Bücher mit dem Tag "renaissance"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "renaissance" gekennzeichnet haben.

389 Bücher

  1. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783843210706)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

     (1.533)
    Aktuelle Rezension von: shelfie

    Als die 17-jaehrige Anna in den Ferien mit ihren Eltern nach Venedig reist, weiss sie noch nicht welches Schicksal ihr widerfahren wird. Waehrend sie die Strassen erkundet, sieht sie eine rote Gondel, obwohl alle Gondeln in Venedig schwarz sein sollten. Bei der historischen Bootsparade wird sie durch das Gedraenge auch noch in das Wasser gestossen und ihre Welt verschwimmt vor ihren Augen bis sie sich in der Vergangenheit wiederfindet. Naemlich: in Venedig 1499.

    Bewertet wurde: Das Hörbuch zum Buch aus der Fantasy-Jugenbuch Genre.

    Zu Beginn, bevor ich etwas über die Geschichte schreibe, muss ich bemerken, dass ich die Stimme der Synchronsprecherin, Annina Braunmiller, als sehr angenehm empfand und Hörbücher von ihr weiterempfelen würde. :)

    Die Geschichte hat sich zu meinem erstaunen, nicht so entwickelt wie erwartet, wovon ich zwar etwas betroffen war, aber offen für neues. Mit der Geschichte bin ich an sich gut zurechtgekommen und hatte auch keine Probleme mit dem Schreibstil der Autorin, obwohl es sich dem Ende nahend doch etwas in die Laenge zog. Der Humor, durch die ganze Geschichte verteilt, war ganz nett, konnte mich jedoch ausser zu einem leichten laecheln nicht zu mehr bewegen. Vielleicht ja andere! :) Anna, die Protagonistin, war lieb, nur konnte ich mich nicht immer in sie hineinversetzen. Da die ganze Geschichte sich recht schnell entwickelt und sie in gefaehrliche Situationen bringt, konnte ich ihre Gedankenstraenge nicht immer nachvollziehen, die gemaess der Situation sehr locker und eher fehl am Platz zu sein schienen.

    Die Idee dieser Art der Zeitreise und ihre Umsetzung fand ich sehr ansprechend und auch gut gelungen. Alles in betracht gezogen wurde diese Buch nur ein "Gut". Für mich reicht es leider nicht für eine Fünf-Sterne-Bewertung, für Zwischendurch jedoch definitv empfehlenswert.

  2. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.468)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  3. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.427)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  4. Cover des Buches Die Flammende (Die sieben Königreiche 2) (ISBN: 9783551312044)
    Kristin Cashore

    Die Flammende (Die sieben Königreiche 2)

     (1.323)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    Fire, eine Telepathin soll den König Nash dabei helfen, den Frieden im Königreich zu wahren und Krieg zu vermeiden. Keine leichte Aufgabe, denn um sie herum entspinnt sich ein Netz aus Intrigen und Lügen. Wer ist Freund, wer ist Feind? Und dann ist da auch noch der unnahbare Prinz Brigan, der ihr den Einlass in sein Bewusstsein verwehrt…

    Obwohl „Die Flammende“ der zweite Band einer Tetralogie ist, spielt die Geschichte circa 30 Jahre (Information ist der Website von Kristin Cashore entnommen) vor „Die Beschenkte“. Man kann die beiden Bücher unabhängig voneinander lesen – lediglich ein Charakter schlägt die Brücke zwischen beiden Werken. In Dells gibt es keine Beschenkten, sondern Monster. Diese kommen häufig als Tiere in der Natur vor und unterscheiden sich von ihren Artgenossen ausschließlich durch ihre Farbe. Fire ist das einzige existierende menschliche Monster. Der Klappentext verspricht eine Liebesgeschichte, die nicht so viel Platz einnimmt wie erwartet. Außerdem habe ich das Knistern zwischen den beiden nicht gespürt – ein bisschen mehr Romantik hätte es schon sein dürfen. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Zudem gab es einige unvorhersehbare Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.

    Ein grandioser zweiter Band, der mir sogar noch eine Spur besser als der erste gefallen hat. Sehr empfehlenswert! 😊

  5. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.072)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Jean-Baptiste Grenouille, wird auf dem Fischmarkt geboren und sofort von seiner Mutter verstossen. Wie auch später von der Amme und selbst im Kloster will ihn keiner haben. Er ist anders alle alle anderen, er nimmt Gerüche intensiver wahr und macht aus dieser Gabe das Beste für sich. Grenouille will mit der Herstellung von Parfüm kein Geschäft machen. Er will die Düfte, die er wahrnimmt bestitzen und das auf grausame Weise...

    Ein fesselner Roman über Genie und Wahnsinn. Den Film habe ich noch nie komplett gesehen, werde ich aber in nächster Zeit mal nachholen.

  6. Cover des Buches Der Palast der Meere (ISBN: 9783431039269)
    Rebecca Gablé

    Der Palast der Meere

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Fe

    Ich liebe die große Waringham-Saga von Rebecca Gablé sehr, auch wenn ich dieses Mal einen Punkt abziehen muss. Der Handlungsstrang vom jungen Isaac hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Mit Eleanor wurde ich jedoch lange Zeit nicht so richtig warm. Gegen Ende hat sie mich dann aber doch noch gepackt. Ein toller Roman, vor allem für Waringham-Fans!

  7. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.067)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Die Bennets haben fünf Töchter, die es insbesondere nach dem Ansinnen Mrs Bennets standesgemäß zu verheiraten gilt. Sie ist bemüht, dass sich ihre Töchter bei gesellschaftlichen Ereignissen wie den Bällen in anderen Häusern so liebenswürdig zu verhalten, um gut situierte Herren auf sich aufmerksam zu machen. Doch ihre Töchter benehmen sich nicht so, wie Mrs Bennet sich das vorstellt und bereiten ihr Kummer. Die älteste und hübscheste der Töchter, Jane, verliebt sich unglücklich in Mr Bingley und hat nach seiner Zurückweisung keine Augen mehr für andere Männer. Elizabeth lehnt gar den Heiratsantrag des Cousins ihres Vaters ab, mit dem sie das Erbe der Familie hätte sichern können. Als sie herausfindet, dass der von ihr ohnehin schon mit Vorurteilen behaftete Mr Darcy für das Unglück ihrer älteren Schwester verantwortlich ist, sieht sie sich ihrer schlechten Meinung ihm gegenüber bestätigt. Erst als sich der Sachverhalt klärt, Mr Darcy seinen Fehler einräumt und wenig später auch noch die jüngste der Bennet-Schwestern vor Schimpf und Schande rettet, kann Elizabeth ihr Herz für den smarten und vermögenden Gentleman öffnen.
    "Stolz und Vorurteil" ist der erfolgreichste Roman von Jane Austen und ein Klassiker der englischen Literatur. Obwohl er bereits über 200 Jahre alt ist, empfand ich den Schreibstil als angenehm und nicht altertümlich. Wie bei einem historischen Roman konnte ich mich wunderbar in die Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts in England hineinversetzen lassen.
    Der Roman handelt zwar vom Heiraten und Suchen und Finden der Liebe, ist aber nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein Porträt der englischen, besser gestellten Gesellschaft zur damaligen Zeit. Jane Austen wirft dabei auch einen ironischen Blick auf die Schönen und Reichen und ihre antiquierten Ansichten, weshalb die Geschichte zeitlos ist. Sie kritisiert unterschwellig die Standesdünkel und entwirft mit Elizabeth Bennet eine junge, emanzipierte Frau mit einem eigenen Kopf, die als Vorbotin des Feminismus verstanden werden kann.
    Auch wenn ich den Roman phasenweise etwas langatmig empfand und zunächst auch meine Probleme mit der Einordnung der vielen handelnden Personen hatte, ist "Stolz und Vorurteil" ein unterhaltsamer Roman mit einem herrlich bissigen Blick auf die obere Klasse der damaligen Gesellschaft und erzählt zudem eine romantische, wendungsreiche Liebesgeschichte, die zurecht auch schon mehrfach verfilmt oder adaptiert wurde.

  8. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.737)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  9. Cover des Buches Die Stunde der Lilie (ISBN: 9783646600735)
    Sandra Regnier

    Die Stunde der Lilie

     (225)
    Aktuelle Rezension von: laraundluca

    Inhalt:

    Es sollte ein gewöhnlicher Ausritt nach einem anstrengenden Schultag werden. Niemals hätte sich die sechzehnjährige Julia träumen lassen, dass es sie an der mit Lilien gesäumten Weggabelung aus dem Deutschland der Gegenwart ins Frankreich des 17. Jahrhunderts verschlagen würde. Und das ohne eine Möglichkeit der Rückkehr. Von einem Tag auf den anderen muss sich Julia den Sitten des Versailler Königshofes anpassen und zu allem Übel auch noch Französisch lernen. Glücklicherweise bekommt sie jedoch einen einflussreichen Vormund an die Seite gestellt: Etienne Flémont, den Grafen von Montsauvan. Ein Mann, der ihr Schicksal noch weitreich beeinflussen soll …

    Meine Meinung:

    Dies ist der erste Teil der Reihe "Die Lilien".

    Der Schreibstil ist leicht verständlich, schlicht und einfach, größtenteils leicht und flüssig zu lesen, manchmal etwas langatmig.

    Die Handlung und deren Verlauf haben mir zum Großteil gut gefallen. Wir begegnen hier im 17. Jahrhundert einigen Personen, die es auch in der Wirklichkeit gegeben hat. Da ich mich allerdings mit dieser Epoche zuvor nicht wirklich auseinandergesetzt habe, empfand ich die vielen französischen Namen teilweise doch etwas viel und verwirrend. Man musste aufpassen, um den Zusammenhang zu überblicken, aber es fiel mir unheimlich schwer und ich habe manchmal nicht gewusst, mit wem wir es nun zu tun haben und wie die Person ins Bild passt. Manche Stellen zogen sich allerdings nicht nur deshalb in die Länge, das Geschehen plätscherte dahin, mir hat es an Spannungsmomenten gefehlt.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Julia ist mir nicht so sehr ans Herz gewachsen, wie ich es mir gewünscht habe. Sie hat mir zu wenig hinterfragt, sich zu schnell angepasst und nicht wirklich nach einem Weg nach Hause gesucht, was ich merkwürdig finde.

    Ich bin gespannt, ob Julia einen Weg nach Hause findet, wie es mit Alexandre und Etienne weitergeht. Ein netter Auftakt, der aber noch Luft nach oben hat.

    Fazit:

    Eine nette Reise ins 17. Jahrhundert, aber etwas verwirrend und langatmig.

  10. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht (ISBN: 9783570304976)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Im Zwielicht

     (1.244)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Die Geschichte um Elena und die zwei Salvator-Vampir-Brüder Band 1.

    Okay dieses Buch geht schon in die Kategorie SUB-Leiche... Damals die Serie geliebt und die Bücher für irgendwann aufgehoben... leider war es kein schönes wiedersehen... Die Protagonistin war nervig, oberflächig und anstrengend... Die Liebesgeschichte ist plötzlich da und ohne einander können sie nicht...Der Schreibstil irgendwie nicht meins (kann aber am schlechten Resten liegen). Ich bin fast schockiert dass man so ein Buch als Grundlage für die Verfilmung ausgesucht hat und zugleich fasziniert was daraus entstanden ist... 

    Leider keine Empfehlung, da gibt es weit bessere Vampir-Bücher

  11. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    In Sledwaya, der ungesundesten Stadt des Kontinentes Zamonien lebt Echo, das kleine Krätzchen. Krätzchen unterscheiden sich von Katzen nur dadurch, dass sie alle Sprachen aller Lebewesen sprechen können, zwei Lebern und ein nahezu perfektes Gedächtnis haben. Echo genoss ein bequemes Hauskrätzchen-Leben, bis seine Besitzerin starb. Ungefüttert und hungernd zieht Echo durch Sledwaya, auf der Suche nach jemanden der es füttert.,

    Schliesslich findet sie den gefürchteten Schreksenmeister Succubius Eißpin, der im geheimen über die Stadt herrscht und geht mit ihm in seiner Not einen Vertrag ein: Eißpin fütter Echo bis zum nächsten Vollmond mit den erlesensten und leckersten Speisen, dafür darf er das Krätzchen töten, um aus ihm das unsterblich machende Krätzchenfett zu gewinnen. Ausserdem weiht Eißpin das Krätzchen in sämtliche Geheimnisse seiner Kunst ein, denn durch das Auskochen von Echo's Fett enthält dieses auch das gesamte Wissen des Krätzchens.

    Anfänglich ist Echo froh, dem Hungertod entronnen zu sein. Als aber der Vollmond immer näher rückt, wächst seine Angst und er sucht nach einem Ausweg (den es denn auch findet, aber mehr soll hier nicht verraten werden.)

    Der Schreksenmeister ist der fünfte Band der Zamonien-Reihe, allerdings wiederum eine in sich geschlossene Geschichte, die unabhängig von den anderen Gelesen werden kann. Es ist angelehnt an Gottfried Keller's Spiegel das Kätzchen (das ich allerdings noch nicht gelesen habe).

    Das Buch hat mich fasziniert. Es liest sich leicht und flüssig. Witzig sind auch die vielen Illustrationen, die die verschiedenen Kreaturen, die im Buch vorkommen, veranschaulichen.

  12. Cover des Buches Der dunkle Thron (ISBN: 9783404168439)
    Rebecca Gablé

    Der dunkle Thron

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    "Vielleicht sind Männer wie ich so überholt und überflüssig geworden wie die Schlachtrösser, die meine Vorfahren einst gezüchtet haben. Aber kein Waringham hat sich je einem Tyrannen unterworfen. Und ich schwöre bei Gott, ich werde nicht der erste sein!" (Nick of Waringham)

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    England, 1529: Als sein Vater im Tower zu Tode gefoltert wird, erbt Nick die Baronie und damit auch den unversöhlichen Groll König Henrys.

    Dieser will sich von der Kirche lossagen und sich von der Königin scheiden lassen. In diesen wirren Zeiten setzen die Enländer ihre Hoffnung in Prinzessin Mary. 

    Und ausgerechnet Nick fällt es zu, Mary zu beschützen. Und sei es auch gegen ihren eigenen Vater...

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    Der vierte Teil der Waringham-Saga knüpft wunderbar an seine Vorgänger an. Allerdings ist es recht verwirrend an manchen Stellen, wer denn nun mit wem wie verwandt ist.

    Der Spannung, dem flüssigen Lesen und dem fantastischen Einblick in das damalige England tut dies aber keinen Abbruch

    Der Roman ist wieder sehr sehr gut recherchiert und die Autorin bettet die fiktiven Personen perfekt und nahtlos in die wahren Begebenheiten ein.

    Natürlich ist ihr Hauptcharakter wieder sehr ehrenvoll, moralisch einwandfrei so wie immer. 

    Und da sich diese Charaktere und Bücher immer recht ähnlich sind, ist der Leser ob einer Wendung dann doch nicht soooo sehr überrascht.

    Dennoch: 

    Alles was ein historischer Roman braucht. Wahrheit und Fiktion glaubwürdig transportiert und sehr kurzweilig erzählt.

  13. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Bei Dämmerung (ISBN: 9783570304983)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Bei Dämmerung

     (981)
    Aktuelle Rezension von: denisneeze

    Ich habe dieses Buch wirklich gern gelesen, und es auch an nur einem Tag durchbekommen, jedoch war ich am Ende des Buches schon ziemlich perplex wie schnell die Handlung doch voran geht. Da ich zuerst die Serie gesehen habe, habe ich auch damit gerechnet dass die Buchreihe etwas Zeit braucht um sich zu entwickeln. Dies war dann aber nicht so und man merkt schnell, dass sich die Serie in vielen Bereichen echt in die Länge zieht, was ich aber gar nicht so schlecht finde. Trotzdem ist es ein sehr gutes Buch und angenehm zu lesen.

  14. Cover des Buches Die fünf Gaben (ISBN: 9783551583635)
    Rebecca Ross

    Die fünf Gaben

     (109)
    Aktuelle Rezension von: KatrinPoerner

    Ich liebe liebe liebe dieses Buch!! Und bereue es so lange ungelesen in meinem Bücherregal stehen gelassen zu haben.. und warum stand es da? Wegen dem Cover, welches mich zwar in Verbindung mit der Inhaltsangabe zum Kauf geködert hatten aber danach durch die junge Frau auf dem Cover irgendwie abgeschreckt hat.. Ich hatte es oft in der Hand und dachte leider immer wieder..vielleicht ist es ja langweilig und zäh?? 


    Glücklicherweise hatte ich über Ostern Zeit und Muse dem Buch eine Chance zu geben und war nach spannenden und unterhaltsamen 6 h am Stück lesen (über Nacht hihihi) fertig und der 2. Band wurde sogleich über meinen Bücherhändler geordert.

    Brienna hat mich gleich mit auf die Reise genommen und auch gleich überzeugt – sie war so eine starke Persönlichkeit und durch die detaillierte Schreibweise habe ich Brienna ihre Entwicklung vom unsicheren Mädchen welches von Ihrem Großvater quasi „abgeschoben“ wurde (ja ja später bekommt man da mehr Infos) zu der starken und liebenswerten jungen Frau abgenommen.


    Ich fand es auch richtig schön von der Autorin, dass sie die Liebesgeschichte von Brienna und Cartier nicht erzwungen hat, sondern sich die beiden erst kennen und lieben lernen konnten ohne dass der Leser denkt ..ok.. das ging jetzt aber mal richtig schnell zur Sache.. gerade weil man bedenken muss, dass die Lovestory ja auch nicht die Haupthandlung des Buches sein sollte.


    Das Buch an sich war genau richtig, bei keiner Stelle dachte ich, dass die Autorin die Handlung zeitig beenden wollte oder unnötig lange Zwischenhandlungen eingebaut wurden um dem Buch mehr Seiten zu verleihen – die Länge war genau richtig und ich hoffe beim Nachfolger, dass es genauso abläuft.

    Die Idee mit den 5 Gaben, welche man bis zur Perfektion erlernt fand ich total interessant und war begierig darauf mehr darüber zu erfahren (wie ich zugeben muss dachte ich zu Anfangs, dass mit den Gaben eher etwas magisches gemeint war, es störte mich aber nicht als dem nicht so war – mein magisches bekam ich ja dann doch noch : ) ). 

    Am glaubhaftesten fand ich die Gabe der Musik und der Malerei – bei dem Wissen und dem Esprit wurde leider etwas an Details gespart – ich meine, Wissen kann ja nicht nur aus dem auswendiggelernten Stammbäumen oder dem kurz erwähnten Wissen über die Anatomie – und der Esprit nur mit der Unterhaltung von Leuten zusammen hängen.. oder? Da hoffe ich im 2. Band auf mehr Infos.


    Am Ende des Buches kann ich sagen, dass jeder Charakter von Brienna, Cartier, Merei, usw. mir ans Herzen gewachsen ist und ich darauf hoffe, sie alle im anschließenden Band wieder zu treffen. Das Buch wandert jedenfalls in mein Bücherregal und bekommt bleiberecht und wird bestimmt nicht nur einmal gelesen.


    (Das Buch wurde mir nicht zur Verfügung gestellt und meine Meinung dazu wurde nicht beeinflusst : ) )


  15. Cover des Buches A History of Us − Vom ersten Moment an (ISBN: 9783499004926)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Vom ersten Moment an

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Kathaaxd

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. "Gilmore Girls" trifft auf Mittelalterfestival genau das war der Satz der mich sofort hatte. Gilmore Girls ist meine Kindheit, meine gemeinsame Zeit mit meiner Schwester und meine Erinnerungen. Natürlich war ich gespannt wie viel Gilmore Girls in diesem Buch steckt. Man lernt Emily kennen, die weder eine Beziehung noch einen Job hat. Ihre Schwester April hatte einen Unfall und bittet Emily ihr zu helfen. Natürlich kommt der Hilferuf wie gelegen und Emily reist von Boston nach Maryland. Was ihre eigentliche Aufgabe dabei ist, hatte sie so nicht kommen sehen. Zusammen mit ihrer Nichte Caitlin ist sie für das jährliche Mittelalterfestival eingeteilt und das auch noch als Tavernendirne. Emily ist erstmal hilflos und verzweifelt, vorallem zwischen den ganzen Rittern und Piraten. Allerdings hätte sie dabei auch nicht gedacht, das es ein Freibeuter schaffen könnte sie so aus dem Konzept zu bringen. Sie stellt sich die Frage, was von alldem ist Realität und was ist nur gespielt?

    Die junge Emily konnte sich direkt schon in mein Herz schleichen. Sie war witzig und äußerst symphatisch. In ihrem Leben ist sie bisher nicht weit gekommen. Außer ein abgebrochenes Studium hat sie nichts vorzuweisen. Aber sie ist auch eine Frau die gerne hilft und bei schwierigen Situationen mit anpackt. Neber Emily gibt es auch noch Simon. Er ist der Hauptorganisator des Mittelalterfestivals und im echten Leben eigentlich ein Englischlehrer. Anfangs wirkt er ziemlich ernst, außer natürlich wen er in seiner Rolle als Pirat steckt. Manchmal würde man meinen er wäre ein richtiger Spießer, was aber regelrecht täuscht. Ich war ziemlich neugierig auf ihn und war immer gespannt wie es bei den beiden weitergeht und was noch kommen mag.

    Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Da die Story die meiste Zeit im Mittelalterfestival spielt und diese auch wunderbar beschrieben wurde, habe ich mich gefühlt als wäre ich selbst dort. Die ganze Story über habe ich mit Emily mitgefiebert und sogar mitgelitten. Auch Humor konnte in dieser Story punkten. Das ganze Buch hat mich einfach mitgenommen. Erst ging es romantisch zu, sodass es mein Herz berührt, bis es aufeinmal mein Herz zerreißt und dann wieder zusammengesetzt wird. Es hatte einfach die perfekte Mischung. Allerdings war Gilmore Girls weit verfehlt. Das Buch hat definitiv alles. Von tiefgründig, romantisch bis hin zu humorvoll wird einem alles erfüllt. Gerade das Setting vom Mittelalterfestival hat es mir besonders angetan. Man fühlt sich mit dem Buch wohl und einbisschen so als hätte man ein neues zuhause gefunden. Das Ende ist so herzerwärmend und mach Freude auf den zweiten Band. Ich kann es kaum abwarten und freue mich definitiv sehr auf Band 2. Diese Geschichte ist auch in sich abgeschlossen.

  16. Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)
    Matteo Strukul

    Medici - Die Macht des Geldes

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Rund vierhundert Jahre lang lenkte die Bankiersfamilie de’ Medici die Geschicke von Florenz und Norditalien. Vom 15. bis 18. Jahrhundert war sie eine der einflussreichsten Dynastie Italiens, aus der Großherzöge der Toskana, drei Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen. 

    Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel und begründeten um 1410 ein modernes Bankwesen. Sie dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz. Dieser Band erzählt vom Aufstieg der Familie.

    Im Februar 1429 stirbt Giovanni de Medici. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo übernehmen die Geschäfte in dem florierenden Bankhaus. Lorenzo, der kühle Rechner und heißblütige Kämpfer, und Cosimo, der feinsinnige Kunstliebhaber und taktisch kluge Politiker. Ihr eigener Lebensstil ist eher bescheiden, doch sie wenden viel Geld auf, um die Schönheit und den Ruhm ihrer Heimatstadt zu mehren. Cosimo finanziert den Bau der Kuppel auf dem Dom, das Bankhaus Medici stellt Geld zur Verfügung um Söldnerhauptmänner wie Francesco Sforza zu bestechen und die politischen Interessen der Stadt Florenz zu wahren. Dennoch haben die Medici Feinde, einige davon mit großem Einfluss im Stadtrat. Zu ihnen gehört Rinaldo degli Albizzi, der nichts unversucht lässt, um den Medici zu schaden und der auch nicht vor Mordversuchen zurückschreckt. Ihm gelingt es, die Medici-Brüder aus der Stadt verbannen zu lassen und selbst die Herrschaft in Florenz an sich zu reißen. Doch er scheitert katastrophal. Schon nach einem Jahr holt der Stadtrat Cosimo und Lorenzo zurück. Und wieder stürzen sich beide in die Arbeit, für das Gemeinwohl und für ihre Heimatstadt Florenz.

    Matteo Strukul führt seine Leser mitten hinein in eine unruhige, gefährliche Zeit, lässt sie regelrecht die giftige Atmosphäre einatmen, die Florenz und den Norden Italiens in der Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte. Es geht um Macht und Einfluss.

    Der Leser bekommt den Eindruck, dass der Autor seinen Roman auf einer genauen Recherche aufgebaut hat. Er versucht, möglichst nahe bei der Realität zu bleiben. Dennoch werden wichtige vorhandene Informationen dem Leser vorenthalten, wie durch einfaches Googlen leicht herauszufinden ist. Nur als Beispiel: Für den Sturm Rinaldos und seiner Getreuen auf den Palazzo gab es einen Grund. Rinaldo degli Albizzi und andere Führer der Partei wurden in den Palast vorgeladen, um Anschuldigungen eines Komplotts gegen den Staat zu entgegnen. Rinaldo antwortete, indem er achthundert bewaffnete Anhänger zusammenrief. Eine Revolution wurde nur durch die Intervention Papst Eugens IV. abgewendet, der sich zu der Zeit in Florenz aufhielt.

    Die Figurenzeichnung ist nicht gerade ausgeprägt. Die Medici und ihre Verbündeten sind generell weiß und ihre Gegenspieler schwarz charakterisiert. Grautöne finden sich so gut wie gar nicht. Die Handlung scheint auch mehr eine Biografie und weniger ein Roman zu sein. Statt einer zusammenhängend spannenden Handlung werden kurze Episoden aus dem Leben einzelner Personen gegriffen.  Einen Teil Fiktion dürfte es dennoch geben. Daher gliedere ich den Roman irgendwo zwischen Biografie und historischer Erzählung ein. Unter einem Roman stelle ich mir jedoch mehr vor.

    Matteo Strukul gelingt es, vor allem Cosimo als einen Menschen darzustellen, der vorausschauend dachte, politisch in einem fast schon europäischen Rahmen, und dem daran gelegen war, den Ruhm seiner Vaterstadt vor allem durch Kunst und Kultur zu mehren. Und wer Florenz kennt, dem wird beim Lesen bewusst, welche großartige Kunstwerke und Gebäude die Welt der finanziellen Unterstützung Cosimo de Medicis verdankt.

    In diesem Buch geht es um das Fundament der Macht, welche die Medici aufbauen und über einen langen Zeitraum halten konnten. Dieses Fundament legten Lorenzo und Cosimo wohl gemeinsam, aber Cosimo war offenbar derjenige, der mit seinen Ideen und klugen politischen Schachzügen der Vordenker war. In Florenz wird er "il Vecchio", der Alte, genannt, der Gründer einer großen Dynastie. Als älterer Bruder war er Herr des Hauses Medici und seine Verdienste um Florenz so groß, dass seine Stadt ihn mit dem Titel "Vater des Vaterlandes", pater patriae, ehrte.

    Eine ebenso wichtige Rolle spielt das Familienleben, die Verbundenheit der Familie untereinander. Dabei entstehen spannende Charakterbilder der einzelnen Familienmitglieder, vor allem Cosimos und Lorenzos, aber auch ihrer Mutter Piccarda und ihrer Ehefrauen Contessina und Ginevra. Lorenzo und seine Frau Ginevra stehen dabei allerdings im Schatten Cosimos und seiner Contessina.

    Ebenso interessant, jedoch nicht unbedingt vielschichtig, ist das Charakterbild Rinaldo degli Albizzis.

    Natürlich kann auch der Autor in einigen Fällen nur spekuliert haben. Dennoch ist es ihm gelungen, ein stimmiges Bild zu schaffen, welches wir als Leser gut annehmen können.

    Wie es zu bestimmten Entwicklungen kam, wird jedoch zu wenig beleuchtet. Darüber hinaus habe ich mit den Personen nicht wirklich mitgefiebert. Es war die ganze Zeit immer eine gewisse Distanz da. Dies wurde sicher auch durch die Perspektivwechsel mitten im Absatz begünstigt. Plötzlich war man in der Gedankenwelt von jemand anderem drin. Die Gespräche der Personen untereinander wirkten teilweise sehr unglaubhaft und gestellt.

    Nur bei dem fiktiven Schweizer Söldner Richard Schwartz und der Mörderin Laura Ricci wird ein Blick in die Vergangenheit gewagt und so analysiert warum diese Personen so geworden sind. Ganz schlimm fand ich die Sexszenen. Diese waren glücklicherweise nur kurz geschrieben, entsprachen jedoch nicht der damaligen Zeit. Entweder wurde die Liebe zu der Person in der Szene überhöht oder es war einfach nur abstoßend. Dies lag durchaus auch an den Personen, die Sex miteinander hatten, aber meist hatten diese Szene irgendwie einen krankhaften Touch.

    Ein Roman-Portrait, das kaum Spannung vermittelt, und wenig wissenswerte Fakten. Das Buch liest sich flüssig und ist durchaus geeignet, seinen Lesern ein paar interessante und durchaus auch vergnügliche Stunden zu bescheren. Doch von einem historischen Roman ist das Werk noch weit entfernt.

    Sicher war das ein und andere dabei das ich nicht gewusst habe. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass der Autor mehr auf die Charaktere eingegangen wäre. Was bleibt, ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre. Genau das richtige wen sich einer an das Genre Historische Roman herantasten möchte, ohne gleich davon erschlagen zu werden. Ein gutes hat das Buch auf jeden Fall, ich werde mir weitere Lektüre über die Familie Medici gönnen.

  17. Cover des Buches Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche (ISBN: 9783841505767)
    Marie Lu

    Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche

     (593)
    Aktuelle Rezension von: BlueLeo

    Jahrelang hat das Blutfieber um sich gegriffen. Viele Menschen sind daran gestorben, andere sind nun ihr Leben lang gezeichnet und müssen lernen mit diesem Makel und der Verachtung durch die Bevölkerung zu leben. Adelina ist eine der wenigen, die nicht nur gezeichnet, sondern auch mit übernatürlichen Kräften versehen wurde. Die Gemeinschaft der Dolche, ein Zusammenschluss einiger Begabter, hat nur ein Ziel: Den König zu stürzen und dazu brauchen sie Adelina und ihre Fähigkeiten.

    Dieses Buch ist einfach anders. Es ist anders, aber gut und ich mochte den ersten Band der Young Elites Reihe genau deshalb. Die Grundidee hinter diesem Buch, das historische Setting und die Charaktere ergeben zusammen ein Buch, welches sich von anderen aus diesem Genre abhebt. Der Beginn hat mich direkt gepackt und die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin. Die Grundstimmung war sehr düster und es gab nur selten Lichtblicke. Durch die sehr bildliche Schreibweise hatte ich oft das Gefühl, dass ich mich zusammen mit den Protagonisten in der jeweiligen Szene befinde.

    Adelina ist die junge Hauptprotagonistin in diesem Buch. Sie hatte eine schwere Kindheit und ist psychisch durch diese sehr geprägt. Sie zeigt im Verlaufe der Zeit immer stärker ihre dunklen Charakterzüge und ist eine sehr interessante Anti-Heldin, die noch einen langen Weg vor sich hat. Sie hat es mir persönlich etwas schwer gemacht, da ihre düstere Seite sie häufig in eine sehr gefährliche Richtung zieht. Alle anderen Charaktere bleiben in meinen Augen leider etwas blass. Auch wenn deren übernatürliche Kräfte sehr gut beschrieben werden, fehlt mir bei ihnen etwas die Tiefe in Bezug auf den Charakter. Vor allem Enzo, der eine so große Rolle spielt, wirkt lediglich kalt und abweisend.

    Die Geschichte hat auf jeden Fall, ähnlich wie die Protagonisten, sehr viel Potential und ich bin unglaublich gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird.

  18. Cover des Buches Die Schwester der Königin (ISBN: 9783746633701)
    Philippa Gregory

    Die Schwester der Königin

     (238)
    Aktuelle Rezension von: BookishJulii
    Als absoluter geschichtlicher Fan von Anne Boleyn und ihrer Schwester und allen Film- und Serienadaptionen die es zu diesen historischen Figuren gibt, musste ich natürlich auch das Buch dazu lesen. Der Film zu diesem Roman hat mich schon auf ganzer Länge überzeugt und auch das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen.

    Die Geschichte ist sicher bekannt: Obwohl zuerst Anne Boleyn für den König Heinrich VIII auserwählt wurde, verliebt sich dieser in ihre Schwester Mary. Er nimmt sie als seine Mätresse mit zu sich in den Palast, wo sie streng nach Protokoll und den Anweisungen ihrer Familie dem König dienlich sein muss. Doch als sie schwanger wird und ihm eine Tochter gebärt, verliert er das Interesse an ihr. Danach tut Anne alles in ihrer Macht stehende, um den König um ihren Finger zu wickeln. 

    Die Geschichte ist voller Intrigen und Ränkespiele innerhalb des Palastes. Die Familie verschachert ihre beiden Töchter als Lustgespielinnen für den König, ganz egal wie viel sie dafür aufs Spiel setzen. Der König ist wie ein verzogener Bengel, Anne dagegen wie ein störrisches Kind, das solange bockt bis sie bekommt was sie will.
    Marys Geschichte ist herzergreifend und zeigt Wendungen und Schicksalsschläge, die mir im Film verborgen blieben.

    Ich habe dieses Buch verschlungen und fand es grandios. Es ließ mich nicht nur einmal mit absoluter Gänsehaut zurück. Ein Muss für alle, die englische Geschichte lieben.
  19. Cover des Buches Assassin's Creed - Renaissance (ISBN: 9783833222351)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Renaissance

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Torim

    Der Auftakt der Assassin's Creed Reihe basiert auf dem Videospiel Assassin's Creed II, das 2009 von Ubisoft veröffentlicht wurde. Der Protagonist Ezio Auditore kämpft sich im späten 15. Jahrhundert durch die Intrigen, Bestechung, Mord und Diebstahl der Adelsfamilien der italienischen Renaissance und deckt die Machenschaften des Templer Ordens auf, der im Inbegriff ist, die Weltherrschaft an sich zu reißen.


    Das erste Buch zu einem Spiel, das ich bisher gelesen habe. Hatte die Handlung zu Assassin's Creed - Renaissance nicht mehr im Kopf. Gerade hier liegt auch die Stärke des Romans. Es liest sich sehr gut und ist gerade für Zeiten, in denen man ein leichtes Buch braucht, optimal. Es folgt Action auf Action, auch wenn man manchmal fast das Gefühl bekommt, das diese schon sehr stark gerafft wird.

    Gerade diese Zeitraffung und ständige Zeitsprünge sorgten dann bei mir aber auch dafür, dass ich mich atmosphärisch auf diese doch sehr markante Zeit und Szenerie nicht ganz einlassen konnte, auch wenn hier sehr viel Potenzial war. Es wirkte einfach nicht authentisch.

    Gleiches gilt für die Charaktere, allen vorweg Ezio Auditore selbst, mit denen ich so gar nicht warm geworden bin. Es bleibt auch sehr wenig Zeit, hier auf Gefühle und Gedanken einzugehen, da der ganze Roman nicht darauf ausgelegt ist. Auch hier wurde viel Potenzial verschenkt.


    Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich mich unterhalten gefühlt habe und sicher in naher Zukunft auch dem zweiten Buch eine Chance geben werde.

  20. Cover des Buches Die letzte Borgia (ISBN: 9783458363194)
    Sarah Dunant

    Die letzte Borgia

     (55)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Klappentext ~+~


    Italien, 1502: Ihr Vater ist der mächtigste Mann der christlichen Welt, ihr Bruder ein leidenschaftlicher Kriegstreiber, der eifersüchtig über sie wacht: Lucrezia Borgia ist eine der begehrtesten und schönsten Frauen des Landes, ganz Italien liegt ihr zu Füßen, als sie von REom nach Ferrara reist, zu ihrem dritten Ehemann.
    Wo sie auftaucht, bringt ihre Anmut die bösen Gerüchte über sie zum Verstummen. Doch wird es ihr gelingen, im gefährlichen Spiel um Macht und Reichtum zu bestehen?


    ~+~ Leseeindruck ~+~


    Nach "Der Palast der Borgias" nun "Die letzte Borgia"  von Sahrah Dunant.
    Die Autorin war mir bis dato unbekannt, bis ich ihren ersten Roman über die Borgias gelesen habe. Natürlich ist es für mich ein Muss, die Fortzetzung zu lesen, schon allein wegen Italien.
    Wie im ersten Teil geht es auch in diesem Teil

  21. Cover des Buches Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit (ISBN: 9783492503488)
    Marina Neumeier

    Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit

     (50)
    Aktuelle Rezension von: breathingwords

    ⏳ „Eine Sache, die mich schon mein gesamtes Leben lang begleitet, ist mein fabelhaftes Bildgedächtnis. Es hat mich selten im Stich gelassen und jetzt stehe ich hier, inmitten von Dutzend Kunstwerken, und kein einziges kommt mir annähernd bekannt vor.“ ⏳ – S. 39

     

    Inhalt:

    Rosalie studiert Kunstgeschichte in München. Eigentlich. Denn auf der Party im Hause ihres Professors saugt ein Bild sie in die Vergangenheit. Danach bleibt auch die Gegenwart nicht mehr, wie sie war: ein Geheimbund, ein Sternzeichenmal, das auf Rosalies Handgelenk erscheint und Gemälde, die zu der schlimmsten Version ihrer selbst werden. Rosalie und Leo reisen zurück nach Florenz 1478, um das Leben des einflussreichen Lorenzo die Medici zu beschützen.

     

    Meinung:

    Wenn ihr mal wieder eine Geschichte über das Zeitreisen lesen wollt, eine mit Humor und Kunst und Liebe, dann ist „Aquarius Herz über Kopf durch die Zeit“ mein Tipp für euch. Erzählt wird der Roman aus Rosalies Sicht, was einerseits unterhaltsam ist, andererseits profitiert man von ihrem Kunstblick und -wissen. Spannende Details beleben das 1478er Florenz und hauchen bekannten Namen Persönlichkeit ein. Ich mochte zum Beispiel die Szenen sehr, in denen Rosalie Botticellis Werkstatt besucht oder da Vinci begegnet.⠀ Spannung fehlt natürlich auch nicht. Und damit meine ich nicht nur die Spannung zwischen Leo und Rosalie. Immerhin stehen die beiden vor der Aufgabe, ein Attentat aufzuklären, das noch gar nicht passiert ist.

  22. Cover des Buches Der Spielmann (ISBN: 9783548061191)
    Oliver Pötzsch

    Der Spielmann

     (150)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Zu Beginn lernt man den Protagonist Faustus gut kennen. Man erfährt von seiner Familie und wie es dazu kommt, dass er seine Heimatstadt verlässt. Spannend ist, was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat und wer dieser geheimnisvolle Magier Tonio del Moravia ist. Seine dunkle Seite wird durch kurze Abschnitte aus seiner Perspektive noch spannender. Das Mysteriöse, Eigenartige und Unerklärbare schwingt während des ganzen Buches mit und sorgt so für eine gewisse Spannung, das Geheimnis um Tonio del Moravias Macht zu ergründen. Gefesselt liest man Seite um Seite. 

     

    Im Mittelteil aber lässt die Geschichte stark nach. Es ist streckenweise langweilig, die Handlung wiederholt sich und Faustus‘ Verhalten konnte ich teilweise gar nicht mehr nachvollziehen. Zum Ende hin wird es jedoch wieder spannend bis zum Höhepunkt des Buches. 

     

    Besonders gefallen haben mir die kleinen Gemeinsamkeiten mit Goethes Faust und die Zitate aus diesem Werk. Was ich sehr interessant finde und vorher nicht wusste ist, dass der Mann namens Dr. Johannes Faust wirklich gelebt hat und das Vorbild für Goethes Faust und Pötzsch Faustus ist.

     

    Fazit:

    Historischer Roman mit einer wahren Person als Inspiration für die Hauptfigur und einer großen Portion Geheimnisvollem und Mysteriösem. So schafft Oliver Pötsch faszinierende Figuren und eine spannende Geschichte, die nur im Mittelteil etwas schwächelt. 

  23. Cover des Buches Der Augenblick der Zeit (ISBN: 9783896675699)
    Stephanie Schuster

    Der Augenblick der Zeit

     (25)
    Aktuelle Rezension von: milkysilvermoon
    Bei einer Auktion in London entdeckt die Galeristin Ina Kosmos ein interessantes Bild: ein Frauenporträt, das sie für ein noch unbekanntes Werk von Leonardo da Vinci hält. Sie wird zwar bei der Versteigerung überboten, setzt aber dennoch alles daran, das Gemälde zu finden und den Zusammenhang mit dem berühmten Renaissancekünstler zu beweisen. Wie ist das Bild entstanden? Welches Geheimnis verbirgt es? Dem Porträt ist auch Georg Tannstetter schon 500 Jahre früher auf der Spur. Der Arzt und Sterndeuter hat die Entstehung des Bildes am Mailänder Hof erlebt, wo da Vinci als Künstler beschäftigt war…

    „Der Augenblick der Zeit“ ist ein unterhaltsamer Roman von Stephanie Schuster, der die Themen Geschichte und Malerei verknüpft.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus drei Teilen. Jedes der 20 Kapitel trägt als Überschrift den Namen eines Farbpigments. Sie wechseln vom Dunklen immer mehr zum Hellen, sodass das letzte Kapitel schließlich mit „Licht“ überschrieben ist. Dies habe ich als eine kreative, schöne Idee empfunden. Es gibt zwei Erzählstränge, wovon einer die Perspektive von Ina und einer die Perspektive von Tannstetter einnimmt. Die Handlung spielt folglich abwechselnd einerseits an unterschiedlichen Orten in der Gegenwart und andererseits zwischen den Jahren 1493 bis 1519. Dieser Aufbau hat mir gut gefallen.

    Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und anschaulich. Gut gelungen ist es, in den historischen Passagen den Roman sprachlich anzupassen. Der Einstieg in die Geschichte fiel leicht. Die Übergänge zwischen den beiden Erzählsträngen funktionieren gut.

    Mit Ina und Tannstetter gibt es zwei sehr unterschiedliche Hauptprotagonisten, deren Weg ich gerne verfolgt habe. Beide Figuren wirken in sich stimmig und authentisch. Einige Nebencharaktere bleiben für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu blass.

    Ein großer Pluspunkt des Romans ist es, dass er auf historische Persönlichkeiten und wahre Begebenheiten zurückgreift. Ich habe es sehr genossen, mehr über Leonardo da Vinci, Georg Tannstetter und andere Personen der Geschichte zu erfahren, die real existierten. Mit dem „La bella principessa“ getauften Gemälde, das ein Bildnis der Mailänder Adeligen Bianca Sforza darstellen soll, bezieht sich der Roman auf ein tatsächliches Werk, um das es eine spannende Kontroverse gibt, ob das Porträt von da Vinci gemalt wurde. Dass diese nun auch literarisch verarbeitet wird, hat mir gut gefallen. Fakten und Fiktion werden auf gelungene Weise miteinander verwoben. Zudem erfährt der Leser einiges über die Farbenlehre, Pigmente, die Analyse von Gemälden und vieles mehr. Ich habe gerne etwas über die Kunst allgemein und die Lebensumstände in der Renaissance gelernt. Die gründliche Recherche der Autorin wird an etlichen Stellen deutlich. Insgesamt ist der Roman somit nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich.

    Die Idee, das besagte Gemälde auf dem Cover abzudrucken, ist gleichsam naheliegend und sehr passend. Optisch ist die Gestaltung äußerst ansprechend umgesetzt. Auch den poetisch anmutenden Titel finde ich sehr treffend.

    Mein Fazit:
    Mit „Der Augenblick der Zeit“ hat Stephanie Schuster einen gelungenen Roman geschaffen, der nicht nur unterhält, sondern auch viele interessante Fakten vermitteln kann. Eine empfehlenswerte Lektüre - nicht nur für Fans von historischer Literatur und Kunstliebhaber.
  24. Cover des Buches Jake Djones und die Hüter der Zeit (ISBN: 9783442269860)
    Damian Dibben

    Jake Djones und die Hüter der Zeit

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    3.5

    "Jake Djones und die Hüter der Zeit" hat lange in der englischen Version auf meinem ebook Sub geschlummert, bis ich es auf Deutsch als Hörbuch begonnen habe.

    Erzählt wird das Buch von Simon Jäger, der für mich eine sehr angenehme Erzählstimme hat und ein unglaubliches Talent seine Stimme zu verstellen und den Charakteren anzupassen.

    Mich konnte die Geschichte ganz gut unterhalten, auch wenn ich im Hörbuch mal wieder nicht ganz so drin war, wie es ich es sonst vermutlich in der selbst gelesenen Variante wäre. Insgesamt war fas Buch eine unterhaltsame Zeitreisegeschichte, aber ich hatte manchmal Probleme den Erklärungen zu folgen bzw. sind sie nicht so richtig bei mir hängen geblieben.

    Es gibt sehr viele Personen, die ich auch bis zum Ende alle nicht vollständig auseinander halten konnte. Ich denke auch dies ist dem Hörbuch geschuldet, da dies einfach eine andere Art der Konzentration auf die Geschichte ist.

    Dennoch ist die Geschichte sehr spannend und hält jede Menge Abenteuer-Stimmung bereit, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte nicht so richtig wusste wo sie hin will und dadurch sind ein paar Längen enstanden.

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