Bücher mit dem Tag "revolver"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "revolver" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Schwarz (ISBN: 9783453012134)
    Stephen King

    Schwarz

     (1.063)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Der Revolvermann, Roland Dechain, verfolgt den Mann in Schwarz durch die Wüste.

    Warum, weshalb, wieso? Wir wissen es nicht. Und wer ist eigentlich der Mann in Schwarz? Tja, keine Ahnung.

    Aber mal von vorne.

    Laut der Informationen im Buch über die Erstveröffentlichung wurden die einzelnen Kapitel offenbar als Kurzgeschichten in einem Magazin zwischen den Jahren 1978 und 1981 veröffentlicht. Und das merkt man. Wenn es denn auch so ist, dass Stephen King sie nicht nur zu verschiedenen Zeitpunkten erstmals herausgebracht, sondern auch geschrieben hat.

    Das erste Kapitel, in dem Roland aus einem nicht bekannten Grund diesen Mann in Schwarz verfolgt und im letzten Ort vor der Wüste zunächst Halt macht, ist unzugänglich formuliert, der Schreibstil nicht flüssig und schon gar nicht ähnlich zu dem seiner anderen Werke.

    Schon das zweite Kapitel liest sich wesentlich angenehmer, allerdings noch immer nicht typisch King. Und das wird auch nichts mehr. Denn das dritte Kapitel liest sich prompt, als hätte ein Schnulzromanautor versucht, poetisch zu werden, angesiedelt irgendwo zwischen zu vielen Ambitionen und, na ja, zu wenigen, übervoll mit Adjektiven. Das bis dato unfreiwillig komischste Kapitel, aber auch das, das ich flockig in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Die letzten beiden Kapitel sind dann wieder eine Mischung aus Häh? und Hm. 

    Ein Übersetzungsmalheur ist dies jedenfalls nicht. Der Übersetzer, Joachim Körber, hat bereits mehrere Bücher von King ins Deutsche übertragen und es geschafft, sich schätzungsweise alle 80 Seiten neu zu orientieren.

    Schließlich und endlich erfährt man in fünf merkwürdig zusammengeschusterten Kapiteln im Grunde nichts mit ein paar Anekdoten aus Rolands Vergangenheit. Man erfährt nicht die Motivation des Protagonisten; nicht, wer oder was der Mann in Schwarz ist; nicht, warum beide auf dem Weg zum Dunklen Turm sind, geschweige denn, was der Dunkle Turm überhaupt ist bzw. wozu er irgendwo steht. 

    Und trotzdem hat es mich nicht derart abgeschreckt, dass ich keine Lust hätte, die Reihe weiterzulesen. Einerseits wegen der vielen Stimmen, dass  man den Auftakt irgendwie überstehen müsse, um zur "richtigen" Geschichte zu kommen, andererseits, weil es heißt, wenn man das große Ganze kenne, sei man gnädig mit Teil 1. Aber auch - irgendwie - weil es trotzdem irgendwas hatte.

    Fazit: Ziemlich mies, aber ich will wissen, was da los ist. Und vor allem: ob der Schreibstil nochmal was wird. Und wer, was, wann, wieso und weshalb. Hier gibt es von mir 2,5** mit der Hoffnung auf Besserung.

  2. Cover des Buches Drei (ISBN: 9783453012158)
    Stephen King

    Drei

     (820)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    Fesselnd und unglaubliches Charakter-Detail wie es nur S. King kann.

    Ich freue mich sehr auf die weiteren fortgesetzungen .

  3. Cover des Buches Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783404165162)
    Anonymus

    Das Buch ohne Namen

     (634)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Verehrte Leser,

    Nur wer reinen Herzens ist, mag auf die Seiten dieses Buches blicken. Jede umgeblätterte Seite, jedes gelesene Kapitel bringt ihn dem Ende näher. Nicht alle werden es schaffen. Die zahlreichen unterschiedlichen Handlungsstränge und Stilrichtungen mögen manch einen verwirren und blenden, und obwohl sie gleich vor ihm liegt, ihn während der ganzen Zeit unablässig nach der Wahrheit suchen lassen. Die Dunkelheit wird kommen, und mit ihr großes Übel. Diejenigen, die dieses Buch gelesen haben, werden das Licht vielleicht niemals wieder erblicken.               Anonymus

    Eine Stadt Namens Santa Mondega. Und eine immer wieder alle 5 Jahre wiederkehrende Sonnenfinsternis. Und wie jedes Mal wird auch diese Sonnenfinsternis wieder einmal sehr blutig werden.

    Fazit.: Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Schon ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ich wusste überhaupt nicht auf was ich mich da eingelassen habe. Es ist auch das erste Buch das ich in dieser Art gelesen haben. Und ich bin sprachlos. Einfach nur WOW. MEGA. HAMMER. GENIAL. Sucht es euch aus. Zu den Charakteren kann ich leider nicht viel schreiben. Da es so viele Charaktere sind und es jedes Mal aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt wird. Das es einfach zu viel wäre um es hier zu schreiben. Es sei aber dazu gesagt das der Autor es wirklich Hammer hinbekommen hat das man über all die Charaktere den Überblick behält. Zum Glück hab ich mir die anderen Teile gleich alle dazu gekauft. Somit kann ich gleich Mal weiterlesen. Wenn ihr ein aussergewöhnliches Buch lesen wollt müsst ihr euch dieses Buch unbedingt holen. Den es liest sich wirklich wie ein Film von Quentin Tarantino nur eben als Buch. Man sieht es regelrecht vor seinem innerem Augen. Einfach der Wahnsinn. Ich bin definitiv total begeistert von diesem Buch. Es wird sich sowas von zu meiner Liste meiner Lieblingsbücher miteinreihen.

  4. Cover des Buches Glas (ISBN: 9783453012172)
    Stephen King

    Glas

     (635)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    Packende Liebesgeschichte. Leider etwas zu Langatmig. Gesamt aber Toll.

    Freue mich auf Band 5 .

  5. Cover des Buches AMANI - Rebellin des Sandes (ISBN: 9783570311936)
    Alwyn Hamilton

    AMANI - Rebellin des Sandes

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807

    Amani will einfach nur weg aus dem trostlosen Dustwalk. Da sie für ihre Flucht aus dieser Einöde Geld benötigt nimmt sie vermummt an einem nächtlichen Schießwettbewerb teil. Dort geht nicht nur alles schief sondern ihr läuft auch ein sonderbaren Fremder über den Weg. Dieser wird von der Armee des Sultans als Verräter gesucht und er ist Amanis beste Chance endlich aus Dustwalk zu verschwinden. Doch kann sie ihm wirklich trauen? Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit schon einmal innerhalb eines Tages gelesen und die Geschichte damals regelrecht inhaliert. Aus diesem Grund habe ich mich auch zu einem Reread entschieden und es nicht bereut. Wie auch beim ersten Lesen konnte mich die Autorin schnell fesseln und ich konnte mich wunderbar in die Geschichte fallen lassen. Die geschaffene Welt ist toll dargestellt und ich konnte mir zuerst Dustwalk aber auch die späteren Settings sehr gut vorstellen. Die Idee der Welt und auch das Einflechten des magischen hat mir hier sehr gut gefallen. Die Handlung baut sich beständig auf und so steigt auch der Spannungsbogen. Der Autorin ist eine gute Mischung aus actionreichen und ruhigeren Szenen gelungen ohne dabei Längen zu erzeugen. Die Entwicklung der Handlung war spannend und oft unerwartet. Ich habe regelmäßig mit Amani gezittert und gelacht. Die Charaktere gefallen mir ebenfalls sehr gut. Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht um hier einen Überblick über die Familienverhältnisse und freundschaftlichen Beziehungen zu bekommen, das war im Verlauf der Geschichte dann aber kein Problem mehr. Amani gefällt mir als Protagonistin sehr gut. Ich mag ihre taffe Art aber auch ihre immer wieder auftauchende Verletzlichkeit. Aber auch die weiteren Figuren in der Geschichte haben mir gut gefallen. Ich konnte sie mir gut vorstellen. Sie waren logisch aufgebaut und ihre Entscheidung waren nachvollziehbar. Insgesamt war diese Geschichte auch beim zweiten Lesen wieder ein Highlight für mich.

  6. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783311220008)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

     (1.057)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Alle kennen die großen Partys des großen Gatsbys. Die Leute kommen von überall her und nehmen sogar uneingeladen an den berühmten Feiern teil, aber keiner kennt den Gastgeber Gataby wirklich. Deswegen ranken sich viele Gerüchte um ihn. Als Nick sein neuer Nachbar wird, lernt er ihn auf eine ganz andere Weise kennen und merkt, dass hinter dem bekannten Mann ein ganz anderer steckt.


    Dieses Buch ist einfach großartig. Allein wie es schon anfängt und man in diese lebendige und doch nachdenkliche Stimmung hineingezogen wird. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie Nick, der Protagonist, die Geschichte erzählt. Dabei lernt man die Personen immer besser kennen und sieht die Schichten ihrer Persönlichkeit tiefer werden und die komplexen Beziehungen untereinander bringen einen zum Nachdenken. Die Geschichte wirkt ziemlich einfach und simpel und doch schwingen so viele Themen des Lebens mit, die der Autor tragisch und auch zynisch beschreibt.

    Ich für meinen Teil liebe dieses Buch und da es so schnell durchgelesen ist, kann man es immer wieder lesen und stößt dabei immer auf neue Details. Außerdem hat es einen einfachen und schönen Schreibstil, sodass man perfekt für ein paar Stunden in der Geschichte abtauchen kann.

  7. Cover des Buches Das Buch ohne Staben (ISBN: 9783404206407)
    Anonymus

    Das Buch ohne Staben

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Jeder der das Buch ohne Namen las ist TOT. Für den Rest kommt nun das Buch ohne Staben.

    Auch ein Massenmörder will in Rente gehen. Und nach 18 Jahren Gemetzel und einer höllischen Menge an Bourbon war es definitiv Zeit das sich Bourbon Kid zur Ruhe setzte. Aber naja. So einfach war das leider nicht wirklich. Den drei Vampire und zwei Werwölfe begingen einen ziemlich großen unverzeihlichen Fehler. Sie nahmen dem Bourbon Kid etwas was ihm lieb und teuer war. Jetzt tötete er nicht weil er es konnte oder wollte. Jetzt ging er auf die Jagd weil er Rache ausüben wollte. Also aufgepasst Santa Mondega der grausamste und gefährlichste Massenmörder von ganz Santa Mondega sinnt nach Rache.

    Fazit.: Auch hier weiß ich nicht was ich schreiben soll. Der zweite Teil der Bourbon Kid Reihe ist einfach fantastisch. Wobei ich sagen muss das "Das Buch ohne Staben" wesentlich blutiger ist als der erste Teil. Manches Mal überkam mich ein frösteln. Den der Autor Anonymus hat es wieder geschafft es so bildlich zu schreiben das man es sich definitiv bildlich vorstellen konnte. Auch das springen von Kapitel zu Kapitel zwischen den verschiedenen Charakteren ist wieder super gelungen. Man hat nicht das Gefühl das man irgendwas verpasst. Sondern ganz im Gegenteil. Es erhöht eher die Spannung.

    Diesen Teil kann ich euch nur empfehlen wenn ihr wie beim ersten Teil ein Film in Buchform anschauen sprich lesen wollt. 

  8. Cover des Buches Revolver Tarot (ISBN: 9783944544304)
    R.S. Belcher

    Revolver Tarot

     (21)
    Aktuelle Rezension von: LadySunny
    Dieses Buch hat mich zuerst durch sein Cover angesprochen und so habe ich eigentlich mit dem Lesen angefangen, ohne mich allzu sehr mit dem Klappentext zu beschäftigen. So war die Mischung verschiedener Genres in diesen Buch überraschend - aber auf eine gute Art und Weise. Das Cover und der Titel lassen zudem erahnen, dass wir uns im Wilden Western befinden, was wir tun. Revolver, Indianer, Pferde, Gauner, Silberminenarbeiter - all diesen typischen Figuren begegnet man auch hier.
    In den ersten Kapiteln folgen wir Jim, einem Jungen, der von Zuhause flieht und schließlich in einer Stadt namens Golgotha, am Rand der Vierzigmeilenwüste landet. Eigentlich nur als Zwischenhalt gedacht, wird die Stadt schnell zu etwas, das seinen ganz eigenen Charme - und Schrecken - verbreitet. Im Laufe der Handlung lernt man verschiedene Charaktere von Golgotha kennen, die nicht zuletzt mit kirchlichen / religiösen Hintergründen konfrontiert und hintermalt werden - die Geschichte befasst sich letzten Endes mit dem nahenden Weltuntergang, etwas, das ich so nicht erwartet hätte, aber auch etwas, das mich zunehmenden mehr in Beschlag nahm, sodass ich das Ende des Buches kaum abwarten könnte, um herauszufinden, ob die Guten oder doch die Bösen siegen.
    Das Buch ist spannend und gut geschrieben - einige wenige Rechtschreib-, Grammatik und / oder Flüchtigkeitsfehler sind den Editoren zwar durchgerutscht, was meinen Lesefluss manchmal beeinträchtigte, aber es waren keineswegs so viele, dass es mich wahnsinnig gestört hätte.
    Besonders gefallen haben mir tatsächlich die vielfältigen Charaktere, die man nach und nach besser kennenlernt, obgleich damit teilweise ein mächtiges Head-Hopping entstanden ist. Auch bei all der Hektik zum Schluss hätte ich einen strikteren PoV besser gefunden. Einige Figuren sind mir außerdem Figuren etwas zu kurz gekommen. Zum Beispiel Biqa.  Dessen Wandlung bzw. Beweggründe zu dem zu werden, der er am Ende ist, kann ich nicht ganz verstehen / nachvollziehen…. Einiges wird aufgeklärt, aber grundsätzlich hätte ich mir mehr von seiner Zerrissenheit gewünscht. Er macht Dinge aus einem Grund heraus, auch weil er sich in der neuen Welt verliert, aber das erklärt, meiner Meinung nach, nicht alles, was er getan oder nicht getan hat.
    Auch hätte ich gerne erfahren, ob Jim jemals erfährt, was mit seiner Familie ist.
    Ab und an bin ich zudem über ein paar Formulierungen gestolpert, bei denen ich mich gefragt habe, ob man diese damals (im 19. Jahrhundert) bereits verwendet hätte …. so etwas wie "klinisch rein". Ist das nicht eher ein Begriff aus der Neuzeit?
    Teilweise hatte ich also das Gefühl, dass Fäden aufgenommen, versponnen und dann wieder von der Nadel gerutscht sind und dass es zu oft ein zu großes Head-Hopping gab, das es schwerer machte mit den einzelnen Figuren mitzufühlen. Aber grundlegend hat mir die Lektüre von "Revolver Tarot" sehr viel Spaß gemacht, ich habe mich gerne auf all die Facetten eingelassen, hätte mir aber an der ein oder anderen Stelle doch mehr Tiefgang gewünscht. In diesem Sinne gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
  9. Cover des Buches Die Straße (ISBN: 9783499246005)
    Cormac McCarthy

    Die Straße

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Warum tut man sich das an, solch ein Buch zu lesen? Natürlich zum einen, weil es mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und in unterschiedlichen Medien positiv rezensiert wurde und zum anderen, wenn man ein Liebhaber dystopischer Literatur ist.

    Mr. McCarthy mutet seinen Lesern nicht nur ein postapokalyptisches Szenario zu, er zeichnet eine Welt, die dem Ende bereits so nahe ist, dass selbst die Hoffnung gestorben zu sein scheint. In dieser düster, düsteren Welt aus Asche und Müll hausen Kannibalen, die sogar ihr eigenes Neugeborenes fressen. Kann noch Schrecklicheres dargestellt werden? Nein!

    Aber aus den Dialogen von Vater und Sohn, die sich in dieser bitterkalten bleigrauen Welt gen Süden schleppen, erfährt der Leser, dass es neben den Bösen auch die Guten geben muss.

    In karger Sprache schildert der Autor den leidvollen Weg. Der Vater ist in seiner Aufgabe verhaftet, das Leben seines Sohnes unter allen Umständen zu schützen und dabei doch noch zu den Guten zu gehören. Denn dieser Wunsch, der vom Jungen ausgeht, ein wenig Menschlichkeit zu bewahren und anderen gegenüber zu zeigen, das ist das einzige flackernde Licht in dieser untergegangenen Welt. Die Hoffnung ist doch noch nicht tot!

    Die bleigraue Trostlosigkeit wird in sparsamer Handlung beschrieben. Wenige dann aber wirklich schockierende Ereignissen sind eingeschaltet.

    Es ist ein Buch, welches die Post-Postapokalypse so konsequent darstellt, wie keines vor ihm. Es schildert eine Welt, in der niemand sein möchte und aus der niemand abtreten will.

    Not for the faint-hearted!  

    Eine vollständige Inhaltsangabe findet sich in Wikipedia.

  10. Cover des Buches Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück (ISBN: 9783732000685)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück

     (643)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Der Autor hat sich weiterentwickelt, so dass die Handlung um einiges besser ausfällt als im ersten Band. Zwar stolpert die Protagonistin noch immer von einer Actions-Szene in die nächste, doch wird sie diesmal nicht bereits im selben oder nächsten Kapitel aus der Gefahr gerettet, so dass Stephanie nun für längere Zeit in Gefahr schwebte. Über ganze zwei Kapitel hinweg. Nach wie vor handelt sie jedoch für ihr Alter zu abgebrüht.

    Am Schreibstil hat sich nichts geändert. Die Figurenzeichnung ist genauso oberflächlich, wie bis anhin, so dass erfahrene Leser nicht wirklich mit den Figuren mitleiden, da die nötige Nähe fehlt. Die Geschichte hat ein sehr hohes Erzähltempo, bei dem sich ein Ereignis an das nächste reiht, ohne Ruhe in die Handlung zu bringen. Trotz hohem Tempo hat mir die eigentliche Erzählung persönlich gut gefallen, da sie abgerundeter war, als im ersten Band, auch wenn sie mir manchmal zu actionslastig war.

    Derek Landy knüpft an Ereignisse aus dem ersten Band an. So treffen wir auf altbekannte Figuren, lernen aber auch neue kennen.  Stephanie muss sich in Magie und Kampf verbessern. Die ganzen Abenteuer mit Skulduggery geben ihr auch zu denken. Sie bekommt Albträume, fragt sich, ob ihr Spiegelbild ausreicht, um persönliche Beziehungen in der Schule und in ihrer Familie zu pflegen. Sie fürchtet gar, dass ihre Eltern ihr Spiegelbild mehr lieben könnten als ihr echtes Ich. So kommt Stephanie in einen Gewissenskonflikt. Doch nach wie vor geht es in der Handlung um Kämpfe und Auseinandersetzungen und zu wenig um neue Erlebniswelten. Hier wären noch viel mehr Ereignisse aus dem normalen Alltag von Stephanie denkbar. Dass sie ein völlig normales Mädchen ist, tritt viel zu sehr in den Hintergrund. Dabei könnten sich gerade in dieser Zwiespältigkeit ihres Daseins eine Menge interessante und attraktive Situationen und Ereignisse ergeben.

    Stephanie Edgley aka Walküre Unruh ist ein Jahr älter geworden. Sie ist nun dreizehn Jahre alt und kämpft immer noch an Skulduggerys Seite gegen das ultimativ Böse. Unterstützt werden die Beiden weiterhin von der Schwertkämpferin Tanith. Diesmal kämpfen die drei gegen das mächtige und gefährliche "Groteskerium", mit dessen Hilfe das Böse endgültig die Macht übernehmen könnte. Ihr Gegner ist diesmal Baron Vengeous. Er ist ein alter Erzfeind von Skulduggery, der das Groteskerium wiederbeleben möchte, um damit die Gesichtslosen wieder zurück in die Welt zu holen.

    Es ist eine Geschichte für Jugendliche ab Zwölf, obwohl einige Handlungen moralisch bedenklich und daher kritisch zu betrachten sind. Auch dieses Mal ist eine Menge schwarzer Humor vorhanden, der die grausamen Szenen etwas auflockert. Trotzdem kamen mir beim Lesen Bedenken, ob die Reihe nicht doch etwas zu brutal für die jüngeren Jugendlichen ist. In „Das Groteskerium kehrt zurück“ hat der Autor an Grausamkeiten noch etwas nachgelegt.

    Die Handlung lebt durch seine Vermischung aus Comedy, Action, Fantasy und ein wenig Krimi. Ein groteskes Durcheinander, das zwar nicht den höchsten Anspruch aufweist, dennoch zu unterhalten versteht.

  11. Cover des Buches Der Club der toten Dichter (ISBN: 9783404115662)
    N.H. Kleinbaum

    Der Club der toten Dichter

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Seit ich den Film in der Schule gesehen habe, liebe ich den Club der Toten Dichter. Das Buch hat nur wenige Seiten, die entsprechend schnell gelesen sind. Dennoch fehlt es ihnen nicht an Tiefe. Ich finde es total spannend, einen Einblick in das Schulsystem der vergangenen Jahrzehnte zu bekommen und meine Literaturkenntnisse ein wenig aufzufrischen. Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte.

  12. Cover des Buches Das fünfte Paar (ISBN: 9783442473861)
    Patricia Cornwell

    Das fünfte Paar

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der dritte Fall für Kay S., in dem mehrere Paare auf die gleiche Art verschwinden und erst Monate später als verweste Leichen aufgefunden werden. Als das titelgebende "fünfte Paar" vermißt wird, ist schnell klar, daß das vetrschwundene Mädchen die Tochter Pat Harveys ist, Nr-1-Drogenbekämpferin der USA. Die größten Probleme bereiten K.S., daß von den Leichen kaum was übrig ist, wenn sie aufgefunden werden. Und privat leidet sie immer noch unter der Trennung von Mark, die sie nie ganz aufgearbeitet hat...Ein stimmungsvoller Krimi, mit menschlichen Einsprengseln wie der angesprochenen Trennungskrise. Aber das Kay und Marino zu einer hellseherin gehen, hat mir nicht so gut gefallen, und warum gab es im Drugstore keine kameraüberwachung und warum wurde kein Phantombild von dem auffälligen Besucher gemacht? Sehr unprofessionell an dieser Stelle, aber ansonsten spannende Krimiunterhaltung.
  13. Cover des Buches Roter Zar (ISBN: 9783426510490)
    Sam Eastland

    Roter Zar

     (45)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    1929: Pekkala war das Smaragdauge des Zaren, sein besonderer Ermittler. Nach Jahren im Gulag in Sibirien, bittet man ihn schließlich den Tod der Zarenfamilie zu untersuchen, und stellt ihm im Zuge dessen seine Freiheit in Aussicht.

    „Roter Zar“ ist der erste Band einer Reihe und bereits 2010 entstanden. Mir hat die Erzählweise gut gefallen, abwechselnd erfährt man das aktuelle Geschehen bzw. Pekkalas Erinnerungen aus der Zeit vorher, wir erfahren so, wie er das Smaragdauge des Zaren wurde, und schließlich im Gulag landete. Pekkala ist ein interessanter Charakter, den man gut kennenlernt. Er versucht sein bestes zu geben, hat aber auch Schwächen. Ich bin gespannt, wie er sich im Laufe der weiteren Bände entwickeln wird.

    Es gibt zwei weitere wichtige Charaktere, die Pekkala bei seinen Ermittlungen zur Seite stehen, einer ist recht zwielichtig, und stammt aus Pekkala Vergangenheit, der andere ist ein junger Mann, der eigentlich Küchenchef werden wollte, nun aber Kommissar ist. Wahrscheinlich wird einer der beiden zukünftig weiter eine Rolle spielen, auch hier bin ich gespannt.

    Natürlich weiß man heute, was mit den Romanows passiert ist, im Anhang finden sich dazu auch Anmerkungen des Autors. Trotzdem ist es interessant, den Ermittlungen zu folgen, die nicht ganz den historischen Verlauf wiedergeben. Man erfährt auch ein bisschen darüber, wie man im bolschewikischen Russland lebt, und auch Stalin tritt auf. Der Fall hat einige überraschende Wendungen, ganz zufrieden bin ich mit der Auflösung nicht, ich frage mich, warum Pekkala das mit seinen Erfahrungen und Fähigkeiten nicht früher erkannt hat – aber, wenn man bedenkt, was er alles erlebt hat, ist es auch nicht ganz unwahrscheinlich. Es fehlt vielleicht ein bisschen an Spannung, aber die habe ich hier auch gar nicht gebraucht, viel interessanter waren die einzelnen Entwicklungen, die Menschen und Hintergründe.

    Mir hat der Roman gut gefallen, auch wenn er ein bisschen die Geschichte beugt, wenn man aber die vielen Gerüchte rund um das, was mit den Romanows geschah, kennt, hätte es immerhin so sein können. Pekkala ist eine interessante Figur, ich freue mich darauf, ihn in weiteren Romanen wiederzutreffen. Von mir gibt es 4 Sterne, da mir die Auflösung nicht ganz logisch erscheint, insgesamt ist der Roman aber lesenswert.

  14. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand (ISBN: 9783785577868)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Titelgebende Figur ist Skulduggery Pleasant, ein Skelett und Detektiv der als „Elementezauberer“ Feuer, Wasser, Luft und Erde beeinflussen kann. Wenn ich es richtig interpretiere, lässt sich der Name Skulduggery als hinterhältig oder skrupellos übersetzen. Auseinandergenommen könnte der Name auch als Totenkopf Ausgrabung definiert werden.

    Ihm zur Seite steht Stephanie Edgley, die eigentliche Protagonistin, aus deren Sicht der größte Teil der Handlung erlebt wird. Zwischendurch erfahren wir auch aus anderer Sicht einen Teil der Geschehnisse.

    Die Heldin ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Für das erscheint sie mir bereits zu reif. Der Autor hätte Stephanie problemlos ein paar Jahre älter machen können, dass hätte ihr Verhalten und die ganze Geschichte glaubwürdiger gemacht. Der weibliche Vorname Stephanie bedeutet die Gekrönte, die Siegreiche. Ein guter Name für eine Kämpferin, auch wenn sie erst zwölf Jahre alt ist und ihren Namen noch ändern wird. 

    Die Wahl einer so jungen Protagonistin halte ich persönlich als nicht gelungen, da ich mit zwölfjährigen Kindern niemanden in Verbindung bringe, der andere Wesen umbringt oder den Tod von anderen Menschen so leicht verkraftet, wie es hier der Fall ist.

    Natürlich können sich Kinder weise verhalten, manchmal weiser, als es ihnen einer zutrauen würde und manchmal sogar auch weiser, als sich einer selbst verhält. Aber es kann auch "zu viel" sein. Und das war für mich der Fall bei Stephanie in dieser Geschichte.

    Gut, als Stephani zum ersten Mal angegriffen wird, zeigt sie sich ängstlich und versuchte sich so gut es ging zu wehren. Auch das Auftauchen eines lebenden Skeletts brachte sie zunächst ein wenig aus der Fassung.  Natürliche Reaktionen, die einer Zwölfjährigen sehr angemessen schienen. Doch dann wurde sie plötzlich viel zu erwachsen dargestellt: Das eintönige Leben in ihrer Heimatstadt sei ihr wohl zu langweilig und es sei ihre Bestimmung mit Magie in Kontakt zu kommen und die Gefahren, die sich ihr dort stellen würden, auf sich zu nehmen. Stephanie wurde mehr und mehr zum gefühlslosen Klotz, die überhaupt keine Angst mehr kannte und sich von nichts einschüchtern ließ.

    Andererseits wurde sie als naiv dargestellt. Skulduggery sagt gleich zu Beginn, dass er einen gewissen Serpine als Mörder von Gordon Edgley vermutet und Stephanie kauft ihm das einfach ab. Ich als Leser dachte nun, dass sie auf einer falschen Fährte seien - immerhin gab es keine Beweise und kein anderer Charakter glaubte daran, dass Serpine etwas damit zu tun hatte. Stephanie glaubte Skulduggery allerdings, ohne mit der Wimper zu zucken, und als das Skelett plötzlich von einem Zepter, welches gar nicht existieren sollte, und Götterlegenden erzählte, wurde auch dies einfach von der Protagonistin akzeptiert. Langsam schlich sich demnach der Verdacht ein, dass der Autor mir als Leser wirklich zu verstehen geben wollte, dass Serpine der Bösewicht sei und diese ganzen Legenden der Wahrheit entsprachen. Als es dann ein Kapitel gab, in welchem es um Serpine ging, wurde dies so auch bestätigt.

    Habe ich schon erwähnt, dass Stephanie für ein zwölfjähriges Mädchen absolut furchtlos ist? So klettert sie ohne Angst Bäume hoch, bricht in Gebäude ein und nimmt es mit tödlichen Kreaturen auf. Als Skulduggery gefangen genommen wird, möchte sie ihren "Freund" retten und ist so mutig, dass sie nicht nur ihr Leben riskiert, sondern auch Tausende von anderen Menschenleben aufs Spiel setzt, da sie durch ihre Handlungen einen großen Krieg anzetteln könnte. Freund setzte ich hier mal in Anführungszeichen, da Stephanie Skulduggery gefühlt überhaupt nicht kennt und sie bis auf einige Gespräche mit ihm, die immer im humoristischen Stil geführt wurden, gar nicht tiefgründiger mit dem Skelett geredet hat. Natürlich erscheint im Nachhinein die Rettungsaktion als gelungen, da sowohl Skulduggery, sowie auch Stephanie, den richtigen Riecher hatten, da Serpine tatsächlich geplant hatte, sie alle zu vernichten und es daher zu einem Krieg gekommen wäre.

    An anderen Stellen des Buches kämpft Stephanie aber nicht mit und steht nur herum, während sie beobachtet, wie Skulduggery oder andere Charaktere mit den Bösewichten kämpfen. Der Charakter von Stephanie war mir somit viel zu unschlüssig und undurchdacht und konnte mich nicht überzeugen.

    Neben Stephanie blieb auch der Charakter von Skulduggery recht blass. Für mich war er definitiv kein Held, sondern eher ein Schwächling, der sich sogar im neckischen Gesprächsaustausch von Stephanie schlagen ließ. Kämpferisch ist er natürlich sehr begabt, aber so wirklich überzeugen konnte mich das lebende Skelett nicht, obwohl natürlich die Idee zu so einer Figur durchaus gelungen ist.

    Der erste Band der Reihe führt die Protagonistin Stephanie Edgley ein, deren Onkel, der Autor Gordon Edgley, unerwartet verstirbt. Stephanie ist die Universalerbin von Gordons beträchtlichem Vermögen und schon befindet sie sich in ihrem größten Abenteuer.

    Auf der Beerdigung trifft Stephanie erstmals auf einen Mann namens Skulduggery Pleasant. Als Stephanie eine Nacht allein in dem Anwesen des verstorbenen Gordon Edgley verbringt, bricht ein Fremder ins Gebäude ein, der auf der Suche nach einem Schlüssel ist. Die Situation droht zu eskalieren, als Skulduggery Pleasant auftaucht und den Einbrecher in die Flucht schlägt. Dabei verliert er seine Verkleidung und es stellt sich heraus, dass er ein Skelett ist.

    Das Skelett will sie zunächst zurücklassen, doch Stephanie überredet ihn, sie in seine, aus ihrer Sicht, aufregende und spannente Welt mitzunehmen. Dort gibt es Vampire, Sensenträger, Monster und Magier. Mit dem untoten Detektiv Skullduggery und einigen anderen Gruselgestalten verbündet, macht sich Stephani auf, um den geheimnisvollen Tod ihres Onkels aufzuklären und die Mächte des Bösen zu bekämpfen.

    Skulduggery verdächtigt den Alchemisten Nefarian Serpine, seinen Todfeind, den Frieden zu brechen. Mit einem mächtigen Zepter, das eigentlich nur in einer Legende existiert, will er die Gesichtslosen (böse Götter) erwecken und die Macht an sich reißen. Zusammen mit Tanith Low, einer mutigen Kriegerin, und Grässlich Schneider, Skulduggerys Freund, kämpfen Stephanie und das Skelett gegen Serpine und seine Papier-Armee.

    Die Handlung beginnt mir zu abgehackt. Für meinen Geschmack geht es zu schnell von einem Höhepunkt zum nächsten. Das sprachliche Niveau war nicht so hoch. Einleitend erfahren wir von Gordons Ableben. Wir erfahren seine letzten Gedanken und wechseln bereits auf der achten Zeile zu Stephanies Sicht, der Protagonistin aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Im Eiltempo lernen wir ihre Familie sowie die Titelfigur kennen. 

    Bedauerlicherweise hat sich der Autor nicht die Mühe gemacht, den Figuren die benötigte Tiefe zu geben. Genauso oberflächlich wird die Handlung fortgeführt. Die Ereignisse überschlagen sich, es geschieht einiges in rascher Folge, ohne dass tatsächlich etwas geschieht. So muss Skulduggery beispielsweise vor dem Ältestenrat erscheinen, um abgemahnt zu werden, da er Stephanie, ein kleines Mädchen zu seiner Partnerin gemacht hat. Von einer Abmahnung keine Spur, als er mit Stephanie dort erscheint. Nur ein oberflächliches Gespräch folgt. Außerdem erscheint es unlogisch, wenn die Titelfigur zaubern kann, sich aber bestimmter technischer Tricks wie einer Seilwinde bedienen muss. Hier hatte der Autor wohl eine bestimmte Szene aus einem bekannten Film im Kopf.

    Das Buch bringt zwar sehr viel Witz, Action und schlagfertige Charaktere mit, konnte mich aber nicht restlos überzeugen. Das sprachliche Niveau war nicht sehr hoch. Der Roman liest sich stellenweise wie ein Fernseh-Skript, strotzt vor detaillierten Kampfszenen und ist sehr dialoglastig. Derek Landy erzählt flott und mit sehr viel Witz. Es gibt einige Schlagabtäusche zwischen Skulduggery und Stephanie, die den Witz im Buch ausmachen. Ob dieser Schreibstil als störend empfunden wird, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Derek Landy hat in jedem Fall eine interessante Vermengung verschiedener Genres zustande gebracht und mit dem Charakter des Skullduggery Pleasant einen Protagonisten erschaffen, dem ich für zukünftige Erlebnisse einiges Potential zugestehe.

    Die Grundidee gefällt mir sehr gut und Skulduggery ist ein interessanter Charakter. Deshalb werde ich dem zweiten Band noch eine Chance geben und hoffe, dass mir das ganze Universum mit seinen Darstellern dann besser gefällt. Wer über unlogische Handlungen hinwegsehen kann und dem es auch nichts ausmacht, auf flache und widersprüchliche Charaktere zu treffen, kann ruhig zugreifen und in eine Welt mit durchaus interessanten Elementen eintauchen. Für andere Leser würde ich dieses Buch eher nicht empfehlen, weil es beim Lesen nur stellenweise unterhaltsam ist, größtenteils jedoch eher an eine mittelmäßige Sitcom erinnerte.

  15. Cover des Buches Der dritte Zwilling (ISBN: 9783941378469)
    Ken Follett

    Der dritte Zwilling

     (890)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    Wieder mal ein Thriller von dem ich direkt gefesselt wurde. Denn hier waren so viele Personen direkt miteinander vernetzt, dass man nur schwer glauben konnte, wie normal sie trotz all der Vorfälle noch im Umgang miteinander sein konnten.
    Dabei ist das Werk von Ken Follett gar nicht so neu und wurde sogar verfilmt. Wie konnte dieses Thema dann nur so an mir vorbei gehen? Denn mich faszinierten hier die Abgründe der menschlichen Seele, die Follett wirklich gut ausgearbeitet hat.
    Doch wie fantastisch es am Ende wirklich wird, konnte ich beim Titel und der Kurzbeschreibung noch gar nicht absehen. Denn hier geht es nicht einfach darum, dass sich Zwillingsbrüder nicht kennen und wohl bei der Geburt getrennt wurden. Es ist tatsächlich eine viel dramatischere, sogar verrücktere, Geschichte, die dahinter steckt. Schön geschmückt mit aktuellen Ereignissen wie der Vergewaltigung, Brandstiftung und Zerstörung der Karriere.
    Definitiv lesenswert! Und ich geh jetzt mal auf die Suche nach dem Film. Der reizt mich. Wobei ich hoffe, dass er nicht zu arg vom Buch abweicht.

  16. Cover des Buches Der Revolver (ISBN: 9783257245844)
    Fuminori Nakamura

    Der Revolver

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Jens_Rohrer

    Ein junger Mann findet auf einem Spaziergang eine Leiche. Daneben liegt ein Revolver. Er nimmt die Waffe mit, die immer mehr von ihm Besitz ergreift und beginnt, sein Leben zu kontrollieren. Schließlich beschließt er, die Waffe abzufeuern. Großartiges Buch, dass einen Sog erzeugt, der einne nicht mehr loslässt.

  17. Cover des Buches Der Hahn ist tot (ISBN: 9783423252010)
    Ingrid Noll

    Der Hahn ist tot

     (316)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit spitzer Zunge erzählt und schreibt Ingrid Noll diesen wunderbaren Roman, den ich sprachlich absolut genossen habe. Der feine Blick in die Hauptfigur und das Unsagbare im Alltäglichen sucht seinesgleichen. Ingrid Noll ist  eine ganz wunderbare Autrorin, die ich auch schon auf einer Lesung erleben durfte. Hier schwingt nun diese lebenslustige und feine Beobachtein mit.

    Rosi , die biedere Büroangestellte hat es nicht leicht und ihr VHS Kurs lässt eine Lawine loslegen, die erbarmungslos ist. 

  18. Cover des Buches Ziemlich krumme Dinger (ISBN: 9783551520142)
    C. J. Skuse

    Ziemlich krumme Dinger

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Kiwi-Lena

    Die Argent-Zwillinge Paisley und Beau sind das Spektakel um ihre Personen gewohnt, schließlich ging ihr Schicksal vor zehn Jahren einer ganzen Nation zu Herzen. Mittlerweile haben die beiden grundverschiedenen Teenager jedoch eine andere Mission, bei der sie zu fragwürdigen, allerdings wirkungsvollen  Bandagen greifen: Sie wollen endlich ihren Dad finden, der im schrillen Las Vegas verweilt und der von der nach Ruhm und Reichtum strebenden Großmutter auf Distanz gehalten wird. Doch wenn sich Paisley einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, gibt es kein Wenn und Aber. Daher geraten sie und ihr Bruder schneller in einen Strudel "ziemlich krummer Dinger", die ungeahnte Konsequenzen nach sich ziehen, als ihnen lieb ist.

    Mit diesem temporeichen, direkten und juvenil daherkommenden Roman erzählt C. J. Skuse eine Geschichte, die wohl das Lebensgefühl - gespickt von Freiheit, Selbstbestimmung, Übermut - der heranwachsenden Generation auf unterhaltsamste Weise transportiert.

    Die abgedrehte und sich stetig zuspitzende Handlung wird vor allem durch die Lebendigkeit der beiden Protagonisten, die sich trotz oder eben wegen ihrer starken Persönlichkeitskontraste wunderbar ergänzen, getragen. 

    Die Charaktere, welche die Autorin erschuf, mochte ich vorrangig wegen ihrer überspitzen Darstellung, wobei die Rolle der boshaften Großmutter dem Ganzen die Krone aufsetzt. 

    Ein rauer, schlagfertiger und laxer Sprachgebrauch und eine dem jungen Publikum adäquate Wortwahl verleihen der Geschichte, die im Wechsel aus den Perspektiven der Zwillinge wiedergegeben wird, die passende Tonalität. 

    Obgleich Ziemlich krumme Dinger in erster Linie der locker-flockigen Unterhaltung dient, so vermittelt es dennoch die Botschaft, dass Zusammenhalt, Vertrauen und Zugehörigkeit wichtige Aspekte des sozialen Miteinanders sind und somit auch den Bedürfnissen entsprechen, nach deren Erfüllung die Heranwachsenden streben.

    Mich überzeugte nicht nur der sprudelnde Einfallsreichtum der Autorin, sondern gleichermaßen das Zusammenspiel der schrägen Figuren eingebettet in eine Handlung, deren Entwicklung aufgrund diverser Knalleffekte ähnlich bunt erscheint wie eine Tüte M&M's.

  19. Cover des Buches Höllenritt (ISBN: 9783548374055)
    Ulrich Detrois

    Höllenritt

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Uli ist Aussteiger bei den Hells Angels, dem größten und weltweit gefürchtesten Rockerclub der Welt. Er schildert, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist, was für einen Spaß die Partys mit Suff, Koks und Stripperinnen gemacht haben und wie er innerhalb der Organisation kaltgestellt wurde. Inhaltlich ist das Ganze also ganz interessant, auch wenn man vieles schon aus diversen Büchern und Dokumentationen im Fernsehen kennt, aber sprachlich und von der Schreibe her ist das alles so schlecht gemacht, daß ich nicht mehr Punkte vergeben konnte.
  20. Cover des Buches Alessas Schuld (ISBN: 9783401027661)
    Brigitte Blobel

    Alessas Schuld

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    In dieser Geschichte kommt es zu einem Amoklauf eines Schülers, bei dem ein anderer Schüler erschossen und weitere verletzt werden. Der Amokschütze Ulf wird als Aussenseiter und seltsamer Jugendlicher beschrieben. Alessa kommt neu auf die Schule und Ulf hängt sich an sie ran. Es wird hier verdeutlicht, wie es zu dem Amoklauf kam. Die Hintergrundgeschichte war sehr anschaulich beschrieben, wobei schon klar wird, dass Ulf merkwürdig ist und Alessa stalkt. Sie setzt aber keine klaren Grenzen. Vom Amoklauf selbst wird wenig erzählt, also man erfährt nicht, wie es ablief, nur das Endszenario. Auch hätte die Situation nach dem Amoklauf, wie sich die Schüler danach fühlen, genauer beschrieben werden können. Es ist eindeutig ein Jugendbuch, gerade auch mit dem sehr einfachen Schreibstil. 

  21. Cover des Buches Ein kaltes Herz (ISBN: 9783442471348)
    Ian Rankin

    Ein kaltes Herz

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Gravy ist zurückgeblieben. Als eines Tages sein Freund mit viel Geld, einem geklauten Wagen und einer Schussverletzung auftaucht, muss Gravy ihm natürlich helfen. 

     

    Natürlich sind noch andere hinter dem Geld her und Gravy ist nicht mehr sicher. 

     

    „Ein kaltes Herz“ ist ein Mini-Krimi aus der Feder des Autors Ian Rankin. 

     

    Das Büchlein hat nur 110 Seiten. Davon sind alle am Ende der Kapitel halb bis fast leer. Also sind es eigentlich noch weniger Seiten. Man kann das Büchlein nicht als Buch bezeichnen, höchstens als Kurzgeschichte. 

     

    Dazu kommt, dass mich der Anfang nervte, dass ich nur bis Seite 32 gekommen bin. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich locker durch das Buch komme. Mittlerweile habe ich aber keine Lust mehr, mich durch Bücher zu quälen, nur damit ich sie fertig gelesen habe. 

     

    Das Cover ist wirklich schön. Diese irisch keltischen Kreuze, die grüne Wiese mit den Bergen erinnert direkt an Irland. Ich weiß allerdings noch nicht einmal, ob die Story in Irland spielt. Auf allen anderen Büchern, die ich gefunden habe, ist es kein irisch keltisches Kreuz und man sieht ein blaues Meer mit Segelschiff. Da gefällt mir mein irisches Cover deutlich besser. Wobei das Cover auch nicht mehr Sterne bringt, als den einen, den ich vergebe.

  22. Cover des Buches Darum (ISBN: 9783552063846)
    Daniel Glattauer

    Darum

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Der nette Mörder von nebenan

    Stell dir vor, es ist Mord, und keiner glaubt dir. So geht es dem allseits beliebten Journalisten und Gerichtsreporter Jan Rufus Haigerer, der eines Abends einen Menschen niederschießt, um sich gleich darauf in die Hände der Justiz zu begeben. Dort will man ihn allerdings als Mörder partout nicht in Frage kommen lassen. Haigerer versucht mit allen Mitteln, endlich für seine Tat verurteilt zu werden. Doch sein Wille zur Sühne wird durch das unerbittliche Wohlwollen der Mitmenschen auf eine harte Probe gestellt …


    Ein paar lustige Stunden hatte ich mit diesem Roman. Wieso nicht mal alles andersherum? Der Täter stellt sich und keiner glaub ihm. 
    Ich mochte den Schreibstil und ich fand das Buch sehr kurzweilig :)
  23. Cover des Buches 12 Stunden Angst (ISBN: 9783404164080)
    Greg Iles

    12 Stunden Angst

     (114)
    Aktuelle Rezension von: MichaelMerhi
    Dieses Buch ist ja mal sowas von bescheuert und Spannung kommt nur auf, wenn man es mal zur Seite legt und die Beine streckt.
    Fazit: 12 Stunden Langeweile vom allerfeinsten.

    Meine volle schonungslose Rezension findet ihr auf meinen Youtubekanal:
    https://www.youtube.com/watch?v=_N_qfk7AdXo

  24. Cover des Buches Doppelgänger (ISBN: 9783960870913)
    Bettina Wagner

    Doppelgänger

     (19)
    Aktuelle Rezension von: parden

    WER ANDERN EINE GRUBE GRÄBT...

    Eigentlich ist Alice nur eine eher mittelmäßige Schauspielerin. Doch als sie feststellt, dass sie der reichen Moira Westham zum Verwechseln ähnlich sieht, beschließt sie, die Rolle ihres Lebens zu spielen! Es sollte doch nicht so schwierig sein, Moiras Platz einzunehmen, oder? 

    Schon mehrfach ist es Alice passiert, dass sie für eine andere gehalten wurde. Als sie deshalb von einem smarten Typen im roten Sportwagen zum Essen eingeladen wird, beschließt sie zu sehen, wohin es führen würde. Tatsächlich merkt der junge Mann auch während des Essens nicht, dass es sich hier um eine Verwechslung handelt. 

    Als Alice klar wird, dass sie das Double einer reichen 30Jährigen ist, beschließt sie, deren Platz nicht nur für einen Abend einzunehmen. Sie schmiedet einen perfiden Plan, der auch aufzugehen scheint. Wirklich?

    Dieser Booksnack ist etwas länger, so dass das Leseerlebnis intensiver ist als bei ganz kurz gehaltenen Stories. Daduch kann sich hier langsam eine subtile Spannung aufbauen, weil man unbedingt wissen möchte, ob Alice es schafft, Moiras Leben zu übernehmen. Am Ende gibt es dann eine saftige Überraschung...

    Eine unterhaltsame Kurzgeschichte, die mit dem Bösen im Menschen spielt...


    © Parden

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