Bücher mit dem Tag "rezensionen"
49 Bücher
- Mona Kasten
Feel Again
(1.930)Aktuelle Rezension von: Anna_Magdalena„Feel Again“ hat mich besonders berührt, weil Sawyer und Isaac als Paar einfach perfekt funktionieren. Ehrlich: Zuerst dachte ich, das Buch wird nichts für mich – normalerweise lese ich lieber über Bad Boys. Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Sie, die zynische Fotografin mit Schutzpanzer; er, der schüchterne, kluge Softie – zusammen wachsen sie genau dorthin, wo Vertrauen und Anziehung sich die Waage halten. Ihr Deal startet spielerisch, wird dann zu echter Nähe, ohne Grenzen zu übergehen. Mona Kasten zeichnet die beiden mit Humor, knisternden Dialogen und leiser Verletzlichkeit: ein glaubwürdiger Slow Burn mit verdienten Höhepunkten. Vertraute Gesichter geben Wärme, doch Sawyer & Isaac stehlen jede Szene. Geliebt!
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe
(3.954)Aktuelle Rezension von: LidenBedingte Leseempfehlung
Datum : 13.09.2025
✨Handlung✨
Layken zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder um, nachdem ihr Vater überraschend verstorben ist. In der neuen Stadt verliebt sie sich Instant und die Liebe wird auch erwidert. Allerdings „darf“ die Liebe nicht sein.
✨Protagonisten✨
Charakter zeichnen ist das, was CoHo kann - auch wenn ich einige Dinge übertrieben und stark artifiziell empfand, so mochte ich die Charaktere. Besonders der kleine Bruder von Layken hat mein Herz erobert.
✨Setting✨
Okay come one. Die große Liebe nach 3 Tage ? Really? Ich bin kein großer Verfechter von Liebesromanen oder Jugendbüchern, vielleicht liegt es daran.
Es gab so 2 große Plottwist (ich Spoiler nicht) wovon mir einer ein Augenrollen entfacht hat, der andere mich aber echt mitgenommen hat. Ich mag es, dass CoHo tiefgründige Themen in ihren Büchern behandelt.
✨Schreibstil✨
CoHo schreibt wie immer schnörkellos - passend zu einem Thema im Buch, Poetry Slam (daher auch der englische Buchname Slammed, den ich soviel besser finde als die sperrige deutsche Übersetzung). Ich mag Poesie, ich mag Metaphern und um die Ecke denken. Allerdings fand ich die Poesie in dem Buch ausdruckslos. Naja, ich fand sie wirklich schlecht und sie hat mich 0 berührt.
✨Fazit✨
Man hat gemerkt, das es eines der ersten Bücher von CoHo ist. Nach dem ersten Buch wusste ich, ich werde die Reihe nicht fortführen, dafür ist mir die Story um Will und Layken zu gleichgültig. Ich würde es bedingt weiterempfehlen, die passende Altersgruppe wäre wohl 14-25 Jahre.
- Erin Watt
Paper Princess
(2.279)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerElla muss überraschend zu ihrem Vormund und seinen fünf Söhnen ziehen. Seinen sehr heissen Söhnen. Da kann ja nichts schiefgehen, nicht wahr?
Ehrlich gesagt, habe ich das Buch bei einem Büchertausch einfach mal mitgenommen, weil ich mal eine postitve Rezi dazu sah. Das Cover des Buches gefällt mir aber ehrlcih gesagt gar nicht, doch das der Neuauflage ist sehr schön. Die inennklappen sind jedoch schön gestaltet.
Die ersten zwanzig SEiten haben mich irgendwie gar nicht gepackt, aber nachdem war ich drin und hab das Buch in einem Wochenende durchgelesen. ES war einfach so spannend.
I mean, wie coool ist das High Society Setting bitte??? 😍
Ella und ihre Vergangenheit sind auch mega toll, ich liebe ihre Art 🥰
Valerie ist auch so ne süsse Maus, aber Daniel würde ich so gerne an eine Wand klatschen.
Das Ende war mega und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band 💕
- Estelle Maskame
DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben
(1.200)Aktuelle Rezension von: Janchen_MaerchendracheEine Liebesgeschichte zwischen Stiefgeschwistern, die ansich eine gute Mischung aus kribbeligen Gefühlen und einem gut gewählten Handlungsort war, aber für mich ging es nach dem 1. Band nicht mehr weiter, weil die Liebesgeschichte der zwei über mehrere Bände hinweg zu kämpfen hatte und das entsprach einfach nicht meinem Geschmack, wurde alles zu sehr in die Länge gezogen, meiner Meinung nach.
- Cody McFadyen
Die Stille vor dem Tod
(635)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteDas Cover passt hervorragend zur düsteren Atmosphäre des Thrillers und fügt sich stimmig in die Reihe rund um Smoky Barrett ein. Es wirkt ansprechend, geheimnisvoll und unterstützt den Titel sowie die Grundstimmung des Buches sehr gut.
Inhalt:
Smoky Barrett und ihr Team werden zu einem grausamen Fünffachmord gerufen. Am Tatort entdecken sie eine blutige Botschaft, die sich direkt an Smoky richtet – eine Einladung oder Warnung, die sie tief in einen Strudel aus Gewalt, psychischer Belastung und persönlicher Bedrohung zieht. Der Fall entwickelt sich in drei Abschnitten:
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Teil 1 beginnt klassisch mit einem brutalen Mordfall, der Smoky und ihr Team auf den Plan ruft.
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Teil 2 taucht tief in Smokys innere Welt ein – geprägt von Träumen, Erinnerungen und emotionalen Zusammenbrüchen.
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Teil 3 führt zurück zur Jagd nach dem Täter, mit viel Blut, Grausamkeit und intensiven Szenen, die definitiv nichts für schwache Nerven sind.
Der Thriller bietet zahlreiche Wendungen, psychologische Elemente und Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Besonders Fans von Profiling und Serien wie Criminal Minds kommen auf ihre Kosten.
Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und schafft es, sowohl Spannung als auch emotionale Tiefe zu transportieren. Die Charaktere – allen voran Smoky – sind vielschichtig und glaubwürdig dargestellt. Gerade die intensive Auseinandersetzung mit ihrer Psyche verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe.
Allerdings gibt es auch Schwächen:
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Manche Passagen wirken zu ausschweifend, besonders Smokys innere Monologe, die sich teilweise über halbe Seiten ziehen und den Spannungsfluss bremsen.
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Einige Leser könnten die Brutalität als zu extrem empfinden – selbst für einen Thriller dieser Reihe.
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Die Struktur des Buches wirkt stellenweise ungleichmäßig, da der Mittelteil stark von introspektiven Szenen dominiert wird.
Trotzdem bleibt der Fall spannend, logisch aufgebaut und mit überraschenden Twists versehen. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit, psychologischen Einblicken und persönlicher Entwicklung macht das Buch zu einem intensiven Leseerlebnis.
Fazit:
Ein starker, atmosphärischer Thriller mit viel Tiefgang, brutalen Szenen und einer emotional verletzlichen Smoky Barrett, die man hier von einer neuen Seite kennenlernt. Trotz einiger Längen und überflüssiger Gedankenausschweifungen überzeugt die Geschichte insgesamt und bietet spannende Unterhaltung.
Für Thrillerfans, die komplexe Figuren und psychologische Tiefe schätzen, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung – solide 4 von 5 Sternen.
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- Lissa Price
Starters
(1.291)Aktuelle Rezension von: MarioM12Die Spore-Kriege haben die Mittelschicht ausradiert, nur junge Leute und Alte bleiben übrig. Callie kämpft ums Überleben für sich und ihren Bruder, entscheidet sich für das Angebot von Prime Destinations und merkt schnell: Körpervermietung heißt auch, Identität zu riskieren. Das Wissen um Macht, Gier und Kontrolle wird mit jeder Seite klarer. Ich war begeistert von Callies Mut und den Fragen, die das Buch stellt. Fünf Sterne.
- John Green
Tage wie diese
(564)Aktuelle Rezension von: liszzlHach, wie immer - John Green. Aber auch: Maureen Johnson & Lauren Myracle. Großartig, wie die drei eine so umwerfend warme und herzliche Geschichte zusammengeschrieben haben. Ein lohnenswertes Buch, das man an einem kalten Tag gemütlich auf der Couch verschlingen kann. Sollte man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen - Taschentücher bereithalten!
- John Green
Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
(514)Aktuelle Rezension von: Trishen77Vorweg: Dies ist eine etwas ausschweifende, sehr allgemeine Rezension.
"Mädchen sind eine uneinnehmbare Festung der Ungewissheit"
Seit jeher (will heißen, seit ich kann) Liebe ich die Literatur. Ich "erachte die Lektüre als eine der Formen der Glückseligkeit", wie Borges es sagte. Allerdings habe ich es nie über Herz gebracht mich auf eine Gattung der Literatur zu beschränken.
So habe ich im Lauf der Jahre großartige Sach- und Fachbücher ( Das Heilige und das Profane , Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Über das Denkbare und das Lebbare ), wunderbare Essayistik ("Die Kunst des Hungers", "Fragen der Zeit", Inquisitionen ), tolle Romane (vor allem von John Irving, Philip Roth, Albert Camus, Heinrich Böll, etc., etc.), tolle Fantasy und Sci-Fi Bücher (Robin Hobb, Timothy Zahn), fantastische Erzählungen ( Die Nacht auf dem Rücken , "Die Geschichte vom Leopardenmann") und schöne Gedichte ( Das Stundenbuch , "Schatten und Tiger", "Gedichte von Else Lasker-Schüler") gelesen. Und ja, nicht zuletzt auch zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Und durch diese bin ich dem Leben näher gekommen, als durch viele andere Bücher.
Es gibt tolle Kinderbücher. Roald Dahl hat einige geschrieben, Michael Ende zwei der wichtigsten, Astrid Lindgren ein paar der vollkommensten und auch Hans Baumann hat schöne geschrieben; nicht zu vergessen Cornelia Funke oder J.R.R. Tolkien, der mit einem der besten Bücher überhaupt (Der Hobbit) aufwarten kann.
Es mag stimmen, dass ein Kinderbuch selten ein Klassiker ist, aber auch unter ihnen gibt es zahllose unverwechselbare und einzigartige Erlebnisse und Eindrücke zu entdecken, auch für Erwachsene.
Das Jugendbuch wiederum ist eine Gattung, die schwerer zu durchleuchten ist. Dieser Teil unseres Lebens, die Jugend, ist gleichsam die größte Wandlung in unserem Dasein (noch stärker durch den Kult der sich darum entwickelt hat), aber es ist auch die Phase, wo wir am wenigsten konstant wir selbst zu seinen scheinen; eine Phase, wo wir viel mehr und viel weniger als wir selbst sind; mancher mag behaupten von dieser großen Verwirrung erholen wir uns nie. Aber viele sagen auch, dass die Jugend nun mal vorbei ist, wenn sie vorbei ist.
John Green ist ein geistreicher, ein guter und zugleich ein wunderbar pflichtvergessener Autor, was sein Genre angeht. Schon sein Debüt Eine wie Alaska ist ein ganz erstaunliches Buch, ein Jugendbuch und doch ein Buch was über diese Gattung hinauswächst.
Dagegen ist "Die erste Liebe" eher ein Buch, das in sich hineinwächst. Doch deswegen nicht umso eindringlicher und ungleich schön-unvollkommener..
"Man kann jemanden noch so lieben. Doch man liebt ihn nie so stark, wie man ihn später vermisst."
Jugendbücher zeigen uns die Wahrheiten unserer Haut und nicht unserer Welt, doch jene sind nicht weniger wichtig als letztere. Und sie lassen uns nicht damit allein. Wer ein paar gute Jugendbücher gelesen hat, wird feststellen, dass sie zwar nicht immer Stoff zum (Weiter-)Denken, aber oftmals viel Stoff zum Erinnern und Verstehen bieten. Und wer viel denkt, aber nie versteht oder erinnert, den würde ich (ich allein vielleicht) als arm bezeichnen. Denn wer nicht die Geschichten liest, die nicht durch das Abstrakte gegangen sind, Geschichten also, die das Leben noch vor sich haben, wie wir, im echten leben, jeden Tag, mag sich manchmal noch verloren fühlen, wo er es nicht mehr müsste.
"Und die Moral der Geschichte ist, man erinnert sich nicht an das, was geschehen ist. Woran man sich erinnert, wird zu dem, was geschehen ist."
Dies Buch, das eine Mischung aus Roadmovie, amerikanischer Freeland-Atmosphären-Party und Philosophiestunde ist, bringt einem auf kleinstem Raum ein paar Kleinigkeiten nah, nicht mehr und nicht weniger. Ich kann es nur empfehlen und empfehlen auch andere Jugendbücher zu lesen (z.B.: "Die Nackten"). Auch der in diesem Buch erwähnte und von mir verehrte J.D. Salinger hat mit dem "Fänger im Roggen" ein Werk verfasst, welches, wenn auch virtuos und überragend, in diese Gattung gehört.
Wer mit Büchern durch das Leben gehen will, lese Kinderbücher für Herz und Moral, Jugendbücher für Haut und Gefühl und alles andere hauptsächlich für Kopf und Denken (und natürlich auch manches Mal für das Gefühl). - Huntley Fitzpatrick
Mein Sommer nebenan
(1.003)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSamantha ist siebzehn Jahre alt, als sich in einem Sommer ihr ganzes Leben verändert. Vor Jahren zog sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine schönes Haus. Nach der Trennung der Eltern versuchte die übereifrige Senatorin alles für ihre Töchter zu tun und in Samantha sah sie ihre Zuverlässigkeit, ihren Anker. Zum entsetzen der Mutter zog im Nebenhaus eine 10 köpfige Familie ein. Kontaktverbot galt vom ersten Tag an. In diesem Sommer aber steht plötzlich Jase auf Sams Dach. Er ist hübsch, nett, mit einem unglaublichen Lächeln und er verändert ihre Gefühle. Sie verliebt sich in ihn und ist hin und weg. Ihre Mutter ist geschockt und hätte von ihrer Tochter etwas anderes erwartet, aber sie ist zu sehr mit ihrem nächsten Wahlkampf beschäftig, als wirklich massiv gegen diese erste Liebe vorzugehen. Samantha lernt zum ersten mal das Leben in einer intakten Familie kennen und die Gefühle zu Jase wachsen jeden Tag, aber dann passiert ein grauenhafter Unfall. Huntley Fitzpatrick hat zwei Familien erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Liebesbeziehung zwischen Samantha und Jase ist so wunderschön, zart, realistisch und bezaubernd, dass man sich selbst verlieben möchte. Die Beschreibung der schrecklichen Ereignisse sind spannend wie ein Krimi und so ist es nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch über Suchen und Finden, über Macht und Taubheit und Vergebung und Glück. Großartig!
- Annie Darling
Der kleine Laden in Bloomsbury
(271)Aktuelle Rezension von: MirarimKLAPPENTEXT
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens »Der Wüstling, der mein Herz stahl« – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...
»Der kleine Laden in Bloomsbury« ist der Beginn einer Reihe um die wunderbare kleine Buchhandlung und zuvor unter dem Titel »Der kleine Laden der einsamen Herzen« erschienen.MEINUNG
Ein Buch, das ich vor wahrscheinlich zehn Jahren schonmal gelesen habe und total begeistert war. Leider habe ich nun nicht mehr so ganz verstanden, warum mir das Buch damals so gut gefallen hat. 😅🙈 Es ist nun unter anderem Titel bekannt und nochmal erschienen, als ich es in Händen gehalten habe. Der Inhalt ist denke ich aber der gleiche.😉
Posy ist eine junge Frau, die sehr mit ihrer Vergangenheit, aber auch mit sich selbst hadert. Sebastian kennt sie schon immer und somit haben sie auch schon eine lange Verbundenheit.
Die Idee des Buchs mag ich nach wie vor: Dass sie sich schon lange kennen, Enemies to Lovers, etc. Ich mochte auch das Setting mit der Umgestaltung der Buchhandlung. Ich mochte Posys Bruder und ihre wahnsinnig netten Kolleginnen.
Nicht besonders gefallen hat mir aber leider die Liebesgeschichte. Erstens hat es fast bis zum Schluss gedauert, dass überhaupt was passiert ist und zweitens war Sebastian ein dermaßener Unsympath, dass ich nicht gerade mit klopfendem Herzen an den Seiten hing.
Insgesamt für mich ein Buch, das ich wohl besser gut in Erinnerung behalten hätte, als aufgefrischt enttäuscht zu sein. Aber es zeigt ja sehr deutlich, dass Geschmäcker verschieden sind und sich wandeln können. 😊
- Tanya Stewner
Alea Aquarius 1. Der Ruf des Wassers
(344)Aktuelle Rezension von: Lia_BischoffIch liebe dieses Buch! Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, und die Charaktere sind so interessant, einzigartig und geheimnisvoll, dass ich am liebsten ohne Pause weiterlesen möchte. Besonders gefällt mir, wie viele Fragen offenbleiben und wie sehr die Figuren neugierig machen. Man spürt auf jeder Seite, dass da noch so viel mehr verborgen liegt, das entdeckt werden will. Lennox geht mir mit seiner übermäßig beschützenden Art zwar stellenweise echt auf die Nerven , trotzdem hoffe ich sehr, dass er und Alea zusammenkommen. Gleichzeitig habe ich diese leise Sorge im Hinterkopf, dass sie am Ende vielleicht irgendwie verwandt sein könnten … bitte nicht.
- Lara Adrian
For 100 Days - Täuschung
(248)Aktuelle Rezension von: l_drAvery muss dringend Geld verdienen, damit sie nicht aus ihrer Wohnung fliegt. Da kommt ihr der Housesitting-Job ganz gelegen. Doch in dem Haus lernt sie den Milliardär Nick Baine kennen. Die beiden sind sofort voneinander angezogen. Die beiden haben jedoch mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Diese kommen nach und nach durch das ungezügelte Verlangen zwischen den beiden ans Licht. Trotz der vielen erotischen Szenen ist es nicht vulgär geschrieben. Die Charaktere sind nicht besonders vielschichtig dargestellt. Dennoch ist es kein Buch, bei dem es um die großen Gefühlen geht, sondern handelt vielmehr von Lust, Verlangen und Begierde.
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Geheimzutat Liebe
(353)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover:
Das ist leider etwas verwirrend, da es das Cover in verschiedenen Ausführungen gibt.
Meines ist eben nicht der Lollipop, sondern das dunkle Cover mit dem Granit und einen Holzlöffel voller roter Pfefferbohnen, was sich sehr gut passend finde. Das „andere“ Cover finde ich nicht gut gewählt.
Inhalt:
Der Jungkoch Andrew Knight ist gefeierter Newcomer am Bostoner Gastrohimmel. Das ist aber extrem anstrengend, so dass er fast am Burnout landet. Um mal rauszukommen startet er in einen spontanen Kurzurlaub in Maine und trifft dort auf Brooke Day.
Diese leitet den lokalen kulinarischen Geheimtipp und ahnt nicht, wer sich da bei ihr einnistet. Gemeinsam machen sie aus dem bisher leider recht erfolglosen Geheimtipp eine In-Location. Andrew hat nun zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch Brocke weiß nicht die Wahrheit?
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, locker, angenehm zu lesen und sehr gefühlvoll. Sie kann gerade die Emotionen sehr gut umsetzen, so dass man diese selbst vermag zu spüren beim Lesen.
Die Szenerie rundum die Gastrobranche ist perfekt in Szene gesetzt, denn Essen kann eben Erotik und Verlockung pur sein.
Die Charaktere sind sehr vielfältig und facettenreich, auch wenn gerade Drew etwas auftauen musste. Ihn nahbar zu sein, war etwas schwer, da er eben recht eindimensional anfangs wirkte.
Doch nach und nach spürt man sich da rein, zudem er al Figur sich öffnen musste. Was wiederum genial gelöst wurde, da so eine Dynamik erkennbar ist.
Brooke scheint dagegen das genaue Gegenteil zu sein. Sie ist unglaublich laut und präsent. Sie erscheint stark und aufopferungsvoll.Beide Charaktere sind so unterschiedlich, und das macht eben den Reiz aus.
Es prickelt durchaus sehr.
Leider finde ich eben die Haupthandlung noch unausgereift und etwas flach, so dass ich es aber dennoch aufgrund der emotionale Vielfalt sehr gern gelesenen habe.
- Catherine Egan
Schattendiebin, Band 1: Die verborgene Gabe
(214)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Schattendiebin
Autor*in: Catherine Egan
Erschienen in Deutschland: 2017
Originaltitel: The Witch's Child. Julia Vanishes
Erschienen in den USA: 2016
Übersetzer*in: Katharina Diestelmeier
Weitere Informationen:
Genre: Fantasy, Action, Drama, Hetero
Preis: € 17,00 [D] | € 17,50 [A]
Seiten: 416
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-473-40147-5
Verlag: Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Seit sie denken kann, besitzt Julia die Gabe, sich vor den Blicken anderer zu verbergen. Für ihren Job als Diebin und Spionen ist diese Fähigkeit mehr als nützlich. Doch sie kann ihr auch gefährlich werden, denn der König hat Magie verbannt und lässt Hexen öffentlich hinrichten.
Für ihren neuesten Job soll Julia sich als Dienstmädchen bei der reichen Frau Och einschleichen und die Bewohner des Hauses ausspionieren. Schnell erkennt Julia, dasas Frau Och sich incht um das Verbot des Königs schert. Zusammen mit einem zwielichtigen Professor und seinem jungen Assistenten Frederick versteckt sie gefährliche Kreaturen im Keller und hilft verfolgten Hexen.
Als eine gehetzte junge Frau mit ihrem Baby bei Frau Och Zuflucht sucht, erfährt Julia, was ihr mysteriöser Auftraggeber wirklich von ihr erwartet. Und selbst eine unsichtbare Diebin kann sich nicht vor ihrem Gewissen verstecken ...
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch hier habe ich rein zufällig in der Bibliothek gesehen und mir ist, wenn ich ehrlich bin, das rot-pinke Cover zuerst aufgefallen. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war ich neugierig und war mir zuerst unsicher, hab mich dann aber dafür entschieden, das Buch mitzunehmen. Jetzt bin ich damit durch und auch wenn es der erste Teil einer Reihe ist, so habe ich ehrlich gesagt keine Lust, mir noch die zwei anderen Bände der Reihe zu holen.
Erstmal eins nach dem anderen. Mal wieder wurde ich nicht mit den Charakteren warm, als auch mit der Story. Es scheitert echt jedes Mal, wenn es an einem Buch scheitert, genau an diesen zwei Punkten. Erstmal zu den Charakteren. Das Buch spielt an zwei Schauplätzen, wobei ich nicht so richtig verstanden habe, warum Julia manchmal an ihrem Arbeitsplatz schläft und manchmal bei sich zuhause. Und dass das irgendwie keiner komisch findet. Oder schläft sie immer daheim und arbeitet nur bei Och und Co? So wirklich kommt das nicht rüber. Und auch wenn es mal interessant ist, mal (wieder) einen Hauptcharakter mit fragwürdiger Moral zu haben, das stört mich nicht nicht. Dennoch wurde ich mit Julia nicht warm. Und der Rest war einfach eine graue Masse, bei der nur Frederick, Wyn und Frau Och ein bisschen herausgestochen haben. Ansonsten musste ich mir permanent ins Gedächtnis rufen, wer wer ist.
Und die Story war so... meh irgendwie. Keine Ahnung, ich habe keine Spannung gespürt, selbst bei den wirklich spannenden Szenen. Bis auf eine Ausnahme hatte ich nicht das Gefühl, dass Julia in Gefahr war. Auch hat sie gefühlt nie so richtig ihren Job gemacht, ich meine klar, sie war viel mit Spionieren und Suchen beschäftigt. Trotzdem, sie macht ihre Pflichten so selten und beschwert sich trotzdem, wenn die anderen Hausangestellten ihr das dann vorwerfen. Die restliche Story, keine Ahnung, das wirkte alles ein bisschen konfus und wenig überlegt, bzw ich hatte Schwierigkeiten, den roten Faden zu erkennen. Das war mir dann doch zu wenig strukturiert. Hier und da wurden kleine Nebenstorys angefangen, die entweder nur halbherzig oder gar nicht verfolgt wurden. Und bei den meisten Leuten kann ich nicht mal sagen, was so ihre Rolle im Buch war oder was ihre Motivation.
Und was die Magie angeht? Ok, Julias Fähigkeit und die von zwei anderen Personen sind echt interessant. Aber sonst? Die meiste Zeit habe ich vergessen, dass Magie überhaupt existiert und mir kommt es mehr so vor, als hätte man normale Menschen getötet, aber behauptet, dass es Hexen wären. Warum sie getötet werden? Keine Ahnung, weil es der König halt so will. Warum er das will? Keine Ahnung! Wird nie so richtig erklärt. Kommt vielleicht im zweiten oder dritten Band der Reihe, aber das kommt meiner Meinung nach zu spät. Wenigstens war das Buch vom Schreibstil her sehr angenehm. Es gab einzelne Momente, wie die Romantik zwischen Julia und Wyn, aber das sind auch nur kleine Kerzenlichter in der Dunkelheit. Zu wenig.
Fazit:
Wie gesagt, ich denke nicht, dass ich die Fortsetzungen lesen werde, da nutze ich meine Zeit doch lieber für andere Bücher. Aber ich denke mir auch, dass es halt nur meine Meinung ist und wenn jemand anderes das Buch lesen möchte: Have fun! Vielleicht gefällt es der Person dann besser als mir. Von mir bekommt das Buch insgesamt 3 Sterne.
- Nicole Seifert
FRAUEN LITERATUR
(70)Aktuelle Rezension von: Lissy0612Nicole Seifert deckt in diesem Buch alle Probleme auf, die Autorinnen in der Literaturwelt haben. Von Anfang an wird Schriftstellerinnen abgesprochen, dass sie auf dem gleichen Niveau schreiben können, wie ihre männlichen Kollegen. Dadurch entsteht der Mythos, die „wahren“ Autor*innen seien männlich.
Nicole Seifert stellt dar, dass bereits in Zeitungs-, Fernseh-und Radioredaktionen (sogar im Deutschunterricht) eine Vorauswahl getroffen wird. So wird es uns schwer gemacht, überhaupt ein Blick auf die Bücher von weiblichen Verfassern zu werfen.
„Wir verpassen das Beste, wenn wir in unseren Bücherregalen nicht endlich eine Frauenquote einführen.“
Mit ihrem inspirierendem und anschaulichem Schreibstil schafft es Seifert, dass man weiterlesen und mehr erfahren möchte, über dieses spannende und wichtige Thema.
Ein sehr wichtiges Buch, nicht nur für Menschen die „lieber männliche Autoren lesen“ und denken, dass Frauen weniger talentiert im Schreiben sind, sondern auch für alle, die mehr über das Thema Unterdrückung der Frau in der Literatur erfahren wollen. - Jessi Kirby
Mein Herz wird dich finden
(515)Aktuelle Rezension von: Mia04Als ich "Mein Herz wird dich finden" von Jessi Kirby las, war ich etwa 14 Jahre alt und es war eines meiner ersten Young-Adult-Bücher. Ich erinnere mich noch gut dran, wie mich die emotionale Tiefe der Geschichte berührt hat. Die Art und Weise, wie Mia mit ihrer Trauer umgeht und wie sie Noah trifft, hat mich damals wirklich bewegt. Die Geschichte ist voller Emotionen – von Schmerz über Verzweiflung bis hin zu Hoffnung und Liebe. Besonders gefallen hat mir, wie Jessi Kirby das komplexe Thema der Organspende einfühlsam und authentisch darstellt.
Mia ist eine authentische Protagonistin, deren innere Kämpfe und Schuldgefühle ich gut nachvollziehen konnte. Noah hingegen bringt eine positive Energie in die Geschichte, die Mia hilft, wieder ins Leben zurückzukehren. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam und realistisch, was ich sehr gelungen fand.
Dieses Buch hat mir gezeigt, wie herzzereißend und emotional Young Adult Geschichten sein können. Die Zitate am Anfang jedes Kapitels waren inspirierend und haben die Handlung noch stärker betont.
Selbst heute noch denke ich gerne an diese Geschichte zurück und erinnere mich an die Gefühle, die sie in mir ausgelöst hat.
- Jay Asher
Dein Leuchten
(448)Aktuelle Rezension von: CEMaDRo„Ich mag Caleb. Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, mag ich ihn noch mehr. Und das kann nur in einer Katastrophe enden.“
Jedes Jahr reist Sierra mit ihren Eltern zur Weihnachtszeit nach Kalifornien, um auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen, doch eine unerwartete Begegnung stellt ihr bisheriges Leben und ihre Gefühle auf den Kopf.
Da ich bereits viel Gutes über Jay Asher gehört hatte und gleichzeitig auf der Suche nach einem Buch mit echten Weihnachts-Vibes war, fiel meine Wahl auf „Dein Leuchten“. Die Mischung aus Winteratmosphäre, Small-Town-Setting und Romance klang vielversprechend – leider konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz überzeugen.
Die Geschichte wird vollständig aus der Ich-Perspektive von Sierra erzählt. Normalerweise mag ich diese Erzählweise sehr, da sie Nähe zur Hauptfigur schafft. In diesem Fall hätte ich mir jedoch zusätzlich Einblicke in Calebs Gedanken und Gefühle gewünscht.
Leider zog sich das Buch für meinen Geschmack stellenweise sehr und wirkte an einigen Punkten eher langweilig. Das Tempo ließ nach, sodass die Spannung nicht durchgehend gehalten werden konnte.
Positiv hervorzuheben ist jedoch die zentrale Message des Buches: Vergebung. Besonders gefallen hat mir die Message, dass man Menschen nicht ausschließlich über ihre Vergangenheit definieren sollte. Diese Botschaft ist wichtig, berührend und gerade für jüngere Leser sehr wertvoll.
Insgesamt ist „Dein Leuchten“ eine ruhige Weihnachtsromance mit den Tropes Small Town und Forbidden Love, die sich vor allem für Leser ab etwa 13 Jahren eignet. Auch wenn das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat, überzeugt es zumindest durch seine schöne Botschaft und die winterliche Atmosphäre.
- J.R.Ward
Gefangenes Herz
(172)Aktuelle Rezension von: Bücherfuchs_ZeilenmagieDie Black Dagger Reihe wird immer umfangreicher und fast jeder Charakter hat inzwischen seine eigene Story. Konnte man die Bände am Anfang noch gut einzeln lesen und waren für sich abgeschlossen, sind es inzwischen ineinander geflochtene Stränge, die aufeinander aufbauen und in den Folgebänden fortgeführt werden.
Ich habe es vor allem sehr gefeiert, dass vieles aus der Sicht von Rhage geschrieben wurde. Einer meiner Lieblingsbrüder der Bruderschaft und mit ihm kommt der Teaser zu einem weiteren Buch von ihm und Mary.
Dazu haben wir die Stränge zwischen Trez und Selena, sowie iAm und Maichen, Xcor und Layla und einigen anderen Charakteren.
Ich wusste, dass dieses Buch nicht einfach werden würde aufgrund der Thematik. Das hat es für mich sehr schwer gemacht es zu lesen. Oft hatte ich das Gefühl, dass Trez und Selena auf der Stelle treten und es sich gezogen hat bis dann wieder etwas Fahrt gewann. Es war ein Auf und ab des Spannungsbogens.
Die Schatten iAm und Trez waren in den Vorgängerbänden eher Nebenfiguren, wenig durchschaubar und ruhige Charaktere.
In den letzten Bänden ist vor allem Trez etwas in den Vordergrund gewandert. Dieser Band zeigt ihn von einer neuen Seite und dass er mehr als ein stiller Schatten ist.
Er ist ein einfühlsamer, romantischer Charakter, liebevoll und fürsorglich.
Genau wie Trez lernt man auch iAm besser kennen und welche Sorgen, Ängste und Wünsche er hat. Er ist immer für seinen Bruder da und beschützt ihn.
Selena war bisher immer eine sehr undurchschaubare Figur, distanziert und farblos. Hier in diesem Band hat man sie besser kennen gelernt. Ihr Schicksal ist grausam und sie bleibt stark und selbstbewusst.
Von einer zurückhaltenden Auserwählten verwandelt sie sich an der Seite von Trez zu einer lebhaften Frau.
Ich fand den Band an vielen Stellen schwächer als die Vorgänger, aber nicht weniger gut im großen Universum der Reihe.
Der Schreibstil der Autorin ist weiterhin klasse und die expliziten Szenen kommen in dem Teil nicht zu kurz. Jede Geschichte bekommt ihren eigenen Charme und Tiefe verpasst.
- Jessica Khoury
Ein Kuss aus Sternenstaub
(188)Aktuelle Rezension von: ViiivianDies ist meine persönliche Meinung. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Ich mag die Farben und das Glitzer. Den Klappentext habe ich gelesen und fand ihn sehr spannend und wollte dadurch mehr wissen.
In der Geschichte geht es um eine Dshinny genannt Zahra. Dschinny ist set Jahrtausende in der Lampe und wird von einem jungen Mann namens Aladin gesucht. Sie spürt, das er kommt. Er berührt die Lampe und sie verwandelt sich in die Freundin Rosana, die sie getötet hat damals.
Dschinny sagt die Wahrheit, das die Steine den Jungen töten würde, also muss er sich was wünschen. Er wünscht sich was und Dschin und er kommen ins Gespräch. Er hat noch nie eine Dschinny und das es sehr wütende Dschinny, Ghulen und andere Kreaturen gibr.
zudem wird Aladin von König Darian gefangen gehalten und die Dschinny retetet die beiden lebend daraus. Dschiny beschützt ihn und komm nicht in das Tor hinein. Denn die Wachen stehen davor und bewachen, dass Dschinny nicht reinkommen. Also muss Dschinny sich als gebärende Frau ausgeben, um dir reinzukommen.
Aladin will König werden und sich in dem Reich einschleusen, um zu rächen. Dschinny muss ihn dabei helfen. Sie darf sich nicht als Dschinny kleiden, denn dort nehmen sie Dschinny in die Gefangenschaft fest. Zudem hat Dschinny ebenfalls eine Aufgabe von ihrem Meister bekommen. Zian zu suchen und ihn zu befreien. Und gemeinsam stürzen sie sich ins Abenteuer.
Das Buch ist aus der Ich – Perspektive geschrieben von Zian eine Dschinny und ist leicht wie ein Honig geschrieben. Auch manche Dinge wurden sehr spannend beschrieben. Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch und wurde nicht enttäuscht. Es gab auch einige bösen Charakteren, die Dschinny fangen wollten oder feststellten.
- Guillaume Musso
Vierundzwanzig Stunden
(338)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als Arthur eine seit Jahrzehnten zugemauerte Tür öffnet, die sich im Keller eines alten Leuchtturms befindet, ahnt er nicht welch unvorhergesehene und dramatische Geschehnisse dadurch ausgelöst werden. Als er durch die Tür tritt springt er ein ganzes Jahr in die Zukunft und es bleibt nicht bei diesem einen Zeitsprung: Von nun an erlebt er stets nur 24 Stunden ehe er erneut ein ganzes Jahr in die Zukunft springt. Er wird vierundzwanzig Jahre seines Lebens in nur vierundzwanzig Tagen durchleben. Arthur ist verzweifelt, denn er hat das Gefühl, dass sein Leben einfach an ihm vorbeirauscht ohne dass er es richtig lebt. Außerdem verpasst zeitgeschichtliche Ereignisse und findet sich zusehends schlechter in der Welt zurecht. Als er sich in Lisa verliebt stellt sich die Frage ihre Liebe eine Zukunft haben kann, wenn sie nur einen einzigen Tag pro Jahr gemeinsam verbringen können…
Denn ich bin der Mann, der verschwindet. Der Mann ohne Zukunft. Der schemenhafte Mann. Der Mann mit dem Lebenshunger, der jedoch nichts versprechen kann. Der sein Leben schnell leben, der jedem Tag die Intensität einer Achterbahnfahrt geben muss. Der die Zeit in die Länge zu ziehen versucht, die er bei seinem Weggang hinterlässt, wenn er wieder fortgeht. (S. 221)
Meine Meinung:
Die spannenden und mysteriösen Vorkommnisse in deren Zentrum sich die Hauptperson Arthur wiederfindet haben schnell mein Interesse für diese Geschichte geweckt. Die kurzen Kapitel beginnen jeweils mit wunderschönen und poetischen Zitate (u.a. von Victor Hugo, Oscar Wilde, Hermann Hesse, Antoine de Saint-Exupéry, Ernest Hemingway, Gabriel García Márquez, Francois Truffaut, John Irving, Stephen King, Charles Dickens...). Der angenehme Schreibstil tragen ihr Übriges dazu bei, dass man dieses Buch kaum aus der Hand legen kann. Hier eine paar besonders schöne Zitaten, die den Kapiteln vorangestellt wurden:
Lieben ist ein Abenteuer ohne Karte und ohne Kompass, in der allein die Vorsicht in die Irre führt. (Romain Gary) (S. 121)
Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist das, was man aus dem macht, das einem zustößt. (Aldous Huxley) (S. 181)
Auf gefahrlose Wege schickt man nur die Schwachen. (Hermann Hesse) (S. 219)
Vielleicht ist die beste Zeit unseres Lebens immer schon vorüber. (James Sallis) (S. 349)
Anfangs hatte ich keine Ahnung was als nächstes passiert und worauf die Geschichte hinausläuft. Später dachte ich, dass ich das Ende der Geschichte ahne, aber ich lag falsch. Das überraschende und unglaublich bewegende Ende habe ich nicht kommen sehen und gerade das ist aus meiner Sicht eine große Stärke dieser Geschichte.
Während anfangs vor allem die spannenden und mysteriösen Geschehnisse und die Liebe zwischen Arthur und Lisa im Vordergrund stehen, entwickelt die Geschichte im weiteren Verlauf und vor allem zum Ende hin einen Tiefgang, den ich so nicht erwartet hätte. Es geht unter anderem um den Umgang mit Verlusten, Zukunftsängste und verpassten Gelegenheiten. Außerdem geht es darum, dass man manchmal bereit sein muss für das, was einem wichtig ist, zu kämpfen und dennoch keineswegs gewiss ist, dass alles so wird wie man es sich erträumt.
Die Zeitsprünge und das damit eingehergehende Gefühlschaos bei Arthur und auch bei Lisa werden sehr eindrücklich beschrieben. Arthur hat zunehmend das Gefühl, nicht mehr in diese Welt zu passen, weil er so wenig Anteil am Leben seiner Liebsten nehmen kann und so viele prägende zeitgeschichtliche Ereignisse und Entwicklungen verpasst hat. Lisa wiederum muss sich damit abfinden den Großteil ihres Lebens allein zu verbringen und darauf zu warten, dass Arthur irgendwann zu ihr zurückkehrt.
Von den Nebenfiguren hat mir Arthurs Großvater besonders gut gefallen. Anfangs kann man ihn und seine Beweggründe noch nicht richtig einschätzen und er und Arthur sind sich noch fremd. Es wird toll beschrieben wie die beiden sich schließlich annähern und wie sie für den jeweils anderen zu einer wichtigen emotionalen Stütze werden und wie sehr sie gegenseitig ihre Leben zum Besseren wenden.
Das Ende der Geschichte kam für mich vollkommen überraschend und ging mir sehr zu Herzen. Obgleich einige Aspekte des Endes mich sehr traurig gestimmt haben finde ich es dennoch passend und stimmig. Zudem wird man trotz der dramatischen Enthüllungen nicht vollkommen hoffnungslos zurückgelassen, weil alles darauf hindeutet, dass Arthur noch viele glückliche Momente bevorstehen. Es wird am Ende deutlich, dass man nie aufgeben sollte, weil es auch in schlechten Zeiten noch Hoffnung geben kann und das Leben noch Gutes für einem bereithalten kann. Vor allem das unerwartete Ende macht dieses Buch zu etwas Besonderem, das es von anderen unterscheidet und gerade deshalb wird mir die Geschichte in Erinnerung bleiben.
Fazit:
Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Obwohl ich schon viele Zeitreisegeschichten gelesen habe hat das Ende vermocht mich zu überraschen. Beim Lesen dieses Buches unternimmt man eine sehr emotionale Reise, die man nicht so schnell vergisst. Wem dieses Buch gefällt, dem kann ich auch Weil ich dich liebe empfehlen, das ebenfalls von Guillaume Musso geschrieben wurde und das auch eine sehr besondere und berührende Geschichte erzählt. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von ihm lesen.
Zum Schluss noch ein besonders berührendes Zitat aus dem Buch:
„Man glaubt immer, noch viel Zeit zu haben. Man glaubt, die verpassten Augenblicke aufholen zu können, aber das stimmt nicht.“ (S. 353)
- Hilke Rosenboom
Die Teeprinzessin
(235)Aktuelle Rezension von: colour_hunter_booksInhalt:
Die junge Schmiedstocher Betty begibt sich auf eine unglaubliche Reise durch fremde Kulturen und verführerische Teedüfte. Mit gerade ein Mal 16 Jahren muss sie ihr Heim verlassen und sich durch harte Arbeit ihren Unterhalt selbst verdienen. Durch einen glücklichen Zufall kann sie eine Reise in das Land des Tees antreten.
Meinung:
Abenteuer, Liebe und der Weg des Erwachsenwerdens begleiten diese Geschichte. Fließend und atmosphärisch geschrieben nimmt dich „die Teeprinzessin“ auf eine Reise, dabei greift es verschiedene Facetten des Lebens auf .
Ein Roman den ich immer und immer wieder lesen kann.
5/5⭐️ - Kira Gembri
Wenn du dich traust
(542)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Die Geschichte an sich war süß und die Lovestory echt schön. Aber: für mich ging einfach alles viel zu schnell. Probleme, die eigentlich groß und schwer hätten sein können, wurden viel zu einfach und teilweise unrealistisch gelöst.
Dadurch konnte ich nicht so richtig mitfühlen – es wirkte alles ein bisschen oberflächlich. Schade, weil die Idee echt gut war, aber so hat mir am Ende was gefehlt.
- Andreas Winkelmann
Nicht ein Wort zu viel
(220)Aktuelle Rezension von: Nadine21Eine gute Idee, ein Buch in der Buchblogger Szene zu schreiben. Mit einem Bestseller, einem unsympathischen Autor und einigen Bücherfans. Dazu kommen noch Kommissar Simon Schierling und Zielfahnder Jaroslav Schrader, die beide für mich sehr sympathisch waren. Gerade auch, weil sie so unterschiedlich sind. Ich fand es auch sehr gelungen, dass das eine oder andere Rätsel und "Geheimnis" der Hauptpersonen schon mitten im Buch gelüftet wurde und nicht alles am Ende geballt gelöst wurde.
Ich würde mir rund um dieses Duo noch weitere Fälle wünschen und vor allem würde ich gerne wissen, wie es mit Jaro (beruflich und privat) weitergeht.
Mir hat das Buch trotz des etwas überstürzten Endes und der "Pannen" in den Ermittlungen (Stichwort: Folie) gefallen.
- Charlotte Lucas
Fünf Sterne für dich
(96)Aktuelle Rezension von: TintenweltenKonrad verdient sein Geld mit dem Schreiben von Fake-Rezensionen. Dies ist ihm so ins Blut übergegangen, dass er auch in seiner Freizeit wie selbstverständlich alles um sich herum bewertet. Darunter fällt ebenso die neue Klassenlehrerin seiner Tochter. Pia Flemming kommt dabei mit knappen zwei Sternen allerdings eher nicht so gut weg. Tief getroffen schmiedet sie einen Plan, um ihm diese Demütigung heimzuzahlen. Da kommt es ihr grade recht, dass er erst kürzlich zum neuen Elternvertreter gewählt wurde und sie ihm deswegen allerlei lästige Aufgaben aufbürden kann. Doch als das Mobbing eines Schülers überhandnimmt, erweist sich ausgerechnet der unliebsame Vater als unerwartete Hilfe.
⭐️
Wir erleben die Geschichte aus den Perspektiven von Pia und Konrad. Leider ist mir keiner der Protagonisten so richtig sympathisch. Vor allem Konrad ist irgendwie spießig, überkorrekt, überheblich und überfürsorglich seiner Tochter gegenüber. Er hat eine mysteriöse Vergangenheit, die es aufzudecken gilt. Ich habe erwartet, dass Konrads Bewertungen im Alltag eine größere und humorvollere Rolle spielen würden. Tatsächlich ist dem aber leider nicht so. Ganz im Gegenteil finde ich seine Rezensionen anmaßend, gemein und unverschämt.
🤔
Pias Verhalten hingegen wirkt auf mich eher kindisch. Durch ihren verletzten Stolz lässt sie sich zu einem „Rachefeldzug“ ihm gegenüber hinreißen. Dieser ist nicht wirklich durchdacht und könnte genauso gut nach hinten losgehen. Da die Klasse 7b ihre erste eigene ist, will sie alles richtig machen, was natürlich absolut verständlich ist. Dabei schießt sie manchmal etwas über das Ziel hinaus und scheint gleichzeitig sehr unsicher zu sein.
😨
Für mich sind Konrads Tochter Mathilda und Außenseiter Finn-Lasse insgesamt die liebenswertesten Charaktere. Doch Kinder können grausam sein, das wird auch hier wieder ganz normal deutlich. Mobbing, der Umgang damit sowie Zivilcourage spielen dementsprechend eine große und wichtige Rolle im Buch. Wer hier also auf eine lockere und leichte Liebesgeschichte hofft, wird möglicherweise enttäuscht. Ich persönlich habe diese nämlich überhaupt nicht nachempfinden können. Außerdem geht es neben den eben genannten auch noch um weitere ernste Themen, wie Trauer und Verlust.
💔























