Bücher mit dem Tag "robinson crusoe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "robinson crusoe" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783328108610)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

    (602)
    Aktuelle Rezension von: reading_josephine

    Nach einem Schiffsunglück strandet der Seefahrer Robinson Crusoe zusammen mit seinem zerstörten Schiff auf einer einsamen Insel. Das Überleben in der Wildnis erfordert viel Einfallsreichtum, Geduld und harte Arbeit, doch es gelingt ihm über Monate und Jahre, sein ganz eigenes Reich zu schaffen. Er zähmt Tiere, baut Unterkünfte und wird ein echter Überlebenskünstler. Bis er eines Tages unerwartet Gesellschaft bekommt.

    Hier haben wir es wahrscheinlich mit einem der bekanntesten Abenteuerromane aller Zeiten zu tun. Doch ganz unkritisch ist diese Geschichte aus heutiger Perspektive nicht zu sehen.

    Defoe beschreibt vor allem zu Beginn sehr detailliert, wie genau Robinson sein Leben auf der Insel gestaltet und wie er es schafft, zum Meister der Eigenversorgung zu werden. Mir war es teilweise etwas zu detailliert und langatmig beschrieben, am Ende gehört dieser Stil aber wohl zur Geschichte dazu. Am Ende gibt es doch die ein oder andere spannende Stelle in seinem Überlebenskampf auf der Insel.

    Aber: Robinson Crusoe ist nicht nur ein Klassiker, sondern auch ein Produkt seiner Zeit – und das merkt man. Crusoe betrachtet die Insel sofort als seinen Besitz und richtet sich entsprechend ein. Diese Denkweise spiegelt die Ideologien des 18. Jahrhunderts wider, als europäische Länder wie selbstverständlich fremde Gebiete eroberten und ausbeuteten. Seine Beziehung zu "Freitag" zeigt das besonders deutlich: Crusoe behandelt ihn wie einen Untergebenen, bringt ihm seine Sprache und Kultur bei und sieht sich dabei als zivilisierende Instanz. Kolonialismus lässt grüßen.

    Für uns heute sollte der Roman neben seiner literarischen Komponente auch einen Denkanstoß geben und uns erinnern, wie stark der Einfluss von Kultur und Zeitgeist auf Geschichten sein kann. Und daran, dass es wichtig ist, diese im Kontext ihrer Zeit zu betrachten und den Inhalt entsprechend einzuordnen.

  2. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783837131550)
    Andy Weir

    Der Marsianer

    (86)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Ich habe mir den Film bereits vor einigen Jahren angeschaut. Von diesem stammt auch das Cover auf der Hülle. Habe mich entschieden, das Buch nicht selbst zu lesen, sondern es mir vorlesen zu lassen. Und das macht Richard Barenberg sehr gut.

    Durch Verknüpfung unglücklicher Umstände wird ein Astronaut von seiner Crew auf dem Mars zurückgelassen und kämpft fortan ums Überleben und für seine Rückkehr. Ein erster großer Schritt ist, wieder Kontakt zur Erde aufzunehmen ..

    Es ist durchaus bewundernswert, welche Einfälle Mark Watney immer wieder kommen. Dem Leser werden dabei auch einiges an technischen Daten um die Ohren geschlagen, die für Raumfahrt-begeisterte sicherlich interessanter sind.

    Der Autor konstruiert einen Spannungsbogen, der immer wieder an der „richtigen“ Stelle etwas schiefgehen und an einer anderen etwas funktionieren lässt. Er hält den Bogen aufrecht, aber überspannt in aus meiner Sicht auch ein wenig. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Ich fand die Geschichte nicht schlecht, aber einfach zu gedehnt.

    Spannend und vielleicht gar nicht so ungewöhnlich war auch, dass mir beim Zuhören immer wieder Bilder aus dem Film in den Kopf kamen.

    Kartoffeln: mich wundert, dass ihm durch den regelmäßigen Verzehr dieser im rohen Zustand nicht sehr schlecht wurde, denn das würde passieren, wenn man ausschließlich rohe Kartoffeln isst.

    Fazit: Kommt selten vor, dass ich die filmische Umsetzung tatsächlich besser finde. Der Romantext ist mir eine Spur zu langatmig,


  3. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783837146837)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Die Geschichte ist schlicht, Survival begeisterte Jugendliche könnten sich von den Erzählungen durch Robinson Crusoe mitreissen lassen. Ich finde das Buch regt die Fantasie an. Man merkt wie verletzlich der Mensch ist. Dass er Schutz, Nahrung und dringend Wasser benötigt. Obschon die Geschichte eine Geschichte bleibt, wurde sie von Daniel Defoe hervorragend erzählt. Lesenswert!

  4. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9781481421362)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

    (86)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Robinson Crusoe berichtet über seine Reisen, sein Leben und seine Abenteuer - wobei wohl die größte Herausforderung seine Landung auf der berühmt-berüchtigten einsamen Insel ist.

    Dieser Klassiker bzw. Abenteuerroman ist erstmals 1719 erschienen und hat bestimmt schon etliche Generationen an Lesern fasziniert. Robinson Crusoe berichtet von seinem Leben. Der bürgerliche Engländer erzählt, wie er einst gegen den Willen seines Vaters aufbrach, um die Welt zu sehen. Er lässt den Leser an seiner ungeheuren Reiselust, seinem unstillbaren Hunger nach neuen Ländern sowie Kulturen teilhaben, und berichtet, welche Abenteuer er im Lauf seines Lebens bestehen musste.

    Der Erzählstil ist sehr nüchtern und detailliert. Dieser Klassiker wird nicht umsonst als ‚Bericht‘ gehandhabt, sondern entspricht tatsächlich dieser Bezeichnung. Denn Robinson Crusoe berichtet in der Ich-Form, jedoch ohne wirklich Spannung oder Emotionen zu erzeugen. Er hakt die Ereignisse ein ums andere ab, geht sehr genau auf Umstände und Begebenheiten ein und kommt dabei vom Hundertsten ins Tausende - ohne dabei einen Spannungsbogen aufzubauen.

    Das Buch ist dementsprechend in keine Kapitel unterteilt. Es geht von Anfang bis Ende durch als ob es in einer wahren Litanei geschrieben worden wäre.

    Mit dieser Erzählweise hatte ich oft sehr zu kämpfen, weil es einiges an Konzentration abverlangt. Ohne großartige Höhen, Tiefen und Spannungsbogen fiel es mir schwer, bei der Stange zu bleiben und dem Geschehen zu folgen.

    Die Handlung selbst hält Überraschungen bereit und bestärkt mich, weiterhin Klassiker zu lesen. Denn Hauptaugenmerk liegt gar nicht auf Robinson Crusoe und seiner Insel - was zumindest für mich eine Erkenntnis ist. Die einsame Insel nimmt nur einen kleinen Teil davon ein. Tatsächlich wird von vielen weiteren Reisen erzählt, weil das Buch fast das gesamte Leben des bürgerlichen Engländers beinhaltet.

    Aufgefallen sind mir stark religiös geprägte Passagen und die gottesfürchtige Lebenseinstellung des Protagonisten. Robinson Crusoe ist ein gläubiger Mann, der dem Drang Neues zu entdecken trotz all seiner heimatlichen Pflichten nicht entgehen kann. Es treibt ihn raus in die Welt, wo es Abenteuer zu erleben gilt.

    Zum Ende hin hatte ich mich schon sehr an Robinson Crusoe gewöhnt, weil mich das Buch recht lange begleitet hat. Es hat mich beim Abschied fast ein Tränchen gekostet. Die Worte sind behutsam und zur Abwechslung mal berührend gewählt und ich habe mit einem Seufzer das Buch geschlossen.

    Obwohl ich mich durch diesen Klassiker kämpfen musste, habe ich es im Endeffekt nicht bereut, mit Robinson Crusoe die Weltmeere zu besegeln. Es ist faszinierend ein Werk zu lesen, dass vor 300 Jahren zu Papier gebracht wurde, und nun reihe ich mich - ein bisschen stolz - bei den Robinson-Crusoe-Lesern ein.

    Wer Interesse an abenteuerlichen Geschichten hat, den geschäftsmäßigen Grundton tolerieren kann und sich mit religiösen Ansichten auseinandersetzen mag - dem kann ich diesen Klassiker ans Herz legen. 
  5. Cover des Buches Inseln (ISBN: 9783832199890)
    Gavin Francis

    Inseln

    (15)
    Aktuelle Rezension von: evaczyk

    „Die Kartierung einer Sehnsucht“ heißt das Buch „Inseln“ des schottischen Arztes und Schriftstellers Gavin Francis im Untertitel – und das ist wortwörtlich zu nehmen. Denn das Buch ist reich illustriert mit alten Landkarten, die sich mit entlegenen, oft wenig bekannten Inseln befassen. Von ungefähr kommt das nicht, denn wie Francis gleich zu Beginn des sehr persönlichen Texts erläutert, faszinierten ihn schon als Kind die Abbildungen eines alten Atlas in der Stadtbücherei.

    Millenials und die ihnen folgenden Generationen können es vermutlich gar nicht mehr nachvollziehen, was der Atlas für den Jungen bedeutet hatte, der sein Fernweh mit dem Finger auf der Landkarte und seiner Vorstellungskraft stillt. Schließlich wuchs Francis noch zu einer Zeit auf, als Fernreisen bei weitem nicht so verbreitet waren und die Information selbst über entlegene Gebiete nur einen Mausklick entfernt aus dem Internet abrufbar.

    Geplant war „Inseln“ als „persönliche Reise durch Landkarten und Inselgeschichten, durch die Segnungen und Nöte der Abgeschiedenheit“, über die Rolle von Inseln in der kollektiven Kultur, über den möglichen Gewinn aus der Isolation des Insellebens.  Die Corona-Pandemie habe den Ansatz seiner Überlegungen noch einmal verstärkt, schreibt Francis: „Die Welt hat sich verändert, es ist entscheidender denn je, die Vorzüge der Isolation zu schätzen und dennoch neue Wege zur Verbundenheit zu finden.“

    Der Autor schildert eigene Inselerlebnisse, sei es als Naturschutzwart auf einem Leuchtturm, während eines Forschungsaufenthalts in der Antarktis oder als Besucher isolierter Inselgemeinschaften oder der Mönche auf dem Berg Athos. Daneben ist das Buch gespickt mit Verweisen aus der Literatur, etwa Robinson Crusoe. Auch die medizinischen Überlegungen kommen nicht zu kurz – ist nicht etwa die Pubertät eine wichtige Phase der Abkapselung, in der sich Jugendliche gewissermaßen auf ihre eigene, innere Insel zurückziehen?

    Wenn von Sehnsuchtsinseln die Rede ist, denken die meisten vermutlich erst einmal an Traumstrände in der Südsee, im Indischen Ozean und der Karibik, an Korallenstrände und türkisblaues Meer. Doch auch wenn Francis Reisen auf das Lamu-Archipel vor der Küste Kenias und die Inseln im Titicacasee beschreibt – sein Focus liegt auf den einsamen, rauen, sturmumtösten Inseln des Nordens, seien es die Hebriden und Orkney-Inseln seiner schottischen Heimat, seien es Grönlad, die Faröer-Inseln, auf den Begegnungen mit Basstölpeln, Möwen und anderen wilden Seevögeln.  Geradezu poetisch lesen sich seine Beschreibungen von Inselerlebnissen, als er sein Zelt in der Nähe von Vogelkolonien aufschlägt und ganz den den Geräuschen von Wellen, Wind und Vogelschreien hingeben kann.

    „Inseln“ nimmt den Leser mit auf die Reise – nicht nur mit Hilfe der alten Karten, sondern auch auf die Gedankenreise des Autors und die philosophischen Überlegungen über die Kontraste zwischen Inseleinsamkeit und pulsierenden Städten, zwischen Isolation und Verbundenheit und der Frage, ob die Suche nach Einsamkeit nicht auch der Selbstfindung dient: „Liegt hier der ewige Reiz von Robinson Crusoe? Dass wir alle danach dürsten, uns in der Einsamkeit zu definieren? Dass wir davon träumen, endlich Schiffbrüchige zu sein?“ Insofern ist „Inseln“ in der erzwungenen Isolation durch die Pandemie nicht nur eine Möglichkeit, Fernweh zu stillen, sondern auch die positiven Seiten der Isolation zu untersuchen.

     

  6. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9781491585344)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks
    Inhalt: "Im Jahre 1659 wird der ehemalige Schiffsjunge Robinson Crusoe von einem fürchterlichen Sturm über Bord eines Kreuzers gespült und findet sich mutterseelen alleine auf einer fernen tropischen Insel wieder. Doch anstatt zu verzweifeln beginnt er so gut er kann aus den Überresten des Schiffwracks sich eine Behausung zu errichten, säht nicht heimisches Getreide und baut sich so nach und nach ein neues Leben fern ab der gewohnten Zivilisation auf. Schließlich wird auch seine vollständige Einsamkeit von dem Eingeborenen "Freitag" durchbrochen, der schon bald zum treuen Gefährten Robinsons wird. Aber dennoch plagen ihn die Erinnerungen an sein früheres Leben, eine Sehnsucht, die nicht ohne Folgen bleibt..."

    Cover: Das Cover dieses Hörbuchs finde ich nicht wirklich ansprechend und trotz der Palmen nicht ganz passend. Ich habe eine andere Version, die ich schön finde.

    Sprecher: David Nathan hat eine angenehme Stimme und ich habe ihm gerne zugehört.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Der Einstieg ist gut gewählt. Robinson ist mir von Anfang an sympathisch. Der Verlauf ist interessant. Man erfährt viel über das Leben auf der Insel, Robinsons Touren und sein Überleben durch "Wohnungsbau", Jagd und Garten. Dies fand ich sehr interessant, da ich mir diese Mittellosigkeit kaum vorstellen kann und ich diese Kreativität des Nutzens von vorhandenen Dingen gut finde. Am Anfang tat er mir Leid, dass er so einsam ist. Doch er arrangiert sich immer mehr damit und ich finde seine Ansichten sehr interessant, dass Geld einen nicht überleben lässt, dass man den Fokus auf die Dinge legen soll, die da sind etc. Allerdings wurde es bei diesen Beschreibungen manchmal auch etwas langatmig und daher musste ich mich teilweise wieder auf das Zuhören konzentrieren.

    Fazit: Ein Klassiker, den jeder gelesen / gehört haben sollte!

    (c) Nelebooks
  7. Cover des Buches Kensuke's Kingdom (ISBN: 9781405267373)
  8. Cover des Buches Robinsons Tochter (ISBN: 9783446267831)
    Jane Gardam

    Robinsons Tochter

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Mit sechs Jahren kommt Polly in das gelbe Haus ihrer Tanten. Ihre Mutter ist tot, ihr Vater Seemann und kann sich nicht um sie kümmern. Einsam wächst sie auf, erhält etwas sprachlichen Unterricht daheim. Bald ist ihr bester Freund die Bibliothek des Hauses und ganz besonders und vor Allem "Robinson Crusoe". Das Buch wird ihr Wegbegleiter, ihr Almanach um das Leben zu meistern, sieht doch sie selbst sich wie gefangen auf einer Insel.

    Ein Mädchen aus einem nordenglischen Fischerdorf, ohne Eltern und ohne Chancen identifiziert sich mit Robinson Crusoe - eben weil sie wie er auf seiner Insel, jedes geistige und materielle Moment des Lebens selbst herstellen muss. Polly Flint wird zur Rebellin, geht fort und kehrt zurück in ihre Insel, das gelbe Haus. Die Geschichte wird leichthändig und lebendig erzählt, Polly und ihr Umfeld liebevoll gezeichnet und die umliegenden Landschaft Yorkshires hintergründig, aber immer präsent wird ein tragendes Element der Geschichte. Im Stil klassischer englischer Erzählkunst nutzt die Autorin die leisen Töne um ihrer Geschichte Tiefe zu verleihen, lässt vor den Augen des Lesers eine selbstdenkende junge Frau heranwachsen, die sich den Problemen ihrer Zeit auf ihre Art stellt. Ein wenig schade ist, dass sich die Autorin von ihrer Figur am Schluss entfernt und ihr Leben als emanzipierte Frau nur noch summarisch erzählend zu Ende führt.

    Mein Fazit: Nicht umsonst ist die Autorin berühmt für ihre Erzählkunst geworden. Sie trifft die richtigen Töne, thematisiert ohne mit dem Finger zu zeigen und verliert nie die Liebe zur Geschichte selbst. Ich habe Robinsons Tochter sehr gerne gelesen.

  9. Cover des Buches Die Jagd nach Kapitän Grant (Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg 11) (ISBN: B0765ZZWP1)
    Markus Topf

    Die Jagd nach Kapitän Grant (Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg 11)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Nachdem die Suchmannschaft festgestellt hat, dass sie ihre Suche nach Kapitän Grant in Patagonien fortsetzen müssen, überschlagen sich die Ereignisse. Verfeindete Landbesitzer, feindlich gesinnte Eingeborene und bedrohliche Naturgewalten scheinen sich gegen die Freunde verschworen zu haben. Oder gibt es vielleicht doch einen Saboteur an Bord? Phileas Fogg und Oscar Wilde haben alle Hände voll zu tun, um lebend aus der Geschichte herauszukommen.

    Ein interessanter und äußert rasanter zweiter Teil, der mit einem überraschenden neuen Charakter aus der klassischen Abenteuerliteratur aufwartet. Ich hoffe sehr, dass auf ihn in Zukunft noch mal zurückgekommen wird und er nicht nur ein amüsanter Sidekick bleibt. Auch sonst bietet dieses Hörspiel neben dem grandiosen Hauptabenteuer vielversprechende neue Entwicklungen, die den weiteren Weg von Phileas Fogg bestimmen werden und den Bogen zum Hauptelement – dem Zirkel der Sieben – schlägt. Für Kenner der klassischen Abenteuerliteratur ist schnell klar, wer der nächste Hauptakteur sein wird, aber statt damit zu enttäuschen bleibt man gespannt wie sich dieser neue Charakter in die Hauptgeschichte einfügen wird. 

    Hochkarätige Sprecher, grandiose Soundeffekte und ein Abenteuer, das den Hörer auf vielen Ebenen mit sich reißt – diese Hörspielreihe ist für mich etwas ganz besonderes. Ich liebe es herauszufinden, welche Klassiker Motive und Charaktere liefern und wie mit ihnen etwas völlig neues geschaffen wird. Diese Folge schafft es zudem den Hörer auf mehreren Ebenen abzuholen: Die spannende Suche nach Kapitän Grant wird abgeschlossen, das Hauptabenteuer um den Zirkel der Sieben wird wieder aufgenommen und wenn das Hörspiel auch nicht mit einem Cliffhanger endet, so wird doch das nächste Abenteuer schon angekündigt.

    5 Sterne für ein rundum gelungenes Hörspiel!

  10. Cover des Buches 66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich (ISBN: 9783733502799)
    Alexandra Fischer-Hunold

    66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Das Buch enthält eine Auswahl an kurzen Zusammenfassungen (mehr oder weniger) berühmter Werke der Weltliteratur über einen Zeitraum von 300 Jahren. Von Goethe über Tolkien bis Juli Zeh werden 66 Bücher und deren Urheber vorgestellt. Die Geschichten werden in knappen Sätzen auf den Punkt gebracht, oft ein wenig überspitzt, stets humorvoll und verständlich. Es sind Empfehlungen der Autorin, diese Sammlung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit. Empfehlungen werden ausgesprochen und mehr als einmal fand ich Bücher, die ich ebenfalls gelesen habe, deren Inhalt ich nun besser verstand; ebenso wie neuen Stoff für meine Wunschliste.

    Die Seiten sind mit kleinen Skizzen/Kritzeleien verziert, die seltsam wirken und nicht immer so ganz passend erscheinen, ohne jedes der Bücher zu kennen. Außerdem sind nicht alle Inhalte/Angaben/Informationen vollständig oder detailliert genug um verständlich für diejenigen zu sein, die die Bücher (noch) nicht gelesen haben. Bei einem Werk konnte ich mit den Informationen, die angeblich den Inhalt wiedergeben, überhaupt nichts anfangen, blieb mir der Sinn vollständig vorenthalten.

    Fazit: unterhaltsam und kurzweilig, jedoch keineswegs Ersatz für das Lesen der genannten Bücher (oder detaillierterer Zusammenfassungen).

  11. Cover des Buches Die vergessene Insel (ISBN: 9783957341594)
    Tobias Schuffenhauer

    Die vergessene Insel

    (3)
    Aktuelle Rezension von: anke3006
    Jaqueline schätzt die 5 Geschwister für ihre kombinatorischen Fähigkeiten. Aufgeregt meldet sie sich bei ihnen. Denn auf der Juan-Fernandez Insel - auch bekannt als "Robinson Crusoe Island" - geschehen nachts im Lager der Studenten-Exkursion sehr merkwürdige Dinge. Unheimliche Geräusche dringen aus dem Dschungel, Essen verschwindet spurlos. Und als dann Marianne in einer verregneten Urwald-Nacht dem leibhaftigen Robinson Crusoe gegenübersteht, stellt sich wirklich die Frage: "Wer sagt hier eigentlich noch die Wahrheit?" Doch Crusoe ist nicht die einzige Gefahr, die die "5 Geschwister" auf der Insel erwartet. Am Ende des Tages heißt es für Marianne, Petra, Hans-Georg, Esther und Alexander: Wie viel Überlebenskünstler steckt in jedem Einzelnen? Können sie Licht ins Dunkel des Falles bringen? Die Geschichte ist sehr spannend und temporeich erzählt. Die 5 Geschwister sind ganz normale Geschwister, mit dem richtigen Zusammenhalt und ab und an mal Streit. So wie es in jeder normalen Familie ist. Das macht sie so sympathisch, die Leser können sich gut hin die Figuren hineinversetzen. Der Glaube und das Gebet sind für sie wichtig und selbstverständlich. Das wird in dem Buch sehr gut dargestellt. Es war unser erstes Buch aus dieser Serie. Es ist kein Problem mitten in die Serie einzusteigen, das jedes Band für sich abgeschlossen ist. Auf jeden Fall ist so ein Urlaub auf einer Robinson-Crusoe-Insel spannend und wir konnten miträtseln.
  12. Cover des Buches Der Mann, der Inseln liebte (ISBN: 9783311150251)
    D. H. Lawrence

    Der Mann, der Inseln liebte

    (2)
    Aktuelle Rezension von: bookswithjacki

    Wie bewahrt man seine Freiheit in einer modern werdenden Welt? Der Protagonist versucht es auf seine eigene Art, indem er auf eine einsame Insel zieht. Diese ist ihm nicht einsam genug, und so zieht er auf eine noch kleinere Insel, wo er auf das gleiche Problem stößt.. Sind die Inseln, die er doch eigentlich liebt, wirklich die Lösung, oder nur eine Fluchtmöglichkeit, die letztlich für seine Vereinsamung sorgt? Durch das Ende bleiben verschiedene Interpretationsmöglichkeiten offen, und so hat man ein philosophisches und tiefgehendes Werk auf wenigen Seiten. Interessante Geschichte und rhetorisch durchdacht dargestellt.

  13. Cover des Buches Foe (ISBN: 9780241950111)
    J. M. Coetzee

    Foe

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Susan Barton is shipwrecked and meets Crusoe and his slave Friday on an island. They live there for a very long time and never before a person reached this paradise.

    But it's a strange paradise. Friday can't speak, because he has no tongue. Crusoe taught him a few words so Friday is able to do easy jobs like searching for wood. But they can't carry on daily conversations. Most of the time they say nothing. Sometimes Friday goes away and neither Crusoe nor Susan know what he is doing all the time.

    One day miraculously a ship lands at their island and saves the three, but Crusoe dies during the crossing to England. Susan can't believe yet what happend on the island during the last year, so she decides to tell her story to an author called Mr. Foe. Unfortunately Mr. Foe doesn't want to tell the story as it happend. Her second problem is that, a woman with a slave prompts questions...

    It was a nice story but didn't enthusiasticed me. On the other hand I can't wait to read "Robinson Crusoe".

  14. Cover des Buches Robinson Crusoe (Oxford World's Classics) by Defoe, Daniel, Kelly, James [14 August 2008] (ISBN: B00C7GA1VI)
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