Bücher mit dem Tag "religion"
1.100 Bücher
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.827)Aktuelle Rezension von: TaeniaChroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
- Leo Tolstoi
Anna Karenina
(1.101)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannWenn ich Leo Tolstois „Anna Karenina“ lese, spüre ich von der ersten Bahnhofsszene an ein leises Grollen unter den Füßen: metallisches Zischen, neugierige Blicke, ein Vorzeichen von Unheil. Anna tritt für mich wie ein warmer Lichtkegel in eine kalte Gesellschaft; ihr Blick auf Wronskij entzündet eine Liebe, die zugleich Befreiung und Sturz bedeutet. Ich folge ihr durch Salons, Waggons und Gerüchte, durch die starre Höflichkeit von Petersburg und die klatschenden Kreise Moskaus. Ihr Ehemann Karenin wirkt korrekt wie ein Protokoll: Er schützt die Form und übersieht den Menschen. Ich schäme mich stellenweise über eine Welt, die Skandal wittert, aber Mitgefühl spart. (Mehr zu Anna Karenina: https://love-books-review.com/de/anna-karenina-von-leo-tolstoi/ )
Parallel gehe ich mit Lewin über Felder. In Gesprächen mit Bauern, in Mühen und Zweifeln sucht er Sinn, Gott und Arbeit zu verbinden. Zwischen abgewiesenem Antrag, Rückzug und Rückkehr wächst in mir Ruhe: In Kittys Blick und der Geburt des Kindes erkennt Lewin eine demütige, leise Wahrheit. Diese zweite Geschichte erdet die erste; sie zeigt mir, dass Glück nicht flackert wie Feuerwerk, sondern glüht wie eine kleine Flamme, die man gegen Wind schützt.
Je weiter ich lese, desto enger wird Annas Raum. Eifersucht, Schlaflosigkeit, Morphium und die Unmöglichkeit einer ehrlichen Zugehörigkeit lassen ihre Sprache spröde werden. Am Ende schneiden die Zugräder durch meine Gedanken: ein Entschluss, grausam klar. Ich bleibe erschüttert und zugleich dankbar, weil Tolstoi mir beides schenkt – das Porträt einer Gesellschaft, die Menschen zu Rollen verengt, und die Ahnung, dass Sinn im einfachen Guten liegt. Anna bleibt ein brennender Schatten; Lewin, ein stilles Versprechen von Alltag und Gnade.
- Ken Follett
Die Säulen der Erde
(6.244)Aktuelle Rezension von: kapitelschlag„Die Säulen der Erde“ ist ein epischer historischer Roman, der mich wirklich überrascht hat – und das im besten Sinne!
Ken Follett entführt uns ins 12. Jahrhundert, wo der Bau einer Kathedrale zum Zentrum einer packenden Geschichte wird. Vor dem Hintergrund politischer Machtspiele, religiöser Spannungen und gesellschaftlicher Umbrüche entfaltet sich ein beeindruckendes Panorama menschlicher Schicksale. Hoffnung, Glaube, Liebe und Ehrgeiz treffen aufeinander – oft in brutaler, manchmal auch wunderschöner Weise.
Was mich besonders begeistert hat, war die Detailverliebtheit, mit der Follett das Leben im Mittelalter beschreibt – vor allem den Kathedralenbau. Man merkt, wie viel Recherche in diesem Roman steckt. Gleichzeitig verlieren sich die Figuren nicht in trockenen Fakten, sondern wirken lebendig, greifbar und emotional – ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und gebangt.
Dank des Hörbuchs wurde die Geschichte für mich zu einem echten Hörerlebnis. Die Länge des Romans war plötzlich völlig nebensächlich – ich wollte jede freie Minute weiterhören und tiefer in die Welt von Kingsbridge eintauchen.
Ein fesselnder, bildgewaltiger Roman mit großartigen Figuren und einer packenden Geschichte – ein absolutes Muss für alle Fans historischer Romane!
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.554)Aktuelle Rezension von: LiaLee123Irgendwie hat mich das Ganze nicht so gepackt. Ich fand es nicht so flüssig zu lesen, es war schwer reinzukommen in die Geschichte. Ich fand es einerseits interessant das man nicht wusste wer nun der Auftragskiller ist und wer der Prinz aber andererseits fand ich es auch sehr störend. Wenn ich ein Buch lese, stelle ich mir vor, was ich lese und das ging hier einfach nicht. Ich musste teilweise ganze Seiten nochmal lesen weil ich den Faden verloren habe. Eigentlich eine schöne, spannende Story aber viel zu lang gezogen.
- Thomas Mann
Der Zauberberg
(571)Aktuelle Rezension von: SeitenwindZu den geistig-vertieften ausführlichen Gesprächsrunden kann ich nicht viel sagen. Die sind mir zu verkopft, wenn auch wirklich gut verfasst.
Den Alltag in der Klinik sowie die Ausflüge und Beweggründe von Hans Castorp fand ich aber hervorragend beschrieben. Besonders der Skiausflug bleibt mir aufgrund der Schilderung bestens in Erinnerung. Aber auch der sachliche Monolog über den menschlichen Körper kommt mir wieder in den Sinn.
Leicht hat man es aber insgesamt als Leser nicht und ich würde empfehlen, manche Passagen aufgrund der sehr verkomplizierten, redundanten Cicero-gleichen Nebensatz-Verschachtelungen, die es, wenn man einmal - so empfinde ich es, darüber nachdenkt, garnicht unbedingt - mit Verlaub- braucht, zu überfliegen.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Diebe im Olymp
(3.261)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich hatte Percy Jackson – Diebe im Olymp schon vor ein paar Jahren gelesen, wollte die Geschichte jetzt aber noch einmal auffrischen – und es hat sich absolut gelohnt! Obwohl ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte, war ich sofort wieder mitten im Geschehen.
Percy ist einfach ein großartiger Protagonist: witzig, mutig und unglaublich sympathisch. Ich mochte ihn schon immer, aber im Buch kommt seine Persönlichkeit noch viel stärker zur Geltung. Rick Riordan schafft es perfekt, die moderne Welt mit der griechischen Mythologie zu verbinden – so geschickt und glaubwürdig, dass man fast meinen könnte, diese Götterwelt existiert wirklich irgendwo da draußen.
Auch die Nebenfiguren fand ich richtig stark. Jeder bringt etwas Eigenes mit, und zusammen ergeben sie ein tolles Team, das man einfach ins Herz schließen muss. Riordans Schreibstil ist locker, witzig und dabei immer spannend – genau die richtige Mischung, um das Buch in einem Rutsch durchzulesen.
Percy Jackson – Diebe im Olymp ist für mich ein echter Klassiker im Fantasybereich – unterhaltsam, clever und voller Herz. Ich würde es sowohl jüngeren als auch erwachsenen Leser*innen empfehlen, die Lust auf ein humorvolles, mitreißendes Abenteuer haben. ⚡
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
(1.300)Aktuelle Rezension von: Anna_Lea_ThielVergiss mein nicht ist für mich eine der besten Romantasys, die ich bisher gelesen habe. Die Mischung aus Magie, Romantik und Spannung funktioniert unglaublich gut und zieht einen richtig in die Geschichte hinein. Die Welt ist kreativ und detailreich aufgebaut, ohne dabei überfordernd zu wirken, und der Schreibstil liest sich flüssig und emotional. Besonders die Charaktere bleiben im Kopf – allen voran Professor Casian, der ganz klar mein Lieblingscharakter war. Seine Art bringt Tiefe und besondere Dynamik in die Handlung. Das Ende macht extrem neugierig, weshalb ich Teil 2 kaum erwarten kann. Insgesamt ein Buch, das begeistert und definitiv im Gedächtnis bleibt ✨
- Dan Brown
Illuminati
(5.117)Aktuelle Rezension von: WolframK***Vorsicht, jede Menge Spoiler (macht aber nichts, ist eh alles absehbar) ***
Wenn man ein Buch liest, kann man ja schlecht an einer bestimmten Stelle aufschreien und sagen: hey das ist aber unlogisch! Oder: ich bin anderer Meinung! Diese Schreie verhallen ungehört
Am schlimmsten ist es aber, wenn der Autor eines Buches uns einen Gedankengang nahe bringen möchte und dafür zwei Protagonisten diskutieren lässt.
Im vorliegenden Buch diskutieren ein atheistischer, rationaler Wissenschaftler und ein angehender Papstanwärter, also einer der höchsten Amtsinhaber des Vatikans. Es geht mal wieder um den Glauben.
Und das Argument, wie könne es einen liebenden Gott geben, der Frauen und unschuldige Kinder hungern und sterben lässt, Krieg zulässt und schlimme Krankheiten.
Der Priester gibt dem Wissenschaftler (und uns) folgendes Gleichnis:
Liebst du deine Kinder?
Na klar!
Würdest du jegliches Unheil von ihnen abwenden?
Klar!
Würdest du deinem jungen verbieten, auf dem Skateboard zu fahren?
Nein, er muss seine Erfahrungen selber sammeln und darf sich auch mal das Knie aufschürfen.
Ha! Siehst du, so macht Gott das auch. Er lässt die Menschen ihre Erfahrungen selber machen!
Dieses stechende Argument beeindruckt unseren logisch denkenden Wissenschaftler derart, dass er am Ende, wenn der Priester den Antimateriebehälter in einem Hubschrauber wegfliegen möchte, spontan hinterher springt und lieber zusammen mit dem Priester stirbt, als ihn alleine sterben zu lassen.
Als Leser möchte man hier laut losschreien:
Joa, stimmt, gutes Beispiel! Aus dem Grund schicken wir unsere Kinder ja auch zu pädophilen Priestern, damit sie dort ihre Erfahrung sammeln können. Und wir jagen sie auch über die Klippe, damit sie selber sehen, ob man lebendig unten ankommt! Und wir lassen auch gerne unsere Frauen und Kinder im Krieg vergewaltigen, denn das ist ja eine wichtige Erfahrung, die die Damen sicherlich gerne und freiwillig machen (oder eigenverschuldet!).
Während der Anfang des Buches noch halbwegs spannend und interessant ist, verrennt sich Dan Brown im unendlich langen Showdown derart, dass man es selten in dieser Häufung in schlechten Actionfilmen gesehen hat:
Da steht die Hauptfigur, bewaffnet mit einer spitzen Eisenstange direkt hinter dem Assassinen, der gerade seine Freundin "nehmen" und anschließend ermorden möchte. Statt ihn direkt zu erledigen, kündigt er sich natürlich erst mit einem "lass. sie. los!" an, um dann mit dem viel fitteren und kampferprobten Auftragsmörder einen längeren Kampf auszufechten, zweimal fast über die Ballustrade zu stürzen, an einer Hand zu hängen, und am Ende doch noch ganz knapp mit Hilfe der eigentlich gefesselten Frau zu gewinnen ("lege dich niemals mit einer Yogameisterin an - und Houdini konnte auch Yoga").
An jeder noch so unmöglichen Stelle wird noch ein Haken eingebaut, der den Showdown verlängert. Hätte ich das Buch nicht als Hörbuch in zweifacher Geschwindigkeit gehört, hätte ich es spätestens an dieser Stelle wütend in die Ecke gepfeffert. War ja gefühlt noch ein Viertel übrig.
Es wird aber noch schlimmer. 5 Minuten vor der Explosion wird der Antimateriebehälter gefunden, der falsche (bzw. durchgeknallte) Priester schnappt in sich, um ihn vermeintlich außerhalb des Vatikans zu bringen. Er steigt in einen Hubschrauber, ist plötzlich ausgebildeter Hubschrauberpilot, und bringt das Ding, zusammen mit dem Wissenschaftler, siehe oben, einfach senkrecht über den Vatikan, um das Ding dann in ein paar Kilometer Höhe als hübsches Feuerwerk explodieren zu lassen.
Weil es dort ja viel weniger Schaden anrichtet als in den tiefen Gewölben unterm Petersdom.
Ich habe so viele Fragen.
Kann ein noch so toller Hubschrauber in vier Minuten auf 5-6 km aufsteigen?
Weiß Dan Brown nicht, dass die Bomben über Hiroshima extra mehrere Kilometer über der Stadt gezündet wurden, eben gerade weil sie dadurch am allermeisten Schaden anrichten? Die Bilder der zerstörten Stadt kennen wir alle. Und das bisschen Antimaterie, ein paar Gramm, sollte so viel Energie freisetzen, wie mehrere Atombomben.
Was passiert also mit der staunenden Menge unter dem Feuerwerk? Die Menschen sehen ein helles Licht, dann trifft sie eine kleine Druckwelle und etwas warmer Wind, der sie zu Boden wirft. Das war's.
Der Hammer ist aber, dass der falsche Priester wenige Sekunden vor der Explosion mit dem Fallschirm abgesprungen ist, elegant auf den Dach des Doms landet, um dann, jesusgleich, mit erhobenen Armen sich der Menge zu präsentieren. Und der Wissenschaftler, der ohne Fallschirm absprang, weil der Priester ihm keinen gegeben hatte, und nur mit ein paar Quadratmetern Persenning als Bremse im Tiber landete, überlebt auch das und wird von Ärzten aus dem Fluss gezogen.
Wenige Minuten später ist er schon wieder unterwegs (eigentlich immer noch ziemlich schwer verletzt) zum Petersdom im Privathubschrauber der Ärzte, um den bösen Priester zu stellen.
So. Mehr müsst ihr über das Buch eigentlich nicht wissen.
Lest was Gescheites. - Rebecca F. Kuang
Babel
(437)Aktuelle Rezension von: Mai78"This is how colonialism works. It convinces us that the fallout from resistance is entirely our falt, that the immoral choice is resistance itself rather than the circumstances that demanded it." (S. 497)
5/5 Sternen
Mit Babel hat R.F. Kuang ein Meisterwerk geschaffen, dass mich sofort in den Bann gezogen hat. Angefangen vom Schreibstil über die Charaktere und das World-Building, alles hat für mich gepasst. Das Buch verbindet Fantasy mit Rassismus und Kolonialismus und schafft es, die imperialistische Geschichte nochmal anders aufzuarbeiten. Die Welt in dem Buch hat viele Parallelen nicht zur zu unserer Vergangenheit, sondern auch zu der neokolonialistischen Realität.
Die Handlung: In dem Buch begleiten wir Robin Swift, einen Waisenjungen aus Kanton. Er wird von einem Professor nach England gebracht, um dort eines Tages an das Königliche Institut für Übersetzung an der Oxford Universität zu gehen. Dort lernt er drei Kommilliton*innen kennen, sowie die Geheimnisse hinter der Macht des Britischen Königreiches.
Meine Gedanken: Das Buch war atemberaubend spannend und schmerzhaft zugleich. Die Vermischung von (historischen) Ereignissen (Kolonialismus) mit fantastischen Elementen sorgte für ein Gefühl von Unbehagen. Es ließ mich spüren, dass dies keine Fantasie ist sondern nur Metaphern für die historische Ausbeutung sowie deren Kontinuitäten, in Form von Neokolonialismus, Rassismus und Imperialismus. Das Ende des Buchs war schmerzhaft, aber passend.
Fazit: Ein echtes Fantasy-Meisterwerk, dass Realität und Fiktion verschwimmen lässt.
- Ken Follett
Die Tore der Welt
(1.343)Aktuelle Rezension von: ArmilleeHörbuch 50h37m wirklich toll gelesen von Tobias Kluckert
Buch -> 1215 Seiten
* * *
Wir begleiten in diesem Mammutwerk Romanfiguren über fast 4 Jahrzehnte ihres Lebens, die es in sich haben.
-> Gwenda, (liebt Wulfric) + ihr diebischer / verschlagener Bruder Philemon. Kinder eines brutalen Tagelöhners.
-> Wulfric ; stark, mutig + gut aussehend aus Wigleigh. Verliebt in Annett.
-> Bruder Godwyn, erst manipulativer Mönch, dann ein feiger + gieriger Prior
-> Merthin (Rebell + Baumeister) + Ralph (Kämpfer + Mörder) sind Brüder. Verarmter Adel
-> Caris, (liebt Merthin) die freiheitsliebende Jüngste aus einer Familie von Wollhändlern + ihre Schwester Alice
-> Elfrik, ein schluderiger + brutaler Baumeister, der sich gut einschleimen kann.
-> Sir Thomas Langley, ein Ritter mit einem Geheimnis, der später zum Mönch wird.
-> Ehrwürdige Mutter Cecilia. Sie leitet das Kloster.
Wir sind im Mittelalter, mit der Kaufmannsgilde, den Handwerkszünften, Gemeinderäten, die an die einzelnen Kirchen gebunden waren, Hunger, Elend + Krankheit, der Pest (bricht 3 x aus), der Krieg gegen Frankreich, Gesetzlose, dem Aberglauben, Frondienste, Unfreie, Ringen nach Macht, Reichtum und Einfluss. Viele Geheimnisse und ein vergrabener Brief.
Kingsbridge wird von Kloster regiert. Es gibt viel Kompetenzgerangel, jede Menge Intrigen + Verwicklungen. Der historische Hintergrund hat mir sehr gefallen, auch die Kampfszenen sind gut beschrieben. Ebenso das Leben der Menschen zu dieser Zeit. Besonders im medizinischen Bereich kann man in diesem Buch viel erfahren. Es wird in der Geschichte oft sehr brutal und ich bin froh, dass ich damals nicht mein Dasein fristen musste. Besonders die Handhabung, wer wen heiraten musste und dass Frauen dem Manne untertan waren.
Und ich bin froh, dass ich die 'Tore der Welt' auch als Hörbuch habe, denn als Buch ist es sehr schwer zu halten. Mein einziger Kritikpunkt ist hier, dass es zu viele Parallelen zu 'Die Säulen der Erde' gab.
- Margaret Atwood
Der Report der Magd
(859)Aktuelle Rezension von: wortgefluesterDer Report der Magd ist ein beeindruckendes, atmosphärisch dichtes Werk, das mich sowohl fasziniert als auch erschüttert hat. Der Einstieg fiel mir allerdings nicht leicht – die Welt ist so ungewöhnlich und gleichzeitig so beklemmend, dass ich eine Weile brauchte, um mich zurechtzufinden und wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Doch sobald das gelungen war, hat mich die düstere, unglaublich real wirkende Atmosphäre vollkommen in ihren Bann gezogen.
Besonders die Grundidee der Geschichte hat mich tief berührt und teilweise richtig erschreckt. Die Vorstellung, wie leicht gesellschaftliche Strukturen kippen können und wie schnell Menschenrechte verloren gehen, bleibt bedrückend nah an der Realität. Diese Mischung aus Fiktion und erschreckender Plausibilität macht das Buch zu einem intensiven Leseerlebnis.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Länge einiger Passagen. Manche Abschnitte wirken etwas in die Länge gezogen, wodurch die Spannung zwischendurch etwas abflacht. Dennoch tut das dem Gesamteindruck nur wenig Abbruch, denn Stil, Atmosphäre und die verstörend aktuelle Thematik tragen die Geschichte kraftvoll bis zum Ende.
Insgesamt ein eindrucksvolles, zum Nachdenken anregendes Buch – für mich klare 4 Sterne.
- Umberto Eco
Der Name der Rose
(1.630)Aktuelle Rezension von: MH41197Man kann mir mit Recht nachsagen, dass ich historische Romane nicht mag. Das hat seine Gründe - das Genre ist meiner Ansicht nach weder Fisch noch Fleisch, meist trivial, neolibreal dazu auffordernd, sich gleichzeitig an vergangenen Brutalitäten zu ergötzen und dabei dankbar zu sein, heute in der "besseren Welt" (die - Ironie! - natürlich frei von jedem Unrecht ist ... Nicht!) leben zu dürfen, und außerdem überfüllt mit sinnentleerten Gewalt- und Sexszenen.
Mit anderen Worten: Ich hätte vielleicht nicht gedacht, dass ich jemals einem historischen Roman eine volle Punktzahl geben würde, hätte ich Umberto Ecos "Der Name der Rose" nicht gekannt. Denn dieser Roman ist in jeder Hinsicht perfekt - obwohl in vergangenem Setting.
Im Italien des Jahres 1327 reist der englische Franziskanermönch und Ex-Inquisitor William von Baskerville (eine von Ecos humoristischen Anspielungen auf andere Literaten - der Nachname ist klar aus Sherlock Holmes entlehnt) mit seinem jugendlichen deutschen Gehilfen Adson von Melk in eine abgelegene, düstere Abtei in den Appenninen, um dort an einer theologischen Debatte zwischen den zerstrittenen Mönchsorden teilzunehmen. Aufgrund seiner Berühmtheit als früherer Inquisitor - vor allem als einer, der diese Tätigkeit mehr als Richter und Detektiv, denn als Hexenverbrenner verstand -, wird William vom Abt gebeten, den sonderbaren Tod eines jungen Mitgliedes des Klosters aufzuklären. William beginnt zu ermitteln - und stößt dabei schon bald an die Grenzen der Weltbilder seiner Zeit, und zwischen die Machenschaften der Post-Kreuzzugs-Ära der spätmittelalterlichen religiösen Extremisten, die für ihre Überzeugungen zu morden und zu sterben bereit sind und jedem Andersdenkenden keinerlei Existenzrecht zugestehen - sei er Wissenschaftler, Freigeist, kritisch denkender Theologe, Katharer, Jude, Muslim ... oder einfach nur eine Frau zur falschen Zeit am falschen Ort.
Spannend ist dieser Roman allemal - aber nicht im klassischen Stil eines Krimis (der "Der Name der Rose" zweifelsohne ist), dafür ist die Handlung sehr viel dichter gepackt, fast schon eine Milieustudie eines (spätmittelalterlichen) Klosters oder: einer religiös fundamentalistischen (oder wie wir es heute nennen würden: "evangelikalen") Gesellschaft - und damit hat der Roman trotz seines fernen Themas auch noch etwas: Aktualität. Wenn wir die Extremisten in Ecos Kloster über "die Ketzer" reden hören und über den Niedergang der Welt, dann fühlt man sich nicht wenig erinnert an moderne Eiferer, deren Ersatzwort für den Begriff Ketzer "die Woken" geworden sind, wenn man die Selbstherrlichkeit des letztendlichen Antagonisten erlebt, der im Bewusstsein vollkommener Rechtschaffenheit seine Mitbrüder zu einem höheren Ziel tötete und als Kollateralschäden in Kauf nahm, so hat man die Worte von selbstgerechten, brutalen Machtmenschen wie Putin oder Netanyahu im Ohr, und mit dem Selbstmord des Antagonisten und seinem Versuch, dabei alles mit sich zu vernichten, so denkt man unweigerlich an die Selbstmordattentate des ISIS. Umberto Eco hat einen Roman in der Vergangenheit geschrieben, der uns etwas über seine Gegenwart, und aus Ecos Perspektive, der ihn in den 1970er Jahren schrieb, sogar über Ecos damalige Zukunft, die heutige Gegenwart, erzählt. Und darin besteht bereits die Genialität des Namen der Rose - und in seinem Schreibstil: Denn Eco schreibt einen Plot im Plot - macht sich selbst zum zweiten Protagonisten, der im "heute" (oder eben: in den 1970ern) die französische Übersetzung der lateinischen Niederschrift des alten Mönches Adson von Melk ins zeitgenössische Italienische übersetzt - und begibt sich in dieser Eigenschaft dann in die Haut des alten Adson von Melk, der im Rahmen seines mittelalterlich-klösterlichen Weltbildes rückblickend die Geschichte seines jugendlichen Ichs an der Seite von William von Baskerville erzählt.
Der Name der Rose ist ein stilistisch, thematisch, plottechnisch und handwerklich ein Werk der Superlative: Der beste und der EINZIGE historische Roman, der nicht als "Märchen für Erwachsene" daher kommt, sondern einen Plot erzählt, der in tieferer Bedeutung von der erzählten Zeit in die Gegenwart seiner Niederschrift und bis ins Heute übergreift. Der Name der Rose ist kein "alter Schinken". Keine Mittelalterromantik. Er ist relevant - damals wie heute. Und auch morgen - solange es religiösen Extremismus und Machtgefälle in der Welt gibt.
- Noah Gordon
Der Medicus
(2.263)Aktuelle Rezension von: MC_Neledieses Buch darf meiner Meinung nach in keinem Bücherregal fehlen. Ich hatte es zuerst nur ausgeliehen und musste es mir dann einfach unbedingt kaufen. Es ist besser als jeder Geschichtsunterricht, eindrucksvoller als jeder Film und ein Bindeglied zwischen Generationen.
Es beschreibt den Kampf ums Überleben und wieviel Berufung bedeuten kann.
Ein würdevoller Weltbestseller!
- Jay Kristoff
Das Reich der Vampire
(361)Aktuelle Rezension von: wanderer-of-wordsAus dem Fantasy-Genre lese ich seit Jahren kaum noch Bücher, aber „Das Reich der Vampire“ hat mich so neugierig gemacht, dass ich mal wieder einen Ausflug wagen wollte – und ich wurde nicht enttäuscht.
Es ist mit seinen 1.000 Seiten schon ein wahnsinnig dicker Wälzer, liest sich aber zum Glück so flüssig, dass man sehr gut vorankommt. Story und vor allem die toll ausgearbeiteten Charaktere konnten mich absolut überzeugen. Gut, das viele Gefluche hätte ich nicht gebraucht, es wird aber damit irgendwann besser (oder ich habe mich einfach nur daran gewöhnt).
Fazit
Ich wurde wunderbar unterhalten und werde auch die Nachfolger noch lesen! - Hape Kerkeling
Ich bin dann mal weg
(4.111)Aktuelle Rezension von: Andreia22Das Buch von HaPe liest sich gut und manchmal fühlt man sich sogar mit Ihm auf dem Weg.
Man ist dann auch fast sowas wie weg.
Ich habe den Weg, Pardon, daß Buch gerne gelesen. Es ist nicht besserwisserisch oder aufdringlich, vielmehr wirft es Fragen auf, für die HaPe seine Antworten hat und der Leser seine finden kann, aber nicht muss.
Und eine Geschichte über neue Freundschaften ist es auch noch obendrein.Ich fand es sehr interessant
- Dan Brown
Der Da Vinci Code
(8.225)Aktuelle Rezension von: LiviaaIch hatte das Buch schon lange auf dem Radar und war gespannt, wie die Mischung aus Kunstgeschichte, Symbolik und Thriller bei mir ankommt. Der Einstieg im Louvre war sofort fesselnd und die Rätselreise von Robert Langdon durch Paris und London ließ mich oft mitdenken und miträtseln.
Die Idee hinter dem Roman fand ich stark: geheimnisvolle Orden, der Heilige Gral, religiöse Geschichte stecken in einem cleveren Rahmen und lädt ein, über die Kirche, Macht und Geschichte nachzudenken. Der Autor packt viele historische Details und Theorien hinein, was beim Lesen das Gefühl gibt, etwas Tiefgehendes zu entdecken.
Das Tempo in der ersten Hälfte, die spannenden Schauplätze, die visuellen Bilder im Kopf fand ich serh gut. Ich hatte viele „Wow“-Momente, wenn bekannte Kunstwerke oder Kirchen in einem neuen Licht erschienen. Auch die Jagd durch die Stadt- und Kirchengeschichte war gut gemacht.
Manche Passagen wirkten für mich etwas überfrachtet mit Fakten und Erklärungen. Zwischen den spannenden Szenen gab es Abschnitte, in denen ich dachte „Okay, das Thema wird jetzt erklärt“, statt dass etwas passiert. Das nahm ein wenig von der Spannung. Auch das Ende fand ich überzeugend, aber es fühlte sich an einigen Stellen etwas vorhersehbar an. Ich hatte eine Idee, wohin es gehen könnte, bevor alles aufgelöst wurde.
- Julia Dippel
Izara - Das ewige Feuer
(1.221)Aktuelle Rezension von: Kerstin_VogelhuberDieses Buch war ein Reread und schon wieder bin ich richtig gefesselt gewesen. Es kam zu keiner Zeit Langeweile auf. Das erste Mal als ich die Reihe gelesen habe ist aber auch schon eine Weile her. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte in die Geschichte richtig abtauchen.
Wir begleiten Ari, die sich für jemand ganz normales hält, nur um dann fest zu stellen, daß sie jemand ganz besonderes ist. Sie wird gejagt und muss öfters um ihr Leben kämpfen. Ihr steht dabei ein Brachion zu Seite. Lucian ist auf der Suche nach seinem Freund Thanatos. Er denkt das der Vater von Ari mit seinem Verschwinden zu tun hat. Aus Feinden werden Freunde und er wird ihr stärkster Beschützer. Was Ari ist und was sie noch alles erfährt werde ich nicht sagen, sie hat vor allem gute Freunde die ihr helfen und sie beschützen. Ich freue mich jetzt schon auf den 2 Teil und was noch alles auf Ari wartet.
- Khaled Hosseini
Drachenläufer
(2.046)Aktuelle Rezension von: Sanne54Ich habe das Buch vor vielen Jahren schon mal gelesen, so etwa vor 20 Jahren, und es wieder zur Hand genommen, weil ich es hier bei LB auf der Liste der 100 Bücher gesehen habe, die man lt. NY-Times gelesen haben muss. Und im Fall dieses Buches würde ich das auf jeden Fall unterschreiben. Der Roman entfaltet einen starken Sog, der einen zu Beginn in das Kabul vor dem Einmarsch der Sowjetunion Mitte der 1970er hineinzieht. Amir und Hassan gehören unterschiedlichen Ethnien an und sind trotzdem beste Freunde. Sie bereiten sich auf den Wettkampf der "Drachenläufer" vor, einem traditionellen Wettbewerb im Drachensteigen. Hassan, dem es am Ende gelingen soll, den letzten Drachen zu fangen und somit zu siegen, wird gewaltsam um seinen Sieg gebracht. Amir beobachtet das, schweigt aber. Dieser Verrat treibt einen Keil zwischen die Freunde. Nach dem Einmarsch der Sowjets flieht 1981 Amir in die USA, während Hassan bleibt und als Amir, den die Schuld niemals loslässt, viele Jahre später nach Afghanistan zurückkehrt, findet er ein anderes, gefährliches Land wieder. Amir muss sich seinen eigenen Dämonen stellen, wenn er die Fehler seiner Vergangenheit wieder gutmachen will.
Der Autor begeistert mich im ersten Teil des Buches durch die Lebendigkeit und Leichtigkeit der Ereignisse des "Drachenläufer"-Wettbewerbs, dessen Begeisterung und leuchtende Farben ein großartiges Bild Afghanistans zeigen. Doch am Ende ist es die Vielschichtigkeit und aber auch Zwiespältigkeit seiner Figuren, die durch das brutale Ende des emotional aufgeladenen Wettkampfs deutlich zum Vorschein kommt, die mich auch beim zweiten Lesen gefesselt haben. So werden die Konfliktlinien deutlich, die das Land bis heute noch prägen und beherrschen. Aber auch in den Figuren selbst, hier v.a. auch Amir, zeigt sich eine emotionale Zerrissenheit zwischen seiner unschuldigen, kindlichen Freundschaft zu Hassan, (also dem, was es vermag die unterschiedlichen Menschen eines Landes zu verbinden) und dem Einfluss der gesellschaftlichen, kulturellen, religiösen usw. Umstände auf die Menschen. Die Schuld, die Amir bis ans andere Ende der Welt begleitet und über viele Jahre nicht loslässt, die zu seiner Rückkehr führt und der krasse Gegensatz, der ihn und mich als Leserin dort erwartet, hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Ich kann das Buch nur empfehlen, auch wenn es wahrlich nichts für schwache Nerven ist, Amirs Rückkehr ins Afghanistan der Taliban.
- David Safier
Mieses Karma
(5.090)Aktuelle Rezension von: StolliMieses Karma ist das erste Buch von David Safier das ich gelesen habe, es liest sich leicht und auch in einem Rutsch weg, die Protagonistin ist und bleibt unsympathisch und eigennützig (Bei mir wäre ihr Karmakonto so was von im Minus) aber insgesamt lesenswert und kurzweilig (Da ich 300 Zeichen brauche, blablabla)
- Gideon Böss
Deutschland, deine Götter
(38)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerGideon Böss gibt in seinem Buch einen guten Überblick über die Religionen und Glaubensrichtungen die es in Deutschland gibt. Vor allem interessant ist seine Frage, was mit seiner Seele nach seinem Tod passiert, eine Frage die ja irgendwie jeden Menschen beschäftigt. Manchmal finde ich ihn schon fast ein bisschen bissig, aber immer sehr informativ. - Philip Pullman
Der Goldene Kompass
(1.589)Aktuelle Rezension von: SchaninIch bin etwas zwiegespalten bei diesem Buch und schwankte zwischen drei und vier Sternen. Einerseits fand ich die Welt, die Philip Pullman geschaffen hat, sehr gelungen. Es ist eine Mischung aus Fantasy (Hexen, Panzerbären) und unserer realen Welt (England & Spitzbergen). Auch die Idee mit den Daemonen ist sehr süß und die Geschichte hat großes Potential. Allerdings ließ mich das Buch an einigen Stellen auch sehr ratlos zurück. Zum Beispiel konnte ich bis zum Ende nicht recht durchschauen, was dieser "Staub" eigentlich ist. Oder auch Lord Asriels Vortrag vor den Wissenschaftlern hat mich anfangs verwirrt, da ich zu diesem Zeitpunkt mit seinem Gesagten nichts anfangen konnte und das bremste bei mir ein bisschen die Lesefreude. Erst später gab es teilweise Auflösungen oder Erläuterungen. Aus diesem Grund habe ich mich auch gewundert, dass "Der goldene Kompass" ein Kinderbuch sein soll...ich finde es für Kinder irgendwie zu kompliziert aufgebaut und auch teilweise sehr düster mit einigen Toden.
- Leigh Bardugo
Eisige Wellen
(1.075)Aktuelle Rezension von: OndinaLeider sehr enttäuschend nach dem ersten Teil. Ich hatte einen besseren Spannungsbogen erwartet, der aber nicht kam. Es ist im Prinzip nichts passiert. Die Spannungen in der Romanze haben mich auch nicht überzeugt. Ich finde die Reihe leider zu langweilig und überschätzt. Werde den dritten Teil nur überfliegen, weil ich das Ende kennen möchte.
- Yann Martel
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray
(1.039)Aktuelle Rezension von: Fiona_CamarsEines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!
- Elizabeth Gilbert
Eat, Pray, Love
(921)Aktuelle Rezension von: EXLIBRISUnverständlich bis zur letzten Seite bleibt, warum das Buch auf dem Klappendeckel von Personen wie Hillary Clinton, Meg Ryan etc. gelobt wird.
Denn dieses Buch ist in keiner Weise lesenswert:
Das Schreiben des Buches mag zwar für die Autorin zur Verarbeitung Ihrer Lebenskrise hilfreich gewesen sein, für den Leser ist die Lektüre wertlos.
Es wäre besser gewesen, wenn der Buchinhalt ein persönliches Tagebuch geblieben wäre.Der 1.Teil, der in Italien spielt, ist zwar an wenigen Stellen amüsant, aber viele Textstellen wirken wie ein Auszug aus einem Italienreiseführer oder Sprachlehrbuch.
Der 2.Teil, in Indien angesiedelt, gibt in keiner Weise die Atmosphäre, wie sie beispielsweise in einem indischen Tempel vorherrscht, wieder. Wenn man das selbst einmal erlebt hat, kann man ermessen, wie wenig die Autorin daraus gemacht hat. Generell werden die Gefühle der Autorin an manchen Stellen auf sehr niederem, sprachlichen Niveau dargestellt und wirken geradezu lächerlich wie manche Texte zu Gott (z.B. „Gott war im Oberschenkel…“).
Im 3.Teil, mit viel Überwindung beim Lesen angelangt, wirkt das Buch etwas frischer. Aber die Seiten werden mit Schilderungen über Menschen gefüllt, die- bis auf einige Ausnahmen- sehr banal und verzichtbar wirken.
Abgesehen vom wenig ansprechenden Inhalt des Buches ist der Schreibstil der Autorin holprig, ohne Fluss und sehr derb. Es war eines der schlechtesten, wenn nicht das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe.
Wer sich hier Hilfe in einer Lebenskrise erwartet, wird enttäuscht werden. Wer ein unterhaltsames Buch gesucht hat, ebenso.Fazit: Zu 100% keine Leseempfehlung!























