Bücher mit dem Tag "romanz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "romanz" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Selection – Die Elite (ISBN: 9783733500955)
    Kiera Cass

    Selection – Die Elite

     (4.463)
    Aktuelle Rezension von: alinx0418

    Als Klassiker gehört die Selection-Reihe auf jeden Fall zu den Must-read-books und obwohl ich kein Typ für Fantasy bin, wollte ich mich ebefalls an die Reihe rantrauen. Den ersten Band mochte ich ziemlich gerne, weshalb ich auch gerne die Fortsetzungen lesen wollte. 


    Inhalt:

    Es geht weiterhin um das Mädchen America, die nur noch mit fünf Konkurrentinnen um die Krone und den Prinz Maxon kämpft. Allerdings ist sie hin und hergerissen zwischen ihrer ersten großen Liebe Aspen und Maxon, der ihr auch langsam ans Herz wächst. Der Entscheidungsdruck wird immer größer und auch die Rebellenangriffe häufen sich. Auch macht sich mit ihrem Handeln viele Feinde... kann sie dem Druck stand halten?


    Die Charaktere gefallen mir weiterhin gut und auch die Wandlungen, die die Protagonisten und auch Nebencharaktere durchnehmen haben mit überzeugt. Ich mochte die Plotttwists, die die Spannung erhalten und auch die Einblicke in die dystopische Welt finde ich super interessant.

    Allerdings nervte mich die Unsicherheit von Maxon aber auch von Amercia selbst. Letztere kämpft immer mit der Entscheidung und weiß nicht wie ihre Zukunft aussehen soll und auch Maxon kann keine klaren Signale geben, weshalb beide oft widersprüchlich handeln.

    Der Schreibstil hat mich wie im ersten Band überzeugt. Er ist ziemlich einfach gehalten und leicht zu lesen, weshalb ich es innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe.


    Fazit

    Insgesamt mochte ich das Buch gerne und werde auch noch den dritten Band lesen, welchen ich bestimmt auch verschlingen werde, da der Schreibstil unfassbar angenehm zu lesen ist. Die Idee der Geschichte und der dystopischen Welt gefällt mir auch und ich freue mich darauf, wieder in die Welt eintauchen zu können.

    Ich hoffe, dass sich im dritten Band die Beziehung zwischen America und Maxon klarer wird, denn ich befürchte, dass die anderen Mädchen keine Rolle mehr spielen werden und nur da sind, um die Spannung zu bewahren, aber vielleicht werde ich eines Besseren belehrt :)

  2. Cover des Buches Bourbon Kings (ISBN: 9783736303225)
    J.R.Ward

    Bourbon Kings

     (402)
    Aktuelle Rezension von: annique

    Obwohl mir der Anfang etwas schwer gefallen ist, konnte mich die Geschichte schon nach kurzer Zeit überzeugen. Die Charaktere haben mir allesamt ziemlich gut gefallen und haben auch authentisch gewirkt. Auch die Handlung war logisch und gut zu folgen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

  3. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.644)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Cinder ist ein Cyborg. Das heißt das sie zur Hälfte mechanisch ist und zur anderen Hälfte menschlich. Abgesehen davon ist sie eine der besten Mechanikerinnen des Landes, obwohl sie sehr arm ist und unter der Hand ihrer Stiefmutter steht. Eines Tages steht Prinz Kai vor ihr und bittet sie darum, seinen Roboter zu reparieren, da auf diesem wichtige Informationen gespeichert sind. Nicht, dass Cinder mit der Reparatur beschäftigt ist, gibt es noch eine furchtbare Krankheit, die die Menschen zum Sterben bringt. Und Cinder scheint die einzige zu sein, die helfen könnte…

    Dieses Buch bzw. diese Reihe kennt mittlerweile jeder, ob man sie gelesen hat oder nicht. Diese Reihe ist überall im Internet oder auf Social Media Kanälen vertreten, was auch ein Grund dafür ist, dass jeder sie kennt. Auch die Cover sind echt hübsch, selbst dann, wenn sie recht schlich gehalten sind. Die Farben passen perfekt zu den jeweiligen Märchen, die darin vorhanden sind. Genauso wie die Muster auf dem Cover, die das Buch zieren. Einfach wunderschön!

    ,,Wie Monde so silbern‘‘ ist eine großartige Geschichte. Es gibt einige Parallelen zu dem Märchen Cinderella, was ja auch Sinn macht, da dieses Buch eine Märchenadaption ist. Hier wurde ein gesundes Maß gefunden, da es nicht zu viel und nicht zu wenig Märchen in dem Buch gibt. Die Autorin hat hier etwas Besonderes entworfen, was Eigenes und ganz Neues. Ich hatte so viel Spaß dabei diese Welt zu entdecken und die Charaktere in ihrem Leben zu begleiten.

    Alle Charaktere in diesem Buch sind einfach fabelhaft und sehr gut beschrieben. Cinder ist unsere Protagonistin in dem Buch, weshalb sie mir auch am besten gefallen hat. Sie war mir von Seite 1 an total sympathisch und hat mich mit ihrem Sarkasmus und trockenen Humor oft zum Schmunzeln gebracht. Auch ihre beste Freundin Iko hat mir mit ihren frechen und vorlauten Kommentaren sehr gut gefallen. Prinz Kai ist einer dieser Prinzen, die sich wünschen, keiner zu sein. Er möchte lieber normal sein, jedoch kann er seine Situation nicht ändern. Prinz Kai versucht dennoch alles für sein Volk zu tun, damit sie in Frieden leben können.

    Der Schreibstil von Marissa Meyer hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie schreibt angenehm, flüssig und vor allem fesselnd, weshalb man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Die Geschichte ist größtenteils aus Cinders Sicht geschrieben, jedoch kommt auch Prinz Kai ab und zu zu Wort, was ich in Büchern besonders gut finde. So kann man sich in beide Charaktere sehr gut hineinversetzen und die Handlungsweisen besser verstehen. Das Buch liest sich sehr flüssig.

    Diese Märchenadaption war die erste, die ich überhaupt gelesen habe. Für mich ist das alles ganz neu und doch konnte ich mich in dieser Welt voll und ganz verlieren. In diesem Buch findet man verschiedene Genres wie Märchen, Dystopie oder Science Fiction wieder, weshalb dieses Buch viele Menschen ansprechen würde. Und natürlich darf auch die Liebe in diesem Buch nicht fehlen, weshalb es auch teilweise romantisch ist. Ich kann dieses Buch jeder Person ans Herz legen, da ich mir sicher bin, dass es vielen Menschen gefallen könnte. Vor allem durch die unterschiedlichen Genres könnte es für viele ansprechend sein. Gebt den Büchern eine Chance, ihr werdet es definitiv nicht bereuen!

  4. Cover des Buches Breathe – Jax und Sadie (ISBN: 9783492306942)
    Abbi Glines

    Breathe – Jax und Sadie

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Booksworld_lightdark

    Meine Meinung:

    Nachdem mir die Rosemary Beach Reihe von Abbi Glines so gut gefallen hatte, habe ich keine Sekunde gezögert auch die Sea Breezee zu beginnen. Vielleicht genau weil mir die Rosemary Beach Reihe so gut gefallen hat, bin ich Enttäuscht worden. Die Geschichte Breathe von Jax und Sadie ist zwar ganz süß und auch mal eine etwas andere Rockstar Geschichte, aber irgendwie hat mich das Buch einfach nicht gepackt. Es war etwas langatmig und nicht so mitreißend.

    Für den Urlaub oder zwischendurch kann man das Buch Lesen, aber leider kommt es nicht an die Rosemary Beach Reihe ran. Werde den zweiten Teil der Reihe eine Chance geben, weil ich ein großer Fan von Abbi Glines Schreibstil und normalerweise auch Büchern bin.

  5. Cover des Buches Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (ISBN: 9783959911818)
    Christian Handel

    Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

     (154)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Eine wirklich märchenhafte Anthologie des Drachenmond Verlags, herausgegeben von Chistian Handel.

    Dieses Buch vereint viele magische und spannende Kurzgeschichten. Eine wundervoller als die Andere!
    Wobei hier tatsächlich so ein/zwei vertreten sind, die mir nicht zugesagt hatten. Aber das ist schon ok und die anderen haben diese auch schon vergessen lassen. ^^
    Fast alle dieser Kurzgeschichten enden ganz anders als erwartet und berühren einen sehr.

    Auch von den in dieser Anthologie vertretenen Autoren würde ich gern mehr lesen. Wie auch schon von der letzten Anthologie. ^^

  6. Cover des Buches Gated - Die letzten 12 Tage (ISBN: 9783423760980)
    Amy Christine Parker

    Gated - Die letzten 12 Tage

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Gated die letzten 12 Tage, war für mich ein wenig bedrückend und auch nachdenklich. Frau Parker zeigt anhand des Beispiels der 17 Jährigen Lyla und ihren Eltern, wie man eigentlich recht schnell in die Fänge eines charismatischen Fanatikers geraten kann.

    Dieses Buch zeigt auf, wie man relativ unbemerkt, wenn man ein persönliches Schicksal hinter sich gebracht hat, von den falschen Personen beeinflusst werden kann, so dass man dann wirklich an das glaubt, was einem vorgegaukelt wird. Man hinterfragt nicht mehr, man nimmt es als Fakt hin. In dem Falle von Sekten nimmt man diese geistige Bevormundung einfach in Kauf und gibt alles Denken recht schnell auf.

    Man zieht um, fühlt sich in einer Gemeinschaft total wohl, und im Falle von Lyla, kann man von Glück reden, dass ihr die Liebe die Augen geöffnet hat. Es wurde immer klarer, dass ihre Eltern dem Pioneer total hörig waren. Welche Eltern würden zusehen, wenn ein anderer Mensch ihre eigene Tochter praktisch foltert?

    Es ist ein Jugendbuch, welches einfach gelesen werden sollte, auch von Eltern oder Erwachsenen allgemein, weil es einem doch vor Augen führt, dass man Dinge einfach einmal hinterfragen sollte. Warum bekommen Menschen es den sonst in der heutigen Zeit hin, Sekten zu gründen, oder warum gibt es in der heutigen Zeit den so viele verschiedene Strömungen, in unserer Gesellschaft, die sagen das einige Menschen nicht so viel wert sind wie andere? Es liegt wohl vieles daran, dass man Dinge einfach nicht hinterfragt, sondern einfach als solches hinnimmt.

    Es ist egal wie alt man ist, man sollte einfach bestimmte Dinge in unserer Gemeinschaft hinterfragen und vielleicht einfach einmal mit dem Anderen reden, anstatt einfach vor dem PC zu sitzen, oder dem Handy. Wenn wir es wieder lernen, mehr aufeinander zu achten und auf unsere innere Stimme, dann haben Sektenführer oder andere extreme Strömungen in unserer Gesellschaft weniger Chancen auf uns einzuwirken.

    Dies sind alles Dinge die wir von Lyla mit ihren 17 Jahren lernen können. Sie ist aufgestanden, hat sich gegen die Welt, die sie umgeben hat aufgelehnt, hat reflektiert. Sie war in diesem Buch ein Rebell. Lasst uns doch einfach auch Dinge, die unser Umfeld gut findet auch mal hinterfragen.

    Ich denke auch, dass dieses Buch Literatur für Schulen sein könnte. Es ist nicht kompliziert geschrieben, aber es regt schlicht zum Nachdenken an. Und dies sollten wir einfach wieder lernen.

    Literaturlounge

  7. Cover des Buches Cottage gesucht, Held gefunden (ISBN: 9783734101113)
    Susan Elizabeth Phillips

    Cottage gesucht, Held gefunden

     (270)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Annie Hewitt muss zwangsweise wieder nach Peregrin Island zurückkehren, eine Insel mit sehr viel negativen Erinnerungen, die allesamt mit Theo Harp zusammenhängen. Doch leider ist sie auf seine Hilfe angewiesen.

    Bis jetzt habe ich es nicht geschafft, ein Buch von der Autorin zu lesen, das nicht durch und durch großartig ist. Auch hier ein wunderbarer Spannungsbogen, leichte Krimielemente (aber nicht zu viel) und ganz viel Herzschmerz, der in Romantik gipfelt. Einfach nur zum Dahinschmelzen.

  8. Cover des Buches Euphoria (ISBN: 9783406682032)
    Lily King

    Euphoria

     (111)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder

    Um Forscher-Neugier und Ethnologie geht es in Lily Kings Roman „Euphoria“. Schon ewig stand dieser Titel auf meiner Wunschliste, die Erwartungshaltung war hoch. Und ja, um es nicht zu sehr in die Länge zu ziehen, sie wurde erfüllt.

    King erzählt die Geschichte dreier Menschen, die sich Anfang der 1930er Jahre in Neuguinea begegnen. Im Mittelpunkt steht die charismatische Ethnologin Nell Stone, die mit ihrem Mann Fen Feldforschung betreibt. Der mit seiner Arbeit in eine Sackgasse geratene Forscher Andrew Bankson trifft das Forscherpaar und gesellt sich zu ihnen. Man arbeitet zusammen, kommt sich näher, das Zwischenmenschliche gewinnt immer mehr an Einfluss. Eine unheilvolle Dreiecksbeziehung beginnt …

    Obwohl die Beziehungsgeschichte zum Motor der Handlung wird, fasziniert Kings Roman vor allem durch die authentische Darstellung der beschriebenen Forschungsarbeit sowie durch das lebendige in Szene-setzen der damaligen Zeit und der exotischen Naturkulisse. Kings „Euphoria“ ist ein perfekter Mix aus Abenteuerroman, Lovestory und eine Hommage an wissenschaftliche Leidenschaft.

    Interessanter Exkurs: Als historisches Vorbild ihrer Figur Nell diente King die US-amerikanische Ethnologin Margaret Mead. Ein Blick auf Forschung und Leben dieser Ausnahmewissenschaftlerin lohnt sich unbedingt.

    Von mir gibt's eine große Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Der Klang der Hoffnung (ISBN: 9783570159903)
    Suzy Zail

    Der Klang der Hoffnung

     (69)
    Aktuelle Rezension von: MoWilliams
    „Der Klang der Hoffnung – Die Geschichte einer unmöglichen Liebe“ warf mich zuerst aus dem Konzept. Eine Liebesgeschichte in Auschwitz ist nichts, was ich mir als besonders romantisch oder liebevoll vorstelle, erst recht nicht, wenn es sich dabei um eine fünfzehnjährige Jüdin und den Sohn eines Kommandanten handelt. Doch es ist nicht nur eine Geschichte über eine junge Liebe, wie man anfänglich vielleicht glauben mag, sondern ein kleiner Ausschnitt über Menschlichkeit, dessen Verlust und der Frage, ob es eine Rechtfertigung dafür braucht, überleben zu wollen. 

    Der Roman von der australischen Autorin Suzy Zail, deren Vater selbst Auschwitz überlebte und nach Australien auswanderte, erzählt die Geschichte von Hanna Mendel. Bereit, um das ungarische Konservatorium zu besuchen, sobald der Krieg vorbei ist, lebt sie seit geraumer Zeit im Ghetto von Debrecen. Schließlich werden sie in die Serly-Ziegelei umgesiedelt, um wenige Tage später mit dem Zug nach Auschwitz-Birkenau transportiert zu werden. Hanna wird sehr schnell von ihrem Vater getrennt, sie bleibt mit einer verstörten Mutter und ihrer älteren Schwester Erika zurück. Als sie im Mädchenorchester Auschwitz ihre alte Klavierlehrerin Piri trifft, ergibt sich bald eine lebenswichtige Chance – der Kommandant sucht nach einer neuen Klavierspielerin und Hanna wird dazu ausgewählt, vorzuspielen.
    Zail bezieht gleich zu Anfang sehr viele historische Fakten mit ein – darunter das Ghetto, als auch die Serly-Ziegelei, deren Entstehung und Räumung historisch nahezu korrekt datiert ist. Auch das Mädchenorchester in Auschwitz, wie der gleich zu Beginn auftauchende Dr. Mengele hat es wirklich gegeben. Die meisten anderen Personen hat sie frei erfunden – zugleich in dem am Anfang auftauchenden Vorwort betont sie, dass es sich bei diesem Buch um einen fiktiven Roman handelt. Sie scheint sich auch ein wenig selbst aus der Situation „Auschwitz zu erleben“ zu „retten“. Denn ihr letzter Absatz beinhaltet, dass sie nicht so tun möchte, als wüsste sie über das Leben der Häftlinge in Birkenau Bescheid. „Ich denke nicht,“, schreibt sie, „dass jemand, der es nicht am eigenen Leib erfahren hat, das jemals verstehen kann. Aber es ist wichtig, es dennoch zu versuchen.“ 

    Und das tut sie. Suzy Zail überzeugt durch einen sehr bildlichen, eigensinnigen Schreibstil, der sehr viel Platz für Beschreibungen lässt und trotzdem nicht die Spannung aufgibt. Sie hat mit einer erstaunlichen subtilen, aber dennoch nicht zu sanften Art Auschwitz-Birkenau und deren Vorkommnisse beschrieben. Was mir allerdings gefehlt hat, waren die Gefühle zu den Beziehungen zu ihrer eigenen Familie und zu den restlichen weiblichen Häftlingen in ihrer Baracke. Da ihre Mutter von Anfang an die Situation in Auschwitz ignoriert und so tut, als wären sie auf Ferienurlaub, begibt sie sich durch ihr Verhalten nicht nur in Gefahr, sofort erschossen zu werden, sondern auch, sich nicht auf das Überleben zu konzentrieren. Hanna beweist hier nicht sonderlich viele Gefühle und klammert sich an ihre Schwester – auch die Trennung von ihrem Vater und das Auftauchen am Ende (ich werde hier ausnahmsweise nicht spoilern ;D) einer geliebten Person verblasste in wenigen Absätzen und war mir zu wenig. Entweder Hanna dreht ihre Gefühle selbst langsam ab, was allerdings der Begegnung am Ende widersprechen würde, oder Zail hat sich tatsächlich auf andere Faktoren konzentriert. Als Erstes wäre die Darstellung der SS, der vorkommenden Nazis und der Blockführerin zu nennen. Obwohl Hanna von Anfang an betont, wie sehr sie diese Leute dafür hasst, was sie tun, lässt Zail immer wieder Momente der Menschlichkeit einfließen. Der Kommandant ist gegenüber Juden eiskalt und brutal – er behandelt sie, als wären sie wertlos – umso stärker wirkt somit seine liebevolle Behandlung gegenüber seinem Schäferhund. Durch diesen Kontrast hat die Autorin in meinen Augen eine sehr realistische Darstellung von dem geschaffen, was es hieß, als Jude „nichts“ wert zu sein, sogar weniger als ein Tier. Die SS und die Blockführerinnen führen diese Gegensätze fort, untereinander sind die Lagerkommandanten sehr menschlich zueinander und auch die Blockführerinnen zeigen ein anderes Benehmen, sobald man ihnen „Wertschätzung“ entgegenbringt und ihnen Zigaretten, Essen oder Dinge zusteckt, die sie in „Kanada“ umtauschen können. 
    Zweitens, dass Zail Beziehungen durchaus mit sehr viel Feingefühl und vielen Emotionen beschreiben und erzählen kann, beweist die langsame Annäherung zwischen Hanna und Karl, dem Sohn des Kommandanten. Davor habe ich mich definitiv am meisten gefürchtet – was soll ich auch erwarten, wenn ich von „unmöglicher Liebe“ lese und ich automatisch an Twilight denken muss? An Twilight in Auschwitz? Dementsprechend ist diese Vorstellung nach wie vor wahnsinnig grotesk für mich – jedoch hat Zail sich sehr, sehr viel Zeit mit der Beziehung gelassen, die für mich persönlich nicht im Vordergrund der Geschichte stand, da sie im Vergleich viel zu wenig Seiten füllt. Karl rettet ihr vermutlich einmal das Leben und schließlich bemerkt sie, dass er in den Wäschekorb, den sie täglich in die Wäscherei von Auschwitz schicken lassen, Essen schmuggelt. Karl hasst, was sein Vater den Häftlingen antut und verschanzt sich daher im Haus und die meiste Zeit hinter einem Buch, doch er lässt Hanna und die anderen Häftlinge, die bei ihnen im Haus arbeiten, nicht im Stich. So gut er kann, rettet er sie vor seinem Vater und sagt nichts – wenn er außer Haus ist – wenn sie sich an den Essensresten bedienen.

    Je länger ich über diesen Roman nachdenke, umso mehr frage ich mich, ob für Zail selbst die Liebe tatsächlich im Mittelpunkt stand. Denn für mich ist die Freundschaft – die viel länger im Fokus steht und die sich zwischen Hanna und Karl entwickelt – viel wichtiger. Sie allein hätte schon gereicht, um zu zeigen, dass es egal ist, welche Religion Menschen haben oder welcher Minderheit sie angehören. Die Liebe entsteht wahnsinnig zart und lässt Hanna so oft hinterfragen, da Karl immerhin der „anderen“ Seite angehört, dass ich ihr sie glaube. Aber sie hätte diesen Faktor nicht benötigt – Zail hat auch so eine sehr subtile, gefühlsbetonte Geschichte von Auschwitz erzählt. 

    Trotzdem komme ich nicht darüber hinweg, dass diese „unmögliche Liebe“ so stark aufgezogen werden muss. (Ich bin hier sehr genau, weil ich dieses Buch vermutlich noch für eine Uniarbeit benötige) Auf S.90 begegnen sich die beiden das erste Mal, auf S.130 richtet Karl das erste Mal (gezwungenermaßen) das Wort an sie und auf S.160 sprechen sie das erste Mal wirklich miteinander, weil Karls Vater nicht zuhause ist. Auf S.230 müssen sie sich trennen, da die Russen immer näher kommen (das Buch umfasst 280 Seiten). Die „Liebesgeschichte“ spielt für mich keine sonderlich große Rolle. Und wie sollte sie auch? Hanna geht nicht Klavier spielen, hätte es nie getan, wenn es nicht darum gegangen wäre, extra Essensrationen für sie, ihre Schwester und ihre Mutter zu bekommen. Meine persönliche Vermutung ist, mit der ich hoffentlich falsch liege, weil sie mich rasend macht – dass mit dieser verbotenen Jugendliebe (natürlich) die Verkaufszahlen angekurbelt werden sollten. Was auch sonst? Verbotene Liebe zieht doch immer. Aber es geht hier nicht um Twilight, sondern um das Überleben in Auschwitz. Ich hoffe, dass hier ein Marketingteam sich dessen bewusst war.

    Andererseits, falls Suzy Zail ihren Roman tatsächlich als Liebesgeschichte bezeichnet, es sich so gewünscht und dies beabsichtigt hat, möchte ich natürlich fest an ihre vermutliche Intention glauben, dass auch Liebe keine Grenzen kennt, dass auch an einem so grauenvollen Ort wie Auschwitz Liebe entstehen kann. Denn wie hat mein Professor gesagt? Warum muss Auschwitz immer für den Tod stehen, warum kann es nicht auch ein Hoffnungszeichen dafür sein, dass es Menschen gab, die tatsächlich überlebt haben?
  10. Cover des Buches Das Haus zur besonderen Verwendung (ISBN: 9783492272650)
    John Boyne

    Das Haus zur besonderen Verwendung

     (169)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    Mit gerade einmal siebzehn Jahren, wird der junge Georgi, nach einem Zwischenfall in seinem Heimatdorf, an den Hof des Zaren nach Sankt Petersburg gerufen. Er soll als Leibwächter des einzigen Sohnes des Zares dienen. Georgi trifft hier auch die schöne Anastasia und die beiden verlieben sich ineinander. Noch ahnen die beiden nicht, das diese Liebe auf eine harte Probe gestellt wird und welches Schicksal die beiden erwartet...

    Mit diesem Buch beweist John Boyne einmal mehr, dass er ein wunderbarer Autor ist. Der historische Roman, der das Leben der letzten Zarenfamilie aus der Sicht eines jungen Leibwächters beschreibt, kann mit viel Liebe zum Detail, Gefühl und wunderbarer Wortwahl punkten. 

    Auch die Charakterdarstellung der verschiedenen Personen ist ihm wieder wunderbar gelungen, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann und gebannt den Ereignissen folgt, die hier beschrieben werden. 
    Jeder seiner Protagonisten ist mit viel Liebe gestaltet und wirkt rasch sympathisch, da viele Emotionen mit in die Beschreibung eingeflossen sind. Man möchte zusammen mit dem Protagonisten lachen, weinen und leiden. 

    Dieser fesselnde und schöne Erzählstil setzt sich auch bei den Landschaftsbeschreibungen fort. Die Örtlichkeiten sind detailliert und ansprechend zu Papier gebracht worden, sodass die Umgebung wunderbar bildhaft wirkt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. 

    Meine Bewertung fällt daher wie zu erwarten sehr gut aus. Ich bin wieder einmal begeistert, von dem eingängigen, fesselnden Schreibstil des Autors, den man schnell lesen kann, ohne den Zugang zur Handlung zu verlieren. 
    "Das Haus zu besonderen Verwendung" ist für mich eine Empfehlung wert!


  11. Cover des Buches Küss mich und träum weiter (ISBN: 9783956495724)
    Susan Andersen

    Küss mich und träum weiter

     (19)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea
    Sich von einem Mann retten lassen? Magdalene Deluca spielt nicht gern das Fräulein in Not. Aber als ihre Eltern spurlos in Südamerika verschwinden, ist sie verdammt froh, Finn Kavanagh an ihrer Seite zu haben. Er ist mutig, charismatisch und so heiß, dass die Nächte im Regenwald vergleichsweise kühl wirken. Während Finn sie zu beschützen versucht, kommen sie sich gefährlich nah … Doch das Ziel ist klar: Die Vermissten retten und brenzligen Situationen aus dem Weg gehen. Und das schließt die wilde Affäre mit Finn ausdrücklich ein. Ich hatte mich eigentlich ziemlich auf dieses Buch gefreut, denn Cover und Klappentext versprachen einen tollen Frauenroman. Leider wurde ich sehr enttäuscht, so dass ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe. Die Figuren wirken zu Beginn noch interessant, doch besonders bei Finn wiederholt sich das Gleiche Bla Bla um seine Familie immer und immer wieder. Über Mags erfährt man auch nicht besonders viel, außer dass sie Bindungsprobleme hat. Ihr Geplänkel miteinander soll sich wahrscheinlich langsam entwickeln, um Spannung aufzubauen, doch dadurch wird es eher langatmig und zäh. Auch die Drogenbarongeschichte gerät zwischendurch immer sehr in den Hintergrund, nur um dann in einem klischeebeladenen Abschnitt wieder ins Gedächtnis gerufen zu werden. Ich weiß nicht, ob die Geschichte vielleicht gut wird, wenn endlich was zwischen den Beiden läuft oder sie richtig mit dem Drogenbaron in Kontakt geraten aber ich möchte mich nicht 2/3 des Buches langweilen um dann noch ein paar Seiten etwas unterhalten zu werden. Schade. Aber leider war das Buch nichts für mich.
  12. Cover des Buches Summer Rain - Zurück zu dir (German Edition) (ISBN: B015BYV4G8)
    Anna Faye

    Summer Rain - Zurück zu dir (German Edition)

     (18)
    Aktuelle Rezension von: manu710
    Wieder einmal war ich restlos begeistert. Anna Faye hat mich bis jetzt mit jeder ihrer Geschichten abgeholt und zum träumen, mitleiden und mitfiebern gebracht.
    Summer Rain... Das Cover allein ist schon ansprechend und mit dem Klappentext hat sie mich umso mehr neugierig gemacht.
    Die Geschichte rund um Skyler ist emotional und mitreißend. Einmal angefangen zu lesen und man musste wissen wie es weiter geht. Skyler durchlebt in ihren jungen Jahren schon so einiges und die Vergangenheit holt sie letztendlich immer wieder ein. Und dann gibt es noch Mark... Ob es Skyler gelingt ihre Vergangenheit und die Geschehnisse von damals zu verarbeiten und zu meistern und welche Rolle Mark wieder in ihrem Leben spielt. Lest es...
    Mein Fazit: Wunderschön!
  13. Cover des Buches Winterzauberküsse (ISBN: 9783596522873)
    Sue Moorcroft

    Winterzauberküsse

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Clary16

    Das Buch Winterzauberküsse hat mich bereits letztes Jahr erreicht. Allerdings habe ich es zur Weihnachtszeit nicht geschafft, es zu lesen. Umso glücklicher bin ich jetzt. Allein das Cover hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Schneelandschaft, welche mit fühlbarem Glitzer hervorgehoben wird. Eine Frau geht durch den Schnee. Man sieht sie nur von hinten, aber sie wirkt sehr fröhlich und motiviert. Natürlich passiert in der Geschichte mehr, als der Klappentext verrät und auch ist es alles nicht so einfach, wie es dort dargestellt wird. Sam tut so, als wäre er mit Ava zusammen, wegen seiner Mutter ja. Allerdings lernen sich die beiden schon etwas vorher kennen und sich durch gemeinsame Geschehnisse der Vergangenheit irgendwie verbunden. Neben dem Ganzen spielen auch Mitbewohnerin Izz und Arbeitskollege Patrick eine Rolle, die beide für bzw. mit Sam arbeiten.
    Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben, neben einer spannenden, lustigen Weihnachtsgeschichte auch eine wichtige Botschaft zu vermitteln. Dabei spricht sie das Thema Bedrohung und Erpressung an. In diesem Fall durch einen Ex-Partner und zeigt auf, wie dies zu Vertrauensproblemen in künftigen Beziehungen führen kann. Sie zeigt zudem, wie man sich wehren kann und dass man damit nicht allein dasteht. Ein weiteres wichtiges und ernstes Thema im Roman ist die Erkrankung von Sams Mutter Wendy. Die Autorin baut es so geschickt ein, dass wir einen Einblick bekommen, wie schwer es sowohl für die Person als auch für die Familie ist. Dabei präsentiert sie Wendy als starke Frau, die kämpft und sogar noch für eine Stiftung zur Erforschung ihrer Krankheit Geld sammelt. Sie zeigt, dass man so was durchstehen kann und Kämpfen sich lohnt.
    Ihr Roman ist sehr harmonisch geschrieben, alle kleinen Szenen passen perfekt ineinander und machen es zu einem wahren Leseerlebnis.

  14. Cover des Buches Tangata Whenua - Fire of Love (ISBN: 9783426215739)
    Christel Siemen

    Tangata Whenua - Fire of Love

     (27)
    Aktuelle Rezension von: janni_aroha

    Hach.. Nach diesem Roman habe ich, mal wieder, Fernweh.

    Neuseelandromane, die nicht historisch sind, erobern tatsächlich oft mein Herz.

    Hier geht es vorrangig um Chiara und Marc.

    Aber auch um die Farm ihrer Tante Maggie. Dort läuft seit neustem nämlich viel schief, was die Existenz der Farm und der Arbeiter ziemlich ins Wanken bringt.

    Als Chiara dann noch plötzlich verschwindet und schwer verletzt  ohne Gedächtnis wieder auftaucht, bringt das natürlich noch mehr durcheinander.


    Eine schöne und spannende Liebesgeschichte vor toller Kulisse.

  15. Cover des Buches Blick in den Abgrund (ISBN: 9783802583322)
    Shannon McKenna

    Blick in den Abgrund

     (60)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Shannon Mc Kenna – Mc Cloud Brothers, 3, Blick in den Abgrund


    Margot braucht Hilfe denn sie ist auf der Flucht und wird von einem Irren gestalkt. Sie weiß, dass sie alleine nichts ausrichten kann und zur Polizei kann sie nicht gehen, da sie wegen Mordes gesucht wird.

    Davy McCloud scheint genau der Richtige zu sein: er ist Privatdetektiv, furchteinflössend und der Besitzer der Kampfsportschule, in der Margot arbeitet.

    Als Margot mit ihrer Bitte an Davy heran tritt, will er den Auftrag nicht annehmen, denn obwohl er sonst seine Gefühle einschließt und niemanden an sein Innerstes heranlässt, könnte Margot für ihn gefährlich werden, denn seit er sie zum ersten Mal gesehen hat, will er mit ihr schlafen. Allerdings will er keine Beziehung und Margot verspricht Ärger.

    Wieviel Ärger erfährt er erst, nachdem er den Auftrag annimmt. Leichen pflastern ihren Weg und der Stalker setzt zum finalen Schlag an...


    Ich muss wirklich sagen, dass sich die Autorin mit jedem neuen Buch steigert und mir der dritte Band der McCloud-Reihe bisher am besten gefällt. Die Bücher sind unabhängig voneinander lesbar, obwohl natürlich die Familiengeschichte weiter geht.

    Bis auf ein paar Kleinigkeiten habe ich mich gut unterhalten gefühlt, die Story ist abwechslungsreich gestaltet, es gibt verschiedene Perspektivwechsel und die McCloud-Brüder wirken jetzt mehr wie eine Einheit, als noch in den Vorgängerbänden. Schön finde ich auch, das in diesem Band die Hintergründe der Familie besser beleuchtet werden, sodass man mehr aus den frühen Zeiten und auch über den Vater erfährt. Sean, der jüngste Bruder, wird ebenfalls in den Vordergrund gerrückt, genau wie Miles, der in Erins Schwester verliebt ist. Seine Entwicklung finde ich sehr gut und ich denke wir dürfen noch einiges von den beiden erwarten.

    Zurück zum Hauptpaar. Wie alle McClouds ist auch Davy sehr dominant, im Leben wie im Bett, er hasst Widerworte, ist ein sehr gut trainierter Mann der heiß aussieht und hadert mit seinem Leben und seinen Gefühlen. Er will keine Gefühle zulassen, und da Margot in Schwierigkeiten steckt, aber nicht zahlen kann, macht er ihr ein unmoralisches Angebot.

    Naja, eigentlich ist es moralisch, denn auch Margot will nur das körperliche, denn Davy zieht sie seit dem ersten Augenblick an. Sie ist auf der Flucht, hat Angst vor dem Stalker und der Weg einer Kriminellen passt einfach nicht auf sie, dafür wirkt sie nicht tough genug. Als sie dann Tamara auf der Hochzeit von Connor und Erin kennenlernt, gibt es eine Szene, die mich schmunzeln lässt. Böse Mädchen unter sich, da kommt selten was Gutes bei raus.

    Was mir nicht so gut gefällt ist, dass die Dynamik zwischen Davy und Margot immer wieder schlagartig umschlägt, erst heiß, dann Streit, dann Erotik und kurz darauf wieder Misstrauen. Vielleicht soll genau das die Zerissenheit zwischen den beiden Protagonisten darstellen, aber insgesamt war es mir einfach “zu viel”.

    Trotzdem habe ich die Story gern gelesen, sie hat mich unterhalten, war kurzweilig, die detailliert beschriebene Erotik war halt da, wie in den Vorgängerbänden auch, ein wenig übertrieben, aber alles in allem hat mir die Grundgeschichte gut gefallen.


    Obwohl der erste Band mich nicht überzeugen konnte, bin ich froh, die Reihe weiter gelesen zu haben, denn die Autorin steigert sich und jetzt bin ich neugierig, wie es mit Sean, Miles und Co weiter geht.


    Das Cover passt zur Reihe und gefällt mir recht gut.


    Fazit: Bisher der beste Band der Reihe trotz kleiner Schwächen. 4 Sterne.

  16. Cover des Buches Ein Kuss in den Highlands (ISBN: 9783735794956)
    Emily Bold

    Ein Kuss in den Highlands

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Charlotte hat alles, was sich eine Frau erträumt. Einen Job, den sie liebt, einen erfolgreichen Mann an ihrer Seite, und - zu ihrer größten Überraschung - die begehrenswerteste Hochzeitslocation Londons. Doch mitten in den hektischen Hochzeitsvorbereitungen sorgt eine unerwartete Erbschaft für Turbulenzen, denn das Haus in den schottischen Highlands weckt ungeahnte Sehnsüchte.
     Und dann ist da noch Matt, der keine Gelegenheit auslässt, sie aus der Fassung zu bringen. "Finde dich selbst" fordert der Schotte von ihr. Aber was weiß der schon?


    Cover:

    Das Cover finde ich sehr hübsch, auch wenn es weniger spektakulär ist. Zu sehen ist hier scheinbar Charlotte, die seitlich an ihrer Schulter herab schaut und sehr verletzlich wirkt, während im Hintergrund die typisch dargestellten Ländereien Schottlands zu sehen sind. Mir persönlich gefällt das von der Art her richtig gut.


    Eigener Eindruck:

    Charlotte hat alles, was sie sich wünscht. Einen tollen Job in einer Galerie, einen erfolgreichen Mann an ihrer Seite und ehe sie sich versieht eine öffentliche Verlobung, die fast ganz London den Atem anhalten lässt. Was sollte es also mehr geben, um ihr Glück perfekt zu machen, denn alles ist genauso durchstrukturiert und sicher, wie sie es einst haben wollte? Als ihre Tante in Schottland stirbt und ihr ihr Anwesen vermacht, muss Charlotte jedoch mitten in den Hochzeitsvorbereitungen nach Schottland reisen, um deren letzten Willen in Empfang zu nehmen und sich zu überlegen, was sie denn mit dem Anwesen machen soll. Das passt weder ihrem Verlobten noch dessen Mutter, die ihr lediglich drei Tage geben, um alles zu klären. Genug, denkt Charlotte, denn schließlich will sie das Anwesen so schnell wie möglich loswerden, ist ihr Lebensmittelpunkt doch in London. Doch damit hat sie sich geschnitten. Denn bereits bei ihrer Ankunft geht alles drunter und drüber. In Form des neuen Hausmeisters Matt! Und dann ist da auch noch die Nostalgie, die sie plötzlich umfängt, als sie wieder dort ist, wo sie immer wirklich glücklich war…


    Das war ein wirklich schöner und herziger Roman, der einmal ganz ohne das große Klischee „Wir sehen und, wir müssen gleich in die Kiste springen“, ausgekommen ist. Das hat wirklich richtig viel Spaß gemacht und war so erfrischend anders. Die Schreibweise der Autorin habe ich als sehr angenehm empfunden, vor allem, weil sie so detailliert und liebevoll schreibt, dass man alles direkt vor sich sehen kann beziehungsweise Emotionen richtig gut greifen kann. Wunderbar! Man erfährt so viel zu den Charakteren und lernt sie mit der Zeit lieben. Außerdem gibt es nicht nur ein Anwesen zu retten, sondern auch noch eine Menge Dramatik Drumherum. Da sind für Charlotte die Nostalgie aus längst vergangenen Zeiten, die Liebe zur Kunst, die hier wirklich immer wieder im Mittelpunkt steht, es gilt Rätsel zu lösen, irgendwie aus dem Haudegen Matt schlau zu werden und zu erkennen, wo wirklich ihr Platz ist. Dabei muss ich ehrlich gestehen, dass mir Charlotte am Anfang wirklich so gar nicht sympathisch war, genau wie ihr versnobter Verlobter. Sie wirkt so oberflächlich und zickig. Ich habe regelrecht aufgeatmet, als dann doch noch der Knoten geplatzt ist und sie mir dann doch noch ans Herz wachsen konnte. Genau wie der Charakter des Matt, der immer wieder so poltrig ist, aber eben ein herzensguter Mensch. Man erlebt die Geschichte aus den Blickwinkel der Beiden und ich muss gestehen, dass mir das sehr gut gefallen hat. Zu Beginn plätschert die Geschichte noch so dahin, aber ab der Hälfte nimmt sie schließlich solche Fahrt auf und deckt auch noch solche Ungeheuerlichkeiten auf, dass einem glatt die Spucke weg bleibt. Doch, dieses Buch lohnt sich wirklich für alle die, die romantische und spannende Geschichten lieben und sich einfach einmal von der rauen Welt Schottlands faszinieren lassen wollen. Einfach klasse.


    Fazit:

    5 von 5 Sterne


    Daten:

    ISBN: 9783735794956

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 212 Seiten

    Verlag: Books on Demand

    Erscheinungsdatum: 21.09.2017

  17. Cover des Buches Tsubasa 1 (ISBN: 9783770460885)
    Clamp

    Tsubasa 1

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Lahmer Anfang, seltsame Kleidung, eigenwilliger Zeichenstil. Das waren so meine ersten Eindrücke des Comics. Deswegen habe ich den Comic auch wieder abgebrochen. 3 oder 4 Mal insgesamt. Dieses Mal sagte ich mir: "Zieh es durch. Vielleicht ist er gar nicht so, wie er wirkt." Und es hat sich echt gelohnt !


    Der Comic "Tsubasa - Reservoir Chronicles" (2003-2009) der Mangaka-Gruppe Clamp dreht sich um eine sehr komplexe Suche durch verschiedenen Welten, Zeiten und Dimensionen des Protagonisten Syaoran nach den Erinnerungsbruchteilen seiner geliebten Sakura.


    Zum Inhalt will ich eigentlich nichts sagen. Lasst es mich erklären.
    Der Comic beginnt mit Syaoran und Sakura, die sich gegenseitig seit der Kindheit kennen und offensichtlich ineinander verliegt sind. Nur sind sie zu schüchtern, um es sich das Offensichtliche auch einzugestehen. Deswegen besuchen sie stattdessen einen nahen Tempel, in dem Ausgrabungen stattfinden, an denen Syaoran als Archäologe interessiert ist. In schnellen und verwirrenden Ereignissen wird Sakura vollständig ihrer in ihr ruhenden magischen Kräfte und auch ihrer Erinnerungen beraubt. Diese materialisieren sich als Federn in allen erdenklichen Zeitstufen, Welten und gar Dimensionen. Der Landesmagier kann Syaoran und die sterbende und bewusstlose Sakura gerade noch so zur Hexe der Dimensionen schicken, die sie mit einem Aufpreis (immer ein äquivalenter Handel !) durch die Dimensionen reisen lässt. Durch das Schicksal vorgegeben erscheinen bei der Hexe zur gleichen Zeit noch 2 weitere Menschen: der Krieger Kurogane und der Magier Fye de Flourite. Sie stammen aus verschiedenen Welten und begleiten Syaoran (zunächst als Zweckgemeinschaft) aus verschiedenen Gründen.

    Okay, nun passt auf. So beginnt der Comic. Und davon stimmt die Hälfte erstmal grundsätzlich NICHT, weil der Handlungsverlauf zu komplex und rückgreifend und dann doch wieder vorgreifend ist, dass sich nachträglich unglaublich viel im Blick des Lesers wieder ändert. Ich sage nur: jemand ist sein eigener Vater; Klone; Parallelmenschen durch den Preis der Hexe; Zukunftsvisionen; Vergangenheitsänderungen; Betrachtung selber Ereignisse aus verschiedenen Sichten. Ihr wisst, was ich meine.
    Das ist reiner Mindfuck. Stellenweise verstand ich gar nichts mehr. :D Clamp hat sich aber bemüht, das Ende als in sich geschlossene Lösung aufzubauen, ohne zB einen Deus ex Machina miteinzubauen. Das auflösende Ende ist ihnen auch beinahe gut gelungen. Vieles soll bestimmt bewusst offen bleiben (das ist auch gut so), nur manche Dinge sind einfach nicht nur Genüge erklärt und darum etwas frustrierend. Ich denke dabei beispielsweise an die Rolle Fang Wei Reeds und seine Beziehungs zu Yuuko (die Hexe der Dimensionen). Besonders beim Antagonisten blieb mir zu viel frustend offen, was mMn geklärt werden musste.
    Auch die Komplexität der Handlung driftete manchmal in die schlichte Verwirrung ab. Syaorans Klon (und generell die Klonthematik !) steuerte zwar viel zur angenehmen Komplexität bei, erschaffte aber auch durch fehlende Erklärungen oder Ausführungen (Handlung nach dem Tokyo-Arc; Verbinung mit Syaoran) eine unnötige und unbefriedigende Irritation bei mir. Abgesehen davon, dass ich sie kaum auseinander halten konnte.



    Tsubasa genremäßig zuzuordnen ist nicht ganz einfach, denke ich.
    Action beinhaltet Tsubasa viel durch die schön gezeichneten Kämpfe und coole tatkräftige typen wie Kurogane.
    Abenteuer beinhaltet der Comic auf jeden Fall auch.
    Komedy kommt rein durch die lockere Handlung und besonders durch die Figur des Fye de Flourite, der mit seiner dargestellten Offenheit viel an Humor einbrachte. Leider nervte seine Charakterisierung als schwul/feminin-angehauchter Gegenpart im Kontrast zum übermännlichen Kurogane (der jedoch auch wieder Gefühl zeigen konnte !). Seine Selbstdarstellung als Mutter mit Kurogane als Vater fand ich schon fast unangenehm peinlich. Ich hatte hier oft das Gefühl, dass ihr das Mädchenhaft-idealisierende der Mangaka durch kam.
    Andererseits war ihre grundlegend romantische Auslegung des Comics schön. Die Romantik hat mir echt gefallen. Romantik wäre wohl das Hauptgenre, das ich nennen würde, müsste ich eines nennen.




    Der Zeichenstil war sehr angenehm. Scharf umrissene Charakterzüge, angenehm (wenn auch leider nicht allzu detailiert) umrissene Landschaften, epochal wirkende Kämpfe. Die Kleidungsstile wechseln meistens mit den Reisen durch verschiedenen Welten, hier bei den Kleidungen haben sich die Zeichnerinnen anscheinend besondern viel Mühe gegeben. und dennoch (das rechne ich dem Comic hoch an) waren die Personen noch immer deutlich voneinander zu unterscheiden. Was an den Zeichnungen jedoch stört, ist die Zeichenart. Statt es durchgängig mit Gerede zu übertreiben (am Ende wird es dann doch wieder viel - wie leider in den meisten Comics) versuchen die Mangaka auch viel mit den Zeichnungen auszudrücken. Nur leider ist es manchmal schlichtweg unersichtlich zu erahnen, was passiert.





    Nun am Ende meiner (leider doch wieder recht langen) Ausführungen will ich euch noch von einer Besonderheit Tsubasa erzählen, die mich am meisten beeindruckt hat. Der Comic hat ständig und in allen möglichen Formen Bezüge auf andere, ältere Comics von Clamp. Hätte ich keine Kommentare im Internet zu Tsubasa gelesen, wäre mir das nie klargeworden. Aber mal ehrlich, Leute, ICH STEH AUF SOWAS. Schaut mal in meinen Kommentar zu den Tintenwelt-Romanen rein. Dann wisst ihr, wie man das Adaptionsprinzip verhunzen kann. Hier haben sie es echt gut gemacht. Dabei gab es lediglich 1 Problem. Von Clamp kenne ich fast nichts. >.< X1999 habe ich gelesen und es ist auch einer meiner Favoriten, zu dem ich hier auf LB auch noch gerne einen lobenden Kommentar schreiben will irgendwann, doch das wars. Die Andeutungen zu X1999 habe ich natürlich direkt verstanden und mich darüber gefreut, doch habe ich das Gefühl, mir ist noch viel entgangen.



    Diese Andeutungen und Elementeinbindungen haben mir echt gefallen. Und vor allem hat es mich zu einem total motiviert:

    Ich werde mir jetzt in naher Zukunft vielmehr Comics von Clamp zu Gemüte führen.
  18. Cover des Buches Wolfsgezeiten / Die Sehnsucht der Wölfe (ISBN: 9783750280960)
    Sarah Baines

    Wolfsgezeiten / Die Sehnsucht der Wölfe

     (5)
    Aktuelle Rezension von: ShiYuu267

    Das Buch Die Sehnsucht der Wölfe von Sarah Baines beginnt mit einem Prolog, der einige Monate nach den Geschehnissen der eigentlichen Geschichte spielt.
    Der kurze, knackige und sehr angenehm zu lesendeProlog erweckte in mir direkt den Wunsch weiter zu lesen, um heraus zu finden, warum sich Rachel auf einer Mission für ihr Werwolfrudel befindet. Verabscheut sie Werwölfe doch eigentlich und hält sich von ihnen fern.

    Im weiteren Verlauf erhält man authentische Einblicke in Rachels Leben. Warum sie sich von anderen Werwölfen fern hält. Wie es dazu kam, dass sie keine engeren Beziehungen führt und warum sie so einsam ist.

    Als sie Fay, eine kürzlich verwandelte, jugendliche Wölfin in einer Gasse aufliest, entschließt sich Rachel kurzerhand ihr zu helfen. Sie will denjenigen der Fay verwnadelt hat zur Strecke bringen.
    Auf der Suche treffen die beiden auf Vincent St. Claire, mit dem Rachel direkt aneinander gerät.

    Rachel und Vince sind zusammen eine äußerst explosive Mischung, die jederzeit hoch gehen kann. Sie ecken immer wieder an, geraten aneinander, entwickeln aber auch Zuneigung zueinander.

    Er führte sie tatsächlich zum Essen aus. Und ganz entgegen ihrer Annahme bekam sie sich dabei nicht mal in die Haare.  Wenn er wollte, konnte er offensichtlich sogar ein Gentleman sein. 

    Während des gesamten Buchs habe ich Sarah Baines Schreibstil als sehr angenehm empfunden. Sie führt mit viel Spannung, Humor und Empathie durch die Geschichte von Rachel, Fay und Vince. Dabei schafft sie es, an genau den richtigen Stellen Spannung aufzubauen. Aber auch an ruhigen Momenten, um sich in die Charaktere einfühlen zu können, mangelt es nicht. Erotischere Szenen sind nach meinem Empfinden im richtigen Maße vorhanden und sowohl gut als auch plausibel in die jeweiligen Situationen eingebettet.

    Insgesamt handelt es sich um eine gelungene, und sogar noch einen Tacken bessere, Fortsetzung zu Sarah Baines Debüt Die Spur der Wölfin.
    Für mich gehört Die Sehnsucht der Wölfe zu den Jahreshighlights und ist ein absolutes Herzensbuch.
    Gerne mehr davon, liebe Sarah.

  19. Cover des Buches Darf ein Mädchen keine sexy Mangas zeichnen? (ISBN: 9783862017621)
    James Hotate

    Darf ein Mädchen keine sexy Mangas zeichnen?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Shiroi geht noch zur Schule und ist ganz streng religiös erzogen worden. Deshalb kam sie mit sexuellen Themen kaum in Berührung. Als sie auf die weiterführende Schule geht, erfährt sie trotzdem übers Hörensagen immer mehr und würde gerne auch selbst mal einen H-Manga (Hentai) schreiben. Darf sie das ? Und wie wird er gut ?


    Shiroi ist sich in allem, was das Zeichnen angeht, unsicher und wird deshalb Freundin von Kai, der ihr bei ihren Studien zu Jungen/Gefühlen/Aussehen/Sex (u.a. körperlich) helfen soll. Zusammen machen sie einige vorsichtige Experimente und treten dann in den Anime-Club der Schule ein, wo sie mit dem Otaku (= männlicher Nerd) Okada und Kouko (ein weiblicher Otaku. Es fiel im Comic dafür ein eigener Begriff, aber ich finde ihn gerade nicht mehr wieder. Irgendwas mit "Fe..." oder so vllt.) in Berührung kommen. Mit diesen beiden übt Shiroi, Mangas zu zeichen und selbstbewusster zu sein. Stets dabei ist ihr Freund Kai, die ihr permanent hilft. Zu viert besuchen sie auch diverse Comic Conventions.


    Ich habe nur die ersten beiden Comics gelesen und ich denke, das reicht mir auch. Der Comic ist nicht mein Geschmack. Die Zeichnungen sind natürlich ein wenig freizügig: auf Nippel, Unterwäsche, knappe Outfits und einen kurzen Akt trifft der Leser zwar, doch bleibt der Stil doch recht schwammig und skizzerisch (oft mit zu vielen Linien, denke ich). Die Story hat zwar einen netten Ausgangspunkt, wird aber leider zu unrealistisch, da die Protagonistin evtl. etwas zu unplausibel in ihrer Ursprungsanlage ist. Zusätzlich gewinnen die Charaktere leider wenig Tiefe und wenig Eigendynamik und zu viel der Handlung wird mit Sprechblasen erklärt. Zu wenig sprechen die Darstellungen für sich.



    Noch kurze Notiz zur Begrifflichkeit, ich bin nämlich etwas verwirrt: die Titelfrage lautete ja wörtlich, ob ein Mädchen "H-Manga" zeichnen darf. Das ist, denke ich, ganz gut wiedergegeben mit "sexy Manga". Das bezeichnet ja das Zeichnen von obszönen Posen, Outfits und Ähnlichem, also "Ecchi". Doch einmal kommt auch eine Sexszene (=> Hentai ?) und aus dem Storyverlauf wird auch klar, dass Shiroi einen pornographischen Manga (=> Hentai) zeichnen will/gezeichnet hat. Ich bin verwirrt.

  20. Cover des Buches Seide und Stahl: Gay Urban Romance (ISBN: B01J7YP57M)
  21. Cover des Buches Dating A Cougar: Book One of the Never Too Late Series (ISBN: 9781939988034)
    Donna McDonald

    Dating A Cougar: Book One of the Never Too Late Series

     (1)
    Aktuelle Rezension von: takaronde
    Dating a Cougar ist ein Buch über eine Liebe zwischen einer älteren Frau und einem jüngeren Mann. Wobei ein "Cougar" normalerweise eine ältere Frau ist, die auf Jagd nach jüngeren Männern ist. Also eine aktiv jagende Frau, was in diesem Buch nicht der Fall ist.

    Alexa Ranger ist ein ehemaliges Modell, das selbst eine erfolgreiche Unterwäschemarke gegründet hat. Sie ist 50 und will eigentlich nur eben auf der Party des Freundes ihrer Tochter vorbeischauen, weil ihre Tochter Jenna sie darum gebeten hat. Seth, Jennas Freund, lässt seine Gäste von seinem Bruder Casey verköstigen, der in der Küche am brutzeln ist.

    Alexa, die im Partygetümmel nach ihrer Tochter sucht, landet in der Küche bei Casey. Dort findet sie zwar nicht ihre Tochter, aber in Casey einen Mann, der ihr den Puls hochtreibt. Allerdings lässt Alexa sich da auf gar nichts ein, sondern wartet nur auf ihre Tochter.

    Casey dagegen ist hin und weg von dieser Frau, die nur mit ihm einen kurzen Smalltalk gehalten hat. Er, der Ex-Marine sucht Alexa einige Wochen später in ihrem Geschäft auf, weil er sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

    Was damit beginnt ist eine hitziges Wortgefecht zwischen den beiden nach dem anderen. Sie können nicht ohne einander- sind aber manchmal zu sehr bemüht nach ihren eigenen Regeln zu leben, um dem anderen etwas entgegen zu kommen.

    Wie gesagt, Alexa ist kein Cougar. Sie ist mehr Gejagte als Jäger. Mir war Casey in manchen Momenten körperlich zu stark, das grenzte für mich schon an sexuelle Belästigung oder Bedrohung. Gehandikapt oder nicht, in meinen Augen darf kein Mann eine Frau mit einer Krücke an die Wand drücken, sich an sie pressen und ihr eindeutige Dinge ins Ohr raunen.
    Zumindest erwarte ich von einem Ex-Marine da ein gesitteteres Verhalten, nur weil er sich in die Enge gedrängt fühlt.

    Was mich an Alexa etwas störte, ist dass sie ständig auf Caseys Verhalten einging. Anstatt seine Anmaßungen einfach mal zu ignorieren, spielt sie das Spielchen mit und versucht ihn zu übertrumpfen. Nicht unbedingt das Verhalten, dass ich von einer 50 jährigen Erwachsenen erwarten würde.

    Nichts desto trotz bietet das Buch gerade durch dieses gegenseitige ständige Ausstechen einen gewissen Charme und Witz, der in sehr obskuren Dialogen ausartet. Ich jedenfalls hatte meinen Spaß daran, wie die zwei sich bekabbelten.

    Wer mich etwas irritiert hat, war Sydney. diese Figur verkörpert für mich den absoluten Stereotyp des Schwulen. Der war ja schon fast aus einer Seifenoper geklaut. Ich empfand ihn manchmal als zu klischeehaft, aber das ist wohl Geschmackssache.

    Wer Spaß an witzigen Dialogen hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Mir hat es  sehr gut gefallen, auch wenn das eigentlich nicht ein Buch ist, das zu meiner gewöhnlichen Bücherauswahl passt.

    Ich habe mir jedenfalls den zweiten Band der Serie bereits gekauft und freue mich schon darauf. mal sehen wer da die Sextherapheutin um den Finger wickelt :-)



  22. Cover des Buches Liebeslauben (ISBN: 9783907625354)
    Max Dohner

    Liebeslauben

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Und doch steh ich hier (ISBN: B0180MYFUA)
    Amal Majzoub

    Und doch steh ich hier

     (3)
    Aktuelle Rezension von: BeatesLovelyBooks
    Meine Meinung: Jill hat ein schweres Leben. Ein jungen Mädchen, das sich aufopferungsvoll um ihren todkranken Vater kümmert, führt alleine den Haushalt und kann durch diese Situation nicht wirklich ihr Teenagerleben genießen.
    Sie liebt Theater und Bücher über alles, besonders Romeo und Julia haben es ihr angetan. Es war das Lieblingsbuch ihrer Mutter und daher freut Jill sich riesig, als sie in ihrer Theater-AG die Hauptrolle der Julia bekommt.
    Die Rolle des Romeos hat Chris bekommen, der schon immer in Jill verliebt war, doch Jill ist sich nicht wirklich sicher.
    Als Liam in Jills Leben tritt, bringt er ihre Gefühlswelt völlig durcheinander. Er ist ein jähzorniger Junge, der keinen Respekt hat und schlecht mit seinen Eltern umgeht. Bei Jill ist er anders, weil sie ihn anders sieht. Doch es gibt ein Geheimnis.
    Als Chris bei einem Raub in der Schule angegriffen wird und unglücklich stürzt, fällt er ins Koma. Was Liam damit zu tun hat, ahnt Jill bis dahin nicht. Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen sich näher. Aber jedes Geheimnis kommt irgendwann ans Licht und als das passiert bricht für Jill die Welt zusammen.
    Sie verliert nicht nur ihren Vater, sondern auch einen Jungen, dem sie vertraut hat.

    Mein Fazit: Zwei Menschen, die mehr verbindet als es scheint. Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt und ich bin froh, dass ich es zufällig beim Stöbern entdeckt habe.

    Meine Bewertung: 5/5 
  24. Cover des Buches Amor Amaro und die tote Nachbarin (ISBN: 9783734504075)
    Marco Toccato

    Amor Amaro und die tote Nachbarin

     (9)
    Aktuelle Rezension von: bk68165

    Der Detektiv Amor Amaro wird eigentlich durch einen Zufall in die Ermittlungen zum Mordfall an der bekannten Autorin Loretta Leindeetz verstrickt. Loretta ist die Nachbarin der Familie Kleinert. Mit Hans Kleinert ist Amor seit seiner Kindheit befreundet. Und auch heute noch hält diese Freundschaft, auch zu Hans Ehefrau Kerstin, an. Und die Kleinerts haben seit längerem einen Nachbarschaftsstreit der besonderen Art mit Loretta Leindeetz. Auch deren neuer Lebenspartner Dr. Volkhart Einfried sorgt nicht gerade für ein harmonischeres Zusammenleben der beiden Parteien. Hat dieser doch schon das ein oder andere versucht seinem Nachbar Hans in die Schuhe zu schieben. Und somit steht Hans auf einmal auf der Tatverdächtigenliste der Polizei ganz oben. Aber zum Glück gibt es da noch Amor. Und zum Glück hat Amor auch gute Beziehungen überall hin. Vor allem sein Neffe Toni wird im sehr gut helfen können. Und Amor wird bald sehen, dass vielleicht nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

    Nun zu meiner persönlichen Meinung zu diesem Buch. Der Autor hat es perfekt geschafft die zeitlichen Sprünge zwischen der Vergangenheit und den aktuellen Ereignissen zu meistern. Den Detektiv Amor muss man einfach mögen. Seine italienischen Wurzeln schlagen immer mal wieder durch und er weiß mit Charme und Können Probleme zu lösen. Manchmal stelle ich mir schon die Frage wie viel Marco Toccato in Amor steckt? Der Mordfall ist interessant und einfach mal was anderes und die Wendung ist der Geschichte setzt dem Buch noch das Krönchen auf. Vielleicht sollte der Autor bei weiteren Werken den Leser mit technischen Details ein wenig verschonen, aber ansonsten kann ich hier gerne 5 Sterne vergeben.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks