Bücher mit dem Tag "roadmovie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "roadmovie" gekennzeichnet haben.

168 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783328102366)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.917)
    Aktuelle Rezension von: RamonaFroese

    Am Anfang war ich gar nicht wirklich begeistert... Ich konnte weder was mit Cover noch Titel anfangen... und dann hab ich das ding dich zum 2. mal geschenkt bekommen... Also dachte ich wenn mich das Buch schon verfolgt dann les ich es eben doch....

    Nun was soll ich sagen? wWnn auch gleich mir nicht immer die Art gefiel wie geschichtliche Geschehnisse beschrieben wurde so hat es mir am Ende doch sehr gefallen... 

    Ich fand sie Beschreibungen gerade von Allan selber sehr spannend und musste doch an manchen Stellen lachen ob wohl es sich  nicht zum lachen wäre... So zum wo sich der Elefant auf den Typen gesetzt hat....


  2. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499013218)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.921)
    Aktuelle Rezension von: Lissy_Booklove

    Wir befinden uns in Berlin im Jahr 2010. Für den Achtklässler Maik Klingenberg stehen nun die Sommerferien vor der Tür und anstatt sich wie jeder andere Schüler darauf zu freuen, ist er eher niedergeschlagen. Er fährt nicht in den Urlaub, da sein Vater mit seiner Assistentin auf einer "Geschäftsreise" ist und seine Mutter als Alkoholikerin in der Entzugsklinik. Er hat weder Freunde, mit denen er sich treffen kann und er ist ebenfalls so ziemlich der einzige, der nicht zu der großen Party von Tatjana, dem Mädchen in das er verliebt ist, eingeladen wurde. So muss er -wütend und trostlos- die Ferien in der Villa seiner Eltern allein verbringen. Doch dann kommt überraschend Tschick, ein Junge aus seiner Klasse, bei ihm vorbei und hat ein geklautes Auto dabei. Er schlägt vor, zusammen abzuhauen, bis Maiks Vater von seiner Reise wiederkommt, da auch er allein ist. Maik stimmt zu - so ein kleines Abenteuer...was kann da schon schiefgehen? Zusammen fahren sie ohne Karte oder Kompass einfach der Sonne hinterher; und treffen die unterschiedlichsten Menschen.

    Ich muss zugeben, dass ich vom Buch positiv überrascht bin! Vor ein paar Jahren habe ich durch Zufall mal in die ersten Seiten reingelesen, aber da es mir damals nicht gefallen hatte und ich nicht mehr weiter darüber nachgedacht habe, verlor ich es aus den Augen. Da ich es vor kurzem wiederentdeckt hatte, habe ich mich jetzt noch mal an das Buch gewagt und ausgeliehen bekommen. Tatsächlich fand ich den Anfang immer noch etwas trocken und verwirrend, da ich zuerst den Beginn der Handlung gar nicht einordnen konnte. Aber dies klärte sich dann auf und wurde verständlicher. Den Schreibstil des Autors, der leider schon verstorben ist, mochte ich allerdings sehr gern. Es war durchweg sehr spannend geschrieben und es hat einen Kapitel für Kapitel irgendwie immer zum Weiterlesen angeregt. Es war sehr viel Action im Buch "Tschick" zu finden, sodass ich persönlich nie beim Lesen vor Langeweile eingeschlafen bin ;) 

    Jedoch ist der Klassiker wieder ein typischer Roman aus dem Gebiet der Klassiker (ist da glaube ich oft so), wo sich die Geister scheiden. Nicht nur hier auf LB gibt es viele unterschiedliche Ansichten zu der Handlung von Tschick, auch privat kenne ich Leute, die sich über das Buch nicht einig werden. So sagten einige Bekannte von mir, die das Buch auch kennen, dass sie von der Handlung überhaupt nicht abgeholt wurden und die Action eher vergleichbar mit einer Schlaftablette wäre. So weit so gut. Das kann natürlich jeder so sehen wie er will. Ich war eigentlich relativ zufrieden während des Lesens. Auch was die Handlung angeht, steht viel Platz für Kritik im Raum. Zwei Jungs, die ein Auto klauen, um im Sommer auch ein Abenteuer zu erleben. Klar, schon kritisch und sicherlich auch kein Vorbild für aufkommende Langeweile. Jedoch kommt es im Buch meiner Meinung darauf an, auch mal zwischen den Zeilen zu lesen. Maiks Familie ist reich. Sie leben in einer Villa mit großem Pool und haben Haushaltsangestellte. Der Vater leitet eine Baufirma und während die Mutter schon zum zigsten Male in der Klinik einsitzt, geht der Vater ihr mit seiner um vieles jüngeren Assistentin fremd. Maik hat also keine Familie, in der immer alles perfekt ist. Er wird stattdessen von seinen Klassenkameraden ausgegrenzt und von seinem Schwarm nicht zur Party eingeladen. Als wäre das nicht genug, taucht plötzlich auch noch Tschick auf, Russe und aus kriminellen Verhältnissen, der auch noch ein altes Auto geklaut hat. Toll. Man musste sich hier entweder in Maik reinversetzen können oder eben nicht. Mitleid haben oder ihn einfach nur blöd finden. Super. Mir tat er schon leid. Muss keine schöne Lage gewesen sein, ist ja klar...?! Trotzdem sollte man die Geschichte besser selbst lesen, um überhaupt zu verstehen, was ich hier schreibe. Ich kann sie nur empfehlen, da ich denke, dass sie viele wichtige Hintergründe hat. 

    Dennoch hatte ich auch ein paar kleine Kritikpunkte. Wie schon gesagt fand ich den Einstieg etwas kompliziert, das Ende hingegen jedoch sehr schnell und abrupt. Wobei am Anfang seeehr viel nebenbei gesagt wurde, hätte man in der Mitte der Handlung noch mehr ins Detail gehen können. So wären es auch sicher ein paar Seiten mehr geworden. Dann hätte ich mir gewünscht, dass die Charaktere mehr ausgeschmückt gewesen wären. Maik hat ja aus der Ich-Perspektive erzählt und obwohl er über Tatjana endlos erzählt hat, sind Tschick und er doch manchmal etwas grau geblieben. Schade, denn eigentlich ein sehr interessantes Buch.

  3. Cover des Buches Margos Spuren (ISBN: 9783446249547)
    John Green

    Margos Spuren

     (1.950)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Quentin ist seit seiner Kindheit verliebt in die Nachbarstochter Margo. Als sie ihn eines Nachts auf einen Road-Trip und Rache-Tour mitnimmt, fühlt er sich ihr erstmals deutlich näher. Doch am nächsten Tag ist sie verschwunden und Q hat allerhand Hinweise zu entschlüsseln um ihren Spuren zu folgen.

    Dieses Buch gleicht beim Lesen einer Achterbahnfahrt: anfangs kurios und amüsant, dann beklemmend, dann ein Rätselkrimi, dann langweilig und stockend, dann richtig aufregend und spannend um an Ende irgendwie ernüchternd und pathetisch. Zwischendurch aber immer wieder richtig witzig.

    Ein Buch über Freundschaft und darüber, wie wir andere Menschen sehen und verstehen (lernen) können. Das übertriefende Pathos am Schluss nervte ziemlich.

  4. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783104029887)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (610)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Wie so oft kann das Buch selbst nicht die hohen Erwartungen erfüllen, die nach den zahlreichen Vorschusslorbeeren und positiven Rezessionen geweckt worden sind. Es scheint anfänglich nur eine aneinander Reihung von Titeln der Weltliteratur zu sein und kommt es zu angeberisch daher. Nach 150Seiten ermüdet das ganze und die Geschichte kommt überhaupt nicht in Fahrt. Dann kommt eine ganz annehmbare Story die nett dahin plätschert, aber einen auch nicht vom Hocker reißt. Das letzte Drittel wartet dann noch mit einer Toten auf. Naja, groß angekündigt und dann leider abgestürzt. Wenn die Autorin ihre Angeberei lässt und selbst formuliert und erzählt, dann blitzt zwischendruch ein großes Talent auf oder ist das auch nur abgekupfert? Bleibt zu hoffen, dass sie beim nächsten Buch weniger schreibt, aber dafür durchweg packend.


  5. Cover des Buches Lolita (ISBN: 9783644056312)
    Vladimir Nabokov

    Lolita

     (495)
    Aktuelle Rezension von: Aurora-C

    Mir fällt es sehr schwer, dieses Buch zu bewerten. Ich wusste zwar von Anfang an, dass es eher ein belastender Roman wird, aber im Nachhinein bin ich froh, es gelesen zu haben.

    Der Schreibstil von Nabokov ist einfach nur überragend! Ich hatte es auf Englisch gelesen, aber beispielsweise auf Russisch würde ich es nur zu gerne in die Finger bekommen. Teilweise zogen sich vor allem Beschreibungen in die Länge, aber das war bei einem Klassiker wie diesem zu erwarten. Dass das Buch wie ein Manuskript Humbert

    Die Geschichte an sich, über Humbert Humbert und Dolores war gut konzipiert. Man bemerkte, dass er kein zuverlässiger Erzähler war, allein als er davon sprach, dass es einige Mädchen gibt, die im Alter von neun bis vierzehn ‘Nymphen’ sind. An einigen Stellen blitzte dann doch die Wahrheit hindurch. Ich würde allzu gerne wissen, wie Dolores selbst die Situationen wahrgenommen hat. Durch Humbert hat man ja eher verdrehte Versionen vom Geschehen.

    Es gab Stellen im Buch, da bekam ich eine Gänsehaut, weil es einfach so widerwärtig war. Vor allem seine Gedanken über Dolores waren verstörend. 


    Ein Klassiker, der gelesen werden und nicht totgeschwiegen werden sollte! Ein überaus relevantes Thema, wenn auch nur schwer zu lesen und noch viel schwerer zu verdauen.

  6. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783499014369)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (1.889)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Jess ist alleinerziehend und schafft es kaum sich und ihre zwei Kinder über Wasser zu halten. So besteht auch keine Möglichkeit ihre hochbegabte Tochter trotz Teilstipendium auf eine teure Privatschule gehen zu lassen. Durch Zufall findet sie einen Bündel Geldscheine den sie behält, obwohl sie genau weiß wem dieser gehört. Als Jess mitten in der Nacht mit ihren Kindern am Straßenrand liegen bleibt bietet genau der Mann an ihnen aus der Patsche zu helfen, dem das Geldbündel gehört. Doch was würde passieren, wenn. Sich Jess ausgerechnet in diesen Mann verliebt?

    Das Buch war an sich nicht schlecht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen leider war die Erzählweise in diesem Buch nicht ganz so meins. Der Roadtrip ging mir einfach ein wenig zu lang, auch wenn immer wieder Probleme auftreten hat manchmal einfach etwas gefehlt. Auch mit Mr. Nicholls bin ich eine ganze Weile nicht richtig warm geworden. Mir war einfach zu oft das „wir sind so arm und du bist so reich“ Schema  ein großes Thema. Mr. Nicholls wirkte dabei eher distanziert und gleichgültig, was zum Ende hin aber etwas besser wurde. Jess hingegen versucht ihren Kindern trotz ihrer Notlage immer wieder das Richtige mit auf den Weg zu geben und die Hoffnung nie aufzugeben.

    Das Buch ist deshalb noch lange nicht schlecht und hat mich dennoch ganz gut unterhalten. Der Wow-Faktor blieb aber aus.

  7. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.366)
    Aktuelle Rezension von: rayless75

    "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce ist ein  bewegender und zugleich erhebender Roman, der die Geschichte von Harold Fry erzählt, einem kürzlich pensionierten Mann, der unerwartet auf eine außergewöhnliche Reise quer durch England geht. Nachdem er einen Brief von einer ehemaligen Kollegin, Queenie Hennessy, erhält, die im Sterben liegt, beschließt Harold, ihr einen Brief zu schreiben. Doch anstatt ihn in den Briefkasten zu werfen, wird er von einer plötzlichen Eingebung geleitet, den Brief persönlich zu überbringen - zu Fuß. Was als eine impulsiv angetretene Wanderung beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Selbstentdeckungsreise. Harold, der in seinem Leben vielen Dingen aus dem Weg gegangen ist, wird mit seinen eigenen Fehlern, Versäumnissen und unerfüllten Träumen konfrontiert. Die Begegnungen mit Fremden auf seinem Weg spiegeln die Vielschichtigkeit menschlicher Erfahrungen wider und zeigen, wie unvorhersehbar und veränderlich das Leben sein kann. Joyce gelingt es meisterhaft, Harolds innere Kämpfe und die Landschaften, durch die er wandert, mit einer poetischen und zugleich präzisen Sprache zu beschreiben. Die Erzählung ist durchzogen von einer zarten Melancholie, die jedoch nie in Hoffnungslosigkeit abdriftet. Stattdessen ist das Buch eine Ode an die Menschlichkeit, an die Bedeutung von Freundlichkeit und an die Möglichkeit der Vergebung und der persönlichen Erneuerung.Ein besonderer Aspekt des Romans ist die Art und Weise, wie die Beziehung zwischen Harold und seiner Frau Maureen dargestellt wird. Ihre allmähliche Annäherung, während Harold unterwegs ist, bietet einen tiefen Einblick in die Komplexität langjähriger Beziehungen und die Kraft der stillen Liebe. „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" ist nicht nur eine Geschichte über eine physische Reise, sondern auch ein metaphorischer Blick auf die Reisen, die wir alle im Inneren antreten müssen. Es ist ein Buch, das lange nach dem Zuklappen nachhallt und dazu anregt, über die eigenen Lebenswege und die Beziehungen, die unser Leben formen, nachzudenken. Rachel Joyce hat einen wirklich inspirierenden Roman geschaffen, der Herz und Seele berührt. Ich fand ihn wunderbar und kann empfehle ihn gerne weiter.

  8. Cover des Buches Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht (ISBN: 9783784481869)
    Jenny Bünnig

    Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht

     (46)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Die junge Ria trauert um ihren Vater und möchte nur weg. Sie beschließt in letzter Sekunde, sich dem Roadtrip ihrer Oma Charlotte „Charlie“ und ihren drei besten Freundinnen anzuschließen. Mit Hildegard „Hildie“, Margot und Frau Lensker, der stolzen Besitzerin eines in die Jahre gekommenen roten VW-Buses, geht es ab in den Süden. Jede der Frauen hat auf der geplanten Reiseroute ein bestimmtes Ziel vor Augen, wohin sie der alte Bus bringen soll. Die eine schwelgt in Erinnerungen an ihre erste große Liebe, die andere möchte einen Papagei wiederfinden und auch zuckersüße Rache und Schuldgefühle loszuwerden, ist eine Option. Nach anfänglichen großen Schwierigkeiten mit den alten Damen, aber daraus auch resultierenden schönen Momenten, gelingt es Ria ihre Trauer und Wut ein wenig abzustreifen und dem Leben wieder positiv entgegen zu blicken.

    Der Klappentext und das witzige Cover des Taschenbuches haben mich sofort angesprochen. Auf 349 Seiten und in sieben Etappen, die jeweils den Ort eines Reisestopps darstellten, folgte ich einer warmherzigen und klugen Geschichte über das Leben, unerfüllter Träume und einer unzerstörbaren Freundschaft. Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen der verschiedenen Charaktere und Reisestopps sind sehr gut vorstellbar. Die sehr witzigen, manchmal auch wehmütigen Dialoge sind der Autorin Jenny Bünnig wunderbar gelungen. Ich war schon immer gespannt, was auf die jeweilige Dame bei ihrem ausgewählten Halt in einem Ort in Europa, zukommt.

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der jungen Ria erzählt, die bei mir aber durch ihre trotzige, fast schon pubertäre Art, am wenigsten Sympathien gewinnen konnte. Anders bei den vier älteren Damen der außergewöhnlichen Busgesellschaft:

    Margot: eine schwerkranke Frau, die immer durch ihre kurzen Lesungen im Bus für Unterhaltung sorgt und alle mit ihrer alten Kamera für einen Fotostopp strapaziert - und von Schuldgefühlen geplagt wird

    Hildie: immer gut aufgelegt und mit einem Buch in der Hand, egal ob im Bus oder auf der Straße und einen weisen Spruch von Dichtern oder prominenten Personen auf den Lippen – trotz schwerer Kindheit

    Frau Lensker (ohne Vorname!): Dieser Charakter hat es mir angetan. Frau Lensker liebt ihren VW-Bus über alles und hadert natürlich mit den Frauen, denen sie erlaubt, sich hinter das Lenkrad zu setzen. Sie ist der weiche Kern hinter der harten Schale, über die ich oft lachen musste. Ihr Kampf, dem Super-Papagei „Signore Verdi“, einem Mynah, zu lernen, dass er ihren Namen sagt, war zum Brüllen.

    Oma Charlie: warmherzig und couragiert

    Die Geschichte ist eine Tragikomödie, mit ihren heiteren und traurigen Elementen, die mich bestens unterhalten hat und die ich gerne weiterempfehle.

  9. Cover des Buches Katerina - Schatten der Vergangenheit (ISBN: 9781946332073)
    Jennifer Wego

    Katerina - Schatten der Vergangenheit

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Ruby2000
    Also ich hatte das Glück an der Leserunde teilnehmen zu dürfen.
    Dafür erstmal ein riesen Dank an Jennifer Wego.

    Ich muss leider sagen dass ich anfangs nicht wirklich rein kam in die Geschichte, doch nach und nach gings.
    Ich fand es toll dass man als Leser sich selbst "ausdenken" konnte wer die Ich-Perspektive erzählt. Ist die Person Weiblich oder doch eher Männlich??
    Für mich war es eindeutig eine Frau!
    Die beziehung zwischen der Hauptfigur und Victor war einzigartig. Diese hat mir glaube ich am besten gefallen.
    Der "Privatdetektiv" und sein Handeln haben mich richtig wütend gemacht.
    Die letzen Seiten habe ich praktisch verschlungen!

    Das Ende hat mich erlich gesagt schokiert. Ich war einfach nur sprachlos. Mehr kann man dazu leider nicht sagen.

    LG Ruby ♥

  10. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (382)
    Aktuelle Rezension von: Silja_C_Hoppe

    🖋️ In "American Gods" folgen wir Shadow, der verfrüht aus dem Gefängnis entlassen wurde, weil seine Frau bei einem Autounfall starb. Direkt auf dem Heimweg bekommt er ein Jobangebot, das in seiner Merkwürdigkeit nur von dem Mann übertroffen wird, der es ihm anbietet. Daraus entwickelt sich eine abgefahrene Abenteuergeschichte, die es in sich hat.

    💬 Ich habe tatsächlich die Serie vor dem Buch geguckt. Aber nur eine Staffel, danach habe ich das Projekt aus den Augen verloren. Durch einen Tiktokfilter wurde es mir wieder vorgeschlagen. Ich habe direkt den Directors Cut gelesen, also Neil Gaimans ungekürzte Fassung.

    ♥️ Vor allem mochte ich American Gods für die ulkigen Szenen zwischen den Kapiteln. Die haben mich teilweise sogar zu Tränen gerührt. Mir kommt es so vor, als hätte Neil Gaiman wirklich eingängig recherchiert. Ich liebe den Schreibstil und die vielen Charaktere und die ganzen ulkigen Ideen, die darin stecken.

    🙇‍♂️ Ach, die Auflösung war mir irgendwie zu platt. Ich hätte mir mehr erhofft, wenn ich auch glaube, dass darin nicht die wahre Stärke von "American Gods" liegt. Und ich glaube, dass die Kürzungen vielleicht doch ganz sinnvoll wahren. Hier und da war es mir etwas zu lang. Wer kennt das nicht. :D

    ⭐ 5 Sterne für mich, da meine Kritikpunkte keinen ganzen Punkt Abzug rechtfertigen. 

  11. Cover des Buches Das Glück kurz hinter Graceland (ISBN: 9783548289120)
    Kim Wright

    Das Glück kurz hinter Graceland

     (54)
    Aktuelle Rezension von: airbusat

    Klappentext:

    Cory Ainsworth schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter als Blues-Sängerin durch. Bis sie im alten Schuppen ihres Elternhauses ein Erinnerungsstück der Rock 'n' Roll-Geschichte entdeckt: den Blackhawk, das legendäre Auto von Elvis Presley. Für Cory ist das der langgesuchte Beweis: Elvis muss ihr biologischer Vater sein! Vor 37 Jahren war ihre Mutter Honey Backgroundsängerin beim King persönlich. Alles, was sie weiß, ist, dass Honey nach einem Jahr reumütig nach Hause zurückkehrte, um ihre Jugendliebe zu heiraten. Kurzerhand startet Cory das Auto und fährt dieselbe Route ab, die Honey damals genommen hat. Dabei erfährt sie nicht nur viel über ihre Mutter, sondern auch über Elvis, die 70er und ihren eigenen Platz in dieser Geschichte. 

    Der Autorin gelang es, mir das Gefühl zu geben, diese Zeit mitzuerleben, als ob ich selbst im legendären Blackhawk von Elvis mitgefahren wäre. Die mir von einer eigenen Reise nach Graceland bekannten Handlungsorte waren sehr real beschrieben. Diese Reise hätte ruhig länger dauern können. Nicht nur für Elvis-Fans eine schön zu lesende Geschichte.


  12. Cover des Buches Alles ist erleuchtet (ISBN: B005C37GUW)
    Jonathan Safran Foer

    Alles ist erleuchtet

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Ich habe zuerst den Film gesehen, zu dem das Buch als Vorlage diente; und dieser hat mir ausgesprochen gut gefallen. Normalerweise ist man von der filmischen Umsetzung eines literarischen Werkes enttäuscht, im vorliegenden Fall war es gerade umgekehrt.

    Die Geschichte eines jungen jüdischen Amerikaners (Jonathan Safran Foer), der in die Ukraine fährt und sich dort mit Hilfe eines radebrechenden, machohaften Reiseführers und dessen "blinden" Opa als Fahrer, nebst "Blindenhund" auf die Suche nach der Vergangenheit seines eigenen Großvaters macht, ist im Buch als eine der vier Handlungsstränge enthalten.

    Daneben geht es um die Geschichte von "Brod", die dem gleichnamigen Fluss "entspringt", als ihre Eltern im Jahre 1791 dort mit Fuhrwerk in den Fluten versinken; des weiteren um die Geschichte der Heirat von Jonathans Großvater vor Zerstörung des Schtetls um 1940 und um die Kommentare von Alex, dem ukrainischen Reisebegleiter von Jonathan, der scheinbar diese Geschichten Korrektur ließt.

    Ganz schön verwirrend und so kam es mir beim Lesen auch durchgehend vor. Hätte ich zuvor den Film nicht gesehen, hätte ich bezüglich Orientierung wohl auch gewiss einige Probleme gehabt. Nun, das mag "innovativ" sein, aber meinem Lesevergnügen zumindest nicht zuträglich.

    Natürlich sind alle Geschichten miteinander verwoben und auch Alexs Großvater ist involviert. Ein bisschen dick aufgetragen, wie ich finde.

    Negativ aufgestoßen ist mir auch die unnötig obszöne Sprache, die in manchen Passagen benutzt wird.

    Fazit: Insgesamt kein wirklich schlechtes Buch. Aber es kommt halt wie ein besonders bemühtes Erstlingswerk eines noch nicht ganz ausgereiften Schreiberling rüber.

  13. Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426527955)
    Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag

     (522)
    Aktuelle Rezension von: Sanvitt

    Livius will von München nach Berlin fliegen. Als er schon im Flugzeug sitzt, sieht er, wie sein Gepäck sich auf dem Gepäckband aus seinem Koffer ergießt. Als er die Stewardess dazu bringen möchte, ihn wieder aussteigen zu lassen, ist diese gerade mit Lea im Gespräch, einer etwas schrulligen jungen Frau, die Livius gleich mal abstempelt als hippe Berliner-Tussi mit Wohlstandsproblemen. Als der Flug dann wegen des Wetters komplett gecancelt wird, treffen die beiden sich zufällig am MIetwagenschalter wieder und mieten zusammen den letzten verbliebenen Wagen. Die beiden führen witzige Gespräche und wie sie so miteinander sprechen, kommt Lea, die eigentliche Reporterin ist und an einer Story über eine Gruppe von Jungs in Berlin schreibt, die so tun, als würden sie ihren letzten Tag durchleben, auf die Idee, ebenfalls so tun als würden Livius und Lda den letzten Tag erleben. Die beiden erleben so die unmöglichsten Dinge, die sicherlich nie passiert wären, wenn sie einfach on München nach Berlin gefahren wären. 

    Beide Hauptcharaktere sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Livius denkt unbewusst in Schubladen und verurteilt, ob er will oder nicht. Lea dagegen sieht alles eher locker und lebt wirklich in den Tag hinein. So treffen öfters mal Gegensätze aufeinander und es kracht auch das ein oder andere Mal. Beide sind wirklich super geschrieben. Ich musste teilweise über ihre Gespräche dermaßen lachen, dass ich Hustenanfälle davon bekommen habe. Gegen Ende wird das Buch auch mal sehr traurig, hat aber ein sehr schönes und irgendwie auch versöhnliches Ende, auch wenn dieses kein Happy End ist. 


    Der erste letzte Tag ist auf jeden Fall eine super Urlaubslektüre. Aber Achtung, es kann auch sein, dass man das Buch schon am ersten Tag beendet, somit ist es auch hier erste der letzte Tag :-)


  14. Cover des Buches Tender Bar (ISBN: 9783596510764)
    J.R. Moehringer

    Tender Bar

     (408)
    Aktuelle Rezension von: LesenLiebenLachen

    Tender Bar ist ein kleinformatiger fast siebenhundert Seiten langer Roman auf dünnem, klein bedruckten Papier. Das soll nicht täuschen. Es ist keine ganz leichte Kost, trotzdem unfassbar leichtfüßig erzählt, manche Längen in der Story werden da gerne verziehen. 14 Tage Urlaubslektüre nicht nur für verregnete Abende oder heiße Strandtage. J.R. Moehringer ist einer der unterbewertesten Autoren und Tender Bar ein NEUER Klassiker. Hätte mir eine sorgfältigere und manchmal stimmigere Übersetzung gewünscht.

    Die Abzüge gibts ausdrücklich nicht für die Story und den Autor, sondern das Format und die kleine Schrift... Inhalt 5 Sterne, Format 2 Sterne.

  15. Cover des Buches Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (ISBN: 9783446253131)
    John Green

    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

     (508)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Colin ist ein Wunderkind. Er spricht unzählige Sprachen,  weiß unheimlich viele Dinge und bildet gerne Anagramme. Das hilft ihm in der Liebe allerdings nichts. Ihn hat zum 19. Mal ein Mädchen namens Katherine verlassen (ein kleiner Fetisch von ihm). Von Liebeskummer geplagt macht er sich mit seinem besten Freund Hassan auf einen spontanen Roadtrip, während dem er ein Theorem (eine Formel mit dem er die Liebe berechnen will) aufstellen möchte. Auf ihrem Weg treffen sie auf Lindsey. Kann sie sein Theorem bestätigen?

    Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen. Mir war einfach ein wenig zu viel Mathe enthalten, womit ich einfach nichts anfangen kann. Dazu hatte ich das Gefühl, dass in der ersten Hälfte des Buchs kaum etwas passiert ist, oder nichts, dass für mich wirklich spannend war. 

    Erst ab der zweiten Hälfte kam die Tiefgründigkeit die ich an John Green Büchern so liebe, aber leider auch erst auf den letzten dreißig Seiten. Trotzdem war das Buch wie immer mit viel Humor und Liebenswerten Charakteren gefüllt, sodass man einiges zu lachen hat. Wobei mich hier aber leider auch die Fußnoten etwas gestört haben, da sie meinen Lesefluss etwas behindert haben.

    Alles in allem ganz nett für zwischendurch, aber nichts, dass tiefer in mich greift. Vielleicht sehen das 14-15 Jährige auch nochmal etwas anders als ich, denn ich denke da liegt die eigentliche Zielgruppe.


  16. Cover des Buches Himmelrot (ISBN: 9783426514375)
    Heiner Meemken

    Himmelrot

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Der 50jährige Klaus erhält nach über 20 Jahren von seinem alten Studienfreund Rüdiger eine Nachricht. Der bittet ihn, all seine Studienkollegen aufzusuchen und gemeinsam mit ihnen zu ihm zu kommen. Er möchte gern alle noch einmal wiedersehen, denn er ist todkrank und hat nicht mehr lange zu leben. Während Klaus selbst vor den Trümmern seines Lebens steht, macht er sich auf eine Rundreise durch ganz Deutschland. Dabei trifft er einen nach dem anderen und erfährt, was aus ihnen geworden ist. So unterschiedlich sind die Lebensläufe, so bunt wie das Leben ist. Und nach und nach taucht Klaus wieder in die Vergangenheit ein und lässt sein Leben, und alles, was darin falsch gelaufen ist, Revue passieren. Auf seiner Reise lernt er die entschieden jüngere Annemarie kennen. Sie helfen sich gegenseitig und finden so langsam wieder zu sich selbst.
    Ein tiefsinniges Buch, in dem zwar die traurige Krankheit und der folgende Tod von Klaus angerissen wird, es aber weit mehr gibt. Das Leben, wie es in allen möglichen Bahnen laufen kann, wird hier zur Facette. Aber das alles in einer ganz ruhigen und bedächtigen Sprache, was sehr gut ankommt. Es liest sich behaglich, denn der Autor hat eine gütige Schreibweise. Die Übergänge von Gegenwart und Vergangenheit fügen sich perfekt ins Geschehen ein. So kann man der Handlung ohne Probleme folgen. Abwechslungsreich sind zugleich der Wechsel von Dialogen, Erzählung und Mails. Auch die Personen sind für mich real und deutlich charakterisiert.
  17. Cover des Buches Becks letzter Sommer (ISBN: 9783257609271)
    Benedict Wells

    Becks letzter Sommer

     (436)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Herr Beck ist mitte dreißig, Lehrer, aber sein Herz gehört eigentlich der Musik. Seine Band hatte sich seinerzeit zerstritten und seitdem hat er kaum noch Songs verfasst. Als er seinen 17jährigen Schüler Rauli im Musiksaal überrascht, ist er völlig hin und weg. Der Junge kann grandios Gitarre spielen, singt wie wenn er nie etwas anderes getan hätte und kann Songs zaubern die voll Kraft und Tiefgang sind. Er nimmt sich dem Au?enseiter an und hofft so noch im Musikgeschäft Fu? zu fassen. Rauli hat aber auch andere Probleme. Seine Familie hat einige ups and downs, er verliebt sich und er will wie sein Vorbild der beste Eiskunstläufer der Welt Alexei Yagudin den dreifachen Salchow schaffen. Becks alter Bandkollege Charlie muss dringend nach Istanbul und so setzen sich Rauli, Beck und der immer verwirrte Charlie ins Auto und machen sich auf die Reise ihres Lebens. Mit gerade mal dreiundzwanzig Jahren hat Benedict Wells ein furioses Debut geschaffen. Eine Geschichte mit viel Schwung, Dramatik, Musik und ungeheurem Tiefgang. Hoffentlich nicht Wells letzter Sommer

  18. Cover des Buches Der Tag, an dem Lotto-Klara in mein Taxi stieg (ISBN: 9783548286969)
    Florian Herb

    Der Tag, an dem Lotto-Klara in mein Taxi stieg

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Meist bevorzuge ich ja sogenannte anspruchsvolle Literatur. Dazu würde man diesen Unterhaltungsroman sicher nicht zählen, und doch wurde ich aufs Angenehmste überrascht.

    Die Geschichte rund um Klara, die an ihrem sechzigsten Geburtstag Lotto-Millionärin wird und sich auf der Flucht vor ihrer übergriffigigen, eigennützigen Familie mit dem jungen Taxifahrer Alvaro auf einen turbulenten Roadtrip von Berlin nach Paris, Nizza, Barcelona und Andalusien begibt, ist witzig und zugleich tiefsinnig geschrieben. Die Seiten sind voller schräger Charaktere, wundervoller Ortsbeschreibungen, und ich kann die Geschichte nur wärmstens als Urlaubs- oder Feierabendlektüre empfehlen. 

    Autor Florian Herb erzählt von Freundschaft, Toleranz und Vertrauen, von Selbstfindung und -bestimmung. Mein persönlicher Blick über den literarischen Tellerrand hat sich gelohnt - auch Unterhaltungsromane können Tiefgang haben!

  19. Cover des Buches Billy Summers (ISBN: 9783453441675)
    Stephen King

    Billy Summers

     (196)
    Aktuelle Rezension von: witchqueen

    Bibliographische Angaben

     

    Titel: Billy Summers

    Autor: Stephen King

    Verlag: Heyne

    Seiten: 717 (gebundene Ausgabe)
     Erscheinungsdatum: 2021

     

     

    Zum Inhalt / Klappentext

     

    Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs.

     

     

    Meine Meinung:

     Tja, ich bin ganz ehrlich: Ich weiß nicht so recht, wie ich dieses Buch bewerten soll.

     

    Es geht hier um Billy Summers, einen ehemaligen Soldaten im Irak-Krieg, der nunmehr seine Brötchen als Auftrags-Killer verdient. Er wird angeheuert einen Verbrecher auf den Stufen des Gerichts zu erschießen. Dazu wird er schon Monate vorher als vermeintlicher Schriftsteller in ein Bürogebäude „eingeschleust“. Er soll mit seiner Umgebung verschmelzen. Das gilt sowohl für seine Schein-Tätigkeit als Schriftsteller, als für seine private Umgebung. Und weil Billy nichts anderes zu tun hat als Warten, beschließt er tatsächlich ein Buch zu schreiben. Seine Biografie, sozusagen.

     

    Und damit haben wir hier ein Buch im Buch. Einerseits haben wir hier Billy Gegenwart als Auftrags-Killer und andererseits seine Erlebnisse aus der Vergangenheit in Falludscha im Krieg. Beides ist nicht besonders spannend, sondern plätschert einfach so vor sich hin.

     Als dann der eigentliche Auftrag erledigt ist und Billy in seiner geheimen Wohnung untertaucht, liest er vor seiner Wohnung ein Mädchen auf der Straße auf, die von einer Gruppe Männer aus dem Auto geworfen wurde, nachdem diese sie vergewaltigt hatten. Er nimmt sie bei sich auf und sorgt für sie. Da er aber von seinem Auftraggeber beschissen wurde, beschließt er, gemeinsam mit dem Mädchen, Rache zu nehmen.

    Auch das ist nicht besonders spannend und tröpfelt weiter vor sich hin.

     

    Alles in allem war ich, gerade vor dem Hintergrund, dass diese Geschichte aus der Feder von Stephen King stammt, doch sehr enttäuscht. Das hätte jeder x-beliebige Autor genauso gut (oder schlecht) hinbekommen.

     Der Schreibstil ist okay. Die 717 Seiten sind in 24 Kapitel unterteilt. So kann man dieses Werk durchaus auch mal beiseitelegen. Ich habe für das Buch tatsächlich geschlagene 4 Wochen gebraucht und das, obwohl ich eigentlich ein riesiger Fan des Autors bin. Aber das hier … Sorry, wenn das der „neue“ Stephen King ist, dann bin ich die längste Zeit Fan gewesen.

     

    Mein Fazit:
     Kann man lesen, man verpasst aber nichts, wenn man es nicht tut. Da gibt es wesentlich besser Bücher des Autors. Dieses hier kann ich nur bedingt weiterempfehlen. Von mir gibt es gerade noch 3 Sterne.

  20. Cover des Buches In die Wildnis (ISBN: 9783492957779)
    Jon Krakauer

    In die Wildnis

     (395)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Krakauer untersucht die Persönlichkeit, das Umfeld, die Gedankenwelt Chris McCandless' in seinem Reportageroman "In die Wildnis".

    Ist Chris ein Spinner, der sich ohne ausreichende Nahrung, Ausrüstung, Kartenmaterial und Erfahrung allein in die alaskanische Wildnis wagt? Oder sollte er für seinen Versuch, mit so wenig wie möglich allein in der Natur zu überleben, bewundert werden? Diesen Fragen geht Krakauer in etlichen Geschichten, Zitaten und Interviews nach.

    Die Thematik setzt unzählige Gedanken in Gang, weshalb ich das Buch empfehle, denn die Auseinandersetzung damit, ob Risikobereitschaft Anerkennung oder Kopfschütteln verdient, ist interessant und individuell.

    Persönlich tendiere ich dazu, zu verurteilen, dass jemand sein Leben unvorbereitet und naiv riskiert - und verliert. Chris McCandless verhungert während seines Alaskaabenteuers. Das ist für mich leichtfertig und steht in Kontrast zu seiner Intelligenz und seinem netten Wesen. Aber jeder möge sich sein eigenes Urteil bilden.


  21. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

     (439)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    "Nur fast gewonnen zu haben tut am meisten weh. Dann lieber in der ersten Runde ausscheiden. Aber so weit zu kommen, und dann kurz vor dem Ziel alles zu verlieren, das ist das Schlimmste. Das kannst du mir glauben." - S. 133

    Nachdem ich wirklich maßlos enttäuscht war, vom hochgelobten Ende der Einsamkeit, hatte ich eigentlich nicht vor, noch mal etwas von Benedict Wells zu lesen. 

    Aber dann hat das Schicksal mir in Form eines öffentlichen Bücherschranks "Fast genial" zugespielt und was soll ich sagen: ich bin verliebt in Francis Dean. 

    Eine Road-Trip-Story.

    Eine Coming-of-Age-Story.

    Eine Freundschaftsstory.

    Eine Selbstfindungsstory.

    Eine Lovestory. 

    Grandios.

    Und mein erstes Highlight in diesem Jahr. 

    "Francis überkam ein Gefühl von Geborgenheit. Er steckte die Hände in die Jeanstaschen und dachte an vieles, und am Ende dachte er nur noch an Anne-May." - S. 125


  22. Cover des Buches Drei nach Norden (ISBN: 9783746632490)
    Florian Beckerhoff

    Drei nach Norden

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Eine rätselhafte Kiste steht bei Greta verschlossen vor der Tür mit der Adresse zweier alter Menschen aus Schweden. Greta kennt sie aus einer glücklichen Zeit, die lange zurückliegt. Deshalb beschließen eines Nachts sie, Cassady und der halbe Belgier, sich auf dorthin zu machen. Ihr Gepäck ist nur diese riesige Holzkiste. Was sie auf dieser Reise dann für Abenteuer erwarten, das hätten sie in ihren kühnsten Träumen wohl nicht erwartet.
    Es soll eine überaus witzige Geschichte sein, die in Schweden spielt. Ich mag Schweden sehr und hatte mich total gefreut, aber der Humor ist ganz speziell und nicht jedermanns Sache. Meinen Nerv hat er leider auch nicht getroffen. Es war für mich auch keine wirkliche Unterhaltung in dem Sinne, eher ziemlich anstrengend zu lesen. Protagonisten, denen so ziemlich alles egal ist, die sich laufend nur an Zigaretten, Alkohol und Sex berauschen. Nicht gerade sympathisch und auch in gewissen Maße unreif für ihr Alter. Sie sind nervig, und man kommt nicht an sie heran, da sie blass bleiben. Dazu gibt es nicht mal einen richtigen Namen (der halbe Belgier) und eigenartige Spitznamen. Die ganze Geschichte und auch die Handlungsplätze bleiben einfach nur distanziert, und haben mir Schweden nicht wieder nahe gebracht. Auch von Spannung keine Spur. Tut mir sehr leid. Sehr schade.
  23. Cover des Buches Happy Smekday oder der Tag, an dem ich die Welt retten musste (ISBN: 9783764150259)
    Adam Rex

    Happy Smekday oder der Tag, an dem ich die Welt retten musste

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Madame_Misc
    Inhalt
    Happy Smekday, mag noch nicht jedem was sagen aber bestimmt gleich denn: Dieses Buch wurde verfilmt und läuft gerade in den Kinos als “Home”

    Ich muss dazu sagen dass ich den Film noch nicht gesehen habe! Ich kann also keine Vergleiche ziehen, jetzt aber zum Inhalt.

    die Außerirdischen, genannt Boov, erobern die Erde und verlangen von den Menschen alle zusammengepfercht an einem Ort zu leben damit der Rest Ihnen gehört.

    Gravuity´s Mum wurde kurzerhand entführt und nun begibt sich die 11-jährige mit der Katze ihrer Mutter auf die Suche. Doch schon nach kurzerhand schließt sich ihnen ein Boov an, der sich vor seinesgleichen verstecken muss.

    Zusammen erleben Sie ein brisantes Abenteuer.

    Übrigens gibt es auch noch einen zweiten Teil von dem Buch ;)

    Meine Meinung

    Total toll! Die Geschichte wird aus der Sicht des Mädchens geschrieben und zwar total süß und taff. Gemeinsam wissen sie sich immer zu helfen. Und wir lesen das Ganze als einen Aufsatz den Sie als Aufgabe der Schule für eine Zeitkapsel schreiben soll. Aber das merkt man nur zwischendurch und wirklich schön eingebaut.

    Wie nah der Film an das Buch kommt kann ich natürlich nicht sagen aber ich bin sicher dass ein paar Dinge nicht oder zumindest anders vorkommen, jedenfalls ist das empfohlene Alter für das Buch auf jeden Fall gerechtfertigt da dort doch ein paar Stellen sind die für Jüngere vielleicht doch etwas schwer zu verstehen oder zu verdauen ist.

    Spannend ist es auf jeden Fall auch, ich muss aber sagen dass ich die Kapitel doch sehr sehr lang fand. Allerdings ist es immer mal wieder in Abschnitte unterteilt an denen man auch gut Pause machen kann von daher ist das nicht ganz so schlimm.

    Charaktere und Details fand ich auch sehr schön durchdacht und es ist nicht zu viel so dass man auch in dem Alter gut mit allem mitkommt.

    Was ich natürlich als Zeichnerin nicht vergessen darf zu kommentieren sind die Illustrationen :P

    Die sind wirklich so toll, es sind schwarz-weiß Illustrationen und sehr schön ausgearbeitet, ich hatte Spaß daran sie mir auch ruhig mal länger anzuschauen und man konnte so ein noch besseres Bild von der Geschichte, den Charakteren und vor allem den Außerirdischen bekommen :)

    Fazit

    Eine nette und lustige Abenteuer Geschichte für ältere Kinder und junggebliebener Erwachsene, ich freue mich jetzt noch mehr auf den Film, den ich auch sicher bald schauen werde.

  24. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608966367)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (478)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Ich weiß, dass „die Brautprinzessin“ als Klassiker gilt, trotzdem konnte ich mich nicht so ganz mit der Geschichte anfreunden. Der Aufbau des Buches selbst zeigt eine Menge Originalität, da der Autor vorgibt die Geschichte nicht selbst verfasst, sondern nur gekürzt zu haben und kommentiert dabei welche Passagen aus dem Original er gestrichen hat und warum. Die Einleitung des Buches und deren Schluss bilden Kapitel, in denen er selbst von seinem Leben erzählt und wie es dazu kam, dass er sich überhaupt an Morgensterns Buch zu schaffen gemacht hat. Ich muss zugeben, nach dem ersten Kapitel (bevor die eigentliche Geschichte beginnt) hätte ich das Buch fast wieder abgebrochen. Der Erzählstil auf diesen Seiten wirkt fast etwas wirr und ist voller Gedankensprünge, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Die Protagonisten in der Geschichte skurril zu nennen, ist beinahe eine Untertreibung. Leider war mir besonders Butterblume überhaupt nicht sympathisch und ziemlich oberflächlich. Es gab ein paar Passagen, die ich spannend oder witzig fand, doch auch einige zähe und irritierende Abschnitte, durch die ich mich quälen musste.

    Insgesamt lässt mich die Geschichte etwas verwirrt zurück auch in Anbetracht des zusätzlichen Kapitels über Butterblumes Baby, das einfach nur unvollständig erscheint. Es hat sicher seine lustigen und spannenden Momente, konnte mich jedoch nicht so mitreißen wie erwartet.

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