Bücher mit dem Tag "rezension rita klußmann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rezension rita klußmann" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Der Serbe (Spelzer/Hollmann 2) (ISBN: 9783746055879)
    H.C. Scherf

    Der Serbe (Spelzer/Hollmann 2)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies

    Meine #Rezension zu 


    H.C. Scherf  Der Serbe

    Sven Spelzer verfolgen noch Albträume von seinem letzten Fall, da erreicht ihn die Nachricht, dass eine Leiche aufgefunden wurde.

    Der Mann war gefoltert worden und vieles deutet darauf hin, dass der Menschenhändler und Drogenboß Kladicz seine Finger mit im Spiel hatte. Gemeinsam mit dem LKA wollen sie dem Serben das Handwerk legen. Zudem kommt noch hinzu, dass Pehling sich bei der Haftverlegung befreien konnte.

    Dieser hinterlässt eine blutige Spur.

    Es sieht auch ganz danach aus, dass sich jemand an Kladicz rächen möchte. Wer ist er?

    Steckt tatsächlich Kladicz hinter einigen Taten? Werden sie Pehling finden?


    Wow, was für ein rasanter Thriller ist hier wieder gelungen. H.C. Scherf versteht es hervorragend Spannung von der ersten Zeile zu erzeugen und diese bis zum Ende zu halten.

    Dieser Teil knüpft direkt an Kalendermord an. Ich empfehle erst Kalendermond zu lesen, denn dieser Teil baut darauf auf.

    Sven und Karin sind sehr gefordert und das alles nach dem letzten schweren Fall. 

    Diesmal stehen beide nicht im Vordergrund, sondern Pehling.

    Sehr gut hat mir die Ausarbeitung des Serienmörders Pehling gefallen. Trotz aller Taten werden menschliche Züge von ihm gezeigt. Zu entschuldigen und verzeihen was er Menschen antut, gibt es natürlich nicht.

    Auch das organisierte Verbrechen mit abscheulichen Taten, Geldgier und Macht wurden äußert gut dargestellt.

    Eine gekonnte Fortsetzung und macht neugierig auf weitere Teile.


    Fazit: dieses spannende und fesselnde Buch ist ein Muss für alle Thrillerfans.

    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

    Weitere Rezensionen findet ihr unter

    Teil 1

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/02/04/scherf-h-c-%f0%9f%93%96-kalendermord/

    Teil 2

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/03/22/scherf-h-c-%f0%9f%93%96-der-serbe/

    www.helgasbuecherparadies.com

  2. Cover des Buches Johanns Gedanken und Träume (ISBN: 9783740730475)
    Nick

    Johanns Gedanken und Träume

     (1)
    Aktuelle Rezension von: RitaKlussmann

    Ja, es ist ein wahrer Genuss mit dieser Geschichte dem alltäglichen Wahnsinn zu entfliehen, in Johanns Gedanken einzutauchen und mit seinen Träumen davon zu schweben. Die Szenen dieses Buches tragen philosophische Gedanken über das Sein und die Frage, was ist eigentlich Realität, was sind Träume? Eine Einladung für mich, ebenfalls zu philosophieren und zu reflektieren. Dazu kommt noch, dass die Handlungen der Protagonisten mitreißend beschrieben sind.

    1799: Johann reist im tiefsten Winter mit einer Kutsche nach Weimar zu seiner Tante. Er ist beeindruckt von der Stadt in der Goethe lebt und in der er in einem Buchgeschäft den Dichter Novalis, Friedrich von Hardenberg, persönlich kennenlernt. Johann unternimmt lange Spaziergänge durch Weimar und abenteuerliche Wanderungen, auch in tiefem Schnee. Von seinen Ausflügen kommt er unterkühlt und erschöpft zurück in das Haus seiner Tante.
    Johann nimmt uns Leser mit in seine fantastische Traumwelt. Wir begegnen einem Löwen mit flammender Mähne, der Johann sehr suspekt erscheint und ihm Angst einflößt. Wir schweben mit durch die Traumereignisse bis zu den Sternen und den Sternendichtern. Alle Traumszenarien sind Abenteuer, aus denen Johann Erkenntnisse zieht.

    "Nur Erinnerungen und Träume treten in die Ewigkeit. Zeit war nur eine Bewegung. Alles wie ein Echo in der Nacht. Dich gibt es wirklich. Es ist nicht bloß Traum."

    Das ist das erste Buch des Autors Nick. Ich war sofort begeistert von seinem Schreibstil, der von Beginn an wunderbare Bilder in meinem Kopf entstehen ließ. Die Geschichte ist in drei "Bücher" aufgeteilt, die Johanns Abenteuer, seine Traumerlebnisse, die Gedanken, Ferdinands Dialoge beschreiben und doch ist die Geschichte fortlaufend erzählt.
    Ich hatte 5* Lesestunden! 

  3. Cover des Buches Die Super-Nonna / Nonnas falsche Toskanaperlen (ISBN: 9783746747026)
    Luzi van Gisteren

    Die Super-Nonna / Nonnas falsche Toskanaperlen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: RitaKlussmann
    Luzi van Gisteren hat in diesem Roman wieder Charaktere geschaffen, die sich von unseren Nachbarn Lieschen Müller und Karl Meier kolossal unterscheiden. Die »Mitwirkenden« geben dem Abenteuer von Nonna und Federico die delikate Würze, die mir ein Dauer-Schmunzeln ins Gesicht zementiert hat. Die skurrilen Protagonisten sind herrlich bildhaft beschrieben. Ich hatte sie immer vor Augen.
    Kurz vor Federicos vierzehnten Geburtstag muss Nonna ihn wegen eines Verkehrsdelikts in die Polizeiwache begleiten und kommt mit zwei Reisevouchern für zwei Wochen First-Class-Urlaub in der Toskana wieder heraus. Federico, der uns das Abenteuer der spannenden Reise mit Nonna erzählt und seine Gedanken und Gefühle auf der Schwelle  zum Jugendlichen offen mitteilt, kommt in die Bredouille. Er findet eine Leiche, die auf mysteriöse Weise  wieder verschwindet. Als er seine erste Liebe und Nonna ihre wahrscheinlich letzte große Liebe trifft, werden Fredericos Träumereien immer wieder unterbrochen durch das seltsame Verhalten der gutbetuchten Gäste des Nobelhotels, in dem die beiden untergebracht sind. Das bizarre Verhalten des Geldadels macht ihn neugierig. Sein Lauschen ist riskant und das lässt ihn dann auch zittern. Aber dann ... 
    Mehr will ich nicht verraten. Nur das: Den Schalk im Nacken der Autorin habe ich wieder deutlich gespürt und mich herrlich amüsiert. Ihren Schreibstil und die abgedrehten und trotzdem authentischen Figuren, die sie schafft, finde ich einmalig. Ich habe alle Romane von ihr gelesen.
    Absolute Leseempfehlung für alle, die Schmunzeln wollen, die Ironie mögen und keine Psychothriller oder Telenovelas verlangen, sondern sich mit amüsant-spannenden Krimi-Komödien unterhalten lassen wollen. Und genau das ist dieser Roman.


  4. Cover des Buches Keimfrei (ISBN: 9783847673477)
    Luzi van Gisteren

    Keimfrei

     (2)
    Aktuelle Rezension von: RitaKlussmann

    Ich habe diese Kurzgeschichte ganz entspannt in einem Basenbad (Entsäuerung oder Entgiftung) gelesen und dachte, dass das genau der richtige Lesestoff ist, von der Länge als auch vom Titel her. Eigentlich hatte ich eine einfache, humorvolle Putzgeschichte erwartet und war aber schon nach einigen Seiten sehr positiv überrascht. Humorvoll ist diese Geschichte ganz sicher, aber es steckt noch viel mehr drin.

    Die spätverheiratete Gertrud hatte ehefrei, weil ihr Mann Walter sich einer sechswöchigen Kur unterziehen musste. In diesen Wochen seiner Abwesenheit arbeitete sie unermüdlich in ihrem Häuschen, um "den Gipfel ihres hygienischen Leistungspotenzials zu erreichen". Sechs Wochen waren nun um, und sie würde Walter vom Bahnhof abholen. Vorher aber nimmt sie sich einige Stunden Zeit, um das gesamte Haus noch einmal explizit zu kontrollieren und um das letzte Staubkörnchen zu eliminieren. Ihr Häuschen hatte sie in einen für sie paradiesischen Zustand versetzt. So soll es immer sein. Gertrud lässt uns an ihren Gedanken teilhaben, bevor sie zum Bahnhof fährt. Sie erinnert sich an ihr Alltagsleben mit Walter, an ihre Reue, an ihre Pein. Luzi van Gisteren steigert das Ausmaß der Geschehnisse in Gertruds Erinnerungen kontinuierlich, ebenso wie ihre Abscheu, worauf eine äußerst skurrile "Abrechnung" folgt. Ich mutmaße einfach mal, dass die Autorin die Abkürzung ihres Vornamens (Pseudonym) sehr bewusst ausgewählt hat.

    Luzi van Gisteren beschreibt Gertrud übermäßig egozentrisch und zwanghaft, was bei mir ein Dauergrinsen hervorgerufen hat. Andererseits gelingt es ihr aber auch, dass man für einige wenige Gedankengänge Gertruds sogar Verständnis aufbringen könnte. Mehrmals habe ich mich gefragt, welche Keime hat sie denn so zwanghaft weggeputzt? Die im Staub und in den Schlieren von Walter? Oder die Keime ihres Ekels, welcher das Alltagsleben mit ihm füllt? Oder vielleicht doch auch Ekel sich selbst gegenüber?

    Luzi van Gisteren hatte mich mit ihrem Schreibstil und der spannenden Erzählart in "Die Teufelin und ihr Kuckuck" schon sehr begeistert, deshalb wollte ich unbedingt auch diese Kurzgeschichte lesen. Jetzt bin ich erst recht beeindruckt, denn in den zehn Buchseiten steckt viel subtiler Humor, vor allem auch zwischen den Zeilen und ich habe mich herrlich amüsiert.

  5. Cover des Buches Mords-Hochschule (ISBN: 9783866856509)
    udo Brückmann

    Mords-Hochschule

     (1)
    Aktuelle Rezension von: RitaKlussmann
    Man muss kein Krimi-Fan sein, um diesen satirischen Roman mit Spaß zu lesen. Man sollte aber gerne lachen und sich außerdem mit einem Dauergrinsen im Gesicht abfinden können. Trotz alledem, sich auch überraschen lassen von der feinen, teils unterschwelligen Ironie, die sich auf leisen Pfoten anschleicht und dann die Krallen zeigt. Bei mir flossen Tränen vor Lachen. Ich musste Pausen einlegen, um die Schrift wieder erkennen zu können.

    Der Krimi: Ein Mord in einer Volkshochschule, äußerst makaber inszeniert. Zwei Ermittler gehen ihrer nicht ganz alltäglichen Ermittlungsarbeit nach. Man kann sich vorstellen, dass in einer VHS mit einem umfangreichen Dozenten-Stamm viele Spuren zu verfolgen sind. Die beiden Ermittler mit einem Faible für alte Literatur und deren Weisheiten, werden häufig mit eigenartigen Wendungen konfrontiert. Doch sie müssen nicht aufgeben ...

    Die Personenbeschreibungen sind so genial, dass ich mir nicht einmal die Namen - und das sind nicht wenige- merken musste, um zu wissen, von wem der Erzähler spricht bzw. schreibt. Ich erkannte sie schnell, wie im richtigen Leben, wenn man eine Person sieht.
    Ich wollte das Buch an einem Wochenende gelesen haben. Das ist mir nicht gelungen, weil ich wirklich jede Zeile Wort für Wort verschlungen habe, um nicht einen Buchstaben zu überlesen.
    So ganz nebenbei: Der Fall ist auch noch spannend!

    Fazit: Der hervorragende Schreibstil des Autors hat mir unwahrscheinlich gut gefallen. Das macht auch diese Satire so exzellent. Ich werde sicher weitere Bücher von Udo Brückmann lesen.
    Ich hatte mehr als 5-Sterne Lesestunden. Deshalb empfehle ich es gerne allen, die sich an Humor in sehr guter Sprache erfreuen können.

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