Bücher mit dem Tag "reiseberichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "reiseberichte" gekennzeichnet haben.

132 Bücher

  1. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  2. Cover des Buches Das Jahr, in dem ich dich traf (ISBN: 9783596193349)
    Cecelia Ahern

    Das Jahr, in dem ich dich traf

     (371)
    Aktuelle Rezension von: daydreaming_in_Paris

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes! 

    Es steht schon lange in meinem Regal, aber es sind Jahre vergangen, bis ich es schließlich gelesen habe. Das ist nicht das erste Buch das ich von Cecilia Ahern lese und ich hatte somit gewisse Vorstellungen, aber dieses Buch hat mich überrascht. 

    Es ist so persönlich geschrieben, man hat das Gefühl Jasmine, die Protagonistin, spricht einen direkt an und lässt einen ungefiltert an all ihren Gefühlen teilhaben. Dabei adressiert sie immer ein "Du", und schon früh erfährt man, dass es sich dabei um ihren Nachbarn Matt handelt. Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass sich die Handlung in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich urspünglich erwartet habe. Dabei vergeht, wie der Titel andeutet, ein volles Jahr und man begleitet Jasmine durch die vier Jahreszeiten, in die das Buch gegliedert ist. Den Anfang macht der Winter.

    Die Charaktere, die in dem Buch vorkommen, sind authentisch und ich konnte mich gut in einige von ihnen hineinversetzen. Sie sind alles andere als perfekt - vielleicht macht gerade diese Tatsache sie glaubwürdig.          Es werden viele Themen angesprochen, die zum Leben dazugehören, wie Familie, Beruf, Verlust und Krankheit. 

    Das ist kein Buch für Leser, die nach viel Action suchen. Es geht viel mehr um die innere Entwicklung. Wer sich darauf einlässt, kommt vielleicht auch selbst zum Denken - und Überdenken - der eigenen Verhaltensmuster. 

    "Die meisten Menschen in unserem Leben müssen nicht aktiv etwas tun, um uns zu verändern, sie müssen einfach nur da sein." (S.381)


  3. Cover des Buches Die Zarin und der Philosoph (ISBN: 9783471351789)
    Martina Sahler

    Die Zarin und der Philosoph

     (98)
    Aktuelle Rezension von: AlinaOberem16

    Katharina und ihr Spion
    Meine Meinung zur Autorin und Buch Martina Sahler, hat mich mit ihrem 2. Band der Russland Triologie, wieder begeistert. Auch wenn es der 2. Band ist, muss man nicht den 1.Teil gelesen haben. Hier geht es um die junge Zarin Katharina , die Zar Peter Idee , Russland dem Westen zu öffnen fortsetzen will. Mit ihrem Schreibstil, versteht sie es einem in die Geschichte hineinzuversetzen, man wird eins mit den Personen, lacht und weint mit Ihnen. Der Spannungsbogen ist vom Anfang bis Ende sehr hoch. Auch das Historische ist korrekt wiedergegeben, und man erfährt so einiges Neues über Katharina und das Leben am Hof. Wir begegnen großen historischen Persönlichkeiten, auch hat sie Fiktives und Wirklichkeit gut miteinander verwoben. Alles ist Bildhaft wiedergegeben, es war ein Vergnügen in diesem Roman zu versinken. Er ist ein sehr spannender Roman, der die Politischen Probleme in Russland zur damaligen Zeit wiedergibt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Ich habe Katharina schon bewundert, für ihre Kraft und Stärke dieses Land, das voller Unruhen und Missmut ist, zu regieren. Sie war schon geschickt und sehr diplomatisch, mit dem Umgang ihrer Soldaten . Aber auch mit ihren Liebhabern. Das ausgerechnet der Preußenkönig Friedrich der Große ihr einen Spion an den Zarenhof schickte verwunderte mich nicht, ausgerechnet der Philosoph Stephan Mervier und seine junge Frau Johanna, hat er dafür ausersehen. Mich hat es nicht gewundert, das sie die ganze Scharade durchschaut, sich aber nichts anmerken lies. Sehr berührend fand ich wie sie die kleine 5 Jährige Sonja, von ihrer Mutter ausgesetzt annimmt, sie ist geradezu vernarrt in ihre Ziehtochter. Das Mädchen, ist wirklich mehr als intelligent, in zunehmendem Alter entwickelt sie sich zu einer regelrechten Rebellin, sie weiß wie sich durchsetzen muss. Aber das es ihr zum Verhängnis wird, habe ich geahnt, und um sie gebangt. Den in ihrem Zorn kann Katharina gnadenlos sein. Auch Stephan begibt sich auf Abwege, er tritt einem literarischen Zirkel bei, dem so manches von Katharina Politik im Auge ist. Auch hier muss man bangen und beten. Das Stephan seine Frau Johanna, eine begnadete Malerin, so schmählich, vernachlässigte, tat mir schon sehr leid. Aber ich fand es tröstlich, das sie in Boris Albrecht, einem Schriftsteller, einen Seelenverwandten fand. So manches Abenteuer ist zu bestehen, der Aufstand und die Rebellion, den im Land brodelt es. Ein Buch voller unvorhersehbarer Wandlungen, die einem oft den Atem anhalten lassen. Den Katharina möchte großartiges bewegen, Schulbildung, neue Gesetze, und vieles mehr. Eine Geschichte mit einem großen Emotionalen Ende. „ Ein Facettenreicher Roman, vor großen historischen Hintergrund „

  4. Cover des Buches Die Landkarte der Liebe (ISBN: 9783492311007)
    Lucy Clarke

    Die Landkarte der Liebe

     (419)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diesen Roman habe ich vor einigen Jahren bereits mit großer Begeisterung gelesen. Nun fand ich ihn im Bücherschrank und las ihn nochmal. Ich re-reade gerne Bücher, die mir gut gefallen haben. 

    Der Roman konnte mich diesmal genauso begeistern. Ein toller, gefühlvolle, einzigartige Geschichte, die ich absolut empfehlen kann. 

    Es berührt, macht nachdenklich und auch etwas traurig. Ein sehr gelungenes Romandebüt mit sehr bildhaften Landschaftsbeschreibungen und Tiefe. Es passierte viel und die Handlung war nicht vorhersehbar. 

    Daher 5 Sterne von mir. Der Roman wird in meinem Bücherregal bleiben und wird irgendwann nochmal von mir gelesen. Das Buch zählt nun zu meinen Lieblingsromanen. 

  5. Cover des Buches Ich hab dich im Gefühl (ISBN: 9783596297191)
    Cecelia Ahern

    Ich hab dich im Gefühl

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Ich hab dich im Gefühl" ist ein typischer Cecelia Ahern-Roman. Ich hab ihn damals als er herauskam direkt als Hardcover gekauft.  Wie ich es mit quasi allen neuen Büchern der Autorin mache, da mich bislang noch keins ihrer Bücher enttäuscht hat. So auch dieses nicht. Zwischenzeitlich habe ich das Glück gehabt Cecelia Ahern zu einer Signierstunde in einem Hugendubel-Laden persönlich zu treffen. Meine Ausgabe des Buches habe ich mir an diesem Tag von ihr signieren lassen.

    In diesem Liebesroman geht es um Justin und Joyce, die sich näher sind als es ihnen bewusst ist. Sie treffen sich und fühlen sich einander direkt verbunden. Denn Joyce überlebte nur recht knapp einen Unfall, bei dem sie viel Blut verlor. Die Blutspende, die sie im Krankenhaus bekam, ist das von Justin. Nach dem Unfall verändert sich ihr Leben blitzartig. Viele Dinge erscheinen Joyce sehr merkwürdig. Vor allem die, wo sie plötzlich fremde Sprachen versteht und Erinnerungen in ihrem Kopf auftauchen, die ihr gänzlich unbekannt erscheinen. Und dann begegnet sie Justin, der als Gastdozent in Dublin ist und sich oft einsam fühlt Die romantische Liebesstory ist nicht mehr aufzuhalten. 

    Als Leser wird man direkt mitgerissen und fiebert mit den beiden. Das Ende des Buches kommt viel zu schnell. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es, wie immer, allen Cecelia Ahern- und auch Liebesromanliebhabern empfehlen.

  6. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.068)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Wir, dass sind alle unsere Freunde  und die Familie haben es gern gelesen.

  7. Cover des Buches Frühstück mit Kängurus (ISBN: 9783442453795)
    Bill Bryson

    Frühstück mit Kängurus

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78
    Als ich Picknick mit Bären gelesen habe, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Aufgrund der guten Bewertungen wurde mein Interesse geweckt. Da ich schon dreimal Australien besucht habe und in rund 9 Wochen zumindest einen ganz guten Überblick bekommen habe, war ich gespannt auf die Sicht von Bill Bryson.

    Das Buch ich ich ziemlich launig geschrieben. Wie auch schon bei Picknick mit Bären sind auch hier deutliche Zweifel angebracht, ob alles wirklich so passiert ist. Sein Schreibstil passt zu Australien aber besser als zum Appalachian Trail.

    Das hat damit zu Tun, dass Bill Bryson immer wieder Erlebnisse beschreibt, dann aber teilweise über lange Passagen in die Geschichte, die Politik, kurioses Hintergrundwissen und alle möglichen anderen Themen abtaucht. Von Tierwelt, über Geschichte, über Entdecker, kulturelle Besonderheiten, Gewohnheiten wird so ziemlich alles geboten.

    Das was er dabei aufzeigt ist dabei alles Mögliche: Witzig, Informativ, belanglos, langweilig. Da Australien aber deutlich mehr Hintergrundmaterial bietet, hatte er für dieses Buch deutlich mehr interessantes Füllmaterial zur Verfügung als bei Picknick mit Bären.

    Wenn man sich konkret über Australien informieren möchte, ist das Buch eher ungeeignet. Wenn man unterhalten werden möchte und im Optimalfall schon mal in Australien war oder noch dorthin reisen möchte, kann das Buch recht interessant sein.

    Einige Passagen muten auch etwas seltsam an. Als ihm ein Geländewagen übergeben wird, nutzt er mehr oder weniger Star Trek Sprache um aufzuzeigen, dass er die technische Einweisung des Vermieters nicht verstanden hat. So schlimm wird es wohl kaum gewesen sein.

    Es werden einige Klischees wie z.B. giftige Tiere umfassend abgearbeitet, während Bryson andere Themen wie z.B. Vegemite auslässt. Derartige Lücken gibt es hier und dort. Insofern hat auch Herr Bryson noch nicht alle Besonderheiten von Australien entdeckt.

    Was er zum Thema Fliegen schreibt, sollte man aber beherzigen, wenn man noch nicht in Australien war, kann man sich nicht vorstellen, dass diese Stelle nicht übertrieben ist. Ist sie nicht!

    Gegen Ende schwächelt das Buch etwas, was aber vielleicht auch damit zu tun hat, das Bryson schon sehr viele Eindrücke hatte. Er hat auch einige Teile und eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten von Australien ausgelassen. Man bekommt aber einen ganz guten Eindruck vom Land geboten.

    Die vollständige Rezension findet sich hier:
    https://www.torstens-buecherecke.de/3975/
  8. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783453061156)
    Douglas Adams

    Die Letzten ihrer Art

     (265)
    Aktuelle Rezension von: DrBernstein

    Zugegebenermaßen bin ich etwas biased, wenn es um Douglas Adams geht. Ich liebe seine Romane einfach über alles. Dieses Buch hier ist nun aber etwas ganz anderes. Es geht um Arten- und Naturschutz. Beim lesen merkt man, dass ihm dieses Thema eine wirkliche Herzensangelegenheit war. Im Buch findet man den gewohnten adams'schen Humor in einem ganz anderen Setting als sonst. Das Thema ist nicht einfach und macht sehr betroffen. Dennoch gelang es Adams hier, einen unterhaltsamen Zugang zu schaffen. Ich habe viel gelernt und dieses Buch beschäftigt mich seit Jahren immer wieder. Ich empfehle dieses Buch allen, die Tiere und Natur mögen.

  9. Cover des Buches Historische Reisen - rund um den Globus (ISBN: 9783958620926)
    Diverse

    Historische Reisen - rund um den Globus

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Es klang sehr verlockend für mich: in Zeiten von Flugscham und pandemischen Reisebeschränkungen kurzerhand eine literarische Weltreise anzutreten, indem ich mir die Berichte von Journalistinnen, Auswanderern und Forschungsreisenden anhörte. Der Verlag Audiobuch hat dazu 13 Reisegeschichten aus über 250 Jahren ausgewählt und ließ diese von hervorragenden Sprechern vertonen. Die Texte sind von unterschiedlichster literarischer Qualität. Flugpionierin Amelia Earhart war für mich diesbezüglich eher eine Enttäuschung, wohingegen (kaum überraschend) die Erzählung des Autors und Berufspiloten Antoine de Saint-Exupéry einfach grandios ist. Seine Begeisterung fürs Fliegen ist spürbar, darüber hinaus wird man mit interessanten philosophischen Betrachtungen belohnt. Auch die schweizer Journalistin Annemarie Schwarzenbach weiß mit Worten umzugehen. Ihr Bericht über ihre Reise nach Afghanistan, die sie zusammen mit einer Freundin 1939 unternahm, gewährt beeindruckende Einblicke in eine Kultur, die uns auch heutzutage noch weitgehend fremd ist.

    Besonders gespannt war ich auf die Schilderungen des Orientalisten Thomas Edward Lawrence (besser bekannt als "Lawrence von Arabien"), da ich im vergangenen Jahr selbst Saudi Arabien bereisen durfte. Seine Kriegserlebnisse sind spannend und sehr informativ, allerdings weist die über siebeneinhalbstündige Erzählung auch einige Längen auf. Und bei all den arabischen Namen kann man schon mal durcheinander kommen.

    Überhaupt stellen historische Texte für mich als Laien immer eine Herausforderung dar. Und in der Form eines Hörbuchs ist diese Herausforderung noch größer. Denn man kann nicht mal schnell zurück blättern, und auch eigene Recherche gestaltet sich schwierig, wenn man die korrekte Schreibweise von Orts- und Personennamen nicht kennt.

    Sehr schön gestaltet ist das Booklet. Es enthält neben dem Inhaltsverzeichnis auch Fotos bzw. Abbildungen der Autoren, knappe biografische Informationen und Fakten zur Veröffentlichung der Reiseberichte.

  10. Cover des Buches Reif für die Insel (ISBN: 9783442465965)
    Bill Bryson

    Reif für die Insel

     (150)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Bevor Bill Bryson mit seiner Familie zurück in seine Heimat Amerika zieht, bereist er nochmal für ein paar Wochen Großbritannien - Die Insel, die er im Jahre 1973 zum ersten Mal besucht hat und schließlich dort geblieben ist. Wie damals, vor 21 Jahren, beginnt seine Reise am Hafen von Calais und staunt daher nicht schlecht, als er das veränderte Dover wiedersieht. Brysons Reise geht weiter über London, danach quer durch Land bis weit hinauf in den Norden. Das Land, was er in den vergangenen so lieben gelernt hat, überrascht ihn immer noch mit so manch Skurilem, aber auch mit vielen Sehenswürdigkeiten. Eine große Reise, auf der den Autor so manches Abenteuer erwartet.

    "Ich verstehe nie, wieso die Londoner nicht begreifen, dass sie in der wunderbarsten Stadt der Welt leben." - Seite 39, eBook

    Bill Bryson listet in seinem besonderen England-Reiseführer neben Sehenswürdigkeiten und Nichtsehenswürdigkeiten auch Besonderheiten auf, wie etwa das Abenteuer U-Bahn fahren in London. In keiner anderen Metropole haben die Bahnhöfe so wunderbar phantasievolle Namen. Bevor er nun nach vielen Jahren zusammen mit seiner englischen Frau in die USA zurückkehrt, bereist er noch einmal die Insel. Im Prolog schildert Bryson seine ersten Momente, als er im Jahre 1973 zum ersten Mal in Dover die Insel betritt. Neben interessanten Fakten listet er auch immer wieder Dinge auf, die den Leser zum Schmunzeln bringen.

    "Aus Gründen, die sich ebenfalls einer rationalen Erklärung entziehen, gibt British Rail die Zielorte vorne am Zug an, was schrecklich praktisch wäre, wenn die Fahrgäste auf den Schienen sitzend warten würden, aber vielleicht nicht so ideal für die ist, die von der Seite einsteigen." -Seite 125, eBook

    "Was für ein herrliches Land - total bekloppt natürlich, aber über die Maßen hinreißend." - Seite 321, eBook

    Mein Fazit: Ein humorvoller und sehr interessanter Reisebericht. Bill Bryson beschreibt hier viele Orte, Verhaltensweisen der Engländer oder auch Alltägliches mit seinem ganz eigenen Charme. So sehr er sich beispielsweise über die englischen Parkhäuser aufregt, so toll sind für ihn die vielen Londoner Parks und beeindruckenden Landschaften. Da ich England und ganz besonders London sehr mag, hat es mir Spaß gemacht, diesen speziellen Reiseführer zu lesen. Eine wunderbare Mischung aus interessanten Fakten und humorvollen Anekdoten. Ich bin nun sehr gespannt auf den Nachfolger "It's teatime, my dear".
  11. Cover des Buches Die Reise nach Trulala (ISBN: 9783442457212)
    Wladimir Kaminer

    Die Reise nach Trulala

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Leider war es nicht so lustig wie erwartet oder auch wie auf dem Klappentext versprochen. Ich hätte auf jeden Fall mehr erwartet. 

    Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Klischees über Migranten und vor allem Russen viel zu sehr bestärkt wurden. Da wird der Russe als faul dargestellt und nur Wodka trinkend. Das finde ich so nicht zutreffend und doch recht schade. 

    Es ist jetzt nicht mega schlecht, aber einfach nicht das was ich erwartet habe. 

  12. Cover des Buches Sehnsucht Italien (ISBN: 9783844525557)
    Andreas Pehl

    Sehnsucht Italien

     (14)
    Aktuelle Rezension von: EvelynM
    Die akustische Reise „Sehnsucht Italien“ führt den Hörer von Venetien im Norden über Florenz, Rom und Neapel bis weit in den Süden auf die Insel Sizilien, begleitet von Hintergrundgeräuschen, Musik oder den Stimmen von Italiener/innen, garniert mit Kochrezepten und kleinen Anekdoten. Abseits der Tourismusströme kann man sowohl in die italienische Kultur als auch die kulinarischen Genüsse den herrlichen Landes eintauchen. Die ganz unterschiedliche Gestaltung der Geschichten und Stimmen machen das Hören sehr abwechslungsreich und besonders interessant. Der Hörer sollte die Reise allerdings in kleinen Abschnitten genießen, um sich die Landschaft, die Menschen, die Städte und Dörfer und auch die Gerüche vergegenwärtigen zu können. Zudem schweifen die Gedanken sonst gerne ab und man überhört die eine oder andere Begebenheit. Durch „Sehnsucht Italien“ werden vergangene Epochen lebendig, Geschichte neu entdeckt und das dolce vita kommt auch nicht zu kurz. Ich bin begeistert von dem ausführlichen Bericht über das „Casa Verdi“ – die Idee, einen Altersruhesitz für Künstler (Sänger/innen, Musiker/innen, Komponisten) zu schaffen, finde ich wunderbar. So bleibt nicht nur das Andenken an Verdi erhalten, sondern die „pensionierten“ Künstler/innen können ihren Erfahrungsschatz auch an die Studierenden weitergeben. Bei der Reportage über Friaul und Piemont ist mir das Wasser im Munde zusammengelaufen, als ich von den vielen Leckereien und nicht zuletzt vom Wein hörte. Mit den Geschichten um Don Camillo und Peppone von Guareschi bin ich aufgewachsen. Als Kind habe ich diese alten Schwarzweißfilme gerne gesehen und über die ständigen Streitereien zwischen den beiden Italienern herzhaft gelacht - ist mir doch durch meine italienische Verwandtschaft das Temperament der Südländer wohl bekannt. Ich möchte nicht alle Geschichten und Stationen vorwegnehmen und schließe nun mit meiner Meinung zum Hörbuch ab. Das Hörbuch „Sehnsucht Italien“ ist mein erster akustischer Reise- und Geschichtsführer überhaupt und hat mir sehr gut gefallen. Ich bin überrascht, dass es möglich ist, nur durch das Hören einen Eindruck von einem „fremden“ Land zu bekommen. Gut, ich war schon in Venedig und Florenz, in Südtirol habe ich bereits als Kind so manchen Berg erklommen und ich bin im Lago Maggiore geschwommen und habe den Gardasee entdeckt – doch das sind nur Bruchstücke dieses wunderbaren, abwechslungsreichen Landes. Mit geschlossenen Augen habe ich den teils spannenden und mir völlig unbekannten Themen gelauscht. Die kleine Broschüre und die Landkarte runden den Hörgenuss wunderbar ab. Die nummerierte Landkarte hilft, die Orientierung nicht zu verlieren und sich in den Regionen zurechtzufinden. Zum Schluss ist sie da: die Sehnsucht nach Italien!
  13. Cover des Buches Irisches Tagebuch (ISBN: 9783423146043)
    Heinrich Böll

    Irisches Tagebuch

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Heinrich Böll liebt Irland und in diesem, einem Reisebericht ähnlichen „Irischen Tagebuch“ wird es ganz deutlich. Er fährt durch die Landschaft, die unendlich grün, aber auch sehr verregnet ist, mehr Schafe als Einwohner hat und voll herzlicher Gastfreundschaft ist. Er lernt viele Menschen kennen,  alle Kinder sehen hübsch aus und sind höflich und nett.

    Böll ist zeitweise mit seiner Familie unterwegs im Zug und sein größtes Problem ist: Er kann sein Geld nicht tauschen. Doch die Iren sind Menschenfreunde und lassen ihn anschreiben – Heinrich Böll fährt auf Kredit durch dieses Land. Man erfährt Näheres zu den Problematiken durch die weit voneinander existierenden Ortschaften, oder auch nur Häuser, die Trinkgewohnheiten und die Geselligkeit. Ein Bericht, der Lust auf Irland macht, um dieses Land auf eigene Faust zu erkunden.

    In dieser Sonderausgabe von 2017 (es wurde eine Art Hardcover produziert) ist eine umfangreiche Biografie inkl. aller veröffentlichter Titel, Neuauflagen, Wiederauflagen, Adaptionen und Auszeichnungen enthalten. Der Autor war sehr produktiv beim Schreiben und hat sich immer wieder gesellschaftlich und politisch engagiert.

    Ein Buch, das auf keiner Irland-Reise fehlen sollte.

  14. Cover des Buches Atlas der unentdeckten Länder (ISBN: 9783499631436)
    Dennis Gastmann

    Atlas der unentdeckten Länder

     (39)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Auf den ersten Blick dachte ich, das wäre ein witzig gemeintes Buch. Ist es aber nicht. Denn die Realität der 50 geschilderten Kleinstaaten ist viel ernster als man denkt: Bei den meisten handelt es sich um Gebiete, die gewaltsam annektiert wurden und vorher z. T. sogar eine demokratische Volksversammlung hatten, wie die älteste Republik der Welt auf der englischen Insel Isle of Man. Ob es sich um das Dakota-Land der Sioux handelt, das mit Lug und Betrug von den USA annektiert wurde, um das Königreich Ryu-Kiu der Okinawa-Inseln, das erst im 19. Jhdt von Japan besetzt wurde, das Königreich Barotseland, das von den Engländern erobert wurde - alle haben eines gemeinsam: Ihre Bewohner sind ganz real und wurden nie gefragt, ob sie sich den Staaten anschließen wollen, zu denen sie heute gehören. Dass sich einige inzwischen für unabhängig erklärt haben, scheint nur recht und billig. Dennis Gastmann wurde bereits durch einige ungewöhnliche Bücher, wie beispielsweise "Geschlossene Gesellschaft: Ein Reichtumsbericht" oder "Mit 80 000 Fragen um die Welt", bekannt.
    Der Schreibstil des Autors nahm mich von Anfang des Buches an gefangen. Dennis Gastmann schreibt wunderbar witzig und sarkastisch und zugleich fesselnd und kritisch.
    Er schafft es den Leser zugleich über die "unentdeckten Länder" zu informieren und ihn großartig zu unterhalten. Des Weiteren regt er ihn an, genau hinzusehen und zu hinterfragen.

    Die intensive Recherche, die nötig war "unentdeckte Länder", von denen ich größtenteils noch nie gehört hatte, zu entdecken und Andere daran teilhaben zu lassen, verdient Anerkennung. Es ist eigentlich kein Reiseführer, enthält auch keine Karten oder ähnliches. Und bei manch geschilderten Reiseerlebnis von Gastmann hat man als Leser vielleicht auch gar nicht so viel Lust, da auch mal hinzufahren. Aber wenn man sich als Leser darauf einlässt, erfährt man wirklich viel Neues und Interessantes, was man vorher nicht für möglich hielt, und was deshalb den geistigen Horizont erweitert.

  15. Cover des Buches Fernweh im Herzen (ISBN: 9783959102049)
    Nina Sedano

    Fernweh im Herzen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ckfree

    Das Cover ist altbacken und passt nicht zu einer modernen Weltenbummlerin, die mit dem Rucksack unterwegs ist. Zudem ist der Titelzusatz irreführend, denn es handelt sich nicht nur um neue Abenteuer. Das Buch umfasst vielmehr Reiseerlebnisse aus 40 Jahren (1978-2018), in denen teilweise Rückblicke zu anderen früheren Reisen gemacht werden.

    Die Anekdoten sind mal mehr, mal weniger lang und beschäftigen sich mehr mit den Reisebekanntschaften der Autorin als mit den Ländern.
    Oft wirkt es wie ein Tagebuch oder eine Dokumentation runtergeschrieben. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich wie ein Sachbuch über Tiere oder Belehrungen über Natur, Umweltschutz etc. lesen.

    Äußerst wenig verspürt man die Freude und Euphorie der Reisenden.
    So ist das selbst auferlegte Vorhaben "Dieses Buch möchte zum Reisen animieren" in meinen Augen klar gescheitert. So schwappt keine Begeisterung oder springt der Funke für einzelne Länder auf mich nicht über, sodass ich nach dem Lesen ohne neues Fernweh zurückbleibe.

  16. Cover des Buches Die beste Entscheidung unseres Lebens (ISBN: 9783462048100)
    Philipp Rusch

    Die beste Entscheidung unseres Lebens

     (22)
    Aktuelle Rezension von: CaroLiest
    Das Buch mit dem ansprechenden Cover steht seit 2014 in meinem Regal so, dass ich es ständig sehe - es verleiht mir Leichtigkeit und Durchhaltevermögen im Alltag. Mir haben die Geschichten sehr gefallen, die Reiseziele sind spannend. Echt schön gestaltetes Buch.
  17. Cover des Buches Neither Here Nor There (ISBN: 0380713802)
    Bill Bryson

    Neither Here Nor There

     (28)
    Aktuelle Rezension von: liebling
    Bill Bryson ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Er schafft es immer wieder, trockene und langweilige Themen spannend darzustellen. Auch mit diesem Buch wurde ich wieder nicht enttäuscht. Dazu kommt noch, dass das Thema "Roadtrip" auch für mich persönlich sehr interessant ist. Viele der Orte, die Bryson hier beschreibt, habe ich bereits selbst besucht und dabei habe ich ähnliche Strecken hinter mich gebracht. Interessant war dabei auch, dass viele meiner Eindrücke sich hier widergespiegelt finden, obwohl das Buch rund 10 Jahre vor meinen eigenen Reisen entstanden ist. Auch finde ich es interessant, dass sich Brysons Meinung insofern mit meiner deckt, dass schöne, angenehme Orte sich nicht unbedingt durch eine beeindruckende Architektur oder viele Sehenswürdigkeiten auszeichnen. Vielmehr geht es um die Freundlichkeit der Menschen und die Atmosphäre. Wirklich interessant und beeindruckend ist auch gleich schon der Anfang, denn Brysons Reise beginnt in Hammerfest, einer Stadt, welche so weit im Norden liegt, dass die Lebensbedingungen dort so weit von unseren abweichen, dass wir es uns kaum vorstellen können. Die Leute dort sind gar nicht so "anders" als wir und doch ist ihr allgemeiner Lebensrhythmus komplett anders, weil sie sich eben den klimatischen Gegebenheiten anpassen. Für jeden, den das Fernweh gepackt hat oder der gern ein Reisebuch lesen möchte, welches mehr als nur die Sehenswürdigkeiten beschreibt, ist dieses Buch ein absolutes Muss.
  18. Cover des Buches Tiger fressen keine Yogis (ISBN: 9783932927225)
    Helge Timmerberg

    Tiger fressen keine Yogis

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Helge Timmerberg ist ein Getriebener, jemand, der zum Reisen geboren ist. Dieser Tatsache verdanken wir einige höchst unterhaltsame Reisebücher. Doch ist Timmerberg nicht einfach nur ein Reisejournalist, der zufällig gut schreiben kann. Nein, er ist Reisender aus Berufung, jemand der sich nicht der Mühsal des Reisens unterwirft, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sondern jemand, der sein Leben mit dem Reisen an sich ausfüllt. Weil er es will, tief im Innersten. Und das ist auch der Gegenstand dieses Buches, das eine Kollektion verschiedener Beiträge für verschiedene Zeitschriften enthält. Es ist Timerbergs Art des Reisens, die sich in seinen ganzen Lebensrhythmus einfügt, ohne Erwartungen, ohne großen Plan. Dadurch wird er offen für alle Eindrücke, Situationen, die es spontan zu meistern gilt und vor allem, er kann lernen. Sehr viel lernen und dadurch sehr viel wissen. Über das Leben, die Menschen, über die Geschichte und über das, was das Ganze soll. Daran lässt er uns teilhaben. Mit einer ehrlichen, direkten Schreibe. Wie kann man wohl besser sich und die Welt kennnenlernen, als mit ein paar Tips von jemanden, der es wirklich weiß?
  19. Cover des Buches Das Buch des Lebens (ISBN: 9783492273299)
    Andrew Jackson

    Das Buch des Lebens

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973
    Andrew Jackson beschliesst mit seiner Frau Vanella eine Weltreise zu machen. Zwei Jahren wollen unterwegs sein. Dabei wollen sie Ältesten der Welt besuchen. Sie wollen den Sinn des Lebens ergründen. Der Autor erzählt zuerst von seinem Grossvater und seine eigenen Lebensgeschichte. Der Leser erfährt etwas über die Länder und Städte, die sie bereisen. Man begleitet sie auf der Suche nach älteren Interviewpartnern. Man "lauscht" virtuell den Gesprächen. Als ich das Buch gekauft habe, konnte ich es kaum erwarten, es zu lesen. Der Anfang gefiel mir sehr gut. Wie er über seinen Grossvater und seine eigenes Leben schreibtt. Doch vom Reisebericht und den Interviews war ich enttäuscht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Autor von möglichst von allem erzählen will. So schreibt er von allem etwas. Genau das hat mich wahrscheinlich enttäuscht. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte z.B. das Persönliche weggelassen. Denn bei einigen Gesprächen hatte ich das Gefühl, dass dieses stark zusammengeschnitten ist. Auch der Reisebericht war manchmal etwas verwirrend. Ich verlor von Zeit zu Zeit Übersicht. Der Schluss ist dann wieder sehr persönlich. Seine Frau Vanella hat einen Darmverschluss und kämpft um ihr Leben. Beim Lesen hat man das Gefühl, dass der Autor diese Zeit mit dem Schreiben verarbeitet hat. Mir hätte das Buch besser gefallen, wenn der Fokus mehr auf die Gespräche der Älteren gefallen wäre als auf die Beschreibung der Wohnsituation, anwesenden Personen etc.. Das Persönliche zwischen den Eheleute hat für mein Geschmack zuviel Platz eingenommen.
  20. Cover des Buches Platt is mien Welt (ISBN: 9783876513331)
    Yared Dibaba

    Platt is mien Welt

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Australien, wie wir es sehen (ISBN: 9783931989859)
    Erik Lorenz

    Australien, wie wir es sehen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73
    Dieses Buch erzählt die Geschichte Australiens von verschiedenen Blickwinkeln aus, durch verschiedene Erzähler, auf humorvolle, traurige, faszinierende und interessante Weise,
    Man erfährt viel über die Mentalität der Australier, ihre Sprache, wie sie leben und arbeiten und wie sie wohnen und feiern.
    Zwei Berichte gehen auf das jetzige Leben der Aborigines ein, aber ziemlich kurz, wie ich finde. Man kann deutlich spüren wie tief die Kluft zwischen den weißen Australiern und den Aborigines ist.

    Es erzählen Einwanderer und auch Australier von dem schönen Land Australien, mit seinen interesanten Tierarten, den ausgetrockneten Flussläufen und Seen, den rauschenden Flüssen zu Regenzeiten, den Buschbränden und der Hitze, die zuweilen im Sommer bis auf 46°C steigen kann. Genauso kann man erfahren wie ein Mann es schaffte durchs Outback zu wandern. Auch fuhr ein Pärchen mit dem Allrad-Gländewagen dadurch und man bekommt Hintergrundwissen zum früheren Australien, wo von heute verlassene Ortschaften zeugen.

    Die Australier feiern sehr gerne und gehen auch genauso gerne in Vergnügungsparks, davon gibt es in Australien auch noch einige, die mit ihren Wagen von Ort zu Ort fahren, um ihre Shows zu zeigen.
    Und dem Leser wird beschrieben, wie in Australien trotz Hitze wünderschön Weihnachten zelibriert wird.

    Es ist fasst wie ein Reiseführer für Urlauber, aber auch Grundwissen für jemanden der nach Australien auswandern möchte.

  22. Cover des Buches Bridgerton - Penelopes pikantes Geheimnis (ISBN: 9783749903993)
    Julia Quinn

    Bridgerton - Penelopes pikantes Geheimnis

     (52)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Penelope Faetherington schwärmt schon lange von Colin Bridgerton. Doch er nimmt sie nur als die beste Freundin seiner Schwester Eloise wahr. Die Schwärmerei entwickelt sich jedoch zur Liebe, doch Penelope weiß, dass sie keine Chance bei dem charmanten und gutaussehenden Colin haben wird, schon gar nicht, nachdem sie ihn hat sagen hören, dass er auf keinen Fall Penelope heiraten würde.

    Jahre später, Penelope hat sich schon mit ihrem Ruf als "alte Jungfer" abgefunden, ändert sich jedoch das Interesse von Colin und er merkt, dass er mehr für Penelope empfindet. Als er jedoch das pikante Geheimnis von Penelope herausfindet, weiß er nicht, ob er damit auch in Zukunft zurechtkommen wird. 

     

    Es gibt einige Personen der Bridgerton-Familie, auf die ich mich in dieser Reihe sehr gefreut habe. Diesmal war es jedoch nicht Colin, sondern eher Penelope, die uns aus den ersten Bänden ja schon näher bekannt ist. Ihr unscheinbares Auftreten hat damit zu tun, dass sie lieber am Rande der Gesellschaft stehen möchte, da sie eher die Beobachterin ist, als diejenige, die sich im Mittelpunkt aufhält. Zumindest, was das persönliche Erscheinen betrifft. Lässt man sie jedoch im Hintergrund agieren, kommen ungeahnte Fähigkeiten hervor.

     

    Penelope ist sehr schlagfertig, schon allein, weil sie sich damit abgefunden hat, als alte Jungfer ihr Leben zu leben. Bislang kamen keine Heiratsanträge und auch sonst scheint sich keiner groß für sie zu interessieren. Auch Penelopes Mutter hat es aufgegeben, ihre Tochter unter die Haube zu bringen. Im Gegenteil, sie hat sich schon einen Plan für das Alter zurecht gelegt, in dem Penelope für immer bei ihr bliebt und ihr Gesellschaft leistet.

     

    Colin, der ebenfalls kein Interesse an einer Heirat zeigt, ist jedoch nicht so untätig und reist gerne, um dann auch Reiseberichte zu verfassen. Er scheut sich davor, diese zu veröffentlichen, obwohl Penelope, die zufällig welche lesen konnte, ihn ermuntert, dies zu tun. Daraufhin kommen die beiden ins Gespräch und sich auch näher. Und ab da kommt die Geschichte so richtig in Fahrt.

     

    Ich liebe Penelope. Ich konnte mich so gut mit ihr identifizieren, ihr Wesen, ihre Art und ihr Handeln hat mich in vielem an mich erinnert. Sie ist eine Seelenverwandte und deshalb habe ich mich für sie so sehr gefreut, als sie Colin endlich näher kommen konnte. Colin hingegen blieb mir etwas fremd. Sein Handeln, auch gegenüber Penelope fand ich manchmal unangebracht. Mir ist völlig klar, dass zu der damaligen Zeit die Männer das Sagen hatten, aber die Bridgertons sind so nicht erzogen worden. Zumindest hatte ich bei Anthony und Benedict nicht das Gefühl, dass sie sich so dermaßen herausnahmen, ihre Frauen herumzukommandieren. Colin hingegen übernahm manchmal das Denken für Penelope und aufgrund ihres zurückhaltenden Wesens hat sie es einfach hingenommen. Erst am Ende hat sie sich getraut, ihm richtig Paroli zu bieten, was ihm dann auch gutgetan hat.

     

    Trotzdem empfand ich bislang den vierten Teil als den besten der Reihe, einfach weil es um Penelope ging. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Autorin mehr Penelope in den Vordergrund rückte, als Colin und es eher ein Band um die Featheringtons war, als um die Bridgertons.

     

    Natürlich kommt auch Penelopes Geheimnis ans Licht (viele werden es sich schon denken können) und dies bringt auch zusätzich noch etwas Schwung in die Story. 

     

    Die Autorin schreibt gewohnt flüssig und packend. Und auch wenn man am Ende weiß, dass die restlichen Bände genauso werden wie die ersten vier, werde ich die Reihe doch weiterverfolgen, weil ich einfach wissen möchte, mit welchen Mitteln sich die restlichen vier Bridgerton-Geschwister an ihre neuen Partner binden werden. Gespannt bin ich da auch auf Eloise, die im fünften Teil ihren Traummann finden wird. 

    Der fünfte Band muss auch nahtlos an den vierten anschließen, denn Eloise wird im vierten Band mehrmals dabei ertappt, wie sie mit Tintenklecksen an den Händen aus ihrem Zimmer herauskommt und geheimnisvoll tut. Was verbirgt sie wohl? Aber da muss ich wohl gleich zum nächsten Band greifen.

     

    Meggies Fussnote: 

    Penelope und Colin - Geheimnisse, Reiseberichte und ganz viele Liebe.

  23. Cover des Buches Dies beschissen schöne Leben (ISBN: 9783492305242)
    Andreas Altmann

    Dies beschissen schöne Leben

     (10)
    Aktuelle Rezension von: ThomasJendrosch

    Das Buch trägt einen Titel („Dies beschissen schöne Leben“), der bemerkenswert ist. Die krasse Wortwahl  vermag durchaus Aufmerksamkeit zu wecken, weil sich solche unverblümten Beschreibungen für ein Buch sonst recht selten finden.

    Andreas Altmann erzählt auf 250 Seiten kurze Geschichten, die er auf seinen häufigen und weiten Reisen erlebt hat. Diese Schilderungen - oft  geht es um Frauen, Begegnungen und Affären – lesen sich leicht und flüssig, denn der Autor weiß, wie er Worte einzusetzen hat, damit sie ihre Wirkung auf den Leser entfalten. Gerne und interessiert nimmt man am Geschehen teil, in das der Erzähler auf seinen Reisen geraten ist.

    Man erfährt viel, aber man fragt sich beim Lesen auch, ob sich wirklich alles so zugetragen hat, wie es der Autor uns vermittelt. Am Ende fühlt man sich fast erschlagen von der Ereignisfülle, von den Reisen und den Romanzen. Und ganz so krass und schonungslos, wie es der Titel nebst Klappentext vermuten oder gar erhoffen ließ, geht es im Buch dann doch nicht zu.

    So bleibt am Ende der Eindruck, sich nicht mit einem wirklich wilden, sondern nur mit einem netten Buch beschäftigt zu haben.    

  24. Cover des Buches Reise nach Timbuktu (ISBN: 9783894051143)
    Mark Jenkins

    Reise nach Timbuktu

     (4)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    'Seltsame Dinge geschehen in Afrika. Phantastische Dinge. Dinge, die man nicht versteht. Man spürt, dass sie etwas bedeuten, aber man weiß nicht, was.' Inhalt: Mark Jenkins macht sich mit drei Freunden auf den Weg nach Westafrika. Sie wollen den Oberlauf des drittlängsten Flusses Afrikas mit Kajaks bezwingen und dann dem Verlauf des Nigers folgen. Ihre Reise beginnt in Guinea, und von da aus tauchen sie ein ins Herz Afrikas, begegnen Dschungelbewohnern, treffen auf Flusspferde und Krokodile, machen Halt in abgelegenen Dörfern. Mein Eindruck: 'Reise nach Timbuktu' hat mir gut gefallen, denn Jenkins' Schilderungen sind spannend und stimmungsvoll. Man kann sich beim Lesen den Niger, den Dschungel und die kleinen Dörfer mit ihren Bewohnern bildlich vorstellen und kann bei der Lektüre zudem einiges lernen. Sehr gut gefallen hat mir der Wechsel der einzelnen Erzählstränge: neben dem Reisebericht von Mark und seinen Freunden erfährt man von der Geschichte des Flusses bzw. von seiner Entdeckung und Bezwingung durch Entdeckungsreisende in vergangenen Jahrhunderten sowie von Marks und Mikes früherer Reise nach Europa und Nordafrika. Die kleine Karte mit Städten, Ländergrenzen etc. war hilfreich und sorgte dafür, dass ich immer genau wusste, wo sich die Geschichte gerade zuträgt. Sprachlich war mir der Reisebericht bisweilen zu metaphorisch, wirkte dadurch übertrieben, manche Begriffe und Phrasen waren meiner Meinung nach eher unpassend und dadurch sinnfrei. Inhaltlich hätte ich mir an mancher Stelle mehr Detail und bei anderen Episoden weniger Information gewünscht, denn die Schilderungen ufern bisweilen etwas aus, so dass einige Passagen etwas langatmig geraten sind und das Buch streckenweise einen etwas unstrukturierten und chaotischen Eindruck auf mich gemacht hat. Mein Resümee: Ein spannendes Buch, das einem den Niger näher bringt.

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