Bücher mit dem Tag "rita"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rita" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551354044)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

     (11.126)
    Aktuelle Rezension von: Magic-books

    Also was soll ich dazu sagen. Ich werde jedes mal von diesen Büchern überrascht, weil jedes mal etwas so spannendes passiert mit dem man überhaupt nicht rechnet. Man kann sich so gut hineinfühlen in die ganzen Situationen auch als Harry Potter das mädchen aus dem Wasser rettete. Wenn man dieses Buch liest denkt man dass man auch in Hogwarts ist und das man ein Teil von der Harry Potter Geschichte ist. Jeder der die vorherigen Teile schon gelesen hat sollte dieses Buch dringend lesen denn dann könnt ihr euch noch mehr von diesem Buch inspirieren lassen.

    Liebe Grüße 

    Magic-books

  2. Cover des Buches Between Your Words (ISBN: 9783736314283)
    Emma Scott

    Between Your Words

     (316)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana



    Meinung



    Ein Buch, welches gerade in der heutigen Zeit nachhallt und zum Nachdenken anregt, aber dazu gleich mehr. Der Stil von Emma Scott ist nicht nur angenehm zu lesen, sondern hatte für mein Empfinden auch einen leicht poetischen Touch. Doch es war nicht nur die Poesie, welches dieses Werk so besonders machte, sondern auch die Emotionen, welche sich im Verlauf widerspiegelten. 






    Die Romanze zwischen  Jim und Thea erfüllt jegliche Art von Klischees, welche man sich als Leser nur vorstellen kann, aber dennoch hatte sie etwas magisches für sich. Auch, wenn es unrealistisch und abrupt wirkte, verspürte man deutlich den Zauber der Gefühle. Man spürte die Anziehung zwischen den beiden ebenso, wie die Wünsche und Gedanken, welche sie hegten.






    Neben der emotionalen Ebene konnte mich auch die Autorin dank der Protagonisten für sich gewinnen. Jeder hatte seine eigene Geschichte zu tragen, selbst, wenn die Erinnerung daran verblasst sind, tragen diese dennoch Wunden und Narben davon. Jeder einzelne Charakter in diesem Buch hat eine Botschaft, den er dem Leser mit auf den Weg gibt, etwas wo man genauer hinsehen sollte, für das es sich zu kämpfen lohnt oder einfach einen Ratschlag, für die Lebensgestaltung. 






    Es waren aber nicht nur diese Gebiete, welche das Buch für mich zu einem Highlight werden ließen. Neben dem Herzen regt Emma Scott auch die Gedanken an. Personalmangel im Bereich der Pflege, Kinder in Pflegeheimen und viele mehr, welche stellenweise nicht leicht zu verdauen waren und nach wie vor nachhallen.






    Fazit



    Between your Words ist ein Roman, welcher absurd, gefühlvoll und zugleich tiefgründig. Ein Titel, welcher mich in vollem Umfang erreichen konnte und bei dem ich sicher bin, dass so mancher Denkanstoß nicht nur bloße Erinnerung bleiben wird. 5 von 5 Sternen 


  3. Cover des Buches Ein Tag im März (ISBN: 9783404169252)
    Jessica Thompson

    Ein Tag im März

     (123)
    Aktuelle Rezension von: athleticclara
    Jessica Thompson erzählt kurzweilig die Geschichte von Bryony, deren Freund ermordet wird.
    Anfangs ist es ein wenig verwirrend, dass noch aus dem Leben von anderen Personen berichtet wird, die anfänglich nichts mit Bryony und dem Tod ihres Freundes Max zu tun haben.
    Im Laufe des Buches wird es aber immer klarer und die Verbindung miteinander ergeben einen Sinn.

    Kurzweilige Sommerlektüre um einfach mal abschalten zu können.
  4. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423253918)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

     (1.011)
    Aktuelle Rezension von: Autor_Thomas_Imre

    Im bayrischen Dialekt geschriebener Roman - sehr humorvoll wird der Bezeichnung Provinzkrimi gerecht. Liest sich schnell und einfach. Ein Glossar mit den wichtigsten Dialektbegriffen ist angehängt, genauso wie die Kochrezepte von Eberhofers Oma. Diese trägt wahrlich zur Unterhaltung bei.

  5. Cover des Buches HÜTER DER ANGST (ISBN: B07P2MNTK9)
    H.C. Scherf

    HÜTER DER ANGST

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Angela_J

    Wow, der Thriller hat mich überzeugt und mitgerissen.

    Irgendwie haben ja viele Menschen Ängste und / oder Phobien, ekelt sich irgendeinem Tier, Geste oder Gegenstand, ich auch....

    Eine Selbsthilfegrupoe, die im Laufe des Buches kleiner wird, weil einige Mitglieder aufgrund ihrer Phobie Suizid begehen... oder nicht? Und wer könnte damit zu tun, das neue Mitglied David oder doch jemand von außen?

    Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, der eigensinnige Kommissar, die sympathische Praktikantin und auch alle anderen Figuren waren sehr gut ausgearbeitet und haben teilweise eine tolle Entwicklung durch gemacht.

    Ich war wirklich hin und her gerissen, irgendwann kam mir ein Verdacht, aber immer wieder hat sich dann was ereignet, so dass ich irritiert war....

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, der Autor schreibt fesselnd und steigert die Spannung immer wieder aufs neue.

    Ich freue auf den nächsten Teil der Reihe....

    Von mir eine klare Leseempfehlung 

  6. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (mp3-Ausgabe) (ISBN: 9783862313600)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel (mp3-Ausgabe)

     (137)
    Aktuelle Rezension von: MariePu
    Welt: Die Geschichte spielt in einem bayrische Dorf. Das Dorf war mit sehr sympathisch und es war gut ausgewählt. 

    Charaktere: Bis auf die Oma hat mir eigentlich kein Charakter so richtig zugesagt und mich in seinen Bann gezogen.

    Geschichte: Ich habe das habe Buch gewartet,dass etwas passiert. aber es mag nicht so recht spannend werden. Dazu kommen Zeitsprünge und Dinge aus der Vergangenheit, die ich nicht nachvollziehen konnte. 

    Fazit: Ich bin wahrscheinlich einfach eher der nordische Typ. Trotzdem habe ich mich wohlgefühlt im Buch und an einigen Stellen gelacht. Die Morde waren kreativ.  2,5 von 5 Sternen
  7. Cover des Buches Sommerlügen (ISBN: 9783257241693)
    Bernhard Schlink

    Sommerlügen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: cosima73

    Wovor fürchten wir uns, wenn wir eine Beziehung eingehen? Was erwartet der andere Mensch von uns und sind wir diesen Erwartungen gewachsen? Wie viel von mir kann ich preisgeben, was ist wahr, was Lüge und wieviel von beidem mag es leiden, braucht es gar? Was, wenn sich einer von beiden plötzlich ändert, sind wir dann doch noch die gleichen oder andere geworden? Und wie gehen wir mit diesem anders sein um? Was erhoffen wir uns von einer Beziehung? Für uns? Von anderen? Was macht unsere Beziehung überhaupt aus? Werden wir dem gerecht?


    „Alles Glück will Ewigkeit? Wie alle Lust? Nein, dachte er, es will Stetigkeit. Es will in die Zukunft dauern und schon das Glück der Vergangenheit gewesen sein.“


    Bernhard Schlink geht den menschlichen Beziehungen nach, erzählt Geschichten von Menschen, die lieben, geliebt werden, geliebt haben, mit der LIebe hadern oder sich mit ihr arrangiert haben. Er erzählt von den Schwierigkeiten des Anfangens mit all seinen Ängsten und Zweifeln, von den Herausforderungen des Beziehungsalltags und auch von den Komplikationen, wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen Wünschen und Zielen aufeinandertreffen.



    „Ich hatte mir unsere Ehe anders vorgestellt, aber anders ging es anscheinend nicht, und so habe ich mich mit dem eingerichtet, was ging.“


    Entstanden ist ein Buch, das einen klaren Blick auf die menschlichen Sehnsüchte, Ängste, Hoffnungen und Abgründe bietet. „Sommerlügen“ umfasst sieben Erzählungen, die einen von der ersten Zeile packen und nicht mehr loslassen, die einen zum Mitfühlen und Nachdenken anregen. Es bleibt nicht aus, dass man beim Lesen die eigene Haltung in den erzählten Situationen überlegt, die eigenen Vorstellungen, Ängste, Hoffnungen hinterfragt, das eigene Leben und Denken in die Waagschale wirft.

    Fazit:
    Ein grossartiges und zutiefst menschliches Buch, welches einen von der ersten Seite packt und nicht mehr loslässt, das zum Mitfühlen und Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert.

  8. Cover des Buches Der Atem des Jägers (ISBN: 9783746630526)
    Deon Meyer

    Der Atem des Jägers

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Auf Empfehlung las ich diesen Thriller (erster Band der Bennie Griessel-Reihe) des südafrikanischen Autors Deon Meyer.

     In „Der Atem des Jägers“ werden drei Protagonisten und drei Handlungsstränge parallel entwickelt: Die Lebensgeschichte der Prostituierten Christine, Arbeit und Leben des alkoholabhängigen Polizei-Inspektors Bennie Griessel und die Tätigkeit von Tholeba, einem ehemaligen Auftragskiller und Angehörigen der Xhosa, der nun als Rächer unterwegs ist, um ungesühnte Verbrechen an Kindern in Selbstjustiz zu verfolgen.

    Griessels Aufgabe ist es, den Mörder, der mit einer traditionellen afrikanischen Waffe mordet, zu finden.

    Alle drei Handlungsstränge werden am Ende zusammengeführt (spannend!) und viele offene Fragen, die sich durch das gesamte Werk ziehen, finden auf den letzten dreißig Seiten die Antwort.

    Schauplatz ist zunächst Kapstadt und im weiteren Verlauf des Thrillers ganz Südafrika.

    Wer, wie ich, mit diesem Land nicht vertraut ist, benötigt hin und wieder eine Karte, um die geografischen Gegebenheiten nachvollziehen zu können.

    Zunächst hatte ich Schwierigkeiten, die sehr häufig wechselnden Perspektiven zu differenzieren. Die Sprünge, die mehrfach innerhalb der Kapitel stattfinden, sind nicht einmal optisch klar differenziert. Viele Seiten widmen sich zudem den Lebensgeschichten und persönlichen Problemen der Protagonisten. Das geht in der ersten Hälfte eindeutig zu Lasten der Spannung. Die stellte sich für mich erst im letzten Drittel des Buches ein.

    Sprachlich gibt es nichts auszusetzen: Die Beschreibungen sind plastisch, die Protagonisten nehmen vor dem inneren Auge Profil an, ihre Gefühlswelt wird nachvollziehbar geschildert. Auch die Übersetzung (aus dem Englischen, Originalsprache ist aber Afrikaans) ist sehr gelungen und unterstützt den südafrikanischen Eindruck.

    Ich habe hier einen Thriller gelesen, der das moderne Südafrika porträtiert, die verschiedenen Ethnien in den Blick nimmt und immer ganz authentisch bleibt. Auch das Grundthema des Buches ist passend zum Land gewählt und mit einem intelligenten Plot ausgestattet. Durch die Lektüre ist mir Südafrika ein ganzes Stück bekannter geworden.

    Zwar stand ich während der Lektüre kurz vor dem Abbruch, bin aber nun froh, den Thriller beendet zu haben, der seine Stärke erst gegen Ende voll ausspielt. Nun bin ich tatsächlich neugierig, wie sich die Figur des Bennie Griessel in den nachfolgenden Bänden entwickeln wird.

    Von mir gibt es vier Sterne und eine Lese-Empfehlung für alle Thriller-Fans, die ihren Horizont in Richtung Afrika erweitern möchten. Durchhalten wird belohnt!

  9. Cover des Buches Würdest du bitte endlich still sein, bitte (ISBN: 9783596903900)
    Raymond Carver

    Würdest du bitte endlich still sein, bitte

     (42)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    22 Erzählungen des amerikanischen Schriftstellers Raymond Carver, die nachhaltig unterstrichen durch die Einleitung seines Freundes und Kollegen Richard Ford ihre Wirkung entfalten. Carver, der selbst viele Höhen und Tiefen in seinem Leben erlebte, erzählt still, jedoch mit einem scharfen Kennerblick. Seine Erzählungen sind Ausschnitte aus dem Leben, seine Protagonisten nicht nur Verlierer oder Gestrandete, sondern auch einfach nur Menschen, ganz schlichte, normale Menschen, wie man sie überall antreffen kann, auch im eigenen Spiegelbild.

    So zum Beispiel Bill und Arlene Miller in der Erzählung „Nachbarn“. Bill, Buchhalter und Arlene, Sekretärin sind ein glückliches Paar und doch fühlen sie sich vom Leben übergangen. Ganz besonders deutlich wird ihnen dies, als sie wieder einmal für die Stones von nebenan Wohnung und Katze versorgen, während die beiden auf einer Reise unterwegs sind. Die Nachbarwohnung zieht beide in ihren Bann, auch wenn dort nur die Alltäglichkeit zu finden ist, so scheinen Bill und Arlene sich regelrecht danach zu verzehren zwischen Socken und Bettwäsche den Schlüssel für ein erfüllteres Leben zu finden.

    Oder der Lehrer Ralph Wyman in der Erzählung „Würdest du bitte endlich still sein, bitte!“, der als junger Student noch unstet seinen Weg suchte und diesen nach dem Zusammentreffen mit der schönen Marian Ross gefunden hatte. Nach Jahren des Glücks wächst eine kleine Familie zusammen und doch schwelt in Ralph eine Glut, die er nicht beherrschen kann. Seine Ahnung, dass Marian ihn zwei oder drei Jahre zuvor auf einer Party mit Mitchell Anderson betrogen hat, ist schon lange nicht mehr nur eine Ahnung. Als beide sich über den damaligen Abend unterhalten stürzt Ralph in ein tiefes emotionales Loch, alles scheint über ihm zusammenzubrechen.

    Carver lässt den Leser innehalten. Danach schüttelst du das Leben der anderen entweder befreit von dir ab und kehrst in dein Idyll zurück oder du verzweifelst an deiner eigenen Kleinbürgerlichkeit und den Barrieren, die dich beschränken.

  10. Cover des Buches Verachtung (ISBN: 9783423086639)
    Jussi Adler-Olsen

    Verachtung

     (877)
    Aktuelle Rezension von: Florian850

    Verachtung ist ein Krimi/Thriller des Autors Jussi Adler Olsen, der im dtv Verlag erschien ist. Das Softcover ist in der 1. Auflage am 1. September 2014 erschien.

    Inhalt:
     In Carl Morcks vierten Fall geht es um eine Insel ausgestoßener Frauen und einer Frau, die Rache an ihren Peinigern nimmt. Eines Tages begegnet Nete eine Person aus alten Tagen und in ihr kommen wieder alle schlechten Gefühle hoch! Schließlich entschließt sie sich mit Ihren alten Leben Schluss zu machen!

    Meinung:

    Der Krimi erscheint als Softcover mit 560 Seiten. Das Cover des Buchs finde ich echt sehr gelungen, da es eine blutverschmierte Schere zeigt, was sehr gut zu der Geschichte passt. Auch mit dem vierten Fall des Sonderdezernats Q ist es dem Autor wieder gelungenen, ein spannendes und gutes Buch zu schreiben. Jussi Adler-Olsen verwendet auch hier wieder einen angenehmen Schreibstil, den man gut lesen kann. Das Buch ist weder brutal noch eklig, aber von Anfang bis zum Ende so was von spannend, das Ende ist vollkommen unvorhersehbar! Etwas schade finde ich, dass die Geschichte von Hardy zu kurz kommt! Solltet ihr bisher Herrn Adler Olsen noch nicht kennen, dann liest bitte seine Bücher, die Reihenfolge ist für die Fälle unwichtig, die sind abgeschlossen. Aber das Private wird natürlich chronologisch erklärt.

    Fazit:

    Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, insbesondere denen, die gerne Krimis lesen, die in Dänemark oder Skandinavien spielen. Es erhält eine klare Leseempfehlung von mir.

  11. Cover des Buches Die Ritter der vierzig Inseln (ISBN: 9783453526631)
    Sergej Lukianenko

    Die Ritter der vierzig Inseln

     (139)
    Aktuelle Rezension von: SimonWolf

    Sergei Lukjanenkos "Die Ritter der vierzig Inseln" ist ein durchweg gelungenes Werk, dass Elemente der Fantasy erfolgreich mit der realen Welt verknüpft und dabei eine spannende Geschichte schafft. Der fesselnde Schreibstil zaubert dem Leser ein eindrucksvolles Bild in den Kopf, welches eine Verbindung zwischen Leser, der Welt und auch mit den Figuren. "Die Ritter der vierzig Inseln" ist auch nahezu ideal als Einsteigewerk in die Fantasy, weil es eben auch bekannte Elemente unseres Lebens mit einbezieht und dabei nicht völlig abstrakt wird, wie es ja viele bei anderer Fantasy kritisieren. 

    Bis dato wären es fünf Sterne gewesen...

    Aber leider muss auch ich mich vielen anderen Leserinnen und Lesern anschließen, die das Ende des Buches kritisieren. Um ganz ehrlich zu sein, fand ich es sogar ein wenig enttäuschend, weil es irgendwie gegen die eigene Art der Geschichte läuft. Es passt schlichtweg nicht zu der phantastischen, mystischen Geschichte, die es abschließen soll. Aber ich bin auch ein Fan abstrakter Wendungen und Enden, das es hier meiner Meinung nach definitiv gab. Deswegen verbleiben weiterhin vier Sterne für dieses doch gut gelungene Werk. Nur ein magisches Ende sollte man sich nicht erhoffen, das gibt es nämlich nicht.

  12. Cover des Buches Anonyme Untote (ISBN: 9783453434967)
    S.G. Browne

    Anonyme Untote

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Dyst0pia
    Worum geht es?
    Andy lebt im Weinkeller seiner Eltern, ist Witwer und Vater einer siebenjährigen Tochter. Außerdem ist er tot… genau betrachtet eigentlich untot. Von der Gesellschaft ausgeschlossen, findet er den einzigen Trost bei seinen Mit-Zombies. Allen voran bei der attraktiven Selbstmörderin Rita. Denn Zombies streben nach dem Selben, was ihre atmenden Pendanten ersehnen: Liebe!
    Zombies sind auch nur Menschen…

    Zombies haben es in der Romanwelt von S.G. Browne nicht leicht.
    Sie haben keinerlei Rechte, müssen aber jede Menge Auflagen befolgen. Sie werden geächtet, beschimpft und manchmal aus reinem Spaß zerstückelt. Nachts werden sie wie streunende Hunde eingefangen und in Käfige gesteckt, wenn sie gegen die Ausgangssperre verstoßen. Sollten sie nicht von ihren Angehörigen fristgerecht abgeholt werden, werden sie an Versuchslabore gespendet, enden als Crashtest-Dummy oder werden in einen Zombie-Zoo gesperrt.

    Andy ist so ein Zombie.
    Bei einem Autounfall gestorben und nach der Einbalsamierung wieder auferstanden fristet er ein armseliges Leben im Keller seiner Eltern. Seine Mutter ekelt sich vor ihm und sein Vater hat nur noch Verachtung für seinen Sohn übrig. Die einzigen Personen, bei denen er sich noch wohlfühlt, sind die Mitglieder einer Zombie-Selbsthilfegruppe, genannt „Anonyme Untote“.
    Hier wird klar, dass Zombies – genau wie die Atmer – weiterhin Gefühle haben. Zu den Gefühlen zählt unter anderem Liebe. Diese entsteht zwischen Andy und Rita, einer wieder auferstandenen Selbstmörderin.
    Man erlebt mit, wie aus Andy und dem Rest der Gruppe ein rebellierender Haufen wird, die für sich die Rechte einfordern, die die Lebenden für sich allein beanspruchen.
    Zudem kommen die „Anonymen Untoten“ auf den Geschmack von Menschenfleisch… Was nicht gerade zu ihrer Beliebtheit beiträgt.

    Ich hatte mir mehr davon versprochen, als ich den Klappentext gelesen habe.
    Trotzdem bin ich der Meinung, dass es sich lohnt, das Buch zu lesen. Humorvoll und doch gesellschaftskritisch geht der Autor an die Geschichte heran. Durch die vielen kleinen Kapitel ist das Buch gut geeignet, auch in den knappsten Momenten der Ruhe gelesen zu werden. Man findet dadurch immer wieder gut in die Erzählung hinein.

     
  13. Cover des Buches Educating Rita (ISBN: 9783150090404)
    Willy Russell

    Educating Rita

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ursprünglich musste ich dieses Buch in der Oberstufe lesen, anfangs war ich durchaus misstrauisch, aber am Ende konnte ich dieses Buch definitiv ins Herz schließen. Ich liebe englische Bücher, ich habe Rita und Frank gemocht und auch den Handlungsverlauf empfand ich als sehr interessant.
  14. Cover des Buches Einfache Gewitter (ISBN: 9783833307010)
    William Boyd

    Einfache Gewitter

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Klimatologe Adam Kindred reist aus den USA, wo sein privates Leben in Scherben liegt, zu einem Vorstellungsgespräch für eine neue Arbeitsstelle nach London. Kurz vor dem Termin wird Adam jedoch von einem Mann angesprochen, der in einer Bar eine Unterlagenmappe vergisst, welche ihm Adam, nett wie er ist, zurückgeben will. Als er in dem Appartment des Mannes ankommt, wird dieser gerade ermordet. Adam hat nichts Besseres zu tun, als sogleich überall anzufassen und auch das Messer aus dem Halbtoten zu ziehen. Schockiert flieht er vom Tatort, und wird natürlich sofort von der Polizei des Mordes verdächtigt. Da der Mörder allerdings zu wissen scheint, dass Adam die Mappe noch hat, versteckt sich Adam fortan in London, statt zur Polizei zu gehen, was ihm auch wundersamerweise und mit vielen unglaublichen Zufällen gelingt....

    Ab dem Punkt war für mich die Spannung leider raus, zusammen mit der Glaubwürdigkeit, die auch in einem Actionthriller wenigstens etwas gewahrt bleiben sollte. Hier waren aber die Ereignisse so haarsträubend unrealistisch dass es nur noch genervt hat.

    Was den Thriller deutlich aufwertet (und vor einer 1 Stern-Bewertung bewahrt hat) ist der Erzählstil. Der war wirklich super. Die Stadt London und die Figuren wurden sehr gut, detailliert und überzeugend beschrieben. Die Dialoge waren gut eingesetzt und die Handlung an sich sehr spannend geschrieben. Das ist schon schade, dass der Plot dazu so gar nicht passt, sondern eher aus einem Groschenroman zu stammen scheint.

    Von mit daher ein zwiespältiges Fazit: Geschichte naja, Erzählstil super. Ich werde noch andere Bücher des Autors lesen und hoffe, dass ihm dort eine bessere Handlung eingefallen ist. Dann ist es zusammen mit dem Stil nämlich bestimmt super zu lesen. 
  15. Cover des Buches Nie wieder "I love you" ? (ISBN: 9783850222839)
    Diana K. Umbach

    Nie wieder "I love you" ?

     (9)
    Aktuelle Rezension von: sabz
    einfach wahnsinnig lustig & unterhaltsam! Echt zum empfehlen & man sieht, dass man gewisse dinge nie vergisst & sich in gewissen dingen auch nie ändern wird :)
  16. Cover des Buches Das Mädchen aus dem Song (ISBN: 9783847513568)
    Michael Heatley

    Das Mädchen aus dem Song

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Angieangelina
    Ob Lola, Suzanne, Rita, Maggie May, Carry Anne, Peggy Sue – oder Angie. Ob es der Titel „Wonderful Tonight“, „Every Breath You Take” oder das “Girl From Ipanema”, ist. Immer hat ein Musiker sich von einer Frau inspirieren lassen. Michael Heatly ist ein renommierter Musikjournalist und hat sich auf die Suche nach eben jenen faszinierenden Frauen gemacht. Herausgekommen ist ein kurzweiliges und gleichzeitig informatives Buch, das zu 50 Klassikern der Musikgeschichte die jeweilige Lovestory erzählt. Mit viel Hintergrundwissen und noch mehr Spaß an der Sache beschreibt Heatly Geschichten aus dem wirklichen Leben: vielschichtig, komplex, schillernd, manchmal schrecklich tragisch, aber oft einfach wunderschön. Dieses Buch ist eine faszinierende Reise durch die Pop-und Rockgeschichte. Übrigens: Schon gewusst, dass Mick Jagger in dem Titel „Angie“ nicht David Bowies Frau Angela besungen hat?
  17. Cover des Buches Bob Marley (ISBN: 9783854450771)
    Timothy White

    Bob Marley

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Atemberaubende Biografie Bob Marleys Leben - sein Aufstieg vom Kingstoner Ghetto in die Musikbranche, sein Rastafari-Glaube sowie seine Art, die tausende von Menschen bewegt hat, wird in diesem Buch zusammengefasst. Nun gibt es aber eigentlich genügend Bücher über die Reggae-Legende, wie er nicht nur von Fans genannt wird. Aber vorab muss ich gleich sagen, dass diese Bob Marley Biografie die ausführlichste, spannendste und zugleich erschütterndste ist, die ich je in Händen gehalten habe – nicht nur, weil einem Detailliert vor Augen geführt wird, was man schon wusste, sondern erfährt man auch über die unbekannten-, fast unglaublichen Dinge in seinem, leider so kurzem Leben. Robert Nesta Marley Die Einleitung des Buchs beginnt mit Marcus Garvey, der sich zu seinen Lebzeiten stark für Menschenrechte eingesetzt hat, und geht über Haile Selassie I., der prophezeite, schwarze König, der für Rastafaris (deren Name sich von Ras Tafari Makonnen ableitet) ein wichtiger Bestandteil ihrer Religion ist. Das Leben des Tafari Makonnen (später Haile Selassie I.,) wird in wenigen Seiten zusammengefasst, um auch einem Außenstehenden, der nicht viel Ahnung vom Rasta-Glauben hat, einen vielleicht verständnisvollen Einblick in dessen Taten zu geben. Hat man sich selbst kaum mit diesen Dingen beschäftigt, kann es vorkommen, dass das Buch etwas unverständlich rüberkommt, auch wenn Timothy White versucht, die Biografie so ausführlich zu halten, wie möglich. Robert Nesta Marley wurde am 6. Februar 1945 im Dorf Nine Miles, im Haus seines Großvaters Omeriah Malcolm, geboren. Der Sohn der neunzehnjährigen, dunkelhäutigen Jamaikanerin, Cedella Malcolm und des fünfzigjährigen, weißen Offiziers der britischen Armee, Norval Sinclair Marley, wurde schon als Baby von Schicksalsschlägen heimgesucht. Seine Eltern haben kurz vor Bobs Geburt geheiratet - als Norvals rassistische Familie ihn aber enterbte, verließ dieser seine schwangere Frau einen Tag nach der Hochzeit. Nesta, wie Bob Marley in jungen Jahren hauptsächlich genannt wurde, war ein überdurchschnittlich kluges Kind und hatte zudem die Begabung aus Händen zu lesen. Norval Marley, der nach der Heirat fast keinen Kontakt mehr zu Cedella hatte, schlug ihr vor, sein reicher Neffe solle Nesta adoptieren, um ihm ein sorgloses Leben zu bereiten. Da Cedella aber wusste, dass sie ihren kleinen Sohn dann nie wieder sehen würde, schlug sie den Vorschlag aus. Später versuchte Norval seinen Jungen nach Kingston zu bekommen, indem er meinte, dass Nesta hier, unter seiner Aufsicht, eine gute schulische Ausbildung genießen würde und Cedella ihn jederzeit Besuchen könne, wann sie wollte. Auch Omeriah fand das eine gute Idee und so wurde Nesta, der noch nie Nine Miles verlassen hatte, von einem überfüllten Bus nach Kingston gebracht. Noch als der Junge ein kleines Kind war, fiel seiner Mutter auf, dass seine Augen etwas ruhiges, ernstes aber auch tückisches hatten und als der kleine Nesta im Bus von einem anzugtragenden, jungen Mann beschimpft wurde, weil Nesta vom Land kam und daher nicht so schönes Gewand anhatte, verstummte der Mann augenblicklich, als der Junge ihn mit seinem Blick fixierte. Nesta sollte in Kingston bei Cedellas Verwandten wohnen, doch als diese ihr berichteten, ihr Sohn wäre nie zu ihnen gekommen, wurde Cedella ganz unruhig. Über ein Jahr lang versuchte sie erfolglos ihren Nesta in Kingston ausfindig zu machen, als ihre Nachbarin ihr erzählte, dass sie Nesta in der Stadt getroffen und ihm versprochen habe, seine Mutter das nächste Mal mitzubringen. Überglücklich nahm sie den nächsten Bus nach Kingston und fand ihren Sohn, bei einer alten Frau untergebracht, wieder. Norval hatte Nesta zu der Frau gebracht, damit sie ihn aufzog, und hatte sich seither nicht mehr blicken lassen. Bei der alten Frau hatte Nesta begonnen, sich für Musik zu begeistern und nachdem er mit seiner Mutter, seinem Freund Neville O‘Reilly Livingston (später Bunny Wailer) und dessen Vater nach Trenchtown in Kingston zog, hatte er neben Straßenkämpfe auch Lyrics im Sinn. Inzwischen wollte er, dass man ihn mit seinem, älter klingenden Namen Robert (kurz Bob), ansprach. Bob Marley war flink mit dem Messer und als Straßenkämpfer berüchtigt - so war einer seiner Spitznamen Tuff Gong. Zuerst gründete er mit Bunny und Peter McIntosh (später Peter Tosh), ein Nachbarsjunge, eine Band namens The Teenagers, änderten diesen aber dann in The Wailers. Bob Marleys Karriere war hart und steinig, doch langsam begann sich der Erfolg einzunisten. Bevor und nachdem Peter und kurz darauf Bunny, die nun mit mehreren Mitgliedern besetzte Band, verließen, waren Bob Marley & The Wailers, neben Größen wie Jimmy Cliff und Desmond Dekker, einer der Highlights in der jamaikanischen Reggae Szene. Bob Marley hatte aber neben treuen- auch hinterlistige Freunde, wie sich nach dessen Tod herausstellte. Einen Tag vor dem Smile Jamaica Konzert, wurde Bob sowie dessen Frau Rita und mehrere Freunde in Marleys Haus von unbekannten angeschossen und schwer verletzt. Nachdem diese dachten, Bob wäre tot, verließen sie das Anwesen. Später stellte sich heraus, dass die CIA den Mordversuch geplant hatte. Trotzdem trat der verletzte Bob auf und meisterte seine Show. Nachdem sich der begeisterte Fußballliebhaber bei einem Spiel den großen Zeh verletzt hatte und dieser nur langsam heilte, wurde sein gesundheitlicher Zustand immer schlechter. Eine nächste Verletzung an genau derselben Stelle hatte zur Folge, dass die Ärzte ihm den Zeh abnehmen wollten. Doch Bob Marley wehrte sich dagegen und meinte, dass ein Rasta sich nicht verstümmeln lässt. Später stellte man einen Gehirntumor bei Bob Marley fest, der auch durch Chemotherapie nicht aufzuhalten war. Früher hatte Bob mal zu seinen Freunden gesagt, er würde mit sechsunddreißig Jahren sterben, genau wie Jesus. Nachdem er in Deutschland behandelt wurde und er so ein halbes Jahr länger leben konnte, starb Robert Nesta Marley am 11. Mai 1981 mit sechsunddreißig Jahren. Cover Bob Marley mit einem strahlenden Lächeln ist abgebildet, wie man ihn gerne in Erinnerung behält. Fazit Wie schon gesagt, ist dieses Buch das Beste, das ich je über Bob Marley gelesen habe. Timothy White, der Autor und guter Freund Bobs, schreibt die Biografie wie eine Geschichte und lässt einem das Gefühl geben, man hätte selbst mit der Reggae-Legende jahrelang eine sehr gute Freundschaft gepflegt. Im Buch sind auch Fotos von Bob Marley, seiner Familie und Freunde zu sehen, die einen lächeln aber auch einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen. Quelle: http://irierastasistren.blogspot.com/2009/11/bob-marley-catch-fire.html
  18. Cover des Buches Educating Rita (ISBN: 9780582434455)
    Willy Russell

    Educating Rita

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Herzen im Schleudergang (ISBN: B00ABLIWCQ)
    Nadja Nollau

    Herzen im Schleudergang

     (23)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Das Buchcover ist wirklich süß gestaltet worden, hat jedoch mit dem Inhalt des Buches nichts zu tun.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen, aber nichts besonderes.

    Die Hauptprotagonistin Kristina war mir sympathisch, auch wenn sie einige Jahre älter ist als ich. Doch wie sie ihrer Tochter manchmal hinterher rannte, wenn diese beleidigt war oder etc. nervte mich ein bisschen. Ich betete darum, dass Kristina standhaft blieb und nicht gleich wieder nachgab. Der Altersunterschied zu Tom störte mich überhaupt nicht, ich konnte die Zweifel und Ängste, die Kristina jedoch hatte, gut nachvollziehen.

    Der Anfang der Geschichte war etwas schleppend. Hin und wieder konnte ich bei ein paar Situationen jedoch schmunzeln. Manchmal war die Geschichte ein bisschen zu vorhersehbar, doch es gab auch Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

    Den Dialekt, den Rita drauf hatte, nervte mich nach einiger Zeit auch. Ich verstand zwar alles und bin auch mit dem Dialekt aufgewachsen, aber das war einfach zu viel des Guten. 
  20. Cover des Buches Eine Überdosis Liebe (ISBN: 9783492250054)
    Thommie Bayer

    Eine Überdosis Liebe

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Binea_Literatwo
    Mit einer Überdosis Liebe im Gepäck stehe ich am Bahnhof, mit einer Überdosis Liebe im Gepäck setze ich mich in den Zug, mit einer Überdosis Liebe im Gepäck schlage ich das Buch von Thommie Bayer auf. Die Überdosis Liebe ist eine ganz andere, als ich erwartete, eine Dosis mit vielen Facetten. Während seine Frau Theodora, die von allen nur Theo genannt wird, schläft, sitzt Robbi, am liebsten würde er gern Robb genannt werden, am Küchentisch und macht sich Gedanken um sein Leben. Soll er sich von Theo trennen, macht eine große Tournee und seine ganze Rockmusik noch Sinn, wird er doch noch Erfolg und eine Karriere haben, eine ganze Reihe Fragen lassen ihn nicht mehr los. „Es war, als wäre die Liebe bloß noch der Deckel auf dem Topf ihres Lebens. Und nicht mehr die Suppe, die darin kochte.“ Warum versuchen, die Ehe aufrecht zu erhalten, wenn es einfacher geht. Robb läuft seine frühere Jugendliebe Rita in die Arme. Heimliche Treffen beginnen, eine Freundschaft wie nie zuvor bahnt sich an, es wird bei Rotwein geredet bis es in den Hälsen kratzte. Robb hätte es gern so einfach, wie es zu Anfang scheint, doch er ist nicht als Lügner geboren und Theo erfährt von Rita. Auch Ritas Freund Arndt merkt, dass Rita und Robbi nicht nur gute Freunde sind. Doch auch Arndt ist kein Kind von Traurigkeit und genießt die Liebe parallel in eine ganz andere Richtung. Früher stellte sich Robb sogar seine spätere Zukunft mal so vor, mit mehreren Frauen leben und lieben und sexuell verkehren. Doch dann verliebte er sich in Theo, vom Freilassen war dann keine Rede mehr, auch nicht von Nichtmonogamie und auch nicht mehr, dass Treue spießig ist und Liebe viel umfassender sei als bloß mit einer Person. Doch Rita löste in Robb Gefühle aus, die er nicht abzustellen schaffte, und eine ganz und gar nicht alltägliche Liebe mit allen Schichten der menschlichen Empfindungen und Emotionen beginnt. „Man kann ja nicht die eine erobern und die andere nicht lassen wollen.“ Thommie Bayer hat mit diesem Roman eine ganz andere Seite von sich und auch seinen Protagonisten beleuchtet. Er beschreibt vor allem seinen Protagonisten Robb sehr witzig, versucht ihn auf einer lockeren und spaßigen Welle gleiten zu lassen. Die Themen Sex, Liebe und die dazugehörigen Gefühle kommen auch hier, genau wie in seinen anderen Romanen, nicht zu kurz. Eine breite Bandbreite der Sexualität zwischen allen Mitwirkenden wird abgedeckt, Robbs Gedanken um sein Leben und seine Lieben werden offengelegt, seine männlichen Ängste mit Dreizehn-Zentimeter-Schwanz und auch die Liebe zu dritt werden angesprochen. Ein Roman, der mich als Leser in einer Flut von Worten baden ließ und mich zum Tauchen nach Perlen animierte und meinen Gedanken freien Flug gewährte. Stellenweise hatte ich genau wie Robb riesige Schmetterlinge in der Brust und Aquaplaning in den Augen.
  21. Cover des Buches Rita und die Zärtlichkeit der Planierraupe (ISBN: 9783442312818)
    Jockel Tschiersch

    Rita und die Zärtlichkeit der Planierraupe

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt vom Buchinhalt: 
    Der als Dorfdepp verschriene Ewald Fricker wohnt im Allgäu und kann auf jeden Fall eins: Präzisions-Planierraupenfahren mit der uralten Planierraupe. Beim Sommerfest seines Chefs gewinnt er jedes Mal, daher möchte er an die Ostsee fahren und dort an den deutschen Meisterschaften teilnehmen. Doch leider hat er nur so eine ungefähre Ahnung, wo die Ostsee liegt und so gibt es Probleme über Probleme. 

    Fees Meinung zum Buch:
    Selten hab ich so einen spannenden und zugleich witzigen Roman gelesen, bei dem auch die Liebesgeschichte nicht zu kurz kommt. Die Charaktere sind toll beschrieben. Ich kann mir jeden einzelnen sehr gut vorstellen, aber Ewald Fricker ist meine Lieblingsfigur. Er ist einfach sehr lebensecht. Das Buch ist spannend und vieles ist nicht so vorhersehbar, wie es letztendlich beschrieben wird. Der Konkurs, der dazwischenkommt, Rita mit dem Porsche, die Kollegen, die ihn nicht wirklich angemeldet haben. Ich finde den Roman sehr unterhaltsam und ansprechend, mit viel Lokalkolorit in einigen Gegenden. Das Cover und der Rückentext gefallen mir auch sehr gut. Jedenfalls ist es ein abenteuerlicher Roman, bei dem ich sehr oft laut lachen musste. Einfach schön und super geschrieben. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ein wunderbarer Roman, der zugleich spannend, witzig, unterhaltsam und romantisch ist. Wenn ich könnte, würde ich gerne 10 Sterne vergeben. Diesen Autor werde ich mir auch merken. 
  22. Cover des Buches Erpresser fahren Achterbahn (ISBN: 9783866290648)
    Stefan Wolf

    Erpresser fahren Achterbahn

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Nichts wie ab nach Hollywood (ISBN: 9783404162406)
    Alexandra Potter

    Nichts wie ab nach Hollywood

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Das helle Licht des Tages (ISBN: 9783423134644)
    Graham Swift

    Das helle Licht des Tages

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Vorab muss ich eingestehen, dass mich das Buch nicht mehr losließ. Ich musste es in einem Zug durchlesen, kann mir aber nicht wirklich erklären warum.

    Um was geht es? George Webb ist Privatdetektiv und besucht an einem kalten Novembertag eine seiner ehemaligen Klientinnen im Gefängnis. Mehr geschieht oberflächlich gesehen nicht, wenn da nicht die ineinander verschachtelten Erinnerungen von Webb wären, der in diese ehemalige Klientin unsterblich verliebt ist. An diesem Novembertag vor zwei Jahren hatte diese Klientin, Sarah Nash, ihren Ehemann mit einem gezielten Stich in dessen Herz in der gemeinsamen Küche ermordet. Sarah hatte den ganzen Nachmittag in der Küche gestanden, ein aufwendiges Menu gekocht, sich anschließend herausgeputzt, den Tisch für ein schönes Tête-à-tête mit ihrem Mann, einem Ehebrecher, vorbereitet und dann noch ein bisschen auf ihn gewartet. Aber zu diesem Essen kam es gar nicht mehr. Sie hat ihn, fünf Minuten nachdem er in das luxuriöse gemeinsame Heim zurückgekommen war, niedergestochen. Oder war sie es am Ende gar nicht gewesen? 


    Webb hatte von Sarah den Auftrag, deren Ehemann dabei zu beobachten, wie dieser seine Geliebte, eine kroatische Studentin, auf den Flughafen begleitet, um ihr Lebewohl zu sagen. War da eventuell mehr als eine leidenschaftliche Affäre? 


    Soviel zum Plot der Geschichte. Tönt wie eine Detektivgeschichte. Ist es es auch - aber in dem Buch steckt noch viel mehr. 

    Als Leser*in begleitet man Webb durch diesen Novembertag. Man ist in seinem Kopf, seinen wild durcheinander gewirbelten Erinnerungen an sein früheres Leben als Polizist, an seine unehrenhafte Entlassung aus dem Dienst, seine Eltern, seine von ihm geschiedene Frau, seine lesbische Tochter und andere Personen und Orte, die mit seinem Leben zusammenhängen. Der Autor knüpft über 320 Seiten ein Netz von Erinnerungen und Überlegungen, die sich in Webs Kopf abspielen. Ich musste mich zuerst an den Schreibstil gewöhnen, aber mit der Zeit war ich fasziniert davon, wie Graham Swift die Welt von Welt von Webb aus dessen Perspektive darstellt. Menschen denken und erinnern sich nicht klar chronologisch und klar strukturiert. Viehlmehr ist unser Denken zu einem nicht unerheblichen Teil von wilden Assoziationen, diffusen Gefühlen und vielen äußeren Zufälligkeiten geprägt. Und genauso ist der Text geschrieben und aufgebaut. Das faszinierte mich. Ohne Effekthascherei nahm mich das Buch ein. Es war auf einmal sehr spannend zu lesen, obwohl der Text auf den ersten Blick chaotisch angeordnet  scheint - wie auch unser Denken (jedenfalls meines). Und was hat nun Napoleon III. damit zu tun? Einiges, aber das verrate ich hier nicht.


    Fazit: Ein unglaublich spannendes Buch, wenn man sich darauf einlassen kann. Also unbedingt lesen!

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