Bücher mit dem Tag "reime"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "reime" gekennzeichnet haben.

264 Bücher

  1. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus (ISBN: 9783570164990)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus

     (225)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Okay, es ist noch etwas hin bis Weihnachten,  trotzdem wollte ich gerne dieses Buch vorstellen. 

    Wir haben es letztes Jahr gelesen und es ist eines der schönsten Weihnachtsbücher welches ich kenne . Die Geschichte ist so wundervoll erzählt und die verschiedenen Buchseiten ganz liebevoll Illustriert.Es hat unheimlichen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und die Freude auf Band 2 im Dezember ist jetzt schon riesen groß. 😍📖


  2. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.883)
    Aktuelle Rezension von: strange_bookaholic

    Vorne weg: Diese Ausgabe ist so wunderschön, es ist unglaublich. Die Details auf dem Cover, die Schrift in zwei verschiedenen Farben, das Innencover. Genau dafür liebe ich Schmuckausgaben.

    Zum Buch selbst. Ich meine, was soll ich viel sagen, Die Unendliche Geschichte ist nicht umsonst einer der Klassiker der deutschsprachigen Literatur. Michael Ende versteht es perfekt, Menschen in seine Geschichten hineinzuziehen und das hier gleich doppelt. Er zieht eben nicht nur die Leser in seine Geschichte, sondern auch den jungen Leser Bastian in Die Unendliche Geschichte, das Buch im Buch. 

    Ich habe jede Seite genossen und mir auch gewünscht, durch Phantasien wandern zu dürfen, das wahre Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

    Dieses Buch ist aber tatsächlich nicht zum Binge Lesen geeignet, da man schon gefordert ist durch sehr ausgefeilte und durchdachte Sätze und fantastische Konstruktionen in der Story, die oft erst viele Seiten später wieder aufgelöst werden. 

    Mir hat es auf jeden Fall unendlich gut gefallen!

  3. Cover des Buches Der Turm (ISBN: 9783453431614)
    Stephen King

    Der Turm

     (583)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    Die Zeit drängt, das Baby kommt. Jake und Pere Callahan versuchen Susannah zu finden und Eddie und Roland sind auf dem Weg zur nächsten Tür um wieder nach Mittwelt zu gelangen. Die Such nach dem Turm nähert sich für das Ka-Tet dem Ende entgegen.

    Tja, zu dem Cover kann ich nichts besonders sagen, denn es ist wieder wie die anderen aus der Reihe glänzend, obwohl man hier ein paar Details besser erkennen kann.
    Nachdem ich Susannah beendet habe, habe ich mit dem letzten Teil der Reihe ziemlich schnell angefangen. Was auch gut ist, denn dieser setzt nahtlos an den Vorgänger an. Hat Susannah mit einem großen Cliffhanger geendet, wird man hier direkt ins Geschehen geschmissen und verfolgt den Weg der 4 (5 wenn man Oy mitzählt) zueinander und zum Dunklen Turm.

    Und die ganze Zeit schwebt eine böse dunkle Wolke (haha) über dem Ka-Tet. Und trotzdem habe ich gehofft, mir gewünscht, dass das Buch bzw. die Reihe doch gut enden wird. Obwohl mir mein Gefühl und die Vorkenntnisse von King Enden was anderes gesagt hat. 

    In Susannah hat man ziemlich lange bei einer Person verweilt und die Wechsel zwischen den Charakteren verliefen langsam, aber hier nimmt King Fahrt auf und nicht nur die Perspektivwechsel erfolgen schneller. Viele Dinge erklären sich so direkt, hat aber leider den Nachteil gehabt, das man manchmal Wiederholungen mit ähnlichen, fast gleichen Sätzen hatte. Allerdings weiß ich nicht, ob das an der Übersetzung liegt oder wirklich an King.

    Zudem musste man wirklich an manchen Stellen dran bleiben an der Story, denn die verschiedenen Ebenen des Turms bzw. die ganzen Welten können einen doch etwas verwirren. 

    Auch wenn ich dieses Buch sehr mochte und es für mich ein fulminantes Ende der Reihe ist, habe ich die ein oder andere kleine Kritik. 

    Es ist natürlich durchzogen von Tod und das macht diesen Teil doch düster, außerdem waren es mir an manchen Stellen etwas zu viele Hinweise auf andere Bücher von Stephen King. Das machte daraus für mich eine kleine Dauerwerbesendung und manchmal nervte das schon. Obwohl so natürlich das Ausmaß an Verstrickungen zwischen seinen Büchern klar wird. ;)

    Aber gegen Ende war das alles vergessen, denn dann wollte ich wie Roland einfach nur noch zum Turm kommen und erfahren, was sich im obersten Stockwerk befindet. Ich musste unbedingt wissen wie alles endet und wurde fast so besessen wie Roland. 

    Und zunächst scheint es doch offen zu bleiben, aber King weiß, wie er seine Leser locken muss. Denn er gibt einem die Chance, das Ende so stehen zu lassen, tragisch und doch irgendwie gut gelungen. Doch wie der Turm ruft King mit den allerletzten Seiten nach einem und man kann nicht widerstehen. Und ich war geflasht. Ich hatte es mir vielleicht schon so oder so ähnlich gedacht, denn es ist einfach typisch King. Aber sooooooo gut! Ich liebe es!

    Mein Fazit: Ein gelungener Abschluss einer wahnsinnig guten Reihe. Man ist überrascht und doch irgendwie nicht wenn man King kennt. ;)

    Auf jeden Fall konnte mich King mit Der Turm zu Tränen rühren und das nicht nur im positiven Sinne. Es ist traurig, tragisch und doch hat es mir sehr gut gefallen. Ich kann einfach nur schwärmen und empfehle diese Reihe jedem, der Stephen King gerne liest. Denn das ist wahrlich ein Meisterwerk!

  4. Cover des Buches Äsops Tierfabeln (ISBN: 9783845839400)
    Äsop

    Äsops Tierfabeln

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Brigitte_Wallinger

    "Äsops Tierfabeln" ist ein wunderbares Fabel-Bilderbuch aus dem Verlag arsEdition. Die Illustrationen von Marta Altés sind hinreißend. Äsops Fabeln in der Nacherzählung von Elli Woollard sind bezaubernd und wurden von Cornelia Boese fein gereimt ins Deutsche übertragen. Ein wirklich wunderbares Buch, das in keinem Kinderbuchregal fehlen sollte!

  5. Cover des Buches Tod in Neverland (ISBN: 9783800095377)
    Ronald Malfi

    Tod in Neverland

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Serkalow
    Der Autor ist mir durch »Die Treppe im See« und »Little Girls« bekannt. Beides Geschichten, die für mich das verkörpern, was ich unter »Mystery« verstehe.

    An »Tod in Neverland« fällt zunächst einmal auf, dass es einen erheblich größeren Seitenumfang aufweist, als die beiden o.g. Werke.

    Beim Lesen stellte sich schnell noch ein anderer Unterschied heraus.
    In »Die Treppe im See« und in »Little Girls« ließ es der Autor noch sehr langsam angehen, was die mysteriösen Elemente anbelangt.
    Bei »Tod in Neverland« hingegen, zieht Malfi von Anfang an sämtliche Register.
    Vielleicht ist der eine oder andere Leser zunächst etwas verwirrt, denn der Klappentext suggeriert, dass es nur eine Hauptfigur gibt, dabei spielen noch mindestens drei andere Personen sehr entscheidende Rollen. So dass der Wechsel zwischen diesen anfänglich vielleicht für etwas Frust sorgen könnte.

    Wett macht Malfi diesen, von ihm nicht verschuldeten, Umstand, allerdings dadurch, dass es bei allen Protagonisten gleich in die Vollen geht.
    Wäre »Tod in Neverland« ein Film, würde man ihn wohl in das Genre »Haunted Horror« einordnen.
    Allgemeine Atmosphäre, subjektive Wahrnehmungen und psychische Aspekte werden bei Ronald Malfi großgeschrieben und hier ist er ein wahrer Meister des Fachs. Schauerliche Stimmungen, düstere Settings, verwirrende Emotionen und mysteriöse, ja grausige Ereignisse .... das alles schildert er so dermaßen plastisch, dass man sich wirklich in einem derartigen Film wähnt.

    Im Vergleich zu den anderen beiden genannten Werken, baut er diese Atmosphäre allerdings nicht erst langsam auf, um dann mit der Handlung einzusetzen und diese zu steigern. »Tod in Neverland« fängt zügig mit den »Horror/Mystery« Ereignissen an und geht dann atemlos auf dieser Schiene weiter.

    Gekrönt wird das Ganze von einem fulminanten Showdown, der dieses Buch noch etwas mehr aus der »Mystery« hin in die »Horror« Ecke hebt. Denn in diesem Fall ist es ein Anheben.

    »Tod in Neverland« ist düster, schaurig, grauenvoll, spannend, teilweise brutal und tatsächlich ... man mag es nach diesen Adjektiven nicht glauben, ein wunderbares, modernes Märchen.
    Ja, ein Schauermärchen.
    Diesmal (und dies ist der letzte Unterschied, den ich zu den anderen beiden Büchern nennen will), lässt Malfi die Möglichkeit nicht offen, dass alle Ereignisse doch irgendwie real sind. Was für mich die Abgrenzung zwischen Horror und Mystery ist. Bei ersterem überwiegt das fantastische Element. Man muss als Leser einfach bestimmte Dinge ganz grundsätzlich akzeptieren, um die Geschichte in sich schlüssig zu erleben.

    Mystery lässt die Frage offen, ob es jetzt so oder so war/ist.

    Insgesamt ist »Tod in Neverland« eine fast schon klassisch zu nennende »Gothic Novel« im modernen Gewand, die Leser, denen Atmosphäre nicht so wichtig ist, mit einigen Längen vielleicht abschrecken könnte.
    Wer Grusel, der durch Stimmungen, Settings und psychische Tiefe herauf beschworen wird, mag, kommt hier allerdings voll auf seine Kosten.

    Übrigens habe ich vor kurzem die Netflix-Serie: »The Haunting of Hill House« gesehen. Ich würde mal sagen, wer die gut fand, sollte zu »Tod in Neverland« greifen und umgekehrt. (Ich fand sie grandios, bin aber zu faul eine Rezension zu einer TV-Serie zu schreiben.)

    Aus diesem Grund:

    5 Sterne für einen feinen Mystery-Roman.
  6. Cover des Buches Sams in Gefahr (ISBN: 9783789108310)
    Paul Maar

    Sams in Gefahr

     (83)
    Aktuelle Rezension von: fraeuleinbuecherwald

    In „Sams in Gefahr“ ist ganz schön was los. Paul Maar hat hier richtig tief in die Trickkiste gegriffen, um ein bisschen Action ins Buch bekommen.

    Zu Beginn der Geschichte lernt man den Sportlehrer von Martin Taschenbier, Herrn Daume, etwas näher kennen. Diesen hatte man zuvor schon in „Ein Sams für Martin Taschenbier“kennengelernt, als er Martins Klasse auf die Klassenfahrt begleitete und vom Sams fast in den Wahnsinn getrieben wurde. In diesem Buch beschließt er, sich zu rächen. Er stielt Martin die „Sams- Rückhol- Tropfen“ und klaut das Sams!

    Allerdings haben bei einem geklauten Sams die Wünsche Nebenwirkungen. Und als Herr Daume sich wünscht, dass die Wünsche keine Nebenwirkungen mehr haben sollen, haben sie stattdessen die Nebenwirkung, dass das Sams bei jedem Wunsch etwas schrumpft, bis es winzig klein und dann irgendwann weg sein wird.

    Martin und seine Freunde müssen das Sams also befreien, aber dafür muss er sie erstmal von seiner Existenz überzeugen! Die beiden haben das Sams nämlich natürlich noch nie gesehen. Dabei kommen sich Martin und sein Schwarm Tina aus der 4b dann auch endlich näher und freunden sich an.

    Herr Daume wird im Verlauf der Geschichte zunehmend größenwahnsinnig. Er will Schulleiter werden, einen Sportwagen fahren und in den Vorstand des Rollschuhvereins gewählt werden. Dabei ist ihm das Sams ziemlich egal, es dient ihm nur als Mittel zum Zweck, um seine Wünsche zu erfüllen.

    Der fünfte Band der „Sams“- Reihe hebt sich durch diese actiongeladene Geschichte deutlich von den ersten vier Bänden ab. Ich kann mich als Kind noch daran erinnern, dass ich ziemlich Angst vor dieser Geschichte hatte, weil ich es nicht ertragen konnte, dass dem Sams solche schlimmen Dinge angetan werden.

    Und dementsprechend sehen die Bücher in meinem Regal auch aus: Die ersten vier Bände sind ziemlich zerlesen und man sieht ihnen an, dass sie so manchen Urlaub mitgemacht haben und oft nachts mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen wurden. „Sams in Gefahr“ sieht dagegen aus, als hätte ich es nur einmal gelesen und dann nie wieder in die Hand genommen. Meine Mutter bestätigte mir, dass sie mir diese Geschichte nie vorlesen durfte, weil ich sie nicht mochte.

    Und auch als ich es jetzt, als Studentin, wieder gelesen habe, habe ich die alte Abneigung gegen diese Geschichte wieder gespürt. Dagegen, wie Herr Daume das Sams ständig quält und dabei diabolisch lacht. Das ist nicht mehr kindgerecht und hat nichts mit der harmlosen Spaß- Unterhaltung zu tun, mit der die Reihe begonnen hat. Mit kindlichen Späßen und ganz viel Moral. Ich habe das gelesen, damit ich die Rezension dazu schreiben kann und werde es wohl auch nicht wieder tun.
    Schade, dass man so eine wunderbare Kinderbuchreihe so verhunzen kann.

  7. Cover des Buches Du bist mein Glück (ISBN: 9783748800552)
    Smriti Prasadam-Halls

    Du bist mein Glück

     (18)
    Aktuelle Rezension von: heinoko

    Ein Bilderbuch für Kinder soll „Du bist mein Glück sein“, denn es wird das Lesealter „4 - 6 Jahre“ angegeben. Doch dieses Büchlein in der Bilderbuch-Ecke der Buchhandlungen zu verstecken, fände ich schade, viel zu schade.

     

    Erzählt wird in Reimen von Fuchs und Igel, die ganz viel zusammen machen, viel Schönes, aber auch mal Quatsch. Und alles, was sie zusammen machen, ist schön, weil sie es gemeinsam machen. Denn Fuchs und Igel sind füreinander das ganz große Glück.

     

    Schon das Cover des pinkfarbenen Büchleins ist ein Hingucker und sagt bereits nonverbal alles das aus, wofür ich in dieser Rezension mühsam Worte finden muss. 

                „Du bist mein Zuhause,

                du bist mein Schatz.

                An deiner Seite

                Da ist mein Platz.“

    Das Büchlein ist eine in Reimform gesetzte Liebeserklärung, ein zauberhafter kleiner Geschenkband für alle, die jung verliebt sind oder für die, die schon über Jahre hinweg lieben, für alle Menschen, denen man im Leben mit Liebe begegnet. Ein pinkfarbenes kleines, nahezu quadratisches Büchlein mit einer Botschaft, die es wert ist, ganz, ganz oft verschenkt zu werden. Die großartigen, wunderschönen Illustrationen vermitteln in ihrer Einfachheit intensive Gefühle. Schutz und Geborgenheit, Trost und Vertrauen, Spaß und Leichtigkeit – Alison Brown kann mit wenigen Strichen die Vielfalt des in Liebe Miteinander-Seins ausdrücken.

    Fazit: Ein zauberhaftes Büchlein, das viel mehr ist als ein Bilderbuch für Kinder. Es ist ein wunderschön in Reime und Bilder gesetztes Geschenk für  alle Lieblingsmenschen.

  8. Cover des Buches Der Grüffelo (ISBN: 9783407792303)
    Axel Scheffler

    Der Grüffelo

     (311)
    Aktuelle Rezension von: n-witez

    Ich habe das Buch während meiner Erzieher Ausbildung kennen und lieben gelernt! Jahre später hat mein Sohn es in seinem Kindergarten kennen gelernt und es wurde sein Lieblingsbuch. Als Sie das Buch am Theaterstück gespielt haben konnte er alle Rollen auswendig!

  9. Cover des Buches Borst vom Forst (ISBN: 9783734820359)
    Yvonne Hergane

    Borst vom Forst

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap

    Ich war etwas enttäuscht von dem Buch. Mir fiel das Buch in der Bücherei in die Hände. Ich nahm es mit, weil mich die Illustrationen so toll gefielen. 

    Zuhause hatte ich mich gleich mit meiner Tochter hingesetzt um ihr das Buch vorzulesen. Doch der Text war etwas komisch. Für kleine Kinder nicht unbedingt verständlich. Die Handlung ist zwar gut, aber geht mit dem Text etwas unter. 

    Meine Tochter hat nix verstanden vom Text (3 Jahre alt) , hatte aber jede menge Spaß an den Bildern.


  10. Cover des Buches Max und Moritz / Eine Bubengeschichte in sieben Streichen: Vollständige, kolorierte Fassung (ISBN: 9783943466201)
    Wilhelm Busch

    Max und Moritz / Eine Bubengeschichte in sieben Streichen: Vollständige, kolorierte Fassung

     (24)
    Aktuelle Rezension von: disadeli
    Was soll man zu diesem Klassiker noch sagen?!?

    Das ebook ist vernünftig unterteilt, die Illustrationen nicht (wie es in anderen Publikationen vorkommt) auseinander gerissen.

    Dennoch ist es ein ganz anderes Leseerlebnis, einen solchen Klassiker als anfassbares Buch, Seite für Seite, mit den entsprechenden Illustrationen, zu genießen.
  11. Cover des Buches Onkel Alwin und das Sams (ISBN: 9783789108303)
    Paul Maar

    Onkel Alwin und das Sams

     (35)
    Aktuelle Rezension von: fraeuleinbuecherwald

    Nachdem der fünfte Band der Sams- Reihe, „Sams in Gefahr“ mit nur einem Stern von mir bewertet wurde, geht es nun, mit dem sechsten Band der Kinderbuchreihe wieder etwas bergauf.

    Allerdings hat „Onkel Alwin und das Sams“ nicht mehr viel mit der ursprünglichen Idee der Sams- Bücher zu tun, nämlich dass bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen, damit das Sams für eine Woche zu den Menschen kommt.

    Am Anfang des Buches ist man zu Gast auf einer Sams- Versammlung. Denn es gibt viele Samse! Und sogar ein Übersams, das über alle anderen bestimmen kann, ein Königssams sozusagen. Die Versammlung der Samse ist der Meinung, dass das Sams, das wir aus den vergangenen Büchern kennen, schon viel zu lange bei den Menschen (also den Taschenbiers) war und dadurch viel zu menschlich geworden sei. Sogar seine Rüsselnase sieht mittlerweile fast so aus wie die eines Menschen und die Schwimmflossen sind für die Füße auch nicht mehr von Nöten. Also beschließt die Sams- Versammlung, das Sams aus der Gemeinschaft auszuschließen. So kann es immer bei den Taschenbiers bleiben.

    Bei denen ist die Freude natürlich groß! Aber sofort steht das nächste Abenteuer buchstäblich vor der Tür: Onkel Alwin kommt zu Besuch, Herrn Taschenbiers Onkel, der vor vierzig Jahren nach Australien ausgewandert ist. Doch Onkel Alwin ist ein übler Zeitgenosse und schnell wird klar: Das Sams muss sich seine Wunschpunkte zurückholen, die immer noch Herr Daume, Martins böser Sportlehrer aus dem letzten Band, im Gesicht hat, um Onkel Alwin wieder ans andere Ende der Welt zu wünschen.

    Doch dann kommt alles ganz anders als geplant…

    In diesem Band steht nicht mehr das Sams im Fokus des Geschehens, vielmehr sind die einzelnen Mitglieder der Familie Taschenbier die Protagonisten. Das Sams peppt die ganze Geschichte nur noch durch Gesänge auf, die teilweise recht fragwürdige Reime besitzen.

    Außerdem passieren absurde Wendungen, die auf allzu vielen Zufällen und gefälligen Wünschen basieren und man fragt sich auch, ob diese Geschichte überhaupt noch für die gleiche Altersgruppe geeignet ist wie die vorhergehenden Bände. Es wird ziemlich viel Englisch gesprochen in dem Buch, da sowohl Rolands neue Freundin als auch Onkel Alwin aus englischsprachigen Ländern kommen. Das mag nett sein, aber ich habe die Sams- Reihe in der Grundschule gelesen und da hätte ich das alles noch nicht verstanden.

    Außerdem sprechen Martin Taschenbier und seine Freunde in diesem Band wie kleine Erwachsene, mit Ausdrücken, die ein Kind niemals benutzen würde. Herr Taschenbier ist mittlerweile eigentlich sehr vernünftig geworden, nur zwischendurch wird er noch sehr bemüht als Waschlappen wie damals dargestellt, was im völligen Widerspruch zu seinem sonstigen Verhalten steht.

    Außerdem gibt es noch einige Neuerungen was das Wunschverhalten angeht, die allesamt nicht sehr schlüssig erscheinen, die ich hier aber auch nicht vorwegnehmen möchte. Manchmal war ich aber irritiert.

    Nun ja, nach „Sams in Gefahr“ konnte Paul Maar es eigentlich nicht mehr schlechter machen, von daher kommt „Onkel Alwin und das Sams“ bei mir besser weg als der vorherige Band. Trotzdem vermisste ich auch in diesem Buch den Witz, den Esprit und vor allem: DIE MORAL! Das war doch immer das Tolle an den Samsbüchern, dass sie so eine unverfälschte, kindliche Moral beinhalteten und dass jeder etwas vom Sams lernen konnte, egal ob man ein Kind war oder der Erwachsene, der das Buch vorgelesen hat.

    Dies ist leider nur noch eine beliebige Geschichte ohne lustige Situationen, die vom Sams und seinen frechen Sprüchen verursacht werden und ohne Moral dahinter. Es geht um Betrug und um Vertrauensmissbrauch, ich verstehe nicht, was das in einem solchen Kinderbuch zu suchen hat.

  12. Cover des Buches Ein Sams für Martin Taschenbier (ISBN: 9783789108266)
    Paul Maar

    Ein Sams für Martin Taschenbier

     (140)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Nun gehöre ich ja eigentlich nicht zum Zielpublikum der Sams-Bücher. Aber die ersten beiden Teile kenne ich natürlich noch aus meiner Kindheit und fand sie super. Aber bei diesem vierten Band tat ich mich etwas schwer. Es geht um Martin Taschenbier, also den Sohn von Herrn Taschenbier. Dieser ist sehr schüchtern, hat Probleme mit dem Klassenschläger, findet ein Mädchen aus der Parallelklasse nett und bewundert Jens Uhlmann, den Helden der Klasse. Wie gut, dass er auf der Klassenfahrt die Sams-Rückhol-Tropfen nimmt und somit einen Riesenspaß erlebt.

    Das Sams erfüllt Wünsche und schlüpft auf Martins Drängen immer wieder in Martins Haut und zeigt den anderen, wie man Ski fährt oder witzige Gedichte anbringt. Dadurch wird Martin mutiger und das merken auch die anderen…

    Das Buch ist natürlich nett geschrieben und man kann die Geschichte gut weglesen – für Kinder auf jeden Fall geeignet. Aber mir persönlich kam zu wenig richtige Sams-Aktion vor. Wenn ich mich da an den Besuch im Restaurant oder in der Schule aus den letzten Teilen erinnere. Da kommt diese Geschichte bei weitem nicht ran. Es stand mehr die Klassenfahrt und die Entwicklung von Martin im Vordergrund.

    Bewertung: 3 von 5 Punkten

  13. Cover des Buches Die Häschenschule 5: Winter in der Häschenschule (ISBN: 9783480401383)
    Albert Sixtus

    Die Häschenschule 5: Winter in der Häschenschule

     (11)
    Aktuelle Rezension von: printbalance

    Inhaltsangabe:
    Nachdem der Herr Oberlehrer alle Hasenkinder in die langersehnten Winterferien geschickt hat, rennen diese durch den verschneiten Winterwald nach Hause. Darunter befinden sich auch die beiden Geschwister Hasengretel und Hasenhansel. Nun haben die beiden endlich genug Zeit zum Schneemann bauen, Ski fahren, rodeln und Christbaumschmuck basteln. Doch dies ist noch nicht alles: Die Hasenkinder dürfen am Weihnachtsgottesdienst teilnehmen und auch der Nikolaus kommt zu Besuch.
    Kommt der Weihnachtsmann dieses Jahr ebenfalls zu dem aufgeweckten Geschwisterpärchen?

    Eigene Meinung:
    Wer den Namen Albert Sixtus liest oder hört, verbindet diesen sofort mit den liebevoll gestalteten Bilderbuchklassikern "Die Häschenschule". Bei "Winter in der Häschenschule" handelt es sich um einen bisher unveröffentlichten Band des mittlerweile verstorbenen Kinder- und Jugendbuchautors. Auf knapp 40 Seiten erzählt der Schriftsteller über das Geschwisterpärchen Hasengretel und Hasenhansel, wie sie gemeinsam ihre Winterferien verbringen. Dass die beiden Häschen eine wunderbare Zeit erleben, versteht sich dabei ganz von selbst. Das Manuskript hierzu stammt ungefähr aus den 1920er Jahren. Die nostalgisch angehauchten und detailreich gezeichneten Bilder von Julia Walther untermalen die liebevoll in Reimform gestalteten Texte.
    Bereits das winterliche Cover der gebundenen Ausgabe sticht Groß und Klein sofort ins Auge und lässt erahnen wie facettenreich und zauberhaft dieses Büchlein aufgemacht wurde. Ein kleiner Bücherschatz für Kinder ab 4 Jahren zum Vorlesen, Selberlesen und Anschauen. Vielleicht regt es den einen oder anderen Bücherwurm an, seiner Fantasie rund um Hasenhans und Hasengretel freien Lauf zu lassen- denn eine bunte Illustration folgt der anderen auf jeder Seite.
    Fazit: Dieses kleine Büchlein, hat großes Potenzial während der Weihnachtszeit zur Lieblingslektüre für Kinder zu werden.
    Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

  14. Cover des Buches Der Hase mit der roten Nase (ISBN: 9783407770066)
    Helme Heine

    Der Hase mit der roten Nase

     (19)
    Aktuelle Rezension von: nur-noch-ein-bisschen

    So ein schöner (Oster-) Klassiker: Da ist ein Hase, der hat eine rote Nase und dann hat er auch noch ein blaues Ohr. Damit sieht er natürlich anders aus als alle anderen Hase. Aber, wie das manchmal so ist, ist anders sein gar nicht so verkehrt. Denn in diesem Fall bewahrt es den Hessen davor, vom Fuchs gefressen zu werden.

    Es gibt Bücher, die brauchen nicht viele Worte, nur ein paar Reime und schaffen es doch, alles zu sagen. Es einfach auf den Punkt zu bringen. Mit den so schönen Illustrationen gehört das Buch unbedingt in jedes Kinderbuchregal. Und Helme Heine ist sowieso großartig.

  15. Cover des Buches Eine Woche voller Samstage (ISBN: 9783789108150)
    Paul Maar

    Eine Woche voller Samstage

     (374)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Der erste Band „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar ist tatsächlich schon von 1973. Ich habe ihn in den 90ern gelesen. Die Geschichte handelt von Herrn Taschenbier, der folgerichtig bemerkt, dass am Sonntag die Sonne schien, am Montag Herr Mon zu Besuch kam, am Dienstag hatte er Dienst, am Mittwoch war Mitte der Woche, am Donnerstag gab es Donner und am Freitag hatte er frei. Schließlich ist ihm klar, dass das Wesen, welches ihm begegnet am Samstag ein Sams sein muss. Das Wesen kommt mit ihm mit und nennt ihn Papa. Da das Sams viel Unfug anstellt, will Herr Taschenbier es erst loswerden, ist am Ende aber doch glücklich, dass es bei ihm ist. Ob es bei ihm auch bleiben kann, ist eine andere Frage. Ich habe das Buch als Kind sehr gern gelesen. Empfehlen würde ich es allen Grundschulkindern, egal ob Junge oder Mädchen. Ich denke, dass es für bis 12-Jährige (circa) geeignet ist. Verfilmt wurde das Buch auch mittlerweile, soweit ich weiß. Zum Film kann ich bisher aber noch nichts sagen, da ich ihn noch nicht gesehen habe.

  16. Cover des Buches Längswege (ISBN: 9783940582515)
    Dirk Juschkat

    Längswege

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Jayzed
    Endlich habe ich es geschafft, mir die Zeit zu nehmen, die Gedichte zu lesen und mir auch bei meiner Hausarbeit die CD anzuhören. Ich muss gestehen, ausser diesem Büchlein gibt es keine Gedichte in meinem Bücherregal zu finden. Es war aber mal ein schöner, unterhaltsamer und auch lustiger Einblick in diese "Welt". Dirk Juschkat beschreibt Momente aus dem Alltag, zaubert ( so kam es mir auf jeden Fall vor ) aus seinen Gedanken, die ihm einfach in dem Moment kommen und sei es über den Heuschnupfen, der ihn plagt oder darüber, dass ihm eigentlich gerade jetzt gar nichts einfallen will... :-) , Verse. Die Gedichte, wie schon gerade angedeutet "Allergische Reaktion" und "Dichtergedanken" gefielen mir am Besten, weil ich den Dichter vor meinem geistigen Auge einmal mit roter, laufender Nase und dicken Augen durch die Allergie und beim 2. Gedicht grübelnd an seinem Schreibtisch sitzen sehen konnte. Mich würde interessieren, ob dies wirklich so war. Die CD habe ich noch nicht komplett durch, hat mir bisher aber auch sehr gut gefallen, weil ich es echt super fand, auch die Stimme des Dichters und den ein oder anderen Gedanken, den er zu verschiedenen Gedichten nennt, zu hören. Vielen Dank an Herrn Juschkat und den Verlag für diese schöne Erfahrung!
  17. Cover des Buches Die ABC-Tierparade (ISBN: 9783961291830)
    Andrea Schomburg

    Die ABC-Tierparade

     (15)
    Aktuelle Rezension von: gruenefee7

    Das Kinderbuch „Die ABC Tierparade“, geschrieben von Andrea Schaumburg beinhaltet 26 lustige Geschichten und Reime zum Alphabet. Als wir das Buch zum ersten Mal in den Händen hielten, hat uns das toll gestaltete Cover des Buches sehr angesprochen. Die farblichen Illustrationen im Buch fanden wir absolut herrlich und ausgesprochen gelungen.

    Zu jedem Buchstaben gibt es eine wundervolle Geschichte oder Reim, wodurch man sich man sich mit dem jeweiligen Buchstaben beschäftigen kann. Ideal für Leseanfänger in der Schule aber auch als Geschichten für zu Hause.

    Besonders angesprochen hat uns die Geschichte vom kleinen Elefanten, der seine Herde verlor aber mit Hilfe von anderen Tieren seine Mama wiederfand. Auch das Erlebnis des dicken Igel Isidors, dem Flügel wuchsen und dabei auf eine verletzte Taube traf, vermitteln Kindern Werte wie Zusammenhalt und Unterstützung. Sehr lustig fanden wir zudem die Entstehung des Okapis. Jedes Tier erlebt auf seine Weise ein wunderbares Abenteuer.

    Der Autorin gelingt es auf spielerische Weise, Kindern das Alphabet näherzubringen. Unsere Kinder waren von der bunten Tierparade, insbesondere von den außergewöhnlichen Reimen, jedenfalls begeistert.

    Eine ganz klare Weiterempfehlung nicht nur für Leseanfänger!

  18. Cover des Buches Für Hund und Katz ist auch noch Platz (ISBN: 9783407793423)
    Axel Scheffler

    Für Hund und Katz ist auch noch Platz

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Hexe fliegt mit ihrer Katze auf dem Besen. Sie haben noch den Zauberkessel und den Zauberstab dabei. Die Hexe selbst hat einen Zopf mit Schleife und einen Hut auf. Schon geht es los. Da kommt der Wind und bläst ihr den Hut weg, den sie aber , dank eines Hundes,wieder finden kann. Also hält sie ihn nun besser fest und der Hund darf mit auf den Besen. So verliert sie während des Fluges nach und nach ihre Sachen und immer hilft ihr jemand das Teil wieder zu finden und darf dann auf dem Besen mitfliegen.
    Am Ende ist der Besen so voll, das er bricht.Die Tiere fallen in die Tiefe und die Hexe kann auf ihrem Teil auch nicht mehr richtig fliegen. Zum Entsetzen der Leser taucht dann auch noch ein Drache auf und will die Hexe fressen. Aber dazu wird es doch hoffentlich nicht kommen?

    Dieses Pappbilderbuch ist in Grüffelomanier in Reimform geschrieben. Es beschreibt die Geschichte der Hexe sehr gut und ist auch sehr spannend.
    Die Bidler sind kindgerecht gemalt und sehr ansprechend.
    Durch die Wiederholungen der Form. (Es fällt immer ein Teil runter und wird durch ein Tier gefunden, das dann mitfliegen darf) wird es schon für die kleinsten Kinder überschaubar und vorhersehbar.
    Doch dann kommt der Drache, die Spannung wächst und das Thema ändert sich.

    Ich kann dieses wunderschöne Buch für Lesefreunde ab 3 Jahren empfehlen

  19. Cover des Buches Herr Einzhard "Du liebe Zeit!": Feine Reime in's Unreine und ungemeine Gemeinheiten von der Schwiegerdings bis zum Halts-Maul-Wurf. (ISBN: 9781500196882)
    Martin Bussmann

    Herr Einzhard "Du liebe Zeit!": Feine Reime in's Unreine und ungemeine Gemeinheiten von der Schwiegerdings bis zum Halts-Maul-Wurf.

     (11)
    Aktuelle Rezension von: juttahammer
    Herr Einzhard schafft es kleine Köstlichkeiten zu schreiben, die man häppchenweise verschlingen mag. So ging es mir mit diesem Gedichtband, den ich nun, nachdem ich Nummer zwei kennenlernen durfte, gelesen habe.
    Zuallererst wird auch das Geheimnis gelüftet, wo denn die Reime so herkommen. Super!
  20. Cover des Buches Kribbel-Krabbel (ISBN: 9783815741009)
    Brigitte Pokornik

    Kribbel-Krabbel

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Leserattenmama

    Mamas Finger verwandeln sich dank diesem Buch in so allerhand und machen viel Freude! Warum nicht Papa Finger? Die sind nicht schmal genug, daher ein Sternchen Abzug.

  21. Cover des Buches Sommer auf den Hummerklippen (ISBN: 9783551552679)
    James Krüss

    Sommer auf den Hummerklippen

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Fix und Foxi (ISBN: 9783812231824)
    Rolf Kauka

    Fix und Foxi

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Lächeln macht das Leben reicher (ISBN: 9783776623109)
    Karl H Söhler

    Lächeln macht das Leben reicher

     (1)
    Aktuelle Rezension von: parden
    GEREIMTE LEBENSWEISHEITEN...

    Neue Gedichte für Optimisten und solche, die es werden wollen. Erlesene Verse zum Lächeln, Innehalten und Freuen. Mut und Hoffnung schenken sie.
    Den Stoff für seine neuen Schmunzelverse schöpft Söhler wie immer aus dem Fundus des Alltäglichen, in dem Humor und Weisheit nisten. Lebenshilfe und sehr vergnügliche dazu.

    "Die beste Art, sich menschlichen Fehlern zu nähern, ist der Humor. Darin ist Karl-Heinz Söhler ein Meister", schrieb eine Zeitung über den Erfolgsautor.


    Wir müssen es wie Kunst enfalten
    und statt verlieren mehr behalten,
    um später uns nichts vorzuwerfen -
    das gilt besonders für die Nerven.

    (S. 33)


    Karl-Heinz Söhler schrieb seit 1972 Gedichte - und beim Lesen kam bei mir der Gedanke hoch, ob die Art von Gedichten auch ein Zeiterscheinung ist. Unbenommen: alles reimt sich, wirkt meist auch flüssig. Dennoch wirkt vieles auf mich sehr bemüht und verkrampft, und die Themen wiederholen sich im Laufe der Seiten.


    Er sagt, ich sollte anders sein.
    Das sehe ich so schnell nicht ein,
    wenn das, was ihn an mir so stört,
    nun mal zu meiner Art gehört.
    Der Maßstab ist, nicht zu verletzen,
    und mich in ihn hineinversetzen.
    Als Rest liegt es in solchen Fällen
    an ihm, auf mich sich einzustellen.
    Daß niemand in Enttäuschung falle:
    Das galt schon immer - und für alle.

    (S. 14)


    Lebensweisheiten in gereimter Form - die Themen: Dummheit, der Umgang mit anderen, Lebensführung, Politik (wo bleibt der Mensch?), die Sicht der Dinge (meist negativ, obwohl es ja auch anders ginge).


    Vielleicht ja regnet es zu Pfingsten.
    Das stört mich dann nicht im geringsten,
    ich freue mich sogar auch noch:
    Wenn ich mich n i c h t freu' - regnet's doch!

    (S. 46)


    Mein Vater hat seinerzeit in der von ihm abonnierten Tageszeitung immer mal wieder ein Gedicht von Karl-Heinz Söhler gelesen, und manches davon erschien ihm klug und witzig. Deshalb beschloss er irgendwann, sich auch dessen Bücher zuzulegen.
    Vermutlich wirkt ab und zu ein einzelnes Gedicht in dieser Art auch anders als so in geballter Form - als Spruch in einer Tageszeitung würde ich die Lektüre auch eher empfehlen.


    Kritik nimmt immer es in Kauf:
    Als positive baut sie auf,
    als negative reißt sie ein
    und tritt die Trümmer auch noch klein.
    Doch bringt das negative Maß
    den Menschen offenbar mehr Spaß.

    (S. 123)


    Manches hat mir aber auch durchaus gefallen - die besten 'Funde' habe ich hier ja präsentiert.
    Die Behauptung des Klappentextes allerdings: "Die unverwechselbare Mischung, die an die subtile Lebenserfahrung Antoine de Saint-Exupérys, die philosophischen Aphroismen Georg Christoph Lichtenbergs und den tiefgründigen Humor von Eugen Roth erinnert (...)" halte ich persönlich nun doch für maßlos übertrieben.


    © Parden
  24. Cover des Buches Wie Ellabella Elefant allein den Weg zu Oma fand (ISBN: 9783451713637)
    Iris Schürmann-Mock

    Wie Ellabella Elefant allein den Weg zu Oma fand

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Thema Stärken entdecken Selbstvertrauen fördern
    eine Geschichte mit Reimen für Kinder ab 3 Jahren
    Ellabella Elefant könnte auch ein Menschenkind sein. Ellabella darf an diesem Tag das erste Mal allein zur Großmutter fahren. Eigentlich ist es gar nicht so schwer, Fünf Stationen mit dem Bus, das ist nicht weit und schließlich ist Ellabella schon so oft mit den Eltern gefahren. Doch dann ist plötzlich alles anders. Aufgrund einer Veranstaltung endet die Fahrt an diesem Tag bereits bei der vierten Haltstelle. Ellabella steigt, wie die anderen auch, aus und fühlt sich plötzlich ganz allein. Sie wünscht sich die Oma wäre da und würde sie abholen doch sie ist allein. Kein schönes Gefühl. Doch um traurig zu sein oder Angst zu haben bleibt keine Zeit denn plötzlich kommt eine lustig ausschauende Karavane vorbei. Ein Bär mit einer Fahne führt den ungewöhnlichen Zug an. gefolgt von zwei Trommel spielenden Äffchen , Vögeln, Tiger...... Ella gefällt das bunte Treiben so gut, das sie sich dem Zug anschließt und wenig später vor einem Zirkuszelt wiederfindet. Leider kann sie hier nicht bleiben denn ihre Oma wartet bestimmt schon auf sie. Also macht sie sich wieder auf den Weg. Der immer wieder von neuen Begegnungen gekreuzt wird, der sie einen Moment verweilen und staunen lässt. Sie tanzt mit einem Krokodil, wehrt sich keck gegen die Drohungen des missmutigem Seelöwen und springt Trampolin mit dem Känguru, Versteckt sich mutig vor einer Leopardin, Findet im Kamel einen neuen Freund und....... Immer wieder überlegt sich Ellabella  besser einmal nach dem Weg zu fragen doch niemand kennt ihre Oma, denn es sind alles Tiere aus dem Zirkus die ständig umherreisen, nie lange an einem Ort sind. Trotz allem hat Ellabella genug Selbstbewusstsein um nicht den Mut zu verlieren. Als das Chamälion ihr dann auch noch die Botschaft mit auf den Weg gibt sich selbst zu vertrauen, da fällt der kleinen Elefantendame etwas ein. Was verrate ich hier noch nicht doch soviel sei gesagt, es wird noch ein wunderschöner Tag mit Oma und.... . * Viele kleine Botschaften in der Geschichte vermitteln den Kindern ein Gefühl dafür, das man an sich glauben soll und sich nicht  von anderen entmutigen oder verängstigen lassen soll. Wiebke Rauers wundervollen Illustrationen erzählen ganz maßgeblich die Geschichte, die Kinder sich über die Bilder weitestgehend auch ohne Text erschließen können. Phantasievoll und sehr besonders sind ihre gezeichneten Tiere, die Klein wie Groß immer wieder verzücken. Auf Facebook postet sie fast täglich neue kleine Zeichnungen von ihnen. Gute Laune ist hier vorprogrammiert denn in jedem Gesichtsausdruck ist auch immer so eine bestimmte., durchaus wechselnde Verschmitztheit zu finden. Unsre Lesekinder kennen Wiebke Rauers  Illustration Stil schon und können Bücher von ihr aus der Menge herausholen ohne lesen zu können, so besonders sind sie. Und muss oder besser gesagt möchte ich aber auch noch auf die Reime eingehen die die Geschichte erzählen. Kein leichtes Unterfangen. Selten habe ich mich so schwer getan über ein Bilderbuch zu schreiben wie heute. Ich möchte vorab noch einmal betonen, "Wie Ellabella Elefant allein den Weg zu Oma fand" ist ein wunderschönes Bilderbuch, das sowohl inhaltlich als auch illustratorisch eine Menge zu bieten hat. Unsere Lesekinder und auch ich selbst haben uns am Karnevals- Samstag auf das Buch gestürzt weil wir die Illustrationen so schön fanden. Ein großer Fehler wie sich heraus stellte. Und das nicht etwas wegen der Illustrationen oder des Inhaltes sondern, und das muss ich leider sagen, wegen der Reime. 95% der Reime sind eingängig und gut vorzulesen aber der kleine Rest brachte nicht nur mir ein paar graue Haare mehr. Ich liebe Reimgeschichten weil sie eine ganz bestimmte Dynamik mit sich bringen, die Botschaften oft wesentlich intensiver herausarbeiten als ein normaler Satz. Eingängige Reime verinnerlichen Kinder in der Regel unmittelbar und sehr nachhaltig. Bricht die Dynamik und Harmonie, wird es holprig sind Vorleser und Zuhörer irritiert und aus der Dynamik heraus gerissen, ähnlich als wenn jemand plötzlich etwas laut fallen lässt. Die Konzentration auf die Geschichte bricht ab. Unsere vorliegende Geschichte kann nur richtig, gut und dynamisch angepasst vorgelesen werden wenn man sie vorher einige Male laut gelesen hat um die richtige Betonung zu finden. Ein Beispiel: " Plötzlich knackt das Mikrofon, rauscht und pfeift, ein lauter Ton: "Aussteigen, heute endet hier unsre Fahrt bei Station vier", ruft der Fahrer und hält an. Türen auf, das war es dann." Legt man die Betonung nicht direkt auf das hier ist man völlig raus und findet den Anschluss zum Reim nicht mehr. Wenn  man nun den Text das erste Mal liest erkennt man nicht immer sofort wie die Betonung angelegt werden muss. Im nachhinein ist es klar. Ich dachte es läge an mir als Vorleser und übergab das Buch an unserem Senior Vorleser                                (Oberstudienrat aD, Germanist, Philosoph und Deutschlehrer) doch auch er hatte mehr als einmal Schwierigkeiten die richtige Betonung zu finden. Man kann dies gut umgehen indem  man mindestens 1x die Geschichte laut liest. Noch ein Beispiel bei dem man genau überlegen muss wie man vorliest damit kein Bruch entsteht: "Schließlich  ist der Zug zu Ende. Auf dem großen Festgelände gibt es einen letzten Tusch. Jedes Tier verschwindet- husch- schnell in einem Zirkuszelt. Ein Plakat wird aufgestellt........"
    ...."schnell in einem Zirkuszelt" bricht den Lesefluss obwohl danach das Wort aufgestellt wieder eine Verbindung bringt. *
    Ich denke die beiden Beispiele verdeutlichen meine Probleme bei Lesen.

    Mir ist schon klar, dass ein Reim nicht immer direkt mit einem Reimklang verbunden werden kann auch wenn man es langläufig annimmt. Ich hätte mir in einem Bilderbuch, das man oft auch spontan vorliest, jedoch etwas mehr Harmonie gewünscht,
    bzw. eine durchgängige harmonische Dynamik.
    *
    Ich hoffe die Autorin nimmt mir diese kleine Kritik nicht übel. Ich kenne ihre Bücher und mag sie sehr. Besondes "Fritz, der Findehase"  hat uns allen gut gefallen. Hier fließen die Reime so wunderbar von den Lippen. 
    Auch "Ellabella" haben unsere Lesekinder ins Herz geschlossen.
    Mit Sicherheit werden wir es noch öfter Vorlesen und dann auch mit der richtigen Betonung.
    Übung macht bekanntlich den Meister.
    In diesem Sinne wünsche ich allen viel Freunde mit diesem wunderschönen Bilderbuch.
    Nicht vergessen es heißt nicht ohne Grund BILDERbuch!



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