Bücher mit dem Tag "renaissance"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "renaissance" gekennzeichnet haben.

356 Bücher

  1. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.147)
    Aktuelle Rezension von: Julia250916

    📚 "Das Parfum" von Patrick Süskind 📚

    HANDLUNG
    Grenouille hat eine ganz besondere Begabung. Er kann alle Gerüche von einander unterscheiden und ordnet diese jedem Objekt oder Lebewesen zu. Er möchte die besonders gutriechenden Gerüche für immer einfangen und greift dazu auf Mittel zurück, die kein Mensch für dieses Vorhaben aufbringen würde.

    FAZIT
    Dieses Buch ist faszinierend und schockierend zugleich. Ich hätte niemals gedacht, dass mich das Thema der Parfumherstellung und der verschiedenen Düfte so sehr interessieren würde. Ich war durchweg gefesselt von dem Buch durch die spannende und zugleich ruhige Erzählweise. Durch die Begleitung von Grenouille lernt man viel von ihm kennen. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! ☀️

  2. Cover des Buches A History of Us − Vom ersten Moment an (ISBN: 9783499004926)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Vom ersten Moment an

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Annika_85

    Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort angefixt. Und das Buch hat mich nicht enttäuscht! Ja, es ist irgendwie ein wiederkehrendes „Muster“ und mehrteilige Romane, die sich vorzugsweise in einer bestimmten Stadt abspielen sind nichts Neues, aber ich mag das. Hab ja nicht zuletzt drei Teile der Green-Valley-Reihe fast direkt hintereinander weggelesen. 🤷🏼‍♀️😅

    Allerdings ist die Story rund um ein Mittelalterfestival mal was Neues. Und ich find mega! 🎀

    Und es sind neben Emily und Simone auch wieder ganz wunderbare Nebencharaktere: Stacey und Mitchell (Darsteller auf dem Festival und Freunde), April (Emilys Schwester) oder auch Chris (Königin auf dem Festival und Buchladeninhaberin).

    Teil 2 habe ich mir heute gekauft und ich freu mich darauf, erneut in das Mittelalterfestival einzutauchen 🤹🏻🎭🎪

    Wer also solche Reihen mag, dem kann ich diese hier wirklich nahe legen!

  3. Cover des Buches Die Lilien-Reihe 1: Die Stunde der Lilie (ISBN: 9783646600735)
    Sandra Regnier

    Die Lilien-Reihe 1: Die Stunde der Lilie

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Das Buch liegt schon länger bei mir zu Hause und ich habe damals eine längere Lektüre gebraucht, um nicht zu viele Bücher mit in die Ferien schleppen zu müssen. Das ist zwar inzwischen schon über einen Monat her, aber ich komme erst jetzt dazu, hier eine Rezension dazu zu verfassen (auch weil andere Rezensionen doch auch noch Vorrang hatten).


    Ich habe das Buch gleich im Taschenbuchformat, womit auch beide Bände gleich in einem Buch sind, aber für die Rezensionen versuche ich Buch eins und zwei auseinander zu halten.


    Es ist schon ein ganzes Weilchen her, seit ich eine Zeitreisegeschichte gelesen habe, weshalb ich richtig neugierig darauf war, endlich mal wieder eine zu verschlingen. Zudem habe ich auch schon so manch positive Erfahrungen mit den Büchern der Autorin gemacht und wollte schon lange mal wieder etwas von ihr lesen.


    Ich mag erst einmal den schönen lockeren Ton in der gesamten Geschichte. Von rein historischen Büchern bin ich leider kein Fan, was hier auch nicht der Fall wird, aber es wird nicht kompliziert gemacht und das ist sowieso immer ein gutes Zeichen.


    Jedoch ist der lockere Ton manchmal doch auch etwas zu locker. Julia hat grosses Glück an dem Ort, an dem sie gelandet ist und alles läuft einfach rund (und ein strenger Lehrer ist nicht wirklich ein Problem). Selbst am Königshofe wird es wohl einige Probleme mehr geben, als es scheint (schlechte Hygiene, Krankheiten, Brutalitäten, die damals noch als normale Bestrafungen zählten, etc.), aber irgendwie kommt nichts davon vor oder es wird wieder so schnell in den Hintergrund gerückt, dass es nach wenigen Seiten keine Rolle mehr spielt. Selbst Julias Heimweh und das Vermissen ihrer eigenen Zeit fällt in den Hintergrund.


    Das ist ein weiterer Nachteil davon. Sie ist eine Zeitreisende, keine Hofdame, aber man bekommt kaum etwas davon mit. Für sie ist es nach den ersten Tagen kaum mehr relevant und selbst als Etienne es erfährt, nimmt er es irgendwie einfach so an und stellt auch nie mehr wirklich Fragen dazu oder ist erstaunt über gewisse Änderungen. Es liest sich, bis auf den allerersten Abschnitt mehr wie eine sehr lockere historische Liebesgeschichte und der Fantasyaspekt davon kommt einfach viel zu kurz.


    Obwohl gewisse Aspekte gefehlt haben, kann ich jedoch nicht verneinen, dass der Roman im Gesamten noch immer unterhaltsam zu lesen war. Ich kam schnell hindurch, was für einen historischen Roman (zu wenig Zeitreise für mich) bei mir wirklich auch etwas heissen will. Es ist natürlich ein Minus, dass der Anteil an Fantasy oder Konflikten viel zu kurz kommt, aber es macht den Roman nicht viel schlechter und gestaltet ihn mehr zu einem netten Buch für Zwischendurch. Von mir gibt es vier Sterne.


  4. Cover des Buches Die fünf Gaben (ISBN: 9783551583635)
    Rebecca Ross

    Die fünf Gaben

     (116)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Die fünf Gaben ist eines der Bücher, die leider seit nun fast 3 Jahren ungelesen in meinem Regal stehen. Obwohl es damals so gehypt wurde, kam ich erst jetzt dazu, in die Geschichte der jungen Brienna einzutauchen💚


    Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich flüssig und lässt sich super leicht lesen. Man taucht sehr schnell in die Geschichte ein und verliert sich in den Seiten. Das Buch spielt im Mittelalter und das kam auch beim Lesen sehr stark zum Ausdruck. Ich liebe Bücher mit Mischung aus Fantasy und Historik, sodass diese Geschichte genau das richtige für mich war😊

    Brienna war durch und durch eine sehr authentische und großartige Protagonistin. Ihre Sicht zu lesen war sehr angenehm und ich konnte mich sofort mit ihr anfreunde und mich mit ihr identifizieren.

    Vor allem die erste Hälfte des Buches konnte mich total von sich überzeugen. Die Idee das es Ardenschwestern gibt, welche jede für sich in einer der fünf Gaben ausgebildet wird (Esprit, Kunst, Wissen, Musik und Schauspiel) hat mir gut gefallen und war einfach mal etwas Besonderes. Auch die Freundschaft zwischen der Schwesternschaft war sehr innig und greifbar😘


    Die Romanze zwischen Brienna und ihrem Meister Cartier wurde super spannend aufgebaut. Ich musste beim Lesen immer wieder mal schmunzeln, weil die beiden als Team und auch als Paar so toll agiert haben.

    Der weitere Verlauf der Geschichte im Zusammenhang mit Machtergreifung und Schlachten war auch sehr fesselnd und gutgeschrieben, aber eben so, wie es in jedem Fantasybuch ist. An diesem Punkt hätte ich mir ein wenig was Einzigartigeres gewünscht, was einen kleinen Wiedererkennungswert besitzt. Aber das ist ja auch Mängeln auf hohem Niveau.

    Außer diesem kleinen Kritikpunkt hat mir das Buch aber echt gut gefallen und ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2, obwohl ich sehr gespannt bin, was mich dort erwartet, denn das Ende des Buches war in meinen Augen ziemlich abgeschlossen. 🤨❤


  5. Cover des Buches Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche (ISBN: 9783841505767)
    Marie Lu

    Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche

     (627)
    Aktuelle Rezension von: readingaileen

    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Ich fand es schön Mal über eine Protagonistin zu lesen, die nicht perfekt aussieht, sondern auch Narben hat und nicht von jedem als eine Schönheit hochgelobt wird. Sie kam mir dadurch als Person viel realistischer vor. 

    Es war auch schön, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. Einmal hat man die Sicht der Protagonistin, die in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Dadurch fühlt man sich besser in ihre Situation ein und versteht ihre Gefühle und Gedanken besser. Dann gibt's noch zwei weitere Sichten - unter anderem des Antagonisten -, die aber in der dritten Person geschrieben ist. Dadurch schafft die Autorin eine Distanz zu den Charakteren, obwohl man sie besser kennenlernt. Nichtsdestotrotz ist es hier klar, wer der Hauptcharakter ist. 

    Ich muss sagen, dass es ein typisches Fantasybuch ist. Es ist jetzt nichts außergewöhnliches, aber dennoch liest sich das Buch sehr gut. Der einzige Makel ist, dass das Buch ziemlich vorhersehbar ist. Es war sehr klar, wie das alles enden würde. Aber wie gesagt, ist es nicht so tragisch. 

    Ich kann das Buch empfehlen.

  6. Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)
    Matteo Strukul

    Medici - Die Macht des Geldes

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Rund vierhundert Jahre lang lenkte die Bankiersfamilie de’ Medici die Geschicke von Florenz und Norditalien. Vom 15. bis 18. Jahrhundert war sie eine der einflussreichsten Dynastie Italiens, aus der Großherzöge der Toskana, drei Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen. 

    Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel und begründeten um 1410 ein modernes Bankwesen. Sie dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz. Dieser Band erzählt vom Aufstieg der Familie.

    Im Februar 1429 stirbt Giovanni de Medici. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo übernehmen die Geschäfte in dem florierenden Bankhaus. Lorenzo, der kühle Rechner und heißblütige Kämpfer, und Cosimo, der feinsinnige Kunstliebhaber und taktisch kluge Politiker. Ihr eigener Lebensstil ist eher bescheiden, doch sie wenden viel Geld auf, um die Schönheit und den Ruhm ihrer Heimatstadt zu mehren. Cosimo finanziert den Bau der Kuppel auf dem Dom, das Bankhaus Medici stellt Geld zur Verfügung um Söldnerhauptmänner wie Francesco Sforza zu bestechen und die politischen Interessen der Stadt Florenz zu wahren. Dennoch haben die Medici Feinde, einige davon mit großem Einfluss im Stadtrat. Zu ihnen gehört Rinaldo degli Albizzi, der nichts unversucht lässt, um den Medici zu schaden und der auch nicht vor Mordversuchen zurückschreckt. Ihm gelingt es, die Medici-Brüder aus der Stadt verbannen zu lassen und selbst die Herrschaft in Florenz an sich zu reißen. Doch er scheitert katastrophal. Schon nach einem Jahr holt der Stadtrat Cosimo und Lorenzo zurück. Und wieder stürzen sich beide in die Arbeit, für das Gemeinwohl und für ihre Heimatstadt Florenz.

    Matteo Strukul führt seine Leser mitten hinein in eine unruhige, gefährliche Zeit, lässt sie regelrecht die giftige Atmosphäre einatmen, die Florenz und den Norden Italiens in der Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte. Es geht um Macht und Einfluss.

    Der Leser bekommt den Eindruck, dass der Autor seinen Roman auf einer genauen Recherche aufgebaut hat. Er versucht, möglichst nahe bei der Realität zu bleiben. Dennoch werden wichtige vorhandene Informationen dem Leser vorenthalten, wie durch einfaches Googlen leicht herauszufinden ist. Nur als Beispiel: Für den Sturm Rinaldos und seiner Getreuen auf den Palazzo gab es einen Grund. Rinaldo degli Albizzi und andere Führer der Partei wurden in den Palast vorgeladen, um Anschuldigungen eines Komplotts gegen den Staat zu entgegnen. Rinaldo antwortete, indem er achthundert bewaffnete Anhänger zusammenrief. Eine Revolution wurde nur durch die Intervention Papst Eugens IV. abgewendet, der sich zu der Zeit in Florenz aufhielt.

    Die Figurenzeichnung ist nicht gerade ausgeprägt. Die Medici und ihre Verbündeten sind generell weiß und ihre Gegenspieler schwarz charakterisiert. Grautöne finden sich so gut wie gar nicht. Die Handlung scheint auch mehr eine Biografie und weniger ein Roman zu sein. Statt einer zusammenhängend spannenden Handlung werden kurze Episoden aus dem Leben einzelner Personen gegriffen.  Einen Teil Fiktion dürfte es dennoch geben. Daher gliedere ich den Roman irgendwo zwischen Biografie und historischer Erzählung ein. Unter einem Roman stelle ich mir jedoch mehr vor.

    Matteo Strukul gelingt es, vor allem Cosimo als einen Menschen darzustellen, der vorausschauend dachte, politisch in einem fast schon europäischen Rahmen, und dem daran gelegen war, den Ruhm seiner Vaterstadt vor allem durch Kunst und Kultur zu mehren. Und wer Florenz kennt, dem wird beim Lesen bewusst, welche großartige Kunstwerke und Gebäude die Welt der finanziellen Unterstützung Cosimo de Medicis verdankt.

    In diesem Buch geht es um das Fundament der Macht, welche die Medici aufbauen und über einen langen Zeitraum halten konnten. Dieses Fundament legten Lorenzo und Cosimo wohl gemeinsam, aber Cosimo war offenbar derjenige, der mit seinen Ideen und klugen politischen Schachzügen der Vordenker war. In Florenz wird er "il Vecchio", der Alte, genannt, der Gründer einer großen Dynastie. Als älterer Bruder war er Herr des Hauses Medici und seine Verdienste um Florenz so groß, dass seine Stadt ihn mit dem Titel "Vater des Vaterlandes", pater patriae, ehrte.

    Eine ebenso wichtige Rolle spielt das Familienleben, die Verbundenheit der Familie untereinander. Dabei entstehen spannende Charakterbilder der einzelnen Familienmitglieder, vor allem Cosimos und Lorenzos, aber auch ihrer Mutter Piccarda und ihrer Ehefrauen Contessina und Ginevra. Lorenzo und seine Frau Ginevra stehen dabei allerdings im Schatten Cosimos und seiner Contessina.

    Ebenso interessant, jedoch nicht unbedingt vielschichtig, ist das Charakterbild Rinaldo degli Albizzis.

    Natürlich kann auch der Autor in einigen Fällen nur spekuliert haben. Dennoch ist es ihm gelungen, ein stimmiges Bild zu schaffen, welches wir als Leser gut annehmen können.

    Wie es zu bestimmten Entwicklungen kam, wird jedoch zu wenig beleuchtet. Darüber hinaus habe ich mit den Personen nicht wirklich mitgefiebert. Es war die ganze Zeit immer eine gewisse Distanz da. Dies wurde sicher auch durch die Perspektivwechsel mitten im Absatz begünstigt. Plötzlich war man in der Gedankenwelt von jemand anderem drin. Die Gespräche der Personen untereinander wirkten teilweise sehr unglaubhaft und gestellt.

    Nur bei dem fiktiven Schweizer Söldner Richard Schwartz und der Mörderin Laura Ricci wird ein Blick in die Vergangenheit gewagt und so analysiert warum diese Personen so geworden sind. Ganz schlimm fand ich die Sexszenen. Diese waren glücklicherweise nur kurz geschrieben, entsprachen jedoch nicht der damaligen Zeit. Entweder wurde die Liebe zu der Person in der Szene überhöht oder es war einfach nur abstoßend. Dies lag durchaus auch an den Personen, die Sex miteinander hatten, aber meist hatten diese Szene irgendwie einen krankhaften Touch.

    Ein Roman-Portrait, das kaum Spannung vermittelt, und wenig wissenswerte Fakten. Das Buch liest sich flüssig und ist durchaus geeignet, seinen Lesern ein paar interessante und durchaus auch vergnügliche Stunden zu bescheren. Doch von einem historischen Roman ist das Werk noch weit entfernt.

    Sicher war das ein und andere dabei das ich nicht gewusst habe. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass der Autor mehr auf die Charaktere eingegangen wäre. Was bleibt, ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre. Genau das richtige wen sich einer an das Genre Historische Roman herantasten möchte, ohne gleich davon erschlagen zu werden. Ein gutes hat das Buch auf jeden Fall, ich werde mir weitere Lektüre über die Familie Medici gönnen.

  7. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.187)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Man merkt dem Autor an, dass er viel Herzblut in dieses Werk gelegt hat. Die ganze Fantasie ist atemberaubend. Am Anfang hielt ich das Buch noch für ein unvergleichliches Schmuckstück - unvergleichlich ist es auch nach wie vor, ein Schmuckstück nicht mehr ganz. Ich war ab der Mitte teils so sehr gelangweilt von den dauernden Aufzählungen, den Lexikoneinträgen und den Übertreibungen, dass ich Schwierigkeiten hatte, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich habe sehr lang für das Buch gebraucht. Dabei ist es nicht das erste Buch von ihm, was ich las. Die Stadt der träumenden Bücher riss mich absolut in den Bann.. Das fehlte mir hier. Es sorgt zwar zwischendurch immer wieder für gute Unterhaltung und frischen Wind, aber ich glaube 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Dabei ist mir Blaubär doch sehr ans Herz gewachsen. Man muss sich definitiv darauf einlassen, damit man der Geschichte etwas abgewinnen kann.

  8. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.399)
    Aktuelle Rezension von: lese-monster

    Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz, beheimatet in der Lindwurmfeste in Zamonien, stößt auf ein geniales Manuskript, das seine gesamte Welt auf den Kopf stellt. So etwas hatte er nie zuvor gelesen! Er macht sich auf den Weg nach Buchhaim, die Stadt der Bücher, Verleger und Antiquare, um den Autor dieses Manuskripts ausfindig zu machen.

    Celine hat mir das Buch mit den Worten "ich habe noch nie so ein außergewöhnliches Buch gelesen. Das ist mal was komplett anderes" empfohlen. Direkt bei den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass sie recht hat. Schon allein der Schreibstil ist etwas ganz Besonderes. Man liest die Geschichte des Lindwurms Hildegunst von Mythenmetz, die dieser nach seinen Abenteuern niedergeschrieben und veröffentlicht hat, in der von Walter Moers verfassten und annotierten Übersetzung aus dem Zamonischen. Allein diese Erzählgrundlage hat mich sehr begeistert. Ich habe auch selten ein Buch gelesen, das so einen gewaltigen Wortschatz verwendet. Auch spielt der Autor mir Schriftgröße und Schriftauszeichnung, was ich so selten in Büchern gesehen habe. Hinzu kommen liebevoll gestaltete Illustrationen die einfach nur wundervoll sind.

    Die Geschichte dreht sich pausenlos um das geschriebene Wort und Hildegunst von Mythenmetz verliert sich teilweise auch in vielen Aufzählungen und Zusammenfassungen von Büchern, die ihm begegnen oder durch den Kopf gehen. Lange war mir auch gar nicht wirklich klar, wohin die Geschichte führen wird und was die eigentliche Handlug des Buches ist. Das ist an dieser Stelle gar nicht negativ gemeint. Als Leser taucht man trotz der geringen Spannung am Anfang vollkommen in das Buch ein und ich habe den Handlungsverlauf in keinster Weise vorhergesehen.

    "Die Stadt der Träumenden Bücher" konnte mich einfach nur verzaubern und vor allem die kleinen Buchlinge, denen Hildegunst von Mythenmetz mehrmals begegnet, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Ich kann das Buch nur jedem Bücherwurm weiterempfehlen, da es dieses Buch auf eine zauberhafte Weise schafft, den Leser vollkommen zu vereinnahmen und in die Welt der Bücher zu entführen.

  9. Cover des Buches Die Schwester der Königin (ISBN: 9783746633701)
    Philippa Gregory

    Die Schwester der Königin

     (244)
    Aktuelle Rezension von: BookEla

    Es fühlte sich beim lesen wirklich so an als ob ich an Ort und Stelle war. Ich habe mit allen Protagonisten mitgefühlt, sämtliche Emotionen wurden beim lesen spürbar. Dieses Buch macht süchtig und kann ich nur jedem ans Herz legen der gerne Historische Roman liest!!! 

  10. Cover des Buches Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit (ISBN: 9783492503488)
    Marina Neumeier

    Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Anne_Sawyer

    „Wo viel Gefühl ist, da ist auch viel Leid.“ 

    Als Rosalie im Haus Ihres Professors bei einer Gemäldesammlung ein Bild berührt, findet sie sich plötzlich um 1480 in Florenz wieder. Und als ob das nicht genug ist, wird sie auch noch von Leo begleitet, mit dem sie wahrlich keinen guten Start hatte … 

    Seit langem hat mich kein Zeitreiseroman so abgeholt wie dieser. Rosalie hatte ich sofort ins Herz geschlossen und auch Leos Beweggründe, wenn er sich verhält, wie er sich nun mal leider anfangs verhält, konnte man sehr gut nachvollziehen, was ihn für mich trotz allem sympathisch gemacht hat. Ich fand die Chemie und vor allem die Kabbeleien der Beiden einfach großartig gezeichnet. Auch in Florenz habe ich mich sehr gerne befunden und habe sogar einige Personen und Begriffe aus dieser Zeit gegoogelt. Und das macht einen guten Zeitreiseroman für mich aus. 

    Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Der Schreibstil war schön humorvoll, dass ich einige Male kichern und lachen musste. Auch die Zeitreisefantasyelemente fand ich wunderbar.

  11. Cover des Buches Der Palast der Borgia (ISBN: 9783458360988)
    Sarah Dunant

    Der Palast der Borgia

     (83)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Inhalt ~+~

    Rom, im August 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse lässt Lucrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater, Rodrigo Borgia, der neue Papst? Die Nachricht stellt Lucrezias Leben und das ihrer drei Brüder auf den Kopf: Plötzlich sind sie die mächtigste Familie der Stadt, und das zwölfjährige Mädchen muss in Windeseile erwachsen werden. Denn ihr ehrgeiziger Vater weiß nur zu genau, dass die Hand seiner Tochter mehr wert ist als alle italienischen Ländereien zusammen, und dann ist da noch ihr Bruder Cesare, der seine schöne Schwester mehr liebt als erlaubt …
    Mit Meisterhand öffnet Sarah Dunant die kupferbeschlagenen Türen des Palastes der Borgia, schlägt die schweren Brokatvorhänge beiseite und zeichnet den Aufstieg einer Familie in einer schillernd-verhängnisvollen Welt, in der es nur um eines geht: der Leidenschaft zu frönen und die Macht zu bewahren.

    (Quelle: amazon.de)

    ~+~ Mein Urteil ~+~

    Die Geschichte der Borgia gehört nun mal zu Italien. Italien, ein Land, welches mich sehr interessiert.
    In diesem Buch geht es um die Borgia, um ihre Machenschaften, Intrigen und ihre Macht.
    Die Autorin versteht es, geschichtliche Fakten in ihrer Geschichte perfekt einfließen zu lassen.
    Durch die vielen Details, egal ob frei erfunden, wahr oder spielerich ausgeschmückt, wird das Buch zu einem Lesevergnügen.

  12. Cover des Buches Der Spielmann (Faustus-Serie 1) (ISBN: 9783548061191)
    Oliver Pötzsch

    Der Spielmann (Faustus-Serie 1)

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Faustus wird in eine Familie geboren, die anders als er zu sein scheint. Einzig seine Mutter scheint ihn zu lieben und zu verstehen. Doch als sie stirbt ist Faustus noch jung und schließt sich nach mehreren Schicksalsschlägen lieber den Gauklern an, als bei seinem Vater zu bleiben.

    Er folgt dem Zauberer Tonio del Moravia, den eine dunkle Aura umgibt.

    Zur selben Zeit, als Faustus mit Tonio durch die Dörfer zieht verschwinden Kinder, die nie wieder auftauchen. Faustus macht sich Gedanken darüber, ob Tonio etwas damit zu tun hat.

    Nachdem Faustus merkt das Tonio etwas mit ihm vor hat verlässt er ihn in einer Nacht und Nebelaktion und schlägt sich zunächst alleine und später mit anderen Gauklern durch. In seinem Herzen die Frau die er liebt.


    Das Hörbuch war mit über 20 h schon eine Herausforderung. Mitunter geht es dunkel und gefährlich zu und auch manch grausame Schilderung beinhaltet der Roman.

    Parallelen zu Goethes Faust konnte ich nicht ziehen, da ich diesen nur vom Kreuzworträtsel her kenne.

    Die Geschichte hat mich aber in ihren Bann gezogen und ich musste immer weiter hören, so grausam es mir auch hin und wieder erschien.


    Ein liebgewordener Charakter war Margarete, die Jugendliebe des Johann Georg Faustus.

    Schlimm fand ich das er zu manchen Zeiten gerade jene, die er liebte oder Freunde nannte hinterging und sie damit in arge Bedrängnis brachte.


    Das Ende kam mir zunächst zu platt vor, da hätte ich mir mehr erwartet.

    Der Epilog hat mich dann wieder ein wenig darüber hinweg getröstet. Trotzdem war es mir dann nach so vielen Stunden, die mir manchmal wie Echtzeit vorkamen dann doch zu schnell zu Ende.


    Mein Fazit: Ein spannendes Buch, dunkel und teuflisch, mit Herz und auch viel Schmerz.

  13. Cover des Buches Rumo & die Wunder im Dunkeln (ISBN: 9783328601906)
    Walter Moers

    Rumo & die Wunder im Dunkeln

     (1.123)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    Im Buch begleitet man den Wolpertinger Rumo auf seinem Lebensweg. 

    Zuerst entdeckt er das Kämpfen für sich und befreit damit seine Freunde und andere Lebewesen von den Teufelsfelsen. Danach wird er von seinem neuen Freund Smeik ein Stück seines Weges begleitet, bis Rumo den "Silbernen Faden" entdeckt. Dieser führt ihn nach Wolperting, eine Stadt nur für Wolpertinger. Dort geht er zu Schule und lernt Rala, eine wunderschöne Wolpertingerin kennen. Sie ist sein silberner Faden. Um ihr seine Liebe zu beweisen, möchte er ihr eine selbstgemachte Schatulle aus dem gefährlichen Nurnenwald schenken. Nach seinem "Ausflug" dorthin sind jedoch alle Wolpertinger verschwunden. Rumo fackelt nicht lange und will seine neuen Freunde wieder finden und befreien. Auf dem Weg nach Hel, die Hauptstadt von Untenwelt erlebt er wieder eine Menge spannender Dinge und kann letzendlich seine Freunde (auch Smeik, der zufällig auch gekiddnaped wurde) aus den Fängen vom irren König Gaunab befreien. Natürlich befreit er auch seine Rala. In Wolperting zurück kommt es zu einem tollen Happy End.

    Ich fand es so schön Rumo zu begleiten und musste so manches Mal schmunzeln, dass Rumo zum Beispiel nicht wusste, dass es auch weibliche Geschöpfe gibt :) Manchmal ist es jedoch recht schwer die Zamonien-Bücher von Walter Moers zu lesen, da der Schreibstil ein wenig "gewöhnungsbedürftig" ist. 

    Die Handlung war sehr spannend. Manchmal konnte ich lachen und manches mal war es sehr herzzereißend. 

    Die Charaktere fand ich alle genial und vom Autor gut ausgearbeitet und beschrieben. 

    Das Buch würde ich jedem empfehlen, der mal wieder in eine fantastische, außergewöhnliche Welt abtauchen möchte. Jedoch darf man nicht außer Acht lassen, dass dies kein Kinderbuch ist.

  14. Cover des Buches Der Fürst der Finsternis (ISBN: 9783442469215)
    Anne Rice

    Der Fürst der Finsternis

     (465)
    Aktuelle Rezension von: diepersephone

    Anne rice schafft eine so unverkennbare Atmosphäre das ich sofort hineingesaugt werde und auch direkt blind erkennen würde das es von ihr ist. All ihre Bücher kann ich uneingeschränkt empfehlen. Wer keine Lust auf Vampire hat fährt auch gut mit den Hexen (wobei die Reihen auch miteinander verbunden werden) und einen werwolfroman gibt es auch... also wer büche liebt mit einem hohen Maß an Atmosphäre, spannenden Geschichten und coolen Orten kommt hier auf seine Kosten!

  15. Cover des Buches Jake Djones und die Hüter der Zeit (ISBN: 9783442269860)
    Damian Dibben

    Jake Djones und die Hüter der Zeit

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    3.5

    "Jake Djones und die Hüter der Zeit" hat lange in der englischen Version auf meinem ebook Sub geschlummert, bis ich es auf Deutsch als Hörbuch begonnen habe.

    Erzählt wird das Buch von Simon Jäger, der für mich eine sehr angenehme Erzählstimme hat und ein unglaubliches Talent seine Stimme zu verstellen und den Charakteren anzupassen.

    Mich konnte die Geschichte ganz gut unterhalten, auch wenn ich im Hörbuch mal wieder nicht ganz so drin war, wie es ich es sonst vermutlich in der selbst gelesenen Variante wäre. Insgesamt war fas Buch eine unterhaltsame Zeitreisegeschichte, aber ich hatte manchmal Probleme den Erklärungen zu folgen bzw. sind sie nicht so richtig bei mir hängen geblieben.

    Es gibt sehr viele Personen, die ich auch bis zum Ende alle nicht vollständig auseinander halten konnte. Ich denke auch dies ist dem Hörbuch geschuldet, da dies einfach eine andere Art der Konzentration auf die Geschichte ist.

    Dennoch ist die Geschichte sehr spannend und hält jede Menge Abenteuer-Stimmung bereit, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte nicht so richtig wusste wo sie hin will und dadurch sind ein paar Längen enstanden.

  16. Cover des Buches Der Augenblick der Zeit (ISBN: 9783896675699)
    Stephanie Schuster

    Der Augenblick der Zeit

     (24)
    Aktuelle Rezension von: milkysilvermoon
    Bei einer Auktion in London entdeckt die Galeristin Ina Kosmos ein interessantes Bild: ein Frauenporträt, das sie für ein noch unbekanntes Werk von Leonardo da Vinci hält. Sie wird zwar bei der Versteigerung überboten, setzt aber dennoch alles daran, das Gemälde zu finden und den Zusammenhang mit dem berühmten Renaissancekünstler zu beweisen. Wie ist das Bild entstanden? Welches Geheimnis verbirgt es? Dem Porträt ist auch Georg Tannstetter schon 500 Jahre früher auf der Spur. Der Arzt und Sterndeuter hat die Entstehung des Bildes am Mailänder Hof erlebt, wo da Vinci als Künstler beschäftigt war…

    „Der Augenblick der Zeit“ ist ein unterhaltsamer Roman von Stephanie Schuster, der die Themen Geschichte und Malerei verknüpft.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus drei Teilen. Jedes der 20 Kapitel trägt als Überschrift den Namen eines Farbpigments. Sie wechseln vom Dunklen immer mehr zum Hellen, sodass das letzte Kapitel schließlich mit „Licht“ überschrieben ist. Dies habe ich als eine kreative, schöne Idee empfunden. Es gibt zwei Erzählstränge, wovon einer die Perspektive von Ina und einer die Perspektive von Tannstetter einnimmt. Die Handlung spielt folglich abwechselnd einerseits an unterschiedlichen Orten in der Gegenwart und andererseits zwischen den Jahren 1493 bis 1519. Dieser Aufbau hat mir gut gefallen.

    Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und anschaulich. Gut gelungen ist es, in den historischen Passagen den Roman sprachlich anzupassen. Der Einstieg in die Geschichte fiel leicht. Die Übergänge zwischen den beiden Erzählsträngen funktionieren gut.

    Mit Ina und Tannstetter gibt es zwei sehr unterschiedliche Hauptprotagonisten, deren Weg ich gerne verfolgt habe. Beide Figuren wirken in sich stimmig und authentisch. Einige Nebencharaktere bleiben für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu blass.

    Ein großer Pluspunkt des Romans ist es, dass er auf historische Persönlichkeiten und wahre Begebenheiten zurückgreift. Ich habe es sehr genossen, mehr über Leonardo da Vinci, Georg Tannstetter und andere Personen der Geschichte zu erfahren, die real existierten. Mit dem „La bella principessa“ getauften Gemälde, das ein Bildnis der Mailänder Adeligen Bianca Sforza darstellen soll, bezieht sich der Roman auf ein tatsächliches Werk, um das es eine spannende Kontroverse gibt, ob das Porträt von da Vinci gemalt wurde. Dass diese nun auch literarisch verarbeitet wird, hat mir gut gefallen. Fakten und Fiktion werden auf gelungene Weise miteinander verwoben. Zudem erfährt der Leser einiges über die Farbenlehre, Pigmente, die Analyse von Gemälden und vieles mehr. Ich habe gerne etwas über die Kunst allgemein und die Lebensumstände in der Renaissance gelernt. Die gründliche Recherche der Autorin wird an etlichen Stellen deutlich. Insgesamt ist der Roman somit nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich.

    Die Idee, das besagte Gemälde auf dem Cover abzudrucken, ist gleichsam naheliegend und sehr passend. Optisch ist die Gestaltung äußerst ansprechend umgesetzt. Auch den poetisch anmutenden Titel finde ich sehr treffend.

    Mein Fazit:
    Mit „Der Augenblick der Zeit“ hat Stephanie Schuster einen gelungenen Roman geschaffen, der nicht nur unterhält, sondern auch viele interessante Fakten vermitteln kann. Eine empfehlenswerte Lektüre - nicht nur für Fans von historischer Literatur und Kunstliebhaber.
  17. Cover des Buches Der Club Dumas (ISBN: 9783458362494)
    Arturo Pérez-Reverte

    Der Club Dumas

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Anita27a



    Ein Roman der es verstand mich phasenweise zu fesseln, aber auch gewaltige Längen hatte und ein Ende das mich etwas ratlos zurück lässt.

    Ohne den Film "Die neun Pforten " zu kennen, nahm ich mir aus meinem SuB das Buch "Der Club Dumas " von Arturo Perez-Reverte zu lesen vor. Der Klappentext versprach ein mysteriöses Krimierlebnis vor bibliophilem Hintergrund.
    Tatsächlich gab es bereits auf den ersten Seiten einen Toten und einen Hinweis auf einen Text aus der Feder Alexandre Dumas dem Fortsetzungsroman
    " Die drei Musketiere " zugehörig.
    Lucas Corso ein " Bücherjäger" , also jemand der für Geld seinen Auftraggebern kostbare Buchschätze zu besorgen weiß, wird von einem Freund gebeten eben jenen handgeschriebenen Text auf seine Echtheit hin zu überprüfen.
    Parallel hierzu erhält Corso von einem zwielichtigen einflussreichen Antiquar den Auftrag, ein kostbares okkultes Buch von dem es wissentlich nur noch drei Exemplare gibt und nur eines davon original zu sein scheint, mit den übrigen Exemplaren zu vergleichen.
    Corso macht sich also auf den Weg um die Besitzer der beiden anderen Ausgaben aufzusuchen und merkt schon bald, dass er selbst in Gefahr ist.
    Es beginnt eine Verfolgung durch Europa und bald weiss man nicht mehr so genau was real ist und was fiktiv.
    Die beiden Aufträge überschneiden sich und Corso empfindet seine Rolle bald als marionettenähnlich in einem undurchsichtigen Spiel voller Intrigen.

    Eigentlich wäre der Plot recht spannend und phasenweise hat mich das Buch auch zu fesseln verstanden. Die ausschweifenden dazwischengeschobenen Schilderungen, sei es aus der Welt des Buchdrucks oder andere bibliophile Themen betreffend, haben mich in meinem Lesefluss jedoch etwas behindert.
    Es gibt sicher interessierte Leser die gerade diese Passagen an dem Buch sehr schätzen, hierzu gehöre ich nicht.
    Dennoch habe ich nicht aufgegeben. Der Schluss war für mich dann doch überraschend und lässt mich mit einigen offenen Fragen zurück.
    Insgesamt ein phasenweise durchaus spannendes Leseerlebnis voller Mystik, ein bisschen Erotik, ein bisschen Schaudern und das alles vor der Ahnung, dass irgendwie der Teufel seine Finger mit im Spiel hat , oder?

  18. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783846601488)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

     (1.590)
    Aktuelle Rezension von: living_in_a_bookworld

    Anna möchte eigentlich nur den Urlaub mit ihren Eltern in Venedig möglichst wenig gelangweilt hinter sich bringen, als sie durch Zufall in der Zeit zurück katapultiert wird und sich im Jahr 1499 wiederfindet. Was die geheimnisvolle Katzenmaske, die sie kurz zuvor gekauft hat, eine rote Gondel und der unwahrscheinlich gutaussehende Sebastiano damit zu tun haben, ist ihr in diesem Moment noch nicht bewusst.

    Bei dem Versuch, wieder zurück in ihre eigene Gegenwart zu gelangen, wird sie in ein spannendes Abenteuer verwickelt und hilft dabei, einen Mord zu verhindern und die Zukunft Venedigs zu retten.

    Da die Reihe schon etwas länger erschienen ist und nun neu aufgelegt wurde, fand ich es ganz spannend nochmal in die Lebenswelt von 2009 einzutauchen, als Hannah Montana, Schüler VZ und ICQ in Mode waren.

    Abgesehen davon ist das Buch aber auf einem sehr aktuellen Stand, der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, wenn auch etwas einfach da es ja ein Jugendbuch ist, dafür aber sehr amüsant und unterhaltsam.

    Ich persönlich habe oft ein paar Probleme mit Zeitreise Büchern, muss aber sagen, dass es hier sehr gut gelöst wurde, sodass kaum Ungereimtheiten entstanden und die Protagonistin auch selbst über einige Paradoxa reflektiert hat, was ich sehr cool fand. Auch die Abschnitte in der Vergangenheit haben mir gut gefallen, da alles gut recherchiert wurde und man auch viele Einlicke in das alltägliche Leben verschiedener Bevölkerungsgruppen zu dieser Zeit erhalten hat.

    Anna als Protagonistin mochte ich sehr, sie verhält sich ihren 17 Jahren entsprechend, ist manchmal etwas impulsiv und naiv, aber auch schlagfertig und loyal, hinterfragt vieles und war mir durchweg sympathisch.

    Sebastiano war zuerst der typische geheimnisvolle Love Interest, doch mit der Zeit hat er sich auch verletzlich gezeigt, was mir gut gefallen hat. Nur die Beziehung zwischen den beiden ist mir ein bisschen zu schnell gegangen, da diese auch nicht im Fokus der Geschichte zieht und somit für mich nicht ganz so gefühlsbetont rübergekommen ist.

    Natürlich gab es auch eine Menge Nebencharaktere, an denen mir besonders gut gefallen hat, dass manche nicht das waren, was sie auf den ersten Blick zu sein schienen und dadurch einige Plot Twists und Überraschungen entstanden sind.

    Ein besonderes Highlight für mich war auch das Setting Venedig, da ich selbst bereits einmal dort war und die besondere Atmosphäre der Stadt im Buch sehr gut aufgegriffen wurde, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit.

    Nach Annas erstem Abenteuer in der Vergangenheit bin ich nun sehr darauf gespannt, wie es in den nächsten beiden Bänden weitergehen wird, was sie noch erleben und über das Zeitreisen erfahren wird.

  19. Cover des Buches Ich, Maximilian, Kaiser der Welt (ISBN: 9783596198191)
    Peter Prange

    Ich, Maximilian, Kaiser der Welt

     (81)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Buch ist sehr interessant, allerdings zuweilen etwas langatmig. So geht es viele Seiten lang um das Herzogtum und weniger um Maximilians Weg zum Kaiser. Wie dieser es zu seinem Ziel bringen konnte ist mir ob der vielen Pleiten, Pech und Pannen ein Rätsel. 3,5 🌟

  20. Cover des Buches Per sempre - In ewiger Liebe (ISBN: 9783453422360)
    Lucy M. Talisker

    Per sempre - In ewiger Liebe

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Kati-Books

    Alessia ist Kunstwissenschaftlerin, die einen neuen Job bei Príncipe Leonardo Farnese, in Montepulciano, in der Toskana, angenommen hat. Im Palazzo, wo sie arbeitet und wohnt, lernt sie nicht nur ihren neuen Arbeitgeber und dessen Hauswirtschafterin kennen, sondern auch seine beiden Söhne, die ihr dieses gewisse kribbeln im Bauch bescheren. Emilio zeigt offen sein Begehren gegenüber Alessia, die nicht abgeneigt ist ein Abenteuer zu haben.  Doch warum warnt nicht nur Gina, die Haushälterin, sie vor Emilio? Luca ist der jüngste Sohn vom Príncipe, dem eine dominante Aura umgibt und zu dem es Alessia wie magnetisch hinzieht. Warum haben die Brüder solch intensive Abneigung zueinander?

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Schon das Cover sowie der Buchtitel haben etwas geheimnisvolles, was mich neugierig werden ließ. Der Roman ist in Kapitel unterteilt und bildhaft geschrieben, was meine Phantasie beim lesen anregte und ich ganz in die Geschichte abtauchen konnte. Die Gefühle und das Empfinden von Alessia sind so gut beschrieben, es viel mir leicht dies nachzuempfinden. Die erotischen Szenen gehen hin bis zum BDSM und sind daher nicht unbedingt geeignet für Menschen die nur das Zarte mögen. Talisker hat mir mit ihrem Roman, ein verführerisches und prickelndes Leseerlebnis beschert. Dieses Lesevergnügen sollte sich kein Erotik Liebhaber entgehen lassen. Das Manko, manche Zeitsprünge waren zu groß oder Begebenheiten nicht ausführlich genug.

  21. Cover des Buches Die florentinische Prinzessin (ISBN: 9783442475414)
    Christopher W. Gortner

    Die florentinische Prinzessin

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Jaelle

    Caterina de' Medici ist mit Sicherheit eine der umstrittensten Frauen der Renaissance. In diesem Buch darf sie ihre Geschichte selbst erzählen. Solche historischen Bücher schätze ich sehr, denn man bekommt eine andere Sichtweise präsentiert. Daher war ich sehr neugierig auf »Die florentinische Prinzessin« - und ich wurde nicht enttäuscht.

    Bereits als Baby wird Caterina zur Vollwaise und von diversen Vormündern taktisch hin und her geschoben. Besonders prägend sind die Jahre in Florenz, als sie als Geisel genommen und im Kloster gefangen gehalten wird. Einerseits wird sie in mehreren Sprachen und diversen höfischen und religiösen Umgangsformen unterrichtet. Andererseits wird ihr bewusst, dass sie in einem goldenen Käfig sitzt und dem Wohlwollen vieler mächtiger Männer ausgeliefert ist.

    Caterina wird nach Frankreich an den zweitältesten Sohn Henri von Orleans des Königs Francois I verheiratet. Obwohl mit einem recht ansprechenden Äußeren, sanften Charakter und guten Manieren ausgestattet, begegnet ihr der Hof und das französische Volk mit Hass und Verachtung. Einzig ihr königlicher Schwiegervater ist von ihr angetan und verhilft ihr in seinen engeren Vertrautenkreis.

    Caterina entwickelt sich von der gefühlvollen Prinzessin aus Florenz über die starke Königin zur hingebungsvollen Regentin ihrer Söhne.

    Der Leser bekommt nicht nur historische Fakten (die – soweit ich es beurteilen kann – korrekt sind), sondern Geschichte lebendig geschildert. Besonders beeindruckend fand ich die sehr persönlichen Erinnerungen Caterinas. Ihre tiefe Trauer um ihren Schwiegervater, ihre pure Verzweiflung über ihre Nebenbuhlerin, ihr totales Entsetzen über die dramatischen Ereignisse der Bartolomäusnacht – all das erlebt der Leser hautnah und intensiv mit.

    Dieser Roman eröffnet eine neue Perspektive auf die mächtigen Frauen der Renaissance und insbesondere auf Caterina de' Medici, Königin von Frankreich.

  22. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783328109181)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.158)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Ich liebe dieses Buch, ich bin eindeutig ein Fan von Jane Austen sie hat so tolle Werke geschrieben. Die Story von Lizzy und Mr. Darcy ist echt schön, mich hat schon der erste Satz umgehauen, dass ich nur noch weiterlesen musste. Das Cover ist so unglaublich schön. Ich kann’s nur empfehlen.

  23. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  24. Cover des Buches Die zwölfte Nacht (ISBN: 9783734101250)
    Charlotte Lyne

    Die zwölfte Nacht

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Henry VIII ist für vieles bekannt, v.a. aber auch für seinen Verschleiß an Ehefrauen. Charlotte Lyne hat sich Ehefrau Nummer Sechs vorgenommen und erzählt von Catherine Parrs Leben vor, mit und nach Henry. Immer an ihrer Seite stehen die Seymours, die ebenfalls die englische Geschichte prägten.

     Im damaligen England gab es den Brauch, die zwölfte Nacht nach Heiligabend groß zu feiern. Lyne nimmt immer wieder Bezug auf diese Nacht, lässt Catherine Aufregendes und Aufwühlendes erleben, erzählt ihre Geschichte in zwölf Kapiteln. Dieser Kniff hat mir sehr gut gefallen, denn der Geschichte wird so ein sehr schöner Rhythmus gegeben. An den Schreibstil musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, Lyne schreibt hier etwas altmodisch. Trotzdem habe ich mich bald eingefunden und bin Catherine gerne durch die Seiten gefolgt. So ganz nah kam man ihrem Charakter nicht, trotzdem fand ich sie sehr sympathisch und bin jetzt etwas schlauer, was die letzte von Henrys Frauen an begeht. Man merkt die gründliche Recherche, denn das gezeichnete Bild dieser Epoche ist sehr lebendig und authentisch gelungen. Von kleinen Längen mal abgesehen, hat mich Die zwölfte Nacht sehr gut unterhalten.

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