Bücher mit dem Tag "rhetorik"
11 Bücher
- Dr. Martin Apitz
Der Wortschatz-Code: Das Geheimnis mitreißender Rhetorik: Wortschatz erweitern, Ausdrucksweise verbessern, Kommunikation meistern: für selbstbewusste Gespräche, die souverän & überzeugend wirken
(40)Aktuelle Rezension von: Katis_LeseoaseWusstest du, dass Rhetorik ein Muskel ist? Ich auch nicht.
Genauso wenig wie ich wusste, dass ich im Fitnessstudio trainieren kann, ohne aus der Puste zu kommen. Und das ganz entspannt zu Hause. Was hat nun dieses wirre Geschreibse mit diesem Buch zu tun? Ganz einfach. „Der Wortschatz-Code“ ist ein Fitnessstudio für die eigene Sprache und kein klassischer Ratgeber, den man einfach nur durchliest. Praxisnah führt er durch die verschiedenen Themen wie Mindset, Beruf, Führung, Verkauf sowie Alltagskommunikation in Beziehung und Erziehung. In meinen Augen besticht es durch eine sehr hohe Umsetzungspraktikabilität. Insgesamt sind es mehr als 400 Übungen, die du direkt in den Alltag integrieren kannst. Ob als gezieltes Coaching, als strukturierter Jahreskurs oder als akute Hilfe wie z. B. ein anstehendes Bewerbungsgespräch. Beispiele sind das Umformulieren negativer Selbstgespräche in positive Affirmationen oder das Führen eines Feedback-Tagebuchs oder mein Endgegner, das bewusste Ersetzen von Füllwörtern durch präzisere Begriffe. Also weg mit den ähms, alsos, tatsächlichs, …
Für mich lag der Fokus auf dem Berufsleben mit Blick auf Führungskompetenzen. Kommunikation für das eigene Standing, dennoch auf Augenhöhe, Mitarbeitergespräche, positive Fehlerkulturen etablieren usw. Das Buch hat einen enormen Mehrwert und ich werde es sicherlich noch viele weitere Male in die Hand nehmen, zum Nachschlagen sowie Anwenden.
Eine Sache erscheint mir zudem wichtig zu erwähnen. Die Bereitschaft zur Selbstreflexion und zum regelmäßigen Training ist meiner Meinung nach unerlässlich. Dies betont auch der Autor Martin Apitz und du kannst es dir sicherlich vorstellen: Wie im Fitnessstudio ist auch hier für sichtbare Ergebnisse kontinuierliches Training und eine hohe Motivation über einen längeren Zeitraum nötig.
Mein Fazit: Ein praxisnahes Arbeitsbuch, das in vielen Bereichen einen Mehrwert bietet mit niedrigschwelligen Ansätzen und Übungen, die sich zudem super in den Alltag integrieren lassen.
- Laurent Binet
Die siebte Sprachfunktion
(12)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
Achtung: könnte einen Spoiler enthalten
Roland Barthes, gefeierter Linguist (Semiotiker), wird überfahren. Der scheinbare Unfall ruft schnell die Polizei aufs Parkett. Kommissar Bayard wird mit dem Fall betraut und holt sich Simon Herzog, Doktorand, selber Linguist und beschäftigt mit der Bedeutung von Zeichen, zur Hilfe. Dieser dient ihm als Landkarte, um sich im Dschungel der intellektuellen Elite der poststrukturalistischen 80er in Frankreich zu Recht zu finden. Es stellt sich heraus: Roland Barthes muss im Besitz einer Schrift seines Lehrers, Roman Jakobson, gewesen sein, welche Auskunft über eine siebte Sprachfunktion gibt. Eine Theorie des performativen Gebrauchs von Sprache. Der Heilige Gral für Linguisten. Und für jeden, der Reden zu gewinnen hat. Denn mit ihr sei es möglich, jede Diskussion für sich zu entscheiden und damit die Massen zu gewinnen. Natürlich haben alle möglichen Parteien ein Interesse daran, sich diese Schrift anzueignen. Die Recherchen des ungleichen Paares (konservativer Polizist und linker Doktorand), den Verbleib der Schrift ausfindig zu machen, führt sie vom intellektuellen Moloch in Paris über Bologna (ein Besuch bei Umberto Eco), nach Ithaca in den USA (Besuch eines Podiums, bei dem analytische Philosophie und Kontinentalphilosophie aufeinandertreffen), nach Venedig zum großen Finale. Zudem geraten sie in die Hände einer Gesellschaft, dem „Logos-Club“, eine Art Geheimbund für Rhetoren, bei dem Verlieren die Finger abgehackt werden. Natürlich ist ein jeder potentieller Interessent. Jeder will diese siebte Sprachfunktion. Es gibt eine Liebesgeschichte. Es gibt Action. Es gibt Drama. Es gibt ein Happy End. Was fehlt?
Im Verlauf des Romans werden unheimlich viele Handlungstüren aufgemacht. Teilweise seicht, sich anbahnend, teilweise abrupt aufgestoßen. Zwar gelingt es dadurch die Paranoia der Zeit, in der sich das Absterben der kommunistischen Idee immer mehr anzudeuten scheint, das verblassen der 68er-Ideale deutlich wird, einzufangen und somit das Lebensgefühl darzustellen, allerdings stellen sich diese ganzen Türen, die Verwirrung stiften im Nachhinein häufig als völlig irrelevant und unsinnig heraus. Doch das ist nicht das Problem mit diesem Roman / Krimi.
Das eigentliche Problem mit diesem Buch ist, dass die ganze Zeit über einer Idee nachgejagt wird. Was an sich nicht schlimm und durch die wilden Pop-Elemente abgegolten wäre (der Mythos der Pop-Philosophen, die sich mit LSD wegdröhnen und wilde Orgien feiern, Judith (als Judith Butler), die Lesbe, befriedigt Bayard mit einem Dildo anal, während er eine andere Frau penertiert) Aber da diese Idee ein Konstrukt, ein Phantasma ist, und dies im Buch auch bleibt, um den Konflikt von fiktivem Gehalt und Fakten aufrechtzuerhalten, ist die Tatsache, dass sich das Konstrukt, die siebte Sprachfunktion als leere Idee herausstellt, eine Enttäuschung. Der erwartete Höhepunkt, auf den in 450 Seiten zugesteuert wird, verkommt dadurch zur bloßen Formel der Demaskierung. Es war nur ein Bild. Die ganze Story ist nur ein gewaltiger Irrtum. Eben so wie die Auffassung, dass es diese Sprachfunktion tatsächlich gäbe, Genial. Auf der Metaebene. Aber zugleich unendlich enttäuschend. Ja. Vorherbestimmt zu enttäuschen auf der unterhaltenden Ebene. Ganz im Sinne der Poststrukturalisten: die Widersprüche der Kategorien (Fiktion und Realität) werden aufgezeigt, sie kommen ins Wanken und reißen die gesamte Kategorie gleich mit sich. Alles ist nur noch abhängig von subjektiver Anschauung. Das ist alternativlos. Aber konsequent. Der Roman ist zum Scheitern verurteilt und muss notwendigerweise als gescheitert enden. Das ist seine Genialität.
Moment. Das ist alternativlos? So wäre es ausgegangen. Wäre da nicht das eigentliche Ende. Die letzten 50 oder 60 Seiten schaffen es, die Verve, den intellektuellen Witz der 450 Seiten des Zusteuerns auf diese Enttäuschung in die Jauchegrube zu werfen. Schöne scheiße. Tatsächlich gelang die originale Version der Sprachfunktion in die Hände von Mitterrand. Damit war ihm der Präsidentenplatz sicher. Er brilliert im TV-Duell gegen Giscard d’Estaing. Alles zu Nichte. Auch die Auflösung des mäandernden Autors, der immer wieder, am Ende fast gar nicht mehr, zu Wort kommen kann, das letzte Zucken, das die scheinbare Dichotomie von Fiktion und Roman poststrukturalistisch aufbrechen könnte, verkommt zum schwachen Twist in einem noch schwächeren Ende. Ein viel zu triviales Ende. Es offenbart: die karikierte Welt der Intellektuellen um Derrida, Searle, Lévi-Strauss, Althusser, Kristeva, Sartre, Foucault und und und, die ganzen genialen Anspielungen und die Hoffnungen der Semiotik, die sich im „Logos-Club“ manifestiert, sind allesamt nichts weiter als intellektuelle Selbstbefriedigung. Das alles verkommt durch dieses Ende zu einem rein fiktiven Krimi… Der nicht einmal so konsequent ist, in sich konsistent zu sein… Sicher. Er ist gut. Aber nicht das, was er vorgibt zu sein. - Ingrid Brodnig
Einspruch!
(28)Aktuelle Rezension von: Rose75Durch Titel und Klappentext habe ich einen praktischen Ratgeber erwartet, der mir Argumentationshilfe in kritischen Situationen leistet. Das habe ich aber nur sehr eingeschränkt bekommen.
Die Autorin beruft sich auf einige Kommunikationswissenschaftler und erklärt durchaus interessant, wie 'Sensationsmeldungen' bei Menschen wirken und wie das bei Themen wie Corona, Klima, Migration und Impfen zu teils abstrusen Überzeugungen führen kann.
Anhand einiger Beispiele zeigt Frau Brodnig auf, dass viele Aussagen aus dem Bereich 'Verschwörungsmythen' und 'Fake News' mit Fakten relativ leicht zu widerlegen sind. Das Problem ist aber aus meiner Sicht, dass wir in vielen Bereichen, auch in den öffentlichen Medien, gehäuft mit emotionalen Bildern und Berichten konfrontiert werden und oft kaum noch logisch-rational darauf reagieren können.
Das Buch ist mit seinen 145 Seiten kurzweilig zu lesen und durch die Illustrationen von Marie-Pascale Gafinen auch optisch sehr ansprechend.
- Benedikt Held
Meisterkurs Rhetorik: Der Weg zum Kommunikationsprofi
(2)Aktuelle Rezension von: Julita_TurekDer Autor schreibt mit einer lockeren, flüssigen und verständlichen Sprache. Die Wortwahl erinnert an Videos aus seinem Youtube-Channel. Somit wirkt jedes Kapitel sehr erfrischend und motivierend. Die Struktur ist meines Erachtens wunderbar aufgebaut, sodass man das Werk chronologisch von Anfang bis zum Ende durchlesen oder es als Nachschlagewerk benutzen kann. Sowohl auf der kommunikativen als auch auf der psychologischen Ebene erhält der Leser wertvolle Tipps wie er als Redner, guter Rhetoriker, oder besser gesagt, als Diener der Zuhörer sein Publikum begeistern und für sich überzeugen kann.
Denn einen guten Rhetoriker erkennt man nicht nur an seiner Redegewandtheit, sondern auch an der großen Empathie für sein Publikum; nämlich an der Fähigkeit, sich in seine Zuhörer hineinzuversetzen. Mit dem Sachbuch erinnern wir uns an die Grundlagen der Kommunikation und der Überzeugungspsychologie, und gewinnen Einblicke in die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung eines Vortrags. Außerdem werden uns die wichtigsten Werkzeuge eines Rhetorikers nähergebracht. Ob privat oder geschäftlich, jeder, der erfolgreich und charismatisch kommunizieren kann, hält den Schlüssel zum Erfolg in seinen Händen. Weil das Buch „Meisterkurs Rhetorik“ in meinen Augen auch wirklich im wahrsten Sinne des Wortes ein Meisterkurs ist, indem alles zum Thema „Kommunikation“ auf den Punkt gebracht wird und weil die Praxisratschläge mir persönlich aus dem Herzen sprechen, gebe ich dafür fünf Sterne; und empfehle es jedem sehr gerne.
- Heinrich Detering
Was heißt hier »wir«?
(4)Aktuelle Rezension von: UlenfluchtÜber 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges befinden wir uns in einer Zeit, in der alte Vergleiche bemüht werden, in der der Begriff ‚Volk‘ wieder in aller Munde ist und eine offenbar wachsende Gruppe von Menschen denen glauben, die am lautesten sprechen. Dass laut jedoch nicht gleich Wahrheit bedeutet und dass gewisse Kreise eben nicht reden wie ‚der kleine Mann‘, den sie zu vertreten vorgeben, zeigt dieses Buch.
Was meinen Rechte, wenn sie von der Zeit des Nazi-Regimes als ‚Vogelschiss‘ sprechen und was heißt ‚erfolgreiche deutsche Geschichte‘ wirklich? Welche Muster benutzen sie, um mit möglichst vielen Worten wenig zu sagen und mit wenigen Worten viel? Heinrich Detering deckt mit großer Eloquenz und dem ganzen Analysekoffer der Literaturwissenschaften auf, wie Rechte reden und was sie damit meinen.
Intolerante werfen ihren Gegnern Intoleranz vor, die Grenzen des Sagbaren werden ausgetestet und systematisch erweitert, die Sprache der Aggression hat es bis in den Bundestags geschafft. Komposita des Grauens wie ‚Messermänner‘ und ‚Kopftuchmädchen‘ haften wie Kaugummi am Schuh im Gedächtnis. Oftmals stehen andere Beteiligte dem hilflos gegenüber. Dieses Büchlein kann helfen, das tatsächlich Gemeinte greifbar zu machen und die politisch Rechten in Diskussionen zu entlarven.
Das Ergebnis, zu dem der Autor kommt, mag strittig sei: Er schlussfolgert, dass die parlamentarische Rechte einen Staat nach dem Muster der Nationalsozialisten wiedererrichten wollen. Zu einer solchen weitgreifenden Aussage bedarf es sicher mehr als literaturwissenschaftlichen Werkzeuges. Doch die präzise Arbeit am Satz ist beeindruckend und erschreckend zugleich. Jeder, der in eine politische Talkshow eingeladen wird und auch jeder Zuschauer, ja am besten jeder Bürger sollte dieses kleine Büchlein lesen, um zu wissen, worauf er sich einlässt und vor welcher Herausforderung unsere Demokratie steht.
- Jochen Vogt
Einladung zur Literaturwissenschaft
(14)Aktuelle Rezension von: NelebooksKlappentext (LB): "Dieses UTB hat Studienbuchgeschichte geschrieben! Es war die erste Einführung, die in ebenso unterhaltendem wie wissenschaftlich präzisem Stil die Grundlagen der Literaturwissenschaft vorstellte. Das Themenspektrum reicht von der antiken Rhetorik und Poetik über Begründungsfragen der heutigen Literaturwissenschaft und beispielhafte Textanalysen bis hin zum Verhältnis zwischen Literatur und Neuen Medien. Zahlreiche Abbildungen, Schemata, Randerläuterungen und eine begleitende Internet-Präsenz regen zum selbstständigen Weiterlesen, Weiterdenken und Weiterforschen an. Die überarbeitete, aktualisierte und erweiterte 6. Auflage berücksichtigt insbesondere die Arbeitsbedingungen und Anforderungen der neuen Bachelor-Studiengänge."
Meinung: Der Autor hat einen hier toll über das Allgemeine zum Speziellen mitgenommen. Er schreibt nicht so trocken für ein Fachbuch, so dass ich es tatsächlich interessiert gelesen habe und es nicht langatmig oder trocken wurde. Der Autor spricht einen teilweise auch direkt an und hat einen etwas lockeren Schreibstil, so dass es einen teilweise zum Schmunzeln bringt und das Lesen aber natürlich gleichzeitig auch noch angenehmer macht. Fachbegriffe werden kurz erklärt, so dass man diese nicht zusätzlich googeln muss. Auch gibt es am Rand immer noch Hinweise, Erklärungen oder Bilder von Autoren, so dass das Ganze vollständiger und umfassender wird. Das Buch war jetzt eine tolle Ergänzung und Wiederholung zu meinem Modul "Einführung in die Literaturwissenschaft" und ich kann es Studierenden auf alle Fälle weiterempfehlen.
- Johann Seeger
Die Schule der Redner
(62)Aktuelle Rezension von: walli007Sein Mentor hat ein geheimnisvolles Buch bei ihm versteckt. Doch Leon wird gefangen gehalten und so kann er den Auftrag, das Buch in Sicherheit zu bringen, nicht erfüllen. Es ist das Jahr 1246 und Leon ist der Neffe von Rudolf von Habsburg. Der junge Mann beschließt, zu fliehen und das Buch an die Schule der Redner zu bringen. Allerdings scheitert seine Flucht beinahe. Nur mit knapper Not entrinnt er dem Tod und mit Mühe können seine Retter seine Gesundheit stabilisieren. Als Leon sich wieder dazu in der Lage fühlt, entscheidet er sich, seine Reise nach St. Gallen fortzusetzen.
Ein Geheimnis um ein Buch, über das sein Mentor ihm kaum etwas erklärt hat. Wieso bringt es Leon in so große Gefahr? Schon zu Beginn seiner Flucht, wollen die Häscher ihm die Schrift entreißen. Leon kann allen Gefahren trotzen und er schafft es nach St. Gallen, wo einige Gelehrte die Schule der Redner betreiben. Dort will er das Buch übergeben und mit dem Studium der Worte beginnen. Und er will seine hoffnungslose Liebe überwinden. Im letzten Moment entscheidet sich Leon, das Buch zu verstecken. Während der nächsten Wochen und Monate lernt Leon seine Mitstudenten kennen, von denen nicht alle ein freundliches Gesicht zeigen.
Wenn man das Buch auf dem Tisch mit den Mängelexemplaren entdeckt, denkt man so einen historischen Roman könnte man auch mal wieder lesen. Ganz genau erahnt man nicht, was einen erwartet. Diese abenteuerliche Geschichte jedenfalls nicht. Geht es in Romanen um Bücher, ist man vielleicht angefixt. Hier liegt ein spannender historischer Roman vor. Zwar kommt einem dieses Mittelalter in Teilen recht modern vor und das Reisen scheint leichter zu gehen als man vermuten würde. Aber die Jagd nach dem Buch und alles, was damit zusammenhängt, fesselt ungemein und es hält einen bei der Stange. Das mittelalterliche Setting und ein gewisser historischer Rahmen, mit dem auch Personen der Geschichte zu Wort kommen, tun ein Übriges.
- Peter Schmuttermaier
Du kämpfst wie eine Kuh!: Wie du 99 % aller Wortgefechte für dich entscheidest
(1)Aktuelle Rezension von: ullikenNatürlich macht die nette Kuh auf dem Einband absolut neugierig, zumindest mich. Ich persönlich habe mir nämlich bereits viele Gedanken über Kühe gemacht und würde allein deshalb das Buch zur Hand nehmen.
Peter Schmuttermaier hilft den Lesern auf unterhaltsame Art, sich im Buch wiederzufinden.
Du hältst einen Vortrag und wirst immer wieder unterbrochen, oft von der gleichen Person? Was jetzt, darauf eingehen oder nicht? -
Du bist früher schon immer die Person gewesen, über die sich alle lustig gemacht haben? Kann man das ändern? - Dein Partner verletzt únterbricht dich immer?
Kurz gesagt, der Autor gibt Tipps und zeigt Tricks auf, wie man sich im privaten wie im beruflichen Umfeld gut durchsetzen kann. Er hat dies gut strukturiert und leicht, ja sofort umsetzbar weitergegeben. Er hat eine sehr unterhaltsame Art zu unterhalten und zu schreiben, deshalb ist das kleine Büchlein - 60 Seiten - viel zu schnell ausgelesen.
Eine kleine Hilfe für den Alltag für Anfänger und Fortgeschrittene, sehr unterhaltsam und absolut lesenswert! Ich habe geschmunzelt und auch viel gelacht. Das Buch ist als Geschenk prima geeignet und es hält auch länger als Blümchen. - Daniel Glattauer
Die Liebe Geld
(49)Aktuelle Rezension von: Michael_BlumMal wieder einen 'kurzen' Glattauer gelesen. angefixt seit 'Gut gegen Nordwind'. Wo hat dieser Autor bloß immer seine Ideen her? Auch in "Die Liebe Geld" - ein Theater auf 108 Seiten; kafkaesk, humorvoll und klug überzeichnet. Im Nachgang ist man fast selbst davon überzeugt, seiner Bank ("Vertrauen ist der Anfang von allem" - so der Claim einer Bank, ein Claim wie der vieler anderer Banken auch) sein gesamtes Geld zu überlassen, weil die dann für einen das Leben übernehmen... ein wunderbares Bild, wie ich finde, weil: So läuft's. Mehr kann man eigentlich nicht verraten, ohne den Genuss dieses Büchleins zu schmälern. Und - wunderbare Dialoge: Kommunikation als Mittel der Verführung.
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