Bücher mit dem Tag "römisches reich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "römisches reich" gekennzeichnet haben.

333 Bücher

  1. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.427)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

     (287)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In Frankreich werden die extremistischen Parteien immer stärker, als im Jahr 2022 die Muslimische Partei gewinnt kommt das Gleichgewicht im Land zum Schwanken.
    Der Professor François hat mit dieser Veränderung zum kämpfen.

    Das Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
    Mir war der Protagonist und Erzähler total unsympathisch und ich habe ihn und seine Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen können, außerdem hat mich die Handlung auch überhaupt nicht überzeugt.

    Das Buch ist leider keine Empfehlung von mir.

  3. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  4. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (87)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Invita, Sklavin im Hause des Statthalters von Treveris, sorgt erneut für Aufregung. Nach dem hinterhältigen Mord an einem angesehenen römischen Beamten wird dessen Sklave Hyacinthus als schuldig befunden. Wie es das römische Recht damals ermöglichte, sollen mit ihm alle Leibeigenen des Haushaltes hingerichtet werden. Da sich unter ihnen jedoch Verwandte von Invitas Mitsklaven Flavus befinden, setzt sie natürlich alles daran, Hyacinthus‘ Unschuld zu beweisen.

    Auch im zweiten Teil der Serie „Sklavin Invita“ erzählt die aufgeweckte Hauptfigur aus ihrer Sicht in der Ich-Form und nimmt den Leser damit sofort wieder gefangen. Das Rechtswesen ist grausam und ermöglich so etwas wie Sippenhaftung, ein Sklave ist nicht mehr als ein sprechendes Werkzeug, ein Nutzobjekt für seinen Besitzer. Doch das will Invita nicht wahr haben. So stellt sie mithilfe ihrer Domina Marcella Nachforschungen an und gerät prompt in einen Hinterhalt.

    Mit aufwendig recherchierten Details besticht Autorin Maria W. Peter wie aus dem Vorgängerband „Fortunas Rache“ gewohnt, indem sie von Sklavenhändlern, harter Arbeit, Gehorsam und Strafe ebenso berichtet wie von baulichen Kunstwerken, typischen Mosaikböden und farbenprächtigen Wandmalereien, von weitläufigen Thermenanlagen und ausgeklügelten Abwasserkanälen. Vor dieser historisch belegbaren Kulisse im römischen Trier spielen sich nun dramatische Szenen einer fiktiven Handlung ab, die geschickt und klug aufgebaut ist und die Zeit um 1012 ab urbe condita (260 n. Chr.) lebendig werden lässt. 

    Einige aus dem ersten Teil bekannte Figuren begegnen dem Leser hier wieder, sodass man deren Entwicklung gut verfolgen und nachvollziehen kann. Vertrauen und Skepsis müssen gewissenhaft gegeneinander abgewogen werden, will man der Wahrheit auf die Spur kommen und dem Recht Genüge tun. Verschiedenste Mörder kommen infrage, wessen Motiv ist das wahrscheinlichste? Kein Wunder, dass hier Spannung vom Anfang bis zum Ende herrscht, die den Leser immer wieder mitfiebern lässt bei der Suche nach dem tatsächlichen Täter und dessen Beweggründen.

    Wer historische Grundlagen schon während der Geschichte parat haben möchte, kann das Nachwort durchaus vorab lesen, Glossar, Reise- und Stöbertipps runden den Roman dann noch zusätzlich ab und verleihen dem Buch ein gewisses Extra.

    „Die Legion des Raben“ vermittelt eine in sich abgeschlossene Handlung, dennoch ist das Lesen von „Fortunas Rache“ davor jedenfalls empfehlenswert.

    Wer einen ausgesuchten Mix aus Krimi, ein wenig Romantik und interessanten historischen Aspekten sucht, der wird hier bestimmt fündig.

     

     


    Titel                             Die Legion des Raben

    Autor                           Maria W. Peter

    ISBN                            978-3-492-50055-5

    Sprache                       Deutsch

    Ausgabe                      Flexibler Einband, 416 Seiten

                                       ebenfalls erhältlich als ebook

    Reihe                           Sklavin Invita, Teil 2

    Erscheinungsdatum      2. Juni 2017

    Verlag                          Piper

  5. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783453419353)
    Robert Harris

    Imperium

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Kafkaesk

    Harris schafft es hier die Antike auferstehen zu lassen. Sehr spannend geschrieben und sehr gut recherchiert.

    Man erlebt den Aufstieg des römischen Bürgers Marcus Tullius Cicero. Nicht immer erscheint der berühmte Mann einem sympathisch - v.a., wenn er politische Entscheidungen trifft, die vielleicht auch seinen eigenen Grundsätzen wiedersprechen, trotzdem kommt man von der Lektüre nicht los.

  6. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783453406957)
    Robert Harris

    Pompeji

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    In seinem Roman "Pompeji" erzählt Robert Harris die schon aus anderen Büchern und Filmen bekannte Geschichte des historischen belegten Ausbruchs des Vesuv im Jahr 79 nach Christus. Und zwar aus der Sicht eines jungen Aquarius (Wasserbaumeister), der nach Misenum am Golf von Neapel beordert wird, um dort die Wasserversorgung zu gewährleisten. Im Verlauf der Geschichte, die sich immer dramatischer zuspitzt, je näher sie ihrem Ende kommt, erfährt man so einiges (historisch interessantes) über den Bau der römischen Wasserleitungen (Aquädukte), das Leben am Golf von Neapel im Allgemeinen und natürlich auch darüber, wie die Menschen jener Zeit den großen Ausbruch des Vesuv erlebt haben (könnten). Einiges ist historisch belegt, da Plinius (der im Roman ebenfalls eine Rolle spielt) die Vorgänge rund um den Ausbruch sehr genau und detailliert beschrieben hat und seine Aufzeichnungen überliefert wurden. Anderes entspringt eher der Fantasie des Autors. Alles wird, wie für Robert Harris' historische Romane typisch, gut zusammengefügt und spannend erzählt. Ein sehr lesenswerter Roman ...

  7. Cover des Buches Der Schatz Salomos (ISBN: 9783492500548)
    Maria W. Peter

    Der Schatz Salomos

     (54)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Gib das dem Statthalter, denn sein Leben ist in Gefahr!

    Im dritten Band der Krimireihe um die Sklavin Invita versucht die betörend schöne Sklavin des mächtigen Sevir Augustalis Aelius Misenus, des Priesters des vergöttlichten Kaisers, dem Statthalter eine Nachricht zukommen zu lassen. Kurz darauf entdeckt Invita die elfenhafte blonde Schönheit ermordet auf der Straße. Als nur wenig später auch die Verlobte eines einflussreichen Beamtensohnes tot aufgefunden wird, kommt es zum Aufruhr in Divodurum. Der Herr des ermordeten Sklavenmädchens wiegelt die Menge auf und hetzt gegen die Juden. Aelius Misenus führt einen persönlichen Rachefeldzug gegen den erfolgreichen jüdischen Schmuckhändler Salomo Ben Isaac und dessen Vater. Skrupellos und mit großer Raffinesse nutzt er die beiden Morde, um den alten Gelehrten und Medicus Issac sowie seinen Sohn Salomo zu zerstören. Doch Divodurum ist zugleich auch die Heimatstadt von Invita, und sie ist dem zuvorkommenden, liebevollen und fürsorglichen alten Medicus sehr zugetan. Mit Marcellas Unterstützung setzt sie wieder einmal durch waghalsige Unternehmungen ihr Leben aufs Spiel, und beginnt einen Wettlauf gegen die Zeit, um ihre beiden Freunde zu retten.

    Invitas eigenmächtige Aktionen und ihre unerbittliche Hartnäckigkeit bei ihren Nachforschungen sorgen erneut für Aufruhr und spannungsgeladene Szenen. Invita wird in Divodurum mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und stößt auf weitere Spuren ihrer Herkunft. Doch leider begegnet sie während ihres Aufenthalts in dieser überfüllten Stadt, in welcher dank der hasserfüllten Aufwiegler gegen die Juden eine aggressive und feindselige Stimmung herrscht, auch ihrem größten Alptraum: der Familie des Cornelius Felix, ihres ehemaligen Herrn.

    Im dritten Band dieser Krimireihe, die im Jahre 260 n. Chr. beheimatet ist, stürmen germanische Barbaren den Limes und erschüttern Intrigen das Imperium, während die bessere Gesellschaft sich an Gladiatorenkämpfen und Hinrichtungen in der Arena ergötzt. Die Römer praktizieren eine göttliche Verehrung des Kaisers, die Welle der Christenverfolgung, initiiert von Kaiser Valerian, sowie magische Rituale, Flüche, Schutzzauber und Verwünschungen versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. „In Zeiten von Krisen und Gefahr suchen Menschen oft nach einem Sündenbock, nach jemandem, dem sie die Schuld an allen möglichen Missständen anlasten können. Jemand, durch dessen Tod oder Vertreibung sie ihre eigene Angst besiegen können.“

    Der Schauplatz dieses spannenden Abenteuers ist Invitas Heimatstadt Divodurum. Für die Handlung relevante Nebenfiguren sind der römische Statthalter Legatus Augusti pro Praetore und seine Tochter Marcella, Invitas Herrin. Ein junger Advokat namens Crispianus setzt sich selbstlos für Isaac und Salomo ein, und eine attraktive reiche Witwe zeigt auffallendes Interesse an Marcellas Vater. Die beiden jüdischen Angeklagten waren unbestritten die Sympathieträger dieses Buches, während sich der Kaiserpriester Aelius als gewissenloser Manipulator entpuppt. Als weitere Antagonisten fungierten die grausamen und niederträchtigen Mitglieder der Familie des Cornelius Felix, die ihrerseits einiges zu verbergen haben.

    Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Autorin liefert interessantes Hintergrundwissen um das Alltagsleben der Römer und ihrer Sklaven, ein spannender Kriminalfall und die waghalsigen Aktivitäten der Ich-Erzählerin Invita sorgten für aufregende Lesestunden. Die Identität des Mörders hat mich lange Zeit beschäftigt und letztendlich auch ein wenig überrascht. 

    Maria W. Peter stellt ihren Lesern im Anhang eine Karte des römischen Metz (Divodurum) im dritten Jahrhundert nach Christi sowie ein ausführliches Glossar zur Verfügung. Das Nachwort liefert detaillierte geschichtlichen Fakten zu Zeit und Schauplatz der Handlung.

    Fazit: „Der Schatz Salomos“ ist eine Geschichte voller Spannung und Lokalkolorit, dargebracht in einem einnehmenden Schreibstil und mit überzeugenden handelnden Figuren. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich freue mich bereits auf den vierten Band der Invita-Reihe. 

  8. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  9. Cover des Buches Fortunas Rache (ISBN: 9783492500562)
    Maria W. Peter

    Fortunas Rache

     (58)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Als Baby im römischen Divodurum (heute Metz) ausgesetzt, von einem Sklavenhändler an den einflussreichen Ratsherren Cornelius Felix verkauft und von diesem im Alter von siebzehn Jahren an den Statthalter von Treveris (Trier), Legatus Augusti pro Praetore verschenkt, fristet Invita ein karges und streng geregeltes Leben als Sklavin, die Latrinen putzt und niedere Küchendienste versieht, bevor sie aufgrund ihrer bei Felix erworbenen Kenntnisse in Lesen und Schreiben der Tochter des Hauses, Marcella, zugewiesen wird. Als der sonst unauffällige Sklave Modestus plötzlich spurlos verschwindet, gerät Invita unter Verdacht, etwas mir der Sache zu tun zu haben, weil sie ja auch bisher immer wieder in Schwierigkeiten verwickelt war. Ihr bleibt wohl nichts anderes übrig, als Nachforschungen anzustellen, um ihre Unschuld zu beweisen.

    Außergewöhnlich wortgewaltig und mit etlichen typischen Ausdrücken aus der damaligen Zeit beginnt Autorin Maria W. Peter mit diesem ersten Band ihre Invita-Reihe. Sehr bildhaft beschreibt sie die römischen Errungenschaften wie fließwasserbetriebene Latrinen oder die bekannten Thermen und verblüfft den Leser mit interessanten Details zur damaligen Lebensweise. Sofort fesselt der Schreibstil mit Spannung und einer sorgfältig durchdachten Handlung von der ersten bis zur letzten Seite.

    Aus der Ich-Perspektive erzählt Invita ihr Schicksal, wodurch sehr persönliche Einblicke in ihre Lebens- und Gedankenwelt entstehen. Mitgefühl und Bewunderung für ihren Mut verspürt man beim Begleiten dieser sympathischen und durchsetzungsfähigen Hauptfigur. Aber nicht nur die Sklavin selber ist hervorragend entworfen, auch alle anderen Personen spielen lebendige und überaus authentische Rollen. 

    Geschickt wird Historisches mit Fiktivem verknüpft, sodass mit Fortunas Rache ein wunderbarer Roman vorliegt, der zusätzlich mit Kartenmaterial und einem informativen Nachwort einen gelungenen Auftakt für diese Serie bildet.

     


     

    Titel                             Fortunas Rache

    Autor                           Maria W. Peter

    ISBN                            978-3-492-50056-2

    Sprache                       Deutsch

    Ausgabe                      Flexibler Einband, 320 Seiten

                                       ebenfalls erhältlich als ebook

    Reihe                           Sklavin Invita, Teil 1

    Erscheinungsdatum      2. Mai 2017

    Verlag                          Piper

  10. Cover des Buches Titan (ISBN: 9783453419360)
    Robert Harris

    Titan

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Kafkaesk

    Auch Band zwei der Cicero-Trilogie ist spannend geschrieben, zieht historische Ereignisse mit ein und man hat das Gefühl, dass es so abgelaufen sein könnte.

  11. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.348)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Inhaltsangabe:
    Johanna, ein junges Mädchen mit überragenden Geistesgaben, wächst im Frankenreich des 9. Jahrhunderts heran. Als Tochter eines strenggläubigen Vaters und einer heidnischen Mutter gelingt ihr, was allen Mädchen im Mittelalter verwehrt blieb: Sie erhält eine fundierte heilkundliche und philosophische Ausbildung. (...) Als Mönch verkleidet, tritt sie zunächst ins Kloster Fulda ein und macht sich Jahre später auf den Weg nach Rom. Dort gelangt sie als Leibarzt des Papstes innerhalb kurzer Zeit großer Berühmtheit. Und schließlich ist sie es selbst, die die Geschicke der katholischen Kirche leitet. (...)

    Meine Meinung:
    Nachdem ich den Film: Die Päpstin gesehen habe und danach entdeckte, dass es ein Buch dazu gibt, war schnell klar, dass ich diesen historischen Roman unbedingt lesen muss. :)
    Und ich bin absolut begeistert davon. 📚
    Immer wieder schön, so ein geniales Buch vom SuB befreit zu haben!

    Cover: Das Cover spiegelt perfekt den Inhalt des Buches wieder. :)
    Insgesamt ist es eher in roten Tönen gehalten.
    In der Mitte des Covers erstreckt sich, vom Boden bis zur Decke, der Papstthron- er ist reich und üppig verziert. Vor dem Papstthron gibt es noch ein paar Stufen um ihn zu erklimmen und eine Art "roter Teppich".
    Vor den Stufen liegt eine Leiche. Wenn ich raten könnte, würde ich sagen, dass es sich um die Leiche einer Frau handelt.
    Auf dem Papstthron selbst, sitzt ebenfalls eine Frau- die Gesichtszüge sind deutlich weicher und Brüste sind unter dem straffen Gewand zu sehen- diese segnet die tote Frau.
    Rechts und links vom Papstthron stehen einige Berater des Papstes.

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr Gut gefallen. :)
    Er war sehr leicht zu lesen und es herrschte eine sehr angenehme Leseatmosphäre.
    Hin und wieder war das Latein etwas anstrengend, aber das kann man auch guten Gewissens überlesen, da es meistens übersetzt wird.
    Dieser Roman zeigt die erschreckende Engstirnigkeit in dieser Zeit perfekt an. Frauen haben keinen Wert, werden als ungebildet und denkunfähig abgeschrieben. Vieles wird Gott gegeben dargestellt- völlig unrevolutionär, wird daran festgehalten und nichts anderes zugelassen.
    Ein sehr spannender und wichtiger Roman mit vielen moralischen Denkanstößen und dem großen Apell: Das andere und neue Meinungen nicht immer falsch sein müssen.

    Idee: Die Idee hat mir einfach nur super Gut gefallen- denn Johanna hat es tatsächlich gegeben. Natürlich wurden einige Daten umgeändert & es gibt viel Fiction, aber allgemein ist es einfach nur faszinierend, dass es sich so vielleicht im ungefähren zugetragen haben könnte. :)
    "Manche Gedanken sind gefährlich".
    Das muss sich die junge, ehrgeizige Johanna unbedingt einprägen.
    Denn der Grad zwischen Gotteslästerung und neues Erlernen und hinterfragen ist sehr, sehr schmal. Gerade als Mädchen steht Johanna in der Jungenschule unter ständiger Beobachtung und wird beim kleinsten Vergehen und Fehler bestraft.
    Auch ihr Bruder Johannes sieht Johanna als Unnatürlich an und hilft ihr nicht..
    Schließlich wird Johanna gezwungen zu heiraten, damit darf sie jedoch gleichzeitig nichtmehr die Schule besuchen..eine durchgekaterte Sache um Johanna loszuwerden. Denn nicht nur ihre Mitschüler und ihr Lehrer wollen sie loswerden.
    Auch Gerolds Frau möchte das Johanna schnellstmöglich verschwindet.
    Durch einen Angriff von Barbaren am Tag ihrer Hochzeit kann sie fliehen.. und ab dort begibt sie sich in große Gefahr..

    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel baute sich das Buch einfach super spannend auf.
    Wir folgen Johanna auf ihrem beschwerlichen und auch gefährlichen Weg und nehmen selbst jedoch auch einiges mit: Das es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen! :)
    Das Ende war einerseits traurig, da es so mit Johanna zugrunde ging, jedoch auch irgendwie schön. :) Denn wir treffen ein altes Gesicht wieder in einem wirklich schönen Zusammenhang. :) Mehr wird nicht verraten: Aber ich mochte es zumindest und war zufrieden.

    Charaktere: Alle Charakter in diesem Buch wurden sehr Gut meiner Meinung nach umgesetzt. :) Viele Hasscharakter.. aber auch äußerst sympathische Figuren kreuzen in diesem Buch unseren Weg.
    Gerade Johannas Vater ist ein deutlicher Hasscharakter: engstirnig durch seinen Glauben, gibt es bei ihm keine Abweichungen und keine andere Begründung außer Gott- Wissenschaft, Theorie und Denken. Gibt es bei ihm nicht. So dass Johanna mehr als ein Mal von ihm gezüchtigt werden muss.
    Johanna war schon als kleines Kind neugierig, wissbegierig und intelligent.. hinterfragte alles und gab sich mit belanglosen Antworten nicht zufrieden. Ich mochte Johanna im Kindes- sowie Erwachsenenalter sehr. :) Sie ist herzensgut, mutig und fleißig. Und lässt keinen Weg aus, auch den ärmsten und schwächsten zu helfen. Sie geht Gottes Weg- aber auch den wissenschaftlichen und theoretischen und verlässt sich nie zu 100% allein auf Gott.
    Gerold- Johannas Ziehvater, und späterer Gefährte, ist ebenso gutmütig wie sie und begleitet sie stets auf ihrem Weg. Neben Johanna ist Gerold einer meiner Lieblingscharaktere gewesen. :)

    Mein Fazit: Ein wahnsinnig gelungener historischer Roman, den ich absolut genossen und verschlungen habe! :) Ich fande es höchst interessant Johanna auf ihren Weg zu begleiten und fande die Auffrischung zu der alten Denkweise und auch des alten Frauenbildes höchst spannend.
    Herzliche 5 Sternchen und eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die intelligente und taffe Protagonistinnen mögen

  12. Cover des Buches Augustus (ISBN: 9783423146128)
    John Williams

    Augustus

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Nikola-Marie

    Julius Cäsars Neffe Octavian, der später den Ehrentitel Augustus, der Erhabene, erhielt, war der erste römische Kaiser. Und niemand, der sein Herz an Geschichte verloren hat, kommt an diesem Mann vorbei - und an diesem Roman auch nicht.

    Obwohl als Briefroman konzipiert, muss sich der Leser vor ermüdender Aneinanderreihung historischer Fakten nicht fürchten. Komplotte, Intrigen, aktueller Klatsch und Gedichte lassen die damalige Zeit mühelos vor unserem geistigen Auge auferstehen, waren doch Persönlichkeiten wie Ovid, Cicero, Seneca, Kleopatra, Marcus Antonius, Brutus, Agrippa und viele mehr, Zeitgenossen und Weggefährten des mächtigen Augustus. Der Roman zeigt auf einzigartige Weise den Aufstieg eines ehrgeizigen, teils naiven Jünglings zu einem großen Herrscher. Augustus war Rom, entschied stets für Rom, und opferte diesem römischen Traum seine Familie und letztendlich sich selbst. Er kannte den Preis der Macht und hat ihn bezahlt. Einige Male zu viel, wie es am Ende seiner langen Lebensreise den Anschein hat.

  13. Cover des Buches Töchter der Sünde (ISBN: 9783426635247)
    Iny Lorentz

    Töchter der Sünde

     (129)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Name: Töchter der Sünde
    Autor: Iny Lorentz
    Genre: Historisch, Drama, Romantik
    Preis: € 16,97
    Seiten: 778
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-426-66245-8
    Verlag: Knaur Verlag 


    Klappentext:

    Die ehemalige Wanderhure Marie lebt glücklich auf Burg Kibitzstein und könnte ihr Leben genießen.

    Ihre Kinder sind erwachsen, die Töchter bereits verheiratet, und nun soll auch ihr Sohn Falko unter die Haube. Doch Falko ist ein Heißsporn und von ungestümen Temperament, und als er sich bei einem Turnier erbitterte Feinde macht, beschließt der Fürstbeschof von Würzburg, ihn eine Zeitlang aus der Gegend zu entfernen. Er schickt ihn mit seiner Nichte Elisabeth nach Rom, wo das Mädchen Vorsteherin in einem vornehmen Nonnenkloster werden soll. 

    Zwar scheint Falko zunächst der Versuchung widerstehen zu können, die Schöne zu verführen, doch in Rom stürzt er sich in eine Affäre mit der Tochter seines Todfeindes. 

    Damit gefährdet er die Aufgabe, die dort auf ihn wartet - und die von außerordentlicher politscher Brisanz ist: Er soll den Besuch des deutschen Königs Friedrich III. und seine Kaiserkrönung vorbereiten, und die Widersacher lauern schon ... 


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Über das Buch denke ich gemischt, aber eher positiv als negativ. Klar ist es ungewohnt, ein Buch aus der Reihe zu lesen, in welcher es nicht primär um Marie selbst geht, aber daran habe ich mich beim Lesen dann doch schnell gewöhnt. Davor, zumindest hatte ich den Eindruck, hat man von ihrem Sohn Falko nicht allzuviel mitbekommen, dafür kann man ihn in diesem Band nun viel besser kennenlernen. Aber das war ja schon im Vorgängerband mit Trudi der Fall, wo es die meiste Zeit um sie ging. 

    Falko, ja er ist jung und höflich, aber auch etwas zu schnell mit der Hand am Schwertgriff oder in der Hose. Er genießt zwar das Leben, am liebsten zusammen mit seinen Freunden und einem Weib auf seinem Schoss, aber dafür ist er auch hitzköpfig und handelt lieber, bevor er darüber nachdenkt. Auch scheint er Entscheidungsschwierigkeiten zu haben und er lässt sich viel zu leicht ablenken, da er lieber zwei Frauen datet, als sich um seine Mission in Rom zu kümmern. Überhaupt kam dieser Teil im Buch sehr kurz vor und wurde auch, als es dann schließlich soweit war, ziemlich schnell und leicht verwirrend abgehandelt. In einem anderen Buch würde es ich stören, allerdings ist das Beziehungsdreieck durch die ganzen Umstände doch so interessant gewesen, dass es mich nicht gestört hat. Der Teil mit dem König war zwar dagegen die Rahmenhandlung oder ein Teil davon, aber der hat mich jetzt ehrlich gesagt weniger interessiert. Ich gebe es zu, ich habe mich dagegen eher gefragt, wie denken die beiden Frauen über Falko und mit welcher wird er am Ende glücklich werden können. Nun gut, mit dem Ausgang hatte ich nicht gerechnet, aber es hat meine Fragen, was aus den beiden Frauen am Ende sein wird, ziemlich gut beantwortet. Auch fand ich die romantische Entwicklung zwischen zwei anderen Charakteren sehr schön, auch wenn ich bei dem weiblichen Part das Geheimnis dahinter etwas "too much" fand. Aber das ist ja oft bei dieser Reihe so, dass bei dem einen oder anderen Charakter etwas übertrieben werden muss.

    Sehr interessant fand ich auch die Teile der Geschichte, die in Kibitzstein spielten, da man nicht zu 100% der Geschichte von Falko gefolgt ist, sondern das von seiner Mutter und seinen Geschwistern. Hier passiert eine kleine Geschichte, die zwar nur einen geringen bis kaum einen Einfluss auf den roten Faden von Falko hat, dennoch hatte ich auch hier viel Spaß. Überhaupt hatte ich viel Spaß beim Lesen des Buches. Es kommt sogar zu einer Handlung, bei der ich sage: Ja, das ist typisch Marie, das passt zu ihr. Gleichzeitig hatte ich auch Sorge um sie, da sie schon bereits alt ist und ich bin mir nicht sicher, ob es da noch viel dazu geben. Irgendwie traurig, der Gedanke. Auf der anderen Seite, ohne sie wäre es ja nicht wirklich die "Wanderhuren"-Reihe mehr. 


    Leseprobe:

    Kardinal Taddeo Foscarelli blieb stehen, hob den Kopf und lauschte. Hatte er nicht schon eben hastige Schritte hinter sich vernommen? Sein Herz schlug jedoch so hart und schnell, dass es in seinen Ohren widerhallte und alles andere übertönte. Weiter!, befahl er sich selbst, lief ein Stück die Ruinen entlang und schlüpfte hinter einen Vorsprung. Im nächsten Augenblick vernahm er Stimmen.

    "Dort vorne muss er sein!"

    Sie waren ihm auf der Spur! Foscarelli überlegte angestrengt, was er tun konnte. Leider schien der Mond so hell, dass man ihn sehen würde, sobald er aus dem Schatten der Mauer trat. Auch war ihm klar, dass er selbst dann in Gefahr schwebte, wenn es sich bei seinen Verfolgern nur um lumpige Räuber handelte. Allein das juwelenbesetzte Kreuz, das er unter dem Wams trug, war mehr wert, als ein Handwerker in drei Jahren ehrlicher Arbeit verdienen konnte. 

    "Nimm dich zusammen!" Hatte er das gesagt oder nur gedacht? Im Grunde war es gleichgültig, wer hinter ihm her war. Der Dolch eines Räubers war ebenso scharf wie der eines Meuchelmörders, beide brachten den Tod. 

    "Ich hätte besser aufpassen müssen!" Sich im schalen Schatten der Hauswände haltend, schlich er weiter bis zur Einmündung der nächsten Gasse. Da vernahm er vor sich hastige Schritte und bog nach links ein. 

    "Dort drüben ist er!", rief jemand.

    Foscarelli begann zu rennen. An Räuber glaubte er nicht mehr, denn so viele Banditen, wie in seiner Nähe lauern mussten, kümmerten sich gewöhnlich nicht um einen einzelnen Spaziergänger.


    Fazit:

    Das Buch ist nicht perfekt und ich kann mir vorstellen, wenn jemand vom Hauptcharakter, seinem Verhalten und/oder seinen Entscheidungen angewidert/genervt ist. Ich persönlich hatte, wie auch schon bei den vier Bänden davor, sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich darauf, den nächsten Band der Reihe lesen zu können. Insgesamt bekommt der Band von mir 4 Rubine.

  14. Cover des Buches Die Priesterin von Avalon (ISBN: 9783898975261)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Priesterin von Avalon

     (258)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die junge Helena, auch Eilan genannt, ist die Tochter einer Hohepriesterin aus Avalon und lebt dort auch bis in ihre Jugendjahre. Im Traum sieht sie immer wieder das Bild eines strahlenden Mannes und als dieser dann auch auftaucht verlässt sie mit ihm ihre bisherige Heimat, um sich ihrer eigentlichen Aufgabe zu widmen: Der Verbindung ihrer keltischen Religion mit dem immer weiter ansteigenden Einfluss des Christentums. Sie heiratet den römischen Cäsar Konstantinus und wird Mutter von Konstantin, der einmal einer einer der größten Kaiser des römischen Reiches werden wird. An dessen Seite fühlt sie sich den Ausgleichs und den Friedens verbunden und sorgt auch mit dafür, dass das Christentum seine dominierende Stellung erreichen konnte.

    Marion Zimmer Bradley und Diana L. Paxson, die das Buch nach dem Tode Zimmer Bradleys vervollständigte, gelingt erneut ein sehr berührendes Buch über die Geschichte Avalons, des römischen Reiches und des Versuches die eigenen spirituellen Traditionen zu retten und zu bewahren, indem sie mit den neuen Traditionen verbunden werden.  Es wird eine Zeitenwende spürbar, auf die die Priesterinnen von Avalon eine Antwort finden mussten. Wird dieser Versuch von Erfolg gekrönt sein? Die Antwort findet sich im letzten Band dieser grandiosen Reihe: Den "Nebeln von Avalon".

  15. Cover des Buches Atretes - Flucht nach Germanien (ISBN: 9783865918925)
    Francine Rivers

    Atretes - Flucht nach Germanien

     (28)
    Aktuelle Rezension von: pallas
    Der Roman "Atretes - Flucht nach Germanien" ist der abschließend letzte Teil einer zu tiefst beeindruckenden Serie, die das Leben in der Zeit der römischen Christenverfolgung im ersten Jahrhundert beschreibt. Es gibt kaum Werke wie diese drei Romane, welche dem Leser die Entwicklung des christlichen Glaubens in der damaligen von der römischen Gewaltherrschaft geprägten Gesellschaft zur Zeit dieser historischen Epoche so lebendig, präzise und überzeugend nahebringen. Nach der Lektüre dieser drei Romane gewinnt der Leser ein sehr gutes Gefühl für die Lebensumstände in der sich der junge christliche Glaube behaupten und entwickeln musste. Mein persönliches Bibelstudium wurde durch dieses Verständnis einer längst vergangenen historischen Epoche sehr bereichtert.

    Während in den ersten beiden Bänden das Leben und Schicksal der jungen an Christus glaubenden Jüdin Hadassa im Zentrum steht, geht es in "Artretes - Flucht nach Germanien" um den germanischen Stammesfürsten Artretes, der von den Römern gefangen genommen und als Gladiator ausgebildet in die Arena geschickt wurde. Durch seine Kampfkunst wurde er zum gefeierten "Star" der blutrünstigen römischen Gladiatorkämpfe. Er war so erfolgreich, dass er sich nach vielen Jahren mörderischer Spiele seine Freilassung erworben hat. In einer römischen Willkürherrschaft, die von Menschenverachtung geprägt ist, zählt eine solche Freilassung fast nichts. Atretes muss immer davon ausgehen, diese Freiheit sehr schnell wieder zu verlieren, um dann erneut gezwungen zu sein in der mörderischen Arena zu kämpfen und dann doch nur als Belustigung der Volksmassen den Tod zu finden. Atretes entschließt sich zusammen mit seinem Sohn, der Amme Rizpa, die sich als  Ziehmutter um seinen Sohn kümmert, und Theophilus nach Germanien zu fliehen, um der römischen Willkür zu entgehen. Auf dem langen gefahrvollen Weg nach Germanien kommt Atretes über die Liebe Rizpas zum Glauben an Jesus Christus. Theophilus möchte den christlichen Glauben zu den germanischen Stämmen bringen und damit die Frohe Botschaft des Evangeliums im heidnischen Germanien verbreiten. Atretes, gerade selbst erst zum Glauben gekommen, schließt sich dem sehr gefährlichen Vorhaben an.

    "Atretes - Flucht nach Germanien" bietet dem Leser faszinierende Einblicke in die Christianisierung des heidnischen Nordens zur Zeit Domitians. Er begleitet die Protagonisten auf dem unsicheren Weg von Ephesus über Rom nach Germanien. Gebannt erfährt man, welche Gefahren auf den damaligen Handelsrouten lauerten und wie sich die römische Gewaltherrschaft auf das tägliche Leben der ohnehin gepeinigten Menschen auswirkte. Staunend begleitet der Leser die Reisenden in das heidnische Germanien, begegnet den dort siedelnden Stämmen, deren Gesellschaftsstrukturen, rituellen Gebräuchen und Göttern. Der Roman schildert in einer spannenden Story, wie der noch junge christliche Glaube als frohe Botschaft des Evangeliums zunächst nur zaghaft und unter großer Gefahr von erst einigen wenigen Mitgliedern der ungezügelten germanischen Stämme angenommen wird. Atemberaubende Einblicke in die Riten einer aus heutiger Sicht völlig fremdartig erscheinenden Kultur machen das Geschehen zu einem faszinierenden Leseerlebnis.

    Ich möchte diese Trilogie "Hadassa- Im Schatten Roms", "Rapha - Die Tore von Ephesus" und "Atretes - Flucht nach Germanien" von Francine Rivers nie mehr in meinem Regal missen. Diese drei Romane schenkten mir so viel Einsicht und Verständnis für eine historische Epoche in der unser christlicher Glaube geboren, verteidigt und verbreitet wurde. Nach Lektüre dieser schönen Romane habe ich ein gänzlich anderes, besseres Verständnis für die Gesellschaftsstrukturen und das Leben der Menschen in dieser für uns heute so wichtigen Zeit gewonnen. Vieles, was ich in der Heiligen Schrift möglicherweise nicht so gut verstand, erscheint mir durch das bessere Verständnis um die damaligen Lebensbedingungen viel leichter zugänglich und nachvollziehbar.

    Schon aus diesem Grund bin ich dem Gerth Medien Verlag mehr als dankbar, dass diese bereits seit langer Zeit vergriffenen drei Romane erneut aufgelegt wurden. Ich finde es ist mehr als geboten, dem Gerth Medien Verlag für all seine wertvollen Publikationen zu danken. Gäbe es den Gerth Medien Verlag nicht, der seine Werke mit so viel Liebe zur handwerklichen Ausstattung und Engagement für seine Titel publiziert, wären wir Leser um Vieles ärmer- DANKE, VIELEN DANK.




  16. Cover des Buches Der Speersohn (ISBN: 9783765521188)
    Kirsten Winkelmann

    Der Speersohn

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Moma58

    368 Seiten, die es in sich haben. Die Erzählung beginnt 8 n. Chr. in Garlefs Kindheit. Garlef, der als Sohn eines germanischen Dorfoberhauptes mehr Interesse an Landwirtschaft als am Kämpfen hat, tut sich schwer seinen Vater zu überzeugen. Als dieser siegreich nach der Varusschlacht mit einem römischen Sklaven zurückkehrt, beginnt in Garlef eine Wandlung. Anschaulich und informativ beschreibt Kirsten Winkelmann in ihrem Roman die damalige Zeit. Detailgenaue Beschreibungen (z.B. von Kleidung, Frisuren, Einrichtungen von Häusern) tragen dazu bei, dass sich Leser*innen ein Bild machen können.

    Hier wird Geschichte bildhaft erzählt. Es werden Schlachten beschrieben, das Leben der Römer in ihren Herreslagern, teils grausame Einzelheiten geben ein Gesamtbild ab. Und damals wie heute geht es um Freundschaft, Liebe, Vergebung und Vergeltung.

    Fazit: Auch wenn Geschichte nicht das Lieblingsfach im Schulunterricht war - mit diesem Roman ändert sich einiges. Man fühlt mit den Protagonisten und teilt ihre Sorgen, möchte gerne wissen wie es mit Garlef, Mina und allen anderen Figuren weitergeht. Der Speersohn Teil 1 ist ein gelungener und lesenswerter Auftakt und bekommt von mir 4 Sterne.  

  17. Cover des Buches Venuswurf (ISBN: 9783426662106)
    Tanja Kinkel

    Venuswurf

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Der Roman spielt zum Ende der Amtszeit des Princeps Augustus um 7 n.Chr. Augustus war ein in der römischen Geschichte ziemlich einmaliger Herrscher. Er hat die Republik endgültig beendet und war der Begründer der römischen Kaiserzeit. Dabei gab er allen das Gefühl, die Republik lebe irgendwie doch fort, weil er formal niemanden entmachtete, sondern erreicht, dass er uneingeschränkte Zustimmung z.B. im Senat fand. Das hing sicherlich auch damit zusammen, dass die römischen Bürger die Machtkämpfe und Bürgerkriege zum Ende der Republik satt hatten und sich nach Frieden sehnten.

    Zum Ende seiner Amtszeit sind die Intrigen um seine Nachfolge auf ihrem Höhepunkt. Seine Enkelin Julilla (eigentlich Julia, aber von Kinkel wegen der Verwechslungsgefahr mit ihrer Mutter umgetauft) möchte ihren verbannten Bruder Postumus zum Herrscher machen. Augustus Frau Livia dagegen möchte ihren Sohn und Stiefsohn des Augustus, Tiberius an der Macht sehen. Beide Frauen erhoffen sich, im Hintergrund die eigentlichen Herrscherinnen zu sein.

    Andromeda, die eigentlich Tertia heisst, ist eine Zwergin und Sklavin, verkauft vom eigenen Vater und von Ovid, einem zu der Zeit „neumodischen“ Dichter erhält sie noch auf dem Sklavenmarkt den Namen Andromeda.

    Lycus, ein Freigelassener, der ein erfolgreicher Geschäftsmann geworden ist und eine Garküche, ein Bordell und eine Schauspielgruppe betreibt, kauft sie und verschenkt sie wenig später an Julilla.

    Andromeda findet sich schnell zurecht und auch Gönner, gerät aber dann mitten in die Intrigen der Familien der Julier und Claudier, passt sich an und begeht auch selbst Verrat.

    Tanja Kinkel entwickelt diese Geschichte ganz behutsam, aber mit sehr viel Wissen um die Verhältnisse der damaligen Zeit und das unterscheidet diesen Roman sehr wohltuend von ganz vielen anderen historischen Romanen, in denen sich der Autor ein bisschen Wissen auf Wikipedia reingezogen hat und daraus eine triviale Geschichte baut.

    Inzwischen achte ich bei Autoren, egal welchen Genres auf den Veröffentlichungsrhythmus. Wer zwei, drei Romane von beträchtlicher Länge pro Jahr raushaut, ist zu 99% ein Groschenromanschreiber.

    Demgegenüber ist Tanja Kinkels Roman gut durchdacht, sie führt eindrucksvoll in die damalige Lebensweise ein, die gegenseitigen Intrigen der privilegierten Familien, das dünne Eis, auf dem sich alle anderen bewegen werden anschaulich und spannend geschildert. Man muss aber schon ein bisschen aufpassen, um folgen zu können. Am Ende aber löst sie alles logisch auf.

    Der Anhang von 40 Seiten mit historischen Informationen und einem Werkstattblick rundet das gelungene Buch ab.

  18. Cover des Buches Centurio (ISBN: 9783453435056)
    Simon Scarrow

    Centurio

     (20)
    Aktuelle Rezension von: steijner12


    [Lesen Sie auch meinen Blog: Bennis Wühlkiste]

    Im ersten Jahrhundert nach Christus steht nur das kleine Königreich Palmyra zwischen dem römischen Imperium und seinem Erzfeind, dem Reich der Parther. Als die Parther in Palmyra einfallen, um eine Invasion vorzubereiten, werden die beiden Veteranen Macro und Cato mit der Aufgabe betraut, die scheinbar unbesiegbare Übermacht aufzuhalten.


    Abbildung: Heyne 

    Im Mittelpunkt von Simon Scarrows "Centurio" steht das kleine Königreich Palmyra, das als Pufferstaat zwischen dem römischen Imperium und dem Partherreich liegt. Als in Palmyra ein Bürgerkrieg ausbricht, werden die Kohorten von Macro und Cato als schnelle Vorauseinheit nach Palmyra geschickt, um die römischen Interessen zu wahren und den amtierenden König zu schützen. Da gleichzeitig eine Armee der Parther unterwegs ist, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Zumal die Verbündeten Roms in der dortigen Zitadelle eingeschlossen sind.

    Jede Menge Konfliktpotenzial

    Natürlich verwickeln sich die beiden römischen Centurionen dabei wieder in allerhand Ränke von Adligen, einen Thronfolgestreit und auch innerhalb ihrer Truppen gibt es ernsthafte Probleme. Dazu kommt, dass der syrische Statthalter Longinus die beiden eher heute als morgen vom Antlitz der Erde getilgt sehen möchte. Eine Menge Konfliktpotential also, zu dem sich auch noch eine geheime und gefährliche Liebe gesellt...

    Scarrow bleibt seinem schnellen, spannenden und informativen Schreibstil treu, beschreibt malerisch wenn es angebracht ist, spart aber an Adjektiven, wenn es dem  Handlungsfortschritt dient und bringt so Drive in die Story.  Auch die militärische Taktik und politische Ränkespiele bekommen mehr Platz als in den Vorgängerromanen - ein Ansatz der fruchtet. 

    Kurz gesagt: Eines der besseren Bücher der Adler-Serie - und das will durchaus etwas heißen!

    [Lesen Sie auch meinen  Blog: Bennis Wühlkiste]


    Simon Scarrow: Centurio; Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten, Heyne, 9,95 Euro;
    ISBN: 978-3-453-43505-6


    [Lesen Sie auch meinen Blog: Bennis Wühlkiste]


  19. Cover des Buches Die Legion (ISBN: 9783453436206)
    Simon Scarrow

    Die Legion

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ganz große Geschichte !
  20. Cover des Buches Die Garde (ISBN: 9783453436213)
    Simon Scarrow

    Die Garde

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Die Brüder des Adlers (ISBN: 9783453471481)
    Simon Scarrow

    Die Brüder des Adlers

     (20)
    Aktuelle Rezension von: TheBookAndTheOwl

    Ich habe endlich das letzte sich in meinem Besitz befindende Buch von Macro und Cato gelesen und war - wie üblich - begeistert. Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass Macro meine kleine, süße Kartoffel ist? Nein? Dann wisst ihr es jetzt. 

    Natürlich ist nach dem vierten Band nicht einfach Schluss in Rom bzw. Britannien. So weit ich weiß, folgen noch um die zehn Bände, aber die besitze ich leider nicht und ob es von denen noch einmal eine Neuauflage gibt, so wie von den ersten vier hier, weiß ich nicht. Ich möchte die Reihe auf dem Bücherregal ganz gern optisch einheitlich haben, deswegen werde ich wohl auf die Neuauflagen warten müssen. Vielleicht lege ich mir auch die eBooks zu... Mal schauen.

    Jetzt serviere ich euch erst einmal den Inhalt auf einem kleinen Silbertablett. 

    Verschworen bis in den Tod!

    Britannien, A.D. 44. Mit nadelstichartigen Attacken zerstören die britischen Barbaren immer mehr der wichtigen römischen Versorgungswege! Allein Macro und Cat können die Nachschublinien jetzt noch retten - an der Spitze einer Schar von keltischen Rekruten. Doch zunächst müssen die beiden Centurionen den einheimischen Kriegern zwei Dinge beibringen: Disziplin und Treue zu Rom - ihrem größten Feind...

    Ich weiß nicht, ob es euch in meiner Rezension zu »Der Zorn des Adlers« (Bd. 3) aufgefallen ist, aber ich bin immer noch happy über die Beförderung von Cato! Endlich ist er Centurio. Das hat er sich auch redlich verdient, der Bursche!

    Auch dieser Teil hat mich - wie zuvor bereits erwähnt - absolut begeistert. Ich fand es auch nicht so schlimm, dass man diesmal nicht so viel Krieg, sondern wieder mehr Lektionen und Politikverständnis hatte, wie ersteres bereits am Anfang der Fall war. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat, war, dass sich Flavia erneut hier nicht wieder einfand. Ich würde gern wissen, wie es ihr ergangen ist, nachdem ihr Verrat aus Buch zwei aufgefallen war. Sie scheint einfach wie von der Bildfläche verschwunden. Aber sicherlich kommt Scarrow noch darauf zurück, da ich weiß, dass sich spätere Bände der Reihe in Rom abspielen werden, worauf ich mich schon immens freue. 

    Die Freundschaft zwischen Cato und Macro ist auch in diesem Band beständig wie eh und je. Gerade diese ungleiche Beziehung macht die Rom-Serie komplett aus und gibt ihr den Charakter, den sie nun einmal besitzt. Nur durch Macro und Cato erhält die Reihe diese wundervolle Atmosphere für die ich sie sehr schätze. Ich kann an dieser Stelle nur wieder erwähnen, wie faszinierend ich Scarrows Verwebung von Fiktion und Geschichte finde. Ebenso sein Talent, das Alte und Tote wieder aufleben zu lassen, sodass es jemanden aus der heutigen Zeit unterhält. 

    Von mir erhält auch dieser Teil fünf Sterne, weil es immer wieder gut angelegte Lesezeit ist, die man mit Macro und Cato auf ihren Abenteuern verbringt. Ich freue mich schon auf die nächsten Romane!

  22. Cover des Buches Pandora (ISBN: 9783596153381)
    Anne Rice

    Pandora

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Im Paris der Gegenwart begegnet David Talbot, der Chronist der Vampire, der schönen Pandora und bittet sie, die Geschichte ihrer Jugend und ihrer Initiation in die Welt der Vampire niederzuschreiben. Und Pandora, die zweitausend Jahre alte Vampirin, kehrt in der Erinnerung zurück nach Rom zur Zeit ihrer Kindheit. Kaiser Augustus ist Herrscher über das blühende Weltreich, auf dem Gipfel seiner Macht. Pandora, Tochter einer kultivierten Patrizierfamilie, genießt für ein Mädchen eine ungewöhnlich sorgfältige Erziehung und nimmt früh am gesellschaftlichen und intellektuellen Leben teil. Mit der Inthronisation von Kaiser Tiberius beginnt jedoch eine furchtbare Schreckensherrschaft. Pandoras Familie wird ausgelöscht, ihr aber gelingt die Flucht nach Antiochia. Dort taucht sie in einen anderen, geheimen Kosmos ein: in der Schattenreich der Untoten. Für Pandora beginnt eine Reise durch Zeit und Welt auf der Suche nach dem verloren geglaubten Liebhaber, dem Vampir Marius, den sie als junge Frau kennen und lieben gelernt hatte... 


    Nach einer Begegnung mit David Talbot, dem Chronisten der Vampire, folgt die Vampirin Pandora dessen Bitte und schreibt ihr Leben als Mensch und auch Vampir für ihn nieder. Als junges Mädchen wächst Pandora im römischen Reich auf. Ihr Leben ist gezeichnet durch Feste, eine strenge Erziehung und sie liebt es sich die blutigen Spiele im Theater anzusehen. Zu diesem Zeitpunkt trifft sie das erste mal auf den Vampir Marius, von dem sie ungemein fasziniert ist. Sein blondes Haar und seine anmutige Erscheinung schlagen sie sofort in ihren Bann. Immer wieder begegnen sich die beiden und während Pandora älter wird, scheint sich Marius gar nicht zu verändern. Als Pandoras Familie gemeuchelt wird, gelingt es ihr zu fliehen und sich ein neues Leben aufzubauen. Sie nimmt sich alles vom Leben und scheint keine Grenzen zu kennen. Und dann begegnet sie plötzlich wieder Marius, der wie immer unverändert scheint. Er wandelt sie in einen Vampir und fortan ziehen die beiden gemeinsam durch die Zeit, bis Pandora Grenzen überschreitet...


    Mit der Geschichte um Pandora und Marius hat Anne Rice ein Vampir-Paar beleuchtet, welches mich schon in "Königin der Verdammten" ungemein begeistert hat. Marius und Pandora sind für mich so eine Art "Romeo und Julia" der Schattenwelt. Anne Rice schafft es mit ihren Worten so zu verzaubern, dass man denkt, dass man selbst an Pandoras Stelle ihr Leben in der Römerzeit durchlebt. Sie schafft es mit wenigen Worten fantastische Bilder zu malen und ist dabei so detailliert, dass man fast schon meinen könnte die Zeit selbst mit erlebt zu haben. Anne spielt ebenfalls sehr gut mit Emotionen. Man hofft und leidet mit Pandora. Man muss sogar ab und an richtig den Atem anhalten. Besonders wenn Pandora auf Marius trifft scheint es immer regelrecht zu knistern, fast verliebt man sich selbst ein bisschen in Marius den Römer.


    Entgegen der anderen Teile aus der Vampirchronik hat mich dieser Band ungemein fasziniert, da er sich nicht wie die Hauptteile auf die Geschichte von dem Vampir Lestat bezieht. Endlich lernt man das Leben und Wirken der anderen Charaktere kennen und auch lieben. Auch wenn Lestat hier keine große Rolle spielt trifft man auf neue, interessante Charaktere. Wie immer sind die Vampire von Anne Rice geheimnisvoll. Sie sind aber auch melancholisch und geübte Verführer. Sie lieben, sie leiden und sie können grausam sein. Das ist eine wunderbare Mischung und macht Spaß. Diese Vampire sind einfach anders, einfach echt. Sie sind etwas Besonderes. Sie glitzern nicht und sie sind keine Überwesen, so wie die Vampire in den neueren Romanen dargestellt werden. 


    Pandora, die Protagonistin, ist in diesem Band zu Beginn als "Schreiberin" eines Tagebuchs dargestellt. Sie schreibt ihre Geschichte für David nieder und beginnt sich dann zu erinnern. Als Charakter war sie in jungen Jahren eine "Lebedame". Sie hat eine gute Ausbildung genossen und weiß um ihre Vorteile. Sie ist auch furchtlos und blickt den blutigen Spielen im Theater mit Begeisterung entgegen. Außerdem ist sie noch sehr jugendlich und doch verliebt sie sich scheinbar ab der ersten Sekunde in Marius. Später ist sie erwachsen und zielstrebig. Sie weiß was sie will und weiß dieses auch durchzusetzen. Als ihre Familie gemeuchelt wird und sie flüchten muss ist sie zerrissen. Sie versucht sich abzulenken, indem sie sich einen Liebhaber nimmt. Doch auch das scheint sie nicht wirklich glücklich zu machen. Erst später, als sie wieder auf Marius trifft scheint sie wieder richtig aufzublühen, besonders, als Marius sie dann wandelt. Doch irgendwann scheint auch hier ihr Charakter zu kippen und sie beginnt das zu tun, was ihr beliebt, auch wenn das gegen Marius Prinzipien geht. 
    Da Pandora so ein unberechenbarer Charakter ist, finde ich sie einfach nur fabelhaft. Sie wird über die Zeit weise, doch sie muss ihre Lehren auf wirklich harten Umwegen erfahren. Mal hat man Mitleid mit ihr, dann schüttelt man wieder den Kopf über sie. Das finde ich ungemein faszinierend. Man muss Pandora einfach mögen.


    Empfehlen möchte ich den Roman allen Vampirfans, die gern Vampirgeschichten fernab der gängigen Klischess lesen möchten. Ihr kommt hier voll und ganz auf eure Kosten. Wer die Vampirchroniken um Lestat noch nicht kennt, kann dieses Buch trotzdem mit guten Gewissen lesen. Der Einstieg funktioniert auch ohne Hintergrundwissen sehr gut - aber Achtung, dieser Band macht Appetit auf mehr!


    Idee: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Details: 5/5
    Spannung: 5/5


    Gesamt: 5/5



  23. Cover des Buches Im Auftrag des Adlers (ISBN: 9783453471467)
    Simon Scarrow

    Im Auftrag des Adlers

     (34)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Die Invasion Britanniens hat begonnen! Zenturio Macro und sein Optio Cato führen die Zweite Legion gegen den schlimmsten Feind, mit dem es die römische Armee je zu tun hatte: Die keltischen Barbarenhorden sind wild, grausam und beinahe übermenschlich tapfer. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, müssen sich Cato und Macro auch noch gegen einen skrupellosen Feind aus den eigenen Reihen wehren: Der verräterische Tribun Vitellius hat seinen beiden Widersachen nämliche blutige Rache geschworen ...
    Inhaltsangabe auf amazon


    Der 2. Teil der Rom-Serie von Simon Scarrow.
    Es hat mir wieder sehr gut gefallen, nur bin ich sehr schwer in das Bich hereingekommen. Und das, obwohl der 1. Teil der Reihe noch gar nicht lange vorher von mir gelesen wurde.
    Sehr gut haben mir aber auch die Einblicke in die Strategien der römischen Armee gefallen. Anschaulich und gut verständlich.
    Eine sehr gute Serie👍
  24. Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)
    Simon Scarrow

    Im Zeichen des Adlers

     (52)
    Aktuelle Rezension von: MyEleDay

    Eine Geschichte, die im 42-43 n- Chr. spielt, in der Römischen Zeit. Kaiser Claudius gewährt dem siebzehnjährigen Leibsklave Cato, die Freiheit, doch mit einer Bedingung: Er muss zur zweiten Legion antreten und dort als Legionär dienen. Diese Legion, wird mit 2-3 anderen Legionen, auf eine gefährliche Abenteuer geschickt und zwar, einst wo Cäser gescheitert ist: die Eroberung Britanniens. 


    Ein wirklich gutes Buch, das einem auch zum lachen brachte. Der Schreibstyl war gut, ich konnte es mir Bildlich vorstellen und habe es auch geliebt.


    Empfehlenswert! 

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