Bücher mit dem Tag "rosenkriege"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rosenkriege" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.380)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.933)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Denn zweiten Teil fand ich jetzt interessanter als den ersten Teil.

    Wenn man sich an die vielen Charaktere gewöhnt hat, dann macht das Lesen gleich viel mehr Spaß. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstiel und beschreibt alles sehr Detailliert, was mir sehr gefällt.

    Wer das Setting mag und wenn der Krieg nicht stört findet an dem Buch seine Freude.    

  3. Cover des Buches Das Spiel der Könige (ISBN: 9783404163076)
    Rebecca Gablé

    Das Spiel der Könige

     (646)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Der dritte Teil der Waringham-Saga ist meiner Meinung nach der beste: das Wechselspiel zwischen Blanche und Julian gibt dem ganzen etwas mehr Dynamik. Gablé erzählt wie immer spannend und detailreich, ohne im Wirrwarr von gefühlt hunderten Henrys und Edwards verloren zu gehen. Der beste deutsche historische Roman, den ich je in die Finger bekommen habe.

  4. Cover des Buches Der dunkle Thron (ISBN: 9783404168439)
    Rebecca Gablé

    Der dunkle Thron

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    "Vielleicht sind Männer wie ich so überholt und überflüssig geworden wie die Schlachtrösser, die meine Vorfahren einst gezüchtet haben. Aber kein Waringham hat sich je einem Tyrannen unterworfen. Und ich schwöre bei Gott, ich werde nicht der erste sein!" (Nick of Waringham)

    *******************************************************************************

    England, 1529: Als sein Vater im Tower zu Tode gefoltert wird, erbt Nick die Baronie und damit auch den unversöhlichen Groll König Henrys.

    Dieser will sich von der Kirche lossagen und sich von der Königin scheiden lassen. In diesen wirren Zeiten setzen die Enländer ihre Hoffnung in Prinzessin Mary. 

    Und ausgerechnet Nick fällt es zu, Mary zu beschützen. Und sei es auch gegen ihren eigenen Vater...

    *****************************************************************************

    Der vierte Teil der Waringham-Saga knüpft wunderbar an seine Vorgänger an. Allerdings ist es recht verwirrend an manchen Stellen, wer denn nun mit wem wie verwandt ist.

    Der Spannung, dem flüssigen Lesen und dem fantastischen Einblick in das damalige England tut dies aber keinen Abbruch

    Der Roman ist wieder sehr sehr gut recherchiert und die Autorin bettet die fiktiven Personen perfekt und nahtlos in die wahren Begebenheiten ein.

    Natürlich ist ihr Hauptcharakter wieder sehr ehrenvoll, moralisch einwandfrei so wie immer. 

    Und da sich diese Charaktere und Bücher immer recht ähnlich sind, ist der Leser ob einer Wendung dann doch nicht soooo sehr überrascht.

    Dennoch: 

    Alles was ein historischer Roman braucht. Wahrheit und Fiktion glaubwürdig transportiert und sehr kurzweilig erzählt.

  5. Cover des Buches Die Hüter der Rose (ISBN: 9783404156832)
    Rebecca Gablé

    Die Hüter der Rose

     (779)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Ich habe es endlich mal geschafft an der Waringham-Saga weiterzulesen und es nicht bereut. 

    Zur Geschichte des zweiten Teils:

    Die Hüter der Rose beginnt im Jahre 1413 kurz nach dem Tod von Lancasters Sohn König Heinrich IV. und umspannt den Zeitraum bis 1445.  Sein Sohn Heinrich V. entfacht den Krieg gegen Frankreich von Neuem, um verlorene Ländereien zurückzugewinnen. John of Waringham nimmt als junger Knappe zusammen mit seinen Freunden Owen Tudor und John Beaufort an diesem Feldzug Teil und erlebt unter anderem die Schlacht von Agincourt, wo er zum Ritter geschlagen wird. Zurück in Waringham muss er 1415 seinen Vater beerdigen. Sein Halbbruder Raymond wird Earl of Waringham, den Titel in Burton hatte schon vorher der älteste Sohn Robins, Edward inne. John wird Stewart in Waringham. Im weiteren Verlauf des Buches ist John ein treuer Gefolgsmann des Königs und vor allem auch von dessen Onkel Henry Beaufort, dem Bischof von Lincoln und Winchester, der wie sein Vater John of Gaunt im Hintergrund die Fäden zieht. Kurz vor seinem Tod ernennt Heinrich V. John zum Erzieher und Beschützer seines Sohnes, Heinrich VI., eine Aufgaben, die er bis zum Ende des Buchs wahrnimmt.(Quelle: Wikipedia)

    Wie auch schon im ersten Teil „Das Lächeln der Fortuna“ gibt es jede Menge Protagonisten im Buch. Von daher ist eine Agenda, sowie ein komplettes Verzeichnis aller im Buch vorkommenden Personen wieder hilfreich. So kann ich immer wieder nachschauen. 

    Rebecca Gablés Schreibstil gefällt mir und ist ebenso spannend, wie der erste Teil, auch wenn ich bei über 1100 Seiten die Befürchtung hatte, es könnte langweilig werden.

    Aber durch die exzellente Recherche der Autorin bleibt dafür keine Zeit. Es ist eine brutale, aber auch eine spannende und interessante Zeit.

    Der Krieg zwischen England und Frankreich zieht sich fast durch das gesamte Buch.

    John, aus meiner Sicht der Hauptprotagonist, wenn man dies bei der Vielzahl an Personen überhaupt kategorisieren kann, ist aus meiner Sicht eine tolle Person. Er erlebt Höhen aber auch extrem viele, dunkle und vor allem schmerzhafte Tiefen.  Ich habe mir immer wieder beim Lesen gedacht: „wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen“? 

    Ein für mich wunderbarer Nebenschauplatz ist das Pferdegestüt der Waringhams. Vor allem ihr Umgang mit den Pferden. 

    Leider scheint es in jedem Band einen Waringham zu geben, der aus dieser Art schlägt. Das ist für mich ganz klar Robert of Waringham.

    Die Frauen in der Geschichte sind weiß Gott nicht beneidenswert, was leider der damalige Zeit geschuldet gewesen ist. Rechte für Frauen, gab es so gut wie keine und die Männer wurden leider nicht wirklich für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen.

    Aus meiner Sicht gelingt es Rebecca Gablé diese dunkle, für mich grausame und brutale Zeit, überzeugend ehrlich, hervorragend recherchiert und doch auch an den richtigen Stellen mit einem Quäntchen Humor zu erzählen. Und so ist es für mich ein insgesamt gelungener zweiter Teil dieser Waringham-Saga.

    Mein Fazit:

    Für alle Fans historischer Romane ist das Buch ein absolutes Muss, allein schon aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds, der Intrigen, des Facettenreichtums des Romans und der hervorragenden historischen Recherche. 

  6. Cover des Buches Sturmvogel (ISBN: 9783453417960)
    Conn Iggulden

    Sturmvogel

     (68)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    1437: Englands kränklicher König Henry VI. ist unfähig zu reagieren, was das Königshaus bedroht. Zusätzlich kommt es zu erneuten Konflikt mit Frankreich, der England in eine Katastrophe stürzen könnte. Um die Wogen zu glätten und die Macht zu sichern heiratet Henry die französische Adelige Margaret von Anjou. Aber die neue Vereinbarung mit den verhassten Franzosen ruft bei Englands Bevölkerung Empörung, Bestürzung und Angst hervor. Richard, Duke von York, sieht dadurch eine Chance, den aufkommenden Hass gegen den König und seiner französischen Gemahlin für sich zu nutzen…

    Sturmvogel ist der erste Teil der Rosenkrieg-Serie von Conn Iggulden

    Die Zeit der Rosenkriege ist mir auf der geschichtlichen Ebene nicht wirklich gut geläufig, wie ich beim lesen dieses Buches feststellen musste. Dies machte es mir nicht immer einfach die Namen und die Zusammenhänge zuzuordnen. Trotz Stammbaum war es für mich nicht immer sofort zu erkennen wie wer mit wem zusammengehört, da die adligen Engländer zu der Zeit wohl nicht viel von Namensvielfalt hielten. 

    Bei diesem Buch liegt das Augenmerk nicht so auf die zwischenmenschlichen Beziehungen sondern vor allem auf den Ereignissen, den politischen Gegebenheiten und Ränken und natürlich den Kampf- und Schlachtszenen. Mich konnte dieses Buch damit über große Teile fesseln und ich empfand es mal als was anderes.

    Im Nachwort erläutert der Autor die historischen Ungenauigkeiten, was mir gefallen hat, da nicht einfach darüber hinweggegangen wurde.

     

    Mein Fazit:

    Ein spannender historischer Roman, der mich trotz kleiner Schwierigkeiten fesseln konnte.

  7. Cover des Buches Die Königin der Weißen Rose (ISBN: 9783499254840)
    Philippa Gregory

    Die Königin der Weißen Rose

     (98)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo


    England 1464: Die Adelshäuser York und Lancaster kömpfen um den englischen Thron. Als der Erbe der weißen Rose König Edward der jungen Witwe Elizabeth Woodville kennenlernt, kann er ihr nicht widerstehen. Doch Elizabeth ist nicht bereit Edwards Mätresse zu werden, aber er wil, sie um jeden Preis und so heiratet er sie gegen alle Standesschranken. Damit löst er einen Skandal aus. Elizabeth Woodville stehen mächtige Feinde entgegen, und so kämpft sie gegen Neid, Missgunst und Intrigen, dabei ist sie und ihre Familie in ständiger Gefahr...

    Die Königin der weissen Rose von Philippa Gregory ist der erste Teil der Rosenkrieg-Reihe. 

    Ich war sehr gespannt auf die Reihe, denn die Zeit interessiert mich und das die Frauen/Königinnen hier im Mittelpunkt stehen sprach mich direkt an. Leider konnte mich der Reihenauftakt nicht so wirklich für sich einnehmen. 

    Die Geschichte wird zum größten Teil aus Elizabeth Woodvilles Sicht geschildert, erst im späteren Verlauf wird dies ein klein wenig aufgelockert, was mir deutlich besser gefallen hat. Elizabeth ist keine wirklich sympathische Protagonistin, der ich gerne durch die Geschichte folge. 

    Durch den Erzählstil bekam ich kaum ein Gefühl für die Zeit und die Ereignisse zu dieser Zeit. Man erfährt zum größten Teil immer nur die Auswirkungen auf Elizabeth und es wirkt bald nur noch auf mich wie eine Aneinderreihung. Hier fehlte mir wirklich das Umfeld um richtig in die Zeit eintauchen zu können. 

    Auch der leicht mystische Touch, konnte mich nicht überzeugen, hier hätte ich mir  eine intensivere Ausarbeitung gewünscht, damit es nicht nur immer zur rechten Zeit erwähnt wird und es realistischer rüberkommt. 

    Mein Fazit:

    Für mich leider nicht der gelungene Reihenauftakt, den ich so gerne gehabt hätte. Interssante Zeit, aber für die Umsetzung war ich nicht so ganz die richtige Leserin. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich die Reihe weiter verfolgen werde.

  8. Cover des Buches Die Mutter der Königin (ISBN: 9783499256738)
    Philippa Gregory

    Die Mutter der Königin

     (56)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    INHALT

    Jacquetta von Luxemburg wird nachgesagt, sie sei so rein, dass sie ein Einhorn fangen könnte. Und deshalb sieht sie ihrer Vermählung mit dem mächtigen Duke of Bedford, einem der engsten Berater König Henrys VI. mit Furcht entgegen. Und eigentlich gehört das Herz der jungen Frau Bedfords Junker Richard Woodville. Als der ungeliebte Gemahl plötzlich stirbt, schließen die beiden heimlich den Bund der Ehe, eine beispiellose Überschreitung der Standesgrenzen.
    Als der junge König Marguerite d’Anjou zur Frau nimmt, steigt Jacquetta zur engsten Vertrauten der neuen Königin auf und muss an den Hof. Dieser wird von Intrigen und Missgunst beherrscht, doch davon lässt sie sich nicht beirren. Mit unerschütterlicher Loyalität kämpft sie für das Herrscherpaar und letztlich auch für ihre älteste Tochter Elizabeth, denn für sie, sieht Jacquetta eine ruhmreiche Zukunft…


    Endlich habe ich mich herangewagt: an die letzten drei Bücher von Philippa Gregory, die noch ungelesen in meinem Regal standen. Ich habe mit „Die Mutter der Königin“ begonnen, welches genau genommen, zeitlich der erste Teil der Plantagenet & Tudor Reihe von Philippa Gregory ist. Mit Jacquetta beginnt sozusagen die gesamte Geschichte rund um Elizabeth Woodville, denn sie ist ihre Mutter und bereitet ihr den Weg. Doch ich möchte nicht noch mehr vorweg nehmen.

    Die Geschichte von Jacquetta beginnt im Sommer 1430, als sie Joanne D’Arc kennenlernt, denn Jacquettas Onkel hat sie festgenommen und hält sie bei sich gefangen. Die beiden jungen Frauen lernen sich kennen und Jacquetta wird sehr von der Erfahrung geprägt, dass die junge Joanne sich nicht von ihrem Ziel abbringen lässt und letztlich auch dafür in den Tod geht.
    Jacquetta wird von ihrer Tante gelehrt, dass sie aus der Linie der Göttin Melusine stammt und eine Gabe hat, derer sie sich nicht erwehren kann und auch nicht soll. Sie kann mit Karten die Zukunft sehen, überhaupt hat sie Vorahnungen, die sie aber nicht zu deuten weiß und kann den Tod eines Familienmitgliedes hören, denn Melusine singt über den Fluss ein trauriges Lied, wenn jemand Jacquetta verlässt. Diese Gabe macht sich die junge Frau aber kaum zu Nutzen, denn in der Welt, in der sie lebt, wird dies als Hexerei verpönt und sie muss sehr vorsichtig sein, dass dies nicht bekannt wird.

    1433 wird die 17-jährige Jacquetta an den einflussreichen Duke of Bedford verheiratet. Sie hat große Angst vor dieser Ehe, doch diese verläuft ganz anders, als sich die junge Frau vorstellt. Der Duke ist sehr von Alchemie, Vorhersagen und „Magie“ angetan und möchte die jungfräuliche Jacquetta dazu nutzen, um in die Zukunft zu sehen. Lieblos ist das falsche Wort, um diese Ehe zu beschreiben aber Liebe ist nicht das, was den Duke of Bedford und Jacquetta verbindet. Ich fand die Darstellung dieser Verbindung sehr gelungen. Es hat etwas mystisches an sich, wie der Duke mit ihr umgeht, wie er sie sieht und als was er sie nutzt. Er hat sich in den Kopf gesetzt, dass Jacquetta die einzige ist, die ihm wirklich und wahrhaftig die Zukunft weisen kann. Und Jacquetta macht auch Vorhersagen, das Problem ist nur, dass sie die Bilder, die sie sieht, überhaupt nicht einordnen kann. Sie sieht Momentaufnahmen, hat ein Gefühl davon, doch sie weiß nicht wann dies eintreten wird und was es letztlich zu bedeuten hat. Das alles hat mir großen Spaß gemacht, weil belegt ist, dass Jacquetta zu Lebzeiten der Hexerei bezichtigt wurde, dies aber nie bewiesen werden konnte. Es kann also durchaus sein, dass diese Frau eine Art Gabe hatte, die sie sehr vorausschauend handeln lies. Sie war sehr intelligent, mutig und hatte mit Sicherheit eine sehr gute Beobachtungsgabe. Das könnte definitiv als Hexerei missverstanden werden, denn das Glück, welches ihr und ihrer Familie letztlich zuteil wurde, wirkt fast schon absurd.
    Während ihrer Ehe mit dem Duke of Bedford verliebt sich Jacquetta heiß und innig in dessen Junker Richard Woodville, der überhaupt nicht ihrem Stand entsprach. Dennoch, als der Duke of Bedford überraschend starb, heirateten die beiden heimlich. Es war ein großer Skandal, denn Jacquetta hat weit nach unten geheiratet, was mehr als nur unüblich war. Da sie jedoch eine gute Beziehung zum König und der Königin hatte, blieb ihr eine größere Bestrafung erlassen: sie müssen einen Geldbetrag ausrichten und können unbescholten in Grafton leben. Recht schnell wird die junge Frau jedoch an den Hof gerufen, ebenso wie ihr Mann, der später vom König zum Baron Rivers erhoben wird.

    Bei Hof beginnt die langjährige tiefe Freundschaft mit Marguerite d’Anjou, der Königin von England. Jacquetta ist immer an ihrer Seite, stet ihr jederzeit zur Verfügung und ist mit Rat und Tat für sie da. Die Königin ist sehr jung, der König wird eher als unbeholfen und unterkühlt beschrieben. Es wirkt wie eine sehr schwierige Beziehung. Die beiden harmonieren nur bedingt, es wirkt alles sehr lieblos und man kann verstehen, dass sie Marguerite letztlich jemand anderem zuwendet. Das alles ist aber, soweit ich weiß, historisch nicht belegt. Ich mochte Marguerite nicht sehr gerne. Sie und auch der König haben sich recht freizügig in ihren Geschenken für die Günstlinge gegeben, haben nicht darüber nachgedacht, wen sie damit vor den Kopf stoßen und im Allgemeinen wenig Gedanken an irgendwelche Konsequenzen verschwendet. In der Geschichte hat es sehr deutlich so ausgesehen, als wären sie verschwenderisch, engstirnig und rücksichtslos. Sie haben vor allem einem sehr einflussreichen Mann vor den Kopf gestoßen: Richard, Duke of York. Und das war ein großer Fehler, das sieht auch Jacquetta recht schnell, doch die Königin und auch der König hören nicht auf ihren Rat. Es gibt immer wieder Auseinandersetzungen zwischen dem Duke of York und dem Königspaar und schließlich beginnt das, was als „Die Rosenkriege“ in die Geschichte eingehen wird.

    Ich muss sagen, dass in diesen fast 700 Seiten so unglaublich viel passiert, dass es so viele Verstrickungen, Irrungen und Wirrungen gibt und doch bleibt eines deutlich: Jacquetta wusste immer wem sie treu sein muss. Ihr war bewusst, wann sie vorsichtig und wann sie mutig sein kann. Sie hat ihre Königin vorbehaltlos unterstützt, versucht ihr Ratschläge zu geben aber sie hat auch den Mund gehalten, wenn sie wusste, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war. Und immer war ihr geliebter Ehemann Richard Woodville an ihrer Seite. Er hat unermüdlich für das Haus Lancaster gekämpft, seinen König nie in Frage gestellt und das, obwohl dessen geistige Gesundheit nach und nach schwand. Teilweise war er nicht mehr ansprechbar, kaum brauchbar und dies wiederum brachte das Königreich in große Gefahr, vor allem durch den Duke of York. Ich habe mit unglaublicher Spannung die Geschichte verfolgt. Nicht, weil ich die Handlung nicht grob kannte, mir war klar, wie das Buch ausgehen wird. Philippa Gregory hat mir Jacquetta auf eine Weise nahe gebracht, wie ich es mir eigentlich nicht vorstellen konnte. Sie war so mutig, durchsetzungsfähig und treu. Ihr war immer klar auf welcher Gratwanderung sie sich befand und doch hat sie immer versucht das Richtige zu tun. Sie hat ihre Königin bis zum Schluss unterstützt und erst, da es keine andere Möglichkeit mehr gab, musste sie ihre Loyalitäten ändern. Sie wusste, wann es richtig war still zu sein und wann es nötig war laut zu sein.
    Ich habe sie so ins Herz geschlossen, wollte immer und immer mehr von ihr lesen. Vor allem, ihre Liebe zu Richard hat mein Herz sehr berührt. Es war ihr völlig egal, dass sie unter ihrem Stand heiratete und damit auf größeren Reichtum verzichtete. Sie hat schließlich 14 Kinder mit ihm bekommen und darunter war Elizabeth, die spätere Königin von England. Ich habe es geliebt, wie es immer wieder solche Vorahnungen und Vorausdeutungen auf die Zukunft ihrer Tochter gab. Es ist sehr schön, diese „Easter-Eggs“ zu sehen. Und wer „Die Mutter der Königin“ als Beginn dieser Reihe liest, wird spätestens in „Die Königin der weißen Rose“ verstehen, was Jacquetta da gesehen hat und wie es letztlich zu deuten ist.

    Die Handlung rund um die Anfänge der Rosenkriege, fand ich einfach toll dargestellt. Philippa Gregory weiß einfach, wie sie historische Fakten in eine spannende Geschichte packen kann und gleichzeitig die geschichtlichen Leerstellen sinnvoll anfüllt. Sie nimmt Gerüchte / Vermutungen / Theorien mit auf und gibt ihnen einen Kontext, der logisch und schlüssig erscheint. Doch sie gibt uns Leser*innen nie das Gefühl, dass sie irgendetwas erfunden hat, sondern sie belegt diese Thesen, die sie in ihrem Buch vertritt, durch Literaturhinweise am Ende der Geschichte. Sie ist transparent in dem, was sie als Roman geschaffen hat und was sie eben hinzugefügt hat. Das mag ich so sehr an ihren Geschichten. Sie verkauft nichts als gesicherte Fakten, das nicht gesichert ist und doch zeigt sie auf, was möglich sein könnte, was zwar nicht gesichert ist aber eine starke These. Und das liebe ich so sehr. In „Die Mutter der Königin“ stellt sich dar, wie Jacquetta gelebt hat, bevor sie zur Mutter der Königin wurde. Wie viel sie für ihre Familie getan hat, wie sehr sie für den König und die Königin von England gekämpft hat und das, obwohl sie am Ende verloren hat.

    FAZIT

    Jacquetta von Luxemburg, Lady Rivers, sie ist eine unglaublich faszinierende Persönlichkeit. Sie hat aus Liebe geheiratet und das auch noch weit unter ihrem Stand. Dennoch hat sie nicht an Ansehen eingebüßt. Sie hat die Zuneigung der Königin von England erlangt, wurde ihre wichtigste Beraterin und stand ihr immer Loyal zur Seite auch wenn sie nicht alle Handlungen nachvollziehen konnte, hat sie sie dennoch mitgetragen. Tief in ihrem inneren hat Jacquetta wohl gewusst, für was sie all das tat, doch zu dem Zeitpunkt war ihr dies noch alles nicht klar. Die Reise mit dieser jungen Frau zu unternehmen war großartig. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen und die fast 700 Seiten verfliegen im Nu. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen! Egal ob als Beginn der gesamten Reihe oder zwischendurch. Lest es.

  9. Cover des Buches Das Erbe der weißen Rose (ISBN: 9783499267130)
    Philippa Gregory

    Das Erbe der weißen Rose

     (28)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    INHALT

    Nach seinem Sieg in der Schlacht von Bosworth 1485 wird Henry Tudor König von England. Doch der Frieden ist sehr fragil: um die Häuser Lancaster und York endlich zu vereinen, heiratet er Elizabeth of York, die älteste Tochter des verstorbenen König Edward IV. Die beiden arrangieren sich nur langsam mit ihrer Ehe und als ein junger Mann auftaucht, der Anspruch auf den Thron erhebt muss sich Elizabeth entscheiden, wem ihre Treue gilt: ihrem Gemahl, den sie langsam zu lieben lernt oder dem Mann, der behauptet ihr Bruder zu sein.


    Das letzte Buch auf meinem Philippa Gregory SuB war „Das Erbe der weißen Rose“. Ich habe die Reihe von der Autorin ja völlig durcheinander gelesen, da mir die einzelnen Ereignisse schon bekannt waren und ich deshalb die Chronologie nicht unbedingt gebraucht habe. Dieses Buch markiert das Ende der Rosenkriege und der Beginn der Tudor-Zeit und ich war sehr gespannt darauf, wie Philippa Gregory die junge Elizabeth of York darstellen würde.

    Zu Beginn der Geschichte war ich recht angetan von Elizabeth. Sie hat ihre große Liebe verloren. Es gab zeitgenössische Spekulationen, dass Elizabeth mit ihrem Onkel Richard III. eine Affäre gehabt haben soll, was allerdings nie bestätigt wurde und Philippa Gregory flicht dieses Gerücht gekonnt in ihre Geschichte ein. Durch den Tod von Richard ist erneut ungewiss, wie es mit Elizabeth weitergehen wird, doch ihre Mutter, ist sich sicher: sie wird Königin von England, denn Henry Tudor hat ein Versprechen gegeben. Höchst widerwillig heiraten die beiden und vereinen somit die Häuser Lancaster und York. Die Ehe zwischen Henry und Elizabeth ist zunächst sehr lieblos und starr. Henry fürchtet um sein fragiles Königreich, das er nur durch Krieg errungen hat und Elizabeth macht sich wenig Mühe, ihn zu unterstützen. Außerdem wirkt er nicht wie ein Mann, der auf seine junge Frau hören würde. Überall sieht er Intrigen, Verrat und er vertraut nur Jasper Tudor und seiner Mutter, Margaret Beaufort.

    Ich fand es teilweise recht anstrengend, diesen historischen Roman zu lesen. Elizabeth bemüht sich nach einiger Zeit wirklich, ihren Mann besser verstehen zu können und eine gute Königin zu sein. Spätestens nachdem sie zwei Kinder von ihm bekommen hat, ist ihr klar, dass sie wirklich versuchen muss mit Henry glücklich zu werden. Letztlich tun beide genau das: sie beginnen sich gegenseitig zu vertrauen, führen Gespräche und lernen sich nach und nach zu lieben. Doch auch diese Liebe ist sehr brüchig, denn als ein Thronprätendent auftaucht, wittert Henry direkt Verrat. Womit er auch nicht ganz unrecht hat, jedoch hat Elizabeth damit überhaupt nichts zu tun. Sie würde niemals ihren Sohn Arthur der Gefahr aussetzen, seinen Thron zu gefährden, denn gäbe es wirklich noch einen ihrer verschwundenen Brüder, dann hätte ihr eigener Sohn kein Anrecht auf den Thron. Das möchte Elizabeth, genauso wie Henry, verhindern. Doch ihr Ehemann glaubt ihr nicht wirklich und das mühsam aufgebaute Vertrauen ist wieder dahin.

    Ich denke es ist sehr realistisch dargestellt, wie ängstlich Henry Tudor tatsächlich war. Er ist für die englische Bevölkerung ein völlig Fremder. Er hat zwar einen Thronanspruch, durch seine Familie, doch er lebte fast sein gesamtes Leben im Ausland. Er kennt weder die Gepflogenheiten Englands, noch das Volk. Gleichzeitig ist er durch seine Erfahrungen im Asyl sehr ängstlich, denn er weiß, wie schnell man sein Reich verlieren kann. Es muss nur eine starke Armee mit einem Thronanwärter auftauchen, genau wie er es einmal war.
    Und es ist auch irgendwo verständlich, dass Henry seine Ehefrau, der angeblichen Schwester des Thronprätendenten nicht sofort glauben schenkt. Doch er lässt sich immer und überall beobachten. Er lässt sie nicht aus den Augen und glaubt ihr trotzdem nicht? Und das, obwohl ihm doch auch klar sein muss, dass Arthur nicht nur sein Sohn ist, sondern auch der seiner Ehefrau. Würde Elizabeth wirklich seinen Anspruch auf den Thron opfern, für jemanden, der lediglich behauptet ihr Bruder Richard zu sein?

    Letztlich ist es so, dass über das gesamte Buch hinweg, Elizabeth eigentlich diejenige ist, die gar nichts weiß. Sie wird über nichts informiert, sie erfährt alles über Dritte und sie bleibt von Anfang bis Ende komplett ahnungslos. Sie wird nie richtig ins Vertrauen gezogen, hat kaum Kampfgeist und setzt sich nur wenig für sich selbst ein. Sie bleibt eine eher blasse, fast schon duckmäuserische Königin, die alles tut, um ja keinen Verdacht zu erregen. Selbst von ihrer eigenen Mutter wendet sie sich ab, um keinen Verdacht zu erregen. Überhaupt kommt Elizabeth Woodville, die Witwe von Edward IV. sehr schlecht weg. Ich bin eigentlich ein sehr großer Fan von ihr und bewundere ihren Mut und ihre große Intelligenz. Doch in „Das Erbe der weißen Rose“ wirkt sie so, als würde sie ihre eigene Tochter hintergehen und nur darauf warten, dass sie und ihre Familie stürzt, um jemanden auf den Thron zu setzen, der möglicherweise ihr Sohn sein könnte. Ehrlich gesagt, kann ich es mir nicht richtig vorstellen, dass Elizabeth Woodville ihre Tochter derart hintergehen würde und weiß auch nicht wie die Quellenlage hierzu ist. Doch in dem Roman von Philippa Gregory kommt die ehemalige Königin, in meinen Augen, nicht sehr gut weg.
    Überhaupt kommen die Frauen in diesem Roman nicht so gut weg. Elizabeth wird letztlich immer übergangen und gibt mir als Leserin keinerlei wichtigen Informationen. Sie hat nicht das Geschick ihrer Mutter geerbt, irgendwie in die Geschäfte des Königs einzuwirken und das fand ich sehr schade. Es war fast schon anstrengend hören zu müssen, dass Elizabeth überhaupt nichts weiß und das betonte sie immer wieder auf verschiedene Arten. Hier fand ich die Serie „The White Princess“ deutlich gelungener. Denn nicht nur ihr Mut wird hier etwas herausgestellt, sondern auch die Zweifel, die sie hatte, bezüglich des Thronprätendenten. In der Serie war sich Elizabeth gar nicht mal so sicher, dass er tatsächlich ein Lügner ist. Im Buch jedoch wurde deutlicher, dass sie sich von ihm abwendet. Wie es wirklich war, lässt sich bis heute nicht sagen, denn die Prinzen im Tower bleiben weiterhin verschwunden und womöglich für immer eines der größten Rätsel überhaupt.

    FAZIT

    Eigentlich gibt diese Geschichte sehr viel her, denn das Ende der Rosenkriege und der Beginn der Tudor-Zeit ist sehr aufregend gewesen. Doch Philippa Gregory hat es in meinen Augen etwas versäumt, die Spannung zu halten und weiter voran zu treiben. Elizabeth ist als Protagonistin in meinen Augen nicht so stark, wie sie hätte sein können. Sie hat viel zu wenig Einfluss in diesem Buch und deshalb habe ich oft den Fokus etwas verloren. Das Buch ist wie alle historischen Romane der Autorin, wunderbar geschrieben, doch ich denke, Gregory hätte noch mehr heraus holen können.

  10. Cover des Buches Von Ratlosen und Löwenherzen (ISBN: 9783404642427)
    Rebecca Gablé

    Von Ratlosen und Löwenherzen

     (167)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Rebecca Gablé konnte mich schon mit ihren historischen Romanen überzeugen, ich lese sie immer wieder gerne. Nach der Lektüre von Teufelskrone wurde ich auf ihr Sachbuch aufmerksam, das sich mit der Zeit des Mittelalters beschäftigt. Und ich habe die Lektüre nicht bereut. Ich kann mich nicht an eine so unterhaltsame Geschichtsstunde erinnern, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Anekdoten enthält und an geeigneten Stellen Bezug zur heutigen Zeit herstellt.

    Ihr unverwechselbarer Schreibstil macht das Lesen zu einem wahren Vergnügen. Zudem vermittelt der Buchinhalt das tiefgehende Wissen der Autorin zum Thema. Unterstützend und informativ sind die Zeittafel mit den wichtigsten Ereignissen und eine Liste der englischen Könige in dieser Zeitspanne einschließlich Stammbaum.

    Kurz zusammengefasst handelt es sich um ein Sachbuch mit vielen interessanten historischen Details, humorvoll und verständlich erklärt, das sich liest wie ein Roman. Ein schöneres Kompliment gibt es wohl nicht für ein Sachbuch zum Thema Geschichte. Mit diesem Buch schafft es Rebecca Gablé, das Interesse an Geschichte zu wecken bzw. zu verstärken. Ihre kurzweilige Geschichtsstunde möchte ich historisch interessierten Lesern und denjenigen, die sich in das Thema einlesen möchten, ans Herz legen.

  11. Cover des Buches Dornenschwestern (ISBN: 9783499267123)
    Philippa Gregory

    Dornenschwestern

     (39)
    Aktuelle Rezension von: U_Vollmer

    Ungefähr auf Seite 200 entnervt abgebrochen. Die Frau kann einfach nicht schreiben.

  12. Cover des Buches Der Thron der roten Königin (ISBN: 9783499256721)
    Philippa Gregory

    Der Thron der roten Königin

     (54)
    Aktuelle Rezension von: MaryKate

    Inhalt: Mit kaum zwölf Jahren wird Margaret Beaufort aus dem Hause Lancaster 1455 mit Edmund Tudor verheiratet. Die Familie wartet ungeduldig auf einen Thronfolger. Tatsächlich bekommt Margaret, selbst noch ein Kind, einen Sohn: Henry.
     Als mit dem Rosenkrieg ein tödlicher Kampf um die Krone entbrennt, gilt Margarets ganzes Streben einem einzigen Ziel: Ihr Sohn soll König von England werden. Denn in einem ist Margaret sich sicher: Gott steht auf ihrer Seite. 


    Meine Meinung: Auch im zweiten Band geht es um eine starke Frau die nur ein  Ziel hat ihr Sohn Henry muss auf Englands Thron. Margaret  weiß schon als Kind das sie an ihrer Seite hat. Sie heiratet mit zwölf Jahren Edmund Tudor und bekommt einen Sohn.  Der Rosenkrieg ist in vollem Gange und der Kampf um Englands Thron beginnt erneut. Allerdings steht das Haus Lancaster im Vordergrund der Geschichte. Vor allem Margarets Entwicklung im Buch hat  gut gefallen sie entwickelt sie zu einer starken und selbstbewussten Frau. Die sich auch gegen die Männer behaupten kann egal in welcher Situation.  Eine Geschichte die einem zeigt  wer eigentlich wirklich die Fäden im Kampf um Englands Thron in den Händen hält.

  13. Cover des Buches Der Anwalt des Königs (ISBN: 9783596175673)
    C.J. Sansom

    Der Anwalt des Königs

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Der König ist mit seinem Gefolge auf dem Weg nach York, dort hatte es vor ein paar Jahre eine Rebellion gegeben die niedergeschlagen wurde. Die Bewohner sind immer noch gegenüber dem König misstrauisch. Matthew Shardlake bekommt von Erzbischof Cranmer den Aufrag noch York zu reisen um dort die Petitionen zu sammeln und sie dann dem König zu übergeben. Matthew Shardlake macht sich mit seinem Gehilfen Barak auf den Weg. In York gibt es einen Anführer der Rebellion der im Kerker sitzt. Dieser soll jetzt nach London.gebracht werden da es dort die besten Folterer gibt um Geheimnisse  aus dem Mann zu holen. Shardlake soll nun in einem weitern Auftrag dafür sorgen das der Mann auch lebend nach London kommt. In York wird er Zeuge eines Mordes und Shardlake findet heraus das er etwas mit der Verschwörung zu tun hat. Doch nun wird auch er Opfer eines Mordanschlages. Doch wer sind der oder die Täter? Es gib mehrere Verdächtige und niemanden ist zu tauen.  

    Auch das dritte Buch ist ein Genuss zu lesen. Die ausführliche Beschreibung der Landschaft, der Städte, der Gebäude und der Bewohner lässt einem Bildlich die Tudorzeit erscheinen. Man merkt das der Autor auch Historiker ist. Ich freue mich schon auf schon nächsten Teil!

  14. Cover des Buches Die letzte Gemahlin des Königs (ISBN: 9783499272202)
    Philippa Gregory

    Die letzte Gemahlin des Königs

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Gartenkobold
    Klappentext: Heimlich unterhält die Witwe Kateryn Parr eine Affäre mit ihrer großen Liebe, dem Baron Thomas Seymour. Doch als König Henry VIII. um ihre Hand anhält, hat sie keine Wahl: Sie muss das Angebot annehmen und darf Thomas nie wiedersehen.
    Kateryn weiß genau, in welche Gefahr sie sich begibt – schließlich wird sie die sechste Gemahlin des launischen Königs. Von zwei ihrer Vorgängerinnen trennte er sich, zwei ließ er hinrichten. Mit der Zeit wähnt sie sich aber in Sicherheit: Im Herzen des Hofes gründet sie einen Studierzirkel und bestimmt als Regentin die Geschicke des Landes in Henrys Abwesenheit. Doch als Befürworterin religiöser Reformen zieht sie schließlich doch Henrys Zorn auf sich …

    Dieser historische Roman war der erste Roman, den ich von der Autorin Philippa Gregory gelesen habe, es handelt von der siebten und letzten Ehefrau von König Henry VIII, Kateryn Parr, einer eher unscheinbaren Persönlichkeit, die nicht die Bekanntheit und Berühmtheit einer Anne Boleyn hatte, oder einer Jane Seymour. Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar, allerdings fehlt es dem Roman an Spannung. Kateryn befasst sich sehr viel mit Religion und ich empfand gerade diese Passagen als sehr langatmig, es ist sicherlich eine sehr gute Recherche, allerdings hätte es mir persönlich gereicht, die Passagen knapper zusammenzufassen, es ging dadurch recht viel Spannung verloren.
    Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Schilderungen über das überaus komplizierte Leben am Hof des Königs, seine Stimmungsschwankungen, sein Machtspiel, alles und jeden gegeneinander auszuspielen um damit seine Macht zu demonstrieren. Selbst vor Kateryn schreckt er nicht zurück und demütigt sie auf herabwürdigende Art und Weise. Emotional beschrieben und einfühlsam ebenfalls die Annäherung an die Kinder des Königs, das Knüpfen zarter Bande zu einer Familie.
    Ein interessanter, gut geschriebener historischer Roman, wenn man die langatmigen und auch langweilig werdenden Passagen außer Acht lässt.
  15. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783732584321)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

     (1.377)
    Aktuelle Rezension von: Smarty

    Inhalt - Klappentext:

    England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt.Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.


    Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancester erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und er begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind.


    Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...


    Meine Meinung:


    Das Lesen dieses Buches hat mir viel Freude gemacht. Man durchlebt fast das gesamte Leben von Robin und kann in diese Welt richtig eintauchen. Man kann seine Entwicklung mitverfolgen und merkt auch, dass er sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt.  Ich konnte nicht jede Meinung oder Entscheidung wirklich nachvollziehen, aber vielleicht soll so auch die damalige Zeit widergespiegelt werden.

    Die meisten Charaktere sind sympathisch und das Buch hat im großen und ganzen einen harmonischen Anklang. Natürlich gibt es auch die klassischen Bösewichte. 

    Manche Entwicklungen sind vorhersehbar.

    Gerne hätte ich noch mehr über den ein oder anderen Nebencharakter erfahren z.B. fand ich den Charakter von Agnes, Robins Schwester sehr interessant und hätte gerne mehr über sie und ihre Gedanken erfahren.

    Auch hätte ich gerne mehr darüber erfahren wie Mortimer die Zeit erlebt hat, in der er "nicht er selbst" war. Aber wie dick soll dieses Buch werden?

    Weiterhin finde ich es schade, dass doch recht wenig über Robins Gabe bekannt wird. Wo kommt sie her? Warum hat er diese Gabe und Agnes eine ganz Andere? Es wird ein großes Geheimnis darum gemacht, seine Feinde wundern sich nur und nutzen so ein Wissen nicht gegen ihn, was in dieser Zeit durchaus einfach gewesen wäre. 

    Fazit:

    Ich habe es geliebt dieses Buch in die Hand zu nehmen und immer wieder in die mittelalterliche Welt einzutauchen. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch von Frau Gablé werden. Leider haben sich manche Geschehnisse wiederholt, deshalb gibt es einen Stern Abzug. 


  16. Cover des Buches Der Thron der Dornen (ISBN: 9783734104459)
    Robyn Young

    Der Thron der Dornen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Bei diesem Buch habe ich mich überraschen lassen, denn es liegt eigentlich nicht in meinen Genre Bereich. Doch im Nachhinein muss ich gestehen, hat mich das Buch positiv überrascht.

    Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil der sehr Detailgetreu ist. Ebenfalls kann man sagen, dass hier eine gute Recherche dabei liegt, denn neben Fiktion, lassen sich hier auch eine Menge wahrer Begebenheiten und Geschichte finden.

    Ich muss gestehen, dass ich gleich zu Beginn mit den ersten 100 Seiten kämpfen musste, denn die Geschichte startet gleich und ist ziemlich Komplex. Was ich auf der einen Seite sehr gut gefunden habe, auf der anderen Seite mich das Ganze aber einfach überfordert hat. Denn gleich von der ersten Seite an gerät man in die Machenschaften der beiden Häuser York und Gloucester. Hier ist das ganze etwas Zäh, da man sehr genau lesen muss um ja nichts zu verpassen.

    Hin und wieder hätte ich mir zu gerne eine Art Stammbaum oder dergleichen gewünscht, einfach das man einen bessern überblick hat, wer mit wem Verwand ist. Zur besseren Stütze sozusagen. Nach und nach habe ich mich aber besser zurecht gefunden und man kann klarere Linien ziehen. Auch wurde für mich der Perspektiv Wechsel ersichtlicher, denn man schlüpft hier gleich in mehrere Charaktere.

    Einmal in die Geschichte hineingefunden war von einem Kampf nicht mehr die Spur, bis natürlich die wo im Buch beschrieben werden. Hier hat die Autorin wirklich für klasse Kopf Kino gesorgt, denn die Kampfszenen sind so spannend geschildert, fast schon ein wenig Blutrünstig. Aber ich muss gestehen, es hat mir sehr gut gefallen.

    Die ganzen Intrigen sind sehr schön durchdacht  und regt den Leser an mit zu Rätseln was es mit der Kiste und den Plänen der einzelnen Charaktere auf sich hat und sorgen für Spannung. Ehrlich gesagt kann ich mich an keine Stelle erinnern die irgendwie hätte langweilig sein könne, denn es passiert wirklich immer etwas.

    Romanzen im Buch sind nicht wirklich zu finden, manchmal gibt es Situationen wo man als Schnulzen Leser vielleicht einfach zu viel hineininterpretiert könnte. Doch auch das hat mich nicht wirklich stören können, da die Autorin einfach mit der gesamten Story überzeugen konnte.

    Die Charaktere finde ich sehr gelungen. Dadurch dass man das Ganze nicht nur aus einer Perspektive geschildert bekommt, taucht man auch in deren Geschichte ein.  So sind sie doch sehr überzeugen und Facettenreich. Besonders Jack ist hier sehr schön ausgearbeitet und kann mit seiner Bewegenden Vergangenheit wirklich überzeugen.

     

    Fazit

    Ein wirklich gelungener historischer Roman der mit einer tollen Mischung aus Fiktion und Geschichte überzeugen kann. Die Autorin hat einen wirklich genialen Schreibstil der es vermag seine Leser zu fesseln und in eine Welt des 15ten Jahrhunderts entführen zu können. Einzig kleines Manko an dem Buch ist für mich gewesen, dass ich anfangs nicht recht hineinfinden wollte, da mich die Flut an Informationen wirklich eingeschüchtert hatte und ich Probleme hatte die vielen Charaktere einzuordnen. Das Problem hat sich aber im Laufe des Buches aufgelöst und am Ende ist es für mich ein 4 Stern Buch und bin wirklich schon gespannt wie es weiter geht.

  17. Cover des Buches Hiobs Brüder (ISBN: 9783404178704)
    Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

     (555)
    Aktuelle Rezension von: Bine90

    Hiobsbrüder ist insofern ein ungewöhnlicher Gablé Roman, als dass es hier in diesem Roman nicht um die gehobene Gesellschaft geht, wie z.b in der Waringham Reihe , sondern um die Ausgestoßenen und von den anderen Verachteten. Der Protagonist, der mir am besten gefallen hat war auf jeden Fall der selbst ernannte Heilige "King Edmund" und Simon. Beide waren mir sofort sympathisch. Aber auch Losian fand ich sehr interessant. Zudem hat mir Regy als Antagonist ganz gut gefallen. Er war komplett verrückt und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. King Edmund dagegen, habe ich eher als naiv , denn verrückt empfunden. 

    Aber insgesamt waren eigentlich alle Charaktere super interessant und auf ihre Weise einzigartig! Das einzige was mich ein kleines bisschen gestört hat,  aber das ziehe ich nicht als Punkt ab von dem Buch, ist diese komplett klischeehafte Darstellung von Simons Epilepsie gewesen. Denn epileptische Anfälle sind ja nicht nur wilde Krämpfe mit Schaum vor dem Mund auch wenn dieses Bild auch heute noch in den Köpfen der Menschen zu sein scheint. Das nur nebenbei.

    Trotzdem; auch hier hat Rebecca Gablé mal wieder gezeigt, dass sie ihr Handwerk einfach beherrscht. Ich fände es wirklich großartig, wenn sie öfter solche Bücher schreibt in denen es nicht um Adlige geht (auch wenn ich die Waringham Reihe liebe) sondern um ganz einfache Leute. 

    Dieses Buch hier ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Besonders für jeden Gablé Fan.



  18. Cover des Buches Krieg der Rosen: Winterpilger (ISBN: 9783404173044)
    Toby Clements

    Krieg der Rosen: Winterpilger

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Maxine79
    In dieser Geschichte begleitet man den jungen Thomas, ein ehemaliger Klosterbruder, der fliehen muss und seine Wegbegleiterin Katherine, die ebenfalls aus dem Kloster stammt und auf der Flucht ist. Die beiden erleben Kriege, überstehen Kämpfe und werden immer angetrieben von ihrem Hass gegenüber Sir Riven. Er ist der Grund, dass die beiden fliehen müssen und nun in der kalten und grausamen Welt allein auf sich gestellt sind. Gar nicht so einfach, wenn man zuvor behütet als Mönch oder Nonne aufwächst. Die Geschichte spielt im 13. Jahrhundert und thematisiert die Rosenkriege, die zu dieser Zeit innerhalb Englands geführt werden. Das Buch ist aufregend und mitreißend geschrieben und man möchte die beiden Protagonisten unbedingt auf ihrer Reise quer durch ganz England und ihren bei großartigen Abenteuern begleiten. An einigen Stellen ist die Geschichte allerdings so detailreich und wahrheitsgetreu gestaltet, dass der Leser einfach nur froh ist, zu Hause im Warmen sitzen zu können und nicht mit Thomas und Kathetrine in Schnee und Kälter übernachten zu müssen. Man ist sehr betroffen von den Schicksalsschlägen, die die beiden immer und immer wieder einstecken müssen und man trauert ihren verlorenen Gefährten nach. Alle, die gerne realistische Romane lesen, in denen nichts beschönigt oder ausgeschmückt wird und die auch noch fasziniert von vergangenen Kriegen sind, die sollten dieses Buch unbedingt lesen. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten, die Geschichte von Thomas und Katherine weiterzuverfolgen.
  19. Cover des Buches Brüderschlacht - (ISBN: 9783453422100)
    Conn Iggulden

    Brüderschlacht -

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches The White Queen (ISBN: 9781847394644)
    Philippa Gregory

    The White Queen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: ichundelaine
    The White Queen is the first book in Phillippa Gregory's series "The Cousin's War" and takes place in 15th century England. Back then several parties fight for the throne of England and the right to put the new king on it. The two main characters, the widowed Elizabeth Grey, whose family sympathizes with the Lancesters meets the current King Edward IV, the other main character, seeking his legal assistance, however they fall in love and get married in secret.

    Elizabeth's mother, an experienced courtier, plots and schemes in order to build strategic alliances and relationships in order to bolster King Edward's regency and his claim to the throne. Still, there are powerful threats lurking even in the closest family. Edward's own brother George, the Duke of Clarence,  plots against him in order to gain the king's crown for himself.

    The entire book is a back and forth about betrayal, battles and alliances and I have to admit that at sometimes I was simply confused by all the names and felt that everyone was named either George, Edward or Henry.  The whole scheming was also lost for me at some point. 
    I also couldn't feel much sympathy for Edward or Elizabeth, their relationship seemed somewhat weirdly cold and only for the purpose to produce a child every year. 
    What I liked about the book was the side story about Melusine and how Elizabeth's mother uses some sort of magic to influence fate, still, I was mostly confused or terribly bored.

    I did, however, get an interesting insight into the War of Roses, but I would have prefered to read an actual history book instead.
  21. Cover des Buches Die Rebellin der Rose (ISBN: 9783828989245)
    Janet Paisley

    Die Rebellin der Rose

     (18)
    Aktuelle Rezension von: grit0707
    Ich haben nun auch dieses Buch gelesen und muss sagen, ich fand es Klasse. Die Geschichte um Colonel Anne, die tatsächlich gelebt hat, ist spannend erzählt. Allerdings kannte ich auch vorher den historischen Hintergrund um die Culloden Schlacht bzw. den schottischen Unabhängigkeitskampf. Das hilft natürlich für das Verständnis eine ganze Menge.

    Die Dreiecksgeschichte zwischen Anne, Alexander und Aeneas fand ich ebenfalls einfallsreich und habe an der einen oder anderen Stelle richtig mitgefühlt. Die Schriftstellerin hat es gut verstanden Wahrheit und Fiktion unter einen Hut zubringen und so ein durchaus lesenswertes Buch geschrieben.

    Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Ich selbst habe es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und war begeistert.
  22. Cover des Buches Princess of Thorns (English Edition) (ISBN: B08PDRGZPN)
    Saga Hillbom

    Princess of Thorns (English Edition)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Zum Inhalt: Prinzessin Cecily of York wird als Tochter des englischen Königs Edward IV und dessen Frau Elizabeth Woodville inmitten der Rosenkriege geboren. Als englische Prinzessin wächst sie behütet in prächtigen Schlössern auf, bis ihr Vater stirbt. Was folgt sind weitere politische (und familiäre) Verstrickungen, ein längerer Aufenthalt in Westminster Abbey und diverse Männer auf dem englischen Thron. Cecily ist im Herzen dem Haus York stark verbunden, entstammt sie doch dieser Linie. Als jedoch mit Henry Tudor ein Adliger, der dem Haus Lancaster entspringt, den englischen Thron beansprucht und Cecilys Schwester an dessen Seite Königin von England wird, gelangt sie in einen Zwiespalt.

    Fazit: Der Schreibstil dieses Romans hat mich als erstes in seinen Bann gezogen! Der letzte englischsprachige Roman, den ich gelesen hatte, hatte mich erstmal davon abgeschreckt, zeitnah den nächsten zu lesen, aber dieses Buch hat mich wieder vom kompletten Gegenteil überzeugt. Der Prolog wird aus Sicht von Richard III erzählt (zu dieser Zeit noch nicht Richard III), der Rest des Romans aus der Sicht von Cecily of York. Mir hat unglaublich gut gefallen, wie die historischen Ereignisse und die konfliktgeladenen Emotionen von Cecily miteinander verknüpft wurden. Auch wenn ich selbst nicht jede von Cecilys Meinungen teile, haben sie jedoch alle perfekt zu ihrem Charakter und den Umständen gepasst. Ihre Figur war für mich vollkommen rund!

    Empfehlung: Definitiv! Dieser historische Roman hat meiner Meinung nach deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient. 

  23. Cover des Buches Die Heilerin von Canterbury sucht das Auge Gottes (ISBN: 9783453116764)
  24. Cover des Buches GEO Epoche 49/2011 (ISBN: 9783652000307)
    Peter-Matthias Gaede

    GEO Epoche 49/2011

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks