Bücher mit dem Tag "rote armee"

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68 Bücher

  1. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (757)
    Aktuelle Rezension von: Elisalovesbooks

    Die äußere Gestaltung dieser Reihe lässt auch beim zweiten Teil keine Wünsche offen. Die gebundene Ausgabe wird von einem Schutzumschlag geschützt, dessen Cover ich total ansprechend und schön finde, besonders der blaue Koffer, der sich haptisch abhebt und in der blauen Gesamtfarbe gut wiederfindet. Auch die schemenhaften Illustrationen an den Rändern von Briefen und Dokumenten sorgen dafür, dass das Werk äußerlich förmlich zur Historik einlädt. Unter dem Umschlag findet sich eine sehr schlichte, simple Gestaltung in einem tiefblauen Einband, der vor Robustheit und eigenem historischen Flair förmlich strotzt.
    Auch innen lässt eine Karte des Europas vor dem 2. Weltkrieg das Leserherz höher schlagen, genauso wie die aufwendig illustrierten Deckblätter vor jedem der drei Kapitelblöcke, in die sich das Werk aufteilt. Dazu ein ausführliches Personenverzeichnis, das auch sehr nötig und hilfreich ist!
    Doch nun zur eigentlichen Schönheit, das Innere.
    Ich habe an diesem Buch ungefähr 2 Jahre gelesen, immer mal mehr, mal weniger. Solche dicken Bücher lese ich häufig nebenher, da es mir sonst einfach zu fest gefahren wäre und zu lange dauern würde, bis ich ein nächstes Buch beginnen kann. Doch diese Trilogie braucht auch seine Zeit. Diese Bücher bewegen, berühren und erzählen vor allem unsere Geschichte, echte Schicksale und Umstände, die nicht allzu leicht zu verdauen sind. Und Ken Follett versteht es, diese in Worte zu fassen, auf den Punkt zu bringen, und dabei eine Bandbreite von Sichten und Vielschichtigkeit zu porträtieren. Ich bin wahrhaft beeindruckt und absolut begeistert!
    Im 2. Teil dreht sich alles um die nächste Generation der Charaktere, die wir im ersten Buch begleitet haben, was ich so interessant finde! Ich bin immer noch hin und weg von der ausgeklügelten Personenkonstellation, den zahlreichen Verbindungen über die ganze Welt und so authentischen Beziehungen! Follett schafft es, Realität und Fiktion übergangslos ineinander zu verflechten, sodass man sich die Frage stellend wiederfindet, was davon wirklich passiert ist und was hinzugedichtet wurde. Es ist einfach atemberaubend, wie nah er seine Charaktere an weltbewegende historische Ereignisse lässt, teilweise für wellenschlagende Entscheidungen verantwortlich macht und den Leser so alles hautnah miterleben lässt! Ich kann mir kaum vorstellen, was für intensive Recherche und wochenlanges Plotten dahinterstecken muss. Und auch wie er seine Charaktere zum Leben erweckt! Folletts Charakterzeichnung ist durch und durch authentisch, vielschichtig und so menschlich nah, dass man einen tiefen Blick in jeden von den unzähligen Figuren erhält. Dabei lässt er keinen Blickwinkel aus, greift eine Bandbreite von Schicksalen und Themen ab, die es schaffen, der schwierigen Aufarbeitung des komplexen und sensiblen 20. Jahrhunderts gebührend gerecht zu werden. Dabei verliert er auch keinerlei Tiefe!
    Und das alles mit einem Schreibstil geschrieben, der Gänsehaut verursachen kann, der durch Schlichtheit und Detailreichtum gleichzeitig glänzt. Der alles ausführlich genug, aber nicht zu ausschweifend beschreibt, um dann bei großen Ereignissen die simple Wahrheit in einem Satz auf den Punkt zu bringen. Der einen emotional mitreißt, mitfiebern lässt und für Herzklopfen sorgt. Der epische Situationen unglaublich spannend und bedeutsam macht. Das hat mich so beeindruckt, das Geschichte so überwältigend spannend sein kann. Für einige kann es Längen geben, für Historikbegeisterte wie mich kann es gar nicht lang genug sein!
    Insgesamt konnte mich jede einzelne dieser 1023 Seiten vollends überzeugen und mich verstehen lassen, warum man Follett den König der Historik nennt. Ich kann euch versichern, nicht umsonst.
    Jedem, der sich für Geschichte interessiert oder sich darin prüfen lassen wird, kann ich diese Trilogie nur ans Herz legen. Es sind dicke Werke, natürlich, doch sie geben einem ein ganz neues Erlernen und Erleben der jüngeren Vergangenheit, das Historie von einer ganz anderen, nicht so nüchternen wissenschaftlichen Seite verstehen lässt. Der zweite Band dieser Trilogie steht dem ersten in Nichts nach und ich liebe den dritten Teil jetzt schon!
    10/10⭐
    ✒ Lieblingszitat: "Patienten aus der Psychatrie, die von der SS abtransportiert wurde. Die Irren brachten die Verrückten weg."

  2. Cover des Buches Trümmerkind (ISBN: 9783426304921)
    Mechtild Borrmann

    Trümmerkind

     (225)
    Aktuelle Rezension von: taddy92

    Leider konnte mich das Buch im Großen und Ganzen nicht überzeugen. Bis zur Hälfte fand ich es noch gut, der Schreibstil hat mir gut gefallen, war sehr gut zu lesen und ich konnte es auch dank der relativ kurzen Kapitel schnell lesen.

    Doch leider war für mich zu schnell klar auf was das Ganze hinausläuft und nur einige Details waren beim Lesen dann noch neu für mich.

    Zum Ende hin war es für mich dann also doch eher ein bisschen langweilig.

    Alles in allem mit seinen 300 Seiten ein sehr kurzweiliges Buch, was aber für mich dann doch etwas zu vorhersehbar war.

  3. Cover des Buches Stadt der Diebe (ISBN: 9783453407152)
    David Benioff

    Stadt der Diebe

     (607)
    Aktuelle Rezension von: Ally_K

    "Zynismus entsteht in schlechten Lebensumständen" dieser Spruch könnte für kein anderes Buch als dieses zutreffend sein. Trotz der vielen grausamen, erbarmungslosen Seiten des Krieges lässt dieser Schmöker einen keine Tränen der Trauer, sondern der Freude willen heulen. Danke, David Benioff, für dieses Meisterstück von schwarzem Humor.


  4. Cover des Buches Wäre es schön? Es wäre schön! (ISBN: 9783827005892)
    Irina Liebmann

    Wäre es schön? Es wäre schön!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: kikigo
    deutsche Geschichte, DDR-Geschichte, vor allem Pressegeschichte, aber auch ein Zeitdokument, wie Menschen unter poltischem Druck agieren oder unter unterdrückt werden. Vielleicht eine ein wenig einseitge Darstellung der Tochter, aber spannend zu lesen
  5. Cover des Buches Der stille Don - 4 Bände (ISBN: B001GP25LU)
    Michail Scholochow

    Der stille Don - 4 Bände

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Heike110566
    Der Don ist laut Brockhaus (Universal Lexikon in 20 Bänden, Leipzig 2007) 1870 km lang. "Der stille Don" ist etwas über 1900 Seiten lang. - Nun sagt ein solches Zahlenspiel erstmal nicht viel aus. Der Roman, der zwischen 1928 und 1940 entstand und 1953 vom Autor überarbeitet wurde, ist aber genauso facettenreich wie der Fluss, der die Lebensader für eine Vielzahl von Menschen entlang der Ufer ist, selbst. Michail Scholochow (1905-1984) schildert in diesem vierbändigen Mammutwerk das Leben der Don-Bewohner zu Beginn des vorigen Jahrhunderts bis hinein in die frühen 1920er Jahre. Insbesondere der Erste Weltkrieg sowie die Russische Revolution 1917 und deren Auswirkungen, die bis hinein in diese von Moskau und Petersburg weit entfernte Region reichten und in einem langjährigen und sehr blutigen Bürgerkrieg gipfelten, stehen im Mittelpunkt des Romans. Haupthandlungsort ist Tatarsk, ein Kosakendorf im südlichen Donabschnitt, unweit vom Mündungsdelta. Rund um die Mitglieder der Kosakenfamilie Melechow werden die vielfältigen Handlungsstränge konstruiert. Detailliert schildert Scholochow die Ereignisse, Personen, Landschaften und auch Gedanken sowie Empfindungen der handelnden Figuren. Aber der Autor bleibt nicht in dieser dramatisch-szenischen Erzählweise, sondern zieht seinen Blickwinkel immer wieder auch weiter auf, geht in den narrativen Modus über. Dabei schildert er größere Abläufe bzw Zusammenhänge, gibt erläuternde Kommentare. Durch diese Romankonstruktion ist man als Leser immer wieder neu von einem scheinbar gigantischen Spannungsbogen umfangen. Mir wurde es an keiner Stelle langweilig. Auch in der Reflexion muss ich sagen, dass ich keine Seite dieses umfangreichen Werkes missen möchte. Erzählt wird in der Draufsicht. Es handelt sich um einen heterodiegetischen Erzähler, einem der nicht zum Figurenensemble gehört. Die Protagonisten-Familie Melechow ist so angelegt, dass die Mitglieder nicht nur auf Grund ihrer Charaktere Stoff liefern für die Geschichten, sondern auch die unterschiedlichsten politischen Positionen sind hier vertreten. Dadurch werden die Ereignisse nicht eingleisig dargestellt. Das Warum? dieser oder jener so und nicht anders in einer bestimmten Situation handelt, rückt immer wieder in das Blickfeld. Dadurch kann man als Leser sich auch immer wieder hineinversetzen in die jeweilige Figur. Natürlich gibt es sehr viel Gewalt in diesem Romanwerk. Erster Weltkrieg, Russische Revolution 1917 und der anschließende Bürgerkrieg sind Ereignisse, denen sich keine Kosakenfamilie entziehen konnte und die daher auch im Leben der Menschen eine große Rolle spielten. Daneben gibt es aber das sogenannte normale Leben ebenfalls en masse mitzuerleben. Selbst die Liebe, sowohl mit ihren positiven als auch negativen Erscheinungen, kommt keineswegs zu kurz. Der Leser lernt so nicht nur geschichtliches kennen, sondern auch die Lebensweise, Bräuche, Riten und religiösen Vorstellungen der Menschen am Don des frühen 20. Jahrhunderts. Die hier vorliegende Ausgabe aus dem DDR-Verlag Volk und Welt ist die 7. Auflage aus dem Jahre 1954. Die Edition erfolgte nach der Romanfassung, die zwischen 1928 und 1940 entstanden ist. 1953, nach dem Tod Stalins, überarbeitete Scholochow seinen Roman. Diese Veränderungen sind in dieser Ausgabe nicht berücksichtigt. Während in der Sowjetunion nach Stalins Tod eine kritische Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Staatschef begann, fand diese in der DDR ja nicht statt. Von daher verwundert es nicht, dass der Roman in der ursprünglichen Fassung weiterhin veröffentlicht wurde. Wie aber bereits erwähnt, stellt Scholochow die Ereignisse weitestgehend nur aus der Beobachterperspektive dar. Aber es gibt, insbesondere im letzten Band, auch Stellen, wo er sich einfach positionieren musste, so vermute ich. Betrachtet man die Spanne, in der dieses Werk entstand, dann muss man wissen, dass zu jener Zeit auch die Divergenzen innerhalb der Kommunisten zunahmen. Auf der einen Seite stand das Lager um Stalin, auf der anderen die Linke Opposition um Leo Trotzki, der schließlich 1940, dem Jahr der Fertigstellung des Band IV, im mexikanischen Exil im Auftrage Stalins ermordet wurde. Es überrascht daher nicht, dass Stalin als Heilsbringer betrachtet wird, während Trotzki, der Gründer der Roten Armee und Chefunterhändler der Revolutionsregierung bei den Friedensvertragsverhandlungen zwischen Deutschland und Russland in Brest-Litowsk, als Versager dargestellt wird. Zu Stalin heißt es: "Seitdem Genosse Stalin an der Südfront eingetroffen war und der von ihm vorgeschlagene Plan zur Zerschlagung der Konterrevolution im Süden (Vormarsch nicht durch das Dongebiet, sondern durch das Donezbecken) zur Verwirklichung gelangte, hatte sich die Lage an der Südfront radikal geändert." (Band IV, S. 257) Und zu Trotzki: "Die verderblichen Auswirkungen der Niederlagenstrategie Trotzkis zeigten sich allmählich in vollem Maße: ..." (S. 230) "Der stille Don" ist ein faszinierendes Werk. Die gigantische Länge des Romans sollte niemanden abschrecken das Buch zu lesen. Scholochow ist ein herausragender Erzähler, der 1965 auch den Nobelpreis für Literatur, meiner Meinung völlig zu recht, bekam. Seine Erzählweise ist fesselnd und so ist das Werk, trotz des Umfangs, dennoch zügig gelesen.
  6. Cover des Buches Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen (ISBN: 9783442455157)
    Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Inhalt: Auf einer ihrer zahlreichen Reisen nach Afghanistan, dem Land unter dem Hindukusch, begegnet die Dokumentarfilmerin Siba Shakib in einem Flüchtlingslager Shirin-Gol. Sie ist spontan gefesselt von der Kraft und Ausstrahlung dieser Frau, die ihr ihr Leben erzählt - ein Leben, das exemplarisch ist für das Schicksal Tausender afghanischer Frauen. Als Shirin-Gol in einem abgelegenen Bergdorf Afghanistans geboren wird, scheint der Gleichklang ihrer Welt, eingebettet in jahrhundertealte Traditionen, ungestört. Die 'Süße Blume', so die Bedeutung ihres Namens, wächst auf in Armut, Korangläubigkeit und Enge des islamischen Frauenbildes. Doch dann marschieren die Russen in Afghanistan ein, und Shirin-Gols Vater und ihre Brüder ziehen sich in die Berge zurück, um Widerstand zu leisten. Ihre Schwestern aber legen den Schleier ab und verführen russische Soldaten, aber nur, um sie zu ermorden. Verstört kehren sie zurück aus einer Welt, die Shirin-Gol nicht begreift. Aber dann fliehen die Frauen nach Kabul. Hier entdeckt Shirin-Gol eine Freiheit, deren Zauber sie nie mehr vergessen wird und aus der sie die innere Stärke für alles Kommende bezieht - für den Mann, dem sie vom Bruder als Ausgleich für Spielschulden zur Frau gegeben wird, für Verfolgung, Vergewaltigung und Flucht vor dem Taleban-Regime. Immer wieder sucht sie für ihre Familie einen Ort, der ein bisschen Geborgenheit, ein bisschen Wärme und einen Schimmer vom Glück, das Leben heißt, verspricht. 

    Uff, das war kein leichtes Buch! Zum einen, weil es so anders geschrieben wurde (keine Anführungszeichen, z. T. seltsame Begriffe) und zum anderen, weil einfach die beschriebenen Lebenssituationen schwer verdaulich waren. Die Protagonistin hatte wirklich kein leichtes Leben, um sich und ihre Familie durchzubringen. Da scheren wir uns hier lächerlicherweise ums korrekte Gendern und neutrale Toiletten, wo in Afghanistan die Frauen eigentlich der letzte Dreck sind. Zumindest bis 2001, wo das Buch aufhört. Ich bewundere Shirin-Gol und gleichzeitig tut sie mir unendlich leid, weil das Glück, was sie sich mühsam aufgebaut hat, nach kurzer Zeit wieder vorbei war und sie wieder fliehen musste, um ein neues kleines Glück zu finden.

    Das ist kein Buch, welches man in einem Rutsch durchlesen kann, aber es ist auf jeden Fall lesenswert!

  7. Cover des Buches Die Versprengten (ISBN: 9783475530586)
    F John-Ferrer

    Die Versprengten

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Freiwild (ISBN: 9783548609263)
    Ingeborg Jacobs

    Freiwild

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen1975
    Erst der 2003 erschienene Bestseller 'Eine Frau in Berlin', der ergreifende Erlebnisbericht einer Berliner Journalistin aus dem Jahre 1945, brachte es an die Öffentlichkeit. Anlässlich der Verfilmung dieses Buches mit Nina Hoss in der Hauptrolle bereitet die TV-Journalistin Ingeborg Jacobs für das ZDF eine Dokumentation zum Thema vor. Das begleitende Buch stellt die Ergebnisse ihrer umfangreichen Recherchen vor. Es stützt sich maßgeblich auf die zahlreichen Interviews, die die Autorin mit betroffenen Frauen geführt hat und die sie mit Sensibilität und erzählerischer Kraft in das zeitgeschichtliche Umfeld einbettet. So entsteht erstmals ein Gesamtbild jenes schrecklichen Geschehens, das die Deutschen angesichts der Last ihrer Kriegsschuld tief verdrängt haben. Auch wir sollten immer wieder daran erinnern,  und dafür sorgen, dass es nicht vergessen wird und niemals wieder passiert.
  9. Cover des Buches Marshall Schukow (ISBN: 9783958411111)
    Philipp Ewers

    Marshall Schukow

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Drittes Reich (ISBN: 9783817485673)
    Christa Pöppelmann

    Drittes Reich

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches KRIM (ISBN: 9783743976757)
    Katharina Füllenbach

    KRIM

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Adlerhorst
    Über die Krim wird in unseren Medien in einem mehr oder weniger immer gleichen Grundton berichtet und wenige westliche Europäer trauen sich in diesen Tagen, die Halbinsel zu besuchen. Umso lesenswerter also der Reisebericht von Katharina Füllenbach, die
    sich im November letzten Jahres aufgemacht hat, um die aktuellen dortigen Lebensverhältnisse in Augenschein zu nehmen. Sie blendet die politischen Verhältnisse nicht aus, aber sie richtet den Blick auch auf die kulturellen Höhepunkte der Region und bringt eine Reihe historischer Zusammenhänge in Erinnerung, die man durch die jüngsten politischen Turbulenzen aus dem Auge verloren hat. Ingesamt eine spannende und informative Lektüre und eine interessante Lektion über die Differenz von Eigen- und Fremdwahrnehmung.
  12. Cover des Buches Kampfplatz Deutschland (ISBN: 9783548609478)
    Bogdan Musial

    Kampfplatz Deutschland

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Endstufe (ISBN: 9783821807539)
    Thor Kunkel

    Endstufe

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein großartiges Buch, die Kontroverse ist völlig unverständlich,.Das Ende erinnert mich stark an das Ende von Michel Houllebecqs "Elementarteilchen".
  14. Cover des Buches Die Vertriebenen (ISBN: 9783548750835)
    K Erik Franzen

    Die Vertriebenen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Toll! Das bereits im Buchhandel erhaeltliche Werk von K. Erik Franzen erfuellt alle Merkmale eines guten Begleitbuches zu einer Fernseh-Dokumentation: viele Hintergrundinformationen, sehr gute Fotos und anschauliche Abbildungen, mutige und differenzierte Interpretationen und eine spannende Erzaehlsprache. Und das alles bei dem bis heute politisch brisanten und emotional aufgeladenen Thema der Vertriebenen. Mich stoert lediglich die Konzentration auf die ehemaligen deutschen Ostgebiete, Polen und die Tschechische Republik. Es gab noch mehr Vertriebene! Dennoch: einschließlich des gelungenen Vorworts von Hans Lemberg ein überaus anregendes Buch, das wie geschaffen scheint, die gegenwaertige Debatte um Erinnerungskulturen zu erweitern.
  15. Cover des Buches COLD EAST (ISBN: 9783958351165)
    Alex Shaw

    COLD EAST

     (18)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain
    "Cold East" ist bislang das einzige Buch der Aidan Snow SAS-Reihe von Alex Shaw, das hier in Deutschland veröffentlicht wurde. Die Reihe umfasst zur Zeit drei Bände, von denen "Cold East" der dritte und aktuellste ist.Das Cover des Buches ist nicht sehr außergewöhnlich oder auffallend, aber trotzdem gut gemacht.Bei der Story geht es um die auch jetzt aktuellen Krisenherde (u.a Ukraine, Naher Osten, Russland).Das Buch besticht durch einen sehr guten Schreibstil, die Protagonisten und Orte sind sehr gut gezeichnet, man kommt sofort ins Geschehen rein. Der Spannungsbogen spannt sich von der ersten bis zur letzten Seite. Was mir bei diesem Buch noch auffiel war, das es sehr gut recherchiert wurde, was ja gerade im Thriller/Action-Bereich nicht immer der Fall ist.Aber auch der britische Humor, der in diesem Buch immer wieder vorkommt, gefiel mir sehr gut.Schade nur, dass die ersten 2 Teile bisher nicht in Deutsch erschienen sind, das hätte wohl die Geschichte um Agent Shaw noch besser gemacht und abgerundet.
    Das Ende des Buches (und auch zwischendurch) war nicht so zu erwarten; immer wieder kommen überraschende Wendungen zu Tage.
    Fazit: James Bond kann sich warm anziehen, denn dieser Top-Agent steht im in nichts nach.
  16. Cover des Buches Mir selber seltsam fremd (ISBN: 9783548604862)
    Willy Peter Reese

    Mir selber seltsam fremd

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Lesemäusla
    Authentisch und schockierend. Wieder einmal wird einen die Sinnlosigkeit des Krieges vor Augen geführt. Wer dieses Buch gelesen hat, wird es nicht mehr vergessen!
  17. Cover des Buches Schattenspieler (ISBN: 9783570402450)
    Michael Römling

    Schattenspieler

     (104)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Ein Buch, in dessen Cover ich mich gleich verliebt habe, das ich dennoch recht lange im Regal stehen hatte. Was ein wenig schade ist, da es mir doch recht gut gefallen hat. 


    Das Ende des Krieges steht bevor und die ungleichen Jungen Leo und Friedrich treffen aufeinander. Gerade weil sie so verschieden sind, freunden sie sich nach kurzen Startschwierigkeiten an und machen sich auf die Suche nach einem großen Geheimnis. 

    Das Buch ist allgemein recht düster, was natürlich auch an dem ernsten Thema liegt. Das Ende des Krieges, die grauenvolle Nazizeit mit der Judenverfolgung und die grausamen Morde. Man begleitet die beiden Jungen Leo und Friedrich im Wechsel auf ihrer Suche quer durch das zerbombte Berlin. Ich hatte hier noch auf mehr Informationen zur Kriegszeit und deren Ende gehofft, aber das Buch dreht sich hauptsächlich um die Suche der Kinder nach den geheimnisvollen Paketen. Man erfährt recht wenig über ihre Erlebnisse in dieser schweren Zeit und für mich blieb es so ein wenig oberflächlich, da ich keinen rechten Zugang zu den Charakteren gefunden habe. Aber die Geschichte selbst ist spannend geschrieben und ich habe sie gerne gelesen.

     

    Zwei Jungen, die ein großes Abenteuer erleben in der doch gefährlichen (Nach-)Kriegszeit. Schön zu lesen, obwohl mir die Charaktere etwas fremd geblieben sind.

  18. Cover des Buches Nenn mich nicht bei meinem Namen (ISBN: 9783570402283)
    Waldtraut Lewin

    Nenn mich nicht bei meinem Namen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Toirse

    Erster Eindruck

    Gibt es ein Cover, das noch mehr „Ich bin ein historischer Jugendroman“ schreit? Aber ich mag es trotzdem :)

    Inhalt

    Eliane  hat den Holocaust überlebt. Grade so. Aber sie kann nicht beweisen, wer sie ist und hat deswegen in Nachkriegs-Deutschland keine Identität. Bis sie eine alte Dame trifft, durch diese bekommt sie einen neuen Namen. Aber auch eine neue, gefährliche Aufgabe.

    Meine Meinung

    Ich habe bereits vor einigen Monaten „Himmel ohne Sterne“von Rainer M. Schröder gelesen, welches das gleiche Thema behandelt nämlich die illegale Einwanderung nach Palästina nach Ende des 2. Weltkriegs. Vielleicht hatte ich auch deswegen meine Probleme mit „Nenn mich nicht bei meinem Namen“, denn Rainer M. Schröder ist nun mal ein Autor, mit dem ich quasi groß geworden bin. Seine historischen Romane haben mein Verständnis für dieses Genre vielleicht mehr geprägt als jeder andere Autor.

    Erstmal: Im Buch wird immer von der Alija Daleth geredet. Keine Ahnung ob das ein Fehler in meiner Ausgabe ist oder ein generell Fehler. Denn die Einwanderung hieß Alija Bet, von Alija (Einwanderung) und Bet, dem zweiten Buchstaben im hebräischen Alphabet.
    Dazu scheint mir die Hagana doch sehr leichtgläubig. Klar, sicher hatten die allermeisten der Juden keine gesicherte Identität und diejenigen, die sich auf den Weg nach Palästina machten am allerwenigsten. Aber ein Mädchen einfach so akzeptieren? Nur weil sie angeblich wichtige Negative bei sich trägt? Ein bisschen Skepsis ist da ja schon angebracht, denke ich. Außerdem versucht Eliane fast 1 Jahr lang auf eines der Schiffe zu kommen. Da kommt keiner auf die Idee sie vielleicht auch zur Kämpferin auszubilden? Sie scheint ja bekannt zu sein unter der Hagana- Führung. Das passt einfach nicht finde ich, denn die Hagana war soweit ich weiß nicht einfach nur ein Haufen Verrückter sondern gut organisiert. Fast schon eher eine richtige Armee, denn eine Miliz.
    Und die Briten scheinen mir am Ende doch sehr leichtgläubig bzw. sogar sorglos. Mehr sei dazu einfach nicht gesagt.

    Liane hat einfach viel zu viel Glück. Ja, verdammt es ist ein Jugendbuch. Aber auch Jugendliche können was ab und das war damals einfach kein Zuckerschlecken. Es muss nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein! Und Waltraut Lewin macht hier genau das: Es wird immer alle gut, alle Probleme sind eher Schrecksekunden, als richtige Probleme. So viel Glück hat ein einzelner Mensch einfach nicht!!
    Vom Schreibstil ist „Nenn mich nicht bei meinem Namen“ wirklich gut, die Charaktere sind vielfältig, wenn auch teilweise eindimensional. Von den Wenigsten wird die Motivation hinterfragt. Aber trotzdem gut geschrieben.

    Fazit

    Ein gutgemeintes und gut geschriebenes Buch über ein interessantes Thema. Aber leider ein bisschen zu viel „Alles wird gut“-Mentalität.
  19. Cover des Buches Totentanz Berlin (ISBN: 9783868550184)
    Helmut Altner

    Totentanz Berlin

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Sturmzeit - Wilde Lupinen (ISBN: 9783734106019)
    Charlotte Link

    Sturmzeit - Wilde Lupinen

     (300)
    Aktuelle Rezension von: NikoLaus

    Während der erste Teil der Trilogie zur Zeit des ersten Weltkrieges spielt, dreht sich hier alles um die Zeit während des zweiten Weltkrieges.

    Natürlich geht es auch diesmal um Felicia, aber auch um das Leben ihrer Tochter Belle, die nächste Generation der Familie Degnelly.

    Die Zeiten sind furchtbar, Krieg, Leid, menschliches Elend. Die geschichtlichen Ereignisse sind gut verwoben mit den persönlichen Schicksal der Frauen und ihrer Angehörigen und Freunde. Man fühlt als Leser mit und ist genauso machtlos wie die Protagonisten. 

    Eine wunderbare Familiensage, die nicht nur das Leben in dieser schwierigen Zeit schildert , auch die politische Lage ist sehr interessant und schonungslos.



  21. Cover des Buches Die Liebenden von Leningrad (ISBN: 9783453873391)
    Paullina Simons

    Die Liebenden von Leningrad

     (245)
    Aktuelle Rezension von: buecher_sind_traumhaft

    Die Liebenden von Leningrad erzählt die Geschichte der jungen Tatjana, die sich 1941 in Alexander, eine Offizier der roten Armee, verliebt.

    Diese Buch....

    hat mich schockiert, wütend gemacht und fast verzweifelt lassen.

    hat mich Dahinschmelzen und mein Herz schneller schlagen lassen.

    hat mich zum weinen und zum Schluchzen gebracht.

    hat mein Herz zerrissen und es dann wieder zusammengesetzt.

    Geschichten, wie diese, sind der Grund dafür, weshalb ich das Lesen so liebe. Sie sorgen dafür, das man alles um sich herum vergisst, zwischen den Seiten gefangen ist und jedes Wort in sich aufsagt wie ein Schwamm. Sie lassen einen ein so heftiges Gefühlschaos durch leben, dass einem fast schwindelig davon wird. Solche Geschichten sorgen dafür, dass man in dem Moment, in dem man das Buch zuschlägt, Tränen in den Augen, aber trotzdem ein Lächeln auf den Lippen hat. 


  22. Cover des Buches Endzeit (ISBN: 9783426516447)
    Harald Gilbers

    Endzeit

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Berlin, Ende April 1945:

    Der jüdische Kommissar Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa leben versteckt in einer leerstehenden Brauerei und versuchen, das Ende des Kriegs, so schadlos wie möglich zu überstehen.
    Überall herrschen Hunger, Krankheit und Angst.
    Als die russischen Truppen kommen haben Bewohner Berlins jedoch keinen Grund zum Aufatmen. Die Russen plündern und schänden, was das Zeug hält und niemand traut sich, etwas dagegen zu tun.
    Auch Lisa wird von einem russischen Soldaten vergewaltigt.
    Oppenheimer macht sich auf die Suche nach dem Täter, stößt aber auf diverse Widerstände; denn in der russischen Ideologie finden keine Vergewaltigungen oder sonstige Verbrechen von Seiten der russischen Soldaten statt. 
    Oppenheimer bringt sich also zusätzlich in Gefahr, indem er Behauptungen dieser Art aufstellt.
    Zusätzlich machen Gerüchte die Runde, dass ein deutscher Wissenschaftler einen Koffer in seinem Besitz hat, der wichtige Unterlagen bezüglich der Atomwaffentechnik der deutschen enthält.
    Plötzlich kämpft Oppenheimer an diversen Fronten und gerät immer tiefer in einen Sumpf aus Lügen und Betrug.

    In diesem dritten Band um Kommissar Oppenheimer hat es Harald Gilbers wieder geschafft, die Atmosphäre des Dritten Reichs authentisch darzustellen. 
    Man riecht beim Lesen quasi den Gestank der verwesenden Leichen und spürt die Bedrohung, die von den Besatzern ausgeht.



  23. Cover des Buches Grosse, kleine Schwester (ISBN: 9783462300840)
    Peter Härtling

    Grosse, kleine Schwester

     (11)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Den Schicksalsroman "*Große, kleine Schwester*" schrieb Autor "*Peter Härtling*" 1998. Meine Ausgabe ist die 7. Auflage aus dem dtv von 2011. 

    Härtling erzählt das Leben der Schwestern Ruth Böhmer, geboren 1907, und Lea Popischil, geboren 1908. Aufgewachsen sind sie im Ort Brünn in Mähren und erleben eine behütete Kindheit.
    Ruth ist mehr der intellektuelle und strenge, Lea eher der sportliche und lebensfrohere Typ.
    Doch zwei Weltkriege beeinflussen ihr Leben und sie erleben politische Wechsel, ohne sie genau zu verstehen. Schließlich leben sie mit ihrer Familie friedlich im engen Kontakt mit Tschechen, Deutschen und Juden zusammen.

     

    Die Erzählweise dieses Romans ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, das liegt an langen Schachtelsätzen und einer fast berichtartigen Schilderung.

    Die abwechselnden Kapitel verknüpfen jedoch gekonnt Zeitgeschichte und individuelles Familienschicksal miteinander. Es entsteht der Eindruck eines Ganzen, wenngleich die Zeitsprünge nicht inhaltlich verbinden.

    Hier wird Geschichte "vorgelebt" und nachfolgende Generationen erfahren mehr über diese Zeit. Sicherlich das Hauptanliegen Peter Härtlings, der den zweiten Weltkrieg ebenfalls miterlebt hat.
    Mir persönlich wird durch diesen Roman deutlich, dass die Nazizeit  nicht nur bedauernswerte Tote hinterlassen hat. Auch die "Überlebenden" hatten häufig wenig Chancen auf ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben.

    Die Schwestern bilden im Alter ein eigenartiges Gespann! Jede kennt die Schwächen und Fehler der anderen und sie machen sich teilweise gehässig darauf aufmerksam. Aber es ist eine Hassliebe und sie brauchen einander wie in einer Symbiose. Die gemeinsamen Erlebnisse verbinden ebenso wie die starken familiären Bande. Nur gemeinsam sind sie stark!

     

    Ein wahrhaftig eindringliches Werk über Zeitgeschichte und nachdenklich machende kriegsbestimmte Einzelschicksale! Wie viele Schicksale dieser Art hat das vergangene Jahrhundert wohl durch Kriege hinterlassen?
    Dieses Buch rührt auf und mahnt! Sehr lesenswert!
  24. Cover des Buches Soja und Schura, (ISBN: B002TD2YRS)
    Ljubow Kosmodemjanskaja

    Soja und Schura,

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden

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