Bücher mit dem Tag "rock n roll"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rock n roll" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.536)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Der erste Drittel und das letzte Drittel waren wirklich interessant. Ich hab das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen da es irgendwann recht langatmig wurde und ich pausen machte. Der Schluss war dann wirklich wieder spannend und habe ich an einem Stück  durchgelesen. Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. 

  2. Cover des Buches Dämonen und andere Komplikationen (ISBN: 9783938157992)
    Roterberg

    Dämonen und andere Komplikationen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Imgrund

    „Dämonen und andere Komplikationen“ von Steffen Roterberg

     

    Klappentext

    „Menschlich, allzu menschlich sind die Dämonen, die Roterberg da heraufbeschwört … von denen wir lesen und hören. Jede der zwölf Geschichten ist ungewöhnlich: ungewöhnlich schön, ungewöhnlich tragisch, ungewöhnlich ehrlich, ungewöhnlich gefährlich. Und jede der zwölf Geschichten hat ihren eigenen Song.

    Was geht in einem vor, der seine Frau an ihrem achten Hochzeitstag bei einem Seitensprung überrascht und der am gleichen Tag selbst in ein sinnliches Abenteuer verwickelt wird, das einen tödlichen Ausgang nimmt? Was bringt einen starrköpfigen, verbitterten Mann dazu, das Leiden seines verhassten Schwiegersohnes durch aktive Sterbehilfe zu beenden? Wie reift in einem Fünfzehnjährigen die Erkenntnis, dass sein Onkel noch längst nicht zum alten Eisen gehört? Was, wenn man sich urplötzlich ins Mittelalter versetzt sieht und dort einen Kampf auf Leben und Tod führen muss?

    Motive aus Traumgefilden und aus allen Lebenslagen, darunter der treibende Rhythmus von Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll. Fantasiewelten prasseln auf Alltäglichkeiten; Träume legen sich wie ein doppelter Boden unter den Ernst des Lebens.

    Diese Geschichten sind wie gute Rockmusik – manchmal rau, manchmal sanft, aber immer in voller Lautstärke.“

     

    Fazit

    Das Cover des Buches passt gut zum Titel und zum Inhalt der Geschichten.

    Der Schreibstil von Steffen Roterberg ist angenehm und gut verständlich.

    Das 210-seitige Buch enthält 12 Kurzgeschichten sowie die Songtexte der zugehörigen CD. Die Rocksongs passen prima zu den einzelnen Geschichten, so dass man hier gleich doppelt gut und langfristig unterhalten wird.

    Die ersten 11 Kurzgeschichten sind wirklich eher kurz und knapp gehalten, die letzte Geschichte ist fast schon ein Kurzroman.

    Alle Geschichten überraschen durch unvorhersehbare Wendungen und verblüffende Enden.

    Vielen Dank, dass ich dieses Buch im Rahmen der Leserunde bei LovelyBooks kennenlernen durfte!

  3. Cover des Buches Vintage (ISBN: 9783257244502)
    Grégoire Hervier

    Vintage

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Nicht wirklich ein gutes Buch, aber sehr gute Unterhaltung, wenn man sich für Gitarren begeistern kann. Und da ich das kann, hat mir das Buch über die Suche nach den sagenumwobenen Prototypen der Gibson Moderne aus den 1950er Jahren irgendwie gefallen. Obwohl, die Story ist völlig doof und vollgepackt mit Klischees. Aber es geht um Gitarren und ein bisschen um die Geschichte des Blues. Darum war es ok für mich.

    Das Büchlein ist zum Glück sehr flüssig geschrieben, bewegt sich aber von der eigentlichen Geschichte her auf dem Niveau eines schlechten Groschenromans - es gibt wohlgemerkt auch gute Groschenhefte, aber das hier ist keiner. 

    Fazit: Nur lesen, wenn man ein Gitarristen-Nerd ist oder sich ein wenig für die Geschichte der Gitarrenmusik interessiert. 

    #Rezension  #bookstagram  #buchblogger  #bookaddicted  #instabook  #buch  #lesen  #booklover  #bücherwurm  #buchblog  #leseempfehlung  #meinung

  4. Cover des Buches Populärmusik aus Vittula (ISBN: 9783442738915)
    Mikael Niemi

    Populärmusik aus Vittula

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Katfryy


     

    Es ist ja nicht immer leicht, ins Erzählen zu kommen. Manchmal muss man sich vorher ein bisschen warm machen. Mikael Niemis Erzähler lockert seine Zunge so: Auf dem Gipfel eine Himalaya-Fünftausenders küsst er eine tibetanische Gebetsplatte, Lippen und Zunge frieren am Metall fest, er pinkelt in seinen Trinkbecher, schüttet das warme Zeug über den Mund und sagt: „Ich habe mich freigepisst.“ Was für ein herrlicher Auftakt! Es ist schon fast zwanzig Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe, aber es ist immer noch total präsent. Mit Büchern ist es wie mit Menschen. Manche Begegnungen vergisst Du schon nach ein paar Tagen wieder, an andere erinnerst Du Dich ein Leben lang. Aber warum bloß? Eigentlich ist fast alles in dem Roman fremd und weit weg: Ein winziges Kaff im nördlichsten Norden Schwedens, direkt an der Grenze zu Finnland, zwei Jungs, Sechzigerjahre. Hier erleben wir ihn in voller Gestalt: Den Arsch der Welt. Es gibt kaum Radio, kein Fernsehen, das nächste Dorf ist weit entfernt und im Winter geht sowieso gar nichts. Die Menschen dort schließen Wetten darauf ab, wer´s am längsten besoffen in der Dampfsauna aushält. In dieser öden Umgebung haben Matti und sein Freund Niila ein Erweckungserlebnis. Sie hören eine Schallplatte von den Beatles, eine Single. Und das beschreibt Matti so: 

     

    „Ein Pulverfass explodierte und sprengte das Zimmer. Der Sauerstoff ging zur Neige, wir wurden gegen die Wand gepresst, während sich die Kammer in rasender Fahrt drehte. Wir klebten wie die Briefmarken fest, das Blut wurde uns ins Herz gepresst, sammelte sich in einem darmroten Klumpen, bevor alles kehrt machte in die andere Richtung sprang, bis in die Finger und Zehenspitzen, rote Speerspuren von Blut im ganzen Körper, bis wir wie die Fische nach Luft schnappten. Nach einer Ewigkeit hielt der Wirbel an. Die Luft sauste durch das Schlüsselloch wieder davon, und wir fielen als kleine, feuchte Häufchen auf den Boden. Rock ´n´roll music. Beatles.“

     

    Danach sind sie infiziert – (upps, sorry für das böse Wort in Zeiten der Pandemie). Matti und Niila wollen Musik machen. Erstmal üben sie in der Garage. Allerdings ohne Instrumente. Die Erfindung der Luftgitarre wäre auch ein guter Titel. Diese Szene mit der Beatles-Platte ist nur eine von so vielen unglaublich lebensvollen, intensiven Momenten. Wer kennt das nicht: Von Musik mit voller Wucht gegen die Wand geschleudert zu werden. Mir ging´s mit Smells like teen spirit so. Wer Etiketten mag, würde auf den Roman wohl Coming-of-age kleben. Ja, es geht auch um erste Liebe, ums Aufwachsen in psychopathischen Scheißfamilien und Ablösung vom Elternhaus. Die beste Metapher für die Pubertät habe ich in diesem Buch gefunden, es gibt da eine überraschend surreale Stelle: Ein Junge, (ich weiß nicht mehr genau, ob das Matti sein soll), klettert als Kind in eine Art Eisenofen hinein, verbringt dort Jahre und kommt dann als Erwachsener wieder heraus. Wer öfter mit Pubertierenden zu tun hat, der kann also erleichtert sein. Stellt Euch einfach vor, die sind eigentlich gar nicht hier. Die befinden sich ein einem abgeschlossenen Eisenofen. Und dann irgendwann. Ganz plötzlich. Da kommen sie heraus. Vernünftig, geläutert, alle Schrauben festgezogen, alle Tassen wieder im Schrank. Aber der Roman ist viel mehr als Comming-of-age. Es geht auch um diese fantastische Landschaft, das Einfrieren und das Abtauen. Sehr, sehr poetisch. Guckt nicht den Film! Lest das Buch! Bitte!

  5. Cover des Buches Ich würde dich so gerne küssen (ISBN: 9783570307809)
    Patrycja Spychalski

    Ich würde dich so gerne küssen

     (160)
    Aktuelle Rezension von: veiru
    Das Buch ist sehr gut geschrieben, sehr angenehm zu lesen. 

    Die Handlung ist sehr gut beschrieben. Die Geschichte fand ich auch gut. Ein bisschen unrealistisch aber dennoch hat das Buch ein gewissen Biss. Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen. Frieda ist ein normales Mädchen die etwas wagt in ihrem Leben. Das Ende fand ich traurig. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil :). Ich werde es mir bald zulegen :) 
  6. Cover des Buches Falscher Engel (ISBN: 9783742303691)
    Jay Dobyns

    Falscher Engel

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Eerten
    Der Weg des Undercover-Agenten Jay Dobyns ins Tal der Höllenengel und zurück. Auf amerikanisch-unterhaltsame Weise wird die Arbeit eines Undercover-Agenten beschrieben, das Leben am Rande der Legalität, eine Gratwanderung für den Polizisten und Familienvater, der beginnt, sich in der verdeckten Rolle heimisch zu fühlen. Nicht ohne eine gute Prise Humor, manchmal etwas dick aufgetragen, gewinnt der Leser einen Einblick in das Leben eines verdeckten Ermittlers in den USA. Hin und wieder wirkt die Geschichte, der Spannung oder dem eigenen Ego geschuldet, etwas übertrieben, auch wird manches wiederholt, aber insgesamt kann man sich ein Bild machen, und mehr soll es wohl nicht sein. Es war mir völlig klar, dass keine großen Geheimnisse oder Interna verraten werden, aber das habe ich auch nicht ernsthaft erwartet, schließlich leben die meisten der Beschriebenen noch und die Arbeit anderer Ermittler darf nicht gefährdet werden. Insgesamt war ich ganz zufrieden mit dem Buch, weil es meine Erwartungen größtenteils erfüllt hat.
  7. Cover des Buches Rock n Roll Sories 2, m. Audio-CD (ISBN: 9783940767745)
    Thomas Sabottka

    Rock n Roll Sories 2, m. Audio-CD

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ternolawitschman
    „Er ist seit über zwei Stunden da drin und reagiert auf kein Klopfen, kein Rufen, auf nichts!“ Ihre Stimme hatte einen panischen Unterton, der knapp an der Grenze zur Hysterie war. So legen die Rock’n’Roll Stories 2 von Thomas Sabottka los, in die er eine wilde Mischung verschiedener Geschichten verpackt hat. Ein Krankenwagenfahrer Tim, der Unfälle nach Punkten bewertet, ein Mitdreißiger-Spieleabend bei dem Klaus sich weniger für die Spielfiguren, als mehr den Vorbau von Bernds Freundin Birgit interessiert oder ein Kirchenmitarbeiter, der sich auf unkirchliche Weise die Brötchen dazu verdient. Sabottka nennt sich selbst Popliterat mit Tiefgang. So schreibt er äußerst modern und hat sich von der Musik inspirieren lassen. Rock’n’Roll ist für den Autor „a state of mind“ – und so sind seine Geschichten auch rau, ehrlich, skurril und tragikomisch wobei der Leser auch eine ordentliche Portion Realsatire und Wahnsinn vorgesetzt bekommt. Es werden alle Register gezogen, die man bei „Shortstories“ eben ziehen kann. Mal sind das spontan loslegende Unterhaltungen, die einfach wirklich lustig sind, rasantes Actionkino mit derber Sprache oder traurig stimmende kurze Stücke – und Thomas Sabottka geizt auch nicht mit Pointen. Besonders eindrucksvoll ist die direkte Art des Autors. Er schreibt wie man spricht, aber keineswegs grob und die Texte sind für eine Bühne perfekt konzipiert. Eigentlich sollte man sich die Rock’n’Roll Stories 2 bei einer Lesung anhören. Aber zum Glück kann sich der Käufer auf der beiliegenden CD von Sabottkas Vortragskünsten überzeugen. Denn ihre richtige Kraft und Dynamik entwickeln die Stories besonders im Vortrag, wenn sich der routinierte und radioerprobte Vorleser Sabottka voll ins Zeug legt. Hier wird offensichtlich, wie sehr der Autor hinter den Geschichten steht. Am besten sollte man sich die Rock’n’Roll Stories 2 an einem Stück reinziehen. Denn die ganzen darin verpackten, lustigen und traurigen Emotionen werden so schnell und direkt rübergebracht, wie es eigentlich nur Musik kann. Mir persönlich gefielen besonders die lustigen Stücke. Wenn die Erzengel Michael und Gabriel bei Kippe und Bier über YouPorn und die Bahn reden oder Benny und Dirk auf Ü30-Party inklusive Begrüßungscocktail und Resteficken gehen, bringt Sabottka den Leser super zum Lachen.
  8. Cover des Buches Goodbye 20th Century (ISBN: 9783462041620)
    David Browne

    Goodbye 20th Century

     (3)
    Aktuelle Rezension von: laughing_buddha
    David Browne beschreibt die Bandgeschichte von Sonic Youth seit Ihren Anfängen Ende der 70er Jahre umschrieben mit 30 Jahren (Independent) Musikgeschichte. Dabei lernt man die Helden nacheinander kennen, genau in der chronologischen Reihenfolge, in der sie sich selber getroffen haben. Mit dem Erscheinen jedes neuen Mitglieds erfolgt zunächst die individuelle Rückblende auf den musikalischen Werdegang bis zum Einstieg bei Sonic Youth. So entsteht eine spannende Geschichte einer Gruppe von kreativen Individualisten, die jeder eine besondere Kante in Sonic Youth geschlagen haben. Neben Informationen zu den Musikern wird jedes der wesentlichen Releases als Ringen der Gruppe um Ihren Sound beschrieben (leider ohne einen Schwerpunkt auf ihre kryptischen Texte zu legen) und ihren dabei erfolglosen Versuch kommerziell erfolgreich zu sein - oder eben populär. Sonic Youth ist meine Lieblingsband. Wenn ich gut drauf bin, oder auch zu grimmiger Stunde. Die Combo mit den schrägen Geräuschen sorgt bei mir für Energie im Blut. Und ich müsste lügen, wenn dazu nicht auch ihr Avantgarde- und Anti-Kommerz-Image ein wenig beigetragen hätte. Mit diesem Buch liebe ich meine Helden, die wie Kim Gordon sicher auf die 60 zugehen, noch mehr und sie erinnern mich selber ans Älterwerden. Wie gemein!
  9. Cover des Buches Gitarrenblut (ISBN: 9783922750932)
    Zepp Oberpichler

    Gitarrenblut

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zepp Oberpichler ist Musiker und Autor von "Gitarrenblut". Will verliebt sich in Bea, die er verliert, bevor es mit den beiden so richtg losgeht. Zu ihrem Andenken möchte er ein Tape mit Songs aufnehmen, die ihr sicherlich gefallen hätten. Dafür braucht er zehn Jahre - von Anfang der 80er- bis Anfang der 90er-Jahre. Ein fein gezeichneter, musikdurchtränkter Lebensentwurf in einer spannend erzählten Geschichte, der sich als Roadmovie durchs Ruhrgebiet schlängelt. Ich mag sowas. Auch deshalb, weil`s sprachlich und atmosphärisch gut gelungen ist; diese Wechselbäder zwischen Geradeheraus und Nachdenklichkeit, zwischen Rock und Roll und Sekt oder Selters. Sehr gute Idee: die beigelegte CD. Da bekommt die Geschichte noch eine zusätzliche Farbe.
  10. Cover des Buches Wonderland Avenue (ISBN: 9783453676688)
    Danny Sugerman

    Wonderland Avenue

     (13)
    Aktuelle Rezension von: boysandbooks
    Biographische Coming of Age Geschichte von Danny Sugerman, der Ende der 50er Jahre in Beverly Hills aufwächst, und sich auf einem Konzert von der Band ‚The Doors‘ mit dem Sänger Jim Morrison anfreundet. Sugerman taucht mit dem Leser in die Vergangenheit ein und lässt sie aufleben, als wäre es die Gegenwart. Er vermittelt ganz nebenbei Ideale der damaligen Zeit, beschäftigt sich aber auch mit allgegenwärtigen Probleme von Heranwachsenden. Er schafft es, zunächst alles an Sympathie der Leser zu gewinnen, um sie schließlich zusammen mit seiner Selbstwahrnehmung wieder zu verlieren. Die unverblümt erzählten Tatsachen dieser Biographie sind erschreckend ehrlich und bringen Vieles auf den Punkt. Die kritische Einstellung Sugermans zu heiklen Themen ermöglicht einen adäquaten Umgang mit diesen und rechtfertigt den Gebrauch des Werkes als Jugendliteratur, welche jungen Lesern eine Welt voll Wissen über den Prozess des Erwachsenwerdens, sowie Insiderinformationen über eine Band, die aus dem Rock’n’Roll nicht wegzudenken wäre, eröffnet. Ausführliche Rezension von Katharina Nennstiel. 
  11. Cover des Buches High Times (ISBN: 9783453640337)
    Uschi Obermaier

    High Times

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Sumsi1990
    Wer sich wie ich für alternative Lebensformen bzw. andere Lebensentwürfe interessiert und es spannend findet, wie andere Menschen (egal ob berühmt oder nicht) ihr Leben gestalten, ist mit diesem Buch jedenfalls gut beraten.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor diesem Buch relativ wenig über Frau Obermaier wusste und das Buch eher wegen ihren Ausflug in die Kommune 1 gekauft habe. Als ich dieses jedoch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme für diese Frau. Sie erzählt ungeniert und offen was und mit wem sie was erlebt hat, ist ehrlich, kompromisslos und humorvoll. Ich liebe dieses Buch, auch wenn ich dieses Leben nicht führen wollen würde und auch nicht immer jede Situation nachvollziehen oder verstehen kann.

    Auf jeden Fall wird hier ein spannender Teil eines Lebens verarbeitet, der teilweise auch etwas zum Umdenken anregt.
  12. Cover des Buches Rollende Steine (ISBN: 9783442547333)
    Terry Pratchett

    Rollende Steine

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Tod ist mal wieder in einer philosophischen Krise - zu nahe ist er den Menschen gekommen. Antworten hofft er bei Eremiten und in der Fremdenlegion zu bekommen, doch außer Sand zwischen den Rippen ist da nicht viel zu erwarten. Natürlich muss aber die Pflicht getan werden und so findet sich seine Enkelin Susanne mit 16 Jahren zum ersten Mal mit den Aufgaben des Sensenmannes konfrontiert, ob sie will oder nicht, aber einer muss ja den Job machen. Das alles passiert ausgerechnet dann, als Imp in die Stadt kommt und mit seiner seltsamen Musik ganz Ankh-Morpork verzaubert. Bald nennt sich Imp Buddy (Holly) und seine Kollegen Glod (Zwerg) und Klippe (Troll) gründen die Band mit Steinen drin. Aber spielt tatsächlich Buddy die Gitarre oder spielt die Gitarre Buddy? Denn eigentlich wäre Susannes erste Aufgabe gewesen, Buddys Seele zu holen, was sie aber nicht über ihr junges Herz gebracht hat. Buddy - und nicht nur Budddy - scheint von der Musik besessen zu sein, ein Virus, der die ganze Stadt befällt. Selbst die Zauberer lassen sich Lederumhänge mit Nieten machen und tanzen auf Kreppsohlen, sehr zum Missfallen von Erzkanzler Ridcully.
    Fazit: Ein herrlich komischer Scheibenweltroman über Rock 'n' Roll, der im englischen Original noch besser ist, weil man die Anspielungen auf die Realität eher versteht, von denen es eine Unmenge in diesem Buch gibt.

  13. Cover des Buches Lou Reed (ISBN: 9783854451174)
    Victor Bockris

    Lou Reed

     (2)
    Aktuelle Rezension von: laughing_buddha
    Das Buch befasst sich m. E. sehr gut mit seiner musikalischen und künstlerischen Entwicklung. Selbst wenn man so ein (gewollt) abgefackter Typ wie Reed war, ist es erstaunlich zu lesen, wie unglaublich fleissig er war und seine Kunst inklusive seiner Person als Plakat dafür verfeinert hat. Sein Schaffen wird ergänzt mit der kundigen Beschreibung seines schwierigen Charakters und der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern seiner Zeit. Natürlicher Mittelpunkt und roter Faden sind dabei die Beziehungen zu seinen ehemaligen Bandmitgliedern von Velvet Underground und Andy Warhol als Spiritus Rector. Im Ergebnis bleibt der Respekt vor einem Künstler mit individuellem Überego, das vielleicht notwendig war, um sein Werk zu schaffen. Als Freund würd ich mir Herrn Reed allerdings nicht aussuchen.
  14. Cover des Buches Der Dorfelvis (ISBN: 9783981737714)
    Markus Gleim

    Der Dorfelvis

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Talk On The Wild Side. Volume 1 (ISBN: 9783944818177)
    Matthias Penzel

    Talk On The Wild Side. Volume 1

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Killing Yourself to Live (ISBN: 0743264460)
    Chuck Klosterman

    Killing Yourself to Live

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Phoebe
    Ein wirklich sehr unterhaltsames Buch über die amerikanische Musikkultur, das sich mit Selbstmorden und Unfällen von Rockmusikern beschäftigt. Dabei aber eine gewisse Einsicht in das Privatleben, vor allem Liebesleben, des Autors bietet. Chuck Klosterman findet eine gelungene Balance zwischen Fakten bezüglich der amerikanischen Musikgeschichte und seiner persönlichen Odysee durch Amerika. Wer sich tiefere Einsicht in die Motivation der ums Leben gekommenen Rockmusiker erhofft, sollte das Buch lieber nicht in die Hand nehmen. Klosterman liefert eine Auswahl an Rocklegenden (und solchen die es nicht ganz soweit gebracht haben) und deren tragisches Ende, gepaart mit einer gewissen Portion schwarzen Humors, sowie grundlegende Gedanken zum Tod, dem Leben, der Musik, der Gesellschaft und der Liebe.
  17. Cover des Buches Lemmy - White Line Fever (ISBN: 9783453677272)
    Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Also gut Herrschaften. Wie gewöhnlich, habe ich mir während der Lektüre einige Notizen gemacht. Einige? Nü ja, eigentlich sind es sehr viele geworden. Ziemlich viele sogar. Mehr, als diese Rezension verkraften würde. Eingeteilt in Rubriken wie "Zitate", "Psychologie", "Lebensberatung", "Humor", "Sex" oder "Kurioses"...

    Diese Zettelwirtschaft habe ich jetzt vor mir liegen und suche verzweifelt nach einem Anfang. Das Ende übrigens auch, da, ebenfalls wie gewöhnlich, Notizen und Entwürfe für das Fazit existieren. Hat aber wenig Zweck, denn eigentlich müsste man das komplette Buch zitieren (obwohl es an nicht wenigen Stellen alles andere als zitierfähig ist!). Besser noch: in ohrenbetäubendem Lärm vorlesen!

    Warum? Na damit diese verdammte Autobiographie niemand verpasst oder überhört oder wie auch immer! Man muss nicht mal ein Motörhead-Fan sein, um seinen Spaß mit diesem Machwerk zu haben. Das ist alles original, kommt von Herzen, ist ungekünstelt und bodenständig ... na gut ... auf eine sehr spezielle Art selbstverständlich. 

    Zum Inhalt: Klar, dass Hotelzimmer mitunter recht gut beheizt sind. Besonders wenn die Matratze brennt. Songtexte müssen nicht unbedingt Sinn machen und ein Leben "fern von Gemüse" geht auch. Ein wenig seltsam wird es lediglich, wenn man ein Buch liest, "auf Seite 42" umblättert, jedoch plötzlich bemerkt, dass da gar kein Buch ist. 

    Okay, im Ernst jetzt, selbst Menschen, die dringend eine Partnerberatung brauchen, werden in dieser ganzheitlich orientierten Lektüre auf ihre Kosten kommen. Ach was, sie werden in einer Sekunde geheilt. Wozu elend lange Sitzungen in der Familientherapie oder beim Psychiater? Die Lösung ist einfach: Erst gar nichts gemeinsam anfangen, denn "eine Beziehung zu haben ist tödlich für die Beziehung".

    Nun gut, das hat alles keinen Sinn mehr, eine ordentliche Rezension wird das hier eh nicht mehr, deshalb mal ganz was anderes. Ein Aufruf: Schmeißt eure Fernseher weg. Ihr habt Kinokarten? In den Müll damit. Den Besuch der Oper ebenfalls absagen. Den Urlaub stornieren. Bücher auf die Warteliste. Besorgt euch die ultimative Lebensgeschichte vom Meister der gepflegten Intonation. Man sollte Gott auf Knien "mit Tränen in den Augen" für dieses Buch danken (ursprünglich 2002 erschienen, aber um die traurige Wahrheit aktualisiert) - so wie Lemmy damals, als jenes junge Mädchen sich ihrer Klamotten entledigte.

    Gut, man könnte auch etwas zum Schreibstil bemerken. Wie das die Blogtanten machen. So nach dem Motto "Gut zu lesen", "flüssig geschrieben" oder ähnliche Flachkonstrukte. Kann im Prinzip aber ganz schnell abgehandelt werden, denn "White Line Fever" hat weder einen Schreibstil noch einen Stil überhaupt. Es hat "Lemmy". Fertig.

    Eine Autobiographie, die weit über das hinausgeht, was das Genre üblicherweise hergibt. Gesellschaftliche und politische Seitenhiebe sind ebenso voll integriert wie Lebens- und Partnerberatung, eine Generalabrechnung mit einer Plattenfirma, sowie ein Leitfaden für gesunde Ernährung. Und überhaupt:

    Geschichten, die das Leben schrieb, sind immer gut. Geschichten die Lemmy schrieb - besser!
  18. Cover des Buches Eine zu 85% wahre Geschichte (ISBN: 9783104013749)
    Chuck Klosterman

    Eine zu 85% wahre Geschichte

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Leider gründlich verkackt. Klosterman konnte in seinem Debüt noch amüsieren und mit halbwegs fundierter Sachkenntnis brillieren, hier ist der Ofen aus. Klosterman begeht einen Kardinalsfehler - er traut sich den Gonzo-Journalisten zu, vermengt also Fakten, Autofiktion und Autobiographisches, und serviert dieses gehaltlose, unreflektierte Gesülze dann dem Leser als vermeintlich Literatur mit Tiefgang. Sei's drum. Tod und Rockmusik sind zwei Topoi, die man fast deckungsgleich nennen könnte - Klosterman schreibt darüber wie in einem Ferienaufsatz. Das Schlimmste: er zweifelt keine Sekunde an sich selbst.
  19. Cover des Buches Jimi Hendrix (ISBN: 9783871346149)
    Klaus Theweleit

    Jimi Hendrix

     (4)
    Aktuelle Rezension von: tfechner
    Mal wieder Herrn Theweleit auf Spurensuche gefolgt. Jimi Hendrix ist als Gitarrenvirtuose wohl jedermann ein Begriff, aber als Lyriker? Die Biographie folgt seinem Weg aus ärmlichen Verhältnissen zu den vielen Gruppen in denen er mitgespielt hat (viele bekannte Namen) bis zu seinem Durchbruch mit der Experience in London. Da gibt es wieder den Zusammenhang des technischen "Könnens" (= Verstehens) und dem Erreichen eines bestimmten Bewußtseins (Are you experienced?), welches ja Theweleit und eigentlich alle Medientheoretiker zu ihrem Forschungsobjekt gekürt haben. Interessant war Hendrix große Experimentierfreude als Produzent und "Techniker" im Studio. Tja, gibt es diesen Zusammenhang oder ist alles auch anders erklärbar? Am Ende steht der Künstler/Techniker vor dem Dilemma seine Fans mit längst abgegriffenen Tricks zu unterhalten oder seinem Forscherdrang nachzugeben. Warum beides nicht unter einen Hut zu bringen scheint, wird etwas platt mit der Gier der anderen Produzenten/Manager und der Fans erklärt. Das Neue wird zum Ritual, dass immer wieder aufgeführt werden muss und der Künstler muss befürchten, dass die Weiterentwicklung einem anderen überlassen bleibt.
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