Bücher mit dem Tag "ring"
87 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.814)Aktuelle Rezension von: S_MaltGestern (20.7.2025) habe ich die Reise des Ringträgers beendet.
Eigentlich müsste man sagen „Die Reise der Ringträger“ - denn meiner Meinung nach ist Sam der eigentliche Held der Geschichte.
Zu der Geschichte selbst muss man wahrscheinlich nicht viel sagen; wer kennt die Fantasy-Story um den Hobbit Frodo nicht, der eine große Aufgabe hat, während Mittelerde kurz vor der Machtübernahme durch das personifizierte Böse und Dunkle steht.
Menschen, Orks, Elben, Baummenschen, Zauberer, Zwerge - und eben Hobbits…alles dabei!
Ich habe die Geschichte vor Jahren bereits gelesen (damals eher gelangweilt). Diesmal bin ich begeistert durch die Seiten gewandert, was vielleicht auch an der tollen Übersetzung bzw. Neubearbeitung der Übersetzung liegen mag.
Im Oktober 2021 erschien bei @klettcottaverlag diese hochwertige Gesamtausgabe in einem Band.
Sie basiert auf der Übersetzung von Margaret Carroux in überarbeiteter Fassung gemäß der neuen Rechtschreibung und enthält sämtliche Illustrationen von J.R.R. Tolkien.
Sehr zu empfehlen
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.765)Aktuelle Rezension von: Vaniii23Ich bin ja sowieso ein totaler Herr der Ringe und Hobbit Fan, aber dieses Buch ist für mich einfach jedes Mal wieder wie nach Hause kommen. Es ist zwar viel süßer und irgendwie „gemütlicher“ geschrieben als die großen Filme oder die Trilogie, aber genau das macht es so perfekt. Bilbo ist einfach der Beste. Wie er da aus seinem Sessel stolpert und plötzlich mit den Zwergen in dieses riesige Abenteuer schlittert, ist einfach Kult.
Ich hab das Buch echt weggesuchtet und war am Ende richtig traurig, als Bilbo wieder zurück in seinem Hobbithaus war. Man will eigentlich gar nicht, dass die Reise aufhört. Für mich ist es das ultimative Wohlfühlbuch und als Fan gehört es sowieso dazu.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.307)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring zum Schicksalsberg in Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken.
Bei den Protagonisten steht der Ringträger Frodo Beutling in Zentrum der Handlung, der sehr sympathisch dargestellt wird und die größte Entwicklung während der Handlung durchlebt. Relevante Nebenprotagonisten, wie die übrigen Gefährten des Ringes, werden ebenfalls sehr lebendig dargestellt und bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Erin Morgenstern
Der Nachtzirkus
(1.081)Aktuelle Rezension von: Roxy31📖 Kurzrezension
Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern ist kein klassischer Roman, sondern eher eine Reise durch eine magische, fast träumerische Welt. Der geheimnisvolle Zirkus, der nur nachts erscheint, bildet die Bühne für einen stillen Wettstreit zwischen Celia und Marco, der sich nach und nach in etwas viel Emotionaleres verwandelt.
Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft und poetisch, sodass man das Gefühl hat, mitten durch den Zirkus zu gehen. Die Geschichte lebt weniger von Tempo und Spannung, sondern von Atmosphäre, Details und Emotionen.
Für mich war es ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt. Man muss sich darauf einlassen und bereit sein, das Tempo zu entschleunigen.
⭐ Fazit und Bewertung
5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
Ein magischer, ruhiger und sehr besonderer Roman, der vor allem durch seine Atmosphäre und seinen Schreibstil überzeugt. Perfekt für alle, die sich gern in eine andere Welt entführen lassen und Geschichten fühlen möchten statt sie nur zu lesen.
- Pierce Brown
Red Rising
(511)Aktuelle Rezension von: bibisstuebchenUm dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen!
Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll.
Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch.
Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust.
Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig.
Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen.
Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Der verwundete Krieger
(728)Aktuelle Rezension von: TinkariosHoly Lord, Tandem Read bewältigt.
Nerven nochmal kurz in Lavendel und Salbei gehüllt.
Kurzer Teaser: Das war ein wilder Ritt. Rückblickend keiner, den ich nochmal so reiten würde. Aber es gibt eine neue Route, dazu später mehr.
Die Empfehlung für Getränke und Snacks bleibt bestehen, „wir gehen rein“.
Kurzer Buch-Recap:
„Komm mit mir in ein Land, ein exotischer Fleck, wo Kamele* durch die Wüste ziehen…“ und damit herzlich Willkommen in unserer „whole new world“. Zu meiner Theorie der GOT-Fangirlschaft ergänze ich einleitend, dass SJM bestimmt auch den Aladdin-Soundtrack im Ohr hatte 😎🐫.
In Band sechs wird endlich, endlich die Karte des südlichen Kontinents relevant, bei dem es leider nicht für einen eigenen Namen gereicht hat. Nichtsdestoweniger bietet dieser uns fantastische neue Orte, ein neues Königshaus inklusive allem was zu guten Familienbanden dazugehört sowie neue und altbekannte Charaktereinführungen.
Das Erzähltempo unterscheidet sich deutlich von dem Vorgängerband und verliert sich an der ein oder anderen Stelle manchmal in seinem Detailreichtum, in der hintersten Ecke auf den Straßen Anticas oder der dritten Abbiegung auf der linken Seite hinter dem achten Bücherregal der Torre.
Perspektivisch wechseln wir weniger schnell und personenreduziert, was mehr Raum für die einzelnen Entwicklungsstränge bietet.
Ich fand dieses Tempo unglaublich passend gewählt, um dieser Welt und ihren Figuren den gebührenden Raum zu bieten 🦉.
Uns werden eine waschechte Lovestory in all ihrer Tiefe, deepe Charakterentwicklungen, neue Gefährt:innen (sogar anteilig mit Green Flag Potential 😍) und interessante Schauplätze geboten, denen ihre ganz eigene Bedeutung für unsere Geschichte innewohnen.
Und wie immer, geballte Plots und Überraschungen kombiniert mit den obgligatorischen „großen Fights“ auf den letzten 100 Seiten. Also trotzdem irgendwie alles wie immer, verpackt in einer ausführlich, sich langsam aufbauenden Handlung.
ToG 6 ist ein anderes Buch, aber genau deswegen für mich besonders großartig.
Eine Umarmung, ein Hoffnungsschimmer, ein Wohlfühlplatz und Rückzugsort.
* Korrektur: Pferde und Ruks
Die heilsame Wirkung - mein Eulenparadies in Antica:
Vom Gefühl her sag direkt zu Beginn: das wird ein Essay. Frei raus aus den Tiefen meiner ToG-Feelings und definitiv nicht spoilerfrei im Verlauf. Lesen auf eigene Gefahr 🔥.
Für mich ist dieses Buch absolut underrated und zu unrecht in die Ecke gestellt. Wir bekommen eine Geschichte in der Geschichte, eine neue Welt, neue Figuren, die mit ziemlich hoher Sicherheit im folgenden Band mehr als relevant werden, neue, tierische Sidekicks und weitere Mitglieder für unseren Girlssquad 💡 und vor allem bekommt Chaol seine wohlverdiente Recoveryreise.
Fast so als hätte Sarah J. das Pendant zu Aelins Recoveryreise in Wendlyn geschrieben ❤️🔥.
Mein Softspot für Chaol seit Band 1 ist ggf. bekannt, wobei ich den CHC, den Chaol-Hate-Club, auch noch nie verstanden habe.
Chaol war aus meiner Perspektive für Aelins Entwicklung essenziell und mittlerweile haben es wahrscheinlich alle verinnerlicht, dass er offensichtlich nur der „Blitzableiter“ für die Nummer mit Nehemia war. Die ja von ihr wiederum selbst, in Zusammenarbeit mit unserer in Ungnade gefallenen Elena, so geplant wurde - WTF?
Von mir aus werfen wir ihm dennoch weiter vor, dass er Aelin in seiner falsch verstanden Loyalität nichts erzählt hat. Dass die Maus ihm zeitgleich u. a. verschwieg, dass sie ganz nebenbei die totgeglaubte Terrasen-Thronerbin ist… Nun, dass war auch damals schon nur eines der vielen Geheimnisse von unserer Zaubermaus.
Meinetwegen kritisieren wir auch, dass er sich in seiner nicht diagnostizierten Depression wie ein Idiot verhalten hat und Aelin tausend Dinge, inklusive einer schiefen Socke, vorgeworfen hat. Diese hat das ganz professionell mit „Spiegel“ 🪞 beantwortet. Die beiden stehen sich für mich auch in wenig nach, was sie ja sogar selbst wissen 😁.
Ich hab mal gelesen, dass die Hater so in ihrer Antihaltung aufgehen, weil Chaol so viel Projektionsfläche für eigenes Fehlverhalten bietet. Musste ich schmunzeln, kann den Erklärungsansatz für den CHC durchaus nachvollziehen. Natürlich alles mit einem zwinkernden Auge, aber ein Körnchen Wahrheit findet sich bestimmt.
Chaol ist ein Charakter, der zwar vermeintlich privilegiert aufwächst, aber dem trotzdem so viel fehlte auf seinem Weg zum erwachsenen Mann. Gerade der Wunsch, Dorian zu schützen für eine bessere Welt bildet für mich das Gegenstück zu Aelin. Chaol ist für mich der „menschlichste“ Charakter, eben weil er diese Fehler macht, falsche Abbiegungen nimmt, Rückschritte macht und sich dann doch weiterentwickelt und für sein Verhalten einsteht.
Wie alles bei SJM hat meines Erachtens nach dieses Charakterbuilding einen besonderen Zweck über die Geschichte hinweg. Aber spätestens in diesem Buch entfaltet es sich ja recht offensichtlich. Schließlich wird so unsere „Lichtbringerin“ offenbart und ich meine allein für den Moment auf dem Schiff zurück nach Erlilea - Leute, Gänsehaut pur.
Also Leute, öffnet euer Herz für Chaol und schenkt ihm die Liebe, die ihm lange berührte wurde 🫶.
Ich bin auf Kommentare gestoßen, der darstellt, dass SJM mit ihrer Darstellung des südlichen Kontinents den „west gaze“ bedient und negative, abwertende Ressentiments nutze und diese Welt als barbarisch, wenig entwickelt und abwertend darstellen würde.
Ich konnte das schon damals nicht so recht erkennen, wollte aber besonders aufmerksam weiterlesen. Am Ende dieses Buches ist das für mich allerdings noch weniger begründbar.
In ihrem Nachwort benennt Sarah J. ihre Inspiration für den südlichen Kontinent. Dass es keinen eigenen Namen für diesen gibt, finde ich dabei noch den größten Kritikpunkt.
Ich glaube bei der Entwicklung dieser Sphäre im Univerum weiterhin fest an meine GOT-Theorie. Dennoch wird Antica und seine Königsfamilie im Vergleich zu Adarlan bspw. deutlich positiver dargestellt. Bis auf dieses verrückte Thronerbinnen und -erbengemetzel, das mit dieser Generation ja hoffnungsvoll abgeschafft werden sollte. Dass sie ihre Idee inklusive einiger Orte unserer echten Welt entnommen hat, steht außer Frage und an sich finde ich das ziemlich gut gelöst. Während Erliea mit einer Hochburg für Assassinen aufwartet, bietet der südlichen Kontinent Expertise für Wissen und Heilung. Er akzeptiert und integriert verschiedene Religionen, hat den Sklavenhandel verboten, die Bevölkerung lebt im Wohlstand und ist deutlich offener für die vielen Möglichkeiten der Liebe und des Lebens. Am Ende gewinnt die Liebe auch noch als Sartaq genau aus diesem Grund von seinem Vater zum Thronerben ernannt wird 🫶.
Für mich ist der südliche Kontinent viel mehr ein alternativer, an der reellen Geschichte unserer Welt orientierter, Lebensraum, der für mich viel Positives mitbringt. Ich werde allerdings weiterhin vertiefend recherchieren, um die Kritik vielleicht etwas besser nachvollziehen zu können.
Liebe ist das Stichwort, kommen wir zu Nesryn. Dass diese Frau von Menschen als langweilig beschrieben wird, finde ich eine Nummer. Die ruhigere, in sich gekehrte Person mit weniger Pagetime und einem zurückhaltenden Wesen, die nicht aufdringlich agiert, sondern unerwartet schießt und das mit Wucht. Für mich bietet Nesryn neben einem alternativen Charakterbuilding auch eine Projektionsfläche für all jene Menschen, die zwischen zwei Kulturen aufwachsen. In Adarlan, ihrer vermeintlichen Heimat, erfährt sie Abwertung und Mobbing. Ein weiteres Argument für die Fortschrittlichkeit des südlichen Kontinents btw, wo eine andere Herkunft genutzt wird, um seine Bogenschießtalente zu erweitern, aber das wirklich nur am Rande!
Ich mag Nesryn. Ich finde, sie ist ein absolut starker Charakter. Eine Frau, die sich mit sich selbst auseinandersetzt, lernt eigene Grenzen zu setzen und für sich einsteht.
Ich wünsche mir so sehr ein Happy End für sie und Sartaq. Bitte Sarah J. enttäusche macht nicht.
Die Szene in den Straßen Anticas mit Nesryns Vater vor dem Anwesen und der Schwester, die es ihm ja gesagt hat 😍. Lieb ich doch.
Wenn ich auch sehr in mein Herz geschlossen habe, Yrene. Gut, die wird irgendwie von allen geliebt, aber das ist fair. Ich find sie auch babamäßig überragend. Und ganz ehrlich, die Lovestory haben sich beide verdient. Ich shippe Chaol und Yrene sehr, ebenso wie Nesyrn und Sartaq. Da haben tatsächlich beide ihre Soulmates gefunden. Super gemacht, SJM. Ich gehe voll mit.
Auch ihre Entwicklung finde ich fantastisch gemacht. Klar, am Ende ist es wieder die Liebe, die sie mit ihren Dämonen abschließen lässt, aber das ist doch toll.
Also nehmt euren Hate und lasst Liebe regnen. Love is in the air ❤️☁️.
Kurzer Marvel-Bezug noch: Chaol und Nesryn sind für mich übrigens Hawkeye und Black Widow von ToG. Beide richtig krass in ihren Kampfdisziplinen, beide rein menschlich ohne den ganzen Magieschnickschnack, Unsterblichkeitsfirlefanz und irgendeine Superpower. Damit sind sie eigentlich die krassesten Charaktere im Business. Welche Rollen die Königskinder einnehmen, das muss ich noch checken. Bei den NewAvengers bin ich noch nicht so im Game 😎.
Kurz noch zu meinen kleinen Abzügen in der B-Note:
Rein anatomisch ergibt die Heilung von den Füßen zur Mitte keinen Sinn. Die Nervenbahnen verschalten sich vom Hirn abwärts, wie sollen bitte erst die Füße flippen bevor die Oberschenkel wieder ans Start sind? Sarah J. - was ist da los?
Ausgeglichen wird diese Kritik aber für die inklusiven Aticagardevibes um Shen. Wie schön das alles geschrieben ist und wie selbstverständlich die Menschen miteinander Umgehen. Halbwüchsigem für meine Seele.
Mein Tandem Read - a new way:
Mir hat im Tandem Band sechs oft mehr gegeben als Band fünf, weil ich eintauchen konnte, miterleben durfte und Zeit bekam. Daher abschließend einige letzte Worte dazu. Die ausführliche Darstellung dazu findet ihr in meiner Rezension zur Sturmbezwingerin, hier die Kurzfassung 😇:
Rückblickend denke ich, wäre die Light-Version** des TR mein full circle moment geworden, damit diese beiden Bangerbücher in ihrer Verschiedenheit hätten strahlen können.
Liebe geht aber auch hier nochmal an alle von euch raus, die mich bei der Entscheidung vorab unterstützt haben 🫶.
Also Leute, überwindet euren Hate, öffnet eure Herzen und erlebt eine traumhafte Reise auf den südlichen Kontinent mit Momenten des Innehaltens und Atmens bevor ihr euch wieder in die rasante Fahrt durch Erilea stürzt.
** Übersicht;
Du liest Band 5 bis Kapitel 60 oder 68.
Du liest Band 6 bis Kapitel 54 oder 58.
Du liest Band 5 zu Ende.
Du liest Band 6 zu Ende.
Info: 60/54: Empfehlung; 68/58: entsprechend TandemRead-Abschnitte
Snacks
Anschließend:
Nachdem ich die Rohfassungen der Rezensionen in die Tasten gesäbelt hatte, konnte ich unruhigen Gewissens in den letzten Teil durchstarten. Da wurde nichts mehr geschoben, ich wollte wissen, wie es endet.
Also lasst uns gemeinsam in den Abgrund fliegen 🫶.
- Neal Shusterman
Scythe – Die Hüter des Todes
(1.241)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeCitra und Rowan sind Teenager in einer Welt der Zukunft Der Tod wurde besiegt, Menschen leben theoretisch ewig, es gibt keine Krankheiten mehr und wenn doch mal ein Unfall passiert, kann man vollständig wiederhergestellt werden, selbst im Falle eines todesähnlichen Zustandes (für uns heute der Tod), ist der Mensch nach wenigen Tagen wiederhergestellt. Es gibt keinen Hunger mehr auf der Welt, die Ressourcen werden überwacht und alles wird durch eine positive KI gesteuert, den Thunderhead. Um aber dem kontinuierlichen Bevölkerungswachstum trotzdem Herr zu werden, gibt es eine Gruppe Menschen außerhalb des Systems. Sie sorgen für das Sterben: die Scythe. Sie müssen gezielte Tötungen vornehmen, mit nur wenigen begrenzenden Regeln und Fach eigenem Ermessen. Das Letzte, was Citra und Rowan wollen, ist selber zu töten und ein Scythe zu werden. Aber beide werden als Lehrlinge auserkoren. Schnell tauchen sie ein, in eine Welt, die gar nicht so schön, einfach und geglättet ist, müssen nicht nur Moral und Ethik der Scytge begreifen, sondern auch herausfinden, wo sie selbst stehen.
Der Autor lässt sich von Beginn an Zeit mit seiner Geschichte, lässt den Leser ankommen ohne zu viel zu verraten. Bereits früh bringt er ethische und moralische Fragen auf den Tisch, gesellschaftliche Probleme, aber ohne Sie direkt zu thematisieren. Jedes Kapitel wird durch den Tagebucheintrag eines Scytge erweitert, der oftmals viele Denkanstöße enthält oder dem Leser selbst scheinbar böse und weit entfernte Denkweisen näherbringt. Die Idee des Buches ist faszinierend und gewinnt konstant an Tiefe . Der Spannungsbogen nimmt stetig zu und wird durch geschickte Wendungen immer weiter nach oben getrieben. Es gibt bis zum Schluss unendlich viel mehr zu entdecken und zu verstehen und gekonnt wird auf den letzten Seiten schon eine Vorahnung für den nächsten Teil der Trilogie gestreut, die Lust auf's sofortige Weiterlesen macht. Die Charaktere und ihre Veränderung sind durchweg nachvollziehbar und glaubwürdig ein, ebenso wur das gesamte Setting. Es bleiben definitiv viele Bereiche sehr offen und lassen Fragen oder einfach nur ein unangenehmes Gefühl beim Leser zurück. Dies nutzt der Autor gezielt zum Spannungsaufbau und gleichzeitig hält er wahrscheinlich Themen explizit für die Folgebände zurück. Aber die Frage des 1. Buches "Was passiert, wenn es keinen natürlichen Tod mehr gibt?" reicht auch vollkommen für ein Buch aus.
Mein Fazit: Seit längerer Zeit mal wieder ein Buch, dass mich völlig fesseln und faszinieren konnte, das ich nicht weglegen wollte und das mich nicht sofort an zig Andere mit ähnlichem Strickmuster erinnerte. Eine Dystopie, deren Ideen ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. Ich freue mich entsprechend sehr auf Teil zwei und kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.592)Aktuelle Rezension von: EllisbookshelfHab ich gerade ein Weihnachtsbuch im Frühling gelesen? Ja, ja hab ich. Aber es ist Kerstin Gier… who can blame me? Ich liebe ihren Schreibstil so sehr irgendwie hat der in sich schon etwas Magisches. Und ich liebe doch happy endings und dieses war so wholesome. Außer die Wahl der love interest… HALLO TRISTAN WAR JA MAL VIEL COOLER?!! Na ja trotzdem toll und vor allem auch spannend. Wer hätte gedacht, dass so viel in einem Schweizer Luxushotel passiert? PS: hatte noch jemand das Gefühl, der Haushälter war irgendwie unsterblich oder magisch? Oder hat er sich einfach extrem gut gehalten?
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.278)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- Kiera Cass
Selection - Die Krone
(1.402)Aktuelle Rezension von: lea_sta-rAuch der letzte Band der Reihe konnte mich wieder überzeugen. Die Entwicklung der Protagonistin hat die Handlung auf jeden Fall positiv beeinflusst und auch die Dynamik zwischen den Figuren wurden interessanter.
Das Ende war leider etwas schwächer und für mich einfach nicht so mitreißend. Und damit meine ich nicht, dass es vorhersehbar war, denn ich hatte nicht wirklich mit noch spannenden Twists gerechnet, was die Geschichte nämlich auch gar nicht gebraucht hat. Allerdings fand ich das Liebesgeständnis zum Schluss (auch wenn es sich ja schon etwas angebahnt hatte) etwas flach und zu sehr von 0 auf 100, da hätte ich mir im Voraus einfach noch etwas mehr Tension zwischen den beiden gewünscht, um das dann richtig mitfühlen zu können.
Ansonsten hab ich mich aber wieder sehr gut unterhalten gefühlt und würde die Reihe definitiv empfehlen!
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)
(1.095)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring nach Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken. Zum Verständnis sollte man den ersten Teil gelesen haben.
Bei den Protagonisten stehen aufgrund der Trennung der Gemeinschaft zum Ende des ersten Teils, zum einen die Hobbits Frodo/Sam und Pippin/Merry und zum anderen der Zwerg Gimli/der Mensch Aragon/der Elb Legolas in Zentrum der Handlung, der sehr sympathisch und mutig dargestellt werden. Besonders interessant ist die Einführung Gollums, der der Handlung eine besondere Facette verleiht. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Saruman, Baumbart oder Eomer/Theoden/Eowyn, bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Marah Woolf
House of Eternity (Luxusausgabe einer aufwühlenden RomantasySaga in dystopischem Setting)
(242)Aktuelle Rezension von: RabeaWas für ein Auftakt! House of Eternity ist eine geniale Mischung aus Dystopie, Fantasy, Romantik und Spannung. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Marah Woolfs Schreibstil ist unglaublich flüssig und gleichzeitig so bildgewaltig, dass man mühelos in die faszinierende Welt von Eternity eintaucht.
Besonders die Idee, dass Zeit zur bedrohten Ressource wird und Eternity vor dem Untergang steht, fand ich originell, spannend und erschreckend greifbar. Dazu kommen große Gefühle, jede Menge Spannung und immer wieder überraschende Wendungen, die die Geschichte noch mitreißender machen.
Für mich ist House of Eternity die perfekte Romantasy: emotional, dramatisch, spannend und voller Magie. Die Autorin erschafft eine Welt, die zum Träumen, Mitfiebern und Nachdenken einlädt. Und dieser Cliffhanger am Ende? Absolut nicht von dieser Welt! Umso glücklicher bin ich, dass die restlichen Bände bereits auf mich warten. Ein großartiger Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht.
- Julia Dippel
IZARA - Sturmluft
(660)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Izara – Sturmluft hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen, auch wenn ich durch die längere Pause zwischen Band 2 und 3 erstmal wieder Orientierung gebraucht habe. Trotzdem bin ich überraschend schnell wieder in die Geschichte reingekommen.
Die Stimmung im Buch war diesmal für mich vor allem emotional, spannend und teilweise auch actionreich. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Dämonenwelt inzwischen endlich richtig greifbar geworden ist. Während ich in den ersten Teilen manchmal noch verwirrt war, hatte ich diesmal das Gefühl, wirklich komplett in dieser Welt angekommen zu sein.
Mit Ari war ich etwas gemischt unterwegs, aber Lucien bleibt definitiv ein Highlight der Reihe — auch wenn er ehrlich gesagt extrem toxisch ist. Trotzdem hat seine Dynamik mit Ari einfach funktioniert und genau diese emotionale Spannung macht die Reihe irgendwie aus.
Die Nebencharaktere mochte ich ungefähr genauso gerne wie vorher und allgemein fand ich das Tempo diesmal wirklich passend. Für mich hatte das Buch kaum Längen und ließ sich sehr flüssig lesen.
An das genaue Ende kann ich mich zwar nicht mehr komplett erinnern, weil es schon etwas her ist, aber insgesamt hat mir der Band definitiv gefallen und Lust gemacht, weiter in der Reihe zu bleiben.
- Isabel Ibañez
What the River Knows (Geheimnisse des Nil 1)
(311)Aktuelle Rezension von: plot_vibesEin tolles Buch mit einer wahnsinnig coolen Geschichte, der man gut folgen kann. Die Magie kam nur ab und zu vor, sodass es nicht zu viel war. Die Wendung habe ich nicht erwartet und war positiv überrascht. Leider verstehe ich nicht, wie viel Inez in Whits Gesicht sehen kann, und ich finde es schade, dass darüber teilweise ganze Seiten geschrieben werden. Trotzdem habe ich nach dem Cliffhanger im ersten Band sofort den zweiten Band bestellt und freue mich schon darauf, ihn zu lesen.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs
(1.080)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring nach Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken. Der letzte Teil ist vor allem geprägt von der finalen Schlacht und der Zeit danach. Zum Verständnis sollte man die vorherigen Teile gelesen haben.
Bei den Protagonisten stehen aufgrund der Zusammenführung der vorherigen Erzählstränge des zweiten Teils, zum einen die Hobbits Frodo/Sam und Pippin/Merry und zum anderen der Zwerg Gimli/der Mensch Aragon/der Elb Legolas in Zentrum der Handlung, die sehr sympathisch und mutig dargestellt werden. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Eowyn oder Gandalf, bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Dan Brown
Diabolus
(1.699)Aktuelle Rezension von: LuliaAls der Entwickler eines unknackbaren Codes namens Diabolus unter mysteriösen Umständen stirbt, wird die Kryptografin Susan Fletcher gerufen um das Rätsel zu lösen. Während Susan im Hochsicherheitszentrum der NSA gegen einen unsichtbaren Verräter kämpft, jagt ihr Verlobter David Becker in Spanien einem Ring hinterher, der den Schlüssel zum Code enthalten soll. Die rasante und spannende Handlung springt zwischen diesen beiden Handlungssträngen hin und her, was der Haupttreiber für die Dynamik des Buches darstellt.
Bei den Protagonisten stehen Susan und David im Mittelpunkt der Handlung, die sympathisch und nahbar dargestellt werden. Relevante Nebenprotagonisten bereichern die Handlung und steuern ein angenehmes Facettenreichtum bei.
Wer rasante Thriller mit einem originellen Thema mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist filmartig, klar und vermittelt komplexe technische Zusammenhänge sehr verständlich.
Einziger Minuspunkt: Manche kleinere Logiklücken und etwas zu konstruierte Zufälle mindern den Lesespaß ein wenig.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Naomi Novik
Das kalte Reich des Silbers
(162)Aktuelle Rezension von: lucypferIch hab das Buch angefangen, weil ich ein anderes Buch der Autorin gelesen hatte und dieses wirklich gut und spannend fand und dann viel Hoffnung in das neue Buch gesetzt hatte. Kurz nach Beginn des Buches fingen die ersten Perspektivwechsel an, allerdings ohne jede Vorwarnung. Ich hatte zunächst keine Ahnung, dass die Perspektive gewechselt hatte und verstand die Geschichte überhaupt nicht mehr. Dann hab ich die Perspektivenwechsel irgendwann so langsam verstanden. Mein Problem war aber weiterhin das sie relativ unangekündigt und mitten im Kapitel passierten.
- Nisha J. Tuli
Trial of the Sun Queen
(545)Aktuelle Rezension von: LoukiaSeit Jahren werden Lor und ihre Geschwister ohne ersichtlichen Grund im Kerker des Aurorakönigs gefangen gehalten, wo sie jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen. Als man Lor wegen ihrer Aufmüpfigkeit in eine tödliche Grube wirft, wird sie zu ihrer Überraschung an den Hof des Sonnenkönigs entführt.
Dort soll sie mit den schönsten und edelsten Fae des Reiches um die Hand des attraktiven Königs Atlas kämpfen. Lor weiß, dass sie gewinnen muss, um sich selbst und ihre Geschwister retten zu können. Außerdem übt der König eine geradezu magnetische Anziehungskraft auf sie aus. Doch die Bewährungsproben werden immer gefährlicher, und Lor ist sich nicht sicher, ob sie Atlas‘ Werben trauen kann. Währenddessen setzt der Aurorakönig seinen rebellischen Sohn Nadir darauf an, Lor aufzuspüren und zurückzubringen.
Eine sehr kämpferische, trotzige Underdog-Heldin versucht, sich in allen möglichen misslichen und feindlichen Umständen durchzuschlagen. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass ein großes Geheimnis über ihrer Herkunft und Identität liegt. Das Buch endet an einem spannenden Punkt, sodass man der Fortsetzung entgegenfiebern kann.
Ich fand den Roman fesselnd, wenn auch nicht immer schlüssig. Lors Beziehung zu Atlas ändert sich für meinen Geschmack etwas zu abrupt. Auf der anderen Seite ist durch den Wechsel zwischen Lors und Nadirs Perspektive schon von Anfang an klar, dass die Geschichte auf ein Zusammentreffen der beiden hinausläuft.
Für Fans von Rebecca Yarros sicher tolles Lesefutter. Wer mehr Wert auf schöne Sprache und ausgefeilte, originelle Charaktere legt, sollte nach einem anderen Buch greifen.
- Anna Savas
Four Houses of Oxford – Brich die Regeln
(339)Aktuelle Rezension von: Max05atolles Buch von Anna Savas
Ich liebe ihre Bücher und dieses Buch. Ich lese es jedes Jahr aufs Neue und ich freu mich immer wieder drauf..
Harper flieht nach Oxford, um Jura zu studieren und ihre leiblichen Eltern zu suchen, gerät aber stattdessen in das tödliche „Spiel der Vier Farben“. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Finley, der für ein rivalisierendes Haus antritt und sie eindringlich vor den tödlichen Gefahren warnt. Gefangen zwischen tödlichen magischen Prüfungen und alten Gefühlen muss sie um ihr Überleben kämpfen. Ein Ausstieg aus diesem gefährlichen Netz aus Intrigen scheint unmöglich.
Das Buch endet mit einem extrem fiesen Cliffhanger, bei dem die ohnehin gefährlichen Runden des Spiels völlig eskalieren und Harper schmerzhaft hintergangen wird.
Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht nach dem Cliffhanger 😭
Klare Empfehlung
- Sally Green
Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant
(304)Aktuelle Rezension von: MarcelineAls erstes war ich etwas erschlagen von der Anzahl an Geschichten und Charakteren, wie viele verschiedene Umgebung auf einen zukommen und wie unterschiedlich diese Personen sind. Aber nach ein paar Seiten und ein paar Wechseln, freundete sich mein Gehirn mit der Flut an Informationen an.
Es gibt hier einige sehr liebenswürdige Charaktere im Buch und jeder davon trägt zu einer sehr vielschichtigen Handlung bei, die auf eine Sache hinausläuft: Am Ende führen alle Wege zusammen.
Die einzelnen Stories bleiben sehr spannend. Wir bekommen ein umfassendes Reich vorgestellt dessen politische Situation den Stein ins rollen bringt. Als Leser aller Geschichten hat man aber schneller den Durchblick um was es bei der Verschwörung geht, da wir alle Informationsfetzen haben. Die Spannung rührt also eher daher, wie die Charaktere sich verhalten und ob ihre nächsten Entscheidungen sie zueinander oder voneinander weg führen.
Sehr empfehlenswert, ich freue mich auf Band 2
- Rick Riordan
Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor
(154)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Magnus Chase - Der Hammer des Tor" ist der zweite Band der nordischen Götter Trilogie, rund um den Halbgott Magnus Chase.
Die Handlung setzt zwei Monate nach dem ersten Band ein, und wird wieder aus der Perspektive des Protagonisten erzählt.
Der Donnergott Thor hat mal wieder seinen Hammer verloren – eine ziemlich beunruhigende Angewohnheit, immerhin handelt es sich dabei um die mächtigste Waffe der Neun Welten! Und dieses Mal ist er zu allem Übel in die Hände des Feindes geraten. Magnus Chase und seine Freunde müssen den Hammer so schnell wie möglich zurückholen, denn ohne ihn ist die Welt der Sterblichen einem Angriff von Riesen wehrlos ausgeliefert. Der Weltuntergang Ragnarök droht! Um ihr Ziel zu erreichen, benötigen die Freunde einen Verbündeten - und das ist ausgerechnet Loki, der Gott der Lügen und Streiche. Leider ist Loki die einzige Person, die einen Deal für die Rückgabe des Hammers aushandeln kann – doch der Preis für seine Hilfe ist hoch.
Der Autor entführt seine Leser* innen tief in die Welten der nordischen Götter Asgards. Wir treffen neben vielen neuen Wesen, auch viele bekannte Charaktere. Der Schreibstil der Autors ist wie gewohnt, bildhaft detailliert und leicht. So dass ich leicht wieder in das Sitting eintauchen konnte.
Was die Protagonisten angeht, so fällt es mir bei dieser Reihe schwer eine Verbindung zu ihnen herzustellen, vr allem bei Magnus, er wirkt auf mich immer wieder sehr kindisch, geradezu verspielt, dass passt nicht zu den Gefahren, die er und seine Freunde immer wieder ausgesetzt sind. Und schmälert den Spannungsbogen der durch die Plottwistst und Loki' Intrigen aufgebaut wird.
Der emotionale Cliffhanger am Ende macht trotzdem Hoffnung auf einen epischen Finaleband. - Megan Miranda
TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
(326)Aktuelle Rezension von: SchlafmurmelMit Tick Tack – Wie lange kannst du lügen? hat Megan Miranda wirklich etwas Besonderes geschaffen. Das Buch ist zwar schon etwas älter, aber ich habe es erst jetzt von einer Freundin bekommen – und so einen Thriller habe ich tatsächlich noch nie gelesen.
Der Aufbau ist absolut ungewöhnlich, denn die Geschichte funktioniert wie ein „Rückwärts-Thriller“. Zu Beginn kehrt Nic Nicoletta in ihren Heimatort Cooley Ridge zurück, doch die Ereignisse werden zunächst nur angedeutet. Danach startet Teil 2 plötzlich mit Tag 15 – also zwei Wochen nach Nics Rückkehr – und anschließend wird Tag für Tag rückwärts bis zu Tag 1 erzählt. Dieses Konzept war einfach mega spannend und hat perfekt funktioniert.
Eigentlich führt Nic inzwischen ein geordnetes Leben in Philadelphia und steht kurz vor ihrer Hochzeit. Doch wegen ihres kranken, dementen Vaters kehrt sie zurück in ihre Heimatstadt. Dort werden Erinnerungen an die Vergangenheit wach, denn vor Jahren verschwand ihre beste Freundin Corinne spurlos. Und kaum ist Nic zurück, verschwindet erneut ein Mädchen. Zufall? Oder hängt alles zusammen?
Nach und nach erfährt man, was in diesen zwei Wochen wirklich passiert ist – und auch, was damals geschah. Immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Besonders spannend fand ich, wie sich langsam zeigte, wer mit wem verbunden war und wer tiefer in die ganze Sache verwickelt steckt.
Das Ende war für mich völlig überraschend und überhaupt nicht vorhersehbar – genau so muss ein guter Thriller sein. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen und werde die Autorin künftig auf jeden Fall im Auge behalten
- Shelby Mahurin
Game of Gold
(292)Aktuelle Rezension von: julia___Ich war relativ schnell neugierig und wollte wissen was da so auf mich zukommt. Es war einerseits spannend, anderseits aber flach.
Mir hat die Idee hinter dem ganzen Buch unheimlich gut gefallen. Ebenso das Magiesystem und die „Geschichte“ der Welt.
Leider hat mich auch einiges genervt 🙈 dieses fanatisch religiöse und die Frauenfeindlichkeit.. es passt ja wirklich super und es bleibt dabei auch realistisch, aber es hat mich gestört.
Die Lovestory war auch nicht ganz so meins.. ich konnte die plötzlich Anziehung der beiden nicht nachvollziehen. Als Paar sind die beiden echt toll, aber WIE und WIE SCHNELL das von Hass zu Liebe wurde, war für mich persönlich zu Unglaubwürdig 😅
Ich hatte trotzdem Spaß an dem Buch und bin gespannt wie es weitergeht !
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
(62)Aktuelle Rezension von: annalogEpisch und stark, genau wie erwartet. Shame on me, kannte bisher nur die Filme. Diese Geschichte ist komplex und wirklich sagenhaft. Man wird absolut eingesogen in eine andere Welt. Mir fehlen weiblich gelesene Figuren, aber ansonsten ist das einfach ein MUSS zu lesen/hören. Der Hörbuchsprecher passt wie die Faust aufs Auge zu dieser epischen Geschichte.























