Bücher mit dem Tag "resilienz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "resilienz" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert (ISBN: 9783406809095)
    Yuval Noah Harari

    21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Hoffe63

    Es ist einfach nur beneidenswert, diesen Gesamtüberblick zu haben und diese Verknüpfungen zu erstellen. Und dabei schreibt er, anders als der hochgelobte deutsche TV Neuphilosoph, völlig unaufgeregt und weitestgehend wertungsfre. Alle 3 Werke von ihm konnte ich kaum zur Seite legen und mindestens jedes schon 2x gelesen.

  2. Cover des Buches Kompass für die Seele (ISBN: 9783328112006)
    Bas Kast

    Kompass für die Seele

    (29)
    Aktuelle Rezension von: AnneMF

    Krisen, Stress und Zukunftsängste: Es ist derzeit nicht gut um unser psychisches Wohlbefinden bestellt. In diesem Buch "Kompass für die Seele" geht der Autor der Frage nach, was wir selbst tun können, um wieder die innere Balance zu finden. Als Anleitung stellt er uns 10 alltagstaugliche Strategien vor, die man leicht anwenden kann. Was hilft uns gegen Alltagsstress, chronische Erschöpfung und depressive Verstimmung? Wie können  wir Körper und Geist gesund halten? Der Seele neue Kraft geben?


    Dass Sport die beste Stressmedizin ist, war mir nicht neu. Ich habe es selbst erlebt, wenn ich länger laufe, verliert alles negative an Kraft. Die eigenen Gefühle bekommt man auch besser in den Griff. Es gibt aber noch sehr viel mehr, wie wir Körper und Geist gesund halten. Wie regelmäßiges Fasten, Meditation und der besondere Wirkstoff Wald  weniger aggressiv macht. Unser Ego kann unter einem Sternenhimmel gewaltig schrumpfen. Das hört sich eigentlich einfach an, aber in diesem Buch finden wir die beste Orientierungshilfe für unser Wohlbefinden. Was bei allen Anwendungen unser Körper durchlebt, von körperlichen - sinnlichen - Strategien bis zur menschlichen Psyche im engeren Stil. Die Frage, woher die Stimme im Kopf kommt. 


    Voraussetzung für pauschalisierte  Aussagen wird von Bas Kast gut nachvollziehbar erläutert. Wenn es zu viel in medizinische Details geht, fühle ich mich als Leserin trotzdem nicht überreizt von Fachbegriffen, die Thematik ist sehr verständlich formuliert. Besonders gut hat mir das Thema Meditation gefallen in einer Spielart, wie man auf Tuchfühlung mit dem eigenen Körper gehen kann.  Das Gespür für Depressionen schützen zu können. Was für viele die spirituellste Erfahrung ihres Lebens sein kann.


    Ein guter verwertbarer Ratgeber, den ich sehr gerne weiterempfehle. Die flotte und doch  empathische Schreibweise  des Autors bietet viele Vorteile, die praktischen Methoden im Buch umzusetzen.  Kapitel 10 mit der Droge Ecstasy hat mir nicht so gut gefallen, aber das muss jeder für sich selbst herausfinden. 


    Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch.



  3. Cover des Buches Der späte Ruhm der Mrs. Quinn (ISBN: 9783423220750)
    Olivia Ford

    Der späte Ruhm der Mrs. Quinn

    (195)
    Aktuelle Rezension von: DisneylandFan93

    Dieses ist eines der Bücher, die ein echter Überraschungshit für mich sind und von Seite zu Seite habe ich mich mehr in diese Geschichte verliebt!

    Es geht um die 77jährige Jenny, die ein ruhiges Leben mit ihrem Mann Bernhard führt und gerne Torten und Kuchen backt. Eines Tages ergreift Jenny die Chance und nimmt an einer berühmten Fernsehshow teil, dem "Backduell". Was das mit ihr macht und was danach folgt, müsst ihr selber lesen, aber ich sage so viel: es lohnt sich!

    Der Schreibstil war von Anfang an einfach und lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Der Backwettbewerb und seine Prüfungen haben sich sehr spannend gelesen. Zwischendurch gibt es im Buch auch immer wieder einen Erzählstrang aus Jennys Vergangenheit, der nach und nach wichtiger wird. Ausserdem sorgt dieser zweite Handlungsstrang für noch mehr Abwechslung in der Geschichte.

    Jenny ist eine Protagonistin zum gern haben und ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen! Aber auch Jennys Mann, Jennys Backmitstreiter Azeez und Jennys Familie sind einfach nur herzlich und sympathisch. Dies verleiht dem Buch ein absolutes Gefühl von Wohlbefinden und Wärme während des Lesens.

    Ist das Buch zunächst durch den Backwettbewerb spannend und interessant, so wird das Buch im zweiten Teil immer berührender und emotionaler und ich hatte am Schluss richtig Tränen in den Augen.

    Fazit: Ein echter Überraschungshit! Nicht nur der Backwettbewerb und die Leckereien bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft sorgen hier für ein Wohlgefühl, die ganze Geschichte ist dazu noch sehr berührend und emotional. Ein Highlight und nur zu empfehlen!

  4. Cover des Buches Das Anti-Angst-Buch (ISBN: 9783965842854)
    Gustav Dobos

    Das Anti-Angst-Buch

    (28)
    Aktuelle Rezension von: JeannasBuechertraum

    Wow dieses Sachbuch hab ich jetzt echt einige Wochen durchgearbeitet. 

    Das erste dritte besteht aus einem ausführlichen Theorieteil. Teilweise echt interessant wie sich Angst auf den Körper auswirkt und wie das alles auf kleinster Ebene funktioniert. Es gibt immer wieder vergleiche zu bekannten Wissenschaftlern wie zb Darwin und es wird (mir persönlich zu oft) auf die sogenannte "Mind-Body-Medizin" Bezug genommen. Die Fallbeispiele fand ich nicht gut gewählt - hier wollte wohl jmd zeigen das er auch Praxiserfahrung hat - ich finde so Beispiele aber nur dann sinnvoll wenn sie motivieren und ein gutes Ende gefunden haben - so wie hier waren die meisten eher deprimierend zu lesen. 

    Es gibt hier auch ein großes Corona Kapitel - ich verstehe dass das eine große Sache ist, aber nicht alles ist darauf zurückzu führen. Ich fand es schade das hier so ein großer Schwerpunkt drauf gelegt wurde. Kann ruhig erwähnt werden (steht ja auch vornedrauf) aber ich hät lieber mehr über die Körperliche Funktionsweise von Stress und Angst erfahren. Die Schaubilder fand ich auch alle nicht gut gewählt viel zu überfüllt, dabei sollen sie doch Texte vereinfacht Darstellen. So bringt man leien nichts bei. 

    2/3 des Buches wird dann durch ein 6 Wochen Programm gefüllt das ich auch 6 Wochen durchgezogen habe. Hier meine Erfahrung:

    Kommen wir zunächst zum positiven. Ich hab mich weil ich dieses Programm ordentlich durchziehen wollte oft dazu gezwungen die Aufgaben zu erfüllen und das war gut! va was das rausgehen angeht. Auch wenn nicht immer alles so gut geklappt hat bin ich deutlich Achtsamer geworden. Ich versuche mehr Situationen einzubauen in denen ich in der Natur spazieren gehen kann, ich hab mir angewöhnt mich nachdem Duschen kalt abzuduschen (Wechseldusche) und bin mich bewusst viel am Dehnen (meine persönliche Yoga Alternative) - schön fand ich auch die Idee ein Angst Bild zu malen und sich künstlerich mit seinen Empfindungen auseinanderzusetzen.

    Jetzt zu allem was man verbessern sollte: Das Übungsheft ist extrem mangelhaft. Im Buch wird immer wieder darauf hingewiesen Übungen im Heft zu notieren aber dafür wurde gar kein Platz vorgesehen. Jeden Tag 30 min.  expliziet in der Natur spazieren zu gehen kann für zB Städter ohne Auto eine schwierige Aufgabe sein. Jeden Tag plötzlich 3 Aufgaben Blöcke zu haben find ich ebenfalls zu viel. Standart ist es hier 30 min in der Natur zu spazieren, 3x 1 Minute Achtsamkeitsübungen zu praktizieren und eine zusatzaufgabe zu erfüllen. Viele aufgaben ähnerln sich. Viele sind nur unter vorheriger Vorbereitung erfüllbar. Ich habe die Aufgaben aber immer an jeweiligen Tag gelesen und dadurch kein Lavendelöl spontan zu Hause gehabt. Andere Aufgaben wurde über 1 Woche getrennt (Woche 4/5) was einfach unverantwortlich ist. Es wurde in den letzten Wochen auch immer weniger erklärt es kam mich so vor als hätte da jmd keine Lust mehr und wollte nur noch Seiten füllen. Interessante Ideen wurden nur kurz angesprochen dafür wurden Yoga und Sportübungen über viele Seiten gestreckt - Übungen die man lieber aus einem Youtube Video lernt oder sich besser von einem Trainer im Fitnesstudio zeigen lässt da falsch ausgeführt Übungen mehr schaden als helfen. Der Abschluss war dann das denkwürdigst schlechteste was man sich hätte ausdenken können. Da merkt man das jmd mental stabiles mit gesunden Umfeld am Werk war der sich kein Stück in mögliche Leser:Innen reingefühlt hat. Sehr bitter. 

    Es gibt meiner Meinung nach hier viel zu überarbeiten va im 6 Wochen-Programm! Ich würde dem ganzen daher maximal 2- 2,5 Sterne geben. Ich habe es auf 3 aufgerundet weil ich trotzallem mir ein paar gute Ideen abgeguckt und in meinem Alltag integiert habe was gut ist und gut tut! Für alle die das Buch auch lesen und mit den Achtsamkeitsübungen icht klar kamen: Falls ihr eine Apple Watch habt - dort gibt es eine App die Achtsamkeitsfragen generiert und 1 min. Atmen trackt und einen sanft aus der Minute rausholt. Das kann ich sehr weiterempfehlen. 

    Und macht Sport: mich hat mein kleines GesundheitsFitnessstudio in das ich gehe schon aus sehr vielem rausgezogen. Man muss dran bleiben aber es wird besser. Oder um Jon Kabat-Zinn den Begründer der Achtsamkeitslehre zu zitieren: solange du atmet, läuft mehr richtig als falsch.

  5. Cover des Buches StehaufMensch! - Aufstellbuch (ISBN: 9783863342449)
    Samuel Koch

    StehaufMensch! - Aufstellbuch

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich habe im letzten Jahr "Zwei Leben" von Samuel Koch gelesen und fand es beeindruckend. Daher möchte ich noch weitere Bücher von ihm lesen und habe mit "StehaufMensch!" begonnen. Auch dieses Buch hat mich beeindruckt. Samuel Koch schreibt hier weniger über sich selbst als vielmehr über die inneren Kräfte, Widerstandskraft, Resilienz. 

    Das Buch macht Mut und hat mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Auch sehr mutig fand ich seine Aussagen zur Selbstliebe, denn da widerspricht er vielen anderen Ratgebern, die gerade auf dem Markt sind. 

    Es ist ein Buch, das man wirklich immer wieder lesen kann und vielleicht auch lesen sollte.

    23.01.2024

  6. Cover des Buches Konfetti und Tränen (ISBN: 9783426301111)
    Nicole Heinrichs

    Konfetti und Tränen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Schon die ersten beiden Seiten haben mich zum weinen gebracht und obwohl man bereits wusste wie die Geschichte ausgeht, habe ich bis zum Schluss gehofft...
  7. Cover des Buches Das wirkliche Leben (ISBN: 9783423219563)
    Adeline Dieudonné

    Das wirkliche Leben

    (297)
    Aktuelle Rezension von: Lesehonig

    „Das wirkliche Leben“ von Adeline Dieudonné

    In einer kleinen Reihenhaussiedlung in Frankreich wachsen die beiden Geschwister auf. Alles wirkt nach außen idyllisch, doch im Innern spielt sich der alltägliche Horror ab. Das Mädchen, als Ich-Erzählerin, versucht ihren kleinen Bruder vor den Grausamkeiten, die sich in ihrer Familie abspielen zu bewahren. So spielt sie mit ihm auf dem Schrottplatz oder in den Maisfeldern in der Nähe ihrer Siedlung. Und wenn der Eiswagen kommt, strömen alle Kinder der Umgebung der süßen Verlockung entgegen. Bis dahin läuft die Geschichte auf sanfte Art vor sich hin. Als Leser ist man auf der Hut vor dem sadistischen Vater. Die eigentliche Tragödie kommt deshalb unerwartet und explosionsartig. Ich weiß noch, wie mir beim Lesen die Kinnlade heruntersank. Unglaublich aus dem Hinterhalt hatte mich die Geschichte gepackt und ich war unfähig das Buch aus der Hand zu legen. Die kindlichen Versuche der Protagonistin der Situation zu entkommen sind rührend, aber auch bewundernswert. Die Autorin schreibt so intensiv, überraschend und präzise, dass dieses Buch schon jetzt eines meiner Jahreshighlights darstellt.

  8. Cover des Buches Über den Tellerrand (ISBN: 9783957050076)
    Gudrun Riefer

    Über den Tellerrand

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte61
    Klappentext:

    Hans Bürger führt als selbstständiger Kaufmann ein Leben im Wohlstand. Zuhause bestimmt seine Frau uneingeschränkt über das Zusammenleben. Für die gemeinsame Tochter Eva sieht sie eine kaufmännische Lehre und die spätere Übernahme des Familienbetriebes vor. Das ganze Dorf beneidet Eva um ihre Zukunft – doch das ist alles nur schöner Schein.
    Denn ab ihrem zwölften Lebensjahr ändert sich für Eva das Familienleben schlagartig: Ihre Mutter beginnt, sie immer mehr herabzusetzen und reißt den Rest der Familie – Großmutter, Vater und Bruder – mit. Endlich volljährig kämpft Eva um ihre Ziele und damit gegen die Wünsche ihrer Mutter an. Und doch endet alles anders, als sie es sich ausgemalt hat …

    Fazit:

    Von Mobbing haben viele von uns schon in Bezug auf die Arbeit gehört, in Familien halten wir es eher für unwahrscheinlich. Gerade aus diesem Grund ist dieses Buch so wichtig, um uns zu ermutigen, über den Tellerrand zu schauen. Eva wächst für die Menschen im Dorf scheinbar behütet und in Wohlstand auf. Natürlich fördert dieser Wohlstand auch den Neid der Dorfbevölkerung. Das Leid der wohlhabenden Eva wird nicht beachtet, sie wird stattdessen ausgegrenzt. Doch halt, ein Schritt nach dem anderen.

    Eva erleidet in ihrer Familie den täglichen Albtraum, der kaum nachzuvollziehen ist. Schon als kleines Kind wird sie von ihrer Mutter ständig attackiert und beschimpft und gilt in ihrer Familie als dumm, da sie gerne hinterfragt. Mit ihrer Einschulung spitzt sich das Drama zu, da sie von nun an auch regelmäßig mit dem Kochlöffel verprügelt wird. Sie bekommt zusätzlich ständig zu hören, dass sie zu dick, zu hässlich, zu faul, zu dumm und obendrein eine Nutte ist. Ihre Mutter und ihre Oma behaupten, dass Eva im Krankenhaus vertauscht wurde und nicht aus dieser Familie stammt. Um sie noch kleiner zu halten, wird Eva auch immer wieder erklärt, dass sie ins Internat = Kindergefängnis gesteckt wird, weil sie sich keine Mühe geben würde. Falle Eva es wagt, sich zu wehren wird von ihrer Mutter behauptet: Die spiiiint!!! Bestärkt von Evas Oma, hält Evas Mutter ihren Erziehungsstil für korrekt und behält die demütigende Haltung bei. Der Vater von Eva hält Erziehung für Frauensache, um sich bloß nicht einmischen zu müssen. Jeden Mittag, wenn Eva verbal attackiert wird, schüttet sich ihr Vater vor Lachen aus. Dass Eva ihre Familie immer mehr hasst, ist für mich logisch und verständlich. 

    Ich musste dieses Buch häufig zur Seite legen, da ich an vielen Stellen einfach sprachlos und unglaublich wütend war. Diese Art, zu behaupten, dass es nur Worte sind, die nicht wehtun, hat mich einfach schockiert. Auch die Dummheit der Eltern und der Oma hat mich sehr oft den Kopf schütteln lassen. Wie gerne wäre ich Eva zu Hilfe geeilt und hätte sie getröstet, da sie ein extrem schlimmes Martyrium durchleben musste. Da sie schon in ihrer Familie zum Opfer gewählt wurde, mag es auch nicht zu verwundern, dass sie auch außerhalb ihrer Familie immer wieder als Opfer erkannt wurde. Genau da zeigt sich dieses tiefsitzende Trauma, für das es keine Hilfe gab. Eva sieht für sich nur die Rettung, sobald sie volljährig ist, aus dieser schlimmen Familie zu fliehen. Ob jetzt alles gut für sie wird? Das müsst ihr selbst lesen, da ich schon genug verraten habe.

    Durch den lockeren, flüssigen Schreibstil hätte ich das Buch sehr schnell lesen können, dies war mir jedoch kaum möglich, da ich angesichts dieser schwer verdaulichen Kost öfter aufhören musste. An manchen Stellen war meine Wut auch so groß, dass ich innehalten musste. Gerade durch die immer wieder auftauchenden Wiederholungen von den Beschimpfungen, hat sich das Martyrium noch mehr eingeprägt und wurde mit jedem Mal für mich unfassbarer. Wie grausam kann eine Mutter sein und wie emotionslos und gemein der Rest der Familie? Solche Eltern haben meiner Meinung nach kein Kind verdient. Ich hatte viele Momente, da hätte ich die Eltern und die Oma am liebsten verprügelt. Wie gerne hätte ich Eva aus dieser Familie geholt, um ihr zu zeigen, dass es auch anders geht. Mir als Mutter von inzwischen erwachsenen Kindern hat das Herz geblutet. Ich wünsche mir für Eva, dass ihre wunden inzwischen abgeheilt sind und ihre Narben zur Ruhe kommen. Da die Autorin gerne autobiographische Werke verfasst gehe ich auch in diesen Fall davon aus, dass es diese Eva gibt. 

    Mich hat dieses Buch sprachlos und nachdenklich gemacht und ich empfehle es voller Überzeugung an alle Leser weiter, die sich eine Erzählung über Traumata und Mobbing in der Kindheit zutrauen.  
  9. Cover des Buches Glaub an dich, kleines Faultier! (ISBN: 9783741527456)
    Chris Saunders

    Glaub an dich, kleines Faultier!

    (26)
    Aktuelle Rezension von: claireb

    Das Buch "Glaub an dich, kleines Faultier" von Chris Saunders ist ein süßes Kinderbuch, in dem es darum geht, seine eigenen Talente zu finden und weniger auf die anderen zu gucken. 

    Dabei werden sehr schöne Bilder gezeichnet und es gibt einiges zu entdecken. Die Illustrationen sind liebevoll und vielfältig. Den Schreibstil fand ich angenehm und es war auch nicht zu viel Text. Auch die gewählte Sprache ist wirklich schön kindgerecht und leicht zu verstehen. 

    Die Geschichte ist sehr gelungen und zeigt liebevoll, dass man nicht alles können muss, dass aber jede*r einzigartig ist und eigene Fähigkeiten und Talente mitbringt. Ein sehr gelungenes Kinderbuch, das Mut macht!

  10. Cover des Buches Piet findet einen neuen Freund (ISBN: 9783903553224)
    Hannes Wirlinger

    Piet findet einen neuen Freund

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Kikit

    Tierprotagonisten sind oft perfekte Identifikationsfiguren für Kita-Kinder und so führt uns der österreichische Autor Hannes Wirlinger mit seiner neuen Geschichte aus dem Vermes Verlag erstmal zum Dachs Piet.
    Piet und Lutz, der Igel, sind beste Freunde und so macht sich der Dachs auf den Weg, um Lutz zu besuchen.Aber der Weg, der diesen Besuchs-Wunsch mitbekommen hat, hält nichts von Freundschaften und beschließt Piet daran zu hindern, bei Lutz anzukommen.
    Die Sabotage-Ideen des Wegs sind durchaus kreativ, aber Piet bleibt beharrlich, er freut sich auf das Treffen mit Lutz und so können steile Anstiege, trennende Flüsse, Weggabelungen und mächtige Felswände ihn nicht abschrecken.Irgendwann merkt er aber auch, das da jemand sozusagen "seine Finger im Spiel hat" und der Weg gibt sich als Störfaktor zu erkennen.
    Erst ist der Dachs ärgerlich, dann aber versucht er, den Weg einzubeziehen und erkennt, das dieser vielleicht selber einen Freund braucht...
    Zudem haben die vielen Hindernisse, die er bewältigt hat, ihm auch gezeigt, zu was er fähig ist, jawohl!
    Der Weg ist ganz baff, als Piet auch mit ihm befreundet sein möchte und verwandelt sich von der Felswand in ein schönes goldenes Band und danach in eine steile Rutsche, die den Dachs auf schnellstem Wege nun zu Lutz sausen lassen wird - na, der wird staunen...
    Das sich meine Lesekinder auch schnell mit (bzw.gegen) den Weg identifizierten, war fast schon klar und sie hatten einige Ideen, warum dieser so "tickte".
    Die Textmenge war den 4Jährigen fast zu viel, aber letztlich blieben sie dabei und fanden die Verwandlungstricks des Weges spannend und fies zugleich.
    Die belarussiche Künstlerin Anna Silivonchik kreierte dazu mit leuchtenden Farben und leicht von Marc Chagall-inspiriert, märchenhafte Bilder, die Weg wie Fluss oder Gebirge mit sprechenden Gesichtern versehen und gut bei den Kindern ankamen - nur Lutz hätten sie gerne noch "getroffen", aber den haben wir dann selber gemalt.;-)


  11. Cover des Buches Kintsugi (ISBN: 9783845860275)

    Kintsugi

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Phoenicrux

    Kurzmeinung:

    Mich hat der Titel neugierig gemacht und die Gestaltung ist mit viel Liebe zum Detail gemacht. Man kann aus dem Buch viel mitnehmen, weil man immer wieder innehält und das Gelesene auf einen wirken lässt. So haben sich die knapp 100 Seiten nach viel mehr angefühlt. Lest ein paar Seiten an der frischen Luft oder eurem Safe Space und dann blickt euch um und genießt die Geräusche oder auch Stille um euch herum, während ihr tief durchatmet. Kintsugi lehrt einen auch achtsamer zu sein und auch die Schönheit in Makeln zu sehen, denn Risse machen uns oder Dinge nicht weniger wertvoll, manchmal braucht es nur etwas Geduld, einen anderen Blickwinkel und Gold um den Wert zu erkennen. Auch wenn ich mich nicht als religiös ansehe, so hatten einige Momente während dem Lesen, einen positiven Mehrwert für mich.

  12. Cover des Buches Der kleine Drache Ignatus (ISBN: 9783765558405)
    Laurence Bourguignon

    Der kleine Drache Ignatus

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste


    Thema Mut / Angst/ Hilfsbereitschaft
    Ich-Stärkung

    für Kinder ab 4 Jahren

    Kleine Drachen können noch kein Feuer speien, doch irgendwann ist es an der Zeit auch dieses zu lernen. Doch bevor es los gehen kann muss das innere Feuer entzündet werden.
    Wie das geht?
    Die kleinen Drachen müssen in einen Blitz beißen.
    Das ist gar nicht so einfach, erst recht nicht wenn man Angst vor Gewitter hat, so wie unser kleiner Ignatus.
    Liebevoll bereitet der Vater seinen kleinen Drachensohn auf diesen Moment vor. Er erzählt ihm was zu tun ist und wie es sich anfühlt. Dabei verschweigt er auch nicht, dass es ganz kurz etwas unangenehm kribbelt. Mit diesem Wissen fliegen die beiden nun in das nächste Gewitter. Ignatus hat furchtbare Angst, hält sich die Augen zu um dann doch mutig in den Blitz zu fliegen, doch grade als er zubeißen sollte überkommt ihn erneut die Angst. Das Gewitter trifft ihn und reißt ihn in die Tiefe. Ignatus fällt und landet mitten im Wald wo er von einer Hasenfamilie gefunden wird, die sich ihm sehr herzlich annehmen.
    Alle Tiere des Waldes sind in dieser Nacht auf dem Weg zur Lichtung wo es ein großes buntes Feuerwerk geben wird. Ein Feuerwerk kennt der Drache nicht, unter den Erklärungen des Hasenvaters kann Ignatus sich erst einmal wenig vorstellen. Als es anfängt zu böllern hat er wieder Angst doch er erkennt, dass er vor dem wunderschön anzuschauendem Feuerwerk keine Angst haben muss. Das Eis ist gebrochen. Ignátus wird mutig. Fliegt ins Feuerwerk hinein und schluckt einen blauen Stern. Die Tiere schauen von unten begeistert zu und applaudieren laut.
    Nun ist auch Ignatus Feuer entfacht und er kann wie alle anderen Drachen Feuer speien. Nur sein Feuerschweif ist blau und nicht rot.
    Wieder zuhause wird er freudig vom Vater begrüßt, der der Erzählung seines Sohnes freudig lauscht und zeigt wie stolz er auf seinen kleinen Ignatus ist. Das der Feuerschweif blau ist stört ihn nicht und so ist der kleine Drache auch nicht mehr traurig darüber.
    *
    Es ist eine fantasivolle, spannende Geschichte, die einen kleinen Drachen in seiner Entwicklung zum Großwerden begleitet. Auch wenn Menschenkinder nicht Feuer spucken können müssen verstehen sie die Botschaft der Geschichte meist recht schnell. Zum einen ist es wichtig, das man Eltern hat, die einen begleiten und auch nicht böse sind wenn es mal nicht so klappt wie es eigentlich sollte. Das man Eltern hat, die zuhören und die Ängste und Nöte ihrer Kleinen ernst nehmen und versuchen ihnen die Angst zu nehmen. Dies wird durch die Rolle des verständnisvollen Drachenvaters sehr deutlich.
    Zum anderen erfährt Ignatus Hilfsbereitschaft von der Hasenfamilie und den Waldtieren. Durch ihre Unterstützung verliert er einen Teil seiner Angst wird mutig.
    Und auch Ignatus selbst lernt etwas. Auf sich zu vertrauen. Sich etwas zu zutrauen.
    Resilienz ist hier das Oberthema.
    *
    Eigentlich ist es eine Geschichte für Kinder ab 43 Jahren. Da sie aber zu großen Teilen in der Dunkelheit spielt und die Bilder dementsprechend dunkel gehalten sind ( Gewitterstimmung und Nacht) und darüber hinaus turbulente Gewitterszenen illustriert wurden würde ich hier eine Altersstufe ab 4 Jahren empfehlen.
    *
    Unsere Lesekinder fanden die Geschichte wirklich schön. Kontrolliertes Angst haben und etwas Gruseln inbegriffen.
    Einige der kleineren Mädchen fanden die Bilder nicht so schön während die Jungen total begeistert waren.
    Vielleicht ehr ein Buch für Jungen?
    Vielleicht. Vor allem ist es aber für Dino Fans denn die Drachen ähneln den Dinos sehr.
    Unter unseren Lesekindern hat das Buch eine große Fangemeinde weil es nicht so bunt und kitschig wie viele andere Bücher gezeichnet ist.
    Und wirklich vom Illustrationsstil und der verwendeten Farben hebt sich dieses Buch sehr von anderen ab, was allein vom Coverbild her nicht gleich vermutet wird.
    *
    Ein schönes Buch mit viel Potential für anschließende Gespräche


  13. Cover des Buches Resilienz (ISBN: 9783432108919)
    Christian Stock

    Resilienz

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Eric_Maes

    Resilienz und Achtsamkeit mit Übung und Reflexion ist das Menü für ein so praktisches und tiefes Zehn-Wochen-Programm-Buch.

    Entlang sehr schöner Illustrationen mit Mönchsfiguren werden die Themen Selbstreflexion, Veränderungen akzeptieren, Krisen als beherrschbar einschätzen, Überblick bewahren, proaktiv sein, Zielorientierung, positives Selbstbild, Selbstfürsorge, Optimismus und Netzwerke mit vielen wundervollen praktischen Übungen zwischen West und Ost garniert.

    Meditation und Reflexion mit Mind- bzw. Heartfulness zeigen den Weg zwischen Herz und Verstand. Nehmen Sie sich viel Zeit für dieses Buch!

  14. Cover des Buches Furzipups, der Knatterdrache (Bd. 1) (ISBN: 9783649626145)
    Kai Lüftner

    Furzipups, der Knatterdrache (Bd. 1)

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Alrik

    Wer braucht schon Feuer, wenn man auch mit einem ordentlichen Knatterfurz Eindruck machen kann? Ich habe Furzipups, der Knatterdrache eigentlich „nur mal kurz“ mit meinem Sohn durchblättern wollen – und zack, da saßen wir, prustend vor Lachen, und haben uns durch die Seiten gepupst. Kai Lüftner hat’s einfach drauf, Reime zu schreiben, die direkt ins Zwerchfell gehen. Und Wiebke Rauers? Die hat einen kleinen Drachen gemalt, den ich am liebsten adoptieren würde (obwohl ich eigentlich keinen Drachen wollte, der mein Wohnzimmer akustisch verwüstet).


    Die Geschichte ist so herrlich schräg, dass man beim Vorlesen zwischendurch Luft holen muss, um den nächsten Lachanfall zu überstehen. Furzipups will ein richtiger Drache sein – mit Feuer und allem Pipapo – aber es kommt halt… anders raus. Und genau das macht ihn so verdammt sympathisch. Ich habe selten ein Kinderbuch erlebt, das so frech, aber gleichzeitig mit so viel Herz daherkommt.


    Das Beste (und Schlimmste zugleich): Dieser Pups-Button! Mein Sohn hat ihn nach jedem zweiten Satz gedrückt. Ich sage mal so: Der Familienabend war gerettet, aber unser Hund ist seitdem dezent verstört. Trotzdem – oder gerade deswegen – liebe ich dieses Buch. Es zeigt auf witzige Art, dass man auch mit „Pups-Power“ seinen Platz in der Welt finden kann.


    Furzipups, der Knatterdrache ist für mich jetzt schon ein Klassiker. Ein Buch, das man nicht still und leise vorliest, sondern mit einem lauten Pröööt, einem breiten Grinsen und einer gehörigen Portion Quatsch im Kopf. Klare Sache: 5 Sterne, weil mehr leider nicht gehen!

  15. Cover des Buches Alles ist in mir (ISBN: 9783347129092)
    Manuela Müller

    Alles ist in mir

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Renate_K

    Mich begleitet beim Lesen das Gefühl, als würde mich die Autorin Manuela Müller persönlich an die Hand nehmen, bei Ihrer Reise zur Selbstliebe.

    Was mich gleich beeindruckt hat ist die Art, wie das Buch gestaltet ist. Die Aufteilungen, Kapitel, Grafiken und persönlichen Bilder machen es sehr schön und übersichtlich. Im Inhaltsverzeichnis lassen sich die einzelnen Themenbereiche sehr leicht wieder finden. Die Autorin erzählt aus ihrem Leben von Ängsten, Veränderungen, Schmerzen, falschen Überzeugungen und vielem mehr, was das Leben und das Mensch sein  mit sich bringt. Sie teilt Ihre Erkenntnisse, die sie daraus gewonnen hat einfach einzigartig und gibt einem

    damit die Möglichkeit, durch Übungen und Anregungen, Diese auch anzuwenden.

    Bei mir blieb ein Gefühl von: „Ich darf sein wie ich das möchte“ nach dem Lesen. Mit Manuelas Tipps und den Fragen zum Leben, konnte ich so Einiges in mir entdecken. Für mich ist es mehr als nur ein Buch geworden. Es ist: „ein wertvoller Begleiter“, den ich immer wieder zur Hand nehmen kann, wenn sich Unsicherheit und Zweifel in meinem Kopf breit machen.


  16. Cover des Buches Lass die anderen reden (ISBN: 9783440178461)
    Vanessa Engelstädter

    Lass die anderen reden

    (27)
    Aktuelle Rezension von: t3r3sa

    Das Cover zeigt die Autorin mit ihrem Hund und ist ansprechend gestaltet. Das Buch ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht. Es geht darum, wie man einen gelassenen Umgang mit Stresssituationen erreicht und es richtet sich sowohl an Hundebesitzer als auch an Personen ohne Hund. Der Titel weist auf einen wichtigen Aspekt hin: Gelassenheit. Der Schreibstil ist klar und verständlich, Fachbegriffe werden in angemessener und sparsamer Weise verwendet. Der Inhalt ist gut strukturiert: zunächst geht es um die Hintergründe zur Entstehung und den Auswirkungen von Stress, dann um die Mensch-Hund-Beziehung und anschließend um den Leser als Person und zum Schluss um die Beziehung zwischen Leser, Hund und anderen Menschen. Insgesamt liegt der Schwerpunkt auf dem "Du", also dem Leser. Das Buch hat eine wichtige Botschaft: "Muster können durchbrochen werden und jedes Lebewesen kann neue Verhaltensstrategien lernen. Es braucht zuerst ein Verstehen der Mechanismen, bevor es in die Veränderung geht." (S. 23). Und für diesen Weg braucht es viel Selbstreflexion und innere Arbeit. Toll finde ich auch die Idee mit den "Rosinenpausen", damit man nochmal bewusst die wichtigsten Erkenntnisse für sich notiert und auf das eigene Leben überträgt. Das Buch ist gespickt mit Reflexionsfragen, hilfreichen Ich-Botschaften und praxisnahen Fallbespielen, in denen ich mich zum Teil selbst wiedererkannt habe. Man beschäftigt sich viel mit sich selbst: sich der eigenen Stärken und Werte bewusst zu werden, Grenzen zu setzen, aber auch wichtige Aspekte wie Zufriedenheit und Dankbarkeit werden thematisiert. Gut gefällt mir auch der ganzheitliche Ansatz des Buches, denn im Kapitel "Körperpsyche" wird auch der eigene Körper miteinbezogen. Hier geht es um weitere wichtige Aspekte wie Ernährung, Darmgesundheit, verschiedene Atemübungen, Erholung in der Natur und Entspannungstechniken wie Meditation und Progressive Muskelrelaxation (PMR), die einen großen Einfluss auf das eigene Stresserleben haben. Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich finde es sehr gelungen und absolut lesenswert.

  17. Cover des Buches Schwerelos (ISBN: 9783863343583)
    Samuel Koch

    Schwerelos

    (14)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Ich gebe zu: „schwerelos“ ist nicht das erste Buch, das ich von Samuel Koch gelesen habe. Seine Autobiografie „Zwei Leben“ hat mich nachhaltig beeindruckt und ich habe ihn bereits live im Konzert-Lesung-Format „Samuel & Samuel“ erleben dürfen. Entsprechend gespannt war ich auf sein neuestes Werk „schwerelos“.

    Das Buch im quadratischen Format wirkt schön kompakt und handlich, hat es aber – im positiven Sinn! – in sich. Ein Mann im Rollstuhl schreibt über Schwerelosigkeit. Das ist mutig, das ist ein bisschen aberwitzig, aber durchaus nachvollziehbar – und künstlerisch richtig toll aufbereitet. Text und Grafik bilden hier eine stimmige Einheit, die Kapitel sind kurz und lassen sich gut lesen.

    Samuel Koch wird meinem Empfinden nach mehr und mehr zu einem Wortkünstler, der sich viele Gedanken über den Sinn hinter seinen Worten macht und dies auch gut transportieren kann. Seine „Gedankenakrobatik“ wechselt sich ab mit Beschreibungen von teils gewagten Experimenten zum Thema „Schwerelosigkeit“ und Fragen zum Weiterdenken, wie ein leichte(re)s Leben gelingen kann. Dabei bleibt er immer empathisch, lebensnah und alltagspraktisch.

    Fazit: „Schwerelos“ ist leicht zu lesen und doch tief, eben ganz „Samuel Koch“. Ich empfehle es jedem, der sich mehr Leichtigkeit für sein Leben wünscht oder einfach gern Bücher mit klugen Gedanken liest und sich dabei gern gut unterhalten lässt. Große Empfehlung!

  18. Cover des Buches Zukunftsmut und Herzenskraft (ISBN: 9783960383611)
    Beate Hofmann

    Zukunftsmut und Herzenskraft

    (8)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Manchmal, wenn ein Buch wirklich großartig ist, fällt es mir schwer, die richtigen Worte dafür zu finden. So geht es mir auch bei „Zukunftsmut und Herzenskraft“. Es war eines meiner Lesehighlights im zurückliegenden Jahr und hat mich über mehrere Wochen begleitet, da ich es in kleinen Häppchen gelesen und immer wieder innegehalten habe, wenn mich etwas angesprochen hat. Und das kam oft vor!

    In 7 Kapiteln auf insgesamt 150 Seiten geben das Ehepaar Hofmann, die u. a. als Coaches, Seelsorger und Trauerbegleiter Experten in Sachen Hoffnung sind, ihren reichen Erfahrungsschatz weiter. Dabei gehen sie sehr praxisorientiert vor und bauen immer wieder (Achtsamkeits-)Übungen in den Text ein. Eine wunderschöne Ergänzung sind außerdem die kurzen lyrischen Texte, die in jedem Kapitel vorkommen.

    Inhaltlich geht es ums (Los-)Lassen, um das, was uns hilft, Krisen zu bewältigen, um unsere innere Haltung zu Dingen, die wir erst mal nicht ändern können, um Zuversicht, göttlichen Beistand, Zukunftsmut und die Herzenskraft. Ich habe mir immer wieder Passagen angestrichen und war an vielen Stellen tief berührt. Man spürt dem Autorenduo ab, dass sie wissen, wovon schreiben – nicht zuletzt, weil sie einige Male sehr persönlich von eigenen Erfahrungen erzählen.

    „Zukunftsmut und Herzenskraft“ ist ein Buch für Menschen, die sich nach innerem Halt sehnen, die ihre Resilienz aufbauen möchten, die sich wappnen wollen für eine Krise oder einfach Trost und Mut tanken müssen, weil sie schon mittendrin sind. Es eignet sich wunderbar gleichermaßen für das Innehalten im Alltag wie auch für das intensive Eintauchen während einer längeren (Zwangs-)Auszeit. Von mir erhält es eine echte Herzensempfehlung!

  19. Cover des Buches Bruno, das Umarmehörnchen (ISBN: 9783038930129)
    Daniele Meocci

    Bruno, das Umarmehörnchen

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    "Heute will ich die Welt umarmen!" ruft Bruno das Eichhörnchen, dem es an diesem Tag so richtig gut geht. Doch ob das eine so gute Idee ist? 

    Was Bruno in seiner Euphorie erlebt, davon erzählte diese lustige und zugleich gefühlvolle, turbulente Geschichte von Daniele Meocci mit Bildern von Doris Lechner.

    Sicherlich mögen es die meisten umarmt zu werden, nur mag jeder von jedem eine Umarmung und könnte es nicht sogar gefährlich sein jeden umarmen zu wollen? 

    So richtig nachgedacht hat Bruno darüber nicht. Die Gute Laune, mit dem Drang vor lauter Glück jeden Umarmen zu wollen, kam viel zu spontan. Die Maus bekommt Brunos Ausruf mit. Sie würde gern umarmt werden, doch im Überschwang drückt das Eichhörnchen so fest, dass die kleine Maus fast keine Luft mehr bekommt. Der Igel ist mächtig überrascht, das ihn jemand umarmen möchte und kurt darauf weiß auch Bruno das das nicht die beste Idee war.  

    Trotz der etwas unangenehmen Erfahrung freut er sich auf weitere Umarmungen ist aber schlau genug nicht alle Tiere zu fragen. Vor dem Fuchs nimmt er lieber Reißaus aber vor dem Bären braucht er keine Angst zu haben doch den Kuss den ihm  der Bären vor lauter Freude noch zusätzlich gibt, den hätte er sich gern erspart. Das mit dem Umarmen ist gar nicht so leicht, das wird Bruno klar und jedes Kind, kann das leicht nachvollziehen. Als der kleine Kerl auf ein Eichhörnchenmädchen trifft und sie fragt ob er sie umarmen darf bekommt er eine Abfuhr. Nüsschen lässt sich nur von denjenigen umarmen die sie kennt. Toll, das Nüsschen so souverän "NEIN" sagt und toll, das Bruno das sofort versteht, das finden die Lesekinder. Das Bruno dennoch nicht aufgibt weil er sich sofort in Nüsschen verliebt hat, das steht für die Kleinen sofort fest.

    Ob Bruno wohl noch seine Umarmung von dem selbstbewussten Eichhörnchenmädchen bekommt? Ja, dafür müsst ihr ins Buch schauen und die Geschichte selbst entdecken.

    Es ist eine wirklich herrliche Geschichte. Locker, leicht aber mit vielen Botschaften, die in den Köpfen der Kinder hängen bleiben.

    Glücklich sein, ist ein schönes Gefühl. Das Gefühl haben man müsste gerade die ganze Welt umarmen vor lauter Glück, ist ein Gefühl, das einige Kinder schon kennen. Das es dennoch nicht gut ist jeden zu umarmen, das wird an Brunos Geschichte schnell klar und im Grunde wissen das die Kinder auch, denn sie mögen es auch nicht von jedem umarmt zu werden. Schön ist es, das Bruno so sensibel ist und vorher jeden fragt ob er eine Umarmung möchte und nicht einfach jemanden drückt. Lustig ist es zu sehen, wie Bruno seine Umarmungs-Erfahrungen macht. Besonders witzig aber auch gefühlvoll wird es als Nüsschen in Brunos Leben tritt, die mit ihrer selbstbewussten, kecken Art, sehr genau sagt was sie denkt und möchte aber gleichzeitig auch ein wenig mit Bruno spielt. Die Dialoge lassen uns sehr schmunzeln und regen die Kinder an sofort ihr Kommentare dazu abzugeben. 

    Besonders intensiv und amüsant wird die Geschichte durch die zauberhaften Illustrationen. Mit viel Liebe zum Detail und vielen kleinen Nebenschauplätzen erzählt die Illustratorin Doris Lechner auf ihre ganz eigene Weise viel von der Geschichte, die durch die Bilder erst so richtig lebendig wird. Ihre Zeichnungen sind sehr naturnah und lassen viel entdecken. Mit einem herrlichem Spiel von Mimik und Gestik haucht sie jeder Figur, egal wie klein sie ist einen eigenen Charakter ein und die 

    Situationskomik kommt natürlich auch nicht zu kurz. 

    Dieses Bilderbuch eignet sich ganz wunderbar um mit Kindern über Gefühle ins Gespräch zu kommen. Um ihnen zu zeigen, dass es oky ist "NEIN" zu sagen, dass man sich nicht von jedem umarmen oder küssen lassen muss, das es aber sehr schön sein kann von dem /der Richtigen umarmt zu werden oder sogar ein Küsschen zu bekommen.

    Schon Kinder ab 2,5 Jahren verstehen die Handlung und Botschaft und so eignet es sich auch um im Rahmen der Prävention -gegen Missbrauch mit Kindern gezielt zu sprechen.

  20. Cover des Buches Manchmal muss man sitzen, um den Hintern hochzukriegen (ISBN: 9783426567104)
    Jana Crämer

    Manchmal muss man sitzen, um den Hintern hochzukriegen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Jana Crämer hat früher jahrelang unter einer Binge-Eating-Störung und nagenden Selbstzweifeln gelitten. Nachdem sie 100 Kilo abgenommen hatte – Respekt! – wurden zwei unheilbare Diagnosen gestellt: Lipödem und Multiple Sklerose. Jana nimmt die Leser:innen auf eine sehr persönliche Reise mit und zeigt auf, wie sie Krisen durchlebt und auf Veränderungen reagiert. Sie erzählt vom Moment, in dem alles anders wird.

    Erster Eindruck: Eine sympathische Frau auf dem Cover, ein interessanter Buchtitel – gefällt mir.

    Ich „kenne“ Jana Crämer aus den Medien, sprich, ich kenne sie selbstverständlich überhaupt nicht. Mir ist sie aber sehr sympathisch und ich bewundere, mit welcher Offenheit sie sämtliche an sie herangetragenen persönlichen Fragen beantwortet. Zudem gefällt mir ihr Humor: wenn sie beginnt zu lachen, hat das eine ansteckende Wirkung – herrlich! Ich war daher sehr auf dieses Buch gespannt.
    Jana hat eine Ausbildung zum Mesource®-Resilienz- und -Selbstwertcoach gemacht. Davon habe ich vorher noch nie gehört, aber es klingt sehr interessant (selbstverständlich habe ich mich sodann auf der entsprechenden Website noch etwas weiter informiert). Sie erwähnt die „sechs emotionalen Super-Ressourcen“: Stolz, Entspannung, Dankbarkeit, Ehrfurcht, Mitfreude und Flow. Täglich stellt sie sich zu den genannten Ressourcen eine Frage und geht so nochmals die Erlebnisse des Tages durch.

    Es gab viele Absätze, die mir sehr gut gefallen haben. Hier meine Top 3:
    - „Es geht im Leben nicht darum, sich noch mehr anzustrengen – sondern darum, den richtigen Moment für Veränderung zu erkennen und zu nutzen.“
    - „[…] dass die wichtigste Beziehung die zu mir selbst ist – und das hat mein Leben verändert.“
    - „Für mich steht MS nur noch für ‚mutig und stark‘, denn ich habe Frieden geschlossen. Mit meinem Körper. Mit meiner Geschichte. Und mit mir.“


    Mir hat das Buch gut gefallen; bei vielen Dingen konnte ich ihr still beipflichten, da ich ähnliches erlebt habe. Aber habe ich grundlegend brandneue Informationen erhalten? Nein, aber das habe ich auch nicht erwartet. Mir hat es gefallen, Einblicke in ihr Leben zu erhalten und zu erfahren, wie sie mit den Herausforderungen, die sich „Leben“ nennen, umgeht. Es war auch hilfreich, bereits bekanntes Wissen über physische und psychische Abläufe wieder einmal aufzufrischen. Wie heisst es so schön? Steter Tropfen höhlt den Stein! Herzlichen Dank und alles Gute!

  21. Cover des Buches Immer besser scheitern (ISBN: 9783957349040)
    Priska Lachmann

    Immer besser scheitern

    (6)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Priska Lachmann ist derzeit wegen ihres autobiografischen Romans „Aufwärts fallen“ in aller Munde, doch kurz davor ist ein anderes Buch von ihr erschienen, das ich wärmstens empfehlen kann. 

    Aufmerksam geworden auf „Immer besser scheitern“ bin ich durch den gleichnamigen Podcast, den die Autorin für ERF Jess produziert hat. Ich hatte einige Folgen gehört und erwartet, dass sich in dem Buch eine Art Zusammenfassung der Podcasts findet, doch weit gefehlt – es ist viel mehr als das! 

    Priska arbeitet sich in rund 30 Kapiteln, die mal kurz, mal länger ausfallen, durch alle möglichen Arten von Scheitern. Dabei erzählt sie viel von sich und ihrem Leben. Toll fand ich beim Lesen die Abwechslung – mal schreibt sie ernst, mal hintersinnig, mal humorig, mal tief berührend. Es ist ein tolles Buch für die heutige Zeit, weil es eben NICHT ein langweiliges Sachbuch ist, das Scheitern und Versagen in 5 Hauptkapitel und 10 Unterkapitel verpackt. Es liest sich eher wie ein Gespräch, das immer wieder zum Innehalten einlädt. Trotzdem liest es sich gut weg, weil einfach der Schreibstil sehr gut lesbar und nahbar ist. 

    Vieles in dem Buch ist nicht neu, aber es ist vor allem zwei Dinge: tröstlich und Mut machend. Priska zeigt auf, dass wir in unserem Scheitern nicht allein sind und dass Krisen manchmal einfach besch… sind, manchmal auch gut, um daran zu wachsen. Dabei lässt sie immer wieder auch den Glauben einfließen, jedoch auf eine so schöne Weise, dass sich das Buch auch gut für Menschen eignet, die damit nichts anfangen können. 

    Für mich war „Immer besser scheitern“ eines meiner Lesehighlights im Jahr 2023 – ich empfehle es wärmstens allen, die gelegentlich oder auch öfter mal scheitern, besonders auch Menschen mit Verantwortung oder solchen, die in Lebenskrisen stecken. 

  22. Cover des Buches Nicht von dieser Welt (ISBN: 9783943767582)
    Arne Ulbricht

    Nicht von dieser Welt

    (9)
    Aktuelle Rezension von: trollchen
    Nicht von dieser Welt
    Herausgeber ist KLAK Verlag; Auflage: 1 (26. Februar 2016) und hat 290 Seiten.
    Kurzinhalt: Heinz ist ein Single, der gern liest, Schach spielt und seinen Hund verwöhnt. Ein Mann, der weder Handy noch Fernseher besitzt, nicht auf Facebook ist und sich nicht für Fußball interessiert. Seinen Lebenstraum, junge Menschen als Lehrer für Sprache und Literatur zu begeistern, hat Heinz eigentlich längst begraben…
    Doch plötzlich steht er in einem Klassenraum eines Gymnasiums der Generation Selfie und WhatsApp gegenüber. Dort sitzen Olaf und seine Freunde, die die Schüler gegen Heinz aufwiegeln und vor keiner Eskalation zurückschrecken. Aber da sind auch sein skurriler Kollege Sker und vor allem zwei Schüler, die seinen Schutz brauchen. Vor einer Klassenfahrt hofft Heinz auf einen Neuanfang. Doch es kommt anders und Heinz entschließt sich, den Schülern in diesem Psychokrieg eine grausame Lektion zu erteilen.
    Arne Ulbricht, "der Mann, der kein Beamter sein will" (Rheinische Post), hat mit Nicht von dieser Welt das eindringliche Psychogramm eines Lehrers geschrieben, der aus seinem Scheitern verhängnisvolle Konsequenzen zieht.
    Meine Meinung: Ich war am Ende sehr betroffen von dem Buch, denn wenn man sich überlegt, dass das eigentlich ein normaler Mann war, der Lehrer aus dem Grund geworden ist, dass er Kindern etwas beibringen wollte. Und am Ende bleibt davon nichts mehr übrig. Weil die Kinder seine ganze Lebenslust und Arbeit zunichte gemacht haben. Ich denke in der heutigen Zeit ist dieses Buch aktueller denn je, denn bei unserem Lehrermangel kann ich mir dieses Ausbrennen sehr deutlich vorstellen. Aber wiederum, in welchem job ist dies heute nicht der Fall.
    Was mich ein wenig gestört hat, waren die sehr langen Kapitel und manchmal diese nervigen ewigen Überlegungen von Heinz, die hätte man noch ein wenig kürzen können. Denn dies nimmt sehr viel von der Spannung weg. Ansonsten ist der Schreibstil sehr locker und leicht zu lesen.
    Mein Fazit: Ein sehr verstörendes Buch über die Psyche eines Lehrers, der auch kaum soziale Kontakte hat und auch kaum etwas mit den sozialen Medien zu tun hat. Dies alles wird zum Schluss ihm sehr deutlich und ein total überraschendes Ende, was mich sehr berührt hat. Ich vergebe 4 tolle Sterne.
  23. Cover des Buches Resilienz im Alltag fördern: Mutmachgeschichten und Praxisideen für starke Kinder (ISBN: 9783769822069)
    Gabriele Kubitschek

    Resilienz im Alltag fördern: Mutmachgeschichten und Praxisideen für starke Kinder

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Vielen wird der Begriff Resilienz erst einmal nichts sagen daher wird in diesem Buch erst einmal näher hierauf eingegangen.
    Resilienz bedeutet nichts anderes als stark gemacht zu werden um in Konfliktsituationen oder unangenehmen Situationen besser reagieren zu können bzw. schon im Vorfeld anders zu reagieren. Wir können es unter dem Schlagwort "Ich- Stärkung" grob einordnen. Grade dieser Themenbereich ist zwar nicht neu aber immer aktuell. Zahlreiche Modell im Präventionsbereich werden zur Zeit von unterschiedlichen Organisationen angeboten. Im Vorliegenden Buch finden wir Praxisideen und Mutmachgeschichten, die in den Alltag mit Kindern immer wieder eingebaut werden können.
    Alle früheren Pädagogen, die richtungsweisende Konzepte zur kindlichen Förderung aufgestellt haben z.B. Maria Montessorie, Pestalozzi, Fröbel oder auch Janusz Korczak setzten sich bereits intensiv damit auseinander und stellten Kriterien auf.
    Hier wird im theoretischen Bereich erörtert was Resilienzförderung bedeutet, welche Aufgaben die Kita hier haben sollte und wie es in der Praxis umgesetzt werden kann. In diesem Zusammenhang wird auch auf das "Risikofaktorenkonzept" eingegangen, das sich mit der frühkindlichen Entwicklung beschäftigt. Gleichzeitig wird in der Einführung auch auf die "Erzieherpersönlichkeit" als ein stabilisierender Faktor eingegangen.
    Im Praxisteil werden Spiele und Ideen zu dem Themenbereichen: 
    "Zuversicht und Akzeptanz".
    "Loslassen und Neuorientierung", 
    "Engagement und Verantwortungsgefühl"
    "Beziehungen und Freundschaften"
    "Wahrnehmen und Regulieren der eigenen Gefühle"
    "Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl"
    sowie
    "Achtsamkeit und innere Balance"
    vorgestellt.

    Im Praxisteil wird auf Situationen eingegangen, die Kindern vielleicht erst einmal Angst machen wie in der ersten Geschichte von Sarah. "Sahra zieht um", weg von den geliebten Großeltern, den Freunden, der vertrauten Umgebung.  Anhand der Geschichte sollen später Bewältigungsstrategien im Themenbereich "Zuversicht  und Akzeptanz"entwickelt werden. Das Thema wir durch eine kleine Geschichte  von Sahra eingeführt. Ausgehend davon  der Ansatz zunächst seine eigenen Gefühle kennenzulernen.
    Jedes Thema wird klar strukturiert vorgestellt immer mit der Definition des Zieles unter Berücksichtigung der Altersstufe und mit Angaben des Materials das benötigt wird.
    Hierbei werden Varianten und methodisch -didaktische Hinweise mit vorgestellt.
    Der zweite Bereich geht auf das Thema "Loslassen und Neuorientierung" ein. Es ist Fasching. Sahra, die Protagonistin der ersten Geschichte ist nun schon eine Weile in der neuen Stadt. Ihre Geschichte geht weiter und zeigt auf, welche Gefühle sie durchläuft.
    Wieder anschließend Spielvorschläge.
    So begleiten uns die Geschichten von Sahra und ihren Erfahrungen in allen Themen. Sprechanlässe, Spiele etc. schließen sich der einführenden Geschichte an.
    Da die Protagonisten -Sahra und ihre Familie  Konstanten sind und nicht wechseln können die Kinder eine Beziehung zu den Personen insbesondere Sahra aufnehmen. Sie lernen Sahra kennen. Erleben mit ihr. Scheinbar banale oder alltägliche Situationen werden aufgegriffen und lassen die Kinder in ihrer Alltagswelt Gefühle verstehen lernen. Dies macht es den Kindern leicht zu folgen.

    Anhand dieses Buches sollte es jedem leicht fallen Projekte zur "Ich-Stärkung" umzusetzen.

    Grade in der heutigen Zeit ist es wichtig unsere Kinder auf  bestimmte Situationen vorzubereiten damit sie in Krisensituationen oder schwierigen Situationen von den Ereignissen nicht überrollt werden. Wenn Kinder  lernen selbst Strategien entwickeln können werden sie gefestigt im Leben stehen. Dazu trägt dieses Buch hervorragend bei .






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  24. Cover des Buches Manifesto - Warum ich niemals aufgebe (ISBN: B09PZ24291)

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