Bücher mit dem Tag "römisches reich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "römisches reich" gekennzeichnet haben.

341 Bücher

  1. Cover des Buches Papyrus (ISBN: 9783257071986)
    Irene Vallejo

    Papyrus

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Bücher_Tini

    Die Geschichte des Buches auf ganz wunderbare Weise dargelegt.

    Die Melodie die in den Worten von Irene Vallejo mitschwingt ist genau so schön,sagenhaft und stark wie die Geschichte des Buches selbst.

    Anfangs Roman ähnlich ,nimmt das Buch den Leser dann doch sehr in seinen Bann und benötigt den Willen in Geschichte und wissen einzutauchen.

    Auf den Weg von über 5000 Jahren erleben wir wie Bücher entstehen, Bibliotheken gegründet,bestückt und auf welche unheimlich schwierige weise sie bearbeitet wurden.

    Mit immer wiederkehrenden Ausflügen zu Beispielen auch im hier und jetzt wird erklärt wie das geliebte etwas was wir nur all zu gern in der Hand halten entstand und sich im laufe der Geschichte veränderte.

    Die Historie welche in dem Buch beschrieben wird ist zwar zumeist auf Griechenland und das römische Reich ausgelegt ,und genau da fehlt mir etwas das weitere Umfeld ,aber das geballte wissen ist schon jetzt manchmal schwer zu erfassen.

    Ich danke für dies Worte ,das wissen und all die Informationen wie das Buch von heute durch die Zeit entstand.


  2. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (88)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Invita, Sklavin im Hause des Statthalters von Treveris, sorgt erneut für Aufregung. Nach dem hinterhältigen Mord an einem angesehenen römischen Beamten wird dessen Sklave Hyacinthus als schuldig befunden. Wie es das römische Recht damals ermöglichte, sollen mit ihm alle Leibeigenen des Haushaltes hingerichtet werden. Da sich unter ihnen jedoch Verwandte von Invitas Mitsklaven Flavus befinden, setzt sie natürlich alles daran, Hyacinthus‘ Unschuld zu beweisen.

    Auch im zweiten Teil der Serie „Sklavin Invita“ erzählt die aufgeweckte Hauptfigur aus ihrer Sicht in der Ich-Form und nimmt den Leser damit sofort wieder gefangen. Das Rechtswesen ist grausam und ermöglich so etwas wie Sippenhaftung, ein Sklave ist nicht mehr als ein sprechendes Werkzeug, ein Nutzobjekt für seinen Besitzer. Doch das will Invita nicht wahr haben. So stellt sie mithilfe ihrer Domina Marcella Nachforschungen an und gerät prompt in einen Hinterhalt.

    Mit aufwendig recherchierten Details besticht Autorin Maria W. Peter wie aus dem Vorgängerband „Fortunas Rache“ gewohnt, indem sie von Sklavenhändlern, harter Arbeit, Gehorsam und Strafe ebenso berichtet wie von baulichen Kunstwerken, typischen Mosaikböden und farbenprächtigen Wandmalereien, von weitläufigen Thermenanlagen und ausgeklügelten Abwasserkanälen. Vor dieser historisch belegbaren Kulisse im römischen Trier spielen sich nun dramatische Szenen einer fiktiven Handlung ab, die geschickt und klug aufgebaut ist und die Zeit um 1012 ab urbe condita (260 n. Chr.) lebendig werden lässt. 

    Einige aus dem ersten Teil bekannte Figuren begegnen dem Leser hier wieder, sodass man deren Entwicklung gut verfolgen und nachvollziehen kann. Vertrauen und Skepsis müssen gewissenhaft gegeneinander abgewogen werden, will man der Wahrheit auf die Spur kommen und dem Recht Genüge tun. Verschiedenste Mörder kommen infrage, wessen Motiv ist das wahrscheinlichste? Kein Wunder, dass hier Spannung vom Anfang bis zum Ende herrscht, die den Leser immer wieder mitfiebern lässt bei der Suche nach dem tatsächlichen Täter und dessen Beweggründen.

    Wer historische Grundlagen schon während der Geschichte parat haben möchte, kann das Nachwort durchaus vorab lesen, Glossar, Reise- und Stöbertipps runden den Roman dann noch zusätzlich ab und verleihen dem Buch ein gewisses Extra.

    „Die Legion des Raben“ vermittelt eine in sich abgeschlossene Handlung, dennoch ist das Lesen von „Fortunas Rache“ davor jedenfalls empfehlenswert.

    Wer einen ausgesuchten Mix aus Krimi, ein wenig Romantik und interessanten historischen Aspekten sucht, der wird hier bestimmt fündig.

     

     


    Titel                             Die Legion des Raben

    Autor                           Maria W. Peter

    ISBN                            978-3-492-50055-5

    Sprache                       Deutsch

    Ausgabe                      Flexibler Einband, 416 Seiten

                                       ebenfalls erhältlich als ebook

    Reihe                           Sklavin Invita, Teil 2

    Erscheinungsdatum      2. Juni 2017

    Verlag                          Piper

  3. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783453419353)
    Robert Harris

    Imperium

     (232)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein wirklich beeindruckender Roman, der zu fesseln vermag. Vorausgesetzt natürlich, man hat einen gewissen Faible für die Historie, speziell die Geschichte der Römischen Republik, denn hier erlebt man diese in all ihren Facetten. Ciceros Lebensweg war durchaus steinig, als Mann ohne Reputation und Vermögen. Dennoch schafft er es aufgrund seiner eigenen Talente bis an die Spitze der Römischen Republik, zum Amt des Konsuls. Doch schon damals galt: Herkunft, Beziehungen und vor allen Dingen Vermögen ebnen den Weg ganz nach oben. Wie man es ohne all das schaffen kann, zeigt dieser Roman … aber auch, welchen Preis man dafür zahlen muss. Manches erinnert unwillkürlich an die heutige Zeit, vielleicht, weil der Mensch sich, unabhängig vom geschichtlichen Umfeld, gar nicht so sehr geändert hat? Großartig und bis zum Ende fesselnd.

  4. Cover des Buches Verrat in Colonia (ISBN: 9783492505147)
    Maria W. Peter

    Verrat in Colonia

     (53)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    260 n. Chr.: Die römische Sklavin Invita ist mit ihrer Herrin Marcella und dem Sklaven Flavus mit dem Tross des Finanzprocurators auf dem Weg nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Unterwegs werden sie von germanischen Barbaren überfallen, und nur das rechtzeitige Auftauchen der Verstärkung verhütet Schlimmeres, aber auch so sind viele Menschen gestorben und die Hälfte des Soldgeldes gestohlen worden.

    Doch in der Colonia angekommen, wird es noch schlimmer, ein Mord geschieht, und Flavus wird als Verdächtiger festgenommen. Und dann wird sogar die Stadt belagert, Hunger und Seuchen brechen aus. Für Marcella, Invita und Flavus wird es in diesem vierten Band der Reihe sehr persönlich, und alle drei schweben in immer größer werdender Gefahr.

    Dieses Mal geht es also nach Köln, was mir als Kölnerin natürlich gut gefällt, zumal Maria W. Peter wieder sehr gut recherchiert hat, und das Praetorium, dessen Ausgrabung man heutzutage besichtigen kann, sowie ein weiteres Haus, das man als Kölner zumindest zum Teil kennt, eine Rolle spielen. Die Geschehnisse sind eingebunden in reale historische Ereignisse, und so tauchen auch historische Persönlichkeiten auf und spielen eine mehr oder weniger große Rolle. Auch das, zu dieser Zeit gefährdete Christentum, zu dem sich auch Marcella bekennt, wird thematisiert.

    Neben den drei, den Kennern der Reihe bereits bekannten, Protagonisten, lernt man, außerhalb der historischen Personen, verschiedene andere Charaktere kennen, wie den Centurio Mucius Longinus, der aus einfachen Verhältnissen stammt, und sich zu Marcella hingezogen zu fühlen scheint. Longinus ist schnell sympathisch, auch, weil er sich gegen Ungerechtigkeiten stellt. Simon Patricius ist Christ und scheint Invita zu kennen, sie jedoch fühlt sich von ihm verfolgt. Ein weiterer Charakter hat sich mir eingeprägt, Lettius, der Cloacarius, ein für die Kanalisation zuständiger Sklave, den man öfter trifft, als zunächst vermutet.

    Die Geschichte ist spannend, man fühlt stark mit und bangt um die Charaktere. Manche Enthüllung konnte ich mir schon denken, die Auflösung aber hat mich überrascht, dennoch ist sie nachvollziehbar. Wie bei jedem guten historischen Roman gibt es auch hier zusätzliche Boni: Karte, Model des Praetoriums, Glossar, Personenverzeichnis, Reise- und Stöbertipps und ein sehr lesenswertes Nachwort der Autorin.

    Auch Band 4 der Reihe hat mich wieder gut unterhalten. Mittlerweile hat man die Protagonisten liebgewonnen und bangt mit ihnen, vor allem in diesem Band hat man dazu reichlich Gelegenheit. Wer gut recherchierte historische Kriminalromane mag, ist bei dieser Reihe genau richtig. Ich vergebe 4,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.

  5. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.367)
    Aktuelle Rezension von: BinaP

    Die Päpstin gehört zu meinen absoluten Lieblingsromanen. Ich finde, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Jedenfalls kommt alles sehr glaubwürdig rüber. Die Protagonistin Johanna ist für mich eine Sympathieträgerin, ich habe sehr mit ihr mitgefühlt, vor allem in gewissen Szenen (ich will hier jetzt nicht spoilern).

  6. Cover des Buches Der Schatz Salomos (ISBN: 9783492500548)
    Maria W. Peter

    Der Schatz Salomos

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Das Buch ist der dritte Band der historischen Krimireihe um die Sklavin Invita, die in Trier und Metz im Jahre 260 n. Chr. lebt und dort in Verbrechen verwickelt wird.

    Die Geschichte ist gut ausgedacht und vielschichtig. Die Lebensbedingungen der damaligen Zeit werden sehr realistisch beschrieben, bis hin zu den enormen Standesunterschieden innerhalb der Bevölkerung. Die historischen Hintergründe sind korrekt dargestellt. Es ist dem Text anzumerken, dass die Autorin einige Mühe auf die Recherche verwandt hat, was sich auch in einem ausführlichen Nachwort und einem Glossar mit den Übersetzungen römischer Begriffe ausdrückt.

    Die Personen sind der Autorin in vielen Fällen ein wenig zu holzschnittartig geraten. Es gibt gute Menschen und schlechte Menschen und diese sind das jeweils durch und durch, die Cornelier komplett schlecht, die beiden Juden komplett gut und das schlägt sich sogar als schlechte und gutes Aussehen der Personen nieder. Nur wenige Personen, wie der Legatus weisen differenziertere Eigenschaften auf.

    Gefühlt ist Invita ohne Unterbrechung im Panikmodus, was mir persönlich etwas zu viel ist. Auch werden einige Stränge der Geschichte nicht richtig auserzählt. Fast hat es den Eindruck, die Autorin habe selbst ein wenig den Überblick verloren.

     Die Sprache ist lebendig und angenehm zu lesen. Drei Sterne.

  7. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (789)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Geschichte des jungen Jesus, der auf dem Wege ist, der Messias zu werden. Doch wie wird man Messias? Diese Frage stellt sich Joshua und sein bester Freund Biff und zusammen erleben sie ein herrlich schräges Abenteuer, quer durch die damals bekannte Welt, an historischen und weniger historischen Orten, erleben wundersame Abenteuer, treffen auf mysteriöse Magier, verschwiegene Mönche, durchgeknallte Obdachlose und schizophrene Jünger. Während die gesamte Geschichte auf eine durchaus humorvolle und an einigen Stellen wirklich amüsante Komik erzählt wird, ist der philosophische, religiöse Teil durchaus nicht zu unterschätzen: Das Hintergrundwissen des Autors über die verschiedenen damaligen Religionen ist umfangreich und wird geschickt in eine doch eher humorvolle Handlung eingebunden. Mich selbst hat sowohl der Witz und die Art des Autors, seine Figuren denken und handeln zu lassen sehr positiv angesprochen, als auch der wenn auch oberflächlige Einblick in die religiöse Welt der damaligen Zeit. 

     Kurzweilig, merkwürdig aber sehr sehr amüsant!

  8. Cover des Buches Titan (ISBN: 9783453419360)
    Robert Harris

    Titan

     (114)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Biographie eines politischen Karrieristen - als Biographie erzählte Lebensgeschichte eines Staatsmannes und Redners, Einblicke in einen Werdegang ohne Reichtum und militärischen Rückhalt. 

    Robert Harris überzeugt einmal mehr mit einem quasi-fiktionalen Historienromanen. "Titan" setzt chronologisch und stilistisch auf den erfolgreichen Vorgänger "Imperium" auf und zeichnet den Werdegang des großen römischen Politikers Marcus Tullius Cicero dramaturgisch nach. Der Roman behandelt die Jahre 63 v. Chr. bis 58 v. Chr. und zeigt den tiefen Fall einer historischen Persönlichkeit vom Konsul zum Exilanten.

  9. Cover des Buches Fortunas Rache (ISBN: 9783492500562)
    Maria W. Peter

    Fortunas Rache

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_Matos

    Dies ist ein Historienkrimi, der einige Wochen im 3. Jahrhundert des Römischen Reiches in Trier abbildet.
    Der Roman endet abgeschlossen. Es gibt Folgebände um die Ich-Erzählerin, die gebildete Sklavin Invita, und ihre Bekanntschaften.
    Einen großen Pluspunkt sehe ich in der flüssigen Lesbarkeit. Ich suche regelmäßig Lesestoff für Gelegenheiten, bei denen ich nicht so konzentriert lesen kann oder vielen Unterbrechungen ausgesetzt bin, z. B. im ÖPNV. Da möchte ich sofort wieder in der Handlung drin sein, genau das gelingt hier super. Die Anzahl der Figuren und Verwicklungen ist angenehm. Es lässt sich ohne Herumblättern ein guter Überblick wahren, gleichzeitig sind es so viele, dass es realistisch und schwer vorhersehbar ist, dass man zu Zusammenhängen und Motiven spekulieren und richtigen und falschen Fährten folgen kann. Das fordert und macht richtig Spaß.
    Ich fühlte mich auf angenehme Weise in die Epoche zurückversetzt, die ich auf dem Weg zum Großen Latinum kennenlernte. Mir gefallen die Bezüge zu Gelehrten, deren Schriften im Schulunterricht zu übersetzen und deuten waren, z. B. Ovid. Hier dienen diese nicht nur als Beiwerk, sondern sind coolerweise für die Handlung relevant.
    Die Recherche um die Orte, Kultur, Hierarchien, Lebens- und Arbeitsverhältnisse wirkt fundiert. Römische Ausdrücke sind enthalten, deren Bedeutung sich meistens aus dem Zusammenhang herleiten lassen, ergänzend im Glossar nachgeschlagen werden können. Ich freue mich über den Kenntniszuwachs.
    Angenehme Prisen von Humor und Erotik sind enthalten. Trotz Darstellungen zum harten Dasein als Sklavin zieht der Roman beim Lesen nicht emotional runter.
    Für meinen Geschmack hätte das Erzähltempo etwas gestrafft werden können. Der sprachliche Ausdruck war manchmal nicht meins, z. B. setzt bei Invita gefühlt zu oft ein Herzschlag aus, wenn sie sich erschreckt oder eine wichtige Erkenntnis gewinnt.
    Das Ende klärt alle aufgeworfenen Fragen, enthält Wow-Effekte, stellt mich inklusive des informativen Nachworts voll zufrieden.
    Die Charaktere und das antike Trier (Belgisch Gallien) bergen viel Potenzial für zusätzliche aufregende Entwicklungen. Ich habe mir zwei Folgebände gekauft, um Invita, Flavus, Marcella und andere interessante Figuren weiter zu begleiten.

  10. Cover des Buches Augustus (ISBN: 9783423146128)
    John Williams

    Augustus

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Mechling

    Verhältnismäßig unaufgeregt, dennoch spannend und fesselnd. 

    Zwischen den meist sachlichen Briefen sind einige Emotionale Korrespondenzen eingebettet, wobei beide gleichermaßen interessant und informativ sind. Auch wenn man im Hinterkopf haben muss, dass die Dokumente beinahe ausnahmslos Erdacht sind, gibt es einen guten Eindruck vom damaligen Leben. 

    Der Schreibstil von John Williams ist bei weitem nicht so überzogen Barrock wie z.b. bei "Ich zähmte die Wölfin". Dennoch zeigt sein Stil ein Gespür für die vermeintlich lateinische Grammatik, ohne das es anstrengt oder auf die Nerven geht. 

    Bei weitem angenehmer zu lesen als "Die Iden des März" und über die meisten Strecken weniger pseudo-philosophisch, sondern vermeintlich sachliche Korrespondenz. 

    Bis zum Schluss erhält man Alle Informationen nur aus zweiter Hand, erst am Ende meldet sich Augustus selbst zu Wort. Doch ich muss sagen, ich habe seine Sicht der Dinge vorher nicht vermisst. Und der vermeintliche Kunstgriff, den Kaiser selbst, erst am Ende zu Wort kommen zu lassen ist zwar eine nette Idee, aber hätte - meiner Meinung nach - gar nicht sein müssen. Der Aufbau zum "Mysterium" Augustus wird dadurch etwas relativiert. Doch das passt natürlich auch wieder zu dem überwiegend sachlichen Ton der Intrigen. 

    Es bleibt definitiv in meiner Bibliothek und ich nehme es gerne wieder zur Hand.

  11. Cover des Buches Atretes - Flucht nach Germanien (ISBN: 9783865918925)
    Francine Rivers

    Atretes - Flucht nach Germanien

     (29)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Atretes, der großartige Gladiator ist Vater geworden. Doch die Dinge sind schwierig, er ist einsam und sehnt sich nach Erfüllung und seiner Heimat.

    Bei der Suche nach seinem Sohn lernt er Rizpa kennen.

    Rizpa ist eine ehrliche Christin, voller Liebe und Kraft, aber auch verwundbar und mit schmerzenden Wunden aus der Vergangenheit.

    Als Atretes dann in Gefahr gerät flieht er mit Rizpa und seinem Sohn nach Germanien.

    Diese Reise ist ereignisreich und teilweise dramatisch und alles ist spannend und fesselnd beschrieben.

    Während der Reise wächst Atretes über sich hinaus und seine Entwicklung ist authentisch, durch seine eher grobe Art eckt er an und trotzdem mochte ich ihn echt gerne.

    Theophilus, ein ehemaliger römischer Zenturio begleitet die drei auf ihrer Reise und ist ein wunderbarer Mann. Er liebt Gott, spricht von Jesus und strahlt eine natürliche Stärke und Sicherheit aus die anziehend wirkt.

    Überhaupt ist der Glaube an Jesus das zentrale Thema dieses Buches.

    Hier liest man von Wundern, von tiefen Erfahrungen und von echter Liebe.

    Seht gut fand ich mit welcher Natürlichkeit Francine Rivers auch biblische Personen  eingeflochten hat und obwohl das Ende fast unglaublich und erstaunlich ist - für mich klingt es so logisch und passend.

    Denn damals war es noch nicht so ungewöhnlich wie heute und die Menschen haben Gott teils anders und intensiver erlebt.

    Dieses Buch ist großartig, es spricht von Liebe, Heilung und Vergebung, von Gottes Stärke und seinen Wundern.

    Sehr lesenswert auch wenn mir die ersten beiden Bände einen Ticken besser gefallen haben.

  12. Cover des Buches Die Priesterin von Avalon (ISBN: 9783898975261)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Priesterin von Avalon

     (260)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Das Buch war gewöhnungsbedürftig und die story war nicht wirklich mitreißend.

  13. Cover des Buches Töchter der Sünde (ISBN: 9783426635247)
    Iny Lorentz

    Töchter der Sünde

     (130)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Name: Töchter der Sünde
    Autor: Iny Lorentz
    Genre: Historisch, Drama, Romantik
    Preis: € 16,97
    Seiten: 778
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-426-66245-8
    Verlag: Knaur Verlag 


    Klappentext:

    Die ehemalige Wanderhure Marie lebt glücklich auf Burg Kibitzstein und könnte ihr Leben genießen.

    Ihre Kinder sind erwachsen, die Töchter bereits verheiratet, und nun soll auch ihr Sohn Falko unter die Haube. Doch Falko ist ein Heißsporn und von ungestümen Temperament, und als er sich bei einem Turnier erbitterte Feinde macht, beschließt der Fürstbeschof von Würzburg, ihn eine Zeitlang aus der Gegend zu entfernen. Er schickt ihn mit seiner Nichte Elisabeth nach Rom, wo das Mädchen Vorsteherin in einem vornehmen Nonnenkloster werden soll. 

    Zwar scheint Falko zunächst der Versuchung widerstehen zu können, die Schöne zu verführen, doch in Rom stürzt er sich in eine Affäre mit der Tochter seines Todfeindes. 

    Damit gefährdet er die Aufgabe, die dort auf ihn wartet - und die von außerordentlicher politscher Brisanz ist: Er soll den Besuch des deutschen Königs Friedrich III. und seine Kaiserkrönung vorbereiten, und die Widersacher lauern schon ... 


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Über das Buch denke ich gemischt, aber eher positiv als negativ. Klar ist es ungewohnt, ein Buch aus der Reihe zu lesen, in welcher es nicht primär um Marie selbst geht, aber daran habe ich mich beim Lesen dann doch schnell gewöhnt. Davor, zumindest hatte ich den Eindruck, hat man von ihrem Sohn Falko nicht allzuviel mitbekommen, dafür kann man ihn in diesem Band nun viel besser kennenlernen. Aber das war ja schon im Vorgängerband mit Trudi der Fall, wo es die meiste Zeit um sie ging. 

    Falko, ja er ist jung und höflich, aber auch etwas zu schnell mit der Hand am Schwertgriff oder in der Hose. Er genießt zwar das Leben, am liebsten zusammen mit seinen Freunden und einem Weib auf seinem Schoss, aber dafür ist er auch hitzköpfig und handelt lieber, bevor er darüber nachdenkt. Auch scheint er Entscheidungsschwierigkeiten zu haben und er lässt sich viel zu leicht ablenken, da er lieber zwei Frauen datet, als sich um seine Mission in Rom zu kümmern. Überhaupt kam dieser Teil im Buch sehr kurz vor und wurde auch, als es dann schließlich soweit war, ziemlich schnell und leicht verwirrend abgehandelt. In einem anderen Buch würde es ich stören, allerdings ist das Beziehungsdreieck durch die ganzen Umstände doch so interessant gewesen, dass es mich nicht gestört hat. Der Teil mit dem König war zwar dagegen die Rahmenhandlung oder ein Teil davon, aber der hat mich jetzt ehrlich gesagt weniger interessiert. Ich gebe es zu, ich habe mich dagegen eher gefragt, wie denken die beiden Frauen über Falko und mit welcher wird er am Ende glücklich werden können. Nun gut, mit dem Ausgang hatte ich nicht gerechnet, aber es hat meine Fragen, was aus den beiden Frauen am Ende sein wird, ziemlich gut beantwortet. Auch fand ich die romantische Entwicklung zwischen zwei anderen Charakteren sehr schön, auch wenn ich bei dem weiblichen Part das Geheimnis dahinter etwas "too much" fand. Aber das ist ja oft bei dieser Reihe so, dass bei dem einen oder anderen Charakter etwas übertrieben werden muss.

    Sehr interessant fand ich auch die Teile der Geschichte, die in Kibitzstein spielten, da man nicht zu 100% der Geschichte von Falko gefolgt ist, sondern das von seiner Mutter und seinen Geschwistern. Hier passiert eine kleine Geschichte, die zwar nur einen geringen bis kaum einen Einfluss auf den roten Faden von Falko hat, dennoch hatte ich auch hier viel Spaß. Überhaupt hatte ich viel Spaß beim Lesen des Buches. Es kommt sogar zu einer Handlung, bei der ich sage: Ja, das ist typisch Marie, das passt zu ihr. Gleichzeitig hatte ich auch Sorge um sie, da sie schon bereits alt ist und ich bin mir nicht sicher, ob es da noch viel dazu geben. Irgendwie traurig, der Gedanke. Auf der anderen Seite, ohne sie wäre es ja nicht wirklich die "Wanderhuren"-Reihe mehr. 


    Leseprobe:

    Kardinal Taddeo Foscarelli blieb stehen, hob den Kopf und lauschte. Hatte er nicht schon eben hastige Schritte hinter sich vernommen? Sein Herz schlug jedoch so hart und schnell, dass es in seinen Ohren widerhallte und alles andere übertönte. Weiter!, befahl er sich selbst, lief ein Stück die Ruinen entlang und schlüpfte hinter einen Vorsprung. Im nächsten Augenblick vernahm er Stimmen.

    "Dort vorne muss er sein!"

    Sie waren ihm auf der Spur! Foscarelli überlegte angestrengt, was er tun konnte. Leider schien der Mond so hell, dass man ihn sehen würde, sobald er aus dem Schatten der Mauer trat. Auch war ihm klar, dass er selbst dann in Gefahr schwebte, wenn es sich bei seinen Verfolgern nur um lumpige Räuber handelte. Allein das juwelenbesetzte Kreuz, das er unter dem Wams trug, war mehr wert, als ein Handwerker in drei Jahren ehrlicher Arbeit verdienen konnte. 

    "Nimm dich zusammen!" Hatte er das gesagt oder nur gedacht? Im Grunde war es gleichgültig, wer hinter ihm her war. Der Dolch eines Räubers war ebenso scharf wie der eines Meuchelmörders, beide brachten den Tod. 

    "Ich hätte besser aufpassen müssen!" Sich im schalen Schatten der Hauswände haltend, schlich er weiter bis zur Einmündung der nächsten Gasse. Da vernahm er vor sich hastige Schritte und bog nach links ein. 

    "Dort drüben ist er!", rief jemand.

    Foscarelli begann zu rennen. An Räuber glaubte er nicht mehr, denn so viele Banditen, wie in seiner Nähe lauern mussten, kümmerten sich gewöhnlich nicht um einen einzelnen Spaziergänger.


    Fazit:

    Das Buch ist nicht perfekt und ich kann mir vorstellen, wenn jemand vom Hauptcharakter, seinem Verhalten und/oder seinen Entscheidungen angewidert/genervt ist. Ich persönlich hatte, wie auch schon bei den vier Bänden davor, sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich darauf, den nächsten Band der Reihe lesen zu können. Insgesamt bekommt der Band von mir 4 Rubine.

  14. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783446242418)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.432)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Gaarder gibt mit seinem Weltbestseller einen guten und klaren Einblick in die Geschichte der Philosophie. Kein Wunder, dass manch ein Professor auf "Sophies Welt" als Philosophie-Lehrbuch zurückgreift! Die Rahmenhandlung sorgt dafür, dass die eigentlich schwere Kost (tausende Jahre Philosophie) sehr leicht verdaut werden kann. Die klare Sprache und die Spannende Geschichte fesselt den Leser geradezu an das Buch - und schon sind die mehr als 600 Seiten ausgelesen.

    Ein Lesevergnügen der besonderen Art - vorausgesetzt, man ist wissbegierig, offen für Neues und bereit, sich mit sich selbst kritisch auseinanderzusetzen.  

                             

  15. Cover des Buches Die Töchter Roms: Flammentempel (ISBN: 9783499003271)
    Debra May Macleod

    Die Töchter Roms: Flammentempel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik

    Das „alte“ Rom und insbesondere die Personen der julier – einer alten Dynastie, politischer hoher Einfluss, militärisch erfahren verfügte das altrömische Patriziergeschlecht über etwas Macht im Senat. Nicht unbeliebt bei dem einfachen Volk ebnete sich Julias Caesar mit politischer und militärischer Macht sein Amt vom Konsul zum Diktator. Nach dem mörderischen Attentat im Senat verfügte sein Großneffe und Haupterbe Octavius (Kaiser Augustus) das Prinzipat als neue Staatsform im Römischen Reich durch. Seine Rache entgingen unbequeme Mitglieder des Senats und andere Personen nicht. Mit einer kalten, aber konsequenten Kompromisslosigkeit entledigte er sich aller personellen Gefahren. 

    Der vorliegende Roman „Die Töchter Roms – Flammentempel“ behandelt die Aufstiegszeit von Octavius, den Machtkampf zwischen ihm und Antonius und natürlich darf auch nicht die ägyptische Herrscherin Kleopatra in der Handlung fehlen. 

    Die Autorin Dera May Macleod hat viele historische Romane und Sachbücher verfasst. Ausschlaggeben war wohl der erste Besuch auf dem Forum Roman in Rom. Insbesondere der Orden der Vestalinnen hat die Autorin fasziniert. Inzwischen gibt es ja viele Romane, die sich mit der beginnenden Kaiserzeit, und mit historischen Personen beschäftigen, deren Quellen und Chroniken keine Geheimnisse mehr tragen. 

    Rom, im Jahr 45 v. Chr.: Pomponia ist noch ein Kind, als sie von Julius Caesar für den Orden der Vestalinnen ausgewählt wird. 30 Jahre soll sie Rom in Keuschheit dienen, über der Ewigen Flamme des Tempels wachen, Reichtum, Privilegien, Ansehen und Macht genießen. Doch kaum hat sie ihre ersten Jahre des Lernens absolviert, findet sie sich an der Spitze des Ordens wieder. Julius Caesar wird ermordet, sein Erbe Caesar Augustus behauptet sich an der Spitze des Imperiums. Julius’ Geliebte Kleopatra flieht mit ihrem illegitimen Sohn nach Ägypten und hält die für Rom überlebensnotwendigen Getreidelieferungen zurück. Kann Vestalis Maxima Pomponia sich von der Politik fernhalten? Oder muss sie für sich selbst, für ihre Liebe, für ihre Ordensschwestern – für Rom – ihre Macht ausspielen? (Verlagsinfo)

    „Die Töchter Roms – Flammentempel“ ist wenig bis gar nicht spannend. Es ist eine Liebesgeschichte – Drama, Tragik, Intrigen….eine Liebe auf Abstand, dass bringen von persönlichen Opfern für die alte Traditionen und Riten. Atmosphärisch erweckt sie mit einer Vielzahl von historischen Personen Rom zum Leben. Allerdings und das ist das unabwendbare an dieser Geschichte – sie ist bekannt. Originalität, vielleicht eine neue Interpretation der Ereignisse – es gibt nichts von alledem. Und damit bleibt eine von historischen Fakten versetzte, langweilige Handlung übrig, deren Ausgang man unschwer erkennt.  

    Sehr schnell erkennt man, dass das Talent der Autorin sich auf einer Sachebene konzentriert – an historischen Fakten, an der Kultur, der Lebensart, der Religionen, der Traditionen, des Militärs usw. Genau das ist auch die alleine Stärke und Ausprägung dieses Romans. 

    Die Charaktere sind so eindimensional, so langweilig konzipiert, dass ich darüber kein weiteres Wort verlieren möchte. Ähnlich wie die eigentliche Handlung – es fehlt an vielen – besonders an erzählerische Atmosphäre – da können auch die historischen Personen nichts mehr retten. 

    Die Zielgruppe ist auf Leserinnen ausgerichtet – da sich alles um diese Liebesgeschichte dreht, bei allen geschichtlichen Flanken – das ist viel zu wenig um sich gut zu unterhalten zu fühlen. Als Sachbuchautorin bestimmt sehr, sehr gut  - als Autorin für eine packende, unterhaltsame und spannende Geschichte, wirkt sie zu überfordert. 

    Fazit

    „Die Töchter Roms – Flammentempel“ von Debra May Macleod ist ein oberflächiger, wenig unterhaltsam und nicht spannender Titel. Keine Leseempfehlung die ich geben kann und weitere Bände der Autorin erspare ich mir. 

    Michael Sterzik 

  16. Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)
    Simon Scarrow

    Im Zeichen des Adlers

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Mir war gar nicht bewusst, wie viele Bände dieser Reihe schon erschienen sind. Der erste Teil jedenfalls gefällt mir so gut, dass ich den zweiten auch lesen werde. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein tolles Auftaktbuch nicht automatisch bedeutet, dass ein zweites und drittes folgend. Wir werden sehen. 

    Macro (ich will immer Marco sagen) und Cato sind ein sehr unterschiedliches Gespann, der Kämpfer und der Denker. Mal schauen, ob sie voneinander lernen und trotzdem eigenständige Charaktere bleiben. 

    Was ich besonders gern mag, ist die historische Einbettung der Handlung. Das ist Scarrow gelungen, sonst wäre der Roman eher ein trivialer Historienroman.

  17. Cover des Buches Centurio (ISBN: 9783453435056)
    Simon Scarrow

    Centurio

     (20)
    Aktuelle Rezension von: steijner12


    [Lesen Sie auch meinen Blog: Bennis Wühlkiste]

    Im ersten Jahrhundert nach Christus steht nur das kleine Königreich Palmyra zwischen dem römischen Imperium und seinem Erzfeind, dem Reich der Parther. Als die Parther in Palmyra einfallen, um eine Invasion vorzubereiten, werden die beiden Veteranen Macro und Cato mit der Aufgabe betraut, die scheinbar unbesiegbare Übermacht aufzuhalten.


    Abbildung: Heyne 

    Im Mittelpunkt von Simon Scarrows "Centurio" steht das kleine Königreich Palmyra, das als Pufferstaat zwischen dem römischen Imperium und dem Partherreich liegt. Als in Palmyra ein Bürgerkrieg ausbricht, werden die Kohorten von Macro und Cato als schnelle Vorauseinheit nach Palmyra geschickt, um die römischen Interessen zu wahren und den amtierenden König zu schützen. Da gleichzeitig eine Armee der Parther unterwegs ist, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Zumal die Verbündeten Roms in der dortigen Zitadelle eingeschlossen sind.

    Jede Menge Konfliktpotenzial

    Natürlich verwickeln sich die beiden römischen Centurionen dabei wieder in allerhand Ränke von Adligen, einen Thronfolgestreit und auch innerhalb ihrer Truppen gibt es ernsthafte Probleme. Dazu kommt, dass der syrische Statthalter Longinus die beiden eher heute als morgen vom Antlitz der Erde getilgt sehen möchte. Eine Menge Konfliktpotential also, zu dem sich auch noch eine geheime und gefährliche Liebe gesellt...

    Scarrow bleibt seinem schnellen, spannenden und informativen Schreibstil treu, beschreibt malerisch wenn es angebracht ist, spart aber an Adjektiven, wenn es dem  Handlungsfortschritt dient und bringt so Drive in die Story.  Auch die militärische Taktik und politische Ränkespiele bekommen mehr Platz als in den Vorgängerromanen - ein Ansatz der fruchtet. 

    Kurz gesagt: Eines der besseren Bücher der Adler-Serie - und das will durchaus etwas heißen!

    [Lesen Sie auch meinen Blog: Bennis Wühlkiste]


    Simon Scarrow: Centurio; Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten, Heyne, 9,95 Euro;
    ISBN: 978-3-453-43505-6


    [Lesen Sie auch meinen Blog: Bennis Wühlkiste]


  18. Cover des Buches Deutsche Geschichte (ISBN: 9783407755247)
    Manfred Mai

    Deutsche Geschichte

     (16)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Mir hat das Buch gut gefallen und empfehle es gerne weiter. Ist spannend und gut geschrieben. Als Auffrischung wirklich gut. Manches hätte noch ausführlicher sein können. 

  19. Cover des Buches Das Mittelmeer (ISBN: 9783596174416)
    David Abulafia

    Das Mittelmeer

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Die Garde (ISBN: 9783453436213)
    Simon Scarrow

    Die Garde

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Die Legion (ISBN: 9783453436206)
    Simon Scarrow

    Die Legion

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ganz große Geschichte !
  22. Cover des Buches Quo vadis? (ISBN: 9783423145329)
    Henryk Sienkiewicz

    Quo vadis?

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Damaschke
    Heute mal hoffentlich wirklich eine kürzere Rezension, wenn auch zu einem echten Klassiker der Weltliteratur.

    Quo Vadis spielt im 1. Jhd. nach Chr. zur Zeit des römischen Kaisers Nero und thematisiert die Christenverfolgung jener Zeit, hauptsächlich aus dem Blickwinkel des Liebespaares Marcus Vinicius (ein Patrizier) und Lygia (eine Christin) sowie dem Kanzler Petronius. Welche Konflikte in der Handlung auftreten könnten, sollte bereits erkenntlich sein :D

    Dieser Roman entstand 1895 und ist damit ... sehr sehr alt. Das muss nichts schlechtes sein, man merkt es dem Buch stellenweise aber an. Viele Szenenbeschreibungen und Charakterinteraktionen sind ... zäh, manchmal etwas übertrieben dargestellt, auch wenn es mich persönlich nie wirklich genervt hat. Die Figuren an sich sind nicht besonders tiefgründig, erfüllen aber ihren Zweck. Zudem schreitet die Handlung in einem angenehmen Maß voran, wirklich langweilige Stellen gab es für mich nicht.

    Der historische Kontext darf hier allerdings nicht übersehen werden, und das auf zwei Ebenen: Zum einen ist die Darstellung Roms und besonders Neros hier natürlich sehr 19.Jhd-lastig, also eine Zeit, in der die Geschichtswissenschaft in einem erheblichen Maße politisiert wurde. Daher ist die Handlung trotz realer Vorbilder definitv nicht als wirklichkeitsgetreue Abbildung von Neros Rom zu sehen, sondern eher als eine fiktive Geschichte innerhalb eines gut recherchierten geschichtlichen Kontextes und als solche funktioniert sie gut.

    Zum anderen steht das Thema der Verfolgung und Unterdrückung im Fokus und diese Betonung hat (wahrscheinlich!) auch mit dem polnischen Autor zu tun, denn Polen gab es 1895 nicht. Es lassen sich sehr viele Parallelen von dem Roman zu den Bestrebungen der polnischen Unabhängigkeitsbewegungen ziehen. Dies sollte ebenso bedacht werden wie die prochristliche Ausrichtung des Buches, die besonders gegen Ende offensichtlich wird.

    Wer diese politischen Elemente des Buchs ausklammern kann oder sie nicht für störend hält, der kann hier in eine spannende (teilweise grausame) Geschichte von Verfolgung und Liebe abtauchen. Der etwas angestaubte Stil und eben jene politischen Elemente kann manche vielleicht aber auch stören.
    Versuchen sollte es meiner Meinung nach aber jeder Mal, denn einfach nur als ein spannendes Buch mit historischem Kontext hat es sehr gut für mich funktioniert.
  23. Cover des Buches Die Brüder des Adlers (ISBN: 9783453471481)
    Simon Scarrow

    Die Brüder des Adlers

     (22)
    Aktuelle Rezension von: TheBookAndTheOwl

    Ich habe endlich das letzte sich in meinem Besitz befindende Buch von Macro und Cato gelesen und war - wie üblich - begeistert. Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass Macro meine kleine, süße Kartoffel ist? Nein? Dann wisst ihr es jetzt. 

    Natürlich ist nach dem vierten Band nicht einfach Schluss in Rom bzw. Britannien. So weit ich weiß, folgen noch um die zehn Bände, aber die besitze ich leider nicht und ob es von denen noch einmal eine Neuauflage gibt, so wie von den ersten vier hier, weiß ich nicht. Ich möchte die Reihe auf dem Bücherregal ganz gern optisch einheitlich haben, deswegen werde ich wohl auf die Neuauflagen warten müssen. Vielleicht lege ich mir auch die eBooks zu... Mal schauen.

    Jetzt serviere ich euch erst einmal den Inhalt auf einem kleinen Silbertablett. 

    Verschworen bis in den Tod!

    Britannien, A.D. 44. Mit nadelstichartigen Attacken zerstören die britischen Barbaren immer mehr der wichtigen römischen Versorgungswege! Allein Macro und Cat können die Nachschublinien jetzt noch retten - an der Spitze einer Schar von keltischen Rekruten. Doch zunächst müssen die beiden Centurionen den einheimischen Kriegern zwei Dinge beibringen: Disziplin und Treue zu Rom - ihrem größten Feind...

    Ich weiß nicht, ob es euch in meiner Rezension zu »Der Zorn des Adlers« (Bd. 3) aufgefallen ist, aber ich bin immer noch happy über die Beförderung von Cato! Endlich ist er Centurio. Das hat er sich auch redlich verdient, der Bursche!

    Auch dieser Teil hat mich - wie zuvor bereits erwähnt - absolut begeistert. Ich fand es auch nicht so schlimm, dass man diesmal nicht so viel Krieg, sondern wieder mehr Lektionen und Politikverständnis hatte, wie ersteres bereits am Anfang der Fall war. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat, war, dass sich Flavia erneut hier nicht wieder einfand. Ich würde gern wissen, wie es ihr ergangen ist, nachdem ihr Verrat aus Buch zwei aufgefallen war. Sie scheint einfach wie von der Bildfläche verschwunden. Aber sicherlich kommt Scarrow noch darauf zurück, da ich weiß, dass sich spätere Bände der Reihe in Rom abspielen werden, worauf ich mich schon immens freue. 

    Die Freundschaft zwischen Cato und Macro ist auch in diesem Band beständig wie eh und je. Gerade diese ungleiche Beziehung macht die Rom-Serie komplett aus und gibt ihr den Charakter, den sie nun einmal besitzt. Nur durch Macro und Cato erhält die Reihe diese wundervolle Atmosphere für die ich sie sehr schätze. Ich kann an dieser Stelle nur wieder erwähnen, wie faszinierend ich Scarrows Verwebung von Fiktion und Geschichte finde. Ebenso sein Talent, das Alte und Tote wieder aufleben zu lassen, sodass es jemanden aus der heutigen Zeit unterhält. 

    Von mir erhält auch dieser Teil fünf Sterne, weil es immer wieder gut angelegte Lesezeit ist, die man mit Macro und Cato auf ihren Abenteuern verbringt. Ich freue mich schon auf die nächsten Romane!

  24. Cover des Buches Im Auftrag des Adlers (ISBN: 9783453471467)
    Simon Scarrow

    Im Auftrag des Adlers

     (36)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Die Invasion Britanniens hat begonnen! Zenturio Macro und sein Optio Cato führen die Zweite Legion gegen den schlimmsten Feind, mit dem es die römische Armee je zu tun hatte: Die keltischen Barbarenhorden sind wild, grausam und beinahe übermenschlich tapfer. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, müssen sich Cato und Macro auch noch gegen einen skrupellosen Feind aus den eigenen Reihen wehren: Der verräterische Tribun Vitellius hat seinen beiden Widersachen nämliche blutige Rache geschworen ...
    Inhaltsangabe auf amazon


    Der 2. Teil der Rom-Serie von Simon Scarrow.
    Es hat mir wieder sehr gut gefallen, nur bin ich sehr schwer in das Bich hereingekommen. Und das, obwohl der 1. Teil der Reihe noch gar nicht lange vorher von mir gelesen wurde.
    Sehr gut haben mir aber auch die Einblicke in die Strategien der römischen Armee gefallen. Anschaulich und gut verständlich.
    Eine sehr gute Serie👍

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