Bücher mit dem Tag "regisseur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "regisseur" gekennzeichnet haben.

198 Bücher

  1. Cover des Buches Zwei für immer (ISBN: 9783352006647)
    Andy Jones

    Zwei für immer

     (182)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Buch hat mich auf Grund des tollen Covers und des Titels angesprochen, lassen sie beide doch auf einen einfühlsamen Roman hoffen.

    Von Andy Jones habe ich bisher noch nichts gelesen.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind sehr gut gewählt und sehr eigenartig.

    Ivy erscheint mir immer sehr unnahbar und teilweise gleichgültig.

    Im Buch laufen zwei Handlungsstränge ab, zu einen ist es die Beziehung zwischen Fischer und Ivy und zum anderen Fischer und sein kranker Freund El.

    Fischer lern Ivy kennen und ist sofort von ihr hin und weg. Er liebt sie und hofft, dass er sie halten kann. Doch bald nach der ersten heißen Phase benimmt sich Ivy komisch, letztendlich teilt sie Fischer mit, dass sie schwanger ist. Nun begleitet er sie durch die Höhen und Tiefen der Schwangerschaft.

    Meine Meinung zum Buch, es plätschert zu sehr vor sich hin, es gibt selten spannende und packende Momente, das Ganze ist etwas zäh und langwierig.

    Für zwischendurch mal ganz o.k., aber mehr nicht.

  2. Cover des Buches Der Sommer der Sternschnuppen (ISBN: 9783734102530)
    Mary Simses

    Der Sommer der Sternschnuppen

     (188)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Als Grace ihre Arbeitsstelle verliert und ihre Wohnung in New York aufgrund eines Wasserschadens unbewohnbar ist, kehrt sie vorübergehend in ihre Heimatstadt nach Dorset zurück, wo sie wieder bei ihren Eltern einzieht. Einen Aushilfsjob findet sie in einer Fahrradwerkstatt, zu der sie das alte Fahrrad ihrer verstorbenen Schwester Renny gebracht hat. Ordnungsfanatikerin Grace soll die Werkstatt innerhalb von zwei Wochen auf Vordermann bringen und im Gegenzug wird ihr das nostalgische Fahrrad, an dem so viele Erinnerungen hängen, restauriert. Der Sohn des Werkstattinhabers, Mitch, ist alles andere als begeistert über Graces Belehrungen und macht es ihr nicht einfach anzukommen. 

    Wie der Zufall es so will, ist ihr Jugendschwarm Peter, der Regisseur in Hollywood ist, derzeit für Dreharbeiten in Dorset. Grace findet ihn immer noch attraktiv und versucht seine Aufmerksamkeit zu erlangen, um die auch eine ehemalige Mitschülerin buhlt. Dabei nähert sich Grace der gut aussehende Schauspieler Sean an... 

    "Der Sommer der Sternschnuppen" ist eine schon oft in ähnlicher Form gelesene Geschichte über eine gescheiterte Existenz, die in ihren Heimatort zurückkehrt und dort auf alte Bekannte trifft und mit lang vergessenen Gefühlen wieder konfrontiert wird. 

    Grace ist dabei eine Protagonistin, die es dem Leser nicht leicht macht, Verständnis für ihre Probleme und Gefühlslage aufzubringen. Sie verhält sich nicht dem Alter einer 33-jährigen Frau entsprechend, sondern wie ein pubertierender Teenager. Ihre Aktionen um Peter zu erobern sind zum Fremdschämen - egal ob sie sich in ein viel zu knappes Kleid zwängt oder handgreiflich wird, um Zugang zu den Dreharbeiten zu bekommen. Sie agiert unüberlegt, chaotisch und naiv und man fragt sich, wie sie in New York allein zurecht gekommen ist. 

    Auch wenn die Geschichte mit dem viel zu frühen Tod der älteren Schwester einen traurigen Hintergrund hat und gleich drei potenzielle (neue) Lieben für Grace bereithält, weiß der Roman nicht zu berühren. Bis auf Graces beste Freundin Cluny bleiben die Nebencharaktere, insbesondere die attraktiven Männer farblos und langweilig. Die Geschichte ist uninspiriert und vorhersehbar, wenn auch durchaus unterhaltsam zu lesen. 

    "Der Sommer der Sternschnuppen" verspricht eine charmante Liebesgeschichte mit dramatischem Hintergrund, die jedoch vom pubertären Verhalten der Hauptfigur verdrängt wird. Das Buch eignet sich als leichte Urlaubslektüre, wird mir jedoch nicht länger im Gedächtnis bleiben. 

  3. Cover des Buches Eines Abends in Paris (ISBN: 9783492302463)
    Nicolas Barreau

    Eines Abends in Paris

     (330)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    📖 Worum geht's? 

    Jeden Mittwoch kommt eine junge Frau im roten Mantel in Alain Bonnards kleines Pariser Programmkino, und immer sitzt sie auf demselben Platz in Reihe 17. Eines abends fasst sich Alain ein Herz und spricht sie an. Sie verbringen den Abend miteinander, doch in der Woche darauf taucht sie nicht mehr auf. Obwohl er von ihr kaum mehr als ihren Vornamen weiß, begibt sich Alain auf die Suche nach ihr und erlebt eine Geschichte, wie sie kein Film schöner erzähle könnte... 

    ⭐ Die Geschichte von Alain und Mélanie hat mich überrascht und mich nicht mehr losgelassen. Wollte ich doch eigentlich nur etwas zwischendurch lesen, bevor es mit dem nächsten Teil der Shadowhunter Reihe weitergeht 😅 von der lieben @zeilenmelodien #shadowhunterreadathon2021 Und auf einmal hatte ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen 🤭 "Eines abends in Paris" ist für mich ein "Seelenwärmer" in der trostlosen Pandemie und der Autor NicolasBarreau hat es geschafft mich in die Straßen von Paris mitzunehmen. Mit Blick fürs Detail wird man förmlich in das kleine Programmkino Cinéma Paradis mit seinen Klassikern versetzt oder in das kleine Bistro La Palette. Überraschenderweise ließ sich der Storyplot nicht vorhersagen und hielt die ein oder andere Wendung bereit. Auch wenn es sich bei dem Buch um eine Liebesgeschichte handelt, so ist die Geschichte alles in allem nicht kitschig, da sich humorvolle Szenen, Missverständnisse und auch spannende Abschnitte gut vermischen. Ihr merkt schon, dass ich ziemlich begeistert bin von dem Buch! Und deshalb vergebe ich auch 5 von 5 Sternen

  4. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (780)
    Aktuelle Rezension von: HeleneSchneider

    nicht zu toppen, Krimi ohne zu viel Schreck

  5. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (96)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  6. Cover des Buches Isola (ISBN: 9783401508924)
    Isabel Abedi

    Isola

     (1.606)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Nachdem ich bereits einige Bücher von Isabel Abedi gelesen habe, musste ich mir diesen Titel auch noch zulegen und wurde nicht enttäuscht!

    Die erste Hälfte des Buchs hat mich absolut begeistert, ich habe sie in einem Rutsch weggelesen und dachte echt „Wow! Es ist absolut genial!“. Ich fand sie total spannend und wollte von Seite 1 an direkt auf die Insel, weshalb ich an manchen Stellen in den ersten Kapiteln extra schnell gelesen habe :D

    Leider galt das aber für die zweite Hälfte nicht mehr. Irgendwie ist die Spannung für mich total abgeflacht und es konnte mich nicht mehr so stark begeistern. Und dazu muss ich ehrlich sagen: Ich versteh es nicht. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich mochte nämlich, wie sich die Geschichte entwickelt hat und das es, für meine Verhältnisse, auch nicht zu brutal war. Auch die Charaktere fand ich toll und es hat mir Spaß gemacht, sie zu begleiten.

    Warum habe ich dann „nur“ 3.5 Sterne vergeben?

    Nun, 3 Sterne bedeuteten für mich, dass ich ein Buch mochte, was auf „Isola“ aber auch zutrifft. 4 Sterne bedeuten, dass ich es sehr mochte, was auch auf die erste Buchhälfte zutrifft, ABER auch, dass ich das Buch erneut lesen würde. Und das ist bei diesem Buch leider nicht der Fall. Dafür hat mir die Auflösung nicht gut genug gefallen und das Ende war mir auch etwas zu kurz abgefrühstückt, da hätte ich mir gewünscht, dass es noch ein paar zusätzliche Kapitel oder ein „2 Jahre später …“ gegeben hatte.

    Fazit: Ein solider Jugendthriller, besonders für Einsteiger:innen geeignet ist und für gute Unterhaltung zwischendurch sorgt!

  7. Cover des Buches Die amerikanische Nacht (ISBN: 9783596183326)
    Marisha Pessl

    Die amerikanische Nacht

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Nach dem Selbstmord der Tochter eines berühmten aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit lebenden Regisseurs, beginnt der Journalist Scott McGrath mit den Recherchen, die ihn in die Abgründe einer Familie ziehen, die sogar mit dem Teufel im Bunde zu sein scheint.

    Durch das Video einer amerikanischen BookTuberin auf das Buch aufmerksam geworden, und weil es bei deren Präsentation durch die Aufmachung interessant aussah (da einige Passagen der Geschichte in Form von Internetartikel etc erzählt werden), und weil ich sowieso gerade in Thriller-Stimmung war, habe ich "Die Amerikanische Nacht" von Marisha Pessl spontan bestellt und ebenso spontan zu lesen begonnen, obwohl ich ihren Namen bisher nur in Zusammenhang mit einem sehr negativ besprochenen Jugendbuch in Verbindung gebracht habe.

    Und was auf was für eine Reise dieses Buch mich geschickt hat!

    Ich kann auch hier die negativen Stimmen verstehen. Es ist sicherlich keine Allerweltskost, nichts für den Mainstream, und für einen rasanten Thriller mindestens 400 Seiten zu lang. Die Hauptfigur ist alles andere als sympathisch, und die beiden Nebenfiguren, die er während der Recherche um den Selbstmord einer jungen Frau kennenlernt und zu seinen Helfern werden, auch nicht. Dazu kommt, dass Marisha Pessl durch extrem viele Kursivierung ihrer Textes den Leser dazu zwingt, ihn auf eine bestimmte Art zu betonen, wodurch man sich etwas bevormundet fühlt - die einzige Sache, die ich persönlich negativ kritisieren würde.

    Ansonsten habe ich das Buch von vorne bis hinten geliebt.

    Ich mochte den Protagonisten gerade, weil er an bestimmten Stellen sehr unsympathisch wirkte, z.B. in seiner Vaterrolle, die er mehr schlecht als recht einnimmt und bei der man jedesmal, wenn er beteuert, mit seiner Tochter dies und das zu unternehmen, schon weiß: die Arbeit wird mal wieder vorgehen. Ich mochte es, dass Marisha Pessl nicht darauf achtet, was sie schreibt, sondern dass sie so schreibt, wie ihr Protagonist nun mal ist, und das ist oftmals: klischeehaft in seinem Denken, verallgemeinernd und zunehmend wahnhaft in seinem Wunsch, den Selbstmord der jungen Frau zu recherchieren, bzw. irgendwie an deren Vater heranzukommen.

    Auch die beiden Nebenfiguren, die er während seiner Recherche kennenlernt, sind nicht unbedingt die sympathischsten, und es war so erleichternd, über einen jungen Mann zu lesen, der als sehr schön beschrieben wird und der trotzdem irgendwie unangenehm rüberkommt und nicht so, als würde ihm jede Schandtat verziehen, nur, weil er gut aussieht.

    Und der Schreibstil! Ich hätte noch einmal 800 Seiten lesen können und noch einmal und noch einmal. Marisha Pessl schreibt einerseits speziell, gleichzeitig aber sehr eingängig, und genau so mag ich es. So würde ich auch die Stile von Stephen King und Donna Tartt beschreiben, ohne dass sich diese jedoch ähneln. Auch sind alle drei von der Sorte "Ich schreib das jetzt so, weil meine Figuren so sind". Wer also grundsätzlich mit den Schreibstilen dieser beiden Autoren gut zurechtkommt, für den könnte Marisha Pessl etwas sein. Für mich hat sie ein enormes schriftstellerisches Talent, das sie gerne auf knapp 800 Seiten breittreten kann. Ich höre ihr zu.

    "Doch weil sie so viel Make-up trug, war kaum zu erkennen, wo sie selbst aufhörte und die Illusion von ihr begann." (S. 278)

    "Wir durchsuchten den nächsten Raum, ein überladenes Wohnzimmer, das wie ein verrottetes Terrarium aussah." (S. 484)

    Um nur zwei Beispiele zu nennen.

    Dazu kommen immer wieder Passagen, in denen sie es mühelos schaffte, mir vor Angst die Schuhe auszuziehen. Ich habe mich mitten in diesem realistischen New Yorker Setting stellenweise zu Tode gefürchtet, lediglich durch ein paar gut platzierte Sätze und ohne in irgendeine Form in Fantasy abzurutschen.

    Fazit: Ich kann den Schreibstil von Marisha Pessl, ihr Talent, ihre Mühelosigkeit, grandiose Sätze zu formulieren, ohne dass es gezwungen oder unauthentisch wirkt, nicht genug loben und hervorheben. Die Geschichte selbst ist erschreckend und tragisch und spannend und irgendwie irre und wirkt selbst in der psychedelischsten Phase nicht albern. Ein absolutes Highlight und natürlich 5*****.

    PS: Wer den Film "Sieben" noch nicht kennt und gerne noch schauen will, sollte auf keinen Fall die Seite 703 lesen!




  8. Cover des Buches Die Ärztin: Die Wege der Liebe (ISBN: 9783499276552)
    Helene Sommerfeld

    Die Ärztin: Die Wege der Liebe

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Schade, mit diesem dritten Band ist die Trilogie abgeschlossen. Ich habe Ricarda und ihre Familie und Freunde unglaublich gerne begleitet durch diese aufregenden, schwierigen und auch durchaus schönen Zeiten. Die Geschichte der Medizin und die Rechte der Frauen eingebettet in diese Geschichte fand ich unglaublich spannend und faszinierend.

  9. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    wie auch schon der erste Poirot ist der erste Fall für Miss Marple schon ein Paradebeispiel für Agatha Christies Krimikunst - den Leser erwartet eine wirklich clevere Lösung!

  10. Cover des Buches Der blutrote Teppich (ISBN: 9783462051414)
    Christof Weigold

    Der blutrote Teppich

     (48)
    Aktuelle Rezension von: DasGiffels

    "Der blutrote Teppich" ist die Fortsetzung der Reihe um den Privatdetektiv Hardy Engel. Die Serie spielt im Hollywood der 1920er Jahre, was eigentlich nicht so meine präferierte Zeitspanne ist. Aber Christof Weigold schafft eine wunderbare Balance in seinen Büchern!


    Der zweite Band ist für mich im Vergleich zum ersten Band eine Steigerung. Während ich den Anfang des 1. Bandes noch als schleppend empfunden habe, hat mich dieser Krimi von der ersten Seite an abgeholt. Ich war sofort in der Story drin. Weigold bleibt sich treu und erfindet rund um real geschehene Kriminalfälle eine spannende Geschichte, der es an nichts mangelt. In diesem Fall geht es um einen ermordeten Regisseur, Engel soll die Todesumstände aufklären, obwohl er zunächst selber unter Verdacht gerät.

    Ich habe sehr mit Hardy Engel und seinen Freunden mitgefiebert. Schön war es, einige vertraute Personen (wieder) zu sehen.


    Hardy Engel ist nach wie vor ein etwas kantiger Charakter, aber das gefällt mir sehr gut an ihm. Er lässt sich nicht so leicht abwimmeln, bleibt sich selber treu und bringt sich damit auch schonmal selber in die Schusslinie.

    Auch das Ende und die Auflösung des Falles konnte mich voll und ganz überzeugen. Vieles wirkt so, als ob Hollywood auch schon früher kein angenehmer Ort gewesen wäre.


    Der Krimi ist auf jeden Fall etwas für alle, die die 1920er Jahre mögen, den ersten Band schon gut fanden oder etwas ähnliches zu Volker Kutschers Gereon Rath - Reihe suchen. Ein sehr spannender, abwechslungsreicher Krimi, der gerne unerwartete Wendungen nimmt. Deswegen bekommt er von mir die vollen 5 Sterne!

  11. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (271)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Aller guten Dinge sind Drei. Meine Agatha Christie-Phase geht weiter, dieses mal mit "Die Tote in der Bibliothek", dem 3. Teil der Miss Marple-Reihe. Auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie "Mord im Pfarrhaus".

    Ich bin im Nachhinein nicht der größte Fan vom Aufbau der Geschichte. Ich finde einen Erzählstrang irgendwie ziemlich sinnlos und es wirkte auf mich, als hätte Christie in dem Fall mehr gewollt als der Geschichte gut getan hat. Trotzdem hat sie mich gut unterhalten und die Auflösung konnte mich auch überraschen. Wenn die Atmosphäre stimmt, und das tut sie hier definitiv, kann ich solche Unstimmigkeiten auch gerne mal verzeihen.
  12. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455650525)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (198)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat.


    Mein erstes Buch aus der Feder dieser Autorin, von der ich schon so viel gehört habe. Ich war wirklich sehr gespannt!

    Der Schreibstil war flüssig, auch wenn ich mich erst daran gewöhnen musste. Es handelt sich nun einmal nicht um einen Roman aus der heutigen Zeit, etwas, das ich sonst gewohnt bin.

    Anfangs hatte ich ein paar Probleme, na gut, ziemliche Probleme, mir die vielen Namen und Charaktere zu merken. Sie werden einem so schnell und in einer solchen Fülle vorgestellt, dass ich völlig den Überblick verloren habe. Damit sind natürlich mehr Verdächtige da, um uns auf Irrwege zu führen, doch trotzdem hat es mir die ersten Seiten ziemliche Probleme beschert.

    Nach ungefähr dem ersten Drittel hat sich das jedoch gegeben und ich konnte mich ganz auf diese spannende und erstaunlich lustige Geschichte konzentrieren.

    Poirot ist schon ein Charakter, wie er mir bisher nicht oft untergekommen ist. Zu dieser Wahrnehmung hat auch beigetragen, dass die Geschichte nicht aus seiner, sondern aus der Sicht von jemand anderem geschrieben wurde. So konnte er mit seinen vielen Eigenheiten noch besser beschrieben werden.

    Natürlich habe ich beim Lesen versucht herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist, doch ich bin kläglich gescheitert. Mehrere, die ich verdächtigt hatte, wurden ziemlich schnell ausgeschlossen. Dafür kamen durch kleine Geschehnisse wieder ganz andere dazu. Und die Auflösung selbst hat mich kopfschüttelnd dasitzen lassen. Damit hätte ich niemals gerechnet, obwohl es im Nachhinein doch eigentlich ziemlich offensichtlich war.


    Ich hatte definitiv Spaß beim Lesen und das wird sicher nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin lesen werde!


  13. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (175)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  14. Cover des Buches Lockvogel (ISBN: 9783709981030)
    Theresa Prammer

    Lockvogel

     (83)
    Aktuelle Rezension von: schillerbuch

    Dieser Krimi reizte mich für meine Juryarbeit bei den Stuttgarter Kriminächten. Daß er in Österreich spielt, war ein schönes Goodie für mich – war er doch wunderbar geeignet als Urlaubsleküre in unserem Tiroler Feriendomizil. Ich bedanke mich beim Haymon Verlag für das Rezensionsexemplar.

    Der Inhalt

    Ich greife gerne auf die Inhaltsangabe zurück, die vorne im Buch steht: “Toni ist Schauspielschülerin, pleite und verzweifelt: Ihr Freund hat sich mit ihren Ersparnissen abgesetzt. Privatdetektiv Edgar Brehm könnte ihn suchen. Doch wie soll Toni ihn bezahlen?

    Zeitgleich bekommt Brehm einen zweiten Auftrag auf den Tisch: Einem anonymen Tagebuch zufolge soll Starregisseur Alexander Steiner vor Jahren gegenüber einer jungen Schuspielerin seine Machtposition ausgenutzt haben. Sind die Anschuldigungen wahr? Wer ist die Verfasserin? Und hat der Tod eines Mannes auf einer von Steiners High-Society-Partys etwas damit zu tun? Wie praktisch, daß gerade eine Schauspielschülerin bei Brehm aufgetaucht ist, die ihn nicht bezahlen kann: Toni wird als Lockvogel engagiert.” (© Haymon Verlag)

    Meine Meinung

    Dieser Krimi hat sich flott weggelesen. Die beiden Hauptfiguren Toni und Edgar Brehm bilden ein unterhaltsames Ermittlerpaar, die Handlung war spannend, kam ohne große Brutalität aus, war immer wieder auch mit einem Augenzwinkern versehen und wartete am Ende mit einer überraschenden Lösung auf. Tonis Leben als Schauspielschülerin und die Blicke in die High-Society des Films waren glaubwürdig beschrieben, hier merkt man deutlich, daß Theresa Prammer selbst eine Schauspielschule besucht hat und Theatererfahrung hat.  Auch wenn das vom Verlag auf seiner Homepage angekündigte Meeto – Thema nicht die große Rolle spielt, die ich erwartet hätte, schwang es immer wieder mit. Natürlich war die Vorgehensweise der beiden Ermittler nicht wirklich realistisch, aber sie passte gut zu der gewissen Leichtigkeit des Tonfalls. Müsste ich diesen Krimi mit anderen vergleichen, fielen mir am ehesten die von Tatjana Kruse ein, auch wenn dieser hier viel weniger komödiantisch und der Humor nicht so schwarz ist.

    Fazit: Leser:innen, die einen ernsthaften Kriminalroman suchen, werden wahrscheinlich von diesem Krimi eher enttäuscht sein, aber wer einen unterhaltsamen Roman mit Kriminalfall und humorvollem Unterton sucht, wird dieses Buch gerne lesen! Für mich jedenfalls war es genau die richtige Urlaubslektüre.

  15. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Elspeth McGillicuddy, eine Freundin von Miss Marple, sieht einen Mord geschehen. Auf jeden Fall denkt sie, dass sie es gesehen hat.
    Doch wo ist die Leiche?
    Miss Marple macht sich an den Fall mit Unterstützung der jungen Lucy.

    Das Buch ist vergleichbar mit den anderen Büchern Christies und hat mir wirklich sehr gut gefallen.
    An einigen kurzen Stellen fühlte es sich zwar minimal langatmig an, jedoch wurde dies dank der Erzählweise und neu aufgedeckten Geheimnissen schnell weggemacht.

    Hier geht es um die Familie Crackenthrope, und ich finde sie ist sehr interessant dargestellt, vielschichtige und interessante Charaktere, deren erster Eindruck manchmal täuschen kann.

    Im großen und ganzen gefiel mir das buch wiklich sehr, und es war leicht zu lesen.

  16. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (289)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Inhalt

    Der mysteriöse U.N. Owen bittet zehn Personen zu Gast auf seine Privatinsel. Dahingegen lässt der Gastgeber auf sich warten, während sich die Gesellschaft bereits auf der abgeschiedenen ,,Nigger Island" befindet und darüber sinniert, welchen Ursprung die ominöse Einladung eigentlich hat. Eines Abends werden die Männer und Frauen sowohl kurz und knapp als auch geheimnisumwittert darüber aufgeklärt, was ihnen bevorsteht. Peu à peu kommen die Gäste einer nach dem anderen zu Tode. Paranoia macht sich breit und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um den Mörder ausfindig zu machen ...

    Informationen zum Buch

    Agatha Christie fußt den Roman auf Basis des Kinderreims ,,Zehn kleine Negerlein". In einem Vorwort greift der Verlag diesen delikaten Aspekt kurz auf. Jeder muss mit sich selbst ausmachen, wie er zum Thema politische Fairness steht. Der gesamte Roman hätte seinen Sinn verloren, wenn genau diese Basis abgeändert worden wäre.

    Charaktere

    Miss Emily Brent, Miss Vera Claythorne, Mr. und Mrs. Rogers, Mr. Blore, Richter Wargrave, Dr. Armstrong, General Macarthur, Anthony Marston und Philip Lombard haben mich allesamt entsetzt. Agatha Christie hat bestimmte Figuren deutlich detaillierter ausgearbeitet, weshalb der ein oder andere etwas unter den Tisch fällt. Nichtsdestoweniger ist die Personage grundsätzlich authentisch. Nur hin und wieder kommt die Frage auf, weshalb äußerst unlogische und vor allem blauäugige Gedanken zustande gebracht werden.

    Resümee

    Vorab musste ich an das Gesellschaftsspiel Cluedo denken, denn es gibt gewisse Strukturen, die geringfügig ähnlich sind. Davon abgesehen hat mich das Buch derartig gefesselt, dass ich es beinahe nonstop von spätnachmittags bis mitternachts durchgelesen habe. Meiner Meinung nach macht das ein Meisterwerk aus, im Zusammenspiel mit der Plausibilität der Geschichte, der Au­then­ti­zi­tät der Figuren, allgemein dem Grundkonzept und dem Schreib- und Sprachstil seitens der Autorin. Die Wendung, die die Geschichte zum Ende hin nahm, hat mich erstaunt, zumal ich bis dato vollkommen im Dunkeln tappte hinsichtlich des Mörders und seinen Beweggründen. Letztere fand ich sehr spannend, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe.
    Auf alle Fälle ein empfehlenswerter Lesegenuss!

  17. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Miss Marple beobachtet Veränderung über Veränderung: Ihr kleines Heimatdorf St. Mary Mead bekomnt plötzlich eine hässliche Siedlung an den Ortsrand geklatscht und vorbei ist's mit der Ruhe und da zieht auch noch ein Filmstar in Gossington Hall ein. Eine Party bei der berühmten Marina Gregg endet allerdings im Disaster, denn plötzlich bricht die übermütige Siedlungseinwohnerin Heather Badcock tot zusammen. Ursache: Eine vergifteter Cocktail. Aber könnte es sein, dass dieser eigentlich Marina galt? Die hat sich im Laufe ihres Lebens zumindest genug Feinde gemacht.

    Ich habe Mord im Spiegel (den es übrigens in dieser Form nicht gibt, der titelgebende Spiegel entstammt einem sehr schönen Gedicht Alfred Tennysons) schon vor Jahren gelesen und war damals nicht ganz angetan. Jetzt ist es zwar in meiner Gunst gestiegen, reicht aber nicht ganz an meine bisherigen Christie-Erfahrungen ran. Klar, Miss Marple und ihr Umfeld um Inspector Craddock und Co., darunter zum Beispiel die neue Haushälterin Cherry und der freundliche Dr. Haydock, sind immer sympathische Protagonisten, mit denen man zu gern bei Tee und Keksen gemeinsam spekulieren würde und das Buch hat immer wieder mal seine Aha-Momente. 

    Es ist aber der Fall, der schwächelt. Die Red Herrings erfüllen nicht ganz ihre Wirkungen, daher weiß man ziemlich früh, was sich hier genau zugetragen hat. Die Auflösungen der weiteren Todesfälle wirken etwas unbefriedigend. Es ist allerdings sehr interessant, da hier wie auch bei Mord im Orientexpress ein reales Ereignis als Inspiration vorlag. Aber auch ohne diesen zu kennen, kommt man sehr bald darauf, wer Mrs Badcocks (was ist das eigentlich für ein Name?) Tod verschuldet hat. 

    Das heimliche Grundthema des Romanes ist aber die Veränderung: Miss Marple muss sich eingestehen, dass das Alter ihr nun zusetzt und das die Welt weiterwächst, so kalt und unerträglich sie auch wird. Dass sie mit dem neuen Wohnort hadert, konnte ich sehr nachvollziehen. Ich komm aus einem kleinen Dorf und fühle mich jedes Mal abgestoßen, wenn ich durch das grässlich steril-einheitliche Neubaugebiet komme. Was interessant, bin ich doch erst 18 und Miss Marple ist bereits eine alte Dame zurzeit der 1960er. Sorgen und Bedauern bleiben wohl immer die Gleichen, egal wann und von wem.

    Also ich hatte trotz des schwächelnden Falls meinen Spaß mit dem Buch und eigentlich sollte man hier 3.5 Sterne vergeben können. Für Marple-Fans definitiv nette Lektüre, aber kein guter Einstieg für Christie-Anfänger. 

  18. Cover des Buches Romeo und Romy (ISBN: 9783458362753)
    Andreas Izquierdo

    Romeo und Romy

     (204)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Romy wollte Schauspielerin sein, aber bekommt meist nur die kleinen Rollen oder die Souffleuse. Diesen letzten Job verliert sie und kehrt zurück in ihre Heimat. Erst vor wenigen Tagen ist ihre Oma plötzlich verstorben du Romy erbt den Hof. Als sie erfährt, dass es Selbstmord war, weil die Oma einen der letzten 3 Plätze des örtlichen Friedhofs haben wollte, traut Romy ihren Ohren und Augen nicht. Sämtliche ältere Dorfbewohner fordern Gevatter Tod heraus und streiten um die letzten zwei verbliebenden Plätze der letzten Ruhestätte. Romy kann es kaum glauben.

    Die geerbte Scheune bringt sie auf eine tolle Idee: Warum nicht ein Theater bauen? Und ein eigenes Stück aufführen? Zusammen mit allen Dorfbewohnern?  Nicht jeder ist davon begeistert, aber nach einer Weile packen alle mit an. Sogar Ben, der Mann aus der Waschmittel-Werbung für den alle alten Damen des Ortes schwärmen. Romy vielleicht auch?

     

    Meine Einschätzung:

    Der Einstieg in das Buch war sehr amüsant. Man konnte sich regelrecht vorstellen wie die Alten im Dorf vergeblich versuchten sich vom Bus überfahren zu lassen. Der Autor hat dies auf eine sehr humorvolle und dezente Art und Weise gut in Szene gesetzt.

    Die Idee des Theaterstückes ist toll. Auch ältere Personen können das super inszenieren und eine ganz eigene schöne Version daraus zaubern. Und wie man sieht, wurden die Lebensgeister erweckt. Mit wunderbarem sächsischem Charme wurde noch so mancher Dialog aufgelockert. Die Atmosphäre eines ostdeutschen Dorfes wurde sehr gut hergestellt. Da ich aus Thüringen stamme (oder auch „Randsachsen“) waren mir einige Dinge vertraut und ich fühlte mich ebenfalls heimisch in diesem kleinen Dorf.

    Trotz allem Witz hat der Autor aber auch wieder ernste Töne angeschlagen und mir mehrere Tränchen abgerungen. Nicht nur das Rahmenthema, dass man im Dorf geboren wird und dort auch die letzte Ruhestätte finden möchte, wo man Heimat gefunden hat, gehörten dazu. Auch die Zwischenmenschlichen Geschichten fand ich sehr berührend. Es gab verschiedene Konstellationen, die betrachtet wurden und verschiedene Personengruppen, die gemeinsam in Großzerlitzsch eine Heimat und Familie gefunden haben. Einige Nebengeschichten haben mich dabei sehr berührt.

    Insgesamt ein schönes kurzweiliges Buch.

  19. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    nicht der typische Poirot, aber trotzdem einer der besten.

  20. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (150)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Miss Marple besucht ihr alte Freundin Carrie Louise auf deren Landsitz stonyGate , auch wir mach eine Erziehungsanstalt für jugendliche Straftäter untergebracht ist. Sie von Anfang an, dass sich in der Familie ihre Freundin etwas unheilvolles anbahnt. Also wenn Moment 1 der Familienmitglieder nur knapp einen Mord entgeht und ein weiteres erschossen wird, weiß Miss Marple genau: das kann kein Zufall sein. . .

    Wie üblich bei den Krimis von Agatha Christie steht hier wieder einmal eine Familie im Mittelpunkt , bei Mitglied mehr Geheimnisse hat als das andere .
    Anfangs wird die Familiengeschichte auf ein eher etwas kompliziert und man braucht eine Weile um sich an all die Namen und Personen zu gewöhnen Kammer aber Seiten findet man sich recht schnell rein .
    Die Morde in diesem fand ich schon interessant aber sie konnte nämlich nicht umhauen wie einige andere agatha christie Bücher.
    Leider hat es hier auch schon eine ganze Weile gedauert bis der eigentliche Mord stattfand Punkt an einigen Stellen Berg der darum man wirklich vorhersehbar da die erwarteten geschehen auch eintragen .
    Die Art und Weise wie Miss Marple die Verbrechen aufklären gefiel mir wieder sehr gut . Ein guter Krimi Roman auch wenn er nicht meun liebster Miss Marple bzw agatha christie Roman ist

  21. Cover des Buches Mefisto (ISBN: 9783404156771)
    Richard Montanari

    Mefisto

     (161)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    In Philadelphia geht der "Filmmörder" um. Detective Kevin Byrne und seine Partnerin Jessica Balzano ermitteln.
    Eine Frau wird brutal ermordet, die Szene hineingeschnitten in Hitchcocks Psycho. Und das ist nicht die einzige Filmbotschaft.

    Leider habe ich nicht das richtige Buch gefunden - auch dieses erschien bei der Thriller Selection von Weltbild.

    Irgendwie fehlte etwas bei dem Thriller. Richard Montanari kann schreiben, aber irgendwie. Zäh wie Kaugummi? Ich kam einfach nicht vom Fleck. Sehr viele Leute die mitmischeln und die Übersicht zu halten fand ich einfach super schwer. Oftmals las ich und dachte, aha, wer war das nochmals, was macht der genau und wo muss ich den einordnen? Ich kam einfach nicht vom Fleck.

    Fazit: Schreiben kann der Autor sicherlich, aber Mefisto ist etwas zäh, einfach weil zu viele Protagonisten und Geschichten in ein relativ dünnes Buch gepackt worden sind.
  22. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Einer der bekanntesten Krimis mit Hercule Poirot, die Verfilmung läuft ja des öfteren im TV. Auch wenn man die Auflösung schon kennt (die hier natürlich nicht verraten wird), ist es doch atemberaubend, wie am Ende das Image des bildschönen Mordopfers um 180 Grad gewendet wird und man fetsstellt, daß so ziemlich nur Unwahrheiten und Gehässigkeiten über sie kursierten. Ehepaar Gardener ist zum Schießen, und Monsieur Poirot erwacht nur ganz langsam aus seiner Sommerlethargie, wenn er den "Sherlock Holmes spielt". Auch ein sehr schönes Zeit- und Gesellschaftsporträt!

  23. Cover des Buches Ich und Earl und das sterbende Mädchen (ISBN: 9783453267848)
    Jesse Andrews

    Ich und Earl und das sterbende Mädchen

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Greg ist ein pummeliger Junge, dessen Taktik an der Highschool darin besteht, mit niemandem wirklich befreundet zu sein. Sein einziger Freund ist Earl, der aus einer sozial schwachen Familie stammt und mitunter etwas rüde daherkommt. Beide verbindet die Leidenschaft für Filme. Mit sehr viel Enthusiasmus versuchen die beiden, eigene Filme zu produzieren. Diese sind werden den hohen Ansprüchen der beiden jedoch nie gerecht, so dass außer ihren Eltern die Meisterwerke kein anderer zu Gesicht bekommt. Das ändert sich, als Gregs Mutter ihn dazu zwingt Zeit mit Rachel zu verbringen. Rachel hat Leukämie und ist sich nicht so sicher, was sie von der verordneten Freundschaft zu den komischen Jungen halten soll. Als Earl ihr erlaubt, ihre Filme zu sehen ist Greg zunächst sauer, aber sie scheinen Rachel aufzuheitern und das ist es doch was ein Regisseur sich wünscht: ein dankbares Publikum.

     

    Der Plot klang zunächst gut. Irgendwie sind Bücher mit an Krebs erkrankten Protagonisten ja gerade en vogue, aber dieses Buch war einfach deprimierend. Im Vordergrund steht nicht Rachel und wie sie mit ihrer Erkrankung fertig wird, sondern Greg. Greg ist sehr unsicher und sieht in allem nur das negative. Seine mürrischen Selbstzerfleischungen, lassen selbst den hartgesottensten Leser irgendwann in depressive Stimmung versinken und zerstören das letzte Bisschen an Sympathie, das man für die Hauptfigur aufbringt. Die Wortwahl ist recht derb, auch wenn es sich hier um pubertierende Halbstarke handelt, so erschwerte es mir das Lesen. Die Minderwertigkeitskomplexe und die Kraftausdrücke zusammengenommen ließen mich mehr als nur einmal daran zweifeln, ob ich es bis ans Ende der Geschichte schaffen würde oder dem Buch vorher Gewalt antue. Irgendwie fehlt dem Werk  zudem der Sinn. Greg wird durch die Erkrankung seiner Freundin nicht weiser und fürchtet sich noch immer vor dem Leben, sieht sich als Versager und kann sich gerade so durchringen ans College zu gehen. Was zur Hölle war denn dann die Lektion, die der Protagonist auf seiner Reise gelernt hat? Die verkorkste Geschichte versuchte der  Autor versuchte mir mit Humor schmackhaft zu machen, die misslang jedoch gründlich, denn für Fäkal- und Kotzhumor bin ich einfach zu alt. Ich kann beim besten Willen nicht darüber lachen, aber das hake ich als meinen Fehler ab.

     

    Wer ein sensibles Buch über krebserkrankte Teenager lesen will, sollte von diesem Buch die Finger lassen,  wen aber das rüpelhafte Verhalten pubertierender Großstädter zur Paarungszeit interessiert, der ist bei dieser Geschichte gut aufgehoben.

  24. Cover des Buches Zirkuskind (ISBN: 9783257229660)
    John Irving

    Zirkuskind

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Samaire

    Farrokh Daruwalla ist ein Mann auf der Suche nach seiner Identität. In Kanada ist er zu sehr Inder, in Indien zu sehr Kanadier. Dennoch kann er nicht von Indien lassen, auch wenn er es eigentlich hasst. Grund dafür ist auch sein Ziehsohn John D., der in Indien ein großer Bollywood-Star ist. Eine Tatache, an der Dr. Daruwalla nicht ganz unschuldig ist. Als in dem elitären Duckworth Club ein Mitglied ermordet wird, gerät der Doktor mitten in eine Mordserie, die mehr mit ihm zu tun hat, als ihm lieb ist.

    John Irving goes Indien und ich muss gleich vorweg sagen: Ich habe jede einzelne Seite genossen. Natürlich gibt es viel, was man von Irving kennt, die gewohnt starke Frauenrolle ist natürlich auch dabei, dennoch war es, dank des exotischen Settings, etwas neues. Die Geschichte, die gegen Ende zu einem wahren Kriminalfall wird, ist in keiner Minute langweilig und ich kann das Buch nur besten Gewissens jedem empfehlen, der Irving kennt und natürlich auch jedem, der ihn noch nicht kennt. Ein gewisser Hang zur Absurdität muss, wie eigentlich bei jedem Irving, aber gegeben sein.

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