Bücher mit dem Tag "römer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "römer" gekennzeichnet haben.

400 Bücher

  1. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

     (2.598)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16

    Frostkuss ist eines der Bücher, die ich immer und immer wieder lesen könnte. Nun hab ich das Buch zum dritten mal gelesen und ich kann es immer noch wärmstens empfehlen. 

    Allein die Cover, sowohl die Taschenbücher als auch die broschierten Ausgaben sind wirklich wunderschön. Zwar ziemlich schlicht und etwas aus der Mode, aber schaut euch mal die englischen Ausgaben an... ich glaube wir müssen nicht weiter diskutieren 😂😂💖

    Gwen war coole Protagonistin mit vielen Talenten, die sie, wie ich aber denke, noch nicht ganz so anerkennt. Die Idee mit der Gypsy Gabe und der Mythos Academy ist der absolute Hammer. Dazu noch die Story über Nike vs. Loki find ich unglaublich cool. Ich bin ein riesen Fan der Mythologie und vorallem die griechische hat es mir sehr angetan, deswegen fühlt sich das Buch immer wie nach Hause kommen an. 


    Jennifer Esteps Schreibstil ist unglaublich leicht und jugendlich geschrieben, was es sehr einfach macht, nur so durch die Seiten zu fliegen. Trotzdem denke ich, dass es auch älteren Lesern sehr gut gefallen könnte. 


    Nun aber noch zum besten Teil , neben Nickameds Bücherliebe und der besten Bibliothek im Buchuniversum.  😏 LOGAN (HOLYYYYYYYSHIIIIITTTTTT) Quinn 🥰💖 Da bekommt das Wort Badboy ja mal wieder eine ganz andere Bedeutung. Ich liebe liebe liebe liebe liebe... ihn und seine düstere Art und seinen weichen Kern, jaaaaa, seinen weichen Kern 😍😍❤

    Zum Schluss gibt es jetzt aber noch einen ganz kleinen Kritikpunkt undzwar die vielen vielen vielen Wiederholungen. Es ist okay wenn Gwens Gypsygabe und der Tod ihrer Mutter einmal erläutert wird, aber in jedem Kapitel wird einfach wird einfach aufs neue darüber gesprochen, was mich wirklich echt genervt hat. Genauso wie das Wort "PURPUR" 😂😂😂🤷‍♀️

    Aber ansonsten kann ich nur sagen: Lest dieses Buch und die Reihe 💕

  2. Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492280327)
    Jennifer Estep

    Frostfluch

     (1.684)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Die Mythos Academy ist eine Reihe die ich immer wieder lesen könnte, ohne dass mir langweilig werden würde. Es ist immer wieder schön in den Welt der Spartaner, Wallküren, Wikinger, Amazonen, Champions und der Gypsy Gwen zu reisen. 


    Auch der zweite Band konnte mich wieder sehr von sich überzeugen. 


    Der Einstieg passt sich wieder sehr gut an das Ende von Band 1 an und wiederholt noch mal einiges, was im ersten Band passiert ist. Da  ich zuvor Frostkuss gelesen habe, war einiges für mich ein wenig überflüssig und bei der ein oder anderen Wiederholung, die sogar mehrmals im Buch vorkommt dacht ich mir dann auch so manchmal "Ja, Ja, Ja,okay, haben wirs dann einmal?" Aber so sind die Bücher von Jennifer Estep halt und man muss sich einfach daran gewöhnen. 

    Meiner Meinung nach war der 2. Band aber noch ein wenig spannender als Band 1 und die ganze Handlung kam so langsam richtig in Fahrt. Die Idee mit dem Winterkarneval fand ich richtig cool und mischte somit das mystische und eher fiktionale mit ein wenig Realität aus unserer Welt. 


    Auch der Schreibstil war wie bei Frostkuss wirklich sehr leicht und flüssig zu lesen und ich konnte das Buch daher auch zügig auslesen. 


    Gwen selber hat sich innerhalb des Buches sehr stark entwickelt und ich fand es sehr gut, dass sie allmählich ein wenig auftaut und nicht mehr das graue Mäuschen ist. Auch Logan Quinn war wieder ein super männlicher Protagonist und vor allem in diesem Band  zeigte sich auch seine etwas zartere Seite ❤💖


    Das Ende war wieder sehr spannend und brachte viele unterwartete Wendungen. 



    Insgesamt ein wirklich toller 2. Band, der auf jeden Fall mit dem ersten Band mithalten kann.


  3. Cover des Buches Frostherz (ISBN: 9783492280334)
    Jennifer Estep

    Frostherz

     (1.418)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16


    Nachdem sich die ersten beiden Bände Frostkuss und Frostfluch so schnell lesen ließen, musste ich auch sofort mit dem 3. Band anfangen und was soll ich sagen...
    Das Cover ist auch wieder wie bei den anderen beiden Bänden sehr schlicht aber ich mag das Gesamtbild was die ganze Reihe ergibt und finde, dass es immer noch einen sehr großen Hingucker im Bücherregal hergibt. 


    Auch das Buch ließ sich wieder unglaublich leicht und flüssig lesen. Jennifer Estep hat einen perfekten Weg gefunden, detailreich und gleichzeitig nicht zu über schweifend zu schreiben. 


    Die Handlung konnte mich bei diesem Band noch ein wenig mehr überzeugen als bei den Vorgängern. Es passierte mir einfach ein wenig mehr und die Geschichte nahm schneller ihren Lauf. Zudem kam wieder etwas mehr Spannung auf und viele Einsprünge waren sehr unerwartet.


    Gwen wurde mir persönlich teils ein wenig unsympathisch. Das sie noch immer nicht ganz so recht an all das glaubt und ihr Selbstwertgefühl nicht gerade das Beste ist, ließ sie auf den 400 Seiten wirklich zu spüren übrig.


     Auch die ständigen Wiederholungen z.B. der Tod von Gwens Mutter, der Vorfall mit der Haarbürste, der Vorfall mit Jasmine usw. , die auch in Frostherz wieder präsent waren, waren wirklich nicht nötig. Dadurch stockte mein Lesefluss und ich fühlte mich wie, als ob ich den 1. Band und nicht schon den dritten lesen würde. 


    Aber nichts desto trotz war es wieder ein wirklich schöner 3. Band der mir wieder gezeigt hat... wie sehr ich doch die Mythologie und vorallem die Bibliothek der Altertümer liebe 😂😂❤


  4. Cover des Buches Frostkiller (ISBN: 9783492280365)
    Jennifer Estep

    Frostkiller

     (978)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Mit dem sechsten und letzten Band der Mythos Academy endet eine Reihe, die trotz der ein oder anderen Hürde eine besondere Geschichte vollgepackt mit viel Mythologie, Mut, Freundschaft usw. darstellt. 


    Schon zu Beginn an, merkt man als Leser, das sich die Geschichte so langsam zum Ende neigt und man sich von der Welt und deren Charaktere verabschieden muss. 


    Ich selber finde, dass die Reihe und auch der letzte Band vorallem deswegen so besonders und vielschichtig ist, da die Nebencharaktere einfach der Hammer waren. So viele verschiedene Wesen der Mythologie, die sich anfreundeten und zusammen gegen das Böse kämpften. Auch wen Gwen sie leider sehr oft wie Luft behandelt hat waren Daphne, Carson, Oliver, Alexei und auch die Lehrer wie Ajax, Nickamedes und Metis immer für sie da und boten ihr ihre Hilfe an. 


    Sie alleine machten die Reihe zu etwas Besonderes und ich hab  jeden von ihnen ins Herz geschlossen. 


    Den Gwen war so leid es mir tut, auch in diesem Band wieder sehr nervig als Protagonistin. 

    Ich fasse das jetzt mal in ein paar Stichpunkten zusammen...



    - Sie selbst ist sehr verletzt und wütend, wenn ihre Freunde vor ihr Geheimnisse haben, aber selber verheimlicht sie  ihnen alles und hat nicht mal die nötige Entschuldigung parat



    - Sie führt sich unglaublich kindisch gegenüber Nike auf und hat in allen Bänden nichts besseres zu tun, als über ihr Schicksal rumzumotzen und sich in Selbstmitleid zu suhlen



    - Nichts desto trotz fühlt sie sich verpflichtet sie sich, die ganze Welt vorm Untergang zu schützen und bezeichnet sich selbst als die mutigste und wichtigste Person der Mythos Academy und sagt jeder man, was er zu tun hat 


    - Sie will nicht, das man ihre Geheimnisse erfährt, schnüffelt aber in Sachen andere Leute rum und bricht in andere Häuser ein 



    Das und noch viele andere Gründe trugen dazu bei, das ich Gwen nicht mehr so mochte wie zu Beginn der Geschichte. Hätte sie sich nicht dauernd so dumm verhalten, hätte dieses Buch vielleicht sogar 5 Sterne bekommen. 


    Logans und Gwens Beziehung wird in Frostkiller auch leider nicht ganz so sehr thematisiert, wie ich es mir für den letzten Band gewünscht habe. Ihre Liebe ist nur ein kleiner Nebeneffekt der Geschichte, hat aber keine wirkliche Bedeutung in der Reihe, sodass man auch gut damit Leben könnte, wäre von Anfang an keine Beziehung zwischen Logan und Gwen geplant gewesen. 


    Mit dem Ende und dem Abschluss der Reihe kann man als Leser gut leben. Alle Fragen, die man während des Lesens noch offen hatte, wurden im letzten Abschnitt beantwortet sodass man mit gutem Gewissen von der Reihe Abschied nehmen konnte. Indem noch erwähnt wurde, wie die Zukunft von Gwen und Logan aussieht bleibt noch die ein oder andere Fantasie des Lesers und macht Lust auf eine Spin Off Reihe der Mythos Academy 😚💕


  5. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783492280358)
    Jennifer Estep

    Frostnacht

     (1.073)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Frostnacht ist der fünfte und vorletzte Teil der sechsteiligen Mythos Academy von Jennifer Estep. 


    In diesem Band sorgt Jennifer Estep mit dem ein oder anderen neuen Handlungsstrang , der natürlich nicht ganz unerwartet aber auf jeden Fall interessant war,  sorgte dafür, dass die Reihe wieder ein wenig spannend wurde. 


    Gwen selber fand ich vorallem am Anfang etwas sympathischer Sie setzt sich für ihre Mitmenschen ein und hat nach sehr schweren Hürden, damit meine ich Hürden für den Leser 😂, endlich den Glauben an die Götter gefunden und hat sich mit ihrem Schicksal zu mindestens in den meisten Fällen abgefunden. 


    Die Idee, dass sie, Daphne, Oliver, Alexei und Ajax nach Colorado zur Mythos Academy reisen fand ich unglaublich cool. Dadurch wurde auch noch einmal deutlich, das das ganze Mythos Universum zusammenhält und eine große Familie darstellt. Auch die neuen Charaktere brachten ein wenig mehr Schwung in die Geschichte und sorgten für mehr Spannung und Abwechslung. 


    Das Setting in den Schluchten/Bergen hat die Autorin sehr gut rübergebracht und war mal wieder was ganz neues. 


    Mystischer wurde das ganze dann noch abgerundet, indem Jennifer Estep viele neue Gestalten, Götter, Altertümer und mythologische Wesen in die Welt der Mythos Academy mit einbrachte. 



    Insgesamt kann ich also sagen, dass dieser Band wieder um einiges spannender und vielschichtiger war, als Band 4 und deswegen mit 4 von 5 Sternen bewertet wird 💕💖


  6. Cover des Buches Red Rising - Im Haus der Feinde (ISBN: 9783453534421)
    Pierce Brown

    Red Rising - Im Haus der Feinde

     (175)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Zu sehen ist der bekannte "Lorbeerkranz", der in Flammen steht!

    Der Kranz selbst ist leicht fühlbar, vergleichbar wie ein dünner Sticker. Der Titel genauso. Der Hintergrund ist in matt schwarz gehalten.

    558 Seiten (Story) 

    575 mit Leseprobe Band 3 

    -> Achtung! Broschierte Ausgabe biegt sich sehr leicht durch, zu schwache Pappe für die Seitenanzahl, also schön aufpassen beim Lesen! ^-°


    Inhalt

    Band 2 der 3 teiligen Reihe, 

    wobei das Red Rising Universum inzwischen weitergeht und nochmal mit einer Trilogie nachrückt!

    Der Rachefeldzug und die Intrigen gehen weiter!


    Meine Meinung

    Eine Mischung aus genial und verwirrend!

    Ich muss zugeben, dass ich mit Red Rising meine Probleme hatte was die extreme Anzahl an Charakteren angeht, ich finde es unglaublich kompliziert, dass es so viele Namen, Häuser, Ränge und dazu auch noch Spitznamen und Adelstitel gibt, die dann in einem Kapitel als vollen Namen beschrieben werden, im nächsten Abschnitt dann wieder mit Spitznamen benannt werden. Ich musste oft nachschauen, wer jetzt wer war x.x 

    (Kurze Namensliste steht auf den ersten Seiten, allerdings enthält die Spoiler in der Beschreibung, wenn man mit dem Buch noch nicht durch ist!)

    Von der Ich-Erzählweise bin ich persönlich nicht so der Fan, dass hatte ich bereits im ersten Band geschrieben, denn dadurch bekommen die vielen anderen Charaktere keine Tiefe... über die Gefühlswelt der Anderen kann man nur aus Darrows Sichtweise spekulieren und das finde ich wirklich schade!

    ABER ansonsten ist die Story bei mir einfach lange im Gedächtnis geblieben und die Idee dahinter gefällt mir richtig gut. 

    Es gibt meega viele Intrigen und in diesen Teil auch so einige WHAT!-Momente, die das ganze dann wieder spannend und interessant machen. 

    Darrow selbst nervte mich im ersten Band tierisch, nun im zweiten Band bekommt er aber richtig sein Fett weg und das war großartig! *hehe* :D


    Mein Fazit

    Obwohl ich wenig Sci-Fi lese hat diese Story einfach das gewisse Etwas, es ist zwar sehr Kriegs lastig und sehr komplex, aber durchaus interessant und empfehlenswert!

    Hätten die Charaktere noch mehr Tiefe und würde Herr Brown einige Perspektivwechsel anbieten, würde ich es sogar als episch beschreiben!

    Ich werde auf jeden Fall zu Ende lesen, auch wenn ich mir dafür wieder sehr viel Zeit einplanen muss, denn Red Rising ist kein Buch für Zwischendurch, aber es lohnt sich ^-°

    4 * von mir




  7. Cover des Buches Hard Frost (ISBN: 9783492703840)
    Jennifer Estep

    Hard Frost

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Abenteuer von Rory geht in die zweite Runde. Und wer meint, dass es das Gleiche wie die Mythos Academy rund um Gwen Frost ist, dem möchte ich hier entschieden wiedersprechen. Denn Rorys Charakter ist anders, kämpferischer und selbstbewusster. Musste sie ja sein, mit Schnittern als Eltern. Aber natürlich ist hier auch ein junger Mann im Spiel: Ian Hunter. Und der macht natürlich auch alles etwas komplizierter. Was ich hier angenehm fand, dass das Hin und Her nicht so kompliziert war wie bei Gwen und Logan. Obwohl Ian sich Ian auch einige Schnitzer liefert! Rory ist jedoch auch Gwens Cousine und die Verwandtschaft lässt sich nicht leugnen. Denn sie würde alles dafür geben Covington und Drake zu stoppen. Auch Ians innerer Kampf um seinen Bruder Drake war sehr gut dargestellt. Auch der "Überfall" auf die Artefakte war sehr gut dargestellt und hatte einen komplett anderen Grund wie erwartet!


    "Hard Frost" ist der zweite Band von Jennifer Esteps Mythos Academy Colorado Reihe, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Rory Forseti erzählt wird.
    Ich liebe die Mythos Academy Reihe um Gwen Frost und auch der Auftakt des Spin-Offs um Rory hat mir richtig gut gefallen! Ich mag die Welt mit den vielen Einflüssen aus der griechischen, aber auch nordischen Mythologie total gerne und so konnte ich es kaum erwarten endlich mit "Hard Frost" zu starten!


    Viele Dinge wurden noch einmal kurz wiederholt, was im ersten Band passiert war, aber wirklich nur kurz, sodass man wieder in der Geschichte drin ist. Und ab da ging es auch schon los. Es war durchgehend spannend und kaum hatte es angefangen, war es auch schon beendet. Ich kann einfach nicht oft genug sagen, wie sehr ich die Kämpfe mit den Schnittern liebe, weil es einfach sehr unvorhersehbar ist und ich immer gespannt darauf bin, was es noch für neue Ideen gibt!


    Jennifer Estep hat hier eine sehr vielschichtige Story gewoben, die komplett in Atem gehalten hat. Auch wenn die Romantik hier nicht allzu sehr zum Zug kommt, so spürt man doch die zwischenmenschlichen Aspekte sehr deutlich. Was für sehr viel Wärme im Herzen sorgte. Ganz besonders geliebt habe ich Ian und die Greife. Da könnte ich jedes Mal dahinschmelzen. Babs hat mich dagegen immer wieder zum lachen gebracht.


    Rorys Entwicklung gefällt mir richtig gut! Von dem verbitterten jungen Mädchen, das wir am Anfang der Geschichte kennengelernt haben, ist nicht mehr viel zu sehen. Der Verlust ihrer Eltern schmerzt sie zwar immer noch, aber man merkt auch, wie gut es ihr tut Mitglied im Team Midgard zu sein. Zoe Wayland, Mateo Solis und Ian Hunter, die anderen Mitglieder des Teams, sind zu wahren Freunden geworden und ich finde es sehr schön zu verfolgen, wie Rory durch diese Freundschaften aufblüht!


    Der Schreibstil ist natürlich wieder wirklich, wirklich gut. Mir gefällt er, weil er sehr einfach und gut lesbar ist, sodass ich nur so durch die Kapitel flog, die von der Länge immer abwechselnd ist. Ehrlich gesagt, habe ich die Längen nicht einmal richtig wahrgenommen, weil ich einfach immer weiter lesen musste. Die Autorin schafft es einfach, den Leser in ihre Welt zu entführen und das allein mit ihren Worten, was ich auch schon bei all ihren Büchern gemerkt habe!


    Das Cover gefällt mir wieder sehr gut mit dem frostigen gestalteten Bild auf dem Buch und mit dem Blick der mich an Rory erinnert. Dazu die Farbe der Schrift die hier sehr gut integriert wurde. Für mich eindeutig erkennbar ein Teil meiner Lieblingsreihe.


    Was mir in diesem Band deutlich auffällt, ist ein weiterer Unterschied zur Reihe um Gwen Frost. Während die Bücher um Rory sehr fixiert auf die Schnitter, Artefakte und Geheimnisse sind, wurde in den Büchern um Gwen auch sehr viel Hintergrundwissen zu den verschiedenen Academy, sowie die Götter und einzelnen Fähigkeiten der Schüler vermittelt. Hier merkt mal nun halt, dass dies Vorwissen einfach vorausgesetzt wird und somit der Fokus einfach wo anders liegt.

  8. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  9. Cover des Buches Der Wahnsinn, den man Liebe nennt (ISBN: 9783453358799)
    Clara Römer

    Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Ninjas

    Ich habe mich sehr darauf gefreut, die Geschichte zu lesen, da ich die Zusammenfassung darüber sehr spannend fand. So konnte ich als Leser in die Welt bzw. das Leben von Susa eintauchen und mit ihr auf die Reise gehen nach der Wahrheit. Von einem Tag auf den anderen bricht Susas heile Welt plötzlich zusammen und alles beginnt mit einem Kühlschrank. Unglaublich aber wahr...

  10. Cover des Buches Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun (ISBN: 9783551313584)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun

     (595)
    Aktuelle Rezension von: neenchen

    Der zweite Band „Der Sohn des Neptun“ der Jugendbuchreihe „Helden des Olymp“ von Rick Riordan führt den bekannten Helden Percy Jackson (Pentalogie „Percy Jackson“ (2010-2019)) wieder ein, erweitert die Geschichte um die römischen Mythologie und besticht auch hier wieder mit einer mitreißenden Abenteuergeschichte.

    Percy Jackson ist seit Wochen auf der Flucht mit einem unbestimmten Ziel. Verfolgt von drei Gorgonen schafft er es bis in ein Camp, in dem es viele Halbgötter wie ihn gibt. Er selbst stammt von Neptun ab und lernt eine Menge Kinder römischer Götter kennen. Doch tief in sich drin weiß er, dass er hier nicht hingehört. Er hat zwar sein Gedächtnis verloren, aber er weiß von einem anderen Leben unter griechischer Flagge und von Annabeth, seiner Freundin. Doch trotzdem geht er zusammen mit Frank Zhang, einem Sohn des Mars, und Hazel Levesque, Tochter des Pluto, auf eine schwierige Mission. Ihr Weg führt sie nach Alaska, wo sie den Riesen Alkyoneus aufhalten, den Tod befreien und den Adler der Legion zurückholen sollen. So machen sie sich auf den Weg in den Norden und haben alle ihr Päckchen zu tragen, das ihnen womöglich zum Verhängnis werden kann.

    Der zweite Band der Pentalogie „Helden des Olymp“ kehrt zum Helden der ersten Romanreihe des amerikanischen Autors Rick Riordan (*1964) zurück. Percy Jackson ist zwar mittlerweile nicht mehr unwissend und unsicher, sondern weiß, trotz seines Gedächtnisverlust, wer er ist und was er kann. So steht hier ein gewachsener Held im Zentrum der Geschichte, aber an seiner Seite befinden sich zwei neue Charaktere, welche noch jung sind und erst einmal mit sich und vor allem mit den Lasten ihrer Vergangenheit klarkommen müssen. Diese Mischung aus unterschiedlichen Typen, aus deren Sicht die Erzählung abwechselnd geschildert wird, funktioniert hervorragend, so dass man auch diese Truppe schnell ins Herz schließt. Auch die Erweiterung des Themas um die römische Mythologie und deren Unterschiede zu der älteren, griechischen, ist ein großes Plus für das Buch. Der Autor Rick Riordan weiß die LeserInnen einfach mit einem ansprechenden Erzählstil, einem actiongeladenen Handlungsstrang und vielen Entwicklungen, Ereignissen und auch Humor schnell an seine Figuren zu binden. Auch dieser 544 Seiten starke zweite Band der Reihe hat alles was man sich wünschen kann, um, nicht nur als Teenager, hervorragend unterhalten zu werden und bietet am Ende einen spannungsgeladenen Cliffhanger zum dritten Teil an. 

    Fazit: Auch der zweite Band „Der Sohn des Neptun“ der Romanreihe „Helden des Olymp“ ist leichtfüßige Unterhaltung aus der Feder des Autors Rick Riordan. Dabei schafft es das Buch mit der bekannten Mischung aus sympathischen Charakteren, interessanter Mythologie (hier vor allem die römische) und einer spannungsgeladenen Handlung die LeserInnen, ob jung oder alt, an die Geschichte zu binden und bereitet großes Lesevergnügen.

    Doreen Matthei - https://testkammer.com/2021/05/18/helden-des-olymp-der-sohn-des-neptun-von-rick-riordan-2012/

  11. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (86)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind…

    „Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind. Es gibt höhere Gesetze als die, die unser Kaiser erlässt.“

    Die junge Protagonistin Invita stößt auf ein gefährliches und tödliches Geheimnis. Als nach einem opulenten Festmahl im Hause ihres Herrn, des Statthalters der Provinz Gallia Belgica, ein hochrangiger Bürger aus altem treverischem Adel ermordet wird, bezichtigen die Witwe des ermordeten Gaius Baetius Quigo und dessen Sohn Publius den Sklaven Hyacinthus der Tat. Das Datum für seine Hinrichtung wird festgelegt. Darüber hinaus wird ein Exempel statuiert: jeder Sklave aus dem Haushalt des Ermordeten soll ebenfalls hingerichtet werden. Invitas Entsetzen ist groß und mit der Unterstützung ihrer Herrin Marcella beginnt sie, Nachforschungen im Umfeld des Hyacinthus anzustellen. Doch damit sticht sie in ein Wespennest. Die Zeit bis zur Hinrichtung wird knapp – und nicht nur die Haussklaven des Baetius Quigo müssen um ihr Leben fürchten…

    Im zweiten Band der Reihe um Invita stürzt sich die eigenwillige und dickköpfige Protagonistin mit vollem Elan in ihr nächstes Abenteuer. Da sie sich dieses Mal der Unterstützung ihrer Herrin sicher ist, sind Invitas Vorstöße mutiger. Es öffnen sich ihr viele Türen, die ohne den Einfluss von Domina Marcella verschlossen blieben. Ich war erfreut, vielen Personen aus dem ersten Band wieder zu begegnen. Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen, besonders angetan war ich von der persönlichen Entwicklung Marcellas, die sich dank ihres neuen Glaubens von einer blassen, kranken und zerbrechlichen Frau in eine selbstsichere und in sich ruhende Persönlichkeit gewandelt hat. Ihr tiefes Mitgefühl und ihre christliche Nächstenliebe machten Marcella zu meiner favorisierten Nebenfigur dieses Buches. 

    Doch auch der alemannische Kriegsgefangene Flavus, dessen unverschämtes Auftreten und herablassender Gesichtsausdruck Invita stets zur Rage bringen, zeigt eine sanfte und einfühlsame Seite. Flavus hat definitiv etwas zu verbergen, und Invita möchte herausfinden, worum es sich dabei handelt. Die Autorin erlaubt nicht nur bei Flavus tiefere Einblicke in dessen Persönlichkeit, sie lüftet auch ein weiteres winziges Stück des Geheimnisses über Invitas Herkunft und Selenas Vergangenheit. Ein Amulett mit einer Mondsichel wird zu einem Symbol und ich vermute, dass es wohl in einem der Nachfolgebände eine relevante Rolle spielen wird. 

    Im Hause des Baetius Quigo brodelt es. Julia, die Witwe des Ermordeten, war mit den politischen Ansichten und Ambitionen ihres Ehemannes nicht einverstanden, ihre Verwandtschaft zum Kaiser machte sie darüber hinaus hochmütig. Julia ist eitel, herablassend und besitzt ein herrisches Wesen. Der Sohn Publius wurde vom Vater aufgrund seines maßlosen Ehrgeizes und seiner Machtgelüste verurteilt. Der gutaussehende und selbstsüchtige junge Mann ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der sich vehement für die Hinrichtung des Hyacinthus und sämtlicher Haussklaven einsetzt. In weiteren Nebenrollen fungieren Baetia Minor, die jüngste Tochter des Mordopfers, der Präfekt und erfolgreiche Feldherr Spurius Cornix, der römische Beamte Aedil Marcus Ambrosius und der Procurator Marcus Metellus. Die Haussklaven Pelagius, Bricia, Celsus, Hermion sowie die Heilkundige Selena erhalten ebenfalls einen winzigen Gastauftritt in diesem Band.

    Obgleich mir bereits der erste Band dieser Reihe ausnehmend gut gefiel, hat das vorliegende Buch meine Erwartungen noch übertroffen. Die Autorin ist detailliert auf die einzelnen Charakterzüge ihrer Figuren eingegangen, persönliche Entwicklungen wurden wie bereits erwähnt authentisch dargestellt. Einzig die Ich-Erzählerin Invita scheint hinsichtlich ihrer Abenteuerlust und Waghalsigkeit lernresistent zu sein – sie bringt sich durch ihre Aktivitäten unermüdlich und wiederholt in gefährliche Situationen.

    Historische Fakten wurden gekonnt mit einem Kriminalfall verwoben. Der ausgeklügelte Mordplan mit ungeahnt weitreichenden Konsequenzen sorgte für große Spannung, die sich besonders im letzten Drittel des Buches drastisch steigert und die Protagonistin zu einem aufregenden Finale führt. Interessante Details über das Leben der römischen Bevölkerung, der herrschenden Familien und deren Sklaven sowie Informationen über die opulenten Essgelage der wohlhabenden Römer, ihren Aberglauben, die Götterverehrung sowie die Thermen als Zentren des öffentlichen Lebens rundeten das Leseerlebnis ab. Eine spannende und lehrreiche Geschichte, welche durch detaillierte historische Fakten im Anhang des Buches, einem ausführlichen Glossar sowie zwei Landkarten ergänzt wurde.

    Fazit: Auch im zweiten Band dieser Reihe konnte Maria W. Peter mich voll und ganz begeistern und ich durfte Invita auf ihren hoch spannenden, aber auch brandgefährlichen Nachforschungen begleiten. Der einnehmende Schreibstil der Autorin gepaart mit interessanten historischen Details aus der Zeit der Römerherrschaft machten die Lektüre dieses Buches zu einem Vergnügen. Auf den letzten Seiten des Buches erfährt man von Invitas Vorhaben, Einzelheiten über ihre Herkunft in Erfahrung zu bringen. Sie plant, in jener Stadt Nachforschungen zu betreiben, in welche sie als Säugling ausgesetzt wurde: Divodurum! 

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich sehe der Lektüre des dritten Bandes mit großer Erwartungshaltung und Vorfreude entgegen. Begeisterte fünf Sterne!

  12. Cover des Buches Strandkorbliebe (ISBN: 9782919804894)
    Lotte Römer

    Strandkorbliebe

     (120)
    Aktuelle Rezension von: golfgirl

    "Strandkorbliebe" ist der zweite Band aus der Reihe "Liebe auf Norderney", in der uns die beliebte Autorin Lotte Römer auf eine wunderschöne ostfriesische Insel in der Nordsee entführt. Sie erzählt eine süße, unterhaltsame Geschichte, die um eine unvergessliche erste Liebe zwischen Norderney und den Alpen kreist.


    Die erste Liebe bleibt unvergesslich. So geht es auch Antje, die sich nie von diesen Wunden erholt hat. Schon als sie den Nachnamen ihrer großen Liebe in den Buchungen ihrer Pension auf Norderney liest, verkrampft sie innerlich. Als Michael dann tatsächlich wieder in ihrem Leben auftaucht, versucht Antje alles, um ihm aus dem Weg zu gehen. Warum müssen Michaels Eltern ausgerechnet auf Norderney ihren Hochzeitstag feiern? Michael ist gar nicht begeistert, dorthin zurückzureisen und all die mühsam verdrängten Erinnerungen zu wecken. Doch als er Antje begegnet, treffen ihn seine Emotionen wie ein Blitz. Warum ist ihre Beziehung damals gescheitert? Können sie nun, Jahre später, einen Weg in ein Miteinander finden? Tatsächlich sieht es zunächst so aus, als würde ihre Liebe gewinnen, doch dann überschlagen sich die Ereignisse ... 

    Was das Setting angeht, hat Lotte Römer sich eine Überraschung für ihre treuen Leserinnen einfallen lassen. Denn sie entführt sie nicht nur auf Norderney, sondern schlägt einen weiten Bogen bis zu den Alpen. Das Geschehen wird aus zwei Perspektiven geschildert, nämlich aus der Sicht von Antje, einer tüchtigen, empfindlichen Geschäftsfrau, die nach ihrem Studium die Leitung der familieneigenen Pension auf Norderney übernommen hat, und von Michael, einem begeisterten, wortkargen Landwirt, der gleichfalls in die Fußstapfen seiner Eltern getreten ist, im dem er den familieneigenen Bauernhof seiner Eltern in der dritten Generation führt.

    Sowohl Michael als auch Antje fühlen sich ihren Eltern gegenüber verpflichtet und möchten ihre schöne Heimat nicht verlassen. Dennoch können sie sich nicht gegen die tiefen Gefühle wehren, die sie füreinander empfinden. Nachdem ihre zarte Romanze durch spurlos verschwundene Briefe auf rätselhafte Weise gescheitert ist , gibt es nun für die zu erwachsenen Menschen herangereiften Protagonisten eine zweite Chance für die Liebe. Dennoch wiederholen sich einige grundlegende Muster, die sie wieder auseinander zu bringen drohen. Mangelnde Kommunikation und dumme Missverständnisse sorgen für viele Irrungen und Wirrungen, bis wir uns auf das versprochene Happy-End freuen dürfen.

    "Strandkorbliebe" bietet angenehme, leichte Unterhaltung für zwischendurch, genau das Richtige für den Lieblingsleseplatz, gleichgültig, ob es sich um einen Strandkorb oder eine Parkbank handelt. Einfach mal was fürs Herz!

  13. Cover des Buches Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott (ISBN: 9783551314871)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott

     (718)
    Aktuelle Rezension von: Potterheadtoni111

    Anders als bei der Percy-Jackson-Reihe, in der es um die griechische Mythologie ging, dreht sich hier alles um die römische. Doch auch Percy spielt eine Rolle und kommt vor, was ich sehr schön finde, da es ein bisschen verknüpft wird. Vorwissen von der Percy-Jackson-Reihe braucht man jedoch nicht unbedingt...

    Durch den lockeren Schreibstil von Rick Riordan hat man das Buch meist in einem durch:)

    Die Charaktere haben mich am Anfang noch nicht ganz so schnell und gut wie die von Percy Jackson überzeugt, entwickeln sich aber v.a. auch in den Folgebänden schön weiter.

    Wieder einmal wird in einem Jugendbuch die - in dem Fall römische - Mythologie mit einbezogen, wobei man sehr viel lernen kann.

    Alles in allem ein toller Auftakt der Reihe und auf jeden Fall auch sehr spannend!

  14. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783453419353)
    Robert Harris

    Imperium

     (226)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Das Leben des großen Cicero wird aus der Sicht seines langjährigen Wegbegleiters und Sklaven Tiros.


    Das Buch hat mich wirklich gepackt, vor allem weil der Werdegang von Cicero so spannend ist. Er ist zu einem der mächtigsten Menschen im großem Rom geworden und nicht weil er Geld hatte oder gute Beziehungen hatte, sondern weil er eine riesiges Redetalent hatte. Seine Geschichte zeigt das man mit ganzem Willen und harten Training und einer großen Prise Glück eine steile Karriere hinlegen.

    Auch sehr gut gefallen hat mir, dass nicht aus Ciceros Sicht geschrieben, sondern jemand anderes, der ihm trotzdem Nahe steht. So bekommt man tiefe Einblicke in sein Leben, aber man hat das Gefühl es trotzdem bleibt irgendwie ein Teil des Mythos bestehen.

    Außerdem fand ich sehr spannend, dass diese ganzen politischen Spielchen schon am Anfang der Demokratie, sie waren genauso hinterhältig und gefährlich. Man sieht Politik war schon immer ein ziemlich schmutziges Geschäft ist.

    Ein wirklich gelungener Auftakt und ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht, ich werde die Reihe sicher weiterlesen.

    Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle die gerne historische Romane mögen und die römische Antike.

  15. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783453406957)
    Robert Harris

    Pompeji

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    In seinem Roman "Pompeji" erzählt Robert Harris die schon aus anderen Büchern und Filmen bekannte Geschichte des historischen belegten Ausbruchs des Vesuv im Jahr 79 nach Christus. Und zwar aus der Sicht eines jungen Aquarius (Wasserbaumeister), der nach Misenum am Golf von Neapel beordert wird, um dort die Wasserversorgung zu gewährleisten. Im Verlauf der Geschichte, die sich immer dramatischer zuspitzt, je näher sie ihrem Ende kommt, erfährt man so einiges (historisch interessantes) über den Bau der römischen Wasserleitungen (Aquädukte), das Leben am Golf von Neapel im Allgemeinen und natürlich auch darüber, wie die Menschen jener Zeit den großen Ausbruch des Vesuv erlebt haben (könnten). Einiges ist historisch belegt, da Plinius (der im Roman ebenfalls eine Rolle spielt) die Vorgänge rund um den Ausbruch sehr genau und detailliert beschrieben hat und seine Aufzeichnungen überliefert wurden. Anderes entspringt eher der Fantasie des Autors. Alles wird, wie für Robert Harris' historische Romane typisch, gut zusammengefügt und spannend erzählt. Ein sehr lesenswerter Roman ...

  16. Cover des Buches Helden des Olymp 3: Das Zeichen der Athene (ISBN: 9783551314802)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 3: Das Zeichen der Athene

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Potterheadtoni111

    Endlich sind die sieben Halbgötter vereint und machen sich auf den Weg nach Rom. Die Geschichte wird wieder aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt (die der sieben Protagonisten) und der Schreibstil von Rick Riordan konnte mich wieder total abholen!

    Ein wieder mal super tolles und spannendes Buch, in dem Abenteuer und Mythologie vermischt werden. Hierbei lernt man viel über die römischen Sagen, was nach Percy Jackson und den griechischen sagen wieder super interessant ist! 

    Wegen den verschiedenen Perspektiven: man mag vielleicht denken, dass es bei sieben unterschiedlichen Standpunkten etwas schwer ist, die Geschichte zu verfolgen. Hatte ich auch gedacht, aber sofort waren meine Zweifel dann unbegründet. Da die Charaktere meist in Teams (zwei oder drei Personen) losziehen, war es kein großes Problem, auseinanderzuhalten, wo wer jetzt ist. Den Schreibstil liebe ich einfach, man kann so toll und schnell lesen!

    Auch die Handlung wird - nach einem etwas zähen zweiten Teil - richtig spannend und vor allem Annabeth leidet unter dem Druck, die Statue der Athene zu finden.

     Zusammengefasst ein toller, fesselnder dritter Teil, aber mit einem richtig gemeinen Cliffhanger am Ende, also haltet am besten gleich den vierten Teil bereit!

  17. Cover des Buches Helden des Olymp 4: Das Haus des Hades (ISBN: 9783551316233)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 4: Das Haus des Hades

     (450)
    Aktuelle Rezension von: Potterheadtoni111

    Während die übrigen fünf Helden, Hazel, Frank, Leo, Jason und Piper, sich an der Erdoberfläche zum Eingang der Tore des Todes durchschlagen, um diese zu schließen, tun Percy und Annabeth dies in der Unterwelt. Dies müssen sie schaffen, bevor noch mehr von Gaias Truppen wiederauferstehen und es beginnt ein super spannender Wettlauf gegen die Zeit.

    Der tolle Schreibstil von Rick Riordan hat mich mal wieder komplett überzeugt! Man kann so schön eintauchen und das Buch einfach genießen.

    Auch wie er es schafft, dass die Charaktere alle ihre Stärken und Schwächen haben bewundere ich wirklich!

    Man kann so toll mitfiebern und obwohl dies der mit Abstand düsterste Teil ist, ist die Story nach wie vor super und man zittert an manchen Stellen richtig! 

    Die verschiedenen Perspektiven finde ich auch echt genial und überhaupt nicht verwirrend, man erfährt etwas über jeden Protagonisten. 

    Alles in allem wieder ein extrem gut gelungener Teil und spannend bis zur letzten Seite!


  18. Cover des Buches Der Schatz Salomos (ISBN: 9783492500548)
    Maria W. Peter

    Der Schatz Salomos

     (53)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Gib das dem Statthalter, denn sein Leben ist in Gefahr!

    Im dritten Band der Krimireihe um die Sklavin Invita versucht die betörend schöne Sklavin des mächtigen Sevir Augustalis Aelius Misenus, des Priesters des vergöttlichten Kaisers, dem Statthalter eine Nachricht zukommen zu lassen. Kurz darauf entdeckt Invita die elfenhafte blonde Schönheit ermordet auf der Straße. Als nur wenig später auch die Verlobte eines einflussreichen Beamtensohnes tot aufgefunden wird, kommt es zum Aufruhr in Divodurum. Der Herr des ermordeten Sklavenmädchens wiegelt die Menge auf und hetzt gegen die Juden. Aelius Misenus führt einen persönlichen Rachefeldzug gegen den erfolgreichen jüdischen Schmuckhändler Salomo Ben Isaac und dessen Vater. Skrupellos und mit großer Raffinesse nutzt er die beiden Morde, um den alten Gelehrten und Medicus Issac sowie seinen Sohn Salomo zu zerstören. Doch Divodurum ist zugleich auch die Heimatstadt von Invita, und sie ist dem zuvorkommenden, liebevollen und fürsorglichen alten Medicus sehr zugetan. Mit Marcellas Unterstützung setzt sie wieder einmal durch waghalsige Unternehmungen ihr Leben aufs Spiel, und beginnt einen Wettlauf gegen die Zeit, um ihre beiden Freunde zu retten.

    Invitas eigenmächtige Aktionen und ihre unerbittliche Hartnäckigkeit bei ihren Nachforschungen sorgen erneut für Aufruhr und spannungsgeladene Szenen. Invita wird in Divodurum mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und stößt auf weitere Spuren ihrer Herkunft. Doch leider begegnet sie während ihres Aufenthalts in dieser überfüllten Stadt, in welcher dank der hasserfüllten Aufwiegler gegen die Juden eine aggressive und feindselige Stimmung herrscht, auch ihrem größten Alptraum: der Familie des Cornelius Felix, ihres ehemaligen Herrn.

    Im dritten Band dieser Krimireihe, die im Jahre 260 n. Chr. beheimatet ist, stürmen germanische Barbaren den Limes und erschüttern Intrigen das Imperium, während die bessere Gesellschaft sich an Gladiatorenkämpfen und Hinrichtungen in der Arena ergötzt. Die Römer praktizieren eine göttliche Verehrung des Kaisers, die Welle der Christenverfolgung, initiiert von Kaiser Valerian, sowie magische Rituale, Flüche, Schutzzauber und Verwünschungen versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. „In Zeiten von Krisen und Gefahr suchen Menschen oft nach einem Sündenbock, nach jemandem, dem sie die Schuld an allen möglichen Missständen anlasten können. Jemand, durch dessen Tod oder Vertreibung sie ihre eigene Angst besiegen können.“

    Der Schauplatz dieses spannenden Abenteuers ist Invitas Heimatstadt Divodurum. Für die Handlung relevante Nebenfiguren sind der römische Statthalter Legatus Augusti pro Praetore und seine Tochter Marcella, Invitas Herrin. Ein junger Advokat namens Crispianus setzt sich selbstlos für Isaac und Salomo ein, und eine attraktive reiche Witwe zeigt auffallendes Interesse an Marcellas Vater. Die beiden jüdischen Angeklagten waren unbestritten die Sympathieträger dieses Buches, während sich der Kaiserpriester Aelius als gewissenloser Manipulator entpuppt. Als weitere Antagonisten fungierten die grausamen und niederträchtigen Mitglieder der Familie des Cornelius Felix, die ihrerseits einiges zu verbergen haben.

    Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Autorin liefert interessantes Hintergrundwissen um das Alltagsleben der Römer und ihrer Sklaven, ein spannender Kriminalfall und die waghalsigen Aktivitäten der Ich-Erzählerin Invita sorgten für aufregende Lesestunden. Die Identität des Mörders hat mich lange Zeit beschäftigt und letztendlich auch ein wenig überrascht. 

    Maria W. Peter stellt ihren Lesern im Anhang eine Karte des römischen Metz (Divodurum) im dritten Jahrhundert nach Christi sowie ein ausführliches Glossar zur Verfügung. Das Nachwort liefert detaillierte geschichtlichen Fakten zu Zeit und Schauplatz der Handlung.

    Fazit: „Der Schatz Salomos“ ist eine Geschichte voller Spannung und Lokalkolorit, dargebracht in einem einnehmenden Schreibstil und mit überzeugenden handelnden Figuren. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich freue mich bereits auf den vierten Band der Invita-Reihe. 

  19. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  20. Cover des Buches Fortunas Rache (ISBN: 9783492500562)
    Maria W. Peter

    Fortunas Rache

     (57)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Den Mutigen hilft Fortuna… oder doch nicht?

    „Du wirst dich schon bald in ernste Schwierigkeiten bringen.“ Ich widerstand dem Drang, mich umzudrehen, und ging. Um bei mir Schwierigkeiten vorauszusehen, brauchte man nun wirklich keine hellseherischen Fähigkeiten.“ (Zitat Invita)

    Invita lebt als Sklavin im Hause von Legatus Augusti pro Praetore, dem mächtigen und einflussreichen Statthalter von Treveris. Ihren vorherigen Besitzern ist es zu verdanken, dass die Siebzehnjährige Bildung erfahren durfte, mehrere Sprachen spricht und des Lesens, Schreibens und Rechnens mächtig ist. Ihre große Schwäche für Dichter und Philosophen bringt sie immer wieder in Schwierigkeiten. Invita gilt als aufsässig, vorlaut und unzuverlässig. Aufgrund ihrer Neigung, sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit Schriftrollen aus dem Haus ihrer Eigentümer auszuleihen, wird sie wiederholt des Diebstahls bezichtigt. Ihre permanenten Verstöße gegen die Hausregeln tragen darüber hinaus dazu bei, dass sie sowohl der Hausverwalter Diodoros, als auch der Aufseher Celsus, scharf im Auge behalten. Nachdem Modestus, der stille und gutmütige Bote des Statthalters, Invita ein Geheimnis anvertraut hat, verschwindet er spurlos. Die junge Sklavin mit dem vorlauten Mundwerk beschließt, Nachforschungen anzustellen und bringt sich dadurch in Lebensgefahr.

    Nachdem ich bereits mit großer Begeisterung mehrere Romane der Autorin Maria W. Peter gelesen habe, wurde ich nun mit der Buchreihe um die junge Sklavin Invita auf einige frühere Werke der Autorin aufmerksam. Im vorliegenden ersten Band „Fortunas Rache“ lernt der Leser die ungewöhnlich gebildete Protagonistin kennen, die sich nach geistiger Nahrung verzehrt, zu ihrem Leidwesen jedoch nicht gerade mit Gehorsam und Diplomatie gesegnet ist. Laufende Konfrontationen und drastische Strafen sind die Folgen ihres Ungehorsams, doch widerspenstig und starrköpfig fordert Invita ihr Schicksal täglich aufs Neue heraus. Der Ich-Erzählerin Invita stehen etliche Nebenfiguren zur Seite, der Schauplatz der Handlung ist die bereits erwähnte Hauptstadt der Treverer an der Mosel. Während Invita mit den Sklavinnen Foeda und Bricia ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, machen ihr die boshafte und manipulative Sklavin Rapida, der griesgrämige Hausverwalter Diodoros und der grausame Aufseher Celsus das Leben schwer. Die hellsichtige Heilkundige Selena gibt nur zögernd begehrte Informationen preis, den selbstbewussten Kriegsgefangenen Flavus betrachtet Invita als versklavten Barbaren und ungehobelten Alemannen. Eine wichtige Rolle im Buch spielt auch die kränkliche Tochter des Statthalters namens Marcella, die eine schützende Hand über Invita hält. Doch ebenso wie einige andere Bewohner dieses Hauses ist Marcella äußerst bedacht darauf, ihre Geheimnisse zu wahren.

    Der Autorin ist es hervorragend gelungen, historische Fakten mit einer spannenden Krimihandlung zu vereinen. Man erfährt interessante Einzelheiten über das Alltagsleben der römischen Elite, liest von Errungenschaften wie beispielsweise Toiletten oder Fußbodenheizung in den Häusern der wohlhabenden Familien. Durch Invita erhält man Einblicke in das Leben der Sklaven bei einflussreichen, begüterten und von sich selbst überzeugten Römern. 

    „Die Römer sind so von der Einzigartigkeit und Ewigkeit ihrer eigenen Weltordnung überzeugt, dass sie vergessen, dass es schon eine Welt vor der Zeit Roms gab und ebenso eine danach existieren wird.“

    Die Autorin hat den Kriminalfall um den spurlos verschwundenen Modestus sehr gut umgesetzt. Der Spannungsbogen bleibt zudem durch die laufenden Missgeschicke und Verstöße der Protagonistin konstant aufrecht. Maria W. Peters Schreibstil ist flüssig und einnehmend. Was mir persönlich nicht zusagte waren die derben Ausdrücke im Buch, die wohl die Schlichtheit und fehlende Bildung unter den Sklaven verdeutlichen sollten. Sehr gut gefallen haben mir die in einige Dialoge eingebrachten Zitate Senecas. Wiederholt zum Schmunzeln veranlassten mich jene Gedankengänge und Aussagen Invitas, welche von ihrem trockenen Humor zeugen:

    „Schon als ich den kostspieligen Papyrus in die Hand nahm, rollte er sich von selber auf. Ich grinste. Die Anziehung zwischen Schriftrollen und mir beruhte offensichtlich auf Gegenseitigkeit. Einen Moment lang kämpfte mein besseres Ich gegen die Versuchung, einen kurzen Blick auf den Inhalt zu werfen. Das bessere Ich unterlag.“ (Invita)

    Bei der Bewertung der Charakterzeichnung der handelnden Figuren war ich ein wenig zwiegespalten. Invita als Ich-Erzählerin erlaubt großzügige Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und lässt die Leser auch an ihren Beobachtungen der anderen Charaktere teilhaben. Die beiden Antagonisten Diodoros und Celsus empfand ich ebenfalls als glaubwürdig ausgearbeitet. Einige Nebenfiguren empfand ich jedoch etwas zu blass – die Haussklaven und der eigenmächtige Alemanne Flavus blieben mir bis zuletzt ein wenig fremd, sie konnten mich emotional nicht einbeziehen. Da es sich bei dem vorliegenden Roman um den Beginn einer Buchreihe handelt, gehe ich jedoch davon aus, dass der Fokus der Autorin sich vermutlich erst im nächsten Band auf Flavus und einige der aktuell etwas vernachlässigt wirkenden Randfiguren richten wird. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, Näheres über diesen Personenkreis zu erfahren.

    Abschließend möchte ich noch auf die überaus ansprechende optische Aufmachung dieses Buches hinweisen sowie auf die Tatsache, dass Maria W. Peter ihren Lesern im Anhang nicht nur eine Karte des römischen Trier im dritten Jahrhundert nach Christi zur Verfügung stellt, sondern auch ein aus meiner Sicht äußerst hilfreiches Glossar zu den im Buch verwendeten lateinischen Ausdrücken. Das Nachwort liefert detaillierte geschichtlichen Fakten zu Zeit und Schauplatz der Handlung.

    Fazit: Maria W. Peter entführte mich in „Fortunas Rache“ an der Seite der jungen Sklavin Invita auf eine abenteuerliche und spannende Reise in die Vergangenheit, wo ich im Jahre 260 n. Chr. interessante Einzelheiten über das Alltagsleben der römischen Oberschicht und jenes ihrer Sklaven in Erfahrung bringen durfte. Der flüssige und einnehmende Schreibstil, eine vorlaute und waghalsige Protagonistin und ein ausgeklügelter Kriminalfall bescherten mir großes Lesevergnügen. Ich freue mich bereits darauf zu erfahren, welche Abenteuer Invita in den Nachfolgebänden erwarten.

  21. Cover des Buches Magie der Sehnsucht (ISBN: 9783442366866)
    Sherrilyn Kenyon

    Magie der Sehnsucht

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte2007
    Darum geht es (Klappentext):

    Seit zweitausend Jahren ist der spartanische Krieger Julian dazu verdammt, die geheimsten Träume und süßesten Wünsche unzähliger Frauen zu erfüllen – ohne dabei je echte Liebe erfahren zu dürfen. Bis er eines Tages von der Sexualtherapeutin Grace Alexander herbeigerufen wird, die als Erste einen echten Mann in Julian sieht – und alles tut, um mit der Kraft ihres liebenden Herzens seinen Fluch zu brechen …

    Meine Meinung:

    Das Buch war sehr unterhaltsam und mal etwas Anderes. Ich habe noch nie von einem spartanischen Krieger gelesen und diese Thematik finde ich generell sehr spannend.
    Die Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet und Grace und Julian waren wundervolle Charaktere. Obwohl ich mir an der ein oder anderen Stelle ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht hätte.
    Die Handlung war okay. Halt nichts besonderes, aber die Elemente fand ich ganz spannend und Grace und Julian haben sehr gut miteinander harmoniert. Die Elemente von damals und die Götter waren einfallsreich, aber auch hier hätte mehr in die Tiefe gegangen werden müssen.
    Aber insgesamt hat mir die Story sehr gut gefallen. Die Atmosphäre und das Setting ware sehr mysteriös und ich fand gut, dass die Geschichte mal in einer Stadt spielte, die nicht schon in so vielen Geschichten im Fokus stand...
  22. Cover des Buches Die Überlebenden von Sagunt (ISBN: 9781503939929)
    Jonathan Lerros

    Die Überlebenden von Sagunt

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Eines muss ich vorweg sagen, Historische Romane, die in der Antike spielen, sind eigentlich nicht so mein Ding, doch dieser Roman hat mir gut gefallen, was nach meinem Empfinden vor allen Dingen an den beiden Protagonisten Kimon und Eirene liegt.

    Das Cover ist eher schlicht und dies gefällt mir bekanntermaßen ja immer recht gut und so verhält es sich hier auch. Das Cover verspricht auch nichts, was das Buch nicht halten kann und dies finde ich auch sehr gut.

    Das Schicksal der Zwillinge, die in die Gefangenschaft geraten, steht den ganzen Roman lang im Mittelpunkt, zwar gibt es auch militärisch oder strategisch-politische Passagen in dem Roman, aber sie nehmen nicht den Großteil der Erzählung ein, was mir sehr entgegen kam. Der Roman wird chronologisch erzählt, wechselt aber zwischendrin immer wieder die Perspektiven, sodass man als Leser mehr vom Gefühlsleben der Protagonisten mitbekommt, was auf der anderen Seite auch eine engere Bindung zur Folge hat.

    Die Eigenheiten in den antiken Romanen werden vom Autor gut erklärt. Die Feindschaft der Völker war zumindest mir nicht bekannt, dennoch konnte ich zu jedem Zeitpunkt dem Autor in seiner Geschichte folgen. Der Schreibstil ist sehr lebhaft gestaltet und durch die vielen Dialoge, besonders Eirene macht dem Leser Spaß, da sie doch ein sehr loses Mundwerk hat und für den einen oder anderen Schmunzler sorgt.

    Leider ist dieses Buch nur bei Amazon erschienen, sodass vor allen Dingen eBook-Leser, die keinen Kindle besitzen, im Nachteil sind. Ich wünsche diesem Buch und seinem Autor auf jeden Fall ein größeres Publikum. Eirene und Kimon haben es verdient eine große Lese- und Freundesschaar zu haben.

    Der Roman ist an sich schon nicht genderspezifisch, da es sowohl eine weibliche wie eine männliche Hauptfigur gibt, sodass man wirklich sagen kann, dieses Buch ist für Männer und Frauen geschrieben worden.

    Wer auf historische Romane steht, deren Schauplatz die Antike ist, muss hier sowie zugreifen, allen anderen kann ich nur raten, einen Versuch zu starten, mich hat der Autor mit dieser Story überzeugt.

  23. Cover des Buches Die steinerne Schlange (ISBN: 9783426515655)
    Iny Lorentz

    Die steinerne Schlange

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy


    Die Römer wollen die Welt erobern und schrecken auch nicht davor zurück, die germanischen Stämme entlang des Limes zu unterjochen. 



    Mittendrin ist Gerhild, Tochter eines germanischen Fürsten. Sie steht zwischen ihren zwei Brüdern, der ältere Hariwin, der bei den Römern aufgewachsen ist und der römischen Legion dient, und der jüngere Raganhar, der den Stamm führt, jedoch nicht so wie es andere gerne hätten (einschließlich seiner Schwester). 



    Dann kommt Quintus daher, ein Römer, der verlangt, dass die „befreundeten“ Germanen sich der römischen Armee anschließen soll, damit die feindlichen Stämme erobert werden können…  Er findet an Gerhild gefallen und fordert sie für sich. Das sieht sie nicht ein, fordert ihn zum Wettkampf und... GEWINNT! Ist könnt euch vorstellen, dass sowas dem Stolz eines solchen Mannes gar nicht behagt. 
    Ihre Brüder verlangen, dass sie sich ihm ausliefert, doch sie weigert sich.



    Und so geht die Geschichte los… 



    Und was soll ich sagen? Es ist ein typischer Lorentz Roman! Hier wird also das Rad nicht neu erfunden… 
    Absolut jeder, der ein paar ihrer Bücher kennt, weiß wie es läuft: eine willensstarke Frau, die sich gegen (meist) männliche Widersacher durchsetzen muss! Und sie schafft es, findet dabei in aller Regel dann auch die Liebe. Es gibt viel Blut, Gewalt, Ungerechtigkeit, und man hasst die Bösen mit einer Inbrunst, die schon Wahnsinn ist  Aber es geht alles gut aus, zumindest für die Protagonistin. Klar, sie verliert ein paar Menschen, muss einige Prüfungen bestehen, viel Kacke durchmachen, aber sie bekommt ihr Happy End.
    Und obwohl es im Grunde immer die gleiche Leier ist, nur in einem anderen (historischen) Kleid, liebe ich Iny und Elmar Lorentz Bücher  Ich werde nicht müde sie zu lesen, und das hat auch seinen Grund.



    Man fiebert einfach dennoch mit, leidet und freut sich mit… und man kommt auch flott durch, trotz der für manche hohen Anzahl an Seiten. 



    Also ich kann die beiden nur wärmstens empfehlen


  24. Cover des Buches Pompeji - Die größte Tragödie der Antike (ISBN: 9783442314270)
    Alberto Angela

    Pompeji - Die größte Tragödie der Antike

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Scilla


    Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war da eine Leere des fassungslosen Staunens, die ich lange nicht mehr empfand.

    Die ich übrigens nie zuvor nach der Lektüre eines vermeintlich drögen Sachbuches empfunden hatte, sondern früher nach dem Lesen bestimmter Romane.

    Die Leere nach einer beeindruckenden Lektüre.

    Ich weiß nicht, ob ich formulieren kann, wie ich das meine, aber ich versuche es.

    Es gibt, auch jetzt, eine Reihe Bücher, die mich fesseln, die ich verschlinge, und die ich mit mir herumschleppe, um sie in jeder freien Minute weiterlesen zu können. 

    Sie alle machen Spaß, verursachen etwas anderes, manchmal Lachen, mitunter Trauer oder Nachdenklichkeit, aber was auch immer es ist; es macht Freude, die Bücher zu lesen.

    Ab und zu war jedoch ein Buch dabei, das mich mitnahm in eine andere Zeit.

    Meistens waren es historische Romane, weshalb ich das hier in der Vergangenheitsform schreibe, denn in den letzten Jahrzehnten ist mir kein solcher mehr unterkommen. Und dass es jetzt ausgerechnet ein Sachtext ist, hat mich umgehauen.

    Für Gisbert Haefs "Hannibal" las ich bis morgens um vier, nahm in Kauf, nur 3 Stunden zu schlafen, und als es vorbei war, stand ich in den Trümmern Karthagos.

    Mit Hannibal, den die punische Oberschicht alleine ließ, und dessen Truppen sie von jedem Nachschub abschnitten. Der am Ende nur eins war mit seiner Einsamkeit.

    Mit dem ich allein auf dem geschliffenen Felsen am Meer saß, dessen Hand ich nahm, und in dessen einem verbliebenen Auge ich ertrank.

    Es gab ein "Troja", völlig ohne Helena und Paris. Nur das, was der Krieg wirklich gewesen war. Ein Handelskrieg um die Dardanellen-Route, nach dessen Schluss ich ratlos durch ein verbranntes Land stakste, wissend, dass eine Ära zu Ende gegangen, und etwas unwiederbringlich verloren war.

    Das haben sie gemein: Am Ende war etwas zerstört, und es war so gut geschrieben, dass ich die Zerstörung mit all meinen Sinnen erfasste. Mit vor Staunen leicht geöffneten Mund, einer Gänsehaut und mit einem Herzen voller Trauer, wissend, dass stets etwas Neues entsteht, wenn etwas Großes zu Ende geht.

    Nicht immer war das Neue besser, insofern ist das selten ein Trost.

    Liebesgeschichten kamen in diesen Büchern nie vor.

    Kein holde Maiden, Gottseidank, denn die Frauenfiguren aktueller sog. historischer Figuren gehen mir auf den Zeiger.
    Sie waren wie der Film Master and Commander pure Männersache. Ohne schmalziges Gesülze ein Kampf mit aufschäumender Gischt und rasendem Puls. Momenten der Ausweglosigkeit, die Augenblicke der Hoffnung ablösten.

    Die Konsequenzen dieser beeindruckend gut recherchierten Bücher waren bemerkenswert: Ich fuchste mich danach stets in die Themen hinein, was leicht war, weil ich damals noch Geschichte studierte.

    Und doch schwer, weil es das Internet in der heutigen Form nicht gab.

    Nach der Lektüre eines solchen Buches blieb stets eine innerer Leere zurück, die nur imstande war, auszufüllen, was wenigstens ebenso gut war. Und das war verzwickt.

    Jedes Buch danach hatte miserable Chancen. Es musste sich mit etwas Gewaltigem messen lassen.

    Was zur Folge hatte, dass mich vermutlich recht gute Bücher in einen entnervten halb-komatösen Zustand verfallen ließen.

    Daneben gab es andere und es gibt sie noch: Schöne, spannende, unterhaltsame, ja -auch romantische. Gute und richtig gute.

    Aber die, die mein Innerstes nach außen kehrten, waren immer irgendwie historisch, frauenfrei und meist in der Antike spielend.

    Sie waren immer ganze Filme in meinem Kopf. Sie waren beispiellos und es gibt sie nicht mehr. Keiner der historischen Romane der letzten 20 Jahre hat dies geschafft. Historische Romane sind banaler Unsinn geworden, bei dem man sich nur noch die Haarre raufen kann, wenn man liest, was im Allgemeinen für authentisch gehalten wird. Was gut recherchiert genannt wird.
    Und dann kommt dieses Sachbuch daher und zieht mich in einen vergessenen Sog. 

    Und daher danke ich Alberto Angela, Mitarbeiter des Istituto di Paleontologia in Rom, dass er es vermochte, mich vermittels eines Sachbuchs in diesen Zustand der lang vermissten Begeisterung zurückzuwerfen.

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