Bücher mit dem Tag "reisen"
1.048 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.878)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteWill war vor seinem Unfall ein erfolgreicher Mann, dem nichts gefehlt hat. Doch plötzlich sitz er im Rollstuhl und braucht rund um die Uhr eine Betreuung. So ein Leben will er nicht mehr führen und beschließt dies zu ändern.
Hier kommt Lou ins Spiel, ihre Aufgabe ist es Will vom Gegenteil zu überzeugen, sie hat dafür ein halbes Jahr Zeit.
Anfangs können sich die beiden absolut nicht ausstehen, doch dann ändert sich dies und es entsteht eine zarte Liebesgeschichte. Doch kann diese Liebe Wills Entscheidung noch ändern?
Als ich die letzte Seite von diesem Roman gelesen habe, wusste ich, dies wird ab jetzt immer mein absolutes Lieblingsbuch im Genre Liebesroman sein.
Es ist das schönste, traurigste und packendes Buch für mich, das ich bis jetzt gelesen habe.
Die Thematik auf das Recht eines selbst-bestimmten Todes ist ja nach wir vor aktuell und dann so eine Story darüberschreiben, echt genial Frau Jojo Moyes.
Während des Lesens war ich entsetzt, schockiert und hoffte immer wieder auf ein Happy End, Es ist einfach eine herzzerreißende Liebesgeschichte, die mich unheimlich berührt hat und mich auch sehr zum Nachdenken angeregt hat. Also für all jene, die diesen Roman noch nicht kennen – LESEN und auf Taschentücher nicht vergessen.
- Jonas Jonasson
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
(5.949)Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue"Richtig war nicht unbedingt das, was richtig war, sondern das, was von der maßgeblichen Person für richtig erklärt wurde."
Die Geschichte fängt genauso an, wie der Titel es vorhersage. Der Hunderjährige Allan hat keine Lust seinen 100ten Geburtstag zu feiern und stieg aus dem Fenster des Altenheim und verschwand. Was dann passiert ist sowohl skurill und an manchen Stellen humorvoll. Weil ich mir einfach nicht das vorstellen konnte und kopfschüttelnd lachen musste um mir das was gerade passiert sein soll, vorstellen zu können.
Insgesamt war es aber mehr eine Erzählung über Allan, wie er aus dem Fenster stieg und was dann passiert, sowie Rückblicke was alles in seinem Leben passiert ist. Fand durch die Erzählung der Schreibstil sehr monoton und dadurch viel es mir schwer manchmal dran zu bleiben, weil es auch schnell langatmig wurde.
Eine solide und skurille Geschichte, die bestimmt mal was anderes ist!
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.741)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldIch habe das Buch gelesen, weil ich ein großer Fan von den Filmen bin. Tatsächlich konnte ich den Herr der Ringe Filmen nie wirklich etwas abgewinnen (weshalb ich ihnen für den Podcast nochmal eine neue Chance geben wollte), während die Hobbit Filme zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören.
Dementsprechend war ich bereits vertraut mit der groben Handlung des Buches, die ich immer noch sehr liebe. Die Geschichte ist spannend und ein pures Abenteuer in einer fremden Welt voller cooler neuer Fantasywesen. Auch die Charaktere sind toll und man kann vor allem mit Bilbo sehr mitfühlen und ihn auf seiner Reise begleiten.
Leider hat es mir der Schreibstil nicht leicht gemacht, durch das Buch zu kommen. Obwohl die Geschichte eigentlich super interessant ist, hat sie sich dadurch ziemlich gezogen und langatmig angefühlt. So musste ich mich leider echt durch die Seiten kämpfen, was ich richtig schade finde. Dementsprechend ist das für mich wohl einer der seltenen Fälle, bei denen ich die Filme besser finde als das Buch.
--> Bewertung: 2,3/5 Sterne
- Ken Follett
Die Säulen der Erde
(6.245)Aktuelle Rezension von: koechlKen Follett ist ein wahrhaft großes Werk gelungen. Gekonnt erzählt er von mehreren Familien und einer Vielzahl von Personen über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren. Angesiedelt ist die Geschichte im englischen Erbfolgekrieg, doch dies ist bloß der historische Rahmen. Viel eher geht es um die Geschichte von wesentlich kleineren Leuten die nicht minder spannend und von Intrigen durchzogen ist. Der Bürgerkrieg bereitet den Boden für große Rücksichtslosigkeit genauso wie für großherzige Taten. Mit einer Vielzahl von Protagonisten und einer nicht minderen Zahl von Antagonisten erzählt Follett eine Geschichte mit sehr vielen Ebenen aber doch immer klaren Handlungssträngen. Den Kern der Geschichte bildet das Kloster Kingsbridge - mitsamt der zugehörigen Stadt - in dem eine große Kathedrale entstehen soll.
Sehr stark lebt das Buch von seinen großartigen Bildern und noch mehr Stärke gewinnt es durch die hervorragende Sprache. Letztlich ist man über weite Strecken gefesselt und dies gelingt nicht sehr leicht bei einem Buch dieses Umfanges. Schließlich muss man sich vor Augen halten, dass man es mit rd. 1150 Seiten zu tun hat die recht klein bedruckt sind.
Leider muss man aber auch auf einige Schwächen des Werkes aufmerksam machen. So sind doch einige der Figuren nicht wirklich Kinder ihrer Zeit, die Gedanken des großteils der Figuren scheinen eher einer Zeit entnommen zu sein die 700 Jahre nach dieser Geschichte angebrochen ist. Manchmal vergreift sich Follett in der Sprache und erlaubt sich sprachliche Anachronismen. Die Figuren sind zwar recht klar gezeichnet, aber irgendwie fehlt es doch an wirklichem Tiefgang und die Entwicklung der Persönlichkeiten scheint großteils gänzlich zu fehlen - dass einige Personen nach dem vollständigen Zusammenbruch ihres Weltbildes und Lebenszieles geläutert sind, ist als Persönlichkeitsentwicklung dann doch etwas zu wenig. Eine letzte Schwäche sah ich noch in den häufigen Wiederholungen von bereits geschilderten Episoden. Wenngleich es immer nur Kurzzusammenfassungen sind, so waren diese doch unnötig.
Wenn man diese Liste der Schwächen liest, fragt man sich warum das Buch dann von mir vier Sterne erhält. Nun das ist ganz schwer zu begründen. Irgendwie hat es das Buch trotz all dieser Schwachstellen geschafft mich über weite Strecken zu fesseln. Wesentlich war dafür wahrscheinlich einerseits die gute sprachliche Fassung aber noch wichtiger ist bestimmt, dass Follett einfach ein ganz großartiger Erzähler ist. Die Geschichte hat trotz ihres Umfanges nur wenige Längen und wird somit zu einem wahren Lesevergnügen, dem man schon mal den einen oder anderen Schwachpunkt verzeiht. Daher gibt es eindeutig eine klare Empfehlung für dieses Buch. - Walter Moers
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
(2.258)Aktuelle Rezension von: NefinaDieses Buch hat mich einfach weggeblasen – ehrlich, Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär ist das beste Buch, das ich je gelesen habe! 🤯✨ Walter Moers ist für mich ein Genie, einer meiner absoluten Lieblingsautoren, und Zamonien ist die Welt, in die ich mich immer wieder kopfüber verlieben könnte. 🐉💙
Käpt’n Blaubär nimmt uns mit auf seine ersten 13½ Leben – und jedes einzelne ist verrückt, wild, fantasievoll und voller Abenteuer. Von Zwergpiraten über sprechende Wellen bis hin zu denkendem Sand und finsteren Katakomben – man stolpert von einer unglaublichen Idee in die nächste. Gerade diese Episodenhaftigkeit macht das Buch so besonders: Jede Geschichte ist einzigartig, und doch hängt alles wie durch unsichtbare Fäden zusammen.
Blaubär selbst ist so ein charmanter Erzähler. Abenteuerlustig, witzig, manchmal naiv – und dabei absolut liebenswert. Man begleitet ihn beim Wachsen, Scheitern, Staunen und Kämpfen. Und genau das macht ihn menschlich (oder bärlich 😉) und so nahbar.
Ein Kapitel, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, war die Zeit mit den Stollentrollen. Diese merkwürdigen Wesen, mit ihrem ganz eigenen Humor, ihrer Wildheit und ihrer derben Art, waren für mich ein Paradebeispiel dafür, wie Moers Charaktere erschafft, die gleichzeitig grotesk, witzig und tiefgründig wirken. Sie waren laut, gefährlich, manchmal sogar etwas nervenaufreibend – aber absolut unvergesslich. Gerade diese Mischung aus Skurrilität und unterschwelliger Bedrohung ist typisch für Zamonien.
Moers’ Worldbuilding ist einfach next level. Zamonien sprüht nur so vor Ideen, Kreaturen, Schauplätzen und verrückten Details. Manchmal musste ich einfach lachen über seine Wortschöpfungen, manchmal stockte mir der Atem, und dann wieder war ich einfach sprachlos vor Staunen. Kein Autor jongliert so mit Sprache, Humor und Fantasie wie er.
Und dann dieses Cover! 😍 Schon von außen schreit das Buch nach Abenteuer – und im Inneren warten unzählige Illustrationen, die die skurrilen Wesen und Landschaften zum Leben erwecken. Sie sind ein echtes Highlight und machen die Lektüre noch besonderer.
700 Seiten pure Lesefreude – und jede einzelne war es wert. Seitdem habe ich viele Bücher gelesen, aber keins hat mir je wieder dieses Gefühl gegeben, so vollkommen in einer Geschichte aufzugehen. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär ist für mich nicht nur ein Buch, sondern ein Erlebnis. Absolute Leseempfehlung – und ein Stück Literatur, das ich für immer vergöttern werde.
- Daniel Kehlmann
Die Vermessung der Welt
(3.452)Aktuelle Rezension von: JosseleDer sehr erfolgreiche Roman von Daniel Kehlmann über die Lebensgeschichten des Mathematikers Carl Friedrich Gaus und des Naturforschers Alexander von Humboldt erschien 2005. Es handelt sich offensichtlich um eine Mischung zwischen historisch realer und fiktiver Handlung. Im ersten Kapitel erhält Gauß eine Einladung von Humboldt nach Berlin und macht sich auf die Reise. In den folgenden Kapiteln wird die teils fiktive Lebensgeschichte der beiden Wissenschaftler abwechselnd und episodenweise erzählt. Manches bleibt dabei ungeklärt, z.B. wie Humboldt und sein Begleiter sich von der Insel im Orinoko retten können, nachdem ihr Boot abgetrieben ist. Das wirkt unvollständig und ein wenig beliebig.
Die Erzählweise ist durchweg ironisch und teilweise schwarzhumorig, die beiden Wissenschaftler erscheinen geradezu kindlich bzw. kindisch in ihrem Streben nach Erkenntnis. Das ist zwar ganz lustig, mehr aber auch nicht. Es wird den beiden Hochkarätern in jedem Fall aus meiner Sicht nicht wirklich gerecht.
Dem Buch fehlt aus meiner Sicht auch ein roter Faden respektive ein innerer Zusammenhang. Zwar sind die Kapitel teilweise chronologisch erzählt, aber dazwischen befinden sich mitunter große Zeitsprünge, so dass die Kapitel einzeln für sich allein stehen, mit nur marginalem Bezug zueinander. Aus meiner Sicht wirkt das eher wie ein Manuskript oder ein Entwurf, der noch an einigen Stellen der Ergänzung bedarf, denn wie ein fertiges Buch.
Insgesamt bin ich von dem Buch daher eher enttäuscht als angetan, was vielleicht auch an den übergroßen Erwartungen liegen kann, die ich nach all den zahlreichen Lobpreisungen der Literaturwelt daran hatte. Zwei Sterne.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.044)Aktuelle Rezension von: VimpsySave Us war für mich ein runder Abschluss der Maxton-Hall-Reihe. Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig, sodass man schnell wieder im Geschehen drin ist – vor allem, wenn man die Serie geschaut hat. Ich fand es total angenehm, die Geschichte weiterzuverfolgen und zu sehen, wie sich alles für Ruby, James und die anderen entwickelt.
Der dritte Band hat sich für mich gut lesen lassen, ohne große Längen. Manche Konflikte wirkten bekannt, aber insgesamt hat die Mischung aus Drama, Emotion und Hoffnung für mich gut funktioniert. Besonders schön war, dass viele offenen Fragen endlich beantwortet wurden und man mit den Figuren noch einmal richtig mitfühlen konnte.
Für mich ein würdiger Abschluss, der die Serie gut ergänzt und Fans zufrieden zurücklässt.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.291)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Du hast sein Buch gelesen!“ rief Frodo. „Du meine Güte, ist denn nichts vor euch sicher?“
Inhalt & Handlung: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ist der erste Band von J.R.R. Tolkiens epischem Fantasywerk und schildert die Reise einer Gruppe von Gefährten, die sich zusammenfinden, um den mächtigen Ring des Dunklen Lords Sauron zu zerstören. Die Handlung beginnt im idyllischen Auenland, wo Frodo Beutlin, ein Hobbit, den Ring von seinem Onkel Bilbo erbt. Bald wird ihm klar, dass dieser Ring eine immense Gefahr für die gesamte Welt von Mittelerde darstellt.
Die Gefährten setzen sich aus verschiedenen Völkern zusammen: Hobbits, Menschen, Elben und Zwerge. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichsten Schauplätzen wider, die Tolkien meisterhaft beschreibt. Von den sanften Hügeln des Auenlandes, über die majestätischen Wälder von Lothlórien bis hin zu den schroffen Bergen der Misty Mountains – jeder Ort ist detailliert ausgearbeitet und trägt zur epischen Atmosphäre der Geschichte bei.
Charaktere: Die Charaktere in "Die Gefährten" sind vielschichtig und facettenreich. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven und Eigenschaften in die Gruppe ein, was zu interessanten Interaktionen und Konflikten führt. Besonders hervorzuheben ist Samweis Gamdschie, Frodo's treuer Freund und Gärtner. Sam ist nicht nur loyal, sondern auch mutig und entschlossen. Seine Fähigkeit, Frodo in schwierigen Zeiten zu unterstützen, macht ihn zu einem der emotionalen Anker der Geschichte.
Weitere bemerkenswerte Figuren sind Aragorn, der mutige Erbe des Isildur, Legolas, der geschickte Elb, und Gimli, der zähe Zwerg. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die im Verlauf der Handlung weiterentwickelt werden, was für den Leser eine tiefere Verbindung zu ihnen schafft.
Schreibstil: Tolkien hat einen bemerkenswert detailreichen und flüssigen Schreibstil, der den Leser sofort in die Welt von Mittelerde eintauchen lässt. Seine Beschreibungen sind lebendig und schaffen Bilder im Kopf, die die verschiedenen Landschaften und Kulturen von Mittelerde zum Leben erwecken. Die Dialoge sind ebenso gut geschrieben, sie vermitteln Emotionen und Charakterzüge auf eine natürliche Weise.
Ein Beispiel für seinen Schreibstil ist die einfühlsame Beschreibung der Landschaften, die oft mit der Stimmung der Charaktere verbunden ist. Wenn Frodo und Sam in den düsteren Schatten des Düsterwalds wandern, spiegelt die Sprache die Bedrohung wider, die sie empfinden.
Fazit: Insgesamt ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur, das den Leser in eine reichhaltige und faszinierende Welt entführt. Die gut ausgearbeiteten Schauplätze, die tiefgründigen Charaktere und der detailreiche Schreibstil machen das Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders die Figur des Sam hat mich beeindruckt; seine Loyalität und Freundschaft sind inspirierend. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band und darauf, weitere Abenteuer in Mittelerde zu erleben.
- Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.085)Aktuelle Rezension von: Nadine21Hailee und Chase treffen sich in Chase Heimatstadt, als sie den Geburtstag eines Freundes feiern. Doch sie haben sich noch nie vorher gesehen und auch der Freund ist nicht anwesend, denn Jesper ist vor ein paar Monaten verstorben. Hailee kannte ihn nicht persönlich und Chase war sein bester Jugendfreund.
Zwischen Hailee und Chase besteht direkt eine Verbindung, die trotz aller Differenzen und Schwierigkeiten nicht zu leugnen ist. Doch die Schatten der Vergangenheit sind für beide riesig und die Zukunft ungewiss.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Ich war sofort im Buch drin und wollte auch wissen, wie die Geschichte weitergeht. Allerdings ist es nicht die leichte Lektüre, die man erst vermuten konnte (das habe ich aber nach der Golden Bay Trilogie bereits geahnt). Wer keine Probleme mit Themen wie Tod, Krankheit und schwierigen Familienverhältnissen hat, für den ist das ein spannender Roman, von dem auf jeden Fall auch der zweite Teil gelesen werden sollte.
- Trudi Canavan
Die Rebellin
(2.882)Aktuelle Rezension von: DosettaWas ich anfangs für eine leichte Fantasy-Kost als kurze Reihe für zwischendurch hielt, entpuppte sich in der Tat als SEHR kurzes Lesevergnügen - Abbruch nach nicht mal 100 Seiten.
Schade eigentlich, da die Plotidee eigentlich so einiges hätte hermachen können: Mädchen von der Straße entdeckt seine magischen Talente und mischt alteingesessene Magiergilde auf bzw. rebelliert gegen bestehende Missstände. Ja, kann man machen. Die Umsetzung allerdings verpasst dem Lesespaß schon sehr früh einen ordentlichen Dämpfer: Umgebung, Menschen, Handlungen werden sehr oberflächlich beschrieben (es dauert keine 30 Seiten und Sonea hat nicht nur zum ersten Mal Magie angewendet, sondern diese Tatsache, die eigentlich nicht sein dürfte, schon eine halbe Seite später ohne irgendeine Art von Reflexion akzeptiert), Gedanken und Gefühlen fehlt der Tiefgang, Dialoge verbleiben oft banal und wirken eher wie Platzfüller anstatt wirklich etwas zur Handlung beizutragen ("Woher wissen wir, dass sie überhaupt noch in der Stadt ist? Sie hätte aufs Land fliehen können." Er schüttelte den Kopf. "Ich fürchte, du hast Recht. Ich mache hier jetzt Schluss. Lass uns in die Gilde zurückkehren." - Kapitel Ende.)
Ich erwarte auf 500+ Seiten keinen durchgehenden Tiefgang, aber doch wenigstens genug Emotionen und Beschreibungen, dass ich mich sowohl in die Geschichte als auch die Protagonisten hineinversetzen kann und will. Das ist hier leider von Anfang an nicht gelungen. Vielleicht bin ich für diese Reihe 20 Jahre zu spät dran, vielleicht weil es Canavans Debüt ist, vielleicht liegt es an der Übersetzung - das Buch wird nicht beendet und landet bei Gelegenheit im öffentlichen Bücherschrank.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
(706)Aktuelle Rezension von: JuliaCozyAnfangs war ich mir echt unsicher, ob ich das Buch mögen würde, weil Nesta ja nicht unbedingt die sympathischste ist 😂 Aber irgendwie wusste ich auch von Anfang an, dass sie etwas Besonderes an sich hat.
Und was soll ich sagen? Das Buch war wieder unfassbar toll 🥰 Ich habe es geliebt, erneut in diese Welt einzutauchen, ich bin einfach verliebt in Velaris! Es war so schön, dass endlich die Geschichte von Nesta und Cassian erzählt wurde. Vor allem Cassian hatte von Anfang an mein Herz. Außerdem hat man zu vielen Themen noch einmal mehr Hintergrundwissen bekommen. Und das Ende war mal wieder richtig krass. Ich kann leider nicht viel dazu sagen, ohne zu spoilern, ihr müsst dieses Buch einfach lesen!! Ich bin nur traurig, dass das vorerst der letzte Band der Reihe ist. Jetzt muss ich erst einmal damit abschließen 🥹🩷
Nächstes Jahr muss ich dann unbedingt mit TOG anfangen ☺️
- Bram Stoker
Dracula
(1.166)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatIch habe dieses Buch zusammen mit einer Freundin gelesen, da wir uns alleine nicht dran gewagt haben. Zu groß war die Angst vor einem sperrigen, unverständlichen Klassiker - diese Angst war aber ganz unbegründet.
Das Buch beginnt mit dem Besuch Jonathans auf Schloss Dracula in Transsilvanien. Dort soll er dem Grafen (genau, DER Vampir) dabei helfen, ein Grundstück in England zu erwerben. Mit der Zeit spürt er, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht und entdeckt schauriges auf der Burg. Nur mit Mühe und Not kann er sich retten. Derweilen ist Mina, Jonathans Verlobte, mit ihrer besten Freundin Lucy in einem Ort an der englischen Küste und erleben die Ankunft eines schaurigen Geisterschiffes. Danach scheint es Lucy jeden Tag schlechter zu gehen. Es wird sogar Van Helsing gerufen, um sie zu retten. Doch was er sieht, weckt seine tiefsten Ängste. Können Van Helsing, Jonathan, Mina und ihre Freunde den Grafen aufhalten? Und was über die Welt der Vampire ist Mythos und was grausige Wahrheit?
Überrascht hat mich bei diesem gruselschönen Schauerroman, dass wirklich alle bekannten Vampirmythen zur Sprache kommen. Sei es die Fledermaus oder der Knoblauch. Auch die Freundschaft der Helden ist einzigartig und toll geschrieben. Ebenfalls finde ich, dass Bram Stocker sehr fortschrittlich gegenüber Frauen schreibt. Mina ist das Gehirn der Gruppe und kombiniert gekonnt alle Fakten. Gut, die Männer loben ihren Verstand daraufhin als Verstand eines Mannes in einem Frauenkörper. Der Autor hätte Mina aber genauso gut zu einem "Blôdchen" schreiben können.
Das Buch besteht in weiten Teilen aus den verschiedenen Tagebucheinträgen der Protagonisten. Das war erst ungewohnt, die Geschichte war trotzdem bis zum Schluss spannend.
- Wolfgang Herrndorf
Tschick
(2.975)Aktuelle Rezension von: FeatherIch habe schon länger gehört, dass viele Leute Tschick einmal im Leben gelesen haben und es auch inspirierend genug ist, dass man es gerne als Schullektüre nimmt. Für mich unverständlich.
Das ganze Buch hat sich leider gezogen und gezogen und das lag vor allem an den Charakteren. Ich habe nichts gegen Figuren, die herausstechen und anders sind, aber Tschick ist wirklich ein Negativbeispiel, wenn es um die Einführung solcher Charaktere geht. Ich konnte mich nicht mit ihnen anfreunden und sie haben mich ab einem bestimmten Punkt nur noch genervt mit ihren völlig hirnrissigen Entscheidungen.
Dass diese Entscheidungen dann immer zu vollkommen wirren Nebenplots wurden, war auch keine Besserung und so hatte ich das Gefühl in einem nicht enden wollenden Traum gefangen zu sein, wo nichts irgendeinen Sinn ergab.
Den Schreibstil habe ich als zäh und relativ einfach empfunden und er hat in Kombination mit Figuren und Plot nichts Positives beitragen können. Für mich leider ein absoluter Flop und das Buch würde ich nicht empfehlen.
- Paulo Coelho
Der Alchimist
(2.152)Aktuelle Rezension von: M1CDieses Buch ist sehr spirituell und religiös, für gewöhnlich sind das Themen die mich nicht besonders ansprechen, hier hat es mir aber überraschend gut gefallen.
Das Buch macht Mut an seine Träume zu glauben und sie zu verfolgen und sich nicht mit dem erstbesten zufrieden zu geben.
Nur das Ende war mir leider etwas zu offen und wirr. - Mariana Leky
Was man von hier aus sehen kann
(967)Aktuelle Rezension von: Carofii💭 M E I N U N G
Das Buch spielt in einem kleinen Dorf im Westerwald. Im Mittelpunkt stehen hierbei Luise und ihre Großmutter Selma.
Die Geschichte beinhaltet einzelne Einblicke in das Leben von Luise & Selma und behandelt die Themen Liebe, Verlust und das Erwachsenwerden. Außerdem erzählt es von besonderen Begegnungen und unscheinbaren Momenten, die Menschen für immer verändern.
Die Charaktere sind authentisch dargestellt und die Einblicke in deren Gefühlswelt mehr als gelungen.
Ich habe mich von der ersten Seite an, an dem Erzählstil und den Wortwitzen erfreut 🥰
⭐️ F A Z I T
Alles in allem ein poetischer, außergewöhnlicher und gleichzeitig humorvoller Roman, der tief geht und nachhallt.
Von mir gibts 4,5 ⭐️!
- Hape Kerkeling
Ich bin dann mal weg
(4.112)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09Nach einem Hörsturz und Gallenblasen-OP bricht Hape Kerkeling zusammen. Der bekannte Entertainer ist an einem Scheideweg und entscheidet sich im Sommer 2001 dazu, über den Jakobsweg zu pilgern. Eigentlich kein Wanderer durchlebt er körperliche Herausforderungen, denkt über das Leben nach und lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen.
Für ihn wird die Wanderung auch ein Weg zu sich selbst, um sich klar zu werden, was für ihn im Leben wirklich zählt.
Kerkeling erzählt in der ihm eigenen Sprache, selbstironisch, heiter und doch mit viel Tiefgang und hat so ein Buch geschrieben, von dem man sich inspirieren lassen kann. Es muss vielleicht nicht immer die große Reise auf dem Jakobsweg sein, doch zu sich selbst ehrlich zu sein und sich Auszeiten im Alltag zu schaffen kann durch den manchmal turbulenten Alltag jeden Lebens helfen.
- Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
(8.028)Aktuelle Rezension von: koechlEin Pilot muss in der Sahara notlanden. Er trifft auf einen kleinen Jungen, der scheinbar von einem anderen Planeten kommt. Der Junge - der kleine Prinz - erzählt dem Piloten von seinem Heimatplaneten und seiner Reise.
Ein Klassiker. Die Geschichte an sich ist eigentlich nur Nebenschauplatz. Vielmehr berührt dieser kleine Junge, der so kindlich und rein zu sein scheint, neugierig auf alles, voller Freude und voller Traurigkeit.
Ich glaube, man kann viel hineininterpretieren, und das ist vielleicht das Besondere an diesem Buch, an dieser Geschichte. - Julia Dippel
Izara - Das ewige Feuer
(1.222)Aktuelle Rezension von: Kerstin_VogelhuberDieses Buch war ein Reread und schon wieder bin ich richtig gefesselt gewesen. Es kam zu keiner Zeit Langeweile auf. Das erste Mal als ich die Reihe gelesen habe ist aber auch schon eine Weile her. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte in die Geschichte richtig abtauchen.
Wir begleiten Ari, die sich für jemand ganz normales hält, nur um dann fest zu stellen, daß sie jemand ganz besonderes ist. Sie wird gejagt und muss öfters um ihr Leben kämpfen. Ihr steht dabei ein Brachion zu Seite. Lucian ist auf der Suche nach seinem Freund Thanatos. Er denkt das der Vater von Ari mit seinem Verschwinden zu tun hat. Aus Feinden werden Freunde und er wird ihr stärkster Beschützer. Was Ari ist und was sie noch alles erfährt werde ich nicht sagen, sie hat vor allem gute Freunde die ihr helfen und sie beschützen. Ich freue mich jetzt schon auf den 2 Teil und was noch alles auf Ari wartet.
- Jennifer Benkau
One True Queen: Von Sternen gekrönt
(865)Aktuelle Rezension von: viktoria162003Meinung
Dieses Buch liegt schon etwas länger auf meinem SuB und jedes Mal, wenn ich das Cover gesehen habe, dachte ich nur… wow ist das schön. Zu guter Letzt, habe ich mir das ganze dann aber auch noch als Hörbuch angeschafft.
Das Hörbuch ist klasse. Ich mochte die Stimme sehr gerne und fand, dass sie zum Charakter passte. Im Nachhinein bin ich sogar froh, dass ich das ganze gehört habe, denn ich hätte die Hälfte der Dinge wahrscheinlich falsch ausgesprochen wie z.B. Lyaskye. Keine Ahnung, was bei mir herausgekommen wäre. Auch fand ich den musikalischen Teil wirklich wunderschön, gerne hätte der auch zwischen den Kapiteln sein dürfen und nicht nur am Ende. Kleines Manko gab es, und zwar, war der Übergang von Kapitel zu Kapitel ein wenig grob. Hier hätte es eine winzig kleine Zeitspanne geben sollen, einfach um das Ganze besser aufnehmen zu können.
Doch einmal zurück zum Buch. Das finde ich wirklich sehr schön geschrieben, die Autorin hat einen ausgesprochenen schönen Schreibstil.
Ich hatte mir die Geschichte tatsächlich ein klein wenig anders vorgestellt, bin aber im positiven wirklich sehr überrascht. Der Anfang zeigt Mailin und ihre Schwester, den ich anfangs eben nur als eine Einleitung gesehen habe, später aber tatsächlich wichtig ist und seinen Teil zur Geschichte beiträgt. So kann ich sagen, beginnt die Geschichte also quasi gleich und nur wenige Seiten später, landet man in einer vollkommen neuen Welt.
Diese magische Welt ist wirklich sehr schön geschrieben und hält allerlei Überraschungen parat. Ich hab es geliebt wie Mailin, sie erkundet und immer wieder neues entdeckt. Der Teil ist unfassbar spannend, da man dadurch auch nicht wirklich weiß, was als nächstes passiert, denn selbst ein kleines Tierchen das aussieht wie ein Hase kann einen plötzlich fressen wollen.
Für mich aber darf natürlich nie die Romantik fehlen. Diese ist anfangs noch ein wenig schleppend und wandelt sich für einen winzigen Moment in eine Dreiecksbeziehung, zumindest ging ich für einen kleinen Moment davon aus. Schnell gibt es dazu aber die Auflösung für wen ihr Herz schlägt.
Dazu gibt es dann auch immer kleine Dramen, die das Herz schneller schlagen lassen und so auch für eine Achterbahn der Gefühle sorgt.
Ich mochte die Handlung von der Geschichte sehr gerne und finde, dass sie hervorragend umgesetzt ist. Die Charaktere sind ebenfalls toll geworden, vielseitig und individuell.
Zum Ende hin hat sich erst einmal der Riesen Stapel an Problemen ein wenig gesenkt, trotzdem ist genug da, dass man als Leser bangt bis es weitergeht.
Fazit
Ich mochte die Geschichte wirklich sehr gerne. Der Verlauf ist klasse. Es ist spannend, romantisch und hat tolle Charaktere. Von mir gibt es daher 4 Sterne.
- Douglas Adams
Per Anhalter durch die Galaxis
(3.290)Aktuelle Rezension von: GilbeauAuch im Universum geht alles seinen bürokratischen geregelten Gang, alles wird nach Antrag gehandhabt. Jeder kann sich die Planungsunterlagen des Bauvorhabens ansehen und wenn geboten, Einspruch erheben. Was können die Vogonen dafür, dass die Erdbewohner die Genehmigungsunterlagen zum Bau einer Schnellstraße durch die Milchstraße nicht gelesen haben und deren Bau verhindert haben? Somit haben sie mit vollem Recht, nach bestem Wissen und Gewissen die Erden, welche dem Bau im Weg war, gesprengt.
Der Beginn einer wilden Reise durch das Universum, bei der es unbedingt nötige ist, auf keinen Fall in Panic zu geragten.
- Leigh Bardugo
Goldene Flammen
(1.484)Aktuelle Rezension von: LesenMachtSpassGrischa – Goldene Flammen beginnt in Ravka, einem zerrissenen Land voller Magie und Geheimnisse. Alina lebt als Kartografin in der Ersten Armee, an der Seite ihres Freundes Mal. Alles ändert sich, als sie zur Überquerung der Schattenflur mitreisen und das Unvorstellbare geschieht: Alina offenbart eine Macht, von der sie nie wusste, dass sie sie besitzt. Sie wird zur Sonnenkriegerin, zur Hoffnung vieler und zum Spielball mächtiger Intrigen.
Alina ist keine perfekte Heldin. Sie ringt mit Angst, Selbstzweifel und der Last, plötzlich Erwartungen erfüllen zu müssen. Ihre Entwicklung ist spürbar, ihre Unsicherheiten bringen sie menschlich herüber. Mal ist stalEigenschaften, loyal und ehrgeizig zugleich. Zwischen beiden läuft ein emotionales Band, das getragen wird von Vertrauen und Konflikten.
Der Stil Bardugos ist atmosphärisch, bildstark und ebenso schnell wie eindringlich. Man spürt die Kälte und Dunkelheit der Schattenflur, die politische Spannung, das Streben nach Macht. Manche Erklärungen und Weltbeschreibungen fallen ausführlich aus, doch gerade das Worldbuilding hat mich fasziniert. Wendungen waren nicht immer überraschend, aber oft emotional wirkungsvoll.
- Leigh Bardugo
Eisige Wellen
(1.075)Aktuelle Rezension von: OndinaLeider sehr enttäuschend nach dem ersten Teil. Ich hatte einen besseren Spannungsbogen erwartet, der aber nicht kam. Es ist im Prinzip nichts passiert. Die Spannungen in der Romanze haben mich auch nicht überzeugt. Ich finde die Reihe leider zu langweilig und überschätzt. Werde den dritten Teil nur überfliegen, weil ich das Ende kennen möchte.
- Audrey Carlan
Calendar Girl - Berührt (Calendar Girl Quartal 2)
(665)Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebtIn den Frühlingsmonaten April, Mai und Jun hängt Mias Herz noch an ihrem letzten Kunden. Und das obwohl der neue Kunde ein unfassbar gutaussehender Baseballspieler ist. Wie auch in dem vorherigen Band hing ich an den Lippen von Mia Saunders, der Erzählerin - dem Calendar Girl. Jeden Monat steht Mia vor neuen Herausforderungen und manchmal wünscht man sich, dass der Monate nie enden würde. Optisch ist das Cover wie das letzte Band wunderschön gestaltet. Ich freue mich bereites auf die Sommermonate und die neuen Männer in Mias Leben. Ich bin froh, dass diese Serie aus mehreren Teilen besteht.
- Jennifer Wego
Katerina - Schatten der Vergangenheit
(45)Aktuelle Rezension von: Ruby2000Also ich hatte das Glück an der Leserunde teilnehmen zu dürfen.
Dafür erstmal ein riesen Dank an Jennifer Wego.
Ich muss leider sagen dass ich anfangs nicht wirklich rein kam in die Geschichte, doch nach und nach gings.
Ich fand es toll dass man als Leser sich selbst "ausdenken" konnte wer die Ich-Perspektive erzählt. Ist die Person Weiblich oder doch eher Männlich??
Für mich war es eindeutig eine Frau!
Die beziehung zwischen der Hauptfigur und Victor war einzigartig. Diese hat mir glaube ich am besten gefallen.
Der "Privatdetektiv" und sein Handeln haben mich richtig wütend gemacht.
Die letzen Seiten habe ich praktisch verschlungen!
Das Ende hat mich erlich gesagt schokiert. Ich war einfach nur sprachlos. Mehr kann man dazu leider nicht sagen.
LG Ruby ♥























