Bücher mit dem Tag "rothaarig"
25 Bücher
- Mona Kasten
Trust Again
(2.370)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciEs fiel mir wirklich leicht in die Story einzusteigen. Dawn bringt viele Eigenschaften mit, die ich an mir selbst entdecke und Spencer ist ehrlich ein Mann zum Verlieben. Er ist lustig, ironisch und neckt gerne, womit essentielle Punkte schon abgehakt sind. Dass er eine andere Seite besitzt, erfahren wir ziemlich schnell, jedoch dauert es ziemlich lange, bis wir herausfinden, was da konkret hinter steckt. Er hat gezeigt, dass jeder Mensch mehr als nur eine Seite hat und dass man schonmal tiefer schauen muss. Ich habe wirklich mitgelitten, als die beiden eine schwierige Phase durchgemacht haben und war sehr gespannt, wer, wie den anderen zurückgewinnen wird.
Auch der zweite Teil der Reihe ist absolut zu empfehlen.
- Kristin Cashore
Die Flammende (Die sieben Königreiche 2)
(1.402)Aktuelle Rezension von: _SteffiDer Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst nicht ganz leicht. Es wird eine Welt erschaffen in die man nach und nach mit den Charakteren eintaucht bis sich die Konturen und Regeln dieser Welt langsam zu einem Gesamtbild zusammenfügen. In einem spannenden Kampf zwischen inneren Konflikten in einer Zeit politischer Unruhen versucht eine junge begabte Frau ihren eigenen Weg zu gehen und findet sich immer wieder in schwierigen Situationen wieder, die sie bewältigen muss. Besonders gelungen ist dabei die Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen den Hauptcharakteren. Ohne erzwungen zu wirken oder sich zu schnell anzubahnen, wächst die Zuneigung spürbar und behutsam getragen von gemeinsamen Erlebnissen und Momenten zu zweit.
Insgesamt ein wirklich tolles Buch. Wenn man bereit ist sich auf diese einzigartige Welt einzulassen, sollte man sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
- Jennifer L. Armentrout
Morgen lieb ich dich für immer
(803)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeMallory und Rider...
Sie kennen sich seit ihrer Kindheit und treffen sich nun wieder. Beide verbindet eine unschöne Vergangenheit und beide haben ihre Probleme...
An sich eine schöne Geschichte, aber für mich etwas zu langgezogen. Es passiert nicht wirklich viel, daher hätten 200 Seiten weniger auch gereicht.
Was mich etwas genervt hat, ist, dass er sie immer "Maus" nennt. Fand ich etwas unpassend.30.07.2025
- Christoph Kramer
Das Leben fing im Sommer an
(290)Aktuelle Rezension von: Aenna612Eigentlich greife ich nur selten zu Coming-of-Age-Romanen und wenn doch, dann eher aus weiblicher Perspektive. „Das Leben fing im Sommer an“ war daher gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Neues für mich: mein erster Coming-of-Age-Roman aus der Sicht eines jungen Mannes.
Christoph Kramer erzählt von seinem Sommer 2006 – einem Sommer voller Fußball-WM, Hitze, Ferien, erster Liebe und all den kleinen und großen Momenten, die sich im Nachhinein als prägend herausstellen. Dabei wirkt die Geschichte unglaublich nahbar und authentisch. Man hat das Gefühl, gemeinsam mit ihm durch diesen Sommer zu gehen.
Und obwohl das eigentlich gar nicht mein bevorzugtes Genre ist, hat mich der Roman auf eine ganz andere Weise abgeholt. Ich bin nur zwei Jahre älter als Christoph Kramer und habe den Sommer 2006 ganz ähnlich erlebt. Viele Situationen, Stimmungen und Erinnerungen kamen mir deshalb erstaunlich vertraut vor und haben bei mir eine ordentliche Portion Nostalgie ausgelöst.
Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit und Wehmut hat mir gut gefallen. Der Roman versucht gar nicht, spektakulär zu sein, sondern lebt von seinen alltäglichen Momenten und der Atmosphäre eines Sommers, den viele meiner Generation wahrscheinlich nie vergessen werden.
Für mich ist „Das Leben fing im Sommer an“ ein warmherziger, ehrlicher Roman über das Erwachsenwerden und gleichzeitig eine kleine Zeitreise zurück in den Sommer 2006.
- Ken Follett
Die Leopardin
(357)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteEs geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.
Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.
- Pierre Lagrange
Tod in der Provence
(98)Aktuelle Rezension von: SeverusNyssenMit Tod in der Provence habe ich einen Krimi entdeckt, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Die Geschichte verbindet die wunderschöne Atmosphäre der Provence mit einem unglaublich spannenden Fall, der mich immer wieder auf falsche Fährten geführt hat.
Im Mittelpunkt steht der pensionierte Commissaire Albin Leclerc, der sich trotz Ruhestand einfach nicht davon abhalten lässt, weiter zu ermitteln. Genau das macht ihn so sympathisch. Er ist schrullig, sarkastisch und manchmal herrlich eigensinnig, hat aber gleichzeitig einen unglaublich weichen Kern. Besonders seine trockenen Kommentare haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Auch sein Mops Tyson sorgt immer wieder für charmante Momente. Dass er den Hund eigentlich nur bekommen hat, damit er sich nach seiner Dienstkarriere mehr bewegt, fand ich eine richtig witzige Idee.
Der Kriminalfall selbst ist spannend aufgebaut und hebt sich angenehm von vielen klassischen Regionalkrimis ab. Ein Frauenmörder treibt sein Unwesen, und die Ermittlungen werden immer komplexer. Dabei ist die Geschichte durchaus etwas anspruchsvoller und spielt immer wieder mit literarischen und historischen Anspielungen, unter anderem auf römische Dichter. Gerade diese Mischung aus Spannung, Atmosphäre und intelligenten Details hat mir sehr gefallen.
Besonders stark fand ich, dass man bis fast zum Schluss wirklich niemanden ausschließen konnte. Immer wieder hatte ich neue Verdächtige im Kopf, nur um kurz darauf erneut zu zweifeln. Die Auflösung hat mich deshalb komplett überrascht – damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.
Auch die Provence selbst wird so bildhaft beschrieben, dass man beim Lesen sofort Urlaubsgefühle bekommt: kleine Orte, mediterrane Stimmung, gutes Essen und gleichzeitig diese unterschwellige Gefahr durch die Morde. Genau diese Mischung macht das Buch für mich so besonders.
Für mich war dieser erste Band ein absolut gelungener Auftakt der Reihe. Spannend, atmosphärisch, humorvoll und mit einem Ermittler, den man sofort ins Herz schließt. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten Fälle mit Albin Leclerc und Tyson.
- Jack Soren
Welt ohne Morgen
(26)Aktuelle Rezension von: DerMedienbloggerWas ich vorher nicht wusste, war, dass dies der Folgeband zu einem Thriller namens 'Der Monarch' ist. Dies störte mich aber überhaupt nicht, denn man kann dieses Buch auch ohne Vorwissen des Vorgängers durchlesen.
Wie ich anderen Rezensionen zu diesem Buch entnehmen konnte, gilt das Team aus Jonathan und Lew als recht beliebt und die Chemie zwischen den beiden stimmt. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen, was aber ganz einfach an der Tatsache liegt, dass sie in diesem Thriller fast nie zusammenarbeiten. Es fällt mir recht schwer, mich in diesem Buch auf die Charaktere einzulassen, da sie mir flach und eindimensional vorkamen.
Die Geschichte ist voller Wendungen, was aber nicht unbedingt nur im positiven Sinne aufstößt. So hatte ich vor allem am Anfang Schwierigkeiten, mich auf eine Handlung einzulassen, da sich mir kein roter Faden erschlossen hat. Es gibt auch kein großes Ziel oder Ergebnis, was in diesem Buch angestrebt wird, sondern auf einen Geschichtsstrang folgt der nächste, sodass sich keine Rahmenhandlung hinter 'Welt ohne Morgen' ergibt.
Vorliegender Thriller ist zwar recht unterhaltsam und spannend, verliert im Laufe aber massiv an Glaubwürdigkeit, da das Ende sehr in das Genre 'Science-Fiction' abdriftet. Dabei wurde mir das Geschehen teilweise zu absurd und weit aus der Luft gegriffen. Andererseits ist der Strang, um den sich das Finale rankt, sehr interessant und absolut zum Nachdenken anregend.
Es fällt mir schwer, in dieser auf den Punkt zu kommen, da 'Welt ohne Morgen' mich sehr zwiegespalten zurücklässt.
Einerseits ist das Buch wirklichRezension unterhaltsam und lesenswert, da keine großen Längen auftauchen, andererseits gefällt mir die innere Struktur und die teilweise Eindimensionalität hinter den Figuren überhaupt nicht.
'Welt ohne Morgen' kann sich nicht entscheiden, wo es hin möchte - und das ist eben mein größter Kritikpunkt an diesem Roman, den ich kurz vertiefen möchte. Er wird überall als waschechter Thriller ausgegeben und auch der Klappentext lässt keine Zweifel daran übrig. Jedoch konnte ich keinen roten Faden in dieser Geschichte erkennen, was daran lag, dass viele kleine Handlungsstränge hintereinander 'abgefrühstückt' wurden und gleich darauf ein neuer folgte. Dann verfolgt das Buch zu Ende einen zwar recht interessanten Aspekt, der in einem Science-Fiction-Roman sicherlich ein interessantes und intelligentes Dilemma hätte aufstellen können, hier jedoch relativ fehl am Platz wirkt. Zudem wird es am Schluss wie obig bereits erwähnt zu abstrus und an den Haaren herbeigezogen, dass mich das Ende doch recht unzufrieden zurück gelassen hat.
Fazit:
Wenn ich versuche, 'Welt ohne Morgen' in kurzen, abschließenden Worten zu beschreiben, so würde ich sagen, dass dieser Thriller lesenswert ist, wenn der Leser sich klar macht, dass es sich hierbei nicht bloß um einen Thriller handelt, sondern doch einige 'übernatürliche' Elemente dahinterstecken. Es gibt bestimmt auch viele Leser, die diese Erzählstruktur nicht so stört wie mich. Für diejenigen, die trotz dieser Kritikpunkte interessiert an dem Buch sind, denen sei hiermit eine Leseempfehlung ausgesprochen. - Lee Child
Sniper
(114)Aktuelle Rezension von: HoldenIn einer namenlosen Stadt in Indiana begeht ein ehemaliger Army-Scharfschütze ein scheinbar willkürliches Massaker mit fünf Zufallsopfern, der Täter wird schnell gefaßt und fragt nach Jack Reacher. Alles weitere ist extrem langsam geschrieben, die Figuren bleiben unglaubwürdig bzw. psychologisch egal, am Interessantesten sind die Geschichten über Reachers Nomadenleben und die Erfahrungen "des Zec" in der Schlacht um Stalingrad. Thriller geht auch in spannend mit spannenden Figuren und einem aufregenden Background, hier wird nur erzählt, wie die Leute um 3 Blocks nach Westen gehen und dann 4 Blocks nach Norden.
- Chris Weigel
Schattenspiegel
(7)Aktuelle Rezension von: Jd_bookworldSchattenspiegel von Chris Weigel erschienen am 31. Oktober 2019
Darum geht es:
Rose lebt mit ihrem Vater Aban im trostlosen Hallowing und wünscht sich nichts mehr, als diese grausame Stadt zu verlassen. Als Aban nach dem Angriff eines weißen Wolfes verschwindet, muss Rose fliehen. Mit Schattenbändiger Marcus und Horrorpuppenspielerin Samara begibt sie sich auf eine fantastische Reise, um die letzten Beschützer der dunklen Wesen unserer Welt und mit ihnen ihren Vater Aban zu finden. Der Beginn der Geschichte voller Dämonen, Magier und Mutanten!
Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und der Klappentext einfach spannend.
Der Schreibstil von dem lieben Autor Chris Weigl ist sehr abwechslungsreich.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet Sehr Detailreich sodass man alle Figuren gut kennenlernen kann. Man fühlt sich direkt mitten hinein gerissen in die Welt von Schattenspiegel und fiebert mit, wenn die Protagonisten in Gefahr geraten, da sie einem einfach alle in kürzester Zeit ans Herz wachsen.
Dieses fantastische Buch möchte ich jeden Liebhabern von Fantasy-Büchern, mit Magischen aber auch vielen anderen tollen Elementen empfehlen
- Agatha Christie
Das Böse unter der Sonne
(162)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeEin exklusives Hotel auf einer kleinen britischen Insel mit Schmugglergeschichte wird zum ungeliebten Urlaubsort des exzentrischen Detektivs Hercule Poirot. Als die frühere Schauspielerin Arlena Stuart Marshall, die mit Ehemann und Stieftochter angereist ist, am Strand erscheint überschlagen sich die Gerüchte, Hassreden und das Nase rümpfen der anderen Gäste. Die Möchtegern-Idylle zerbricht ganz, als Arlena ermordet in einer Badebucht aufgefunden wird. Wie unterstützt Poirot die örtliche Polizei und natürlich stellt er unorthodoxe Fragen und wird dafür belächelt. Wie immer lässt er niemanden an seinen Gedankengängen teilhaben, klärt den Fall jedoch lückenlos auf, mit den winzigsten Informationen, die urplötzlich einen ganz unerwarteten Sinn ergeben, sobald er alle zum großen Finale versammelt hat.
Den Leser erwartet hier ein klassischer Krimi nach bewährtem Muster. Eine Reihe buntgewürfelter Protagonisten, Fakten, die sich jeder Logik zu entziehen scheinen und am Ende doch völlig logisch sind, ein überheblicher, wortkarger Poirot, der nichts desto trotz Sympathieträger ist und selbstverständlich am Ende die perfekte Lösung liefert. Natürlich gelingt es der Autorin auch eine völlig unerwartete Auflösung zu präsentieren, die selbst wenn der Leser etwas vermutet hat, immer noch kleine Überraschungen parat hält. Die Story lädt zum mitraten ein, unterhält, lässt immer Raum für ein leichtes Augenzwinkern und fesselt auf locker flüssige Weise.Mein Fazit: Ein Klassiker seines Genres, der sich wunderbar lesen lest, sich als unterhaltsame Lektüre anbietet, aber mit verhältnismäßig wenig Neuem aufwartet. Ein Strukturkrimi nach bewährtem Schema, den ich trotzdem sehr gerne gelesen habe.
- Sorata Akizuki
Die rothaarige Schneeprinzessin 01
(29)Aktuelle Rezension von: AuroraMIch habe den Anime schon geliebt und wollte unbedingt den Manga dazu haben. Ich finde es allerdings schade, dass immer am Anfang eines Kapitels immer wieder gesagt wird das sie fliehen musste und von einem Prinzen gerettet werden musste. Das macht das flüssige lesen schwierig und es nervt nach dem dritten mal etwas.
Sonst ist die Story top und ich kann diesen Manga und auch den Anime dazu nur empfehlen.
- Sorata Akizuki
Die rothaarige Schneeprinzessin 02
(22)Aktuelle Rezension von: AuroraMIch kann es nicht oft genug sagen, dass ich diese Geschichte einfach nur liebe und ich hoffe ich schaffe es bald mir die nächsten bände zu holen.
Zens Bruder ist wieder zurück im schloss und mit ihm eine unangenehme Atmosphäre.
- Mario Adorf
Der Grenzgänger und Der weiße Anzug .
(2)Aktuelle Rezension von: HoldenAdorf beschreibt in der ersten, längeren Erzählung, wie er, Jason Robards jr. und Mick Jagger (Warren Oates und Jack Nicholson haben abgesagt) von Werner Herzog für dessen später hochgelobten Arthouse-Film "Fitzcarraldo" engagiert wurden (müßt ich mal wieder sehen) und wie pannenreif und frei nach Murphy`s Gesetz ALLES schiefging, Bruchpiloten, unfähiger Regisseur, Tonnen von Insekten in der Wildnis inklusive. Über den subversiven Humor kann Herr Herzog vielleicht nicht lachen, der Rest der Leserschaft tut es aber gewiß. Zum Totlachen, was für ein abgefahrener Humor von Herrn A., hätte ich nicht mit gerechnet. Schauspielerei ist anscheinend doch kein Traumberuf.
- Karsten Gebhardt
Von Meersberg, Raum 13!
(10)Aktuelle Rezension von: Vielleserin1957Treffen sich ein Schwuler, eine Blondine, Bürgermeistersohn, Voyeur, Wissenschaftler und adeliger Karli in einer typisch deutschen WG. Unter anderem ... Was wie ein Witz klingt, geht auch so weiter: Karli wird von einem Gorilla k.o. geschlagen, landet ständig auf dem OP-Tisch einer Vermummten, hat Sex mit einer Prinzessin, einen totgelachten Stier auf dem Gewissen, Zoff mit einer Hexe, wird in einer Mittelalterkommune zu hundert Stockhieben verurteilt und bewahrt nebenbei die Erde vor einer Alien-Invasion. Außerdem rettet er einen Filmstar und gibt der Bundeskanzlerin ultimative Tipps für die nächste Wahl. Unter anderem ... Was im Plot wissenschaftlich bewiesen wird: Die Menschheit ist nur ein Spiel und existiert gar nicht. Einen syrischen Flüchtling braucht jeder. Pi ist der Schlüssel zu allem. Im Showdown treffen die WG-Bewohner und ihr illegaler Flüchtling im TV auf die Bundeskanzlerin. (Klappentext)
Wer mal etwas ganz anderes lesen will, soll zu diesem Buch greifen. Am Anfang dachte ich mir, wie soll das alles gut gehen. Doch nach anfänglicher Gewöhnung an den Schreibstil fand ich das Ganze sehr amüsant, witzig, skurril, teilweise abgehoben. Die einzelnen Charaktere sind jeder für sich gut beschrieben und vorstellbar. Die einzelnen Kapitel fügen sich mit der Zeit zu einem Ganzen zusammen und die Handlung wird immer verständlicher. Manche Stellen regen sehr zum Nachdenken an. Ein etwas anderer Ablauf, aber durchaus lesbar.
- Christine Nöstlinger
Die feuerrote Friederike
(32)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeFriederike ist ein dickes Mädchen und hat feuerrotes Haar. Die Kinder auf der Straße hänseln sie und als Friederike in die Schule gehen muss, wird es noch schlimmer. Doch ihre Tante und der dicke Kater kennen das Geheimnis ihrer farbenprächtigen Frisur.
Eine Geschichte über Mobbing und Anderssein, aber auch über Zusammenhalt und Freundschaft, gewürzt mit einer ordentlichen Menge Magie.
Stellenweise stolperte ich beim Lesen über bestimmte Begriffe und Wörter des Österreichischen. Trotzdem war die Geschichte abwechslungsreich und sehr ungewöhnlich.
Was mir hingegen gar nicht gefallen hat, waren die Illustrationen in meiner Ausgabe des „DachsVerlag“, die mich an sehr primitive Kunst erinnern und für meinen Geschmack wenig kindgerecht sind.
- Jerry Cotton
Jerry Cotton, Der lautlose Tod
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenJerry Cotton stößt auf einem Parkplatz am New Jersey Turnpike auf Ed Tully, einen flüchtigen Kleinganoven. Dieser wird in einem Kugelhagel, der auf Jerry einprasselt, freigeschossen. Wenige Minuten später wird die Leiche Tullys in einem Straßengraben gefunden, vermutlich wollten sich seine Komplizen seiner entledigen, da er von der Polizei gesucht wurde. Recht mysteriös, bei Tully standen nur kleine Straftaten aus. Wenig später wird ein Leichenberg im Hackensack River Motel gefunden, ohne scheinbare Einwirkung. Man ist etwas Größerem auf der Spur, einer Massenvernichtungswaffe, deren Konstruktionspläne in Frankreich gestohlen wurden, wegen denen sich Professor Leblanc aufgehängt hat. Alles sehr brisant und bleihaltig, am Ende stehen massenweise Menschenleben auf dem Spiel. Sehr spannend, schön oldschool, über manche Formulierungen muß man aber eher hinwegsehen, wie zB die Beschreibungen von Ricks halben "Schlitzaugen".
- Kathrin Schrocke
Freak City
(109)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookBücher über gehörlose Menschen standen für mich lange kaum im Fokus. Vielleicht auch, weil ich mir nur schwer vorstellen konnte, wie sich ein solches Thema erzählerisch tragen lässt, ohne klischeehaft oder oberflächlich zu wirken. Genau hier setzt „Freak City“ von Kathrin Schrocke an und überrascht. Die Autorin rückt das Leben eines gehörlosen Mädchens in den Mittelpunkt, ohne ins Dramatische abzurutschen oder künstlich Emotionen zu erzwingen. Stattdessen entsteht ein ruhiger, respektvoller Blick auf eine Lebensrealität, die im Alltag oft übersehen wird.
Im Kern erzählt der Roman von ersten Gefühlen, Unsicherheiten und dem schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens. Es geht um Verliebtheit, Herzschmerz, das Erkennen eigener Grenzen und das Loslösen von Menschen, die einem nicht guttun. Diese Themen sind vertraut, doch durch die besondere Perspektive erhalten sie eine zusätzliche Tiefe. Mika als Ich-Erzähler macht seine Gedanken unmittelbar zugänglich, sodass man sehr nah an seinen inneren Konflikten bleibt. Gleichzeitig gelingt es der Geschichte, auch andere Sichtweisen einzubinden und verschiedene Haltungen gegenüber Gehörlosigkeit sichtbar zu machen.
Der Umgang von Leas Familie mit ihrer Situation hat mich besonders irritiert. Ihre Reaktionen wirken kühl und teilweise abweisend, was ein starkes Gefühl von Unverständnis hinterlässt. Überforderung mag eine Rolle spielen, erklärt für mich aber nicht, warum so wenig Bereitschaft da ist, sich wirklich auf Lea einzulassen. Gerade weil Zeit vorhanden gewesen wäre, wirkt dieses Verhalten umso befremdlicher. Dieses Spannungsfeld wird im Roman nicht beschönigt, sondern nüchtern dargestellt, was lange nachwirkt.
Ein interessanter Aspekt ist der Einblick in die Gebärdensprache. Er bleibt eher oberflächlich, was einerseits verständlich ist, andererseits Fragen aufwirft. Dass innerhalb weniger Wochen spürbare Fortschritte möglich sind, erscheint jedoch wenig überzeugend.
Unterm Strich bleibt „Freak City“ für mich ein zugänglicher Einstieg in eine Welt, die vielen fremd ist. Kein allumfassendes Abbild, sondern ein Annähern, das zum Nachdenken anregt. Bereits in „Weiße Tränen“ - mein erstes Buch der Autorin - hat Kathrin Schrocke gezeigt, wie sie gesellschaftliche Missstände sichtbar macht, ohne belehrend zu wirken. Diese Stärke zeigt sich auch hier: Sie schreibt nah an der Lebensrealität Jugendlicher, mit einer Sprache, die direkt trifft, verständlich bleibt und dennoch unbequem sein kann. Ihre Geschichten konfrontieren und machen sichtbar, was oft ausgeblendet wird.
©2026 adlatb
- Nils Mohl
Es war einmal Indianerland
(38)Aktuelle Rezension von: larania"Es war einmal Indianerland" ist ein ganz anderer Jugendroman als alle, die ich bisher gelesen habe, und obwohl ich anfangs mit dem Buch überhaupt nichts anfangen konnte, muss ich sagen, dass es mich irgendwie fasziniert. Der Schreibstil, die Charaktere und die Art, wie sie eingeführt werden, die Zeitsprünge und das von einer Szene zur nächsten springende Erzählen begegnen einem so wahrscheinlich nur sehr selten. Dementsprechend verwirrend fand ich das Ganze am Anfang. Man wird tagebuchähnlich in verschiedene Handlungen hineingeworfen, muss sich dort zurechtfinden und blickt erstmal überhaupt nicht durch. Aber nicht aufgeben...denn das kommt noch. Mit der Zeit setzt sich das Puzzle aus verschiedenen Tagen und Handlungsorten zusammen und ergibt einen Roman übers Selbstfinden und Erwachsenwerden, der dieses unvergleichliche Gefühl irgendwie treffend einfängt. Genau weil er nicht so ist wie alle anderen. Und genau das macht ihn zu einem besonderen Leseerlebnis, bei dem man mitdenken muss und sich am Ende irgendwie verstanden fühlt.
- Carolin Schairer
Zwölf gute Taten
(3)Aktuelle Rezension von: vdNutheFrau Schairers neuer Roman „12 gute Taten“ wirft notwendige Fragen auf:
Muss die Hauptfigur einer Parabel zumindest am Ende der Story zwingend sympathisch sein?
Müssen Leser/innen ihr ureigenes Lebensmodell am Schluss durchgesetzt finden, um das Buch als gut und wertvoll bewerten zu können?
Müssen sich Menschen für eine Freundschaft und Liebe verbiegen, ihre Karriere und all ihre Sozialisation aus egal welchem Elternhaus über Bord werfen, nur um letztlich doch wieder zweckorientiert gehandelt zu haben?
Also „Lebensmodelle“ in Interaktion - das ist der eine Fokus.
Der andere noch viel subtilere Schwerpunkt ist das Thema der Selbstlosigkeit versus Nutzwert von/aus Beziehungen.
WOW! Da hat Frau Schairer gleich zwei heikle und sehr sehr zeitaktuelle Sujets geschickt in einem vordergründig so einfachen Liebensroman aufgearbeitet.
Das Buch hält (wer sich zu erkennen vermag!) zudem alleine mit der Leitidee der Story fast in jedem Kapitel einen Spiegel vor vielleicht allzu selbstgefällige Nasen. Denn – entsprechend des Leitgedankens der Geschichte – wo beginnt Selbstlosigkeit, Altruismus und Demut, und wo verhöhnt sich genau diese Uneigennützigkeit und spiegelt in Wirklichkeit nur eine andere Art der Zweckorientierung?
Frau Schairer jongliert ausgehend von der Wette um eine Nobelwohnmöglichkeit geschickt zwischen edelmütigem Anspruch und realem Eigennutz. Fast ein bisschen philosophisch webt sie eine Story um diese Ambivalenzen und benutzt dazu fast parabelmäßig zwei komplett konträre Lebensmodelle, dargestellt durch ebenso konträre Frauen.
Wie vor Jahren, als ich Frau Schairers Roman über eine hochbegabte Asperger-Autistin „Marie – anderswie“ gelesen habe (das der Verlag zum Glück wieder neu aufgelegt hat), überkam mich auch hier gleich im ersten Teil des Buches die Ahnung, dass es kein klassisches Hollywood-Happy-End geben kann. Bei Marie wegen der lebenslangen Behinderung und hier im 12 gute Taten Buch wegen den grundlegenden Unterschieden und damit der potentiellen Gefahr der Selbstverleugnung.
Natürlich liegen sich beide Frauen am Ende in den Armen und planen, ja gestalten ein gemeinsames Leben. Aber die Wege dorthin und besonders die Konstruktion einer Gemeinsamkeit, das macht schon den Wert des Buches aus.
Jede migriert über die Freundschaft und die Liebe ein kleines Stück in die Lebensphilosophie der anderen, ohne sich selbst aufzugeben. Victor Hugo hatte das mal so beschrieben: „Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr TROTZ seiner selbst:“
In einer sich immer mehr spaltenden Real-Gesellschaft, in der Cancel-Culture, Ausgrenzung und Hass gegenüber anders denkend & lebende Menschen um sich greift, hat Frau Schairer einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Integration, zur Toleranz, zur Akzeptanz und damit zu genau dieser Vielfalt an Lebensformen geleistet, die wir doch eigentlich mit den Regenbogenfarben verinnerlicht haben sollten.
Insofern: DANKE! - Raymond Chandler
Playback
(38)Aktuelle Rezension von: S_MaltVielen Dank an Diogenes für das Rezensionsexemplar
Neuübersetzung durch Ulrich Blumenbach
Philip Marlowe soll eigentlich nur eine Frau beschatten. Ein scheinbar einfacher Auftrag, der ihn schon bald in ein Netz aus Lügen, Erpressung und Mord hineinzieht. Je tiefer Marlowe gräbt, desto deutlicher wird, dass wieder einmal niemand sauber ist - und dass er selbst der Einzige zu sein scheint, der noch irgendeiner Form von Moral folgt. Zwischen heruntergekommenen Hotels, reichen Auftraggebern und gescheiterten Existenzen kämpft er sich durch einen Fall, der weniger von spektakulären Wendungen lebt als von Atmosphäre, Dialogen und den Menschen, denen er begegnet.
Und genau darin liegt für mich auch die große Stärke des Romans. Playback fühlt sich durchgehend an wie ein Abschied von Marlowe - und irgendwie auch von Chandler selbst. Der Ton ist ruhiger, melancholischer und deutlich müder als in den früheren Romanen. Marlowe wirkt abgeklärter, fast einsam, und oft schwingt zwischen den Zeilen eine gewisse Erschöpfung mit. Gerade deshalb hat mich das Buch aber so gepackt.
Dass dies Chandlers letzter vollendeter Marlowe-Roman war und nur kurz vor seinem Tod erschien, merkt man dem Roman meiner Meinung nach in jeder Zeile an. Einerseits wirkt alles reduzierter und weniger verspielt als etwa in Der lange Abschied oder Tote schlafen fest, andererseits steckt gerade darin eine besondere Stimmung, die mich komplett abgeholt hat. Kein großes Finale, kein übertriebener Knall - eher ein leiser, melancholischer Abschied von einer Figur, die das Hardboiled-Genre geprägt hat wie kaum eine andere.
Und trotzdem ist Chandler natürlich immer noch Chandler. Die Dialoge sitzen, Marlowe hat diesen trockenen Humor, und selbst kleine Szenen entfalten sofort eine unglaubliche Atmosphäre. Genau das ist es, was Chandler für mich bis heute von vielen anderen Krimiautoren abhebt: Es geht nie nur um den Fall, sondern immer auch um die Menschen, die Stimmung und die Sprache.
Vielleicht nicht der komplexeste Marlowe-Fall - aber definitiv einer der emotionalsten. Gerade weil man spürt, dass hier etwas zu Ende geht.
Von mir 5/5 und eine klare Empfehlung an alle Fans klassischer Noir- und Hardboiled-Krimis.
- René Paul Niemann
Der Komet von Palling
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenXavi Birnbaum vom Mooshamer-Hof entdeckt beim Entfernen einer störrischen Linde von seinem Weizenfeld einen Kometen, der mutmaßlich vor Jahrhunderten über Oberbayern im Rahmen des Chiemgau-Impakt niedergegangen ist. Schon bald rangeln sich Wissenschaftler aus ganz Deutschland um den Fund, die ihre bisherigen Theorien über den Haufen geworfen sehen, und allerlei zwielichtige Gesellen scheinen auch Verbrecherisches mit dem Stein vorzuhaben. Birnbaum möchte nur möglichst viel aus dem Stein rauszuschlagen, immerhin ist seine Frau die Birnbaumerin unerwartet schwanger und der Passat machts auch nicht mehr lange. Bald gibts den ersten Toten... Ob meine Verwandten in Palling das Buch so toll finden, weiß ich nicht (Palling ist übrigens der Nachbarort von Petting!), einige Einwohner werden ja doch als arg schwatzsüchtig und leichtgläubig dargestellt. Der erste Teil des Buches hat mir bedeutend besser gefallen als der Rest, so eine lauwarme Sektengeschichte hat man ja schon tausendmal gelesen.
- Patricia Highsmith
Zwei Fremde im Zug
(79)Aktuelle Rezension von: Clarissa03Dieser Krimi war psychologisch durchweg spannend geschrieben.
Guy Haine ein aufstrebender Architekt ist leider zur falschen Zeit am falschen Ort und lernt den verwöhnten Charles Bruni im Zug kennen. Diese Begegnung soll sein Leben auf den Kopf stellen und zerstört ihn.
Superman 3. Superband
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenBruce Wayne ist Erbe der Schloßruine Inishtree in Schottland, wo anscheinend ein böser Fluch über der Bevölkerung liegt. Ein alter Bewohner des dazugehörigen Dorfes sucht Wayne im Wayne-Gebäude auf und bittet diesen um Hilfe. Dachschindeln fliegen im Sturm in die falsche Richtung (gegen den Wind) davon, die Dorfgründerstatue wurde geköpft und der Gründer erdolcht, und die Kinder scheinen unter einem Bannzu stehen und werden mit irrem Blick zu Kannibalen (erinnerte mich an "Das wei0e Band" und "Kinder des Zorns" von King), wirklich very spooky. Sie wirken wie verhext, wie kann Batman (mit leichter Unterstützung durch Superman) das Dorf erlösen? Und in der zweiten Geschichte spielen die Legionäre der Legion der Superhelden mit, also Triogirl, Sonneboy, Kosmosgirl, Dicker Junge und wie lustig sie alle heißen.
- William Kotzwinkle
E. T., der Außerirdische
(13)Aktuelle Rezension von: HoldenDas Buch von Will von Kotz zu einem der größten Filmhits überhaupt: Der Außerirdische endet zurückgelassen in den USA (zum Glück noch vor Trump) und findet sich mit Elliott und seinen Geschwistern an, die ihn versorgen und mit ihm spielen, an Halloween hat man es als Außerirdischer gar nicht mehr nötig, sich zu verkleiden. Später hatte E.T. einen Gastauftritt bei den "Simpsons" (in der "Akte X"-Folge). Mr. Kotzwinkle (!) gelingt das Kunststück, nicht nur Film und Drehbuch nachzuerzählen, sondern wirklich Literatur hervorzubringen, indem er zB E.T.s übersinnliche Fähigkeiten emotional und empathisch beschreibt und die Faszination der Geschichte zu vermitteln vermag. In 9 von 10 Fällen geht so ein Buch "nach dem Drehbuch" in die Hose, hier funktionierts.























