Bücher mit dem Tag "rollenspiel"
87 Bücher
- Ursula Poznanski
Erebos (Limited Edition)
(3.814)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneDa von dieser Reihe bald der 3. Band erscheinen sollte, wollte ich sie noch einmal in „Vorbereitung“ lesen. Das letzte mal liegt auch schon etliche Jahre zurück und ich war gespannt, wie sich mein Blick auf das Buch verändert hat.
Insgesamt fand ich es noch immer klasse!
Das Vermischen des realen Lebens mit der Spielwelt aus Erebos war genial umgesetzt. Und als die Aufträge des Spiels in die reale Welt gewechselt haben, bin ich wieder völlig in den Bann des Buches (oder des Spiels) geraten und habe mitgefiebert und gerätselt - obwohl ich das Ende ja eigentlich schon kannte!
Was mir dieses mal allerdings unangenehm aufgefallen ist, war die Art, wie der Protagonist teilweise über Mitschüler gesprochen hat. Es passte zwar irgendwie zu seiner Art und meiner Vorstellung, wie Jungs in dem Alter miteinander und anderen umgehen, aber es hat mich trotzdem gestört. Denn es klang für mich nach Mobbing. Das hatte für mich einen faden Beigeschmack.
Trotzdem hat mir das Buch noch immer sehr gut gefallen und ich kann es unabhängig vom Alter der Lesenden empfehlen. Wer Games mag, kommt hier noch einmal mehr auf seine Kosten, doch auch so ist die Geschichte fantastisch.
- Stephanie Garber
Caraval
(1.189)Aktuelle Rezension von: kleinerabenfederIch tue mich sehr schwer damit nur drei Sterne zu vergeben.
Scarlett und ihre Schwester Tella leben auf der kleinen Insel Trisda. Ihr Vater, der Governor der Insel, ist ein grausamer und gewalttätiger Mann. Daher wünschen sich die beiden nichts sehnlicher, als ihrer Heimat zu entfliehen. Das seltsame und sagenumwobene Spiel Caraval erscheint den beiden wie das Tor zu einer neuen Welt. Schon ihre Großmutter hatte sie in ihrer Kindheit mit Geschichten über Caraval zum staunen gebracht. Eines Tages treffen sie auf den außergewöhnlichen Seefahrer Julian, der ihnen helfen möchte auf die Insel von Legend zu kommen. Schnell merkt Scarlett, dass es in Carval um mehr als nur um ein Spiel geht...
Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und hatte Mühe mich in die Welt eintauchen zu lassen, es sind viele Details und oft habe ich den Faden verloren. Dennoch fand ich die Idee dahinter unglaublich schön. Lediglich konnte ich mich mit Scarlett als Protagonistin einfach nicht anfreunden. Sie wirkt auf mich sehr stumpf. Lebt nur von ihrer Angst und ihre gesamte Welt dreht sich um ihre kleine Schwester Tella. Als hätte sie sonst kaum Persönlichkeit. Das fand ich sehr Schade. Es gab keine große Charakterentwicklung.
Der Schreibstil der Autorin fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Irgendwie konnte mich weder die Erzählweise noch der Schreibstil mich langfristig fesseln.
Ich würde das Buch schon empfehlen und man sollte, meiner Meinung nach, möglichst neutral an das Buch gehen. Ich werde dennoch den zweiten Teil lesen, weil dieser definitiv besser sein soll und Tella als Protagonist vielschichtig ist.
- Ursula Poznanski
Saeculum
(1.952)Aktuelle Rezension von: RattusExlibricusKategorie: Thriller | Mitraten | Kammerspiel
Besonderheit: Ich nehme das Buch seit Jahren immer mal wieder zur Hand, wenn ich „leichtere“ Unterhaltung suche. Und obwohl ich die Auflösung auswendig kenne, nimmt mich die angenehme Spannung jedes Mal wieder mit.
Worum dreht sich die Handlung?: Bastian ist Medizinstudent und sollte eigentlich dringend auf die Prüfungen lernen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – lässt er sich von seiner brandneuen Freundin überreden, mit ihr und ihren Mittelalterfreunden einen Convention im Wald mitzumachen. Sogar eine ganz exklusive, bei der die Plätze begehrt und rar sind. Was als interessante und auch spaßige Erfahrung beginnt, schlägt schnell in bitteren Ernst um: Die Verbindung zur Außenwelt reißt ab, Leute verschwinden und mehr als eine Person scheint etwas zu verbergen zu haben. Wer hat es auf die Gruppe abgesehen und inszeniert perfide einen wiedererwachenden Fluch? Und wie lange dauert es, bis die ersten daran glauben und sich blind manipulieren lassen?
Große Themen im Hintergrund: Gruppendynamik in Extremsituationen, Manipulierbarkeit, Rache
Teilbewertung (Legende *= hat mich nicht überzeugt, **= ausbaufähig, ***=solide/gut zu lesen, ****= sehr gut/klare Empfehlung, *****= exzellent/schwer zu erreichen):
- Handlung ***
Die Handlung ist abwechslungsreich und hält Überraschungen bereit. Die Schilderungen sind greifbar und spannend dargelegt, das Setting ist ungewöhnlich. Allein vom ursprünglichen Spiel (bevor es schiefgeht) zu lesen hat schon einen gewissen Unterhaltungswert. Sagen- und Horrorelemente werden gut eingeflochten, es wirkt selten zu dick aufgetragen und wenn, wird das innerhalb der Handlung auch hinterfragt. Die Spannung entsteht durch die beklemmende soziale Situation, der Kontrollverlust und Unberechenbarkeit der Gruppe und nicht durch billige Effekte oder Gewalt. Das ist (leider) bei Büchern für diese Zielgruppe fast schon ungewöhnlich und toll umgesetzt. Die Schilderungen erzeugen gekonnt Spannung, die Motive sind unverbraucht und die Auflösung schlüssig. Viel Handlung entsteht durch Interaktion der Charaktere miteinander, es gibt aber auch externe Ereignisgeber.
Die Endauflösung macht es sich vielleicht etwas einfach, bildet aber einen guten Abschluss zum Buch. Schön ist auch, dass es kein reines Happy End gibt, das wäre beim phasenweise doch recht misathropischen Grundtenor unrealistisch.
- Aufbau ****
Der Aufbau läuft klar auf das Finale zu, nach einer Einleitung, die genug Zeit erhält, um das Setting auf sich wirken zu lassen, verdichten sich die Ereignisse schnell. Die Auflösung ist gut gemacht und die Hinweise werden zur richtigen Zeit gegeben. Spannungskonstruktion funktioniert hier sehr gut. Kleine Hinweise sind gekonnt über das ganze Buch eingestreut, so dass man eine Chance bekommt, mitzuraten.
- Charakterzeichnung **°
Leider der schwächste Punkt. Die Charaktere stellen oft ganz klar Klischees dar und einige bleiben sehr blass. Die wenigen Hauptcharaktere kommen besser weg, tappen aber auch hin und wieder in die Klischeekiste. Allerdings muss man dem Buch zu Gute halten, dass diese Klischees immerhin lebendig, konsequent im Verhalten und anschaulich geschildert werden, so dass man sie der Geschichte gut abkauft. Und gerade von der Interaktion dieser simpel gehaltenen Typen lebt das Kammerspiel – es hat also auch sein gutes. Und versprochen- einige Charaktere werden euch doch überraschen! Ein bisschen mehr Ambivalenz an der ein- oder anderen Stelle, gerade bei Nebencharakteren, wäre wahrscheinlich trotzdem drin gewesen. Beim ersten Mal lesen fiel es mir noch nicht so stark auf, aber die Charaktere altern mit mehrmaligem lesen nicht unbedingt super.
- Sprache und Stil ***
Die Sprache ist klar, spannend und erzeugt Stimmung – genau richtig für einen Thriller. Natürlich kann man da kein sprachliches Meisterwerk erwarten, aber es ist schon ein bisschen mehr vorhanden als unbedingt nötig – nicht nur Spannung und Stimmung, sondern auch schöne Szenerien werden mit einer hohen Anschaulichkeit geschildert, Sprachverwendung und Wortschatz sind für einen Thriller sehr gut.
- Zielgruppe(n)
Breite Zielgruppe. Menschen, die einen ungewöhnlichen Thriller mit Kammerspielflair und mystischer Atmosphäre suchen, der doch klar auf dem Boden der Realität bleibt. Das soziale Feld schafft hier die Beklemmung, nicht Gruselelemente – darauf muss man sich einlassen wollen. Das führt dazu, dass es zwischendrin vom Erzähltempo her auch mal ruhiger wird – vielleicht ein Stolperstein für klassische „Thrillerleser“. Vielleicht zu sehen als eine Mischung aus Jugendthriller, Kammerspiel und psychologischem Experiment (in dieser Reihenfolge).
- Fazit ***
Ich lese das Buch trotz kleiner Schwächen in der Charakterzeichnung immer wieder gern zwischendurch, und das, obwohl ich die Auflösung kenne. Mir gefällt die Szenenzeichnung und die Art der Konstruktion. Das Buch bewegt sich ein bisschen zwischen den Genres, primär würde ich es als Kammerspiel-Jugendthriller bezeichnen. Das Setting ist unterhaltsam zu lesen und die Geschichte spannend erzählt. Trotzdem liest sich das Buch leicht und angenehm, ohne ins banale abzurutschen.
- Ernest Cline
Ready Player One
(769)Aktuelle Rezension von: LesetropfenWenn man mit den vielen Referenzen auf die 80er Popkultur nichts anfangen kann, dann kommt einen das Buch zwischendurch etwas öde vor. So ging es mir. Bei meinen ersten Versuch habe ich das Buch abgebrochen. Aber nun nach einigen Jahren habe ich dem Ganzen nochmal eine Chance gegeben. Zwischendurch liest man auch ein paar recht düstere Passagen über die Menschheit und die moderne Technik. Will ich den zweiten Teil lesen ? Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Das erste Buch ist okay. Nochmal werde ich es aber nicht lesen wollen.
- Richard Schwartz
Askir - Die komplette Saga 1
(116)Aktuelle Rezension von: Lese_BeereHavald möchte eigentlich nur die Ruhe genießen, und in seinem viel zu langen und ereignisreichen Leben einmal nichts tun. Aus diesem Plan wird jedoch nichts, als ein schwerer Schneesturm aufzieht, und Havald mitsamt allen anderen Gästen in dem Gasthof Hammerkopf eingeschneit wird. Denn statt nun endlich Ruhe zu haben, geschieht ein Mord - und der Sturm selbst scheint auch keine Naturgewalt zu sein. So macht sich Havald mit den anderen Gästen auf die Suche nach den Ursachen und gerät so in ein Abenteuer voller Intrigen, Magie und neuen Freundschaften.
Richard Schwartz hat mit Askir eine eigene Welt geschaffen, in die es sich lohnt einzusteigen. Der Schreibstil hat mich zunächst etwas abgeschreckt, da ich das Gefühl hatte, das sich die Geschichte in die Länge zieht. Nach den ersten 20 Seiten hat sich jedoch schnell gezeigt, dass trotz der sehr entspannten Erzählweise viel Spannung aufgebaut wird. Eigentlich ist es gerade der Schreibstil, der das Buch so besonders macht. Statt schnell und dramatisch wird die Handlung episch und "lebensechter" erzählt. Als Leser fiebert man mit den Protagonisten mit, man lernt alle Personen sehr gut kennen und bekommt ein gutes Gefühl für die Welt und ihre Einwohner. Und das alles, ohne dabei langweilig zu werden oder unnötig in die Länge zu ziehen. So bekommt man das Gefühl, selbst ein Teil der Geschichte zu sein. Ich persönlich bin deshalb rundum vom Buch begeistert. Sowohl die Handlung mit Magie, Charaktern und Abenteuer, als auch der Schreibstil lassen für mich nichts zu wünschen übrig.
Bewertung: (5 von 5)
Handlung: 🐳🐳🐳🐳🐳
Handlungsaufbau: 🐳🐳🐳🐳🐳
Charaktere: 🐳🐳🐳🐳🐳
Schreibstil: 🐳🐳🐳🐳🐳
- Leah Rae Miller
Flirt mit Nerd
(261)Aktuelle Rezension von: america2903In „Flirt mit Nerd„ dreht es sich um die 17-jährige Maddie, die mit dem beliebtesten Footballspieler der Schule zusammen ist. Sie selbst ist Cheerleaderin, aber führt gewissermaßen ein Doppelleben, denn sie liebt Comics, aber hält dies geheim. Als sie dann auf den Nerd Logan trifft, bricht ein Gefühlschaos aus..
Meine Meinung:
Ich fand Maddie ist eine sehr angenehme Protagonistin, sie handelt nachvollziehbar und logisch (für mich). Ich lese selbst viel, obwohl keiner meiner Freunde diese Leidenschaft teilt, das finden auch manche Leute seltsam. Deshalb fand ich Maddie von Anfang an sympathisch und konnte mich gut mit ihr identifizieren. Auch Logan mochte ich gern, er war total lieb, und ich denke, ich hätte ihn auch sehr gemocht wenn ich an Maddie‘s Stelle gestanden hätte :)
Das Buch hatte außerdem einen sehr angenehmen Schreibstil, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist zwar nicht sonderlich tiefgängig, aber vermittelt trotzdem gewisse Werte und ist einfach sehr süß und angenehm um es zwischendurch zu lesen. Von mir eine klare Empfehlung!
- Swen Harder
Reiter der schwarzen Sonne
(42)Aktuelle Rezension von: dominonaIch mag diese Art von Büchern ja schon als Kind sehr. Allerdings ist mir auch noch nie so ein komplexes Spielebuch begegnet. Man lernt in jedem Kapitel dazu und manche Entscheidungen ziehen sich bis zum Schluss. Man stirbt auch und startet das jeweilige Kapitel einfach neu. Ich vergebe hier persönlich nur 4 Sterne, weil ich von 'meinem' Ende sehr enttäuscht war und irgendwie mehr erwartet hatte, aber das war dann wohl auch meine Schuld. Andererseits ist das ja auch ein Grund das Buch nochmal von vorne anzufangen, um ein besseres Ende zu bekommen.
Wenn man Spielebücher mag, kommt man um dieses Buch nicht herum, denke ich und es ist definitiv einen Blick wert - speziell, wenn man Fantasy und Drachen mag.
- J.H. Praßl
Telos Malakin - Prüfung
(27)Aktuelle Rezension von: Ninja_Turtles- Erste Hälfte des achtbändigen Epos - High Fantasy
- Telos Malakin- Teil 2
Meinung:
Auch hier wieder: Der Schreibstil reißt dich förmlich vom Hocker!
Von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss, der sich echt sehen lassen kann. Die Geschichte birgt so manches Wunder und hat mich meine Augen aufreißen lassen. Die vier "Helden" sind immer noch zusammen auf einer Reise, die immer neue Wunder bereithält. Am besten haben mir hier Chara und Telos gefallen, weil sie einfach die gewisse Tiefe bekommen haben. Es gibt hier einige Überraschungen, mit denen ich so gar nicht gerechnet habe, die sich aber echt sehen lassen können. Die Begegnung mit Lomond hat mir eine Gänsehaut beschert, obwohl Chara nicht viele Worte mit ihm gewechselt hat. Man merkt aber förmlich, dass dort etwas in der Luft liegt. :-)
Auch steckt das Buch voller Philosophie und ist nicht einfach zu lesen/ zu verdauen, da braucht man schon starke Nerven.
Fazit:
Überraschende Wendungen, spannende Momente und gewiss eine Portion Philosophie. Gelungene Fortsetzung!
- Nadine Erdmann
Cyberworld 1.0: Mind Ripper
(197)Aktuelle Rezension von: Angel12_07Oh wow, was für ein cooler Auftakt.
Die Idee finde ich persönlich ja mal echt gut (vor allem, weil ich selbst gern spiele) und die Figuren noch viel besser. Nadine hat es wieder geschafft, Charaktere zu schreiben, die einem absolut ans Herz wachsen und deren Zusammenspiel echt klasse ist. Dazu kommen ganz normale Probleme, Gefühle und halt "Zukunftsmusik"... plus Spannung und einer (leider schnellen) Wendung, die ich nicht erwartet hätte.
Die nächste Reihe von ihr, die einen fesselt, Tiefgang hat und in eine andere "Realität" entführt.
- Karen Rose
Todesstoß
(343)Aktuelle Rezension von: WirkommuEin verstörender Thriller um einen Serienmörder, der seine Morde auf ein neues Level gehoben hat und nun seine Opfer in einem Computerspiel findet. Diese wiederum hängt mit einer Studie zum Spielverhalten von Menschen, die offenbar im realen Leben nicht so gut klarkommen, zusammen. Und dieses wiederum mit der traumatisierten Eve, die bereits mehrfach Opfer von Tätern war, die sie zu töten beabsichtigten. Da sie sich unerlaubt Zugang zu den Klarnamen der Spieler und Studienteilnehmer verschafft hat, wird ihr sehr schnell ein Zusammenhang klar, was sie unmittelbar in die Optik des Täters rückt. Und schon beginnt ein Katz und Mausspiel, in dem die Ermittler zunächst recht erfolglos aussehen. Dass in dieses Spiel noch die Rachsucht zweier Männer hineinspielt, die es auf die Detectives abgesehen haben, macht die Sache nicht leichter. Wendungsreich und intensiv beschrieben. Ermittler wie Leserschaft werden wiederholt auf die falsche Spur geschickt, bis zum überraschenden Ende, in dem der den Ermittlern stets mehrere Schritte vorauseilende Täter dann plötzlich doch nicht mehr so überlegen dasteht.
- Christian Sußner
Das Feuer des Mondes
(33)Aktuelle Rezension von: kichererbse43Ein Spiel für eine Person in Buchform? Gibt es so etwas? Natürlich! Das Buch „Feuer des Mondes“ ist für jeden ein spannender Einstieg in solche Spielewelten sein. Es braucht nicht viel: Würfel, Bleistift und Papier und los kann es gegen. Der Leser wird schnell in eine düstere Dark Fantasy Geschichte eingeführt oder vielmehr hineingesaugt. Ein Entrinnen gibt es nicht.
Wir spielen einen Neuling in der Stadtwache von Waldheim. Gleich zu Beginn haben wir eine mysteriöse Begegnung mit einem fremden Wesen, das uns mit einem Rabensymbol zeichnet. Verdutzt kehren wir in die Stadt zurück und werden Schritt für Schritt in Geheimnisse eingeweiht. Die „Karben“, eine bösartige Gruppierung, will ihren Einfluss auf unserer Region ausweiten und sie in ihren eiskalten Würgegriff nehmen. Es ist an uns, unsere Heimat zu retten. Dies geschieht in drei Abschnitten, Bücher genannt, in denen wir zahlreiche Aufgaben meistern und Entscheidungen treffen müssen.
„Feuer des Mondes“ ist vom Aufbau her ein klassisches Spielbuch. Wir lesen den Text. Immer wieder sind Entscheidungen zu treffen. Diese sind in Form von alternativen aufgeführt. Je nachdem wie wir uns entscheiden, lesen wir an einer anderen Stelle weiter. Wir springen sozusagen durch das Buch und hangeln uns an einem von uns gewählten und aktiv gestalteten Handlungsstrang entlang. Zwischendurch würfeln wir, um eine gewisse Zufallskomponente einzubringen.
Meiner Meinung nach ist das Buch sehr gut für Anfänger geeignet. Rollenspieler werden zahlreiche Mechaniken kennen. Deren Kenntnis ist aber keine Voraussetzung für das Meistern dieses Buches.
Das Buch eignet sich ideal für Rollenspieler, Einsteiger oder Fans von guten alten Textadventuren auf dem Computer. Also praktisch für jeden der einmal ein interaktives Buch lesen möchte.
Fazit:
Klare Empfehlung mit Suchtpotential.
- Aimee Molloy
Das Therapiezimmer
(133)Aktuelle Rezension von: Benni91„Das Therapiezimmer“ von Aimee Molloy ist ein Thriller, dessen Protagonist der Psychotherapeut Sam ist. Zusammen mit seiner Frau Annie ist dieser vor kurzem wieder in seine Geburtsstadt gezogen. Sam geht sofort wieder in seiner Arbeit auf, betreut hauptsächlich weibliche Klientinnen in seiner eigenen Praxis und verschwindet dann vom einen auf den anderen Tag plötzlich. Hat das etwas mit dem seltsamen Zuhörer zu tun, der wohl alle seine Sitzungen belauscht hat?
Das Buch ist zu großen Teilen spannend geschildert und lässt sich auch flüssig lesen. Abwechselnd taucht man in die Perspektiven von Sam, Annie und auch des Täters ein, wobei sich den einzelnen Schritten gut folgen lässt. Das Setting sorgt auch für die ein oder andere unheilvolle und beklemmende Szene, genauso wie die Dynamik zwischen Annie und Sam. Es wird relativ früh klar, wer hinter dem Verschwinden von Sam steckt, was ich ein wenig schade fand. Aber zum Ende hin gibt es wiederum einen interessanten Showdown, der alles gut zusammenpackt. Ich fand „das Therapiezimmer“ gelungen und vergebe gerne 4 Sterne.
- Markus Heitz
Schattenjäger
(73)Aktuelle Rezension von: FlintstonesRequiem...sondern auch für die, die es nur zu gerne wären, aber keinen zum spielen finden :) Allerdings macht es den Einstieg vielleicht leichter, wenn man das zumindes zu Beginn merkwürdig wirkende Crossover aus Cyberpunk und Fantasy gewohnt ist. Aber auch ohne solche Vorkenntnisse: Schattenjäger ist ein mal wieder ein grandioser Roman von Markus Heitz, der (wie immer) völlig neue Welten eröffnet und der absolut süchtig macht. - Max Czollek
Desintegriert euch!
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenEin tiefschürfendes Buch über die deutsche Schande, wirklich allen ans Herz gelegt. Sehr inhaltsschwer, so daß man nur langsam und mit Bedacht lesen kann. An die Walser-Rede konnte ich mich noch erinnern, sein Buch "Tod eines Kritikers" hätte vielleicht auch Erwähnung in diesem Appell finden können.
- Asuka Lionera
Nemesis 1: Von Flammen berührt
(158)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneEvelyn ist eine begeisterte Gamerin, die mit großer Leidenschaft Herausforderungen entgegennimmt. Als sie von einer mystischen Göttin auserwählt wird, in einem ewigen Wettstreit anzutreten, findet sie sich plötzlich in einer wunderbaren Welt wieder. Die Aufgabe erscheint zu Beginn recht simpel: Sie muss vier Wächter finden, feindliche Hüter besiegen und die Göttin Gaia wieder zum Leben erwecken. Doch während Evelyn tiefer in diese unbekannte Realität eintaucht, verschwimmen die Grenzen zwischen ihrer vertrauten Lebenswelt und der neuen fantastischen Umgebung, was für sie immer bedrohlicher wird. Außerdem taucht Lucian auf, ein Wächter, der mit seinem intensiven Blick ihr Herz durcheinanderbringt.
Das Cover des ersten Bandes hat sofort mein Interesse geweckt. Es vermittelt einen Eindruck von Evelyns Aussehen und lässt gleichzeitig genügend Raum für persönliche Interpretationen. Das Buch erweist sich als echter Eyecatcher und zieht die Leser sofort in seinen Bann. Besonders faszinierend ist die Grundidee der Geschichte, die sich um eine Gamerin dreht, die in ihrem eigenen Spiel gefangen ist und ein spannendes Abenteuer erleben muss, um vier Wächter zu finden. Diese einzigartige Prämisse ist für viele Leser äußerst fesselnd.
Der fesselnde Sprachstil der Autorin ist ein weiterer Pluspunkt des Romans. Sie kombiniert auf meisterhafte Weise verschiedene Elemente wie Unterhaltung, Witz, Charme, emotionale Tiefe sowie Romantik, um eine faszinierende und berührende Erzählung zu kreieren. Der Schreibstil steigert das Lesevergnügen und sorgt dafür, dass man mit Evelyn mitfiebert und vollständig in die Geschichte eintaucht.
Evelyn wird auf ihrer Reise von den beiden Wächtern Lucian und Vincent begleitet, die eine außergewöhnliche Verbindung zu ihr aufbauen. Diese Beziehungen verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe und stellen die emotionale Komponente der Geschichte in den Vordergrund. Die Dynamik zwischen den Charakteren bereichert die Erzählung und lässt die Leser an ihren inneren Gefühlen und Konflikten teilhaben.
Die Erzählung bleibt über die gesamte Strecke hinweg packend und sorgte dafür, dass ich das Gefühl hatte, die Zeit vergehe im Eiltempo ohne Pausen. Der kontinuierliche Spannungsbogen ist durchweg fesselnd, und es gibt keine Langeweile in der Handlung. Dies trägt maßgeblich dazu bei, dass der Leser permanent in die Geschichte investiert bleibt.
Ein weiteres herausragendes Merkmal der Geschichte ist die detailreiche Welt, die die Autorin geschaffen hat. Jedes Element dieser fantastischen Umgebung ist sorgfältig ausgearbeitet und lädt dazu ein, lebendige Bilder im Kopf zu entwickeln. Keine Beschreibung stört den Fluss der Vorstellungskraft, und die Leser können sich leicht in dieser neuen Realität verlieren.
Das Ende des Buches hinterlässt einen bleibenden Eindruck und erzeugt großes Interesse an der Fortsetzung der Geschichte. Viele Fragen bleiben offen, was den Wunsch verstärkt, zu erfahren, wie es mit Evelyn weitergeht. Die Neugier auf die kommenden Abenteuer und deren Auflösung motiviert dazu, die nächsten Bände der Reihe zu lesen.
Insgesamt präsentiert sich die Erzählung als fesselndes und emotionales Abenteuer, das die Leser sowohl visuell als auch emotional anspricht. Die Kombination aus einer packenden Handlung, gut entwickelten Charakteren und einer faszinierenden Welt macht dieses Buch zu einem unbedingt lesenswerten Leseerlebnis für Fantasy- und Gaming-Fans gleichermaßen. - Silke Schellhammer
Askendor – Spiel mit der Wirklichkeit
(107)Aktuelle Rezension von: HeimelinaDie Geschichte rund um Florentine und Thosse hat mich von Beginn an gefesselt. Das Gedankenexperiment, dass die Welt eines Online-Rollenspiels tatsächlich existieren und man darin abtauchen kann, gefällt mir als leidenschaftliche Gamerin besonders. Das Konzept hat mich sozusagen direkt total abgeholt :)
Die Charaktere waren unfassbar greifbar, der Teil der Welt von Askendor, der Schauplatz war, war toll ausgearbeitet. Insgesamt muss man jedoch sagen, dass durchaus noch Luft nach oben existiert. Es bleiben sehr viele Fragen bewusst offen. Man hätte durchaus mehr in die Tiefe gehen können und dürfen, ohne dass es ein "zu viel" wäre. Askendor scheint eine komplexe Welt zu sein, wo man als Leser leider nur an der Oberfläche kratzen darf, obwohl man so viel mehr wissen möchte! Das finde ich etwas schade.
Ich mochte das Zusammenspiel zwischen den Charakteren Florentine, Thosse, Paula, Marc, Julien und Finn sehr. Alle waren mir richtig sympathisch und ich habe gerne über sie gelesen.
Fazit: Eine tolle, sehr lesenswerte Geschichte, die ich allen Gamern aber auch Nicht-Gamern sehr empfehlen kann!
- Meg Gardiner
Todesmut
(41)Aktuelle Rezension von: trollchenTodesmut
Herausgeber ist Heyne Verlag (10. Juni 2013)und hat 464 Seiten.
Kurzinhalt: Lauf um dein Leben!
Zu ihrem 21. Geburtstag wünscht sich Autumn etwas ganz Besonderes. Ihr Vater, der keine Kosten scheut, um seine Tochter glücklich zu machen, wird diesem Wunsch gerecht. Sie wird mit ihren Freunden an einem spektakulären Reality-Game teilnehmen. Autumn ist außer sich vor Freude. Was sie nicht weiß: Ihr Vater hat einen Ranger engagiert, der für eine Überraschung sorgen soll. Doch dieser Ranger hat ganz andere Pläne. Als ein Teilnehmer zu Tode kommt, bittet man Jo Beckett um Hilfe. Im Camp angekommen, bietet sich ihr ein Bild des Grauens.
Meine Meinung: Das Buch stand ziemlich lange bei mir im Regal, immer habe ich gescheut und wollte nicht so richtig ran an das Buch. Dann hatte ich es im Urlaub mit und was soll ich sagen, es war super. Spannend von der ersten Seite an, obwohl es mir zwischendurch immer so vorkam, als wenn die Hauptakteure alle ziemlich viele Leben haben und sie nicht sterben dürfen. Was mich am Anfang sehr verwirrt hat waren die sehr vielen Personen, die mitgewirkt haben, die konnte ich am Anfang nicht einordnen, aber wenn man dann wusste, wer alles dort auf den Ausflug mit ist, dann ging es schon. Und was ich auch immer verwirrend finde, ist, dass die Leute mal mit Vornamen, mal mit Nachnamen angeredet werden, dies ist sehr schlecht nachvollziehbar. Die Kapitel sind normal lang, das einzige, was störte, war, dass es wirklich an der spannendsten Stelle aufhörte und man zu einem anderen Schauplatz geführt wurde im nächsten Kapitel. Da ja diesmal ein „Reality Game“ Hauptthema war, das fand ich sehr gewagt, aber leider schon Realität, denn mit Geld kann man alles kaufen. Und auch die Aktionen, die dort beschrieben wurden, sind sehr einfallsreich, sehr gut beschrieben und immer wieder überraschend. Denn als Leser wusste ich nicht, wer nun wirklich gut ist und wer nicht. Da ich ja das erste Mal was von der Autorin gelesen habe, wusste ich nicht, das es schon der 4. Band ist um Jo ist, aber mir ist auch nichts aufgefallen, dass man die anderen Bände zwingend gelesen haben muss. Auf jeden Fall wird es nicht das letzte Buch von ihr gewesen sein.
Mein Fazit: Nicht schlecht, Spannung bis zum Ende, immer wieder überraschend. Ich vergebe 5 Sterne. Klare Leseempfehlung! - Stefan Cernohuby
Die Hilfskräfte - Die wahren Herren des Dungeons
(18)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmOh du süßer Klops von einem Drachenbaby, dieses Buch war wie eine wilde Achterbahnfahrt. Stell dir eine Reihe von Kurzgeschichten vor, die aus der Feder von 14 verschiedenen Autoren fließen und in die dunklen Ecken und Geheimnisse eines Dungeons eintauchen. Was für ein Abenteuer! 🎢💀
Während des Lesens waren meine Augenbrauen mehr in Bewegung als der Schwanz einer Katze bei Vollmond. Manche Geschichten waren total urkomisch, andere hatten eher diese "Oha, das war hart" Vibe.😆☠️ Man könnte das Buch als eine Art "Dungeon Keeper's Handbuch für die Rund-um-Pflege des unwahrscheinlichsten Haustieres überhaupt – dem Dungeon!" bezeichnen. Wie, du hast nicht gewusst, dass Dungeons gefüttert werden müssen? Nun, dann wird dieses Buch für dich eine wahre Offenbarung sein, mein Freund!😂
Jetzt, auf eine ernsthaftere Note, hat es mich immens beeindruckt, wie kreativ die Autoren die geheimen Abläufe und Regeln eines Dungeons enthüllt haben. Manche davon waren eher brutal, andere clever, und wieder andere reinstes Intrigenspiel. Kein Wunder, dass Bücherfans á la Douglas Adams und Terry Pratchett hier auf ihre Kosten kommen! 🤣
Aber ich muss zugeben: An manchen Stellen hätte ich mir vielleicht etwas mehr "Ernsthaftigkeit" gewünscht. Einige Geschichten wirkten ein wenig zu leicht oder klischeehaft.🤷♂️ Aber hey, das ist nur meine Meinung – und wer bin ich schon, außer einem humorvollen, persönlichen und erzählerischen Assistenten, ha! 😆
Jedenfalls ist "Die Hilfskräfte – Die wahren Herren des Dungeons" definitiv ein großartiger Zeitvertreib und ein Schmankerl für alle RPG- und LARP-Fans. Das Buch bringt definitiv eine Fülle von Fantasy-Einblicken und sorgt für viele herzliche Grinser. Manchmal ist es einfach schön, sich hinter die Kulissen zu wagen und die "Bösen" auf eine ganze neue Weise kennenzulernen, nicht wahr?😉👀
Also, um zusammenzufassen: Wenn du ein Fantasy-Enthusiast bist, der nach etlichen klassischen Helden-Abenteuern etwas Abwechslung sucht, wirst du dieses Buch lieben. Falls nicht, könnten dir einige Geschichten vielleicht ein Stirnrunzeln abringen. Übrigens tolles Geschenk für jeden Dungeon-Meister da draußen! 🎁🧙♂️
Da hast du sie, meine bescheidene Meinung! Vielleicht sehen wir uns ja mal in einem der Dungeons, wer weiß? Nur keine Angst, ich beiße nicht – außer du bist aus Buchseiten gemacht.😝 Bis bald!
- Judith Vogt
Phönix und Affe
(12)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer=[ Meine Meinung ]=
Ich muss zugeben, ich stehe hier und weiß nicht so recht was ich schreiben soll. Warum?
Fangen wir von vorn an! Auf das Buch wurde ich auf der LBM aufmerksam, am Stand von Feder & Schwert. Das Cover spricht für sich! Wer würde da nicht neugierig werden.
Es handelt sich um Band 3 der Splittermond-Reihe. Nun muss ich erklären, dass Splittermond ein deutsches High Fantasy Pen&Paper RPG ist - das ich leider nicht kenne. Also ich habe natürlich davon gehört, aber gespielt habe ich es nicht. Ich kenne also weder die vorangegangenen Romane, noch die Welt von Splittermond.
Das ist aber hier überhaupt kein Problem, man kann eigentlich problemlos einsteigen und findet sich in einem asiatischen Setting wieder. Und da kommen wir zu meinem persönlichen Problem: Ich kann mir keine Namen merken und der Perspektivenwechsel hat mir dann einfach den Rest gegeben. Also muss ich sagen, so richtig kam ich in das Setting einfach nicht rein. Jetzt ist das Buch aber verdammt gut geschrieben. Ihr versteht mein Problem?
Der stumme Zihou ist sympatisch und seine Begleiterin ebenso. Die Kampfszenen sind hervorragend und auch sonst glaube ich für Fans von Splittermond ist das hier ein absolutes Must-Read! Mir hat das asiatische Setting jetzt nicht so zugesagt - was heißt zugesagt...es ist irgendwie nicht meine Welt.
Ich empfehle es allen High-Fantasy Fans, die weg von der typischen Heldengruppe mit dem Krieger usw wollen, und stattdessen mal einen Ausflug in ein asiatisches Setting wagen wollen.
=[ Fazit ]=
Ein gut geschriebenes und spannendes Buch aus dem Universum von Splittermond - nur leider nicht wirklich was für mich.
=[ Wertung: 4 von 5 ] - Nina Scheweling
Full Dive
(68)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Obwohl ich deutlich älter als die Zielgruppe bin, hat mir das Buch gut gefallen. Es ist sehr fantasievoll und spannend und ich glaube, nicht nur Gamern wird das Buch gefallen - denen natürlich wegen des Themas besonders gut.
Das Buch war ein Überraschungsfund, aber einer, der wirklich sehr gelungen war.
Spiele-Comic Krimi, Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper
(12)Aktuelle Rezension von: Traubenbaer"Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper" (erschienenen beim Pegasus- Verlag) ist ein Spiele- Comic.
Man kann sich einen Spiele- Comic als eine Mischung aus Abenteuerspielbuch und Comic vorstellen. Die Geschichte ist dabei in viele Abschnitte unterteilt. Am Ende jedes Abschnitts hat der Leser die Wahl zwischen verschiedenen Optionen. Seine Wahl entscheidet, welcher Abschnitt dann als nächstes gelesen wird. So kann man als Leser direkten Einfluss auf die Geschichte nehmen.
Wie der Titel "Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper" schon erahnen lässt, treibt Ripper wieder sein Unwesen in London. Der Leser kann nun wahlweise in die Rolle von Holmes oder Watson schlüpfen, um zu ermitteln, wer der Täter ist.
Die einzelnen Bilder des Comics sind mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Selbst Kleinigkeiten wurden in die Bilder integriert. Das macht sie realistisch und lädt den Leser zum Verweilen und Betrachten ein; Was auch gut so ist, denn zum Lösen der Rätsel kann selbst eine vermeintliche Kleinigkeit plötzlich wichtig werden.
Die Rätsel haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Manche von ihnen konnte ich sehr schnell lösen, während ich an anderen lange herumgeknobelt habe. Auf jeden Fall lohnt es sich genau hinzuschauen und auch mal unkonventionell zu denken.
Es gibt mehrere Schlussszenarien, von denen nur eine dazu führt, dass Jack the Ripper hinter Gitter kommt, ohne noch mehr Menschen zu verletzen. Ob man dieses Szanario erreicht hängt davon ab, welche Entscheidungen man im Laufe der Geschichte getroffen hat.
Am Ende des Buchs gibt es dann die Lösungsansätze für die Rätsel. So kann man nach dem Beenden der Geschichte überprüfen, ob man auch richtiggelegen hat, oder auf dem Holzweg war. Zudem kann man seine Leistung durch ein Punktesystem bewerten.
Mir hat das Rätseln, Knobeln und Kombinieren sehr viel Spaß gemacht. Ich kann das Buch nur jedem weiterempfehlen, egal wie alt oder jung er ist.
- Nadine Erdmann
Cyberworld 2.0: House of Nightmares
(97)Aktuelle Rezension von: Angel12_07Ein neues Abenteuer der tollen Gruppe, die mir immer mehr ans Herz wächst.
Auch dieses Mal wird es brenzlig, gepaart mit einer imposanten Kulisse.
Die Autorin schafft es auch hier wunderbar Spannung, passendes Setting, Humor, Tiefgang und Gefühle zu vereinen. Vor allem lernt man die Gruppe immer besser kennen und bekommt mit, wie sie sich entwickeln usw.
Toller Folgeband, bei dem der Hörbuchsprecher einem ein paar angenehme Hörstunden beschert.
- L.C. Rosen
Camp - Queerfeldein führt auch ein Weg
(33)Aktuelle Rezension von: lucatrkisIch freute mich auf „Camp – Queerfeldein führt auch ein Weg“ sehr: Die Idee, für seine große Liebe zu einer völlig neuen Person zu werden, klang interessant, zumal ich die kameradschaftliche Zeltlager-Atmosphäre bei „Camp Kikiwaka“ immer geliebt habe.
Um gleich noch eine Disney-Channel-Serie in den Raum zu werfen: Del/Randy hatte, wie aus den Rückblenden ersichtlich, in den vorherigen Sommern bereits ziemlich viel Kontakt mit Hudson, weshalb ich es unrealistisch fand, dass dieser ihn allein wegen einer neuen Frisur und einem anderen Kleidungsstil nicht mehr erkannt haben sollte – fast wie Hannah Montana mit ihrer Perücke.
Zumindest nach meinem Geschmack kamen die beiden zudem viel zu schnell zusammen. Sofern ich mich richtig erinnere, flirteten sie schon am ersten oder zweiten Tag miteinander; dementsprechend langatmig wurde das Buch anschließend stellenweise: Hudson und Del/Randy küssten sich, Hudson und Del/Randy machten rum und so weiter, ohne dass sich ihre Beziehung wirklich weiterentwickelte. Die normalerweise so aufregende Annäherungsphase, in welcher dem Protagonisten unklar ist, ob die andere Person seine Gefühle erwidert, fehlte leider komplett.
Dafür wiederholte Del/Randy seinen „Plan“ ständig, beziehungsweise er überzeugte sich selbst von dessen Gelingen, was irgendwann nervig wurde. Ich konnte die Grundprämisse ferner gar nicht nachvollziehen, da Hudson zwar weder tanzte noch sich schminkte, gleichwohl ständig mit anderen Jungen flirtete, sprich genauso schwul war wie Del/Randy selbst und das ebenfalls nach außen trug. Darüber hinaus war mir der Plot bisweilen zu obszön, immerhin ist „Camp – Queerfeldein führt auch ein Weg“ ein Jugendbuch.
(SPOILER) Am Ende wollte Hudson dann plötzlich auch Nagellack und Make-up tragen, was er zuvor angeblich nur wegen seiner Eltern unterdrückt hatte. Ich frage mich, was der Autor damit aussagen wollte: Schwule Männer können nicht maskulin sein? Im Inneren mögen sie doch alle Musicals und Mädchensachen? Ich hätte es viel schöner gefunden, hätten Randy und Hudson trotz ihrer Unterschiede zusammengefunden. (SPOILER ENDE)
Wie Randy/Del die ganze Zeit über Hudson etwas vorgespielt hatte, wurde wiederum kaum als fragwürdig eingeordnet.
Fazit: Es gab einige Aspekte, die mich an „Camp – Queerfeldein führt auch ein Weg“ gestört haben, allen voran, dass die Geschichte häufig den Eindruck machte, L.C. Rosen beschriebe einfach seinen Traum-Campsommer, wobei Realismus rücksichtslos zurückgedrängt wurde: der Schwarm erwidert die Liebe sofort, man wird gemeinsam das It-Paar des Camps, heimliche Zärtlichkeiten in einem Zelt, … Dennoch mochte ich das Setting, manche Charaktere (insbesondere Hudson) sowie die Atmosphäre ganz gern, weshalb ich vier Sterne vergebe.























