Bücher mit dem Tag "rheinland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rheinland" gekennzeichnet haben.

91 Bücher

  1. Cover des Buches Die Festung am Rhein (ISBN: 9783404175192)
    Maria W. Peter

    Die Festung am Rhein

     (167)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil ist gut. Was mir über das ganze Buch hinweg aber etwas schwer gefallen ist war das "Platt" der Leute zu lesen / zu verstehen. Franziska ist eine sympathische Person, die mich direkt mitgerissen hat. Sie ist mutig und klug und scheut sich auch nicht, dies zum Ausdruck zu bringen. Aber auch Rudolph hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich musste öfter schmunzeln als er - die Korrektheit in Person - immer etwas weichherziger wurde. Und das Necken der beiden - mal erst mal nicht - war amüsant zu erlesen. 

    Man spürt seine Liebe zu seiner Arbeit. Aber auch Franziska ist sehr engagiert dabei, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. 

    Das Buch war durchgehend spannend und die Atmosphäre der Vergangenheit recht gut vermittelt. 

    Die Rückblenden in die Vergangenheit waren gut, hätte für mich aber auch kompakter ausfallen können.

    Mit dem Ende war ich sehr zufrieden! Insgesamt gibt es gute 4 Sterne von mir für dieses Buch.

  2. Cover des Buches Für jede Lösung ein Problem (ISBN: 9783431039498)
    Kerstin Gier

    Für jede Lösung ein Problem

     (1.571)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Sehr spannend . Tolles Buch. Perfekt für den Sommer

  3. Cover des Buches Das Geheimnis der Mittsommernacht (ISBN: 9783404174034)
    Christine Kabus

    Das Geheimnis der Mittsommernacht

     (75)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Ich habe einige Zeit für den Einstieg in die beiden Handlungsstränge gebraucht, da diese abwechselnd kapitelweise erzählt werden. 

    Die spannende Geschichte um Clara und Sofie ist realitätsnah geschrieben, so dass die Handlung nicht gestellt oder konstruiert wirkt, und gleichzeitig die verschiedenen Handlungsstränge sich kreuzen und miteinander verbunden sind sowie nicht vorhersehbare Wendungen auftauchen. Dabei werden die zu dieser Zeit herrschenden Standesunterschiede und deren Probleme und Gegebenheiten gut dargestellt und nebenbei historische Fakten in die Geschichte eingeflochten.

    Besonders gefallen mir auch die immer wieder eingestreuten rheinländischen und norwegischen Wörter und Sätze. Letztere lassen die Handlung im kleinen Städtchen Røros noch realer erscheinen.

    Die gut ausgearbeitete Handlung um die beiden Protagonisten Clara und Sofie und den weiteren unterschiedlichen Charakteren wird von einem sehr flüssigen, anschaulichen und doch anspruchsvollen Schreibstil der Autorin getragen. Man hat das Gefühl, man wäre in der Geschichte vor Ort zur damaligen Zeit dabei gewesen.

    Fazit

    Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende ging. Hätte gern noch mehr von Clara und Sofie gelesen. Dieses Buch hat mir sogar noch besser gefallen als Insel der blauen Gletscher von Christine Kabus, das mein erstes gelesenes Buch der Autorin ist und ich dieses schon unglaublich gut finde.

  4. Cover des Buches Der Sommer meiner Mutter (ISBN: 9783406734496)
    Ulrich Woelk

    Der Sommer meiner Mutter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Ulrich Woelk zeig uns nur einen kleinen Abschnitt des Lebens der Protagonisten, nur ein paar Wochen, die alles verändert und die Wucht dieser Veränderung habe ich als Leser gespürt.

    Er schreibt nüchtern, der Stil ist einfach, aber passend für einen naiven Jungen, der zum ersten Mal die Liebe entdeckt, den Sex, die schönen Gefühle und ich bin gern seinen Erfahrungen gefolgt. Manches fand ich extrem und doch, wenn ich mich zurückerinnere, waren wir Kinder schon immer experimentierfreudig. Ich fand das durchaus aufrichtig vom Autor und ganz ehrlich, ich bin dem Protagonisten neugierig gefolgt.

    Die Rolle der Mutter und die der Nachbarn war ziemlich interessant, die Denkweise von damals, die sich kaum geändert hat, ihre Ideen, ihre Meinungen, ihre Gefühle, das wurde richtig gut beschrieben. Jede Figur wurde schnell sympathisch, das Ende schockierend, der Selbstmord jedoch hat mich nicht wirklich überzeugt. Er kam irgendwie aus dem Nichts und die Vorarbeit konnte das nicht wirklich gerecht fertigen. Ich fand die Reaktion der Mutter übertrieben, da hat mich das Buch nicht überzeugt und der Schlusskapitel war schlichtweg langweilig.

    Dennoch habe ich das Buch gern gelesen. Ich hatte meinen Spaß, ich war dabei, ich habe den kleinen Toby gemocht, die Rosa noch mehr, es ist eine schöne Lektüre, die mich erfüllt hat und ich bin dankbar dafür, dass ich einen kleinen Teil von Tobys Leben miterleben durfte.

  5. Cover des Buches Die Klosterbraut (ISBN: 9783956498442)
    Manuela Schörghofer

    Die Klosterbraut

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    So erging es Franka von Marienfeld, der jüngeren Schwester der wunderschönen Melinda, wir werden im Laufe des Buches noch erfahren, das nicht alles schön an Melinda ist. Franka wird ins Kloster geschickt, so war das in der guten alten Zeit, achja, wir befinden uns im Rheinland im 13. Jahrhundert und da wurde man als jüngere Schwester, die angeblich nicht so wunderschön ist wie ihre Schwester, auch da werden wir das eine oder andere Schöne noch entdecken, gerne mal ins Kloster geschickt und los war man sie. Bevor es soweit ist, geht unsere freiheitsliebenden Franka in den Wald und trifft Ritter Wulf von Röllberg, der auch noch mal frische Waldluft schnuppern wollte, bevor es auf den nächsten Kreuzzug geht und was passiert. Genau, sie verlieben sich auf den ersten Blick, dann bräuchte Franka theoretisch ja gar nicht ins Kloster. Jetzt würde heutzutage Beziehungsstatus "kompliziert" stehen, denn Ritter Wulf ist mit der schönen Melinda verlobt und wird sie heiraten Es bleibt ihm nur eine Schachfigur, die ihn immer an Franka denken lässt und die auch noch eine wichtige Rolle spielen wird. 

    Denn im Kloster ist es gar nicht so friedlich und Franka gerät in höchste Gefahr, das ist der Krimiteil und ob die beiden sich heimlich Liebenden noch zueinander finden, das müsst ihr selbst rausfinden.

    Mich hat diese Mischung von historischem Roman, einer Liebesgeschichte und etwas Krimi einfach gut unterhalten.

  6. Cover des Buches Max (ISBN: 9783446256491)
    Markus Orths

    Max

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Da muss Orths eine Unmenge an Unterlagen durchgearbeitet haben um ein so lebendiges Bild von Ernsts Leben zu schreiben. In wie weit da Realität und Phantasie zutreffen kann ich nicht sagen aber es ist sehr unterhaltsam, beklemmen, verstörend und erheiternd.

  7. Cover des Buches Rapunzelgrab (ISBN: 9783426514634)
    Judith Merchant

    Rapunzelgrab

     (36)
    Aktuelle Rezension von: mamenu

    Klapptext

    Ein Märchenmord! Das ist Kriminalhauptkommissar Jan Seidels erster Gedanke,als er zum Tatort nach Rheinbach gerufen wird.Am Fuße des verwunschenden Hexenturms liegt eine Frauenleiche mit langen blonden Zöpfen.Bald stellt sich heraus,dass das Opfer an einer rätselhaften Krankheit litt:dem Rapunzelsyndrom.Die Ermittlungen führen zu einem Zirkel von Schriftstellern,die einiges zu verbergen haben.Und zu einem Roman,der nie besser geschrieben werden wäre.

     

    Meine Meinung

    Zuerst einmal möchte ich anmerken, das ich die ersten beiden Vorherigen Bücher nicht gelesen habe, aber das war für mich kein Problem, denn ich kam auch so gut in diese Geschichte rein. Was mich ein wenig gestört hat, war, das es doch zu viele Charakteren in dieser Geschichte gibt und das man sich beim lesen dann doch sehr Konzentrieren muss, um nicht bei jedem Einzelnen den Faden zu verlieren. Was dann schon mal für mich an manchen stellen ein wenig zu langatmig beim lesen war. Trotzdem fand ich das Thema im Buch sehr interessant. Auch das die Autorin mir kleine Einblicke in die Schriftsteller-Welt gezeigt hat. Denn man liest auch hier, das hinter den Kulissen nicht immer alles so glatt läuft, wie man denkt, das auch hier immer wieder der bessere gewinnt, was ich wirklich nicht gedacht hätte.

    Auch wenn die ganzen Personen in der Geschichte mich manchmal etwas verwirrt haben und ich mich dann doch manchmal wieder neu beim lesen Sammeln musste, fand ich die Spannung in dieser Geschichte ganz gut. Auch das ganze drum herum war für mich sehr interessant, was mich dann doch noch etwas Überrascht hat. Das Ende wurde dann so schnell herbeigeholt,  das ich doch ein wenig verblüfft war und ich mich gefragt habe, war es das jetzt schon?

  8. Cover des Buches Die Toten Hosen (ISBN: 9783498073794)
    Philipp Oehmke

    Die Toten Hosen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG:

    Die Toten Hosen sind eine außergewöhnliche Erscheinungsweise innerhalb der deutschen Musikszene - und darüber hinaus! Sie begannen in dieser Formation 1982, als der Punk eigentlich schon als tot galt und die Nachgeburten wie New Wave oder EBM den Markt für sich erobern wollten. Doch die deutsche Punk-Szene lebte - besonders in und um den Ratinger Hof, wo sich Campino und Kollegen nicht selten herumtrieben. Aus den mehr als chaotischen Tagen wurde die wohl größte Rockband der deutschen Musikgeschichte. Diesen mehr als wellig zu nennenden Weg mit Alkohol- und Drogenexzessen, Konflikten mit der Staatsgewalt und gesellschaftlicher Ablehnung hat der Autor und jahrelanger Freund der Band Philipp Oehmke versucht, in einem Buch zusammenzufassen. Ein Kompendium des Lebens der Toten Hosen sozusagen...



    KOMMENTAR:

    Ich muss zugeben: als ich mit dem Buch 'Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm' begonnen hatte und las, dass der Autor Philipp Oehmke die Band in den frühen Neunzigern kennen lernte, dachte ich mir: oha, wie soll der Gute denn fundiert die Geschichte der Band sinnig zusammen bekommen, wenn er nicht mal die gesamte Zeit miterlebt hat? Im Nachhinein kann ich nun alle Leser dieser Zeilen beruhigen: durch die Zusammenarbeit mit den Bandmitgliedern, welche seit dieser Zeit nun auch seine Freunde und Kumpels geworden sind, hat Oehmke ein sehr beeindruckendes Werk auf den Markt gebracht! Wie vorteilhaft diese enge Freundschaft war, zeigen Kapitel wie zum Beispiel über die familiäre Herkunft von Campino, Breiti, Kuddel, Andi und Trini. Diese sind sehr er- und aufklärend geschrieben und geben doch Antworten auf die Fragen um diese Band, welche doch aus echten Freunden besteht. Wie konnten sie all das erlebte über die Jahrzehnte mit Rückschlägen und Eigensinnigkeiten überstehen, ohne sich gegenseitig zu zerfleischen? Das Buch durchleuchtet also nicht nur den Werdegang der Band, wie unter anderem mit solch besonderen Abschnitten der Auftritte hinter dem einstigen 'Eisernen Vorhang' in den Achtzigern, sondern wirft auch einen tiefgründigen Blick in die Zeit davor und einen vorsichtigen Ausblick, wie und wo die Musiker sich in der Zukunft sehen. Dazu hat der Autor wirklich fundiertes Hintergrundwissen wie die damaligen Verhältnisse im 'Ratinger Hof' in die Seiten gedrückt und manche kurz oder lang auf der Bühne erschienenen Gestalten auf dem Weg der Band mehr oder minder durchleuchtet; manchmal auch schlicht offen interviewt. Der Leser bekommt somit einen sehr guten Überblick über die damaligen Verhältnisse in der Szene sowie die Sichtweisen von diversen Personen. Fesselnd beschrieben reist man so über die Seiten - und gleichfalls durch die Jahre der Bandgeschichte. Ein sehr tiefgehender und stark berührendes Kapitel ist '1000', welches sich natürlich mit dem tragischen Tod von Rieke Lax auf einem Konzert der TOTEN HOSEN beschäftigt. Es ergreift nicht nur den Leser, man merkt den Jungs in ihren Meinungen und auch Taten zu der Zeit an, wie sehr das Thema sie mitnahm und beschäftigte. 'Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm' ist nicht nur ein Buch für Fans der Band; jeder Musik-interessierte Leser bekommt mit diesem Buch einen tollen Leitfaden zur deutschen Punk-Szene der Achtziger sowie ein detailliertes Gesamtbild der Lage der Nation in dieser Zeit - und danach! Es ist bis dato die beste Biographie, welche ich über eine Musikband lesen durfte!
    9,3 Sterne
  9. Cover des Buches Die Sündenbraut (ISBN: 9783959674287)
    Manuela Schörghofer

    Die Sündenbraut

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Ein historischer Roman, der uns in die Welt des 13. Jahrhunderts ins Rheinland entführt. Fenja zieht mit ihrer Ziehmutter Runhild durch die Lande. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt als Heilerin und manchmal  essen sie auch die Sünden von Verstorbenen auf, was allerdings im Geheimen geschehen muß. Runhild warnt Fenja immer vor den Zisterziensern. Doch dann wird Rundhild ermordet und bevor sie stirbt, zeigt sie Fenja ein Tuch mit einem eingestickten Wappen. Fenja zieht nun alleine weiter und auf ihrer Reise trifft sie auf den verletzten Gerald, den sie gesund pflegt. Er schließt sich ihr an. Er hat für den Kaiser einen geheimen Auftrag zu erfüllen. Fenja sucht nach dem Wappen und ihrer Identität. Die Beiden erleben auf ihrer Wanderung so einige gefährliche Abenteuer und Fenja wird von einem Mönch verfolgt und entkommt knapp dem Tod. Ich muß schon sagen, fast mutet dieses Buch wie ein Krimi an. Denn Jemand möchte nicht, dass das Mädchen erfährt, wer ihre Eltern sind. Auch die Liebe darf in diesem Buch nicht zu kurz kommen, denn die beiden jungen Leute finden sich mehr als sympatisch, aber Gerald ist bereits einer anderen Frau versprochen, die er bald heiraten soll. Die Autorin läßt uns in eine mittelalterliche Welt blicken mit all ihren Beschwernissen und Gefahren. Wir erleben durch das Buch, wie die Leute damals lebten und arbeiteten. Ganz begeistert hat mich das Personenverzeichnis, denn so konnte man ohne weiteres immer wieder nachschlagen, welche Person wohin gehört. Auch das Glossar mit den damaligen Ausdrücken fand ich sehr interessant. Die Landkarte am Anfang des Buches zeigt den Weg, den Fenja gegangen ist und die Städte, die sie durchquert hat. Das Cover ist sehr schön gewählt und zeigt die Mode der damaligen Zeit. Auch dieser Roman der Autorin hat mich sehr begeistert. Das Buch ist trotz seiner vielen Seiten keinen einzigen Augenblick langweilig gewesen und man fiebert mit den Protagonisten richtiggehend mit.

  10. Cover des Buches Das Flüstern im Watt (ISBN: 9783740801908)
    Gerd Kramer

    Das Flüstern im Watt

     (16)
    Aktuelle Rezension von: winterdream

    Inhalt/Klappentext:

    Hauptkommissar Flottmann hat sich vom Rheinland nach Norddeutschland versetzen lassen, um ei2n wenig zur Ruhe zu kommen. Doch die währt nicht lange. Eine Entführungsserie hält die Region in Atem, die Täter gehen mit äußerster Brutalität vor. Als die Ermittlungen ins Stocken geraten, greift Flottmann zu ungewöhnlichen Mitteln: Er sucht Unterstützung bei Leon Gerber, einem Musiker mit hochsensiblem Gehör. Kann dieser den entscheidenden Hinweis liefern?


    Cover:

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zum emons Verlag und auch sehr gut zum Fall.


    Mein Fazit:

    Ein toller Krimi aus dem emons Verlag. Wie eigentlich alle Krimis aus dem emons Verlag hat mir dieser auch wieder sehr gut gefallen. Ich habe noch keinen Krimi von diesem Verlag gelesen, der mir nicht gefallen hat. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert davon. Die Schreibweise war sehr gut und flüssig zu lesen. Auch in die Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen. Von der ersten bis zur letzten Seite an, war ich gefesselt von der Story. Es hat mir Spaß gemacht, zusammen mit Flottmann den Fall zu lösen. Die Geschichte kam nie ins Stocken und wurde auch nie langweilig. Alles in allem vergebe ich hier gerne 5 von 5 Punkten.

  11. Cover des Buches Die silberne Burg (ISBN: 9783596183395)
    Sabine Weigand

    Die silberne Burg

     (38)
    Aktuelle Rezension von: november2014

    Klapptext:

    Anno 1415: Hätte der Medicus eine Frau sein dürfen?Sie ist Ärztin, sie ist Jüdin, und sie ist auf der Flucht vor ihrem brutalen Ehemann: Sara hat viele Geheimnisse, die sie vor den Gauklern verbirgt, mit denen sie 1415 den Rhein entlang zieht. Auch der junge Ritter Ezzo schweigt über den Auftrag der ungarischen Königin, der ihn zu den Gauklern geführt hat. Und der irische Mönch Ciaran bewahrt in seiner Harfe das Vermächtnis des Ketzers John Wyclif, das die Kirche unbedingt vernichten will.Alle drei geraten auf dem Konzil von Konstanz in Machtintrigen, die sie in große Gefahr stürzen. Denn sie hüten ein Geheimnis, das die Welt von Kaiser und Papst erschüttern kann.

    Meinung:
    Ein sehr gut recharchierter historischer Roman. Trotz dessen ist mir der Einstieg recht schwer gefallen, da es sich, wie ich finde, am Anfang sehr gezogen hat. Dennoch hat gelohnt weiterzulesen, denn es wurde noch ziemlich spannend. Interessant fande ich, dass das Judentum viel hervorgehoben wurde. Auf Bräuche und Sitten wurde eingegangen und natürlich auf die schon damals bestehende Judenverfolgung. Was ich sehr erschreckend fande. Dazwischen werden immer wieder Heilanweisungen und Briefe in Original Wortlaut eingeschoben. Hat mir gut gefallen, obwohl es sich natürlich schwer lesen ließ.

    Sara als eine der Hauptprotagonisten war mir von Anfang an symphatisch. Ich habe so oft mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Ritter Ezzo mochte ich auch sehr gerne, auch wenn er am Anfang arg naiv war. Der einzige der 3 Hauptprotagonisten den ich nichts abgewinnen konnte, war Ciarian.

    Am Ende findet sich ein ausführlichen Glossar über das Judentum und das Nachwort über die Entstehung der Geschichte, die sehr interessant war.

    Fazit:
    Es war mal wieder ein sehr schöner und spannender historischer Roman. Kann man auf jeden Fall weiterempfehlen.

  12. Cover des Buches Großmama packt aus (ISBN: 9783455650815)
    Irene Dische

    Großmama packt aus

     (219)
    Aktuelle Rezension von: marissosh

    Großmama packt aus von Irene Dische ist eine Erzählung aus der Sicht Disches Großmutter. Diese wandert mit ihrem jüdischen Mann und der gemeinsamen Tochter während der Zeit des NS-Regimes nach Amerika aus. 

    Die Story ist interessant und gibt einen guten Einblick, wie es den Auswanderern damals ergangen sein muss. Zeitweise ist es sogar etwas spannend. Die meiste Zeit tröpfelt es jedoch eher so vor sich hin, das letzte Drittel zieht sich endlos in die Länge. 

    Mit keinem der Hauptcharaktere konnte ich mich so wirklich identifizieren. Mich störten außerdem die teils rassistischen Aussagen der Großmama, die zwar meist humoristisch gemeint sind, zumindest bei mir diese Wirkung jedoch verfehlten.

    Alles in allem eine nette Lektüre, nicht mehr, nicht weniger.

  13. Cover des Buches Der Eid der Kreuzritterin (ISBN: 9783404270835)
    Ricarda Jordan

    Der Eid der Kreuzritterin

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Werda_Angela
    erfolgt noch
  14. Cover des Buches Die Sünde der Brüder (ISBN: 9783426518274)
    Diana Gabaldon

    Die Sünde der Brüder

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Jamen100
    Die Sünde der Brüder – Ein Lord-John-Roman von Diana Gabaldon
    verlegt beim Verlag Knaur (1. Februar 2017) mit 512 Seiten

    Der Roman „Die Sünde der Brüder“ der amerikanischen Autorin Diana Gabaldon ist ein Roman der Nebenreihe der Reihe um Jamie und Claire. Dabei dreht sich diese vor allem um die Figur Lord John, der den Meisten aus den Highland—Romane bekannt ist. Die Romane der Nebenreihe beschäftigen sich mit den zahlreichen Erlebnissen von Lord John, ein Offizier des englischen Regiments und ein Freund von Jamie Fraser.

    Im Roman „Die Sünde der Brüder“ befasst sich Lord John mit dem Rätsel um die Seiten aus den Tagebuch seines vor sieben Jahren ermordeten Vater, die nun auf den Schreibtisch seines Bruders Hal und bei seiner Mutter auftauchen. Neben den Konflikt, der vor allem die Familie betrifft, muss sich Lord John mit seinem neuen Stiefbruder, zu dem er eine homosexuelle Beziehung eingeht, auseinandersetzen und sich in der Schlacht von Krefeld gewähren.

    In den Roman greift die Autorin ein heute noch mit Vorurteilen behaftetes Thema auf, obwohl es längst kein Tabu-Thema mehr ist – die gleichgeschlechtliche Liebe, die im Roman unter den Begriff Sodomie aufgefasst wird. In der Neuzeit verstand man unter Sodomie widernatürliche sexuelle Tätigkeit - also die Homosexualität. Zur Zeit des Siebenjährigen Krieges gab es den Begriff Homosexualität noch nicht. Dieser wurde erst im 19. Jahrhundert geprägt. Homosexualität war bis 1967 in England strafbar. Seit 1969 ist in Deutschland Homosexualität mit der Änderung des Strafgesetzbuches nicht mehr strafbar.

    Auch wenn es zahlreiche Auseinandersetzungen in der Wissenschaft, Literatur und Gesellschaft mit diesem Thema gibt, konnten die Vorurteile bis heute nicht vollständig beseitigt werden.
    Gerade in männlich dominierten Bereichen wie der Bundeswehr oder auch im Fußball führen Outings noch heute zu Diskussionen.

    Die Zeitschrift „Der Stern“ und die „Zeit“ beschäftigten sich 2014 und 2017 mit der Homosexualität bei der Bundeswehr. Beide kommen zum Fazit, dass Homosexualität zu Karrierehemmnissen oder schlechteren Beurteilungen führen kann.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/bundeswehr-homosexualitaet-soldaten-tabu

    https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/bundeswehr--das-tabu-homosexualitaet-in-der-truppe-7308042.html

    Diana Gabalon geht mit der Homosexualität ihrer Figur sehr einfühlsam um und bettet diese harmonisch in das Leben eines Soldaten und Offiziers zur Zeit des Siebenjährigen Krieges ein. Dabei erlebt der Leser nicht nur die Gefahren der Homosexualität im 18. Jahrhundert, sondern auch die Akzeptanz in der Familie um Lord John.

    Jedoch beschäftigt sich der Roman nicht nur mit dem kritischen Thema der Homosexualität, sondern auch mit Ereignisse aus der Geschichte des Siebenjährigen Krieges wie der Schlacht von Krefeld. Dabei erlebt der Leser die Schlacht, die am 23. Juni 1758 zwischen den alliierten und französischen Truppen auf dem heutigen Gebiet des Forstwaldes (südlicher Stadtteil von Krefeld) stattfand, durch die Augen von Lord John. Die Schlacht ist besonders durch die Niederlage der Franzosen trotz deutlicher Übermacht gekennzeichnet. 

    An die Schlacht erinnern heute ein Denkmal und die Kanone vor dem Gasthof Hückelsmay, welcher ein kleines Museum beherbergt. 
     
    Im Ganzen ein toller Roman, der nicht nur für Fans von Diana Gabalon interessant ist und mehr als fünf Sterne verdient.
  15. Cover des Buches Die Priesterin der Kelten (ISBN: 9781495387265)
    Sabine Altenburg

    Die Priesterin der Kelten

     (6)
    Aktuelle Rezension von: herbalecca

    Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen und ich habe es gerne gelesen. Am Anfang fand ich es etwas schwer reinzukommen, weil mich der Story-Strang in der Neuzeit nicht so interessierte. Sobald die Geschichte in die Eisenzeit wechselte war ich aber total gefesselt und konnte es gar nicht mehr weglegen. Die Keltenzeit und das Leben der Eburonen ist wunderbar anschaulich dargestellt - das hat mir am besten gefallen. 


  16. Cover des Buches Kardinalspoker (ISBN: B0071NPUQI)
    Kurt Lehmkuhl

    Kardinalspoker

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    DAUERRIVALEN Nach einem Fußballspiel zwischen den rheinischen Erzrivalen Alemannia Aachen und 1. FC Köln im neuen Tivoli-Stadion in Aachen wird ein FC-Fan tot aufgefunden. Es handelt sich um Wolfgang Kardinal, den Vorsitzenden einer populkistischen Wahlvereinigung. Die Boulevardpresse am Rhein sieht im Tod des Kölner Ratsherrn den Auftakt zu einem Fan-Krieg zwischen Aachen und Köln. Kurz darauf stirbt ein weiterer Fußballanhänger. Der pensionierte Kommiussar Rudolf-Günther Böhnke wird während seiner Ermittlungen mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert und sieht sich bald nicht nur in einem sportlichen, sondern auch in einem kommunalpolitischen Dschungel umherirren.

    Der pensionierte Kommissar Rudolf-Günther Böhnke trifft auf kommunalpolitische Intrigen, Lügen, Erpressung - und die traditionelle Fan-Feindschaft zwischen Alemannia Aachen und dem 1. FC Köln.

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch lieh ich mir letzte Woche in der Stadtbibliothek aus.  Hatte schon drei seiner Krimis von Kurt  Lehmkuhl in und über Aachen und 'Umgebung gelesen. Es gibt noch 2-3 weitere Krimis, die ich mir gerne reinziehen möchte.

    So war jetzt der "Kardinalspoker" an der Reihe. Er ist echt gut geschrieben. Wußte anhand der Strassen und Orte und Städte genau wo er sich gerade aufhielt und erlebte alles mit. Ich würde ihn gerne mal im TV als Krimi aus Aachen sehn, im Grunde alle seine Bücher müssten verfilmt werden. Für Aachen bestimmt ein super Schauspiel. Dann wird Aachen noch berühmter als es ist.

    Das eEinzige was mich störte, war, dass er nur in Huppenbroich war oder mit dem Auto fuhr mal mit ein oder zwei Leute sprach, aber es passierte kaum was. Man wusste aber wer ermordet wurde und wer damit zu tun hatte. Das versteh ich nicht, dass man nach einem bestimmten Mörder sucht, den man schon kennt, wo man zu 99 Prozent sicher ist, dass der es gewesen ist. Und diesen dann sucht. Erst die letzten 30-50 Seiten da ist dann etwas mehr Action drin.

    Ansonsten ein schöner Krimi - Aachen und Köln vereint.
    Möchte gerne mehr solche Fälle lesen.
    Gefällt mir. Besonders Morde am Tivoli.
    Echt einfallsreiche Überschriften für Krimis  - auf sowas muss man erst mal kommen.

    Hierfür vergebe ich gerne liebgemeinte 4 Sterne.


  17. Cover des Buches Liebe vertagen, Mörder jagen (ISBN: 9783000538513)
    Vera Nentwich

    Liebe vertagen, Mörder jagen

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1960

    „Ach, Kengk!“, seufzt Oma Mölders immer dann, wenn ihre Enkelin Sabine (Biene) Hagen wieder mal etwas Ungewöhnliches angestellt hat.
    Biene ist die 32jährige Hauptfigur in Vera Nentwichs Krimis „Tote Models nerven nur“ und "Liebe vertagen, Mörder jagen“. Sie lebt mit ihrer Oma im beschaulichen niederrheinischen Örtchen Grefrath, wo normalerweise nicht allzu viel los ist. Erst als ein Model ermordet und Biene verdächtigt wird, wird es turbulent im Städtchen (Band 1). Durch Bienes „tatkräftige“ Unterstützung kann der Mörder gefasst werden, aber dadurch ist Biene ihren Job los. Gemeinsam mit dem smarten Argentinier Jago beschließt sie, eine Detektei zu gründen und beide sind in Band 2 gleich wieder in einen Mordfall verstrickt. Dabei hüpft die lebenslustige Biene munter von einer chaotischen Situation in die nächste. Doch ist sie dabei so liebenswert, dass man gar nicht anders kann als sie zu mögen, auch wenn man manchmal nur den Kopf schütteln möchte.

    Vera Nentwich ist mit den Büchern um Biene Hagen ein amüsantes Leservergnügen gelungen. Die flotte Schreibweise, das rheinische Lokalkolorit sowie die Situationskomik tragen maßgeblich dazu bei. Doch bei allem Humor blitzen auch ernste Töne durch, z.B. wenn die Gesellschaft eine Transgender-Frau ablehnt und verurteilt oder schwul sein so schlimm ist, dass man eine Scheinehe eingehen muss.

    Nichtsdestotrotz ist die Grundstimmung aber humorvoll und äußerst unterhaltsam. Mir haben die beiden Bücher die tägliche S-Bahn-Fahrt sehr viel erträglicher gemacht!

    Der heimliche Star der Bücher ist Oma Trudi Mölders, die Biene nach dem Unfalltod ihrer Eltern aufgezogen hat. Wie Oma mit der Wasserpumpgun die „Duve“ vertreibt, hat mir ein fettes Schmunzeln entlockt und wenn sie Biene und ihre Freunde mit Essen versorgt, hätte ich mich am liebsten dazu gesetzt.
    Schön, dass Vera Nentwich inzwischen schon vier „Biene Hagen“ Bücher geschrieben und ein weiteres in Arbeit hat. Die Bände kann man im Übrigen auch unabhängig voneinander lesen.

    Fazit:
    Wer es humorvoll und mit weniger „Crime“ mag, ist mit Vera Nentwichs Büchern bestens bedient. Mir haben sie sehr gefallen!

  18. Cover des Buches Aufbruch (ISBN: 9783328105381)
    Ulla Hahn

    Aufbruch

     (78)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Auch dieser wunderbare zweite Teil, der sich um das Leben Hildegards rankt, konnte mich wieder begeistern. Einen kleinen Abzugsstern gibt es lediglich für einige Längen, die Frau Hahn ab und zu im Buch eingebaut hat.
    Hildegard, die sich schon lange in Hilla umbenannt hat, versucht sich ihren Weg zu bahnen, der immer noch oft mit Stolpersteinen gepflastert ist. Sie hat es inzwischen weit gebracht, "dat Kenk vun nem Prolete", und setzt ihren Dialekt nur noch ein, wenn es die Umstände erfordern. Umso mehr fasziniert mich genau dieser Dialekt bei ihren Anverwandten. Nach wie vor baut Hilla auf eigenen Steine, die ihr oft Trost spenden, und pflegt ein liebevolles Verhältnis zu ihrem Bruder. Der Vorfall auf der Lichtung scheint sie jedoch in die Dunkelheit zu katapultiert zu haben. Eine Dunkelheit, aus der sie sich nur schwerlich befreien kann.
    Sehr gut gefallen hat mir auch in diesem Teil wieder das Zusammenspiel mit ihrer – immer noch sehr kritischen – Familie. Sie bringt ein wenig Leichtigkeit in den Roman, besonders als sie versucht, der Familie Lateinkenntnisse zu vermitteln.
    Ich habe Hilla in mein Herz geschlossen und bin schon ganz gespannt, wie es weitergehen wird. Teil drei liegt Gott sein Dank schon griffbereit. 
  19. Cover des Buches Schattentöchter. Mystery-Liebesroman (Marahs Geister: Mystery-Romane) (ISBN: 9781718936683)
    Sabine Altenburg

    Schattentöchter. Mystery-Liebesroman (Marahs Geister: Mystery-Romane)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Liebesroman mit einem Hauch von Mystery. Direkt aus dem Leben gegriffen, ganz besonders aus dem Leben mit einer Katze. Sehr gut und authentisch geschrieben. Leider war der übersinnliche Aspekt für meinen Geschmack etwas zu gering gehalten und das weltliche Geschehen etwas zu überfrachtet. Doch das wird sich im nächsten Band vielleicht ändern.

    Klappentext: Ein zarter und zärtlicher Geisterroman.“
    Ich war eine ganz gewöhnliche Frau. Ich führte ein ganz gewöhnliches Leben. Bis zu jenem Tag …
    Die junge Schriftstellerin Tamarah Herzsprung zieht mit ihrer Katze Snow in eine alte Villa am Fuße des Siebengebirges nahe Bonn. Schnell muss sie feststellen, dass etwas an diesem Haus nicht geheuer ist - doch damit nicht genug: In der Halloween-Nacht erleidet sie einen schweren Autounfall und durchlebt eine Nahtoderfahrung, die sie mit einer besonderen Gabe ausstattet. Denn niemand, der die Schwelle zum Jenseits überschreitet und ins Leben zurückkehrt, ist danach noch derselbe … Als sie wenig später dem attraktiven Gabriel Leonhardt begegnet und sich in ihn verliebt, erfährt ihr Leben eine weitere schicksalhafte Wendung, denn die Schatten seiner Vergangenheit verfolgen ihn und nur Marah kann ihn erlösen …
  20. Cover des Buches Die Heilerin der Kelten (ISBN: 9781530247714)
    Sabine Altenburg

    Die Heilerin der Kelten

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Kölner Totenkarneval (ISBN: 9783839211977)
    Stefan Keller

    Kölner Totenkarneval

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Zabou1964
    Auf diesen Köln-Krimi bin ich eher durch Zufall aufmerksam geworden. Beim Stöbern durch das Programm des Gmeiner Verlags ist mir das Cover, das die Beine von drei Clowns zeigt, ins Auge gesprungen. Da ich nicht allzu weit von Köln entfernt wohne und die Stadt sehr mag, habe ich zu dem Werk des mir bis dahin unbekannten Autors gegriffen. Und ich habe es nicht bereut. Mitten im Trubel des 11.11. explodiert um 11 Uhr 11 in einer Kneipe der Kölner Altstadt eine Bombe und reißt sieben Menschen in den Tod. Obwohl die Kommissarin Paula Wagner und ihr Vorgesetzter Bergkamp zuerst am Tatort eintreffen, übernimmt das BKA sofort den Fall. Sie haben auch sehr schnell einen Schuldigen gefunden: Ali Ökcan, eines der Opfer, wird als vermeintlicher Islamist zum Täter abgestempelt. Doch Alis Eltern können sich mit dieser Verurteilung ihres Sohnes nicht abfinden. Sie beauftragen den Privatdetektiv Marius Sandmann, Alis Unschuld zu beweisen. In einem zweiten Handlungsstrang wird ein toter Mann im Rhein gefunden. Obwohl es zunächst so aussieht, als sei der Mann nach dem Feiern betrunken in den Rhein gefallen, mag die forsche Kommissarin Paula Wagner nicht an einen Unfall glauben. Sie nimmt die Ermittlungen in diesem Fall auf und stößt schon bald auf Ungereimtheiten. Den sympathischen Verlierertypen Sandmann hatte ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Auch Paula Wagner mochte ich wegen ihrer selbstbewussten Art und der zum Teil unorthodoxen Ermittlungsmethoden. Ihr Vorgesetzter Bergkamp dagegen stellt eher den Beamtentyp dar, wie man ihn sich vorstellt: etwas behäbig und wenig motiviert. Sandmann begibt sich in einige gefährliche Situationen und verfolgt mehrere Spuren, sodass auch ich als Leser bis zum Schluss nicht wusste, wer der wirkliche Attentäter war. Der Krimi, der neben Spannung auch viel Kölner Lokalkolorit bietet, hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Obwohl dies bereits der zweite Teil der Marius-Sandmann-Reihe ist, hatte ich als Quereinsteiger keine Probleme, die Handlung und die Figuren zu verstehen. Allerdings haben mich die interessanten Figuren neugierig auf den ersten Fall „Kölner Kreuzigung“ gemacht, den ich mit Sicherheit auch noch lesen werde. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung dieser Reihe. Fazit: Stefan Keller konnte mich mit einem spannenden Fall mit brisantem Hintergrund fesseln. „Kölner Totenkarneval“ ist ein Regionalkrimi, der nicht nur „Jecken“ und Kölnern zu empfehlen ist.
  22. Cover des Buches Das verborgene Wort (ISBN: 9783328105404)
    Ulla Hahn

    Das verborgene Wort

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    "Das verborgene Wort" hatte ich schon lange auf meinem SUB liegen. Aufgrund der vielen guten Rezensionen konnte ich damals nicht widerstehen und nun endlich sollte es gelesen werden.

    Was soll ich sagen? 300 Seiten habe ich tapfer durchgehalten und mit mir gerungen. Das Buch immer wieder weggelegt und noch einmal gestartet, aber es lag mir nicht. Die Geschichte war nicht meins, der Schreibstil leider auch nicht und der Dialekt bremste mich dann endgültig aus.

    Die Idee war gut, doch ich fand die Umsetzung sehr zäh und wenig fesselnd, obwohl die Zeit, in der die Geschichte von Hilla Palm startete, eine spannende und interessante Zeitspanne war. Doch mich konnte Hilla nicht packen und mitreißen. Die Passagen, die im Dialekt geschrieben wurden, konnte ich nur recht langsam lesen, um den Sinn zu verstehen. So dass der stetige Wechsel zwischen einem gutem (schnellen) Lesefluss und dem (gefühlten) holprigen Erstklässlerlesen mich immer mehr genervt hat.

    Dafür kann die Autorin nichts, wenn ich den Dialekt nicht beherrsche, aber dieser Teil hat verhindert, dass ich in die Geschichte komplett eintauchen und mich wohlfühlen konnte. Schade.

  23. Cover des Buches Feuchtgebiete (ISBN: 9783832164225)
    Charlotte Roche

    Feuchtgebiete

     (2.307)
    Aktuelle Rezension von: Jans_Buchblog

    Ich weiß, das Buch "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche ist umstritten, aber ich war neugierig und habe es gelesen. Und ja, ich fand es teilweise auch eklig, aber  ich habe auch viel gelacht und fand es witzig.
    Die Autorin schreibt unverblümt, was sie denkt. Leichter Stoff, ich fand es unterhaltsam, aber ist definitiv Geschmackssache.
    Ich kann nachvollziehen, wenn es viele abscheulich finden.

  24. Cover des Buches Napoleon am Rhein (ISBN: 9783774304970)
    Jürgen Wilhelm

    Napoleon am Rhein

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden

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