Bücher mit dem Tag "rheingau"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rheingau" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Bluthatz (ISBN: 9783442383009)
    Richard Hagen

    Bluthatz

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Lisaleseratte

    Das Buch habe ich auf blauen Dunst bestellt. Unter dem Titel konnte und kann ich mir nichts vorstellen. Das Buch an sich hatte eine spannende Geschichte mit vielen Charakteren. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen. Verdächtig waren viele Personen, welche das rätseln um den Mörder nicht einfach machte. Klare weiterempfehlung meinerseits. 

  2. Cover des Buches Ein Mann der Kunst (ISBN: 9783956143823)
    Kristof Magnusson

    Ein Mann der Kunst

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Milagro

    Diese Geschichte war so kurzweilig,  so spaßig und von so vielen bekannten Situationen gespickt, dass ich sie gern allen Kunstliebhabern empfehlen möchte.  Der Kunstbetrieb mit seiner Ernsthaftigkeit und seinen unnahbaren Künstlern wird amüsant aufs Korn genommen,  die üblichen Fördervereine, denen ich selbst auch verbunden bin, werden dem Künstler und seinem Schaffen gegenüber gestellt. Da kommen Gespräche auf, die man auf jeder Vernissage gehört oder selbst geführt hat, wunderbar umgesetzt, ohne platt oder oberflächlich zu wirken.  Es war eine sehr gute Entscheidung,  nach dem Roman zu greifen.  

  3. Cover des Buches Im Herzen der Feuersonne (Ein Südafrika-Roman 1) (ISBN: 9783548063942)
    Elfie Ligensa

    Im Herzen der Feuersonne (Ein Südafrika-Roman 1)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: sada65

    IM HERZEN DER FEUERSONNE von der Autorin 

    Elfie Ligensa


    Voller Hoffnung wandert der Winzersohn Ben Ruhland 1795 aus dem beschaulichen Rheingau nach Südafrika aus. Seit er denken kann, träumt er von einem eigenen Weingut. Zunächst will es nicht gelingen, die Reben in der trockenen Erde zu ziehen. Jemand legt ihm Steine in den Weg. Erst als er sich in die schöne Charlotte de Havelbeer verliebt, beginnt er zu glauben, dass alles gut wird. Doch ihr Vater hat für seine Tochter andere größere Pläne ...


    Die Autorin schreibt in ihrem Roman über die Weite des südafrikanischen Himmels, über ein romantisches Weingut und einer großen Liebe. Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen und es passt sehr gut zur Geschichte. Elfi Ligensa lässt den Leser in einen anderen Kontinent zu einer anderen Zeit eintauchen. Wir wollen schon seit einigen Jahren nach Südafrika, aber leider hat uns immer wieder etwas daran gehindert. In dem Roman erfährt man viel über Land und Leute. Was uns noch mehr überzeugt, Südafrika als nächstes Reiseziel zu buchen. Auch über den Weinbau schreibt die Autorin viel Interessantes. Sie schreibt im allen locker leicht und flüssig. Die Handlung finde ich spannend, emotionsreich und  fesselnd. Man kann sich alles bildlich vorstellen, genau so als wäre man mit dabei. Ich konnte nur selten das Buch zur Seite legen. Es hat mir schöne Lesestunden bereitet. Daher gebe ich eine klare Leseempfehlung!!!


  4. Cover des Buches Wer mordet schon am Rhein? (ISBN: 9783839219676)
    Barbara Saladin

    Wer mordet schon am Rhein?

    (2)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    „Wer mordet schon am Rhein?“ ist eine Krimikurzgeschichtensammlung von Barbara Saladin, Nadine Buranaseda und Anne Grießer. Versammelt sind hier elf Geschichten, die am Rhein spielen: beginnend in Calanda, endend bei Duisburg, mit Zwischenhalten am Rheinfall, in Basel, Breisach, Strasbourg, Mannheim, Mainz, der Loreley, Bonn und Köln. Jedem Ort ist eine Kurzgeschichte gewidmet, verbunden werden die Geschichten durch ein Kreuzfahrtschiff, das jeden Ort ansteuert (dementsprechend erkennt man in späteren Geschichten auch einige alte Bekannte aus früheren wieder) – prinzipiell eine interessante Herangehensweise, die viel Lokalkolorit verspricht. Allerdings ist die Umsetzung eher durchwachsen. Teilweise – wie bei der Loreley, Bonn oder Strasbourg – sind die Orte eher Kulissen; Strasbourg z. B. wird gar nicht betreten, die Geschichte spielt ausschließlich auf dem Kreuzfahrtschiff. Andere Orte hingegen (Köln, Mainz oder Mannheim) werden dreidimensional beschrieben und die Figuren interagieren mit/in den Städten. Die Kriminalgeschichten sind meist humorvoll gehalten: Sie leben von ungewöhnlich handelnden Protagonisten, wodurch am Ende meist ein Twist erfolgt (dieser war für mich aber häufig recht vorhersehbar). Durch den Fokus auf den Humor kam für mich leider oft die Spannung zu kurz. Meine Highlights waren dementsprechend die Krimis, die eher spannungsgeladen waren: „Dunkle Wolken“, in der ein Mann schrittweise die Erinnerung an die letzten erlebten Stunden wiedergewinnt; „Herr Kloppstock sucht das Glück“, in der der titelgebende Protagonist (ungewollt) ein Verbrechen aufklärt, sowie „Die Taschen-Leserin“, in der eine Frau einer Serienmörderin auf der Spur ist. Jeder Kurzgeschichte sind Freizeitttipps nachgestellt, die fundiert recherchiert sind. Insgesamt ist „Wer mordet schon am Rhein?“ eine Kurzkrimisammlung, die sich besonders für Fans von humorigen Kriminalgeschichten eignet.

  5. Cover des Buches Glücksorte im Rheingau (ISBN: 9783770027026)
    Tanja Werle

    Glücksorte im Rheingau

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Mo_Na2

    Das Cover gefällt mir gut. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert und passt sehr gut in die Reihe "Gücksorte". Hier geht es um den Rheingau und viele Highlights sind zeichnerisch dargestellt. Damit bekommt der Leser gleich zu Beginn einen Eindruck, wie vielfältig der Rheingau ist. Ich habe den Rheingau quasi vor der Tür und einige - mir bisher unbekannte - interessante Orte kennenlernen dürfen. So vielfältig wie der Rheingau ist, so vielfältig präsentieren sich auch die vielen Tipps: Wein, wandern, Ausflüge, Restaurants, Aussichtspunkte, Kultur,... Nachteil bei den Restaurants kann natürlich sein, dass sie - wie bei einem - bereits geschlossen sind. 


    Die Gestaltung gefällt mir gut. Auf der linken Seite Text, auf der rechten Seite ein Bild. Das große Bild könnte durch mehrere, verschiedene kleine Eindrücke geteilt werden. Die Texte sind kurz, informativ und gut verständlich. Am Ende des Buches gibt es eine Karte, wo die verschiedenen Tipps eingezeichnet sind. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Struktur gewünscht - so ist z.B. Tipp 56 bei der 21 oder Tipp 69 bei 1 und 20. Mir hätte es besser gefallen, wenn die einzelnen Zahlen numerisch dichter beieinander gewesen wären, um so gezielter Ausflugsziele auszuwählen. 


    Fazit: tolle gelungen, schöne Inspiration auch für Gäste aus der Nähe

  6. Cover des Buches Unwert - Der Weg des Kirschmädchens (ISBN: 9782496707922)
    Yasmin Alinaghi

    Unwert - Der Weg des Kirschmädchens

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Claudia107

    Inhaltsangabe: "Rheingau 1935: Die dreizehnjährige Käthe Klepper wächst auf einem Bauernhof in der kleinen hessischen Gemeinde Gudenshain auf. Obwohl sie von klein auf hart arbeitet und die Volksschule nach nur drei Jahren verlassen muss, ist sie zufrieden.

    Als Erntehelfer Zores sich mehrfach an Käthe vergeht, gerät ihr Leben jedoch aus den Fugen, und was nun geschieht, stellt den Zusammenhalt im Dorf, der seit der Machtübernahme der Nazis ohnehin bröckelt, auf eine harte Probe. Die Machenschaften der fanatischen Nazi-Anhänger – angeführt vom ortsansässigen Amtsarzt – bleiben zunächst unbemerkt, bis sie Käthe ins Visier nehmen und damit eine Entwicklung in Gang setzen, die die gesamte Gemeinde für immer verändert …"

    Ich muss zugeben, dass ich mir anfangs als ich das Buch zu lesen begonnen habe etwas schwer tat mit dem Schreibstil, aber als ich mich daran gewöhnt hatte konnte ich es praktisch nicht mehr aus der Hand legen. 

    Es ist einfach unglaublich was der kleinen Käthe in dieser Geschichte widerfährt und dass sie dafür büßen muss, was ein Anderer ihr angetan hat. Von einem Erbgesundheitsgesetz in der Nazizeit habe ich so noch nie gehört und es ist einfach unfassbar wie die damaligen Nazianhänger mit ihrer Macht Erbgesunde deren Leben zerstörten. Mir ist fast schon schlecht geworden als ich manche Passagen las...

    Fazit: Das Buch kommt mit einem relativ harmlosen Cover daher, aber die Geschichte ist alles andere als harmlos. Da es sich um wahre Begebenheiten handelt ist der Roman "Unwert" nichts für zarte Gemüter und es ist zudem ein echt unglaubliches Kapitel der Machenschaften der Nazi, von dem ich bisher nichts gewusst hatte.  Wer sich allerdings für deutsche Geschichte kurz vor dem 2. Weltkrieg interessiert ist hier sicher goldrichtig. 


  7. Cover des Buches Das neunte Gemälde (ISBN: 9783462005387)
    Andreas Storm

    Das neunte Gemälde

    (127)
    Aktuelle Rezension von: evita-db

    Der Kunstexperte Lennard Lomberg erhält einen mysteriösen Anruf von einem ihm unbekannten Mann namens  Dupret, der ihn bittet sich um die Rückgabe eines Gemäldes aus einer französischen Stiftung, an seine rechtmäßigen Besitzer zu kümmern. Trotz anfänglicher Skepsis lässt sich Lomberg auf ein Treffen mit dem Mann ein, da ihn Andeutungen Duprets, dass seine Familie etwas mit dem Gemälde zu tun haben könnte neugierig machen. Bevor das Treffen stattfindet wird der Mann jedoch ermordet in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Lomberg gerät selber ins Visier der Ermittler, die eine Verbindung zwischen dem Gemälde, bei dem es sich um Nazi-Beutekunst handelt und Lombergs Vater, einem ehemaligen Generalbundesanwalt vermuten. Dadurch wird Lomberg Ermittler in eigener Sache.

    Eine sowohl kunstgeschichtlich, wie politisch hochinteressante Thematik, die Beutekunst der Nazis und der spätere Umgang damit, sowie auch der Umgang und die Aufarbeitung der Nazivergangenheit im politischen System der frühen Bundesrepublik könnten Stoff für einen wirklich spannenden, guten Roman liefern, da auch Fiktion und Realität sehr gut miteinander verknüpft sind. Leider ist die Story in vielerlei Hinsicht total überfrachtet. Der Stil des Autors ist extrem detailreich, die Anzahl der vorkommenden Personen und Orte enorm hoch und die Handlung spielt in drei Zeitebenen. Diese Mischung macht den Plot sehr verwirrend  und ich hatte an vielen Stellen große Mühe zu folgen und alle Hintergründe komplett zu verstehen. Es gibt zwar ein umfangreiches Personenregister und jeder Abschnitt ist mit Ort, Datum und Uhrzeit betitelt, ich habe aber dennoch sehr oft zurückblättern und ganze Passagen nochmal lesen müssen um den Faden nicht zu verlieren und hatte gerade zum Schluss das Gefühl, das ich das einige wichtige Details, oder die ein oder andere Verbindung nicht realisiert habe. Sehr schade, weil die Grundidee wirklich interessant und spannend ist.  

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