Bücher mit dem Tag "ritzen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ritzen" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer

     (1.417)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Mein erster Chris Carter und ich muss sagen ich hab noch nicht so eine richtige Meinung zu ihm.

    Das Buch war spannend geschrieben, wobei ich es am einigen Stellen ein wenig langatmig fand man aber schnell durch diese Passagen durch war.

    Der Erzählstil ist gut und lässt einen schnell durch das Buch durch kommen. Die Geschichte an sich ist gut erzählt und man fiebert mit den beiden von Anfang an mit. Teilweise hätte ich mir mehr über den Mörder gewünscht, aber da es ja der Anfang einer Serien ist und man die Hauptfigur kennen lernen soll war dies nicht schlimm. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird und ob mich die anderen Teile überzeugen können.

  2. Cover des Buches Die Sache mit Callie und Kayden (ISBN: 9783453417700)
    Jessica Sorensen

    Die Sache mit Callie und Kayden

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Janine_Niggemeier

    Ich hatte mich schon sehr lange auf diesen Roman gefreut und mit viel Elan angefangen. Der Schreibstil ist unglaublich gut und ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit weggesuchtet.

    In meinen Augen sind Callie und Kayden füreinander geschaffen und es war wirklich schön zu lesen, wie die beiden zueinander finden. Leider hat es mich dann doch sehr irritiert, wieviele Probleme doch jede einzelne Person in diesem Buch mit sich herumschleppt und auch meine Hoffnung nach einem Happy End wurde mit einem fiesen Cliffhanger zerstört. Diese Buch konnte meine Erwartungen nicht komplett erfüllen, was ich sehr schade fand, weil der Erzählstil wirklich mitreißend war. Etwas weniger Drama hätte mir persönlich in diesem Fall besser gefallen.

  3. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (752)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Kate Burkholder, die ehemals ein "Amish People" war und nun die erste weibliche Polizeichefin in einem kleinen Ort bei Ohio lebt, wird mit brutalsten Morden, die die Handschrift des "Schlächters" trägt, konfrontiert.

    Da sie selber ein Geheimnis aus ihrer Jungenzeit mit sich trägt, von dem außer ihrem Bruder, Schwägerin und Schwester niemand etwas weiß, will sie versuchen, mit dem Fall allein mit ihren zur Verfügung stehenden Mitarbeitern fertig zu werden.  Leider glückt es ihr nicht und sie sieht nicht, wie ihr die Führung mit den Medien entgleitet.

    Das Buch war spannend bis zum Schluss geschrieben.

  4. Cover des Buches Cry Baby - Scharfe Schnitte (ISBN: 9783596032020)
    Gillian Flynn

    Cry Baby - Scharfe Schnitte

     (779)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Nachdem ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, hoffte ich auf einen fesselnden Thriller mit den überraschenden Wendungen. So fesselnd war das Buch aber nicht, jedoch kam ein unerwartetes Ende. Das Buch hat etwas Dunkles in sich. Die Erziehung der Kinder hat ihre Folgen im erwachsenen Leben.

    Die Protagonistin Camille hat eine psychische Störung: Sie ritzt die Wörter auf ihrem Körper. Ich habe mich immer gefragt, was in ihrem Leben passiert ist, warum sie es macht. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser von den Gründen.

    Camille kommt in kleine Stadt, wo sie aufgewachsen ist, um über den Mord von 2 Mädchen für die Zeitung zu schreiben. Allmählich taucht man in ihre Kindheitserinnerungen ein. Sie erinnert sich an ihr Leben, Seelenschmerz, Ärger wegen ihrer Mutter und an ihre Schwester, die schon langer her gestorben ist. Und dann wird es langsam klar, was für ein Geheimnis in der Familie herrscht. Am Ende des Thrillers steht nichr der Mord im Vordergrund, sondern Camilles Geschichte und ihre Vergangenheit. Es werden deutlich die Gedanken und Gefühle von Camille beschrieben, damit man ein besseres Bild von ihrem Innenleben hat.

    Ich mag diesen Thriller, weil es über die Familiengeheimnisse und die verschiedenen psychologischen Störungen berichtet wird.

  5. Cover des Buches Die Liebe von Callie und Kayden (ISBN: 9783453534575)
    Jessica Sorensen

    Die Liebe von Callie und Kayden

     (417)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Der zweite Band von Callie & Kayden hat wesentlich länger gebraucht, um in Gang zu kommen als der erste. Tatsächlich ist in der ersten Hälfte kaum etwas passiert und es war mir fast schon ein bisschen zu viel Hin und Her zwischen dem Paar.

    Aber das änderte sich dann ganz plötzlich und was so ruhig anfing, wurde sehr herzergreifend und hat mich echt mitgenommen.

    Ging es im ersten Band noch mehr um Callies Probleme, geht es jetzt um Kayden, der in seiner Familie schreckliches durchlebt hat.

    Aber es geht nicht nur um die Probleme an sich – es geht auch drum, dass man sie in den Griff kriegen kann, dass man das aber auch angehen muss. Und ich liebe es, dass Jessica Sorensen Liebe hier nicht als Allheilmittel darstellt, sondern klarmacht, dass, man manchmal auch mit Profis reden muss.

    Die Charaktere entwickeln sich glaubhaft weiter. Ihre Beziehung macht sie stark, überwindet aber nicht alles. Auch wie Freundschaft hier gezeigt wird, ist einfach schön.

    Anders als im ersten Band gab es hier doch recht viele Erotikszenen, aber sie waren nicht so explizit und über dutzende Seiten erstreckt, dass ich sie überblättern wollte, sondern es hielt sich die Waage und blieb recht geschmackvoll.

    Besonders gut gefiel mir, wie Lukes Geschichte für den dritten Band der Reihe angeteasert wurde, ohne zu viel zu verraten. Er ist so ein interessanter Charakter und ich brenne schon darauf, seine und Violettes Geschichte zu erfahren. 

  6. Cover des Buches Scherbenseele (ISBN: 9783442483334)
    Erik Axl Sund

    Scherbenseele

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Immer mehr Jugendliche nehmen sich auf unterschiedlichste Weise und an unterschiedlichen Orten in Schweden das Leben. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie hören die Musik des gleichen Interpreten.
    Zur gleichen Zeit werden einflussreiche Männer ermordet. Jens Hurtig ermittelt in diesen Fällen und erkennt Zusammenhänge.

    Scherbenseele ist der erste Teil der Kronoberg-Reihe des Autorenduos Erik Axl Sund (Jerker Eriksson und Hakan Axlander Sundquist).

    Der Beginn des Buches hat mich einige Nerven gekostet. Der Schreibstil wirkt abgehakt und hat sehr starke philosophische Züge. Es geht um das Leben, den Tod und die Zeit. Dinge, die in einen Psychothriller passen und gerne erwähnt werden dürfen, aber über 2/3 des Buches hatte ich das Gefühl, dass es hier hauptsächlich ums philosophieren geht.
    Nach etwa 280 Seiten änderte sich der Schreibstil, die Sätze wirkten harmonischer und ließen sich flüssiger lesen. Der Fokus des Buches ändert sich indes auch und die (Selbst)Morde rücken in den Fokus. Hier steigt der Spannungsbogen deutlich und das obwohl ich das Ende vorhersehbar empfand.

    Diesem Buch hätte ich gerne 2,5* gegeben, am Ende habe ich mich hier für die 3* entschieden.

  7. Cover des Buches This Song Will Save Your Life (ISBN: 9783440146293)
    Leila Sales

    This Song Will Save Your Life

     (198)
    Aktuelle Rezension von: gemuesebuergerin

    Wenn Du, wie ich, vor über 20 Jahren Deine Seele an ranzige Indieschuppen voller musikschaffender Shoegazerjungs mit zu langem Pony und Attitüden, Discokugellichtflecken auf klebrigen Tanzböden und aufgefangene Gitarrenplektren verkauft hast, Dir Deine uralten, engen, grauen Levi's und das schwarze Shirt mit dem ikonischen Radiopuls-Wellen-Muster noch passt und Du immer noch durchgehüpfte Chucks schnürst: Lies. Dieses. Buch!

    Und alle, die zu jung waren, als "Common People" in Clubs lief, sei Elise' Story ebenso an's Herz gelegt (schließlich sind sie die eigentlich angepeilte Zielgruppe dieser Lektüre).

    Eine großartige Coming-of-Age-Geschichte voller bittersüßer, erster Liebe, wundervollen Songs, Freundschaft und was es heißt, sich selbst zu finden.



  8. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Soraja_liest
    Inhalt:
    Lilly Lindner erzählt von ihrem Leben. Sie erzählt von ihrem Nachbarn, der sie vergewaltigte als sie erst 6 Jahre alt war und wie sie damit versuchte umzugehen. Oder eben davon zukommen.

    Meine Meinung:
    Da es sich hier um die persönliche Geschichte von Lilly Lindner handelt, kann ich diese nicht "bewerten".
    Jedoch beeindruckte mich ihre "Sprachgewalt" auch in diesem Buch wieder. Diese allein ist ausschlaggebend für die 5 Sterne-Bewertung.

    Es handelt sich hier nicht um leichte Kost und sicherlich nicht um einen Unterhaltungsroman. Vielmehr erzählt uns die Autorin mit ihrem außergewöhnlichen und sehr berührenden Schreibstil aus ihrem Leben.
    Ich möchte nicht sagen, dass ich mit ihr mitfühlen kann oder sie und ihre Entscheidungen verstehe. Das kommt ihrer Erzählung in keinster Weise gerecht. Vielmehr möchte ich zu dem Buch sagen, dass es mich unfassbar gerührt und vor allem mitgenommen und bewegt hat. Dass Lilly Lindner die Kraft und den Mut aufgebracht hat, so viel von ihrem Innersten preiszugeben, ist beeindruckend. Davor kann man nur den Hut ziehen. Und Kraft daraus schöpfen. Und sich inspirieren lassen.

    Ich halte die Autorin für eine außergewöhnliche Frau mit einer wundervollen Begabung zum Schreiben. Und auch wenn es "schwere Kost" ist oder sein könnte, möchte ich gerne noch weitere ihrer Werke lesen.


  9. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  10. Cover des Buches Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt (ISBN: 9783863960476)
    Alex Morel

    Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

     (458)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist einfach traumhaft und der Klappentext hat ich direkt berührt und zum Nachdenken angeregt. 

    So habe ich auch direkt mit dem Lesen angefangen und wurde von einem wunderbar emotionalen und angenehmen Schreibstil gefesselt, auch an Spannung hat es nicht gemangelt.

    Dementsprechend hat es auch nicht lange gedauert, bis ich mit dem Buch durch war. Ich wollte es nicht aus der Hand legen und gleichzeitig nicht, dass es zu Ende geht.

    Sehr tolles Buch.

  11. Cover des Buches Zerbrechlich (ISBN: 9783404166985)
    Jodi Picoult

    Zerbrechlich

     (385)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Ständig brechen und zerbrechen irgendwelche Dinge. Wellen und Stimmen können brechen. Versprechen werden gebrochen. Und Herzen.<<
    …und nicht zuletzt hat Jodi Picoult mit „Zerbrechlich“ mein Leserherz nicht nur zerbrochen, nein regelrecht zertrümmert... Wir begleiten hier die an der Glasknochenkrankheit erkrankte Willow und ihre Familie, die ein ohnehin schon Hürden reiches Leben führen. Doch es kommt der Tag, da dreht Charlotte, Willows Mutter völlig am Rad... Sorry, aber anders kann ich das nicht formulieren. Von einer anfangs noch sympathischen Protagonistin entwickelte sich für mich persönlich immer mehr und mehr Unverständnis für ihre Entscheidungen, Denkweisen und Taten... Insbesondere am Ende habe ich mich ernsthaft gefragt, was Jodi Picoult mit diesem Buch bezwecken wollte... Für meinen Geschmack schafft sie hier weder Hoffnung für Betroffene, noch hinterlässt sie mir persönlich als Leser irgendetwas außer eine gehörige Portion strapazierte Nerven... Das Buch und seine ganze Thematik regen natürlich sehr zum Nachdenken an, es gibt viel zu diskutieren und die Moral wird hier auf vielfältige Weise infrage gestellt. Gerade solch ein Buch, mit dieser doch so so sensiblen Thematik hätte meiner Meinung nach eine Auflösung gebraucht, die etwas Hoffnungsvolles hinterlässt, die Betroffenen Mut macht und nicht ganz Hollywood-like emotionale Gräber schaufelt...
    An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich sagen, dass es sich hier um meine ganz persönliche Meinung und Empfindung im Bezug auf das Buch handelt! 

  12. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (425)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…

    Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.

    Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!

    Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.

    Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig. 

    Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...

    ,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!

  13. Cover des Buches Dark Village - Niemand ist ohne Schuld (ISBN: 9783649613039)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Niemand ist ohne Schuld

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Ich bin sehr froh, dass ich die Reihe nicht nach dem ersten Band, der so gar nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat, abgebrochen habe.
    Auch hier hat mir wieder die Zusammenfassung gefallen. Sowas sollte es bei vielen Reihen geben.  Es hilft sehr wieder alles ins Gedächtnis zu rufen, wenn man es nicht wie ich alles nacheinander liest.

    Auch in diesem Band ist mir aufgefallen, dass sich Beschreibungen wiederholen. Hier war es aber zum Glück nicht ganz so schlimm wie beim Vorgänger. Also konnte ich da drüber hinwegsehen.

    Die Story wird weitererzählt und nun kommen auch endlich mehr die Ermittler zu Wort und man kann aktiv miträtseln wer die Tote ermordet hat.

    An den Charakteren sieht man auch schön, dass jeder anders mit einem Todesfall umgeht. Auch die Charaktere an sich sind einem Wandel unterlegen, was mir sehr gut gefällt. Plötzlich sind andere sachen wichtig.

    Alles in allem gefällt es mir in welche Richtung die Geschichte geht und ich hoffe, dass mich die letzten Bände nicht noch enttäuschen.

  14. Cover des Buches Ein plötzlicher Todesfall (ISBN: 9783548285283)
    Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

     (763)
    Aktuelle Rezension von: fayreads

    In der Kleinstadt Pagford stirbt Barry Fairbrother. Die AnwohnerInnen sind erschüttert über seinen plötzlichen Tod, doch mit dem Todestag wird der Abgrund der Stadt deutlich. Fairbrother war ein bedeutendes Gemeinderat-Mitglied und nun ist ein Platz frei, den viele wollen, aber nur einer bekommen kann. 


    Diese Streitereien bekommen auch die Kinder der Kleinstadt-PolitikerInnen mit und auch sie haben einige Schwierigkeiten in ihrem Leben. Doch sie können nicht tatenlos zugucken und hacken die Homepage des Gemeinderats und offenbaren nach und nach immer mehr Geheimnisse.

    Fazit: 


    Durch die Autorin hatte ich gewisse Ansprüche und wurde auch nicht enttäuscht. Anfangs hatte ich eine andere Geschichte erwartet, doch der Kleinstadt-Krieg, den ich bekommen habe, habe ich auch gerne gelesen. 

    Leider waren es mir zu viele Figuren, da ich die ersten 200 Seiten damit verbracht habe, mich zu fragen, welche Sicht ich gerade lese und wer das noch einmal war. 

    Außerdem waren mir die Jugendlichen etwas zu gewollt wild geschrieben. Sie dachten eigentlich immer nur an Sex oder wie sie ihre Eltern ruinieren können und das war mir etwas zu viel. Bei den Jugendlichen hätte ich auch gerne mehr über Gaia gelesen, die mir etwas zu kurz kam, obwohl sie eigentlich ein interessanter Charakter war. 

    Das Ende war extrem deprimierend. Zwischendurch hatte ich die Hoffnung auf ein Happy-End, doch dann wurde ich enttäuscht. Ich hätte mir eindeutig ein anderes Ende gewünscht und wenigstens ein paar Figuren ein schönes Leben gewünscht. 

  15. Cover des Buches Dir verfallen (ISBN: 9783453357587)
    J. Kenner

    Dir verfallen

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Nach ihrem Studium ist Nicole „Nikki“ Fairchild gerade von Texas nach Los Angeles gezogen. Neben dem Start in eine Karriere in der IT-Branche erhofft sie sich, endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Der Selbstmord ihrer Schwester und ihre herrische Mutter, die sie unbedingt zu einer Schönheitskönigin trimmen wollte, führten dazu, dass sie sich lange Zeit ritzte. Auf einer Vernissage begegnet sie dem ehemaligen Tennisstar und Selfmademan Damien Stark, den sie schon lange kennenlernen wollte. Da ihr neuer Chef ihm eine Anwendung verkaufen möchte, treffen sie sich bald wieder. Das Geschäft platzt jedoch, und Nikki wird, obwohl sie keine Schuld trägt, gefeuert. Noch bevor sie sich richtig bei ihrer Mitbewohnerin Jamie und ihrem besten Freund Ollie ausweinen kann, erhält sie ein unmoralisches Angebot: Damien bietet ihr eine Million Dollar für ein Aktporträt von ihr – und wenn er sie für eine Woche besitzen darf.

    J. Kenner, die bereits als Julie Kenner und J.K. Beck auf eine beachtliche Backlist zurückblicken konnte und sich vor allem mit Paranormals einen Namen gemacht hatte, strebte mit ihrer „Stark Saga“ über die leidenschaftliche Beziehung zwischen Damien und Nikki auch den Durchbruch im Genre der erotischen Liebesromane an. Die Zeit war 2013 günstig nach den Erfolgen von EL James und Sylvia Day. Die Konkurrenz war zwar groß, trotzdem landete sie einen Treffer. Dabei ist der erste Teil zumindest nicht vollends „befriedigend“, was aber keineswegs an den Sexszenen liegt. Die Konstellation der verletzlichen Heldin, die Erfüllung darin findet, die Kontrolle abzugeben und sich dem düster-charismatischen Helden auszuliefern, und doch immer wieder hadert, bedient die Autorin gekonnt. Aber während die Probleme der Ich-Erzählerin realistisch rüberkommen und unter die Haut gehen, wirken die des Helden, der gleich mehrere dunkle Geheimnisse mit sich herumschleppt, noch etwas konstruiert. Dennoch macht der Roman Lust auf mehr. (TD)

  16. Cover des Buches Du bist das Gegenteil von allem (ISBN: 9783570161586)
    Carmen Rodrigues

    Du bist das Gegenteil von allem

     (63)
    Aktuelle Rezension von: jojo-lesemaus

    Das Buch "Du bist das Gegenteil von allem" hat mir gut gefallen.
    Mein absolutes Schmuckstück dabei war, dass die Handlung anfangs sehr undurchsichtig  war und dann im Laufe der Zeit aus verschiedenen Blickwinkeln und von verschiedenen Charakteren erzählt neu aufgerollt wurde. So habe ich nach und nach das Komplette Ereignis um das sich die zentrale Handlung dreht verstanden.
    Leider ist es mir sehr schwer gefallen in die Atmosphäre und das Buch insgesamt hinein zu finden. Außerdem war ich anfangs von den verschiedenen Erzählperspektiven sehr verwirrt weil ich nicht durchblicken konnte wer in welcher Beziehung zu wem steht.
    Zusätzlich ist mir eine der bedeutenden Charakteren sehr unsympathisch vorgekommen. Dieser Eindruck hat sich gegen Ende gebessert und ich konnte sie dann besser verstehen aber anfangs hat mir das die Geschichte ein bisschen zerstört. 
    Sehr schön fand ich aber wieder, dass das Buch viele heikle Themen mit denen vor allem Jugendliche sich viel auseinander setzen gut aufgenommen und behandelt, ohne dass es zu eindeutig und belastend zur Schau gestellt wurde.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen, weil es sich schnell lesen lässt und einige Themen feinfühlig behandelt.
  17. Cover des Buches Der Kratzer (ISBN: 9783426522370)
    Oliver Ménard

    Der Kratzer

     (59)
    Aktuelle Rezension von: claudi-1963

    "Die Handschrift des unbekannten Mörders, die eingeritzten Buchstaben, die er in der Haut seiner Opfer hinterließ, hatten ihm viele Geschichten erzählt." (Buchauszug)
    Diverse Mordfälle hielten Tobias Dom und seine ehemalige Partnerin Karen Weiss in Atem. Alle weisen ein eindeutiges Muster auf, nämlich das Einritzen von Buchstaben. Selbst Kommissar Dom konnte dem Täter nur knapp entkommen. Doch schlussendlich führte sie das Ganze dann doch zum Täter und der Festnahme. Doch nun, 7 Jahre später, wird Doms Ex-Frau Jasmin fast sein nächstes Opfer. Mit viel Glück kann sie sich befreien, läuft jedoch anschließend vor ein Auto. An ihrem Oberschenkel eingeritzt der Name seiner Tochter. Dom ist schnell klar, der Kratzer ist zurück oder hat einen Nachahmer gefunden und dieser trachtet ihm, seinen Freunden und seiner Familie nach. Dom bittet die Journalistin Christine Lenève um Hilfe. Ihre Spur führt zur Psychiatrie, in der Dr. Lindfeld einsitzt, der mit Christine noch eine offene Rechnung hat. Eine Jagd beginnt, bei denen jeder in Lebensgefahr schwebt, der den Kratzer unterschätzt.

    Meine Meinung:
    Ein interessantes Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Ich kannte leider bisher keines der Bücher aus dieser Reihe, was sicher ein Fehler war. Ich denke, zum besseren Verständnis wäre es sicher gut gewesen, die anderen Bücher der Reihe zu kennen. Der Autor klärt zwar einige Dinge auf, doch die Tiefe durch die anderen Bücher fehlte mir einfach. Der Schreibstil ist flüssig, sehr unterhaltsam und überaus spannend. Die recht kurzen Kapitel machen es mir leicht, am Buch dranzubleiben, besonders weil der Spannungsbogen kontinuierlich nach oben geht. Man braucht also schon wirklich gute Nerven, um an dem Buch dranzubleiben. Allerdings hatte ich mit der einen oder anderen Szene auch meine Schwierigkeiten. Besonders diese mit dem Brand im Bunker fand ich schon ein wenig unrealistisch dargestellt. Ich glaube kaum, dass man da so unbeschadet herauskommt. Gut gefallen haben mir dagegen die Charaktere. Der etwas eigenbrötlerische, aber durchaus kompetente Kommissar Dom hat mich schnell angesprochen. Besonders weil er seine Ecken und Kanten hat, die ihn einfach interessant machen. Ebenso wie Christine Lenève, die hier den größeren Part einnimmt. Was ja auch klar ist, weil es in erster Linie in dieser Reihe um sie geht. Sie total motiviert in ihrem Beruf als Journalistin und braucht recht lange, ehe sie zu jemandem Vertrauen fasst. Besonders in der Partnerschaft hat sie da so ihre Probleme. In Albert findet sie endlich mal den Traummann und auch ich muss sagen, dass ich ganz angetan bin von dem netten, sympathischen Mann. Karen Weiss hätte ich gerne als Kommissarin erlebt, doch leider hat sie aufgehört, deshalb muss ich unbedingt noch das Buch "Das Hospital" lesen, das noch auf meinem SUB liegt. Der Kratzer ist ein wirklich extremer Typ, für mich haben seine Wahnvorstellungen und seine Taten etwas von einem Psychopathen mit Tendenz, um Sadisten zu tun. Beim Ende war ich etwas überrascht, den schon recht früh wird der Täter gestellt und ich hatte eigentlich nichts mehr erwartet. Doch dann schenkt der Autor dem Leser noch einmal wirklich sehr spannende Aktionen und ich bin mir nicht sicher, ob dies wirklich das Ende dieser Reihe war. Ob diese Ereignisse allerdings nur als Seitenfüller dienten oder als Übergang zu einem weiteren Teil, bleibt abzuwarten. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne, weil ich manches zu unrealistisch empfand.

  18. Cover des Buches Dir ergeben (ISBN: 9783453357662)
    J. Kenner

    Dir ergeben

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Band 02 schließt direkt an Band 01 an und der Deal zwischen Nikki und Damien endet bald, doch keiner möchte den Anderen gehen lassen. Allerdings hat Damien immer noch Geheimnisse vor Nikki und dazu kommen die Paparazzi, die Nikki sehr zu schaffen machen. Damien ist sehr um Kontrolle bemüht und kann diese nur schwer loslassen, doch im Verlauf der Geschichte kommen Kleinigkeiten ans Licht, was seine Handlungen erklären. Nikki hingegen hat mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen und sie möchte nur noch nach vorne schauen, am liebsten mit Damien, der mittlerweile zu ihrem Lebensinhalt wurde.

  19. Cover des Buches Schuldig (ISBN: 9783492274845)
    Jodi Picoult

    Schuldig

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    „Schuldig“ von Jodi Picoult ist ein lesenswerter Roman um Familiengeheimnisse und schuldhaftes Verhalten. Der Vater, Daniel, ist in Alaska als einziges weißes Kind der Gemeinde aufgewachsen. Mit den unterschiedlichen Verhaltensnormen kommen beide Seiten nicht klar. Schon in jungen Jahren verlässt er Alaska. Daniel hat sich zu einem höchst aggressiven, nicht anpassungsfähigen Menschen entwickelt, der nur in seinen Comiczeichnungen eine gewisse Ruhe findet. Erst als er Laura kennenlernt, findet er seinen Platz und seine Ruhe. Laura, ebenfalls in gewisser Weise ein Wildfang, lehrt als Professorin Dante und dessen Vorstellung über die Hölle. Die gemeinsame Tochter Trixi glauben sie beide auf einen guten Weg und bemerken nicht, dass sie völlig abdriftet.

    In dem Ort, in dem sie leben, gibt es kaum Ablenkung für junge Leute. Also beschäftigen sie sich  mit sich selbst. Und zwar auf sehr zerstörerischer Art und Weise. Laura und Daniel haben sich mit der Zeit von einander losgelöst, ohne dass sie es wahrhaben oder darüber sprechen wollen. Denn beide haben Geheimnisse voreinander. Daniel spricht nie über seine Vergangenheit, Laura nicht über ihren Betrug ihm gegenüber. Und beide bekommen nicht mit, dass ihre Tochter aufgrund ihrer Pubertät ihren Weg in der Gesellschaft sucht. Sie verliebt sich unsterblich in einen der besten Sportler der Schule, allerdings hält es nicht lange.

    Und nun passiert es: die beste Freundin gibt ihr einen schlechten Rat, der letztendlich in einer Vergewaltigung endet. Die Eltern sind verzweifelt, sind sie doch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen. Am Ende stirbt auch noch der junge Mann und die Suche nach dem Täter beginnt. Der ermittelnde Polizist fühlt sich schuldig, weil er bei seiner eigenen Tochter die Drogensucht nicht erkannt hat, die Mutter, weil sie den Vater betrügt, der Vater, weil er die Wahrheit über seine Vergangenheit verschweigt, Trixi, weil sie nicht ehrlich ist und deshalb wegläuft. Die Freundin, weil diese nicht zu Trixi hält, der Liebhaber der Mutter, weil auch dieser seine Geheimnisse verbirgt. 

    Über allem schwebt von Kapitel zu Kapitel ein Erwachsenencomic, gezeichnet von Dustin Weaver. Es ist Daniels Phantasie über Superhelden, männlich wie weiblich, die im Grunde die Geschichte seiner Familie zeigt. Wie die Tochter der Familie durch den Freund entrissen wird, der Vater in Dantes Hölle alle Stufen durchleiden muss, um zur Erkenntnis zu kommen und die Tochter zu retten. Und im Roman? Finden sich alle plötzlich in Alaska wieder, dem Ort in dem Daniel groß geworden ist.

    Schuld ist ein großes Wort mit vielen Abstufungen. Eine falsche Entscheidung kann unendliches Leid auslösen und eine Kette von Ereignissen Ingangsetzen, dessen Ende niemand erwartet hätte.

    Einfühlsam und doch nicht komplett überzeugend geschrieben. Man bleibt auf jeden Fall dran kleben.

  20. Cover des Buches vergissdeinnicht (ISBN: 9783785760611)
    Cat Clarke

    vergissdeinnicht

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Emys_bunte_Welt

    Stell dir vor, du würdest in einem weißen Raum aufwachen, nichts drin als ein Bett, ein Tisch, ein sehr unbequemer Stuhl, drei Stapel Papier und siebenundzwanzig Kugelschreiber. Alles weiß, von den Kugelschreibern man abgesehen, sie sind das einzige Highlight in all dem weiß. Das Fenster mit Brettern vernagelt und die Tür verschlossen, keine Möglichkeit zur Flucht. Und du hast keine Ahnung, wie du dort wo du jetzt bist, gelandet bist …
    Für Grace ist das gerade Realität. Um nicht verrückt zu werden, beginnt sie, ihre Gedanken niederzuschreiben. Allmählich setzten sich die einzelnen Puzzleteile ihrer Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen – und Grace spürt: wenn sie sich befreien will, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und herausfinden, wer sie ist.

    Schreibstil:

    Die Geschichte hat zwei Erzählstränge: Im ersten, der weiße Raum – der mir vorkam wie eine Isolierte kleine eigene Welt, und in der Grace versucht die Zeit tot zu schlagen und aus Ethan schlau zu werden.
    Im Zweiten, erzählt Grace aus ihren Leben vor der Entführung.
    Zunächst war ich von der Ausdrucksweise der Autorin genervt, sie kam mir teilweise unbeholfen und jugendlich vor.
    Erzählt wird aus der ersten Person Singular.
    Grace spricht davon, dass man durch ihre Schwärmereien ja glauben müsse, dass sie Ethan heiß fände. Was auch so war, bevor er sie entführt hat. Und weiter erzählt/ schreibt sie:

    Und ich glaube, es ist noch zu früh, dass ich dieses Syndrom habe … wie heißt es noch gleich? Wenn die Geisel anfängt, sich mit ihrem Entführer zu identifizieren, sich in ihn verliebt und dann bei seiner üblen Kidnapping-/ Mord-/ sonst was-Tour mitmacht.“

    Sie spricht von Stockholm Syndrom. Mir war zu der Zeit noch nicht klar, dass Grace erst siebzehn ist. Als mir klar wurde, das es sich um ein Teenie-Roman handelt, war es für mich gleich viel besser zu ertragen. Die Betonung liegt auf besser.
    Was aber nichts mit dem können der Autorin zu tun hat, daran besteht kein zweifel. Aber, als ich den Klappentext gelesen hatte, glaubte ich, es würde sich um ein Entführungsdrama, einem Thriller handeln.

    Meine Meinung

    Grace scheint keine all zu große Meinung von ihrer Mutter zu haben.
    So schreibt sie am zehnten Tag:

    Ich frag mich wie es Mum geht. Wahrscheinlich ist sie am Durchdrehen. Gibt sich vielleicht ein bisschen Frustshoppen, um sich von ihrem Trauma abzulenken.

    Meiner Meinung nach ist die Mutter mit ihrer Rolle – seit dem Tod von Ehemann und Vater – überfordert, beide trauern und keiner hat die Kraft zu fragen, wie es dem anderen geht. So ist die Mutter überwiegend unterwegs und umgibt sich mit weniger anstrengenden Menschen.
    Außerdem scheint Grace der Meinung zu sein – da sie nur ihre Gefühle fühlen kann – die einzige zu sein die welche hat (ähnlich eines Narzissten) und sie schreibt:

    Ich denke dauernd an Sal. Fühlt sie sich schlecht? Fühlt sie irgendwas?“

    Und sie scheint zu glauben, dass sie frei von Fehlern ist und nimmt sie anderen sehr übel. So schreibt sie weiter:

    Krümmt und winden sich ihre Eingeweide vor Scham und Schuld?“

    Grace ist niemand, mit dem man Befreundet sein will und man würde sie nur knapp seinen schlimmsten Feind wünschen. Sie ist kein böser Mensch, sie ist aber überheblich und hat eine sehr schlechte Sozialkompetenz. Sie selber reagiert ständig sensibel, wenn andere es wagen sie zu Recht zuweisen, oder anderer Meinung sind, sie selber aber schert sich ein Dreck, was andere wollen oder Fühlen. So drängt sie Sal es ihr gleich zu tun und sich mit Sex (mit wildfremden Jungen) zu trösten. In Wahrheit aber ist es nur eine von vielen Formen, wie Grace sich selbst verletzt.
    Und dann gibt es noch Nat in ihren Leben, der viel Verständnis für sie aufbringt, sie beruhigt und tröstet, wenn sie sich mal wieder selbst verletzt hat. Und das erste Mal ihn ihrem Leben erfährt sie bedingungslose liebe. Auch ihn behandelt sie viel zu oft Unfair. Mir scheint, dass sich dieses Muster durch das gesamte Buch zieht und auf Dauer ist es sehr anstrengend. Zum Glück scheint die Einsamkeit sie von ihrem hohen Ross herunterzuholen oder die Sehnsucht überwiegt über die Enttäuschung des Betrugs und sie wird milder.

    Das Cover:
    Das Cover ist komplett in Weiß gehalten, was sehr gut zu der Geschichte und dem weißen Raum passt. Wenn man genau hinguckt sieht man im Hintergrund die geschriebenen Zeilen von Grace, wobei der Titel des Buches über der Coverseite verstreut durch lila Buchstaben erscheint. Ein Cover das verschiedene Assoziationen hervorrufen kann. Ich dachte zum Beispiel, an eine Amnesie der Protagonistin, auch wegen des Titels: „Vergiss dein nicht“. Vergesse dich nicht, vergiss nicht, wer du bist.
    Das Buch hat 288 Seiten, ist im März 2012 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen und wurde meines Wissens in die Gegenwartsliteratur eingeordnet.

    Fazit

    Dieses Buch einmal gelesen, wird man die Geschichte nicht so schnell wieder los. Ich fand es schön mal ein (Jugend) Roman zu lesen, der nicht nach dem typischen Schema läuft und das mal angesprochen wird, das einige Jugendlich größere Probleme haben, als dass der Lippenstift zum Rest des Outfits passt. Wäre ich als Jugendliche auf das Buch gestoßen, hätte ich mich zum Mindestens halbwegs verstanden gefühlt, weil auch Grace leidet und einen sehr weichen Kern in ihrer harten Schale verbirgt.

    Über Cat Clarke
    Cat Clarke
     wurde 1978 in Sambia geboren und wuchs in Edinburgh und Yorkshire auf. Nach dem Studium arbeitete sie in London für einen Kinderbuchverlag und schrieb selbst Sachbücher für Kinder. Inzwischen lebt sie wieder in ihrer alten Heimat Edinburgh, wo sie sich neben ihrem Hund und ihren beiden Katzen auch um ihre selbst gegründete Literaturagentur für junge Autoren kümmert. Ihr Debütroman vergissdeinnicht wurde in Großbritannien begeistert von der Presse aufgenommen und sofort zu einem großen Erfolg.


  21. Cover des Buches Bevor ich falle (ISBN: 9783426226223)
    Lilly Lindner

    Bevor ich falle

     (101)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Bevor ich falle" ist ein weiterer Roman der Autorin Lilly Lindner, den ich damals nach Erscheinung direkt verschlungen habe. Unfassbar, dass das schon im Jahr 2012 war. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Lilly Lindner hat mich gleich mit dem ersten Buch in ihren Bann gezogen, das ich von ihr gelesen hatte. Natürlich habe ich jedes weitere, das von ihr herauskam direkt gekauft, ohne überhaupt den Klappentext lesen zu müssen. In anderen Rezensionen zu diesem Buch wurde bereits mehrfach ihre Wortgewalt beschrieben. Und es stimmt. Sie spricht über Themen wie Depressionen und selbstzerstörerischem Verhalten. Sie verbindet Worte mit Sarkasmus und lässt es dennoch so wirken, als sind die Worte wahr. Man schmunzelt über ihre Wortwahl, denkt sich "das stimmt" und will mehr davon lesen. Ich weiß noch, dass in einem ihrer Bücher stand, sie schreibt viel zu schnell. Das geht ihr einfach so von der Seele runter. Der Lektor hat ihr einen gewissen Rahmen gegeben, um eine bestimmte Anzahl an Seiten zu schreiben, die sie in kürzester Zeit aber schon fertig hatte. Sie schreibt, was sie denkt. Und das macht ihre Worte vielleicht so besonders. Weil sie nicht zu viel darüber nachdenkt. Ich habe dieses Buch jedenfalls sehr gern gelesen und kann es allen Liebhabern von Büchern des Anti-Pop, oder eben von Büchern die ernstere Themen behandeln, empfehlen. Ich würde es immer wieder lesen. So weit ich weiß, habe ich daheim noch eins von ihr, was ich nocht nicht gelesen habe. Das sollte ich auf jeden Fall schnell zur Hand nehmen, um dieser Welt zu entrinnen und mich von Lilly Lindners Worten gefangen zu nehmen.

  22. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9780804172707)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Das Buch macht mich wirklich sprachlos und brachte mich zum Weinen. Es gefällt mir sehr gut, daß die Autorin der Realität verpflichtet ist. Die Ereignisse, die in diesem Buch passieren, sind so oder ähnlich im wahren Leben tragischerweise abgelaufen. 

    Kann ein Mensch in der Tat verloren fürs Leben sein? Selbst wenn sich die Umstände zum Guten wenden? 

    Jude ist ein sechzehnjähriger Student, der gerade erst das College beginnt. Dort lernt er Willem, JB und Malcolm kennen. Alles Aspiranten auf DIE große Karriere. Jude in Jura, Willem im Schauspiel, JB in der Kunst und Malcolm in der Architektur. 

    Sie werden sehr enge Freunde. Jude weiß bald alles über die anderen drei, aber er bleibt mysteriös und sie erfahren kaum etwas von und über ihn.

    Es dauert bei dem Quartett zwar unterschiedlich lange, aber alle schaffen sie in ihrem Feld den Durchbruch. Jude ist erfolgreicher Firmenanwalt, Willem Schauspieler der A - Liga, JB hat Kontrakte mit großen Galerien und verkauft seine Gemälde wie warme Semmel. Malcolm macht sich mit seiner Frau als Architekt unabhängig. 

    Dies alles ist aber nur die strahlende, polierte Oberfläche. Ökonomische Sicherheit garantiert noch lange nicht das Glück. 

    Jude hat eine sehr finstere Vergangenheit. Als Kind wurde ihm das Schlimmste angetan, was einem Kind angetan werden kann, durch Männer. Überhaupt wurde er bereits als Baby ausgesetzt und weiß gar nicht, wer seine Eltern sind. Sein Alptraum beginnt er bereits, als er in einer Mönchsabtei "erzogen" wird und das ist erst der düstere Anfang seiner Kindheit, die keine sein wird ...

    Als Erwachsener verfolgen ihn seine Traumata kontinuierlich weiter. Er verletzt sich massiv selbst mit Rasierklingen und überhaupt ist er gehbehindert sowie leidet unter massiven Nervenschmerzen, - Schäden infolge eines "Unfalls", den er als 15jähriger erlitt. Er bekommt immer wieder unerträgliche Anfälle der Pein.

    Und auch in anderen Bereichen seines Lebens werden die Nachtschatten seiner Kindheit und Jugend unberechenbare Folgen zeitigen. 

    Malcolm sieht sich immerzu im Schatten der omnipotenten Schwester und Eltern. Willem leidet unter dem frühen Tod seines behinderten Bruders. JB verfällt Crystal Math, weil er trotz seiner großspurigen Fassade von tiefen Minderwertigkeitsgefühlen geplagt wird.

    So werden sie von ihrem eigenen Ballast zerdrückt und bemerken dadurch nicht die gesamte Tragweite der Tragödie, die sich um Jude zu entwickeln droht. Sie lieben ihn alle sehr, sind echte Freunde, aber kann diese Liebe reichen, um ihn zu retten, während er zwar in Zeitlupe ertrinkt, aber dabei verzweifelt winkt? 

    Das Buch hat 720 Seiten. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Denn die Autorin besitzt das richtige Timing und das Fingerspitzengefühl, ihren Protagonisten Raum zum Entwickeln zu geben. Es treten keine Längen auf oder unnötige Lückenfüller, nur um mehr Seiten vollzubekommen. 

    Es ist im Gegenteil eher so, daß man am Ende angekommen, sagt, daß man gerne noch zweihundert Seiten mehr gelesen hätte. 

    Es sind ihr äußerst tiefgründige, plastische Charaktere gelungen, die sehr authentisch sind. Sympathisch und liebenswert. Vor allem Jude schließt man sehr schnell ins Herz. Sein Schicksal geht einem sehr nahe. Wie auch das gesamte Geflecht der Beziehungen der Figuren zu - und untereinander. 

    Die grauenvolle Vergangenheit Judes wird stückchenweise enthüllt. Es bleiben also zum Ende hin keine Fragen ungeklärt. Und wenn sich dem Leser erst einmal dieses ganze Panorama der Traumata aufgeschlossen hat, ist man schier fassungslos über solche Niedertracht. 

    Vor allem besteht ein Aspekt der Meisterschaft der Autorin darin, daß sie es nicht nötig hat Horror bis ins allerkleinste Detail auszuführen. Sie reißt es an, skizziert es "nur", aber das reicht ja schon. Der Leser hat bekanntlich Phantasie und die Imaginationskraft ist erschreckend beim Visualieren. Während des Lesens empfindet man Zorn, Rachegelüste, Traurigkeit, aber auch Glück und Zuneigung. 

    Das Buch ist ein emotionaler Hammer im besten Sinne. Es haut einen um u d betäubt einen zum Teil, aber der größere Anteil wird sehr aufgewühlt. Kitschfrei wird man von dieser Wucht mitgenommen, ganz "normaler" Menschen, die allesamt außergewöhnlich sind. Melancholie, Poesie, Trauer, um das, was hätte sein können ... Ihre Sprache verfügt über einen reellen, sehr hypnotischen Sog, der die Sinne schärft. Es spricht Herz, Seele, Psyche und Intellekt an, bietet keine märchenhafte Verlogenheit an ( die es oft genug nicht gibt! ), aber eine zarte Hoffnung bleibt, wie ein fragiler Regenbogen nach dem Wolkenbruch.

    Außerdem ist noch ein absoluter Pluspunkt: die Autorin hat Protagonisten verschiedener Ethnien und variabler sexueller Identitäten. Sie schreckt nicht davor zurück, heiße Eisen anzupacken, ohne daß das Buch bleischwer und problembeladen ist. Nein, es hält ein tolles Equilibrium aus Leichtigkeit und Schwere, wie unser aller Leben. Hanya Yanagihara hätte den Man Booker Prize 2015 erhalten sollen! Ein exzeptionelles Meisterwerk!

  23. Cover des Buches Das Dornenkind (ISBN: 9783442486021)
    Max Bentow

    Das Dornenkind

     (212)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Wow - dieser fünfte Band hat mich echt überrascht. Der war ja richtig, richtig gut.

    Der Psycho-Thriller ist gut aufgebaut und hat mit der Person von Wendy Hain eine überragend gut gezeichnete Protagonistin. Inhaltlich haben andere Leser schon viel geschrieben und ich finde, bei diesem Band sollte man vorsichtig sein, sonst kann es leicht zu Spoilern kommen.


    Positives

    Der Roman ist spannend. Die falschen Fährten sind gut angelegt. Die Personen - auch der sonst so selbstzerstörerische Nils Trojan - sind richtig stark. 


    Negatives

    Auch wenn ich die Person der Wendy Hain als richtig gut empfunden habe. An ein paar Stellen reagiert sie doch recht interessant. Welche Stellen ich da genau meine, kann ich nicht schreiben ohne Inhalt preiszugeben. 

    Nach einem gelungenen und spannenden Finale ist Schlussakkord meiner Ansicht nach falsch gesetzt. Was ich genau meine, .....


    Aber trotz allem der bisher beste Band der Reihe und er macht Lust auf den 6. der Reihe.

  24. Cover des Buches Tausend Mal gedenk ich dein (ISBN: 9783414824059)
    Heike Eva Schmidt

    Tausend Mal gedenk ich dein

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Sanveen
    Story: Nelly lernt Elias kennen und verguckt sich sofort in ihn. Doch als er zu ihr herüber sieht ist Nelly überzeugt, dass er bestimmt ihre hübsche beste Freundin Pina ansieht. Nelly wäre gerne wie Pina: stark, selbstbewusst, schlagfertig mit schönen Haaren und einer tollen Figur. Nelly ist froh eine so gute Freundin in Pina gefunden zu haben - sie gibt ihr Kraft und Selbstvertrauen. Als eine neue Schülerin in Nellys Klasse kommt, ereignen sich jedoch merkwürdige Unfälle und schnell gerät Nelly in Verdacht. Sie versucht herauszufinden wer hinter dem ganzen Komplott steckt und stößt auf eine unerwartet beängstigende Wahrheit.

    Charaktere und Schreibstil:
    Nelly ist die Protagonisten und ca. 15 Jahre alt. Der Großteil des Buches wird in der Ich-Form aus Nellys Sicht geschildert. Einige Kapitel sind jedoch aus Sicht ihrer Freunde oder Mitschüler in der dritten Person geschrieben. Nelly war für mich nicht unbedingt ein Charakter in den ich mich einfühlen konnte. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie einfach ein Teenager ist. Sie ist sehr launisch, naiv und sehr abhängig von der Meinung ihres Umfeldes.

    Die Autorin stammt aus Deutschland und das Buch spielt ebenfalls in Deutschland. Es ist deshalb natürlich völlig in Ordnung, dass auch alle Namen der Buchcharaktere deutsch sind - trotzdem stört mich so etwas immer ein bisschen - man ist ja doch sehr an englische Namen und Aussprachen gewöhnt. Das tut dem Buch aber natürlich keinen Abbruch. Der Schreibstil ist recht locker und einfach gehalten. Da das Buch auch nicht besonders dick ist, lässt es sich sehr schnell durchlesen.

    Fazit:
    Wie gesagt, war mir Nelly als Protagonistin nicht ganz so sympatisch. Eigentlich gab es im ganzen Buch keinen Charakter der es mir recht angetan hätte. Ich glaube ich bin auch einfach schon ein bisschen zu alt für das Buch. Empfehlen würde ich es aber auf alle Fälle einer Zielgruppe zwischen 12 und 15 Jahren. Ich denke in dem Alter hätte mir das Buch vielleicht sogar besser gefallen. Mir war auch von Anfang an irgendwie klar, wer hinter der ganzen Sache steckte...muss aber trotzdem sagen, dass obwohl ich irgendwie doch recht behielt, die Autorin am Schluss dennoch eine Wendung bereit hielt, die ich nicht erwartet hatte. Das Buch greift zwei große wichtige Themen auf: zum Einen ist das auf jeden Fall Mobbing und zum Andern...das sage ich jetzt nicht, sonst würde ich spoilern. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, wohl eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht, aber dennoch hat der Schluss für mich noch einen halben Punkt wettgemacht hat - das Buch zu Ende zu lesen, lohnt sich also auf jeden Fall - 3,5 Sterne dafür.

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