Bücher mit dem Tag "reportage"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "reportage" gekennzeichnet haben.

285 Bücher

  1. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.378)
    Aktuelle Rezension von: Laurascrimetime

    Das Buch ist ziemlich langatmig. Man hätte das Buch viel kürzer fassen können. Schade fande ich auch, dass man die Katastrophe und die damit einhergehende Lebensumstellung größtenteils von der Oberschicht erfahren hat. Ich hätte viel lieber und viel mehr über die Sicht der Mittel- und Unterschicht gelesen.

    Die letzten 200 - 150 Seiten haben mir gefallen. Hier kam Action rein und es wurde spannend. 

  2. Cover des Buches Die Lichtung (ISBN: 9783548286365)
    Linus Geschke

    Die Lichtung

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Linus Geschke bringt mit „Die Lichtung“ seinen Debütroman und den ersten Teil der Jan-Römer-Reihe auf den Markt. Erzählt wird ein Kriminalfall der sich vor Jahren ereignete und nie geklärt werden konnte. Jan ist Journalist und soll für seine Zeitung in der Rubrik „Ungelöste Kriminalfälle“ darüber berichten. Brisant an der Story ist allerdings, dass er die Beteiligten kennt - es sind seine Jugendfreunde. Jan beginnt also zu recherchieren. Dabei erhält er Hilfe von Stefanie Schneider, genannt „Mütze“, einer ehemaligen Volontärin und jetzigen Freundin. Gemeinsam  bringen sie Ungereimtheiten ans Tageslicht. Durch zahlreiche Rückblenden in die 80er Jahre gelingt es dem Autor die Handlung spannend zu halten. Das Ermittler-Duo besticht durch ihre gegensätzlichen Charaktere, die aber gerade deswegen hervorragend miteinander harmonieren. Man fiebert dem Ende durchaus entgegen und wird mit der überraschenden Auflösung nicht enttäuscht. Das Buch/der Autor war für mich eine positive Überraschung. Ich kann dieses Buch absolut allen empfehlen die einen spannenden und toll geschriebenen Krimi lesen möchten. Ich vergebe volle 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.235)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Bis zu ihrem 6. Lebensjahr wächst Christiane behütet in der Nähe von Hamburg auf dem Land auf. Dieses Behütet-Sein endet schlagartig, als Christiane mit ihren Eltern nach Berlin zieht, in die Gropiusstadt. Dort wohnen sie in einem Hochhaus im 11. Stock, spielende Kinder scheinen der Haus- und Stadtverwaltung eher ein Dorn im Auge zu sein. In der Schule merkt Christiane schnell, dass sie keine Schwäche zeigen darf und eine der Härtesten sein muss. Nach und nach zieht es sie zu den "coolen" Kindern, in die Szene und in die Clubs. Was Anfangs noch harmlos erscheint, entpuppt sich als Katastrophe, als Christiane anfängt, Drogen zu konsumieren.


    Dicht gedrängt, teilweise fast minutiös schildert Christiane F. in diesem Buch, das von Kai Hermann und Horst Rieck aus Tonbandaufnahmen transkribiert wurde, ihren Weg in die Drogenszene Berlins. Sie berichtet von den Anfängen, in denen sie "nur" leichte Drogen wie Hasch im evangelischen Jugendclub konsumierte, sie erzählt davon, wie sie und ihre Freunde zum Heroin kamen, wie sie auf dem Kinderstrich am Bahnhof Zoo landete - und von ihren zahlreichen Versuchen, einen Entzug durchzuführen und vom Heroin loszukommen.


    "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist kein sprachliches Meisterwerk. Es besticht nicht durch seinen besonderen Schreibstil oder durch eine wunderbar ausgeklügelte Geschichte. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist roh und ungeschönt, es schockiert und schreckt ab - und genau das macht dieses Buch aus. Christiane F. teilt ihre Kindheit und Jugend mit uns Leser*innen, sie gibt einen Einblick in eine Szene, die doch häufig unbekannt gerade von jungen Menschen fast romantisiert und bewundert wird. Ich habe großen Respekt vor der Offenheit von Christiane F. und bin davon überzeugt, dass dieser Bericht Teil einer sehr guten Drogenprävention sein kann.


    Mich hat das Buch extrem verstört und mitgenommen. Ich denke andauernd an Christiane F. und ihre Freunde, die im Buch entweder verstorben sind oder auf dem Strich und im Gefängnis landeten. Dieser Klassiker ist nicht leicht zu lesen, trotzdem sollten in das Buch wohl vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ihre Nasen reinstecken. Leseempfehlung!

  4. Cover des Buches Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg (ISBN: 9783746634135)
    Julie Peters

    Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Twin_Kati

    Optisch schön find ich das Cover, es ist ein Blickfang wie ich finde...auch farblich gefällt es mir richtig gut. Die Inhaltsangabe macht neugierig aufs Buch. 

    Mit der Hauptprotagonistin Frieke bin ich sofort gut klar gekommen, sie hatte eine freundliche/hilfsbereite Art die mir echt gefallen hat. Bengt fand ich auch durchaus sympatisch auch wenn er zuerst ein etwas anderen Anschein gemacht hatte. Von den Nebencharakteren fand ich das Ehepaar Ebba und Willem, die Vorbesitzer des Buchladens, richtig gut und auch Friekes Freundin hat mich begeistert.... 

    Etwas gewöhungsbedürftig fand ich Harald, den "Freund" von Frieke. 

    Handlungsmäßig war ich sehr angetan, ein richtiger Wohlfühlroman. Es hätten für mich noch einen richtigen Höhepunkt geben können, aber das fällt nur wenig ins Gewicht. Das Ende an sich macht neugierig auf Teil 2.

    Gut und flüssig zu Lesen war der Schreibstil der Autorin, daran hab ich nichts auszusetzen...

  5. Cover des Buches Der Puzzlemörder von Zons (ISBN: 9783957610164)
    Catherine Shepherd

    Der Puzzlemörder von Zons

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Zons im Jahre 1495: Eine junge Frau wird geschändet und ermordet aufgefunden. Der Täter hat sie wie zur Schau aufgehängt. Bastian Mühlenberg nimmt die Ermittlung auf, als eine zweite junge Frau tot aufgefunden wird. Diesmal lag sie am Rheinufer im Wasser. Es wird schnell klar, dass dies derselbe Täter war. Und sie haben ihn auch schnell gefasst, aber Dietrich Hellenbroich kann aus dem Gefängnis fliehen… Bastian läuft die Zeit davon, denn er ahnt, dass diese Serie noch nicht zuende ist…

    Zons in der Gegenwart: Oliver Bergmann und sein Kollege Klaus versuchen, die Identität einer männlichen Leiche zu ermitteln, die im Wald aufgefunden wurde, als kurz darauf gleich zwei junge Frauen ermordet werden. Emily, eine angehende Journalistin, recherchiert für eine Story im Zonser Stadtarchiv die Geschichte des Puzzlemörders von Zons, der im 15. Jahrhundert sein Unwesen trieb. Oliver sieht hier Parallelen zum aktuellen Fall und die beiden tun sich mehr oder weniger zusammen…

    Meine Meinung: Da ich letztens den 11. Teil der Zons-Reihe gelesen hatte, habe ich beschlossen, diese tolle Reihe von vorne zu beginnen. Und so habe ich mich mit dem Puzzlemörder hier auseinandergesetzt! 

    Erst einmal lernt der Leser die Charaktere kennen. In der Vergangenheit ermittelt der Chef der Stadtwache, Bastian Mühlenberg mit seinem Kollegen Wernher und in der Gegenwart lernt man Oliver Bergmann und seinen Kollegen Klaus kennen. Die beiden sind irgendwie miteinander verbunden, genauso wie die Fälle, die eine große Ähnlichkeit aufweisen. Anna, die Freundin von Emily, hat eine Begegnung mit Bastian. Wie kann das sein? Ein Traum? Das werden wir wohl im Lauf der Bücher herausfinden müssen! Das sind also die Hauptprotagonisten. Jeder für sich sehr sympathisch! 

    Der Schreibstil von Catherine fasziniert mich immer wieder! Durch ihre leicht verständliche Sprache fliegt der Leser immer nur so durch ihre Bücher, so auch hier. Durch den Serienmörder, der bis zum Schluss nicht gefasst wird, bleibt die Spannung von Anfang bis Ende erhalten!                                                                                                                                                         Ich habe das Gefühl, das kleine Städtchen Zons, dass am Rhein zwischen Köln und Düsseldorf liegt, bereits zu kennen. Sie beschreibt den Ort wirklich sehr gut und er ist ja bis heute noch gut erhalten und man kann wohl die mittelalterlichen Spuren noch gut sehen. In jedem Buch ist auch vorne noch einmal eine Karte von Zons abgebildet.

    Mein Fazit: Ich habe die Zons-Reihe auf jeden Fall für mich entdeckt! Ich finde die Protagonisten einfach alle total herzig und auch der Hauch von Mystik in den Büchern gefällt mir! Ich freue mich auf weitere Fälle mit Bastian und Oliver in Zons!

  6. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.532)
    Aktuelle Rezension von: SonjaDeborahEisele

    Gute Geschichte!

  7. Cover des Buches Miss Daisy und der Tote auf dem Eis (ISBN: 9783746633688)
    Carola Dunn

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

     (71)
    Aktuelle Rezension von: oztrail

    Miss Daisy Dalrymple, Adelige die berufstätig ist. Sie ist Journalisten und Fotografin. In England der zwanziger Jahre fast unmöglich, aber es ist ihr gelungen unabhängig zu sein. Daisy hat Zugang zu Wentwater Court erhalten um einen Artikel für die Zeitschrift Town und Country zu schreiben.  Für Daisy eine langersehnte Aufgabe.  Sie ahnt nicht, was alles auf sie zukommen wird.

    Auf Wentwater Court angekommen,  fängt Daisy schon auf der Einfahrt zum Gut mit ihrer Arbeit an. Es gibt einen Eislaufplatz auf dem  junge Leute tanzen und lachen. Schon die ersten tollen Motive.

    Daisy wurde stürmisch begrüßt, man kannte sich.  Daisy wäre nicht Daisy wenn sie nicht schon von Anfang an merkte, dass es in dieser Familie einige Ungereimtheiten gibt. Manche gute Laune war hier nur Fassade. Aber Daisy war nur hier um ihren Job zu machen.

    Und dann passiert es.  Am zugefrorenen Teich wird eine Leiche gefunden. Daisy wird aufgefordert Fotos für die Polizei zumachen.

    Gemeinsam mit der Polizei wird Daisy die Ermittlungen durchführen. Gelingt es mit vereinten Kräften, die Ursache des Todes herauszufinden? War es ein Unfall oder Mord?

    Fazit:

    Krimi zur Tea Time. Ein spannender Cosy Krimi. Der Stil der Ermittlungen hat etwas von Miss Marple oder auch einer Miss Fisher.  Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es, dass man in die damalige Zeit eintaucht und sich als Teil des geschriebenen wiederfindet. Die Story an sich ist spannend aber auch manchmal etwas zu detailgetreu und langatmig. Das Ende war etwas sehr konstruiert und kann sich in der Realität so nicht abspielen, aber es ist die Freiheit der Autorin.

    Das dies der erste Band einer mehrteiligen Krimiserie ist, bin ich doch gespannt auf die nächsten Geschichten rund um Miss Daisy.

  8. Cover des Buches Kaltblütig (ISBN: 9783036959030)
    Truman Capote

    Kaltblütig

     (312)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Gelockt hat mich hier, dass es um ein tatsächliches Ereignis geht und zwar genauer, um einen Familienmord. Ich hatte eher mit einem Thriller gerechnet und nicht mit einem nüchternen Sachbuch, aber ich denke, auch das kann man interessant gestalten. Leider ist das hier nicht geschehen. 

    Man merkt auch, dass der Autor viel Arbeit reingesteckt hat, aber auch hier wirkt sich das nicht positiv aus. Es ist eher so, dass man mehr oder weniger ungeordnet alle möglichen Informationen um die Ohren gehauen bekommt. Ich habe zwischenzeitlich auf die Zahnpasta- oder Make-Up-Marke gewartet.

    All das hat letztendlich dazu geführt, dass ich das Buch ungefähr nach der Hälfte abgebrochen habe, weil man in dem ganzen Informationsgewirr einfach untergeht und keine Beziehung zu irgendwem aufbaut. 

    Da war ich am Ende doch mit dem Wikipedia-Artikel bedient.  

  9. Cover des Buches Aber so was von Amore (ISBN: 9783746630397)
    Christina Beuther

    Aber so was von Amore

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Bambisusuu
    Der Roman "Aber so was von Amore" wurde von der Autorin "Christina Beuther" verfasst und ist vom "Aufbau Verlag". Hierbei handelt es sich um eine amüsante Liebeskomödie mit viel Humor und Romantik. 

    Polly Sommer wurde von ihrem Verlobten sitzen gelassen und somit hat Polly von der Liebe erstmal genug und sucht nach einer Ablenkung. Da kommt der Auftrag ihrer Chefin Marta ganz recht. Denn Polly Sommer soll einen Artikel über die Künstlerin Liv verfassen, doch die befindet sich in der Toskana. Also begibt sich Polly auf eine abenteuerliche Reise nach Italien und versucht ihren Alltag hinter sich zu lassen. Polly versteht sich auf Anhieb mit Liv. Ihre Nachbarn hingegen kommen ihr zu Anfang nicht sonderlich sympathisch rüber. Besonders der arrogante Leo geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und schon geriet ihr Leben wieder ins Wanken.

    Die Autorin Christina Beuther hat eine tolle und unterhaltsame Liebesgeschichte geschrieben und auch ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Der Klappentext und das Cover haben mich zu Anfang angesprochen. Hierdurch erfährt man schon, dass das Buch einiges zum Lachen bietet.

    Die Atmosphäre in der Toskana wurde bildlich geschildert und auch die Einwohner in Certona haben einen charmanten Eindruck hinterlassen. Das Buch ist dadurch wie eine kleine Urlaubsreise in die Toskana und somit eine schöne Ablenkung aus dem Alltag.

    Auch die Charaktere fand ich sehr amüsant. Polly Sommer ist eine für mich sehr verpeilte Persönlichkeit, die nicht unbedingt Glück in der Liebe hat. Ihr Ziel in der Toskana war nur den Auftrag ihrer Chefin zu erfüllen und ihre Sorgen für einen Moment zu vergessen. Doch die Geschichte lenkt später in eine andere Richtung, wie schon zu erwarten ist.

    Leo hingegen ist zu Anfang eingebildet und hochnäsig. Als Neffe des Lord Henry scheint er sich als etwas Besseres zu fühlen und behandelt Polly eher abweisend. Polly ist nicht wirklich begeistert von seiner Art, auch wenn sie sein Aussehen bewundert. Dadurch ist das Verhältnis der beiden Hauptprotagonisten zu Anfang angespannt, entwickelt sich aber mit der Zeit zu einer tollen Zuneigung.

    Dass Leo und Polly noch irgendwann Interesse zueinander zeigen, ist nicht zu übersehen. Die Handlung kann man bis zur Hälfte eigentlich schon vorhersehen. Trotzdem hat mir das gut gefallen, weil man mitgefiebert hat, ob man mit seiner Vorstellung richtig gelegen hat. Besonders nach der Hälfte geschehen viele Ereignisse mit denen man als Leser nicht gerechnet hat und man somit voller Spannung das Buch weitergelesen hat.

    Natürlich ist das Buch an manchen Stellen etwas kitschig, was aber für mich eine romantische Stimmung bringt und zu jedem Liebesroman dazu gehört!

    Für mich ein gelunger Liebesroman mit einer großen Unterhaltung, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung!
  10. Cover des Buches Stark (Dark Half) (ISBN: 9783453433984)
    Stephen King

    Stark (Dark Half)

     (463)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Leider teile ich die vielen guten Meinungen zu diesem Buch nicht. Zum Inhalt wurde bereits viel geschrieben, daher werde ich hier keine neue Zusammenfassung posten.

    Die Story hört sich erstmal gut und spannend an. Eine typische Stephen King Idee das symbolisch beerdigte Pseudonym eines Schriftstellers zu neuem Leben zu erwecken. Die Geschichte zeigt aber rasch Längen und hat mich nicht in ihren Bann gezogen. Überraschende Wendungen Fehlanzeige. 

    Auch die Rolle der Sperlinge ist ziemlich bald klar und der Leser kämpft sich Seite für Seite zum Finale vor, das gelungen ist. 

    Für mich eines der schwächeren Stephen King Bücher, dass von mir keine Leseempfehlung erhält. Es gibt bessere! 

  11. Cover des Buches Der Insider (ISBN: 9783442479788)
    Michael Robotham

    Der Insider

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Eines vorweg: Ich bin ein riesiger Fan von Michael Robotham und seinem charmanten Hobby-Ermittler-Duo. Bei anderen Lektüren waren Spannung und Spaß garantiert! Bei diesem Werk wurde ich indes zum ersten Mal ein klein wenig enttäuscht.

    Ich finde die Story sehr verworren, äußerst kompliziert und trotz ordentlich Tempo ein wenig zu lang.

    Dennoch, die über 530 Seiten machen trotzdem Spaß, weil der Autor so einen trockenen Humor hat, weil er liebend gerne Sarkasmus einstreut und auch in diesem Buch wundervolle Dialoge kreiert hat.

    Psychiater Joe O`Loughlin hat in diesem Fall eine überraschende Nebenrolle. Vielmehr ist es der Ex-Polizist Vincent Ruiz, der im besonderen Fokus steht. Und auch Vincent kommt hemdsärmelig, schroff, sehr direkt, launisch, aber eben auch mit einem besonderen Spürsinn daher. Auch bei diesem speziellen Mensch hat der Autor einen  wunderbareren Charakter erschaffen, der enorm lesenswert und unterhaltsam ist.

    Zwischen Bagdad und London geht es um geheim Gelder, die von Banken und Terroristen hin und hergeschoben werden. Illegale Überweisungen, Bankenraub in Bagdad und ein Insider und vermeintlicher Aufklärer, der erst verschwunden und wenig später ermordet aufgefunden wird.

    Die Schwächen der übertriebenen bis verworrenen Story zum Trotz: Robotham schafft immer ein Thriller-Niveau, das fast seinesgleichen sucht

  12. Cover des Buches Unser Haus am Meer (ISBN: 9783746631646)
    Nele Jacobsen

    Unser Haus am Meer

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Gartenkobold
    Klappentext: Statt politische Skandale zu recherchieren, wird die Reporterin Josefine von ihrem Chef nach Usedom verbannt. Sie soll einen Kapitän interviewen – den Autor eines Glücksratgebers. Der erweist sich als überraschend attraktiv, allein sein Bruder raubt Josefine mit seiner nordischen Dickfelligkeit den letzten Nerv. Dennoch beginnt sie schon bald die Schönheit der Ostseeküste für sich zu entdecken und kommt dabei einem Geheimnis um das alte Kapitänshaus der Brüder auf die Spur…

    Die Protagonistin des Romans Josefine lebt für ihre Arbeit als Journalistin und ist ziemlich enttäuscht, als sie, anstatt politische Skandale in Washington zu recherchieren nach Usedom geschockt wird, sie soll dem Glücksratgeber Autoren , einem Kapitän, auf den Zahn fühlen, denn um diesen Roman ist momentan ein ziemlicher Hype. So interessant und attraktiv der Kapitän ist, geht der Bruder des Kapitäns Josefine ziemlich auf die Nerven, denn er ist weder besonders redselig, eher störrisch und dickfellig. Bei ihren Recherchen stößt sie auf ein Geheimnis und ist nun nicht mehr zu bremsen….

    Leicht und locker geschrieben, das Cover passt haargenau, liest sich die Geschichte sehr gut, allein die Protagonistin ist Klischee und Stereotyp einer Karrierefrau, die nur ihren Job und die weitere Karriereleiter im Auge hat. Insgesamt sind die Charaktere schon recht seicht, passen damit allerdings vollkommen ins Bild. Erst zum Ende hin entwickelt sich Josefine ein wenig, kann aber trotzdem nicht so recht überzeugen. Leider empfinde ich auch das Ende als recht überstürzt und es fehlt ein wenig Spannung.

    Ein seichter Roman zum Relaxen und nicht-nachdenken…..sondern einfach treiben-lassen.
  13. Cover des Buches Die Mädchen aus der Firefly Lane (ISBN: 9783746636856)
    Kristin Hannah

    Die Mädchen aus der Firefly Lane

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kate und Tully sind zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kate zurückhaltend und eher eine Außenseiterin, Tully auffallend und überall beliebt. Trotzdem werden sie beste Freundinnen. Die Schule besuchen sie gemeinsam, genauso wie das College und anschließend haben beide den gleichen Berufswunsch. Es heißt überall nur Kate undTully, denn die beiden gibt es meist nur im Doppelpack. Irgendwann driftet es ein wenig auseinander, Kate zieht ein Leben als Ehefrau und Mutter der Karriere vor. Unverständlich für Tully, deren Bestreben es weiterhin ist, ein Leben als Reporterin im Rampenlicht zu führen. Trotzdem besteht die Freundschaft weiterhin und auch wenn es öfter Meinungsverschiedenheiten gibt, sind sie sich nie wirklich böse.

    Dieser Roman erzählt die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft mit all ihren Höhen und Tiefen. Kate und Tully begleiten sich über 30 Jahre lang und abwechselnd erzählt die Autorin die Geschichte aus den zwei Perspektiven. Ich habe mit den Protagonisten gelacht und geweint.

    Der flüssige, emotionale und farbenfrohe Schreibstil lässt den Leser schon bald gefesselt die Seiten umblättern und in die Welt von Tully und Kate eintauchen, um ihre Freundschaft von der ersten Begegnung an mitzuerleben und ihnen über Jahre ihres Lebens zu folgen, während in seinem Kopf der Soundtrack der Siebziger als musikalische Untermalung mitschwingt.

    Die Charaktere sind liebevoll in Szene gesetzt und mit glaubhaften Ecken und Kanten ausgestattet, was sie lebendig und realistisch wirken lässt und so dem Leser die Möglichkeit geben, sich ihnen verbunden zu fühlen. Das macht das Mitfühlen, Mitleiden und Mitfiebern leichter und die Lektüre zum Erlebnis. Kate ist eine zurückhaltende und eher scheue Person, die lieber im Hintergrund bleibt und nicht auffallen will. Sie lässt sich vieles gefallen und setzt sich oftmals nicht zur Wehr. Tully dagegen ist eine offene und extrovertierte Frau, immer ein Strahlen im Gesicht. Mit ihrer sonnigen Art weiß sie die Menschen zu bezaubern. Doch im Inneren kämpft Tully einen eigenen Kampf aus, lässt niemanden zu nahe an sich herankommen und ist sich nie sicher, ob sie wirklich ihrer selbst willen geliebt wird. Die Entwicklung und Veränderung von Kate und Tully über mehrere Jahrzehnte ist wunderbar intensiv mitzuerleben.

    Das Miterleben der jahrzehntelangen Freundschaft zwischen den beiden Frauen, die so viel miteinander teilen, aber doch so gegensätzlich sind, wie es nur möglich ist, macht beim Lesen nicht nur Spaß, sondern weckt auch alte Erinnerungen, die man mit eigenen Freunden teilt. Wechselnde Perspektiven ermöglichen einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistinnen, die einem schnell ans Herz wachsen. Die Autorin versteht es hervorragend, ihre Charaktere trotz ihrer Unterschiede aneinander zu binden und aufzuzeigen, dass wie wichtig Freundschaft ist und was sie aus macht, denn man kann zusammen eine Menge stemmen, sei es Freud oder Leid. Auch die Höhen und Tiefen sowie Meinungsverschiedenheiten aufgrund unterschiedlicher Ansichten sind glaubhaft dargestellt, so dass man sich als Leser gut in den diversen Situationen wiederfinden kann.

    Mit dem Ende hat sich das Buch in mein Herz geschlichen und mein neues Lieblingsbuch geworden. P.s.: Holt euch genug Taschentücher, ich habe Rotz und Wasser geheult!

  14. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.056)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Ich habe die Reise mir Hape Kerkeling total genossen! Sehr zu Empfehlen. 

  15. Cover des Buches Kalter Zwilling: Thriller (ISBN: 9783944676012)
    Catherine Shepherd

    Kalter Zwilling: Thriller

     (65)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Ein alter Fluch, beginnende vor 500 Jahren, soll aller paar Generationen Zwillinge treffen. Einer gutmütig, der andere das genaue Gegenteil. Doch was genau hat es damit auf sich?

    Es geschehen mysteriöse Morde, in der Gegenwart, doch auch in der Vergangenheit geht das Böse um.

    Mal wieder habe ich das Zusammenspiel und die Verknüpfungen mit dem alten und neuen sehr genossen. Mittlerweile kennt man die Protagonisten und hat sie irgendwie ins Herz geschlossen.

    Ich finde es auf der einen Seite faszinierend, wie Bastian in der Vergangenheit ermittelt bzw. versucht dem Übel auf die Spur zu kommen. Dann ist es aber auch immer wieder spannend, wie sich die Dinge in der Gegenwart wiederholen und auf welche Art.

    Wie hier die Geschichte mit den Zwillingen und dem Fluch hat sich über Generationen hinweg gezogen. Auch wenn man in der Vergangenheit Bescheid wusste, so bin ich doch in der Gegenwart bis zum Schluß im Dunkeln getappt.

    Es war mal wieder eine schöne Reise in die kleine Stadt Zons.

  16. Cover des Buches Geschenkt (ISBN: 9783442483006)
    Daniel Glattauer

    Geschenkt

     (215)
    Aktuelle Rezension von: eva221b

    Gerold Plassek erwartet nicht mehr viel von sich, seinem Leben und seinem routinierten Dasein als Redakteur der "bunten Meldungen" eines Gratisblättchens in Wien. Doch durch zwei einschlägige Ereignisse ändert sich sein Leben mehr oder weniger grundlegend. Zum einen erfährt er von der Existenz seines inzwischen 14jährigen Sohns Manuel, den er von heute auf morgen betreuen muss. Zum anderen beginnt eine anonyme Spenderserie, die sich immer auf die von Gerold verfassten Artikel bezieht.

    Glattauer ist ein Wortjongleur. Er zerlegt Worte und Sätze in ihre tiefsten Bedeutungen und das ist für jeden Sprachliebhaber ein großes Fest.

    Die Idee ist mehr als herzerwärmend: Ein guter Mensch, der nicht erkannt werden will, unterstützt soziale Projekte oder bedürftige Menschen, nachdem Gerold Plassek über sie berichtet hat. Im Zuge der Recherchen für seine Artikel kommt er auch seinem Sohn (der leider nichts von den Familienverhältnissen weiß) immmer näher. Man neigt wieder an das gute im Menschen zu glauben. Dabei scheint Plassek auf den ersten Bilck alles andere als geeignet, Überbringer von Segensbotschaften zu sein. Mit Anfang 40 befindet er sich zu Beginn der Handlung in einer beruflichen und persönlichen Sackgasse. Er ein zynischer Alkoholkier, der sich damit abgefunden hat, dass niemand etwas von ihm erwartet und dass er auch nichts zu erwarten hat. Jedoch lässt er sich nicht zuletzt wegen Manuel auf die neuen Wendungen in seinem Leben ein, die ihm schließlich in so gut wie allen Bereichen zur Besserung verhelfen.

    Allerdings fand ich die Liebesgeschichte eher unpassend für das Umfeld krampfhaft reingeschrieben. Auch, dass Gerold im Prinzip fast jedem außer Manuel selbst erzählt, dass er dessen Vater ist, mischt für mich einen bitteren Beigeschmack unter.

    Alles in allem: gelungene Idee und sprachlich messerscharf.

  17. Cover des Buches Ein Mann wie Mr. Darcy (ISBN: 9783442465033)
    Alexandra Potter

    Ein Mann wie Mr. Darcy

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Klappentext:
    Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist da denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“.

    Inhalt:
    Die New Yorkerin Emily ist ein hoffnungsloser Fall was Beziehungen angeht. Immer wieder trifft sie den falschen Mann, keiner ist wie ihr Traummann Mr. Darcy. Emily arbeitet in einer Buchhandlung und ihre Angestellte und Freundin Stella möchte sie über Weihnachten mit nach Mexiko nehmen. Aber da möchte Emily nicht mit und um dies nicht deutlich sagen zu müssen, sagt sie, dass sie schon eine Reise gebucht hat. Und da sie nun Nägel mit Köpfen machen muss, bucht sie eine Literaturreise nach England – genauer eine Jane Austen Literaturreise. Einmal in England angekommen, stellt sie fest, dass nur ältere Damen ihre Begleiterinnen sind und ein unmöglicher Londoner Journalist, der einen Artikel über Mr. Darcy den Romanhelden von Jane Austen schreiben soll und dafür die Damen befragen soll. Dieser Journalist ist Emily direkt unsympathisch und so nimmt die Geschichte a la Stolz und Vorurteil seinen Lauf.

    Meinung:
    Alexandra Potter hat einen sehr locker, flockigen Roman in Anlehnung an Stolz und Vorurteil geschrieben. Wer vorher nicht das Original gelesen hat, für den birgte dieses Buch viel neues. Den Kennern von Stolz und Vorurteil sind im Zweifelsfalle sehr schnell die Parallelen aufgefallen. Aber Alexandra Potter hat sich etwas einfallen gelassen, sie hat immer wieder Begegnungen von Emily mit der Romanfigur von Jane Austen, Mr. Darcy, eingebunden. Mir hat das Buch trotz der Kenntnis von Stolz und Vorurteil sehr gut gefallen. Man taucht einfach in eine andere Welt ein und vergisst die Zeit um sich herum.

  18. Cover des Buches Des Todes liebste Beute (ISBN: 9783426633373)
    Karen Rose

    Des Todes liebste Beute

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte2007

    Darum geht es (Klappentext):

    Staatsanwältin Kristen Mayhew hat einen Verehrer. Er bezeichnet sich selbst als ihren ergebenen Diener – und schickt ihr regelmäßig Fotos seiner grausam zugerichteten Opfer. Es sind alles Verbrecher, gegen die Kristen vor Gericht keine Verurteilung durchsetzen konnte. Als der selbst ernannte Rächer auch den Sohn eines Mafiapaten auf seine Todesliste setzt, ist Kristen in Gefahr. Denn nun hetzt die Mafia ihre Killer auf sie. Detective Abe Reagan, der in der Mordserie ermittelt, schwört, alles daranzusetzen, die schöne Staatsanwältin zu schützen 

    Meine Meinung:

    Karen Rose ist eine sehr beliebte Autorin im Thrillergenre, die bekannt dafür ist, gekonnt Romance und Thrillerelemente miteinander zu kombinieren. Auch mir hat die Geschichte rund um Kristen, Abe und den Rächer gut gefallen.
    Ihr Schreibstil liest sich wunderbar flüssig und unterstützt durch die kurzen knackigen Kapitel bin ich förmlich durch die 600 Seiten geflogen.
    Besonders gut haben mir die Charaktere gefallen. Kristen ist eine starke Staatsanwältin, die für ihre Klienten einsteht und alles in ihrer Macht stehende für die Gerechtigkeit tut. Dabei ist sie knallhart, aber auch unglaublich sympathisch.
    Der Anfang war sehr stark, aber je länger die Geschichte voranschritt, umso mehr rückte der Fokus von Kristens Arbeit weg und verlagerte sich ausschließlich auf die Machtspiele der Mafia und die Morde. Ich hätte gerne durchgängig mehr von Kristens Alltag mitbekommen, denn es ist durchaus viel passiert, aber auch sehr viel, was gar nicht mit dem Fall zu tun hatte. In diesem Moment sind wir bei Abe Reagan angekommen, der nicht nur den Fall bearbeitet, sondern ebenfalls den Love Interest in der Geschichte darstellt.
    Ich hätte mir niemals zu träumen gewagt, dass ich das mal sagen werde, aber mir war der Romanceanteil eindeutig zu groß. Ich mag Kristen und Abe und Abes herzensgute Familie, die der Geschichte stellenweise eine Wohlfühlatmosphäre verliehen hat, aber leider plätschert der Fall die Hälfte der Zeit vor sich hin, was ich sehr schade finde, weil ich die Auflösung des Falls eigentlich sehr gelungen finde.
    Den Epilog möchte ich am liebsten unter den Teppich fallen lassen. Dieser ist an übermäßigem Kitsch und "Würg Momenten" nicht zu überbieten. Ich finde es unglaublich schade, dass so ein guter Thriller mit einem 0815 Liebesromanende abgeschlossen werden muss! Für mich ging der Schuss eher nach hinten los.
    Insgesamt sympathische Charaktere, ein interessanter Fall, der sich ab der Hälfte leider im Kreis dreht und ein Epilog, der jedem 0815 "Frauenroman" alle Ehre machen würde. Ich vergebe 4/5 Sterne.

  19. Cover des Buches Göttin in Gummistiefeln (ISBN: 9783442478033)
    Sophie Kinsella

    Göttin in Gummistiefeln

     (784)
    Aktuelle Rezension von: kalestra

    Zitat:

    》"Warum will sie den Staubsauger in einen Beutel tun?", frage ich perplex. "Will sie ihn irgendwo mit hinnehmen?" ... "Die Beutel, die man in den Staubsauger tut", erklärt sie mir wie einer leicht Debilen. ... In Wahrheit weiß ich nicht einmal, wie mein Staubsauger überhaupt aussieht. Habe ich ihn eigentlich je in die Hand genommen? Ich weiß, dass er mir geliefert wurde, mehr aber auch nicht. ... "Ist es ein Handstaubsauger oder ein Bodenstaubsauger?" ... Hand? Boden? Man saugt doch den Boden, oder? Und hält den Staubsauger in der Hand?《 

    Man hat es als erfolgreiche Rechtsanwältin und absolutem Workerholic nicht leicht, da kann einem so ein winziges Detail wie Staubsaugerbeutel schon mal durch die Lappen gehen. Es gibt ja auch wichtigere Dinge als das und wozu hat man Personal dafür? So sieht es Samantha zumindest zu Beginn der Geschichte, aber im Verlauf des Buches muss sie erkennen, dass es noch andere Dinge gibt auf die es ankommt. Um was genau es geht, könnt ihr im Klappentext lesen, der beschreibt das schon sehr gut und muss ich hier nicht weiter ausführen 😊. 

    Das erste Buch von Sophie Kinsella, welches ich gelesen habe, hat mich nicht enttäuscht und mir schöne Lesestunden bereitet. Die Autorin hat eine wirklich witzige Geschichte geschaffen, die nebenbei auch noch zeigt, daß erfolgreich im Beruf zu sein, nicht unbedingt die Liebe zum Haushalt ausschließen muss. Man sollte halt einen Weg finden das alles und die Liebe in Einklang zu bringen. Kein leichter Weg, aber er lohnt sich. Besonders deutlich wurde klar gemacht, wie wichtig es ist sich auf die besonderen Dinge des Lebens zu konzentrieren und es so gut wie möglich zu entschleunigen. Haltet nicht aus Gewohnheit an etwas fest, sondern macht was euch Spaß macht. 

    Einen kleinen Kritik Punkt gibt es allerdings. Mir war das Ende etwas zu schnell abgehandelt und manches hätte ruhig für den weiteren Verlauf noch ein paar Sätze vertragen können. Ein bisschen viel Drama bis zum Schluss. Es störte mein Gesamtbild vom Buch aber nicht immens. 

    Es hat mir wirklich sehr gut gefallen und ist für jeden, der ein paar leichte Lesestunden verbringen möchte eine Leseempfehlung. Und es gehört keiner Reihe an, was für unsere unzähligen Reihen im SuB eine wahre Erholung ist 😅.

  20. Cover des Buches In die Wildnis (ISBN: 9783492259743)
    Jon Krakauer

    In die Wildnis

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Der Film ist so ganz anders als das Buch, aber beide sind unglaublich gut. 

    In dem Film wird die Reise von Chris McCandless oder auch Alexander Supertramp, wie er sich auf der Reise nennt, chronologisch erzählt. Im Buch ist keine genaue zeitliche Abfolge zu erkennen, sondern fängt mit dem Fund des verstorbenen Chris McCandless und der Suche nach der Herkunft und der Geschichte des Aussteigers und folgt eher der Reihenfolge der Informanten von Personen, die ihn auf dem Weg begleitet haben. Die Meinungen über ihn und sein Schicksal gehen sehr auseinander, manche finden ihn einfach nur verrückt, andere bewundern seinen Mut. Ich sehe irgendwie beides und wenn ich den Film sehe, möchte ich gleich aufbrechen in neue Gegenden, aber doch bitte mit etwas mehr Sicherheit als McCandless. Jon Krakauer vergleicht McCandless Lebensweise und Schicksal in dem Buch auch mit anderen Personen, die eine ähnliche Lebensweise und Ansichten hatten - Menschen die waghalsige Unternehmungen machten und Eremiten, die ihre Lebensweise oder Reisen nicht immer überlebt haben. Er vergleicht ihn aber auch mit sich selber und berichtet über seine gefährlichen Klettertouren in Gebirgen und was ihn dazu gebracht hat solche waghalsigen, eigentlich dummen Unternehmungen zu machen. Es hätte für ihn auch tötlich enden können, nur aus Glück hat er es überlebt. 

    Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gefallen und ich werde definitiv noch mehr von Jon Krakauer lesen, da ich seine Art zu berichten sehr toll finde. 

    5/5 🦉 und eine absolute Leseempfehlung bzw. Filmempfehlung

  21. Cover des Buches Gomorrha (ISBN: 9783423345293)
    Roberto Saviano

    Gomorrha

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gomorrha ist ein Sachbuch, so wird es beschrieben und das sollte man auch im Hinterkopf behalten. Es wird an keiner Stelle echte Spannung aufgebaut, dessen sollte man sich bewusst sein, somit kann es sich an manchen Stellen etwas ziehen. Auch die vielen verschiedenen Personen sind durchaus etwas verwirrend. Allerdings war das Buch für mich auch ein sehr interessantes und auch schockierendes Buch, vor allem das Ende hat es noch einmal wirklich in sich, ohne jetzt zuviel verraten zu wollen

  22. Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)
    Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

     (783)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Der preisgekrönte Kriminalroman „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel spielt in der bayerischen Provinz der Nachkriegszeit. Auf dem abgelegenen Bauernhof der Familie Danner hat sich eine schreckliche Tat ereignet: Alle Bewohner des Hofes wurden brutal ausgelöscht. Doch wer hat dieses grausame Verbrechen begangen?

    In wechselnden Erzählperspektiven (der der Opfer, der Dorfbewohner, des Täters…) entwickelt sich die Handlung und der Leser rückt dem, was sich ereignet hat, Stück für Stück näher. Diese Prämisse hat mir sehr gut gefallen und auch die Umsetzung hat mich überzeugt. Der Autorin gelingt es, jedem der „Erzähler“ eine eigene Stimme, einen eigenen Charakter zu geben und das obwohl die jeweiligen Passagen meist nur 2-3 Seiten umfassen. Durch das reiche Figurenpersonal schafft sie es ein lebendiges Panorama der Dorfbewohner zu zeichnen, das einen authentischen Eindruck erweckt. Stimmungsvoll werden die arbeitssame, religiös geprägte Gemeinschaft und die düstere Landschaft charakterisiert.

    Zeugen, Nachbarn und Betroffene kommen einer nach dem anderen zu Wort, schildern ihr Handeln in der unheilvollen Nacht, äußern Vermutungen zu dem was sich ereignet haben könnte und liefern Hintergrundinformationen zur Familie Danner. So ergibt sich ein stringenter Spannungsbogen, der in der Enthüllung des Täters am Ende des Buches gipfelt.  Auch das mehrfach angewandte Stilmittel  der direkten Ansprache fand ich gelungen, denn so wird der Leser unmittelbar in das Geschehen involviert  – wird selbst zum Ermittler.

     

  23. Cover des Buches Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns (ISBN: B0013T1GH8)
    Helen Fielding

    Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

     (802)
    Aktuelle Rezension von: Kirasbooks

    Klappentext: Bridget  58 Kilos (gut); Alkoholeinheiten 0 (hervorragend); Zigaretten 5 (locker im grünen Bereich); an Mark Darcys Haus vorbeigefahren: 2-mal (s.g.); Mark Darcys Namen im Telefonbuch nachgeschlagen um zu sehen, ob er noch existiert: 18-mal (s.g.); Anrufe von Mark Darcy: 0 (tragisch). 

    Ganz England ist von glücklichen Paaren bewohnt. Ganz England? Nein. In London kämpfen unbeugsame Singles täglich um das große Glück. Allen voran Bridge Jones, die bewehrte mit zahllosen Ratgebern wie "Männer sind anders" oder "Endlich Wunschgewicht" ihr Leben zu meistern versucht. Trotz immer neuer Rückschläge im Beruf und Liebesleben ist sie nicht unterzukriegen, dafür sorgen schon ihre Freundinnen Jude und Shazzer sowie ausreichende Mengen Chardonnay und Zigaretten. Nicht zu vergessen Bridgets Mutter, die stets nur das Beste für ihre Tochter will...

    Meine Meinung: Wirklich lustiges Buch was man gerne am Wochenende liest. Macht einem echt eine bessere Laune. Werde mir die weiteren Teile durchlesen. 

  24. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783453061156)
    Douglas Adams

    Die Letzten ihrer Art

     (261)
    Aktuelle Rezension von: BettinaSchropp

    Ein Buch über bedrohte Tierarten klingt zunächst vielleicht etwas langweilig oder sogar deprimierend. Dieses Buch jedoch ist sehr unterhaltsam geschrieben und obwohl es schon etwas älter ist, wirkt es nicht veraltet. Douglas Adams berichtet sowohl humorvoll als auch lehrreich.

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