Bücher mit dem Tag "rock'n'roll"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rock'n'roll" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Crazy, Sexy, Love (ISBN: 9783736301993)
    Kylie Scott

    Crazy, Sexy, Love

    (292)
    Aktuelle Rezension von: Michi_93

    „Crazy, Sexy, Love“ ist ein knallharter und ehrlicher erster Teil der Drive Bar Trilogie.

    Das Cover hat mich ehrlich gesagt nicht zu hundert Prozent angesprochen. Auch bei dem Thema Rockstar war ich erst etwas abgeneigt, aber dieses Buch ist so anders als diese typischen Rockstar Geschichten. Und ganz besonders angetan hat es mir die „Drive-Bar“.

    Zur Abwechslung war dies sehr erfrischend. Hier ist jeder offen den anderen gegenüber. Lydia ist zudem nicht die schlanke Schicki micki Amerikanerin. Nein ganz im Gegenteil. Und was soll ich sagen. Das war super und toll und es muss nicht immer jeder rank und schlank sein, nein wieso? Wäre doch auch total langweilig oder? Jeder ist gut so wie er ist, besonders dann, wenn man sich wohlfühlt richtig?

    Lydia ist super toll, genauso wie Vaughan! Es war teilweise so lustig, dass ich aufpassen musste, nicht laut in der Öffentlichkeit loszulachen.

    Der Schreibstil von Kylie Scott ist locker und leicht, keine Langatmigkeit, hier geht es gleich zur Sache. Das Buch ist voll von lustigen und sarkastischen Momenten. Ja das Ende war vorhersehbar, aber es war wirklich ein tolles Buch. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe.

     

     

     

    Fazit: Eine Buchreihe, die ich sehr empfehlen kann. Ich habe wirklich Tränen gelacht.

  2. Cover des Buches Life (ISBN: 9783453640597)
    Keith Richards

    Life

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Birnbaum

    Hand aufs Herz: Keith Richard und seine Gitarren-Licks begleiten mich nicht nur ein Leben lang, sondern haben mir immer wieder Orientierung und Wohlgefühl gegeben. Aber seine viel gelobte Biografie strotzt nur so vor Überheblichkeit und Wichtigtuerei, dass ich nach weniger als 100 Seiten nicht mehr weiterlesen konnte. Ein Denkmal hat sich da selbst enthauptet. 

  3. Cover des Buches Rockleben (ISBN: 9783959913751)
    Alexandra Fischer

    Rockleben

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Sesshiki

    Normalerweise bin ich kein allzu großer Fan von Geschichten, die sich mit Stars und Sternchen beschäftigen, Rockleben konnte mich jedoch aufgrund seiner bodenständigen Art richtig überzeugen!
    Wir begleiten Almond auf ihrem Weg, eine Balance zwischen Verpflichtung und eigenen Wünschen im stressigen Rockbusiness zu finden. Im Zwiespalt zwischen Frustration und Hoffnung steht dabei weniger die Spannung als vielmehr das Gefühl im Vordergrund.

    Statt einer verklärt-träumerischen Perspektive erhalten wir ein realitätsnahes, schonungsloses Bild der Branche, der atmosphärische Schreibstil lässt aber auch die tiefe Verbundenheit zur Musik deutlich hervortreten. Die eng verwobenen Handlungsstränge lassen die dichte Handlung allmählich vorankommen und immer verzwickter werden, bis die Figuren vor schwierigen Entscheidungen stehen.
    Die tollen Freundschaften zwischen den einzelnen Charakteren vermitteln eine zauberhafte Wohlfühlatmosphäre, selbst dann, wenn es an jeder anderen Ecke in Als Leben eher so mittelmäßig läuft. Auch die Liebe ist gefühlvoll und romantisch, ohne dabei in Kitsch abzudriften. Der Humor kommt definitiv auch nicht zu kurz, und das ein oder andere Spruchduell kann so manches Schmunzeln hervorrufen.
    Einzig und allein bei ihren Gegenspielern und einigen Nebencharakteren wäre ein bisschen mehr Tiefe wünschenswert gewesen.

    Besonders die Protagonistin, Al, hat sich aber definitiv in mein Herz geschlichen! Sie ist bodenständig und dabei trotzdem emotionsgeleitet, und man fühlt mit ihr von der ersten Seite an mit! Ihre sture Art, mit der sie ihre eigenen Ansichten vertritt – bleib dir treu und verkauf dich nicht für Ruhm und Ehre, sondern mach dein eigenes Ding – bringt sie zwar immer wieder in Schwierigkeiten, hinterlässt aber einen tiefer gehenden Eindruck. Natürlich läuft auch bei ihr vieles nicht perfekt, das macht sie aber nur sympathischer und menschlicher.

    Die Kapitel beginnen mit passenden, stimmungsvollen Liedzeilen, die jeweils einer der Bands zugeordnet werden, und auch im Text mehrfach aufgegriffen werden. Dies trägt noch ein wenig mehr zur besonderen Stimmung bei und war für mich persönlich eines der Highlights des Buches!

    Insgesamt kann ich das Buch für Fans von ruhigen Liebesgeschichten, aber auch für Fans der Musik nur empfehlen! Die Geschichte lädt zum Träumen ein, stellt dabei aber auch klar, dass nicht immer alles Friede-Freude sein kann, und dass es trotzdem weitergeht im Leben.

    Fans des ersten Bands, Rockherz, sollten daher unbedingt weiterlesen. Rockleben kann aber ohne Probleme auch unabhängig davon gelesen werden.

  4. Cover des Buches Daisy Jones & The Six (ISBN: 9783548065991)
    Taylor Jenkins Reid

    Daisy Jones & The Six

    (380)
    Aktuelle Rezension von: StoriesToBeRemembered

     „l am not a muse.

    I am the somebody.

    End of fucking story."


    Manchmal liest man ein Buch und weiß einfach, dass es einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Dieses Buch gehört für mich dazu.

    „Daisy Jones & The Six“ ist eine Geschichte, die die Höhen und Tiefen des Showbusiness zeigt. Ebenso wie den Herzschmerz und die Verzweiflung, jemanden zu lieben, mit dem man nicht zusammen sein kann, und wie einen das zerbricht. Es ist eine Geschichte über Leidenschaft, Inspiration und das kompromisslose Verfolgen der eigenen Träume. Ich hatte eine fantastische Zeit dabei die Band und ihren Aufstieg bis zu ihrem unvermeidlichen Fall zu verfolgen. Die Atmosphäre war unglaublich und man konnte die Spannungen förmlich fühlen. Das Buch vermittelte mir genau das Rock-’n’-Roll-Feeling, nach dem ich gesucht habe, während es gleichzeitig eine emotionale Tiefe zeigte. Alle Charaktere hatten ihre eigenen Päckchen zu tragen und versuchten ihr Bestes, damit umzugehen, während sie gleichzeitig immer berühmter wurden und ihr Leben eine drastische Wendung nahm. Die Geschichte hat es hervorragend geschafft zu zeigen wie sich langsam Risse zu bilden begannen, die sich ausbreiteten, bis die Band schließlich daran brach. Dieses Buch war für mich sehr inspirierend, und ich werde noch lange darüber nachdenken.

    „It's like some of us are chasing after our nightmares the way other people chase dreams."

  5. Cover des Buches Lemmy - White Line Fever (ISBN: 9783453677272)
    Lemmy Kilmister

    Lemmy - White Line Fever

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte1286

    Lemmys Biographie.

    " Das war eine tolle Zeit, der Sommer 1971- auch wenn ich mich nicht mehr an ihn erinnern kann- ich werde ihn nie vergessen!"

    Ich liebe ja Biographien aus dem Rock Genre: Ozzy, Steven Tyler, Elton John, Dave Grohl.

    Ganz ehrlich, so ein richtiger Motörhead Fan war ich bisher eigentlich nicht, es gibt auch Musiker/Bands die ich besser finde, aber die Geschichte des Rock/Metal zumidest im Buch, mitzuerleben, macht schon Spaß und ist interessant.

    Ich muss auch sagen, das ich ganz erstaunt war, von einigen Ansichten, die Lemmy so hat, die wahrscheinlich im allgemeinen  recht unpopulär sind, die ich aber genauso sehe.

    Das Buch ist zwar, obwohl es noch recht kurz gehalten ist, etwas langatmig, und vor allem ein ziemlicher Drogenrausch, aber trotzdem ist Lemmy mir dadurch ans Herz gewachsen.

  6. Cover des Buches Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste (ISBN: 9783596000708)
    Stephanie Schuster

    Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste

    (133)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:
    Anfang der 60er Jahre läuft Luise Dahlmanns kleiner Laden richtig gut. Zu ihr kommen die Dorfbewohner nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Tratschen oder auch um von Luise Tipps für die Essenszubereitung zu bekommen. Ihre Schwägerin Marie hat unterdessen 3 Kinder und mit ihnen und ihrer kleinen Landwirtschaft alle Hände voll zu tun. Auch Helga taucht wieder mit ihrem unehelichem Kind auf. Sie ist Frauenärztin und hat eine Stelle in der Klinik von Dr. von Thaler bekommen. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Alle 3 werden immer wieder vom Schicksal heraus gefordert......

    Leseeindruck:
    Unterdessen sind seit Band 1 einige Jahre vergangen. Die Freundinnen Luise, Marie und Helga haben es durch Mut und Fleiß zu etwas gebracht. Ich war sofort wieder mittendrin. Der Titel "Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste" ist gut gewählt. Die Wirtschaft ist im Aufschwung und auch das Leben wird durch einige neue Erfindungen einfacher. Man merkt die Zeit des Umbruchs. Frauen bekommen immer mehr Rechte. Trotzdem sind sie noch oft von ihren Ehemännern abhängig. Obwohl der Roman eher leichte Kost ist, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Durch kleinere Andeutungen am Kapitelende und der abwechselnden Erzählweise aus Sicht der jeweiligen Hauptprotagonistin, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Interessant fand ich das Contergan Thema, das mit eingeflossen ist. Wie schrecklich muss es für die Frauen gewesen sein, plötzlich ein Kind ohne Arme oder schlimmeres zu haben.

    Fazit:
    Ich bin gespannt wie es weiter geht. Denn "Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste" hört mit einem Cliffhanger auf. Während sich Luise, Marie und Helga zu starken Frauen entwickelt haben, zeigen die Ehemänner in diesem Band ihre schlechteren Seiten. Jetzt freue ich mich, bald den Abschluss der Reihe zu lesen, der dann in den 70er Jahren spielt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Vintage (ISBN: 9783257244502)
    Grégoire Hervier

    Vintage

    (96)
    Aktuelle Rezension von: ArsAstrologica

    Das dritte Buch des noch recht jungen Autors Grégoire Hervier, geboren in der beschaulichen Kleinstadt Villeneuve-Saint-Georges am Rande von Paris, ist für mich die Schriftsteller-Entdeckung des Jahres. Rund um die legendäre Gibson-Gitarre »Moderne«, vor der niemand wirklich weiß, ob Ende der 50er-Jahre wirklich ein Prototyp gebaut wurde, entwickelte er einen famosen Thriller über 400 Seiten, die einen fesseln, von der ersten bis zur letzten Gitarren-Saite.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gibson_Moderne


    Worin besteht das Geheimnis dieses Schriftstellers? Er schreibt in der Ich-Form, sein Held ist Musikjournalist und arbeitet zur Aushilfe in einem Pariser Musikgeschäft mit angeschlossener Werkstatt. Anstatt mit Fachwissen zu erschlagen, führt Grégoire Hervier uns Leser ganz unprätentiös in die Welt der Gitarrenliebhaber ein, lässt die Saiten erklingen. Buchseite und Buchseite ein exzellenter Pageturner, der am Ende jedes überschaubaren Kapitels mit dezentem Pageturner zum Weiterlesen verlockt.

    Sicherlich, es gibt grässliche Schocker und Morde in diesem Buch, schließlich ist es ein Thriller. Und der Autor spart auch nicht mit Gesellschaftskritik. Satire wird bei ihm großgeschrieben. Darüber hinaus ist »Vintage« streckenweise eine akademisch-historische Abhandlung über die Geschichte des Blues vom Memphis bis zum Mississippi-Delta. Und es zeigt, wie man elektrische Gitarren herstellt, wie man die stimmt, ihrem Klang mit elektrischen Verstärkern und einer Vielzahl zusätzlicher Tools moduliert, verfeinert und verzerrt – bis einem buchstäblich die Ohren rausfliegen beim Lesen dieses von Diogenes wie gehabt in hoher Qualität und zugleich handlichem Format veröffentlichten Werks.

    Die Kunst des Autors? Ein Geheimnis, genau wie die von ihm erfundene Geschichte rund um den legendären Prototyp der Gibson-Moderne. Vielleicht spielt eine Rolle, dass der Witz des Erzählers niemals gestelzt wirkt, dass selbst die abartigsten Figuren der Erzählung derart liebevoll geschildert werden, dass es eine Freude ist. Und ganz sicherlich gehört es zu den Geheimnissen des Autors, stets den Leser im Blick zu haben.

    »Vintage«, ein Roman über die Welt der Blues-Musik, den man gelesen haben muss, der sich wunderbar als Geburtstags-, Urlaubs- oder Weihnachtsgeschichte eignet. Empfehlenswert!



  8. Cover des Buches Elvis 1956 by Alfred Wertheimer (2013-06-10) (ISBN: B01K0SO2WI)
  9. Cover des Buches AC/DC (ISBN: 9783453677227)
    Murray Engleheart

    AC/DC

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall

    Herm Kovac, Schlagzeuger von Velvet Underground (nicht DIE, sondern die anderen) staunte nicht schlecht, als ihm ein schlechtgelaunter "Skinhead" die Tür öffnete. Anfang der 70er Jahre pflegte Angus Young ein noch etwas anderes Erscheinungsbild. Rotzfrech setzte er sich in Szene, obwohl der hohe Besuch gar nicht ihm, sondern seinem Bruder Malcolm galt. Nicht gewusst? 

    Doch schon bald wachsen die Haare sowie erste Banderfahrungen mit "Kantuckee" und später "Tantrum". Gitarrist Mark Sneddon erinnert sich und weiß Erstaunliches zu berichten: "Angus stand nur da ... und rührte sich kein bisschen." Nicht gewusst?

    Als Malcolm auf die Idee kam, mit seinem kleinen Brüderchen eine Band zu gründen, hatten sie noch keinen Namen, traten aber trotzdem auf. Sandra (nicht Schwester Margaret), die Frau von Bruder George, welche die Rückfront ihrer Nähmaschine etwas genauer betrachtete, steuerte den bald weltweit bekannten Namen bei. Nicht gewusst?

    Was den Rezensent aus vielerlei Gründen höchst erstaunt hat, sind die Informationen über die musikalischen Fähigkeiten von Malcolm Young, die aufgrund der 1973 eingeschlagenen musikalischen Ausrichtung der Band zurückgeschraubt werden mussten! Man wollte sich fortan an den ungeschliffenen Altmeistern wie Chuck Berry oder Jerry Lee Lewis orientieren. Angus war der Überzeugung, dass Malcolm wie Steve Howie (!) von YES spielen könnte, doch man möchte sich mit AC/DC auf das Wesentliche konzentrieren. 

    Ebenfalls nicht gewusst? Dann wird es Zeit, sich die umfangreiche Bandchronik anzuschauen. Komplett überarbeitet und im Juli 2017 erschienen, gibt sie Antworten auf alle Fragen der Hartwurstfraktion ... nur nicht auf die, wie es aktuell weitergeht. Stets muss ein gedrucktes Werk den aktuellen Ereignissen hinterherhinken ...

    Höchst interessant sind nicht nur Details aus dem langen und steinigen Aufstieg der Band, sondern auch und vor allem das ganze Drumherum, wie Begegnungen mit Größen des Genres, die entweder schon "oben", oder auf dem Weg dorthin waren. Judas Priest spielten 1979 im Vorprogramm von AC/DC. Das Geld reichte für Essen und Benzin. Bei den Übernachtungen musste improvisiert werden. Dankend nahm man das Angebot der Headliner an, in deren Tourbus mitzureisen und zu übernachten.

    Auch Vorgeschichten der einzelnen Bandmitglieder werden berücksichtigt, beispielsweise der Werdegang von Bassist Cliff Williams, der sich als Nachfolger für den im Mai 1977 gefeuerten Mark Evans nach nur einem einzigen kurzen Vorspiel in einem kleinen Proberaum in London durchsetzen konnte. Oder Chris Slade, der ab 1989 den Posten als Schlagzeuger von Simon Wright (für zunächst fünf Jahre) übernahm ...

    Extrem unterhaltsam gestalten sich auch Episoden aus den frühen Tagen der Bandgeschichte. Eine lustige Idee waren die Kaufhauskonzerte in Melbourne, die 1975 im Kaufhaus Myer zur Mittagszeit stattfinden sollten. Zwei Songs gab man zum Besten, bevor das Chaos ausbrach ...

    Es sollte aber nur ein kleiner Vorgeschmack dessen sein, was sich an Tumulten und sonstigen Katastrophen in näherer und weiterer Zukunft noch abspielen sollte. Die Band konnte nicht nur musikalisch auf den Putz hauen, denn je nach gegebener Situation wusste man auch, sich körperlich recht handfest einzubringen. Egal, ob es nun pöbelnde Fans waren oder ein Polizist, der 1977 während einem Konzert in Belgien mit einer Maschinenpistole die Bühne enterte.

    Nahezu unglaublich sind Geschichten wie die von dem Aufenthalt auf den Bahamas 1981. Da kein entsprechendes Studio verfügbar war, musste man auf das Compass Point Studio in Nassau zwecks Aufnahmen für die Produktion von "Back in Black", ausweichen. In einem "nicht gerade Fünf-Sterne-würdigen Hotel" verteilte die Besitzerin Speere, falls man sich bei evtl. Überfällen von Einheimischen zur Wehr setzen müsste. Sehr fein auch die Folgen eines Konzertes in Adelaide Anfang 1982, als es Beschwerden über Lärmbelästigungen gab. Im Umkreis von 15 Kilometern!

    Neben allem Spaß an der Sache vergessen die beiden Autoren aber die Düsternis des Jahres 1980 nicht. Gut die Hälfte des Buches ist gelesen und die magische Zahl nähert sich unaufhaltsam. Das Unvermeidliche nähert sich und man mag gar nicht mehr weiterlesen. Kurz vor dem weltweiten Durchbruch der Band starb Bon Scott einen ebenso einsamen wie völlig sinnlosen Tod.

    AC/DC wären aber nicht AC/DC, wenn es nicht weitergegangen wäre. Man war sich einig: Bon hätte es so gewollt. Was nun folgte, waren Triumphzüge, die aber ebenfalls von allerlei Chaos gerahmt wurden, egal ob es sich um weitere Umbesetzungen handelte, Tourstress, Meinungsverschiedenheiten, Konzertunfälle, Kuriositäten oder ernste gesundheitliche Probleme. Letztere weiteten sich bekanntlich derart aus, dass Angus am Ende praktisch alleine dasteht. Eine Gegenwart, die er sich nie so vorgestellt haben mag. Doch irgendwie ging es immer weiter.

    Axl Rose war wohl der Gipfel des Unerwarteten, doch auch das hat funktioniert. Bleibt die Frage, wie es mit der Band weitergeht, insbesondere nach dem Tod von Malcolm Young am 18.11.2017. Angus ist nun der letzte Verbliebene der Originalbesetzung. Alles in allem ist "AC/DC Maximum Rock'n'Roll" eine bemerkenswerte Chronik, sowohl für Fans der ersten Stunde, aber auch für eher respektvolle Randbeobachter, wie der Rezensent einer ist, und der während der Lektüre des Buches von den aktuellen Ereignissen geradezu überrollt wurde. Doch selbst er hofft inständig, dass das Buch, welches im Februar 2017 endet, in ein paar Jahren eine weitere Aktualisierung erfahren wird!
  10. Cover des Buches DIE SONNE, DER MOND & DIE ROLLING STONES (ISBN: 9783442716050)
    Rich Cohen

    DIE SONNE, DER MOND & DIE ROLLING STONES

    (7)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover zeigt die berühmte Zunge, bei der man gleich an die Rolling Stones denkt, ein Symbol der Band, das sicher vielen Leuten ein Begriff sein sollte. Sonst ist das Cover eher schlicht gehalten, was aber auch schön aussieht. 

    An dieser Stelle sei gesagt, niemand soll sich irritieren lassen, weil das Cover des E-Books sieht komplett anders aus. 

    In den Buch geht es vor allem um die Band in den Anfängen bis in die 80er Jahre hinein, auch wenn das Cover etwas anderes vermittelt, weil das Logo der Band ist eher aus den 90er, also sich davon bitte nicht irritieren lassen.

    Eigentlich würde mal ausgehend vom Klappentext einen wirklichen Insiderblick erwarten, aber der ist eher rar gesät. Natürlich kann man viele bekannte Geschichten nicht komplett aussen vor lassen, aber irgendwie wirkt das alles schon ein bisschen sehr lieblos zusammengestellt. Auch so wirklich nah dran ist der Autor nicht gewesen, was schade ist, denn eine Tour, die man begleiten darf, trägt immer eine gewisse Art von Tourgeheimnissen oder auch Traditionen mit sich, aber auch die kommen sehr kurz. 

    Der Schreibstil von Rich Cohen ist sehr angenehm zu lesen, er hat viel Wissen über die Band, das merkt man auch immer wieder, aber man hat den Eindruck, seinen eigenen Erlebnisse und Momente mit der Band reichen einfach nicht für das Buch, weswegen er dann auch noch recht bekannte Geschichte und andere Fakten rund um die Band mit in das Buch gepackt hat. Sicher interessant für alle, die sich noch nicht mit der Band auseinander gesetzt haben, aber für echte Fans gibt es dann wenig neues zu entdecken, was sich dann so ein bisschen mit der Buchbeschreibung widerspricht. 

    Leider muss man auch sagen, dass einige Fakten nicht wirklich genau recherchiert sind, so finden wirklich Fans schnell einige falsche Daten rund um die Band, was in einem Buch über die Band von einem echten Journalisten nicht passieren darf. 


    Fazit: 

    Rich Cohen hat an sich in seinem Klappentext viel versprochen, aber leider kann er nicht viel davon halten, viele Geschichten, die in dem Buch niedergeschrieben sind, sind aber bekannt und man kann nicht wirklich einen grossen Blick eines Insiders erhaschen, was aber schon im Klappentext versprochen wird. 

    Das Buch ist ganz nett zu lesen und sicher für Menschen gut, die sich mit den Rolling Stones noch nicht so wirklich beschäftigt haben, aber für wirkliche Fans ist es leider nur eine Erzählung alter Geschichten im neuen Gewand, zwar gibt es ein paar kleine neue Details, aber wirklich eine grosse Überraschung ist das Buch nicht, aber sehr nett zu lesen. 


  11. Cover des Buches Sex & Tod & Rock 'n' Roll (ISBN: 9783867620598)
    Casey Daniels

    Sex & Tod & Rock 'n' Roll

    (15)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Nachdem ich vom zweiten Fall rund um Pepper Martin doch etwas enttäuscht war, war ich mir erst nicht sicher, ob ich mit der Serie überhaupt fortfahren sollte. Letztendlich habe ich es doch getan und wurde versöhnt, denn für mich stellt der dritte Teil wieder eine Steigerung zu seinem Vorgänger dar.
    Kritisiert habe ich im zweiten Band, dass ein Fall sofort an den anderen angeschlossen hat. Dies ist hier nicht der Fall. Zwar scheint Pepper schon einen neuen Fall zu wittern, doch dieser lässt auf sich warten. Und wie sie dann in ihn hineinstolpert ist einfach herrlich umgesetzt. Dafür: Daumen hoch!
    Gut fand ich auch, dass es diesmal wirklich bis zum Schluss spannend blieb. Zwar gibt es auch wieder einige Hinweise, sodass der Leser mitgrübeln kann, aber sie sind diesmal nicht so offensichtlich. So ist die Auflösung meiner Meinung nach dann doch eine kleine Überraschung.
    Was mich aber auch diesmal etwas gestört hat, war das Liebestechtelmechtel, dass dann irgendwie doch keins ist. Dieses Hin und Her mit den zwei Jungs stört mich etwas - wenn die Krimihandlung gut genug ist, braucht man sowas meiner Meinung nach nicht. Vor allem wenn sich nach drei Bänden bzw. Fällen immer noch nicht wirklich etwas getan hat. 
    Auch in diesem Band empfand ich die Sprache zuerst als etwas holprig, was sich aber nach wenigen Seiten gegeben hat. 
    Insgesamt ein nettes Buch für Zwischendurch, für Pepper-Fans sicherlich ein Muss, für mich gute 3 Sterne.
  12. Cover des Buches Paris. New York. Alteiselfing (ISBN: 9783423260985)
    Hannes Ringlstetter

    Paris. New York. Alteiselfing

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der Schinder, Hannes! erzählt vom Anfang seiner Musikkarriere, wobei man "Karriere" anfangs fast in Anführungsstriche setzen muß, menschenleere Auftrittsorte zählen nicht mit in der Aufzählung. Als Nordlicht war mir der Ringl of fire (RIP Johnny Cash) bisher fast nur aus der Glotze ein Begriff, sein musikalisches unaufhörliches Beackern deutscher Bühnen war mir hingegen nicht so sehr vertraut. Wenn man alles schon mal mitgemacht hat an Zurücksetzung und Erniedrigung als "Kulturclown", härtet das bestimmt ab. Ähnliche Bücher hat man ja schon mal gelesen, ab er hier hatte man noch mal das komplette Wort-of aller Pleiten Pech und Pannen, die auftreten (!) können, beisammen. Und wer hat den Erfolg mehr verdient, als jemand, der jeden Autobahnraststätte an ihrem Geruch erkennt? 

  13. Cover des Buches Elvis - Die Legende (ISBN: 9783854457374)
    Gillian G. Gaar

    Elvis - Die Legende

    (12)
    Aktuelle Rezension von: S1s1n1e_

    Tolles Buch mit sehr vielen Bildern und Hintergrundinformationen des King of Rock'n'Roll. Elvis ist und bleibt eine Legende. Dieses Buch ist für jeden Fan ein Traum 

  14. Cover des Buches Gesang des Meeres (ISBN: B005QSBXGQ)
    Christine Feehan

    Gesang des Meeres

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Joley gilt als die Übermütige der sieben Schwestern und hat eine ganz besondere Gabe: sie kann mit ihrem Gesang Menschen beeinflussen. Während ihrer Tournee ereignen sich mehrere gefährliche Ereignisse und Ilja wird als ihr Leibwächter eingesetzt. Schon bald steigt die Spannungen zwischen ihnen und Joley ist hilflos zwischen ihrem Verlangen nach Ilja und der Angst vor der Gefahr. Dieser Band hat mich echt überrascht, zwar nicht die Verbindungen die entstehen, aber der restliche Handlungsverlauf. Es hat richtig Spaß gemacht diesen Teil zu lesen, und gehört für mich neben Abbi´s Geschichte zu meiner Lieblingsstory. Die Spannung zwischen Joley und Ilja ist einfach süß, wie er versucht alles in der Hand zu haben und ihre Versuche sich dagegen zu wehren, und macht die ganze Handlung zu etwas Besonderes. Wieder gibt es viel Witz und Ironie. Fazit: Einfach toll! Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen und freue mich auf den letzten Teil der Saga.
  15. Cover des Buches High Times (ISBN: 9783453640337)
    Uschi Obermaier

    High Times

    (88)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich weiß nicht, was ich von diesem Buch erwartet habe, aber meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt 😄. Das Buch ist wirklich interessant und authentisch geschrieben und lässt sich gut lesen, weshalb ich es auch an einem Tag durch hatte. Dabei war ich wieder durchgehend beeindruckend davon, wie eigenwillig und leichtlebig Uschi Obermaier durchs Leben gegangen ist (und mit Sicherheit immer noch geht). Es war bestimmt nicht immer alles rosig und einfach, aber sie hatte immer genug Selbstliebe und Selbstrespekt, um sich nicht Situationen oder Menschen auszusetzen, die ihr nicht guttun. Eine beeindruckende Person und ein wirklich lesenswertes Buch! 

  16. Cover des Buches Sex & Gott & Rock’n’Roll - Day Tripper (ISBN: 9783745002522)
    Tilmann Haberer

    Sex & Gott & Rock’n’Roll - Day Tripper

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zum Buch

    Wäre es besser gewesen, wir hätten uns nie getroffen?

    Lange Phasen seines Lebens hätte Johnny diese Frage uneingeschränkt mit „Ja“ beantwortet. Inzwischen sah er es anders. Er bereute keinen Moment.

    Unterfränkische Provinz, Anfang der 70er-Jahre. Jeannie ist 15, als eine zutiefst verstörende Erfahrung sie in ein lebenslanges Dilemma stürzt: Sie sucht nach Liebe. Aber dafür einem Mann vertrauen – niemals!
    Johnny seinerseits träumt von einer Fender Stratocaster und hat nur Musik im Kopf, bis er Jeannie trifft. Die wird plötzlich viel wichtiger als seine Gitarre. Doch die Liebe zu Jeannie bleibt ein Leben lang unerfüllt. An seinem 60. Geburtstag nimmt Johnny den Kontakt zu ihr noch einmal auf.
    Die aufwühlende Geschichte zweier Menschen zwischen Sex, Gott und Rock’n’Roll.

    Mein Fazit

    Day Tripper stellt das erste Buch einer Trilogie dar, das flüssig und eingängig geschrieben ist. Man bekommt sofort Einblick in die Aufgewühltheit der beiden Protagonisten, die ein Leben lang versuchen, ihre Gefühle füreinander zu unterdrücken, jedoch immer wieder einander verfallen.

    Alle drei Bücher habe ich via Lovelybooks gewonnen und lese momentan den zweiten Teil. Da ich selber Neuautorin bin, helfe ich gern, indem ich Neuerscheinungen lese, die nicht bei grossen Verlagen erscheinen. Autor Tilmann Haberer hat die Trilogie als Selbstverleger herausgebracht und ihm ist bereits in dem ersten Band eine interessante Story gelungen, welche neugierig auf die nächsten Bücher macht. Doch auch, wenn ich nicht zu den Menschen gehöre, die kleinlich sind, möchte ich doch einige Punkte anbringen, weswegen ich mich letztlich dazu entschlossen habe, dem Buch „nur“ vier von fünf Sternen zu geben:

    Die Namenswechsel waren mitunter verwirrend, wobei man schnell herausfindet, dass Jeannie eigentlich Katharina heisst, aber auch den Namen Sharani trägt. Hier fielen mir aber einige Rechtschreibfehler auf, so unter anderem bei Johnny, der ab und an mit nur einem „n“ geschrieben wurde. Auch fand ich es schade, dass es keinen Hinweis zum Autor im Buch gab. Also in zwei, drei Sätzen eine kurze Beschreibung. So etwas interessiert mich persönlich immer sehr.

    Alles in allem ist der erste Teil von Sex & Gott & Rock’n’Roll: Day Tripper eine kleine Hommage an die 50er und 60er, in welcher Autor Tilmann Haberer den Glauben an Gott in Zusammenhang mit der Jugend gut dargestellt hat. Moralvorstellungen, Liebe, Sexualität und sogar Musik kommen nicht zu kurz.

  17. Cover des Buches Cherringham - Folge 22 (ISBN: 9783838779386)
    Matthew Costello

    Cherringham - Folge 22

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Bei der Wiedervereinigungsparty einer alten Rockband verstirbt der Leadsänger scheinbar bei einem Unfall. Sarah und Jack werden trotzdem gebeten sich das Ganze mal genauer anzusehen. Und dabei kommen sie einem alten Geheimnis auf die Schliche.

    Ich wurde wieder gut unterhalten und die Geschichte war sehr interessant und spannend.

    Besonders was Sarah und Jack im Laufe ihrer Ermittlungen alles heraus gefunden haben, hat mich dann doch überrascht.

  18. Cover des Buches The Long Hard Road Out of Hell (ISBN: 9783854454076)
    Marilyn Manson

    The Long Hard Road Out of Hell

    (67)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe: eBook 

    Erscheinungsjahr: 1998

    Verlag: Hannibal 

    Genre: Autobiografie 

    Seitenanzahl: 354

    • Inhalt:

    Das Leben und die Person hinter dem Namen "Marilyn Manson" (gleichnamiger Bandname). Wie ist er zum selbsternannten "Antichrist Superstar" geworden? Er erzählt, schonungslos, von seinem Weg zum Star der Rockszene. 

    • Meinung:

    Ich bin ziemlich gefesselt von seiner Lebensgeschichte und das sind gerade mal die ersten 30 Jahre, die hier verschriftlicht wurden. Ein paar Passagen waren etwas langatmig, aber dafür waren einige Erzählungen sehr extrem - bis hin zu ekelerregend. Die Sprache ist sehr vulgär, derbe und in vielen Fällen auch sehr beleidigend. Ich konnte trotzdem viele Tendenzen erkennen, die auf eine ausgeprägte Intelligenz bei Marilyn Manson hindeuten. Die langatmigen Stellen und die immer wiederkehrenden Beleidigungen haben mich dazu bewegt, dem Buch einen Stern abzuziehen. 

    • Fazit:

    Trotz aller Extreme die in diesem Buch zu finden sind, habe ich es gerne gelesen. Ich bin gespannt ob es noch einen zweiten Teil geben wird, den würde ich auch lesen. 

    • Empfehlung: 

    Triggerwarnung - Nichts für schwache Nerven!

    Für Fans von Marilyn Manson und seiner gleichnamigen Band und natürlich für die, die Interesse an Musikgeschichte haben. 

    Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir!

    • Tipp:

    Wer mal testen und reinhören möchte, das Album "Lest We Forget (Best of)" ist bestens dafür geeignet.

    SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER!

    • Lieblingszitate:

    "Rachelle hatte in meiner Seele eine Verletzung zurückgelassen die tiefer reichte als jede andere Wunde, die ich mir seitdem von eigener Hand zugefügt habe."

    Kapitel 5 - Seite 93

    "Die Balance zwischen Gut und Böse, und die Entscheidungen die wir zwischen diesen Polen treffen - diese beiden Aspekte sind wahrscheinlich am meisten dafür verantwortlich, wie wir jeweils unsere Persönlichkeit und unsere Auffassung von Menschlichkeit formen."

    Kapitel 6 - Seite 102 

    "Das Verlangen nach Liebe bis zum Äußersten getrieben, ist ein Verlangen nach dem Tod."  

    Marquis de Sade

    Kapitel 7 - Seite 115

    "Immer wieder fragen mich die Leute nach meinen religiösen und philosophischen Überzeugungen. Aber niemand interessiert sich für meine Ethik - für die Regeln nach denen ich handle, wenn ich auf einer ganz alltäglichen Ebene mit der Gesellschaft klarkommen muss."

    Kapitel 9 - Seite 157

    "Heute dürfte es ein glückliches Dasein als Chicken McNuggets fristen. Der Herrgott bewahre mich davor, dass ich jemals ein Huhn umbringe. Das darf nur Ronald McDonald's und sonst niemand."

    Kapitel 10 - Seite 180

    "Eines der wichtigsten Prinzipien im Satanismus, wie LaVey ihn vertritt, lautet vielmehr, dass der Mensch lernen muss sich selbst zu verehren."

    Kapitel 11 - Seite 196

    "Ich habe die schreckliche Ahnung, dass mir die Leute heimzahlen, was ich ihnen angetan habe." 

    Duran Duran, Barbarella

    Kapitel 12 - Seite 214

  19. Cover des Buches Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll (ISBN: 9783037631089)
    Chris von Rohr

    Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll

    (9)
    Aktuelle Rezension von: annamaria_75

    Sehr beeindruckendes Buch über Musik, die Liebe und Geschichten die das Leben schreibt. Was auffällt ist der respektvolle Umgang mit den Frauen und die detaillierte Beschreibung mancher wirklich legendären Momente der Band.

  20. Cover des Buches Skizzenbuch Unterwegs. 100 Originale von Musikern der Indieszene (ISBN: 9783927638082)
    Silke Leicher

    Skizzenbuch Unterwegs. 100 Originale von Musikern der Indieszene

    (13)
    Aktuelle Rezension von: aboleyn
    Man kommt seinen Lieblingsmusikern einfach ein Stück näher, herzhaft.
  21. Cover des Buches Rocking and Rolling (ISBN: 9783987590030)
    Martin Scholz

    Rocking and Rolling

    (3)
    Aktuelle Rezension von: wortknaeuel

    Martin Scholz ist ein Fanboy. So beginnt sein Buch mit einer Erinnerung an Teenager-Jahre: 1982 auf dem Schulhof hängt er an den Lippen seiner drei langhaarigen Lehrer, die vom Konzertbesuch der Stones erzählen. Ohne das nötige Geld für die Tickets bleibt ihm erstmal nichts anderes übrig, als weiter nur die Alben auf dem Plattenteller rotieren zu lassen. Tief sitzt die Furcht, die letzte Chance auf ein Stones-Live-Konzert verpasst zu haben, denn mit ihrem damals 20-jährigen Jubiläum gilt die Band als reif für den Ruhestand.

    Nur 6 Jahre später – mittlerweile Journalist – sitzt er Keith Richards im Interview gegenüber. In den Jahren darauf folgen weitere Gespräche, auch mit Mick Jagger, Bill Wyman, Charlie Watts und Ron Wood. Immer wieder fragt er sich, was die Faszination für diese Band und ihre Musik, eigentlich ausmacht. Und wie sie 2022 ihr 60-jähriges Bandjubiläum feiern können, obwohl sie laut Kritikermeinung ihren Zenit spätestens 1981 überschritten hatten. Die Faszination für die Rolling Stones verlässt ihn bei aller Professionalität jedoch nie. Sympathisch wirkt er auf mich, als er sich daran erinnert, wie er mit einer Gruppe Journalisten einer Bandprobe beiwohnen durfte und wie er wild in seinem Notizblock herumkritzelte, um sich davon nicht mitreißen zu lassen. Wesentlich sympathischer als die Stones selbst, die in den folgenden Interviews erstmals für mich zu Persönlichkeiten werden. Für die Typen hinter der Musik hatte ich mich bisher seltsamerweise nicht sehr interessiert.

    Abhängig vom Zeitpunkt des Interviews und den damals gerade vorherrschenden Konflikten zwischen den Band-Köpfen, kommen insbesondere Keith und Mick oft ziemlich arrogant rüber. Allzu deutlich zeigen die Gespräche, wie nahe Genie und Größenwahn beieinander liegen. Außer um sich selbst drehen sich die Gespräche glücklicherweise aber auch um ihre Songs, vielleicht etwas zu selten auch um Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Aber wirklich wertvoll wird diese Interview-Sammlung meines Erachtens erst durch die Gespräche mit Randfiguren wie Tina Turner, Stephen King, Sheryl Crow, Sting und Bono, die sie viel menschlicher wirken lassen als sich die Stones selbst präsentieren.

    Die Hörbuchfassung liest Erich Wittenberg mit angenehmer Stimme. Empfehlung für Fans der Band oder auch einfach nur der Rockmusik im Allgemeinen.

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