Bücher mit dem Tag "reich und schön"
17 Bücher
- J.R.Ward
Bourbon Kings
(418)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover passt zur Geschichte und ist heiß.
Denver Clan und Dallas lässt grüßen.
Die Geschichte ist krass, damit habe ich eindeutig nicht gerechnet. Es ist wirklich alles dabei: Lust, Leidenschaft, Liebe, Intrigen, Machenschaften und Zusammenhalt.
In dieser Geschichte geht es hauptsächlich um Lane und Lizzie, wobei auch die anderen Charaktere nicht zu kurz kommen. Man muss sie alle einfach mögen.
Der Schreibstil ist locker und spannend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Und das Setting ist toll beschrieben.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Abbi Glines
Rush of Love – Erlöst
(1.247)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterAuch den zweiten Band habe ich in einem durchgelesen. Ich finde es gut, dass zwischendurch auch mal ein Kapitel aus der Sicht einer anderen Person dabei ist.
Mir hat es gut gefallen, das Blaire nicht direkt wieder auf ihn eingeht und er sich erstmal bemühen muss. Leider war auch dieser Band mehr mit Sex als mit Romantik verbunden, Blaire spricht es ja auch einmal im Buch an und danach habe ich gehofft, dass auch mal ein paar normale Dates passieren.
Ich kann verstehen wieso Blaire es ihm verschwiegen hat und hätte mir schon vorstellen können das Rush darauf schlimmer reagiert. Ich habe es sogar gehofft.
Leider mochte ich dieses besitzergreifende Gerede nicht so sehr. Es war mir irgendwann etwas zu viel.
Bin schon gespannt wie es in Buch 3 weitergeht.
- Miranda Beverly-Whittemore
Bittersweet
(152)Aktuelle Rezension von: dodo2025Eine perfekte Familie. Zu viele perfekte Lügen.
Buchrückseite: Als Mabel von ihrer weltgewandten Zimmergenossin Ev eingeladen wird, den Sommer mit ihr auf dem Landsitz ihrer Familie in Vermont zu verbringen, glaubt sie sich im Paradies: lange Tage am See, Segeltörns, ein Feuerwerk am Sternenhimmel - und die erste Liebe. Doch auf die flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Mabel eine schreckliche Entdeckung macht und sich entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will - oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der ihren zu werden.
Meine Meinung:
Interessanter Roman, teilweise spannend und leicht krimimäßig, was nicht so meins ist, aber auch leicht zu lesen.
- Abbi Glines
One more Chance – Befreit
(393)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterWie immer bei Abbi Glines, kann man die Bücher in kürzester Zeit durchlesen.
Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen.
Die Geschichte knüpft nahtlos an das andere Buch an, die beiden sind getrennt. Sie hat ihm die ganze Zeit etwas verheimlicht, von dem sie wusste, dass es das war wovor er sich am meisten fürchtet. Daraufhin hat er natürlich nicht gut reagiert. Aber ich habe ihn verstanden.
Die beiden müssen sich mit Sorgen und Ängsten rumschlagen. Grant lernt mit seinen Ängsten umzugehen und Harlow zu vertrauen. Harlow muss aber noch lernen Grant zu vertrauen, sie gibt viel zu viel darauf was andere sagen. Die Briefe die Harlow geschrieben hat waren einfach toll. Nan scheint sich zu ändern bzw. zeigt endlich mal Gefühle gegenüber Harlow, damit hätte ich niemals gerechnet.
Dieses Buch hatte deutlich weniger Spice drin, was ich allerdings sehr gut fand. Die Geschichte ist somit mehr in den Vordergrund gerückt worden und ich habe es sehr genossen, die beiden zu verfolgen. Man hat mitgelitten und man hat sich mit gefreut. Jedes Gefühl war in irgendeiner Weise dabei. Mir hat besonders gefallen, dass auch Kapitel aus der Sicht anderer wie Mase, Kiro und Nan dabei waren. Ich bin gespannt, ob wir von Nan noch mehr mitbekommen.
Diese Geschichte hat eine Leseempfehlung verdient.
- Petra Hammesfahr
Roberts Schwester
(70)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaVon Anfang an wurde ich nicht mit den Figuren warm und das hat nicht mit ihrem Reichtum zu tun, sondern mit der Art, wie die Autorin beschreibt. Sie hat eine gewisse Distanziertheit im Text, der einen riesigen Abstand zum Leser aufbaut und nicht erlaubt, dass man mit der Figur mitfühlen kann.
Außerdem gibt es keinen Spannungsbogen. Die Autorin schreibt mit offenen Karten, was ich eigentlich begrüße, aber sie ist so offen damit, dass der Spannungsbogen nicht klappt. Der Bruder der Protagonistin wurde getötet und es ist von Anfang an klar, wer der Mörder ist. Das allein kann ja für etwas Dynamik und Aufregung sorgen, aber hier scheitert die Autorin wieder.
Dann ist die entstellte Frau auch noch reich, was dafür sorgt, dass ich mich mit ihr nicht identifizieren kann. Es wäre so anders, wäre sie in der Mittelschicht gefangen, hätte sie keine Haushälterin, sondern so eine ausländische Schwester, die schlechtgelaunt das Essen zubereitet und es auf gar keinen Fall aus Freude macht, wie die Haushälterin in diesem Buch. Die Autorin spielt die Reichenkarte aus, weil das so vieles einfacher für sie macht.
Das Buch ist langweilig. Ich habe nicht einmal viel gelesen, aber das wenige hat genügt, damit es mich anwidert.
- Ava Strong
Die andere Frau (Ein Stella-Fall-Thriller – Band 1)
(1)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaAuf dem Cover ist eine halbnackte Frau, die suggeriert, dass sich die Geschichte in Richtung Erotik bewegt, doch kaum liest man ein paar Zeilen, fühlt sich das Buch so an, als hätte es ein Kleinkind geschrieben.
»Stella fühlte sich überrumpelt. Stella hörte aufmerksam zu. Stella war unsicher.« Das sind Sätze, die man aus einem Kinderbuch kennt. Schlicht formuliert, ohne eine richtige Vorarbeit und kurzlebig. Die Autorin presst einen wichtigen Gefühlsaspekt in einen einzelnen Satz und lässt dann schnell die Handlung weiterrollen, ohne auf dieses Gefühl einzugehen.
Hinzu kommen die vielen Rechtschreibfehler, die ständig den Lesefluss unterbrechen. Manchmal musste ich einen Satz mehrmals lesen, damit ich verstand, dass sie ein Wort vergessen hat. Das Buch wurde definitiv nicht korrekturgelesen und ich zweifle auch stark daran, dass die Autorin sich an Testlesern bedient hat.
Wäre die Handlung interessant und gäbe es einen Spannungsbogen, würden solche Fehler nicht stören. Man würde sie als Leser ignorieren und sich gänzlich an der Geschichte erfreuen. Doch die Handlung ist so abgenutzt, dass es schon schwindlig wird.
Eine Frau aus der Mittelschlicht verlobt sich mit einem sehr reichen Mann und sie ziehen in die Villa der Familie ein. Die Familie entpuppt sich sofort als ekelhafter Abschaum. Sie stellen sich über die Mittelklasse und verlangen von der Frau, dass sie ihre Vergangenheit einfach vergisst. Natürlich ist die Protagonistin davon nicht begeistert und wünscht sich nichts anderes als ein schlichtes Leben. Das wurde in so vielen Büchern schon behandelt und die Idee ist so abgenutzt, dass sie einen sofort einschläfert.
Ich habe gehofft, die Autorin würde dieses Kitschthema durchbrechen und daraus etwas Neues machen, stattdessen schlüpft sie in die gleichen Fußstapfen ihrer Vorgänger und macht dieselben Fehler. Das Buch funktioniert nicht. Es ist schlichtweg fad.
- Irène Némirovsky
Jesabel
(48)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaWenn ich mir die Onlinebewertungen für dieses Buch ansehe, ist das Buch irgendwie gut, aber beim Lesen bin ich fast eingenickt. Es beginnt mit einer Gerichtsverhandlung und einer der langweiligsten Mörderin überhaupt: Wohlhabend und schön und so eine Frau, die sich ungern an jemanden bindet. Bei der Verhandlung wird der Mord besprochen und das mit der Leidenschaft eines Gerichtsdieners, der überhaupt keine Lust für die Verhandlung hat und lieber woanders wäre.
Die Protagonistin wird als eine Frau beschrieben, die ihre Zofe verwöhnt hat, so dass man sich vorstellen soll, sie wäre doch nicht so schlecht. Aber sie wird nicht einen Moment lang sympathisch, so dass es mir am Ende egal war, als man sie verurteilte. Und wie es nun mal für Reiche ist, kriegt sie eine lächerliche Strafe aufgebrummt.
Die Autorin hat für dieses Buch gar keine Leidenschaft gezeigt, baut keinen Spannungsbogen auf, liebt ihre Figur nicht und erzählt dabei so monoton, als würde sie sich beim Schreiben langweilen. Was für ein Schrott.
- Michelle Mazarin
Pauls erotische Fantasien (Kurzgeschichte, Liebe, Erotik) (booksnacks.de Kurzgeschichten)
(18)Aktuelle Rezension von: CharlieKayaBei diesem Cover und diesem Titel sollte die Erwartungshaltung des Leser recht eindeutig sein. Leider fällt die Erotik in dieser Kurzgeschichte überraschend stumpf aus. Wenn denn zumindest eine unterschwellige Spannung vorhanden wäre... Aber die Spannungsklimax wurde leider ebenso vergessen: kein Höhepunkt und kein Ende.
Was die Kurzgeschichte dafür ausmacht, ist ein sehr guter Sprach- und Schreibstil. Gerade der macht es aus, dass man die Geschichte flüssig weglesen kann.
- Jane Arthur
Royal Bodyguard
(10)Aktuelle Rezension von: FantasyBookFreakLiebe zwischen Königin und Ihrem Angestellten!
Als Königin ist Amalia Beaumont es gewohnt, zu bekommen, was sie sich wünscht.
Stets lächelnd und voller Perfektion führt sie ihre royalen Auftritte aus, ganz im Zeichen der Krone.
Vollkommen vereinsamt an der Seite eines Mannes, der sie nie wirklich geliebt hat.
Ihr Leben scheint vor Tristesse, Lächeln und Winken direkt auf den Abgrund zuzusteuern.
Bis zu dem Tag, an dem ein neuer Bodyguard das Königshaus betritt:
Mason Portman, seines Zeichens genervter und zwangsversetzter Frauenheld.
Zwei Welten kollidieren ohne Vorwarnung miteinander und sorgen für eine Explosion innerhalb der Palastmauern,
denn Mason hält nichts von Zurückhaltung und Diskretion.
Mit seiner Art schafft er es schnell, Amalia in den Bann zu ziehen und ihr vor Augen zu führen,
was im Leben wirklich zählt – mit allen Konsequenzen.Meine Meinung
„Royal Bodyguard“ ist ein Einzelband von Jane Arthur. Von der Autorin habe ich bereits letztes Jahr zwei Bücher gelesen. Meist greift sie schwierige Themen auf und verpackt sie in einer süßen Liebesgeschichte. Dementsprechend war ich besonders neugierig auf dieses Buch hier. Doch obwohl mich die Thematik wirklich interessiert und neugierig gemacht hat, bin ich doch ziemlich enttäuscht von diesem Buch.
So wie die Geschichte zwischen Amalia und Mason erzählt wird, hat mir einfach an der Umsetzung nicht gefallen. Die Liebesgeschichte ging viel zu schnell, selbst für so ein kurzes Buch. Danach hatte es nämlich voll den Durchhänger und die Geschichte ist nur so vor sich hingedümpelt, bis endlich zum „aufregenden“ Finale ausgeholt wurde.
Amalia war ganz okay als weiblicher Hauptcharakter. Hat mich aber nicht umgehauen. Manchmal war sie schon ein zu sehr verschrecktes Häschen. Sie redet vom ersten Satz an davon aus dem Käfig ausbrechen zu wollen. Doch wirklich tun tut sie es nicht. Nicht mal damit ihrem Mann einfach mal die Stirn zu bieten. Wenn Mason sie dazu gebracht hätte zu dieser Erkenntnis zu kommen, das sie mal aus ihrem Käfig ausbrechen soll, wäre die Geschichte viel spannender geworden.
Mason war als männlicher Gegenpart ganz gut aber nicht der Hit. Er ist wie auch Amalia eher flach und eindimensional geblieben. Dafür das man aus seiner und ihrer Sicht liest, ist es echt frustrierend das ganze Buch über.
Der Lichtblick in der ganzen Geschichte war auf jeden Fall George. Er ist das schwarze Schaf in der königlichen Familie, doch er ist einfach köstlich amüsant und einfach natürlich. Obwohl er nur so wenige Auftritte hat, hatte ich zu ihm eine bessere Verbindung als zu Mason und Amalia.
Der Schreibstil war wie gewohnt gut. Man kommt sofort in die Geschichte hinein. Er ist leicht und locker zu lesen. Perfekt für eine seichte Liebesgeschichte.Fazit
Ein eher mittelmäßiges Buch der Autorin das mich einfach nicht von seinen Charakteren und der Geschichte überzeugen konnte. Der Anfang und das Ende waren recht gut, aber der Mittelteil hat sich leider unglaublich gezogen. Daher gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen. - Paulo Coelho
Der Sieger bleibt allein
(4)Aktuelle Rezension von: -NB-Das Buch beschäftigt sich mit der Natur des Menschen, den Geltungsdrang, den Drang nach Anbetung usw.. Auch wenn es von 2008 ist, ist es im Grunde genommen immer noch up to date. Lediglich wird immerzu und immer wieder das gleiche Gedankengut wiederholt. Damit kommt es zur Geltung, zugleich erscheint es mir doch etwas überzogen.
- Danielle Steel
DER LANDSITZ - Roman von Danielle Steel
(14)Aktuelle Rezension von: peedeeCooper Winslow, ein berühmter Filmstar, ist zwar mittlerweile nicht mehr so gut beschäftigt, hat aber ungebrochen einen guten Schlag bei Frauen. Finanziell sieht es bei ihm immer schlechter aus, wie sein Steuerberater fortlaufend betont. Cooper lässt sich überzeugen, Teile seines geliebten Anwesens „The Cottage“ zu vermieten. Fremde Menschen auf seinem Gelände – das bringt viel Unruhe mit sich…
Erster Eindruck: Das Cover meines Weltbild-Exemplars ist sehr schlicht in einem dunklen Rotton und einem herrschaftlichen Anwesen – gestalterisch nicht ganz mein Geschmack.
Ich habe den Filmstar Cooper Winslow gleich vor mir gesehen: ein attraktiver Siebzigjähriger mit silbergrauem Haar, mit wechselnden jungen Freundinnen. Er pflegt einen enorm hohen Lebensstil, den er sich jedoch gar nicht mehr leisten könnte. Er ist kein Kinderfreund, aber das war nie ein Problem, da er sich eh nichts aus engen Bindungen macht. Sobald ihm eine Frau zu anhänglich wurde, hat er es beendet. Als er die Neonatologin Alex Madison kennenlernt, ist er von ihr fasziniert, denn sie entspricht so gar nicht seinem gewohnten Typ. Plötzlich meldet sich aber seine vorgängige Flamme, ein Möchtegern-Filmsternchen, und vermeldet, dass sie von ihm schwanger sei!
Die neuen Mieter werden Mark Friedman, der frisch von seiner Frau getrennt ist und in Scheidung lebt, sowie Jimmy O’Connor, der vor kurzem seine Frau verloren hat. Beide haben verständlicherweise schwer an ihrer Situation zu knabbern. Nun sind also diese drei Männer quasi eine Mietergemeinschaft, obwohl Cooper gegenüber andern betont, dass die andern seine Hausgäste seien. Doch Hausgäste zahlen höchst selten 10‘000 Dollar Miete pro Monat! Cooper hat den Ernst seiner Lage noch nicht erkannt. Herrlich war, als Cooper sich über den Lärm von Kindern an seinem Pool empört: „Um Himmels willen, Alex, es sind Tausende!“ Alex schaute nach: es waren etwa zwanzig bis dreissig Teenager… *grins*.
Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen. Die einzelnen Geschichten rund um "Reich und Schön" waren interessant, aber beim Ausgang der Story gab es für mich deutlich zu viel Fügung (auch wenn sich mein Romantikerherz keinesfalls beschwert, das ist klar). Nun gut, es ist eben Fiktion und nicht Realität. Von mir gibt es 3 Sterne. - Lolita Pille
Pradasüchtig
(68)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaSchon wieder ist eine reiche Schlampe so verdammt unglücklich, weil sie zu viel Geld hat und das Leben deshalb nichts mehr bietet. Von der ersten Zeile bis zur letzten ist sie deshalb todunglücklich und will sich mehr zerstören. Mir kamen die Tränen - vor Langeweile.
Das Buch ist Mist. Lieblos geschrieben und mit Figuren, die ihr Leben auf Marken, Bumsen und Koks schränken, als gäbe es sonst nichts anderes. Sie gehen jede Nacht aus, ficken einen anderen und wiederholen es, weil sie sonst selbstständig denken müssen. Es gibt keine Entwicklung, die Figuren sind unsinnig sinnlos und es scheint nichts in ihrem Leben zu geben, das es lebenswert macht. Ich bin erstaunt, dass die Figuren noch atmen.
Irgendwo in der Mitte beginnt sie von Liebe zu schwärmen, aber das wird so stumpf und kalt beschrieben, dass man merkt, dass die Autorin die Figuren dazu zwingt, um einen großen Verlust am Schluss zu bringen.
Die Protagonistin prallt mit ihrer Intelligenz und gibt Sätze von sich, die niemals in einem Dialog platzfinden würden. Man merkt, dass es aufgesetzt ist, weit weg von der Realität, ein Text eben, der verzweifelt großartig zu klingen versucht, und daran scheitert, weil es einfach nur falsch ist. Absoluter Mist.
- Petra Oelker
Das Bild der alten Dame
(15)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaDie Autorin labert, das beschreibt wohl das Buch am besten. Man wird mit jede Mengen Details förmlich erstickt, die nicht in der Lage sind, irgendein Bild zu zeichnen. Sie kommen, füllen die Seiten aus und tragen so gut wie nichts zur Handlung bei.
Das Buch besitzt keinen Spannungsbogen, obwohl er das am dringendsten braucht. Ein gestohlenes Bild taucht nach 30 Jahren wieder auf und das über den Postweg. Doch die Autorin beschreibt das alles so lahm, dass mir das Bild nach wenigen Seiten egal wurde.
Überhaupt hat die Autorin einen nüchternen Stil, wie ein Zeitungsartikel mit einer winzigen Spur von Gefühlen und der Leidenschaft zur Schrift wie die eines Analphabeten. Keine schönen Sätze, keine schöne Sprache, kein Feuer, keine Liebe, keine Seele.
»Lady Amanda hat immer ein freundliches Wort.«
Reich und schön und supernett. Wie man sich gerne Reiche vorstellt, wenn man noch nie einen Twittereintrag von einem Reichen gelesen hat. Oder keine Ahnung von Geschichte hat. Schon mal vergessen, wie ein König vorgeschlagen hat, man solle halt Kuchen essen, wenn man sich kein Brot leisten kann?
Die Autorin macht aus der Lady ein Bilderbuchbeispiel, das einen Brechreiz auslöst, eine Frau, die in einer idyllischen Villa lebt mit einem prächtigen Garten, die sie sich nicht durch Schweiß und Blut erarbeitet hat, sondern ganz billig geerbt hat. Und es gibt Idioten, die gegen eine Erbschaftssteuer sind.
Die Lady ist freundlich, lebhaft, ein mitfühlender Mensch, der lieb und cool ist. Ich frage mich, ob sie genauso gut wäre, wenn sie nicht in einer Villa leben würde, sondern in einer Einzimmerwohnung? Außerdem hat sie einen Hund, der so verlässlich ist, wie ein Feuermelder ohne Batterien.
Sie wurde mir sofort unsympathisch, weil sie einem klischeehaften Bild ähnelt, das so weit weg von der Realität ist, dass das Buch fast schon wie ein Witz ist. Da kann ich es sogar ruhig sagen: Die Autorin sollte sich schämen, so einen Schund zu veröffentlichen und dann auch noch Geld dafür zu verlangen.
- Abbi Glines
Up in Flames – Entbrannt
(157)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterVORSICHT SPOILER !
Das letzte Buch von Abbi Glines markiert den Abschied von Rosemary Beach, was mich zu Beginn schon etwas wehmütig stimmte. Die Handlung dreht sich um Nan und Major/Cope. Nan ist eine Figur, die uns bereits aus den vorherigen Büchern bekannt ist, und es herrscht wohl Einigkeit darüber, dass sie nicht besonders beliebt ist. Sie ist eifersüchtig, zickig und oft unausstehlich. Sie fühl sich von allen ungeliebt und lässt es an den falschen aus. Als sie Harlow rettet, gab es einen Moment, in dem ich dachte, dass ein Buch über Nan interessant sein könnte. Leider wurde ich in dieser Hinsicht stark enttäuscht, was es schmerzhaft macht, diese Rezension zu verfassen.
Nan scheint sich für mich nicht weiterzuentwickeln. Major und Cope sind beide Auftragskiller, die Nan ins Visier nehmen, um an Informationen zu gelangen. Als Major damit zunehmend zu kämpfen hat, übernimmt Cope mit einem anderen Namen die Aufgabe. Hier nimmt die Geschichte eine bedenkliche Wendung. Ihre Naivität, sich erneut auf ihn einzulassen und sich von ihm erniedrigen zu lassen, erscheint mir unverständlich. Die gewalttätigen Elemente haben mich gestört, da eine Grenze überschritten wurde. Besonders problematisch empfand ich die Szene mit Spice im Schlaf/Halbschlaf – das war für mich inakzeptabel.
Des Weiteren lässt Nan absichtlich ihre Pille weg, um schwanger zu werden, und natürlich wird sie sofort schwanger. Ich frage mich, welche Botschaft hier jungen Mädchen vermittelt werden soll. Nan kennt das Aufwachsen ohne Eltern und entscheidet sich dennoch, von einem Fremden ein Kind zu bekommen – das passt für mich leider nicht zu ihrem Charakter. Es stört mich auch sehr, dass Nan nie die Wahrheit darüber erfährt, warum die beiden sie überwacht haben, und dass ihre Beziehung auf einer Lüge basiert. Sie weiß nicht, wer Cope wirklich ist. Ich habe die Lovestory leider auch gar nicht gefühlt. Für mich hatte das irgendwie nichts mit Liebe zu tun. Major wird für tot gehalten, lebt aber im Verborgenen weiter und sieht zu, wie andere um ihn trauern – das fand ich ebenfalls problematisch.
Aufgrund dieser Aspekte kann ich leider keine Empfehlung für das Buch aussprechen. Es bildet einen enttäuschenden Abschluss für die Reihe von Abbi Glines.
- Katrina Verde
Himbeerwolken
(8)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaWenn dein Leben in Trümmern liegt und du Konkurs melden musst, um für ziemlich lange Zeit in roten Zahlen unterzugehen, tja, da kann nur noch ein reicher Mann dich retten. Also Ärmel hochkrempeln, vor einen reichen Mann auf die Knie gehen und den Mund weit öffnen. Aaaaaaah.
Mir wird schlecht von solchen Geschichten und die Autorin ist hier nicht anders. Ein reicher Bruder, der sie bei sich aufnimmt und dann natürlich eine Liebesgeschichte mit einem Star, der genauso im Bargeld schwimmt. Oh ja, wie im wirklichen Leben: Geht man Bankrott, findet man schon einen heißen, reichen Lover. Mir passiert das ständig.
Dabei fand ich den Anfang echt gut. Lilli versucht, ihren Traum zu verwirklichen und wird gleich darauf mit einem Roundhousekick vom Leben bestraft. Sie verliert nicht nur ihre Backstube, sie verliert ihre ganze Identität und die Not zwingt sie dazu, sich mit ihrem Bruder in Verbindung zu setzen, den sie aus den Augen verloren hat.
Das hat eine Stärke, das hatte mich gleich am Anfang im Griff! Als sie mit ihrem Bruder geredet hat, da habe ich den Knoten genauso im Hals gespürt. Der Bruder glaubt, sie will ihn um Geld betteln, und als sie ihm widerspricht, war ich platt! Wahnsinn, dachte ich mir. Das wird doch keine Reichengeschichte, sondern sie wird sich daraus irgendwie selbst hinausboxen. Tja – ich habe mich geirrt. Total geirrt!
Die Autorin macht es sich einfacher und booom, der Bruder ist reich. Penthousereich! Er wohnt in einem Penthouse mit Blick über Wien. Und so einer soll seine Halbschwester aufnehmen, mit dem er kein Kontakt mehr hat?
Schon mal über die Reichen und Schönen gelesen? Nicht in einem verdammten Buch, sondern im Internet? Die würden für einen Groschen ihre Oma verkaufen und für zwei Groschen gleich ihre Seele mit. So sind Reiche! Sie sind keine herrlichen Weltenretter wie in diesem Buch, sondern der Abschaum, der die Welt für Profit zerstört!
Aber Lilli habe ich gemocht, also wollte ich dem Buch eine Chance geben, bis der Radiostar auftaucht, der attraktive Typ mit der goldenen Stimme und der goldenen Geldbörse. Ab da wurde das Buch richtig kitschig und Lilli ging in dem Kitsch unter.
Wäre der Bruder nicht reich, hätte er kein Penthouse, sondern würde er in einer Wohnung mit überhöhter Miete wohnen und ihr kein Zimmer, sondern bloß ein Sofa anbieten können, wäre das Buch interessanter. Wäre der Lover nicht gleich ein Radiostar mit dem Charisma eines Gottes, hätte ich sicherlich auch das Flimmern zwischen den beiden Figuren gespürt. So ist das Buch eine weitere rosarote Fantasie einer Frau, die die Reichen in den schönsten Farben anmalen und sich dabei so weit wie nur möglich von der Realität entfernen. Nein, danke.
Und dann dieses Café mit den Büchern! Nicht einen Moment machte die Betreiberin den Eindruck, als würde sie Hilfe brauchen. Und dann diese Bücher! Die Autorin erzählt so, als würde jeder Mensch lesen, dabei lügen Zahlen nicht: Leser werden weniger und noch weniger würden deshalb ein Café aufsuchen!
- Cosima Kincaid
DARK SUMMER NIGHTS: (Dark Romance)
(110)Aktuelle Rezension von: AlmaWIch bin mit gemischten Erwartungen an DARK SUMMER NIGHTS herangegangen und wurde größtenteils positiv überrascht. Die Geschichte lebt von ihrer dunklen Stimmung, von Hitze, Gefahr und dieser unterschwelligen Spannung, die sich langsam aufbaut. Man merkt schnell, dass hier nichts leicht oder harmlos ist.
Die Protagonisten wirken roh und emotional angeschlagen. Ihre Entscheidungen sind nicht immer angenehm, aber nachvollziehbar. Besonders gefallen hat mir, wie Nähe und Distanz immer wieder wechseln und wie viel unausgesprochen zwischen den Zeilen liegt. Das Buch nimmt sich Zeit, Gefühle zu entwickeln, statt alles sofort auszusprechen.
Trotzdem bin ich nicht komplett aufgegangen in der Geschichte. Einige Szenen hätten für mich mehr Tiefe vertragen und stellenweise hatte ich das Gefühl, dass Konflikte schneller gelöst werden, als sie wirken müssten. Auch das Tempo schwankt zwischendurch, was mich kurz aus dem Lesefluss gebracht hat.
Fazit:
Ein intensiver Dark-Romance-Roman mit starker Atmosphäre, emotionaler Wucht und interessanten Figuren. Nicht perfekt ausgearbeitet, aber definitiv fesselnd. - 8
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