Bücher mit dem Tag "reiseabenteuer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "reiseabenteuer" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Der Kaffeedieb (ISBN: 9783462048513)
    Tom Hillenbrand

    Der Kaffeedieb

     (105)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Dies war eins der wenigen Bücher, die ich zum OriginalPreis in einer Buchhandlung gekauft habe, weil mich Titel und Geschichte spontan so angesprochen haben. Die Idee, einen historischen Wirtschaftskrimi im Stil eines Abenteuerromans und am Beispiel der Verbreitung des Kaffees zu schreiben, finde ich großartig und sehr vielversprechend. Die Umsetzung fand ich dann aber leider unterirdisch und es handelt sich um eines der wenigen Bücher, die ich abgebrochen habe. Zum einen ist das Buch über und über mit Namen, Orten und "Insider-Infos" gespickt, die für mich als Leserin sehr schwierig zu verstehen und auseinander zu halten waren. Bestimmte Witze und Wortspiele habe ich deshalb leider auch nicht verstanden. Zweitens passiert viel, letztlich aber doch irgendwie nichts. Die Gruppe der Protagonisten kommt von einem Ort zum nächsten, aber dass man sich mithilfe der Beschreibungen ein Bild von der Umgebung machen könnte oder mitfiebert, ist nicht der Fall. Und drittens fand ich das Buch fast einen "Groschenroman". Als zum wiederholten Male von "ihren zarten Pfirsichen" = Brüsten die Rede war, war ich einfach raus. Das hat für mich nichts mit hoher Schreibkunst zu tun. 
  2. Cover des Buches Die Phileasson Saga - Nordwärts (ISBN: 9783453317512)
    Bernhard Hennen

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Finns_Fantasy

    📖 Große Rezension 📖


    Vikings meets Fluch der Karibik

    😁


    Der Auftakt der "Phileasson Saga - Nordwärts" von Bernhard Hennen und Robert Corvus aus dem Heyne Verlag


    Am Dienstag Abend stand ich wieder einmal vor meinem Bücherregal und wusste nicht was ich als nächstes lesen sollte. Da sagte mir mein Gefühl eindeutig "Ließ Nordwärts". Also nahm ich es vom SuB, auf dem es schon eine ganze Weile lag.


    Ich bin kein Freund eines sehr langen Prologs, was daher kommt das ich bisher keinen langen Prolog hatte der mir besonders gefiel. Hier, beim Auftakt der Phileasson Saga war es anders. Der Prolog umfasst gute 80 Seiten und hatte mich sofort gepackt.


    Die Geschichte beginnt ganz anders als ich erwartet hatte. Wir befinden uns auf Stainakr. Das liegt an der Küste und ist die Heimat ziemlich mürrischen, groben Leuten. Dazu zählt auch der junge Tylstyr Hagridson, der allerdings eine Ausnahme bildet und überhaupt nicht dorthin passt. In einer stürmischen Nacht locken die Bewohner ein Handelsschiff an ihre Küste um es auszurauben. Es wurde noch schlimmer. Beim Prolog musste ich schon etwas schlucken, es ist an sich nicht brutal, keineswegs, nur...auf andere Weise verstörend. Ich hatte kurz gezweifelt ob ich den Klappentext richtig gelesen hatte oder ob das ein Krimi ist.


    Den Autoren ist es mit dem Prolog hervorragend gelungen eine passende Atmosphäre zu erschaffen und den Leser in eine interessante Welt einzuführen. Fantastisch!


    Nach dem Prolog lernen wir dann auch die Hauptprotagonisten kennen. Der eine, Phileasson, der große Entdecker und der andere, Beorn, der größte Räuber auf See. Beide sind hervorragend ausgearbeitet und haben mir richtig gut gefallen. Phileasson ist ein großer Entdecker der weithin bekannt ist und ein guter Kerl ist.

    Beorn ist ebenfalls weithin bekannt, allerdings für seine großen Raubzüge und ist ein weniger netter Geselle.


    Es gibt noch weitere Nebenprotas die eine Rolle spielen. Nur zwei nenne ich noch, die mir sehr gut gefallen haben:

    Salarin Trauerweide, ein Auelfe. Und Vascal della Rescati ein Nandusgeweihter. Beide sind für mich hoch interessant und ich bin gespannt wie ihre Rolle noch aussehen wird.


    Nun, kommen wir zum Kern des Ganzen. Die beiden Kapitäne, Phileasson und Beorn, sind Konkurrenten und so soll eine Aufgabe darüber entscheiden wer sich zukünftig als König der Meere bezeichnen darf. Ein Titel den natürlich beide unbedingt wollen. So beginnt ein großes Abenteuer!


    Ach, wie mir das Herz bei sowas aufgeht. Fantasy und Abenteuer! Was will ich mehr? Bereits am Mittwoch Abend war ich so begeistert das ich bei meiner Buchhandlung die nächsten fünf Bände gleich mal bestellt habe. No Risk no Fun 🤷🏻‍♂️😅


    Sie müssen mehrere Aufgaben erfüllen die Sie durch das ganze Reich führen wird. Im ersten Teil, Nordwärts, müssen sie in den Norden zu den Schneeschraten. Anfangs konnte ich mir nicht viel darunter vorstellen, bis klar wurde was das eigentlich für Wesen sind. Jeti! 😍🤣 Es klingt so komisch, aber es war absolut genial! Dort im Norden sollen sie einen zweizahnigen Kopfschwänzler fangen. Auch hier konnte ich mir erst nichts darunter vorstellen, bis klar war: ein Mammut! 😍😍


    Ihr merkt also schon, die Namen sind erstmal etwas komisch, wenn man dann aber weiß was es ist, sind sie großartig und passen sehr gut zu den Bewohnern. Es trägt dazu bei das alles so authentisch wirkt. Traumhaft! 


    Wie interessant die beiden Autoren hier die Welt gestaltet haben, wie interessant und wie gelungen, hat mich wirklich sehr beeindruckt! Sensationell! Fantastisch! Der Norden, das Packeis, die Gletscher, die Geysir, einfach Atemberaubend!!!


    Vor allem in der ersten Hälfte des Buches war ich vom Schreibstil beeindruckt. Endlich nutzen deutsche Autoren auch mal lange Sätze mit vielen Kommas. Ich liebe so einen Stil.


    Die Charaktere bekommen immer Stück für Stück mehr Tiefe, da immer mal aus der Sicht eines anderen Protas erzählt wird. Das gefiel mir richtig richtig gut.


    Die Bezeichnungen der "Schiffe" hat mir vorab schon etwas Sorgen gemacht ob ich das so richtig verstehen würde und ob mir die beiden das gut vermitteln können. Das können sie! Und wie! 😲 Anfangs, klar, war es noch etwas schwieriger für mich aber die Autoren schaffen es einem das mit der Zeit wirklich verständlich und vorstellbar nahe zu bringen. Außerdem hielt es sich mit den Nautischen Begriffen wirklich in Grenzen und man verbrachte nicht nur Zeit auf den Schiffen. Großartig!


    Einen "Makel" hat das ganze doch. Ich fand das Ende des ersten Teils zu abrupt und zu schnell. Da hätten es ruhig noch 20 Seiten mehr sein dürfen. Finde ich 🤷🏻‍♂️


    Insgesamt muss ich sagen ist es ENDLICH das zweite Mal das mich ein deutscher Autor (in diesem Fall zwei zusammen) voll und ganz begeistern und überzeugen konnte.


    Ich bin in diese Welt total hineingezogen worden, bin darin vertieft und war live bei den Abenteuern um Phileasson dabei. Da geht mir das Herz auf! 😍


    Ein großartiger Auftakt einer wohl langen Reihe. Ich glaube es gibt aktuell 8 Teile und weiß leider nicht wie viele es insgesamt werden sollen. Hier hoffe ich einfach darauf das man es nicht ewig unnötig (!) in die Länge zieht. Ich fange heute direkt mit dem zweiten Teil, Himmelsturm, an und bin gespannt ob die beiden Autoren dieses Niveau halten können und mich weiterhin so sehr begeistern können.


    Bis auf das Ende haben Bernhard Hennen und Robert Corvus hier alles richtig gemacht. Ganz ganz großes Kopfkino und ein großes Dankeschön. Danke dafür mir ein Buch gegeben zu haben das mich auf eine tolle Reise mitgenommen hat. Ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen 😁


    Von mir bekommt der Auftakt der Phileasson Saga volle

    5 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟 und das Prädikat

    HIGHLIGHT!


    Euer Finn 😎

  3. Cover des Buches Nur ein Tag (ISBN: 9783596197781)
    Gayle Forman

    Nur ein Tag

     (510)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Allyson führt ein geordnetes und geplantes Leben. Als sie jedoch am letzten Tag ihrer Europareise Willem kennen lernt und er sie einlädt für einen Tag mit ihm nach Paris zu kommen, sagt sie ja. In Paris zeigt ihr Willem, was es bedeutet spontan zu sein und sich treiben zu lassen. Das Knistern zwischen Allyson und Willem wird zu einem Brennen. Doch als Allyson am nächsten Tag aufwacht, muss sie feststellen, dass Willem verschwunden ist. Verwirrt kehrt sie in ihr altes Leben zurück. Aber es fällt ihr schwer den Jungen zu vergessen, der ihr so viel über das Leben und über sie selbst beigebracht hat.

    "Nur ein Tag" ist eine wunderschöne Geschichte über das Leben und die Liebe. Mich hat das Buch von Seite 1 an gefesselt und ich lese es immer wieder gerne. Es enthält auch einige wichtige Lektionen über das Leben. Durch das Buch habe ich es mir angewöhnt mich gerne mal zu "verlaufen", gerade wenn ich auf Reisen bin. Auch die kleine Passage über das Doppelte Glück hat mir sehr gut gefallen und inzwischen schreibe ich es in jede Hochzeit-Glückwunschs-Karte. Die Veränderung, die Allyson im Laufe des Buches erlebt, hat mich sehr stark ermutigt und mir auch geholfen mein eigenes Leben zu verändern. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen!!!

  4. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.053)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Ich habe die Reise mir Hape Kerkeling total genossen! Sehr zu Empfehlen. 

  5. Cover des Buches Mit dem Kühlschrank durch Irland (ISBN: 9783442446414)
    Tony Hawks

    Mit dem Kühlschrank durch Irland

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Ziegler1

    Eine sehr witzige Erzählung von einem außergewöhnlichem Trip rund um Irland. Der Schreibstil ist leicht und schnell.
    auch wenn der Trip schon 1992 war und die deutsche Erstausgabe von 2000, lohnt es sich sehr. 

  6. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (234)
    Aktuelle Rezension von: AliceW1

    Ein schönes Buch und wunderbare Entdeckung. So eine Reise möchte ich auch einmal machen.

  7. Cover des Buches Die total verrückte Reise der Familie Nussbaum (ISBN: 9783946323143)
    Anja Schenk

    Die total verrückte Reise der Familie Nussbaum

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Kruber

    Die Familie Nussbaum wohnt sehr idyllisch. In ihrem Haus möchte man am liebsten selbst mal Urlaub machen. Aber so dann und wann ist ein Tapetenwechsel doch mal notwendig. Der Jahresurlaub steht an für die 8-jährige Merle, ihre 12-jährige Schwester Karla, ihren kleinen, experimentierfreudigen Bruder Moritz, Mama und Papa Nussbaum sowie Charly den Hund.
    Doch alles kommt anders als geplant. Die Fluggesellschaft streikt, der Urlaub in Korfu – geplatzt.
    Was nun? Urlaub zu Hause ist blöd, aber da ist ja noch Onkel Bert. Onkle Bert hat einen bunt bemalten Reisebulli namens Gisela, den er Familie Nussbaum leiht. Merle und Moritz sind begeistert – Karla nicht, einfach nur oberpeinlich das alte Ding.
    Und so reisen sie mit gemischten Gefühlen los, der Sonne entgegen. Nach Korfu geht es nicht, dafür aber an die Adria. Doch schon die Fahrt wird das reinste Abenteuer. Wird Familie Nussbaum die Adria erreichen? Ist schon vorher Schluss mit Urlaub oder gestaltet sich der Urlaub vielleicht total anders als gedacht?
    Das Buch eignet sich zum Selber schmökern und zum Vorlesen. Kinder, die selber lesen wollen, sollten mit einer normalen Lesbarkeit schon gut zurechtkommen. Ansonsten einfach gemeinsam lesen - abwechselnd oder im Tandem. Am besten vor oder im Urlaub. Der Textumfang ist bereits recht umfangreich und liegt zwischen XL und XXL. Auch die Kapitel haben meist um die 15 Seiten. Die Serifenschrift hat eine angenehme Größe und die Zeilenabstände sind noch etwas weiter. Das Textbild wird immer wieder von sehr ansprechenden Schwarz-Weiß-Illustrationen aufgelockert, jedoch sind es zu wenig, um das Lese-Sinn-Verständnis zu unterstützen.

    Fazit: Die total verrückte Reise der Familie Nussbaum ist ein turbulentes Reiseabenteuer. Das Buch zeigt wunderbar, wie schön Urlaub jenseits von Urlaubshochglanzprospekten sein kann.

    Dieses Buch wurde mir von der Autorin als kostenfreies Prüfexemplar zugesandt.

  8. Cover des Buches Durch die Wüste (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211019)
    Karl May

    Durch die Wüste (Taschenbuch)

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde
    Bei diesem Buch war ich sehr gespannt. Denn ich habe als Jugendliche sehr gerne Karl May Romane gelesen, und das ist bis heute geblieben. Darum hat es mich sehr intressiert, ob man Karl May‘s Orient mit magischen Fantasy Elementen kombinieren kann. Und wie ich finde, geht es ohne Probleme. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber so nach und nach verschmilzt es miteinander. Dadurch verliert es aber nicht an Spannung. Sondern ganz im Gegenteil, es wird dadurch sogar noch eine Prise Action hinzugefügt. Und die überraschenden Wendungen machen das Buch erst so richtig intressant.
    Ich würde allen Fantasy Fans empfehlen, das Buch wenigstens mal in die Hand zu nehmen und reinzublättern.
  9. Cover des Buches Der Ölprinz (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211378)
    Karl May

    Der Ölprinz (Taschenbuch)

     (59)
    Aktuelle Rezension von: seoirse_siuineir

    Der Roman Der Ölprinz erschien erstmals zwischen Oktober 1893 und September 1894 als Fortsetzungsroman in der Zeitschrift Der Gute Kamerad, für die May zuvor bereits unter anderem Der Schatz im Silbersee geschrieben hatte. Auch dieser Band zählt damit zu den sogenannten Jugendbüchern Mays, was durch das Auftreten jugendlicher (oder zumindest junger) Protogonisten - in diesem Fall der junge Häuptlingssohn Schi-So  und dessen deutscher Freund Adolf Wolf - zum Ausdruck kommt. Allerdings sind diese beiden nicht die Hauptpersonen - hier begegnen uns wie im Schatz im Silbersee Winnetou und Old Shatterhand. Neben diesen treten auch wieder Sam Hawkens, diesmal als Teil des "Kleeblatts" zusammen mit Dick Stone und Will Parker, sowie der Hobble-Frank und die "Tante Droll" in Aktion, an einigen Stellen wird auch explizit auf die Abenteuer am Silbersee verwiesen.

    Erzählt wird die Reise eines deutschen Auswanderertrecks in das Indianergebiet. Die Banditenbande "The Finders" plant diesen zu überfallen, was jedoch durch das Eingerifen von Sam Hawkens und seiner beiden Gefährten verhindert wird. Nachdem Poller, der zwielichtige Scout des Trecks ,den Anführer der Finders Butler, befreit hat und mit ihm geflohen ist, führt das "Keeblatt" den Treck weiter. Auf der Reise treffen sie auf den Bankier Rollins (in späteren Ausgaben wurde aus Rollins Duncan) und dessen aus Hamburg stammenden Buchhalter Baumgarten, die in Begleitung des als "Ölprinzen" bekannten Geschäftsmanns Grinley auf dem Weg zu einer angeblich von Grinley entdeckten Ölquelle sind, Unbemerkt von den Auswanderern begegnen Poller und Butler Grinley. Es stellt sich heraus, daß Butler und Grinley Halbbrüder sind. Gemeinsam wollen sie den Bankier um sein Geld bringen. Mit Hilfe befreundeter Indianer sorgt Grinley dafür, daß die Auswanderer gefangen genommen werden, so daß er mit Rollins weiter Richtung Ölquelle reiten kann. In der Zwischenzeit gelingt es Winnetou und Old Shatterhand, die Auswanderer zu befreien. Gemeinsam wollen sie nun noch Rollins und dessen Buchhalter Baumgarten aus den Händen des Ölprinzen retten...

    Wie alle Jugenderzählungen Mays ist diese Gescichte leicht zu lesen. Im Unterschied zum ursprünglichen Kolportageroman wurde die spätere Buchausgabe leicht gekürzt - es fehlen vor allem einige Episoden und Diskussionen mit dem trotteligen "Kantor emeritus" Hampel (in der gleichnamigen Verfilmung wurde dieser von Heinz Erhardt gespielt). Interessanterweise wurden in der späteren Überarbeitung einige Grausamkeiten hinzugefügt: (Achtung Spoiler!) Während er im Original der Ölprinz "nur" erschossen wurde, wurde er später zuvor noch lebendig skalpiert.

  10. Cover des Buches 100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche (ISBN: 9783742302809)
    Michael Berndt

    100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche

     (25)
    Aktuelle Rezension von: oh_wie_schoen

    Ich musste wirklich oft schmunzelt und sehr viele Storys kamen mit tatsächlich bekannt vor. Auch ich bin 2009 mit meinem Rucksack auf dem Rücken nach Australien geflogen. Nein, ich war keine 8 Jahre auf Weltreise. Trotzdem kamen mir unglaublich viele Orte und Erfahrungen bekannt vor. Ja, an der einen oder anderen Stelle habe auch ich mich gefragt ob da sie Fantasie mit Micha ein bisschen durchgegangen ist. Aber im Großen und Ganzen glaube ich schon, dass das alles genauso passiert sein kann. Vieles davon ist mir nämlich genauso passiert.

    Interessant finde ich die Beobachtung, die er gegen Ende gemacht hat. Backpacking ist nicht mehr das, was es vor 10 Jahren mal war. Und ja da hat er Recht, das ist mir in letzter Zeit auch immer wieder aufgefallen. Sehr schade. Ein Grund mehr, dass alle Möchtegern-Backpacker mal einen Blick in dieses Buch werfen. Vielleicht geht es ja dann wieder ein bisschen back-to-the- roods.

    Definitiv ein Buch, das man mal so zwischendurch wegsnacken kann.  Durch die sehr einfach Schreibweise und die spannenden/lustigen Storys lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen.  

  11. Cover des Buches Durchs wilde Kurdistan (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211026)
    Karl May

    Durchs wilde Kurdistan (Taschenbuch)

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Ayumi1
    Eines meiner Favoriten der zahlreichen Karl May Reiseromane. Man wird in eine fremde Kultur mitgenommen und ist durch die spannende Erzählweise gefühlsmäßig immer direkt dabei.

    Karl May alias Kara Ben Nemsi bricht zu einer neuen Reise auf, um den verhafteten Sohn eines befreundeten Stammes zu befreien...

    Karl May Bücher lese ich eigentlich immer gerne, aber dieses eine mag ich besonders. Ich habe es bestimmt schon 3,4 mal gelesen und langweilig wird es nie. Jedes Mal versinkt man von Neuem in der unbekannten Welt, die man durch die Bücher doch zu kennen scheint. Aus den gefährlichen Situationen schafft die Hauptperson es jedes Mal, heil wieder herauszukommen und dabei noch elegant Vorteile zu erhalten und neue "Verbündete" und Freunde zu gewinnen. Zugegeben, manch einem mag das die Spannung rauben, wenn immer wieder vorhersehbar eine bequeme Rettung das Drama löst, aber ich finde es trotzdem immer wieder interesssant. Der Schreibstil ist faszinierend und schafft es immer wieder, glaubwürdig die Landschaften und Leute vor Augen zu führen und schnell hat man seine Lieblingscharaktere gefunden, die im Lauf der Bände auch immer wieder auftauchen und alle ihren eigenen, lebendigen Charakter besitzen. Besonders der treue Diener Halef gibt von Zeit zu Zeit Anlass zum Lachen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, es macht wirklich Spaß zu lesen und "mitzureisen". :)
  12. Cover des Buches Vom Kiez zum Kap (ISBN: 9783667103147)
    Bernd Volkens

    Vom Kiez zum Kap

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Schildi_88



    Haben sie Lust auf ein Abenteuer von zu Hause aus? Dann ist dies genau ihr Buch! 
    Allein das Cover hat mich schon angesprochen. Auf der einen Seite die Pyramide und links daneben der kleine Bulli der Abenteurer. Dieses Buch schreit schon nach spannende Erlebnissen. Mir hat sehr gut gefallen, dass es ein Weiches- Hardcover besitzt, somit konnte ich es ohne Probleme überall mit hinnehmen und es auch mal beim Lesen knicken. Im Innencover vorne und hinten kann der Leser sich einen Überblick über die Reiseroute machen. Sehr schön finde ich dabei die Gestaltung, hier heißt es weniger ist mehr. Die Karte ist nur mit wenigen Farben gestaltet worden. Beim Lesen habe ich immer wieder auf die Seite zurückgeblättert und geschaut wo die Reisenden genau auf ihrer Route sind. Sehr gelungen finde ich auch das Inhaltsverzeichnis, aufgeteilt in die Länder die durchfahren werden, dies bietet eine sehr gute Übersicht und die Möglichkeit schnell sich zu orientieren. Als sehr angenehm und originell finde ich die Vorstellung der Hauptakteure, den Mitreisenden und natürlich dem Bulli. Bei diesem Buch wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Leser ein Teil der Reise ist. Bereits ab dem ersten Kapitel ist man an diesem Buch gefesselt. Hier ist man live dabei. Dann ganze wird Unterstützt durch die Zahlreichen Fotos mit sehr passenden kurzen Bildbeschreibungen. Keine Frage bleibt offen. Dennoch kommt das Bild- Text- Verhältnis nicht zu kurz. Die Schriftgröße ist sehr angenehm beim Lesen. Ab Seite 17 geht die Reise dann so richtig los. " Hamburg- Istanbul"- der Leser weis sofort wo wir uns befinden. Rechts sind die durchfahrenden Länderflaggen abgebildet, darüber die gefahrenen Kilometern. Hier bleibt keiner zu Hause. Das Buch ist toll geschrieben. Immer wieder sind kleine Szenen bei denen der Leser einfach schmunzeln muss. Zum Beispiel auf Seite 18 erste Verständigungsschwierigkeiten. Aber nicht nur zum Schmunzeln ist was dabei, auch mitfiebern heißt es hier. Die ganze Nacht in der Wildnis und der Bulli droht voll zulaufen, Kräfte zerrend oder als der Bulli brannte. Ist das Abenteuer nun vorbei? Aufgeben gibt es hier nicht. Es gibt für alles eine Lösung und das merkt auch der Leser gleich. Fußball! Ich persönlich bin ebenfalls Fußball begeistert und habe auch eine Verbindung zum St. Pauli. Aus diesem Grund habe ich dieses Buch nur so verschlungen. Denn hier kommt auch der Fußballfan auf seine Kosten. Hat nicht jeder Fußballer schon mal davon geträumt, im Busch zu spielen? Unsere Reisenden hatten den Fußball immer dabei und merkten schnell wie die Sportart verbinden kann. Beide Hauptakteure schreiben von ihren persönlichen Hochs und Tief, von spannenden Grenzübergängen und genauso spannenden Reparaturen. Mir hat sehr gut der Epilog gefallen. Was ist mit den Beiden heute? Was hat die Reise für beide gebracht? Hier gibt es die Antwort. Als Abschluss nochmal alle Fotos vom Bulli bei den einzelnen Stopps. Durch dieses Buch habe ich Lust auf die eigene Reise bekommen und das Gefühl Afrika etwas näher zu sein.
  13. Cover des Buches Vogelfrei (ISBN: 9783841906144)
    Noah Strycker

    Vogelfrei

     (9)
    Aktuelle Rezension von: bookloving
    MEINE MEINUNG
    In seinem Buch „Vogelfrei“ nimmt uns der der amerikanische Autor, Fotograf und leidenschaftliche Birder mit auf eine besondere und wahrhaft abenteuerliche Weltreise und berichtet von seinem „World Big Year 2015“. Ausgerüstet mit einem spartanisch gepackten Rucksack und einem Fernglas ist Strycker mit dem Ziel unterwegs, innerhalb eines Jahres mehr Vogelarten als je ein Mensch zuvor zu sichten. Ein äußerst ehrgeiziges Vorhaben, das bereits im Vorfeld eine minutiösen Reiseplanung, das Knüpfen von Kontakten zu geeigneten Birdern in den einzelnen Ländern und die Entwicklung geeigneter Strategien für diese „Birdrace“ der besonderen Art voraus setzt.
    Der Begriff „Big Year kommt ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum und findet inzwischen weltweit immer mehr Anhänger in der Birderszene. Hierbei geht es darum, über 365 Tage hinweg, also vom 1. Januar um 0 Uhr bis zum 31. Dezember 24 Uhr so viele Vogelarten wie möglich zu hören oder zu sehen. Was ist im positiven Sinne ein „Sabbatical“ mit einzigartigen Naturerlebnissen, eine nette Freizeitbeschäftigung mit Gleichgesinnten in der Natur sein kann, kann leider auch zum Leistungssport werden, bei dem der reine Wettkampfgedanke im Mittelpunkt steht. Sehr unterhaltsam und anschaulich vermittelt Strycker uns Lesern die Vielfältigkeit aber auch die Schattenseiten von Birding als moderne und spannende Form der Vogelbeobachtung - „Birding ist Jagen, Sammeln und Glücksspiel in einem. Niemand weiß genau zu sagen, ob es mehr eine Sucht, ein Freiheitsdrang oder einfach nur ein Spiel ist, mit dem sich Öko-Nerds die Zeit vertreiben.“ Zweifellos eine Leidenschaft, die nicht jeder auf Anhieb nachvollziehen kann, doch je weiter man liest, desto mehr greift die Begeisterung fürs Birding auch auf uns Leser über. Der Autor gelingt es sehr gut, uns mit seinem mitreißenden, persönlichen Reisebericht zu fesseln, aber zugleich auch routiniert und gewandt über Regularien und fachliche Hintergründe zu berichten, ohne den Leser allzu sehr mit Details zu langweilen. Mitreißend und kurzweilig beschreibt Strycker, wie sein Jahr von Höhen und Tiefen geprägt war, und lässt uns teilhaben an einzigartigen Sichtungen von seltenen Vögeln, großer Euphorie, brenzligen Situationen und herben Enttäuschungen. Ein besonderes Highlight sind die prägenden Begegnungen mit vielen anderen passionierten Vogelbeobachtern vor Ort, die ihn bei seiner Mission tatkräftig und selbstlos unterstützt haben, und engagierten einheimischen Menschen, die sich sehr eindrucksvoll für den Vogelschutz und den Erhalt der Umwelt einsetzen..

    FAZIT
    Spannender und unterhaltsamer Reisebericht eines passionierten Birders auf Weltrekordjagd.
  14. Cover des Buches Der blaurote Methusalem (ISBN: 9783780217400)
    Karl May

    Der blaurote Methusalem

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer

    Der Student Degenfeld, genannt „blauroter Methusalem“ wegen seiner Schnapsnase und der langen Studierzeit, beschließt, eine Reise nach China zu unternehmen. Zum einen, um seinem eintönigen Leben neuen Schwung zu geben, zum anderen, um den Onkel des Gymnasiasten Richard Stein ausfindig zu machen, der in China eine Ölquelle bewirtschaftet. Dann auch noch, weil er für seinen Nachbarn, den chinesischen Teehändler Ye-kin-li, dessen verschollene Familie ausfindig machen will.
    Begleitet wird er von seinem Freund und Diener Gottfried, seinem Hund, dem wackeren Kapitän Frick Turnerstick und dem dicken Mijnheer von Aardappelenbosch. 
    Zahlreiche Abenteuer haben die merkwürdigen Gefährten zu bestehen, ehe alles sich zu einem guten Ende findet.

    Eine ziemlich skurrile Truppe erobert das Reich der Mitte: Der „blaurote Methusalem“ weiß alles und kann alles, ist aber längst nicht ein so markanter Held wie Old Shatterhand oder Kara Ben Nemsi. Er hat „alles und nichts“ studiert und zieht in seiner Studentenkleidung, die natürlich besonders in China auffallen muss, durch die Welt. Die Handlung wird hauptsächlich von ihm getragen, denn er weiß bei allen Widrigkeiten und unglücklichen Zufällen Rat und spricht außerdem perfekt Chinesisch.
    Sein Freund und Diener „Gottfried von Bouillon“ schleppt die Wasserpfeife seines Herrn und eine Oboe durch die Gegend. Dazu der riesige Hund, ein Neufundländer, der den Bierkrug in seinem Maul zu transportieren hat. 
    Kapitän Turnerstick und Mijnheer von Aardappelenbosch zeichnen sich durch eine geradezu himmelschreiende Naivität aus. 
    Besonders zu Beginn der Geschichte kann man sich über dieses seltsame Gespann durchaus amüsieren. Die Sprachspielereien, denen der Autor Gottfried, den Kapitän und den Holländer unterwirft, sind allerdings mit der Zeit ein wenig mühsam zu lesen. Gottfried spricht Dialekt, der Kapitän vermeint, Chinesisch zu reden, wenn er deutschen Wörtern die Endungen -ing, -ang, -eng oder -ung anhängt. Und von Aardappelenbosch plappert in Holländisch, das immerhin übersetzt wird, aber dann eben doppelt zu lesen ist.
    Richard Stein, der einzig „normale“ in der Gruppe, der eigentlich einen der Gründe für die Reise liefert, bleibt eine Randfigur.
    Problematisch finde ich – wie so oft bei Karl May – die Darstellung der Einwohner des bereisten Landes. „Der Chinese“ wird – mit wenigen Ausnahmen - als grausam, feige und verlogen geschildert.
    Sehr viele Zufälle bringen die Handlung und somit die diversen Familienzuführungen zu einem guten Ende.
    Die Stärken dieser Geschichte liegen eindeutig wieder auf den sehr anschaulichen und detaillierten Landschaftsschilderungen. 

  15. Cover des Buches Die Sklavenkarawane (ISBN: 9783880596894)
    Karl May

    Die Sklavenkarawane

     (24)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Schildkröten haben keinen Außenspiegel (ISBN: 9783743191839)
    Jutta Hammer

    Schildkröten haben keinen Außenspiegel

     (17)
    Aktuelle Rezension von: mamamal3
    Die Autorin hat mehrmals Madagaskar bereist, vor allem für ihre beruflichen Schildkröten-Forschungen, aber auch um ‚Land&Leute‘ kennenzulernen. Dabei bekommt sie es mit den Tücken der innerländischen Transportarten zu tun, aber erlebt auch den Lebensstil der Einheimischen auf eine ganz besonders intensive Art. Schildkröten aufzuspüren gehört genauso dazu, wie besendern, fotografieren und beobachten. Auch die gelebte Kultur (Feiertagsfestlichkeiten oder Beerdigungen) werden hier beschrieben. —- Ohne das Land bisher bereist zu haben, macht dieses Buch Lust auf mehr. Auch wenn einige Sitten und Bräuche eigentümlich daherkommen und sicher nicht für jeden sympathisch wirken, so schafft es die Autorin trotzdem, jeden Leser gut zu unterhalten. Sie wirkt in jeder Situation gelassen, ich glaube sie lässt sich auch sonst nicht leicht aus der Ruhe bringen. Das macht nicht nur sie sehr angenehm, sondern vor allem ihr Buch. Auch die Fotos, Zeichnungen, angehängten Erklärungen im Glossar vervollständigen das Gelesene noch. Ich würde mich sehr freuen, mehr von ihren Erlebnissen zu lesen!
  17. Cover des Buches Reisepostillen / Iran - Notizen zu einer Reise im Herbst 2016 (ISBN: 9783745006322)
    Katharina Füllenbach

    Reisepostillen / Iran - Notizen zu einer Reise im Herbst 2016

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Reisepostillen
    Dies ist ein erfrischend originelles, amüsant geschriebenes und bebildertes Tagebuch,das zeigt, wie selbstverständlich Frau alleine den Iran bereisen kann. Der intensive Blick der Autorin nimmt uns mit auf ihre Streifzüge durch Straßen, Souks, Museen und Moscheen und lässt uns den Alltag des Landes jenseits gängiger Reiseliteratur und Touristenhighlights erleben. Wir sehen neben den Zeugnissen einer wechselvollen Geschichte ein buntes Leben, das ideennreich mit den Schwierigkeiten des Lebens umgeht.
    Das Buch macht Lust, den Iran zu bereisen- ein Land, das aus den Medien in erster Linie als einschüchternder politischer Player bekannt ist.
    J. Bodendieck
  18. Cover des Buches Am Stillen Ozean (ISBN: 9783780215116)
    Karl May

    Am Stillen Ozean

     (25)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Meine Version aus den gesammelten Werken besteht aus den Bänden "Der Ehri", "Der Kiang-lu", "Der Brodnik", "Der Girl-Robber" und "An der Tigerbrücke". Diese Geschichten spielen in der Südsee, auf Ceylon, Sumatra, den Niabaren usw. und handeln von verbrecherischen Machenschaften einer chinesischen Räuberbande, die der gute "Charley" auf seine unnachahmliche Weise stoppen will. Ein farbenprächtiger, meist amüsanter und spannender Ausflug nach Fernost der beweist, dass Karl May einer der größten Geschichtenerzähler aller Zeiten ist und nicht nur auf die zugegebenermaßen grandiosen Winnetou-Abenteuer reduziert werden darf.
  19. Cover des Buches Am Jenseits (ISBN: 9783843058667)
    Karl May

    Am Jenseits

     (17)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Dieses Buch stellt den Übergang zu Karl Mays Spätwerken her, eine typische spannende Reiseerzählung aber mit eindrucksvollen deutlichen philosophischen Gedanken und lieder auch unvollendet.
  20. Cover des Buches Von Bagdad nach Stambul (ISBN: 9783847286042)
    Karl May

    Von Bagdad nach Stambul

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Penelope1
    In dieser Reiseerzählung begibt sich Kara Ben Nemsi von Bagdad nach Stambul, erlebt mit seinem treuen Gefährten Hadschi Halef Omar so einige Abenteuer. Dieses Mal steht ihm sogar ein Hund zur Seite, der für ihn beinahe unersetzbar wird. Kara Ben Nemsi kommt einer Verschwörung auf die Spur und hat einige Mühe, die Spuren nicht zu verlieren. So begibt er sich in einige Gefahren und es gelingt ihm immer wieder, als Christ zu handeln und beeindruckt damit durchaus den den einen oder anderen Muslime, der bereit war, den Gegner ohne Gnade zu richten. Mit Scharfsinn und Mut trotzt er den bevorstehenden Hindernissen und durchschaut die Pläne der Feinde, was jedoch nicht bedeutet, dass so einige Überraschungen auf ihn und seine Freunde warten... Spannend wie immer die Abenteuer, beeindruckend der Schreibstil, die Detail-Genauigkeit und wieder einmal habe ich so einiges über den Orient und seine Bewohner erfahren.
  21. Cover des Buches Durch das Land der Skipetaren (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211057)
    Karl May

    Durch das Land der Skipetaren (Taschenbuch)

     (47)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    5.Teil der Abenteuerreise um Hadschi Halef und Kara ben nemsi in dem sie durch die Skipetaren (Kosovo, Albanien) risen und weiterhin die Spur der Schurken verfolgen. Karl May hatte sein Wissen um die Landschaften die er beschrieb auch nur aus Büchern, so daß seine Beschreibungen und Darstellungen um so mehr verwundern.
  22. Cover des Buches Der Mann, der den Tod auslacht (DuMont Reiseabenteuer) (ISBN: 9783770182862)
    Philipp Hedemann

    Der Mann, der den Tod auslacht (DuMont Reiseabenteuer)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: monerl
    Meine Meinung
    Dies ist wahrlich ein Buch, das einem das Land Äthiopien näher bringt. Wer es noch nicht bereist hat, kennt es wahrscheinlich nur aus den Berichten der 80er Jahre, in denen über die Hungerkatastrophe berichtet wird, über hungernde und verhungerte Menschen und Kinder mit Blähbauch.

    Doch Äthiopien ist weit mehr. Es ist ein Land, das man nicht so einfach greifen kann. Der Journalist und Autor hat vier Monate in der Hauptstadt Addis Abeba gelebt und von dort aus Ausflüge in die verschiedensten Ecken des Landes gemacht. Dabei wurde er von seinem deutschen Freund Falk und seinem eritreischen Freund Solomon eine Zeit lang begleitet. Letzterer floh aus dem Nachbarland Eritrea vor dem folternden Diktator. Im zweiten Teil seiner Reise wurde er von der äthiopischen Ärztin und Freundin Senait begleitet.

    In dem Land, in dem es nichts zum Lachen gibt, nimmt der Autor an einem Lachseminar teil. Doch das Lachen fällt ihm schwerer als den anderen Teilnehmern. Auch lernt Philipp Hedemann Tesfaye kennen. Er hat Jura studiert und nun nun als Wachmann arbeiten, weil es für solche wie ihn keine Arbeitsplätze gibt. Ein Gottesmann, der um eine Mitfahrgelegenheit bat, erzählte dem Autor und seinen Freunden von der Quelle des Blauen Nils. Das Wasser hat heilende Kräfte. “Blindheit, Magenprobleme, Teufelsbesessenheit, Unfruchtbarkeit, aber auch moderne Krankheiten wie Aids: das Wasser kann alles heilen.” (S. 59) wird ihnen versichert. Dieser Glaube sitzt tief und erklärt auch, warum Menschen eher zu ihren Priestern als ins Krankenhaus gehen. Äthiopier sind sehr stolz uns sehr religiös. Überall im Land findet man Kirchen und Moscheen. Die meisten Gläubigen gehören der äthiopisch-orthodoxen Kirche an, haben aber dennoch kein Problem, ihren Glauben mit dem Aberglauben zu verbinden bzw. zu ergänzen.

    Äthiopiens Wirtschaft entwickelt sich seit Jahren sehr positiv. Viele Neubauprojekte sind die Ursache dafür. Straßen über Straßen werden gebaut. Diese Verbesserung und Erschließung der Infrastruktur schafft eine bessere und schnellere Verbindung von Ortschaften und Städten. Ein weiteres Großprojekt ist der Bau des gigantischen Wasserkraftwerks am Blauen Nil. Dadurch sollen die täglich häufigen Stromausfälle behoben werden. Geplant ist für die weitere Zukunft dann sogar der Export von Energie ins Ausland.

    Von alledem kriegen die Menschen im Flüchtlingslager, das sechzig Kilometer von der eritreischen Grenze aus dem Boden gestampft wurde, nichts mit. “Kein Fluss, kein Baum, kein Schatten, kein Grün – nur Staub!” (S. 99). Doch für Viele, dort gestrandet sind, gibt es keinen Weg mehr da raus.

    Äthiopien, ein Land voller Gegensätze, zum Weinen wie auch zum Lachen! Erschreckend die Tradition der Genitalverstümmelung von Mädchen, der Glaube an böse Babys und die daraus folgenden Kindstötungen, Kinder, die betteln und auf der Straße leben, weil ihre Eltern sie fortschicken und nicht für sie Sorgen können oder nicht wollen. Dagegen entlockte mir der Hüter der 10 Gebote oder auch die Qat-Königin, die Drogenhändlerin von Äthiopien, die eigentlich strengreligiöse Muslima ist, ein großes Lachen. Das Kapitel über die Rastafaris, die mit Shashmane ihre eigene Stadt in Äthiopien haben und dort ihrer speziellen Religiosität, dem Cannabis-Rauchen und Bob Marley – Kult fröhenen können, ist mit Skurilität kaum zu überbieten.

    Wer nun denkt, dass das alles interessant klingt, sollte unbedingt selbst zum Buch greifen und sich von den 30 Kapiteln nach Äthiopien (ent)führen lassen. Leider, leider gibt es im gesamten Buch keine Bilder / Fotos von den Reisen (bis auf ein Autorenfoto am Schluss). Mir persönlich fehlt das, da ich finde, dass zu einem Reisebericht bzw. -abenteuer unbedingt ein paar Bilder dazugehören, am besten noch in Farbe. Das ist mein größter Kritikpunkt am Buch. Zudem hatte ich mir zu Beginn mit dem Lesen etwas schwer getan. Der Anfang war ein wenig schleppend und konnte mich nicht sogleich für die Lektüre begeistern.

    Ganz toll finde ich jedoch das Nachwort und die Auflistung und Information über Organisationen, die helfen und für die man spenden kann, wie z.B. TARGET, die u.a. gegen Genitalverstümmelung bei Mädchen kämpft. Denn manchmal braucht es nur einen kleinen Anstoß, um zu helfen.


    Fazit
    Je mehr man über andere, fremde Kulturen weiß, umso offener begegnet man ihnen. Das alleine spricht bereits dafür, dass man zu diesem Buch greift und es liest. Die Wenigsten werden Äthiopien bereisen, somit sollten sie sich diese Reiseabenteuer nicht entgehen lassen. Ich habe jetzt ein neues Bild über Äthiopien und sehe vieles klarer als vorher. Diese literarische Weltreise, in ein uns eher unbekanntes afrikanisches Land, ist absolut empfehlenswert!
  23. Cover des Buches In den Schluchten des Balkan (ISBN: 9783780215048)
    Karl May

    In den Schluchten des Balkan

     (41)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    4.Teil eines der besten Abenteuerromane. Weiter geht es durch den Balkan und die Schilderung der Geographie und der dort lebenden Menschen ist wie immer sehr plastisch, man kann sich vorstellen warum dort das Pulverfass für den 1. Weltkrieg war.
  24. Cover des Buches Am Rio de la Plata (ISBN: 9783847256519)
    Karl May

    Am Rio de la Plata

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel

    Was für ein toller Hecht unser Ich-Erzähler ist: Er kann genial Spanisch sprechen, ist allen anderen moralisch überlegen, er kann besser Boxen, schleichen, Pläne schmieden als alle anderen und überhaupt: er weiß einfach immer, was am Besten ist und der Rest bestätigt ihm das auch immer wieder.

    Ich hoffe, man merkt mir meinen Sarkasmus an.

    Unser deutscher Ich-Erzähler hier, der durch Südamerika reist und dabei jede Menge Abenteuer erlebt ist in der Tat reichlich überzogen dargestellt (zumindest für unsere heutigen Maßstäbe), aber durch dieses Übertriebene war eigentlich ganz unterhaltsam. Mir ging es beim Lesen bzw. Hören des Hörbuchs so, dass ich mich auf jede neue Tollkühnheit des Protagonisten gefreut habe, um über sein riesiges Ego immer wieder zu lachen. Auf Dauer wurder das Werk jedoch echt anstrengend, weshalb ich mir Teil 2 - auch wenn die Geschichte noch nicht abgeschlossen ist- nicht mehr antun werde.

    Fazit: Kann man lesen, wenn man arrogante tolle Hechte unterhaltsam findet.

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