Bücher mit dem Tag "reisebüro"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "reisebüro" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Glückskekse (ISBN: 9783868006438)
    Anne Hertz

    Glückskekse

    (666)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie14

    Das ist mein Highlight bis jetzt dieses Jahr als Hörbuch. 


    Nicht nur die Geschichte ist so schön herzlich und lustig geschrieben sondern auch die Sprecher haben es super gelesen, das ich oft beim hören lachen musste und mich Leute irritiert angesehen haben. Einfach göttlich. 


    Das schöne bei diesem Hörbuch ist auch der Übergang zwischen den Kapiteln, es gibt Musik.  Das hatte ich bisher noch nicht. 


    Die Geschichte ist herrlich erzählt. Jana wurde auf eine untypische Art von ihrem Freund nach dem Sex an ihrem Geburtstag verlassen und damit fängt alles an. Sie hat zwei super Freundinnen die auch so einige Turbulenzen mit sich bringen. Bei einem gemeinsamen Abend beschließt Jana einer fremden ausgedachten Telefonnummer die Frage zu stellen ob sie das Glück noch finden wird. 


    Nun beginnt ein Austausch an SMS über das suchen und finden des Glücks statt. Auch für mich zum Nachdenken, was macht mich glücklich? 


    Es ist eine sehr schöne Geschichte mit noch mehr Turbulenzen und Überraschungen und absolut empfehlenswert. Ich habe gelacht und es absolut genossen und drüber nachgedacht. 


    Vielen Dank, für mich dieses Jahr das absolute Hörbuch-Highlight.

  2. Cover des Buches Wenn Weihnachten so einfach wär (ISBN: 9783453423831)
    Zara Stoneley

    Wenn Weihnachten so einfach wär

    (39)
    Aktuelle Rezension von: kikiii04

    Weihnachten ist das Fest der Familie. Sarahs Familie weicht zwar von dem typischen Familienbild ab, doch das ändert nichts daran, dass Weihnachten ihr alles bedeutet. Nur dass dieses Weihnachten deutlich anders wird, als es für sie Tradition ist. Unter dem Vorsatz, ein von ihrer Reiseagentur vertretenes Resort inmitten des verschneiten Kanadas unter die Lupe zu nehmen – und im besten Fall wieder zu altem Glanz zu verhelfen – reist sie über die Feiertage über den Atlantik. Insgeheim muss sie sich aber eingestehen, dass sie ganz andere Gründe für diese Reise hatte. Es ist an der Zeit sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen – oder? Glücklicherweise liefern die vielen Baustellen im Resort und die beiden Brüder, die es betreiben, genügend Ablenkung.

    Die Geschichte beginnt einige Zeit vor der Abreise nach Kanada. Man erfährt von schlechten Bewertungen des Shooting Star Resorts und Sarahs wenig erfolgreichen Kontaktaufnahmen mit dem Miteigentümer Will. Es wird schnell klar, dass Sarah ein sehr schräger Charakter ist. Sie ist wirklich ein verrücktes Huhn. Über das Buch hinweg hat sich daran auch nicht wirklich viel geändert, was die Geschichte natürlich sehr amüsant gestaltet. Manchmal waren Sarahs unendlich verzweigte Gedankengänge aber auch etwas langatmig oder unpassend, was gerade den ersten Abschnitt sehr in die Länge gezogen hat. 

    Angekommen in Kanada treffen wir auf Will, der schrecklich grummelig ist. Es ist also eine typische Grumpy x Sunshine-Geschichte, aber Will hat natürlich seine Gründe und eine eigene Geschichte zu erzählen. Die Dynamik zwischen Sarah und Will ist von Anfang an sehr speziell – oft explosiv, aber auf eine gute Art. Es hat Spaß gemacht zu verfolgen, wie die beiden sich langsam aber sicher annähern.

    Umgeben wird die Story von einem ganz wundervollen Setting. Wer nach einem ganz typischen Weihnachtsbuch sucht, ist hier zweifelsohne an der richtigen Adresse. Die Weihnachtsstimmung ist ganz klar dar. Trautes Zusammensein mit herzlichen – und teils schrulligen – Menschen, ganz viel Schnee, Weihnachtsbäume, Zimtgeruch und leckeres Essen. Das Buch ist also perfekt zum weihnachtlichen In-die-Ferne-Träumen geeignet.

    Im letzten Drittel wurde es nochmal sehr turbulent, mir persönlich war es ein wenig zu viel Klischee und etwas überzogen. Aber amüsant war das Ganze natürlich trotzdem.


    Mein Fazit:

    WENN WEIHNACHTEN SO EINFACH WÄR ist ein Stereotyp eines Weihnachtsbuchs – insbesondere, was die Stimmung angeht. Es ist der richtige Roman für alle, die Liebesromane mit ausschweifenden inneren Monologen, schrulligen Charakteren und schrägem Humor lieben. Das Buch hat klar seine Ecken und Kanten – über die man aber sicherlich gerne hinwegsieht, wenn man schlichtweg nach einem Schmöker für die Feiertage sucht. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt: Indien (ISBN: 9783956497001)
    Katy Colins

    Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt: Indien

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Suhani
    Am Anfang dieses zweiten Teils hab ich mich schon ein wenig erschrocken.
    Ich habe mich gefragt wo die toughe Georgia aus dem ersten Teil geblieben ist.
    Nichts mehr da von der übersprudelnden Person, die ihre Mitmenschen begeistert und mit reißt und trotzdem auch an sich selbst und ihre Wünsche denkt.
    Stattdessen ein Arbeitstier, das nicht mal mehr auf sich selbst achtet, sich um alles gleichzeitig kümmert und alle ihre Freunde vernachlässigt – eine Georgia, die zu einer Workaholikerin mutiert ist!

    Nein, das war nicht mehr die Georgia aus dem ersten Teil, wie ich sie kannte.
    Alle ihre Erkenntnisse, die sie in Thailand über sich und das Leben gefunden hatte waren ausgelöscht.
    Da war kein Platz mehr für Ben, der nun mit im Reisebüro arbeitet und auch die neue, leicht verrückte Angestellte Kell sieht sie nur als Nebenfigur.
    Georgia ist diejenige die als erste im Laden ist und die letzte die geht. – Wenn sie nicht wieder wegen Erschöpfung am Schreibtisch einschläft und somit auch die Nächte im Laden verbringt.
    Statt Arbeit auf die anderen zu verteilen und als Team das Reisebüro zu führen, kann Georgia nichts aus der Hand geben.
    Das so was nicht ewig gut gehen kann ist wohl klar.
    Als es dann auch noch schlechte Bewertungen für das neue Angebot einer Indienreise hagelt, sieht Georgia ihr Unternehmen den Bach runter gehen. Dabei war doch alles so gut geplant und die indischen Mitarbeiter mit Bedacht und Sorgfalt ausgewählt – WAS stimmte da nicht?

    Um das herauszufinden entschließt sich Georgia kurzer Hand – wenn auch äußerst ungern – den Travel Club in Ben und Kells alleinige Verantwortung zu geben und schleust sich getarnt in die nächste Reisegruppe nach Indien mit ein.
    Als Friseurin Louise hält sie ihre Tarnung aufrecht und nur der Hotelangestellte weiß zunächst von ihrer wahren Identität.
    Bald erkennt sie woran es hapert und setzt nun alle ihre Möglichkeiten ein, damit die Indienreise wieder als Erlebnis für alle wird – und nicht als Albtraum in Erinnerung bleibt.
    Wird Georgia es schaffen?
    Und wer ist der undurchsichtige Chris in der Reisegruppe? Warum ist er nur am Rande dabei und macht nur Fotos und schreibt andauernd Notizen in sein Heft?
    Viele Fragen, aber auf alle gibt es eine Antwort – mal mehr, mal weniger gute.

    Hat mir die Georgia am Anfang so gar nicht gefallen, hat sie mich während der Geschichte doch überzeugen können. Sie boxt sich auch hier wieder durch, egal wie dick es auch kommt. Sie lässt sich nicht unterkriegen und am Ende tut ihr Indien genauso gut wie es Thailand getan hat. Sie kommt gestärkt und mit Erkenntnissen über sich selbst mit neuer Kraft wieder zurück.
    Und diese Kraft braucht sie auch!
    Im Travel Club Büro hat sich auch so einiges getan.
    Wer ist die neue Aushilfe, die alle so toll finden und die sich anscheinend überall unentbehrlich gemacht hat? Wieso bekommt sie alles besser hin als Georgia? Was ist mit Ben?
    Wie es aussieht kommt er gnadenlos gut mit der Neuen aus. Ja er ist sogar wieder fröhlich und ausgelassen. Das war er schon seit ewigen Zeiten nicht mehr …
    Selbst Kell ist ganz anders und macht ein auf beste Freundin mit der Neuen.
    Kaum Zuhause fühlt Georgia sich wie das fünfte Rad am Wagen und ist diesmal wirklich kurz vorm Aufgeben. Aber als dann dem Travel Club von zwei Seiten Gefahr droht, ist Georgia wieder voll da.

    Das hört sich jetzt alles ziemlich dramatisch und düster an, aber es ist trotz allem wieder ein „Feelgood“ Roman.
    Diesmal im bunten, turbulenten und völlig gegensätzlichen Indien. Es sind wieder Leute dabei, die an einer Liebesbeziehung gescheitert sind, ohne dass es kitschig wird – auch wenn ein paar (kleine) Klischees über Indien dabei sind (Bollywood), so passen selbst die in die Geschichte.
    Georgia tankt hier neue Kraft und sieht endlich ein, das sie so nicht weitermachen kann und auch zwischen ihr und Ben gibt es endlich Klarheit.

    Mein Fazit:
    Eine Geschichte die Spaß macht und trotzdem die Spannung um den Travel Club hält.
    Für alle die mal wieder ein Buch mit einem Feelgood-Effekt lesen möchten.
    Ich würde zwar nicht in den „Lonely Hearts Travel Club“ passen, aber so eine Indienreise würde ich schon gerne mitmachen wollen. Mal sehen wohin die Reise das nächste Mal geht, denn die Geschichte von Georgia Green und ihrem Reiseunternehmen ist noch nicht vorbei.
  4. Cover des Buches Der letzte Turm vor dem Niemandsland (ISBN: 9783743830943)
    Micahel Schmidt

    Der letzte Turm vor dem Niemandsland

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer
    "Der letzte Turm vor dem Niemandsland" von Michael Schmidt (Hg.) (erschienen bei p.machinery) ist eine Anthologie, die viele verschiedene Fantasykurzgeschichten enthält.

    Dabei sind die Themen, die in den Geschichten behandelt werden, sehr breit gefächert: Es geht in dem einen Text um Liebe und im nächsten schon um Betrug und illegale Machenschaften. Ebenso vielfältig sind die Protagonisten und Schreibstile: Es gibt Kurzgeschichten, die in einer fantastischen Welt spielen, die von Fabelwesen bewohnt wird. Andere Geschichten wiederum spielen in unserer eigenen Welt und/ oder kommen ganz ohne Märchenwesen aus.

    Was jedoch alle Kurzgeschichten eint ist die Tatsache, dass sie allesammt sehr lesenswert sind. Ich kann diese Anthologie nur jedem Fantasyfan ans Herz legen!
  5. Cover des Buches Die Single-Frau und ihre Verabredungen (ISBN: 9783839105764)
    Melanie B. Frank

    Die Single-Frau und ihre Verabredungen

    (11)
    Aktuelle Rezension von: lollo75
    Rebecca, 36, Single und das möchte sie ändern. Auf der Suche nach Mr. Right führt das Buch durch diverse Dates, manche gelungen, manche weniger. Findet Rebecca ihren Traummann?
    Das Buch beschreibt die Versuche Rebecca´s den Mann fürs Leben zu finden, teilweise humorvoll beschrieben. An manchen Stellen musste ich stark schmunzeln. Leider konnte ich ihre Handlungsweise in einigen Passagen des Romans nicht nachvollziehen (z.B. klasse Typ aufgrund eines Horoskopes nicht mehr gedatet) und das machte mir die Hauptperson nicht unbedingt zum Symphathieträger und das Ende war mir zu vorhersehbar.
    Das in der Ich-Form geschriebene Buch ist einfach geschrieben und lässt sich deshalb flüssig lesen.
    Fazit: ganz nett für zwischendurch
  6. Cover des Buches Frühjahrsputz (ISBN: 9783548283203)
    Claire Cook

    Frühjahrsputz

    (25)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Der Roman hat nichts mit Frühjahrsputz zu tun, eher mit Reinigung der Seele!!!!!

    Die Hauptperson in der Geschichte ist Jill ein nette junge Frau, und alleinerziehende Mutter einer 10 jährigen Tochter mit names Anastasia.

    Sie wird nach 7 Jahren von ihrem Mann Seth verlassen. Das Leben geht weiter. Jill versucht mit Jobs sich und ihre Tochter über Wasser zu halten, was ihr auch gut gelingt.

    Dann taucht doch tatsächlich ihr Ex Mann wieder auf, und versucht sich über die Tochter wieder in die Familie zu drängen. Doch zu diesem Zeitpunkt gibt es schon einen neuen Mann Bill in Jills Leben.

    Jetzt ist Chaos der Gefühle angesagt. Was wird Jill tun? Sie reist erst ein Mal nach Costa Rica um dort Klarheit zu finden.

    Die Autorin hat eine Geschichte mit sehr viel Charm, wie mitten aus dem Leben geschrieben. Der gute und homorvolle Schreibstil hat mich sofort von diesem Roman überzeugt.

  7. Cover des Buches Riviera - Der Traum vom Meer (ISBN: 9783734108082)
    Julia Kröhn

    Riviera - Der Traum vom Meer

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Kat.Ja

    Bei einem Titel "RIVIERA - Der Traum vom Meer" erwartet man wahrscheinlich schnell eine schöne Sommer-Liebesgeschichte mit Happy-End-Garantie.

    Doch dieses Buch ist anders - es ist viel mehr, geht deutlich tiefer.

    Im Mittelpunkt stehen die Freundinnen Salome und Ornella. Ihre Geschichte, der familiäre Hintergrund, die historisch-politischen Veränderungen, sind der Rahmen für eine Handlung, bei der es um Freundschaft, Liebe, Verlust, Angst und Hoffnung geht.

    Als Leser(in) erlebt man nicht einfach nur mit wie Salome und Ornella älter werden. Sie werden erwachsen und erfahren auf ganz persönliche Art, wie es ist, mit den unterschiedlichsten Veränderungen, die selten positiv sind, fertig werden zu müssen.

    Und dies geschieht mit einem bemerkenswert empathischen Schreibstil.

    Auch haben alle Protagonisten der Geschichte eine wunderbar ausgearbeitete Vita. Und so kommt man jedem im Laufe der Handlung näher und selbst "Nebencharaktere" werden so zu einem wichtigen Baustein, machen das Gesamtbild stimmig.

    Die Beschreibungen der Handlungsorte sind sehr gut, die der Protagonisten aber brilliant.

    Ich konnte die kleine dicke Ornella genauso deutlich vor meinem inneren Auge sehen, wie den dünnen immer rauchenden Félix, den Träumer Arthur, die mehrfach sterbende Oma Tilda und viele andere wunderbare Charaktere mehr. Und selbst mit wenigen, kurzen Szenen werden z.B. Herr Theodor oder die Hure Zoë aus dem Hintergrund hervorgeholt und bekommen Gewicht.

    Mich hat der ganze Roman beeindruckt, gefesselt und neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

    Zur Abrundung gibt es auch eine kostenlose kurze Vorgeschichte als E-Book.

  8. Cover des Buches Tod und Schatten (ISBN: 9783738090598)
    Ole R. Börgdahl

    Tod und Schatten

    (38)
    Aktuelle Rezension von: LuiseLotte

    Der Tote in einem Reisebüro mitten in Berlin ist nur der erste! Am Tatort erscheint Marek Quint, der Leiter einer 2-Mann-Einheit, ein völlig unerfahrener, weil praxisferner Polizist, der sein Handwerk nicht etwa von der Pieke auf gelernt, sondern es in Form von theoretischem Wissen auf der Universität erworben hat, was ihn in den Augen seiner Vorgesetzten über den altgedienten Kollegen Thomas Leidtner stellt. Dass der nicht eben gut auf den jungen Quint zu sprechen ist, ist nachvollziehbar, doch richtet sich sein Groll gegen den Falschen. Das System an sich ist es, das zu kritisieren wäre, das völlig fern jeglicher Realität einen bloßen Studienabschluss höher bewertet als lange Jahre Berufserfahrung.

    Doch sei es wie es sei – Marek Quint ist nun zur Stelle, tappt unsicher herum, spöttisch-ironisch beäugt von dem Chef der Spurensicherung. Doch während eines ersten planlosen Rundgangs durch das Haus, das den Tatort beherbergt, hat Marek die Genugtuung, etwas zu finden, das der Spurensicherung entgangen ist: im Keller nämlich entdeckt er, versteckt hinter einem Berg Kisten, eine angeschossene Frau und rettet ihr damit das Leben, wie bei fortschreitender Handlund gemutmaßt werden darf.

    Während Kollege Leidtner schmollt und zunächst nicht so recht bereit ist, sich in dem Falle des erschossenen Mannes, auf dessen Identität nichts, aber auch gar nichts hinweist, nicht jetzt und auch nicht später, eigentlich bis zum Ende nicht, zu engagieren, zumal er befürchtet, dass ihm und dem ihm vorgesetzten Kollegen der Fall sowieso wieder entzogen werden wird, wie das seit dem plötzlichen und mysteriösen Verschwinden des eigentlichen Chefs, Kowalski, dessen Namen die Einheit trägt, grundsätzlich geschieht, begibt sich Marek Quint auf seine Irrfahrt zu den Krankenhäusern, in die sowohl das tote als auch das überlebende Opfer verbracht wurden, und versucht seinerseits, seine ungelenken Ermittlungen voranzubringen, um schon Ergebnisse vorweisen zu können, bevor man ihm und Leidtner den so rätselhaften, wie herausfordernden Fall wieder abnehmen wird.

    Und ja, auch der muffige Kollege kommt allmählich in die Gänge und lässt sich auf eine Zusammenarbeit mit dem ungeliebten, aber liebenswürdig bleibenden Marek ein. Schließlich zieht man doch am gleichen Strang, nicht wahr? Man möchte endlich auch ohne Chef Kowalski als fähige Ermittler angesehen und nicht mit Routineaufgaben für Anfänger abgespeist werden!

    Man muss es den beiden Kommissaren lassen – sie ermitteln in alle Richtungen, versuchen Zeugen ausfindig zu machen, befragen Anwohner des Reisebüros, die nichts gehört und nichts gesehen haben, mit einer Ausnahme, deren Information sich erst viel später als bedeutsam herausstellen wird. Und hier muss ich anmerken, dass das Desinteresse der Nachbarn an Nachbarn mich einigermaßen erschüttert hat! Da lebt und arbeitet man jahrein, jahraus Seite an Seite – und ist nicht einmal imstande, das Gesicht des jeweils anderen zu beschreiben, sich an Namen zu erinnern. Das sagt so einiges aus über unsere Gesellschaft!

    Aber dies nur am Rande. Unerklärlich ist auch, dass man des Besitzers des Reisebüros trotz aller Bemühungen nicht habhaft werden kann, der Herr ist und bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Spätestens jetzt ist den Kollegen wider Willen klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Und obschon Marek und Quint unter Hochdruck arbeiten, um wenigstens die Identität des Ermordeten zu klären, obwohl sie seine Beschreibung, seine Fingerabdrücke durch alle möglichen Datenbanken jagen und auch inoffizielle Kanäle nutzen, zu denen sie dank des vorzüglich vernetzten Leidtner Zugang bekommen – es geht eben nichts über die in vielen Jahren aufgebauten Kontakte eines in der Praxis erprobten Kriminalen! - kommen die Kommissare zu ihrer Verblüffung, die ihrerseits zu neuen Überlegungen und Fragen Anlass gibt, erst einmal keinen Schritt weiter! Weder kann die angeschossene Frau Auskunft geben über den Tathergang im Reisebüro, noch findet man etwas heraus über das Opfer. Es ist geradeso, als hätte es den körperlich in bestem Zustand gewesenen Mann nie gegeben! Und das mutet wirklich seltsam an, denn mit der Hilfe der hochentwickelten Technik, die gerade auch der Polizei zur Verfügung steht, erscheint es unglaublich, dass jemand durch das feine Raster fallen sollte.

    Vielleicht aber möchte jemand, jemand von ganz oben, aus der Führungsetage, sei es der Polizei oder der Politik, gar nicht, dass irgendetwas herauskommt über das Opfer, dem sehr bald zwei weitere folgen, auf die gleiche Weise getötet und anscheinend ebenso wie das erste ohne jegliche Identität. Worauf nur mag das hindeuten? Da gibt es doch eigentlich nur eine Antwort, mag der aufmerksame, krimierfahrene und der mysteriösen Geschichte mit Spannung folgende Leser denken! Und Recht hat er – schon gar, als der Verfassungsschutz die Handlungsbühne betritt! Das deutet alles auf Spionage, auf Agenten, also auf genau das, das ich hier weder erwartet habe noch mir gewünscht hätte, denn mit Spionagegeschichten habe ich so gar nichts im Sinn. Dann wird’s verworren und geheimnisvoll und man ergeht sich in Andeutungen, deren Sinn nicht zu entschlüsseln ist. Also ja – mir fehlt eindeutig das Spionagegen....

    Jedoch von der mich etwas ernüchternden Wendung abgesehen habe ich bis gegen Ende einen rätselhaft-spannenden Krimi gelesen, mit überzeugenden, glaubwürdigen Protagonisten und einer bis zu besagter Auflösung logisch nachvollziehbaren Handlung. Viel erfährt man über die Polizeiarbeit, die nicht auf plötzlich auftauchenden, brillianten Geistesblitzen fußt, sondern auf sorgfältiger Kleinarbeit, bei der schon winzige Erfolge gefeiert werden, denn sie sind ein Schritt hin zur Erhellung des Rätsels, zur Lösung der meisten Fälle.

    Offensichtlich gemacht werden auch die oft nicht nachvollziehbaren Irrtümer und Fehlentscheidungen auf der Leitungs- und Verwaltungsebene, die ihr ganz eigenes Süppchen kocht, herumlaviert, verschweigt, verschleiert – ganz eben, wie das in der Politik so üblich ist. Wenn ich das etwas zu abrupte, jedenfalls aber kryptische Ende richtig deute, ist es den Kollegen Quint und Leidtner diesmal durch Zufall gelungen, die Entscheidungsträger, nennen wir sie mal so, zu überlisten, freilich ohne dass es ihnen am Ende genutzt hätte. Oder doch? Da der Krimi mit einem Cliffhanger endet, was ich grundsätzlich kritisch sehe, kann man sich dessen nicht sicher sein. Man muss halt den Nachfolgeband lesen oder besser noch alle beide fehlenden Bände der als Trilogie entstandenen Kurzreihe mit Marek Quint und seinem Kollegen Leidtner, der Figur, die mir am meisten lag! Und allein seinetwegen werde ich das wahrscheinlich auch tun....

  9. Cover des Buches Dogstar Rising: A Makana Investigation (English Edition) (ISBN: B009IRPFFQ)
  10. Cover des Buches In Sachen Signora Brunetti (ISBN: 9783257231786)
    Donna Leon

    In Sachen Signora Brunetti

    (221)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Wir haben Ihre Frau, Commissario. … Wir haben sie festgenommen.«

     

    Bei den Brunettis hängt der Haussegen schief. Signora Brunetti, wegen Vandalismus festgenommen, beschert ihrem Mann damit reichlich Ärger und in Folge eine Suspendierung. Und während die Eheleute versuchen, füreinander Verständnis aufzubringen, geschieht ein Mord, der die bereits heikle Situation weiter verschärft.

     

    Eine sehr interessante Ausgangssituation, die mich gleich fesselte. Signora Brunettis Motiv ist nachvollziehbar, ich ärgere mich auch regelmäßig über Verbrechen, die ungeahndet verübt werden können, weil sie zum Beispiel Lücken in der Gesetzgebung ausnutzen. Wie oft gehen den Ermittlern nur die „kleinen Fische“ ins Netz, weil die „dicken“ sich so gut organisiert haben, dass sie nicht auffallen oder nicht angreifbar sind. Da könnte man schon Lust bekommen, mit Steinen zu werfen. Auf jeden Fall bietet dieses Buch neben Spannung einiges Potential zum Nachdenken.

     

    Fazit: Ein ungewöhnlicher Fall mit Potential zum Nachdenken. Hat mir sehr gut gefallen!

  11. Cover des Buches Nächster Halt: Australien (ISBN: 9783956498084)
    Katy Colins

    Nächster Halt: Australien

    (25)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Glücklich verliebt und beruflich erfolgreich - Georgia ist längst kein Mitglied mehr im Lonely Hearts Travel Club, der beliebten Reiseagentur für Singles. Sie gehört nun zu den Happy Hearts. Gemeinsam mit Ben reist sie nach Australien zu der Hochzeit ihrer besten Freundin. Eigentlich war es auch schon immer Georgias Traum, einmal eine Braut zu sein. Doch eine übereifrige Brautjungfer, ein verpatzter Junggesellinnenabschied und manch andere Katastrophe lassen Georgia die Ehe nun als gar nicht mehr erstrebenswert erscheinen. In Down Under steht ihre Welt auf einmal Kopf. Wie möchte sie ihre Zukunft gestalten? Und vor allem mit wem an ihrer Seite? 

    Meine Meinung:
    Bei "Nächster Halt: Australien" handelt es sich bereits um den vierten Teil der "Happy Hearts Travel Club"-Reihe. Auch wenn ich keines der anderen Bücher kenne, hatte ich keine Probleme dem Geschehen zu folgen.
    Aber soviel sei direkt verraten, ich möchte die anderen Teile unbedingt noch lesen, den ich hab das Buch nur so in einem Rutsch verschlungen.
    Der Schreibstil von Katy Colins liest sich richtig locker und angenehm, so dass man schnell in der Geschichte ankommt. Dabei beschreibt sie alles so liebevoll und detailliert, dass man sich alles gut vorstellen kann. Man hat fast das Gefühl mit nach Australien zu fliegen!
    Georgia war mir sofort sympathisch und sie hat meine größten Respekt, dass sie, trotz ihrer eigenen Erfahrung, ihrer Freundin bei den letzte Vorbereitungen der Hochzeit helfen will. Noch dazu, wo diese wirklich zur Brautzilla mutiert. Außerdem hätte Georgia mit ihrem Leben gerade genug zu tun und trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Australien, wo sie ein wirklich ungewöhnlicher und vor allem anders als gedachter Junggesellinnenabschied erwartet. Ich hatte unheimlich viel Spaß die drei Mädels dabei zu begleiten und war gleichzeitig froh, dass ich nicht dabei war, denn Shelley und Cara sind schon echte Hausnummern. Gerade das tut der Geschichte aber gut, dass die drei Mädels gefühlt nicht unterschiedlicher sein könnten. Vor allem Cara hat einige Macken, die sich aber wirklich bis zum Schluss durchziehen, was das Ganze einfach noch lebendiger macht.
    Phasenweise war schon sehr offensichtlich, was passieren wird, aber das hat mich gar nicht gestört, denn für mich hat einfach das Gesamtpaket gestimmt! Die Zeit verging wie im Flug und ich freu mich schon jetzt unheimlich auf die anderen Teile der Reihe, denn ich möchte wissen, was Georgia vorher schon alles so mitgemacht hat.

    Fazit:
    Eine unheimlich spannende Reise, die einen überlegen lässt, ob man sich jemals auf so einen Junggesellinnenabschied einlassen sollte 😉 Spaß hat man auf jeden Fall mit der richtigen Mischung aus Humor und Liebe!

  12. Cover des Buches Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt: Thailand (ISBN: 9783956496936)
    Katy Colins

    Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt: Thailand

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Kurz vor der Hochzeit verlassen. Wohnung, Job und auch sich selbst verloren. So könnte man Georgia Green beschreiben, als sie beschließt sich zum ersten Mal im Leben einen Rucksack aufzuschnallen und Thailand zu erkunden. Doch dort findet sie anstatt erhoffter Urlaubsstimmung und tiefer Erkenntnis nur schreckliche Mitreisende, Ungeziefer und viel zu scharfes Essen – aber auch ein paar unwiderstehliche Bekanntschaften. Doch vor allem lernt Georgia, auf welchem Weg das Glück für sie selbst zu erreichen ist…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Auf der Suche nach einem tollen Sommer-Sonne-Urlaubs-Buch bin ich über die „Lonely Hearts Travel-Club“-Reihe gestolpert. Das Cover konnte dabei schon die erste Urlaubsstimmung bei mir wecken und ich habe mich auf schöne Ortsbeschreibungen, eine allein reisende Frau, interessante Erlebnisse und klar auch etwas Liebe gefreut. Wie auf dem Klappentext geschrieben: „Im Tuk Tuk ins Glück!“.

    Bekommen habe ich aber eher: Mit dem Tuk Tuk und einer naiven und männerbezogenen Georgia, ohne jedes Selbstbewusstsein, in den Horror-Urlaub par exelance…

    Aber von Anfang an. Georgia ist grundsätzlich keine böse Person und macht zu Beginn des Buches einfach eine schwere Phase durch. Wie viele vor ihr beschließt sie also zu reisen, auf sich selbst zu achten und sich wieder zu finden. Gute Idee! Bei einem Reisebüro um die Ecke, mit netter Reisekauffrau, bucht sie eine Gruppen-Tour durch Thailand. Ab da geht eigentlich einfach alles schief. Und auch wenn Georgia nichts für die Umstände in Thailand kann – auch wenn sie hier ebenfalls alle Naivität auspackt und nicht mal das Reisebüro kontaktiert – hat sie durchaus Schuld daran, dass sie sich dreiviertel des Buches jedem Typen an den Hals wirft, der irgendwie zur Verfügung steht. Diesen langen Teil der Geschichte, indem Georgia ihr Glück nur in anderen sucht, hätte man dann wenigstens für tolle Länderbeschreibungen nutzen können. Aber auch diese bleiben blass und sind meistens nur Schauplatz für allerlei Dramen. Ein großer Zufall kommt ihr schließlich zu Hilfe und ab diesem Zeitpunkt dreht sich das Buch endlich. Ich konnte plötzlich mit Georgia mitfühlen, die Urlaubs-Atmosphäre genießen und auch das Ende hat mich tatsächlich überrascht. Es ist nicht klebrig-süß, sondern auf die Zukunft ausgerichtet. Georgias Entwicklung wird nun deutlich. Erst da habe ich auch verstanden, dass sich die weiteren Bücher nicht – wie gedacht – je um eine andere Frau drehen, sondern weiterhin Georgia als Hauptcharakter begleiten.

    Der Schreibstil an sich ist flüssig und angenehm zu lesen. Allerdings sind mir einige Worte und Formulierungen zu flapsig („beide Schlawiner“ für Brüste,...) und gerade die Beschreibungen der Partys zu Beginn schlicht zuwider. Der Humor trifft hier nicht meinen Geschmack. Gegen Ende gibt es dagegen Szenen die wirklich ans Herz gehen.

     

    Fun Fact: Mit dem Buch verarbeitet die Autorin ihre eigenen Erlebnisse, als sie vor der Hochzeit von ihrem Verlobten verlassen wurde und beschloss zu reisen. Dies hat sie auf ihrem Blog notwedordead.com festgehalten.

     

    Lonely Hearts Travel-Club:

    1. Nächster Halt: Thailand

    2. Nächster Halt: Indien

    3. Nächster Halt: Chile

     

    》FAZIT:

    Hier wäre mehr drin gewesen! Die Protagonistin ist eigentlich nett, aber viel zu lange viel zu naiv und nimmt jedes Drama mit – auch da sie ihr Glück dauernd im nächsten Mann sucht. Erst im letzten Drittel konnte mich die Geschichte packen, von sich überzeugen und auch mit Urlaubsstimmung begeistern.

  13. Cover des Buches Und plötzlich Liebe (ISBN: B082J2W4G9)
    Miriam Klatt

    Und plötzlich Liebe

    (1)
    Aktuelle Rezension von: parden

    EINMAL BOLIVIEN UND ZURÜCK...

    Alle mögen Maja. Weil sie immer da ist, zuhört, Blumen gießt. Maja mag ihren unaufgeregten Job im Reisebüro (seit 6 Jahren), ihren Freund Stephan (auch seit 6 Jahren) und YouTube-Tutorials zum Thema Basteln (seit sie denken kann). Dann schickt ihre Chefin sie nach Bolivien, und mit einem Mal steht alles Kopf: Nicht nur verknallt Maja sich in den Tour-Guide Nilo, mit ihm lernt sie auch das Abenteuer lieben. Zurück in Berlin versucht sie, schnell und unauffällig, ihr Leben wieder unter Kontrolle zu bringen. Doch plötzlich spürt sie, dass sie Sehnsucht hat – nach Nilo und danach, endlich einmal nein zu sagen. (Klappentext)

    Alles soll so bleiben wie es ist. Maja jedenfalls hat sich eingerichtet in ihrem vorhersehbaren Alltag, mit Stephan, ihrem Freund, ihrem Job im Reisebüro und ihren beiden Freundinnen aus Studientagen, mit denen sie sich immer noch regelmäßig trifft. Aufregend ist allenfalls der jeweils nächste Basteltipp eines Kanals, dem Maja auf You Tube folgt. Maja fühlt sich wohl, wenn alle anderen sich wohlfühlen, weshalb sie eigene Wünsche und Bedürfnisse stets zurückstellt und stattdessen versucht, es allen anderen recht zu machen. Streit ist für sie unerträglich, und für die Harmonie ist sie bereit viel zu geben.

    Während sie mit Stephan Jahr für Jahr im Urlaub in den Schwarzwald fährt, was nur z.T. ihrer großen Flugangst geschuldet ist, traut Maja ihren Ohren nicht, als ihre Chefin eines Tages beschließt, dass ausgerechnet sie nach Bolivien fliegen soll. Dort gilt es, einen Reiseführer unter Vertrag zu nehmen, der exklusive Abenteuertrips verkauft, quer durch den Dschungel und zurück. Aber ausgerechnet Maja? Hallo? Schließlich sieht sie ein, dass es keinen anderen Weg gibt, und so lässt sie sich auf einen anstrengenden Einkaufstrip mit ihren geschiedenen Eltern ein, um die erforderliche Ausrüstung für die Dschungelexpedition zusammenzustellen, versucht Stephan zu besänftigen, der die Welt nicht mehr versteht, und muss sich mit all ihren Ängsten auseinandersetzen. 

    Besagter Reiseführer entpuppt sich schließlich nicht nur als Einzelgänger, der einem Vertrag mit einem deutschen Reisebüro eher ablehnend gegenüber steht, sondern zudem auch als heißblütiger Latino. Maja stachelt die Ablehnung Nilos zu ihrem eigenen Erstaunen an, so dass sie sich schließlich auch noch bereit erklärt, an der nächsten Abenteuer-Tour in den Dschungel teilzunehmen. Natürlich bereut sie diesen Entschluss mehr als einmal, doch glücklicherweise entpuppt sich eine der Teilnehmerinnen als toughe junge Frau, die Maja zeigt, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen und seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen treu zu bleiben. Doch dazu muss man erst einmal wissen, was das überhaupt ist...

    Mit der Hauptfigur Maja hatte ich ehrlich gesagt so meine Probleme. Sie ist derart naiv und gutgläubig, willfährig und nachgiebig, dass mir manchmal richtiggehend schlecht wurde. Maja lässt sich von allen derart ausnutzen, auf sich herumtrampeln, vor den Karren spannen, dass ich es manchmal kaum aushalten konnte. Auch den passenden Mann dazu konnte ich mir kaum vorstellen - so wirkte Stephan auf mich sehr blass und oberflächlich. Auch Nilo, den Maja bereits in Bolivien anzuschmachten beginnt und der alles verkompliziert, weil er einfach mit nach Deutschland fährt, um dort seine Entscheidung über den Vertrag mit dem Reisebüro zu fällen, wirkte auf mich eher klischeehaft denn authentisch. 

    Natürlich war ich erleichtert als zu merken war, dass Maja sich allmählich verändert, und auch die Richtung, in die sich der Roman letztlich entwickelt, bot durchaus eine Überraschung für mich. Aber es war v.a. der Trip nach Bolivien und die Schilderungen von Land und Leuten dort sowie von den Geschehnissen rund um die Reisegruppe, was hier in meiner Wertung den 3. Stern rettete.

    Nett zu hören (angenehm gelesene ungekürzte Hörbuchfassung - 8 Stunden und 37 Minuten - von Corinna Dorenkamp) für zwischendurch, aber für mich definitiv kein Must-Read...


    © Parden


  14. Cover des Buches Der Tag, als ich die Welt umarmte (ISBN: 9783956495816)
    Miranda Dickinson

    Der Tag, als ich die Welt umarmte

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Sunangel
    Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, doch ich habe mich mit dem Buch ziemlich gequält. 

    Harriet ist eigentlich eine liebenswerte Person. Doch sie ist sehr naiv und manchmal tat sie mir wirklich leid, weil sie alles so hingenommen hat ohne mal nachzufragen. Ich bin nicht richtig warm mit ihr geworden, denn sie hat viele Entscheidungen getroffen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Eine Frau in ihrem Alter sollte eigentlich schon wissen, worauf es im Leben ankommt und ihren Weg selber wählen.

    Die weiteren Protagonisten blieben eher blass. Sie spielen zwar eine wichtige Rolle in der Geschichte, aber gerade vom Charakter erfährt man nicht viel. Am Anfang bin ich ziemlich durcheinander gekommen, denn viele Personen wurden erwähnt ohne Erklärung wer es ist.

    Die Umgebungsbeschreiben haben mich sehr fasziniert und gerade durch die Länder, die Harriet beschreibt bekommt man richtig Reiselust. Das wirkte sehr authentisch und gut ausgearbeitet. Gerade die Erzählungen von Venedig haben mir gut gefallen.

    Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht zu lesen, doch es plätschert vor sich hin und es wird immer wieder das gleiche erzählt. Es kommt einfach kein Schwung in die Geschichte und es ist alles sehr langatmig. Die Gefühle und Emotionen kommen zwar gut zur Geltung, dennoch hat mir die Wärme  gefehlt. Es passiert nichts überraschendes, denn wenn man etwas nachdenkt, weiß man selber wie die jeweilige Szene ausgeht.  Im letzten Abschnitt wurde es ein bisschen besser und es war nicht mehr ganz so monoton. Das Ende kam rasend schnell und so habe ich den Eindruck bekommen, dass die Autorin einfach fertig werden wollte. 

    Fazit:
    Eine gefühlvolle Geschichte mit einer tollen Umgebung, die ich aber durch falsche Ausarbeitung nicht weiterempfehlen kann.

  15. Cover des Buches Grundlegende Tourismusbetriebslehre (ISBN: B00AL4F5I2)
    Hartmut Luft

    Grundlegende Tourismusbetriebslehre

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Lehrbuch zur Ausbildung in der Tourismus- bzw. Gastronomiebranche, leider schon aus den 90ern, so daß ich nicht sagen kann, ob neuere Trends (wie die Bewertung von Hotels im Internet oder Internetbuchung) in der Neuauflage behandelt werden. Mich hätten eher betriebswirtschaftliche bzw. juristische Themen interessiert, weniger die Aufzählung aller Reiseverbände, die es gibt, ob die Ausführungen zur Entstehung der TUI richtig sind, ist mit außerdem zweifelhaft bisher dachte ich, der Preussag-Konzern habe sich völlig zur TUI umgewandelt mit völlig neuem Geschäftsfeld). Aber die Abschnitte über Flugverkehr und die Lufthansa waren natürlich interessant und lesenswert.
  16. Cover des Buches Und plötzlich Liebe (ISBN: 9783746635330)
    Myriam Klatt

    Und plötzlich Liebe

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Hilde1945

    Die Leserin braucht mit Maja, der Hauptperson dieses Buches, echt Geduld. Maja verbringt ihre Urlaube immer am selben Ort in Deutschland, mutet ihrem netten Freund aufgrund ihrer Ängste ein todlangweiliges Leben zu, lässt sich sowohl von ihrer Chefin als auch von ihren angeblich besten Freundinnen ausnutzen und kriegt nahezu Schnappatmung, als sie nach Südamerika reisen soll, um einen Vertrag mit einem potenziellen Geschäftspartner abzuschliessen. Kurzum, Maja ist in ihrer Naivität und Ängstlichkeit einfach so überspitzt dargestellt, dass sie wenig Identifikationspotenzial bietet und einfach nur anstrengend wirkt.

    In Bolivien trifft sie auf Nilo, einen heißen Südamerikaner, der toll aussieht und sich wundersamer Weise dann auch noch für sie begeistern kann. Doch ehe auch Maja etwas anderes in ihm sieht als ihren Peiniger, muss sie noch einige Abenteuer meistern. Auch hier beweist sie denkbar viel Ungeschick und Naivität, was die Geduld beim Lesen manches Mal strapaziert. Eine Chicklit-Figur muss echt keine Heldin sein, wenn sie aber so naiv und unbeholfen ist, nervt das nach einer Weile. Mich zumindest. ZUrück in DEutschland, läuft alles erst einmal weiter wie gewohnt: die seltsame Chefin nutzt Maja aus, die Freundinnen verlangen immense Gefallen von ihr, bieten aber selten eine Gegenleistung. Auch ihr Freund ist irgendwann sehr strapaziert von allem und fühlt sich zeitweise ungeliebt.

    Denn unglücklicherweise sehen zwar die Leserinnen Majas Unzulänglichkeit, nicht aber Romanheld Nilo. Der ist plötzlich von Liebe entflammt und taucht unerwartet in Deutschland auf, um Maja seine Liebe zu gestehen...

    Fazit: es ist so ein Chicklit-Roman, den man lesen kann, aber nicht muss. Es gibt bessere.


  17. Cover des Buches Sie haben Ihr Baby am Airport vergessen (ISBN: 9783841903242)
    Maryam Komeyli

    Sie haben Ihr Baby am Airport vergessen

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Desiree_Miao_Miao
    Seit nunmehr 10 Jahren bin ich in der Reisebranche tätig und noch nie habe ich eine Person mit so viel Leidenschaft verkaufen gesehen. Lustige Geschichten hat Maryam erlebt und jede einzelne ist lesenswert. Von ihrem ersten Arbeitstag bis zur Entstehung einer Freundschaft mit dem Scheich plaudert sie aus dem Nähkästchen. Wer eine lustige Abwechslung sucht, sollte dringend nach diesem Buch greifen.
  18. Cover des Buches Leuchtturmträume (ISBN: 9783749901241)
    Tanja Janz

    Leuchtturmträume

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Anneke verschlägt es als Hoteltesterin nach St.-Peter-Ording. Sie trifft dort auch ihren Ex-Freund Raik, den sie seit dem Unfall ihres Zwillingsbruders gemieden hat. Sie lernt nicht nur viele nette Leute kennen, sondern kann auch die Schönheit St.-Peter-Ordings genießen und verbringt Zeit mit Raik. U.a. dadurch wird ihr bewusst, dass sie nicht weiterhin vor allem weglaufen kann und ordnet ihr Leben neu.
    Auf dem Cover vermisse ich definitiv den titelgebenden Leuchtturm! Beim Titel "Leuchtturmträume" gehört für mich ein wie im Buch beschriebener Leuchtturm aufs Cover. Ansonsten hat mich Tanja Janz` flüssiger und anschaulicher Schreibstil direkt mitgenommen. Natürlich ist die Entwicklung der Liebesgeschichte sehr vorhersehbar, aber das hat gut gepasst. Vor allem merkt man der Autorin die Liebe zu St.-Peter-Ording an, ich hätte am liebsten sofort die Koffer gepackt und wäre dorthin gefahren. Wobei ich mich nicht ganz entscheiden kann, ob ich lieber ins "Sea & Spa Resort" oder in die Romantikpension einziehen würde. Und wie der Job als Hoteltesterin beschrieben wird macht auch Lust auf einen sofortigen Jobwechsel ;-)
    Alles in allem ein Wohlfühlbuch mit einer sehr traurigen Hintergrundstory, das mich berührt und gleichzeitig sehr gut unterhalten hat. 

    Deshalb eine klare Leseempfehlung von mir!

  19. Cover des Buches MILLIONÄR WANTED: Frau mit Charme sucht Mann mit Geld (ISBN: 9781520739649)
    Nicole König

    MILLIONÄR WANTED: Frau mit Charme sucht Mann mit Geld

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Monika81
    Ein gutes Buch. Die Story ist toll mit Humor und liebe im richtigen Verhältnis. Nach vielen langen Wälzern war es super diese Geschichte zu lesen.

    Als Jules auf einmal das Reisebüro ihrer Tante leiten muss. Stellt sich raus das es kurz vor dem bankrott steht und sie will es unbedingt retten. Wie der Zufall es will ist der nette Tim immer für sie da. Schaffen sie das Reisebüro zu retten und finden Sie zueinander??

    Lest selbst der Schreibstil ist super kann man in ein inhalieren.😚❤❤❤
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