Bücher mit dem Tag "römisches imperium"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "römisches imperium" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  2. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (87)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Invita, Sklavin im Hause des Statthalters von Treveris, sorgt erneut für Aufregung. Nach dem hinterhältigen Mord an einem angesehenen römischen Beamten wird dessen Sklave Hyacinthus als schuldig befunden. Wie es das römische Recht damals ermöglichte, sollen mit ihm alle Leibeigenen des Haushaltes hingerichtet werden. Da sich unter ihnen jedoch Verwandte von Invitas Mitsklaven Flavus befinden, setzt sie natürlich alles daran, Hyacinthus‘ Unschuld zu beweisen.

    Auch im zweiten Teil der Serie „Sklavin Invita“ erzählt die aufgeweckte Hauptfigur aus ihrer Sicht in der Ich-Form und nimmt den Leser damit sofort wieder gefangen. Das Rechtswesen ist grausam und ermöglich so etwas wie Sippenhaftung, ein Sklave ist nicht mehr als ein sprechendes Werkzeug, ein Nutzobjekt für seinen Besitzer. Doch das will Invita nicht wahr haben. So stellt sie mithilfe ihrer Domina Marcella Nachforschungen an und gerät prompt in einen Hinterhalt.

    Mit aufwendig recherchierten Details besticht Autorin Maria W. Peter wie aus dem Vorgängerband „Fortunas Rache“ gewohnt, indem sie von Sklavenhändlern, harter Arbeit, Gehorsam und Strafe ebenso berichtet wie von baulichen Kunstwerken, typischen Mosaikböden und farbenprächtigen Wandmalereien, von weitläufigen Thermenanlagen und ausgeklügelten Abwasserkanälen. Vor dieser historisch belegbaren Kulisse im römischen Trier spielen sich nun dramatische Szenen einer fiktiven Handlung ab, die geschickt und klug aufgebaut ist und die Zeit um 1012 ab urbe condita (260 n. Chr.) lebendig werden lässt. 

    Einige aus dem ersten Teil bekannte Figuren begegnen dem Leser hier wieder, sodass man deren Entwicklung gut verfolgen und nachvollziehen kann. Vertrauen und Skepsis müssen gewissenhaft gegeneinander abgewogen werden, will man der Wahrheit auf die Spur kommen und dem Recht Genüge tun. Verschiedenste Mörder kommen infrage, wessen Motiv ist das wahrscheinlichste? Kein Wunder, dass hier Spannung vom Anfang bis zum Ende herrscht, die den Leser immer wieder mitfiebern lässt bei der Suche nach dem tatsächlichen Täter und dessen Beweggründen.

    Wer historische Grundlagen schon während der Geschichte parat haben möchte, kann das Nachwort durchaus vorab lesen, Glossar, Reise- und Stöbertipps runden den Roman dann noch zusätzlich ab und verleihen dem Buch ein gewisses Extra.

    „Die Legion des Raben“ vermittelt eine in sich abgeschlossene Handlung, dennoch ist das Lesen von „Fortunas Rache“ davor jedenfalls empfehlenswert.

    Wer einen ausgesuchten Mix aus Krimi, ein wenig Romantik und interessanten historischen Aspekten sucht, der wird hier bestimmt fündig.

     

     


    Titel                             Die Legion des Raben

    Autor                           Maria W. Peter

    ISBN                            978-3-492-50055-5

    Sprache                       Deutsch

    Ausgabe                      Flexibler Einband, 416 Seiten

                                       ebenfalls erhältlich als ebook

    Reihe                           Sklavin Invita, Teil 2

    Erscheinungsdatum      2. Juni 2017

    Verlag                          Piper

  3. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783453406957)
    Robert Harris

    Pompeji

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    In seinem Roman "Pompeji" erzählt Robert Harris die schon aus anderen Büchern und Filmen bekannte Geschichte des historischen belegten Ausbruchs des Vesuv im Jahr 79 nach Christus. Und zwar aus der Sicht eines jungen Aquarius (Wasserbaumeister), der nach Misenum am Golf von Neapel beordert wird, um dort die Wasserversorgung zu gewährleisten. Im Verlauf der Geschichte, die sich immer dramatischer zuspitzt, je näher sie ihrem Ende kommt, erfährt man so einiges (historisch interessantes) über den Bau der römischen Wasserleitungen (Aquädukte), das Leben am Golf von Neapel im Allgemeinen und natürlich auch darüber, wie die Menschen jener Zeit den großen Ausbruch des Vesuv erlebt haben (könnten). Einiges ist historisch belegt, da Plinius (der im Roman ebenfalls eine Rolle spielt) die Vorgänge rund um den Ausbruch sehr genau und detailliert beschrieben hat und seine Aufzeichnungen überliefert wurden. Anderes entspringt eher der Fantasie des Autors. Alles wird, wie für Robert Harris' historische Romane typisch, gut zusammengefügt und spannend erzählt. Ein sehr lesenswerter Roman ...

  4. Cover des Buches Vespasian: Das Schwert des Tribuns (ISBN: 9783499275128)
    Robert Fabbri

    Vespasian: Das Schwert des Tribuns

     (16)
    Aktuelle Rezension von: MikeSeaworth

    Inhalt:

    Titus Flavius Vespasianus ist 16 Jahre alt, als er auf Drängen seiner Familie zum ersten Mal Rom besucht. Wir schreiben das Jahr 26 nach Christus, Tiberius ist Kaiser und hat sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Der Präfekt der Prätorianergarde Seianus steht dem Kaiser nahe, doch aus welchem Grund, um den Kaiser zu isolieren und später entsprechend seinen Titel zu erben, so zumindest der Gedanke Antonias einer Verwandten des Kaiser. Unversehens rutscht Vespasian in diese Intrigen hinein und muss schon bald Rom fluchtartig verlassen und Militärdienst in Thrakien ableisten, einer von Rebellionen geplagten Provinz.


    Thema/Welt: Die Welt in denen “Das Schwert des Tribuns” spielt, ist das Europa des 1.Jahrhunderts. Ein Hauptteil spielt in der römischen Provinz Thrakien die auf dem Balkan liegt. Robert Fabbri gelingt es eindrucksvoll die römische Welt zu beschreiben, besonders gelingt ihm das bei seinen Beschreibungen von Rom. So wie Vespasian muss sich wohl damals jeder gefühlt haben, der zum ersten Mal Rom besuchte und die ewige Stadt zum ersten Male erblickte. Ebenso atemberaubend sind die Beschreibungen von den Wagenrennen, in denen das Rennen sehr bildlich vor Augen abläuft und das römische Lebensgefühl sehr gut rübergebracht wird. Auch die Intrigen lässt Fabbri extrem gut und glaubwürdig einfließen, alles ist stets größer als es auf den ersten Blick scheint.


    Schreibstil/Lesbarkeit: Der Schreibstil Fabbris ist sehr bildhaft und sehr gut zu lesen. Seine Beschreibungen verbildlichen eindrucksvoll das Geschehen sowie die Landschaft oder auch das Lebensgefühl. Bei den Schlachten geht es natürlich schon sehr blutig zu, der Schreibstil bleibt trotzdem niveauvoll an manchen Stellen zwar schon derbe aber nicht zu viel des Guten. An manchen Stellen lässt der Autor auch humorvolle Stellen einfließen die trotzdem stets ins Gesamtbild passen.


    Spannungsbogen: Das Buch ist von der ersten bis´zur letzten Seite sehr spannend zu lesen. Gerade die Vielschichtigkeit hat mich sehr überzeugt, die Schilderungen der Schlachten, Intrigen oder auch nur zum alltäglichen römischen Leben gehörenden Dinge sind alle sehr spannend geschrieben. Gerade bei den Schlachten und den Intrigen wird das Buch zum richtigen Pageturner.


    Charaktere: Natürlich dreht sich das Buch hauptsächlich um Vespasian, der vom Autor eine enorme Tiefe bekommt, wobei er gar nicht mal so extrem als der klassische Held dargestellt wird, sondern durch manche Handlungen in bestimmten Situationen fast schon eher als Antiheld wirkt. Bei den anderen Charakteren wechseln sich historisch überlieferte Charaktere mit sinnvoll hinzu erfundenen ab. Gerade Antonia, die eine enorme Tiefe besitzt und in ihren Handlungen stets klug handelt soll hier erwähnt werden.


    Logik: Bei diesem Punkt hatte ich vor dem Lesen große Zweifel. Eine Saga über eine wirklich existierende Person über die relativ überliefert ist. Doch der Autor hat es geschafft historische Fakten mit Fiktion zu kombinieren, so dass eine spannende Geschichte beschrieben wird, die zwar nicht genauso passiert ist, jedoch durchaus so hätte passieren können. Dadurch sind keine größeren Logiklücken in diesem ersten Band zu erkennen.



    Fazit:

    Ich kann den ersten Band der Vespasian-Reihe nur jedem ans Herz legen, der historische Romane mit Schlachten oder Intrigen mag, sowie jedem Liebhaber des Römischen Reiches und der europäischen Geschichte der Antike. Der Schreibstil, die Geschichte und vor allem die Glaubbarkeit, in diesem Buch passt so gut wie alles, ich bin mehr als gespannt auf die Fortsetzungen.


  5. Cover des Buches Die Priesterin von Avalon (ISBN: 9783898975261)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Priesterin von Avalon

     (258)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die junge Helena, auch Eilan genannt, ist die Tochter einer Hohepriesterin aus Avalon und lebt dort auch bis in ihre Jugendjahre. Im Traum sieht sie immer wieder das Bild eines strahlenden Mannes und als dieser dann auch auftaucht verlässt sie mit ihm ihre bisherige Heimat, um sich ihrer eigentlichen Aufgabe zu widmen: Der Verbindung ihrer keltischen Religion mit dem immer weiter ansteigenden Einfluss des Christentums. Sie heiratet den römischen Cäsar Konstantinus und wird Mutter von Konstantin, der einmal einer einer der größten Kaiser des römischen Reiches werden wird. An dessen Seite fühlt sie sich den Ausgleichs und den Friedens verbunden und sorgt auch mit dafür, dass das Christentum seine dominierende Stellung erreichen konnte.

    Marion Zimmer Bradley und Diana L. Paxson, die das Buch nach dem Tode Zimmer Bradleys vervollständigte, gelingt erneut ein sehr berührendes Buch über die Geschichte Avalons, des römischen Reiches und des Versuches die eigenen spirituellen Traditionen zu retten und zu bewahren, indem sie mit den neuen Traditionen verbunden werden.  Es wird eine Zeitenwende spürbar, auf die die Priesterinnen von Avalon eine Antwort finden mussten. Wird dieser Versuch von Erfolg gekrönt sein? Die Antwort findet sich im letzten Band dieser grandiosen Reihe: Den "Nebeln von Avalon".

  6. Cover des Buches Die Prophezeiung des Adlers (ISBN: 9783453471191)
    Simon Scarrow

    Die Prophezeiung des Adlers

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Medienjournal
    Römer und Schifffahrt ist eine zwar frische und unverbrauchte, aber auch gewöhnungsbedürftige Mischung, in die ich mich während der Lektüre von Die Prophezeiung des Adlers nur bedingt hineinversetzen konnte. Den Abenteuern von Cato und Macro in den Gefilden von Ravenna unter der Führung des opportunistischen Vitellius tat dies aber kaum einen Abbruch, zumal Scarrow mit gewohntem Verve und Witz erzählt, sich zugegebenermaßen zuweilen aber auch hätte kürzer fassen dürfen. 
    Mehr gibt es unter: 

    http://medienjournal-blog.de/2014/10/review-die-prophezeiung-des-adlers-die-rom-serie-6-simon-scarrow-buch/
  7. Cover des Buches Centurio (ISBN: 9783453435056)
    Simon Scarrow

    Centurio

     (20)
    Aktuelle Rezension von: steijner12


    [Lesen Sie auch meinen Blog: Bennis Wühlkiste]

    Im ersten Jahrhundert nach Christus steht nur das kleine Königreich Palmyra zwischen dem römischen Imperium und seinem Erzfeind, dem Reich der Parther. Als die Parther in Palmyra einfallen, um eine Invasion vorzubereiten, werden die beiden Veteranen Macro und Cato mit der Aufgabe betraut, die scheinbar unbesiegbare Übermacht aufzuhalten.


    Abbildung: Heyne 

    Im Mittelpunkt von Simon Scarrows "Centurio" steht das kleine Königreich Palmyra, das als Pufferstaat zwischen dem römischen Imperium und dem Partherreich liegt. Als in Palmyra ein Bürgerkrieg ausbricht, werden die Kohorten von Macro und Cato als schnelle Vorauseinheit nach Palmyra geschickt, um die römischen Interessen zu wahren und den amtierenden König zu schützen. Da gleichzeitig eine Armee der Parther unterwegs ist, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Zumal die Verbündeten Roms in der dortigen Zitadelle eingeschlossen sind.

    Jede Menge Konfliktpotenzial

    Natürlich verwickeln sich die beiden römischen Centurionen dabei wieder in allerhand Ränke von Adligen, einen Thronfolgestreit und auch innerhalb ihrer Truppen gibt es ernsthafte Probleme. Dazu kommt, dass der syrische Statthalter Longinus die beiden eher heute als morgen vom Antlitz der Erde getilgt sehen möchte. Eine Menge Konfliktpotential also, zu dem sich auch noch eine geheime und gefährliche Liebe gesellt...

    Scarrow bleibt seinem schnellen, spannenden und informativen Schreibstil treu, beschreibt malerisch wenn es angebracht ist, spart aber an Adjektiven, wenn es dem  Handlungsfortschritt dient und bringt so Drive in die Story.  Auch die militärische Taktik und politische Ränkespiele bekommen mehr Platz als in den Vorgängerromanen - ein Ansatz der fruchtet. 

    Kurz gesagt: Eines der besseren Bücher der Adler-Serie - und das will durchaus etwas heißen!

    [Lesen Sie auch meinen  Blog: Bennis Wühlkiste]


    Simon Scarrow: Centurio; Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten, Heyne, 9,95 Euro;
    ISBN: 978-3-453-43505-6


    [Lesen Sie auch meinen Blog: Bennis Wühlkiste]


  8. Cover des Buches Die Beute des Adlers (ISBN: 9783453471184)
    Simon Scarrow

    Die Beute des Adlers

     (17)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Britannien, A. D. 44: Über ein Jahr ist verstrichen, seit die römischen Eroberer an den Küsten Britanniens angelegt haben. Die wilden britannischen Stämme jedoch leisten erbitterten Widerstand und können nicht in die Knie gezwungen werden. Kaiser Claudius braucht einen schnellen Sieg, um seine Macht zu sichern. Entschlossen wie ihre Kameraden ziehen die Centurionen Macro und Cato in die entscheidende Schlacht, die Britannien unterwerfen soll. Doch der vermeintliche Triumph gerät zur Schmach, der Kampf ist verloren. Der jähzornige General Plautius braucht Schuldige für die Niederlage. Cato und seine Kampfeinheit werden der Befehlsverweigerung angeklagt und zum Tode verurteilt. Im Feindesland verhilft Macro seinem Freund zur Flucht. Von allen Seiten gehetzt, kämpfen beide um ihr Leben - und um ihre Ehre ... 
    Inhaltsangabe auf amazon


    Sehr verwirrend empfinde ich hier die Serienreihenfolge.
    Ich habe das Buch, zugegeben schon vor mehr als 1 Jahr, als den 2. Teil gelesen. Eigentlich dachte ich, dass ich mich dabei an die bei amazon vorgegebene Reihenfolge gehalten habe. Nun musste ich gerade sehen, dass das Buch da als Nummer 5 geführt wird. So was finde ich total ärgerlich, aber beim Lesen hatte ich gar nicht das Gefühl, dass mir Zusammenhänge entgehen.
    Evt bin ich aber auch nach dem Erscheinungsdatum gegangen.



    Die Geschihcte an sich hat mich diesmal etwas mehr begeistert als Teil 1, sodass ich 5Sterne vergeben habe.
    Für mich als Laien waren die früheren Bräuche und Gepflogenheiten sehr gut dargestellt.Auch wie die Männer ticken, was ihnen Ruhm und Ehre bedeuten und wie man sie am besten beeinflussen kann, positiv wie negativ.Die handelnden Personen waren glaubhaft und realistisch dargestellt, besonders der junge Cato agiert oft überraschend und  pfiffig.
  9. Cover des Buches Die Blutkrähen (ISBN: 9783453471214)
    Simon Scarrow

    Die Blutkrähen

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Die Jagd des Adlers (ISBN: 9783453471207)
    Simon Scarrow

    Die Jagd des Adlers

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Das Buch liest sich zwar leicht, aber das genau ist das Problem. Zum Beispiel S. 113: "Alles klar, Kumpel?" So eine Frage und Anrede erwarte ich in einem Buch der 1970er Jahre welches im Ruhrgebiet spielt. Aber nicht in einem Buch, welches vor 2000 Jahren spielt. Völllig daneben. Der Satz kommt öfters vor.  
    S. 481: "Aber wir veranstalten hier keinen verdammten Rhetorikwettbewerb." Dieses Wort ist in jener Zeit sicher nicht Umgangssprache gewesen. Völlig unpassend. Das sind nur zwei Beispiele.
    Zum anderen erinnerte mich das Buch an die RTL-Effekthascherei. Billige Schlachten wobei viel Blut floß. Dazu gab es einige unglaubwürdige Szenen (Feuer anzünden etc.)
    Was mich aber am meisten negativ überraschte, war das erscheinen der Mutter eines gewissen Jehoshua (Jesus), mit dem Namen Miriam und des Sohnes des Jesus: Yusef   ???   Auch ein gewisser Simon - Petrus - Fels genannt ist in diesem Buch ein glorreicher Krieger, der die Feinde mit exakten Pfeilschüssen tötet. Petrus als wahrer Kriegsheld und eiskalter Mörder. Unglaubwürdig.
    Das Buch liest sich zwar leicht, aber das ist auch schon das einzig Positive daran. Leider hat es nicht mehr als 3 Sterne verdient. Ich weiß nocht nicht, ob ich mir die anderen Bücher des Simon Scarrow antun werde. "Die Jagd des Adlers " war keine Empfehlung.
  11. Cover des Buches Die Garde (ISBN: 9783453436213)
    Simon Scarrow

    Die Garde

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Die Legion (ISBN: 9783453436206)
    Simon Scarrow

    Die Legion

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ganz große Geschichte !
  13. Cover des Buches Vespasian: Das Blut des Bruders (ISBN: 9783499276446)
    Robert Fabbri

    Vespasian: Das Blut des Bruders

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12
    "Das Blut des Bruders" ist der fünfte Band aus der Vespasian-Reihe von Robert Fabbri. Er erstreckt sich diesmal über den Zeitraum Frühjahr 45 - Januar 49 A.D. und ist in vier Teile gegliedert. In den ersten beiden ist Vespasian noch immer auf Feldzug in Britannien und muss dabei auch seinen Bruder Sabinus aus den Fängen der Druiden befreien. Gleichzeitig gelingt es ihm aber immer noch nicht gegen Caratacus den entscheidenden Schlag zu führen. Immer wieder macht ihm ein Spion das Leben schwer und mit Mühe entkommen die Brüder den Fängen der Druiden. Zurück in Rom wird Vespasius gleich wider Willen in die politischen Ränkespiele verwickelt. Rom gleicht einer Schlangengrube und inmitten die Kaiserin Messalina, die all ihre Macht auszuspielen versucht. Vespasian muss erneut alles unternehmen um sich und seine Familie vor diesem Machtdurst zu schützen und in Sicherheit zu bringen. So ist er selbst gezwungen zu allen Mitteln zu greifen. Fabbri beschreibt die Zusammenstöße mit den Druiden fast mystisch, manchmal meint man fast Vespasian hat es mit übersinnlichen Kreaturen zu tun. Irgendwie empfand ich das ein klein wenig überspitzt und hatte daher diesmal ein wenig Probleme mir das vorzustellen. Dagegen die Rückkehr Vespasians nach Rom und all die Intrigen rund um Kaiser Claudius fand ich wieder hervorragend in Szene gesetzt. Man fiebert richtig mit, Verrat und Allianzen, Freund und Feind, all dies macht auch diesen Band wieder zu einer gelungenen Fortsetzung. Immer mehr erfährt man über das Leben Vespasians, das ist wirklich tolle römische Geschichte in Romanform. Schon jetzt bin ich sehr auf den sechsten Band gespannt und die Fortschreibung der Ereignisse im alten Rom.
  14. Cover des Buches Blutsbrüder (ISBN: 9783453471382)
    Simon Scarrow

    Blutsbrüder

     (8)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky
    Zusammenfassung:
    Britannien, A. D. 52: Präfekt Cato und Centurio Macro, die besten Kämpfer der Legion, führen ihre Mannen weiter im Kampf gegen die einheimischen Stämme unter dem mächtigen Anführer Caratacus. Moral und Stärke der römischen Truppen sind durch unausgesetzte Attacken ausgehöhlt. In dieser verzweifelten Situation wählen Cato und Macro den direkten Angriffsweg ohne Rücksicht auf Verluste. Doch innerhalb ihrer Ränge gibt es einen Verräter. Die beiden römischen Blutsbrüder müssen nicht nur gegen Caratacus, sondern auch um ihr Leben kämpfen ...

    Meine Meinung:
    Das war mein erstes Buch von Simon Scarrow und somit auch der erste Band der Rom Serie. Ich bin relativ gut ins Buch gekommen obwohl ich nicht wusste was vorher geschehen ist oder wer wer ist. Es war als wäre ich mittendrin und würde an Cato's und Macro's Seite kämpfen. Blutig, fies und hier und da auch witzig. Super!
  15. Cover des Buches Invictus (ISBN: 9783453438972)
    Simon Scarrow

    Invictus

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Die Brüder des Adlers (ISBN: 9783453471481)
    Simon Scarrow

    Die Brüder des Adlers

     (20)
    Aktuelle Rezension von: TheBookAndTheOwl

    Ich habe endlich das letzte sich in meinem Besitz befindende Buch von Macro und Cato gelesen und war - wie üblich - begeistert. Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass Macro meine kleine, süße Kartoffel ist? Nein? Dann wisst ihr es jetzt. 

    Natürlich ist nach dem vierten Band nicht einfach Schluss in Rom bzw. Britannien. So weit ich weiß, folgen noch um die zehn Bände, aber die besitze ich leider nicht und ob es von denen noch einmal eine Neuauflage gibt, so wie von den ersten vier hier, weiß ich nicht. Ich möchte die Reihe auf dem Bücherregal ganz gern optisch einheitlich haben, deswegen werde ich wohl auf die Neuauflagen warten müssen. Vielleicht lege ich mir auch die eBooks zu... Mal schauen.

    Jetzt serviere ich euch erst einmal den Inhalt auf einem kleinen Silbertablett. 

    Verschworen bis in den Tod!

    Britannien, A.D. 44. Mit nadelstichartigen Attacken zerstören die britischen Barbaren immer mehr der wichtigen römischen Versorgungswege! Allein Macro und Cat können die Nachschublinien jetzt noch retten - an der Spitze einer Schar von keltischen Rekruten. Doch zunächst müssen die beiden Centurionen den einheimischen Kriegern zwei Dinge beibringen: Disziplin und Treue zu Rom - ihrem größten Feind...

    Ich weiß nicht, ob es euch in meiner Rezension zu »Der Zorn des Adlers« (Bd. 3) aufgefallen ist, aber ich bin immer noch happy über die Beförderung von Cato! Endlich ist er Centurio. Das hat er sich auch redlich verdient, der Bursche!

    Auch dieser Teil hat mich - wie zuvor bereits erwähnt - absolut begeistert. Ich fand es auch nicht so schlimm, dass man diesmal nicht so viel Krieg, sondern wieder mehr Lektionen und Politikverständnis hatte, wie ersteres bereits am Anfang der Fall war. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat, war, dass sich Flavia erneut hier nicht wieder einfand. Ich würde gern wissen, wie es ihr ergangen ist, nachdem ihr Verrat aus Buch zwei aufgefallen war. Sie scheint einfach wie von der Bildfläche verschwunden. Aber sicherlich kommt Scarrow noch darauf zurück, da ich weiß, dass sich spätere Bände der Reihe in Rom abspielen werden, worauf ich mich schon immens freue. 

    Die Freundschaft zwischen Cato und Macro ist auch in diesem Band beständig wie eh und je. Gerade diese ungleiche Beziehung macht die Rom-Serie komplett aus und gibt ihr den Charakter, den sie nun einmal besitzt. Nur durch Macro und Cato erhält die Reihe diese wundervolle Atmosphere für die ich sie sehr schätze. Ich kann an dieser Stelle nur wieder erwähnen, wie faszinierend ich Scarrows Verwebung von Fiktion und Geschichte finde. Ebenso sein Talent, das Alte und Tote wieder aufleben zu lassen, sodass es jemanden aus der heutigen Zeit unterhält. 

    Von mir erhält auch dieser Teil fünf Sterne, weil es immer wieder gut angelegte Lesezeit ist, die man mit Macro und Cato auf ihren Abenteuern verbringt. Ich freue mich schon auf die nächsten Romane!

  17. Cover des Buches Vespasian: Das ewige Feuer (ISBN: 9783499002885)
    Robert Fabbri

    Vespasian: Das ewige Feuer

     (5)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    Der vorletzte Band der Reihe Vespasian – Das ewige Feuer von Robert Fabbri erzählt den Anfang vom Ende der Herrschaft Nero über das Römische Imperium. Diese Reihe gehört insgesamt zu den besten historischen Reihen, der letzten Jahre. Robert Fabbris Talent, das Römische Reich in den Köpfen der Leser auferstehen zu lassen, ist absolut faszinierend und gelungen. Wir kennen die Figur „Vespasian“ jetzt seit seiner Jugend. Seine Karriere war voller gefährlicher Missionen, sein Leben durchzogen von Kriegen, Schlachten in fernen Ländern und Intrigen am römischen Kaiserhof. Allesamt gefährliche Situationen – nicht nur für sich, sondern auch für seine Familie und seine engsten Freunde. Ein waghalsiges und leidenschaftliches Spiel, das sich fortwährend um Macht, Einfluss, Geld und der Liebe dreht. Der Einsatz oftmals lebensgefährlich. Im Laufe dieser Romanreihe wurde aus ebendiesen Kriegsherren und Politiker Vespasian ein geschickter Stratege und Taktiker, der seine individuelle Rolle sucht und nun ein festes, ambitioniertes Ziel vor Augen hat. 

    Dieser vorletzte Band ist spektakulär und vor allem sehr blutig und brutal. Kaiser Nero zeigt sich von seiner bestialischen Seite, eine Monstrosität, deren seelische Abgründe eine eigene Hölle darstellen. Damit unterscheidet sich dieser Roman in den konsequenten, beschriebenen Szenen durchaus von seinen Vorgängern. 

    Robert Fabbri bedient sich ja der historischen Quellen, doch phasenweise ist es schwer zu glauben, wenn man liest welche Verbrechen Nero begangen hat. Mord, Folter an Familienmitgliedern und Freunden waren in seinem Repertoire vertreten, wie sexuelle Erniedrigungen und Prostitution von hochrangigen Politikern am eigenen Hofe. Seine künstlerische Begabung und seine Profilneurose vervollständigen nur seinen willkürlichen, sagen wir methodisch verrückten Charakter. 

    A.D. 63: Vespasian ist Gouverneur von Africa, wo er 500 römische Bürger in einem weit entfernten Wüstenstaat befreien soll. Vespasian hofft, so in Kaiser Neros Gunst aufzusteigen. Doch in dem Staat trifft er auf eine versklavte Bevölkerung kurz vor der Revolte. Vespasian flieht mit den römischen Bürgern durch die fruchtlose Wüste, stets verfolgt von den Rebellen ...
     In Rom leben die Menschen derweil in Angst und Schrecken vor Neros Verbündeten. Kann der Kaiser gestoppt werden, bevor das Reich an sich selbst zerbricht? Und wer soll Nero Einhalt gebieten? (Verlagsinfo) 

    Der Titel sagt es schon aus, und natürlich wissen wir um den großen, verehrenden Brand der den Großteil von Rom in Schutt und Asche gelegt hat. Nein – Nero hat den Brand nicht selbst gelegt, da dieser selbst nicht in Rom verweilte. Allerdings steht die Frage noch im Raum, ob Nero den Brand legen ließ, um Rom nach seinen Plänen gestalten zu wollen?! Faktische Beweise können diese Tragödie nicht bekräftigen. Dass die Schuld allerdings der neuen Religion um den angenagelten Gott in die Schuhe geschoben wurde, gilt als bewiesen. 

    Robert Fabbri hat seine Charaktere auch wunderbar in die Handlung eingebaut. Allerdings wird man sich tragenden Figuren dieser spannenden Reihe verabschieden müssen. Diese Dramatik ist nur bei einer Person wirklich vonnöten und ist der Anschub für Vespasian ggf. gegen Nero vorzugehen. 

    Spannend ist „Das ewige Feuer“ allemal, wenn auch nicht der stärkste der gesamten Reihe. Die Schauplätze sind ebenfalls überschaubar. Ein Großteil der Handlung spielt in Rom und zeigt Nero in seiner ganzen Willkürlichen Grausamkeit, die grenzwertig ist, aber authentisch. 

    Fazit

    „Vespasian – Das ewige Feuer“ ist eine brillanter Pageturner. Authentisch. Eine packende Atmosphäre, die absolut überzeugt. „Vespasian“ ist eine der historischen Reihe, die man lesen sollte.

    Michael Sterzik

  18. Cover des Buches Vespasian. Der gefallene Adler (ISBN: 9783499275449)
    Robert Fabbri

    Vespasian. Der gefallene Adler

     (6)
    Aktuelle Rezension von: melli_2897

    In dem 4. Band seiner Vespasian-Reihe liefert Robert Fabbri für mich die bisher beste Arbeit innerhalb dieser Reihe ab. Irgendwie steigert er sich von Band zu Band.


    Das vorliegende Buch besteht aus drei Teilen:


    Der erste Teil handelt in Rom, wo Vespasians Bruder Sabinus eine tragende Rolle bei der Ermordung des Kaisers Caligula spielt. Sehr anschaulich wird geschildert, wie es die drei bewährten Freigelassenen des Claudius (Narcissus, Pallas und Callistus) durch schlaue Politik schaffen, dass ihr Herr von den Prätorianern zum Kaiser gekürt wird. Dem Senat bleibt letztendlich nichts anderes übrig, als gute Miene zu diesem abgekarteten Spiel zu machen. Hier wird wieder einmal das politische Kräftespiel gut und nachvollziehbar herausgearbeitet.


    Der zweite Teil spielt in Germanien. Vespasian ist mittlerweile zum Legaten einer Legion an der germanischen Grenze ernannt worden. Die erste Aufgabe, die er zusammen mit seinem Bruder zugewiesen bekommt, ist, den seit der Schlacht im Teutoburger Wald vermissten Adler der 17. Legion wiederzufinden und dem Kaiser zukommen zu lassen, damit dieser dies zu einem Prestigegewinn beim Militär ausnutzen kann. Das heißt nichts anderes, als dass sich Vespasian zusammen mit einer Reiterabteilung auf ein Himmelfahrtskommando begibt. Die Schilderung dieser Odyssee durch das wilde Germanien ist nicht nur äußerst spannend. Nebenbei wird man unter anderem auch noch mit dem einzelnen Germanenstämmen, dem Geschehen bei der Varus-Schlacht und der Familiengeschichte des Arminius vertraut gemacht.


    Der dritte und längste Teil des Buches ist für mich bisher der absolute Höhepunkt der Reihe. Vespasian nimmt als Befehlshaber eine Legion an der römischen Invasion Britanniens teil. Wie hier die strategischen und taktischen Gesichtspunkte bei dieser Operation, das Zusammenwirken der einzelnen Waffengattungen und die Professionalität des römischen Militärs geschildert werden, habe ich noch in keinem anderen Roman in dieser Detailtreue und Lebendigkeit gefunden. Das Schlachtgeschehen wird mit einer Wucht geschildert, dass einem fast der Atem wegbleibt. Man befindet sich praktisch mitten in dieser Tötungsmaschine namens römische Legion und kann nachvollziehen, warum diese von allen Gegnern gefürchtet war.


    Dieser Abschnitt braucht den Vergleich mit Werken von Bernard Cornwell in keinster Weise zu scheuen.


    Wohltuend war auch, dass die politischen Intrigen in diesem Band etwas überschaubarer waren als in den Vorgängerbänden, aber immer noch komplex genug, um die Mechanismen der Macht gut herauszuarbeiten.


    Ich bin jedenfalls schon mal gespannt, wie Fabbri den Faden weiterspinnt. Für Spannung dürfte jedenfalls gesorgt sein, allein schon, wenn man Richtung Nero und dessen umkämpfte Nachfolge denkt.

  19. Cover des Buches Vespasian: Das zerrissene Reich (ISBN: 9783499002878)
    Robert Fabbri

    Vespasian: Das zerrissene Reich

     (6)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    Der siebte Band dieser außerordentlich sehr guten historischen Reihe um den späteren, ersten Kaiser der flavischen Linie – Vespasian – überzeugt ebenfalls. 

    Im vorliegenden Band vergegenwärtigt sich der Konsul Vespasian, dass er höhere Ämter erreichen kann. Nero – der letzte Kaiser aus der Linie der julisch-claudischen Dynastie hat keine Nachkommen. In Rom, der Ewigen Stadt ist Nero beim Volk nicht beliebt – er ist berüchtigt für seine willkürlichen Gewalttaten, seine obsessiven  Orgien und seiner Politik der Einschüchterung und Angst. Sein Machthunger lässt ihn aber an anderer Stelle blind werden. Durch ebenfalls gierige Politiker und nicht zuletzt durch seinen Berater dem Politiker und Philosophen Seneca, lässt er sich manipulieren. Vespasian – inzwischen 52 Jahre alt – weiß um die politische und militärische Macht Roms. Die Politik ist mörderisch und Vespasian involviert und positioniert sich auf der blutigen Messerspitze römischer Intrigen und Machtspielchen.

    Dem Autor Robert Fabbri gelingt es sehr gut, die römische Politik realistisch nachzuerzählen. Dabei stützt er sich ausschließlich auf die historischen Quellen zeitgenössischer Personen wie Sueton und Tacitus. Robert Fabbri rezeptiert Nero als ausgesprochen negativ – diese Darstellung mag bei Wissenschaftlern und Chronisten umstritten sein, aber die letzten Jahre unter der Herrschaft Neros waren durchsetzt von Verbrechen, brutalen Hinrichtungen und Ausschweifungen die Menschenleben kosteten. Auch in der Außenpolitik brillierte der von seinen eigenen Künsten überzeugte Nero nicht. Er überließ die Außenpolitik vorwiegend den amtierenden Statthaltern und Befehlshabern.

    Das Buch ist in zwei Teilen aufgebaut. Der erste spielt überwiegend in Rom und befasst sich mit der Person Neros und dessen Politik und dem Charakter, der eindeutig psychisch mehr wie instabil ist. Der zweite Teil dieses Romans spielt in Britannien und befasst  mit der Niederschlagung des Aufstands unter der Führung der britischen Königin Boudicca. Diese Kapitel sind spannender in Szene gefasst – Robert Fabbris Fähigkeit eine Schlacht mit Worten zu beschreiben ist hervorragend und gewaltig.

    A.D. 58: Das Römische Reich wird von innen erschüttert: Kaiser Nero hat einen Tross von Speichelleckern um sich versammelt, und zusammen wüten sie des Nachts in Roms ungeschützten Straßen. Neros Ausgaben steigen ins Unermessliche, zugleich ist die Kontrolle über Britannien kaum noch zu bezahlen. Kann Nero sich aus der Provinz zurückziehen, ohne als Verlierer dazustehen?
     Panisch versuchen die römischen Investoren, ihren Reichtum aus Britannien abzuziehen. Vespasian muss noch einmal auf die Insel. Dort wird er in eine tödliche Rebellion verwickelt, angeführt von der unerbittlichen und furchtlosen Königin und Heerführerin Boudicca. Während der Aufstand um sich greift, muss Vespasian seinen Auftrag erfüllen – bevor ganz Britannien in Flammen aufgeht. (Verlagsinfo)

    Doch Robert Fabbri befasst sich nicht nur mit der Charakterisierung Neros, sondern natürlich mit der eigentlichen Hauptperson Vespasian. Er wirkt dem Alter angemessen, deutlich reifer, vorsichtiger zum Teil, aber auch bereit sich und seine Familie an die Spitze des Imperiums zu bringen. Bei beiden Personen geht es neben den politischen Ambitionen, auch um die internen familiären Verhältnisse. Gerade Nero – der man kann schon sagen traditionell dazu veranlagt ist, seine eigene Familie zu meucheln – wird thematisiert. 

    Die qualitative Atmosphäre des Romans ist wie bei den letzten Bänden vorher auch schon, absolut hochklassig. Robert Fabbri schriftstellerisches Talent festigt und baut sich dabei immer weiter aus. Dem Autor gelingt aus einer Selbstverständlichkeit heraus, alle Szenen spannend darzustellen – egal ob es um die Politik, oder den Krieg, um interne Familienprobleme geht. Die Konzeption der Dialoge sind neben dem Informationsgehalt sehr unterhaltsam erzählt und mitunter mit einem netten Humor versehen. 

    Die Reihe „Vespasian“ ist mit einer der besten historischen Reihen, die ich jemals gelesen habe. Historisch professionell recherchiert – die Kriege und Schlachten wortgewaltig und wuchtig erzählt. Die Haupt-und Nebenpersonen perfekt in Kombination zueinander aufgestellt. Das ist Unterhaltung auf den allerhöchsten Niveau. Der siebte Band reiht sich mühelos ein und es wird nicht langweiliger – Vespasian ist noch „kein“ Kaiser – aber seine Stunde wird kommen. 

    In den letzten Kapiteln zeichnet es sich ab, dass Rom unter der Herrschaft Nero „brennen“ wird. Die „christliche“ Religion findet ebenfalls ihren Platz und wird bestimmt in den nächsten Titeln dieser Reihe weiter ausgebaut. 

    Fazit

    „Vespasian – Das zerrissene Reich“ von Robert Fabri ist ein historischer Pageturner, der hochklassig ist. Robert Fabbri ist einer der besten Autoren im historischen Genre – der sich mit seiner Figur des Vespasian – einen ewigen Meilenstein gesetzt hat. Großartig.

    Michael Sterzik

  20. Cover des Buches Im Auftrag des Adlers (ISBN: 9783453471467)
    Simon Scarrow

    Im Auftrag des Adlers

     (34)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Die Invasion Britanniens hat begonnen! Zenturio Macro und sein Optio Cato führen die Zweite Legion gegen den schlimmsten Feind, mit dem es die römische Armee je zu tun hatte: Die keltischen Barbarenhorden sind wild, grausam und beinahe übermenschlich tapfer. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, müssen sich Cato und Macro auch noch gegen einen skrupellosen Feind aus den eigenen Reihen wehren: Der verräterische Tribun Vitellius hat seinen beiden Widersachen nämliche blutige Rache geschworen ...
    Inhaltsangabe auf amazon


    Der 2. Teil der Rom-Serie von Simon Scarrow.
    Es hat mir wieder sehr gut gefallen, nur bin ich sehr schwer in das Bich hereingekommen. Und das, obwohl der 1. Teil der Reihe noch gar nicht lange vorher von mir gelesen wurde.
    Sehr gut haben mir aber auch die Einblicke in die Strategien der römischen Armee gefallen. Anschaulich und gut verständlich.
    Eine sehr gute Serie👍
  21. Cover des Buches Vespasian: Kaiser von Rom (ISBN: 9783499002892)
    Robert Fabbri

    Vespasian: Kaiser von Rom

     (4)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    Der vorliegende Titel: „Kaiser von Rom“ aus der Reihe: „Vespasian“ ist der neunte und abschließender Band, dieser absolut gelungenen historischen Saga. Robbert Fabbri versetzt seine Leser in die Römische Epoche der Kaiserzeit. Im ersten Band begegnete man noch Augustus, dem Adoptivsohn Julius Cäsar – in den späteren Bänden verfolgte man den Aufstieg und den Fall der nachfolgenden Imperatoren – bis zu diesem Zeitpunkt, in dem Vespasian – das Purpur anlegte, von seinen Legionen als Kaiser proklamiert wird und der Weltmacht wirklich eine Zeit des Friedens brachte. 

    Diese Reihe überzeugt durchweg über eine realistische und authentische Darstellung dieses erfolgreichen Mannes, der es trotz, oder vielleicht auch wegen der mörderischen Politik des Römischen Reichs, auf dem Kaiserthron schaffte. Es war spannend und aufschlussreich sich durch diese schwierige und vor allem gefährliche Zeit mit der Figur „Vespasian“ zu bewegen. Seine Karriere begründete sich durch seine gewissenhafte Strategie einen militärischen Oberbefehlshabers und eines geschickt agierenden Politiker. Vespasian war beides – er war vorsichtig, geschickt, talentiert und hatte die Eigenschaft seine Vision selbst zu gestalten. Trotzdem – und das zeigt wird auch in diesem vorliegenden Band erzählt – er war ein Mann seiner Zeit. Die brutale Zerschlagung der jüdischen Aufstände unter seinem Kommando ist  dennoch erschreckend erzählt. Als Oberbefehlshaber opferte und töte er in dieser Verantwortung tausende von Leben –  es waren nicht nur Soldaten feindlicher Länder. Dörfer und kleinere Städte, die Zerstörung Jerusalems und seines Tempels – Massaker an der Zivilbevölkerung – auch das geschah unter seinen Befehlen. Stellt sich nun die Frage: „War er ein schlechter Mensch“?! Eine Frage, die man nicht abschließend beantworten kann – die Zeit war gänzlich eine andere. Vespasian – musste ggf. so handeln – im Grunde dazu gezwungen harte Entscheidungen zu fällen. Robert Fabbri stellt Vespasian in den letzten Bänden zunehmend konsequenter und kompromissloser dar. 

    A. D. 68: Vespasian soll eine Revolte in Judäa beenden. Eine ausweglose Situation: Ist er erfolgreich, wird er den ewigen Neid des wahnsinnigen Kaisers Nero auf sich ziehen. Ist er es nicht, wird die Strafe für ihn verheerend sein. Vespasian weiß nicht, dass Rom sich in politischem Aufruhr befindet und Nero in seiner Abwesenheit Selbstmord beging. Ist Vespasians Zeit jetzt gekommen? Die Zeit des Aufstiegs, des Sieges – der Erfüllung zahlreicher Prophezeiungen? Wann wird Vespasian sich den Purpur umlegen? (Verlagsinfo)

    Und genau diese Beschreibungen solcher charakterlichen Entwicklungen seiner Figuren, und nicht nur der Vespasians fühlen sich an, wie ein nachhaltiges Echo dieser Epoche und seiner Ereignisse. Robert Fabbri erzählt in dieser Reihe nicht von einem romantisierten, prächtigen Rom, sondern lässt die Realität dieser Epoche aufleben. Rom war nicht nur das „Licht“ der Welt – nicht nur Literatur, Architektur, Philosophie und vieles mehr – sondern auch durchdrungen von einer brutalen, willkürlichen Politik, von skrupellosen Machtspielen, von tödlichen Intrigen und Korruption. Auch diese Elemente sind faszinierend erzählt. 

    Rom war natürlich auch militärisch mehr wie aktiv. Seine Eroberungspolitik – seine Kriegsmaschinerie war so erschreckend wie auch eindrucksvoll. Robert Fabbris Stil die Armeen Roms als disziplinierte Bestie darzustellen ist großes Kino. 

    Da sich Robert Fabbri authentischen, historischen Quellen bedient, z.B. von Philosophen und Historikern, Tagebüchern, Aufzeichnungen usw. gibt es wenig Fiktion. Natürlich nimmt sich Robert Fabbri auch künstlerische Freiheiten, so gibt es perspektivische Interpretationen, die allerdings auch sehr schlüssig sind. 

    Die Reihe „Vespasian“ bestehend aus neun Bänden weist auch inhaltlich kaum Längen auf. Die Titel sollten sie aber nicht voneinander unabhängig lesen, da sich dann nicht die charakterliche Ausprägung zeigt – denn diese ist außerordentlich hochklassig konzipiert. 

    Stellenweise wird man sich fragen: War das wirklich so? Hat dieser Kaiser wirklich so abgrundtiefe Verbrechen begangen? Waren die Legionen Roms wirklich militärisch so effektiv? 

    Diese Reihe wirkt mitunter animierend mehr erfahren zu wollen. Unterhaltung hin, oder her – dass sind historische Romane, die lehrreich unterhalten können. Deren spannende Atmosphäre den Leser einfängt und schwerlich loslässt. 

    Fazit

    „Vespasian – Kaiser von Rom“ ist der krönende Abschluss einer Reihe, die man unbedingt lesen sollte – wenn man sich denn für die alten Römer interessiert. Robert Fabbri – als Autor – diesen Namen sollte man sich merken. Brillante Unterhaltung. 

    Michael Sterzik

  22. Cover des Buches Vespasian. Der falsche Gott (ISBN: 9783499275142)
    Robert Fabbri

    Vespasian. Der falsche Gott

     (6)
    Aktuelle Rezension von: melli_2897

    Zuallererst: Der dritte Band aus Robert Fabbris Vespasian-Reihe ist meiner Ansicht nach bisher der beste.

    Das liegt vor allem daran, dass der Autor die „Karl-May-haften“ Abenteuerpassagen, die er in den ersten beiden Bänden sehr ausgewalzt hat, in diesem Band kürzer hält und dadurch mehr historisches Feeling aufkommt.


    Das Buch lässt sich in die folgenden fünf Teile untergliedern:


    1. Ausflug zur Oase Siwa


    Das ist der schon angesprochene abenteuerhafte Teil des Buches. Wie passend, dass es dazu wie bei Karl-May "Durch die Wüste" geht, nämlich von der Mittelmeer-Küste zur Oase Siwa.

    Hier will Vespasian einen als Sklaven verkauften römischen Kaufmann befreien, vor allem um dessen Konkubine für sich zu gewinnen. Letztendlich gelingt ihm das auch, was natürlich zu Reibereien mit seiner Geliebten Caenis führt.


    2. Mordanschlag in Rom


    Nach seinem Wüstenabenteuer kehrt Vespasian wieder nach Rom zurück und wird prompt in einen komplexen Mordanschlag verwickelt, was ihn dazu bringt, seine eigene Moralität in Frage zu stellen, umso mehr, als er das Mordopfer dafür bewundern muss, wie es als aufrechter Römer in den Tod geht. Interessant wie hier mit Fragen gespielt wird: Wieviel Verbrechen ist der Leser bereit, dem Protagonisten zuzugestehen? Ist Vespasian auf der "guten" Seite?


    3. Machtübernahme Caligulas


    Vespasians "alter Freund" Caligula übernimmt nach dem Ableben des Tiberius die Macht und sorgt gleich mal für allerhand Unterhaltung. Wer als Leser Problem damit hat, dass z.B. Inzest sehr saftig geschildert wird, sollte diesen Teil lieber überblättern.


    4. Raubzug nach Alexandria


    Vespasian raubt im Auftrag Caligulas den Brustpanzer Alexanders aus dessen Mausoleum in Alexandria. Dabei wird er in die Religionswirren (Griechen gegen Juden) der Stadt verwickelt.

    Man bekommt hier einen Einblick in das entstehende Christentum. Sehr erfrischend ist dabei, dass der Apostel Paulus als krummbeiniger Unsympath und Fanatiker dargestellt wird. Ein interessanter Ansatz!


    5. Brücke über die Bucht von Neapel


    Vespasian kehrt mit dem erbeuteten Brustpanzer nach Rom zurück, wo er das neueste gigantomanische Projekt Caligulas begutachten darf: eine Schiffsbrücke über die Bucht von Neapolis. Natürlich geht das nicht ohne ein paar Wahnsinnstaten von Caligula ab.

     

    Man sieht: Ein sehr abwechslungsreiches Buch. Viele Aspekte des römischen Lebens und der römischen Politik werden abgedeckt, obwohl man manchmal auch aufpassen muss, den Überblick über die Intrigen nicht zu verlieren.

    Die überlieferten Verrücktheiten Caligulas werden in bunten Farben und sehr drastisch geschildert. Hier fragt man sich schon manchmal, ob die römischen Historiker aus politischen Gründen nicht übertrieben haben. Unterhaltsam ist es auf jeden Fall, wenn die Angst der Senatoren und die Enthemmtheit der römischen Massen geschildert werden.

    Der Prolog des Buches, in dem der Prozess gegen Jesus in Jerusalem behandelt wird (Vespasians Bruder nimmt als Verwaltungsbeamter daran teil), ist auch sehr interessant, weil hier die römische Perspektive eingenommen wird.

    Die Entwicklung der Persönlichkeit Vespasians wird leider - wie in den Vorgängerbänden auch schon - etwas stiefmütterlich behandelt. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.

     

    Insgesamt würde ich dem Band jedoch solide 4 von 5 Sternen geben. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe!

  23. Cover des Buches Vespasian - Roms verlorener Sohn (ISBN: 9783499276453)
    Robert Fabbri

    Vespasian - Roms verlorener Sohn

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Roms verlorener Sohn" ist der sechste Band aus der Vespasian-Reihe von Robert Fabbri. Dieser Band beschreibt die Jahre 51-54 nach Christus. Kaiser Claudius geht dem Ende seiner Kaiserschaft entgegen und seine Gemahlin spinnt im Hintergrund die Fäden um ihren Sohn Nero die Nachfolge zu ermöglichen. Vespasian wurde mittlerweile Prokonsul, doch nach seiner nur zweimonatigen Amtszeit muss er erneut einen politischen Auftrag im Osten des römischen Reiches erledigen. Doch man lockt ihn in eine Falle und seine Leidenszeit soll letztendlich zwei Jahre dauern. Als er nach seiner Befreiung nach Rom zurückkehrt ist alles in Stellung gebracht für Nero, der neuer Kaiser werden soll. Robert Fabbri lässt den Leser diesmal über drei Teile verteilt an zwei Handlungssträngen teilhaben. Zum einen die Geschehnisse in Rom, die zur Machtübernahme Neros führen und zum anderen die Unruhen im Osten in Armenien. Ein bedeutender Schritt ist für mich aber auch, dass die eigenen Machtansprüche Vespasians das erste Mal sehr deutlich werden. Er fühlt sich zu höherem berufen und unterstützt bewusst die Intrigen Agrippinas mit der Spekulation auf das Ende der julisch-claudischen Dynastie nach Nero. Obwohl einiges aus diesen Jahren geschichtlich nicht bewiesen ist, schafft es Robert Fabbri immer wieder mit seiner Fiktion die Story für den Leser schlüssig und real wirken zu lassen. Die Figuren wirken lebendig, speziell Nero in seinem ganzen Wesen konnte ich mir bildlich bestens vorstellen. Dieser Band leitet den Übergang von Claudius zu Nero ein, Fabbri hat dies geschickt und spannend für den Leser gestaltet. Weiterhin für mich eine sehr gute Reihe und ich bin auf die nächsten Episoden im Leben des Vespasian gespannt.

  24. Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)
    Simon Scarrow

    Im Zeichen des Adlers

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Spannend, historisch, unterhaltsam. Mal eine ganz neue Zeit für mich, in der ich literarisch unterwegs bin. Mir hat dieser Serienauftakt sehr gut gefallen, so dass ich weitermachen möchte mit dieser Buchreihe. Obwohl ich diese Schlachten- und Kampfszenen eigentlich gar nicht so mag, hat mich das Drumherum sehr gefesselt.

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