Bücher mit dem Tag "resilienz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "resilienz" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.011)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Worum geht's

    Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoodrektors und praktizierender Hindu, Moslem und Christ erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Schiffbruch. Bald stehen sich nur noch zwei gegenüber - Pi und der Tiger

    Cover

    Ein schönes Cover, wobei ich die ältere Ausgabe des Covers schöner finde.

    Meine Meinung

    Eins vorweg: Ich habe dieses Buch bei Seite 280 abgebrochen. Ich hatte so meine Probleme mit diesem Buch, was 1.) daran lag, dass die ersten 120 Seiten nur über Zoo und Religion geredet wird und dadurch 2.) kaum Spannung in diesen ersten 120 Seiten und auch in den folgenden ist kaum Spannung vorhanden. Yann Martel schreibt alles so genau, was mich bei einigen Sachen einfach gar nicht interessiert. Auch seine Vergleiche mag ich nicht.

    Fazit

    Ich empfehle dieses Buch nicht, da sich das Vorgeplänkel einfach sehr lange zieht und der eigentliche Schiffbruch (worum es ja eigentlich geht) eher Nebensache in diesem Buch ist.

    1 von 5 Sternen!


  2. Cover des Buches Als ich Amanda wurde (ISBN: 9783423717496)
    Meredith Russo

    Als ich Amanda wurde

     (58)
    Aktuelle Rezension von: emilyrrr
    Die Story war nichts neues und sehr vorhersehbar
  3. Cover des Buches Ich werde immer da sein, wo du auch bist (ISBN: 9783596809752)
    Nina LaCour

    Ich werde immer da sein, wo du auch bist

     (190)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Als sich Caitlins beste Freundin Ingrid das Leben nimmt, ändert sich ihr Leben von jetzt auf gleich. Sie macht sich selbst Vorwürfe. Hätte sie nicht etwas merken sollen oder hätte sie mehr tun sollen? So geht es ihr jeden Tag. Bis zu dem Tag, an dem sie eine Entdeckung macht. Unter ihrem Bett liegt das Tagebuch von Ingrid. Caitlin ist hin und hergerissen und weiß nicht was sie tun soll. Darf sie es lesen, ohne sich dabei schuldig zu fühlen? Möchte sie überhaupt wissen, was wirklich passiert ist?

    Dieses Buch lag jetzt schon eine Weile bei mir im Regal. Ich weiß gar nicht wieso, denn die Geschichte, die mich dort erwartet hat, hat mich total begeistern können. In dem Buch steht leider keine Trigger Warnung, daher würde ich euch jetzt eine aussprechen. Bitte achtet auf euch, hier werden sensible Themen behandelt.

    In der Geschichte werden Themen wie Suizid, Verlust, Schmerz und Verzweiflung behandelt. Nina LaCour hat es geschafft, diese Themen mit viel Vorsicht zu bearbeiten und diese ihren Lesern näher zu bringen. Aber auch Heilung und Aufarbeitung sind wichtige Themen in dem Buch und zeigen einem, dass es auch bergauf gehen wird. Dies ist kein Buch, was man so zwischendurch lesen kann, denn dieses wird dir ans Herz gehen.

    Natürlich ist die Idee mit dem Tagebuch und den Briefen, die darin enthalten sind, nichts neues, aber dennoch wurde sie hier gut umgesetzt. Durch diese Briefe von Ingrid, erhalten wir einen guten Einblick in ihre Welt und ihr Gefühlsleben. Gut finde ich auch, dass nicht alles verraten wird und man automatisch darüber nachdenkt.

    Als Leser erhalten wir ebenfalls einen guten Einblick in Caitlins Leben, ihre Gedanken und ihre Gefühle. Das finde ich äußerst hilfreich für diejenige, die keine Ahnung haben, wie sich so etwas anfühlt. Nina LaCour hat Caitlin sehr authentisch und glaubwürdig dargestellt, das hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte immer das Bedürfnis ihre Helfen zu wollen und ihr Ratschläge anzubieten. 

    Caitlin ist eine Protagonistin, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Nina LaCour hat Caitlins Gefühle sehr gut und authentisch dargestellt, sodass jeder sich mit ihr identifizieren kann. Caitlin ist traurig, wütend und unglücklich. Sie weiß nicht wohin mit ihrem Schmerz und deshalb glaube ich, dass jeder schon einmal in einer ähnlichen Situation war, um diese Gefühle nachvollziehen zu können.

    Der Schreibstil von Nina LaCour ist sehr einfühlsam und berührend. Sie ist mit viel Fingerspitzengefühl an die Themen heran gegangen und zeigt einem deutlich, wie es den Hinterbliebenen Menschen geht. Nina LaCour weiß genau, wie sie ihre Leser an die Seiten fesseln kann.

    ,,Ich werde immer da sein, wo du auch bist‘‘ ist eine Geschichte, die einem mitten ins Herz geht. Nina LaCour hat sensible Themen in einer wichtigen Geschichte verarbeitet. Diese Geschichte konnte mich total überzeugen und ich werde definitiv noch mehr Bücher der Autorin lesen.

  4. Cover des Buches 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert (ISBN: 9783406739682)
    Yuval Noah Harari

    21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Ich mutiere zu einem richtigen Fan von Yuval Noah Harari. Schon seine Bücher «Homo Deus», eine philosophische Aussicht auf unsere Zukunft, und die geschichtliche Abhandlung von mittelalterlichen Spezialkommandos «Fürsten im Fadenkreuz» haben mich wahnsinnig fasziniert.

    In diesem Buch widmet er sich unserer Gegenwart und der nahen Zukunft bis 2050. Sind die Dinge, die wir unseren Kindern vermitteln noch zeitgemäß? Dürfen wir darauf hoffen, dass der Beruf, den wir erlernt haben in 30 Jahren noch existiert? Ist Flexibilität und Anpassungsfähigkeit wichtiger als tiefgehendes Fachwissen in nur einem Bereich? Was sagt uns die politische, gesellschaftliche und religiöse Landschaft unserer Zeit? Wie realistisch ist Sience-Fiction? Wie wappnen wir uns gegen aktuelle und kommende Herausforderungen?

    All diese Fragen und noch einige mehr werden in diesem Buch behandelt. Wie von Harari gewohnt in einer verständlichen, nachvollziehbaren und doch tiefgründigen Art und Weise. Immer wieder geht er in die Vergangenheit zurück und erklärt anhand von geschichtlichen Beispielen, was auch heute noch Gültigkeit besitzt und wie wir daraus lernen können.

    Die Einsichten sind sicherlich nicht gänzlich neu, aber dennoch in ihrer Aufmachung und umfangreichen Zusammenfassung äußerst lesenswert!

    Ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne etwas mehr über die Menschheit, die Gefahren, aber auch die Möglichkeiten, die sich uns bieten, erfahren möchte.

  5. Cover des Buches StehaufMensch! (ISBN: 9783863342111)
    Samuel Koch

    StehaufMensch!

     (17)
    Aktuelle Rezension von: vielleser18
    Nachdem ich "Rolle vorwärts" von Samuel Koch gelesen habe, bin ich neugierig auf sein neues Buch "Stehe auf Mensch" geworden. Alleine der Titel ist wieder so gelungen, die richtige Mischung aus Humor und Appell. Im aktuellen Buch geht es diesmal etwas weniger um die persönlichen (Lebens)situation von Samuel Koch, vielmehr geht es um Gedankenimpulse und Ansätzen, die er mit dem Gehirnforscher Gerald Hüther, aber auch durch viele Gespräche mit Betroffenen und Freunden, zusammengetragen und "aufbereitet" hat. Es sind Gedanken, Erfahrungen, Ratschläge, Impulse zum Thema Resilenz. Natürlich fließen dabei auch eigene Erfahrungen und vor allem Meinungen mit ein. Er möchte die Widerstandskraft, den "steh-auf-Willen" des Lesers stärken und Mut machen, Hoffnung schenken.

    Im Buch dreht sich alles darum, was uns stark macht. Es ist sehr viel Input, "Stoff" zum Nachdenken. Gut, dass wichtige Thesen und Aussagen  farblich aus dem Text herausstechen, so kann man auch im nachhinein immer mal wieder nachschlagen, sich erneut Impulse holen, einfach noch mal nach den vielen Gedanken das Wichtigste wiederholen beim Lesen. Aufgelockert wird der Text auch durch ab und an eingefüte, passende Zeichnungen.

    Ein Buch, das sehr viel zum Nachdenken anregt, das Impulse, Mut, Hilfe, aber vor allem Hoffnug geben möchte, eines das wachrüttelt und den Augenmerk  des Lesers nach vorne richtet.
  6. Cover des Buches Resilienz (ISBN: 9783423249768)
    Christina Berndt

    Resilienz

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73
    Dieses wissenswerte Buch über unsere Psyche zeigt auf, wie wir uns stark machen können, um bei Stress gewappnet zu sein und auch mit schwierigen Situationen besser umgehen zu können.
    Ich muss gestehen, als ich den Titel las wusste ich nicht, was das ist RESILIENZ. Doch da mich die Psyche sehr interessiert, schaute ich ins Buch hinein und konnte eine Menge Wissenswertes erlesen.
    Anhand von Fall Beispielen bekommt man zunächst einen Einblick, was unsere Psyche alles verkraften kann und woran sie eventuell scheitert.
    Ein Selbsttest: Wie resilient bin ich? findet man ebenso im Buch wie
    auch Seitenweise, wie man seine Kinder stark macht für die Erwachsenen Welt. Wer schon große Kinder hat, für den kommt es bekanntlich zu spät, aber trotzdem sehr interessant und brachte mir so manchen anderen Blick auf unseren Körper.
    Ein kleines Achtsamkeitstrainig ist drin und vieles andere, z.B. wie man wieder lernt abzuschalten ohne ständig erreichbar zu sein. Wie es scheint wird es immer wertvoller, die heutige Technik auszuschalten, um selbst abschalten zu können, nur viele erkennen das nicht.


  7. Cover des Buches Das wirkliche Leben (ISBN: 9783423219563)
    Adeline Dieudonné

    Das wirkliche Leben

     (250)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    Zum Inhalt

    Ein bildgewaltiges Familiendrama.

    Ein Mädchen ohne Namen hat mir ihre Geschichte erzählt. Eine Geschichte von ihrer Familie, die man als solche eigentlich gar nicht bezeichnen kann. Eine Mutter, die sie mit einer Amöbe vergleicht. Die ängstlich ist und keinerlei Bezug zu ihren Kindern hat. Ihre Ziegen verhätschelt und keinerlei Liebe für ihren Ehemann empfindet. Der Vater liebt das Jagen und Whisky. Zweiteres genießt er vor allem beim Fernsehen. Wenn er länger nicht auf Jagd war, wird das seiner Ehefrau zum Verhängnis.

    Das 10 jährige Mädchen liebt ihren kleinen Bruder Gilles abgöttisch. Es ist Sommer. Wenn die Melodie des Blumenwalzers erklingt, kommt der Eiswagen. Die Geschwistern freuen sich jeden Abend darauf. Das Mädchen teilt mit dem alten Eisverkäufer ein Geheimnis. Einen Klecks Sahne auf die Eiswaffel lässt sie sich geben. Das darf der Vater nicht wissen. Als beide Kinder Zeuge eines großen Unglücks werden, erlischt das Lachen des kleinen Bruders.

    Meine Meinung

    Sehr intensiv erzählt das Mädchen von ihrem dramatischen Familienleben. Die Siedlung, in der sie leben, nennt sich *Demo!* Die Häuser haben eine triste Atmosphäre. Nur das ihrer Familie ist etwas größer und verfügt über einen Keller. Mit ihren gerade mal 10 Jahren versucht das Mädchen Gilles Augen wieder zum Leuchten zu bringen. Beide werden älter. Das Mädchen entwickelt sich zu einem hübschen Teenager. Der Bruder wendet sich von ihr ab. Das Mädchen ist sich sicher, dass irgendwo in dem verstörten Jungen noch ihr heiß geliebter Bruder steckt. Das intelligente Mädchen hat einen Plan.

    Die Sprache ist einfach und kommt mit einer solchen Wucht daher, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Das Mädchen sieht in alten Händen eine Schönheit, die nur ein Mensch wahrnimmt, der mit dem Herzen sieht. Sie kann Angst schmecken. Sie spürt die Gefahr. Ich war mehrmals richtig fassungslos, ob der Brutalität des Jägers. (Die Bezeichnung Vater ist absolut nicht angebracht!) Nach außen hin bekommt man eine normale Familie präsentiert. *Das wirkliche Leben* in der Familie sieht jedoch anders aus. Von Fürsorgepflicht hat der Jäger anscheinend noch nichts gehört. Dennoch beschreibt das Mädchen, in einer fast schon poetischen Sprache, den kleinen enttäuschten Jungen, der in ihrem Vater steckt. Hat für ihr Alter sehr viel Verständnis und Empathie. Aber auch Verständnis hat seine Grenzen. Das Mädchen will kein Opfer werden. Was machen, wenn Mädchen keins werden will und Frau nicht mehr sein? Zu Jägerinnen werden!

    Fazit

    Ein Vater (Jäger), der in Menschen nur Opfer oder Jäger sieht, hat mich ein paar Stunden das Fürchten gelehrt. Ich war keine Leserin. Ich war dabei. Der unheimlich bildgewaltige Schreibstil hat mich an diesem Drama teilhaben lassen. Ein Drama, welches mit Sicherheit hinter vielen verschlossenen Türen passiert. Ein Jäger der Tiere erlegt und stolz die Trophäen an die Wand hängt. Ein Jäger, der keinen Stolz für eine intelligente Tochter aufbringen kann. Nein. Er will sie zur Beute machen ……..

    Ob mir das Ende gefallen hat? Ich habe drei Menschen angefeuert. Hab mir die Haare gerauft und gebrüllt: Habt Mut!

    Danke Adeline Dieudonné. Ich war mit dabei, dank ihrem Schreibstil.



  8. Cover des Buches Furzipups, der Knatterdrache (ISBN: 9783649626145)
    Kai Lüftner

    Furzipups, der Knatterdrache

     (18)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    „Furzipups, der Knatterdrache“ von Kai Lüftner und mit Illustrationen von Wiebke Rauers ist ein wirklich süßes Buch für Kinder ab drei Jahren. Die Hardcover-Ausgabe ist beim Coppenrath-Verlag erhältlich.

    Die Bilder sind wirklich liebevoll gestaltet und perfekt auf die Texte abgestimmt. Erzählt wird die Geschichte in Reimen von Furzipups, dem kleinen Drachen, der kein Feuer spucken kann. Egal wie sehr er sich auch anstrengt, bei ihm kommt kein Feuer… Um die Reime zu untermauern ist ein Pups-Button integriert, der das Cover des Buches ziert. 

    Das Buch ist super zum Vorlesen geeignet, da die Reime nicht zu lang sind und die Geschichte viel Spaß bereitet. Nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die vorlesende Person. Gelernt werden kann natürlich auch etwas: Auch, wenn Furzipups nicht Feuer spucken kann wie die anderen Drachen, so ist er doch einzigartig und besonders. So können Kinder sehen, dass es nicht schlimm ist etwas nicht zu können, solang sie es nur versuchen. Und vielleicht merken sie dabei, dass sie eben etwas Anderes gut können. Denn jedes Kind ist einzigartig, genauso wie Furzipups. 

  9. Cover des Buches Antifragilität (ISBN: 9783570553893)
    Nassim Nicholas Taleb

    Antifragilität

     (4)
    Aktuelle Rezension von: NicolasDierks
    Antifragilität sprüht Funken. Taleb schreibt wild und versiert, belesen und ironisch, selbstverliebt und angriffslustig. Manche halten ihn für arrogant und überheblich, manche für den derzeit interessantesten Denker des Planeten. Wozu soviel Aufregung und was bringt die Lektüre unterm Strich?

    Der große Bruder von Der schwarze Schwan sei dieses Buch, so Taleb, sein Hauptwerk. Mit 556 Seiten Text kommt Antifragilität schon optisch als opus magnum daher. Ich bin zwar kein Feind langer Bücher - aber zu lang gewordener. Wie fällt das Urteil hier aus?

    Das Wort "Anleitung" im Untertitel und die frische Aufmachung winken mit dem Zaunpfahl: "Entwarnung! Keine Überforderungsgefahr! Das ganze Drama der unübersichtlichen Welt genial gelöst." …und in der Tat ist dieses Buch zumindest gut zugänglich: flüssige Sätze, kurze Kapitel, ein Meer an Beispielen, vorsichtiger Gebrauch von Fachsprache.

    Und auch für die Navigation im Buch ist einiges getan: Nach dem Inhaltsverzeichnis ein detaillierter Kapitelüberblick und hinten ein großer Anhang mit Glossar, Anmerkungen, Literatur und Register. Hier hat Taleb den Apparat eines Fachbuchs mit dem Stil eines Sachbuchs kombiniert.

    Talebs Sprache ist (auch in der deutschen Übersetzung) voller Bilder und Emotionen, temporeich, mit bissigem Humor und Selbstironie. Hier freue ich mich über die feinfühlige Übersetzung von Susanne Held (die auch andere interessante Autoren übersetzt, wie zuletzt Douglas Hofstadter oder Laura Hillenbrand).

    Der Aufbau des Buches ist also recht klar - aber innerhalb der Kapitel brodelt und schäumt es, dass es eine Freude ist. In einer Sekunde noch mit Statistik befasst, wechselt Taleb plötzlich zu Wirtschaft, Politik, Gesundheitsfragen, antiker Philosophie oder eigenen Anekdoten. Dabei erzählt er überraschend persönlich, so dass er - der immer wieder augenzwinkernde Pauschalurteile auf Banker, Wirtschaftswissenschaftler und "Fragilisten" loslässt - selbst auch nur menschlich wirkt, sogar sympathisch. Kann man Taleb seine Eskapaden und Verleumdungen übel nehmen? Darin scheiden sich die Geister.

    Antifragilität will gerade keine großangelegte "Anleitung" sein - genau dieser Anspruch, die Zukunft zu kalkulieren und handhabbar erscheinen zu lassen, ist Taleb zuwider. Es geht ihm vielmehr darum, wie wichtig Fehler und Rückschläge, Zufall und Unordnung für unsere Entwicklung sind. Dieses Unbekannte habe die Moderne zu eliminieren versucht und schwäche uns dadurch immer mehr. Dabei brauchen wir Taleb zufolge kleine Fehler, um große Desaster zu vermeiden.

    Komplizierten Erklärungsmodelle seien unnötig, um unsere komplexe Welt zu verstehen - eine Handvoll einfacher Heuristiken ( Leitsätze) seien viel nützlicher. Bricolage, bzw. "Bastelei" ist das Konzept, das Taleb favorisiert. Wir sollten nicht wie Touristen eine Pauschalreise des Lebens buchen, sondern uns wie "rationale Flaneure" verhalten - also offen bleiben und uns inmitten des Stroms neuer Informationen stets aufs Neue fragen, ob wir unsere Route beibehalten oder nicht.

    Und Stress sei gut! Wir sollten zwar chronische niedrige Stressoren vermeiden. Aber sporadische stärkere Stressoren lösen bei uns Wachstumsreize aus. Und des naiven Interventionismus sollten wir uns enthalten, denn der bringe mehr Schaden als Nutzen. Lernen und Entwicklung laufen besser nach Versuch und Irrtum ab, und in Medizin, Wirtschaft oder Politik solle man sich deshalb eher zurückhalten. Wir bräuchten keinen "großen Plan" oder perfekte Prognosen.

    Stattdessen sollten wir die Anfälligkeit unserer Systeme für Zufälle überprüfen und dabei unser Verständnis nichtlinearer Effekte verbessern. Taleb hält also ein Plädoyer für das Machen, das Versuchen und Scheitern sowie für das Selbstvertrauen, dass Fehler und Stress die eigene Entwicklung befördern.

    Ist Taleb also überhaupt kontrovers? Wer würde dem nicht zustimmen, dass unsere Schulsysteme die Bildung fürs Leben manchmal sogar erschweren? Wer würde nicht zustimmen, dass im Wirtschaftsbereich nicht akademische Bildung, sondern erst die Praxis entscheidende Kompetenzen vermittelt? Wer würde nicht zustimmen, dass die Medizin (neben manchen Segnungen) auch grobe Verzerrungen an uns vorgenommen hat und es uns manchmal gut tun würde, zu einer Lebensform zu kommen, die eher jenen unserer Vorfahren ähnelt? (Nicht umsonst sind die Paleodiät, Barfußlaufen und Waldkindergärten im Trend). Mit seiner Einstellung trifft Taleb insofern den Zeitgeist vieler gebildeter Leser. Ist also nur noch Talebs Attitüde der Stein des Anstoßes?

    Begeisterte Leser schreiben, Taleb hätte ihnen zu einer neuen Weltsicht verholfen. Wie kann es sein, dass ein Buch, das so dem populären Ton entspricht und vor allem offene Türen einrennt, angeblich die Weltsicht verändert?

    Vielleicht liegt es daran, das Taleb durch sein Konzept der Antifragilität einen Weg gefunden hat, viele Lebensbereiche in einen Zusammenhang zu bringen - Weltverstehen, Finanzen, ethisches Verhalten, Gesundheit. Deshalb avisiert das Buch am Ende doch genau das, dessen Sinn und Möglichkeit Taleb abstreitet: Ein Panorama des Lebens unter dem Leitstern einer integrativen Idee.

    Dass diese Idee eine Stufe höher liegt als viele andere "Glücks-Rezepte" macht sie interessant - und überall demonstriert der Autor seine Glaubwürdigkeit durch seine sprachlichen Gesten: indem er sich nicht fügt, darauf pfeift, schonungslos entlarvt, alles bereits umgesetzt hat und es nicht nötig hat, sich zurückzuhalten. Und dieses rasante Leseerlebnis begleitet er mit seiner unverwechselbaren Stimme.

    Nun gut, gegen Ende habe ich Seiten überflogen, denn die Pointe des Buches war mir nach der Hälfte hinreichend klar. Dabei scheinen mir Redundanzen durchaus zum Konzept zu gehören. Aber es war wie bei einem großartigen Gitarrensolo, dem man eine zeitlang fasziniert folgt, aber dass sich dann in die Länge zieht - und irgendwann steigt man aus. Aus meiner Sicht hätte das Buch 100 bis 150 Seiten kürzer sein können.

    Im Ganzen also eine spannende Lektüre, ein besonderes Buch, ein fundiertes Konzept, dass sich gut diskutieren lässt, begeistert dargestellt von einem interessanten Intellektuellen (Taleb würde jetzt mit seiner Verachtung für diese Bezeichnung kokettieren). Fazit: Klare Leseempfehlung!
  10. Cover des Buches Folge der Spur deiner Sehnsucht (ISBN: 9783957347213)
    Annemarie Pfeifer

    Folge der Spur deiner Sehnsucht

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Mauela

    Wer kennt sie nicht, die Sehnsucht. Bei Jedem äußert sie sich anders, beim einen ist sie so stark ausgeprägt, daß er an nichts Anderes mehr denken kann als an seinen Traum. Der andere getraut sich nicht seiner Sehnsucht zu folgen und versteckt sie unter Alltagssorgen und Pflichtbewusstsein.


    Dennoch gibt es sie, die Sehnsucht, die in Jedem von uns schlummert. Das Buch „Folge der Spur deiner Sehnsucht - Wie wir unsere Träume leben können und trotz unerfüllter Wünsche echtes Glück finden können“ von Annemarie Pfeifer und Sabine Bockel befaßt sich mit Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. 


    Aus christlicher Sicht, allerdings ohne erhobenen Zeigefinger, sondern menschlich sympathisch und lebensnah, würde ich das Buch ihn die Kategorie christlicher Lebens-Ratgeber einsortieren, bei dem die Zielgruppe vor allem Frauen sind. Das Buch lädt zum Nachdenken und sinnieren ein, über die eigenen Wünsche und das eigene Leben, weist aber gleichzeitig daraufhin, daß nicht jeder Lebenswunsch in Erfüllung gehen wird. Und trotzdem ist es möglich, echtes Glück zu finden. 


    Ein tolles Buch für Frauen, die sich nicht ganz sicher sind, wo die Lebensreise hinführen soll, die vielleicht gar nicht genau wissen, was sie eigentlich wollen oder für die, welche trotz unerfüllter Träume das persönlichen Glück finden möchten.

  11. Cover des Buches Kränkungen (ISBN: 9783608945850)
    Frank-M. Staemmler

    Kränkungen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Jeder Mensch hat schon mal in seinem Leben eine Kränkung erfahren. Sei es in einer Paarbeziehung oder von Freunden, so manches Mal trifft einen eine Aussage bis ins Mark. Mit diesem Buch geht der Autor Frank-M. Staemmler systematisch an die Thematik heran und zeigt, wie Kränkungen entstehen und wie wir ihnen begegnen können.


    Zweiteilung

    Dafür hat Staemmler das Buch im Großen und Ganzen in zwei grundsätzliche Abschnitte geteilt. Im ersten Teil des Buchs zeigt er, wie üblicherweise bzw. in vielen Fällen Kränkungen in unserer Kultur enstehen und verstanden werden. Zusätzlich zeigt er alternative Modelle, wie eine Kränkung zu verstehen ist und worin ihre Ursache zu suchen ist.

    Besonders der Aspekt, dass eine Kränkung keine Einbahnstraße ist, halte ich für besonders erwähnenswert.

    »Ich halte es für sinnvoll, Kränkungen als eine gemeinsame kommunikative Handlung von mindestens zwei Personen zu verstehen.« (S. 100)

    Damit schafft er eine Basis, um im zweiten Teil des Buchs näher darauf einzugehen, wie mit Kränkungen umgegangen werden kann.

     

    Kein Kochbuch

    Sehr gut gemacht sind die Zusammenfassung in dem zweiten Teil des Buchs, in denen Staemmler nochmals resümiert und seine Vorschläge bündelt, wie der Einzelne in der Paarbezeihung konkret mit Kränkungen umgehen kann. Konkret natürlich nur insofern, als dass es keine Rezepte für zwischenmenschliche Beziehungen geben kann. Es ist deutlich mehr als ein »psychologisches Wischiwaschi« mit schwer verständlichen Floskeln, mit denen Otto-Normalleser wenig anzufangen weiß.

    »Gute Beziehungen sind nicht daran zu erkennen, dass nie Kränkungen passieren, sondern daran, dass die Beteiligten Wege finden, sie im Sinne einer Festigung und Intensivierung ihrer Verbindung zu verarbeiten.« (S. 140)

    Das Buch lebt in meinen Augen davon, dass der Autor eine offene und klare Sprache gefunden hat, die mit wenig Fremdworten daherkommt und auch für Laien gut verständlich ist.

     

    Fazit

    Gegen Ende des Buchs wirft der Autor folgenden Satz in den Raum:

    »Für alle Beteiligte habe ich vor Perfektionismus gewarnt und betont, dass Kränkungen – auch bei bestem Willen – nie ganz zu vermeiden sein werden.« (S. 172)

    Damit ist klar, dass er keine Strategien zeigt, wie wir Kränkungen vermeiden, sondern wie wir mit ihnen umgehen können. Dabei erhebt er keineswegs den Anspruch, dem Leser etwas vorschreiben zu wollen, sondern gibt sprachlich gewandt und einfach verständlich vielmehr einen Leitfaden, wie man selbst Kränkungen verstehen und daraus resultierend auf sie reagieren kann.


    Diese und weitere Buchbesprechnungen finden sich auf meinem Bücherblog.

  12. Cover des Buches Konfetti und Tränen (ISBN: 9783426301111)
    Nicole Heinrichs

    Konfetti und Tränen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Schon die ersten beiden Seiten haben mich zum weinen gebracht und obwohl man bereits wusste wie die Geschichte ausgeht, habe ich bis zum Schluss gehofft...
  13. Cover des Buches Der kleine Drache Ignatus (ISBN: 9783765558405)
    Laurence Bourguignon

    Der kleine Drache Ignatus

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste


    Thema Mut / Angst/ Hilfsbereitschaft
    Ich-Stärkung

    für Kinder ab 4 Jahren

    Kleine Drachen können noch kein Feuer speien, doch irgendwann ist es an der Zeit auch dieses zu lernen. Doch bevor es los gehen kann muss das innere Feuer entzündet werden.
    Wie das geht?
    Die kleinen Drachen müssen in einen Blitz beißen.
    Das ist gar nicht so einfach, erst recht nicht wenn man Angst vor Gewitter hat, so wie unser kleiner Ignatus.
    Liebevoll bereitet der Vater seinen kleinen Drachensohn auf diesen Moment vor. Er erzählt ihm was zu tun ist und wie es sich anfühlt. Dabei verschweigt er auch nicht, dass es ganz kurz etwas unangenehm kribbelt. Mit diesem Wissen fliegen die beiden nun in das nächste Gewitter. Ignatus hat furchtbare Angst, hält sich die Augen zu um dann doch mutig in den Blitz zu fliegen, doch grade als er zubeißen sollte überkommt ihn erneut die Angst. Das Gewitter trifft ihn und reißt ihn in die Tiefe. Ignatus fällt und landet mitten im Wald wo er von einer Hasenfamilie gefunden wird, die sich ihm sehr herzlich annehmen.
    Alle Tiere des Waldes sind in dieser Nacht auf dem Weg zur Lichtung wo es ein großes buntes Feuerwerk geben wird. Ein Feuerwerk kennt der Drache nicht, unter den Erklärungen des Hasenvaters kann Ignatus sich erst einmal wenig vorstellen. Als es anfängt zu böllern hat er wieder Angst doch er erkennt, dass er vor dem wunderschön anzuschauendem Feuerwerk keine Angst haben muss. Das Eis ist gebrochen. Ignátus wird mutig. Fliegt ins Feuerwerk hinein und schluckt einen blauen Stern. Die Tiere schauen von unten begeistert zu und applaudieren laut.
    Nun ist auch Ignatus Feuer entfacht und er kann wie alle anderen Drachen Feuer speien. Nur sein Feuerschweif ist blau und nicht rot.
    Wieder zuhause wird er freudig vom Vater begrüßt, der der Erzählung seines Sohnes freudig lauscht und zeigt wie stolz er auf seinen kleinen Ignatus ist. Das der Feuerschweif blau ist stört ihn nicht und so ist der kleine Drache auch nicht mehr traurig darüber.
    *
    Es ist eine fantasivolle, spannende Geschichte, die einen kleinen Drachen in seiner Entwicklung zum Großwerden begleitet. Auch wenn Menschenkinder nicht Feuer spucken können müssen verstehen sie die Botschaft der Geschichte meist recht schnell. Zum einen ist es wichtig, das man Eltern hat, die einen begleiten und auch nicht böse sind wenn es mal nicht so klappt wie es eigentlich sollte. Das man Eltern hat, die zuhören und die Ängste und Nöte ihrer Kleinen ernst nehmen und versuchen ihnen die Angst zu nehmen. Dies wird durch die Rolle des verständnisvollen Drachenvaters sehr deutlich.
    Zum anderen erfährt Ignatus Hilfsbereitschaft von der Hasenfamilie und den Waldtieren. Durch ihre Unterstützung verliert er einen Teil seiner Angst wird mutig.
    Und auch Ignatus selbst lernt etwas. Auf sich zu vertrauen. Sich etwas zu zutrauen.
    Resilienz ist hier das Oberthema.
    *
    Eigentlich ist es eine Geschichte für Kinder ab 43 Jahren. Da sie aber zu großen Teilen in der Dunkelheit spielt und die Bilder dementsprechend dunkel gehalten sind ( Gewitterstimmung und Nacht) und darüber hinaus turbulente Gewitterszenen illustriert wurden würde ich hier eine Altersstufe ab 4 Jahren empfehlen.
    *
    Unsere Lesekinder fanden die Geschichte wirklich schön. Kontrolliertes Angst haben und etwas Gruseln inbegriffen.
    Einige der kleineren Mädchen fanden die Bilder nicht so schön während die Jungen total begeistert waren.
    Vielleicht ehr ein Buch für Jungen?
    Vielleicht. Vor allem ist es aber für Dino Fans denn die Drachen ähneln den Dinos sehr.
    Unter unseren Lesekindern hat das Buch eine große Fangemeinde weil es nicht so bunt und kitschig wie viele andere Bücher gezeichnet ist.
    Und wirklich vom Illustrationsstil und der verwendeten Farben hebt sich dieses Buch sehr von anderen ab, was allein vom Coverbild her nicht gleich vermutet wird.
    *
    Ein schönes Buch mit viel Potential für anschließende Gespräche


  14. Cover des Buches Über den Tellerrand (ISBN: 9783957050076)
    Gudrun Riefer

    Über den Tellerrand

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte61
    Klappentext:

    Hans Bürger führt als selbstständiger Kaufmann ein Leben im Wohlstand. Zuhause bestimmt seine Frau uneingeschränkt über das Zusammenleben. Für die gemeinsame Tochter Eva sieht sie eine kaufmännische Lehre und die spätere Übernahme des Familienbetriebes vor. Das ganze Dorf beneidet Eva um ihre Zukunft – doch das ist alles nur schöner Schein.
    Denn ab ihrem zwölften Lebensjahr ändert sich für Eva das Familienleben schlagartig: Ihre Mutter beginnt, sie immer mehr herabzusetzen und reißt den Rest der Familie – Großmutter, Vater und Bruder – mit. Endlich volljährig kämpft Eva um ihre Ziele und damit gegen die Wünsche ihrer Mutter an. Und doch endet alles anders, als sie es sich ausgemalt hat …

    Fazit:

    Von Mobbing haben viele von uns schon in Bezug auf die Arbeit gehört, in Familien halten wir es eher für unwahrscheinlich. Gerade aus diesem Grund ist dieses Buch so wichtig, um uns zu ermutigen, über den Tellerrand zu schauen. Eva wächst für die Menschen im Dorf scheinbar behütet und in Wohlstand auf. Natürlich fördert dieser Wohlstand auch den Neid der Dorfbevölkerung. Das Leid der wohlhabenden Eva wird nicht beachtet, sie wird stattdessen ausgegrenzt. Doch halt, ein Schritt nach dem anderen.

    Eva erleidet in ihrer Familie den täglichen Albtraum, der kaum nachzuvollziehen ist. Schon als kleines Kind wird sie von ihrer Mutter ständig attackiert und beschimpft und gilt in ihrer Familie als dumm, da sie gerne hinterfragt. Mit ihrer Einschulung spitzt sich das Drama zu, da sie von nun an auch regelmäßig mit dem Kochlöffel verprügelt wird. Sie bekommt zusätzlich ständig zu hören, dass sie zu dick, zu hässlich, zu faul, zu dumm und obendrein eine Nutte ist. Ihre Mutter und ihre Oma behaupten, dass Eva im Krankenhaus vertauscht wurde und nicht aus dieser Familie stammt. Um sie noch kleiner zu halten, wird Eva auch immer wieder erklärt, dass sie ins Internat = Kindergefängnis gesteckt wird, weil sie sich keine Mühe geben würde. Falle Eva es wagt, sich zu wehren wird von ihrer Mutter behauptet: Die spiiiint!!! Bestärkt von Evas Oma, hält Evas Mutter ihren Erziehungsstil für korrekt und behält die demütigende Haltung bei. Der Vater von Eva hält Erziehung für Frauensache, um sich bloß nicht einmischen zu müssen. Jeden Mittag, wenn Eva verbal attackiert wird, schüttet sich ihr Vater vor Lachen aus. Dass Eva ihre Familie immer mehr hasst, ist für mich logisch und verständlich. 

    Ich musste dieses Buch häufig zur Seite legen, da ich an vielen Stellen einfach sprachlos und unglaublich wütend war. Diese Art, zu behaupten, dass es nur Worte sind, die nicht wehtun, hat mich einfach schockiert. Auch die Dummheit der Eltern und der Oma hat mich sehr oft den Kopf schütteln lassen. Wie gerne wäre ich Eva zu Hilfe geeilt und hätte sie getröstet, da sie ein extrem schlimmes Martyrium durchleben musste. Da sie schon in ihrer Familie zum Opfer gewählt wurde, mag es auch nicht zu verwundern, dass sie auch außerhalb ihrer Familie immer wieder als Opfer erkannt wurde. Genau da zeigt sich dieses tiefsitzende Trauma, für das es keine Hilfe gab. Eva sieht für sich nur die Rettung, sobald sie volljährig ist, aus dieser schlimmen Familie zu fliehen. Ob jetzt alles gut für sie wird? Das müsst ihr selbst lesen, da ich schon genug verraten habe.

    Durch den lockeren, flüssigen Schreibstil hätte ich das Buch sehr schnell lesen können, dies war mir jedoch kaum möglich, da ich angesichts dieser schwer verdaulichen Kost öfter aufhören musste. An manchen Stellen war meine Wut auch so groß, dass ich innehalten musste. Gerade durch die immer wieder auftauchenden Wiederholungen von den Beschimpfungen, hat sich das Martyrium noch mehr eingeprägt und wurde mit jedem Mal für mich unfassbarer. Wie grausam kann eine Mutter sein und wie emotionslos und gemein der Rest der Familie? Solche Eltern haben meiner Meinung nach kein Kind verdient. Ich hatte viele Momente, da hätte ich die Eltern und die Oma am liebsten verprügelt. Wie gerne hätte ich Eva aus dieser Familie geholt, um ihr zu zeigen, dass es auch anders geht. Mir als Mutter von inzwischen erwachsenen Kindern hat das Herz geblutet. Ich wünsche mir für Eva, dass ihre wunden inzwischen abgeheilt sind und ihre Narben zur Ruhe kommen. Da die Autorin gerne autobiographische Werke verfasst gehe ich auch in diesen Fall davon aus, dass es diese Eva gibt. 

    Mich hat dieses Buch sprachlos und nachdenklich gemacht und ich empfehle es voller Überzeugung an alle Leser weiter, die sich eine Erzählung über Traumata und Mobbing in der Kindheit zutrauen.  
  15. Cover des Buches Stark von Anfang an (ISBN: 9783934333451)
    Barbara Schmid-Steinbrunner

    Stark von Anfang an

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Rette dich, das Leben ruft! (ISBN: 9783550080395)
    Boris Cyrulnik

    Rette dich, das Leben ruft!

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Option B (ISBN: 9781524711214)

    Option B

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Suicide Watch (ISBN: B00APOUS1M)
    Kelley York

    Suicide Watch

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Mario-Sponge
    In diesem Buch begleitet man den jungen Vincent durch einen Jahreszyklus, in dem er seelisch sehr viel durchmachen muss, und schließlich in ein Onlineforum zum Thema Suizid gelangt, wo er sich mit anderen Jugendlichen kurzschließt. Dabei gerät er an die krebskranke Casper und den den schweigsamen Adam, und irgend wann kommt es zu einem Treffen im Real Life.

    Die Hauptfiguren des Romans sind auf ihre Weise 'damaged goods' und versuchen dabei dennoch einander einen gewissen Halt zu geben. Da stellt sich die Frage, wie gegenseitiger Halt zustandekommen soll, wenn man bereits gemeinsam am Abgrund hängt.

    Besonders an diesem Roman ist, mit wie viel Fingerspitzengefühl die Autorin das Thema Jugendsuizid aufgreift. Romantisierung kommt hier nicht vor. Vielmehr beeindruckt der Roman durch leise Anklänge von Resilienz und einem kleinen Funken Hoffnung.
  19. Cover des Buches DEEP FALL - DEVIL´S TOY (ISBN: B07H2N52BW)
    Chloé Jensen

    DEEP FALL - DEVIL´S TOY

     (13)
    Aktuelle Rezension von: winniehex

    Das Leben der jungen Sasha gleicht einer Hölle, in der sie tagtäglich ums Überleben kämpfen muss. Trotz ihrer widrigen Lebensumstände ist sie eine ungebrochene Optimistin und eine Meisterin der Resilienz. Eine Fähigkeit, die ihr im Ausnahmezustand das Überleben sichert.
    Als sie eines Tages dem erfolgsverwöhnten Multi-Millionär Adrian Reevers-Meyers begegnet, wird ihre Lebenseinstellung hart auf die Probe gestellt.

    Adrian Reevers-Meyers ist der perfekte Manipulator, ein gnadenloser Narzisst, der mit seiner Elite-Bande, allesamt Absolventen einer renommierten Universität, perverse Psychospielchen treibt, die nicht nur einen Menschen in den Selbstmord getrieben haben. Der schöne und moderne Soziopath ist ein Meister der Täuschung und kaum in der Lage, Empathie und Liebe zu empfinden.
    Adrian ist fasziniert von Sasha, von ihrem warmen und mitfühlenden Wesen, das er aus seiner vergifteten Welt nicht kennt. Doch von einem Psychopathen geliebt zu werden ist keine gute Idee, wie die junge Frau sehr bald herausfinden sollte. Trotzdem ist sie mutig und schenkt ihm ihre Gefühle. Dabei löst sie einen unerbittlichen Kampf aus. Einen Kampf um die eigene Würde, die eigenen Werte aber auch um die ganz große und bedingungslose Liebe.

    Chloe Jensen hat wieder einmal ein Meisterwerk geschaffen, denn dieses Buch macht einen nicht nur sprachlos, sondern lässt einen noch mit vollen Adrenalinschüben zurück. Das erste Buch war schon toll, aber das hier hat alles nochmal übertopt. Die Geschichte wird abwechselnd von der Sicht von Sascha und Adrian geschildert, so dass man beiden Sichten von den Figuren kennenlernt. Was ich aber sagen kann ist, dass dieses Buch nicht für Leser ist, die es harmonisch und einfach mögen. Hier geht es eindeutig härter zu, was aber auch dem Buch zustehen sollte.

    Ich freue mich auf weitere Werke von Chloe Jackson…

  20. Cover des Buches Nicht von dieser Welt (ISBN: 9783943767582)
    Arne Ulbricht

    Nicht von dieser Welt

     (9)
    Aktuelle Rezension von: trollchen
    Nicht von dieser Welt
    Herausgeber ist KLAK Verlag; Auflage: 1 (26. Februar 2016) und hat 290 Seiten.
    Kurzinhalt: Heinz ist ein Single, der gern liest, Schach spielt und seinen Hund verwöhnt. Ein Mann, der weder Handy noch Fernseher besitzt, nicht auf Facebook ist und sich nicht für Fußball interessiert. Seinen Lebenstraum, junge Menschen als Lehrer für Sprache und Literatur zu begeistern, hat Heinz eigentlich längst begraben…
    Doch plötzlich steht er in einem Klassenraum eines Gymnasiums der Generation Selfie und WhatsApp gegenüber. Dort sitzen Olaf und seine Freunde, die die Schüler gegen Heinz aufwiegeln und vor keiner Eskalation zurückschrecken. Aber da sind auch sein skurriler Kollege Sker und vor allem zwei Schüler, die seinen Schutz brauchen. Vor einer Klassenfahrt hofft Heinz auf einen Neuanfang. Doch es kommt anders und Heinz entschließt sich, den Schülern in diesem Psychokrieg eine grausame Lektion zu erteilen.
    Arne Ulbricht, "der Mann, der kein Beamter sein will" (Rheinische Post), hat mit Nicht von dieser Welt das eindringliche Psychogramm eines Lehrers geschrieben, der aus seinem Scheitern verhängnisvolle Konsequenzen zieht.
    Meine Meinung: Ich war am Ende sehr betroffen von dem Buch, denn wenn man sich überlegt, dass das eigentlich ein normaler Mann war, der Lehrer aus dem Grund geworden ist, dass er Kindern etwas beibringen wollte. Und am Ende bleibt davon nichts mehr übrig. Weil die Kinder seine ganze Lebenslust und Arbeit zunichte gemacht haben. Ich denke in der heutigen Zeit ist dieses Buch aktueller denn je, denn bei unserem Lehrermangel kann ich mir dieses Ausbrennen sehr deutlich vorstellen. Aber wiederum, in welchem job ist dies heute nicht der Fall.
    Was mich ein wenig gestört hat, waren die sehr langen Kapitel und manchmal diese nervigen ewigen Überlegungen von Heinz, die hätte man noch ein wenig kürzen können. Denn dies nimmt sehr viel von der Spannung weg. Ansonsten ist der Schreibstil sehr locker und leicht zu lesen.
    Mein Fazit: Ein sehr verstörendes Buch über die Psyche eines Lehrers, der auch kaum soziale Kontakte hat und auch kaum etwas mit den sozialen Medien zu tun hat. Dies alles wird zum Schluss ihm sehr deutlich und ein total überraschendes Ende, was mich sehr berührt hat. Ich vergebe 4 tolle Sterne.
  21. Cover des Buches Was Lebenskuenstler richtig machen – von Achtsamkeit bis Zufriedenheit (ISBN: 9783608290424)
    Harald Görlich

    Was Lebenskuenstler richtig machen – von Achtsamkeit bis Zufriedenheit

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    „Was Lebenskünstler richtig machen – Von Achtsamkeit bis Zufriedenheit“ von Prof. Dr. Harald Görlich. Was ist ein Lebenskünstler? Beherrscht er sein Repertoire des Lebens besonders gut oder spielt er seine Rolle nur gut? Gelingt ihm alles wie am Schnürchen oder gibt es auch bei ihm Tage, an denen er sich nicht aufs Drahtseil wagt oder zumindest sein Sicherrungsnetz benötigt? Nun, Harald Görlich verbindet mit dem Begriff Lebenskünstler, die, denen es gelingt „vital, ausgeglichen und rundum zufrieden zu bleiben“. Also habe ich mich auf die Lektüre seiner A-Z Sammlung eingelassen und es auch nicht bereut. Professor Dr. Görlich, der u.a. Systemischer Coach mich Schwerpunkt Gesundheitscoaching, Trainer für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation sowie Mediator ist, gelingt die Thematisierung einer weiten Spannbreite, wie Achtsamkeit, Energie, Identität, Narzissmus oder Resilienz, um nur einige zu nennen. Dies bespricht er ohne erhobenen Zeigefinger, sondern viel mehr mit Herz und Verstand. Von A-Z werden die Themen mit einer Geschichte vorgestellt, mit Tatsachen, Refelxionen und Anregungen vertieft und einem abschließenden Aphorismus, Spruch oder einem Witz beendet. Der Ratschlag, die Themen nicht fließend zu lesen, sondern sich den Rubriken im Einzelnen zu öffnen und diese im persönlichen Verhalten zu reflektieren, ist mir nicht immer gelungen. Dies jedoch oftmals nur, weil die Lektüre aufschlussreich und interessant war. Lohnenswerte Lektüre!

  22. Cover des Buches Resilienz (ISBN: 9783442178223)
    Mirriam Prieß

    Resilienz

     (4)
    Aktuelle Rezension von: miasanker

    Ich interessiere mich sehr für das Thema, wusste vor dem Buch allerdings nicht, dass man sowas wie psychische Widerstandskraft erlernen kann. Umso erfreuter war ich, dass das Buch tatsächlich hält, was es verspricht!

    Zum Förmlichen

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Kapitellänge kurz und einfach gehalten. Die Autorin redet nicht viel um den heißen Brei, und kommt schnell zum Punkt. Auch sehr mag ich die direkte Anrede der Autorin, z. B. "Stellen Sie sich vor, sie würden ..." oder "Versuchen Sie ...". Den einzigen Nachteil sehe ich darin, dass sie eine bestimmte Zielgruppe anspricht, nämlich arbeitenden Menschen in Konzernen oder Firmen. In ihren Beispiel sind also Szenarien, wie Meetings oder Büros die Rede. Ideal für Menschen, die tatsächlich in dieser Branche arbeiten, aber auch etwas seltsam für Menschen wie mich, die jenseits des stressigen Bürojobs psychische Widerstandsfähigkeit zu erlernen versuchen.

    Der Inhalt

    Das Buch ist keine Geschichte, sondern ein Appell an die Leser*innen. Ziel ist es, in einen Dialog mit sich selbst zu kommen. Je offener man mit sich selbst ist, desto klarer sieht man die Dinge. Tut man dies nicht, können (psychische) gesundheitliche Konsequenzen folgen. Die meisten Menschen behandeln nämlich die körperlichen Symptome, wie Kopf-oder Bauchweh und nicht, das, was sie auslöst, zum Beispiel Stress, Konflikte, usw. 

    Doch je mehr die Dinge angenommen werden, desto stärker wird die Resilienz. Und wird die Resilienz gestärkt, wird auch das Leben leichter, da viel besser mit Stress, Konflikten, Probleme, Traumata und Weiterem umgegangen werden kann.

    Was ich aus dem Buch mitgenommen habe

    Da ich bereits viele Bücher gelesen habe, die psychische Belastbarkeit behandeln, beispielsweise Stefanie Stahls "So stärken Sie ihr Selbstwertgefühl" gab es vieles, das mir schon bekannt war. Ein Aspekt - und ich kann ihn mir gar nicht oft genug vor Augen führen - war das Thema AKZEPTANZ. Wir müssen die Dinge akzeptieren, um weiterzumachen. Wir müssen akzeptieren, dass "es" so ist. Wir müssen akzeptieren, dass "es" sich nicht ändern lässt und dann können wir weitermachen. Tun wir das nicht, treten wir weiterhin auf der Schwelle.

    Ein weiterer großer Aspekt war das Thema Zulassen (von Gefühlen). Dinge, auch unangenehme oder negative müssen erst zugelassen, bevor sie losgelassen werden. Die meisten präferieren jedoch einen anderen Weg, weil sie glauben, dass dieser der leichte ist. Negative Emotionen wie Scham oder Wut wollen gar nicht erst zugelassen werden. Sie verschwinden aber nicht, sondern werden nur verdrängt. 

    Was ich auch ganz spannend fand, war die Tatsache, dass viele sich in einer Opferrolle sehen und deshalb nicht weiterkommen. Ich muss zugeben, dass auch ich mich oft in einer Situation gefunden habe, in der es mir einfacher fiel, das Opfer zu sein, und jemand anderem die Schuld zu geben. Diese Einstellung sorgt jedoch nur dafür, dass wir auf der Stelle treten. Auch wenn wir tatsächlich das Opfer in einer Situation sind, müssen wir die Situation akzeptieren, die Gefühle zulassen und uns selbst retten. Es wird nämliche niemand kommen und das für uns übernehmen. 

    Ich könnte noch viel mehr erzählen, aber das würde den Rahmen sprengen. Fakt ist, dass ich dran glaube, dass psychische Widerstandsfähigkeit erlernt werden kann, wenn man AKTIV etwas dafür tut. Von nichts kommt nämlich nichts.

  23. Cover des Buches Stark wie ein Phönix (ISBN: 9783426292402)
    Michaela Haas

    Stark wie ein Phönix

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    "Stark wie ein Phönix" ist ein Buch der Autorin Michaela Haas. Frau Haas ist zudem Journalistin und Buddhistin. In diesem Buch erklärt die Autorin wie es möglich ist seine ganz eigenen Resilienzkräfte zu wecken und ein Trauma zu überwinden. Hierbei stützt sich die Autorin vorallem auf die neuen Forschungen, die eine revolutionäre und ebenso überraschende Sicht zum Thema Trauma offenbaren. Hier wurde belegt, dass durch bestimmte Strategien nicht nicht nur neue Kraft geschöpft werden und ein Trauma überwunden werden kann, sondern, dass man sogar an den schlimmsten Geschehnissen innerlich wachsen und anderen mit dem Teilen seiner Erfahrungen sogar helfen kann. 


    In diesem Buch findet der Leser/die Leserin unter anderem zwölf, sehr eindrucksvolle Porträts der verschiedensten Menschen. Aber in allem sind sie alle gleich, sie hatte jede/r ein oder mehrere schwere Traumata in ihrem Leben zu überwinden. Hier finden sich zum Beispiel Interviews mit der erfolgreichen Autistin Temple Grandin, der Menschenrechtslegende Maya Angelou oder auch dem Auschwitz Überlebenden Coco Schumann. 


    Ich fand die Porträts der verschiedenen Menschen wahnsinnig interessant und vielseitig. Die Erfahrungen, auch die traumatischen dieser Menschen zu lesen, gibt einem eine unerwartete Kraft, da es so positiv ist, dass diese Menschen, trotz schlimmer Erlebnisse, sovieles erreichen konnten und glücklich sind. Dies macht, denke ich vielen Menschen, die gerade in einer schweren Lebenssituation stecken, Mut. Jedes dieser Porträts zeigt Kraft und positives Denken und das fand ich sehr spannend. Aber wie kann man das selbst erreichen?


    Auch hier findet man in dem Buch hilfreiches, denn die Autorin gibt ebenfalls praktische Tipps und Ratschläge, wie man seine Resilienzkräfte wecken kann. Die Übungen sind einfach umzusetzen, aber es dauert seine Zeit, bis man Veränderungen merkt. Die Übungen sind zudem vielseitig und gut zu merken, um auch immer wieder an die positiven Optionen zu denken und diese zu verinnerlichen!

    "Stark wie ein Phönix" ist ein interessantes und vielseitiges Buch, welches eine großartige Mischung aus Erfahrungsberichten und praktischen Übungen beinhaltet! Sehr gelungen!

  24. Cover des Buches Henri, der mutige Angsthase (ISBN: 9783789110542)
    Nicola Kinnear

    Henri, der mutige Angsthase

     (4)
    Aktuelle Rezension von: JennysKinderbuchwelt

    Henri der sehr ängstliche Hase wird von seiner abenteuerlustigen Freundin Luna aufgefordert mit nach draußen zu gehen. Aber Henri traut sich nicht aus seiner Höhle heraus und Luna geht wütend alle nach draußen und nennt Henri einen Angsthasen. Die beiden Hasen haben sich zuvor noch nie gestritten und Henri fühlt sich gar nicht wohl bei dem Gedanken das Luna nun sauer auf ihn ist. 

    Er packt seine Sachen und nimmt all seinen Mut zusammen und geht nach draußen um Luna zu suchen....

    Wie die Geschichte weiter geht möchte ich nicht verraten. Ich kann nur sagen Henri wird ein richtiger mutiger Angsthase und erlebt tolle Abenteuer.


    Was ich so schön finde ist das die Bilder eigentlich schon für sich sprechen und das der Text auch nicht allzu lang ist. Sodass das sowohl meine Tochter (3Jahre) als auch mein Sohn (5Jahre) sich beide für das abenteuerlustige Buch begeistern können.

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