Bücher mit dem Tag "religio"
17 Bücher
- Richard Dawkins
Der Gotteswahn
(220)Aktuelle Rezension von: Boris_GoroffEr setzt sich in keinster Weise seriös mit Religion auseinander. An allem was auf der Welt läuft gibt er der Religion die Schuld (Dabei waren es gerade die religionslosen Staatssysteme die die Welt an den Rand des Abgrunds gedrängt haben und alle Menschlichkeit vermissen ließen, Nationalsozialismus und Kommunismus).
Gläubige Menschen sind für ihn per se geisteskrank, unabhängig von ihrer Lebensweise und ihrer gelebten Ethik.
Ein primitives Buch, das nur auf Hass aufbaut und die Menschheit weiter spaltet.
- Kai Meyer
Die Krone der Sterne
(315)Aktuelle Rezension von: thrill.tasticSchon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist. - Gerhard Schweizer
Syrien verstehen
(10)Aktuelle Rezension von: yellowdogMan muss hohen Respekt haben, wie gründlich und umfassend der Autor über Syrien, den Menschen dort und der Geschichte des Landes geschrieben hat. Er geht dabei weit zurück, bis ins Mittelalter, schreibt über das Wesen des Islams, Herrscher Syriens wie Saladin und auch über das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Ländern, Libanon, Jordannien oder vergleicht z.b. mit Türkei oder Ägypten.
Wesentlich die Passagen über die Baath-Partei und ihr Vorgehen. Interessant der Abschnitt über die Rechte der Frauen in Syrien, auch im Vergleich zu anderen arabischen Ländern.
Es sollte aber klar herausgestellt werden, dass der Kern des Buches schon von 1998 ist und für die vorliegende Ausgabe überarbeitet und erweitert wurde. So sind die Abschnitte über Syriens Bürgerkrieg, dem Islamischen Staat, der Zerstörung von Weltkulturerbe wie z.B. in Palmyra und den Flüchtligsströmen nach Europa zum Buch hinzugekommen und nehmen nicht unbedingt den Schwerpunkt ein. Das letzte Verstehen der Entwicklung der letzten Jahre bleibt aus. Das kann man aber nicht dem Autor direkt anlasten. Vieles an dem jetzigen Syrienzustand kann man nicht nachvollziehen und zu Recht wundert man sich, warum Bashar al Assad von einem Erneuerer, der den Damaszener Frühling einleitete, Demokratisierung und mehr Frauenrechte versprach, zu einem so schlimmen Diktator und Massenmörder werden konnte.
Gerhard Schweizer hat ein ansprechendes, gut verständliches Buch geschrieben, dass sich in die Reihe über Länder (Iran verstehen, Türkei verstehen, Islam verstehen etc) einfügt. - Hannah O'Brien
Irisches Erbe
(15)Aktuelle Rezension von: JourneyGirlUnd wie immer sind das Buch und der Fall spannend geschrieben und mit so viel irischem Charme gespickt!
Ebenfalls eine Leseempfehlung, wie für die Bände eins bis drei der Reihe!
- Ayşe Kulin
Der letzte Zug nach Istanbul
(8)Aktuelle Rezension von: kapitelschlagAyşe Kulin erzählt in *Der letzte Zug nach Istanbul* eine außergewöhnliche Geschichte über Mut, Liebe und Menschlichkeit vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum steht die junge Türkin Selva, Tochter einer angesehenen muslimischen Familie, die sich gegen den Willen ihrer Eltern in den jüdischen Arzt Rafael verliebt und ihn heiratet. Das Paar flieht aus Istanbul ins von Nazis besetzte Frankreich, wo es schon bald um das eigene Überleben kämpfen muss.
Während Europa im Krieg versinkt, startet eine waghalsige Rettungsmission der türkischen Regierung: Ein geheimer Zug soll jüdische Bürger mit türkischer Staatsangehörigkeit aus Frankreich zurück in die neutrale Türkei bringen. Diese auf wahren historischen Begebenheiten beruhende Rettungsaktion bildet das dramatische Herzstück des Romans.
Ayşe Kulin schreibt klar, flüssig und emotional zugänglich. Ihr Stil ist eher ruhig und beobachtend, dabei aber nie distanziert. Sie legt großen Wert auf historische Genauigkeit, ohne den Roman zu überfrachten – die historischen Ereignisse dienen als Kulisse für eine zutiefst menschliche Geschichte. Kulin gelingt es, verschiedene Perspektiven miteinander zu verweben: Die persönlichen Schicksale ihrer Figuren, diplomatische Hinterzimmerpolitik und die drohende Gewalt des Nazi-Regimes.
Die Charaktere sind fein gezeichnet. Es wird spürbar, wie Zivilcourage und Menschlichkeit auch in dunklen Zeiten Hoffnung schenken können.
Der Roman basiert auf realen diplomatischen Bemühungen der Türkei im Zweiten Weltkrieg. Die Türkei war neutral, versuchte jedoch, ihre jüdischen Bürger aus dem besetzten Europa zu retten – ein wenig bekannter Aspekt der Geschichte, den Kulin mit Respekt und Detailkenntnis beleuchtet. Besonders interessant ist der Blick auf die Rolle der Türkei im internationalen Machtgefüge jener Zeit – eine selten thematisierte Perspektive in der Holocaust-Literatur.
*Der letzte Zug nach Istanbul* ist ein bewegender, historisch fundierter Roman über Liebe, Mut und Menschlichkeit in einer Zeit des Schreckens. Ayşe Kulin beleuchtet einen oft vergessenen Teil der Geschichte und bringt dem Leser die Rolle der Türkei im Zweiten Weltkrieg auf eindrucksvolle Weise näher. Für Fans von intelligenten historischen Romanen mit Herz und Haltung ist dieses Buch eine klare Empfehlung.🫶⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
- Jens Böttcher
Herr Sturm und die Farbe des Windes
(13)Aktuelle Rezension von: Yannah36Dieses Buch hat mich gefesselt wie kaum ein aderes Buch, es ist tiefgründig, spannend und reich an Wortwitz. Als Leser begleitet man Richard Sturm auf seiner Suche nach dem wahren Glauben. Er erhält von einem mysteriösen alten Mann, den Auftrag ein Buch zu schrieben woran Menschen glauben, dazu soll er 12 Menschen interviewen. Gemeinsam mit Herrn Sturm taucht man in unterschiedlichste Lebenswelten und Glaubensvorstellungen ein. Dem Autor gelingt es meiner Meinung nach hervorragend durch dieses schwierige Terrain zu navigieren. Trotz zum Teil schwieriger Theologischer Kost – man Erhält Einblick in die großen Weltreligionen durch einen Relgionsprofesor, trifft mit Herrn Strum einen kämpferischen Atheisten aber auch einen auf mich sehr abschreckend wirkenden Freikirchler genauso wie auf Vertreter der Feröstlichen Kulturen – lässt sich das Buch wundervoll lesen und ist zu jedem Zeitpunkt spannend. Zum einem ist der Roman durch leuchtente Poesie geprägt und verspürt eine tolle Lebendigkeit. Zum anderen fiebert man als Leser mit Richard auf seiner Reise zu Innerenfrieden mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte wer Richards nächster Gesprächspartner ist, bzw. was der Grund war, dass er so zurückgezogen lebt. Nicht nur die Hauptperson begibt sich auf eine Reise, sondern auch wir als Leser. Die Gespräche rütteln einen immer wieder wach und wirken so, dass man über das Leben und insbesondere die Liebe nachdenkt.
Das Buch klärt nicht alle Fragen, aber das empfand ich an dieser Stelle nicht schlimm, denn manche Fragen zum Thema Glaube und Gott kann man sich wohl nur selbst beantworten.
Das Buch macht Mut und hilft einen sich auf das wesentliche zu besinnen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, besonders denen die mal einen anderen Blick auf das Thema Glauben und Religion haben wollen, des es werden wirklich unterschiedliche Sichtweisen dargestellt. - Mark Roberts
Totenengel
(41)Aktuelle Rezension von: Selest
Zitat:" Jedes Wort ist wie ein unnötiger Fleck auf dem Schweigen und dem Nichts"
Eine bizarr zur schau gestellte Leiche, Bilder die, die Herrschaft der Hölle zeigen und fehlende Seiten eines Manuskriptes halten Detective Eve Clay und ihre Mannschaft ganz schön auf Trab.
Das Buch fängt gut an und ist an sich recht spannend, die Themen mit denen es sich beschäftigt sind mega interessant. Da hätte mir ein größerer Zusammenhang besser gefallen. Ich finde nämlich das Buch verläuft sich, in Zeiten, in Orten und in die herumwuselnden Detektive. Es strahlt für mich sehr viel Unruhe aus, die sich am Schluss leider auch nicht beruhigt. Weniger hin und her und nicht immer wieder vom Thema ab, hätten hier gut getan. Daher von mir leider nur 3 Sterne. Für Leute die gerne etwas in der Richtung von twenty four hours hätten, könnte es aber absolut was sein. Die könnten das richtig gut finden. - Dr. Thomas Eickhoff
Ayshes Mama trägt ein Kopftuch
(1)Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
Um es vorweg zu nehmen. Es ist für deutsche Kinder. Ausländische Kinder und Eltern werden sich an der ein oder anderen Illustration stören so z.B. gibt es ein Bild einer türkischen Frau mit Kopftuch und nackter Brust. Das ist dem Thema nicht unbedingt förderlich. Ich habe mit türkischen Frauen und Männern, die durchaus tolerant sind darüber gesprochen. Eindeutig die Tendenz dieses Buch nicht zu empfehlen. Ich sehe es ein wenig anderes wenngleich ich diese Darstellung hier auch nicht passend finde, finde ich das ´Buch dennoch sehr schön. Daher nur 4 von 5 sternen
Ayshes Mama trägt ein Kopftuch" ist ein Buch, dass den Zahn der Zeit trifft.
Grade in der heute , bei der oft geführten Diskussion um Burka & Co ist es wichtig die Dinge einmal genauer zu erklären um somit vielleicht auch die ein oder andere Angst zu nehmen.
Andrea Eickhoff ( Dip. Soz. Pädagogin) und ihr Mann Dr. Thomas Eickhoff ( Kulturhistoriker) haben diese Geschichte geschrieben. Kai Schüttler gibt der Geschichte ihr Gesicht, denn ohne Bilder wäre diese Geschichte undenkbar.
Was mir persönlich immer wieder sehr gefällt ist die Umsetzung mit großen Bildern in einem großen Buch und so ist dieses Buch mit einer Größe von 26,5 x 32 cm genau in diesem wünschenswerten Rahmen. Es liegt Erwachsenen und Kindern gleichermaßen gut in der Hand und die Illustrationen kommen so näher an den Betrachter heran.
Kai Schüttler hat kindgerechte Bilder gestaltet, die nicht verkitscht sind und das Wesentlich eindrucksvoll herausstellen.
Die Geschichte orientiert sich an der Alltagswelt fast jedem Kindes, denn ein Kopftuch, getragen von einer Muslime gehört heute wie selbstverständlich zu unserem Alltagsbild aber selten wird erklärt wieso einige Frauen dies tragen.
Die Geschichte beginnt damit, das Pia in einem Mehrfamilienhaus wohnt.
Dort zieht grade eine Familie aus.
Das Macht sie traurig weil sie jetzt kein Kind mehr zum Spielen hat.
Bis dann eines Tages wieder Leute in diese Wohnung ziehen und Pia hat Glück.
Sie erblickt gleich ein Mädchen in ihrem Alter.
Ayshe heißt die Kleine und ist genauso froh schnell eine Freundin gefunden zu haben.
Aber wieso trägt Ayshes Mama ein Kopftuch, wo sie doch gar nicht anders spricht als sie selbst?
Viele Fragen beschäftigen Pia. Ob es wohl heiß ist im Sommer immer das Kopftuch zu tragen? Am nächsten Tag nimmt sie sich ein Tuch und bindet es so wie Ayshes Mama es trägt.
Die Eltern finden es gut, dass Pia sich mit ihren Mitmenschen beschäftigen und versuchen ihr einige ihrer Fragen zu beantworten. Im Kindergarten trägt Pia das Kopftuch immer noch und so greift die Erzieherin diese Thematik auf.
Sie sucht Bilder von Kopfbedeckungen unterschiedlicher Religionen, unterschiedlicher Machart, heraus und heftet sie an die Wand. Sie erklärt den Kindern viel und einige Kinder können aus ihren Familien etwas dazu berichten.
Besonders schön finde ich das Bild auf dem unterschiedliche Kopfbedeckungen zu sehen sind
Der Papst mit der Pileolus, der Bischoft trägt die Mitra, Jakobs Papa die Kippa und der Jüdische Rabbi den Fedora.
Die Erzieherin geht aber noch viel weiter sie berichtet von den unterschiedlichen Religionen, wie alt sie schon sind und was sie vermitteln.
Am Abend sind Pia und ihre Eltern bei den neuen Nachbarn eingeladen. Auch hier wird der Islam thematisiert und dieses Mal erklärt Ayshes Mama wieso sie persönlich das Kopftuch trägt.
Ein wunderbares Buch!!!
Auch haptisch.
Eine warme, sehr angenehme Oberfläche und feste Seiten sind nur einige Elemente die dieses Gefühl ausmachen
Soviel Herz, soviel Seele,
soviel Informationen, die dazu beitragen das scheinbar Fremde besser zu verstehen.
Diese Buch sollte wirklich in keinem Kindergarten fehlen.
Aber auch im privaten Bücherschrank, so wie meinem, ist es eine Bereicherung!!
Wenn wir offen sind mehr zu erfahren, dann wird uns auch Offenheit entgegengebracht.
Was gibt es schöneres als eine bunte, vielfältige Welt.
- Azar Nafisi
Lolita lesen in Teheran
(26)Aktuelle Rezension von: Giuse
Wie bei mir beliebt, keine Zusammenfassung vom Buch. Man klicke auf den Klappentext, danke echt.
Lolita lesen in Teheran, dem Buch wird vorgeworfen, Historie tendentiös wiederzugeben, dem Zweck dienend, dem Zweck der Autorin, wenn auch kein schlechter Zweck, eher naiv.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es gab mir etliche Eckpunkte einer anderen Realität. Ich habe einige in der geschilderten weiblichen Leserunde in Teheran angeführten Bücher nachgeschlagen und zugehört. Mir waren Information und Detail über diese Fremde teuer, der eigentliche Plot. Es war mir beim Lesen klar, dass diese Geschichte durch etliche Filter gelesen werden musste. Die Sprache der Bilder, jene der Geschichte, die Sprache der Autorin.
Die Geschichte schien mir etwas literarisch und irgendwie rosafarben melancholisch. Ich hatte den iranischen RAP im Kopf und sah nebenbei grünfarbene Armbänder flattern auf Youtube. Lolita war älter, gleich, wie die Diskrepanz zwischen den Geistern im Iran, die sich offensichtlich ideologisch vertieft hatte.
Wenn man das Buch ausleihen kann oder geschenkt bekommt, sehr lesenswert. - Monika Deppe
Die Zeugen Jehovas. Auch ich habe ihnen geglaubt
(5)Aktuelle Rezension von: mandalottiNaja, war jetzt vom Stil er nicht so meins. Zuviele Bibelstellen usw. Außerdem frag ich mich, wie die beiden in der Sekte landen konnten, wenn sie von Anfang an alles so hinterfragt haben?
- Alex Thomas
Die Tränen der Kinder
(28)Aktuelle Rezension von: Benni91Die Tränen der Kinder“ stammt aus der Feder von Alex Thomas und ist Teil 1 rund um die Agentin Paula Tennant. Dabei handelt es sich um einen Thriller, der starke historische Elemente enthält, aber auch das Mystische nicht außen vor lässt. Als nach einem Erdbeben in Rom ein Massengrab entdeckt wird, das Hunderte alter Leichen, aber auch verstümmelte Körper neueren Ursprungs enthält, macht sich Paula auf den Weg in die Heilige Stadt, um diesem Mysterium nachzugehen….. Schnell wird klar, dass es sich bei sämtlichen Toten um junge Frauen handelt, die allesamt im 6. Monat schwanger waren. Zudem wurden sie enthauptet. Was hat es damit auf sich?
Mit der Zeit und durch örtliche Unterstützung kommt Paula dem Zeichen einer stilisierten Lilie auf die Spur, das der Schlüssel zu allem zu sein scheint…. Dabei kommt sie in Berührung mit antiken Bräuchen und muss sich die Frage stellen, ob das Böse in seiner Reinform tatsächlich existiert…..
Der Schreibstil von Alex Thomas ist flüssig und das Buch liest sich schnell weg. Manche Teile wurden mir etwas zu ausführlich und detailliert beschrieben, aber die Spannung ist zu überwiegenden Teilen immer vorhanden. Auch Paula als Protagonistin hat die Story gut getragen. Der Showdown ist sehr actionreich und brutal, wie auch einige Beschreibungen, was die Folterweise betrifft.
Definitiv ein Auftakt nach Maß und gute 4 Sterne von mir!
Du bist der Gott, der mich sieht
(7)Aktuelle Rezension von: frenx1Christopher D. Hudsons Andachtsbuch „Du bist der Gott, der mich sieht“ macht sich auf die Suche nach Gott. In kurzen Andachten gelingt es Hudson dabei, dass sich der Leser mit seinem eigenen Bild von Gott auseinandersetzt.
Ausgehend von einem Bibelvers greift Hudson in seinen 100 kurzen Besinnungen jeweils einen Namen Gottes auf, den er beleuchtet und mit einer Aufgabe schließt. Ein kurzes Gebet und der Verweis auf weitere Bibelstellen runden Hudsons Ausführungen dann ab.
Hudson weicht dabei Namen und Umschreibungen Gottes nicht aus, die wir heute als problematisch ansehen. Der eifersüchtige Gott, der strafende, züchtigende Gott, der rächende Gott: auch sie haben ihren Platz bei Hudson. Er will die Vielfalt aufzeigen, mit der Gott in der Bibel umschrieben wird. Und dies gelingt ihm auch. Immer wieder kann man mit Hudson auf Dinge stoßen, über die man so noch nicht nachgedacht hat. Immer wieder kann man mit Hudson über sein eigenes Leben nachdenken und darüber, wie man im Leben verankert ist
Ich habe Hudsons kurze Andachten, die zumeist drei Seiten lang sind, mit Gewinn gelesen. Für mich war es erfrischend, dass sich Hudson zumeist auf einen Aspekt konzentriert hat. Immer wieder habe ich gerade bei den Namen Gottes, wo mir Fragen geblieben sind, die Verweisstellen aufgeschlagen und versucht, den Namen weiter auf die Spur zu kommen. Das einzige, was mich bei Hudson manchmal störte, war , wie schnell er vom Alten zum Neuen Testament gesprungen ist. An einzelnen Stellen hat mir Hudson dabei die Texte des Alten Testaments zu sehr (und zu unrecht!) relativiert.
Keine Informationen erfährt man leider als Leser darüber, wie Hudson die Namen Gottes angeordnet hat. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die Reihenfolge der Namen im Buch rein zufällig gewählt ist. Immerhin kann man aber durch die thematische Zuordnung am Ende des Buches gezielt noch einmal einzelne Aspekte wie etwa Gott als Richter oder Gott der Gnade für sich nachlesen.
- Robert Pleyer
Der Satan schläft nie
(15)Aktuelle Rezension von: A_KaidenIch interessiere mich sehr für die unterschiedlichen Sekten und was Menschen antreibt, in eine solche einzutreten und sich den Regeln zu beugen. Von diesem Standpunkt aus hat das Buch meine Erwartungen erfüllt. Robert Pleyer erzählt von den drakonischen Erziehungsmethoden innerhalb der Gemeinschaft, um die Kinder und Leute gefügig zu machen. Auch berichtet er vom Ablauf seiner Hochzeit, dem verbohrten Denkmuster und der Manipulation, der die Mitglieder der Zwölf Stämme ausgesetzt sind. Schockierend und traurig zugleich.
Sekten sind noch immer weltweit vertreten, auch in Deutschland nimmt die Zahl nicht ab. Ich finde es wichtig, sich zu informieren und das Problem ernst zu nehmen. Das Buch ist für jeden geeignet, der sich ebenfalls mit diesem Thema befasst oder befassen möchte.
Den einzigen Punktabzug gibt es von mir, weil das Buch chronologisch etwas "durcheinander" war. Ich tat mir an manchen Stellen schwer, die Abfolge (wann war nun was) direkt zuzuornden und wollte auch nicht seitenweise zurückblättern. Ansonsten ein wirklich gelungenes Buch mit schockierenden und traurigen Einblicken, auch in Sachen Jugendämter und Regierung, die solche Anliegen sehr oft zu spät ernst nehmen ...
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