Bücher mit dem Tag "rocky mountains"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rocky mountains" gekennzeichnet haben.

127 Bücher

  1. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

     (1.684)
    Aktuelle Rezension von: maikereadz

    >> Dennoch empfand er im tiefsten Herzen Angst, schreckliche Angst, und sie kreiste um jenes nicht zu entziffernde Wort, das er im Spiegel seines Geistes gesehen hatte. <<

    💭 Meine Meinung:
    Endlich habe ich diesen Klassiker von meinem Sub erlöst, was ich schon viel früher hätte tun sollen. Stephen Kings Schreibstil hat mir direkt richtig gut gefallen. Er war sehr detailliert und hat alles sehr bildhaft beschrieben, so dass ich direkt mitten im Geschehen angekommen bin. Der Aufbau des Buches hat mir sehr gefallen und hat sich wie ein roter Faden durch die Handlung gezogen. An der ein oder anderen Stelle hätte die Handlung ein wenig mehr Tempo vertragen können. Allerdings hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Geschichte sich gezogen hätte. Der Schreibstil wirkte auf mich eher etwas distanziert, wodurch mir die emotionale Tiefe gefehlt hat. Hier hätte ich mir einen noch tieferen Einblick gewünscht und ich hatte eher das Gefühl die Geschichte nicht aus der Sicht der Charaktere zu erleben. Die Charaktere haben auf mich komplett authentisch und echt gewirkt und ich habe zu keinem Zeitpunkt an ihnen gezweifelt. Vor allem der Charakter von Danny hat mich sehr berührt. Auch, wenn mir hier der Schreibstil ein Stück zu distanziert war, konnte ich mich doch gut in ihre Schicksale hineinversetzen. Von dem Gruselfaktor und den erschreckenden Szenen hätte ich allerdings noch mehr erwartet. Diese konnten mich erst zum Ende hin so richtig packen, wodurch ich das Buch zum Schluss kaum noch aus der Hand legen wollte. Auch wenn dieses Buch ein paar Schwächen aufweist, konnte die Geschichte mich überzeugen und ich freue mich schon auf meinen nächsten Stephen King Roman.

    💭 Fazit:
    Ein Stephen King, den ich viel zu lange auf meinem Sub habe liegen lassen. Obwohl der Roman ein paar Schwächen aufweist, konnte er mich gut unterhalten und schließlich überzeugen 🫶🏻

    4/5 ⭐️

  2. Cover des Buches New Beginnings (ISBN: 9783426524473)
    Lilly Lucas

    New Beginnings

     (1.245)
    Aktuelle Rezension von: lara_mshr

    Der Klappentext konnte mich leider nicht wirklich von sich überzeugen, jedoch habe ich bereits so viel positive Kritik über die Green-Valley-Reihe gehört, dass ich ihr auch eine Chance geben musste. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch geliebt, es regelrecht verschlungen! Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen. Die Geschichte ist humorvoll und romantisch, aber dennoch traurig. Die Tropes, welches aus Grumpy x Sunshine, Enemies to Lovers, forced Proximity, small village sowie winter setting bestehen, konnten mich ebenso begeistern. ☺️

    Die Protagonisten habe ich sofort ins Herz geschlossen. Lena ist eine Großstadtmaus, die sich jedoch relativ schnell an das ruhige Green Valley gewöhnt. Sie wirkt scheinbar selbstbewusst und direkt, ist aber unsicher was ihre eigne Gefühlswelt angeht. Ryan ist, durch seinen tragischen Ski-Unfall, ein mürrischer, unfreundlicher jünger Mann gworden, der die Mädchenherzen jedoch dennoch zum Schmelzen bringt. Schnell wird jedoch ersichtlich, dass Ryan hinter seiner harten Fassade schlichtweg zutiefst verletzt, verunsichert und traurig ist. Oft habe ich mit Lena gelacht und gehofft sowie mit Ryan gelitten und getrauert. Die beiden harmonisieren grandios miteinander. Sie holen das Beste auseinander herraus. Lena erweckt, durch ihre direkte Art, erneut einen Lebenswillen in Ryan. Ryan wiederum glaubt an Lena sowie daran, dass sie ihren Weg finden wird, was zuvor keiner getan hat und ihr Mut schenkt. Ich hoffe, dass in den folgenden Büchern noch preisgegeben wird, wie es mit Ryan und Lena, nach ihrem Au-pair-Jahr, weitergehen wird. Für mich sind die beiden für die Ewigkeit bestimmt und die Ungewissheit, ob dies stimmt, empfinde ich als etwas schade… 🫶🏼

    Ich freue mich sofort mit dem zweiten Band der Green Valley-Reihe weiterlesen zu können, da mich New Beginnings mehr als nur Überzeugen konnte! 😍

  3. Cover des Buches Sie (ISBN: 9783453441637)
    Stephen King

    Sie

     (945)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall hält die Krankenschwester Annie – Pauls »größter Fan« – den verletzten Autor gefangen und zwingt ihn weiterzuschreiben.

    Der Schreibstil war nicht so mein Fall, teilweise gab es grosse Gedankensprünge. Immer wieder gab es Rückblenden in Pauls Vergangenheit, die man nicht immer sofort als solche erkennen konnte.

    Man startet mitten in der Geschichte, nur nach und nach erfährt man, wie Paul in diese missliche Lage gekommen ist. Dass Annie verrückt ist, spürt und liest man von der ersten Seite an. Je länger sich Paul in ihren Fängen befindet, umso klarer wird, wie verrückt diese Frau ist.

    Paul schreibt während seiner Gefangenschaft ein neues Buch, man erfährt einiges über den Prozess des Schreibens. Die Ausschnitte aus dem Buch hätten für mich nicht unbedingt so ausführlich sein müssen. Vor allem als die Schreibmaschine aufgegeben hat und wir die handgeschriebenen Notizen entziffern sollten, war für mich Ende.

    Alles in allem aber sehr gute und gelungene Geschichte.

  4. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401507354)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

     (1.015)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Die 17-jährige Julia, kommt zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Robert an ein Elite-College in den westkanadischen Rocky Mountains. Nach einer unglücklichen Ankunft und einer völlig schiefgelaufenen Freshmen-Party verschwindet eine Studentin, die bald darauf tot aufgefunden wird. Wer verbirgt ein gefährliches Geheimnis?

    Der erste Band der Reihe "Das Tal" von Krystyna Kuhn ist ein klassischer Jugendthriller. Dabei ist der Aufbau des Buches ist geradlinig und einfach gehalten, während der Schreibstil der Autorin sehr detailreich und teils ausschweifend ist. Einerseits lässt sie den wunderschönen und interessanten Ort immer wieder in den Vordergrund treten, andererseits gelingt es ihr nur teilweise, diesen so richtig zum Spannungsträger der Atmosphäre zu machen. Die Charaktere werden nach und nach detaillierter beschrieben, bleiben aber alle Recht undurchsichtig, schwer einschätzbar und nicht unbedingt sympathisch. Dies ist sicherlich ausgesprochen passend für die Story, macht es dem Leser aber schwerer sich in das Buch hineinzufinden. Insbesondere die Protagonistin selbst, deren Geheimnis dem Leser erst nach und nach enthüllt wird, bleibt längere Zeit eher eigenartig und ihre Probleme, wie beispielsweise unerwartete Panikattacken, nicht nachvollziehbar. Erst im letzten Drittel des Buches gewinnt der Leser Zugang zu ihr und auch die Handlung bekommt mehr Fluß und Spannung. 

    Mein Fazit: Ein Jugendthriller mit Sogwirkung, der gerade am Anfang noch sehr schwächelt und zu lange braucht, bis er richtig Spannung aufbaut. Interessante Charaktere und Setting allein reichen hier noch nicht aus. Gefühlt wirkt das Buch wie ein zu langer Reihenauftakt, der ein wenig vergisst, dass er eine eigene Story erzählt. Aber das letzte Drittel überzeugt und macht definitiv Lust auf Band 2, der ja nun direkt starten könnte und müsste. 

  5. Cover des Buches New Promises (ISBN: 9783426524558)
    Lilly Lucas

    New Promises

     (815)
    Aktuelle Rezension von: Sacide

    Die Geschichte war so süß! 😍 

    Ich habe mich in die Geschichte verliebt, alles war sehr gut durchdacht.
    Ich liebe die Bücher von Lilly Lucas, ihr Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.
    Oftmals musste ich auch schmunzeln, was ich an ihren Büchern sehr sehr mag.
    Die Settings waren der Hammer, ich konnte mir alles bildlich sehr gut vorstellen.
    Es war eine Friends to Lovers Geschichte.
    Die Protagonisten habe ich direkt ans Herz geschlossen.
    Apropos Cole tat mir am Ende doch irgendwie ein bisschen leid.
    Ich bin sehr auf seine Geschichte gespannt, wie es mit ihm weitergeht.  


    Eine ganz klare Lese Empfehlung. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  6. Cover des Buches Aufgabe 13: Töte sie alle! (ISBN: B01K7JOXGU)
    Christian Biesenbach

    Aufgabe 13: Töte sie alle!

     (18)
    Aktuelle Rezension von: MissCelluloid

    Donald Tuckstetter, Inhaber einer großen Papierfabrik, lädt 13 seiner Angestellten über das Wochenende auf sein Anwesen ein. Einer von ihnen ist Edward Hauser, der häufig an Psychosen leidet und eher zurückgezogen lebt. Tuckstetter eröffnet ihm und allen anderen anwesenden Mitarbeitern der Fabrik, was der Grund für seine Einladung an sie nach Selverton Watch ist: er wird bald sterben und einer von ihnen soll sein Nachfolger werden. Um herauszufinden, wer am geeignetsten ist, muss jeder eine ihm zugeteilte Aufgabe erfüllen… Doch es geht nicht alles mit rechten Dingen zu und es kommt schon sehr bald zum ersten Mord.

    Ich muss gestehen, teilweise empfand ich das Buch ein wenig wie einen amerikanischen Film bzw. ein Drehbuch dazu. Der Prolog zieht einen gleich in die Geschichte und in das Geschehen. Christian Biesenbachs Schreibstil ist detailreich und flüssig. Einige Dinge, wie z.B. die Örtlichkeiten, waren mir dann doch ein wenig zu ausschweifend beschrieben. So kam der Lesefluss ein wenig ins Stocken, obwohl ich sonst gefesselt war. Edward Hauser als Hauptfigur ist einem als Leser nicht immer gleich ganz zugänglich, auf Grund seines Verhaltens und seiner psychischen Krankheiten. Allerdings finde ich das wiederum auch gut, es ist mal etwas anderes und es ist wirklich spannend, da man nie ganz genau weiß, was nun Realität und was eine Psychose Hausers ist. Es wird einiges an Blut vergossen und es gibt viele komplexe Verwicklungen, so wird man als Leser wirklich gut unterhalten. Das Ende lässt einen dann noch einmal überrascht zurück und man ist sich nicht sicher, was denn nun wirklich auf Tuckstetters Landsitz vorgefallen ist...

    Ein actiongeladenes, spannendes Buch, was mich sehr gefesselt hat und mir einige Gänsehautmomente beschert hat. Von mir gibt es dafür vier von fünf Sternen.

  7. Cover des Buches New Dreams (ISBN: 9783426525845)
    Lilly Lucas

    New Dreams

     (587)
    Aktuelle Rezension von: lara_mshr

    Die Geschichte ist voller Trauer und Selbsthass, aber auch voller Liebe, Hoffnung und Romantik. Der Schreibstil ist mehr als angenehm, obwohl er sich mit schwierigen Thematiken wie Schuld, Vergebung und Loslassen beschäftigt. 💕

    Die beiden Protagonisten haben sich sofort einen Platz in meinem Herzen erschlichen. Insbesondere Noah, in den man sich nur verlieben kann, brachte mein Herz zum Schmelzen. Er ist sympathisch, auf das Beste für seine Lieben aus und unfassbar loyal. Seinen inneren Konflikt, der sich mit Schuldgefühlen gegenüber Annie sowie romantischen Gefühlen gegenüber Elara befasst, ist gut dargestellt und absolut nachvollziehbar. Doch auch Elara, die sich bewusst Abstand nimmt und überlegt, was sie selbst möchte anstatt Hals über Kopf in etwas hineinzustürzen, ist mir sofort sympathisch gewesen. Die Anziehung zwischen den beiden Protagonisten ist ebenso zum Greifen nahe. Gemeinsam habe ich mit ihnen um ein Happy End für ihre Liebesgeschichte gehofft, die sie sich so sehr verdient haben. ☺️

    Ich hoffe inständig, dass Annie im folgenden Band auch ihr persönliches Happy End finden wird! 

  8. Cover des Buches Silver Spring Hearts: Für Heute und Immer (ISBN: B081K33ZMH)
    Mayra Herbst

    Silver Spring Hearts: Für Heute und Immer

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Azul_Celeste

    Mit ihrem Debüt Silver Spring Hearts ist der Autorin Mayra Herbst eine wunderbare, weihnachtliche Liebesgeschichte gelungen, die ganz besonders durch einige sehr liebenswerte Charaktere und ein wunderschönes Setting besticht.

    Kurzzusammenfassung:

    Als Matt mit seiner Granny während eines Schneesturms im winterlichen Silver Springs strandet, erwartet er nicht länger dort zu bleiben und noch viel weniger erwartet er, sein Herz dort zu verlieren.

    Doch dann lernt er Kendra kennen, bei deren Familie seine Granny und er Unterschlupf finden. Sie platzen mitten in die Weihnachtsvorbereitungen und sind bald im Haus und in der Bäckerei von Kendras Familie eingebunden.

    Zwischen Kendra und Matt knistert es ziemlich schnell, doch Kendra ist zurückhaltend, ist sie doch zuletzt bitter enttäuscht worden und auch Matt ist sich sicher, sich nie wieder zu verlieben.

    Im eingeschneiten Ort herrschen allerlei Spannungen und Vorurteile und natürlich können auch Kendra und Matt nicht einfach so zusammen kommen. Dazu bedarf es erst der tatkräftigen Hilfe durch eine dritte Person, die in der Geschichte eine wichtige Rolle einnimmt.

    Fazit

    Der Roman liest sich leicht. Mayra Herbsts Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Die Autorin schafft es, wunderbare Bilder im Kopf entstehen zu lassen und hat einige sehr liebenswerte Charaktere erschaffen. Besonders das Ende dieser Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weil es ganz besonders warmherzig und liebenswert ist.

    Eine wunderbare winterlich-weihnachtliche Liebesgeschichte mit dem gewissen Etwas.

  9. Cover des Buches Von Hass getrieben (ISBN: 9783748108924)
    Marcus Ehrhardt

    Von Hass getrieben

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Joshua_Friedrichs

    Hier bespreche ich "Von Hass getrieben" von Marcus Erhardt, gelesen von Gerrit Kock.


    Um was geht es denn überhaupt?


    Er wollte helfen - und wurde zum Gejagten. Student Jonathan Hunter freut sich darauf, die Wochen vor seiner Examensprüfung bei seiner Tante im beschaulichen Burns Creek in den Rocky Mountains zu verbringen. Plötzlich taucht eine blutüberströmte junge Frau am Straßenrand auf. Sein Beschützerinstinkt ist geweckt. Jonathan nimmt sie im Wagen mit - der Ort ist nur wenige Meilen entfernt. Doch jemand ist ihnen längst auf den Fersen und jagt sie erbarmungslos durch die unwirtliche, wilde Natur. Am Ende ihrer Kräfte treffen sie auf Hilfe und wähnen sich bereits in Sicherheit. Aber es ist noch lange nicht vorbei ...


    Meine eigene und persönliche Meinung :


    Absolut spannend geschrieben und natürlich vom Sprecher, absolut geil umgesetzt.


    Der Schreibstil ist auf Pageturner getrimmt und auch die Unterhaltung passend dazu, ist gewiss.


    Die Geschichte ist an sich nichts neues und das will sie auch gar nicht, sondern sie will unterhalten und tut sie. Handlungswendungen sind mehr als ansprechend, jedoch auch vorhersehbar.


    Ich freue mich auf mehr vom Autor. 


    Für wen ist Buch etwas? 


    Das Hörbuch macht Spaß und ist perfekt für ein paar unterhaltsame Stunden, mit fast 6 1/2 Stunden, kann man es perfekt für Zwischendurch hören. Oder halt als Buch lesen.


    Wie würde ich es bewerten?


    Ganz solide 4 von 5 Sternen bzw. 8 von 10 Punkten. 

  10. Cover des Buches Make My Wish Come True (ISBN: 9783473586042)
    Jana Schäfer

    Make My Wish Come True

     (92)
    Aktuelle Rezension von: abouteverybook

    Handlung: Abbys größter Traum ist es einmal bei einem Film Regie zu führen. Auf der Suche nach einem Praktikum für ihr Regiestudium stößt sie auf einen Dreh mit einer weltbekannten Regisseurin. Sie wird direkt angenommen, aber was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Der Dreh findet in den verschneiten Rocky Mountains statt. Weit weg von zuhause versucht Abby nun ihren Platz im Team zu finden, wobei ihr der unverschämte Sohn der Hotelbesitzer für Fragen zur Seite gestellt wird. Unerwartet kommen sich die Beiden näher, bis ein Geheimnis am Set gelüftet wird und das alles auf den Kopf stellt.

    Charaktere: Abby war mir direkt sympathisch. Es gab ein paar wenige Situationen wo ich mir dachte, dass sie sich anders verhalten könnte, wie z.B. das erste Zusammentreffen mit Logan, wo sie ganz eindeutig im Weg stand, aber dann auf ihn sauer war oder, dass ich mir auch oft dachte, dass sie wirklich mal bei ihrem Vater anrufen sollte, weil sie ständig darüber nachgedacht hat. Aber letztendlich bewundere ich sie wirklich. Sie ist so unglaublich stark, verbissen und weiß was sie will.
    Logan finde ich echt lieb, aber am Ende hat er mich doch total aufgeregt. Das er direkt ist finde ich gut, aber dass er sauer auf Abby ist, obwohl er ganz genau weiß, dass sie ihm nichts sagen konnte, fand ich unnötig. Und dann noch zu meinen, dass sich Abby gar nicht schlecht deswegen fühlt, fand ich ebenfalls echt mies. Gleichzeitig fand ich es auch so dreist von Logan, wie er sich gegenüber Dax verhalten hat, da dieser auch nicht unbedingt was für die Situation konnte und nur das wollte, was ihm meiner Meinung nach auch zusteht. Ich verstehe absolut warum Logan sauer ist, aber sein Verhalten hat sich so lange gezogen, dass es dann wirklich nervig wurde. Während seine Mutter und seine Schwestern mit der Situation klargekommen sind, hat er sich aufgeführt, als ob er persönlich betrogen wurde. Ich mag ihn, aber gleichzeitig hat mich dieses Verhalten sehr gestört.
    Am Anfang war Jill nicht unbedingt sympathisch, weil sie sich direkt von Abby angegriffen gefühlt hat. Mit dem weiteren Kennenlernen mochte ich sie immer mehr und sie ist wirklich eine gute Freundin.
    Dax ist schon ein toller und netter Typ. Immer wieder habe ich mich gefragt, was er für ein Problem mit Logan hat, aber als dann alles herausgekommen ist, dachte ich nur: Wow.

    Spannung: Sobald es für Abby mit der Praktikumsstelle so richtig losging, habe ich mit ihr geühlt und fand das auch alles sehr aufregend. Im Laufe der Geschichte kamen dann viele neue Infos und auch Drama dazu, was mir gut gefallen hat.

    Schreibstil: Mir ist sofort aufgefallen, dass der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen ist, was auch das ganze Buch über beibehalten wurde.

    Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut, dadurch dass es rosa ist und auch so schön weihnachtlich.

    Fazit: Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und auch von Abby bin ich angetan. Logan konnte mich zwischenzeitlich nicht ganz überzeugen, weswegen ich inzwischen eine eher neutrale Meinung über ihn habe.
    Der Schreibstil war sehr angenehm und Spannung und Drama hielt die Geschichte auch bereit. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung meinerseits!

  11. Cover des Buches Butcher's Crossing (ISBN: 9783423145183)
    John Williams

    Butcher's Crossing

     (115)
    Aktuelle Rezension von: MEva

    John Williams' erstes Werk ist ein überzeugender Mix aus "Coming-of-Age", der Suche nach der eigenen Passion und scheinbar unüberwindbaren Hindernissen. Wir folgen Will Andrews, der sich aus Boston in der kleinen, aufstrebenden Stadt Butcher's Crossing einer Büffeljagd anschließt - weniger aus Profitgier, sondern um einem inneren Drang zu folgen. 

    Ich bin eigentlich ein "leiser Leser", aber bei diesem Buch konnte ich einige Schreckmomente nicht verbergen und habe mitgelitten. John Williams' Schreibstil ist einmalig - flüssig und wunderschön; ein meisterhafter Pageturner auf hohem Niveau. Er verwebt das Abenteuer der Großen Weite der Prärie mit Tiefgang. Das ist eine hohe Kunst und umso bedauerlicher, dass sein Werk erst nach seinem Tod Erfolg fand. 

    Klare Empfehlung!

  12. Cover des Buches Tal des Donners (ISBN: 9783931081980)
    Sanna Seven Deers

    Tal des Donners

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Tal des Donners  -   Sanna Seven Deers

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Endlich Frühling! Nach dem langen, kalten Winter können die Yellow Eagle Kinder wieder die Wildnis auf der Beaver Creek Ranch durchstreifen und die ersten jungen Tiere beobachten! Außerdem sollen in der Nachbarschaft die Dreharbeiten für einen Film über die Goldgräberzeit beginnen, und dann kommt auch noch Freund Rick zu Besuch! Das sind ganz tolle Aussichten! Als die Kinder die Assistentin des Regisseurs auf der Suche nach einem zusätzlichen Drehort in das Tal des Donners begleiten, geschehen dort seltsame Dinge. Und was ist mit dem weißen Wolfswelpen? Warum ist er plötzlich verschwunden? Die Kinder hatten ihn eben erst auf dem Gelände der Ranch entdeckt...

    Mein Leseeindruck:

    Wieder eine ganz tolle Fortsetzung der Abenteuer der Yellow Eagle Kinder. Ich hatte mich auf das Buch sehr gefreut da ich diese Kinderbuch-Serie so sehr liebe.

    Die Autorin Sanna Seven Deers, die Ihrem indianischen Mann David nach British Colombia folgte und dort mir ihrer Familie lebt, schreibt wunderbare Geschichten über das Leben auf der Beaver Creek Ranch, welche erwachsene Leser genauso begeistern wie Kinder.

    Auch in diesem Buch gibt es wieder ein spannendes Abenteuer für die Yellow Eagle Kinder, bei dem man all die Wärme und Liebe der Familie spürt, die diese Kinder in ihrem doch recht freien Leben umgibt. Es gibt dieses Mal ein Filmteam, welches über die Goldgräberzeit berichten möchte und einen geheimnisvollen kleinen weißen Wolf, der dann plötzlich verschwunden ist.

    Alles in allem wieder ganz tolle Lesestunden bei denen man das Gefühl hat der indianischen Lebensweise sehr nah zu sein und sich fühlt wie mitten drin.

    Fazit:

    Eine wunderbare Fortsetzung der Beaver Creek Reihe und wieder ein ganz bezauberndes Buch von Sanna Seven Deers.

    Diese Reihe kann ich jedem Interessierten nur ans Herz legen. Habe alle Bücher im Regal und werde sie für mein Enkelchen aufbewahren, bis sie selbst soweit ist diese spannenden und liebevollen Geschichten zu lesen.

    Natürlich gibt es wieder 5 Sterne für diese tolle Fortsetzung!

     

     

  13. Cover des Buches Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt (ISBN: 9783802597565)
    Alex Morel

    Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist einfach traumhaft und der Klappentext hat ich direkt berührt und zum Nachdenken angeregt. 

    So habe ich auch direkt mit dem Lesen angefangen und wurde von einem wunderbar emotionalen und angenehmen Schreibstil gefesselt, auch an Spannung hat es nicht gemangelt.

    Dementsprechend hat es auch nicht lange gedauert, bis ich mit dem Buch durch war. Ich wollte es nicht aus der Hand legen und gleichzeitig nicht, dass es zu Ende geht.

    Sehr tolles Buch.

  14. Cover des Buches Find me in Green Valley (ISBN: 9783426527634)
    Lilly Lucas

    Find me in Green Valley

     (246)
    Aktuelle Rezension von: lara_mshr

    Der Kurzroman der Green-Valley-Reihe hat mich leider enttäuscht. Der Schreibstil ist weiterhin großartig, weshalb das Lesen super einfach fällt und die Seiten regelrecht verschlungen werden können. Die Geschichte von Sarah und Grayson konnte mich jedoch leider absolut nicht überzeugen. Dies liegt wahrscheinlich ebenso daran, dass Kurzromane anscheinend nichts für mich sind. Der Inhalt musste oft gekürzt werden, um der geringen Seitenanzahl gerecht werden zu können. Häufig fehlte mir jedoch aufgrund dessen Input, in mir persönlich wichtigen Szenen. 🫣 


    Richtig warm geworden mit den Charakteren bin ich leider auch nicht, da mir schlichtweg die Details fehlten. Sarah ist zumeist voreingenommen und oberflächlich, wodurch sie unsympathisch erscheint. Grayson ist naturverbunden und bodenständig. Dennoch konnte er mich nicht von sich überzeugen, da es mich enttäuscht, dass er bewusst eine vergebene Frau von sich überzeugen möchte. Die Entwicklung zwischen den beiden verläuft darüber hinaus leider viel zu schnell und wirkt dadurch unrealistisch. Es sind keine Emotionen vorhanden. Dass Sarah ohne mit der Wimper zu zucken die Beziehung mit ihrem Exfreund beendet, um gleich danach mit Grayson ins Bett zu hüpfen, ist darüber hinaus einfach klischeehaft. Ich hätte mir mehr erhofft… 🙁

  15. Cover des Buches Der Pferdeflüsterer (ISBN: 9783746627687)
    Nicholas Evans

    Der Pferdeflüsterer

     (492)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Grace und ihr Pferd Pilgrim erleiden einen schweren Unfall. Beide kommen nicht darüber hinweg, doch anstatt das stark traumatisierte Pferd einzuschläfern, wird es zu Tom Booker gebracht. Kann der Pferdeflüsterer Pilgrim und damit der gesamten Familie helfen?

    Es ist eine dramatische Geschichte, welche mich gleich in ihren Bann gezogen hat. Nicholas Evans hat es geschafft, mich emotional mit Grace, Pilgrim und Annie, Graces Mutter, zu verbinden. Alle drei wird die Zeit auf der Booker-Ranch verändern.

    Mit viel Feingefühl schildert der Autor die Ereignisse, und die Wendungen lassen die Geschichte nie langweilig werden. Vor dem geistigen Auge konnte ich die Ranch, die Figuren und die Tiere sehen. Es war ein wundervolles Kopfkino und schöne Lesezeit.

  16. Cover des Buches Wintervanille (ISBN: 9783734107887)
    Manuela Inusa

    Wintervanille

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Saphir610

    Band I der romantischen Reihe, die in Kalifornien spielt.

    Eine Reise nach San Francisco, ins Napa Valley und an den Lake Tahoe.

    Cecilia führt die Vanillefarm im Napa Valley nach dem Tod ihre Vaters alleine und stellt daneben köstliche Produkte mit Vanille her. Aber das fordert viel Zeit und die Treffen mit ihrer Freundin Julia sind immer mal wieder eine geschätzte Auszeit. Doch nach einem Fernsehbericht folgt eine Einladung in ein Hotel am Lake Tahoe um ihre Vanilleprodukte vorzustellen. Kann sich da auch etwas in Sachen Liebe ergeben?

    Mir hat die Geschichte um Cecilia gut gefallen besonders auch mit den Handlungsorten im Hintergrund. Das lässt einen neben einer romantischen Geschichte gleich noch etwas durch Kalifornien reisen. So ist hier natürlich eine Liebesgeschichte dabei, doch halt auch das Umfeld von Cecilia und Darstellung der Orte in Kalifornien.

    Der Roman hat sich gut lesen lassen und als Gesamtpaket hat er mir gefallen und ich war ein wenig in Kalifornien unterwegs. Die weiteren Bände stehen auf meiner Wunschliste

  17. Cover des Buches New Chances (ISBN: 9783426526798)
    Lilly Lucas

    New Chances

     (411)
    Aktuelle Rezension von: lara_mshr

    Der fünfte Band der Reihe konnte mich glücklicherweise wieder deutlich mehr catchen als der vorangegangene! Der Schreibstil ist weiterhin grandios, indem er voller Spannung, Emotionen sowie Humor steckt. Die Geschichte von Sam und Leonie zieht die Leser sofort in ihren Bann. Vorhandene Tropes sind Single parent sowie Small Village. ☺️

    Die beiden Protagonisten sind mir sofort ans Herz gewachsen. Sam ist ein liebevoller, fürsorglicher, alleinerziehender Papa, der sich bemüht lediglich die besten Entscheidungen für seine Tochter zu treffen. Doch seit seiner Begegnung mit Leonie gerät sein Vorsatz ins Wanken. Leonie ist sich ihren Gefühlen sicher und selbstbewusst. Sie kämpft für ihre Träume und lässt sich trotz gegebenen Niederlagen nicht unterkriegen. Die Anziehung zwischen den beiden ist bereits beim ersten Aufeinandertreffen unübersehbar und wächst unaufhaltsam an. Doch der wahre Star der Herzen ist Maya. Sams kleine Tochter, die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln brachte. 💕

    Ich freue mich unfassbar auf das letzte Buch der Reihe, sodass ich noch einmal in Green-Valley abtauchen kann! Nichtsdestotrotz bin ich traurig, dass die unfassbar schöne Reihe bald ein Ende gefunden hat… 🙁

  18. Cover des Buches Das Tal - Der Sturm (ISBN: 9783401505329)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Der Sturm

     (495)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Teil 3 der Reihe "Das Tal" ist bisher auf ähnlichem Level wie die ersten zwei Bände, jedoch wird hier merklich mehr auf die Hintergründe und Motive der Charaktere eingegangen, als auf die Handlung bzw. die Gesamtgeschichte des Colleges und des Tals. Was der Spannung aber zum Glück keinen Abbruch tut. 

    Die Story handelt diesmal davon , dass sich Julia, Chris und die anderen eigentlich auf den Weg nach Vancouver machen wollen, um übers Wochenende mal rauszukommen. Jedoch kommt macht ihnen ein Schneesturm (ein waschechter, knallharter kanadischer Blizzard) einen Strich durch die Rechnung, sodass sie ins College zurückkehren müssen. Bedauerlicherweise ist das Gebäude verschlossen und von den anwesenden Securityleuten keiner aufzufinden. Da sie nicht draußen erfrieren wollen, suchen sich Chris und Benjamin einen anderen Weg hinein ins Warme...und machen dabei mehrere äußerst seltsame, unheimliche Entdeckungen, die die Gruppe schon bald in Gefahr bringen wird. Und auch die nervige Debbie benimmt sich zunehmend merkwürdiger...

    Die Charaktere sind auch in diesem Teil der Reihe wieder einmal ziemlich anstrengend und nervig ausgelegt. Allerdings wird einem als Leser so langsam klar, dass dies bewusst so ist und einen Grund zu haben scheint. Sowieso legt Teil 3 mehr Wert auf die Charakterentwicklung und vor allem die Hintergründe und ihre Motive. Jeder Bewohner scheint seine eigenen psychischen Besonderheiten und Probleme zu besitzen. Die nervtötende Debbie z.B. entpuppt sich, analytisch betrachtet, als lupenreine Narzisstin mit Persönlichkeitsstörungen. Chris hatte in seiner Vergangenheit Gewaltprobleme, dessen Zorn als Ursprung er heutzutage im Griff halten muss, um Julia nicht zu verschrecken. Dies alles macht die Story wieder um einiges interessanter, da sie zuvor schlichtweg als grundlos nervigen Leuten zu bestehen schien. 

    Der Aufbau & Schreibstil sind wie bei den anderen Teilen, nur dass die Geschichte wie gesagt überwiegend aus der Perspektive von Chris geschrieben ist, mit ein paar Passagen von Debbie zwischendrin. Der Anfang gestaltete sich ziemlich zäh, da die Autorin wie immer nicht mit zu zahlreichen, detaillierten Beschreibungen geizte, jedoch wird es ab dem zweiten Drittel richtig spannend, sobald die Gruppe versucht, ins Gebäude zu gelangen. K. Kuhns Schreibstil ist weiterhin eigenwillig und stellenweise arg gewöhnungsbedürftig. Zwar liest es sich im Gesamtbild gut, jedoch hat sie erneut ihre typischen "Quirks" eingebaut: Einige Formulierungen & Sätze wirken ziemlich altbacken, als ob eine ältere Frau versucht, sich ein wenig zu krampfhaft in die Welt/Sprache von Jugendlichen hinein zu versetzen. An andere Stelle hat sie wiederum ihre bekannten Plot-Hüpfer und plot holes, die vermeidbar wären. Dann ist da noch ihre unangenehme, im Jahre 2023 völlig aus der Zeit gefallen wirkende Obsession mit der Super-Kurzhaarfrisur von Charakter Rose, und besonders Chris' abartig negative Haltung dazu. Man könnte fast annehmen, die Autorin ist selbst... "besonders" in ihrem Denken, ähnlich wie die handelnden Personen in der Geschichte. Denn selbst für das Erscheinungsjahr 2010 wirken solche Äußerungen sexistisch und misogyn und sollten einer Autorin so nicht passieren. Anders kann ich mir solch einen Schreibstil und Wortwahl nicht erklären.  Da das Buch lediglich 264 Seiten aufweist, ist die Geschichte auch relativ zügig abgehandelt und fühlt sich manchmal auch ein bisschen übereilt an. 


    Im Großen Ganzen allerdings ist auch dieser Teil wieder ein gelungener Part in der spannenden Reihe, sofern man sich halt an den Schreibstil der Autorin gewöhnen kann. Bin also gespannt auf Teil 4. 

  19. Cover des Buches Das Tal - Die Katastrophe (ISBN: 9783401505312)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Katastrophe

     (602)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Die unausgewogene Clique ist mittlerweile schon einige Monate im Tal und die Koreanerin Katie hat nur noch eines im Kopf, nämlich den legendären Ghost zu besteigen, den Berg, auf dem vor dreißig Jahren bereits acht Jugendliche verschwunden sind. 5 Cliquenmitglieder geführt von der Indianerin Ana und begleitet von dem undurchsichtigen Sohn eines Lehrers, Paul, machen sich auf, nicht nur den Gipfel zu bezwingen, sondern auch mehr über die verschollenen Jugendlichen von damals herauszufinden.

    Der Schreibstil bleibt weiterhin einfach und schnell zu lesen. Dabei ist das Verhältnis zwischen Storyline und Ortsbeschreibungen diesmal aber deutlich besser getroffen. Leider zieht sich der Einstieg des Buches trotzdem recht lang. Zu sehr wird indirekt Band 1 und die Situation wiederholt und ausgebreitet, bevor die Handlung endlich voranschreitet. Der Leser bekommt zwar deutlich tiefere Eindrücke zu den Persönlichkeiten der Protagonisten, gleichzeitig bleibt es aber so gekonnt oberflächlich, dass sich eher weitere Fragen aufbauen. Insgesamt bekommt der Leser wieder einige Brotkrumen auf seiner Spur gestreut, die aber momentan noch eher das Rätsel vergrößern, als es zu lösen. Während im ersten Buch noch die Vergangenheit von Julia und ihrem Bruder Robert im Mittelpunkt stand, erfährt man nun die Geschichte von Katie, die auch im Erzählfokus liegt. Nur ab und an gibt es noch einen Perspektivwechsel zu Julia. Das Ende ist ein gekonnter Aufwurf neuer Rätsel und macht zusätzlich neugierig auf Teil 3.

    Mein Fazit: Nach einem trägen langwierigen Einstieg geht das Buch den gewohnten Weg und umrundet die aufgeworfenen Fragen ohne wirklich in die Nähe zu kommen. Die Charaktere bleiben undurchsichtig, die Hintergründe erst recht. Die Story selbst ist gut strukturiert und nimmt gerade zum Ende hin richtig Fahrt auf und konnte mich dann doch noch abholen und zum Schluss sogar kurzzeitig fesseln. Dementsprechend bleibe ich neugierig auf Band 3.

  20. Cover des Buches Kein Tag ohne dich (ISBN: 9783596296200)
    Marie Force

    Kein Tag ohne dich

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    Wir kehren zurück ins gemütliche Butler und zurück zur herzlichen Abbott-Familie. Denn wer hat sie bereits nicht in Band 2 ins Herz geschlossen? Dieses Mal steht Tochter Hannah im Fokus, die vor einigen Jahren ihren Mann Caleb im Irak verloren hat und mit der Trauer um ihm noch immer zu kämpfen hat. Und dann gibt es da Nolan der alles daran setzt ihr Herz zu erobern. Aber Caleb war sein bester Freund…Können die beiden ihren aufkeimenden Gefühlen eine Chance geben?

    Hach, wer leichte Lektüre für den Herbst braucht ist bei dieser Reihe genau richtig. Man hört einfach nur gerne zu und lässt sich von der Atmosphäre und dem Knistern zwischen den Zeilen mittragen. Dazu noch die perfekt harmonische Großfamilie und eine Liebesgeschichte die ohne viel Drama auskommt. Einfach perfekt. So auch Hannah und Nolan. Man muss schmunzeln, grübeln, lachen und tatsächlich auch ein wenig weinen. Denn die Backstory der beiden rührt einen besonders. Die Geschwister die immer wieder mitmischen müssen dürfen auch nicht vergessen werden. Wir bekommen auch ab und zu einen Einblick in die Sichtweise und das Leben von Hannahs Geschwistern. Das bringt gute Abwechslung in die Geschichte und macht definitiv neugierig auf die folgenden Bände. Natürlich darf auch in diesem Band der Spice nicht zu kurz kommen. Die erotischen Szenen haben es in sich und nehmen dann doch relativ viel Raum ein. Dabei hätte ich mir mehr Herbst-Berge-Kitsch-Elch-Romantik gewünscht. Denn Fred ist der eigentliche Star von Butler. Und Hannah hat definitiv einen Draht zu ihm. Ihr Großvater hat natürlich auch wieder seine Finger im Spiel und so kommt es zu amüsanten Dialogen und Wendungen. Das Ende kommt jetzt natürlich nicht überraschend und alles geht relativ fix. Aber hach, mehr erwartet man an meiner Stelle auch nicht von so einem Cozy-Herbstvibes-Buch.

    Wunderbar für verregnete Herbsttage auf dem Sofa mit einer großen Tasse Tee. Wie gesagt ein wenig zu viel Bettsport für meinen Geschmack aber ansonsten zum Abtauchen und Wohlfühlen. 4 von 5 Sternen für Band 2 der Green-Mountains-Reihe.

  21. Cover des Buches Das Tal - Die Prophezeiung (ISBN: 9783401505336)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Prophezeiung

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Teil 4 der Buchreihe "Das Tal" ist der letzte der sog. Season 1 und wirkt in großen Ganzen eher wie ein Übergangswerk in der Reihe. Der Einstieg gerät diesmal noch zäher als zuvor schon in Teil 3. Leider dümpelt hier die Handlung mehr vor sich hin als wirklich vorwärts zu kommen. Dafür hat es die zweite Hälfte des Buches umso mehr in sich und gelingt so, wie ich mir eigentlich das gesamte Buch gewünscht hätte. 

    Die Story bzw. ihr Inhalt ist schnell erzählt: Benjamin benimmt sich, nachdem er zuvor drei Tage lang verschwunden war, zunehmend seltsamer und scheint neuerdings mehr und mehr den Drogen zu verfallen. Eines Tages erscheint er völlig zugedröhnt und wie auf einem Horrortrip im Lesungssaal und faselt irgendetwas unverständliches, bricht dann zusammen und muss ins Krankenhaus. Daraufhin machen sich Katie, Robert und David aus der Gruppe zu dritt daran, den mühsamen Weg von Benjamin zu rekonstruieren, um herauszufinden, wohin er wollte, was ihn antrieb und vor allem, welche Drogen er zu sich genommen hat. Denn Ben's Leben ist in Gefahr und nur mit diesem Wissen können die Ärzte ihm helfen. Doch schon bald entpuppt sich die eigentliche Wandertour der Suche in ein waghalsiges und gefährliches Abenteuer, als die Drei einen geheimen Zugang in den Berg Ghost entdecken... 

    Die Charaktere entwickeln sich diesmal etwas weniger schnell und umfangreich, dafür erfährt man mehr über Benjamin und seine Geschichte. Auch Katie's schwieriger, kühler Charakter wird wieder mehr beleuchtet, und auch der verschroben-geniale Robert bekommt seinen guten Teil der Handlung ab und macht eine sehr gute Figur. Und zum Glück geraten die handelnden Personen in diesem Buch weniger anstrengend, als in den Bänden zuvor. 

    Das Setting ist auch hier wieder nett und gut in Szene gesetzt. Das historische College-Gebäude mit seinen vielen versteckten und unbekannten Ecken, Räumen und Gängen, sowie die Natur der Rocky Mountains rund um den Berg "Ghost" und dem, was sich darin befindet, bilden eine schöne und unterhaltsame Grundlage für viel gutes Kopfkino.

    Der Aufbau hat mich diesmal, wie bereits gesagt, am meisten enttäuscht. Der Anfang wirkt unglaublich in die Länge gestreckt und die Handlung kommt kaum in Gang. Erst ab Entdecken der geheimen Tür beginnt der spannende Teil - und der hat es in sich! Ab hier ist die Geschichte auf einmal 5 Sterne wert und die Geschichte wird noch zum echten Pageturner. Leider ist das Ende viel zu schnell abgehandelt, die Lösung letztlich zu kurzfristig und allgemein ist das Buch mit seinen 260 Seiten (wovon bloß ca. 120 wirklich spannend sind) irgendwie einfach zu kurz geraten. Besonders der spannende Teil hätte noch gut 50-100 Seiten mehr vertragen können. 

  22. Cover des Buches Das Tal - Der Fluch (ISBN: 9783401505343)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Der Fluch

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Teil 5 der Buchreihe "Das Tal" von Krystyna Kuhn - ein quasi nicht wirklich notwendiger Teil der Buchreihe, der aber immerhin eine ganz solide Einzelgeschichte von Studentin Rose Gardner abgibt. Zwar trägt dieser fünfte Teil im Prinzip kaum etwas zur eigentlichen Rahmenhandlung bei (College-Leben und das große Geheimnis des Tals), kann aber als bislang einziger Teil innerhalb der Reihe theoretisch auch einzeln gelesen werden, ohne großes Vorwissen über die Bände zuvor.  

    Das Setting ist bekannt, das College mit seinem mysteriösen kreisrunden See und den Bergen spielt diesmal aber keine große Rolle. Viel mehr sind es die Kunst-Ateliers des Colleges, in denen ein Großteil der Handlung spielt. 

    Bei den Charakteren hat sich die Autorin von Band zu band verbessert, den Personen der Geschichte recht ansprechende Hintergrundgeschichten gegeben und ihnen viel ihres anstrengend-seins genommen, was der Geschichte echt gut tut. In Band 5 der Reihe geht es nun explizit um Rose Gardner und ihre Geschichte - alles für meinen Geschmack etwas zu explizit, im Sinne von zu viel Rose, zu wenig Julia, Robert, Katie und die anderen. Sie nehmen in dieser Geschichte höchstens kleinere Nebenrollen ein und tauchen erst ab dem letzten Drittel des Buches auf. Rose selbst erweist sich einerseits als Sympathieträgerin, andererseits wirkt sich jedoch auch oft unsicher und schwächlich - was aber nachvollziehbar ist, wenn ihre Geschichte erklärt wird. Das einzige, was mich (erneut!) massiv gestört hat, ist die fast schon unangenehm-obsessive Art und Weise, Rose's Frisur zu beleuchten und herausstechen zu lassen. Ja meine Güte, Rose hat halt eine Glatze bzw. raspelkurze Haare - Na und?! Was anno 2023 kaum einer größeren Erwähnung mehr Wert ist bei Frauen, so stellte es offenbar im Erscheinungsjahr des Buches 2011 und einer Autorin etwa mittleren Alters immer noch ein Kuriosum dar, welches man bei viel zu vielen Gelegenheiten beleuchten und sogar bewerten muss... Gott was bin ich froh, dass diese anmaßenden Zeiten vorbei sind! 

    Der Aufbau der Geschichte ist dieses Mal auch interessanter als bisher: Zum ersten Mal schreibt eine Person (Rose) aus der Ich-Perspektive. Eine erfrischende Abwechslung im Tal-Kosmos. Des Weiteren beginnt das Buch direkt mit einem Prolog, der einen sogleich fast ans Ende der Story wirft, um kurz darauf in die Gegenwart zurück zu kehren. Netter Einfall, Frau Kuhn. Zwischendurch gibt es noch gelungene Sequenzen als Tagebucheinträge von Dave Yellad, der ein Jahrhundert zuvor das Tal erkundet hat, und zudem dem Ruhepol der Gruppe David, dem in diesem Teil 5 eine größere und wichtige Nebenrolle gegeben wird. Auch tauchen weitere Personen auf (George Tudor, Mrs. Jones), die in ihrer Undurchschaubarkeit sehr gut ausgearbeitet wurden. Die Spannung bleibt somit, trotz einiger Längen im vorderen Drittel, in diesem Band relativ hoch im Vergleich zu den anderen. 

    Das für mich große Manko stellt jedoch weiterhin dar, dass dieser Teil kaum etwas bis gar nichts zur eigentlichen Geschichte der Buchreihe beiträgt. Im Gegenteil, es wirkt eher so, als ob dieses Buch ein Spin-Off darstellen könnte zur eigentlichen Story. Das Tal und all seine Bewohner, besonders die einheitliche Clique aus Teil 1 & 2, besteht hier nur oft nur noch als grobe Rahmenhandlung und gerät zu sehr in den Hintergrund. Hier wird zudem auch großes Potenzial verschenkt. Es wirkt stellenweise so, als wenn die Autorin von ihrer eigentlichen Idee droht abzudriften und das Ziel aus den Augen zu verlieren. 

    Einer der Rezensenten vor mir meinte, die Reihe werde von Band zu Band schleichend schlechter. Im Großen und Ganzen kann ich das bestätigen. Bisher gefielen mir Teil 2 und 3 am Besten, ab da ging es langsam abwärts. Ob ich hier nach Teil 6 noch eine Chance gebe, weiß ich noch nicht... zumindest klingt der Plot davon ziemlich spannend. 

  23. Cover des Buches Sternenwinternacht (ISBN: 9783442486700)
    Karen Swan

    Sternenwinternacht

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Meg und ihr Verlobter Mitch wollen bald heiraten. Alles ist bereits geplant, doch Mitch ist ein Adrenalinjunkie und kann schlecht nein sagen, wenn es darum geht, ein Risiko einzugehen. Beide leben in einer abgelegenen Hütte, hoch oben in den Rocky Mountains. Als Mitch eines Tages, während ein schlimmer Schneesturm aufzieht, erfährt, dass ein Vater mit seinem Sohn als verschollen gilt, will er unbedingt helfen und die beiden Vermissten suchen. Trotz der drohenden Gefahren. Meg ist außer sich vor Angst, dennoch zieht Mitch zusammen mit ihrem Hund Badger los. Einige Stunden später hat sich das Wetter dermaßen verschlechtert, dass es beinahe hoffnungslos erscheint, dass Mitch gesund zurückkehrt. Da die Telefonleitung tot ist, setzt Meg mit dem Funkgerät ihres Verlobten einen Hilferuf ab. Und wird tatsächlich gehört von einem Mann, der weiter nicht entfernt sein könnte. Jonas ist Astronaut, befindet sich, in der Raumstation im All und versucht, die aufgeregte Meg zu beruhigen. Ihm ist es dann auch zu verdanken, dass Hilfe naht, allerdings erst am nächsten Morgen. Alle Hilfe kommt jedoch vergebens, denn Mitch kann nur noch tot geborgen werden, von einer Lawine getroffen. Badger hat überlebt, allerdings ist auch er verletzt.

    Meg ist am Boden zerstört. Ausgerechnet der Tag ihrer Hochzeit, wird nun der Tag von Mitchs Beerdigung. Auch Mitchs und Megs beste Freunde Lucy und Tuck sind sehr getroffen, vor allem Tuck, der sich die Schuld an Mitchs Unglück gibt, weil er Mitch auf eine überflüssige Suche schickte. Die beiden Vermissten waren nämlich bereits wieder sicher im Hotel eingetroffen, zum Zeitpunkt als er Mitch von ihrer Abwesenheit berichtete, was Tuck nicht ahnte.

    Auch Meg gibt Tuck die Schuld an ihrem Unglück, was Tuck in die Verzweiflung treibt und in die Trinkerei. Lucy kann es nicht fassen, wie sehr er sich hängen lässt, wo sie doch schwanger ist. Aber Tuck scheint es gar nicht zu interessieren, das er Vater wird. Im Gegenteil er sondert sich ab. Meg verfällt derweil immer mehr in Lethargie. Bis sich schließlich eine Art E-Mail und Funkkontaktfreundschaft zu Jonas entwickelt…

    Karen Swans aktueller Contemporary „Sternenwinternacht“, führt seine Leser in die Rocky Mountains, in ein kleines beschauliches Örtchen namens Banff, einem Skiparadies. Und diesmal erzählt sie die Geschichte von gleich zwei, seit der Schulzeit befreundeten Paaren. Um es vorweg zu nehmen. Trotz des wunderschönen, stimmungsvollen, weihnachtlichen Covers sollte man hier keine softe, rosarote weihnachtliche Wohlfühlstory erwarten.  Zwar hat Karen Swan einen eingängigen Schreibstil, doch die Probleme ihrer Paare, die sie schildert, sind alles andere als leichte Kost. Besonders Lucy und Tucks Beziehung verstört beim Lesen, allerdings führt die Autorin ihre Leser diesbezüglich lange Zeit aber auch auf eine falsche Fährte, was für einen großen Überraschungsmoment am Ende des Romans sorgt.

    Statt leichtem Liebesroman, bekommt man eher einen Selbstfindungsroman geboten, in dem die gutmütige, zu allen freundliche Meg, ihren bisherigen Werdegang gründlich überdenken muss. Selbst ihre langjährige Freundschaft mit der egozentrischen Lucy, die, nach Mitchs Tod ihr wahres, recht unfreundliches Gesicht zeigt. Immerhin gibt es aber auch Megs jüngere Schwester, die Meg zur Seite steht.

    Da Meg so ein gutmütiger Charakter ist, braucht sie eine Weile um zu begreifen, wer wirklich Freund und wer Feind ist. In dieser Hinsicht stand mir Meg ein wenig zu lange auf der Leitung, doch da sie so liebeswert beschrieben war, habe ich diesen kleinen Kritikpunkt nicht in meiner Bewertung einfließen lassen. Ich fand Karen Swans Roman ansonsten sehr gut und kurzweilig geschrieben und das trotz der immerhin 604 Seiten. Die Idee einen Astronaut mit der Romanheldin kommunizieren zu lassen, fand ich ebenfalls erfrischend neu und vor allem mochte ich Jonas Weisheit in gewissen Dingen. Die Liebesgeschichte hätte meiner Meinung nach hier und da dennoch ein wenig mehr Romantik vertragen können, daher gibt es einen halben Punkt Abzug. Die Herren der Schöpfung kommen leider nicht gut weg. Man fragt sich beim Lesen schon ab und an, wieso Mitch und Tuck überhaupt so gute Partien sein sollen. Ihr Verhalten ähnelt eher unreifen Kids, doch immerhin hat Karen Swan zumindest mit Meg und Jonas diesmal ein sympathisches Heldenpaar geschaffen.

    4.5 von 5 Punkten.

  24. Cover des Buches Wenn die Hölle zufriert: Thriller (ISBN: B07D4MV3Q1)
    Michael Pate

    Wenn die Hölle zufriert: Thriller

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    >> Wie haben nun diese Schicksalsnacht und die darauf folgenden Tage in der Kälte und Dunkelheit meine innere Reise vollendet? Ich will nicht alles vorwegnehmen, daher sage ich vorerst nur zusammenfassend: Bis zu jener Nacht war ich von einer Grundapathie infiziert, die mir fast jeden Genuss unmöglich machte. Ich schätzte das Leben nicht. Und sah es erst recht nicht als Geschenk, sondern eher als eine Art schlechten Scherz (S. 37) <<

    Klappentext:

    Welche Gesetze gelten noch, wenn die Naturgewalten wüten und nur noch das Überleben zählt?
    Diese Frage wird sich der junge Gefängniswärter Andy Sosa stellen müssen. Denn wenige Stunden vor einer geplanten Hinrichtung sucht eine gigantische Schneelawine das „Death House“ in den Rocky Mountains heim und schottet Andy von der Außenwelt ab, allein im kalten Dunkeln mit einem verurteilten Mörder.
    Ein ungleiches Duo, das nur durch Zusammenhalten überleben kann. 

    "Wenn die Hölle zufriert" ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und der Leser findet sich leicht und schnell in die Geschichte ein. Wir schreiben das Jahr 2034 und wir lernen Andy Sosa kennen. Einen 41-jährigen Vater eines Sohnes der durch seinen Onkel an seinen jetzigen Job als Wärter im Todestrakt kam. Seine Freundin Paula wurde überraschend schwanger und da Andy ein sehr antipathischer Mensch ist und die Menschheit eher als Pest ansieht, machte er bei dieser positiven Nachricht damals nicht gerade Luftsprünge. Zudem er grundsätzlich auch keine Kinder mag. Warum soll sich eine Pest, wie der Mensch, der alles zerstört auch noch Fortpflanzen? Die Nacht, in der eingeschneit wurde, änderte alles in seinem grundsätzlichen Denken.

    Trotz der anfänglichen antipathischen Einstellung von Andy, mochte ich ihn sehr gern. Bei der ein oder anderen Frage, die er so in den Raum wirft, denkt man schon länger drüber nach und kann alles auch nicht einfach so abstreiten. Nun ja, zum Teil hat er auch recht. Der Leser lernt in also sehr, sehr gut kennen. Andy als Charakter wirkt plastisch und echt. Auch die anderen Protagonisten kann sich der Leser gut vorstellen. Jeder dieser Personen könnte so tatsächlich existieren. 

    Alles hat seine Gründe und nichts geschieht zufällig. So sollte es auch mit Andy passieren. Als dieser nun eingeschneit wird mit einem verurteilten Mörder und ihm nichts anderes überig bleibt, als mit diesem zusammen zu arbeiten und an einem Strick zu ziehen, wendet sich so einiges. Sowohl geistig als auch gefühlsmäßig. 

    Michael Pate lässt den Leser eine Achterbahn der Gefühle durchleben. Von himmelhochjauchzend bis zu todebetrübt. Von ruhigen bis über sehr spannungsgelandenen Momenten. Normale bis sehr tiefgründige Gespräche. Und auch genau diese tiefgründigen, fast schon philosophischen Gespräche bzw Fragen machen dieses Buch, neben der spannenden Handlung so lesenswert. Zudem noch eingeworfen werden muss, das der Leser durch Fragen wie z. B. "wie hättet ihr gehandelt" von Andy direkt angeprochen wird. Am Ende, nun ja, wie würdet ihr entscheiden?

    Andy selbst erlebt eine derartige Entwicklung, die der Leser sich immer wünscht, aber nur selten bekommt. Hut ab, Herr Pate.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig, lebendig und absolut real. Die Protagonisten und die Handlung durchweg fassbar.

    Das Cover passend gestaltet zum Buch.

    Fazit:

    Diesen Roman habe ich sehr gerne gelesen und war am Ende etwas enttäuscht, dass es nun schon vorbei ist :)

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