Bücher mit dem Tag "romantic history"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "romantic history" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Die Rache des Ritters (ISBN: 9783802585210)
    Lara Adrian

    Die Rache des Ritters

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Heute eine Vorstellung von einer Autorin, die ich schon länger mag. Ich habe sie damals mit den Ordenskriegern kennen gelernt und ihre historischen Romane haben mich dann am Ende auch in Beschlag genommen. Dieses Buch fand ich auf einen Flohmarkt. Es hat sich gelohnt. In dem Buch sucht Gunnar Rache und Vergeltung für den Tod seiner Eltern. Am Ende findet er Liebe und Frieden in einer Frieden. Eine Frau, die er zu seinem Zweck als Geisel nimmt, ist keine gewöhnliche Frau. Sie ist störrisch und verdreht ihm den Kopf. Dank ihr kann er abschließen. Natürlich hat das ganze auch eine Hintergrundstory und schreckliche Familiengeheimnisse werden aufgedeckt. Das Buch hatte eine gute Mischung aus Spannung, Humor und Erotik. Ein wahrer Schmaus. Obwohl die Story an sich so gewöhnlich klang, hat die Umsetzung und die Charaktäre es sehr sympathisch werden lassen. Habe die Charaktäre lieb gewonnen.

  2. Cover des Buches Die Geliebte des Meisterspions (ISBN: 9783802586767)
    Joanna Bourne

    Die Geliebte des Meisterspions

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Annique Villiers, eine von Frankreichs Meisterspioninnen, steckt in einer verzwickten Lage. Seit sie bei einem Zweikampf eine Kopfverletzung davon trug, ist sie blind. Die Prognose, die ihr ein Arzt gibt, ist ebenfalls wenig vielversprechend. Es könnte durchaus sein, dass sie ihr Augenlicht wieder erlangt, doch genauso möglich könnte es sein, dass sie unmittelbar danach sterben wird. Doch sie hat keine Zeit sich über ihr Schicksal Gedanken zu machen, denn sie ist auf der Flucht, weil sie Napoleons Geheimpläne eine Invasion gegen England betreffend kennt, die die Engländer unbedingt in ihre Hände bekommen wollen.

    Ausgerechnet in einem Kerker begegnen sich Annique, Grey und Adrian das erste Mal und müssen sich miteinander verbünden, um aus dem Gefängnis lebendig herauszukommen. Grey der englische Spion und seine Männer die auf Annique und die Albion Pläne angesetzt wurden, wissen von Anfang an, wen sie vor sich haben- im Gegensatz zu Annique. Aufgrunddessen gerät sie, kurze Zeit nach ihrem gemeinsamen Gefängnisausbruch, in Greys Hände. Dieser will Annique nach England bringen, doch Annique, denkt trotz ihrer Hilflosigkeit gar nicht daran, sich von Grey an die Engländer ausliefern zu lassen und plant einen Fluchtplan nach dem anderen. Trotzdem kann sie es nicht verhindern, dass sie sich zu Grey hingezogen fühlt…

    In den USA hat Joanna Bournes Roman überschwängliche Kritiken bekommen und zudem liebe ich historische Liebesromane mit französischem Setting- daher war ich schon sehr gespannt auf „Die Geliebte des Meisterspions“. Leider haben sich meine hohen Erwartungen, die ich an diesen Roman hatte überhaupt nicht erfüllt und das hatte gleich mehrere Gründe. Zum einen kam ich überhaupt nicht damit zurecht, wie modern die Ausdrucksweise der Protagonisten in dieser Geschichte ist.

    Die Story spielt zu Zeiten Napoleons, zu großen Teilen in Frankreich und später in England doch historisches Kolorit war hier absolut nicht vorhanden! Das liegt nicht nur an der modernen Ausdrucksweise der Romanfiguren (liegt es an der Übersetzung oder ist es auch im bereits englischsprachigen Original so?), sondern auch an ihrem modernen Denken, Handeln und vor allem an der Tatsache, dass Örtlichkeiten auf der immerwährenden Flucht der Protagonisten kaum beschrieben werden. Die Geschichte könnte praktisch in jeder Zeit und an jedem Ort spielen.

    Anniques, Greys, Adrians und Doyles Flucht vor ihren Verfolgern, steht dagegen im Mittelpunkt und diese wird sehr spannend von der Autorin geschildert. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, ich lese einen Romantic Suspense mit Spionageplot, der in der heutigen Zeit angesiedelt ist. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Grey und Annique hat mich leider nicht überzeugen können. Es stehen doch zu viele Geheimnisse zwischen ihnen und plötzlich sind sie über beide Ohren ineinander verliebt? Statt tiefschürfende Gespräche zwischen Annique und Grey verfolgen zu dürfen, die ihre wachsende Liebe und ihr Vertrauen füreinander untermauern, bekommt man als Leser nur die geballte Ladung an sexueller Anziehungskraft zwischen dem Heldenpaar geboten und es kommt dabei zu durchaus prickelnden Liebeszenen, wobei ich die „Entjungferungsszenerie“ dann auch wieder als haarsträubend unglaubwürdig empfand. Deklariert ist der Roman als „Romantic History“ doch diese Bezeichnung hat „Die Geliebte des Meisterspions“ meiner Meinung nach nicht verdient.

    Trotz meiner Kritik- wer keinen großen Wert auf historisches Kolorit legt oder auch nicht unbedingt eine tiefgründige, romantische Liebesgeschichte zu seinem Leseglück benötigt; wem eher der Sinn nach einer spannenden Spionage und Abenteuerstory steht, der sollte diesen Roman durchaus eine Chance geben. Joanna Bourne kann schreiben, definitiv, doch für meinen Geschmack sollte sie sich lieber Contemporaries oder dem Romantic Suspense Genre widmen.

  3. Cover des Buches Ein unerhörter Ehemann (ISBN: 9783802586705)
    Eloisa James

    Ein unerhörter Ehemann

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:
     Um einen Skandal zu vermeiden, wurde die junge Gina bereits mit elf Jahren an ihren Cousin Camden Serrard verheiratet. Dieser flüchtete jedoch noch am Tag der Hochzeit außer Landes. Seither sind zwölf Jahre vergangen, und Gina hat sich zu einer der schönsten und begehrtesten Frauen Londons entwickelt. Als der Marquess Bonnington um ihre Hand anhält, bittet sie ihren Cousin um eine Scheidung. Doch dann begegnen Camden und Gina einander nach Jahren der Trennung wieder und entdecken unerwartete Gefühle füreinander.


    Cover:

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Wir sehen hier ein Paar, welches sich gegenübersteht, jedoch kann man deren Köpfe nicht erkennen. Die beiden tragen historische Kleidung, was gleich darauf schließen lässt, dass es sich hier um einen Historical-Roman handelt, was ich sehr passend finde. Auch die grüne Farbe des Covers sticht sofort ins Auge und dass die beiden scheinbar ein Liebespaar sind, was wiederum darauf hinweist, dass es sich hier um einen Liebesroman handelt. Sehr passend, sehr hübsch anzusehen. Einfach klasse.

     

    Eigener Eindruck:
     Nachdem der 18jährige Camden seine zwölfjährige Cousine Gina zwangshalber heiraten musste, flüchtet er aus den Fängen seiner aristokratischen Familie und begibt sich nach Griechenland wo er als Bildhauer das süße leben genießt. Zwölf Jahre später bittet Gina, die er bis dahin nicht wiedergesehen hat, die Ehe annullieren zu lassen, damit sie den Marquis Sebastian Bonnet heiraten kann. Cam begibt sich nach England, wo er glaubt nur eine Unterschrift leisten zu müssen und dann wieder nach England entschwinden zu können. Doch er hat die Rechnung weder mit seinem listigen Anwalt gemacht, noch mit der Schönheit von Gina, denn als die beiden sich endlich wieder gegenüberstehen, kann er kaum glauben, dass das wirklich seine Ehefrau sein soll, zumal sie ihm nicht einen einzigen Vorwurf macht, dass er sie so lange allein und sich selbst überlassen hat. Bei einer Gesellschaft auf dem englischen Land lernt Camden seine Ehefrau erst einmal richtig kennen und ist sich bald nicht mehr so sicher, ob er sie wirklich wieder hergeben will und auch Gina zweifelt bald an ihrem Wunsch sich scheiden zu lassen und eine Marquise zu werden, denn Cams Charme ist außerordentlich unerhört!

     

    Die Geschichte von Gina und Cam ist so eine richtig klassische HistoricalRomance-Geschichte, bei der man allerlei geboten bekommt. Wir haben stocksteife Gesellschaften, Skandale, bei denen man heute nur noch müde lächeln würde und wir haben eine Menge Potential in Hinsicht auf die Liebe. Außerdem gilt es in diesem ersten Band auch noch das Geheimnis rund um die Herkunft von Gina zu lösen, was bisweilen wirklich interessant ist, aber auch verwirrend, da man neben den vielen Charakteren und Zusammenhängen unter den Charakteren diese Tatsachen dann auch noch mit verarbeiten muss. So weit so gut. Die Geschichte beginnt stark und detailliert, sodass man sich schnell hinein findet und sich auch alles sehr gut vorstellen kann. Jedoch bricht die Geschichte in ihrem Verlauf ab der Hälfte des Buches in sich zusammen, als es dann nicht mehr nur um Gina und Cam geht beziehungsweise Gina und Sebastian, sondern auch ihre Freundinnen Esme, Helena und Carola ihren Auftritt bekommen und in ihrer Art wirklich so kindisch sind, dass man sich schon fast fremd schämen muss. Effektiv dreht sich das Buch dann nur noch um Ehefrauen, die in ihrer Ehe unglücklich sind und spekulieren ob sie zu ihrem Mann wegen einem Kind zurück kehren sollten und zum Beispiel eine Geliebte akzeptieren würden oder ob man so viel Drama um einen Mann machen sollte, dass dieser fast die Flucht ergreift, weil das, was mit ihm gemacht wird einfach Kindergarten ist. Fakt ist, dass man einfach merkt, dass die Charaktere einfach nicht ausgelastet sind, denn solche dummen Spielereien sind einfach nur unnütz nervig und haben für den Leser das Buch sinnlos in die Länge gezogen.  Sinnlos in die Länge zieht sich auch die Zeit in der die Charaktere für ein Schauspiel von Shakespeare üben und sich immer wieder die gestelzten Worte um die Ohren hauen, das hätte man sich meiner Meinung nach klemmen können. Was mich persönlich auch echt hart getroffen hat war die Art die Charaktere näher zu bringen. Erst geht es ewig bei den Paaren nicht vorwärts und dann auf einmal höckern die über gefühlt 50 Seiten allesamt zur selben Zeit, dass die Wände wackeln. Echt jetzt? Das war dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Und auch die Lösung um Ginas Geheimnis, was so hoch angebunden war, war nachher so schnell gelöst und auch so lieblos, dass ich es einfach nicht fassen könnte. Schade, wirklich schade.

     

    Fazit:

    Dieses Buch beginnt wirklich stark, lässt dann aber im Laufe der Geschichte stark nach. Es wird verwirrend und recht langatmig. Wer als Charaktere zeitweise recht dumme Gänse mag, der möge hier bitte beherzt zugreifen, aber so kann ich das Buch nicht empfehlen. Das ganze Hin und Her war mir dann doch zu viel Kindergarten.

     

    Idee: 4/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783802586705

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 400 Seiten

    Verlag: LYX

    Erscheinungsdatum: 08.06.2012

     

     

     

  4. Cover des Buches Die Ehre des Ritters (ISBN: 9783802585234)
    Lara Adrian

    Die Ehre des Ritters

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    England, 1189. Als Tochter eines Verräters musste Isabel de Lamere viele Jahre in einem Kloster verbringen. Nun soll sie auf Geheiß des auf einem Kreuzzug weilenden König Richard mit einem Adeligen verheiratet werden, damit ihr geerbtes Land nicht den Feinden der Krone zufällt. Auf dem Weg zu ihrem unbekannten Verlobten wird sie jedoch das Opfer einer Brautentführung. Dominic of Droghallow, der mit dem intriganten Prinz John paktiert, hatte seinem Stiefbruder befohlen, Isabel zu ihm zu bringen. Griffin, der als Findelkind von Doms Vater als Sohn angenommen worden war und darum stets dessen Eifersucht zu spüren bekam, befreit Isabel aber wieder aus der Burg, als er die versprochene Belohnung nicht erhält. Die junge Frau hatte Griff schnell erkannt, denn als Kind war sie einst von ihm gerettet worden und seitdem hatte sie sein Medaillon aufbewahrt. Sie kann nicht glauben, wie hartherzig er geworden ist. Doch auf der Flucht vor ihren Verfolgern kommen sie sich wieder näher.

    Der erste Band der Warrior-Trilogie ist ein gut geschriebener Mittelalter-Liebesroman mit einer wendungsreichen Geschichte, in welcher der männliche Protagonist eine Weile braucht, um das Format eines Helden zu erreichen. Griffin ist ein sehr facettenreicher Charakter, der sich die Sympathie der Leser – und der Heldin – schwer verdienen muss, da er nicht immer untadelig gehandelt hat. Im Laufe der Zeit werden seine Motive klarer, was ihn zwar nicht vollends reinwäscht, aber dazu führt, dass man ihm seine spätere Läuterung abnimmt. Isabel weiß sich in ihrer misslichen Lage zu behaupten, und es ist schön mitzuerleben, wie sie Griffin mit ihrer Liebe auf den richtigen Pfad zurückbringt. Auch sprachlich ist der Roman – oder besser gesagt die Übersetzung – ansprechend und der Epoche angepasst. Und der Schluss macht schon sehr neugierig darauf, wie sich der Held des nächsten Teils schlagen wird. (TD)

  5. Cover des Buches Kein Lord wie jeder andere (ISBN: 9783802588037)
    Jennifer Ashley

    Kein Lord wie jeder andere

     (55)
    Aktuelle Rezension von: booklove-kitten

    Lord Ian MacKenzie gilt als verrückt. Dabei sieht er mehr als die meisten Menschen und hat mehr als ein gutes Herz. Als Ian auf die Witwe Beth trifft, fühlt er sich sofort von ihr angezogen. Als die beide sich näher kennlernen, bahnt sich eine große graue Wolke über ihr Leben an. Ein ehrgeiziger Polizist, der noch eine Rechnung mit der Familie MacKenzie offen hat, versucht den Mord an einer Prostituierten Ian unterzuschieben. 

    Der Schreibstil von Jennifer Ashley ist flüssig und dem historischen Roman entsprechend. 

    Das Cover sieht toll aus und passt gut zu der Geschichte. 

    Ian war mir trotz mancher Eigenarten sofort sympathisch. Er ist sehr direkt und aufmerksam. Beth bringe ich genauso viel Sympathie entgegen wie Ian. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, gutherzig und tritt für die ein die sie liebt.

    Fazit
    Insgesamt ist „Kein Lord wie jeder andere“ ein grandioser Einstieg der MacKenzie Reihe. Mit den tollen Charakteren und ihrem Schreibstil konnte mich Jennifer Ashley vollends überzeugen. 

    • Cover des Buches Ein Earl kommt selten allein (ISBN: 9783802592669)
      Lynsay Sands

      Ein Earl kommt selten allein

       (29)
      Aktuelle Rezension von: Chrissy87

      Gerade dachte Lady Christiana sie wäre ihren schrecklichen Ehemann los, da steht er ihr auf einem Ball wieder gegenüber. Doch dieser Ehemann ist so komplett anders, das sie ihn kaum wieder erkennt.
      Mich hat der erste Teil der "Madison Sisters" super unterhalten. Gerade am Anfang musste ich sehr lachen und auch im Verlauf der Geschichte gab es einiges zu schmunzeln.
      An Spannung fehlte es auch nicht und ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, wer hinter allem stecken könnte.
      Die Charaktere haben mich sehr begeistert, besonders auf Suzie im zweiten Teil freue ich mich, da sie mir schon im ersten Teil sehr sympathisch war.
      Alles in allem hat mich die Autorin mit ihrer Geschichte bestens unterhalten und die Lust auf weitere Romane von ihr geweckt.

    • Cover des Buches Des Herzogs größter Begehr (ISBN: 9783802597701)
      Sabrina Jeffries

      Des Herzogs größter Begehr

       (22)
      Aktuelle Rezension von: Rebecca1493

      Erschienen 02.04.2015 bei Lyx für 9,99€

      Klappentext: Als Maximilian Cale, der Herzog von Lyons, in der Ermittlungsagentur Manton aufkreuzt, sieht Lisette Bonnaud ihre Chance gekommen, endlich echte Detektivarbeit statt nur Sekretärinnendienste zu leisten. Max behauptet, er habe von ihrem Bruder Tristan Nachricht erhalten, dass sein totgeglaubter Bruder Peter noch lebt. Lisette, die seit Monaten nichts von Tristan gehört hat und sich schon Sorgen macht, besteht darauf, mit ihm nach Paris zu reisen, um Peter und Tristan zu suchen. Dabei ahnt sie nicht, dass Max bald mehr in ihr sieht als nur eine hübsche Reisebegleitung ...

      Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, ist mir zuerst einmal aufgefallen, dass ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit keinen historischen Roman mehr in die Hand genommen hatte. Die Geschichte hat mir mal wieder vor Augen geführt, weshalb ich dieses Genre gerne mag: Gehröcke, Mieder, Kammerdiener und Ansichten über uneheliche Sprösslinge, die mit unseren heutigen so gar nichts mehr gemein haben, aber trotzdem reise ich ab und zu gerne in die Vergangenheit. Danach bin ich aber insgeheim wieder froh, dass es keine Herzöge gibt und ich jederzeit eine heiße Dusche nehmen kann!

      Aber genug davon ;) Hier meine Eindrücke zum Titel "Des Herzogs größter Begehr":

      Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert kurz nach Napoleons Niederlage und Verbannung ins Exil. Das hat mich sehr gefreut, denn es ist eines meiner liebsten Epochen.

      Der Schreibstil der Autorin, von der ich bisher keinen Roman gelesen habe, hat es mir auf jeden Fall sehr angetan. Nachdem ich einige doch recht vulgäre Geschichten gelesen habe, war es schön mal wieder eine richtig romantische Erzählung mit Irrungen und Wirrungen zu lesen, die es heute so nicht mehr geben würde. Was mir auf jeden Fall positiv aufgefallen ist war die Tatsache, dass es zumindest keine mir ersichtlichen Schreib- oder Übersetzungsfehler gegeben hat, die den Lesefluss hätten einschränken können.

      Lisette und Max sind auf jeden Fall kein Null-Acht-Fünfzehn Pärchen, das wird schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen klar. Die beiden geben einander Paroli, in dieser Hinsicht kam keine Langweile auf! Die Story an sich war nicht wirklich neu, wobei ich noch nie ein Buch, das in dieser Zeit spielt gelesen habe, in der es um Ermittlungsarbeiten geht. Das hat die Erzählung auf jeden Fall aufgepeppt. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist leider, dass sich die Geschichte im Mittelteil etwas gezogen und nicht richtig vorangekommen ist, die Probleme, die sich die beiden mehr oder weniger selbst geschaffen haben, waren nicht ganz nachvollziehbar. Die letzten 100 Seiten haben das Ruder allerdings nochmals herumgerissen und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, bei so vielen neuen Erkenntnissen und Vorfällen, die sich ereignet haben.

      Fazit: Bis auf kleine Schwächen im Mittelteil der Geschichte hat es mir sehr gut gefallen und ich werde vermutlich auch den zweiten Teil der Reihe lesen!

       

    • Cover des Buches Die Verführung des Elliot McBride (ISBN: 9783802595868)
      Jennifer Ashley

      Die Verführung des Elliot McBride

       (15)
      Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

      Buchinhalt:

      Am Tag ihrer Hochzweit wird Juliana vor dem Altar einfach stehen gelassen und so flieht sie in die Arme ihrer Jugendliebe Elliot, dem sie zufällig wieder begegnet. Die Liebe der beiden zueinander ist auch über die Jahre nie ganz erloschen und so bietet Elliot Juliana an, sie zu heiraten, um ihr die Schande der sitzengelassenen Braut zu ersparen.

      Elliot jedoch leidet unter einem Trauma, das ihn seit seiner Zeit in Indien immer wieder heimsucht. Juliana versucht, Elliot aufzufangen, wenn wieder einmal alles unter ihm zusammenbricht…

       

      Persönlicher Eindruck:

      Es gibt Tage, an denen ist einem einfach nach einem Liebesroman, nach viel Romantik, aber auch mit Tiefgang und Dramatik. Und genau da ist man mit „Die Verführung des Elliot McBride" richtig.

      Ich muß zugeben- ich kenne noch keinen Band aus der Reihe um die Dramatis Personae. Dennoch hatte ich zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten, mich auf die Handlung einzulassen und kann von meinem Standpunkt aus sagen, dass man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen und genießen kann.

      Juliana und Elliot als die beiden Hauptfiguren sind zunächst von ihrem Charakter her ziemlich verschieden. Während Elliot eher die dunklere, bisweilen auch düstere Figur ist und mit seinen körperlichen wie auch seelischen Erinnerungen an seine Indienzeit menschliche Abgünde widerspiegelt, ist Juliana eine toughe Frau, die alles zu schaffen scheint. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und kann sich wehren – für das 19. Jahrhundert, in dem der Roman spielt, nicht alltäglich.

      Im Laufe der Handlung schweißen gemeinsame Erlebnisse die beiden immer mehr zusammen und auch prickelnde Erotik hie und da lässt die Leser von Romantic History absolut auf ihre Kosten kommen. Dennoch sind die erotischen Szenen nicht plump und derb, sondern stilvoll und auch nicht zu häufig.

      Neben der Liebesgeschichte wartet der Roman auch mit einer Krimihandlung auf, die allerdings etwas in den Hintergrund gerückt scheint. Im Fokus der Geschichte steht Elliot und sein aus Indien mitgebrachtes Trauma.

      Alles in allem ein Liebesroman mit so manchem Klischee, aber auch genau richtig romantisch und emotional – wer das Genre liebt, der kommt an diesem Buch auch nicht vorbei!

    • Cover des Buches Ein skandalöses Rendezvous (ISBN: 9783802587924)
      Madeline Hunter

      Ein skandalöses Rendezvous

       (61)
      Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

      Vor gut einem Jahr beging Audrianna Kelmsleighs Vater Selbstmord, nachdem ihm zur Last gelegt wurde, durch minderwertiges Schießpulver den Tod von Soldaten im Krieg gegen das napoleonische Frankreich billigend in Kauf genommen zu haben. Seine Tochter ist von seiner Unschuld überzeugt und will seinen Ruf posthum wiederherstellen. Eine kryptische Zeitungsanzeige führt sie in einen Gasthof nahe Brighton, wo ein gewisser Domino um ein Treffen mit ihrem Vater ersucht. Auch Lord Sebastian Summerhays ist dieser Spur gefolgt, weil er den Fall für eine Verschwörung hält und ihn für seinen kriegsversehrten Bruder aufklären will. Audrianna gegenüber gibt er sich zunächst selbst als Domino aus, bis ein Fremder sie überfällt und er angeschossen wird. Der Vorfall, der als Streit unter Liebenden gilt, weitet sich zu einem Skandal aus. Zurück in London bleibt Sebastian keine Wahl, als der kompromittierten Audrianna einen Antrag zu machen. Die ist davon wenig begeistert.

      Würde sich die Handlung des Serienauftakts der „Rarest Blooms“ nach dem fulminanten Beginn nicht eine ganze Weile ziehen, hätte Madeline Hunter einen Volltreffer gelandet. Erst als Audrianna und Sebastian verheiratet sind, kommt wieder Schwung ins Geschehen. Ihre Ehe wurde wahrlich nicht im Himmel geschlossen, und die beiden Kontrahenten müssen lernen, sich mit der ungewollten Situation zu arrangieren. Das fällt dem erfahrenen Lord angesichts seiner schönen Frau sehr viel leichter als ihr, obwohl auch sie ihn attraktiv findet und seine Küsse sie beinahe um den Verstand bringen. Im Schlafzimmer verstehen sie sich prächtig, doch um sich auch sonst nahe zu kommen, müssen sie erst ihre Differenzen überbrücken. So entsteht ein exquisiter Rhythmus aus leidenschaftlichen Nächten und Tagen, an denen sie nichts gemein zu haben scheinen außer der Suche nach dem wahren Täter, die dem charmanten Regency-Liebesroman zusätzlichen Schliff verleiht und mit einer faustdicken Überraschung endet. (TD)

    • Cover des Buches Eine riskante Affäre (ISBN: 9783802586774)
      Joanna Bourne

      Eine riskante Affäre

       (23)
      Aktuelle Rezension von: Silence24
      Dieses Buch hatte ich über ein Jahr bei mir rum liegen. Da mich der erste Teil nicht so vom Hocker gerissen hat, hab ich dieses Buch immer weiter nach hinten verschoben. Doch nun muss ich gestehen, dass es dieses Buch nicht verdient hat. Dieser Teil ist weit besser, als der erste. Von mir gibts die volle Sternchenzahl. 
      Jess Whitbys Vater wird verhaftet. Er soll der berühmte Cinq sein. Ein Mann der ein Verräter ist und dafür hängen soll. Doch Jess ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt und macht sich auf die Suche nach dem echten Cinq. Und sie hat auch schon einen Verdacht. sie glaubt in Kapitän Sebastian Kennett, den Verräter gefunden zu haben. Und so macht sie sich eines Nachts auf, um ihm in einer sehr schmutzigen Gasse auf zu lauern und ihn zu durchsuchen. Vielleicht trägt er die belastenden Papiere ja bei sich. Und da kommt Jess Vergangenheit als Langfinger ganz gelegen. Doch Jess hat nicht damit gerechnet, selbst ein Opfer zu werden. Als sie gerade dabei ist, sich dem Kapitän an den Hals zu werfen, geraten die beiden in einen Hinterhalt. Sebastian gelingt es die Iren in die Flucht zu schlagen, doch Jess wird verletzt. Sebastian ahnt nicht, wen er sich da auf sein Schiff holt. Er weiß nur, dass dies die Frau ist, auf die er so lange gewartet hat. Als Jess wieder zu sich kommt, weiß sie nicht, was sie vom Kapitän halten soll. Wäre er Cinq, dann hätte er sie doch niemals gerettet, oder????
    • Cover des Buches Die widerspenstige Braut (ISBN: 9783802588044)
      Madeline Hunter

      Die widerspenstige Braut

       (18)
      Aktuelle Rezension von: sh000kin
      Als Verity nach ihrer Hochzeit mit einem Earl erfährt was ihr Cousin gemacht hat verschwindet sie einfach. Zwei Jahre vergehen und plötzlich stehen sich Verity und der Earl wieder gegenüber. Trotz anfänglicher Verschiedenheit erkenn Verity mit jedem Tag den die beiden verbringen das sie vielleicht doch einige Vorurteile hatt. Doch dies reicht nicht aus um Verity von ihrem eigentlichen Plan, den sie die letzten beiden Jahre geplant hat nicht abbringen. Ob Verity diesen Plan umsetzten kann oder sich doch für den Earl entscheidet das müsst ihr selber lesen.

      Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Leider haben mit die beiden Protagonisten es mir nicht leicht gemacht sie auch zu lieben. Immer wenn man mal dachte jetzt hat er oder sie es endlich verstanden haben sie wieder etwas getan bei dem man sich fragte was mach das nun eigentlich für einen Sinn. Aus diesem Grund hat sich das lesen der Geschichte auch sehr hingezogen da ich immer wieder unterbrochen habe da ich manchmal die Taten einfach nicht nachvollziehen konnte. Jedoch hat sich dieses Verhalten gegen Ende des Buches gebessert und somit hat mich der Schluss wieder so gefesselt das ich sogar fast geweint hätte. Über den Schreibstil kann gesagt werden, dass die Sprache so gewäht wurde das sie sowohl zum Setting der Geschichte passte aber auch so spannend war das es sehr interessant zu lesen war.
    • Cover des Buches Die Jungfrau aus den Highlands (ISBN: 9783862789856)
      Lynsay Sands

      Die Jungfrau aus den Highlands

       (8)
      Aktuelle Rezension von: Libellchen007
      Cover:
      Tja, eins dieser klassisch kitschigen Cover mit langhaarigen Typen drauf eben :D ich finde es nicht hässlich, aber schön ist auch was anderes... :P

      Inhalt:
      Die Story ist nicht schlecht, aber auch nichts besonderes. Man weiß vorher schon wie es ausgehen wird, allerdings weiß man das bei solchen Büchern eigentlich eh schon wenn man es kauft, und das ist auch okay so :)

      Schreibstil:
      Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, einfach, leicht lesbar, durchschnittlich halt. Mit den Namen hab ich mir ein bisschen schwer getan, was bei schottischen Namen aber auch kein Wunder ist :D Es hält allerdings des Lesefluss ein bisschen auf, da man immer wieder über die Namen 'stolpert' wenn ihr wisst was ich meine :D

      Charaktere:
      Die mochte ich eigentlich ganz gerne und fand sie sehr sympatisch. Blake (der einzig 'normale' Name :D) war mir immer ein bisschen zu dümmlich und arrogant beschrieben, das passte irgendwie nicht zu dem erfolgreichen Krieger der er eigentlich ist. Auf der Jagd nach seiner Zukünftigen hat er sich einfach manchmal ein bisschen doof angestellt und kam etwas tollpatschig rüber, das passt einfach nicht ganz zusammen mit einem Krieger finde ich :P

      Zusammenfassend:
      Dieses Buch ist halt einfach ein durschnittliches, nicht allzu anspruchsvolles Buch, wunderbar geeignet für zwischendurch :)
    • Cover des Buches Das Geheimnis der Mademoiselle Lyon (ISBN: 9783802597572)
      Madeline Hunter

      Das Geheimnis der Mademoiselle Lyon

       (4)
      Aktuelle Rezension von: cn8sc
      Klappentext: 
      Marielle Lyon hütet ein Geheimnis, und Gavin Norwood, der Viscount Kendale, ist überzeugt davon, es zu kennen. Er hält die zarte, mysteriöse Französin für eine Spionin im Dienste Frankreichs und beschattet sie regelmäßig, um sie im richtigen Moment entlarven zu können. Als sie von zwielichtigen Gaunern angegriffen wird, ist er daher sofort zur Stelle und rettet sie. Bereit alles zu tun, um ihr Geheimnis zu lüften, lässt er sich auf ein Spiel der Verführung ein, doch die tiefen Gefühle, die Marielle in ihm auslöst, treffen ihn völlig unerwartet. Ebenso wie die Erkenntnis, dass ihr Geheimnis weitaus düsterer ist, als er vermutet hätte …



      Meine Meinung: 
      Der Schreibstil ist in Ordnung und die wechselnden Erzählperspektiven haben mir gut gefallen. Die Charaktere sind ok, aber für mich ein wenig zu oberflächlich gehalten. Es gab keinen Charakter der jetzt besonders aus der Story herausgestochen ist.  Die Story an sich ist für mich nicht genug ausgereift. An einigen Stellen ist die Story sehr vorhersehbar. Mir hat definitiv die Spannung und auch ein roter Faden gefehlt. 
      Das Ende ist genauso undramatisch wie der Rest des Buches und konnte mich deswegen auch nicht überzeugen. 
    • Cover des Buches Ein delikater Liebesbrief (ISBN: 9783802586712)
      Eloisa James

      Ein delikater Liebesbrief

       (28)
      Aktuelle Rezension von: Asbeah

      Duchess Quartett 2: Die junge Witwe Lady Esme Rawlings, die wir bereits in Teil 1 kennengelernt haben, hat sich auf Grund des Skandals während ihrer Schwangerschaft aufs Land zurückgezogen. Da sie nicht weiß, ob das Kind ein legitimer Erbe ihres Gatten ist, oder das Ergebnis eines einzigen Fehltritt ist, macht sie sich große Vorwürfe. Bisher galt ihr Neffe Simon Darby als Erbe des verstorbenen Herzogs. Doch wenn das Kind ein Junge wird, bekommt Simon nichts. Simon hat es auch so schon schwer genug, denn er trägt die Verantwortung für zwei verwaiste kleine Halbschwestern, denen er eines Tages eine Mitgift wird ausstatten müssen. Esme weiß die Lösung: ihre Freundin Lady Henrietta muß ihn heiraten!

      Der erste Teil dieser Reihe hatte mir noch einigermaßen gut gefallen. Doch dieser zweite Band wirkte auf mich etwas schwächer und teils auch recht unrealistisch. Der gute Lord Darby wurde mir nicht recht sympathisch. Er wollte eigentlich nur heiraten, damit ihm die Gattin die kleinen Schwestern vom Leib hält, und ihm regelmäßig das Bett “wärmt”. Ok, die meisten Männer denken so, aber für so etwas liest frau ja keine Liebesromane. Überhaupt scheinen sich alle bis auf Lady Henrietta nur für Bettgeschichten zu interessieren. Total unromantisch. Wäre nicht Henrietta gewesen, ich hätte das Buch nach der Hälfte abgebrochen. Zum Ende hin entwickelt sich Darby noch ein wenig, doch zu spät, für meinen Geschmack.

      Mein Fazit: Zäh, unromantisch, null Esprit, langweilg… 3 Sterne


    • Cover des Buches Eine nächtliche Begegnung (ISBN: 9783802592522)
      Meredith Duran

      Eine nächtliche Begegnung

       (9)
      Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

      Als Arbeiterin in einer Londoner Zigarrenfabrik verdient Nell Whitby nicht genug, um einen Arzt für ihre Mutter bezahlen zu können. Auf dem Sterbebett offenbart die ihr, dass ihr richtiger Vater der Earl of Rushden ist. Mit einem Stiefbruder, der sie prügelt und zur Hure machen will, und plötzlich ohne Anstellung hat die junge Frau nichts mehr zu verlieren. Nachts schleicht sie in das Haus des Earls, um ihn zu erschießen. Im Bett liegt jedoch Simon St. Muir, der vor einigen Monaten den Titel, aber leider nicht das Geld, geerbt hat. Sofort erkennt er, dass Nell die verschollene Cornelia Aubyn ist und somit keineswegs ein Bastard, wie sie dachte, sondern die legitime Tochter seines verstorbenen entfernten Verwandten, die als Sechsjährige entführt worden war. Genau wie ihrer Zwillingsschwester Kitty gehört ihr eine Hälfte des Vermögens. Simon wittert eine Chance, doch noch eine gute Partie zu machen, um seine Schulden, die er als Lebemann angehäuft hatte, loszuwerden. Wenn Nell ihn heiratet, will er sie in die Gesellschaft einführen und ihr zu ihrem Recht verhelfen – was nicht jedem gefällt.

      „Eine nächtliche Begegnung“ ist eine Art viktorianische Variante von George Bernard Shaws Komödie „Pygmalion“, die in der Musical-Variante als „My Fair Lady“ bekannt ist, aber gewürzt mit sinnlichen Szenen und einem Happy End, wie sie bei einem Historical nicht fehlen dürfen. Gossensprache gehört selbstverständlich dazu, nur ist sie – zumindest in der Übersetzung – in Ausnahmefällen zu modern ausgefallen. Wunderbar geglückt ist hingegen Nells Wandlungsprozess von der Unterschichtenfrau zur feinen Lady, tatkräftig unterstützt vom kultivierten Schlitzohr Simon. Zusammen bilden sie ein herrliches Gespann, dessen Unterschiede humorvoll in Szene gesetzt werden und bei dem es gleichzeitig gehörig knistert. Noch ein bisschen Krimi beigemischt samt dramatischem Finale, und schon ist ein sehr unterhaltsames Paket geschnürt. (TD)

    • Cover des Buches Ausgeliefert in den Highlands (ISBN: 9781477824573)
      Tracy Brogan

      Ausgeliefert in den Highlands

       (29)
      Aktuelle Rezension von: shinyJulie

      Um genau dieses Schicksal ihrer Schwester zu ersparen, heiratet Fiona Sinclair Clanoberhaupt Myles Campbell. Aber auch Myles ist von dieser Ehe nicht gerade begeistert und immer wieder geraten die beiden auf das Übelste aneinander.
      .
      Die Idee, die hinter diesem Buch steht, ist sicherlich keine seltene, aber mir hat die Umsetzung wirklich gut gefallen. Fiona ist ein spannender Charakter und gerade ihre Sturheit wirkt unglaublich sympathisch. Genau wie Myles hat sie durchaus positive, aber auch negative Seiten und beide erscheinen so sehr lebensnah. Besonders amüsant zu lesen sind die unzähligen Kabbeleien zwischen den beiden. Aber auch die Spannung kommt in dem Buch nicht zu kurz und sorgt dafür, dass die Streithähne sich ein bisschen zusammenraufen müssen. Auch das Setting lädt zum Träumen ein.

    • Cover des Buches Die unerschrockene Miss Fairbourne (ISBN: 9783802594113)
    • Cover des Buches Die Eroberung der Lady Cassandra (ISBN: 9783802595479)
    • Cover des Buches Suche nicht die Sünde (ISBN: 9783802590924)
      Meredith Duran

      Suche nicht die Sünde

       (8)
      Aktuelle Rezension von: Maelle_Rose

      Ihr kennt bestimmt alle das Zitat von Paul Sweeney "You know you've read a good book when you turn the last page and feel a little as if you have lost a friend". Ich habe heute Nacht diesen Roman beendet und was soll ich sagen..es tat richtig weh die letzte Seite zu lesen und das Buch dann zu schließen.. es war mein erster Roman von Meredith Duran und ich LIEBE sie!! 


      Klappentext:


      Gwen Maudsley hat Pech mit den Männern. Als sie schon zum zweiten Mal vor dem Altar stehen gelassen wird, beschließt sie, ihr Leben zu verändern und von nun an nur noch ihrem Herzen zu folgen. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Alex beginnt sie eine wilde Reise durch Europa, auf der die beiden schon bald Gefühle füreinander entdecken.


      Zum Schreibstil:

      Meredith Duran schreibt sehr flüssig und bildhaft.. Ich war gefesselt von dem Roman. Es fiel einem sehr leicht in den Roman abzutauchen. Sie hat wirklich mein herz berührt und mir sogar ein oder zwei Tränen entlockt (was bei mir wirklich selten passiert).


      Zu der Story:

      Gwen hat die Nase voll davon immer perfekt sein zu müssen, darauf zu achten was andere von ihr denken und dafür immer wieder auf die Nase zu fallen. Sie beschließt ihr Leben nur noch für sich zu leben und reist nach Paris um den Ring ihres Bruders zurückzuholen den ihr ehemaliger Verlobter mitgenommen hat. Dort begegnet sie Alex den berüchtigten Schürzenjäger und besten Freund ihres verstorbenen Bruders. Bald merken beide das sie etwas für den anderen empfinden. Beide machen auch durch die Hilfe des anderen eine große Entwicklung durch.


      Eine ganz klare Leseempfehlung! ❤❤🔥


      Ein unglaublich schöner, romantischer und mitreißender historischer Roman.❤❤❤


      5/5 🌟

    • Cover des Buches Lady Daphnes Verehrer (ISBN: 9783802591082)
      Madeline Hunter

      Lady Daphnes Verehrer

       (5)
      Noch keine Rezension vorhanden
    • Cover des Buches Die Wahrheit deiner Berührung (ISBN: 9783802587801)
      Meredith Duran

      Die Wahrheit deiner Berührung

       (14)
      Aktuelle Rezension von: Fenja1987
      Die junge Amerikanerin rettete einst, in China, dem englischen Spion Phineas Granville das Leben. Allerdings bezahlte sie dafür einen hohen Preis. Jetzt vier Jahre später ist sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau und zurück in England. Doch schnell holt sie die Vergangenheit ein. Ihre Mutter verschwindet und Mina wird vom Britischen Geheimdienst in Gewahrsam genommen.

      Phineas Granville hat inzwischen den Adelstitel seines Vaters angenommen und sucht nach einer passenden Ehefrau. Doch seine Vergangenheit als Spion im Namen der Krone, hat aus ihm einen Anderen gemacht und ein ruhiges Leben als englischer Aristokrat will einfach nicht zu ihm passen. Als Mina ihm um Hilfe bittet, zwingt ihn die Ehre ihn ihr beizustehen und sich seiner Vergangenheit entgegenzustellen.

      Und auch wenn Phin fasziniert von Mina ist, so verdächtigt er die junge Frau, noch immer gemeinsame Sache mit seinem ehemaligen Chef zu machen. Und so merkt er erst spät, das hinter Minas vermeintlichen Hintergedanken, nur der Versuch steckt sich selbst zu schützen. Gemeinsam jedoch gelingt es ihnen das ihre beiden Masken nach und nach bröckeln. Doch wollen sie wirklich die Wahrheit wissen? Wollen sie wirklich einander vertrauen?

      Der zweite Historical von Meredith Duran im Hause Egmont Lyx ist der zugleich einzige der vier Bücher, welcher eine engere Verbindung zu einem der anderen Bücher hat. Nämlich zu „ Rühr nicht an mein dunkles Herz“, Phineas ist, wie die Leser der Bücher wissen, ja ein guter Freund von James. Darüber hinaus verläuft die Handlung stellenweise Parallel, aber dennoch ohne sich wirklich zu treffen. Mir gefiel das recht gut.

      Die Autorin hat es auch dieses mal wieder geschafft mich mit ihrer Geschichte zu faszinieren. Dieser Historical ist so herrlich unkonventionell und erfrischend anders wie seine Vorgänger und doch noch ein wenig besser. Sie schickt wie gewohnt zwei Protagonisten ins rennen die unterschiedlicher nicht sein können mit ihren Fehlern und Problemen und doch perfekt zusammen passen.

      Phin ist der unverstandene und verlorene Mann, der sich durch seine Erlebnisse als Spion, sich nicht wirklich wieder in ein „normales“ Leben einfügen konnte. Dennoch ist er sehr loyal und sobald er merkt, das Mina ihn nicht verraten würde, steht er voll zu ihr.

      Mina ist eine typische junge Frau aus den Staaten. Sie ist mit Nichten auf den Kopf gefallen. Wenn sie etwas zu sagen hat dann tut sie es auch. Doch wie anders sie wirklich ist, merkt man besonders daran, das der Britische Adel, ins besonderen, Phins Jugendliebe, eher pikiert und ablehnend ihr gegenüber regieren. Nimmt man dann noch die Tatsache, das auch Mina viel schmerzliches durchmachen musste, wer würde dann nicht sagen das Beide einfach zusammen gehören?

      Daraus ergibt sich das auch die Rahmenhandlung wieder sehr gut sein muss. Angefangen damit das die strenge englische Gesellschaft etwas ist, das einfach nicht zu jedem passt. Insbesondere wenn man schlimme und prägende Erlebnisse durchzustehen hatte, so wie es Phin machen musste. Durch die Ablehnung seiner Jugendliebe wird das ganze nochmal um so deutlicher. Dann wird natürlich auch darauf hingewiesen wie es ist als Ausländer in diese Gesellschaft zu kommen. Mina als typisches Mädchen aus den Staaten, muss unter diesen Umständen zwangsläufig an den hiesigen Gepflogenheiten scheitern. Das, das Böse auch dieses Mal nicht gänzlich beseitigt werden kann, ist somit eigentlich klar. Denn gänzliche Gerechtigkeit gibt und gab es schließlich nie.

      Dennoch gibt es ein paar Kleinigkeiten, die mir dann doch nicht ganz so gut gefielen. Zum einen scheint sich die Autorin in einer der wenigen Szene, die sich parallel Kreuzen zum anderen Buch vertan zu haben. Denn nun stellt sich Mina auf einmal als „Cousine“ vor während im anderen Buch von „Verlobte“ die Rede ist. Nun gut jetzt keine große Sache, allerdings wenn man bedenkt wie viel wert die Autorin auf den korrekten Verlauf legt doch ärgerlich. Andererseits kann das aber auch an der Übersetzung liegen.

      Doch was mich am meisten gestört hat, ist das mich manches in der Rahmenhandlung und in dem Handeln einzelner Personen nicht nachvollziehen konnte. Besonders Minas Mutter. Die erst als schwach beschrieben, scheint am Ende doch die Fäden gezogen zu haben. Nur leider lässt die Autorin Mina und somit auch den Leser mit einem großen Fragezeichen zurück. Nach dem Motto: „ Und wieso ist das jetzt alles noch mal passiert?“ Nichtsdestotrotz ist „ Die Wahrheit deiner Berührung“ wieder ein gelungener Historical, der mit intelligenten Dialogen und außergewöhnlichen Charakteren punkten kann.

      Fazit: "Die Wahrheit deiner Berührung" ist zwar für mich nicht ganz so gut wie die anderen Bücher. Dennoch habe ich ihn gerne gelesen. Wer gerne mal den etwas anderen Historical liest und gerne Einzelbände noch dazu, dem kann ich Meredith Duran nur empfehlen!

      Deutsche Reihenfolge der Bücher:
      1. Rühr nicht an mein dunkles Herz
      2. Die Wahrheit deiner Berührung
      3. Suche nicht die Sünde
      4. Eine nächtliche Begegnung
    • Cover des Buches Keine Lady ohne Tadel (ISBN: 9783802590948)
      Eloisa James

      Keine Lady ohne Tadel

       (12)
      Aktuelle Rezension von: Baerchen1976
      Titel: Keine Lady ohne Tadel 
      Autorin: Eloisa James 
      Seiten: 409
      Band 3 vom Duchess Quartett
      Klappentext 
      Durch einen Skandal sorgte Lady Beatrix Lennox bereits während ihrer ersten Ballsaison für Furore in der Londoner Gesellschaft. Verstoßen vom eigenen Vater lebt Bea ihren Ruf ganz ungeniert aus. Bei einer Hausparty auf dem Land fürchtet sie jedoch die Eintönigkeit, die sie dort erwartet. Daher setzt sie dich in den Kopf, den steifen Puritaner Stephen Fairfax-Lacy mit einer untadeligen Lady zu verkuppeln. Womit Bea jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass ihr Herz ganz andere Pläne hat.
      Meine Meinung 
      Auch in diesem Buch hat mich die Autorin wieder einmal gefesselt.
      Eigentlich geht es in diesem Band um Lady Beatrix Lennox und Stephen Fairfax-Lacy die nicht unterschiedlicher sein könnten. Aber mich hat die Nebenhandlung um Esme und ihren Sebastian viel mehr gefesselt, da sich diese schon durch die ersten beiden Bände zog. Eloisa James hat auch diesmal wieder allen Charakteren soviel leben und humor eingehaucht das ich das buch gar nicht zur Seite legen konnte. Daher ist es auch kein wunder das ich sofort mit dem nächsten und letuten Teil begonnen habe.
      Mein Fazit:
      Unbedingt lesenswert für alle Liebhaber der Regency Romane 
    • Cover des Buches Wie es dem Glück beliebt (ISBN: 9783802589751)
      Alissa Johnson

      Wie es dem Glück beliebt

       (18)
      Aktuelle Rezension von: len_i
      Nach jahrelangen Reisen durch die Welt kehrt die junge Miss Sophie Everton im Jahr 1811 nach England zurück um Ihre Angelegeheiten zu klären.
      Noch auf dem Schiff wird ihr von einem Herrn eine Menge Geld angeboten wenn Sie im Namen der Krone Ihren Cousin Lord Loudor ausspioniert, da dieser im Verdacht steht mit den Franzosen zu symphatisieren. Sophie stimmt zu und läuft dabei direkt dem Herzog Alexander von Rockefort in die Arme, der ebenfalls als Spion angeheuert wurde.

      Bei "Wie es dem Glück beliebt" handelt es sich um eine durchaus solide Liebesgeschichte, welche von dem angenehmen Schreibstil von Alissa Johnson unterstützt wird.
      Allerdings ist die Geschichte meines Erachtens relativ unspektakulär und vor allem das Ende hat mir überhaupt nicht zugesagt.
      Ich hätte mir bei diesem historischen Liebesroman einfach etwas mehr Historik erhofft... So liest es sich doch eher wie ein Groschenroman.

      Fazit: Ansatz gut, aber Ziel verfehlt! Kann man lesen, muss man aber definitiv nicht.
    • Cover des Buches Rühr nicht an mein dunkles Herz (ISBN: 9783802587795)
      Meredith Duran

      Rühr nicht an mein dunkles Herz

       (34)
      Aktuelle Rezension von: Asbeah

      Ein fesselnder und ungewöhnlicher Liebesroman, der im viktorianischen London spielt. Es gibt einige schräge Szenen und einen kriminalistischen Hintergrund, den die HP Lydia zu ergründen sucht. Lydia ist weltoffen und gebildet, in mancher Hinsicht aber auch sehr engstirnig. Hilfe bekommt sie von James, dem Viscount Sanburne, einem flegehaften Lebemann der die Kunst der Verführung meisterlich beherrscht. Unter seiner Oberfläche verstecken sich allerdings charakterliche Tiefe und Herzenswärme, die der weiblichen HP leider fehlen. In ihren Wortgefechten schoss sie oftmals über das Ziel hinaus und wurde beleidigend und kränkend.

      Teilweise empfand ich manche Absätze als etwas wirr geschrieben und manches erschien mir unlogisch. Der Unterhaltungswert war für mich allerdings hoch, fesselnd und berührend.

      Mein Fazit: Ein ungewöhnlicher historischer Liebesroman mit viel Tiefgang. Lesenswert! 4,5 Sterne


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