Bücher mit dem Tag "reisetagebuch"
29 Bücher
- J. P. Monninger
Liebe findet uns
(427)Aktuelle Rezension von: AukjeHeather macht mit ihren zwei Freundinnen Constance und Amy nach ihrem Collegeabschluss, eine Rundreise durch Europa. Während einer Zugfahrt von Paris nach Amsterdam lernt sie durch Zufall Jack kennen der auch eine Rundreise durch Europa macht, aber geleitet durch ein Tagebuch seines Großvaters der als Soldat nach dem zweiten Weltkrieg durch Europa wanderte. Die beiden entwickeln ziemlich schnell Gefühle für einander, verlieben sich haben eine wunderbare Zeit in Europa und beginnen eine Zukunft in New York zu planen, da Heather nach ihrer Reise dort einen Job anfangen wird. Als sie nun am Ende ihrer Reise am Flughafen in Paris stehen um zurück zu fliegen, verschwindet plötzlich Jack spurlos. Heather ist verzweifelt da sie nicht verstehen kann, warum Jack einfach verschwunden ist und kommt einfach nicht über ihn hinweg. Als sie plötzlich einen Hinweis erhält beginnt sie ihn zu suchen und erfährt mehr über sein Geheimnis.
Hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da man mich immer mit Stories die um eine Reise in einem Zug durch Europa handeln, hat. Schließlich gehört der Film 'Before Sunrise' bis heute zu einem meiner absoluten Lieblingsfilmen. Dennoch fand ich das Buch teilweise anstrengend zu lesen, da es sich streckenweise gezogen hat. Auch der Charakter von Jack empfand ich eher als kühl und etwas abgeklärt und arrogant und konnte die Anziehung zwischen ihm und Heather überhaupt nicht nachvollziehen. Das Buch ist OK, hat aber seine Fehler und kann gelesen werden, aber gehört nicht zu den Büchern die man gelesen haben muss.
- Meike Winnemuth
Das große Los
(258)Aktuelle Rezension von: Schlumpfine-02Das große Los“ von Meike Winnemuth ist ein humorvoller, inspirierender Reisebericht über ein Jahr in 12 Städten weltweit, finanziert durch einen Gewinn bei „Wer wird Millionär?“ In Briefen teilt sie Aha-Erlebnisse, Kulturschocks und innere Veränderungen – ein Plädoyer für Mut und Möglichkeiten, das nie langweilig wird.
- Alexandra Flint
Kein Ozean zu tief (Tales of Sylt, Band 3)
(92)Aktuelle Rezension von: luisa2004Das Buch hat mich von Anfang bis Ende überzeugt. Es ist eine wunderschöne Cozy-Romance über Heimat, Fernweh und viele Gefühle.
Ich konnte mich supergut in die Protagonisten hineinfühlen. Beide waren sehr sympathisch und hatten dieses gewisse Etwas zwischen sich. Besonders schön fand ich ihre gemeinsame Reise durch Norddeutschland und generell das Thema Travelblogging. Sylt selbst kam aber natürlich auch nicht zu kurz und man konnte die Protagonisten aus den vorherigen Bänden wieder treffen.
Insgesamt konnte mich dieses Buch thematisch und gefühlstechnisch von allen drei Bänden am meisten überzeugen. Eine große Empfehlung für alle mit ein wenig Lese- und Reiseliebe!
- Navid Kermani
Entlang den Gräben
(12)Aktuelle Rezension von: 101844Allein von der Aufmachung, kommt "Entlang den Gräben" sehr wertig und ansprechend daher. Die Landkarte mit verzeichneter Route stimmt schon vor dem Lesebeginn auf die Reise ein und heizt die Neugierde an. Strukturell ist das Buch in Tagen unterteilt. So bekommen die Lesenden einen Eindruck über die Dauer der Aufenthalte.
Obwohl eine Reportage vorliegt, schafft es der Autor mittels der Ich-Erzählperspektive und seiner ganz eigenen Note, die sich aus forscher Direktheit, Humor und Empathie auszeichnet, eine angenehme und dichte Atmosphäre zu kreieren. Gleich zu Beginn lernen die Lesenden den Autor als einen intelligenten, aufgeschlossenen und mutigen Mann kennen. So setzt er sich zum Beispiel zum Kaffee und Kuchen in eine AFD-Versammlung. Solche Momente gibt es mehrere und sie lassen einen beim Lesen die Luft anhalten. Trotz klar formulierter Kritik bleibt Navid Kermani respektvoll, wertschätzend und verständnisvoll. In diesem Verhalten manifestiert sich der Begriff "Toleranz" in seiner authentischsten Bedeutung und ringt den Lesenden unweigerlich Anerkennung ab.
Gemeinsam mit dem Autor, stellt man beim Lesen fast, wie fern doch der so nahe Osten eigentlich ist. In unzähligen Gesprächen mit den verschiedensten Personen, erschließen sich auf intensive Weise ganz neue Perspektiven auf die Vergangenheit, Gegenwart und etwaige Zukunft Europas. Gerade die persönlichen Schicksale und Erfahrungsberichte regen zum Nach- und Mitdenken an.
Der Schreibstil ist so unmittelbar und ehrlich, dass zu keiner Zeit das Gefühl aufkommt, man wäre nicht eine*r der Mitreisenden. Vor allem tabuisierte Themen, kommen schonungslos zur Sprache.
Die ausgiebigen politischen Sequenzen werden immer wieder durch persönliche Anekdoten, Eindrücke und Beobachtungen entzerrt. Vor allem letztere sind bemerkenswert. Der Autor hat einen Blick für Details und entwirft wortgewandt beeindruckende Landschaftsbilder.
Vor allem die ersten Stationen der Reise stellen den Lesenden bekannte Schrecken aus der Vergangenheit noch einmal sehr deutlich vor Augen. Allein von Köln bis Litauen hätte der Buchtitel auch "Entlang den Gräbern" lauten können. Man verdrängt den Umfang der Gräueltaten der vergangenen Jahrzehnte bis hinein in die Gegenwart. Und dennoch vermag Navid Kermani es, die Stimmung nicht ins Bodenlose kippen zu lassen. Respektvoll verweilt er an den richtigen Stellen und treibt die Reise dann gekonnt schwungvoll wieder in höhere Stimmungslagen. Kein einfacher Spagat, der ihm hier gelungen ist. Besonders interessant, sind auch die Gespräche mit prominenten Persönlichkeiten, die ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen möchte.
Insgesamt löste "Entlang den Gräben" in mir die ganze Palette an Emotionen aus. Von sprachloser Betroffenheit bis hin zu spontanem Auflachen. Ein Lesegenuss der besonderen Art.
- Toni von Atens
Zwei Angsthasen in Sibirien: Ein Reisetagebuch zum Schmunzeln
(11)Aktuelle Rezension von: StreiflichtDa ich von der Autorin Toni von Atens bereits das Buch „Zwei Angsthasen in China“ gelesen hatte und es sehr interessant fand, war ich natürlich umso neugieriger auf dieses Buch. Wieder reisen die beiden Freundinnen gemeinsam in unbekanntes Gebiet. Dieses Mal nur zu zweit und nach einer für sie erarbeiteten Route. Natürlich wird es wieder sehr ereignisreich und lustig – zumindest für den Leser und sicherlich auch im Nachhinein, wenn man wieder gemütlich zu Hause auf der Couch sitzt.
Gut gefällt mir der beschreibende Stil, in dem Toni von Atens erzählt. Oft minutiös und auch kleine Begebenheiten, sodass es ist, als wäre man als Leser direkt dabei. Man ist ganz nah dran. Wie in einem Reisetagebuch, in dem oft eher Kleinigkeiten wichtig werden und nicht die großen Sehens-würdigkeiten. Die beiden Reisenden machen sich viele Gedanken und tun sich nicht immer leicht – genauso, wie es einem ergeht, wenn man in einem so fremden Land unterwegs ist. Ich denke, es war noch Glück, dass Toni wenigstens noch ein paar Worte Russische konnte. Sollte ich jemals in diese Gefilde aufbrechen, weiß ich das hoffentlich noch und lerne vorher auch ein bisschen was.
Ich musste immer wieder schmunzeln und wundere mich, dass die beiden Freundinnen überhaupt noch reisen wollen und das, obwohl sie doch selbsternannte Angsthasen sind. Gleichzeitig er-scheint es nie übertrieben oder so als würde etwas aufgebauscht, nur weil es in einem Buch bes-ser klingt. Und gerade das gefällt mir auch sehr. Es sind eben ihre Erfahrungen und Eindrücke und die sind bei jedem anders.
Ein authentischer und ganz persönlicher Reisebericht, den ich genossen habe, auch wenn mir der von China besser gefallen hat. Auf den Bericht, der die Indienreise beschreibt, bin ich nun noch gespannter! Dort war ich selbst schon und bin neugierig, wie sich unsere Erfahrungen überschneiden oder unterscheiden. MARCO POLO My Way Reisetagebuch Faultier
(2)Aktuelle Rezension von: weinlachgummiIch führe schon seit meiner ersten Reise immer ein Reisetagebuch. Zum einen um meine Gedanken und Erlebnisse festzuhalten, aber auch um sie zu verarbeiten, da ich in der Regel alleine unterwegs bin und so oft niemanden habe, dem ich alles erzählen kann. So ist ein Reisetagebuch eine schöne Möglichkeit sein Erlebtes festzuhalten. Normalerweise habe ich immer schöne Notizbücher genommen, dies ist mein erstes offizielles Reisetagebuch.
Auf dem Cover befindet sich, wie ihr sehen könnt ein Faultier, wer mag sie nicht. Ansonsten gibt es das Reisetagebuch aber auch noch mit vielen anderen Motiven. Der Einband ist flexibel und das Buch hat eine handliche Größe und vom Gewicht her ist es sehr leicht. Es ist also gut für unterwegs geeignet. Es gibt eine Unterteilung in Vor, Auf und Nach der Reise, was ich sehr praktisch finde, da ich mir meine Notizbücher auch so aufgeteilt hab.
Am Ende befinden sich Sticker, mit denen man seine Einträge aufpeppen kann. Es gibt Sterne, Smilies, Herzen etc. und auch welche mit Sprüchen wie, Mein Geheimtipp. Es gibt auch noch eine Sammelmappe am Ende, in die man Tickets usw. stecken kann. Was ich auch sehr praktisch finde, ich stopfe solche Sachen für gewöhnlich lose in meinen Rucksack, hier haben sie definitiv die bessere Lebenserwartung.
Das Büchlein umfasst 160 Seiten zum Eintragen. Die Seiten haben Punkte, keine Linien oder Kästchen. So ist man flexibel, falls man nur schreiben möchte oder dann noch eine Skizze zeichnen will. Es gibt auch noch ein Lesebändchen und ein Gummiband, sodass das Buch zusammengehalten wird.
Mich stört leider etwas das Gelbe Marco Polo Logo am Cover, der farblich nicht so passt. Ansonsten finde ich es optisch auch sehr ansprechend.
Fazit:
Ein süßes und handliches Reisetagebuch, besonders die Sammelmappe am Ende finde ich praktisch und auch das Gummiband, so kann man auch noch so lose Dinge in das Buch stecken, ohne dass sie verloren gehen.
4,5 Sterne- Die Lesedüne
Über Arbeiten und Fertigsein
(15)Aktuelle Rezension von: OrishaWohl kaum jemand kam bisher an Marc-Uwe Klings Känguru vorbei, doch kennt ihre eigentlich Sebastian, Julius und Maik?
Sie bilden zusammen die Lesedüne 36, die alle zwei Wochen im SO36 ihr Bestes von sich geben und dieses "Beste" ist in diesem Büchlein versammelt. Lernt mit Sebastian seine Eltern kennen, mit denen er regelmäüßig telefoniert und der vom Hipsterleben in Berlin berichtet. Maik, der Philosoph, der in einer WG lebt und von seinem ersten Besuch im SO36 berichtet oder uns an seinen würzigen Geschichtsideen teilhaben lässt. Und dann ist da noch Julius, der Leipziger, der in seinem Tourtagebuch intime Momente der vier teilt, Berufe vorstellt und seine Reihe "Ich hasse Menschen" - beginnt. Und last but not least ... das Kängeruh und Marc-Uwe, die zusammen eine WG bewohnen und dem Kapitalismus den Kampf angesagt haben. Wer die Lesebühne kennt, der wird dieses Buch lieben. Ein buntes Potpourri Geschichten, die von Berlin und dem Mittdreißiger-Dasein berichtet.
Fazit: Amüsante, kurzweilige Kurzgeschichtensammlung der großen vier Lesedünenveteranen. Lesenswert.
- Katharina Füllenbach
OSTTÜRKEI
(7)Aktuelle Rezension von: PerlengesangVor der Lektüre dieses Buches kannte ich vieles in der Region 'Osttürkei' nur dem Namen nach. Katharina Füllenbach nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise und erzählt in persönlicher Art und Weise ihre Wahrnehmung der kriegsähnlichen Verhältnisse indiesem Teil der Türkei, Monate vor dem "Putschversuch" der im ganzen Land alles veränderte. Und auch das Flüchtlingsabkommen der EU erscheint nach dem Lesen in einem anderen Licht.
- Susanne Mathies
Das Auge der Ahnen
(9)Aktuelle Rezension von: Diana182Das Cover zeigt rote Holzskulpturen vor einem dunklen Hintergrund. So ganz konnte ich dem Titelbild leider nichts abgewinnen und empfinde es auch nach dem lesen nicht wirklich ansprechend.
Dennoch machte mich die Buchbeschreibung neugierig und ich wollte mehr über die enthaltene Geschichte erfahren.
Der Einstig in das Buch viel mir eigentlich nicht sonderlich schwer. Es beginnt direkt spannend los und zeigte viel Potential für die enthaltene Geschichte auf.
Auch der Schreibstil ist flüssig und detailliert, so dass man eigentlich ziemlich schnell durch die Seiten gleitet.
Doch leider muss ich gestehen, dass ich irgendwann etwas den Überblick verloren habe um was es hier schlussendlich geht und wer welche Rolle und Handlung innehat.
Hin und wieder musste ich ein paar Lesepausen einlegen, weil ich an manchen Passagen einfach erst einmal nicht weiterkam und meine Gedanken sortieren musste. So habe ich zwar über mehrere Wochen hinweg bis zum Ende hin weiter gelesen, doch konnte mich auch die hier dargestellte Auflösung des Falles nur bedingt zufrieden stellen.
Dass stimmige Gesamtbild zeigte sich mir am Ende leider nicht. - Katharina Füllenbach
OSTTÜRKEI: Notizen zu einer Reise im Frühjahr 2016
(3)Noch keine Rezension vorhanden - Toni von Atens
Ein Angsthase in China: Gruppenreise in das Reich der Mitte
(12)Aktuelle Rezension von: Viv29Nachdem ich von dem Buch „Ein Angsthase in Vietnam“ so begeistert war, habe ich mir sofort dieses Buch gekauft und war voller Vorfreude auf einen unterhaltsamen Bericht, noch dazu über ein Land, das ich ohnehin interessant finde.
Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Dieses früher erschienene Buch über die Chinareise der Autorin wirkt wie eine etwas blasse Aufwärmübung für das so gelungene Buch über die Vietnamreise. Der witzige Schreibstil findet sich hier kaum. Es liest sich alles leicht und nicht unangenehm, aber eben auch nicht mehr. Hinzu kommt ein fast permanenter negativer Unterton. Dass Tony von Atens kein Fan von Gruppenreisen ist, weiß ich aus dem Vietnambuch, wo dies aber amüsant und an nachvollziehbaren Beispielen erzählt wird. Hier scheint die Unzufriedenheit mit der Gruppe allein darin begründet, dass es sie überhaupt gibt und als ich mehrfach las, wie sich die Autorin mit zwei Mitreisenden nach Kräften abgesondert hat und bei einem Essen, als sie Blick auf die Wand hatte, froh war „diese ganzen Pfeifen“ nicht sehen zu müssen, habe ich mich schon gefragt, warum man eine Gruppenreise macht, wenn man alles daran so negativ sieht. Die Gruppe selbst bleibt, auch anders als im Folgeband, sehr blass. Einige Mitreisende werden kurz beschrieben, bekommen eine halbe Seite oder ein paar Seiten lang ein wenig Raum und verschwinden wieder. Sie bleiben bloße Namen, von den amüsanten und nervigen Eigenheiten und Begebenheiten des Vietnambuches gibt es hier so gut wie nichts.
Auch über das Land erfährt man nicht besonders viel. Ich weiß aus dem Vietnambuch, dass es sich nicht um einen Reisebericht handelt, die Autorin einen solchen gar nicht schreiben wollte. Einen solchen habe ich nicht erwartet, hätte ich auch gar nicht gewollt. Aber während im Vietnambuch doch eine ganze Menge Informationen eingebracht und auch eigene Eindrücke farbig beschrieben wurden, so dass man recht viel lernte, gibt es das hier kaum. Der Autorin gefallen die meisten Sehenswürdigkeiten nicht. In der Verbotenen Stadt will sie nur so schnell wie möglich raus. Besondere Klöster findet sie langweilig, dies gefällt nicht und jenes nicht. Das schafft nicht viel Lesevergnügen. Die ihr gefallenden Orte werden auch eher knapp beschrieben. Viel (zu viel) Raum gibt es dafür für Beschreibungen, in welchem Restaurant oder in welcher Bar sie mit ihren beiden Mitreisenden war, was jeder dort bestellt hat, auf welchem Weg man dorthin kam. Bei ungewöhnlichen derartigen Erlebnissen ist das unterhaltsam, hier wird es aber auch berichtet, wenn es nichts wirklich Berichtenswertes gab. Besuche bei Starbucks und im Hard Rock Cafe, die in China sind wie überall auf der Welt, bekommen hier mehr Raum als die Verbotene Stadt. Dazu kommen „Gastbeiträge“ ihrer beiden Mitreisenden, in denen beide eher über sich selbst schreiben. Wenn die Reisegefährtin Nina darüber schreibt, was sie sich an Kleidung kaufen will, ob man besser ‚will‘ oder ‚möchte‘ schreibt, und welche Musik sie mag, dann hat das mit dem Thema des Buches nichts zu tun und ist leider auch nicht interessant.
Es gibt auch durchaus unterhaltsame Episoden und getreu ihrer Vorliebe, ein Land eher durch Alltagssituationen als durch Sehenswürdigkeiten kennenzulernen, berichtet Toni von Atens mehrere davon, durch die man wirklich interessante Aspekte über China erfährt. Insgesamt lässt sich das Buch recht gut lesen und bietet auch Unterhaltsames. Durch den lustlosen Unterton und die Gewichtung auf weniger interessante Aspekte fehlt ihm aber leider das, was „Ein Angsthase in Vietnam“ so besonders macht.
- Toni von Atens
Zwei Angsthasen in Indien: Ein Reisetagebuch zum Schmunzeln
(3)Aktuelle Rezension von: buchfeemelanieGenre: Humor / Reise
Erwartung: Mehr über das Reisen in Indien erfahren
Meinung:
Das Cover ist passend. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und die Abschnitte sind eher kurz bis mittellang.
Ich habe schon vorher den Band über Vietnam gelesen. Es gab viele amüsante Begegnungen. Auch über die Vorbereitungen hat man etwas erfahren. Allerdings haben mir hier wieder die Atmosphäre und ein eindringen in die Kultur und Natur gefehlt. Es war leider wieder viel zu oberflächlich gestaltet. Da hätte man mehr daraus machen können.
Fazit: 3 Sterne von mir.
- Henning Mankell
Der Sandmaler
(98)Aktuelle Rezension von: BibliokateHenning Mankell hat in seinem Roman die Geschichte von Elisabeth, einer jungen Frau geschrieben die ihr Interkulturelles Bewusstsein entdeckt und Stefan, ihrem ehemaligen Schulkollegen die sich auf dem Flug nach Afrika wiederbegegnen, jedoch unterschiedlicher nicht sein könnten. Stefan sieht seine Reise großteils als Vergnügen während Elisabeth ihre Interkturelles Bewusstsein und ihr Wissen erweitern will, jedoch noch nicht viele Kompetenzen in Diversität und interkulturellen Fragen erwerben konnte und somit immer wieder in Situationen kommt die sie in ihrer eigenen kulturellen Denkweiseherausfordern und so ihren Horizont erweitern. Die Sprache ist, wie bei Mankell üblich sehr ansprechend, der Titel hat mich sofort angesprochen und die Sozialen Probleme die im Roman angesprochen werden machen den Roman sehr interessant und spannend. Mankell schreibt über die Schönheit des Landes, den Stolz der Einheimischen sowie den Problemen, den Nöten und den Schwierigkeiten denen sie ausgesetzt sind.
- Katharina Füllenbach
UGANDA: Notizen zu einer Reise im Winter 2018 (Reisepostillen 6)
(13)Aktuelle Rezension von: ReisejunkieManchmal gibt einem die Lektüre eines Buches einen Kick für das eigene Leben. Bei Füllenbach's Uganda Reisebericht ist es mir so gegangen, denn sie vermittelt dem Leser einen wunderbaren Eindruck davon, was man alles erleben und erfahren kann, wenn man erst einmal die eigene Komfortzone verlassen hat. Ich reise selber gerne, aber so wie die Autorin es beschreibt, bin ich noch nie unterwegs gewesen. Ich glaube, das werde ich jetzt ändern. Danke also für dieses anregende Reisetagebuch. - Kerstin Riemer
Heimatwellen
(3)Aktuelle Rezension von: Alfeme1989Auch in dem Buch kommen Fans von Chiemsee auf ihre Kosten. Man lernt viele neue Menschen, Orte und Natur kennen. Neben den tollen berichten sind die Fotos einfach wunderschön. Die liebe zu dieser Region und so faszinierend und detailliert und begeistert mich immer wieder. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten und sehr gut verständlich. Eine Reise die sich lohnt.
- Doro Ottermann
Tagebuch - für große und kleine Reisen
(4)Aktuelle Rezension von: MaraTa57Lieben Dank an das BloggerPortal für dieses super süße
Rezensionsexemplar von einem Reisetagebuch.
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich liebe Reisetagebücher! Wenn ich unterwegs bin schreibe ich einfach voll gerne auf wo ich überall war, in welchen Unterkünften, welchen Restaurants, usw. Ich schreibe mir auf was gut war und was schlecht war, damit, wenn mich jemand fragt, ich Empfehlungen aussprechen kann. Und dieses kleine Buch ist einfach perfekt zum Reisen.
Zuerst gibt es ein Reiseverzeichnis, wo man wunderbar eintragen kann wo man von wann bis wann gewesen ist. Das ist ein richtiges kleines Inhaltsverzeichnis! Was auch total toll ist, ist das man auf kleinen Weltkarten eintragen kann wo man gewesen ist und wie man von A nach B gekommen ist. Es gibt eine eigene Karte für jeden Kontinent.
Außerdem gibt es Seiten in denen man Urlaubskontakte unterbringen kann, total praktisch, man hat keine Zettelsammlung mehr und findet Adressen und Telefonnummern direkt wieder.Auch kann man alles "Schlechte" was man erlebt aufschreiben und es ist total süß gemacht, man kann die Seiten nämlich im Anschluss verkleben und sich für immer von diesen Erinnerungen befreien. Ich meine, wie knuffig ist das bitte?
Natürlich geht es beim Reisen aber eher um die schönen Erinnerungen und Orte. An alles ist Gedacht, denn natürlich sind dafür ebenfalls liebevoll gestaltete Seiten eingeplant:Die Seiten für "Superbesondere Erlebnisse" sin total toll. Ich bin absolut begeistert:
Im Wasserfall gebadet
Wüste gesehen
Als Erster frischen Schnee betreten
Das sind einfach wundervolle Erlebnisse, ebenso wie:
Ein Weltwunder gesehen
Einen Wal gesehen
In einer Hängematte geschlafen
Ja, ich muss sagen ich finde das Buch total toll. Es ist mit so viel Liebe zum Detail designed worden und so hübsch und ausgefallen, das ich mich richtig Glücklich schätzen kann es in 1 Woche mit in den Urlaub nehmen zu dürfen. (Hehe, ich fahre nach BALIIIIII).
Doch es gibt auch Seiten für jeden Tag:
Hier finde ich auch, das sehr viel Kreativität hineingesteckt wurde, alleine schon die Ankreuz-Möglichkeiten über sein tägliches befinden:
fantastisch
fein
gemein
pragmatisch überflüssig
Jede Seite ist ein Tag. Und jede Seite ist individuell gestaltet. So kann man zum Beispiel aufschreiben, was sich in seinem Handgepäck befindet, oder wie erholt man ist. Es gibt Felder die fragen danach, wie viel Zeit man mit Rumsitzen oder Schlafen verbracht hat oder nach dem Wort des Tages. Man kann aufschreiben was man von Zuhause vermisst und sei es Sprudelwasser. (Ich persönlich vermisse Sprudelwasser immer am Meisten).
Die einzigen beiden Dinge, weswegen ich dem Buch auch einen Punkt in der Bewertung abgezogen habe, waren
Die Packliste die im Buch integriert ist, ist winzig. Wie soll man da alles reinschreiben, was man benötigt?
Es gibt keine freien Flächen um weitere Anmerkungen zu machen. Keinen Platz um Fotos einzukleben.Aber alles in Allem, bin ich vom Buch sehr begeistert und angetan.
- Katharina Füllenbach
KRIM
(31)Aktuelle Rezension von: AdlerhorstÜber die Krim wird in unseren Medien in einem mehr oder weniger immer gleichen Grundton berichtet und wenige westliche Europäer trauen sich in diesen Tagen, die Halbinsel zu besuchen. Umso lesenswerter also der Reisebericht von Katharina Füllenbach, diesich im November letzten Jahres aufgemacht hat, um die aktuellen dortigen Lebensverhältnisse in Augenschein zu nehmen. Sie blendet die politischen Verhältnisse nicht aus, aber sie richtet den Blick auch auf die kulturellen Höhepunkte der Region und bringt eine Reihe historischer Zusammenhänge in Erinnerung, die man durch die jüngsten politischen Turbulenzen aus dem Auge verloren hat. Ingesamt eine spannende und informative Lektüre und eine interessante Lektion über die Differenz von Eigen- und Fremdwahrnehmung.
- Katharina Füllenbach
Reisepostillen / Iran - Notizen zu einer Reise im Herbst 2016
(4)Aktuelle Rezension von: ReisepostillenDies ist ein erfrischend originelles, amüsant geschriebenes und bebildertes Tagebuch,das zeigt, wie selbstverständlich Frau alleine den Iran bereisen kann. Der intensive Blick der Autorin nimmt uns mit auf ihre Streifzüge durch Straßen, Souks, Museen und Moscheen und lässt uns den Alltag des Landes jenseits gängiger Reiseliteratur und Touristenhighlights erleben. Wir sehen neben den Zeugnissen einer wechselvollen Geschichte ein buntes Leben, das ideennreich mit den Schwierigkeiten des Lebens umgeht.
Das Buch macht Lust, den Iran zu bereisen- ein Land, das aus den Medien in erster Linie als einschüchternder politischer Player bekannt ist.
J. Bodendieck - Katharina Füllenbach
KIRGISTAN: Notizen zu einer Reise im Frühjahr 2017
(5)Noch keine Rezension vorhanden - Erfolgstagebücher
Reisetagebuch
(27)Aktuelle Rezension von: SoriiEin sehr praktischer Reisebegleiter. Mein exemplarist nach Kanada zu meiner Schwester gewandert die das Buch sehr ausführlich unter die Lupe genommen hat. Das schicke Design könnte und beide komplett uberzeugen. Sie fand es sehr hilfreiche das es eine extra Liste gibt wo man bekanntschaften eintragen kann. Alles in allem waren wir begeistert. - Mélissa da Costa
All das Blaue vom Himmel
(14)Aktuelle Rezension von: Mitterwallner
Emile, ein junger Mann erhält die Diagnose, eine tödliche Alzheimerkrankheit zu haben und nur noch zwei Jahre zu leben. Kurz entschlossen tritt er eine Reise mit einem Wohnmobil an und bekommt überraschend mit Joanne eine weibliche Begleitung, die er zuvor über Kleinanzeigen gesucht hatte, mit Hinweis auf seine „letzte Reise“.
Im gleichen Maß wie Emile durch Vergesslichkeit abbaut, erwachen die Lebensgeister der anfangs noch apathischen Joanne.
Mit Hilfe von Rückblicken wird langsam, aber sicher das Motiv von Joanne klar, warum sie sich auf die Kleinanzeige beworben hatte: ihr Trauma durch den Tod ihres kleinen Sohnes will sie überwinden, indem sie Emile bei seiner letzten Reise begleitet.
Der Autorin gelingt es meisterhaft, den Masterplot um die tödliche Krankheit von Emile und Nebenhandlungen zu Verwandten, Freunden und Wegbegleitern ineinanderfließen zu lassen und dabei ein grandioses und zugleich emotionales Kopfkino zu erzeugen. Im letzten Kapitel standen mir die Tränen in den Augen.
- Stefan Richter
Honeymoon XXL
(44)Aktuelle Rezension von: ferruccioEine Frau. Ein Mann. Ein Wort. Ja! Ja zu sich selbst und gleichzeitig zur Welt. Eine bei Weitem nicht alltägliche Hochzeitsreise beginnt und wir dürfen mit dabei sein.
92967 Kilometer, 145 Nächte im Zelt, 15 Länder. Bewegende Bilder einer bewegten Reise um die Welt, die so, wie sie geschildert wird, garantiert einige Mutige zum Nachtun inspirieren wird. Die zahlreichen Fotos machen allzu deutlich, worauf es ihnen ankam, welche Momente sie unbedingt einfangen wollten. Der Blick aufs Detail verdeutlicht so mitunter mehr als ein Panoramafoto.
Das Wagnis beginnt nicht erst am Flughafen, wenn der Rucksack bereits gepackt, der Job gekündigt und der Auszug aus der geliebten Wohnung erfolgreich über die Bühne gebracht wurde.
Die Beschreibungen sind eher kurz, dafür aber präzise. Am Ende eines jeden Kapitels wird das Erlebte in einer Art Empfehlungsfazit noch einmal zusammen gefasst. So manch eigene Vorstellung wird zwar entzaubert, doch andere Gegenden werden wiederum von beiden so erlebt, dass man sich seine eigenen Urlaubsziele neu erträumen kann. Nicht alles ist bunt, nicht alles ist schön. Vorstellung trifft auf Tatsachen. Und auch Bürokratie gibt es tatsächlich überall. Kritisch hier, fasziniert dort. Natürlich lässt sich über Geschmack nicht streiten und alles liegt zudem im Auge des Betrachters, doch da es beim Lesen nicht lange dauert, bis man die beiden als offene, faire und mit einem gesunden Urteilsvermögen ausgestattete Menschen kennen lernt, schenke ich ihnen gern Glauben.
Der informative und mitreißende Reisebericht strotzt vor Internationalität, ganz nach dem Motto „Länder, Menschen, Abenteuer“. Sie geben zwar einige Interna von sich preis, ich hätte es mir titelbedingt (komm, wir flittern um die Welt) aber zusätzlich noch persönlicher vorgestellt. Kleine Landkarten wären dem besseren Nachvollzug ihrer Reise vielleicht auch zuträglicher gewesen. So eine Reise ist spannend, doch nicht minder spannender ist die Ankunft in der Realität. Davon berichtet leider kaum ein entsprechender Reisebericht. Abbruch, Erlebnis, Neuanfang; all das gehört für mich irgendwie zusammen.























