis Ende die Geschichte nur so dahin plätschert. Ich habe manchmal gedacht, ob ich überhaupt noch weiter lesen soll. Ich habe aber beschlossen, nicht auf zu geben um zu sehen wie es bis zum Ende weiter geht. Da sich keine richtige Spannung beim lesen aufgebaut hat war ich wohl auch nicht richtig bei der Sache und kann nicht mal richtig sagen welche Figuren für mich Sympatisch waren und welche nicht. Ich konnte keinen richtigen Bezug aufbauen. Für mich war diese Geschichte eher ein Familiendrama als ein Krimi.

  21. Cover des Buches Hamish Macbeth ist reif für die Insel (ISBN: 9783838793702)
    M. C. Beaton

    Hamish Macbeth ist reif für die Insel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Im sechsten Band der Cosy-Crime-Reihe um den schottischen Dorfpolizisten Hamish Macbeth geht es gewohnt gemütlich und heimelig zu und das, obwohl Hamish diesmal wieder einen "Ausseneinsatz" hat.

    Kurz vor Weihnachten erwischt ihn ein fieser Schnupfen und da der geplante Besuch bei seinen Eltern ins Wasser fällt, nimmt er kurzentschlossen die Einladung auf die sturmumtoste Insel Eileencraig an. 

    Selbstredend, dass es mal wieder eine Leiche gibt. Hamish wäre nicht Hamish, wenn er die Anweisungen seines Vorgesetzten nicht ignorieren und auf eigen Faust beginnen würde zu ermitteln. 

    Im Laufe der Zeit ist mir diese Reihe irgendwie ans Leser- bzw. Hörerherz gewachsen. Immer, wenn mir nach etwas Ruhigerem und Gemütlicherem zu Mute ist, greife ich zu einem Hamish Band. Dieser liebenswerte Highlander, der von manchem seiner Mitmenschen nach wie vor unterschätzt wird, ist für mich der Inbegriff für heimelige Hörstunden geworden. Zusammen mit einer leckeren Kanne Tee und einer Kuscheldecke ab auf die Couch und für knapp fünf Stunden abtauchen .... ich liebe es. 

    Ermittlungstechnisch war Hamish zwar schon deutlich mehr auf Zack, aber dafür hat er diesmal eine weibliche Unterstützerin zur Seite, bei der sogar sein langsames Herz eine etwas schnellere Schlagzahl vorlegt. 

    Fazit: Für Fans der Reihe eh ein Muss, aber auch für Quereinsteiger, die das Genre Cosy-Crime mögen, jederzeit empfehlenswert.


  22. Cover des Buches Das Grab im Deich (ISBN: 9783426636398)
    Kari Köster-Lösche

    Das Grab im Deich

     (26)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Sönke Hansens ermittelt wieder. Sein dritter Fall macht ihm ganz schön zu schaffen und er gerät natürlich mal wieder zwischen die Fronten.

    Ausgerechnet ein toter Säugling stoppt den geplanten Bau des Deichs in Langeness.

    Die Spur führt Sönke ins Reichenbad nach Föhr.

    Ein spannendes Abenteuer über Sönke Hansens der 1896 für die Halligen und Inseln zuständig ist und feststellen muss, das Menschen zwar unterschiedlich sein können aber in jedem auch ein kleines Geheimnis steckt.


  23. Cover des Buches Tödliches Klassentreffen (ISBN: 9783748163299)
    Adriana Jakob

    Tödliches Klassentreffen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Judiko

    Nachdem ich die Autorin bereits durch zwei Jugendbücher und auch durch einen Erwachsenroman kannte, der jetzt übrigens zu meinen Lieblingsbüchern gehört, wollte ich unbedingt wissen, ob sie auch das Genre "Krimi" bedienen kann. ⁣ ⁣ 

    Zum Inhalt: ⁣ ⁣ 

    Kommissar Rauchs erster Fall, ist sein eigenes Ehemaligen-Klassentreffen. Als er am Morgen danach erfährt, dass es eine Leiche in der Sporthalle gibt, ist er äußerst erschrocken. Nicht nur, dass er das Opfer womöglich kennen könnte, sondern auch, dass der Täter wahrscheinlich unter seinen früheren Klassenkameraden zu suchen ist, macht die Sache kompliziert. Kann er den nötigen Abstand dazu wahren  oder muss er deswegen den Fall vielleicht sogar abgeben? Gut, dass seine Kollegin und Profilern Sophie Hagen mit am Start ist, denn nur mit ihr hat er den nötigen Durchblick. ⁣ ⁣ 

    Eigene Meinung: ⁣ ⁣ 

    Benedikt Rauch und Sophie Hagen, sind ein eingespieltesTeam, ähnlich wie Mulder & Skully aus Akte X. Die Autorin selbst hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie ein riesengroßer Fan der Serie ist und sich bestimmt dadurch auch ihre Inspiration für diesen Krimi geholt. ⁣ ⁣ Als ich in die Geschichte gestartet bin,  fühlte es sich die ganze Zeit so an, als würde man, mit ein paar Freunden, einen gemütlichen Nachmittag verbringen und gemeinsam "Hidden game" spielen. Dieses Escape Spiel, wo ein Mord passiert und es gilt durch Alibis und Mordmotiv herauszufinden, wer der Täter ist. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, mitzuraten. Leider lag ich auch meistens falsch, mit meinem Tatverdacht. Was die Auflösung nur um so spannender machte. Kurz vor Ende konnte ich gar nicht mehr schnell genug lesen. 

    Einzig die vielen Namen, haben mich anfangs etwas verwirrt, zumal auch Nachnamen wie Vornamen klangen. (Georg Daniels z.B.) Oder, dass manchmal der Vorname benutzt wurde, dann aber wieder nur der Nachname. Im Laufe der Geschichte, fiel es mir aber immer leichter und ich war richtig drin. So drin, dass ich am Ende angekommen, schon etwas traurig war, die Truppe um Ben & Sophie wieder ziehen zu lassen. 

    Aber nicht lange, denn bald schon erscheint der zweite Fall "Toxische Eifersucht", wo wir auf alte Bekannte treffen und neben dem eigentlichen Fall, auch die eigene Geschichten derjenigen weiter verfolgen können. Darauf freue ich mich sehr. 

    Da die Autorin eine ganz besondere Affinität zu Stuttgart hat, spielen die einzelnen Fälle auch immer dort. Man könnte also von einem Stuttgart-Krimi sprechen, aber mir persönlich gefällt Cosy-Krimi besser, denn tatsächlich habe ich es auch so empfunden. 

    Fazit: 

    Regional, spannend, clever, gemütlich, mit einem H/Rauch von Ben! Ein ganz besonderer Typ, den ich mir übrigens immer wie Dr. House vorgestellt habe. Um die anfängliche Frage zu beantworten, ob Adriana Popescu auch Krimis schreiben kann, ...Yes, she can!!!

  24. Cover des Buches Das Extrawurscht-Manöver (ISBN: 9783732598311)
    Franz Hafermeyer

    Das Extrawurscht-Manöver

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauber_Zeilenreise

    Schäfer wird von der sehr anziehenden Millionärsgattin und erfolgreichen Unternehmerin in Sachen Diamanten Rebecca beauftragt, deren Mitarbeiterin und Vertraute Iris zu finden. Er findet sie, allerdings tot. Am Tatort wird Schäfer in eine gefährliche Schießerei verwickelt, der Täter entkommt. Zurück bleibt ein Mops – den nimmt Schäfer mit und nennt ihn fortan Alf. Alf muss als Augenzeuge herhalten, um den Täter irrezuführen und hervorzulocken. Gleichzeitig ermittelt Elsa Dorn im Menschenhandel- und Rotlichtmilieu, unterstützt durch einen Kollegen von Europol. Dort geschehen fürchterliche Foltermorde und nach und nach stellt sich heraus, dass Iris da auch irgendwie mit drin zu stecken scheint. Und was ist mit Rebecca? Wusste sie davon? Neben all dieser knallharten Ermittlungsarbeit muss Schäfer sich auch noch mit seiner Ex und deren neuen Lover rumschlagen, die kurzerhand und vorübergehend bei ihm eingezogen sind. Und Elsa? Die schlägt sich auch rum: mit ihrer esoterisch angehauchten Mutter, den haarsträubenden Unternehmungen von Schäfer, der Voreingenommenheit von Chef Jansenbrink und ihrem Wunsch, beruflich (und privat) sich zu verändern.

    Rasant, spannend, brutal, komplex und unglaublich witzig! Band 3 steht seinen Vorgängern in nichts nach. Die Themen sind brisant, die Morde äußerst brutal, die Ermittlungsarbeit wird spannend geschildert und ist interessant und alles zusammen hat mich echt gefesselt. Und wie immer mittendrin Schäfer und Dorn, die einfach nur zum Brüllen sind. Ich liebe ihren Schlagabtausch, ihren Humor und ihre Art, mit ihren Mitmenschen umzugehen. Ihr Verhältnis zueinander wächst, auch wenn es immer noch eher auf der beruflichen Ebene abläuft. Ihre Gefühle füreinander, egal ob nur freundschaftlich oder vielleicht doch irgendwie oder auch nicht mehr, kommen wunderbar zum Ausdruck, ohne jedoch den Krimi zu dominieren. Sie unterstreichen ihn vielmehr.

    Mir gefällt die Mischung dieser Schwabenkrimis einfach richtig gut. Nicht nur Humor, nicht nur Krimi. Die Fälle sind echt brutal und absolut nichts für Zartbesaitete und die Ermittlungsarbeit, vor allem auch die Ausführungen der forensischen Expertin Carmen, verstehen es absolut zu fesseln. Das in Kombination mit den herrlich witzigen, wunderbar detailliert gezeichneten Charakteren garantiert ein hohes Lesevergnügen. Ich hoffe sehr, dass die Schäfer und Dorn-Reihe fortgesetzt wird. Die inzwischen liebgewonnenen Bekannten würden mir sonst sehr fehlen.

    Meine ausführliche Rezension inkl. Leseprobe und mehr findet ihr in meinem Blog LESEZAUBER_ZEILENREISE: https://lesezauberzeilenreise.blogspot.com/2021/08/das-extrawurscht-manover-schafer-und.html

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