Bücher mit dem Tag "reiseführer"
349 Bücher
- Douglas Adams
Per Anhalter durch die Galaxis
(3.290)Aktuelle Rezension von: GilbeauAuch im Universum geht alles seinen bürokratischen geregelten Gang, alles wird nach Antrag gehandhabt. Jeder kann sich die Planungsunterlagen des Bauvorhabens ansehen und wenn geboten, Einspruch erheben. Was können die Vogonen dafür, dass die Erdbewohner die Genehmigungsunterlagen zum Bau einer Schnellstraße durch die Milchstraße nicht gelesen haben und deren Bau verhindert haben? Somit haben sie mit vollem Recht, nach bestem Wissen und Gewissen die Erden, welche dem Bau im Weg war, gesprengt.
Der Beginn einer wilden Reise durch das Universum, bei der es unbedingt nötige ist, auf keinen Fall in Panic zu geragten.
- Tommy Jaud
Hummeldumm
(1.489)Aktuelle Rezension von: buch_leselustIch fand es wirklich teilweise sehr witzig und musste einige Male schmunzeln.
Sie Figuren sind natürlich ziemlich überzeichnet, was mich aber nicht so sehr gestört hat. Und manchmal hat man ja wirklich schon solche Personen erlebt.
Das einzige, was man wissen muss, ist dass Buch schon vor ein paar Jahren spielt und man deswegen manche technischen Sachen nicht mehr so heute hat.
Besonders toll fand ich auch das Hörbuch dazu. Die vorstellten Stimmen und Dialekte kamen super gut rüber. Gibt es auch kostenlos auf Spotify.
- Kerstin Fels
Fettnäpfchenführer Japan
(49)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisZusammenfassung/Klappentext:
Dieser Ratgeber nimmt den Leser mit auf eine humorvolle Reise ins Land der aufgehenden Sonne. Dabei begleiten wir Egon Hoffmann, der aus beruflichen Gründen nach Japan reist - und dabei mit Anlauf in jedes nur denkbare Fettnäpfchen springt. Natürlich aus Versehen. Durch seine Missgeschicke werden kulturelle Stolperfallen anschaulich dargestellt. Am Ende jedes Kapitels gibt es hilfreiche Erklärungen und praktische Tipps.
Meinung:
Dieser etwas andere Reiseführer ist nicht nur lehrreich, sondern auch höchst unterhaltsam. Die kulturellen Unterschiede werden auf humorvolle Weise wiedergegeben, ohne dabei ins Lächerliche abzudriften.
Japan unterscheidet sich in vielen Bereichen stark von westlichen Kulturen – und genau diese Unterschiede werden anhand des fiktiven Protagonisten Egon Hoffmanns eindrucksvoll dargestellt. Der tollpatschige Protagonist zeigt auf amüsante Weise, wie schwierig es ist, sich ohne Fehler in der japanischen Gesellschaft zu bewegen – sei es bei der Begrüßung, im Restaurant oder bei der Geschenkübergabe.
Die Kapitel sind kurzweilig, unterhaltsam und bieten hilfreiche Tipps. Die komplexen gesellschaftlichen Regeln werden auf zugängliche Weise erklärt. Dadurch bekommt der Leser nicht nur wertvolle Einblicke in die japanische Kultur, sondern lernt auch, wie man sich als Besucher respektvoll verhält.
Natürlich ist Egon Hoffmanns Verhalten völlig überzeichnet – er tritt wirklich in jedes erdenkliche Fettnäpfchen. Das empfand ich persönlich aber nicht als störend, sondern als gelungenes Stilmittel, um Japan humorvoll näherzubringen. Allerdings wiederholen sich einige Missgeschicke im Verlauf der Geschichte, was den Lesefluss gelegentlich etwas trübt.
Fazit:
Ein unterhaltsames und lehrreiches Buch, das auf humorvolle Weise wertvolle Einblicke in Japans kulturelle Eigenheiten gibt. Auch wenn einige Szenen überzeichnet sind und sich manche Fettnäpfchen wiederholen, überzeugt das Buch mit seinen Erläuterungen und praktischen Tipps.
Wer auf charmante Weise lernen möchte, wie man sich in Japan nicht blamiert, wird hier bestens unterhalten und gut vorbereitet.
- Luisa Hartmann
Ziemlich beste Ferien 2 - Abenteuer auf Langeoog
(10)Aktuelle Rezension von: ErdpoetinLukas reist mit seiner Familie auf die Nordseeinsel Langeoog, um sich dort mit seinem Freund Onno zu treffen. Die beiden haben ein Meet und Greet mit dem YouTuber und Umweltaktivisten Marcel gewonnen. Noch vor dem offiziellen Termin begegnen sie ihm zufällig am Strand. In einem ersten Kennenlern-Gespräch deutet Marcel etwas von einem Skandal an, den er gerade aufdeckt und verspricht, weitere Details darüber am Abend der Veranstaltung zu benennen. Doch dazu soll es nicht kommen, denn Marcel taucht nicht auf. Ist er krank geworden? Oder einfach nur unzuverlässig? Nein, stellt sich heraus, denn als ein mysteriöses Video mit einer Lösegeldforderung im Netz erscheint, wird Lukas und Onno klar: Der engagierte YouTuber Marcel ist entführt worden!
Meine Meinung:
Ein spannendes Ferienabenteuer, das noch dazu auf meiner Lieblings-Nordseeinsel spielt! Ich habe mit Lukas und Onno mitgefiebert und mich beim Lesen mit ihnen auf die detektivische Spurensuche nach Marcel begeben. Dabei durfte ich in meiner Fantasie nach Langeoog reisen, denn die Geschichte bietet nicht nur Spannung, sondern bringt dem Leser auch die Insel näher. Für mich war es wie ein Kurzurlaub auf Langeoog. Die schönen Illustrationen geben der Geschichte den passenden Rahmen. Fazit: Meine absolute Leseempfehlung für Spürnasen von 9-13 Jahren. - Silvia Trippolt-Maderbacher
50 Dinge, die man in Istrien getan haben muss
(10)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Die Halbinsel voller Wunder
Istrien – die beliebte Sehnsuchts- und Genussregion fast vor der Haustür: mit Hunderten Kilometern Traumküste und kristallklarem Wasser, mit mittelalterlichen Bergdörfern und venezianisch geprägten Hafenstädtchen, mit sanften Olivenhainen und vielseitiger Küche.
Silvia Trippolt-Maderbacher präsentiert mit mediterraner Leichtigkeit 50 Lieblingsplätze, überraschende Aktivitäten und Geheimtipps für Istrienneulinge und -entdecker, für Kenner und Liebhaber.
》EIGENE MEINUNG:
Wie immer bei „Sachbüchern“ habe ich den Original-Klappentext in meine Rezension aufgenommen. Mich hat das Buch vor allem als Istrienneuling angesprochen, da ich bisher weder dort war, noch viel darüber wusste. Dabei muss ich sagen, dass das Buch die Erwartungen - die der Klappentext bei mir geweckt hat – nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen hat!!!
Das Cover wirkt auf mich farbenfroh, sommerlich und fernwehweckend! Trotzdem wirkt es anspruchs- und niveauvoll, was sich auf meine Erwartungen für den Inhalt übertragen hat. Ein lustiger Moment war es für mich, als ich bemerkt habe, dass der blaue Strich (den ich im Internet auf dem Cover entdeckt habe) wirklich „nur“ ein Strich war. Ich hatte angenommen es wäre ein Gummiband das das Büchlein auf Reisen kompakt zusammen halten würde. Vielleicht wäre das noch ein Upgrade für eine Neuauflage! ;)
Auch im Inneren ist das Buch wundervoll gestaltet! Zuerst erwartet den Leser ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis, welches zu meiner Freude bereits bebildert ist! Schriftart und –größe machen das Lesen wahnsinnig angenehm. Sehr gefreut habe ich mich über die Einführung/das Vorwort im Buch. Ich hatte etwas Sorgen, dass ich als kompletter Neuling ohne viel Information in die 50 Orte geworfen werde. Aber hier habe ich einen kleine geografischen, politischen, historischen uvm. Eindruck von Istrien bekommen. Auch die Person Silvia Trippolt-Maderbacher und ihre Intension zu diesem Buch haben sich mir erstmals dargestellt. Und ich musste gleich sagen: Sehr sympathisch!! Ich war auch sehr überrascht, dass es sich um eine Frau in meinem Alter handelt – bei Reiseberichten erwartet man oft ältere Personen, die ein Land ein Leben lang bereist haben. Für mich war diese Tatsache wahnsinnig erfrischend und mitreißend!
Im weiteren Verlauf des Buches war es für mich absolut wundervoll zu entdecken, dass keiner der Orte zu ausufernd beschrieben wurde. Einige Seiten pro Ort, locker beschrieben und immer bebildert, haben das Lesen für mich zu einem richtigen Vergnügen gemacht! Die Bilder sind auf fast allen Seiten zu finden, sehr ansprechend und abwechslungsreich! Am Ende jedes Kapitels findet sich nochmals ein kleiner Kasten mit Tipps/Adressen zu Sehenswürdigkeiten, Essen & Trinken, Ausflügen und vielen weiteren Infos. Alles sehr übersichtlich und auf den Punkt gebracht! Hinzu kommen kleine persönliche Anekdoten, Erlebnisse mit den Kindern etc. – niemals aufdringlich, immer mit Wohlfühlgefühl!
Dabei ist der Inhalt wunderbar bunt gemischt: Es findet sich Wissenswertes über das Land, die Orte, die Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Ausflugstipps, Essen und Trinken, die Landschaft, Pflanzen, Tiere und vieles mehr. Hier handelt es sich (erfreulicherweise) um keinen typischen Reiseführer! Es ist so viel mehr und um so viel schöner zu lesen und erleben! Die subjektive Auswahl der Orte – geprägt durch die eigenen Erfahrungen, Erlebnisse, Entdeckungen vieler Urlaubsjahre – machen dieses Buch zu einem Highlight! Hier ist für jeden etwas dabei – auch abseits der typischen Touristenpfade - und Istrien wird einem auf ganz tolle Art und Weise näher gebracht!
》FAZIT:
Für mich ist dieses Buch eine wundervolle Überraschung, ein Fernwehmacher, ein Wohlgefühlbereiter, ein toller Ideengeber – ein Highlight 2019 mit Herz, welches mich sicher einmal nach Istrien begleiten wird!
- Lena Grossmüller
Reiseführer des Zufalls
(12)Aktuelle Rezension von: Steph86Buchinhalt
Der "Reiseführer des Zufalls" regt dazu an, sich auf Ab- und Umwege zu begeben, Städte auf andere Art und Weise zu erkunden und dabei wohlmöglich auch unbekannte Seiten seiner selbst zu entdecken.
Leseeindruck
Leseeindruck ist hier eigentlich das falsche Wort. Da ich aber bei all meinen Rezensionen mit diesen beiden Worten arbeite, hätte ich nicht gewusst wie ich es anders umschreiben sollte.
Es ist kein Lesebuch, welches man Seite für Seite liest und in eine Handlung entführt wird. Es ist mehr oder weniger eine Anleitung. Es ist ein Buch mit dem man sich intensiv beschäftigen muss, erst dann wird es einen mit auf eine großartige Reise nehmen.
So lernt man seine Umwelt und Umgebung mit ganz anderen Augen zu betrachten.
Super Idee, mit klasse Umsetzung.
- Sylvie Gühmann
Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen
(13)Aktuelle Rezension von: Corneliapoetsch"Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen" ist ein außergewöhnlicher, wunderschön Reiseführer.
Sylvie Gühmann nimmt uns mit Hamburg nicht nur zu entdecken, sondern auch zu erleben. Egal ob für Kurztrips oder Urlaube , dass Buch stellt viele abwechslungsreiche Ausflugsideen vor. Selbst Hamburger finden in diesem Reiseführer sicher viele Inspirationen um ihre Stadt besser kennenzulernen. Über 100 Aktivitäten/Ausflugsziele werden vorgestellt. Der Schreibstil ist authentisch, flüssig und locker. Die Autorin gibt immer die genaue Adresse und die Haltestelle (ÖPNV) an. Ein besonders Highlight ist, dass alle Ziele mit tollen Fotos präsentiert werden. Ich hätte ich mir noch eine Karte gewünscht.
Fazit: "Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen" ist ein authentischer und wunderschön illustrierter Stadtführer. Ich kann das Buch zu 100% weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne.
- Lyl Boyd
Sommerurlaub
(23)Aktuelle Rezension von: wbetty77Seit zwanzig Jahren sind Rolf und Lisa nun verheiratet. In der Ehe kriselt es heftig. Es scheint keinerlei Gemeinsamkeiten mehr zu geben. Das zeigt sich in aller Klarheit im Sommerurlaub. Statt der erwarteten Sonne in Lissabon zeigt sich der Himmel über der Stadt trüb und regnerisch. Rolf will unbedingt an der Ehe festhalten, merkt jedoch wie ihm sein Vorhaben entgleitet. Der Urlaub droht zu einem Reinfall zu werden.
Wie schmerzlich es ist, sich einzugestehen, dass eine Ehe am Ende ist, wird in dieser kurzen Erzählung deutlich. Ob Rolf allerdings wirklich um seine Frau kämpfen möchte oder einfach nur die schöne Fassade aufrecht erhalten will, bleibt offen.
Der Autor beschreibt auf wenigen Seiten, wie einem ein Urlaub um die Ohren fliegen kann, wenn man nicht bereit dem jeweils anderen entgegenzukommen. Einen gemeinsamen Urlaub sollte man gemeinsam planen.
- Ursula Schmid
Mord in Cork
(10)Aktuelle Rezension von: SuEdelmannhttps://www.susanne-edelmann.de/2021/04/mord-in-cork-krimis-aus-irland/
Kürzlich hatte ich bei meiner Rezension zu „Mordsmäßig Münchnerisch 3“ erzählt, dass es Situationen gibt, in denen ich lieber Kurzgeschichten lese als dicke Wälzer. Genau so ging es mir jetzt gerade wieder, nachdem ich gerade einen langen historischen Roman beendet hatte, den ich erst noch ein bisschen sacken lassen musste.
Da kam „Mord in Cork“ gerade richtig. Die Autorin hat auch zu „Mordsmäßig Münchnerisch 3“ einen Kurzkrimi beigesteuert, bei „Mord in Cork“ handelt es sich ebenfalls um eine Sammlung von Kurzkrimis, die allesamt in und um die irische Stadt Cork spielen. Das Besondere daran: Zu jeder Geschichte gibt es im Anschluss Erläuterungen, z.B. zu Sehenswürdigkeiten, zu Sitten und Gebräuchen, zu alten Sagen oder zu irischen Gerichten, Getränken oder Musikinstrumenten. Auch Rezepte, z.B. zu Orangengelee, Irish Coffee, Scones, Mince Pies oder irischem Früchtekuchen dürfen nicht fehlen.
Alles in allem handelt es sich bei dieser Lektüre also um eine Art kulinarisch-kriminellen Reiseführer. Dabei kann die Autorin auch auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse zurückgreifen, wie sie im Nachwort berichtet, da sie selbst etliche Monate in Irland verbracht hat und ein Teil ihrer Familie heute noch dort lebt.
Die Kurzkrimis selbst sind allesamt in sich abgeschlossen. Was sie aber wie eine Klammer zusammenhält, sind die beiden Ermittler: Der irische Chief Inspector Daniel Cerigh und sein deutscher Kollege Michael Tischer aus Nürnberg. Die beiden haben sich bei einem polizeiinternen Austauschprogramm kennengelernt, in dessen Rahmen Daniel vor einiger Zeit in Nürnberg war. Nun tritt Michael, genannt Mickey, den Gegenbesuch an und wird von seinem Gastgeber nicht nur in die irische Lebensart eingeführt, sondern auch in zahlreiche Ermittlungen mit einbezogen. Manche ihrer Fälle sind ein wenig mystisch angehaucht, andere haben handfeste Motive wie Geldgier oder Eifersucht, manche Opfer haben sogar mehr als zwei Beine, dafür fehlt einem anderen der Kopf.
Nicht bei allen Geschichten habe ich voller Spannung mitgefiebert, aber unterhaltsam waren die Krimis allemal und das „Drumherum“ erst recht. Ich habe beim Lesen jedenfalls gleich mal die Landkarte studiert und von einer Irland-Reise irgendwann in einer Zukunft nach Corona geträumt. Toll fand ich den kleinen geschichtlichen Abriss im Anhang, der einen Überblick über die historisch bedeutsamen Ereignisse in Irland gibt. Und ganz besonders schön fand ich, dass jedem Kapitel ein irischer Segenswunsch vorangestellt ist (auch wenn zwei leider doppelt vorkommen). Kostprobe gefällig? Ich finde, dieser hier passt gerade auch in Corona-Zeiten besonders gut:
Möge Alleinsein dich nie einsam machen,
sondern dir Kraftquell sein in turbulenten Alltagszeiten.
Auf dass du selbst dich als den treuesten Freund erfährst
und diese Zeit allein dir wieder Lust auf andere schenkt.Alles in allem hat mir die Lektüre großen Spaß gemacht, deshalb mache ich jetzt auch gleich weiter mit Band 2 „Cork, noch mehr Mord.“
- Bill Bryson
Reif für die Insel
(150)Aktuelle Rezension von: -nicole-Bevor Bill Bryson mit seiner Familie zurück in seine Heimat Amerika zieht, bereist er nochmal für ein paar Wochen Großbritannien - Die Insel, die er im Jahre 1973 zum ersten Mal besucht hat und schließlich dort geblieben ist. Wie damals, vor 21 Jahren, beginnt seine Reise am Hafen von Calais und staunt daher nicht schlecht, als er das veränderte Dover wiedersieht. Brysons Reise geht weiter über London, danach quer durch Land bis weit hinauf in den Norden. Das Land, was er in den vergangenen so lieben gelernt hat, überrascht ihn immer noch mit so manch Skurilem, aber auch mit vielen Sehenswürdigkeiten. Eine große Reise, auf der den Autor so manches Abenteuer erwartet.
"Ich verstehe nie, wieso die Londoner nicht begreifen, dass sie in der wunderbarsten Stadt der Welt leben." - Seite 39, eBook
Bill Bryson listet in seinem besonderen England-Reiseführer neben Sehenswürdigkeiten und Nichtsehenswürdigkeiten auch Besonderheiten auf, wie etwa das Abenteuer U-Bahn fahren in London. In keiner anderen Metropole haben die Bahnhöfe so wunderbar phantasievolle Namen. Bevor er nun nach vielen Jahren zusammen mit seiner englischen Frau in die USA zurückkehrt, bereist er noch einmal die Insel. Im Prolog schildert Bryson seine ersten Momente, als er im Jahre 1973 zum ersten Mal in Dover die Insel betritt. Neben interessanten Fakten listet er auch immer wieder Dinge auf, die den Leser zum Schmunzeln bringen.
"Aus Gründen, die sich ebenfalls einer rationalen Erklärung entziehen, gibt British Rail die Zielorte vorne am Zug an, was schrecklich praktisch wäre, wenn die Fahrgäste auf den Schienen sitzend warten würden, aber vielleicht nicht so ideal für die ist, die von der Seite einsteigen." -Seite 125, eBook
"Was für ein herrliches Land - total bekloppt natürlich, aber über die Maßen hinreißend." - Seite 321, eBook
Mein Fazit: Ein humorvoller und sehr interessanter Reisebericht. Bill Bryson beschreibt hier viele Orte, Verhaltensweisen der Engländer oder auch Alltägliches mit seinem ganz eigenen Charme. So sehr er sich beispielsweise über die englischen Parkhäuser aufregt, so toll sind für ihn die vielen Londoner Parks und beeindruckenden Landschaften. Da ich England und ganz besonders London sehr mag, hat es mir Spaß gemacht, diesen speziellen Reiseführer zu lesen. Eine wunderbare Mischung aus interessanten Fakten und humorvollen Anekdoten. Ich bin nun sehr gespannt auf den Nachfolger "It's teatime, my dear". - Winrich C.-W. Clasen
Mittelmeer-Passagen
(7)Aktuelle Rezension von: winterkind-8Mit dem Buch erlebt man direkt eine Reise ans Mittelmeer, direkt vom Sofa aus. Ich finde es toll, dass es viele Bilder gibt, die zu den Texten, Geschichten und Annekdoten passen. Das Buch beinhaltet 13 Kapitel: von Marseille über Rom, Istanbul, Jerusalem bis nach Alexandria.
Für jeden der an der Geschichte des Mittelmeers interessiert ist empfehle ich das Buch!
- Patricia Schultz
1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden
(87)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchDieses Buch ist ein Schmöker, in dem man an einem trüben Novembertag blättert und von dessen 1.000 Kapitelchen man sich entführen lässt.
Als Ticket für Traumreisen ist dieses Buch wunderbar geeignet. Und sicherlich auch, um das nächste Reiseziel zu entdecken.
Vieles davon gesehen, leider leider nicht alles.
Es ist nicht mehr ganz aktuell aber schön zu lesen und immer noch informativ!
- Joachim B. Schmidt
Kalmann
(279)Aktuelle Rezension von: LisaliebtKalmann hat mich von der ersten Seite an berührt. Joachim B. Schmidt gelingt es, mit großer Feinfühligkeit einen Protagonisten zu erschaffen, der nicht dem klassischen Heldenbild entspricht und gerade deshalb so tief bewegt.
Kalmann ist schrullig, ehrlich und unglaublich sympathisch. Man lacht mit ihm, fühlt mit ihm und begleitet ihn durch eine Geschichte, die mal skurril, mal melancholisch, aber immer menschlich ist.
Der Roman überzeugt mit ruhigem Erzähltempo, starken Bildern und einem ganz eigenen Ton. Das Ende ist unerwartet, aber vollkommen stimmig.
Ich freue mich schon die Fortsetzung zu lesen.
- Wolfgang Rössig
Eine Reise durch Deutschland in 100 ungewöhnlichen Bildern und Geschichten
(30)Aktuelle Rezension von: Kat_GerIch bin ein absoluter Reisemensch und das Buch hatte mich durch seinen Titel und Cover sofort angesprochen.
Leider habe ich bei der Auslosung kein Glück gehabt. Die Neugierde aber siegte und so habe ich mir das Werk aus dem Hause Merian gekauft und möchte hier gerne meinen Eindruck hinterlassen.
Schon beim ersten Querblättern wurde meine Neugierde geweckt. Die Bilder sind wirklich handwerklich großartig und tatsächlich ungewöhnlich. Wie will man sonst auch einen Leser auf gut 300 Seiten neugierig auf 100 großartige Orte im eigenen Heimatland machen? Sicherlich nicht mit Bildern, die man von den jeweiligen Orten bereits 1000mal gesehen hat.
Kurzum: Das Buch gibt herrliche und ungewöhnliche Einblicke und weckt das Fernweh. Ganz im Sinne: Warum in die Ferne schweifen... auch in Deutschland haben wir herrliche Ecken!
- Klaus Hessenauer
Unter Gebetsfahnen
(7)Aktuelle Rezension von: Gucci2104Vorab schade das es nur ein Ebook war, was ich hatte, denn so kamen die vielen tollen Farben leider nicht zur Geltung. Die Bilder waren beeindruckend.
Das Buch ist grundsätzlich gut geschrieben und hat eine gute Aufteilung. Leider hat es mich nicht zu einhundert Prozent in den Bann gezogen. Gelegentlich musste ich mich zwingen weiterzulesen. Vielleicht lag es am Schreibstil. Besonders gefallen hatten mir die Trekkingrouten und Empfehlungen. Auch habe das ein oder andere noch gelernt z.B. woher eigentlich das Wort Trekking stammt. Darüber hab ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Der Teil über Mustang war ebenfalls spannend
Zur Vorbereitung auf einen Nepal-Trip ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen!
- Axel Schwab
Japan im Herzen: In Gedanken reisen und Japan zu Hause erleben
(13)Aktuelle Rezension von: zuppiJapan im Herzen ist ein rundum gelungener Ratgeber um sich ein bisschen Japan nach Hause zu holen. Der Autor beschreibt sowohl Rituale die er in Japan hat als auch ein passendes Pendant, dass man von Deutschland aus durchführen kann. Super gefallen hat mir auch der Teil über die Jahreszeitenaufteilung in Japan mit der ich mich zuvor noch nicht auseinandergesetzt hatte. Toll sind auch die vielen Tipps für weiterführende Lektüre und online Shops. Ich selber bin jetzt wieder total angefixt mich mehr mit japanischer Küche auseinanderzusetzten und meine Fähigkeiten im Kochen zu erweitern. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der Japan liebt und vor allem Leuten die noch nicht so genau wissen wo sie mit ihrer Recherche anfangen sollen. Dieses Buch ist wirklich ein Japan Reiseführer für die eigenen vier Wände. Ich habe jetzt schon totale Vorfreude auf meine erste Japanreise aber bis es dafür so weit ist setzte ich mich mit einem Matcha-Espresso in meinen Sessel und probiere die Tipps aus diesem Büchlein aus.
- Stella Bettermann
Gebrauchsanweisung für die griechischen Inseln
(11)Aktuelle Rezension von: WoodstockIch bin keine große Griechenlandkennerin, zumindest was die geographische Wirklichkeit angeht. Die alten Sagen und Mythen des Landes haben mich aber schon immer fasziniert. Bis Kreta und Rhodos hat es mich auch schon mal getrieben. Daher fand ich es jetzt um so interessanter mal im allgemeinen etwas über diese riesige Ansammlung der verschiedenen Inseln zu erfahren, die sich als Urlaubsziel ordentlich Konkurrenz machen.
Ein genaues abwägen und detaillierte Empfehlungen finden man hier nicht,. Habe ich auch nicht erwartet.Das Buch schafft es aber wunderbar einen Einblick in Land und Leute zu bringen, ein wenig geschichtlichen Hintergrund zu beleuchten und auch Inseln hinzuweisen, die in den Pauschalurlaubwerbeanzeigen niemals erwähnt würden und doch mal in die enger Auswahl fallen sollten bei der Urlaubsplanung.
Für mich war das Buch ein fröhlich und leicht erzählter Überblick aus dem man bei genauerer Reiseplanung Ideen mitnehmen kann über die man sich dann allerdings konkreter informieren muss.
Dies vermittelt die Autorin aber mit einer wunderbaren Begeisterung über die verschiedenen Inseln, so dass man sich schnell mit dem Schreibstil wohlfühlen und recht schnell durch die Seiten zieht.
Als Übersicht finde ich das Buch sehr gelungen.
- Axel Krohn
Das kleinste Klo steht in Bordeaux
(4)Aktuelle Rezension von: sabatayn76‚Übelkeit, Speichelfluss, Magenschmerzen, Schweißausbrüche sind die typischen Symptome einer Goldregenvergiftung. Manchmal ist es aber auch nur das englische Essen [...].‘
Inspiriert von einem italienischen Surfer, den Christian Koch und Axel Krohn auf einer Reise getroffen haben und der immer die skurrilsten Geschichten auf Lager hatte, haben die beiden Autoren allerlei sonderbare Informationen über Europa zusammengetragen, die sich allesamt in ‚Das kleinste Klo steht in Bordeaux‘ finden.
Koch und Krohn erzählen von Landebahnen und Bushaltestellen, Gesetzen und Feiertagen, Giftgärten und Lemmingen, Kreisverkehr und Landschaften, Sprache und Idiomen, Mentalität und Ritualen, Alkohol und Rauchverbot, geheimen Städten und Geisterstädten, Dos und Don‘ts, Architektur und Saunabussen, Krieg und Königshäusern, Gesten und False Friends.
Erwähnt werden alle europäischen Länder, die auf übersichtliche Weise größeren Kapiteln zugeordnet wurden, so dass man sich schnell orientieren und gut zurechtfinden kann.
Die Autoren haben für ihr Buch wirkliche Kuriositäten zusammengetragen, die man so noch nirgends oder kaum irgendwo gelesen hat. Durch diese skurrilen Geschichten entsteht ein ganz besonderes Bild vom jeweiligen Land, und ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass man dadurch einen besonders authentischen Einblick erhält, wie die Menschen im jeweiligen Land ticken, was sie ausmacht, was man dort erleben kann und was man beachten sollte, wenn man dorthin reist.
Ich empfand die Informationen oft als amüsant und nur selten etwas zu bemüht lustig. Schön fand ich auch die reiche Bebilderung, wobei mich die Legenden auch oft zum Kichern brachten. - Françoise Hauser
Japan für die Hosentasche
(22)Aktuelle Rezension von: herr_hyggeWas ich hier aus meiner Hosentasche ziehe ist ein kleines Buch voll mit unterhaltsamen Geschichten und allerlei Kuriositäten aus dem Land der aufgehenden Sonne. Das die Japaner*innen viele besondere Eigenheiten besitzen, vor allem aus westlicher Sichtweise betrachtet, ist allgemein bekannt. In ihrem Buch „Japan für die Hosentasche“ hat Françoise Hauser eine umfangreiche Sammlung dieser Kuriositäten zusammen getragen, die Reiseführer für gewöhnlich verschweigen, aber ungemein unterhaltend sind.
So schreibt die Ostasienwissenschaftlerin und Journalistin nicht nur über die besondere Geografie oder die Geschichte des Landes, es geht auch um Traditionen, alte wie neue, das Leben im Alltag, Pünktlichkeit und Chaos, Kulinarisches, die Sprache, Japans Unterwelt und und und… Eine, wie ich finde, umfangreiche Ansammlungen von interessanten sowie lehrreichen Tatsachen und amüsanten Geschichten, die meine Neugier auf Japan nur noch weiter angefacht haben. 😊
Diejenigen, die sich an kulturellen Besonderheiten erfreuen und japaninteressiert sind, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Die Lektüre macht nicht nur sehr großen Spaß, man lernt auch noch etwas dabei und das auf die wohl wundervollste Art und weiße, mit Humor und einer ganzen Menge Charme. 🥰
- Allan Casey
Land der Seen
(3)Aktuelle Rezension von: sommerleseIn seinem Reisebericht "Land der Seen" beschreibt der preisgekrönte Journalist Allan Casey die Seele Kanadas. Das Buch erscheint im Knesebeck Verlag.
Casey trifft auf Hüttenbewohner, Bootskapitäne, Marathonschwimmer, Fischereimanager, Einsiedler und Touristen. Er beschreibt, was ihn an diesen Seenlandschaften fasziniert.
"Kanadische Seen haben Zauberkräfte. Schlägt ein bestimmter See einen in seinen Bann, fließt fortan sein Wasser durch seine Adern. Geschieht das in der Kindheit, ist man ein Leben lang geprägt - wie eine Kanadagans, die weiß, wie sie aus Texas den Weg zurück zu ihrem Brutgebiet findet." Zitat Seite 33
"Lakeland", wie dieses Buch im Original heißt, ist eine persönliche Erzählung Allan Caseys, in der er seinen Lesern das einfache Leben in der Natur und die Natur-Verbundenheit der Menschen im Land der Seen näher bringt.
Die Reise-Stationen sind: Emma Lake (Saskatchewan), Ajawaan Lake (Saskatchewan), Lake Winnipeg (Manitoba), Bras d’Or Lake (Nova Scotia), The Lakes of Gros Morne National Park (Neufundland), Lake Athabasca (Alberta-Saskatchewan), Lake Okanagan (British Columbia), Lake of the Woods (Ontario), Lake Nipissing (Ontario), Lac Saint-Jean (Quebec), Waterton Lakes National Park (Alberta).
Casey nimmt uns mit auf seine Reise, nächtigt in einfachen Hütten und fängt bildhaft beschreibend die besondere Vielfalt und Schönheit dieser Seenlandschaften ein und macht gleichzeitig auch die Schattenseiten und Nachteile einer übermäßigen menschlichen Einflussnahme deutlich. Die Schönheit der Natur, die rauhe Wildnis lockt zahlreiche Touristen an. Die Folge sind Ferienhausbebauung, Straßen für Besucher der Nationalparks und Zumüllung der Natur sind die negativen Seiten dieser wunderschönen Seenlandschaften.
Seine Kindheit verbrachte Allan Casey am Emma Lake in Saskatchewan, dorthin zieht es ihn immer wieder zurück und vor dort startete er auch seine einjährige Reise, die ihn von den Saphirseen oberhalb der Baumgrenze der Rocky Mountains bis zu den Seen im Westen Neufundlands führte. Dabei erleben wir den Wechsel der Jahreszeiten, die vielseitige Flora und Fauna, riskante Eisstraßen und vereiste Seen, sommerliche Schwimmwettbewerbe im Lac Saint-Jean, und außerdem persönliche naturnahe Erlebnisse mit unterschiedlichen Menschen, die Allan unterwegs getroffen hat.
Kanada hat mehr Seen als alle anderen Länder der Erde zusammen, fast acht Prozent seiner Landfläche sind mit rund zwei Millionen Seen bedeckt, davon sind 563 größer als 100 Quadratkilometer. Die Seen sind keine Badeseen, die wilden Naturseen liegen in unberührter Natur und bieten Wildtieren reichlich Lebensraum. In der Erzählung beschreibt der Autoren den Fischreichtum (Forellen, Lachse), es gibt Biber und Otter, Elche, Hirsche, Wölfe und eine vielfältige Vogelwelt. Doch bekannt ist der Norden Kanadas vor allem durch die Grizzlybären, die hier ihre angestammte Heimat haben.
Allan Caseys Erzählung fängt die besondere Vielfalt und Schönheit dieser Seenlandschaften ein. Er zeigt auch die Folgen und die Gefahr einer übermäßigen menschlichen Einflussnahme auf. Ferienbebauung, Straßen für Besucher der Nationalparks und Zumüllung der Natur sind die negativen Seiten dieser touristisch interessanten wunderschönen Seenlandschaften.
Man kann die einzelnen Kapitel/Reisestationen im Jahreswandel gut miterleben, auch erzählerisch ist der Stil sehr schön zu verfolgen. Allerdings ist das auf Dauer auch reichlich ernüchternd, wenn man die einzelnen Seen nicht kennt und den persönlichen Bezug zum Autor nicht herstellen kann. Die Aneinanderreihung der einzelnen Reiseberichte hätte zur Anschauung schön mit ein paar Fotos aufgelockert werden können. So wirkt das Ganze recht trocken erzählt und im Laufe der Reise verlor ich das Interesse an den einzelnen Stationen. Es ist mehr eine persönliche Niederschrift Allan Caseys Umweltphilosophie als ein Bericht über die Kultur und die Geschichte der Seen. Ich hatte erwartet, dass dieses Buch auch auf die besondere Geologie, die geographischen Gegebenheiten und die Anthropologie der Bewohner eingehen würde. Stattdessen war es mehr die persönliche Erfahrung mit menschlichen und tierischen Begegnungen.
Wer mehr über Land und Leute erfahren oder diese Gegend bereisen möchte, wird dank Allan Casey einige wissenswerte Einblicke gewinnen. Für mich war die Lektüre auf Dauer etwas ernüchternd.
- Klaus Bovers
Schiffe, Salz und Seen
(2)Aktuelle Rezension von: SikalKlaus Bovers und Christine Paxmann laden uns ein, eine reizvolle Region zu erkunden. Zwischen Moorlandschaften, Seen und weitläufigen Wäldern, begleitet von sanften Höhenrücken, treffen wir auf verborgene Plätze und kulturelle Highlights.
Gleich im Buchinnendeckel findet sich eine Karte mit Markierung, wo die im Buch erwähnten Ziele gefunden werden können. Im ersten Kapitel finden sich Brücken statt Grenzen und so darf man hier – man staune – auf 18 Brücken verweisen, die Österreich mit Deutschland verbinden. Des Weiteren erfährt man in diesem Buch die Unterschiede zwischen Moor, Moos und Filz. Man genießt einen Ausflug nach Oberndorf und folgt der „Stille-Nacht-Runde“ bevor man sich auf Wanderungen im Flachgau macht, um dort Mühlen oder Wasserfälle zu erkunden. Natürlich darf auch das Baden in diversen Seen nicht zu kurz kommen. Oder man möchte sich in Burghause ins Mittelalter zurück versetzen lassen und dem einen oder anderen Jazzklang folgen.
Unzählige Wanderungen, Fahrradtouren und auch Vorschläge für Stadtspaziergänge finden sich hier und man möchte sich gleich dazu aufmachen, um diese Kleinode zu erkunden. Kilometerangaben, Dauer der Tour und Höhenmeter dürfen natürlich nicht fehlen. Ergänzt durch einige Bilder wird man dazu eingeladen, immer wieder mal in dem Buch zu schmökern.
Viel Wissenswerte über eine besondere Region im Grenzland Österreich-Deutschland. 4 Sterne
- Cornelia Lohs
Reiseführer der Rekorde
(12)Aktuelle Rezension von: Chuckipop„Reiseführer der Rekorde. 100 alles überragende Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ von Cornelia Lohs ist als Paperback im Juli 2022 bei CONBOOK erschienen.
Als Allererstes kann ich sagen: Das Buch ist ein großformatiger Bildband, was hervorragend mit dem Inhalt korrespondiert :) Denn schließlich geht es hier ja auch um die höchsten, größten, außergewöhnlichsten und spektakulärsten Orte im Bereich D-A-CH, die eine Reise wert sind!
Die 224 Seiten liegen gut in der Hand, angenehm schwer, auf den ersten Blick schön bunt und toll, um erstmal darin zu blättern.
Nach der ersten Orientierung – zuallererst finden sich Übersichtskarten mit der Lage der vorgestellten Orte in den drei Ländern - geht es dann nach dem Inhaltsverzeichnis und einem kurzen, knackigen Vorwort auch schon los.
Die Journalistin und Autorin Cornelia Lohs, die gern und häufig auf Reisen in aller Herren Länder unterwegs ist, hat hier 100 Orte zusammengetragen, deren Besuch sich offensichtlich wirklich lohnt. Eingeteilt in 5 Rubriken (Natur – Bauwerke – Transport – Historisches und Kurioses) wird jede der enthaltenen Besonderheiten auf einer Doppelseite vorgestellt – links der textliche Teil, rechts ein Foto, das zum Staunen, Schmunzeln, selbst Hinwollen anregt.
In einem kleinen, erstmal eher unscheinbaren Kästchen werden unter der Überschrift Ort, Bundesland / Kanton, Land und geographische Daten angegeben, dann folgt jeweils eine Sternebewertung zu Spektakel, Erreichbarkeit, Kosten, Aufwand, Für wen? und Highlight, so dass man schon mal die wichtigsten Infos hat, bevor es dann mit dem eigentlichen Text, der wie ein Zeitungsartikel aufgemacht ist, weitergeht. Zu guter Letzt versorgt die Autorin ihre Leser dann noch mit Wissenswertem zur Anfahrt und verweist auf eine Quelle für weitere Infos (Webadresse). Somit hat man kompakt, übersichtlich und informativ alles serviert bekommen, was man wissen muss über die vorgestellten Locations.
Besonders reizvoll finde ich die Burg Frankenstein im hessischen Mühltal, auf der seit 11977 jährlich ein Halloween-Festival stattfindet – das steht jetzt ganz oben auf der Liste meiner Reiseziele! Aber auch der größte unterirdische See Europas in Niederösterreich, das kleinste Hotel der Welt im bayerischen Amberg, die spektakulärste Hängebrücke der Schweiz auf dem Glacier 3000 und die längste Stahlseilrutsche Europas in Unteriberg, Schweiz wollen nun unbedingt besucht werden…! Äußerst spannend finde ich auch die steilste Postautostrecke Europas im Berner Oberland – hier müsste ich jedoch vermutlich das Postauto selbst steuern, um nicht von Übelkeit übermannt zu werden!
Ein klasse Reiseführer, der außergewöhnliche und spektakuläre Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz lebhaft, bunt und detailliert vorstellt und zu besonderen persönlichen Reise-Herausforderungen macht – unbedingt testen! :o)
- Lonely Planet
LONELY PLANET Reiseführer Die Welt
(6)Aktuelle Rezension von: Kristall86Klappentext:
„Die Neuauflage des Lonely Planet "Die Welt" stellt 221 Länder vor. Neben Fakten und Hintergrundinfos werden die schönsten und interessantesten Reiseziele präsentiert. Ideal ist der Band für die erste Orientierung zu einer Reise. "Die Welt" wurde durchgängig aktualisiert und um die neue Rubrik "Jetzt reisen" erweitert. Spannende Events und Neuerungen erwarten Sie in vielen Ländern - in Österreich bietet der neu eröffnete Hohe Tauern Panorama Trail Wanderern Erlebnisse der Extraklasse, Ungarn lockt 2023 mit einem riesigen Festival an den Plattensee, und in New York sprießt gleich ein ganzes Stadtviertel in die Höhe - und und und ...“
Welch herrlich buntes Cover! Wie herrlich vielseitig ist die Welt und welch wunderschöne Gesichter sie hat! In diesem Buch darf der Leser 221 Länder näher (nicht intensiver!) erkunden und auf Weltreise gehen. Mit vielen Informationen gepaart mit Reisetipps wird hier vorgegangen. Positives wie Negatives wird hier gleichermaßen beleuchtet und das Fernweh somit ausgelöst. Das Buch ist auf dem neuesten Stand und bringt alle wichtigen aktuellen Highlights für die kommende Zeit mit. Egal ob man auf ein Festival will, lieber Wellness genießen möchte oder ein Abenteuer - dieses Buch biette alles mögliche und ist so herrlich vielseitig und bunt wie die Menschen die hier auf dem Cover zu finden sind. Die Welt ist groß und es gilt sie zu erkunden! Auf geht‘s! 5 von 5 Sterne für diesen tollen und ausdrucksstarken Reiseführer der anderen Art.























