Bücher mit dem Tag "roadmovie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "roadmovie" gekennzeichnet haben.

163 Bücher

  1. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783499267369)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (1.841)
    Aktuelle Rezension von: Katinka1976

    Inhaltsangabe: Die alleinerziehende Jess hat es nicht leicht. Ohne die finanzielle Unterstützung ihres Mannes, versucht sie ihrer Tochter Tanzie und ihrem Stiefsohn ein halbwegs normales Leben zu bieten. Also hält sie ihre Familie mit zwei Jobs über Wasser. Bei ihrem Putzjob lernt sie dann Ed kennen, der aufgrund beruflicher Probleme aus London „geflohen“ ist und vorübergehend in seinem Ferienhaus lebt. Als ihre Tochter die Chance erhält, eine Privatschule zu besuchen, beginnt eine verrückte Reise nach Schottland, die das Leben aller verändern wird. 

    Kurzmeinung: Dies ist das erste Buch von Jojo Moyes, das ich lese. Bisher kannte ich nur den Film „Ein ganzes halbes Jahr“, den ich auch schon wirklich gut fand. Die Geschichte von Jess und Ed ist für mich wie eine moderne Variante des Märchens vom Aschenbrödel! 

    Das Cover ist ganz typisch für Bücher von Jojo Moyes und wie ich finde genau passend. Abgebildet sind unter anderem die Protagonistin Jess zusammen mit ihrer Tochter Tanzie und dem Familienhund. 

    Ich hatte beim Lesen der ersten Kapitel kleine Probleme, mich in die Geschichte hinein zu finden, allerdings hat es wirklich nur einen kurzen Moment gedauert. Spätestens, als die Protagonisten Jess und Ed aufeinander treffen, hatte mich die Lust weiterzulesen vollkommen gepackt. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt, weshalb man wirklich jede beschriebene Figur mit ihren Eigenschaften sehr gut kennenlernt. 

    Jojo Moyes zeigt in ihrem Buch, dass man alles schaffen kann, wenn man nur daran glaubt, immer positiv bleibt und dafür kämpft. Es ist wichtig, dass man nicht aufgibt oder den Kopf in den Sand steckt und wenn man meint, es klappt gar nichts und es wird immer schlimmer, kommt doch von irgendwo eine Lösung her. 

    Eine schöne Geschichte mit starker Aussage, die für mich 4 Sterne verdient hat. 

    ISBN:9783499267369 

    Umfang: 512 Seiten 

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch 

    Erscheinungsdatum: 23.05.2014

  2. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.843)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  3. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.788)
    Aktuelle Rezension von: 79yvi

    Ich habe „Tschick“ im Zuge einer Lesechallenge für die Aufgabe „Lies ein Buch, das gefühlt schon jeder gelesen hat, nur du nicht.“ gelesen. Der Hype um Maiks und Tischs Geschichte war nach deren Erscheinen groß, dass sie verfilmt wurde, weiß wohl auch jeder. Im Nachhinein betrachtet muss ich sagen, dass ich nichts verpasst hätte, wenn ich mich für ein anderes Buch zur Erfüllung der Aufgabe entschieden hätte.

    Es lässt sich flüssig weg lesen und punktet teilweise mit witzigen und auch stragnen Situationen, die die beiden Jungs auf ihrem Roadtrip erleben. Andererseits ist es gespickt mit Klischees, die ich in der Form in einem Jugendbuch einfach nicht angebracht finde. Tschick und Maik gehen ihre Reise ziemlich planlos an und genauso kommt die Geschichte bei mir an. Was mich zu der Frage gelangen lässt: Was will mit diesem Buch eigentlich transportiert werden?

    Zusammengefasst ist „Tschick“ für mich eher enttäuschend. 

  4. Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426283868)
    Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Ramona_H

    Ich bin sofort gut in das Buch reingekommen. 

    Lea und Livius treffen sich zufällig nach einem abgesagten Flug an der Schlange der Autovermietung. Sie beschließen gemeinsam ein Auto zu mieten und wollen so Kosten sparen. Livius ist froh eine Mitfahrgelegenheit zu haben. Über die wird er sich aber noch sehr wundern. Er erlebt mit Lea ganz viele lustige und auch sonderbare Dinge. 

    Beide kommen zu der Erkenntnis, dass man s in Leben bewusst genießen soll. Ich musste auch lernen, dass der Schein manchmal trügt und man sich erstmal die Mühe machen muss hinter die Kulisse zu schauen. 

    Teilweise musste ich richtig lachen, auch wenn dann wieder sehr traurige Passagen kamen. 

    Die Essenz für mich ist: genieße dein Leben und überlege dir was dir wichtig ist. Sei vor allem ehrlich zu dir selbst. 

    Ein toller Roman und sehr überraschend, wenn man Fitzek nur aus seinen Thrillern kennt. 

  5. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Als Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, ist nichts mehr wie zuvor. Seine Frau wurde getötet, und ein mysteriöser Fremder bietet ihm einen Job an. Er nennt sich Mr. Wednesday und weiß ungewöhnlich viel über Shadow. Er behauptet, ein Sturm ziehe auf, eine gewaltige Schlacht um die Seele Amerikas. Eine Schlacht, in der Shadow eine wichtige Rolle spielen wird ...

    Cover

    Eine Straße ohne Ende, ein Blitz der die Welt in zwei Hälften teilt und die Welt wird dunkel und öde. Es sieht ein wenig bedrohlich aus.

    Ein Wort vorneweg

    Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

    Mein Eindruck

    American Gods ist ein Roman von Neil Gaiman aus dem Jahre 2001. Er verbindet Elemente der Fantasy, verschiedene Aspekte klassischer und moderner Mythologie sowie amerikanischer Folklore. Soweit von offizieller Seite. Im Jahr 2015 erschien im Eichborn Verlag eine ungekürzte Fassung, die ich nunmehr gelesen habe.

    Ich kenne schon einiges von Neil Gaiman und mag seine Art wie er Geschichten erzählt. Sie treffen nicht jedermanns / jederfrau Geschmack, haben aber das gewisse Etwas. Sie sind häufig ein wenig unheimlich, fantasievoll, skurril und bizarr. 

    Hier geht es nun vordergründig um den Kampf der Götter – die alten Götter aus den Sagen, Gedichten und der Mythologie gegen die neuen Götter des Entertainments, Social Media und des Konsums. Gaimans besondere Vorliebe für Odin kristallisiert sich dabei immer wieder heraus.

    Shadow, ein Mensch, soeben aus dem Gefängnis entlassen trifft auf Mister Wednesday und bekommt einen Job als Leibwächter, als Laufbursche, als Zielscheibe? Shadow befindet sich urplötzlich in einer anderen Welt, in der die Naturgesetze auf dem Kopf stehen.

    Seine Frau, die eben noch tot im Sarg lag und zu Grabe getragen wurde, besucht ihn in einer darauffolgenden Nacht – sie bedankt sich bei ihrem Welpchen für die Goldmünze. Spannend ist hier zu lesen, wie ein Traum aussehen könnte. Ein Traum, der sich um den Verlust eines geliebten Menschen dreht. 

    Neil Gaiman schreibt in dieser Beziehung sehr ausführlich und man hat das Gefühl dabei zu sein, es mitzuerleben. Gleiches gilt für die Fahrt im Auto von einem Staat in den Nächsten – jede Einzelheit wird beschrieben, sei es die Landschaft die aus dem Autofenster zu sehen ist, sei es das Gefühl der Langeweile oder die Gespräche. Es fühlt sich immer ein wenig an wie das Leben in Echtzeit. Es passiert nicht jede Minute etwas, der Tag zieht sich manchmal wie ein Kaugummi und doch gibt es eine Vielzahl von Aktionen die einen beschäftigen.

    Ein etwas anderer Bankraub, mit all seinen Vorbereitungen und Nachbereitungen oder die Treffen mit anderen Göttern auf einem Karussell und einem Ort der Kuriositäten.

    Mittendrin Shadow, der mit seinen eigenen Gedanken realisiert, was da um ihn herum passiert. Wie seltsam es sich anfühlt, mal magisch und mal hart. 

    Dazwischen gibt es kleine Geschichte aus den unterschiedlichen Zeitgeschehen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht dazu gehören und doch erzählen sie von den alten Göttern und wie sie früher waren. Sie erzählen von den Menschen, die ihre Götter mit in die neue Welt genommen haben.  

    Noch ein Wort zur Sprache – Neil Gaiman beschönigt nichts und bevorzugt oft eine gradlinige Sprache. Dazu gehören die Beschreibungen von brutalen Szenen ebenso wie die sexuellen Szenen. Es gibt auch die eine oder andere etwas poetische Beschreibung. Für mich ist es immer ein bunter Blumenstrauß, sehr realitätsnah.

    Fazit

    Wer gerne fantasievolle Geschichten mag, die etwas spezieller sind und in die Welt der Götter eintauchen möchte, wird hier gut bedient. Wer mehr Spannung und Aktion erwartet, der bewegt sich hier eindeutig auf ungewohnten Bahnen. Es gibt einige Längen und diffuse Abläufe. Bei den Geschichten von Neil Gaiman bedeutet es immer wieder, sich auf die Geschichte einzulassen und es so anzunehmen wie es geschrieben steht. 

     

  6. Cover des Buches Hippie (ISBN: 9783257070491)
    Paulo Coelho

    Hippie

     (134)
    Aktuelle Rezension von: IsabellMezger-Schumann

    Wundervolle Reise mit jungen Hippies und Paulo Coelho gibt einen Einblick in seine Geschichte. Wundervoll und sehr empfehlenswert!

  7. Cover des Buches Shotgun Lovesongs (ISBN: 9783453437821)
    Nickolas Butler

    Shotgun Lovesongs

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Während ihrer Schulzeit in Little Wing, einen kleinen Stadt in Wisconsin, waren sie unzertrennliche Freunde: Lee, Kip, Ronny, Henry und Beth. Dann hat das Leben sie getrennt und in alle Winde verschlagen. Lee wurde ein berühmter Musiker, Kip machte Karriere als Makler, Ronny war bis zu seinem Unfall ein bekannter Rodeo-Reiter, Henry und Beth waren schon damals ein Paar, haben inzwischen geheiratet und sind Farmer geworden. Allen gemeinsam ist die Sehnsucht nach der Heimat und die Erinnerung an ihre Freundschaft. Nun werden sie wieder zusammen kommen, zur Hochzeit von Kip, der sich in Little Wing eine Existenz aufbauen will. Auch Lee ist des Reisens müde und will in der Nähe der Freunde leben. Beinahe ist es nun wie früher, bis Lee ein jahrelang gut gehütetes Geheimnis ausplaudert – jetzt ist ihre Freundschaft in Gefahr …

    Der Autor Nickolas Butler ist in einer Kleinstadt in Wisconsin aufgewachsen. Seine Liebe zur Heimat ist in der Geschichte zu spüren und drückt sich auch in den großartigen Landschaftsbeschreibungen aus. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt noch heute in ländlicher Gegend von Wisconsin.

    „Shot Gun Love Songs“ ist ein Buch über Freundschaft und Liebe, über Schicksalsschläge und Prüfungen, über das Leben im Allgemeinen mit all seinen Facetten und über Musik. Der Schreibstil ist dabei sehr lebendig und flüssig und vermittelt mit liebevoll und gefühlvoll erzählten Details ein angenehmes Leseerlebnis. Jeder der Protagonisten berichtet abwechselnd aus seiner Sicht über sich selbst, seine gegenwärtigen und vergangenen Gefühle und Erlebnisse und über sein spezielles Verhältnis zu den Freunden. Dadurch erhält der Leser ein umfassendes Bild und den Eindruck, die Akteure persönlich zu kennen. Der etwas sentimentale Grundton und die leicht melancholische Stimmung vermitteln ein wohliges Gefühl der Geborgenheit innerhalb der Gemeinschaft der Freunde.

    Fazit: Ein warmer, gefühlvoller Debütroman über das tägliche Leben im mittleren Westen, in dem nicht viel geschieht und doch alles gesagt wird.

  8. Cover des Buches Widerfahrnis (ISBN: 9783627002282)
    Bodo Kirchhoff

    Widerfahrnis

     (92)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Reither hat sich auf seinen Altersruhesitz im Weißbachtal zurückgezogen. Seinen Verlag hat er verkauft, weil er feststellte, „dass es allmählich mehr Schreibende als Lesende gab“ (Seite 10). Noch hat er sich alte Gewohnheiten erhalten: er liebt nach wie vor Bücher, überlegt bei jedem Satz, ob er druckreif ist und spricht dem Rotwein zu. Als er ein Büchlein aus der hauseigenen Bibliothek mitnimmt, wird er von Leonie Palm, der Leiterin des Lesekreises, beobachtet. Da sie es geschrieben hat, wüsste sie gerne sein Urteil. Deshalb besucht sie ihn abends, um für den nächsten Tag einen Termin zu vereinbaren. Doch es kommt anders als gedacht. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Gespräch, das sie noch in der Nacht zu einem Ausflug an den Achensee aufbrechen lässt. Der erhoffte Sonnenaufgang ist noch weit und zum Warten darauf ist es zu kalt, also geht die Fahrt weiter. Die beiden kommen sich zögernd näher und das späte Glück scheint zum Greifen nah zu sein.

    Ich habe die beiden gerne auf ihrer Reise über den Brenner und durch Italien begleitet. Ich spürte richtig, wie es nach und nach wärmer wurde und die kalten Tage im Gebirge in den Hintergrund rückten. Die im Alter der Protagonisten ungewohnte Spontanität lud mich zum Träumen ein. Vor allem in der zweiten Hälfte des Buches häuften sich die Überraschungen und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Fazit: Kirchhoff ist ein begnadeter Erzähler.

  9. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.333)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht von allein gewählt, weil ich dachte, ich bin nicht in der stimmung für solch eine Geschichte. Nun hat aber meine Tochter das Buch für mich ausgewählt.

    Eigentlich hat es mir sehr gut gefallen. Harold beginnt seine Reise aus einem Gefühl heraus, absolut ungeplant, ohne jede Vorbereitung. Dann entwickelt er einen so starken Willen, dieses Vorhaben zu Ende zu bringen, der echt bemerkenswert ist. 

    Harold erlebt auf seiner Reise so einiges, sowohl positiv als auch negativ. Er hört vielen einfach nur zu und jede einzelne Begegnung bringt Harold zum Nachdenken. So finden wir immer mehr über Harolds Leben und seine Vergangenheit heraus. Jede einzelne Begegnung ändert sowohl Harold als auch seinen Gegenpart.

    Auch wenn mir Harold nicht immer sympatisch war und ich eigentlich das ganze Buch über nicht richtig warm mit ihm geworden bin, hat dieses Buch eine absolute Sogwirkung entwickelt.

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry ist ein außergewöhnliches Buch vom Suchen und Finden, vom Glauben an das Unmögliche getragen.

  10. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783596170739)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (604)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Was für ein Buch. 

    Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. 

    Ich brauchte anfangs ein wenig bis ich richtig in dieses Buch hinein kann. Doch des lohnt sich so sehr. 

    Das Buch ist spannend, lustig, traurig, regt zum nachdenken an und enthält nebenbei noch sehr interessante und auch informative Zitate von vielen Klassikern.

    Das Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern die ich kenne. Eine willkommene erfrischende Abwechslung.

  11. Cover des Buches Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (ISBN: 9783446253131)
    John Green

    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

     (500)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Das Buch hat mir sehr gefallen, weil es schlau durchdacht war mit der Liebe und Mathematische Variablen.

    Aber ich persönlich bin kein Fan von Mathe generell deswegen war ich manchmal unkonzentriert wenn das angesprochen wurde, weil Mathe schwer verständlich für mich ist. ABER es tritt nur am Anfang und am Ende auf, also keine Sorge es enthält vieeel mehr!

    uuund... es war sehr witzig manchmal und nichz zuu emotional.

    ich habe das Buch nach ungefähr 4 stunden fertig gelesen und es zufrieden zugeklappt, ja ich würde es noch einmal lesen.

  12. Cover des Buches Bis an die Grenze (ISBN: 9783462049466)
    Dave Eggers

    Bis an die Grenze

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    In diesem Buch beschreibt der amerikanische Autor Dave Eggers den Roadtrip von Josie, einer jungen Amerikanerin, die gerade in einer Lebenskrise steckt. Durch eine gerichtliche Auseinandersetzung hat sie ihre Zahnarztpraxis verloren und als ihr ehemaliger Lebensgefährte und Vater ihrer Kinder plötzlich Ansprüche auf den gemeinsamen Nachwuchs anmeldet, flüchtet sie mit ihrem 8-jährigen Sohn Paul und ihrer 5-jährigen Tochter Ana nach Alaska. Unterwegs mit einem gemieteten und recht betagten Wohnmobil erleben sie manche skurrile Situation und treffen freundliche und weniger freundliche Menschen, immer begleitet von den allgegenwärtigen Waldbränden, die gerade in Alaska vorherrschen.

    Das Buch konnte mich nie so richtig packen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, aber manche der Begebenheiten waren mir einfach zu absurd und obwohl Josies Sinnsuche mit ihrer Sprunghaftigkeit und zunehmendem Verfolgungswahn sehr eindrucksvoll und auch nachvollziehbar erzählt wird, konnte ich mit dieser Frau nicht warm werden. Die Kinder mochte ich sehr gern, es tat mir wirklich leid, dass sie den unkalkulierbaren Stimmungen ihrer Mutter so ungefiltert ausgesetzt waren. Das Ende ist, obwohl äußerst spektakulär, offen. Mir wäre ein richtiger Abschluss eindeutig lieber gewesen, so fand ich es eher unbefriedigend.

    Fazit: Obwohl gut geschrieben (manche Situationen sind echt witzig), konnte mich das Buch insgesamt gesehen nicht packen.

  13. Cover des Buches Sommerfrauen, Winterfrauen (ISBN: 9783257070408)
    Chris Kraus

    Sommerfrauen, Winterfrauen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79

    In New York soll Jonas einen Film drehen. Über Sex. Vorerst soll er die Lokation aussuchen, sich Gedanken über den Film machen, wie er umzusetzen ist und was das Endresultat sein könnte. Gleichzeitig vermisst ihn seine eifersüchtige Freundin in Deutschland und macht ihm hier und das das Leben schwer. Nele soll ihn unterstützen, von ihr ist Jonas sehr angetan. Und dann ist da noch seine Tante...eigentlich nicht seine richtige Tante...aber sie hat damals unter Jonas seinem Grossvater gelitten als er mit der SS in das Leben von Tante Paula einmarschierte...

    "Kein Mensch, hat er mir gesagt, kann in Amerika davon existieren, an einer Filmhochschule angestellt zu sein. Vielleicht hat die Tatsache, dass meine Hassanfälle auf ihn immer wieder von Schüben zarter Zuneigung abgelöst werden, vor allem damit zu tun, dass mich seine Ruhmsucht, verbunden mit dieser atemberaubenden Erfolglosigkeit, an mich selbst erinnert. An das, was ich mal sein werde, wenn alle Träume abgewachsen sind." (Seite 121)

    Ich weiss gar nicht wo man dieses Buch einfügen kann. Es hat viele Komponenten und Ansichten, womöglich empfindet jeder Leser die Geschichte anders, für jeden sticht ein anderes Merkmal hervor oder man kann sich mit dem Buch gar nicht anfreunden. Es ist auf jeden Fall reine Geschmackssache und mich hat dieses Buch begeistert.

    Der Autor beweist bei seinem Erzählstil auf jeden Fall viel Humor, gespickt mit Ironie und Sarkasmus. Muss man mögen, sonst wird die Geschichte wohl eher ein Reinfall.

    Jonas ist jung, grün hinter den Ohren und eigentlich weiss er nur eines - er will keinen Nazischeiss drehen. Da kommt ihm der Auftrag einen Film über Sex zu drehen dann schon gelegener, aber so wirklich eine Idee hat er nicht. Auch ist das Leben in New York gar nicht so schillernd, reich und schön wie immer dargestellt. Jonas wacht also in der Realität auf und fällt auf die Nase.

    Um ihn herum viele andere, oft gescheiterte Existenzen, die mal angesehen und berühmt waren, jetzt kaum noch Geld zum leben haben, auf Parties oder Veranstaltungen gehen um Gratis etwas essen zu können. Eine Großstadt feiert dich, aber sie vergisst dich genauso schnell. Das war immer wieder ein interessanter und schmerzvoller Aspekt. Auch wie die gescheiterten Existenzen versuchen nochmals den grossen Coup zu landen hat mich bewegt.

    Nele ist der Gegenpol zur Freundin von Jonas die in Deutschland eifersüchtig auf seine Rückkehr wartet. Was man hier erlebt hat mich manchmal zum lachen gebracht, aber auch geschockt und dann wieder war Verständnis vorhanden. Eigentlich sind Nele und seine Freundin durchgeknallte Figuren die sich das Leben selbst schwer machen, aber solche Leute zieht Jonas wohl magisch an. Ist das Liebe?

    Der harte, der doch brutale Teil kommt durch Tante Paula, die nicht so wirklich seine Tante ist, aber durch den Grossvater von Jonas gelitten hat, denn er war damals bei der SS und maschierte in das Land von Tante Paula ein und sie hatte dann mit der Familie Rosen lange zu tun. Hier passiert dann der  "ich drehe keinen Nazischeiss" den Jonas sich vorgenommen hat. Man merkt wie sehr ihn die Vergangenheit seiner Familie mitnimmt, wie sehr er das Bild von seinem Grossvater ständig korrigiert und mit sich im Unreinen ist. Die Vergangenheit belastet die Gegenwart, belastet Jonas und in seiner Familie wurde darüber nie gross ein Wort verloren. Tante Paula aber redet sehr gerne und ihre Ansichten und Überzeugungen dringen nicht nur bein Jonas ein.

    Es ist ein abgefahrenes Buch, welches die einen lieben und die anderen hassen werden. Die Einen werden etwas in dieser Geschichte finden, die anderen wohl eher nicht. Ich selbst fand es durchgeknallt aber verdammt gut und ja, ob das jeder so empfindet muss man in diesem Fall selbst herausfinden.



  14. Cover des Buches Alles ist erleuchtet (ISBN: 9783596510498)
    Jonathan Safran Foer

    Alles ist erleuchtet

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Jana_Kleine_Bardenhorst

    Jonathan Safran Foer möchte die Vergangenheit seiner Familie beleuchten. Seine Großeltern sind nach dem Krieg in die USA gekommen, aber ursprünglich aus der Ukraine/Polen.

    Um Licht in die Sache zu bringen und sich bei der Retterin seines Großvaters zu bedanken fliegt er dorthin. Da er der Sprache nicht mächtig ist hat er einen Fremdenführer, dessen eigene Geschichte ebenso mit diesem Ort verbunden ist. Aber davon weiß zunächst niemand.


    Die Geschichte wird als Briefwechsel zwischen dem Autor und seinem Fremdenführer erzählt. Hierbei ändert sich auch immer wieder die Sprache und der Schreibstil.


    Ich habe viele Seiten gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen. Doch dann hat sie mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

  15. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608961409)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (465)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Die Brautprinzessin« erzählt die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.

    Der Schreibstil ist sehr anstrengend. Spannung heraufbeschwören konnte er leider nicht. Eher im Gegenteil haben die ständigen Wiederholungen und der immer gleiche Satzaufbau führten bei mir dazu, dass das Buch zu einer Qual wurde. 

    Die Idee mit einer gekürzten Fassung eines bestehenden Buches wäre grundsätzlich gut. Leider fand ich die Umsetzung überhaupt nicht gelungen. Zum einen fand ich die Geschichte trotz der «Kürzungen» einfach nur langweilig, immer noch viel zu lang und voller unwichtiger Details… Über x Seiten werden detaillierte Hintergrundberichte zu unwichtigen Personen oder Ereignissen beschrieben. Die Geschichte plätschert ansonsten nur dahin, ohne Spannungskurve oder Überraschungen. 

    Die Kommentare des Autors reissen einem immer wieder aus der Geschichte, teilweise werden künftige Ereignisse vorweggenommen. Zudem sind die Kommentare des Öfteren viel zu lang und ebenfalls voller nicht relevanter Detailinfos. Das beste Beispiel ist das überlange Vorwort, welches minutiös beschreibt, wie es zu dieser Version des Buches gekommen ist. Die Hälfte war so halbwegs interessant, der Rest komplett überflüssig… 

    Für mich leider sehr enttäuschend.
     

  16. Cover des Buches So, und jetzt kommst du (ISBN: 9783608503692)
    Arno Frank

    So, und jetzt kommst du

     (82)
    Aktuelle Rezension von: thorstendoerp

    Mit "So, und jetzt kommst du" legt Arno Frank einen Roman hin, der einen mit dem ersten Satz auf die Reise nimmt.


    Es ist nicht nur die Geschichte, die einen sofort in den Bann zieht, sondern auch die Art und Weise, wie der Autor Worte und Sätze zu Bildern umwandelt: der Roman ist dabei wie eine liebevolle Umarmung. Schöner und eindringlicher kann man Buchstaben kaum aneinander setzen...

  17. Cover des Buches Dodgers (ISBN: 9783257070378)
    Bill Beverly

    Dodgers

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Enaria
    In „Dodgers“ geht es um vier Jugendliche, die von einem Gangsterboss nach Wisconsin geschickt werden, um dort einen Mord zu begehen. Im Mittelpunkt steht der fünfzehnjährige East, der aus verwahrlosten Verhältnissen stammt. Morde, Razzien, all das sieht der stille, pflichtbewusste Junge nicht zum ersten Mal. East ist ein kleiner Teil einer kriminellen Organisation in Los Angeles und der Boss seiner Jungs, die Wache stehen, um das Geschehen in den Drogenhäusern zu beobachten.

    Der Weg nach Wisconsin ist weit. Als L.A. Dodgers-Baseball Fans verkleidet, um möglichst wenig aufzufallen, machen sich die Vier bereit. Für East ist es das erste Mal, dass er aus seiner Welt ausbricht und sein Viertel verlässt. Ganz simple Dinge sind neu für ihn. Aber auch Kälte, Müdigkeit, Hunger machen die Reise zu keinem einfachen Unterfangen und East bemüht sich das Quartett zusammenzuhalten. Der Roadtrip wird zu einer Mischung aus Verzweiflung und der Akzeptanz des Unvermeidlichen. Währenddessen reflektiert East immer wieder sein eigenes Ich.

    Bill Beverly erzählt anschaulich und mit großem Gespür für seine Figuren. Durch East beobachten wir Leser das Geschehen und folgen seinen Gedanken. Die knappe und oft auch eher sachliche Erzählweise reduziert jedoch die Emotionen auf ein Minimum. Die Jungs sind authentisch gestaltet, ihre Handlungen nachvollziehbar, aber richtig greifbar sind sie für mich dadurch nicht. Die Spannung hält Bill Beverly aber durchweg hoch, denn die Überraschungen in der Handlung machen die fehlenden Emotionen wett. Es ist eine stille Geschichte, die schockiert, fasziniert und nachdenklich macht.

    Der Autor blickt hinter die Fassade vom sogenannten „Land der Freiheit“, richtet den Fokus genau auf den Brennpunkt. Das Buch ist sozialkritisch und verdeutlicht wie viel Freiheit ein einzelnes Kind wirklich hat, wenn es gar nicht weiß was außerhalb seiner eigenen vier Wände vor sich geht. Bill Beverly lässt uns vier Jungs begleiten, die direkt im Sumpf landen.

    Fazit

    Bill Beverlys Coming-of-Age-Buch „Dodgers“ nimmt uns mit auf einen mitreißenden Roadtrip. Mit seinen vier Jungs zeigt er, wie sich bereits durch Geburt bzw. Herkunft das Leben seine Richtung sucht. Nachvollziehbar, authentisch und stimmig.
  18. Cover des Buches Margos Spuren (ISBN: 9783446249547)
    John Green

    Margos Spuren

     (1.904)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Ich fand die Geschichte und die Handlung in dem Buch sehr spannend und Kreativ. Man konnte wirklich ablesen wie sich der Autor bemüht hat ein Buch zu erschaffen das berührt. Es geht um die Vollkommenheit und die Liebe, genau so wie um die Machtlosigkeit die man als Teenager manchmal erlebt. Das einzige was mir nicht gefallen hatte, war; Wie das Ende sich unnötig in die Länge zog. Das Buch empfehle ich jedem der sich für Poesie , dramatik und Tiefgründigkeit interessiert.


    Alles in allem ein gelungenes Buch , was mich sehr zum nachdenken bewegt hat. 

  19. Cover des Buches Das Glück kurz hinter Graceland (ISBN: 9783548289120)
    Kim Wright

    Das Glück kurz hinter Graceland

     (54)
    Aktuelle Rezension von: airbusat

    Klappentext:

    Cory Ainsworth schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter als Blues-Sängerin durch. Bis sie im alten Schuppen ihres Elternhauses ein Erinnerungsstück der Rock 'n' Roll-Geschichte entdeckt: den Blackhawk, das legendäre Auto von Elvis Presley. Für Cory ist das der langgesuchte Beweis: Elvis muss ihr biologischer Vater sein! Vor 37 Jahren war ihre Mutter Honey Backgroundsängerin beim King persönlich. Alles, was sie weiß, ist, dass Honey nach einem Jahr reumütig nach Hause zurückkehrte, um ihre Jugendliebe zu heiraten. Kurzerhand startet Cory das Auto und fährt dieselbe Route ab, die Honey damals genommen hat. Dabei erfährt sie nicht nur viel über ihre Mutter, sondern auch über Elvis, die 70er und ihren eigenen Platz in dieser Geschichte. 

    Der Autorin gelang es, mir das Gefühl zu geben, diese Zeit mitzuerleben, als ob ich selbst im legendären Blackhawk von Elvis mitgefahren wäre. Die mir von einer eigenen Reise nach Graceland bekannten Handlungsorte waren sehr real beschrieben. Diese Reise hätte ruhig länger dauern können. Nicht nur für Elvis-Fans eine schön zu lesende Geschichte.


  20. Cover des Buches Vögelfrei (ISBN: 9783453675704)
    Sophie Andresky

    Vögelfrei

     (204)
    Aktuelle Rezension von: buechertraumzeiten

    Das Buch ist an sich gut konzipiert und auch die Erotik kommt nicht zu kurz, jedoch fehlte mir beim Lesen die gewünschte Tiefe. 

    Das Buch ist in verschiedene Kapitel und somit gleichzeitig verschiedene Geschichten mit den jeweiligen Personen eingeteilt mit denen sich Sophie am Ende ihres vögelfreien Jahres trifft. Jede Person bzw. Geschichte ist mit einer erotischen Erfahrung seitens Sophie verbunden und lässt den Leser an der Reise teilhaben. 

    Für mich persönlich sind die erotischen Szenen gut geschrieben, wer jedoch eine komplexe Story à la Shades of Grey sucht ist hier falsch. Die Geschichten hängen nicht wirklich zusammen und hätten auch gut als "Sammlung" erscheinen können. 

    Ich gebe dem Buch allerdings trotzdem 4 von 5 Sternen, weil für mich bei dem Buch nicht die große Story an sich im Vordergrund stand und ich Andreskys Schreibstil gerne mag.

  21. Cover des Buches Nächsten Sommer (ISBN: 9783746627328)
    Edgar Rai

    Nächsten Sommer

     (181)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Es ist Anfang Mai 2021 und die Außentemperatur steigt nicht über zehn Grad. Da kann man sich doch nur irgendwohin wünschen, wo das Wetter einen nach draußen lockt! Ich habe mit diesem Buch das richtige Trostpflaster gefunden. Schon die ersten Seiten zogen mich an:

    „Es ist der erste richtig warme Tag dieses Jahres. Gestern war noch Winter, eine Ahnung von Frühling im Gepäck. Heute ist alles anders. Als würde man über LOS gehen und nochmal von vorn beginnen.“ (Seite 7)


    Felix wohnt in Berlin in einem Bauwagen, seit er zu Hause ausgezogen ist. Und nun erreicht ihn die Nachricht, dass er von seinem Onkel ein Haus in Südfrankreich geerbt hat. Gemeinsam mit seinen Jugendfreunden kommt die Idee auf, es sofort zu begutachten. Marc stellt seinen alten VW-Bus zur Verfügung und Bernhard lässt sich überreden mitzufahren, weil sein Schwarm Zoe auch dabei sein will. Es sind recht unterschiedliche Typen, die sich hier zusammen auf die Reise machen.

    Der Autor hat seine Idee in einem mitreißenden Schreibstil verpackt, der mich so manchmal herzhaft auflachen ließ. Schon bald hatte ich das Gefühl, selbst das Klappern des lockeren Auspuffs zu hören und mich an den Gesprächen zu beteiligen. Nach und nach lernte ich die Macken der Mitreisenden kennen und konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen.

    Marc ist Musiker durch und durch, Felix ein verkapptes Mathegenie ohne Abitur und Bernhard kümmert sich liebevoll um seine kranke Mutter, die in einem Heim lebt und kaum noch auf ihn reagiert. Zoe lässt sich erst in Genf vom Flugplatz abholen, weil sie mal wieder auf die leeren Versprechen ihres Chefs hereingefallen war, der sich doch nie von seiner Familie trennen würde. Die selbstbewusste Anhalterin Lilith ergänzt die illustre Gesellschaft, die so einige Schwierigkeiten auf dem Weg zu meistern zu hat.

    Das Buch hat mich weitgehend gut unterhalten. Einzig der zweite gemeinsame Abend war mir etwas zu abgefahren. Da hat der Autor in meinen Augen zu sehr übertrieben, weshalb ich um einen Punkteabzug nicht herum komme.

    Aber wenn man sich seine Vita anschaut, hat er wohl nicht zu sehr geflunkert. Bei Rowohlt habe ich folgendes über ihn gefunden: Edgar Rai, geboren 1967, wurde mehrerer Schulen verwiesen, ging ein Jahr nach Amerika und studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er arbeitete unter anderem als Drehbuchautor, Basketballtrainer, Chorleiter, Handwerker und Onlineredakteur. Seit 2001 ist er freier Schriftsteller und hat mehrere Romane veröffentlicht. Edgar Rai hat drei Kinder und lebt in Berlin.

  22. Cover des Buches Tankstellenchips (ISBN: 9783789109188)
    Antonia Michaelis

    Tankstellenchips

     (34)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Als Shayan abends am Strand seine Schlüssel sucht, beobachtet er zufällig einen Einbruch. Die Täter werden allerdings vom Hausbesitzer erwischt. Sie schießen auf ihn und flüchten. Shayan will helfen. Doch dann taucht ein kleiner Junge auf, der ihn zur Flucht überredet. Es beginnt eine wilde Reise quer durch Deutschland.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch war ein Überraschungsbuch. Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich zunächst nicht, dass dieses Buch etwas für mich ist. Es landete auf meinem SuB. Beim Aufräumen fiel es mir wieder in die Hände und ich begann zu lesen.

    Der Anfang ist recht vielversprechend. Shayan, der sich hier Sean nennt, ist ein sympathischer junger Mann aus dem Iran. Er kam als Flüchtling nach Deutschland und wohnt jetzt in einem Flüchtlingsheim. Vermutlich wartet dort in seinem Spindschrank sein Abschiedebescheid, weil er im Interview gelogen hat. Seine wahre Geschichte kommt im Laufe der Handlung ans Licht. Es zeigt sich, dass nicht immer alles ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

    Sean wird von Davy begleitet. Davy ist etwa 8 oder 9 Jahre alt und wohnt in einem Kinderheim. Von dort ist er abgehauen, weil er von den anderen Kindern schikaniert wird.

    Die beiden ungleichen Charaktere flüchten aus dem Ferienhaus, in dem eingebrochen worden war. Beide hatte den Einbruch gesehen. Sean wollte dem angeschossenen Mann helfen und rief einen Krankenwagen. Doch Davy erschreckt ihn, sodass Sean nach der Waffe greift, die die Täter liegengelassen hatten. Aus Angst selbst für den Täter gehalten zu werden, hauen die beiden ab.

    Sean hofft auf Hilfe von einer Internetbekanntschaft aus Köln. Deshalb machen sie sich auf den Weg dorthin. Auf ihrer Reise erleben die beiden so einige Abenteuer. Immer, wenn es brenzlig wird, flüchten sie weiter. Schnell merken sie, dass sie von den wirklichen Tätern verfolgt werden. Schon bald sucht auch die Polizei nach Sean.

    Das Buch beinhaltet jede Menge Klischees. Das nervte manchmal schon fast, weil wirklich keine Gelegenheit ausgelassen wurde, um ein Klischee zu bedienen. Dadurch wurde vieles sehr vorhersehbar. Für mich war es offensichtlich, warum die Täter Sean und Davy immer wieder finden konnten. Natürlich endet ihre Reise irgendwann. Auch das war vorhersehbar. Das Ende hat mich letztlich ebenfalls wenig überrascht.

    Sprachlich könnte es für einige Leser schwierig werden. Sean spricht zwar Deutsch, aber natürlich noch nicht so gut. Er macht einige Fehler (auch hier bedient er wieder sämtliche Klischees, die die deutsche Sprache an Wortwitzen und Missverständnissen bietet). Hin und wieder rutschen ihm ein paar sehr perfekte deutsche Sätze raus. Manchmal steht dann dazu, dass er das eben auf Farsi gesagt hat, aber zwischendurch fehlt diese Information. Das wirkt dann merkwürdig.

    Auch Davy hat Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. Er macht ebenfalls viele Fehler, verschlimmbessert Seans Sprachkenntnisse teilweise sogar. Es könnte für manche Leser etwas anstrengend sein, die Dialoge der beiden zu lesen. Ich fand es aber nicht schlimm. Man gewöhnt sich schnell daran.

    Für mich waren eher die Passagen schwierig, in denen Sean sich mit Bayern unterhält. Der Dialekt wird komplett abgebildet. Ich komme nicht aus Bayern und brauchte daher manchmal etwas länger, um diese Sätze zu verstehen.

    Immer wieder gibt es ganz lustige Momente und Passagen. Seans Ansichten über Deutschland sind zwar häufig von Vorurteilen begleitet, aber dennoch amüsant zu lesen. Auch die Beschreibungen ihrer Umgebung fand ich sehr schön. Es war nett, die beiden an Orten zu begleiten, die ich selbst kenne.

    Insgesamt flaute meine anfängliche Begeisterung ab. Die vielen Klischees waren irgendwann nervig. Auch die Tatsache, dass die beiden immer abhauten, wenn etwas vorfiel. Sean vertraut lieber einen Internetbekanntschaft als den Menschen, die er auf seinem Weg kennen lernt. Das fand ich ein bisschen schade.

  23. Cover des Buches Harold (ISBN: 9783453435971)
    einzlkind

    Harold

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Ein unglaublich witziger Roman! Zu gerne möchte ich wissen wer sich hinter dem Pseudonym Harold verbirgt

     

     

    Harold ist 49 Jahre alt allein stehend, sein Hobby ist sich umzubringen Mindestens einmal im Monat macht er einen Selbstmordversuch. So ganz nach der Filmvorlage aus den Siebzigern „Harold & Maude“. Er ist Wurstfachverkäufer verliert aber seinen Job, da er eine „Feindin“ in der Käseabteilung hat.

     

    Aufpassen auf eine Nervensäge namens Melvin

     

     

    Seine Nachbarin bittet Harold eine Woche auf ihren elf Jahre alten Sohn aufzupassen, da sie auf Geschäftsreise muss. Melvin ist ein SAVANT ein Genie und will in dieser einen Woche seinen Vater suchen von dem er nur seinen Namen weiß. Harold ist nicht gerade begeistert davon stürzt sich aber dennoch in dieses Abenteuer. Eine Reise die das Leben von Harold verändert.

     

    Ein Abenteurer der besonderen Art

     

     

    Auf dieser Suche kommen fünf Männer in Frage für Melvin. Er hat nur deren Namen, der Jeremiah Newsoms lautet. Nach der Reihe werden diese aufgesucht und unter die Lupe genommen ob sie als Vater in Frage kommen.  Die beiden erleben total witzige und schräge Dinge. Harold schlittert wegen Melvin von einem Schlamassel in den nächsten und ich musste bei diesem Buch ständig lachen! Ein Roadmovie mit zwei besonders skurrilen aber auch sehr sympathischen Protagonisten.

     

     

    Fazit: Dieser Roman ist seit langem wieder einmal ein Lesevergnügen. Die Situationen die sie erleben sind ja so witzig. Einfach grandios!

     

     

     

     Fast schon ein Buch zum süchtig werden uns es wäre wirklich wunderbar wenn noch ein Buch mit den zweien und ein neues Abenteuer erscheinen würde.
  24. Cover des Buches Nur wenn ich fliehe (ISBN: 9783765520747)
    Terri Blackstock

    Nur wenn ich fliehe

     (36)
    Aktuelle Rezension von: littlecalimero

    Dieses Buch hat mich unglaublich gefesselt, gleich der Einstieg ist schon absolut spannend und man kann es gar nicht aus der Hand legen, weil immer neue spannende Szenen dazu kommen, bei denen man ständig mit fühlt, mit leidet und bangt. 

    Casey ist für mich eine sehr tapfere, mutige Frau, die in meinen Augen das einzig Richtige getan hat, auch wenn es mir unglaublich leid für sie tut. Hin und Hergerissen zwischen der Wahl, sich zu stellen, aber gleichzeitig keine Chance zu haben, die Unschuld zu beweisen, weil alles gegen einen spricht, aber andererseits ein Leben fern von der Familie und ständig auf der Flucht. Doch sie hat keine Beweise und schon ist ihr ein Freund des Ermordeten auf den Fersen, der von der Familie angeheuert wurde. Schockierend, wenn man dann liest, wie alles dazu gekommen ist und man die Fakten kennt, aber keine Beweise hat.

    Was mich unglaublich fasziniert hat, ist die Tatsache, dass die Autorin es in einem Thriller geschafft hat, immer wieder die Glaubensfrage einzubringen. Man fühlt, wie verzweifelt Casey auf der Suche nach Antworten ist, ob Gott ihr verzeiht für das was gewesen ist, ob er sie überhaupt in ihrer Situation sieht und ihr helfen würde, einen Ausweg zu finden? Die verzweifelte Lage ihrer Mama, die Unterstützung aber Gefahr auch ihrer Schwester und sie selbst auch - ständig passiert etwas, wo sie sich fragt, ist Gott da? Hat er das so gewollt?  Aber sie macht es nie als Vorwurf, sondern sucht nach Antworten, und allein ihre Fragen an ihn mit der Bitte, dass er ihr zeigt, was richtig ist, hat mir sehr gut gefallen. 

    Und Dylan, der von der Familie angeheuerte Detektiv ist auch ein gläubiger Mensch und hat schon vieles erlebt, was ihn in seinem Glauben an Gott verstärkt und hierzu werden immer mal kleine Rückblenden eingebracht, wie er das so empfunden hat und unter welchen Umständen. 

    Doch während Casey auf der Flucht ist und dies mehr als raffiniert anstellt, gerät sie selbst in eine Lage, wo sie entscheiden muss, weiter fliehen oder helfen und dabei wahrscheinlich auffliegen und ihr ist klar, findet man sie, ist sie auch tot...... 

    Großartiges Buch, man spürt die Spannung bis zur letzten Seite und interessant ist es auch, immer aus der Perspektive von Dylan oder Casey zu lesen. Über den Schluss war ich sehr überrascht und freue mich schon sehr auf die beiden Folgebände, die ich mir auch umgehend gekauft habe!


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