Bücher mit dem Tag "römische republik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "römische republik" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783453419353)
    Robert Harris

    Imperium

     (229)
    Aktuelle Rezension von: Kafkaesk

    Harris schafft es hier die Antike auferstehen zu lassen. Sehr spannend geschrieben und sehr gut recherchiert.

    Man erlebt den Aufstieg des römischen Bürgers Marcus Tullius Cicero. Nicht immer erscheint der berühmte Mann einem sympathisch - v.a., wenn er politische Entscheidungen trifft, die vielleicht auch seinen eigenen Grundsätzen wiedersprechen, trotzdem kommt man von der Lektüre nicht los.

  2. Cover des Buches Dictator (ISBN: 9783453438668)
    Robert Harris

    Dictator

     (52)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Das Buch bildet den Abschluss der Trilogie über das Leben und das Wirken von Marcus Tullius Cicero und ich habe es, wie die beiden vorher erschienenen Bücher mit großer Begeisterung gelesen. Hier werden nicht nur die Fakten von historischen Ereignissen aneinander gereiht, sondern anhand der Beschreibungen wird auch das Leben der Menschen zur Zeit der römischen Republik sichtbar. Interessant ist der Einblick in das römische Staatswesen. Schon damals galt es für die Lenker des Staates für die Finanzierung der beschlossenen Ausgaben zu sorgen, was zu Bündnissen, Intrigen und Gewalt führt. Und es zeigen sich die verschiedenen Charaktere der Menschen, wenn es um die Frage des Gemeinwohls versus des Eigenwohls geht. 

  3. Cover des Buches Titan (ISBN: 9783453419360)
    Robert Harris

    Titan

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Leserstimme

    Robert Harris ist für mich eigentlich ein Autor, zu dem ich greife, wenn ich Spannung, Historisches lesen will. Bisher las ich "Pompeji" und " Konklave". Das ist mein drittes Buch und ich wurde wieder nicht enttäuscht.  

    Hier erzählt Harris aus der Sicht von Ciceros Sklaven und Schreiber Tiro den Aufstieg Ciceros im Senat zum Konsul und auch dessen Leben als Anwalt. Allen Widrigkeiten stellt er sich mit schlauen Schachzügen entgegen und schafft es, so manchen Gegner mit Wort und Tat zu schlagen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere jedoch werden seine politischen Gegner zahlreicher und gefährlicher. Cäsar gewinnt zunehmend an Macht und erhält Legionen, Clodius stachelt das Volk gegen Cicero auf und der einst so mächtige Heerführer Pompeius scheint zu schrumpfen. Spannender historischer Politthriller mit wenigen Längen.

  4. Cover des Buches Der Aufstieg Roms (ISBN: 9783608964332)
    Kathryn Lomas

    Der Aufstieg Roms

     (7)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky


    Zusammenfassung:

    Souverän und facettenreich schildert Kathryn Lomas die römische Geschichte von den allerersten Anfängen bis zum Beginn der Punischen Kriege. Glänzend gelingt es ihr, diese Geschichte in ihrer Besonderheit verständlich zu machen, und sie gibt überraschende Antworten auf die historische Frage aller Fragen: Wie und warum gelang einer kleinen Stadt der erstaunliche, in keiner Weise vorgezeichnete Aufstieg zur Weltmacht? 




    Meine Meinung:

    Ich liebe alles was mit dem alten Rom zu tun hat. Natürlich musste ich dieses Buch haben! Sehr informativ aber leider auch ziemlich trocken. Die Geschichte wird einfach abgerattert, ein paar Zahlen und Daten hier und da und das war's. Ich habe eine Ewigkeit gebraucht um es zu beenden weil es mich an manchen Stellen einfach zu sehr gelangweilt hat. Ansonsten kann ich es jedem empfehlen der etwas über die römische Geschichte wissen will!


  5. Cover des Buches Imperator - Die Tore von Rom (ISBN: 9783442372942)
    Conn Iggulden

    Imperator - Die Tore von Rom

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Angel10
    - Gaius Julius Caesar und Marcus Brutus verbringen ihre gemeinsame Jugend auf einem Landgut,
    - werden von einem alten Gladiator ausgebildet, gehen nach Sklavenaufstand nach Rom
    - Sulla wird Diktator
    - insgesamt ein  interessanter Roman, manchmal etwas zu ausführlich


  6. Cover des Buches Imperator - König der Sklaven (ISBN: 9783442361441)
    Conn Iggulden

    Imperator - König der Sklaven

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Der Musentempel (ISBN: 9783442414512)
    John Maddox Roberts

    Der Musentempel

     (33)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Decius reist nach Alexandria und erhofft sich von dieser Reise ein wenig Ruhe und Ausgleich zu seinem ach so stressigen Leben im politischen Rom. Doch auch in Alexandria regiert Gewalt und Bestechung und sogleich stößt Decius auf den ersten Toten und seine Ermittlungen lassen nichts Gutes für Rom hoffen.... Ein weiteres spannendes Abenteuer mit Decius und seinem Sklaven Hermes....
  8. Cover des Buches Das dritte Triumvirat- Band 2 (ISBN: 9783944264752)
    Virginia Bischof Knutti

    Das dritte Triumvirat- Band 2

     (14)
    Aktuelle Rezension von: anna720
    In "Das dritte Triumvirat II" geht es um den wiederauferstandenen Julius Caesar, der seinen früheren Eroberungen auf der Spur ist.
    Caesar trifft zuerst ein Mädchen, das auf Dauer ziemlich anstrengend wird. Ihr Gemecker ist nicht wirklich nachvollziehbar - über eine gratis Reise, für die ich obendrein noch bezahlt werde, würde sich kein normaler Mensch beschweren.
    Helmut ist ja ganz nett, aber nicht mal in Österreich oder Oberbayern läuft man außerhalb von Vereinsfesten und der Dult mit Lederhose herum: Ergo nervt sein übertriebener Patriotismus einfach nur.
    Die Handlung besteht zum Großteil aus Geschichtsvorträgen, die nicht unbedingt alle spannend sind, manchmal sind sie jedoch ganz interessant.
    Der Schreibstil ist gut sehr flüssig und gut zu lesen. Die englischen Wörter sind die ersten zwei Mal noch lustig, auf Dauer allerdings nur noch kindisch. Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, dass Caesar gar kein Englisch kann, aber momentan schon mit Französisch beginnt. Englisch wäre rational gesehen wirklich sinnvoller.


    Insgesamt ein annehmbares Buch, kann man schon lesen. Kann man aber auch sein lassen.
  9. Cover des Buches Das Orakel des Todes (ISBN: 9783442456857)
    John Maddox Roberts

    Das Orakel des Todes

     (18)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    49 vor Christus und Decius befindet sich in der Nähe von Neapel. Als Decius dort ein Heiligtum besichtigen will, findet er nicht wie erwartet eine Weissagung sondern einen toten Priester. Doch die Zeit drängt, denn ausgerechnet Caesar ist auf dem Weg nach Rom und das nicht aus freundschaftlichen Gründen. Decius ermittelt in einem erstaunlich interessanten Milieu, bei dem es Verdächtige nur so regnet....
  10. Cover des Buches Der Römer (Demetrios-serien 1) (ISBN: 9788711461587)
    Lasse Holm

    Der Römer (Demetrios-serien 1)

     (5)
    Aktuelle Rezension von: anke3006
    Rom, 91 v. Chr.: Senator und Volkstribun Marcus Livius Drusus bricht auf der Türschwelle seines Hauses tot zusammen. Man hat ihn vergiftet! Der griechische Arzt Demetrios erklärt sich widerwillig bereit, das Verbrechen aufzuklären. Seine Ermittlungen führen ihn durch alle Gesellschaftsschichten Roms. Vor dem Hintergrund eines beeindruckenden Panoramas entfaltet sich eine Welt voller Intrigen, Verrat und politischer Verschwörungen. Lasse Holm hat hier einen sehr spannenden, historischen Krimi geschrieben. Es ist gut recherchiert und man erlebt ganz direkt das antike Rom. Die verschiedenen sozialen Schichten sind wirklich sehr gut beschrieben. Die Figur des griechischen Arztes hat mir gut gefallen, ihn bei diesem Fall zu begleiten war sehr spannend. Die Kapitel sind sehr kurz, man wird immer wieder verführt "nur noch kurz ein Kapitel" zu lesen. Mir hat es gut gefallen und ich freue mich auf neue Fälle von Demetrios.
  11. Cover des Buches Hannibal (ISBN: 9783453145832)
    Gisbert Haefs

    Hannibal

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Nidor_PL
    Ein wirklich schickes Buch. Der Protagonist ist ein Kaufmann, der in der Antike in Quart Hadasht lebt und ein naher Freund von dem Vater Hannibals ist und natürlich dann auch von Hannibal selbst, die im Krieg zwischen dem Römischen Imperium und der Oikumene eine entscheidende Rolle spielen. Am Anfang muss man sich wirklich durchbeißen und probieren so viel, wie möglich zu behalten, aber nach ca. 100 Seiten hat es einen endlich gefesselt. Der Konflikt wird sehr spannend erzählt und die Liebesgeschichten sind meiner Meinung nach genug ausgeweitet. Alles in allem muss man es weiterempfehlen.
  12. Cover des Buches Bruderschwur (ISBN: 9783938719152)
    Claudia Magerl

    Bruderschwur

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die Feinde des Imperators - (ISBN: 9783442456864)
    John Maddox Roberts

    Die Feinde des Imperators -

     (17)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Ein letzes Mal begleiten wir Decius Caecilius Metellus durch das antike Rom. Die Lage rund um Caesar spitzt sich zu, immer mehr Stimmen werden laut, die mit seinen geplanten Reformen, Bauprojekten und Kriegen nicht einverstanden sind. Wie er gar den Kalender erneuert und so mirnix dirnix 3 Monate streicht, eskaliert die Lage und der Reihe nach tauchen ermordete Astronomen und Astrologen in der Stadt auf. Eine Herausforderung für Decius, der sich mit seinem Freigelassenen Hermes auf die Spur der verführerischsten Frauen von Rom heftet, darunter einmal mehr die bezaubernde Cleopatra. Nur schweren Herzens nehme ich Abschied von diesem so gelungenen Ermittlerteam, doch so wie es aussieht, ist von Mr. Roberts keine Fortsetzung zu erwarten. Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt. Einmal mehr trägt Erich Räuker wesentlich dazu bei, den feinen Humor und Sarkasmus zu transportieren, der neben den detailreichen historischen Informationen den Reiz der Serie ausmacht. Vale, Decius!
  14. Cover des Buches Imperator - Die Götter des Krieges (ISBN: 9783641011703)
    Conn Iggulden

    Imperator - Die Götter des Krieges

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Das frühe Rom und die Latiner. (ISBN: 9783534075386)
    Andreas Alföldi

    Das frühe Rom und die Latiner.

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Einleitung Einer der bekanntesten Historiographen, Alföldi, versuchte mit diesem Buch Licht in die Frühgeschichte Roms zu bringen, mit dem Schwerpunkt auf der Interaktion mit den Latinern. Zusammenfassung Selbstverständlich von römischen Historikern ausgehend, werden hier die Ereignisse der römischen Frühgeschichte analysiert, auf Widersprüche und Unmöglichkeiten untersucht. Mit Hilfe anderer sichererer Zeugnisse werden die Angaben überprüft. Beispielsweise mit der Geographie, den Jahresnägeln, den Niederschriften der Priester und Schriftstücken anderer Städte. Das zentrale Problem, das Alföldi mehr als deutlich sieht und folglich immer wieder aufgreift, ist Fabius Pictor. Pictor, als erster römischer Annalist überhaupt, war von vorneherein stark gefärbt, hatte keinerlei objektivischen Anspruch und wollte mit seinem Geschichtswerk gar Propaganda betreiben, sodass von ihm sehr viel mutwillig gefälscht wurde. Das 2. Problem, das aufgezogen wird, ist, dass alle (!) folgenden Historiker direkt oder über weite Umwege auf Pictor zurückgehen. Dementsprechend ist die römische Geschichtsschreibung durchzogen von Fehlangaben, un-/bewussten Lügen, Verfälschungen, Vertuschungen, Vertauschungen und mehr. Aus diesem Dickicht versucht Alföldi die wahre Geschichte herauszufiltern. Er beginnt konsequenterweise mit dem Latinerbund und Roms Rolle in ihm. Wie war er aufgebaut ? Welche Rolle übernahm er ? Welche Rollen übernahmen einzelne Städte ? Welche Städte dominierten ihn ? Das massiv zusammengefasste Fazit ist: Rom war nicht ganz so wichtig, wie die späteren römischen Historiker dem Leser Glauben machen wollen. Er versucht auch Licht ins Dunkel des Geschehens um das Ende der Königsherrschaft zu bringen. Wer mal Latein besuchte, wird die Namen eventuell noch kennen: Tarquinius, Porsenna, Was geschah hier wirklich ? Was er herausfindet ist, dass die Historiker gar verschwiegen, dass Rom sogar von den Etruskern beherrscht wurde. Und das etwa ein Jahrhundert lang, wovon in den Annalen nichts zu finden ist, weil es einer zukünftig die Welt beherrschenden Macht einfach nicht passt (so die vermutliche Sicht der Schreiber, die das vertuschten). Auch versucht Alföldi zu rekonstruieren, welche Städte denn im Laufe der Jahrhunderte so über Rom herrschten und welche es dominierten, ehe Rom erst im 4. Jahrhundetr beginnt sich in Latium auszudehen. Viel Später, als Pictor angab ! Worauf Alföldi jedoch zusätzlich großen Wert legt, ist das Verständnis, dass Rom keiner Lügengeschichten über eine angebliche mächtige Vergangenheit bedarf, um sich Ansehen und Respekt zu verdienen. Die Wahrheit und die echten Geschehnisse sind dennoch sehr beeindruckend, was in einem letzten Kapitel schön pointiert zusammengefasst wird. Fazit Stellenweise dachte ich wirklich, dass das Buch schlecht sei. Aber ich täuschte mich. Es ist schlichtweg höchst anspruchsvoll. Durchsetzt von Quellen- und Literaturangaben kann es sich durchaus einer durchgängigen Nachvollziehbarkeit rühmen. Leider erfordert es eines ziemlich umfassenden Vorwissens, was sogar mir stellenweise zu schaffen machte. Für Fachfremde wäre es bestimmt alles andere als spannend, nachvollziehbar uund lehrreich.Dennoch brauche ich gewiss nicht zögern, es als bahnbrechend zu titulieren. Sehr anspruchsvoll und sehr einleuchtend !
  16. Cover des Buches Vier Reden gegen Catilina (ISBN: 9783150093993)
    Marcus Tullius Cicero

    Vier Reden gegen Catilina

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    M. Tullius Cicero hat hier in 4 Reden schriftlich festgehalten, was er für sein Vaterland alles bewirkte, um es vor der catilinarischen Existenz zu bewahren.


    Im Jahre 63 gipfeln Unruhen und Unzufriedenheit in Rom in einer beinahe Revolution unter Catilina und anderen hochgestellten Persönlichkeiten Roms. Andere namen, die fallen, sind P. Lentulus, T. Volturcius, L. Statilius., C. Cethegus, C. Manlius und noch mehr. Ich will euch nicht mit Namen langweilen, aber tatsächlich sind das alles Ritter doer Aristokraten, gehören also der Führungselite Roms an. Es geht aber noch weiter. Einige dieser Männer gehören bswp. zu den Familien der Manlier oder Cornelier und diese sind die absolute Spitze selbst innerhalb der Aristokratie. Das bedeutet, dass wir es hier evtl. mit einer evtl. wirklich schwerwiegenden Krise zu tun hatten.
    Wer uns hier als Augenzeuge, aktive Person und sogar als Konfliktpartei von dem misslungenen Putsch erzählt ist Cicero. 3 Jahre nach den Ereignissen, also 60 v. Z. hat er seine Reden, die er im Kontext dieses Putsches gehalten hat, aufgeschrieben, überarbeitet udn herausgegeben. Und diese liegen uns bis heute vor. Cicero selbst war nämlich in diesem Jahr (63, das Jahr des Putchversuchs) Konsul, also einer der beiden höchsten Regulären Beamten in Rom und vereitelte den Putch. Was er uns also hinterlassen hat sind 4 Reden, die subjektiv, aber zeitnah das Geschehene erzählen. Jeweils 2 der 4 Reden hat er vor dem Volk (Rede 2 und 3) und vor dem Senat (Rede 1 und 4) gehalten. Die 1. Rede thematisiert Catilina selbst, seine Kollaborateure udn die Ausweglosigkeit der Verschwörung. Hier ist noch nichts passiert, außer vielen Beratungen im Verschwörerkreis. Davon hatte Cicero allerdings erfahren und bluffte hier, um Catilina aus der Reserve zu locken. Das scheint geklappt zu haben, denn die 2. Rede (die ist vom folgenden Tag !), die er vor dem Volk hält, ist eine Rechtfertigung der Vertreibung Catilinas aus Roms. das heißt, dass Catilina wohl über Nacht Rom fluchtartig verlassen haben muss. Die 3. Rede hielt Cicero etwa einen Monat später (Dezember 63). Sie dokumentiert die gelungene Vereitelung des Putschversuchs vor Rom. Cicero hatte auch Beweismaterial sichergestellt. In der 4. und letzten Rede 2 Tage später vor dem Senat geht es um die Bestrafung um die inhaftierten Verschwörer selbst. In beiden Reden lobt sich Cicero amüsanterweise selbst doch recht ausführlich. Merkwürdigerweise sagt er in der letzten Rede kaum etwas zum Thema, wie die Inhaftierten zu bestrafen sind. Was hier durchschimmert ist eine gewisse Unsicherheit, da uns Cicero durch seine Reden nicht alles zu übermitteln scheint, was damals geredet wurde. Z.T. scheinen einige seiner Massnahmen doch umstrittener zu sein, als er uns direkt vermittelt. So verteidigt er sich in der 2. Rede vor dem Vorwurf, dass er Catilina unrechtmäßig vertrieben habe. Und dem Inhalt der 4. Rede kann entnommen werden, dass er in der Diskussion keine besonders wichtige Rolle spielt. Bei Sallust wird nicht gesagt, dass er eine Rede dazu hielt, wenn ihr euch an meine Rezension dazu erinnert. Das kann zwar heißen, dass Sallust eine Abneigung gegen Cicero hegte, aber es könnte auch bedeuten, dass er Ciceros Aktivität hier schlichtweg für bedeutungslos erachtete.



    Die Reden sind durchaus recht anspruchsvoll zu lesen, beweisen allerdings doch rhetorisches Feingefühl. Evtl. nervt das Selbstlob Ciceros immerwieder etwas. Ich habe zwar leider keine zweisprachige Ausgabe gelesen, sondern eine rein deutsche, aber die schien eine echt gute Übersetzung zu sein.
    Die Einleitung zu den Reden war auch gut ! Zum historischen Kontext, zu den einzelnen Reden, zur historischen Rezeption, etc. wurde etwas gesagt.


    Meine gelesene Ausgabe ist die von Fuhrmann, Zürich/Stuttgart 1970. Das ist eine deutsche Gesamtausgabe aller Reden Ciceros, doch ich hab nur die catilinarischen gelesen.
  17. Cover des Buches Krise und Untergang der römischen Republik (ISBN: 9783534080618)
    Karl Christ

    Krise und Untergang der römischen Republik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Einleitung Karl Christ, Koryphäe der Altertumswissenschaft, versucht hier in diesem Werk zu ergründen, wie es zur Paralyse der Römischen Republik kam, wie einzelne Menschen ihre althergebrachten Verhaltenscodices aushöhlen konnten und schließlich, warum sie letztendlich zusammenbrach. Zusammenhassung Viele ältere Altertumsforscher begannen bei Abhandlungen über das Ende der Römischen Republik mit dem Jahr 133, also dem Jahr, in dem sich durch Tiberius Gracchus, die beiden Gruppierungen der Optimaten und Popularen herausbildeten. Christ beginnt ein halbes Jahrhundert früher: 200. Und zwar, um einen Versuch zu begehen, zu entschlüsseln, wie später einzelne Männer so viel Macht und Einfluss ernten und ebenfalls, obwohl sie nur einzeln waren, die gesamte Republik lahmlegen konnten. Männer wie Sulla, Cinna, Marius, Caesar, Pompeius, Marius und Octavian. Der Anfang seines Werkes beginnt Christ mit der Herausbildung eines Fundaments bei dem Leser bezüglich der exterritorialen Expansion. Gegliedert in "Ost" (Griechenland, Makedonien, generell alle alten Diadochenreiche) und "Westen" (Nordafrika, Spanien, Norditalien, Gallien [nur Küstenstreifen]). Anschließend an diese außeritalischen Analysen erörtert er die innerpolitische, wirtschaftliche, religiöse, sklavische, verwaltungstechnische Lage in Rom selbst. Nach diesen 3 Kapiteln, die dem Leser ein Wissensfundament an die Hand geben, legt Christ in den folgenden Kapiteln den Schwerpunkt lediglich noch auf Einzelpersonen und geht dabei chronologisch vor: Gracchen (133.123), Marius, Cinna, Sulla, Pompeius, Caesar, Marius, Octavian. Fazit Wer bereits die eine oder andere Rezension meinerseits las, dem wird aufgefallen sein, dass ich bei "wissenschaftlichen" Büchern auf das Fehlen von Indices zur Verdeutlichung von Gedankengängen, allergisch reagiere. Hier sind keine. Und ausnahmsweise kann ich sehr bedingt darüber hinweg sehen, weil Christ in der Einleitung eine sehr ausführliche Literaturanalyse vornimmt. Nur leider gab es zwischendurch oftmals Stellen, bei denen ich mir dachte: "Ach komm, hier hättest du mal eine Fussnote setzen könne. Wo du das her hast, hätte ich jetzt gern nachgeschaut." Im Großen und Ganzen und abgesehen davon aber, ist dies ein exzellentes Buch. Es geht recht tief in die Thematik ein und deckt auch beinahe jedes Thema dieser Zeit ab. Abgesehen vielleicht von den Provinzen, aber das würde den Rahmen zu sehr sprengen. Er hat sogar zwischendurch noch ein Kapitel zur Geistesgeschichte eingebaut, das unter anderem einen Überblick über die antiken Autoren jeglicher Literaturgattungen gibt. Das war sehr trocken, allerdings sehr gelungen und informativ. Außerdem ist es auch ein wunderbares Nachschlagewerk. Sehr positiv zu bewerten ist auch seine Förderung der leserischen Kritikfähigkeit. Zum Beispiel erklärt er sehr anschaulich, warum neuzeitliche Begriffe nicht auf diese Zeit passen. Revolution beispielsweise.
  18. Cover des Buches Lustrum (ISBN: 9780091801007)
    Robert Harris

    Lustrum

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Saralonde

    Deutscher Titel: Titan

    Nach seiner Wahl zum Konsul, die im ersten Teil der Trilogie (Imperium) beschrieben wird, steht nun Ciceros Amtseinführung an. Doch sein Gegenspieler Catilina lässt ihm keine Ruhe – die Anzeichen für eine Verschwörung des Patriziers mehren sich. Kann Cicero mithilfe seines treuen Sekretärs Tiro seinen Feinden trotzen und sein Konsulat nicht nur erfolgreich bestreiten, sondern überhaupt überleben?

    Wer nun glaubt “bah, Politik, langweilig!” könnte sich nicht mehr täuschen. Wie ich schon öfters bemerkt habe, nichts ist spannender als Geschichten, die wirklich passiert sind, keine Intrigen so fies wie die realer Persönlichkeiten. Und wenn es um so einen außergewöhnlichen Mann wie Cicero geht, verspricht dies nicht nur eine Lektion in Geschichte, sondern auch äußerste Spannung. Erzählt wird Ciceros Geschichte erneut aus der Sicht seines Sekretärs Tiro, was dem Leser sicher auch das Herangehen an den Roman erleichert. Der geniale Politiker und Rhetoriker könnte als Erzähler eventuell einschüchternd wirken. Die Ereignisse rund um Ciceros Konsulat und der darauffolgende Austieg Caesars sowie die damit verbundenen Intrigen sind nicht weniger spannend als Ciceros geniale Schachzüge während des Wahlkampfs aus dem ersten Teil. In diesen zweiten Teil kommen jedoch auch die Schwächen des großen Cicero zum Vorschein, was ihn nur menschlicher macht. Bei mir selbst ist bei der Lektüre außerdem auch eine gewisse Melancholie aufgekommen, angesichts des sich abzeichnenden Sterbens der Römischen Republik, die auch Cicero nicht verhindern können wird. (Wie ihr wisst, liebe ich melancholische Stoffe.)

    Harris’ Schreibstil ist erneut sehr gut lesbar, lateinische Ausdrücke wie Namen von Ämtern werden am Ende des Buchs erläutert, außerdem gibt es eine Personenliste, sodass sich niemand vor zu vielen Namen oder schwer verständlichen Ausdrücken fürchten muss.

    Das Ende des Buchs stellt einen veritablen Cliffhanger dar, der selbst dann seine Wirkung nicht verfehlt, wenn man schon aus der Geschichte weiß, wie es mit Cicero und seinen Mitstreitern und Widersachern weitergeht.

    Der historische Politthriller ist ein Buch genau nach meinem Geschmack, das Highlight meines bisherigen Lesejahres. Ich kann das Erscheinen des abschließenden Teils der Trilogie im Herbst kaum erwarten!

  19. Cover des Buches Das dritte Triumvirat - Band 1 (ISBN: 9783862797967)
    Virginia Bischof Knutti

    Das dritte Triumvirat - Band 1

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas
    Caesar, Cicero und Antonius gelangen, wiederauferstanden im Jahre 2014, mit einem Flüchtlingsschiff nach Italien und müssen sich in einer neuen Welt zurechtfinden. Wissbegierig nach der neuen Sprache und Kultur, machen sie sich auf den Weg nach Rom, wo sie in einem Altertumsforscher einen Lehrer und Schüler finden. Das ist schon eine lustige Reisegruppe: Die alten Römer geraten sich öfter über Meinungsverschiedenheiten ihres früheren Lebens in die Haare oder kommentieren Situationen mit lateinischen Redewendungen (für die es zum Glück einen Anhang mit Übersetzungen gibt). Außerdem müssen sie einen Asylantrag stellen und unterscheiden sich damit gar nicht so sehr von den anderen Einwanderern. Für mein Empfinden haben sich die drei antiken Figuren zu schnell den neuen Umständen angepasst, hatten kaum Sprachprobleme oder Schreckgefühle gegenüber Lärm und Maschinen. Sie hätten auch ruhig noch gestelzter sprechen können, um 2000 Jahre Zeitverschiebung zu unterstreichen. Fazit: Ein heiterer Roman, der nebenbei Wissen zu europäischer Geschichte vermittelt.
  20. Cover des Buches THE HOUSE OF THE VESTALS (ISBN: 9781845292492)
    Steven Saylor

    THE HOUSE OF THE VESTALS

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Sterbender Cato (ISBN: 9783150140086)
    Johann Christoph Gottsched

    Sterbender Cato

     (22)
    Aktuelle Rezension von: ukulelecoolia
    Gottsched setzte sich mit "Sterbender Cato" zum Ziel, die Anforderungen des Aristoteles an die Tragödie selbst möglichst gut umzusetzen. Es geht um Cato, einen Freiheitskämpfer der römischen Republik, der sich lieber selbst das Leben nehmen würde, als in einer Diktatur eines Kaisers zu leben. Zusammen mit seinen Verbündeten versucht er den Cäsar aufzuhalten und Roms Freiheit zu erhalten. Das Stück lässt sich durchgehend einfach und flüssig lesen. Die Spannung, die Gottsched aufbaut motiviert zur Lektüre. Etwas seltsam erschien mir jedoch die Überhöhung Cäsars gegenüber Cato: so erschien mir Cäsar oftmals sympathischer als Cato, der eigentliche Held, der sich oftmals als allzu stur zeigt. Die an das eigentliche Werk anschließende zeitgenössische Diskussion über die Tragödie, die in diesem Buch abgedruckt wird, ist ebenfalls interessant zu lesen. Hierin erörtert Gottsched einige Kritikpunkte anderer am "Sterbenden Cato". Ein durchaus unterhaltsames Stück, das nie überfordert und daher angenehm zu lesen ist.
  22. Cover des Buches SPQR - Tod eines Centurio / Der Fluch des Volkstribun (ISBN: 9783442134489)
    John Maddox Roberts

    SPQR - Tod eines Centurio / Der Fluch des Volkstribun

     (17)
    Aktuelle Rezension von: cookie
    Tod eines Centurio (vier Sterne) Wir schreiben das Jahr 58 v. Chr. als unser Hauptprotagonist Decius Caecilius Metellus, gemeinsam mit seinem Sklaven Hermes, das Lager Caesars in Gallien erreicht, indem dieser einen Feldzug gegen die Gallier vorbereitet. Dort vor Ort begegnen ihn nicht nur Freunde. Besonders einer der Männer, ein Centurio, der erste Speer der zehnten Legion Titus Vinius, scheint ein ganz unangenehmer Bursche zu sein. Wenig später wird genau dieser Tod aufgefunden. Unter verdacht stehen seine Männer der Ersten Centurie der Ersten Kohorte, die er nicht sehr pfleglich behandelt hat. Decius Caecilius Metellus der Jüngere bekommt von Caesar den Auftrag den Mord aufzuklären, der viele Rätsel aufgibt. Zu allem Überfluss bekommt Decius von Caesar auch noch Titus zwei Sklaven unterstellt, die ihm das Leben im Lager nicht sonderlich erleichtern. Zu diesen Sklaven gehört nämlich auch die schöne Freda, die sämtliche Blicke der Männer auf sich zieht und so der Neid auf Decius sicher ist. Dann macht Decius auch noch eine große Entdeckung... Eigentlich ist dieses Buch ein Teil einer Reihe, lässt sich aber auch gut so lesen. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Sie ist nicht sonderlich kompliziert geschrieben, aber gut erklärend, so dass auch Leute, die sich nicht mit der damaligen Zeit und den Begebenheiten auskennen, dieser Folgen können und Spaß an der Geschichte finden. Ein wirklich Interessanter Fall, der Lust auf mehr macht. ---------------------- Der Fluch des Volkstribun (drei Sterne): Das Jahr 55 v. Chr.: Decius Caecilius Metellus ist nun wieder in Rom und widmet sich voll und ganz seiner Kandidatur als Aedil. Zumindest bis zu diesen einem Tag im November. Der Konsul Crassus (Marcus Licinius Crassus Dives) hat vor in den Krieg gegen die Parther zu ziehen, doch dies sorgt für großes Missfallen bei den meisten Bürgern Roms. So auch bei dem Volkstribun Ateius, der keinerlei Veranlassung für diesen Krieg sieht. An diesem Novembertag, als Crassus sich mit seinen Truppen auf den Weg zum Kampf gegen die Parther machen will, eskaliert die Situation. Ateius spricht vor einem brennenden Altar einen furchtbaren Fluch gegen Crassus und gegen Rom aus. Wenig später wird Ateius Tod aufgefunden...Ein neuer Fall für Decius Caecilius Metellus den Jüngeren. Nicht so gut wie sein Vorgänger, was die Spannung betrifft, dennoch gut. Wie auch schon bei "Tod eines Centurio" geschrieben, lässt sich das Buch gut und verständlich lesen. Doch hatte ich ab und an das Gefühl, dass es dieses Mal leichter gewesen wäre, die verschiedenen Beziehungen und Einstellungen der Charaktere zueinander zu durchblicken, wenn ich bereits alle Vorgänger gelesen hätte.Kann mich natürlich auch irren, da ich diese ja nicht kenne. Als nächstes Buch aus dieser Reihe, werde ich mir doch den ersten Band kaufen und dann in der chronologischen Reihenfolge bleiben. Dürfte es schon vereinfachen. Aber auf jedenfall lesenswert!
  23. Cover des Buches Caesar (ISBN: 9783795113247)
    Allan Massie

    Caesar

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Caesar (ISBN: 9783406518690)
    Luciano Canfora

    Caesar

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden

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