Bücher mit dem Tag "richard stark"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "richard stark" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Ein Dutzend für den Henker (ISBN: 9783453107618)
    Alfred Hitchcock

    Ein Dutzend für den Henker

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Schön altmodische Krimikurzgeschichten mit ganz viel schwarzem Humor, einige Stories könnten glatt von Stephen King kommen. Am lustigsten war natürlich die "Reizende Familie", eine satirische Abrechnung mit Familienklischees. Einige der Autoren sind durchaus bekannt, zB Ray Bradbury oder Richard Matheson. Nur mit Hitchcock hat das Ganze wenig zu tun.
  2. Cover des Buches Sein letzter Trumpf (ISBN: 9783423214681)
    Richard Stark

    Sein letzter Trumpf

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Gulan
    Parker ist gerade von einem Raubzug zurück, da meldet sich ein neuer Informant bei ihm. Hilliard Cathman, Ex-Beamter, unterbreitet Parker einen lukrativen Plan. Der Staat New York erlaubt den Betrieb eines Casinoschiffs auf dem Hudson River. Für die viermonatige Probezeit gilt an Bord: Keine Kreditkarten, nur Bares ist Wahres. So richtig traut Parker diesem Cathman nicht, doch die Beute reizt einfach zu sehr. Parker bereitet den Coup akribisch vor und sucht sich eine zuverlässige Truppe zusammen.

    Er ist einer der berühmtesten Berufskriminellen der Kriminalliteratur, dieser Parker. Der fehlende Vorname sagt schon viel aus. Ein absoluter Profi, intelligent, akribisch, hart und abgezockt, aber auch pragmatisch, er scheut sich nicht vor Blutvergießen, aber macht es nur, wenn nötig. Ein wenig überrascht hat es mich, dass Parker in diesem Band es feste Freundin hat. Das macht ihn angreifbar, aber das stellt er zwischendurch auch selber fest.

    Richard Stark alias Donald E. Westlake war bekanntlich ein Vielschreiber. Über hundert Romane von ihm wurden veröffentlicht, allein 24 mit Parker. 1962 begann die Reihe mit „The Hunter“, endete vorläufig 1974, ehe Westlake sie 1997 fortsetzte. „Sein letzter Trumpf“ ist der zweite Band der späten Phase. Der Autor schreibt den Roman so wie er seine Hauptfigur konzipiert hat: Hart, straight, geht direkt ins Geschehen, kein Schnickschnack, keine Fisimatenten.

    Ich hatte letztens schon das Thema Raubüberfälle in Filmen und Büchern. Dieses hier ist auch ein schönes Exemplar dieser Gattung: Schnörkellos und kurzweilig.

  3. Cover des Buches Verbrechen ist Vertrauenssache (ISBN: 9783423215022)
    Richard Stark

    Verbrechen ist Vertrauenssache

     (9)
    Aktuelle Rezension von: blauerklaus
    Parker, der coole Berufsverbrecher, ist ein Profi. Sein Beruf bringt es aber mit sich, dass er gezwungen ist mit Amateuren zusammen zu arbeiten, was dann doch oft zu Komplikationen führt. So auch in dem hier vorliegenden 16. Buch der Parker-Reihe.

    Parker und seine Gang haben einen zwielichtigen Wanderprediger im Visier, der mittlerweile mit seinen Anhängern Stadien füllt und praktischerweise nur Bargeld annimmt.

    Die 400.000 Dollar Einnahmen scheinen für Parker schnell verdientes Geld. Die perfekte Planung scheint zunächst auch aufzugehen, aber Parkers Partner haben leider eine anderen Auffassung von „Berufsehre“ als er. Als noch ein zweites Trio auftaucht, dass gerne die Räuber berauben will überschlagen sich die Ereignisse.

    Dass Parker, der Verbrecher, hier als einzig vernünftig denkender Mensch mit moralischen Grundsätzen erscheint, gehört zu der augenzwinkernden Satire Starks.

    Auch der 16. Parker-Roman ist schnell und knackig erzählt, die Dialoge sind knapp, aber genial auf den Punkt gebracht. Zusätzliches Tempo erhält der Roman durch zahlreiche Perspektiv- und Zeitwechsel.

    Dass Richard Stark (eines der vielen Pseudonyme des erfolgreichen Schriftstellers Donald E. Westlake) keine hohe Literatur schreibt, war dem Autor selber klar und den Anspruch hatte er auch nie.

    An dem brillanten Erzählstil und die geradlinige Handlung können sich viele aktuelle Autoren jedoch eine Scheibe abschneiden.

    Kein Ermittler, der mit Pseudopsychoproblemen (gerne genommen: Alkoholsucht und /oder schlimme Kindheit) nervt. Kein irrer Massenmörder, keine Splatterszenen von grausigen Morden.

    Warum das deutsche Publikum so lange auf weitere Parker-Romane warten musste ist nicht ganz verständlich. Auch die Veröffentlichungsstrategie des Zsolnay-Verlages ist nicht nachzuvollziehen. Nach dem kleinen Erfolg im Jahre 2009 (Deutscher Krimipreis für den 22. Parker-Roman „Fragen Sie den Papagei“) wurden die nächsten Parker-Romane in der umgekehrten Reihenfolge ihres ursprünglichen Erscheinens veröffentlicht, so dass man erst jetzt von Band 16 chronologisch weiterlesen kann.

    Bleibt zu hoffen, dass mit dem aktuell neu übersetzten und wiederveröffentlichten 1. Band der Reihe („The Hunter“ - Zsolnay) nun auch die fehlenden Bände den Weg wieder nach Deutschland finden.

    Klare Leseempfehlungen für Krimiliebhaber, gilt vermutlich auch für „The Hunter“ auf den ich auch schon sehr gespannt bin. Dieser wurde seinerzeit als „Point Blank“ mit Lee Marvin verfilmt, die Neuverfilmung mit Mel Gibson („Payback-Zahltag“) war nicht ganz so erfolgreich.


  4. Cover des Buches Der Gewinner geht leer aus (ISBN: 9783423213820)
    Richard Stark

    Der Gewinner geht leer aus

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Eglfinger
    Ein dot.com-Millionär soll um ein paar seiner wertvollsten Gemälde erleichtert werden. Der Einbruch in seine verlassene Jagdhütte ist ein Kinderspiel – zumindest auf den ersten Blick… „Als das Telefon läutete, war Parker gerade in der Garage und brachte einen Mann um.“ So geht der Krimi los, der aus der Sicht des Profiverbrechers Parker geschrieben ist. Hier geht es nicht, wie üblich, um die Aufklärung eines Verbrechens, sondern um das Verbrechen selbst. Und Parker ist ein gnadenloser Gangster, aber mit Handwerkerehre. Wer im Weg steht und eventuell eine Gefahr darstellt, wird gnadenlos aus dem Weg geschafft. Und Warum – weil er es kann. Als er durch den Anruf erfährt, dass es darum geht einige kostbare Gemälde zu rauben und es den Anschein hat, als wäre das ein Kinderspiel, steigt er mit ein. Er muss sich nur noch um die Angelegenheit des auf ihn gehetzten Profikillers kümmern. Doch sowohl bei der Rache, als auch bei dem Gemälderaub geht immer mehr schief und es entwickelt sich ein Durcheinander und am Ende hat er es mit mehr Polizei zu tun, als einem Verbrecher lieb sein kann. Der Schreibstil von Richard Stark (ein Pseudonym für Donald E. Westlake) ist effizient. Er hält sich nicht lange mit Detailbeschreibungen auf, sondern führt die Story klar und stringent zum Ende. Manchmal vermisst man eine etwas ausführlichere Beschreibung der Protagonisten, aber das ist eigentlich auch schon der einzige Kritikpunkt. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass Parker, obwohl Hauptperson des Krimis, nicht als Held dargestellt wird und auch die Opfer von Parker werden nicht als unsympathische Personen dargestellt, so dass man sich nicht ohne Weiteres mit Parker identifizieren kann. Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil ist sehr flüssig. Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß bereitet und ich vergebe 4 von 5 Sternen.
  5. Cover des Buches Zum Nachtisch Mord. Mein gesammeltes Mörderallerlei (ISBN: 9783704320582)
  6. Cover des Buches Irgendwann gibt jeder auf (ISBN: 9783552058361)
    Richard Stark

    Irgendwann gibt jeder auf

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Eglfinger
    In Palm Beach, Stadt der Superreichen und der Polizisten, will Parker im Alleingang einer Bande ehemaliger Kumpel das Geschäft vermasseln. Eine Frau, die ihm auf die Schliche kommt, verdirbt ihm seinen nahezu perfekten Plan. Und am Ende muss er einen Kampf an drei Fronten führen. Das Buch beginnt mit einem spektakulären Banküberfall, der glückt. Doch bald stellt sich für Parker heraus, dass dieser nur Teil eins eines sehr viel größeren Raubzugs sein soll. Als Parker seinen drei Komplizen jedoch mitteilt, dass er an einem Juwelendiebstahl in Palm Beach nicht interessiert ist, verweigern sie ihm seinen Anteil aus dem Banküberfall und machen sich mit dem Anteil von Parker aus dem Staub. Parker lassen sie jedoch am Leben und das soll sich bald als schwerer Fehler herausstellen, denn Parker schwört Rache und will ihnen Ihren Coup vermasseln. Er begibt sich auf einen Raubzug durch den Süden der USA auf den Weg nach Palm Beach. Als er in Palm Beach ankommt, gibt er sich als Ölmagnat aus, der ein neues Zuhause in Palm Beach sucht, doch die Maklerin nimmt ihm seine Rolle nicht ab und möchte auch einen Teil des Kuchens abhaben. Parker muss sich entscheiden, ob er die Maklerin aus dem Weg räumt, oder ob er sie in seine Pläne einweiht. Und als ob er nicht schon genug Schwierigkeiten hat, wird er auch noch von Profikillern gejagt, ohne zu wissen, weshalb ihm jemand nach seinem Leben trachtet. Starks Schreibstil ist einzigartig. Er schreibt effizient und hält sich nie lange mit irgendwelchen Beschreibungen auf. Dies merkt man vor Allem an seinem Hauptprotagonisten Parker. Es ist jetzt das sechste Buch, das ich aus dieser Serie gelesen habe und von Parker weiß man nicht mehr, als dass er ein Verbrecher ist, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Obwohl von Parkers Charakter nichts beschrieben ist, hat man aber gerade deshalb das Gefühl, dass man es hier mit einem eiskalten Verbrecher zu tun hat, der auch nicht vor Mord zurückschreckt, wenn es denn sein muss. Mit seinen kurzen Kapiteln hat der Autor den Plot so sicher im Griff, dass man beim Lesen nie das Gefühl hat, dass die Story gerade irgendwie durchhängt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
  7. Cover des Buches Das große Gold (ISBN: 9783552058354)
    Richard Stark

    Das große Gold

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Eglfinger
    Als Preis für seine Flucht aus dem Knast muss Parker beim Einbruch in einen Juweliergroßhandel mitmachen. Von Anfang an missfällt ihm der vermeintlich todsichere Plan. Und tatsächlich muss Parker all seinen Scharfsinn aufbieten, damit er und seine Kumpels mit dem großen Gold davonkommen. Doch dann begeht ausgerechnet Brenda, eigentlich ein Profi, eine Dummheit… Parker wird wegen eines Amateurs bei einem Einbruch in einen Medikamentengroßhandel festgenommen. Im Knast ist er auf sich allein gestellt und er muss eine neue Seilschaft knüpfen um aus dem Knast zu fliehen, denn es droht die Auslieferung nach Kalifornien, wo er wegen Ausbruchs und Mord an einem Wärter vor Gericht gestellt werden soll. Dabei muss er sich bereit erklären, dass er bei einem Einbruch in einen Juweliergroßhandel mitmacht. Eigentlich missfällt ihm das, und obwohl Parker keiner ist, der Schulden und Gefälligkeiten gegeneinander aufwiegt, erklärt er sich bereit, da er keine größeren Schwierigkeiten erwartet. Doch es funktioniert nicht alles nach Plan und bald muss er sich wieder entscheiden, ob er flieht oder ob er seinem Fluchthelfer Mackey noch einen Gefallen schuldet. Richard Starks Schreibstil ist klar und ohne Schnörkel. Die Story kommt schnell voran, die Kapitel sind kurz und daher ist das Buch schnell zu lesen. Der Spannungslevel ist von Beginn an weit oben und flacht nicht ab. Es ist eine temporeiche Geschichte und es bleibt bis zum Schluss spannend, ob Parker die Flucht gelingt und er wieder nach Hause kommt. Die beschriebene Brutalität, mit der die Verbrecher vorgehen, ist von Stark so heftig beschrieben, dass ich als Leser ständig im Zwiespalt war, ob ich Parker die Daumen drücken soll, oder ob ich mir wünsche, dass er gefasst wird. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
  8. Cover des Buches Fragen Sie den Papagei (ISBN: 9783552054677)
    Richard Stark

    Fragen Sie den Papagei

     (39)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Nach einem Bankraub ist der Berufsganove Parker auf der Flucht. Dabei trifft er auf den Eigenbrötler Lindahl der ihm hilft. Die angebotenen Hilfe ist aber nur ein Vorwand, Lindahl möchte aus Rache seinen alten Arbeitgeber um ein wenig Geld erleuchtern und dafür braucht er Hilfe.

    Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht fesseln. Auch war der Schreibstil nicht meiner. Das springen zu den verschiedenen Personen mit überlappenden Handlungen, von denen man schon aus dem Kapitel vorher wusste wie es ausgeht, nahm mir leider noch mehr die Spannung.
  9. Cover des Buches Das Geld war schmutzig (ISBN: 9783552058347)
    Richard Stark

    Das Geld war schmutzig

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Greedyreader
    Richard Starks "Das Geld war schmutzig" ist der letzte Band aus der Parker-Trilogie. Parker hat mit zwei Komplizen einen Geldtransport einer Bank ausgeraubt. Dann ging jedoch einiges schief: ein Komplize wurde geschnappt und konnte wieder entkommen. Parker will mit dem dritten Mann und seiner Freundin Claire das Geld aus einer alten Kirche in Neuengland holen, wo sie es versteckt hatten, als die Lage brenzlig wurde. Eine Kopfgeldjägerin, die alles über die Gangster weiß, verlangt ihren Anteil als Gegenleistung für ihr Schweigen. Weitere Kriminelle, die Parkers Komplize zwecks Geldwäsche eingeschaltet hat, wollen ihnen ebenfalls die Beute abjagen, und überall wimmelt es von Polizei. Der Roman beschreibt die große Verfolgungsjagd und die Tricks, die die Räuber anwenden, um ihre Beute zu holen und in Sicherheit zu bringen. Das alles wird mit hohem Tempo und viel Spannung erzählt. Die Abfolge von kurzen Szenen wirkt wie schnelle Schnitte im Film. Der Leser kann sich gut eine Verfilmung dieses Romans vorstellen - er liest sich ja fast schon wie ein Drehbuch. Starks Stil ist schnörkellos lakonisch, ohne jede Emotion. Obwohl sein Held Parker ohne zu zögern tötet, wenn es die Situation erfordert - und das ist häufiger der Fall -, wundert sich der Leser am Ende, wie sympathisch er dennoch gezeichnet ist. Der Roman bleibt packend bis zum etwas abrupten Ende und macht Appetit auf die anderen Titel der Serie.
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