Bücher mit dem Tag "robert galbraith"

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9 Bücher

  1. Cover des Buches Der Ruf des Kuckucks (ISBN: 9783442383214)
    Robert Galbraith

    Der Ruf des Kuckucks

     (690)
    Aktuelle Rezension von: EMHobbs

    Als jemand, der nie einen Harry Potter gelesen hat, ging ich recht unvoreingenommen an das buch heran. Hinter dem Pseudonym Robert Galbraith verbirgt sich ja niemand geringerer als J K Rowling.
    Was soll ich sagen: Ich wurde angenehm überrascht, auch wenn mir die deutlich über 600 Seiten einiges an Sitzfleisch abverlangt haben (Normalerweise mag ich 3-maximal 400 Seiten).
    Der mürrische, manchmal ungehobelte Privatdetektiv Cormoran und seine blitzgescheite Aushilfssekretärin Robin haben mich allerdings bereits nach weinigen Seiten so in ihren Bann gezogen, dass ein Entkommen nicht mehr möglich war.

    Galbraith/Rowling entführt in die Welt der Schönen und Reichen, aber ohne Schwärmerei, sondern mit unverstelltem Blick auf ein Verhalten, das allen Menschen innewohnt: Machtstreben, Habgier, Sehnsucht nach Liebe, Anerkennung, Geld. Ein wenig zu dick aufgetragen war mir, dass am Ende die POC's als die strahlenden Moralapostel übrig blieben, im Gegensatz zu ihren bösartigen weißen Mitbewerbern. Aber das ist ja seit längerem in Film und Fernsehen ein Muss: White People Bashing erleichtert scheinbar das Gewissen ;-).

    In Summe ein sehr gut ausgearbeiteter Plot, detaillierte Beschreibungen sowie ein ausgefeilter Stil machten das Buch für mich zu einem Lesegenuss.

  2. Cover des Buches Die Ernte des Bösen (ISBN: 9783764505745)
    Robert Galbraith

    Die Ernte des Bösen

     (235)
    Aktuelle Rezension von: RamonaMarano

    Spannend geschrieben bis zum Ende. Man kann nur erahnen, wer der Mörder ist. Man fiebert ununterbrochen mit den beiden Detektiven mit und kann ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachempfinden. Die Szenen sind so gut beschrieben, dass man meint, dort zu sein. Die Entlarvung des Mörders am Ende ist mir aber ein bisschen zu einfach. Da hätte der Detektiv meiner Meinung nach mehr Indizien gebraucht, um darauf zu kommen. Insgesamt ein toller Krimi den ich auf jedenfall weiterempfehle!

  3. Cover des Buches Der Seidenspinner (ISBN: 9783734102233)
    Robert Galbraith

    Der Seidenspinner

     (342)
    Aktuelle Rezension von: LilyEvans

    Im zweiten Krimi rund um den Detektiv Cormoran Strike, geht es um einen verschwunden Autor, der später tot aufgefunden  wird. Vieles deutet darauf hin, dass er seinen Tod inszeniert hat, um seinen unveröffentlichten Buch die richtige Werbung zu verpassen. 

    Wie bereits im ersten Teil legt die Polizei sich früh auf einen Täter fest und es ist an Strike die Wahre Identität des Mörders zu enthüllen.  Doch wie bereits im ersten Teil, bleibt es bis zum Schluss spannend. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Beziehung zwischen Cormoran und Robin weiter vertieft wird. Somit bekommt die Story deutlich mehr Tiefe und es bleibt nicht all zu oberflächlich. 

  4. Cover des Buches Böses Blut (ISBN: 9783764507688)
    Robert Galbraith

    Böses Blut

     (88)
    Aktuelle Rezension von: FraukeMeurer

    In "Böses Blut" wird Cormoran Strike gebeten, die 1974 verschwundene Margot Bamborough aufzufinden. Auftraggeber ist ihre Tochter. Obwohl der Fall bereits 40 Jahre zurückliegt und es somit wenig Hoffnung auf noch heiße Spuren gibt, ist Strikes Neugier und Ehrgeiz geweckt, sodass er und Robin den Fall annehmen. Bei den Ermittlungen stoßen sie auf mysteriöse Theorien, die Tarotkarten beinhalten, nicht sehr vertrauenswürdige Zeugen und einen psychopathischen Serienkiller...


    Es ist der nunmehr 5. Teil um das Detektivduo Cormoran Strike und Robin Ellacott, allerdings ist es ihr erster Cold Case. Dies tut der Spannung des Falls aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, für mich war es der bisher spannendste Teil der Serie. Dies liegt zum einen an der erstklassigen Ermittlungsarbeit, die die beiden leisten, um Aussagen, die 40 Jahre zurückliegen zu überprüfen. Zum anderen aber ganz klar an der privaten Entwicklung von Cormoran und Robin. Robin steckt mitten in der Scheidung, die alles andere als einfach verläuft und natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit Cormorans Exfreundin Charlotte. Die Freundschaft zwischen Robin und Cormoran entwickelt sich durch den Fall und ihre privaten Umstände weiter, es macht Freude das beim Lesen über die Teile zu verfolgen.

    In diesem Teil stehen außerdem noch die weiteren Fälle der Detektei mehr im Vordergrund als sonst. So lernt man auch die weiteren Angestellten der Detektei näher kennen und schließt sie unweigerlich ins Herz. J.K. Rowling hat in meinen Augen ein Händchen dafür, liebenswerte und zugleich besondere Charaktere zu erschaffen. Der Schreibstil ist, wie gewohnt, detailliert und atmosphärisch.

    Man könnte meinen, dass 1200 Seiten etwas viel für einen Krimi sind und dabei zwangsläufig Längen entstehen. Dies ist in meinen Augen keineswegs der Fall. Die Spannung der verschiedenen Fälle ist gleichbleibend hoch, die vielen verschiedenen Erzählstränge und Ermittlungsansätze, die nach und nach zusammenlaufen laden zum eigenen Ermitteln ein und es werden immer wieder gekonnt Fährten gelegt, die trotzdem noch überraschende Wendungen zulassen. 

    Das Buch erfüllt also alles, was ein guter Krimi haben muss: ein spannender Fall, sympathische Ermittler und eine mysteriöse Atmosphäre.
    Ich kann euch die Reihe einfach nur ans Herz legen. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil.

  5. Cover des Buches The Cuckoo's Calling (ISBN: 9781408703991)
    Robert Galbraith

    The Cuckoo's Calling

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus
    When a troubled model falls to her death from a snow-covered Mayfair balcony, it is assumed that she has committed suicide. However, her brother has his doubts, and calls in private investigator Cormoran Strike to look into the case. A war veteran, wounded both physically and psychologically, Strike's life is in disarray. The case gives him a financial lifeline, but it comes at a personal cost: the more he delves into the young model's complex world, the darker things get - and the closer he gets to terrible danger ...A gripping, elegant mystery steeped in the atmosphere of London - from the hushed streets of Mayfair, to the backstreet pubs of the East End, to the bustle of Soho.

    Ich kann jedem nur empfehlen, J. K. Rowling im Original zu lesen. Sie hat einfach eine Art zu schreiben, die auch außerhalb der Harry Potter-Romane gelingt und ein wahrer Lesegenuss ist (wie auch bei "A Casual Vacancy", was ich ebenfalls sehr empfehlen kann!).
    Mit "The Cuckoo's Calling" hat sie unter einem Pseudonym, was relativ schnell nach Erscheinen des Romans aufgelöst wurde, ihren ersten Kriminalroman geschrieben. Cormoran Strike ist ein Protagonist, mit dem man erstmal warm werden muss. Er ist kein schöner, sympathischer Mann, in den man sich quasi verliebt. Er ist ein Veteran, lebt nach der (erneuten) Beendigung einer sehr ungesunden Beziehung in seinem Büro, wo er sich nur am Waschbecken waschen kann und geht regelmäßig in den Pub um die Ecke (was allerdings sehr viele Engländer nach Feierabend tun). Die neue, von der Zeitarbeitsfirma geschickte Sekretärin Robin Ellacott ist dagegen jung, hübsch, hat einen erfolgreichen Freund und wollte mit diesem Job nun endlich mal etwas wagen. Stattdessen trifft sie auf den mürrischen Strike, der sich ihren Einsatz finanziell eigentlich gar nicht mehr leisten kann. Die anfängliche Zusammenarbeit der beiden ist also geprägt von Missverständnissen und Enttäuschungen und das Duo muss im Laufe des Romans erstmal zueinander finden. Diese Konstellation und dass es nicht gleich von Anfang an um ein bereits bestehendes Ermittlerpaar geht, fand ich interessant und gut gelungen. 
    Der Fall selbst ist ebenfalls sehr gut konstruiert und entführt in die Welt der Reichen und Schönen, wo nicht alles Gold ist, was glänzt. Mühsam muss Cormoran Strike sich über unzählige Gespräche die kleinen Puzzleteile zur Auflösung des Falles zusammensuchen. Das ist interessant und bestimmt auch authentisch, führt aber in diesem Fall leider zu Längen im Mittelteil. Die Handlung kommt nur sehr langsam voran. Das macht Rowling allerdings mit einem dafür umso rasanterem und dramatischen Ende wett, das für mich völlig unerwartet kam. Die glaubwürdige Konstruktion solcher Wendungen hat sie bereits in den Harry Potter-Romanen praktiziert und auch hier im Rahmen eines Kriminalfalles gelingt es ihr erneut. 
    Die Charaktere werden vor allem durch die Dialoge und ihre dazu beschriebenen körperlichen Regungen bzw. Strikes Kompetenz, diese zu analysieren, sehr plastisch. Die Figuren und Schauplätze kann man sich durch die detailreichen Beschreibungen sehr gut vorstellen, ich hatte sofort Bilder im Kopf.

    Fazit:
    Ein ruhiger Kriminalroman mit dafür rasantem Ende und einem Ermittlerpaar, dass sich gegenseitig erstmal sympathisch werden muss - ebenso wie dem Leser. Einen Stern Abzug gibt es leider für die Längen im Mittelteil, auch wenn die Szenen an sich trotzdem interessant ausgearbeitet waren. Ein großes Plus ist der Schreibstil. Ich liebe es einfach, wie J. K. Rowling Worte zu Papier bringt.
  6. Cover des Buches Böses Blut (ISBN: 9783837154504)
    Robert Galbraith

    Böses Blut

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    In ihrem fünften gemeinsamen Fall werden Cormoran Strike und seine Partnerin Robin Ellacott damit beauftragt, einen vierzig Jahre alten Vermisstenfall zu untersuchen. Sie sollen herausfinden, ob die damals verschwundene Ärztin Margot Bamborough ebenfalls Opfer des zu der Zeit agierenden Serienmörders Dennis Creed wurde. Die meiste Zeit beschäftigen sich die zwei daher nicht mit aktiven Ermittlungen in der Gegenwart, sondern rollen den uralten Fall weitläufig auf, überprüfen alte Aufzeichnungen und unterhalten sich mit jeder Menge damaliger Zeitzeugen. Es gibt dermaßen viele Fakten und Randnotizen dazu, dass man lange Zeit nicht weiß, worauf der Fall letzten Endes hinausläuft und nur Galbraiths schriftstellerischem Talent ist es zu verdanken, dass sich die Geschichte hier nicht komplett verzettelt.
    Parallel zu dem Vergangenheits-Fall gibt es auch noch das normale Tagesgeschäft, das die zwei immer wieder in aktuelle Ermittlungen verstrickt, sowie kompliziertes Privatleben der beiden Hauptpersonen. Während Cormoran sich um die schlechte Gesundheit seiner krebskranken Tante sorgt und ihretwegen mehrmals Cornwall reist, hat Robin mit ihrer Scheidung von Matthew zu kämpfen. Und auch in der Detektei läuft nicht alles rund.
    „Böses Blut“ ist ein ruhig erzählter Krimi, der sich erst allmählich aufbaut. Die Kapitel werden abwechselnd aus Strikes und Robins Sicht erzählt. Diesmal gibt es nicht so viele Soap-Elemente wie im vorherigen Band. Das tut der Handlung gut, ebenso, dass eigentlich immer etwas los ist und die Geschichte dadurch nie langweilig wird. Dennoch hätte es an mancher Stelle nicht ganz so tief und detailliert in die Vergangenheit gehen müssen.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung (4 Mp3-CDs, 32h40min) wird gewohnt großartig von Dietmar Wunder vorgetragen.

  7. Cover des Buches Weißer Tod (ISBN: 9783734108761)
    Robert Galbraith

    Weißer Tod

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Motzpig

    Das Buch lässt sich wie die vorherigen Bände gut lesen. Es ist spannend geschrieben und macht Lust auf die Fortsetzung. 

  8. Cover des Buches Career of Evil (ISBN: 9780751563597)
    Robert Galbraith

    Career of Evil

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus
    When a mysterious package is delivered to Robin Ellacott, she is horrified to discover that it contains a woman's severed leg. Her boss, private detective Cormoran Strike, is less surprised but no less alarmed. There are four people from his past who he thinks could be responsible - and Strike knows that any one of them is capable of sustained and unspeakable brutality. With the police focusing on the one suspect Strike is increasingly sure is not the perpetrator, he and Robin take matters into their own hands, and delve into the dark and twisted worlds of the other three men. But as more horrendous acts occur, time is running out for the two of them...

    Im 3. Fall für Cormoran Strike und Robin Ellacott wird es - im Vergleich zu den beiden Vorgängern - ungewohnt düster. J. K. Rowling blickt tief in menschliche Abgründe und die drei Verdächtigen, auf deren Spuren sich Cormoran und Robin begeben, haben wirklich eine "Karriere des Bösen" hingelegt. Beschönigt wird hier nichts.
    Die Detektivarbeit ist gewohnt spannend beschrieben, wobei Robin nun nach einigem Training durch Cormoran auch Alleingänge hinlegt und man sie nicht nur im privaten Umfeld allein in Aktion erlebt. Trotz ihres Trainings und ihrer guten Arbeit ist sie immer noch geplagt von Selbstzweifeln, die zum Teil glaubwürdig, zum Teil etwas übertrieben wirkten. Auch in ihrem Privatleben gibt es viele offene Fragen und nichts scheint mehr so, wie es immer geplant oder klar gewesen war. Insbesondere in Bezug auf ihre Beziehung dreht Robin sich gedanklich immer wieder im Kreis und ist unentschlossen. Das alles zusammen macht sie als Figur authentischer. In diesem Teil wird die Vergangenheit zum wichtigen Thema: Nicht nur Strike gibt viele Einblicke in seine Jahre als Soldat und seine Erinnerungen an Mutter und Stiefvater, sondern auch Robin wird (auch getrieben durch ihre privaten Sorgen) redseliger und gibt viel von sich preis. Das hat mir die beiden noch sympathischer gemacht und näher gebracht, auch wenn ich sie schon aus den beiden Vorgängern mochte.
    Stilistisch gibt es eine Veränderung im Vergleich zu den beiden ersten Fällen: Immer wieder sind kurze Kapitel mit Einsichten in die Welt des Täters eingeschoben. Diese sind wie der Rest des Krimis in der 3. Person geschrieben, verursachen aber auch ohne die Ich-Perspektive genügend Gänsehautfeeling. Besonders gut finde ich, dass Dialoge immer wieder im typischen Dialekt oder Slang geschrieben sind. Das war auch schon bei den ersten beiden Teilen so. Es trägt dazu bei, sich in die jeweilige Situation und sprechende Figur hineinzuversetzen. Ich wiederhole mich zwar eigentlich nicht gern, aber ich kann es nur immer wieder betonen: J. K. Rowling kann einfach schreiben und ich liebe ihren Stil. Auch in diesem Buch schafft sie es wieder, ihre Charaktere und die Umgebung detailliert darzustellen und Bilder im Kopf zu erzeugen.

    Fazit:
    Es ist erneut ein Detektivroman, aber dieses Mal in deutlich düsterer Gesamtstimmung mit Gänsehautfeeling, was mir sehr gut gefallen hat.  Ich gebe erneut eine Leseempfehlung und freue mich sehr auf den (hoffentlich) 4. Fall für Cormoran Strike und Robin Ellacott.
  9. Cover des Buches The Silkworm (A Cormoran Strike Novel) (ISBN: 9780316206891)
    Robert Galbraith

    The Silkworm (A Cormoran Strike Novel)

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus
    When novelist Owen Quine goes missing, his wife calls in private detective Cormoran Strike. At first, she just thinks he has gone off by himself for a few days - as he has done before - and she wants Strike to find him and bring him home. But as Strike investigates, it becomes clear that there is more to Quine's disappearance than his wife realises. The novelist has just completed a manuscript featuring poisonous pen-portraits of almost everyone he knows. If the novel were published it would ruin lives - so there are a lot of people who might want to silence him. And when Quine is found brutally murdered in bizarre circumstances, it becomes a race against time to understand the motivation of a ruthless killer, a killer unlike any he has encountered before.

    Der 2. Fall für Cormoran Strike und Robin Ellacott führt sie auf die Spur eines verschwundenen Autors, der bisher mit seinen Büchern nicht besonders erfolgreich war. Schnell kristallisiert sich heraus, dass sein letztes Manuskript vielen Leuten geschadet hätte, da er quasi mit seiner Umgebung abrechnete. Es gibt also wieder viele Verdächtige und dementsprechend viele Spuren und Befragungen. Wie schon sein Vorgänger lebt auch dieser Kriminalroman von Cormoran Strikes "Verhörtechnik" und den vielen Gesprächen, die er führt, um den Fall aufzulösen. Hierbei gelingt es J. K. Rowling erneut, die Charaktere ganz unterschwellig lebendig werden zu lassen. Jeder hat irgendwie seine Eigenheiten bzw. Unzulänglichkeiten, die alle Figuren lebensecht und realistisch erscheinen lassen. Eben jemand, den man genauso auf der Straße treffen könnte.  Die Beschreibung der Umgebung ist gewohnt detailreich und man fühlt sich tatsächlich ins winterliche London versetzt.  Gut ausgearbeitet fand ich auch Robins Unzufriedenheit mit der Arbeitssituation, da sie sich eigentlich etwas mehr erhofft und auch mit Cormoran vereinbart hatte. Das wirkt authentisch und macht Robin zusätzlich sympathisch, da sie sich nicht klein halten lässt. Ihr Verlobter Matt ging mir einfach nur noch auf die Nerven (ich mochte ihn allerdings auch im 1. Teil schon nicht besonders). 
    Die Auflösung des Falles ist gespickt mit unappetitlichen Beschreibungen und Details, also stellenweise eher nichts für Zartbesaitete, wo doch der Vorgängerroman eher an alte englische Detektivgeschichten erinnerte. Ich habe das eher als positive Entwicklung hinsichtlich des Schreibstiles eines Kriminalromanes wahrgenommen.
    Wenn man den ersten Band gelesen hat, dann sind viele Referenzen zu Strikes Privatleben redundant, das hat mich etwas gestört. Aber sowas gibt es in Reihen ja eigentlich immer, dass grundlegende Informationen über die Protagonisten für Quereinsteiger wiederholt werden.

    Fazit:
    Diesen Fall fand ich im Vergleich zum Vorgänger insgesamt spannungsgeladener. Und wieder kann ich nur betonen, wie sehr mir J. K. Rowlings Schreibstil gefällt, die Art, wie sie Charaktere ausarbeitet (was nicht unbedingt bedeutet, dass man jede Figur sehr gut kennenlernt) und wie detailreich sie durch ihre Beschreibungen Bilder im Kopf entstehen lässt.
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