Bücher mit dem Tag "rostock"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rostock" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid (ISBN: 9783423250290)
    Alena Schröder

    Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

    (398)
    Aktuelle Rezension von: pw1

    Ich hatte bereits den nachfolgenden Roman von Alena Schröder gelesen. Jener hatte mich auf diesen neugierig gemacht. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

    Ich habe den Eindruck, dass Alena Schröder ihre Figuren am Herzen liegen. Sie gibt sich mit jeder einzelnen, egal ob Haupt- oder Nebenfigur, so große Mühe, dass man sich als Leser*in in jede von ihnen hineinversetzen kann.

    Die Figuren sind überhaupt ihre große Stärke. Wie sie miteinander umgehen, welche Gedanken und Gefühle sie haben. Alles ist einfach großartig geschildert.

    Mit den zwei Zeitebenen, früher von den 1920er Jahren bis nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Gegenwart, schafft sie zwei ineinandergreifende Geschichten mit jeweils tollen Spannungsbögen.

    Jeder Wechsel ist zugleich Cliffhanger in dem einen und Freude über die Fortsetzung der Geschichte in dem anderen Strang.

    Auch das Ende hat mir total gut gefallen, mich jedoch mit ein bisschen Wehmut zurückgelassen, wie ich sie immer am Ende von großartigen Büchern empfinde, eben weil das Buch leider schon zu Ende ist.

    Fazit: Empfehlenswerte Familiengeschichte im weiteren Sinne.

  2. Cover des Buches Todesstrand (ISBN: 9783746632735)
    Katharina Peters

    Todesstrand

    (91)
    Aktuelle Rezension von: San_Keller

    An sich fand ich die Geschichte schon spannend, wenn auch an manchen Stellen wirklich etwas verwirrend und die Verbindungen dann auch merkwürdig. Der Schreibstil ist flüssig und man will schon wissen, was als nächstes passiert und ob das Mädchen überlebt oder nicht ... aber der Schluss ging mir dann plötzlich viel zu schnell - so zack war er da und irgendwie auch nicht. Hab dann ziemlich enttäuscht das Buch beendet. Ob ich den nächsten Band lese  weiß ich noch nicht. 

  3. Cover des Buches Kranichland (ISBN: 9783499274015)
    Anja Baumheier

    Kranichland

    (113)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Kranichland ist ein Sehnsuchtsland; dorthin ziehen die Kraniche im Herbst und Marlene beneidet sie um diese Freiheit. Sie hat 1968 in Ost-Berlin nicht die Möglichkeit zu reisen, wohin sie möchte. Gemeinsam mit ihrem Freund Wieland plant sie die Flucht über Prag, dort werden sie jedoch von der Stasi abgefangen. 

    Die Autorin öffnet ein Nähkästchen voller Geheimnisse und Schweigen in einer Familie, die an den sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat glauben möchte, jedoch letztlich daran zerbricht. Erst mit der Enkelgeneration wird das Schweigen gebrochen und nun müssen alle mit den Scherben leben. Dem Genre wird der Roman gerecht, er unterhält und hat durchaus spannende Momente. Leider hatte er für mich aber auch einige Schwächen. Die Charaktere sind recht platt und klischeehaft. Ich konnte mit keiner Figur richtig mitfiebern, sie blieben mir fremd. Es passiert viel, was ohne Bezug zur Handlung bleibt und dann einfach im Sande verläuft. Außerdem waren einige Szenen und Charaktere einfach nicht glaubhaft, da wird der gute Wille schon sehr strapaziert.

    Interessant sind die Bezüge zur Geschichte der DDR, Fluchtversuch, Austausch politischer Gefangener etc. Das wird gut vermittelt. Von einer Bekannten habe ich mir sagen lassen, dass auch die häufig erwähnten Einrichtungsgegenstände absolut typisch gewesen seien, die hätten ihre Eltern auch gehabt, u. a. das Pastellgemälde des Wiener Schokoladenmädchens oder eine Vase aus Meißner Porzellan. Diese Objekte spielen im Roman eine wichtige Rolle und gerade die Symbolik der Vase ist wirklich gut gemacht.

    Alles in allem ein Unterhaltungsroman, der mir etwas zu "leicht" in der Sprache war, stellenweise einfach unglaubwürdig und mit Geheimnissen und Verschwiegenheit überfrachtet. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und dieser Roman hat eine große Fangemeinde. Mir hat "Die Erfindung der Sprache" von der Autorin wesentlich besser gefallen, das Buch kann ich sehr empfehlen, es ist völlig anders geschrieben. 

  4. Cover des Buches Allmen und der rosa Diamant (ISBN: 9783257241976)
    Martin Suter

    Allmen und der rosa Diamant

    (153)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    In "Allmen und die Libellen" haben sich Johann Friedrich von Allmen und sein Diener Carlos, unfreiwillig zu einem Ermittlerduo zusammen getan. Die Idee gefällt den Beiden und so wurde dann Allmen International Inquiries gegründet. Einen ersten großen Fall gibt es auch schon. Der Auftraggeber möchte den rosa Diamant wieder haben. Die Beiden werden auf einen Russen angesetzt und sind schon mitten drin im Geschehen. Die Spuren führen ins Ostseebad Heiligendamm und so packt Allmen seine Koffer und macht sich auf in das Nobelhotel. Das Essen ist vorzüglich, die Weinauswahl einfach fantastisch, das SPA ein Traum und der Strand und das Meer wunderschön. Allmen kommt als Lebemann und Genießer voll auf seine Kosten und das Trinkgeld ist bei ihm immer nie zu knapp. Mit Carlos telefoniert er immer wieder und hört, dass die Anzahlung des Auftraggebers noch nicht da sei, aber das stört ihn nicht beim Genießen. Dann entdeckt er einen Russen im Strandbad und durch Zufall werden sie Freunde. Aber Johann Friedrich von Allmen scheint nicht der Einzige zu sein, der auf ihn angesetzt worden ist. Es scheint fast so, als ob zwei Amerikaner und auch zwei Engländer zum Beschatten da sind und dann überschlagen sich die Ereignisse! Wie schon im ersten Band, schreibt Martin Suter einfach elegant, scharfzüngig, mit viel Witz und großartiger Spannung! Das Duo Allmen und Carlos ist einfach grandios und erinnert an gute alte Spionage Filme. Die Beschreibungen sind wie immer bei Martin Suter genau, präzise und so kann man das Essen schmecken, den Wein riechen und die Landschaft bewundern. Ich freu mich schon auf den nächsten Band, denn dieses Detektiv Duo hat es wirklich in sich.

  5. Cover des Buches Todesklippe (ISBN: 9783746635439)
    Katharina Peters

    Todesklippe

    (15)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Der Krimi ist gut geschrieben und macht Spaß zu lesen. Figuren sind gut und Interessanter geschrieben machen nachvollziehbare Handlungen. Leider zum Ende hin gehen die Seiten aus man hat das Gefühl die Autorin musste fertig werden mit der Gesichte das nimmt den ganzen den Drive. Trotzdem würde wieder ein Buch von ihr lesen. 

  6. Cover des Buches Speck ahoi (ISBN: B08VGW8DYM)
    Patrick Schnalzer

    Speck ahoi

    (25)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Woran erkennt man einen guten Autor?


    Er kann mit Worten spielen und jonglieren. 

    Er kann Situationen so beschreiben, dass man sich so fühlt, als wäre man dabei oder die Person. 

    Er kann so gut unterhalten, dass man rundherum alles vergisst.

    Er kann alltägliches und nicht so alltägliches auf humorvolle Weise erzählen.

    Dies ist ein Buch eines guten Autors!

    Denn all das darf vor und während einer Kreuzfahrt miterlebt werden. 

  7. Cover des Buches Tadellöser & Wolff (ISBN: 9783328100744)
    Walter Kempowski

    Tadellöser & Wolff

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Aliknecht

    Walter Kempowskis Romane der "Deutschen Chronik" beschreiben in großer Detailgetreue deutsches Leben im 20. Jahrhundert. Die Familie erlebt die Zeit zwischen 1938 und 1945. Der Vater muss noch einmal in den Krieg und Frau und Kinder überleben in Rostock immer bedrohlichere Luftangriffe.

  8. Cover des Buches Fischkatz (ISBN: 9783839202609)
    Kaspar Panizza

    Fischkatz

    (50)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Ich bin ein absoluter Fan dieser Reihe und liebe die Gespräche zwischen der Katz und Kommissar Steinböck. Dieses Team, die herrlichen Nebencharaktere, der Dialekt, ein Schreibstil mit einem feinen Witz und aktuelle Bezüge – für mich ist es eine gelungene Mischung bei der alles passt.

    Doch wenn die Rahmenhandlung auch sehr wichtig ist so kommt die Spannung auf Cosy-Crime Niveau nicht zu kurz. Ein mysteriöser Todesfall auf der Eisbachwelle, eine dubiose Sekte und eine Verknüpfung in die Zeit vor und während des Mauerfalls.

    Ungewöhnlich war hier die Exkursion an die Ostsee. Ich war erst ein wenig skeptisch, dann aber sehr schnell überzeugt weil auch dieser Teil sehr passend integriert wurde auch wenn dafür das Team in diesem Band ein wenig zu kurz kam.

  9. Cover des Buches Paradise City (ISBN: 9783518471579)
    Zoë Beck

    Paradise City

    (150)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Eine Dystopie, in der Deutschland ein Überwachungsstaat ist. Diese Zukunftsvision hat im Detail durchaus auch positive Aspekte, was ein interessantes Spannungsfeld ergibt, bis dann die Schattenseiten immer weiter aufgedeckt werden und endgültig allesPositive überlagern. Deutlich wird, dass die Entwicklung zum Überwachungsstaat, in dem auch Fake News allgegenwärtig sind, ihre Wurzeln in unserer Gegenwart haben. Das machte das Beschriebene noch eindringlicher.

    Die eigentliche Geschichte rund um die Investigativjournalistin Liina ist spannend, überzeugt aber nicht in jedem Detail. Ich fand es aber insgesamt trotzdem ein lesenswertes Buch.

  10. Cover des Buches Die Stille des Bösen (ISBN: 9783946732426)
    Rosa M. Lindt

    Die Stille des Bösen

    (12)
    Aktuelle Rezension von: kimsbookworld
    Cover:Das Cover gefällt mir. Es ist mal etwas anderes und ansprechend gehalten. Meine Meinung:Durch den fesselnden und spannenden Schreibstil der Autorin kam man gut in die Geschichte hinein. 
    Die Charaktere haben mir gut gefallen und waren mir gleich sympathisch. 
    An einigen Stellen hielt das Buch für mich die ein oder andere Überraschung bereit. 
    Die Handlungsorte beschreibt sie so, dass man sie sich bildlich vorstellen kann. 
    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.Fazit:Guter Krimi, den ich empfehle. Bewertung:4,5/5 

    ★ ★ ★ ★ ✫

    Vielen Dank an die Autorin für die Leserunde und das bereitgestellte Rezensionsexemplar. 
  11. Cover des Buches Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus (ISBN: 9783499259937)
    Friedrich Christian Delius

    Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Schmuck_Guggerin

    In diesem Buch ist genau das der größte Wunsch eines kritischen Bürgers, was gerade nicht geht.  Als die DDR noch existierte, bestand bei ihm der Wunsch, einmal das Land zu verlassen, um selbstverständlich wieder zu kommen. Auf den Spuren Johann Gottfried Seumes wollte er einmal Italien sehen. 

    Das Buch lässt uns teilhaben an all den Gedanken und Vorbereitungen, die dieses Unternehmen erforderten.

    Mich hat besonders die Intensität des Wunsches zu reisen beeindruckt. Dies macht deutlich, dass das Selbstverständliche auch immer einen großen Wert hat, weil es möglicherweise nicht für alle Menschen gilt.

    Sehr gefallen hat mir die Verknüpfung und der ständige Bezug von Seumes Vorhaben und dem intensiven Wunsch des Protagonisten. Die Zeitspanne, die zweifellos zwischen den Wünschen der Beiden liegt, wurde mir immer wieder bewusst. Die Beharrlichkeit und der feste Wille etwas erreichen zu wollen, hat mich begeistert. 


  12. Cover des Buches Die Rothko Fälschung (ISBN: 9783954512386)
  13. Cover des Buches Die Toten von Marnow (ISBN: 9783839817667)
    Holger Karsten Schmidt

    Die Toten von Marnow

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses Buch habe ich schon länger im Auge, weil ich das Cover sehr gelungen finde.  Der Klappentext hat einen interessanten Hintergrund versprochen und im Nachhinein auch gehalten.  Krimis mit historischen und gesellschaftsrelevanten Themen lese ich grundsätzlich sehr gerne.

    Es beginnt mit ganz normalen Mordermittlungen.  Der Familienvater Frank Elling und die kühle Außenseiterin Lona Mendt gehen den ersten Spuren nach und schon früh am Anfang wird Elling in eine missliche Lage gebracht.  Es gibt weitere Tote und alles scheint recht verworren.  Im Verlauf der Handlung ergibt sich ein Bild, dass weit in  die Zeit der DDR zurückreicht.

    Die privaten Hintergründe der  Figuren Elling und Mendt werden sehr ausführlich vorgestellt und daher gehe ich davon aus, dass hier weitere Bände folgen werden.  Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.   Beide Protagonisten waren zwar interessant, aber nicht wirklich sympathisch oder irgendwie speziell in ihrer Art. 

    Holger Karsten Schmidt ist Drehbuchautor und das spürt man auch in der Handlung.  Sie ist aufgebaut wie ein klassischer deutscher Fernsehkrimi.   

    David Nathan hat gewohnt gut vorgelesen.  Ich mag seine Stimme sehr gerne 

  14. Cover des Buches Der Fischbrötchenmord (Sören Fries ermittelt 1) (ISBN: B07HRZLD5B)
    Katja Lukic

    Der Fischbrötchenmord (Sören Fries ermittelt 1)

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Krimiliebe
    Inhalt:
    Der Kommissar Sören Fries steht vor seinem ersten Mordfall in seiner neuen Heimat Warnemünde. Ein Mann wurde auf einer Parkbank sitzend erschossen – ein Fischbrötchen befindet sich noch immer in seinem Mund. Fries ist sofort klar, dass der Täter mit diesem Anblick ein Zeichen setzen möchte. Schon bald führt ihn die Spur zu seinem ersten Verdächtigen. Doch der Fall scheint komplizierter zu sein, als gedacht. Und auch sein neuer Kollege, sowie sein Chef und das BKA, machen ihm sein Leben nicht gerade leichter.

    Meine Meinung:

    Am Anfang wirkt das Buch sehr sachlich. Es wird auf die Polizeiarbeit eingegangen, die von der Autorin gut recherchiert wurde und plausibel klingt. Auch die Leiche wird ohne Beschönigung beschrieben, der Rest des Romans bleibt jedoch unblutig.

    Zu den Kriminalermittlungen gibt es auch einen Blick hinter die Kulissen und zwar Fries' Familienleben. Der Szenenwechsel erfolgt mehrmals und lässt den Ermittler in einem anderen Licht erscheinen. Nach und nach kann man seinen Charakter besser verstehen und die Sympathie wächst. Und auch sein Kollege überrascht die einige Male und zeigt dadurch sein Potenzial.

    Was mich ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass Kommissar Fries, der immer auf sein Bauchgefühl hört, den vorhandenen Zeugen so schnell Glauben geschenkt hat. Manchmal kam er mir ein wenig zu naiv vor und das wirkte unglaubwürdig. Außerdem wurden einige Sachlagen öfters wiederholt, was in dem Ausmaß nicht nötig gewesen wäre und die Handlung teilweise zu langatmig werden ließ.

    Der Schluss hingegen konnte mich wieder völlig überzeugen. Obwohl ich einen Verdacht bezüglich des Täters hatte, konnte mich die Spannung packen und bis zum Ende festhalten. Die letzten Seiten habe ich verschlungen und das Lesen nicht bereut.

    Fazit:

    Interessante Polizeiarbeit, liebenswerte Charaktere, ein Mordfall zum Mitraten und ein spannendes Finale. Gerne wieder.
  15. Cover des Buches Zeithorizont (ISBN: 9783495485385)
  16. Cover des Buches Alles richtig gemacht (ISBN: 9783328106432)
    Gregor Sander

    Alles richtig gemacht

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Thomas Piepenburg erzählt von seiner Jugend in der DDR und von seiner Freundschaft zu Daniel Rehmer. In einer zweiten Zeitebene lernen wir sein aktuelles Leben kennen, in welchem er Streit mit seiner Frau hat und als erfolgreicher Anwalt arbeitet. Nach und nach nähern sich beide Erzählstränge an und klären dadurch offene Fragen.

    Ich hatte eine eher trockene und langatmige Geschichte erwartet und wurde anfangs angenehm überrascht: Die Erzählung liest sich erstaunlich flüssig und relativ kurzweilig.

    Leider ist mir der Ich-Erzähler nicht besonders sympathisch. Seine teils vulgäre und sehr umgangssprachliche Ausdrucksweise hat mich an einigen Stellen gestört. Auch einige „schlüpfrige“/ „spicy“ Szenen brachten mir seine Gefühlswelt nicht näher und er blieb mir fremd und irgendwie gefühlskalt. Auch sein bester Freund bzw. die Freundschaft scheint eher aus einer Art Gewohnheit seit der Schulzeit zu bestehen.

    Das Ende bleibt relativ offen, wenn auch die Geschichte als abgeschlossen betrachtet werden kann. Und ob (wer auch immer) tatsächlich „alles richtig gemacht“ hat, bleibt meiner Meinung nach eher fraglich.

    Für mich hätte die Erzählung an vielen Stellen deutlich ausführlicher sein können. Insbesondere die Zeit in der DDR und um den Mauerfall herum geht irgendwie unter. Möglicherweise hätte mir das den/die Protagonisten nähergebracht. Gleichzeitig bin ich erleichtert, dass ich das Buch nach nur zwei Tagen zuklappen konnte.

    Was mich an der Aufmachung irritiert, ist dass der Hardcovereinband unter dem Schutzumschlag komplett schwarz gehalten wurde: kein Aufdruck des Titels oder Autors.

  17. Cover des Buches Der zauberhafte Souvenirladen im Sanddornweg (ISBN: 9783404189779)
    Kerstin Garde

    Der zauberhafte Souvenirladen im Sanddornweg

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Blueberry87

    In ihrem dritten Roman "Der zauberhafte Souvenirladen im Sanddornweg" entführt Kerstin Garde ihre Leser erneut in das idyllische Ostseebad Sanddornbucht. In diesem Teil der "Herzklopfen im Sanddornweg"-Reihe steht die junge Hannah im Mittelpunkt, die seit ihrer Jugend in Irmchens Souvenirladen aushilft. Als Irmchens Gesundheit nachlässt, entscheidet sie sich, den Laden an ihren Neffen Tristan zu übergeben. Doch der hat andere Pläne für das Geschäft und will daraus einen Surfshop machen. Hannah ist entsetzt und beschließt, alles daranzusetzen, Irmchens Vermächtnis zu retten.

    Hannah ist eine liebenswerte und hilfsbereite junge Frau, die sich seit ihrer Kindheit für Irmchen und den Souvenirladen im Sanddornweg engagiert. Sie ist sehr kreativ und hat ein großes Herz für Menschen und Tiere. Als sie erfährt, dass Tristan den Laden umbauen will, ist sie zunächst fassungslos. Doch dann beschließt sie, sich nicht kampflos zu ergeben.

    Tristan ist ein sympathischer junger Mann, der sich in seinem Leben noch nicht so recht gefunden hat. Er ist ein guter Surfer und liebt das Meer. Als er den Souvenirladen von seiner Tante erbt, sieht er darin die Chance, sein eigenes Unternehmen zu gründen. Er ist jedoch nicht daran interessiert, den Laden in seiner ursprünglichen Form zu erhalten.

    Die Handlung des Romans ist leicht und unterhaltsam. Kerstin Garde schafft es, eine Atmosphäre von Sommer, Sonne und Meer zu vermitteln. Die Leser können sich wunderbar in die idyllische Welt des Ostseebades Sanddornbucht hineinversetzen.

    Die Geschichte von Hannah und Tristan ist dabei nicht nur romantisch, sondern auch sehr emotional. Hannah muss sich nicht nur gegen Tristans Pläne für den Souvenirladen durchsetzen, sondern auch ihre eigenen Ängste und Zweifel überwinden.

    Fazit:

    "Der zauberhafte Souvenirladen im Sanddornweg" ist ein schöner und gefühlvoller Roman, der perfekt für einen entspannten Sommertag geeignet ist. Kerstin Garde hat eine zauberhafte Geschichte mit liebenswerten Charakteren und einer positiven Botschaft geschrieben.

  18. Cover des Buches Neptun 1986 (ISBN: 9783548065960)
    Frank Granitz

    Neptun 1986

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Wenn man im Sommerurlaub durch Warnemünde schlendert, erinnert (außer der Beschaffenheit einiger Bürgersteige) so gut wie nichts an die DDR – auch das Hotel Neptun könnte so genauso gut im Westen stehen. Umso interessanter, sich die Vergangenheit anhand eines Romans vor Augen zu führen.

    Frank Granitz hat in "Neptun 1986" eine Geheimdienst- mit einer Liebesgeschichte verknüpft, was dem Buch gut tut. Die Geheimdienstgeschichte wäre sonst auf Dauer etwas trocken und unergiebig - dadurch vielleicht aber zugleich auch sehr realistisch. Zudem hatte ich etwas Probleme, das Nebenpersonal an Beteiligten aus den verschiedenen Lagern auseinander zu halten. Ansonsten aber gut und flüssig lesbar. Mit der unkitschigen Liebesgeschichte ergibt sich zudem eine abwechslungsreiche Geschichte, in der auch der DDR-Alltag greifbar wird, ohne dass sich hier an Klischees abgearbeitet wird. 

    Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass es sich um eine fiktive Geschichte mit realen Einflüssen handelt – das führt der Autor in seinem Nachwort noch genauer aus.

  19. Cover des Buches Finsteres Herz (ISBN: 9783462006162)
    Holger Karsten Schmidt

    Finsteres Herz

    (68)
    Aktuelle Rezension von: sunny-girl

    Das Buch beginnt mit einen Paukenschlag. Ein sicheres Haus wird überfallen und alle Anwesenden, unter anderen Lona und Elling, werden erschossen, nur das Mädchen Sara kann fliehen. Auf den Fall werden Kaminski und Dudek angesetzt. Es stellt sich heraus, dass alle Unterlagen zur letzten Ermittlung von Lona und Elling gelöscht sind. Außerdem setzen die Polizisten alles daran, Sarah zu finden. Parallel wird im zweiten Handlungsstrang über die Ereignisse vor dem Überfall geschrieben.
    Das Buch arbeitet mit zwei Zeitebenen. Einmal vor dem Überfall, einmal danach. Die einzelnen Ebenen wechseln sich ab. Da die Kapitel mit Ort und Zeit überschrieben sind, ist eine problemlose Zuordnung möglich. Die Handlung ist sehr komplex und die Zusammenhänge sind lange nicht klar. Wer steht auf welcher Seite? Gibt es einen Maulwurf im Präsidium? Warum blockt Dudek? Dadurch wird die Spannung hochgehalten. Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt. Dem Autor ist eine glaubwürdige Charakterisierung der Personen gelungen, so dass man ihre Handlungsweise nachvollziehen kann. Ich fand es positiv, das er auf Schockmomente und ausführliche Gewaltbeschreibungen verzichtet hat.
    Das Buch ist zwar der 2. Band einer Reihe, aber es ist in sich abgeschlossen und man kann es problemlos ohne Kenntnis des Vorgängers lesen.

    Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  20. Cover des Buches Das verträumte Bistro im Sanddornweg (ISBN: 9783404189038)
    Kerstin Garde

    Das verträumte Bistro im Sanddornweg

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Blueberry87

    Die junge Köchin Pauline steht kurz vor einem Probekochen in einem Sternerestaurant, als sie einen Hilferuf ihrer Cousine Gina erhält. Ginas kleines Bistro im Sanddorn weg ist kurz vor dem Aus, nachdem es von einem Restaurantkritiker verrissen wurde. Pauline will ihr helfen und beschließt, für einige Wochen im Bistro mitzuarbeiten.

    Gemeinsam mit Gina und den anderen Bewohnern des Sanddornwegs, einer idyllischen Straße in Warnemünde, schmieden die beiden Frauen einen Plan, um das Bistro wieder zu retten. Sie bieten neue Gerichte an, veranstalten Events und versuchen, die Kritik des Restaurantkritikers zu widerlegen.

    Kerstin Gardes Roman "Das verträumte Bistro im Sanddornweg" ist ein warmherziger und romantischer Liebesroman, der am Anfang in der idyllischen Ostseestadt Graal-Müritz spielt, was mir als Graal-Müritz-Fan super gefallen hat. Die Geschichte ist gut erzählt und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sympathisch und glaubwürdig.

    Pauline ist eine junge Frau mit großen Träumen. Sie ist talentiert und ehrgeizig, aber auch etwas unsicher. Gina ist eine lebenslustige und fröhliche Frau, die sich mit Leib und Seele ihrem Bistro verschrieben hat.

    Die Nebenfiguren sind ebenfalls gut ausgearbeitet. Die Bewohner des Sanddornwegs sind eine bunte Mischung aus Menschen, die sich gegenseitig unterstützen und sich umeinander kümmern.

    Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich. Es gibt einige überraschende Wendungen, die den Leser bis zum Schluss in Atem halten.

    Fazit

    "Das verträumte Bistro im Sanddornweg" ist ein gelungener Roman, der dem Leser ein paar schöne Lesestunden beschert. Wer romantische Geschichten mit einer Prise Spannung mag, ist hier genau richtig.

  21. Cover des Buches Die Toten von Marnow (ISBN: 9783462007817)
    Holger Karsten Schmidt

    Die Toten von Marnow

    (72)
    Aktuelle Rezension von: angie_molly


    Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, und der Klappentext versprach ein fesselndes Leseerlebnis – ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt in der Gegenwart, greift jedoch ein spannendes und zugleich verstörendes Thema aus der deutsch-deutschen Ost-West-Vergangenheit auf. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Routinefall wirkt, entpuppt sich Schritt für Schritt als komplexer Polit-Krimi mit gefährlichen Drahtziehern und undurchsichtigen Verstrickungen.Die düstere Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch und lässt einen das Geschehen hautnah miterleben. Man hat fast das Gefühl, selbst Teil der Ermittlungen zu sein. Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch, und die zahlreichen actionreichen Momente sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Charaktere sind überzeugend gezeichnet – vielschichtig, authentisch und mit eigenen Ecken und Kanten. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in das Privatleben der Ermittler, die den Figuren zusätzliche Tiefe verleihen.
    Der Schreibstil ist leicht und zugleich bildhaft; man fliegt förmlich durch die Seiten. Die detailreichen Beschreibungen machen es leicht, sich Schauplätze und Situationen lebendig vorzustellen. Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass die Handlung auf einem realen historischen Hintergrund basiert.
    Ich kann es jedem empfehlen

  22. Cover des Buches Den Wind im Gesicht (ISBN: 9783941226357)
    Ramona Mitsching

    Den Wind im Gesicht

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Buchdaisy
    Dieses Buch ist Roman gewordene Zeitgeschichte! Erzählt wird ein Stück Lebensweg der Freundinnen Daniela und Sophia, zur Wendezeit Mitte Zwanzig, das Studium abgeschlossen und voller Hoffnung auf die Zukunft. Während Sophia an der Uni ihren Weg gehen will, ist Daniela mit ihrer Arbeitsstelle hochgradig unzufrieden. Dann kommt die Wende. Die DDR, die Kombinate, die Uni, ihre gesamte Heimat wird abgewickelt. Ein ganzes Volk ist im Umbruch. Sophia muss versuchen, aus ihrer Situation als Mutter das Beste zu machen und konzentriert sich auf ihre Tochter. Daniela hingegen sieht nun ihre Chance, zu zeigen, was in ihr steckt. Ihre gesamte Kraft fordert von jetzt an der Job. Sie übernimmt Verantwortung und lässt sich auch nicht wegen eines Mannes von ihren Zielen abbringen. In der neuen Kollegin Beate findet sie eine Gleichgesinnte, und nach Jahren voller Kämpfe eine gewisse Zufriedenheit und Anerkennung und ist "irgendwie glücklich". Doch nicht zuletzt bekommt auch die Liebe noch ihren Platz in Sophias und Danielas Leben.
    Geschrieben ist das Buch in einem schnörkellosen und direkten Stil, der von vielen Einblicken in die Industrie und das Finanzwesen zur Wende und danach zeugt. Gerade die vielen Fakten haben mich beeindruckt. Die einzelnen Kapitel sind weitgehend chronologisch, mit teils zusätzlich eingefügten Rückblicken und ein paar Sprüngen in der Zeit. Die Jahreszahlen verhelfen hier zum besseren Verständnis.
    Manche(r) wird Parallelen zum eigenen Erleben in dieser Zeit feststellen. Unabhängig davon ist es spannend zu lesen. Es ist die Geschichte von starken Frauen, die, wie auch immer ihre Entwicklung verlief, sich nie geduckt haben, sondern immer eins hatten: Den Wind im Gesicht!
    Absolute Empfehlung und 5 Sterne!
  23. Cover des Buches Die im Dunkeln warten (ISBN: 9783954411580)
    Alex Ryber

    Die im Dunkeln warten

    (10)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Rostock. Im Schutz der Dunkelheit wird auf einer Segelyacht ein Mann ermordet, die Leiche entdeckt ein Fischer kurz darauf in seinem Netz. Der Tote ist der Finanzberate Augustin Golombek, wurde er von einem geprellten Kunden ermordet? Oder führt die Spur doch zu Golombeks Kontakten ins Rotlichtmilieu? Hauptkommissar Jan Adrian von der Rostocker Mordkommission übernimmtden Fall.


    "Vor seinen Augen tanzten nackte, kolumbianische Mädchen. Sie sprangen auf und ab. Auf und ab, auf und ab. Dann tanzten sie nicht mehr. Nie mehr." Zitat Seite 124 

    Dieser kurze Krimi hat es in sich. Golombeks Tod scheint niemanden zu erschüttern, seine Familie hat sich von ihm abgewandt. Die Nachforschungen sind verwirrend, denn der Tote war beteiligt beim illegalen Frauenhandel. Es könnte aber auch jemand aus Polizeikreisen sein, den Golombek um sein angelegte Geld geprellt hat.   

    Wir erleben im Haupterzählstrang Jan Adrian bei seinen Ermittlungen und erfahren auch Einzelheiten seiner ungewöhnlichen Kindheit. Er ist Anfang dreißig und ein Einzelgänger, als Ermittler ist er richtig gut. Die anderen Ermittler seines Teams lernt man nicht näher kennen.   

    Ein anderer Erzählstrang begleitet den Täter und ein weiterer beschäftigt sich mit Jelena, die zur Prostitution in Deutschland gezwungen wurde.   

    Vom Erzählstil her lässt sich der Krimi gut weglesen, auf große Ausschmückungen wurde mehr oder weniger verzichtet. So wirkt der Krimi sehr zielgerichtet und abwechslungsreich und steigert sich noch aufgrund der Handlung durch einige Actionszenen bis zum Ende. 

     

    Etwas mehr Regionalcharakter und Spannung hätte der Krimi schon haben können, ansonsten ist der Fall vielschichtig und packend. Hinter dem Fall stecken einige menschliche Tragödien, sie zeigen, welche Folgen daraus entstehen können.  

     

  24. Cover des Buches Ostseegrund (ISBN: 9783954515097)

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