Bücher mit dem Tag "rosenkrieg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rosenkrieg" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.652)
    Aktuelle Rezension von: Leseliebe1975

    Den Ausgangspunkt der Geschichte  hat mich angesprochen, auch, wie genüsslich boshaft hier Mann-Frau-Beziehungen seziert wurden, hat mich gut unterhalten und amüsiert – bis zu den Wendungen, die ich ehrlich gesagt nicht packend, sondern tatsächlich nur hanebüchen fand. Das Ende passt zwar zu Tonfall und bitterbösem Humor der Geschichte, war aber dann doch eher unbefriedigend…

  2. Cover des Buches Das Spiel der Könige (ISBN: 9783404163076)
    Rebecca Gablé

    Das Spiel der Könige

     (646)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Der dritte Teil der Waringham-Saga ist meiner Meinung nach der beste: das Wechselspiel zwischen Blanche und Julian gibt dem ganzen etwas mehr Dynamik. Gablé erzählt wie immer spannend und detailreich, ohne im Wirrwarr von gefühlt hunderten Henrys und Edwards verloren zu gehen. Der beste deutsche historische Roman, den ich je in die Finger bekommen habe.

  3. Cover des Buches Der dunkle Thron (ISBN: 9783404168439)
    Rebecca Gablé

    Der dunkle Thron

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    "Vielleicht sind Männer wie ich so überholt und überflüssig geworden wie die Schlachtrösser, die meine Vorfahren einst gezüchtet haben. Aber kein Waringham hat sich je einem Tyrannen unterworfen. Und ich schwöre bei Gott, ich werde nicht der erste sein!" (Nick of Waringham)

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    England, 1529: Als sein Vater im Tower zu Tode gefoltert wird, erbt Nick die Baronie und damit auch den unversöhlichen Groll König Henrys.

    Dieser will sich von der Kirche lossagen und sich von der Königin scheiden lassen. In diesen wirren Zeiten setzen die Enländer ihre Hoffnung in Prinzessin Mary. 

    Und ausgerechnet Nick fällt es zu, Mary zu beschützen. Und sei es auch gegen ihren eigenen Vater...

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    Der vierte Teil der Waringham-Saga knüpft wunderbar an seine Vorgänger an. Allerdings ist es recht verwirrend an manchen Stellen, wer denn nun mit wem wie verwandt ist.

    Der Spannung, dem flüssigen Lesen und dem fantastischen Einblick in das damalige England tut dies aber keinen Abbruch

    Der Roman ist wieder sehr sehr gut recherchiert und die Autorin bettet die fiktiven Personen perfekt und nahtlos in die wahren Begebenheiten ein.

    Natürlich ist ihr Hauptcharakter wieder sehr ehrenvoll, moralisch einwandfrei so wie immer. 

    Und da sich diese Charaktere und Bücher immer recht ähnlich sind, ist der Leser ob einer Wendung dann doch nicht soooo sehr überrascht.

    Dennoch: 

    Alles was ein historischer Roman braucht. Wahrheit und Fiktion glaubwürdig transportiert und sehr kurzweilig erzählt.

  4. Cover des Buches Sieben Jahre später (ISBN: 9783492305198)
    Guillaume Musso

    Sieben Jahre später

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    An dieses Buch werde ich mich in ein paar Tagen wohl kaum mehr erinnern. Es handelt um Sebastian und Nikki. Beide sind geschieden und haben zwei Kinder. Als plötzlich ihr Sohn verschwindet nehmen sie sich zusammen und beginnen zu zweit nach ihm zu suchen.

    Ich hatte mir von dem Buch wirklich sehr viel erwartet. Immerhin war es ein Nr. 1 Beststeller aus Frankreich. Naja vielleicht haben die Franzosen aber auch einfach kein Niveau was gute Bücher betrifft. Der Anfang war ja noch ganz in Ordnung. Allerdings ließ die Spannung schon bald nach und eine abstruse Handlung jagte die nächste. Hier ist weder eine Liebesgeschichte noch ein Thriller im Spiel. Die Charaktere sind unsympathisch und mutieren in kürzester Zeit zu Superhelden. Von Realität fehlt hier jede Spur. 

    Immerhin lässt es sich in einem Tag durchlesen. Wenn man die Nerven dazu hat. Das Ende war dann auch - ZACK! BUM! - einfach da, ohne sich die Mühe zu machen, offen stehende Fragen zu beantworten. Dafür fand es der Autor wichtiger einen Epilog zu schreiben, was zwei Jahre später passiert. Der genauso uninteressant ist wie die gesamte Story.

    Fazit: Keine Leseempfehlung! 

  5. Cover des Buches Die Hüter der Rose (ISBN: 9783404156832)
    Rebecca Gablé

    Die Hüter der Rose

     (780)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Ich habe es endlich mal geschafft an der Waringham-Saga weiterzulesen und es nicht bereut. 

    Zur Geschichte des zweiten Teils:

    Die Hüter der Rose beginnt im Jahre 1413 kurz nach dem Tod von Lancasters Sohn König Heinrich IV. und umspannt den Zeitraum bis 1445.  Sein Sohn Heinrich V. entfacht den Krieg gegen Frankreich von Neuem, um verlorene Ländereien zurückzugewinnen. John of Waringham nimmt als junger Knappe zusammen mit seinen Freunden Owen Tudor und John Beaufort an diesem Feldzug Teil und erlebt unter anderem die Schlacht von Agincourt, wo er zum Ritter geschlagen wird. Zurück in Waringham muss er 1415 seinen Vater beerdigen. Sein Halbbruder Raymond wird Earl of Waringham, den Titel in Burton hatte schon vorher der älteste Sohn Robins, Edward inne. John wird Stewart in Waringham. Im weiteren Verlauf des Buches ist John ein treuer Gefolgsmann des Königs und vor allem auch von dessen Onkel Henry Beaufort, dem Bischof von Lincoln und Winchester, der wie sein Vater John of Gaunt im Hintergrund die Fäden zieht. Kurz vor seinem Tod ernennt Heinrich V. John zum Erzieher und Beschützer seines Sohnes, Heinrich VI., eine Aufgaben, die er bis zum Ende des Buchs wahrnimmt.(Quelle: Wikipedia)

    Wie auch schon im ersten Teil „Das Lächeln der Fortuna“ gibt es jede Menge Protagonisten im Buch. Von daher ist eine Agenda, sowie ein komplettes Verzeichnis aller im Buch vorkommenden Personen wieder hilfreich. So kann ich immer wieder nachschauen. 

    Rebecca Gablés Schreibstil gefällt mir und ist ebenso spannend, wie der erste Teil, auch wenn ich bei über 1100 Seiten die Befürchtung hatte, es könnte langweilig werden.

    Aber durch die exzellente Recherche der Autorin bleibt dafür keine Zeit. Es ist eine brutale, aber auch eine spannende und interessante Zeit.

    Der Krieg zwischen England und Frankreich zieht sich fast durch das gesamte Buch.

    John, aus meiner Sicht der Hauptprotagonist, wenn man dies bei der Vielzahl an Personen überhaupt kategorisieren kann, ist aus meiner Sicht eine tolle Person. Er erlebt Höhen aber auch extrem viele, dunkle und vor allem schmerzhafte Tiefen.  Ich habe mir immer wieder beim Lesen gedacht: „wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen“? 

    Ein für mich wunderbarer Nebenschauplatz ist das Pferdegestüt der Waringhams. Vor allem ihr Umgang mit den Pferden. 

    Leider scheint es in jedem Band einen Waringham zu geben, der aus dieser Art schlägt. Das ist für mich ganz klar Robert of Waringham.

    Die Frauen in der Geschichte sind weiß Gott nicht beneidenswert, was leider der damalige Zeit geschuldet gewesen ist. Rechte für Frauen, gab es so gut wie keine und die Männer wurden leider nicht wirklich für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen.

    Aus meiner Sicht gelingt es Rebecca Gablé diese dunkle, für mich grausame und brutale Zeit, überzeugend ehrlich, hervorragend recherchiert und doch auch an den richtigen Stellen mit einem Quäntchen Humor zu erzählen. Und so ist es für mich ein insgesamt gelungener zweiter Teil dieser Waringham-Saga.

    Mein Fazit:

    Für alle Fans historischer Romane ist das Buch ein absolutes Muss, allein schon aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds, der Intrigen, des Facettenreichtums des Romans und der hervorragenden historischen Recherche. 

  6. Cover des Buches Sturmvogel (ISBN: 9783453417960)
    Conn Iggulden

    Sturmvogel

     (68)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    1437: Englands kränklicher König Henry VI. ist unfähig zu reagieren, was das Königshaus bedroht. Zusätzlich kommt es zu erneuten Konflikt mit Frankreich, der England in eine Katastrophe stürzen könnte. Um die Wogen zu glätten und die Macht zu sichern heiratet Henry die französische Adelige Margaret von Anjou. Aber die neue Vereinbarung mit den verhassten Franzosen ruft bei Englands Bevölkerung Empörung, Bestürzung und Angst hervor. Richard, Duke von York, sieht dadurch eine Chance, den aufkommenden Hass gegen den König und seiner französischen Gemahlin für sich zu nutzen…

    Sturmvogel ist der erste Teil der Rosenkrieg-Serie von Conn Iggulden

    Die Zeit der Rosenkriege ist mir auf der geschichtlichen Ebene nicht wirklich gut geläufig, wie ich beim lesen dieses Buches feststellen musste. Dies machte es mir nicht immer einfach die Namen und die Zusammenhänge zuzuordnen. Trotz Stammbaum war es für mich nicht immer sofort zu erkennen wie wer mit wem zusammengehört, da die adligen Engländer zu der Zeit wohl nicht viel von Namensvielfalt hielten. 

    Bei diesem Buch liegt das Augenmerk nicht so auf die zwischenmenschlichen Beziehungen sondern vor allem auf den Ereignissen, den politischen Gegebenheiten und Ränken und natürlich den Kampf- und Schlachtszenen. Mich konnte dieses Buch damit über große Teile fesseln und ich empfand es mal als was anderes.

    Im Nachwort erläutert der Autor die historischen Ungenauigkeiten, was mir gefallen hat, da nicht einfach darüber hinweggegangen wurde.

     

    Mein Fazit:

    Ein spannender historischer Roman, der mich trotz kleiner Schwierigkeiten fesseln konnte.

  7. Cover des Buches Die Königin der Weißen Rose (ISBN: 9783499254840)
    Philippa Gregory

    Die Königin der Weißen Rose

     (99)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo


    England 1464: Die Adelshäuser York und Lancaster kömpfen um den englischen Thron. Als der Erbe der weißen Rose König Edward der jungen Witwe Elizabeth Woodville kennenlernt, kann er ihr nicht widerstehen. Doch Elizabeth ist nicht bereit Edwards Mätresse zu werden, aber er wil, sie um jeden Preis und so heiratet er sie gegen alle Standesschranken. Damit löst er einen Skandal aus. Elizabeth Woodville stehen mächtige Feinde entgegen, und so kämpft sie gegen Neid, Missgunst und Intrigen, dabei ist sie und ihre Familie in ständiger Gefahr...

    Die Königin der weissen Rose von Philippa Gregory ist der erste Teil der Rosenkrieg-Reihe. 

    Ich war sehr gespannt auf die Reihe, denn die Zeit interessiert mich und das die Frauen/Königinnen hier im Mittelpunkt stehen sprach mich direkt an. Leider konnte mich der Reihenauftakt nicht so wirklich für sich einnehmen. 

    Die Geschichte wird zum größten Teil aus Elizabeth Woodvilles Sicht geschildert, erst im späteren Verlauf wird dies ein klein wenig aufgelockert, was mir deutlich besser gefallen hat. Elizabeth ist keine wirklich sympathische Protagonistin, der ich gerne durch die Geschichte folge. 

    Durch den Erzählstil bekam ich kaum ein Gefühl für die Zeit und die Ereignisse zu dieser Zeit. Man erfährt zum größten Teil immer nur die Auswirkungen auf Elizabeth und es wirkt bald nur noch auf mich wie eine Aneinderreihung. Hier fehlte mir wirklich das Umfeld um richtig in die Zeit eintauchen zu können. 

    Auch der leicht mystische Touch, konnte mich nicht überzeugen, hier hätte ich mir  eine intensivere Ausarbeitung gewünscht, damit es nicht nur immer zur rechten Zeit erwähnt wird und es realistischer rüberkommt. 

    Mein Fazit:

    Für mich leider nicht der gelungene Reihenauftakt, den ich so gerne gehabt hätte. Interssante Zeit, aber für die Umsetzung war ich nicht so ganz die richtige Leserin. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich die Reihe weiter verfolgen werde.

  8. Cover des Buches Die Mutter der Königin (ISBN: 9783499256738)
    Philippa Gregory

    Die Mutter der Königin

     (57)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    INHALT

    Jacquetta von Luxemburg wird nachgesagt, sie sei so rein, dass sie ein Einhorn fangen könnte. Und deshalb sieht sie ihrer Vermählung mit dem mächtigen Duke of Bedford, einem der engsten Berater König Henrys VI. mit Furcht entgegen. Und eigentlich gehört das Herz der jungen Frau Bedfords Junker Richard Woodville. Als der ungeliebte Gemahl plötzlich stirbt, schließen die beiden heimlich den Bund der Ehe, eine beispiellose Überschreitung der Standesgrenzen.
    Als der junge König Marguerite d’Anjou zur Frau nimmt, steigt Jacquetta zur engsten Vertrauten der neuen Königin auf und muss an den Hof. Dieser wird von Intrigen und Missgunst beherrscht, doch davon lässt sie sich nicht beirren. Mit unerschütterlicher Loyalität kämpft sie für das Herrscherpaar und letztlich auch für ihre älteste Tochter Elizabeth, denn für sie, sieht Jacquetta eine ruhmreiche Zukunft…


    Endlich habe ich mich herangewagt: an die letzten drei Bücher von Philippa Gregory, die noch ungelesen in meinem Regal standen. Ich habe mit „Die Mutter der Königin“ begonnen, welches genau genommen, zeitlich der erste Teil der Plantagenet & Tudor Reihe von Philippa Gregory ist. Mit Jacquetta beginnt sozusagen die gesamte Geschichte rund um Elizabeth Woodville, denn sie ist ihre Mutter und bereitet ihr den Weg. Doch ich möchte nicht noch mehr vorweg nehmen.

    Die Geschichte von Jacquetta beginnt im Sommer 1430, als sie Joanne D’Arc kennenlernt, denn Jacquettas Onkel hat sie festgenommen und hält sie bei sich gefangen. Die beiden jungen Frauen lernen sich kennen und Jacquetta wird sehr von der Erfahrung geprägt, dass die junge Joanne sich nicht von ihrem Ziel abbringen lässt und letztlich auch dafür in den Tod geht.
    Jacquetta wird von ihrer Tante gelehrt, dass sie aus der Linie der Göttin Melusine stammt und eine Gabe hat, derer sie sich nicht erwehren kann und auch nicht soll. Sie kann mit Karten die Zukunft sehen, überhaupt hat sie Vorahnungen, die sie aber nicht zu deuten weiß und kann den Tod eines Familienmitgliedes hören, denn Melusine singt über den Fluss ein trauriges Lied, wenn jemand Jacquetta verlässt. Diese Gabe macht sich die junge Frau aber kaum zu Nutzen, denn in der Welt, in der sie lebt, wird dies als Hexerei verpönt und sie muss sehr vorsichtig sein, dass dies nicht bekannt wird.

    1433 wird die 17-jährige Jacquetta an den einflussreichen Duke of Bedford verheiratet. Sie hat große Angst vor dieser Ehe, doch diese verläuft ganz anders, als sich die junge Frau vorstellt. Der Duke ist sehr von Alchemie, Vorhersagen und „Magie“ angetan und möchte die jungfräuliche Jacquetta dazu nutzen, um in die Zukunft zu sehen. Lieblos ist das falsche Wort, um diese Ehe zu beschreiben aber Liebe ist nicht das, was den Duke of Bedford und Jacquetta verbindet. Ich fand die Darstellung dieser Verbindung sehr gelungen. Es hat etwas mystisches an sich, wie der Duke mit ihr umgeht, wie er sie sieht und als was er sie nutzt. Er hat sich in den Kopf gesetzt, dass Jacquetta die einzige ist, die ihm wirklich und wahrhaftig die Zukunft weisen kann. Und Jacquetta macht auch Vorhersagen, das Problem ist nur, dass sie die Bilder, die sie sieht, überhaupt nicht einordnen kann. Sie sieht Momentaufnahmen, hat ein Gefühl davon, doch sie weiß nicht wann dies eintreten wird und was es letztlich zu bedeuten hat. Das alles hat mir großen Spaß gemacht, weil belegt ist, dass Jacquetta zu Lebzeiten der Hexerei bezichtigt wurde, dies aber nie bewiesen werden konnte. Es kann also durchaus sein, dass diese Frau eine Art Gabe hatte, die sie sehr vorausschauend handeln lies. Sie war sehr intelligent, mutig und hatte mit Sicherheit eine sehr gute Beobachtungsgabe. Das könnte definitiv als Hexerei missverstanden werden, denn das Glück, welches ihr und ihrer Familie letztlich zuteil wurde, wirkt fast schon absurd.
    Während ihrer Ehe mit dem Duke of Bedford verliebt sich Jacquetta heiß und innig in dessen Junker Richard Woodville, der überhaupt nicht ihrem Stand entsprach. Dennoch, als der Duke of Bedford überraschend starb, heirateten die beiden heimlich. Es war ein großer Skandal, denn Jacquetta hat weit nach unten geheiratet, was mehr als nur unüblich war. Da sie jedoch eine gute Beziehung zum König und der Königin hatte, blieb ihr eine größere Bestrafung erlassen: sie müssen einen Geldbetrag ausrichten und können unbescholten in Grafton leben. Recht schnell wird die junge Frau jedoch an den Hof gerufen, ebenso wie ihr Mann, der später vom König zum Baron Rivers erhoben wird.

    Bei Hof beginnt die langjährige tiefe Freundschaft mit Marguerite d’Anjou, der Königin von England. Jacquetta ist immer an ihrer Seite, stet ihr jederzeit zur Verfügung und ist mit Rat und Tat für sie da. Die Königin ist sehr jung, der König wird eher als unbeholfen und unterkühlt beschrieben. Es wirkt wie eine sehr schwierige Beziehung. Die beiden harmonieren nur bedingt, es wirkt alles sehr lieblos und man kann verstehen, dass sie Marguerite letztlich jemand anderem zuwendet. Das alles ist aber, soweit ich weiß, historisch nicht belegt. Ich mochte Marguerite nicht sehr gerne. Sie und auch der König haben sich recht freizügig in ihren Geschenken für die Günstlinge gegeben, haben nicht darüber nachgedacht, wen sie damit vor den Kopf stoßen und im Allgemeinen wenig Gedanken an irgendwelche Konsequenzen verschwendet. In der Geschichte hat es sehr deutlich so ausgesehen, als wären sie verschwenderisch, engstirnig und rücksichtslos. Sie haben vor allem einem sehr einflussreichen Mann vor den Kopf gestoßen: Richard, Duke of York. Und das war ein großer Fehler, das sieht auch Jacquetta recht schnell, doch die Königin und auch der König hören nicht auf ihren Rat. Es gibt immer wieder Auseinandersetzungen zwischen dem Duke of York und dem Königspaar und schließlich beginnt das, was als „Die Rosenkriege“ in die Geschichte eingehen wird.

    Ich muss sagen, dass in diesen fast 700 Seiten so unglaublich viel passiert, dass es so viele Verstrickungen, Irrungen und Wirrungen gibt und doch bleibt eines deutlich: Jacquetta wusste immer wem sie treu sein muss. Ihr war bewusst, wann sie vorsichtig und wann sie mutig sein kann. Sie hat ihre Königin vorbehaltlos unterstützt, versucht ihr Ratschläge zu geben aber sie hat auch den Mund gehalten, wenn sie wusste, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war. Und immer war ihr geliebter Ehemann Richard Woodville an ihrer Seite. Er hat unermüdlich für das Haus Lancaster gekämpft, seinen König nie in Frage gestellt und das, obwohl dessen geistige Gesundheit nach und nach schwand. Teilweise war er nicht mehr ansprechbar, kaum brauchbar und dies wiederum brachte das Königreich in große Gefahr, vor allem durch den Duke of York. Ich habe mit unglaublicher Spannung die Geschichte verfolgt. Nicht, weil ich die Handlung nicht grob kannte, mir war klar, wie das Buch ausgehen wird. Philippa Gregory hat mir Jacquetta auf eine Weise nahe gebracht, wie ich es mir eigentlich nicht vorstellen konnte. Sie war so mutig, durchsetzungsfähig und treu. Ihr war immer klar auf welcher Gratwanderung sie sich befand und doch hat sie immer versucht das Richtige zu tun. Sie hat ihre Königin bis zum Schluss unterstützt und erst, da es keine andere Möglichkeit mehr gab, musste sie ihre Loyalitäten ändern. Sie wusste, wann es richtig war still zu sein und wann es nötig war laut zu sein.
    Ich habe sie so ins Herz geschlossen, wollte immer und immer mehr von ihr lesen. Vor allem, ihre Liebe zu Richard hat mein Herz sehr berührt. Es war ihr völlig egal, dass sie unter ihrem Stand heiratete und damit auf größeren Reichtum verzichtete. Sie hat schließlich 14 Kinder mit ihm bekommen und darunter war Elizabeth, die spätere Königin von England. Ich habe es geliebt, wie es immer wieder solche Vorahnungen und Vorausdeutungen auf die Zukunft ihrer Tochter gab. Es ist sehr schön, diese „Easter-Eggs“ zu sehen. Und wer „Die Mutter der Königin“ als Beginn dieser Reihe liest, wird spätestens in „Die Königin der weißen Rose“ verstehen, was Jacquetta da gesehen hat und wie es letztlich zu deuten ist.

    Die Handlung rund um die Anfänge der Rosenkriege, fand ich einfach toll dargestellt. Philippa Gregory weiß einfach, wie sie historische Fakten in eine spannende Geschichte packen kann und gleichzeitig die geschichtlichen Leerstellen sinnvoll anfüllt. Sie nimmt Gerüchte / Vermutungen / Theorien mit auf und gibt ihnen einen Kontext, der logisch und schlüssig erscheint. Doch sie gibt uns Leser*innen nie das Gefühl, dass sie irgendetwas erfunden hat, sondern sie belegt diese Thesen, die sie in ihrem Buch vertritt, durch Literaturhinweise am Ende der Geschichte. Sie ist transparent in dem, was sie als Roman geschaffen hat und was sie eben hinzugefügt hat. Das mag ich so sehr an ihren Geschichten. Sie verkauft nichts als gesicherte Fakten, das nicht gesichert ist und doch zeigt sie auf, was möglich sein könnte, was zwar nicht gesichert ist aber eine starke These. Und das liebe ich so sehr. In „Die Mutter der Königin“ stellt sich dar, wie Jacquetta gelebt hat, bevor sie zur Mutter der Königin wurde. Wie viel sie für ihre Familie getan hat, wie sehr sie für den König und die Königin von England gekämpft hat und das, obwohl sie am Ende verloren hat.

    FAZIT

    Jacquetta von Luxemburg, Lady Rivers, sie ist eine unglaublich faszinierende Persönlichkeit. Sie hat aus Liebe geheiratet und das auch noch weit unter ihrem Stand. Dennoch hat sie nicht an Ansehen eingebüßt. Sie hat die Zuneigung der Königin von England erlangt, wurde ihre wichtigste Beraterin und stand ihr immer Loyal zur Seite auch wenn sie nicht alle Handlungen nachvollziehen konnte, hat sie sie dennoch mitgetragen. Tief in ihrem inneren hat Jacquetta wohl gewusst, für was sie all das tat, doch zu dem Zeitpunkt war ihr dies noch alles nicht klar. Die Reise mit dieser jungen Frau zu unternehmen war großartig. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen und die fast 700 Seiten verfliegen im Nu. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen! Egal ob als Beginn der gesamten Reihe oder zwischendurch. Lest es.

  9. Cover des Buches Seit du bei mir bist (ISBN: 9783837137767)
    Nicholas Sparks

    Seit du bei mir bist

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
    Ich kannte den Autor bereits von „Wo wir uns finden“ und ich fand das Cover magisch anziehend.

    Cover:
    Das Cover ist einfach traumhaft. Die Blumen, das Spielzeug und eigentlich die ganze Einrichtung des Zimmerausschnitts deutet auf ein sehr harmonisches Hörbuch hin.

    Inhalt:
    Russel steht mit beiden Beinen im Leben und er könnte nicht glücklicher sein: Er hat einen guten Job, eine wundervolle Tochter, eine hübsche Frau und ein tolles Haus. Als er plötzlich seinen Job verliert, beginnt sich alles zu ändern. Seine Ehe ist gefährdet und er muss sich allein um seine Tochter kümmern. Er ist überfordert, versucht aber das Beste daraus zu machen.

    Handlung und Thematik:
    Zu Beginn des Hörbuches dachte ich mir, dass es so harmonisch und traumhaft ist. Als sich das plötzlich änderte, war ich absolut perplex. Der Klappentext war mir nicht mehr geläufig und ich konnte nicht mehr aufhören das Hörbuch zu hören, um zu wissen, ob er es aus diesem Sumpf rausschafft. Es kamen immer wieder unerwartete Ereignisse und Tiefschläge für Russel. Ich hörte bis zur letzten Minute gebannt zu und war beeindruckt von diesem Werk. Es löste bei mir einiges an Emotionen aus, was mir total gut gefallen hat. Es war keine Liebeschnulze, sondern ernstes wahres Leben (zumindest fühlte es sich so an). Nicholas Sparks hat hier sehr gut gezeigt, dass Kommunikation, Offenheit und Kompromissbereitschaft das A und O in Beziehungen/Ehen ist und dass es ohne nicht geht.

    Charaktere:
    Russel war mir relativ schnell super sympathisch. Er hat sich aufopferungsvoll für seine Familie eingesetzt und versuchte immer alle Probleme zu lösen.
    Vivien hingegen entpuppte sich schnell als großer Albtraum, sie war mir absolut unsympathisch. Ihre rücksichtslose Art machte mich einfach nur wütend.

    Sprecher:
    Auch in diesem Hörbuch war Alexander Wussow wieder eine gute Besetzung als Sprecher. Er war immer gut zu verstehen und seine Stimme war ziemlich beruhigend. Auch hier war ich allerdings wieder an manchen Stellen verwirrt, wer gerade spricht. Mehr Variation seiner Stimme in Gesprächen wäre hilfreich. Ansonsten konnte er mich überzeugen und ich würde ihn gerne wieder hören.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Sehr bewegende Geschichte mit tollen Charakteren. Wiedermal ein super Werk von Nicholas Sparks. Absolute Hör- bzw. Leseempfehlung (auch für Nicht-Liebesstory-Fans)!

  10. Cover des Buches Von Ratlosen und Löwenherzen (ISBN: 9783404642427)
    Rebecca Gablé

    Von Ratlosen und Löwenherzen

     (167)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Rebecca Gablé konnte mich schon mit ihren historischen Romanen überzeugen, ich lese sie immer wieder gerne. Nach der Lektüre von Teufelskrone wurde ich auf ihr Sachbuch aufmerksam, das sich mit der Zeit des Mittelalters beschäftigt. Und ich habe die Lektüre nicht bereut. Ich kann mich nicht an eine so unterhaltsame Geschichtsstunde erinnern, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Anekdoten enthält und an geeigneten Stellen Bezug zur heutigen Zeit herstellt.

    Ihr unverwechselbarer Schreibstil macht das Lesen zu einem wahren Vergnügen. Zudem vermittelt der Buchinhalt das tiefgehende Wissen der Autorin zum Thema. Unterstützend und informativ sind die Zeittafel mit den wichtigsten Ereignissen und eine Liste der englischen Könige in dieser Zeitspanne einschließlich Stammbaum.

    Kurz zusammengefasst handelt es sich um ein Sachbuch mit vielen interessanten historischen Details, humorvoll und verständlich erklärt, das sich liest wie ein Roman. Ein schöneres Kompliment gibt es wohl nicht für ein Sachbuch zum Thema Geschichte. Mit diesem Buch schafft es Rebecca Gablé, das Interesse an Geschichte zu wecken bzw. zu verstärken. Ihre kurzweilige Geschichtsstunde möchte ich historisch interessierten Lesern und denjenigen, die sich in das Thema einlesen möchten, ans Herz legen.

  11. Cover des Buches Dornenschwestern (ISBN: 9783499267123)
    Philippa Gregory

    Dornenschwestern

     (39)
    Aktuelle Rezension von: U_Vollmer

    Ungefähr auf Seite 200 entnervt abgebrochen. Die Frau kann einfach nicht schreiben.

  12. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783732584321)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

     (1.379)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Robins Vater wird wegen Hochverrat zum Tode verurteilt. Damit verliert seine Familie den Adelstitel und er fängt an einem anderen Hof als Pferdewirt an. Das soll allerdings nicht das Ende der Geschichte sein. Fortuna hat noch einiges mit ihm vor. 

    Das Schicksal von Robin hält viele Wendungen und Überraschungen parat. Seine Emotionen, Gedanken und Entscheidungen waren für mich nachvollziehbar. Manche Szenen sind sehr brutal, doch das entspricht traurigerweise der Epoche, in der die Geschichte spielt. 

    Rebecca Gablé schafft es auch bei über Tausend Seiten, es nie langweilig oder schleppend werden zu lassen. 

  13. Cover des Buches Der Thron der roten Königin (ISBN: 9783499256721)
    Philippa Gregory

    Der Thron der roten Königin

     (54)
    Aktuelle Rezension von: MaryKate

    Inhalt: Mit kaum zwölf Jahren wird Margaret Beaufort aus dem Hause Lancaster 1455 mit Edmund Tudor verheiratet. Die Familie wartet ungeduldig auf einen Thronfolger. Tatsächlich bekommt Margaret, selbst noch ein Kind, einen Sohn: Henry.
     Als mit dem Rosenkrieg ein tödlicher Kampf um die Krone entbrennt, gilt Margarets ganzes Streben einem einzigen Ziel: Ihr Sohn soll König von England werden. Denn in einem ist Margaret sich sicher: Gott steht auf ihrer Seite. 


    Meine Meinung: Auch im zweiten Band geht es um eine starke Frau die nur ein  Ziel hat ihr Sohn Henry muss auf Englands Thron. Margaret  weiß schon als Kind das sie an ihrer Seite hat. Sie heiratet mit zwölf Jahren Edmund Tudor und bekommt einen Sohn.  Der Rosenkrieg ist in vollem Gange und der Kampf um Englands Thron beginnt erneut. Allerdings steht das Haus Lancaster im Vordergrund der Geschichte. Vor allem Margarets Entwicklung im Buch hat  gut gefallen sie entwickelt sie zu einer starken und selbstbewussten Frau. Die sich auch gegen die Männer behaupten kann egal in welcher Situation.  Eine Geschichte die einem zeigt  wer eigentlich wirklich die Fäden im Kampf um Englands Thron in den Händen hält.

  14. Cover des Buches Die Tudor-Verschwörung (ISBN: 9783442477340)
    Christopher W. Gortner

    Die Tudor-Verschwörung

     (33)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    England, 1553: Brendan Prescott, ein junger Mann der als Waisenjunge unbekannter Herkunft aufwuchs, wird an den englischen Hof  geschickt, um Robert Dudley, dem Sohn, einer der reichsten und mächtigsten Adelsfamilien des Reiches, zu dienen. Doch schon bald droht der junge Mann im Strudel aus Intrigen um den Thron zu versinken. Auch weiß er nicht, wem eigentlich seine treue gehört, bis er der intelligenten Prinzessin Elizabeth begegnet, die ihn in seinen Bann zieht. Von nun an beschließt der junge Mann der Prinzessin als Doppelagent zu dienen, um das dichte Geflecht der lügen und Verschwörungen um den Thron zu entwirren, und auch, um etwas über seine eigene Vergangenheit herauszufinden, die im Dunklen liegt. Doch dabei macht er sich immer mehr zur Zielscheibe der Reichen und Mächtigen des Landes. 

    Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen und trotz einiger kurzer langatmiger Stellen fehlt es die ganze Geschichte über nicht an Spannung. Allerdings muss ich sagen, dass mir viele Stellen äußerst unlogisch und an den Haaren herbeigezogen erschienen, wie beispielsweise der Erfolg im Leben von Brendan oder dessen Begegnungen mit Prinzessin Elizabeth. Außerdem erschien mir die Figur des Brendan oft als übertrieben und unglaubwürdig. Oft wirkte er mehr wie ein Agent oder Superheld aus einem amerikanischen Actionfilm. Andererseits fand ich es sehr interessant, wie die Falschheit des höfischen Lebens beschrieben wird.

    Schlussendlich kann man sagen, dass das Buch trotz seiner wenigen Schönheitsfehler, die jedoch Geschmackssache sind, durchaus lesenswert ist. 

  15. Cover des Buches Gone Girl (ISBN: 9780297859390)
    Gillian Flynn

    Gone Girl

     (489)
    Aktuelle Rezension von: yviwi

    Bis zum verflixten siebten Jahr haben es Amy und Nick Dunne nicht geschafft. Bereits nach fünf Jahren Ehe kriselt es bei Ihnen gewaltig. Am Morgen ihres fünften Hochzeitstages frühstückte das Ehepaar noch, doch jrz dnach ist Amy verschwunden. Alles deutete auf eine gewaltsame Entführung hin. Das Wohnzimmer iat verwüstet, Blutspuren in der Küche und dann steht noch die Tür offen. Alles deutete darauf hin, dass Nick als Täter infrage kommt. Schließlich sind die Ehemänner meistens die Täter!


    Die Schlinge um NicksHals scheint sich immer mehr zu zuziehen, vor allem als seine Affäre mit einer weitaus Jüngeren in den Schlagzeilen auftaucht. Nich steht unter Verdacht, denn es lassen sich immer mehr Beweise gegen ihn finden. Doch dann nimmt der Fall Amy Elliott Dunne eine ganz andere Wendung.


    Der Klappentext verrät schon nicht viel über die Geschehnisse die im Buch vorfallen, genau mit diesem Unwissen sollte man dieses Buch anfangen. Ich gehe davon aus, dass die meisten den Film kennen, dennoch wollte ich das Buch auch unbedingt lesen. Es ist fantastisch! Das Drehbuch ist sehr nah daran orientiert, das wurde nämlich von der Autorin verfasst. Trotzdem bietet das Buch weitergehende Details ,dadurch konnte man die Charaktere noch besser nachvollziehen. Auch sehr interessant war, dass das Buch in 3 Teile geschrieben wurde. Zu einem befindet man sich in der Vergangenheit, lernt die Charaktere vor der Ehe kennen (durch die Tagebucheinträge von Amy). Nick ist immer in der Gegenwart und dann der finale Teil als Amy und Nick nach dem Verschwinden aufeinander treffen. 

    Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, auch die Umstände in denen sich die Leute befinden sind spitze und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil es so spannend war. 

  16. Cover des Buches Ist für immer nicht viel schlimmer? (ISBN: 9783734109164)
    Sarah Hogle

    Ist für immer nicht viel schlimmer?

     (10)
    Aktuelle Rezension von: xbuchmagiex

    Erster Satz: Ich bin mir sicher, dass er mich heute Abend küssen wird.

    Wenige Monate vor der Hochzeit bekommt Naomi bedenken, was die Hochzeit mit Nicolas angeht. Die Schwiegermutter übernimmt sämtliche Hochzeitsvorbereitungen und missachtet sämtliche Vorschläge des Paares, was Naomi natürlich sehr ärgert und auch Nicholas lässt sich von seiner Mutter um den Finger wickeln. Während der Hochzeitsvorbereitungen merkt Naomi, dass die Liebe zwischen den beiden erloschen ist. Naomi beschließt daraufhin die Hochzeit zu sabotieren um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, doch auch Nicholas hat dieselbe Idee…

    Dieser Liebesroman ist aus der Sicht von Naomi geschrieben. Wir erhalten hier zu Anfang einen Einblick in Naomis Gefühlswelt und bekommen eine gute Sicht auf die Beziehung der beiden Protagonisten. Naomi fühlt sich zu Anfang des Buches ungeliebt und absolut vernachlässigt von ihrem Verlobten. Im späteren Verlauf hat sie mich nur noch mit ihrem Gejammer und ihrem kindischen und zickigem Verhalten sehr genervt.

    Das ganze Buch zieht sich leider sehr hin und es ist immer nur ein gegenseitiges Ärgern durch provozieren und kommentieren, was einfach irgendwann zu viel des Guten war und künstlich dadurch in die Länge gezogen wurde. Es kommt dann zu einem unerwarteten Punkt in der Geschichte, was natürlich die Handlung noch mal ganz anders beeinflusst und die Geschichte sich auch dementsprechend verändert und eine neue Hoffnung für die Beziehung aufleben lässt. Diese überraschende Wendung konnte mich aber leider auch nicht überzeugen.

    Es war somit eine solide Liebeskomödie, die für meinen Geschmack zu viel in die Länge gezogen wurde und auch die Protagonisten durch ihr Verhalten das Ganze nicht retten konnten.

  17. Cover des Buches Die Allesfresserin (ISBN: 9783958130821)
    Jo Stammer

    Die Allesfresserin

     (13)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies
    24. Rezensionsbuch 2019
    -unbezahlte Werbung 

    Jo Stammer

                     Die  Allesfresserin 

    Lena vertraut ihrem Mann nicht mehr, da er sie betrogen hat. Tägliche Streitereien sind an der Tagesordnung. Sie zerfleischen sich fast.
    Stephan Reichardt möchte sich endlich wieder mit seiner Frau versöhnen und überrascht sie mit einem Wochenendtrip nach Paris. Am Flughafen kommt es zum Eklat wegen einer Kleinigkeit und Lena lässt Stephan wutentbrannt stehen. Reichardt ist traurig und sich keiner Schuld bewusst, setzt sich ins Auto und fährt nach Amsterdam. Er ist auf der Suche nach einem Abenteuer für eine Nacht.
    Was er dabei erlebt, ist kurios. Auf seiner Tour trifft er auf den drogenabhängigen Psychopath und Musiker Harrelson und die Geschichte nimmt einen ungeahnten Verlauf. Welche Schuld ladet Reichardt auf sich?

    Jo Stammer hat hier einen hervorragenden und spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte nimmt kontinuierlich an Fahrt auf.

    Reichardt stolpert von einem Missgeschick ins andere. Er möchte sich doch nur mit seiner Frau versöhnen. Was dabei geschieht, ist nicht vorhersehbar. Der Perspektivenwechsel zeigt die Sicht von Lena. Diese wird dadurch aber nicht sympathischer. Ihr Genörgel lässt Mitleid mit Reichardt zu.

    Die Charaktere und deren Gefühlschaos sind sehr gut beschrieben.
    Das Ende ist überraschend.
    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
    💥💥💥💥💥
  18. Cover des Buches Kalle Blomquist. Gesamtausgabe (ISBN: 9783789141300)
    Astrid Lindgren

    Kalle Blomquist. Gesamtausgabe

     (122)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Es handelt sich bei meinem Buch um die Gesamtausgabe, welche die Einzelbände “Kalle Blomquist – Meisterdetektiv”, “Kalle Blomquist lebt gefährlich” und “Kalle Blomquist, Eva-Lotta und Rasmus” enthält.

    Kalle Blomquist ist mit eines der letzten Bücher von Astrid Lindgren, welches ich noch nicht gelesen habe. So wurde es endlich Zeit! Allerdings tat ich mich gerade zu Beginn ein wenig schwer, da es irgendwie für mich nicht so das typische Lindgren-Buch ist. Oder lag es einfach nur daran, dass ich keine Kindheitserinnerungen mit dem Buch verbinde? Allerdings fand ich ihren Schreibstil auch etwas anders.

    Wie auch immer, zum Glück habe ich dann gut in das Buch rein gefunden und Kalle und seine Freunde haben sich in mein Herz geschlichen. Welch tolle Kinderbande die Rosen doch sind! Und vor allem ist es ja ein richtiger Krimi, da so spannende Geschichten passieren, die wirklich auch überraschen konnten.

    Aber eben vor allem Kalle und die anderen Protagonisten konnten wirklich überzeugen. Der Krieg der roten und weißen Rosen ist klasse. Wie man mit einfachen Mitteln sich den ganzen Sommer beschäftigen kann, und wenn es drauf ankommt, eben auch zusammenhalten kann. Großartig!

    Bewertung: 4 von 5 Punkte

  19. Cover des Buches Ich schenk dir die Hölle auf Erden (ISBN: 9783746632902)
    Ellen Berg

    Ich schenk dir die Hölle auf Erden

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Buechermama85
    Auch bei diesem Buch aus der Feder von Ellen Berg konnte ich nicht vorbei gehen. Und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht.

    Gleich nach den ersten paar Seiten war ich total in der Story. Mama von 2 Kindern die den Familienalltag Managt. Kennt jeder, aber das sie dann von den außerehelichen Aktivitäten Ihres Gatten erfährt, kennt zum Glück nicht jeder.
    Und noch weniger kennt man, wie sie damit umgeht.

    Ich konnte mich so gut in die Protagonistin einfühlen. Wie sie mit dem Betrug umging und wie sie sich selbst und die Freiheit selbst zu entscheiden wieder entdeckte. Dazu der geniale Humor über den ich immer wieder herzhaft lachen musste und der leichte Schreibstiel der mich innerhalb kürzester Zeit durch die Geschichte getragen hat. Einfach ein Vergnügen. Ich freue mich schon sehr auf ihr nächstes Buch!
  20. Cover des Buches Wie bastle ich mir einen Psychopathen (Ein Seelen-Mord-Ratgeber): Du hast ein Recht auf Rache (ISBN: B07PMYX5H9)
    Oliver Schwemmert

    Wie bastle ich mir einen Psychopathen (Ein Seelen-Mord-Ratgeber): Du hast ein Recht auf Rache

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal
    Wie bastle ich mir einen Psychopathen von Oliver Schwemmert ☠️ Ob das Buch nun wahr oder reine Fiktion ist, müssen andere entscheiden. ☠️ Ich möchte es nicht empfehlen. ☠️ Punkt. Aus. Ende ☠️ Es tut mir für den Autor leid, falls er soetwas im echten Leben erleben musste. Aber mit dieser Art von Buch bzw Anleitung kann und möchte ich nichts anfangen ☠️
  21. Cover des Buches Schluss jetzt (ISBN: 9783446261976)
    Heike Blümner und Laura Ewert

    Schluss jetzt

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Booklove91
    Meine Meinung und Inhalt
    "Das Durchstehen einer Trennung gleicht nicht selten einem emotionalen Bootcamp, es treibt einen an die eigenen Grenzen. Die vielsagenden Worte >>Wir müsen reden<< oder >>Es geht nicht mehr<< müssen rausgewürgt werden. Warum eigentlich? Weil die Angst vor den Folgen zu groß war. Zu groß die Sorge, jemand könnte verletzt werden.Und nun haben sich die Folgen blöderweise verselbstständigt. Derjenige, der diese Worte zuerst ausspricht, befindet sich in einer merkwürden Position. Einerseits so nah bei sich, und gleichzeitig ist es, als hätte er oder sie den Raum verlassen und schaute sich bei allem nur noch zu. Ein bizarrer Moment, in dem der vertrauteste Mensch schlagartig auf Distanz gebracht wird." (ZITAT)

    Wenn die Frage "Gehen oder bleiben?" mehr Zeit beansprucht als die Planung des nächsten Urlaubs, dann raten Heike Blümner und Laura Ewert: Natürlich gehen! Ich vermute, viele, die dieses Buch lesen, entdecken sich in manchen Situationen oder Gedanken selbst und möglicherweise hilft dieses auch eine Entscheidung zu treffen.

    Schlüssig erklären die Autorinnen, wie wir uns aus toxischen Beziehungen lösen können, warum Untreue nicht unbedingt, kein Sex jedoch fast immer zur Trennung führt, welche finanziellen Hürden Trennungswillige nehmen müssen. Und was uns danach erwartet.

    Blümner und Ewert wollen mit dem Buch auch unter anderem daraufhinweisen, dass wo Trennung stattfindet, vorher Bindung vorhanden war und wo Bindung vorhanden ist auch oftmals dieselbenTypen herumlungern.

    "Zu viele Menschen harren immer noch dauerhaft zu zweit in ihrem selbst gezimmerten Leid aus. Von außen scheint es oft unbegreiflich. Meistens ist es wohl die Angst vor der Bewegung, die dazu führt, dass Unglückliche einfach bleiben, komme, was wolle. Die Angst vor Verlust wird mit Liebe verwechselt." (ZITAT)

    Desweiteren geht es auch darum, dass Menschen am Anfang - innerhalb einer Beziehung - das Gefühl haben, einzigartig zu sein, aber wenn es auf das Ende zugeht, werden diese Bindungen
    gerne der Einfacheit halber nach ein-oder mehrmals erfolgreich durchexerzierten Abläufen beendet - nach sogenannten Mustern.

    "...Und schon zweifelt man wieder an der eigenen Bindungsfähigkeit oder fantasiert gleich von einer ganzen Gesellschaft, die zur wahren Liebe nicht mehr fähig ist." (ZITAT)

    Die Autorinnen greifen viele - auch bekannte - Quellen auf wie z.B. Eva Illouz, Cornelia Koppetsch, Paul Sullivan und Michael Nast, sowie natürlich viele Interviews und Statistiken.

    Ein wirklich sehr aufschlussreiches Buch das mir gut gefallen hat.
  22. Cover des Buches Anna und Armand (ISBN: 9783837133523)
    Miranda Richmond Mouillot

    Anna und Armand

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Lesestunde_mit_Marie
    Mit ihrem Debütroman ist der amerikanisch stämmigen Autorin Miranda Richmond Mouillot meines Erachtens ein Geniestreich gelungen! Denn sie schafft es, drei Biographien miteinander zu verknüpfen. Mich persönlich faszinieren Bücher, die auf wahren Begebenheiten beruhen immer besonders. Allerdings habe ich noch nie eine Geschichte oder Biographie gelesen, die in dieser Form geschrieben wurde. Wollte Miranda Richmond Mouillot ursprünglich nur der verlorengegangenen Liebe ihrer Großeltern Anna und Armand nachspüren und diese zu Papier bringen, erzählt sie uns letztendlich auch ihre eigene Lebensgeschichte, indem sie auf sehr spannende Weise von ihren Recherchen nach den Lebenswegen der beiden Großeltern, die größtenteils getrennt verliefen, berichtet.

    Anna und Armand, die sich in den 1930er Jahren in Frankreich begegnen, sind beide Juden, genau wie ihre Enkelin Miranda. Anna emigrierte allerdings einige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg mit ihren beiden Kindern nach Amerika, wo auch Miranda als ihre Enkeltochter aufwächst. Armand hingegen bleibt in Europa. Da es aus Sicht der kleinen Miranda keinerlei Kontakte und offensichtliche Berührungspunkte zwischen den beiden Großeltern gibt, ist sie sehr erstaunt, als sie zu begreifen beginnt, dass die beiden einmal verheiratet waren. Sie ist dermaßen fasziniert von dieser Erkenntnis, dass zwei so verschiedene Menschen einmal ein Liebespaar gewesen sein könnten und gleichzeitig davon überzeugt, dass es einmal eine sehr tiefe Liebe zwischen Ihnen gegeben haben muss. Und dieser spürt sie von da an immer wieder und immer intensiver nach, bis sie quasi ihr ganzes Leben diesen Recherchen widmet.

    Die Sprecherin Anna Thalbach ist ein echter Profi und gibt jedem Charakter seine eigene Note. Vor allem Anna, die bis zu ihrem Lebensende ihren starken Akzent mit dem rollenden „R“ beibehält, wirkt sehr akzentuiert, aber authentisch. Anna hat einen sehr eigensinnigen, selbstbewusst mutigen Charakter und tritt als starke, keinen Widerspruch duldende Persönlichkeit auf. Für Miranda ist sie eine sehr prägende Bezugsperson, die in ihrer eigenen Widersprüchlichkeit mit abergläubischen Gedanken und gleichzeitiger Weltoffenheit geradlinig immer sie selbst bleibt:
    "Als ich auf die Welt kam, knotete mir meine Großmutter ein rotes Band um das linke Handgelenk, um den bösen Blick abzuwehren. Sie wusste, was vor und was hinter mir lag, und obwohl sie fest an Glück und die Zufälle des Schicksals glaubte, wollte sie bei mir, ihrem einzigen Enkelkind, kein Risiko eingehen."
    Ebenso gefällt mir Anna Thalbachs Interpretation der recherchierenden und ausgleichenden Miranda, die eher sanftmütig vermittelnd ist und von ihren Großeltern auf die ihnen eigene Art ständig auf harte Geduldsproben gestellt wird.
    Auch Armand ist ein starker Charakter, der zunächst durch seine pedantische Art und seinen Hass gegenüber Anna, die er gegenüber Miranda nie beim richtigen Namen nennt, auffällt. Während Anna den Krieg immer als Universität ihres Lebens bezeichnet, blickt Armand eher pessimistisch zurück. Er wirkt eher verschroben, aber auch sehr belesen und tiefgründig.

    Bis kurz vor dem Schluss bleibt unklar, ob die Enkelin Miranda das Geheimnis um Liebe und Trennung der beiden vollständig lüften kann. Das und die Schilderungen ihrer eigenen Reise und Entwicklung geben der eigentlich eher ruhigen Story einen spannenden Touch, der mich neugierig in der Geschichte hielt. Denn mühsam erkämpft Miranda sich Puzzleteil um Puzzleteil aus der Lebensgeschichte der beiden. Hierbei erzählt die Ich-Erzählerin aber dermaßen involviert, dass ich emotional komplett eingebunden wurde. Ich musste lachen und weinen, fand mich im „alten“ Frankreich der Großeltern und im „neuen“ der Enkelin, fühlte ebenso Verzweiflung wie Hoffnung. Kurz, ich war von der Geschichte gefangen.

    „By the way“ erfahren wir auch interessante geschichtliche Aspekte über zwei Juden im Frankreich des zweiten Weltkrieges sowie über die dem Krieg folgenden Nürnberger Prozesse aus ganz besonderer Perspektive.

    Fazit:
    Nicht nur eine, sondern drei wahre Geschichten, die unter die Haut gehen - unvergleichlich gut im Hörbuch interpretiert. Ein absolutes Hörvergnügen mit Ruhe, Spannung und Tiefgang.
  23. Cover des Buches How to be Good (ISBN: 9783462049947)
    Nick Hornby

    How to be Good

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Ich halte Nick Hornby für einen großartigen Autor und habe schon viele seiner Bücher mit Freuden gelesen – dieses Buch fand ich dagegen eher mittelmäßig. Gegen seinen Schreibstil möchte ich nichts sagen, hier hat Hornby wie gewohnt gute Arbeit geleistet. Ich konnte mich aber mit seinen Charakteren überhaupt nicht anfreunden. Katie Carr war meiner Meinung nach eine sehr anstrengende Hauptperson, mit einem ebenso anstrengenden Umfeld. Ihr Schicksal hat mich aufgrund ihrer ständigen Nörgeleien und dem ständigen Wiederholen nerviger Phrasen wie „ich bin ein guter Mensch, ich bin Ärztin!“ immer weniger interessiert. Gerade zum Ende hin hat das Buch stark nachgelassen und zog sich in die Länge.

    Dabei sind die Fragen, die sich während des Lesens stellen, sehr interessant. Was bedeutet es, ein guter Mensch zu sein, wie geht man mit sich und seinen Mitmenschen um, was passiert mit einer Ehe, wenn sie sich im Alltag festgefahren hat? Interessant war auch, wie genervt Katie (und ich als Leser) von dem „besseren“ Ehemann waren – die Entwicklung von David und seiner Wirkung auf andere war das spannendste an dem Buch. Dennoch ist der Funke bei mir einfach nicht übergesprungen, vielleicht, weil ich Katie und ihren Mann schon am Anfang des Buches nicht so recht leiden konnte.

    Gefallen hat mir auch, dass hier wieder einmal die Menschen und ihre Probleme realistisch dargelegt werden, das Buch stellt Fragen, ohne dass es eine klare Antwort darauf geben muss. Wie fast alle Bücher von Hornby hinterlässt das Ende einen bittersüßen Nachgeschmack und überlässt es dem Leser, sich seine eigenen Gedanken zu machen. Der feine Humor des Autors scheint zwischendurch immer mal wieder durch, hält sich aber gerade am Ende des Buches stark zurück. Die anderen Bücher des Autors haben mir besser gefallen („About a boy“, „Miss Blackpool“, „A long way down“).

    Fazit: Mittelmäßig, zieht sich gerade im letzten Drittel sehr in die Länge

  24. Cover des Buches The White Queen (ISBN: 9781847394644)
    Philippa Gregory

    The White Queen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: ichundelaine
    The White Queen is the first book in Phillippa Gregory's series "The Cousin's War" and takes place in 15th century England. Back then several parties fight for the throne of England and the right to put the new king on it. The two main characters, the widowed Elizabeth Grey, whose family sympathizes with the Lancesters meets the current King Edward IV, the other main character, seeking his legal assistance, however they fall in love and get married in secret.

    Elizabeth's mother, an experienced courtier, plots and schemes in order to build strategic alliances and relationships in order to bolster King Edward's regency and his claim to the throne. Still, there are powerful threats lurking even in the closest family. Edward's own brother George, the Duke of Clarence,  plots against him in order to gain the king's crown for himself.

    The entire book is a back and forth about betrayal, battles and alliances and I have to admit that at sometimes I was simply confused by all the names and felt that everyone was named either George, Edward or Henry.  The whole scheming was also lost for me at some point. 
    I also couldn't feel much sympathy for Edward or Elizabeth, their relationship seemed somewhat weirdly cold and only for the purpose to produce a child every year. 
    What I liked about the book was the side story about Melusine and how Elizabeth's mother uses some sort of magic to influence fate, still, I was mostly confused or terribly bored.

    I did, however, get an interesting insight into the War of Roses, but I would have prefered to read an actual history book instead.

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