Bücher mit dem Tag "rosenkreuzer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rosenkreuzer" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Das Foucaultsche Pendel (ISBN: B005QMPEXU)
    Umberto Eco

    Das Foucaultsche Pendel

    (358)
    Aktuelle Rezension von: Giant7

    Es ist ganz sicher nicht für jeden geeignet. Manches wirkt überzogen oder absurd, und ohne ein gewisses Interesse an Geschichte, Mystik und Sprachen wie Latein, Französisch oder Italienisch kann es schnell überfordern.

    Hilfreich finde ich ein wenig Hintergrundwissen zur Rosenkreuzer-Tradition und zur esoterischen Gedankenwelt Europas seit dem 17. Jahrhundert. Genau in diesem Spannungsfeld aus historischer Realität und Verschwörungstheorien bewegt sich der Roman. 

    Im Kern geht es darum, dass drei Verlagsmitarbeiter ein angebliches Geheimdokument über die Tempelritter erhalten. Zunächst schenken sie ihm kaum Beachtung, doch nach einem Mord beginnen sie, selbst eine große Verschwörung zu konstruieren – „den Plan“. Dabei verlieren sie zunehmend die Kontrolle und geraten in gefährliche Verwicklungen.

  2. Cover des Buches Blutsbruderschaft (ISBN: 9783898095518)
    Ulrich Stoll

    Blutsbruderschaft

    (14)
    Aktuelle Rezension von: tardy
    Im Berlin der Wendezeit geschieht ein grausamer Mord. Die beiden Journalisten Lucas und Anna recherchieren zu diesem Fall und geraten immer tiefer in einen Strudel, der sie zu verschlingen droht. Denn hinter den Taten steckt eine Verschwörung, die kaum aufzuhalten ist.

    Ulrich Stoll hat mit seinem Kriminalroman "Blutsbruderschaft" den zweiten Teil einer Reihe vorgelegt. Da ich den ersten Band nicht kannte, ist mir der Einstieg anfangs recht schwer gefallen. Die vielen Protagonisten und zwei, auf den ersten Blick nicht zusammenhängende, Erzählstränge erfordern die ganze Aufmerksamkeit des Lesers und bringen anfangs nur Verwirrung. Aber die Mühe an der Lektüre dranzubleiben lohnt sich. Nach dem ersten ersten Drittel möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und taucht so tief in das Geschehen ein, dass man oft das Gefühl hat, direkt vor Ort zu sein. Besonders faszinierend waren für mich die Schilderungen der politischen Ereignisse im Herbst 1989. Ich habe das damals nur aus der Ferne mitbekommen, aber jetzt hab ich das Gefühl, dass ich mit dabei war. Auch der intensive Exkurs in die Esoterik, für mich absolutes Neuland, ist eine besondere Bereicherung für den Plot. Die Idee, und sehr gelungene Umsetzung, das Werk Gustav Meyrinks in den Roman einzubauen hat mich beeindruckt und dem Buch einen ganz persönlichen Stempel aufgesetzt. Die unterschiedlichen Charaktere hat der Autor sehr lebendig und realistisch dargestellt, auch wenn einige davon schon recht skurrile Zeitgenossen sind. Im Zusammenhang mit der Thematik betrachtet, sind diese jedoch sehr geschickt gewählt. 

    Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Es ist spannend und weicht von der Masse der üblichen Krimis positiv ab .
  3. Cover des Buches Die Freimaurer (ISBN: 9783406808302)
    Helmut Reinalter

    Die Freimaurer

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Helmut Reinalter, Professor für neuere Geschichte und politische Philosophie, hat mit diesem Band aus der "Beck'schen Reihe" eine sehr knappe, auf das Allerwesentliche verkürzte Darstellung der Freimaurer abgeliefert. - Das Buch ist souverän geschrieben, leicht verständlich. Die Faktendichte und der von der Reihe vorgegebene Rahmen (Buchseiten u.ä.) nötigen jedem Autor jedoch eine arge Raffung des Themas ab. Reinalter gelingt dies recht gut. Seine Einführung in die Entstehungsgeschichte der Freimaurerlogen seit den 1750er Jahren gibt einen knappen, aber für die Einführung ausreichenden Einblick; auch die Übersicht über Philosophie, Selbstverständnis und Praxis sind kurz und knapp gehalten, machen aber immerhin 2/3 des Umfanges des Buches aus. Im Anhang wird eine recht umfangreiche Literaturübersicht geboten. -- Zusammenfassend eine recht annehmbare Einführung, ein Überblick, über eine gesellschaftliche und philosophische Bewegung, die bis heute wirkt und ihren Idealen treu zu bleiben bestrebt ist. Das Buch ist jedoch bestensfalls für die rasche Einarbeitung in einen größeren Komplex geeignet, ebnet das Verständnis für die Zeit der Aufklärung und die Praxis der Freimaurer.
  4. Cover des Buches Das Geheimnis der verlorenen Symbole (ISBN: 9783548745268)
  5. Cover des Buches Römische Verdächtigungen (ISBN: 9783732526246)
    Bianca Palma

    Römische Verdächtigungen

    (11)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Und überhaupt, ich kann dir helfen, Alessandro, niemand kannte Simona so gut wie ich!“


    Commissario Caselli ermittelt


    Als eine Kunststudentin ermordet wird, steht Comissario Caselli vor einem Rätsel. Wer hat ein Motiv? Neben ihren Verflossenen gerät ein exzentrischer Kunstprofessor in den Verdacht. Der drückend heiße Sommer samt Streik der Spurensicherung bremst Caselli ein – auch seine privaten Probleme scheinen ihn einzuholen. 



    Da dieser Band mein erster Caselli Krimi ist, musste ich die Protagonisten erst einmal kennenlernen. Nicht immer ist mir das leicht gefallen. Caselli erschien mir auf Grund einer seiner Entscheidungen sehr leichtgläubig. Auch seinen Sergente konnte ich nicht einordnen – zum einen kennt er sich sehr gut in allen Kunstbelangen aus, auf der anderen Seite zeigt er sich aber sehr leicht zu beeindrucken. So richtig warm bin ich weder mit dem einen noch mit dem anderen geworden. 


    Der Krimi startet mit einem Blick auf das Opfer und ihren Cousin, der im Laufe der Geschichte noch eine größere Rolle einnimmt. Nach dem Mord kommt die Ermittlung aber nicht so recht in Fahrt. Einerseits sind die äußeren Umstände (ein Streik) dafür verantwortlich, andererseits schienen sich aber auch der Commissario und sein Sergente nicht sonderlich einzusetzen. Sie gehen Verdächtigungen nach, die – näher betrachtet – auf bloßen Aussagen basieren, auch an Beweisen fehlt es. Zudem sind beide durch ihr Privatleben abgelenkt. So erfährt man fast mehr über den Liebeskummer von Caselli und die Eheprobleme des Sergente als über ihre Arbeit. 


    Fazit: Die Beschreibungen von Rom, die man hier samt kunsthistorischer Hintergründe bekommt, waren ansprechend, wenn auch etwas ausführlich. Aber weder die Charaktere (allen voran der im Klappentext erwähnte exzentrische Professor) noch der Fall konnten überzeugen. 

  6. Cover des Buches Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart (ISBN: B01KI2GB34)
    Frank Fabian

    Die mächtigsten Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Marko_Jovicic
    Das Buch ist gut gegliedert und strukturiert. Der Leser wird gut durch die einzelnen Kapitel geführt. Da sich einige Ereignisse überschneiden, gelingt es dem Autor sicher und gekonnt die einzelnen Aspekte zu beleuchten. Zu jeder Gruppe wird am Kapitelende ein Fazit abgegeben, was historisch belegt ist und was die jeweilige Gruppierung ausgemacht hat. Alles in allem ein sehr informatives Buch, welches sich leicht lesen lässt. Allerdings sehr auf Freimaurer und deren Ableger fokussiert. Templer z.B. werden bei weitem nicht so ausführlich be- bzw. durchleuchtet wie die o.g. Gesellschaft.

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