Bücher mit dem Tag "rheinland-pfalz"
25 Bücher
- Ben Aaronovitch
Der Oktobermann
(140)Aktuelle Rezension von: BuchtagebuchAls Fan der Flüsse von London-Reihe war ich sofort neugierig: Ein deutscher Peter Grant? In Trier? Mit Weinbergen und alten Bräuchen? Und ja, Ben Aaronovitch liefert genau das und Christine Blum macht mit der Übersetzung die deutsche Version rund und lebendig.
Tobi Winter, der deutsche Pendant zu Peter Grant, arbeitet beim BKA in der Abteilung für „komplexe und diffuse Angelegenheiten“ (sprich: Magie). Er ist clever, sympathisch, ein bisschen bodenständig, aber immer mit dem nötigen Augenzwinkern. Die Mischung aus Humor, kriminalistischer Spannung und übernatürlichen Vorkommnissen macht die Geschichte von der ersten Seite an packend. Ich wollte ständig weiterlesen, um herauszufinden, wie die alten Bräuche, die Weinberge und die Mosel in die Magie verstrickt sind.
Kleine Kritikpunkte: Manche historischen Exkurse ziehen sich ein wenig, und die Struktur der Magie unterscheidet sich von der britischen Version. Das kann beim ersten Vergleich leicht irritieren. Doch das sind wirklich nur marginale Details.
Alles in allem ist Der Oktobermann ein rundum gelungenes Buch: charmant, spannend und liebevoll gestaltet. Fans von Peter Grant werden Tobi Winter lieben, und alle anderen bekommen einen magischen Einstieg in deutsche Kriminal- und Zauberwelten. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Fälle von Tobi Winter!
- Daniela Dröscher
Lügen über meine Mutter
(267)Aktuelle Rezension von: Buchfreundin55Ja, genau so war es, dachte ich, als ich mit dem Lesen begann. Die Spießigkeit in dieser Zeit, in der fast immer Männer bestimmten, wo es lang geht. Der Roman ist aus der Sicht der Tochter geschrieben. Die Mutter ist nach Meinung des Vaters angeblich zu dick und das Thema wird zum alles bestimmenden Thema in der Familie. Sie soll abnehmen, Diäten machen, wird zum regelmäßigen Gang auf die Waage gezwungen. Mit der Zeit verliert die lebensfrohe und intelligente Mutter an Selbstwertgefühl und wird in eine Sackgasse als schwache Frau getrieben. Das als Kind mitzuerleben, ist schmerzhaft. Selbst als die Mutter eine Erbschaft macht, reißt der Vater es an sich. Der Vater ist beruflich nur mäßig erfolgreich. Das liegt angeblich an seiner zu dicken Frau, die er in seinem Berufsumfeld niemanden vorstellen kann, weil peinlich.
"Lügen über meine Mutter" von Daniela Dröscher ist eine eindrucksvolle Milieu- und Familiengeschichte, die sich in den 1980er-Jahren in Deutschland im ländlichen Raum wirklich so ereignet hat. Dröscher erzählt sensibel und doch kraftvoll von Beziehungen zwischen Männern und Frauen, der Ursprungsfamilie, Vorurteilen und Geheimnissen in einer Zeit, die geprägt war von fehlender Mitbestimmung und Würdigkeit der Frauen.
Was den Roman besonders auszeichnet, ist die authentische Figurenzeichnung. Die Autorinwirkt wie eine leise, aber unübersehbare Stimme aus dem Alltag, die sich ihren Raum im familiären Gefüge sucht. Die Mutterfigur – vielschichtig, verletzlich, manchmal widersprüchlich – wird nicht auf eine einfache Rolle reduziert. Die Lügen, die sich um die Mutter ranken, dienen nicht bloß als literarisches Mittel, sondern spiegeln die komplexe Dynamik einer Familie wider, in der Dominanz, Nähe und Distanz, Macht und Ungerechtigkeiten dicht beieinanderliegen.
Der Roman gelingt es, eine stimmige Atmosphäre der 1980er Jahre zu erzeugen. Die Detailfülle – Alltagsgegenstände, Kleidung, Gespräche, Radiosendungen – lässt mich unmittelbar in diese Zeit eintauchen.
- Sabine Bode
Das Mädchen im Strom
(57)Aktuelle Rezension von: Babsi123Mein Fazit:
Ein wunderbares Buch einer Zeitzeugin im Zweiten Weltkrieg, das den Leser beeindrucken wird. Was für ein Leben: Gudrun genießt ihre Kindheit in vollen Zügen, hat Spaß mit ihren Freunden und Familie. Sie wächst wohlbehütet auf und sie entwickelt sich zu einer starken Persönlichkeit. Sie ist stark, empathisch und sie liebt Gerechtigkeit. Gudrun überlebt den Krieg, sagt im Prozess gegen einen SS-Mann aus der ihr geholfen hat, aber um welchen Preis! Ihre Seele hat irreparable Schäden erlitten und diese belasten sie bis zu ihrem Tod.
Zitat für Buchmann, den SS-Mann:
"Mir haben Sie damals nicht geglaubt, wie fürchterlich es im Gefängnis war. Gab es bei ihnen Toiletten mit uraltem Urinstein? Mussten sie sich ihre Fingernägel abbeißen, weil ihnen die Nagelfeile weggenommen wurde ? "
Trotz allem war das Leben von Gudrun erfüllt von Liebe und Hoffnung. Die Geschichte von ihr ist sehr beeindruckend, zum Teil traurig und emotional. Vielleicht etwas nüchtern in der Ausdrucksweise, aber das ist kein Problem für mich. Ihr ungewöhnliches Leben ist spannend: ihre Flucht aus Deutschland und ihre Verhaftung, die Zeit im Gestapo-Gefängnis, ihr schweres Leben im Judenghetto von Shanghai …
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten und beinhaltet alle wesentlichen Hintergrundinformationen über die Zeit des Nationalsozialismus.Ein Buch was sehr bewegt und nachdenklich macht.
- Mark Roderick
Morbus
(50)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Buch handelt von einem Rachefeldzug für ein Ereignis aus längst vergangenen, dunklen Zeiten in Deutschland. Dabei ist der Aufbau recht gelungen und der Leser erfährt erst relativ spät wo die Hintergründe liegen.
Der Spannungsbogen ist nicht durchgängig, die Spannung entlädst sich aber immer wieder in gut gesetzten Spitzen. Dabei scheut sich der Autor auch nicht prominente Figuren des Geschehens zu opfern. Dazwischen gibt es aber immer wieder längere, langatmige Passagen, die den Lesefluss gestört haben.
Überhaupt konnte ich mit keiner der Figuren so richtig "warm werden". Sie blieben blass und ziemlich konturlos.
Das Buch kann gut unterhalten, ohne jedoch so richtig zu überzeugen.
- Michael Köhlmeier
Die Nibelungen
(61)Aktuelle Rezension von: Karla_die_FreieDas Buch war sehr verständlich und interessant.
- Jens van Rooij
HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! – 55 fantastische Reiseziele in Deutschland
(98)Aktuelle Rezension von: luckynelliHiergeblieben - ein Titel, der schon alles sagt. Warum in die Ferne schweifen, wenn wir in Deutschland viele tolle Städte und Sehenswürdigkeiten haben. Meist kennen wir uns im Ausland besser aus als in den Städten in unserer unmittelbarer Umgebung. Hiergeblieben ist ein neues Reiseführer-Format, das tolle Fotos, erklärender Text und viele Tipps vereint. Ich war überrascht, welche tollen Dinge es zu entdecken gibt. Und der Vergleich mit bekannten Sehenswürdigkeiten im Ausland und ähnlichen Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Weit fahren muss man wahrlich nicht, um das Interessante zu entdecken. Gerade während der Corona-Krise hat es uns zum Wandern in die nähere Umgebung verschlagen. Auch hier waren wir doch sehr überrascht, wie vielfältig, interessant und schön die Natur so um die Ecke ist. Ein absolut empfehlenswerter Reiseführer.
- Peter Kohl
Hannelore Kohl
(5)Aktuelle Rezension von: Imke_BrunnDas Leben von Hannelore Kohl wird von ihrem Sohn und eienr Journalistin von Geburt bis zu ihrem Tod nachvollzogen und zeigt das Bild einer sehr starken Persönlichkeit, die vielen Schicksalsschlägen begegnet (Krieg, Flucht, Nachkriegszeit, Angriffe, Tod, Terrorangst, Krankheit) und die große Herausforderung des Lebens an der Seite von Helmut Kohl und doch mit unabhängigen Engagements meistert.
Das Buch hat berührt, auch wenn ich mir etwas weniger Fokus auf die Politik gewünscht hätte, aber das war bei einer Frau in dieser Position und auch in der Zeit, als das Buch geschrieben wurde weder möglich, noch zu erwarten.
Wer die politische Entwicklung Deutschlands einmal aus einer der Perspektive einer Frau direkt neben dem Kanzler sehen möchte, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es liest sich sehr angenehm.
- Dieter Kürten
Drei unten, drei oben
(2)Aktuelle Rezension von: Petra54Den Titel finde ich recht seltsam, aber Dieter Kürten sympathisch. Er unterbricht seine Interviewpartner nicht, stellt niemals gehässige Fragen und gratuliert auch Sportlern, die nicht den ersten Platz geschafft haben. Er ist immer fair und freundlich. Mich interessiert wie immer das Persönliche, die Familiengeschichte, was leider nur wenige Seiten füllt. Danach geht es nur um Sport und Sportler, prominente Leute und den Aufbau des Senders ZDF, weshalb ich das Lesen aufgab.
Bei meinem Mann ist es umgekehrt: Er überblättert wohl einiges aus der Familiengeschichte und liest mit Spannung alles über Herrn Kürtens Sporterlebnisse. Also hat dieses Buch uns beiden etwas Gutes gegeben.
- Mario Adorf
Der Mäusetöter
(9)Aktuelle Rezension von: HoldenDas Töten hat er wahrscheinlich von der deutschen Seite seiner Verwandtschaft... nein, Scherz beiseite, scusi, erfrischend uneitel schildert Adorf seinen bisherigen Werdegang v.a. anhand von Mißgeschicken und Peinlichkeiten, völlig unerwartet von einem der wichtigsten deutschen Schauspieler. Sehr amüsant und manchmal wirklich zum Schenkelklopfen, manchmal traut man sich kaum weiterzulesen, weil man weiß, wie es womöglich (böse) enden wird. Es beginnt mit ihm als unerwünschtem Kind, dessen Mutter von allen rumgeschickt wird, um die sich niemand kümmern möchte, über seine Kindheit in der NS-Zeit, über seine Studienanfänge bis zum Beginn seiner Schauspielerkarriere. Sehr locker geschrieben, eine echte Überraschung für mich. Mille grazie signore!
- Michael. Kißener
Kleine Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. 1945-2005. 1. Auflage.
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Fabian Lenk
Die Zeitdetektive 13: Freiheit für Richard Löwenherz
(5)Aktuelle Rezension von: LuiseLotteTroubadoure sind Weicheier – meint Leon abschätzig als Kim ihm begeistert von ihrem Besuch eines Mittelalterspektakels erzählt. Zu feige zum Kämpfen sind sie, Angsthasen! Doch Kim, wie auch der Dritte im Bunde der drei Zeitdetektive, der kluge und zurückhaltende Julian, sind anderer Meinung. Da hätte es doch einen sehr mutigen fahrenden Sänger gegeben namens Blondel, über den er einmal gelesen hatte, sinniert Julian. Um seine Erinnerung aufzufrischen begeben sich die drei Freunde in die Bibliothek des alten Benediktinerklosters Sankt Bartholomäus. Dort gilt es nicht nur das Wissen der Menschheit in dicken alten Büchern zu konsultieren, sondern hier befindet sich auch der geheimnisvolle und gleichzeitig unheimliche, Herzklopfen erregende Zeit-Raum Tempus, der die jungen Abenteurer zurück in jedes Jahr der Vergangenheit bringen kann – wie das schon zwölfmal zuvor geschehen ist....
Und dass eine weitere Reise ansteht, wird klar, als Blondel sich nicht nur als Troubadour, sondern auch als Freund des Prototyps aller Ritter, Richard Löwenherz, herausstellt, dem bei dessen Befreiung aus der Gefangenschaft auf Burg Trifels in der Legende eine wichtige Rolle zugeschrieben wird. Doch noch mehr erfahren die Freunde! Sie lesen von einem Lösegeld in der damals sagenhaften Höhe von 100 000 Silbertaler, die Kaiser Heinrich VI. für Löwenherz Freilassung forderte und die England, während dessen Abwesenheit von seinem Bruder Johann Ohneland regiert, an den Rand des Ruins brachte.
Die Neugierde der Gefährten ist geweckt und es gibt kein Halten mehr – die nächste Zeitreise steht bevor und sie führt zurück ins Jahr 1174, auf die Burg Trifels, nahe des Städtchens Annweiler in der Pfalz, um mehr herauszufinden über Blondel, über Richard Löwenherz und über das sagenhafte Lösegeld.
Dass Julian, Kim und Leon auch diesmal wieder in Gefahr geraten würden, können ihre treuen Leser voraussagen – und in der Tat, bei ihrer Ankunft fallen sie zunächst einmal einer Räuberbande in die Hände, wobei der Troubadour Blondel, der ihnen kurz davor über den Weg läuft, sich als ihr Retter erweist, was Leons vorgefasster Meinung über die Sänger im Mittelalter einen ersten Riss versetzt. Und dann begegnen sie dem berühmten Richard Löwenherz persönlich, dem Helden aller Ritter-Begeisterter – dessen Ruf allerdings besser ist, als der große Mann, durchaus zwiespältig, in Wirklichkeit war! Und sie erleben mit, wie der Silberschatz, der seine Freiheit erkaufen sollte, unter geheimnisvollen Umständen verschwindet. Und wären die drei jugendlichen Zeitreisenden nicht gewesen, wer weiß, wie die Geschichte ausgegangen wäre und ob der große Unbekannte, dem daran gelegen war, Richard in Gefangenschaft zu belassen, um seine eigenen Ziele zu erreichen, am Ende nicht doch der Sieger geblieben wäre....
Spannend geht es auch im 13. Band der Zeitdetektive-Reihe zur Sache – so spannend und unterhaltsam und humorvoll, wie man sich einen Geschichtsunterricht nur wünschen würde! Wie stets mischt der Autor, Fabian Lenk, Geschichte mit Fiktion; und er tut das auf so glaubwürdige und mitreißende Weise, dass man alsbald mitten drin ist in jedweder Epoche, in die er seine jungen Leser führt. Wie immer auch ergänzt ein Glossar den Roman, in dem eventuell unbekannte, der Geschichte zugehörige Begriffe geklärt werden, sowie ein Nachwort, das kurz die Hintergründe, die den jeweiligen Abenteuern der drei Protagonisten, zu denen auch die nach der ersten Zeitreise ins alte Ägypten bei ihnen gebliebene rätselhafte Katze Kia gehört, zugrunde liegen. Und wenn eine Reise zu Ende geht und sich die drei Gefährten im weltbesten Eiscafé, dem Venezia, in ihrem Heimatstädtchen Siebenthann mit einem köstlichen Eisbecher belohnen für die ausgestandenen Ängste und Gefahren, so können nicht nur sie, sondern auch ihre Leser befriedigt zurückblicken auf ein weiteres erfolgreich bewältigtes Abenteuer, bei dem sie wieder einmal viel Neues gelernt haben und dazu noch jede Menge Spaß hatten.
Auf weitere Bände der Zeitdetektive-Reihe kann man sich jedenfalls freuen!
- Wolfger Pöhlmann
Es geht um die Wurst
(2)Aktuelle Rezension von: twentytwoWurst – Nahrungsmittel oder Kultobjekt? Wolfger Pöhlmann, geboren und aufgewachsen im Wurstland Niederbayern, hat sich auf eine beeindruckende Spurensuche dieses typisch deutschen Lebensmittels begeben. Neben vielen kulinarischen Highlights, entdeckt er dabei etliche Kuriositäten rund um das Kultobjekt Wurst, die auch so exklusive Genüsse, wie Weißwursteis oder weihnachtliche Fleischkäseplätzchen nicht ausklammern.
Fazit
Eine vergnügliche und unterhaltsame Wurstreise, die durch beinahe sämtliche Bundesländer führt und zum Nachschmecken und eigenen Erkundungen rund um die Wurst einlädt. - Annette Heusch-Altenstein
Wege der Jakobspilger im Rheinland, Band 2
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Auerbach & Auerbach
Tödlicher Bienenstich (Ein Pippa-Bolle-Krimi 7)
(18)Aktuelle Rezension von: witchqueenDarum geht es:
Pippa Bolle arbeitet als Übersetzerin und Haushüterin. Beides kann sie oft vortrefflich miteinander verbinden. Nun wird sie von einem Kunden, für sie schon den ein oder anderen Übersetzungsauftrag erledigt hat, gebeten, sein Haus zu hüten. Dieser Kunde ist Bienenzüchter und wohnt in einer alten Mühle. Weil er nun in Berlin zu einer Tagung muss, soll Pippa die Plappermühle hüten und sich ein wenig um seine Freundin kümmern. Doch kaum ist Pippa im beschaulichen Örtchen Lieblich im Wispertaunus angekommen, geht es auch schon mächtig rund. Eine dubiose Biotechnologie-Firma will dort Wälder roden und Weinreben anpflanzen. Angeblich alles nur zum besten der Einwohner. Die sollen nämlich alle gut daran verdienen. Das sorgt natürlich für reichlich Zündstoff und spaltet das Dorf in zwei Lager. Einzig bei Ursulas Bienenstich ist sich das ganze Dorf einig. Der ist unschlagbar. Aber was, wenn der Bienenstich plötzlich tödlich ist? Schneller als gedacht findet sich Pippa in der Rolle der Ermittlerin wieder.Meine Meinung:
Wieder ein typischer Fall für Pippa Bolle. Mit Spannung, Herz und dem so typischen Humor. Sämtliche Charaktere (sollte man sie noch nicht aus den Vorgängerbänden kennen) sind bestens beschrieben. Man hat zu allen sofort ein Bild im Kopf und findet sehr schnell heraus, wer hier Sympathieträger ist und wer nicht. Auch der Ort des Geschehens, der Wispertaunus, ist wirklich eindrucksvoll und lebendig dargestellt. Gerade wenn man die Gegend, so wie ich, schon kennt, wird man sofort dorthin versetzt und findet das ein oder andere durchaus wieder.„Tödlicher Bienenstich“ ist der inzwischen 7. Band aus der Reihe um Pippa Bolle und reiht sich nahtlos und perfekt in diese Reihe ein. Das Buch lässt sich aber auch gut als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus der Vorgängerbänden sind nicht unbedingt von Nöten.
Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich alles sehr angenehm lesen und man kommt zügig voran. Dieser Krimi kommt obendrein ohne viel Blutvergießen und Brutalität aus. So ist das Buch auch bestens geeignet für Freunde des Cosy-Crime.
Für alle, denen es doch mal zu viele (oder unbekannte) Personen sind … auch hier haben die Autoren an uns gedacht. Direkt am Anfang des Buches gibt es eine Liste mit Namen und kurzen Beschreibungen. So kann man, sollte es nötig sein, immer mal wieder nachschlagen.
Mein Fazit:
Auch Band 7 ist absolut lesenswert. Ich kann diesen leichten und humorigen Krimi nur weiterempfehlen. Eine tolle Sommerlektüre, für die es von mir 5 Sterne gibt.
- Susanna Kess
Kartoffeln, Kühe und andere Katastrophen
(51)Aktuelle Rezension von: Bianca_PaulDas Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, und wären meine Kinder nicht gewesen, hätte ich es wohl in einem Rutsch durch gelesen. Und das soll was heißen!!
Ich musste schmunzeln, lachen, habe mit Stella mit gefühlt und muss sagen, dass mir ihr Sturkopf sehr bekannt vor kommt. Sie war mir sofort sympathisch Die Protagonisten wurden in meinem Kopf lebendig und ich muss gestehen, eine Ida hätte ich auch sehr gerne wieder. Das Dorfleben mit seiner Gemeinschaft. Ach ja, auch da musste ich sehr schmunzeln. Ich glaube, dass ist echt überall so. Da kommen Erinnerungen hoch, war bei uns "damals" auf dem Dorf 100% genau so.
Das Buch ließ sich wirklich toll lesen, der Schreibstil gefällt mir und die Geschichte hatte interessante Details und schöne Wendungen.
Wird es wohl einen zweiten Teil geben? Großtante Gerda fänd es bestimmt toll!
- Sigrun Müller- Schadt
Ich kenne ein Land, so reich und so schön: Die deutschen Landeshymnen
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Caren Benedikt
Die Feinde der Tuchhändlerin
(11)Aktuelle Rezension von: alkitabbiEs ist nicht mein erstes Buch der Autorin, wohl aber ihr Erstlingswerk. Ich liebe ihren flüssig, lockeren Schreibstil. Dieses Buch hat mich zum Ende hin sowas von überrascht. Dachte ich noch bis zur Mitte, ja war eh klar, daß sowas passiert, hat die Autorin noch einen draufgesetzt, völlig unerwartet.Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, der historische Romane mit Abenteuern, Intrigen und einer zarten Liebesgeschichte mag.























